BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Tränen- und CS-Gaseinsatz in Wackersdorf (G-SIG: 11000319)

Trinkwasseruntersuchungen auf CS-Gasrückstände, Richtlinien für den Gaseinsatz, Gesundheitsschäden

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

14.05.1987

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 11/20629.04.87

Tränen- und CS-Gaseinsatz in Wackersdorf

des Abgeordneten Dr. Daniels (Regensburg) und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen11

1

Welche Mengen an Tränengas und an CS-Gas wurden in Wackersdorf in den letzten Jahren versprüht?

2

Wurden Trinkwasseruntersuchungen auf CS-Gasrückstände im Raum Wackersdorf durchgeführt?

3

Welche Mengen wurden gefunden?

4

Welchen Grenzwert für CS-Gasrückstände hält die Bundesregierung für tolerabel für das Trinkwasser?

5

Welche Richtlinien und Verwaltungsvorschriften bestimmen den Einsatz von Tränengas und CS-Gas?

6

Ist es zutreffend, daß seit Mitte 1986 kein Tränengas oder kein CS-Gas mehr in Wackersdorf eingesetzt worden ist?

7

Was sind die Gründe hierfür?

8

Sind Einschränkungen im Gebrauch von Tränengas oder CS-Gas in Zukunft zu erwarten?

9

Wird die Bevölkerung zukünftig im voraus auf den möglichen Einsatz von Tränen- oder CS-Gas hingewiesen? Wie wird dies geschehen?

10

In welcher maximalen Entfernung vom Einsatzort konnte bisher - bei urigünstigen Windbedingungen - Tränen- und CS-Gas noch nachgewiesen werden? Mit welcher Konzentration geschah dies?

11

Welche Menge inkorporiertes CS-Gas hält die Bundesregierung für gesundheitsschädlich?

Bonn, den 29. April 1987

Dr. Daniels (Regensburg) Ebermann, Frau Rust, Frau Schoppe und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen