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Kleine AnfrageWahlperiode 13Beantwortet

Deutsches Historisches Museum (G-SIG: 13011036)

Vorlage eines Berichts der Bundesregierung zum Deutschen Historischen Museum, endgültige Rechtsform, Etat und Kaufpraxis des DHM

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

20.11.1995

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 13/287203.11.95

Deutsches Historisches Museum

der Abgeordneten Freimut Duve, Peter Conradi, Brigitte Adler, Hermann Bachmaier, Dr. Ulrich Böhme (Unna), Edelgard Bulmahn, Günter Graf (Friesoythe), Klaus Kirschner, Siegrun Klemmer, Hans-Ulrich Klose, Fritz Rudolf Körper, Thomas Krüger, Dr. Uwe Küster, Eckart Kuhlwein, Dr. Elke Leonhard, Dorle Marx, Ulrike Mascher, Angelika Mertens, Michael Müller (Düsseldorf), Dr. Rolf Niese, Doris Odendahl, Dr. Willfried Penner, Dr. Hermann Scheer, Otto Schily, Dieter Schloten, Dagmar Schmidt (Meschede), Wilhelm Schmidt (Salzgitter), Gisela Schröter, Rolf Schwanitz, Horst Sielaff, Wolfgang Thierse, Uta Titze-Stecher, Siegfried Vergin, Ute Vogt (Pforzheim), Hans Wallow, Dr. Konstanze Wegner, Gert Weisskirchen (Wiesloch), Dieter Wiefelspütz, Peter Zumkley

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Wann wird die Bundesregierung einen Bericht zum Deutschen Historischen Museum (DHM) vorlegen, der durch Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Januar 1994 (Drucksache 12/6553) angefordert worden ist?

2

Sieht die Bundesregierung in der zur Zeit bestehenden „Deutsches Historisches Museum-GmbH", die in der Gründungsvereinbarung vom 28. Oktober 1987 als „vorläufige Trägerorganisation" gewählt worden war, die endgültige Rechtsform für das DHM, und wenn ja, warum?

3

Warum wird für das Deutsche Historische Museum nicht der Weg der Gründung einer öffentlichen Stiftung wie beim Bonner „Haus der Geschichte" gewählt, wo doch beide Einrichtungen in bezug auf Aufgabenstellung und Finanzierung gleichrangig sind?

4

Wie kann nach Meinung der Bundesregierung unter Beibehaltung der bisherigen rechtlichen Konstruktion (GmbH) Transparenz über die Tätigkeit des Deutschen Historischen Museums, die bei einem derart bedeutenden Projekt, das in erheblichem Umfang vom Bund finanziert wird, gefordert werden muß, erreicht werden?

5

Wie groß ist der Etat, den das DHM bisher zum Ankauf von Gemälden und Objekten zum Aufbau einer eigenen Sammlung aufgewendet hat?

6

Ist die Bundesregierung bereit zu prüfen, ob Konzeption und Gründungsvereinbarung für das DHM dahin gehend zu ändern sind, daß der Aufbau einer eigenen Sammlung angesichts des geringen Angebotes auf dem Kunstmarkt und der hohen Preise eingeschränkt wird?

7

Wie bewertet die Bundesregierung den Bericht in DIE ZEIT Nr. 38 vom 15. September 1995, in dem u. a. die Kaufpraxis des DHM und mangelnde Sorgfalt der Museumsfachleute bei der Bezeichnung der Gegenstände kritisiert werden?

Bonn, den 3. November 1995

Freimut Duve Peter Conradi Brigitte Adler Hermann Bachmaier Dr. Ulrich Böhme (Unna) Edelgard Bulmahn Günter Graf (Friesoythe) Klaus Kirschner Siegrun Klemmer Hans-Ulrich Klose Fritz Rudolf Körper Thomas Krüger Dr. Uwe Küster Eckart Kuhlwein Dr. Elke Leonhard Dorle Marx Ulrike Mascher Angelika Mertens Michael Müller (Düsseldorf) Dr. Rolf Niese Doris Odendahl Dr. Willfried Penner Dr. Hermann Scheer Otto Schily Dieter Schloten Dagmar Schmidt (Meschede) Wilhelm Schmidt (Salzgitter) Gisela Schröter Rolf Schwanitz Horst Sielaff Wolfgang Thierse Uta Titze-Stecher Siegfried Vergin Ute Vogt (Pforzheim) Hans Wallow Dr. Konstanze Wegner Gert Weisskirchen (Wienloch) Dieter Wiefelspütz Peter Zumkley

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