Meeresforschung
der Abgeordneten Lenzer, Dr. Bugl, Boroffka, Carstensen (Nordstrand), Engelsberger, Gerstein, Keller, Maaß, Frau Dr. Neumeister, Schneider (Idar-Oberstein), Seesing, Dr. Warrikoff, Dr. Blank, Haungs, Dr.-Ing. Kansy, Dr. Laufs, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Dr. Stavenhagen, Niegel, Schemken, Regenspurger, Frau Hoffmann (Soltau), Schulze (Berlin), Dr. Stercken, Kittelmann, Jagoda, Herkenrath, Deres, Dr. Hackel, Schmidbauer, Hornung, Austermann, Broil, Dr. Olderog, Magin, Metz, Graf Huyn, Eigen, Dr. Kunz (Weiden), Kroll-Schlüter, Sauer (Stuttgart), Dr. Götz, Link (Frankfurt), Müller (Wadern), Frau Krone-Appuhn, Dr. Rose, Rossmanith, Krey, Lowack, Weiß, Kraus, Dr. Hüsch, Müller (Wesseling), Spilker, Dr. Müller, Susset, Dr.-Ing. Laermann, Kohn, Ronneburger, Neuhausen, Hoffie, Bredehorn, Paintner, Dr. Rumpf, Wolfgramm (Göttingen) und der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung bei ihrer Politik auf dem Gebiet der Meeresforschung, auch unter Berücksichtigung der Durchsetzung deutscher Interessen, z. B. auf dem Gebiet der Rohstoffsicherung und des Umweltschutzes sowie der internationalen Zusammenarbeit; wo sieht die Bundesregierung die Schwerpunkte ihrer Forschungspolitik auf dem Gebiet der Meeresforschung?
Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung im einzelnen, um ihre Ziele national und international zu erreichen, und welche Erfolge kann sie bisher bei der Verfolgung ihrer Politik verzeichnen?
Welche Arbeiten übernehmen bei der Meeresforschung staatliche und privatwirtschaftliche Forschungsinstitutionen, und wie hoch beziffert die Bundesregierung die finanziellen Mittel, die je Forschungsinstitution von seiten des Staates sowie von seiten der Privatwirtschaft derzeit und künftig aufgewendet werden?
Welche deutschen Forschungsschiffe sind derzeit auf dem Gebiet der Meeresforschung tätig, was sind ihre Aufgaben im einzelnen, wo halten sie sich derzeit, wie lange und zu welchem Zweck, auf?
Welches sind nach Meinung der Bundesregierung künftig die Forschungsaufgaben, zu deren Lösung Forschungsschiffe — möglicherweise über die reine Meeresforschung hinaus — notwendig sind?
Sind die deutschen Meeresforschungsinstitutionen und -schiffe in ihrer derzeitigen Struktur und Ausstattung bzw. Ausrüstung geeignet, den künftigen Anforderungen, die die Meeresforschung stellt, gerecht zu werden; welche Maßnahmen und finanziellen Mittel gedenkt die Bundesregierung widrigenfalls zusätzlich wofür zu ergreifen bzw. bereitzustellen?
Wie beurteilt die Bundesregierung vor dem Hintergrund der künftigen Aufgaben der Meeresforschung die Möglichkeiten der Nach- und Umrüstung der Forschungsschiffe bzw. die Notwendigkeit des Neubaus?
Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, die Privatwirtschaft an der Finanzierung der Meeresforschung über das bisherige Maß hinaus zu beteiligen?