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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Mögliche gesundheitliche Schädigungen durch das Aknemittel ACCUTANE (G-SIG: 10001535)

Mögliche Mißbildungen bei Neugeborenen, Fehlgeburten, Test an jungen Aknepatienten, meistens jungen Frauen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Datum

01.08.1984

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/176018.07.84

Mögliche gesundheitliche Schädigungen durch das Aknemittel ACCUTANE

der Abgeordneten Frau Schoppe und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Kleine Anfrage

Wir fragen die Bundesregierung:

1. Ist der Bundesregierung bekannt, daß das in der Bundesrepublik Deutschland noch im Test befindliche Aknemittel ACCUTANE (Hoffmann-Laroche) möglicherweise für Mißbildungen bei Neugeborenen und für Fehlgeburten verantwortlich ist?

2. Was gedenkt die Bundesregierung zu tun, um die zum Beispiel von Dr. Paul Benke von der Universität Miami geäußerte Befürchtung, daß „selbst kleinste Mengen des Wirkstoffes dramatische und verheerende Mißbildungen verursachen" zu überprüfen?

3. Kann die Bundesregierung bestätigen, daß dieses Mittel an jungen Aknepatienten getestet wird?

4. Welche Maßnahmen kann die Bundesregierung innerhalb ihres Verantwortungsbereichs ergreifen, um diese Testpersonen — vor allem junge Frauen — vor eventuellen Schädigungen zu bewahren?

5. Wird die Bundesregierung sich dafür einsetzen, daß dieses Aknemittel nicht auf dem deutschen Markt zugelassen wird?

Fragen5

1

Ist der Bundesregierung bekannt, daß das in der Bundesrepublik Deutschland noch im Test befindliche Aknemittel ACCUTANE (Hoffmann-Laroche) möglicherweise für Mißbildungen bei Neugeborenen und für Fehlgeburten verantwortlich ist?

2

Was gedenkt die Bundesregierung zu tun, um die zum Beispiel von Dr. Paul Benke von der Universität Miami geäußerte Befürchtung, daß „selbst kleinste Mengen des Wirkstoffes dramatische und verheerende Mißbildungen verursachen" zu überprüfen?

3

Kann die Bundesregierung bestätigen, daß dieses Mittel an jungen Aknepatienten getestet wird?

4

Welche Maßnahmen kann die Bundesregierung innerhalb ihres Verantwortungsbereichs ergreifen, um diese Testpersonen — vor allem junge Frauen — vor eventuellen Schädigungen zu bewahren?

5

Wird die Bundesregierung sich dafür einsetzen, daß dieses Aknemittel nicht auf dem deutschen Markt zugelassen wird?

Bonn, den 18. Juli 1984

Schoppe, Dr. Vollmer und Fraktion

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