Barrierefreiheit beim Flughafen Berlin Brandenburg International
der Abgeordneten Horst Friedrich (Bayreuth), Jörg Rohde, Heinz Lanfermann, Markus Löning, Hellmut Königshaus, Patrick Döring, Joachim Günther (Plauen), Jan Mücke, Dr. Karl Addicks, Christian Ahrendt, Daniel Bahr (Münster), Uwe Barth, Rainer Brüderle, Angelika Brunkhorst, Ernst Burgbacher, Jörg van Essen, Otto Fricke, Dr. Edmund Peter Geisen, Miriam Gruß, Dr. Christel Happach-Kasan, Heinz-Peter Haustein, Elke Hoff, Birgit Homburger, Dr. Werner Hoyer, Dr. Heinrich L. Kolb, Sibylle Laurischk, Harald Leibrecht, Ina Lenke, Michael Link (Heilbronn), Horst Meierhofer, Patrick Meinhardt, Burkhardt Müller-Sönksen, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Detlef Parr, Cornelia Pieper, Gisela Piltz, Frank Schäffler, Dr. Konrad Schily, Marina Schuster, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Max Stadler, Carl-Ludwig Thiele, Florian Toncar, Christoph Waitz, Dr. Volker Wissing, Dr. Guido Westerwelle und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen7
Mit welchen Maßnahmen soll beim Bau der Flughafenterminal des Airport Berlin Brandenburg International BBI eine optimale Mobilität als Voraussetzung der gesellschaftlichen Integration für behinderte Flugreisende und für Flugreisende mit eingeschränkter Mobilität erreicht werden?
Wie und mit welchen Maßnahmen wird die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. Juli 2006 über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität beim Bau des Airport Berlin Brandenburg International BBI umgesetzt?
Durch welche konkreten Maßnahmen wird der umfassende Begriff der Barrierefreiheit gemäß des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) beachtet?
Welche konkreten Vorkehrungen werden getroffen, um neben Gehbehinderungen auch sensorische Behinderungen zu berücksichtigen (bitte Darstellung der einzelnen Maßnahmen, insbesondere der Leuchtdichtemessung mit Prüfbericht)?
Wird am Flughafen BBI sichergestellt sein, dass Rollstuhlfahrer im Flughafenbereich grundsätzlich ununterbrochen ihren eigenen Rollstuhl nutzen können und nicht flughafen- oder airlineeigene Rollstühle nutzen müssen?
Inwieweit werden die wissenschaftlichen Untersuchungen des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verbesserung der visuellen Informationen im öffentlichen Raum sowie weitere Erkenntnisse über optimierte visuelle Kontraste als Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen bereits in der Planung berücksichtigt?
Werden der Behindertenbeirat im Land Brandenburg oder andere Betroffenenvertretungen in die Planung und Umsetzung des Flughafenbaus, etwa über eine Begehung des Geländes, einbezogen?