BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 12Beantwortet

DDT-Verseuchung in der ehemaligen DDR (G-SIG: 12010994)

Verwendung von DDT in der DDR in Verbindung mit Lindan und Dieselöl, Belastung von Böden und Grundwasser, gesundheitliche Auswirkungen, Beschäftigung der seinerzeit Verantwortlichen im BML

Fraktion

Bündnis 90/Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Datum

10.11.1992

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 12/326216.09.92

DDT-Verseuchung in der ehemaligen DDR

des Abgeordneten Dr. Klaus-Dieter Feige und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Klaus-Dieter Feige und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN DDT-Verseuchung in der ehemaligen DDR

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Wie beurteilt die Bundesregierung die Tatsache, daß in der früheren DDR große Mengen des in der Bundesrepublik Deutschland seit 1979 verbotenen Pestizides DDT in Verbindung mit Lindan und Dieselöl großflächig per Flugzeug auf Forstkulturen aufgebracht wurden?

2

Wie hoch ist die dadurch entstandene DDT/Lindan-Belastung der Böden an den Ausbringungsstellen angrenzender Flächen, der Füllstellen der Flugzeuge sowie des Grund- und Oberflächenwassers, und auf welche Untersuchungen stützen sich diese Angaben?

3

Wie beurteilt die Bundesregierung die gesundheitlichen Auswirkungen der DDT/Lindan-Belastungen für die betroffene Bevölkerung, und auf welche Untersuchungen stützt sie ihre Angaben?

4

Ist es zutreffend, daß seinerzeit in der DDR für die DDTAusbringung Verantwortliche derzeit im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig sind?

Bonn, den 10. September 1992

Dr. Klaus-Dieter Feige Werner Schulz (Berlin) und Gruppe

Ähnliche Kleine Anfragen