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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Zusammenhang von gechlortem Trinkwasser und Blasenkrebs (G-SIG: 11003445)

Entwicklung des Blasenkrebses in den vergangenen 15 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, Ergebnisse des Krebsforschungszentrums Bethesda/New York, Schlußfolgerungen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit

Datum

17.02.1989

Antwortdauer

18 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 11/394330.01.89

Zusammenhang von gechlortem Trinkwasser und Blasenkrebs

der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN

Zusammenhang von gechlortem Trinkwasser und Blasenkrebs

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen6

1

Welche Regionen werden in der Bundesrepublik Deutschland mit gechlortem und welche mit ungechlortem Trinkwasser versorgt?

2

Wie groß ist der Anteil der Bevölkerung, die mit gechlortem Trinkwasser versorgt wird im Vergleich zum Anteil der Bürgerinnen und Bürger, die ungechlortes Wasser trinken müssen?

3

Welchen Anteil hat der Blasenkrebs an allen bei uns vorkommenden Krebsarten, und wie hat sich das Vorkommen dieser Krebsart in den vergangenen 15 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt?

4

Kommt Blasenkrebs in den Regionen, die mit gechlortem Trinkwasser versorgt werden, häufiger vor als in denen, die mit ungechlortem Trinkwasser versorgt werden?

5

Wie beurteilt die Bundesregierung die Ergebnisse des Krebsforschungszentrums Bethesda/New York, wonach ein Zusammenhang zwischen dem Konsum gechlorten Trinkwassers und dem Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, besteht?

6

Welche Schlußfolgerungen zieht die Bundesregierung aus diesem Forschungsergebnis, insbesondere im Hinblick auf eine präventive Gesundheitspolitik?

Bonn, den 30. Januar 1989

Frau Wilms-Kegel Dr. Lippelt (Hannover), Frau Oesterle-Schwerin, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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