BundestagKleine Anfragen
Zurück zur Übersicht
Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Einschränkung der Leistungen zur beruflichen Rehabilitation (G-SIG: 10000313)

Kürzung der Leistungen für Rehabilitanden im Haushaltsbegleitgesetz, Abbau der hohen Arbeitslosigkeit bei den Behinderten, alternative Rehabilitationsmaßnahmen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Datum

18.07.1983

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/22301.07.83

Einschränkung der Leistungen zur beruflichen Rehabilitation

des Abgeordneten Hoss und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Die Bundesregierung denkt daran, im Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes 1984 eine Einschränkung der Leistungen zur beruflichen Rehabilitation und eine Kürzung des Übergangsgeldes von 80 v. H. auf 75 v. H. und von 70 v. H. auf 65 v. H. vorzusehen.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Welche Unterstützungsmaßnahmen für die Rehabilitanden plant die Bundesregierung, da die Leistungen innerhalb von zwei Jahren schon um 20 v. H. bzw. 30 v. H. gekürzt worden sind?

2

Was plant die Bundesregierung zu tun, um dem beschleunigten Abbau der beruflichen Rehabilitation der Behinderten entgegenzuwirken?

3

Wie will die Bundesregierung einen weiteren Anstieg der hohen Arbeitslosenzahl gerade bei den Behinderten verhindern?

4

Welche alternativen Rehabilitationsmaßnahmen sieht die Bundesregierung, um die Behinderten in die Gemeinschaft, auch beruflich, einzugliedern?

Bonn, den 1. Juli 1983

Hoss Beck-Oberdorf, Schily, Kelly und Fraktion

Ähnliche Kleine Anfragen