Deutsche Krebshufe und die Förderungsmaßnahmen der Bundesregierung
der Abgeordneten Frau Kelly und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Auf Seite 35 des Einzelplanes 11 (Titelgruppe 03) für das Haushaltsjahr 1985 (Geschäftsbereich des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung) steht in den Erläuterungen (zu Tit. 526 31 bis 893 31) : „Die Mittel sollen sicherstellen, daß die bisher von der Deutschen Krebshilfe eingeleiteten Förderungsmaßnahmen in verstärktem Umfang fortgeführt werden können, damit beim Aufbau der Tumorzentren kein Rückschlag eintritt."
Wir fragen daher die Bundesregierung:
Fragen6
Welche von der Deutschen Krebshilfe bisher eingeleiteten Förderungsmaßnahmen zur Versorgung von Krebspatienten wurden und werden über Bundesmittel fortgeführt?
Welche und wie viele Anträge für Förderungsmaßnahmen zur Versorgung von Krebspatienten liegen der Bundesregierung für die Jahre 1985 und 1986 vor?
Welche Einzelinitiativen und gemeinnützige Vereine zugunsten krebskranker Erwachsener und Kinder (außerhalb der Deutschen Krebshilfe) wurden in den letzten fünf Jahren über Bundesmittel, Bundeszuschüsse unterstützt oder gefördert?
Welche Gruppen und Krebsvereinigungen konsultiert die Bundesregierung in Fragen zur Versorgung Krebskranker?
Hat die Bundesregierung einen Überblick über den Stand der Krebsforschung in anderen EG-Ländern (z. B. über den Anteil, den die Krebsforschung und die Versorgung krebskranker Patienten in den jeweiligen Haushalten einnimmt)?
Wie kann die Bundesregierung die Effektivität der von ihr unterstützten Maßnahmen in Hinblick auf die Versorgung und die Forschung auf dem Gebiet der Krebserkrankungen belegen?