Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag
10. Wahlperiode
Drucksache 10/5281
04.04.86
Sachgebiet 63
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Schily, Suhr und der Fraktion
DIE GRÜNEN
— Drucksache 10/4652 —
Finanzierung der politischen Stiftungen
Der Bundesminister der Finanzen - II C 4 — I 0228 — 26/86
— hat mit Schreiben vom 2. April 1986 die Kleine Anfrage
namens der Bundesregierung wie folgt beantwortet:
1. Welche öffentlichen Mittel haben die Friedrich-Naumann-Stiftung,
die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Hanns-Seidel-Stiftung und die
Konrad-Adenauer-Stiftung seit 1970 aus dem Bundeshaushalt und dort
aus welchen Titeln erhalten?
Die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS), die Friedrich-Ebert-
Stiftung (FES), die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) und die
Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) haben folgende Mittel seit 1970
aus dem Bundeshaushalt erhalten (1970 bis 1985 = Istbeträge,
1986 = Sollbeträge):
Jahr
Friedrich-Nau
-
mann-Stiftung
Friedrich
Ebert-Stiftung
Hanns-Seidel
Stiftung
Konrad-Ade
nauer-Stiftung
1 000 DM
1970 12 210 32 806 1 606 27 684
1971 11 650 44 613 1 653 35 982
1972 15 442 52 345 2 361 38 386
1973 15 917 50 380 3 193 41 224
1974 22 671 71 146 4 667 48 982
1975 23 927 71 873 6 178 58 587
1976 25 658 66 402 6 079 56 229
1977 29 355 78 082 9 712 65 054
1978 33 685 90 185 13 794 73 496
1979 40 175 104 453 16 611 84 569
1980 44 035 114 996 23 615 88 252
1981 48 975 118 457 31 903 105 655
1982 49 976 120 765 37 432 109 091
1983 51 426 122 382 42 527 114 855
1984 53 782 124 753 46 614 117 971
1985 56 444 139 684 58 152 127 267
1986 61 296 136 177 59 979 134 983
Die Beträge wurden i. w. aus folgenden Haushaltsstellen
gezahlt:
Kap. 02 01 Tit. 685 09,
Kap. 04 03 Tit. 531 01, 531 02, 531 04, 685 05, 531 23, 531 31,
685 31,
Kap. 05 04 Tit. 686 11, 686 12, 686 17,
Kap. 06 02 Tit. 684 05,
Kap. 06 35 Tit. 685 11 (bis 1984 Tit. 532 11),
Kap. 23 02 Tit. 531 01, 532 03, 685 01, 685 10, 686 03, 686 04,
Kap. 27 02 Tit. 685 01, 685 03, 685 31,
Kap. 30 03 Tit. 683 19,
Kap. 30 04 Tit. 685 60,
Kap. 31 03 Tit. 681 21 und 681 22.
In diesem Zusammenhang wird auch auf die Antwort zu
Frage 6 hingewiesen.
2. Welche Forschungsaufträge, Gutachten oder Studien sind seitens
der Bundesministerien, Bundesbehörden bzw. nachgeordneten
Verwaltungseinrichtungen seit 1970 an die parteinahen Stiftungen und
die ihnen angeschlossenen Institute bzw. sonstigen Einrichtungen
zu welchen Sachgegenständen und mit welchen Finanzmitteln
erteilt worden?
Folgende Aufträge sind auf Antrag vergeben worden:
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
FNS Lernen in Bürgerinitiativen —
Ein Beitrag zur
nhandlungsorientierten politischen
Bildungsarbeit (Epl. 06) 1975 bis 1978 252
Gleichberechtigung (Epl. 06) 1980 bis 1982 107
FES Die Massenmedien in
Lateinamerika und ihre
bildungspolitische Rolle (Kap. 04 03) 1970 80
Kommunale Politik —
Rahmenbedingungen, Strukturen,
Entscheidungsprozesse
(Epl. 06) 1974 bis 1976 189
Widerstand und Exil der
deutschen Arbeiterbewegung 1933
bis 1945 (Epl. 06) 1980 bis 1982 118
Geschichte der deutschen
Arbeiterbewegung —
Darstellung, Chronologien,
Dokumente (Epl. 06) 1980 bis 1981 100
Katalog zur Ausstellung
„Widerstand 1933-1945" (Epl. 06) . 1980 50
Projekt Wirkungsmessung in
der Erwachsenenbildung
(Epl. 06) 1978 bis 1980 118
Die Mitwirkung des
Betriebsrats an der betrieblichen
Personalplanung nach dem neuen
Betriebsverfassungsgesetz
(Epl. 11) 1973 15
Soziale Aspekte der
Ausländerbeschäftigung (Epl. 11) 1974 228
Strukturen und Interessen in
der Arbeitnehmerschaft
(Epl. 11) 1978 25
Repräsentativuntersuchung
zur Lage der ausländischen
Arbeitnehmer und ihrer
Familienangehörigen in der
Bundesrepublik (Epl. 11) 1979 bis 1981 638
Repräsentativuntersuchung
'85 zur Situation ausländischer
Arbeitnehmer (Epl. 11) 1985 bis 1986 690
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
Auswirkungen von
Verbundgründungen in ÖPNV auf
Fahrplan und Tarifgestaltung
sowie Einnahmen und
Kostenentwicklung (Epl. 12) 1978 bis 1982 168
Berufliche
Wiedereingliederung von Frauen nach der
Erziehungsphase (Epl. 15) 1979 bis 1980 221
Erfolgsbedingungen für den
beruflichen Wiedereinstieg —
Untersuchung der
Berufseinmündungsphase (Epl. 15) 1981 bis 1983 328
Evaluierung von Projekten der
Erwachsenenbildung in den
Entwicklungsländern (Epl. 23) 1969/70 119
Die Öffentlichkeitsarbeit der
kommunistischen Länder in
Indien (Epl. 23) 1970 57
Die Wissenschaft im Dienste
der Entwicklungspolitik
kommunistischer Länder in Afrika
(Epl. 23) 1970 37
Wirtschaftsvereinbarungen
(Handels-, Zahlung-, Kredit-
und
Investitionsvereinbarungen) zwischen
kommunistischen Staaten und
Entwicklungsländern 1960 bis 1970
(Epl. 23) 1971 154
Die Rolle gesellschaftlicher
Gruppen im
Entwicklungsprozeß von Indonesien, den
Philippinen und Singapur (Epl. 23) 1971 124
Nachkriegsentwicklung in
Vietnam (Epl. 23) 1971 5
Die entwicklungspolitische
Wirksamkeit von
Entwicklungsbanken in Chile und Peru
(Epl. 23) 1972 94
Laufende Dokumentation und
Analyse von
Einzelmaßnahmen der kommunistischen
Länder auf dem Gebiet der
Kapitalhilfe, der Projektplanung
und -ausführung und der
Anwendung neuer Methoden in
den Entwicklungsländern
(Monatsbericht und vertraulicher
Vierteljahresbericht) (Epl. 23) . 1973 210
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
Analyse der sozio-
ökonomischen Verhältnisse Chiles —
Entwicklungspolitische
Probleme und Strategien (Epl. 23) 1973 129
Entwicklungspolitische
Kriterien zur Messung von
Einkommensverteilung und
Umverteilung in Entwicklungsländern
(Epl. 23) 1974 92
Ankauf einer Kurzstudie
„Politisch-soziale
Rahmenbedingungen in Tunesien" (Epl. 23) . 1974 6
Laufende Dokumentation und
Analyse von
Einzelmaßnahmen der kommunistischen
Länder auf dem Gebiet der
Projektplanung und -
ausführung in den
Entwicklungsländern (1974) (Epl. 23) 1974 261
Laufende Dokumentation und
Analyse von
Einzelmaßnahmen kommunistischer Länder
auf dem Gebiet der
Projektplanung und -ausführung der
Kapital- und Technischen Hilfe in
Entwicklungsländern (1975)
(Epl. 23) 1975 264
— wie vor — Jahrgang 1976 1976 252
Konsequenzen im Fall der
Errichtung einer neuen
internationalen Wirtschaftsordnung
für die Konzeption der
Deutschen Entwicklungspolitik
(Epl. 23) 1970 19
Entwicklungspolitik
kommunistischer Länder — Trends und
Analysen 1978 (Epl. 23) 1978 246
Laufende Dokumentation und
Analyse von
Einzelmaßnahmen der kommunistischen
Länder auf dem Gebiet der
Projektplanung und -
ausführung der Kapital- und der
Technischen Hilfe, der
Anwendung neuér Methoden in den
Entwicklungsländern
(Jahrgang 1977) (Epl. 23) 1977 271
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
Entwicklungspolitik
kommunistischer Länder — Trends und
Analysen (Jahrgang 1979)
(Epl. 23) 1979 255
EG-Politik der
Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern
— Perspektiven im Lichte des
Wandels der Nord-Süd-
Beziehungen und der EG-
Fortentwicklung (Epl. 23) 1980 103
Bestandsaufnahme und
Bewertung neuer
entwicklungspolitischer Ansätze (Epl. 23) 1982 88
Auswirkungen der
Energieverknappung und -verteuerung
auf die Länder der Dritten
Welt (Epl. 23) 1974 bis 1975 130
Mögliche Begrenzung der Zahl
der ausländischen
Arbeitnehmer in Verdichtungsräumen
(Epl. 25) 1974 108
Zielvorstellungen und
Zielzusammenhänge zur Lösung
aktueller Probleme des
Städtebaus in Ballungsgebieten auf
der Basis einer allseitigen
Entwicklungsplanung (Epl. 25) 1976 109
Analyse der Gebiete mit
vorrangigen Funktionen von
europäischer Bedeutung (Epl. 25) 1979 109
Neue Trends in Freizeit und
Fremdenverkehr und ihre
Auswirkungen auf ausgewählte
Feriengebiete in der
Bundesrepublik Deutschland (Epl. 25) . . 1982 50
Das politische Profil und die
Entwicklung der
Sozialdemokratischen Partei
Deutschlands in der sowjetischen
Besatzungszone und im
sowjetischen Sektor Berlins von 1945
bis 1950 (Epl. 27) 1972 272
Die auswärtige Kulturpolitik
der DDR — mit einer
Fallstudie über Finnland (Epl. 27) 1976 153
Bestandsaufnahme der
vergleichenden
Deutschlandforschung in Schweden (Epl. 27) . 1980 42
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen
Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
Ankauf und Auswertung von
Literatur, Quellenmaterialien
u. ä. zur Geschichte der
deutschen Arbeiterbewegung durch
das Archiv der FES (Epl. 27) 1970 bis 1982 1 133
Sozio-ökonomische
Rahmenbedingungen der Forschungs-
und Technologiepolitik
(Epl. 30) 1975 260
Beschäftigungsauswirkungen
des Technologieprozesses
(Epl. 30) 1977 bis 1978 148
Symposium „Demokratische
Sozialisten gegen Hitler"
(Epl. 31) 1982 73
Wissenschaftliche Begleitung
zu dem Modellversuch
„Erschließung gewerblich-
technischer Ausbildungsberufe für
Mädchen bei der Deutschen
Bundespost" (Epl. 31) 1979 bis 1984 725
Sammlung und Auswertung
von Reformerfahrungen an
Hochschulen (Epl. 31) 1972 bis 1974 492
Dokumentation zur
Gesamthochschulentwicklung
(Epl. 31) 1975 bis 1976 38
Tagung „Hochschule in der
Arbeitnehmergesellschaft"
(Epl. 31) 1976 15
Analyse des gegenwärtigen
Angebots kurzfristiger
berufsbezogener
Erwachsenenbildung/Weiterbildung (Epl. 31) 1974 bis 1976 24
Motivierende Bildungsarbeit
mit Arbeitern ohne
Weiterbildungserfahrungen (Epl. 31) 1976 bis 1979 395
KAS Wirtschaft, Staat, Gesellschaft
(Epl. 06) 1974 bis 1977 209
Geschichte der christlich-
demokratischen und
christlichsozialen Bewegung in
Deutschland (Epl. 06) 1981 bis 1982 149
Die Entwicklung der
Entspannungstheorie für
Zentraleuropa (Epl. 27) 1974 35
Stif
-
tung Forschungsauftrag und dergleichen Zeitraum
Finanz
volumen
1000 DM
Das Deutschlandbild im
Fernsehen der Bundesrepublik
Deutschland und der DDR
(Epl. 27) 1975 215
Erbe/Traditionsbewußtsein in
der DDR (Epl. 27) 1984 bis 1985 135
Westpolitik der DDR (Epl. 27) . 1985 20
HSS Demokratie und Recht
(Epl. 06) 1978/1979 209
Projekt Wirkungsmessung in
der Erwachsenenbildung
(Epl. 06) 1978/1979 93
3. Welche sonstigen finanziellen Unterstützungen, Zuschüsse,
Darlehen oder Entgelte wurden den einzelnen Stiftungen und den ihnen
angeschlossenen Einrichtungen seitens welcher Bundesministerien,
Bundesbehörden bzw. nachgeordneten Verwaltungseinrichtungen,
insbesondere Anstalten des öffentlichen Rechts, in welcher Höhe
und für welche Zwecke seit 1970 zuerkannt?
Die parteinahen Stiftungen haben auf Antrag folgende
sonstige finanziellen Leistungen erhalten:
Stiftung Maßnahme Jahr der Vergabe
Betrag
1000 DM
FNS Beitrag zur Unterstützung der
Aktion „Humanes Wohnen" des
Thomas-Dehler-Instituts (Epl. 25) 1980 5
Beitrag zur Fachtagung
— „Stadterneuerung" (Epl. 25) 1981 6
— wie vor — 1982 2
Beitrag zur Fachtagung
„Fahrrad in der Stadt" (Epl. 25) 1982 1
Beitrag für 2 Seminarreihen mit
dem Thema „Probleme der
Stadterneuerung" (Epl. 25) 1983 2
Thomas- Seminar: Alpenraum zwischen Öko-
Dehler- nomie und Ökologie (Epl. 06) 1981 4
Institut
FES Beitrag zu mehreren
Informationsveranstaltungen zum Thema
„Städtebau" (Epl. 25) 1982 17
Beitrag zur Fachtagung
„Bürgerbeteiligung" (Epl. 25) 1984 4
Stiftung Maßnahme Jahr der Vergabe
Betrag
1000 DM
HSS Ankauf des Buches „Energie für die
Zukunft" (Epl. 06) 1983 2
Einsatz von Publikationen in der
deutschlandpolitischen
Bildungsarbeit (Epl. 27) 1983 35
KAS Deutsch-Amerikanisches
Symposium zum Thema
„Verkehrsberuhigung in Wohnbereichen" (Epl. 25) 1980 46
Wissenschaftliche Vorbereitung,
Durchführung und Auswertung des
Fachkongresses „Neues
Städtebaurecht" (Epl. 25) 1984 46
Einsatz von Publikationen in der
deutschlandpolitischen
Bildungsarbeit (Epl. 27) 1983 28
—wievor — 1985 64
4. Welche Nutzungsrechte, Beistellungen und Überlassungen wurden
den einzelnen parteinahen Stiftungen und den ihnen
angeschlossenen Einrichtungen seit 1970 durch welche Bundesministerien,
Bundesbehörden bzw. nachgeordneten Verwaltungseinheiten gewährt?
Der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden bei den zu Frage 2
genannten und aus Epl. 31 finanzierten Projekten — mit
Ausnahme „wissenschaftliche Begleitung: Erschließung
gewerblich-technischer Ausbildungsberufe für Mädchen bei der
Deutschen Bundespost" — die Veröffentlichungsrechte
überlassen.
Weitere Nutzungsrechte, Beistellungen und Überlassungen
wurden nicht gewährt.
5. Welche Arten von Steuererleichterungen kamen den einzelnen
parteinahen Stiftungen und den ihnen angeschlossenen Einrichtungen
seit 1970 zugute, und wie hoch belaufen sich die entsprechenden
jährlichen Steuermindereinnahmen des Bundes und der einzelnen
Bundesländer pro Stiftung und der ihr angeschlossenen
Einrichtungen?
Besondere Steuererleichterungen für die parteinahen
Stiftungen bestehen nicht. Die allgemeine Förderung des
demokratischen Staatswesens gehört jedoch zu den gemeinnützigen
Zwecken i. S. des § 52 AO. Körperschaften, die nach Satzung
und tatsächlicher Geschäftsführung ausschließlich und
unmittelbar diesen Zwecken dienen, können die
Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen, die die Steuergesetze für
gemeinnützige Körperschaften vorsehen; dazu gehört
insbesondere die Befreiung von der Körperschaftsteuer,
Gewerbesteuer und Vermögensteuer.
Im übrigen erlaubt es die Verpflichtung zur Wahrung des
Steuergeheimnisses (§ 30 AO) nicht, die steuerlichen
Verhältnisse der Stiftungen zu offenbaren.
6. Wieviel Prozent macht der Anteil der Mittel für die parteinahen
Stiftungen und den ihnen angeschlossenen Einrichtungen, in Prozent
und DM, bei den nachfolgend aufgeführten Titeln seit 1970 a)
insgesamt und b) je einzelner Stiftung und der ihr angeschlossenen
Einrichtungen bezogen auf das jeweilige Titelvolumen aus, und wie
verhalten sich die Veränderungs- bzw. Steigerungsraten von a) und b)
zur Steigerungsrate des entsprechenden Bundeshaushalts und
dessen Titeln, die die höchste Steigerungsrate aufweisen?
Kapitel Titel
04 03 531 23 Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit Inland
531 31 Spezielle Öffentlichkeitsarbeit über
entwicklungspolitische Themen
685 31 Einladung publizistisch und kulturpolitisch
wichtiger Persönlichkeiten des Auslandes
05 04 686 11 Stipendien und Beihilfen für den
wissenschaftlichen Nachwuchs
686 12 Beziehungen zwischen deutschen und
ausländischen Wissenschaftlern
686 17 Internationale Aktivitäten
06 02 684 05 Globalzuschüsse
06 35 532 11 Politische Bildungsarbeit
15 02 652 11 Bundesjugendplan
23 02 531 01 Unterrichtung der Öffentlichkeit
532 02 Beobachtung und Überprüfung der
deutschen entwicklungspolitischen
Zusammenarbeit
532 03 Planung und Forschung
681 01 Hilfsmaßnahmen für Fachkräfte
685 01 Berufliche Aus- und Fortbildung von
Angehörigen der Entwicklungsländer
685 10 Förderung entwicklungspolitischer Bildung
686 03 Förderung der Sozialstruktur in
Entwicklungsländern
686 04 Förderung der gesellschaftspolitischen
Bildung in Entwicklungsländern
27 02 685 31 Förderung der deutschlandpolitischen
Bildungsarbeit
31 03 68121 Studienförderung
68122 Promotionsförderung
31 05 685 04 Hochschulbezogene Maßnahme,
studentische Organisation und Verbände
Antwort siehe Seite 12.
Die Antwort ergibt sich aus den folgenden Übersichten:
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
- 1 000 DM -
04 03/531 23
Soll - - - - - - -
Ist - - - - - - -
davon - - - - - - -
= v. H. - - - - - - -
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H. - - - - - - -
davon FNS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
FES - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
04 03/685 31
Soll - - - - - - -
Ist - - - - - - -
davon Stiftungen - - - - - - -
= v. H. - - - - - - -
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H. - - - - - - -
davon FNS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
FES - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
05 04/686 11
Soll - - - - - - -
Ist - - - - - - -
davon Stiftungen - - - - - - -
= v. H. - - - - - - -
Steigerung gegenüber
Vorjahr v.H. - - - - - - -
davon FNS - - - - - - -
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
- - - - 14 500 13 320 14 406 17 725 15 725 16 590
- - - - 13 861 11 736 14 404 17 720 15 676
- - - - 961 986 1 109 1206 76
- - - - 6,6 7,4 7,7 6,8 0,5
- - - - - 2,6 12,5 8,7 - 937
- - - - 135 126 144 160 6
- - - - (0,9) (1,0) (1,0) (0,9) (0,0)
- - - - 728 770 400 300 -
- - - - (5,0) (5,8) (2,8) (1,7) (-)
- - - - - - 81 74 52
- - - - (-) (-) (0, 6) (0,4) (0,3)
- - - - 98 90 484
-
672 18
- - - (0,7) (0,7) (3,4) (3,8) (0,1)
- 7 200 7 900 8 000 7 700 7 500 7 700 7 700 10 200 8 750
- 8 152 8 074 7 418 7 350 7 440 7 960 8 264 11 549
- 325 499 479 435 425 298 394 524 490
- 4,5 6,3 6,0 5,7 5,7 3,9 5,1 5,1 5,6
- - 53,5 -4,0 - 9,2 - 2,3 - 29,9 32,2 33,0 - 6,5
- - - - 17 - 6 11 23 -
- - - - (0,2) (-) (0, 1) (0, 1) (0,2) (-)
- 325 320 332 250 200 177 166 200 200
- (4, 5) (4,0) (4, 2) (3,3) (2,7) (2,3) (2, 2) (2, 0) (2,3)
- - - - - - - 20 50 -
- (-) (-) (-) (-) (-) (-) (0,3) (0,8) (-)
- - 179 147 168 225 115 196 251 290
- (-) (2,3) (1,8) (2,2) (3,0) (1,5) (2,3) (2,5) (3,3)
- 69 908 77 868 87 882 91 782 97 125 97 125 99 966 101 966 104 966
- 70 648 78 392 89 519 91 983 97 023 94 081 98 992 101 125
- 9 012 9 854 10 878 11 327 11 484 13 065 13 217 13 469 14 070
12,8 12,6 12,2 12,3 11,8 13,9 13,4 13,3 13,4
- - 9,3 10,4 4,1 1,4 13,8 1,2 1,9 4,5
- 1 459 1 845 2 077 2 200 2 255 2 210 2 229 2 215 2 345
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
—1000 DM-
(v. H.) — — — — — — —
FES — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
HSS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
KAS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
05 04/68612
Soll — — — — — — —
Ist — — — — — — —
davon Stiftungen — — — — — — —
= v . — — — — — — —
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H — — — — — — —
davon FNS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
FES — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
HSS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
KAS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
05 04/68617
Soll — — — — — — —
Ist — — — — — — —
davon Stiftungen — — — — — — —
= v.H. — — — — — — —
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H — — — — — — —
davon FNS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
FES — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
HSS — — — — -- — —
(v. H.) — — — — — — —
KAS — — — — — — —
(v. H.) — — — — — — —
1977
-
1978
(2,1)
1979
(2,4)
1980
(2,3)
1981
(2,4)
1982
(2,3)
1983
(2,4)
1984
(2,3)
1985
(2,2)
1986
(2,2)
- 3650 3955 4375 4424 4578 4549 4615 4446 4690
- (5,2) (5,1) (4,9) (4,8) (4,7) (4,8) (4,7) (4,4) (4,8)
- - - - 403 705 2 120 1 975 2 233 2 345
- - - - (0,4) (0,7) (2,3) (2,0) (2,2) (2,2)
- 3 903 4 053 4 426 4 301 3 946 4 175 4 397 4 575 4 690
- (5,3) (5,2) (4,9) (4,7) (4,1) (4,4) (4,4) (4,5) (4,5)
- 10740 15885 16 104 16700 16500 14763 15063 16613 16613
- 10 705 13 651 15 605 14 408 15 480 14 772 15 356 15 680
- 548 836 896 928 771 913 1 144 1 131 1200
- 5,1 6,1 5,7 6,4 5,0 6,2 7,5 7,2 7,2
- - 52,6 7,2 3,6 -16,9 18,4 25,3 -1,1 6,1
- 45 160 162 179 197 148 252 258 200
- (0,4) (1,2) (1,0) (1,2) (1,3) (1,0) (1,6) (1,7) (1,2)
- 300 305 415 425 363 381 405 420 400
- (2,8) (2,2) (2,7) (2,5) (2,3) (2,6) (2,6) (2,7) (2,4)
- - - - - - - 96 200 200
- - - - - - - (0,6) (1,3) (1,2)
- 202 371 318 323 210 384 391 253 400
(1,9) (2,7) (2,0) (2,2) (1,4) (2,6) (2,6) (1,6) (2,4)
- 19 685 22 234 24 700 26 400 26 500 26 700 27 500 28 270 29 740
- 19 435 22 557 21 663 24 654 26 627 25 666 26 970 26 854
- 3 198 4 337 4 525 6 104 7 079 7 233 7 025 7 238 8 625
- 16,4 19,2 20,9 24,7 26,6 28,2 26,1 27,0 29,0
- - 35,6 4,3 34,9 16,0 2,2 - 3,2 3,0 19,2
- 902 906 984 984 1 106 1 060 1 154 1 166 1 438
- (4,6) (4,0) (4,5) (4,0) (4,2) (4,1) (4,3) (4,3) (4,8)
- 1465 2091 2083 2428 2748 2579 2354 2414 2875
- (7,5) (9,3) (9,6) (9,9) (10,3) (10,0) (8,7) (9,0) (9,8)
- - - - 826 1 054 1 116 1 123 1207 1 438
- - - - (3,4) (3,9) (4,4) (4,2) (4,5) (4,8)
- 822 1 340 1 458 1 866 2 172 2 478 2 394 2 451 2 875
- (4,2) (5,9) (6,7) (7,6) (8,2) (9,7) (8,9) (9,1) (9,1)
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
- 1 000 DM -
06 02/684 05
Soll 16 000 16 000 23 500 29 500 35 000 42 500 42 233
Ist 16 000 16 000 23 500 29 500 35 000 42 500 42 233
davon Stiftungen 16 000 16 000 23 500 29 500 35 000 42 500 42 233
= v.H. 100 100 100 100 100 100 100
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 0,0 46,9 25,5 18,6 21,4 - 0,6
davon FNS 2 888 2 888 4 388 5 721 6 443 7 971 8 071
(v. H.) (18,1) (18,1) (18,7) (19,4) (18,4) (18,7) (18,4)
FES 5944 5944 8694 10861 12556 14778 15522
(v. H.) (37,1) (37,1) (37,0) (36,8) (35,9) (34,8) (35,4)
HSS 1 600 1 600 2 321 3 154 4 543 6 070 5 983
(v. H.) (10,0) (10,0) (9,9) (10,7) (13,0) (14,3) (13,6)
KAS 5566 5566 8095 9761 11456 13679 14281
(v. H.) (34,8) (34,8) (34,4) (33,1) (32,2) (32,7) (32,6)
06 35/53211 (ab 1985
685 11)
Soll 14 600 14 600 14 400 14 850 16 084 17 184 18 007
Ist 13 628 13 570 14 282 14 038 16 160 17 374 18 399
davon Stiftungen 570 741 802 733 1 057 1 197 1 190
= v. H. 3,9 5,1 5,6 4,9 6,6 7,0 6,6
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 30,0 8,2 - 8,6 44,2 13,2 - 0,6
davon FNS 131 135 114 83 106 174 212
(v. H.) (0,9) (0,9) (0,8) (0,6) (0,7) (1,0) (1,2)
FES 261 360 406 386 546 587 580
(v. H.) (1,8) (2,5) (2,8) (2,6) (3,4) (3,4) (3,2)
HSS - 53 40 27 98 65 39
(v. H.) - (0,4) (0,3) (0,2) (0,6) (0,4) (0,2)
KAS 178 193 242 237 307 371 359
(v. H.) (1,2) (1,3) (1,7) (1,6) (1,9) (2,2) (2,0)
15 02/68411
Soll 50 900 57 480 65 886 68 900 72 000 77 872 78 060
Ist 49 895 55 662 59 299 69 813 69 384 76 915 80 547
davon Stiftungen 3 21 31 60 49 238 208
= v. H. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,3 0,3
Steigerung gegenüber
Vorfahr v. H. 60,0 47,6 93,6 -18,3 385,7 -12,6
davon FNS 3 - - - - - -
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
53 734 61 576 68 273 74 295 79 662 83 330 85 810 85 810 96 931 103 747
55 670 63 549 70 358 72 645 81 829 84 960 87 226 88 183 99 340
55 670 63 549 70 358 72 645 81 829 84 960 87 226 88 183 99 340 103 747
100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
31,8 14,2 10,7 3,3 12,6 3,8 2,7 1,1 12,6 4,4
8 917 9 973 10 694 11 046 12 097 12 476 12 759 12 861 13 964 15 562
(16,0) (15,7) (15,2) (15,2) (14,8) (14,7) (14,6) (14,6) (14,1) (15,0)
19 959 22 886 25 677 26 673 30 421 31 734 32 642 32 998 36 067 36 311
(35,8) (36,0) (36,5) (36, 7) (37,1) (37,3) (37,5) (37,4) (36,3) (35,0)
8 660 9 973 10 694 11 046 12 097 12 476 12 778 12 919 15 274 15 562
(15,6) (15,7) (15,2) (15,2) (14,8) (14,7) (14,6) (14,7) (15,3) (15,0)
18 132 20 715 23 292 23 879 27 212 28 272 29 047 29 405 34 033 36 311
(32,6) (32,6) (33,1) (32,9) (33,3) (33,3) (33,3) (33,3) (34,3) (35,0)
18 800 22 760 22 760 25 990 24 990 24 218 24 225 24 600 7 000 7 150
18 794 22 631 22 763 24 562 24 131 24 058 23 355 24 483 7 714
1 200 1 483 1 411 1 332 1 438 1 428 1 408 1 494 1 580
6,4 6,5 6,2 5,1 5,8 5,9 5,8 6,1 22,6
0,8 23,6 - 4,9 - 5,6 7,9 - 0,7 -1,4 6,1 5,8
179 178 120 180 191 186 150 222 250
(1,0) (0,8) (0,3) (0,7) (0,8) (0,8) (0,6) (0,9) (3,6)
510 633 636 657 648 597 556 544 540
(2, 7) (2,8) (2,8) (2, 5) (2, 6) (2,5) (2,3) (2,2) (7, 7)
66 200 210 50 70 85 152 250 250
(0,4) (0,9) (0,9) (0,1) (0,3) (0,4) (0,6) (1,0) (3,6)
445 472 445 445 529 560 550 478 540
(2,4) (2,0) (2,0) (1,7) (2,1) (2,3) (2,3) (1,9) (7,7)
85 202 92 927 99 885 121 604 123 800 128 319 130 539 132 000 135 500 138 000
85 922 92 014 99 352 117 171 111 573 127 179 124 625 131 247 135 511
166 170 262 243 228 275 250 290 250 280
0,2 0,2 0,3 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
- 20,2 2,4 54,1 - 7,3 - 6,2 20,6 - 9,1 16,0 -13,8 12,0
- - 17 13 15 20 19 20 20 20
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
- 1 000 DM -
(v. H.) (0,0) - - - - - -
FES - - 31 51 49 216 171
(v. H.) - - (0,0) (0,0) (0,0) (0,3) (0,2)
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS - 21 - 9 - 22 37
(v. H.) - (0,0) - (0,0) - (0,0) (0,0)
23 02/53101 (ab 1979
Tit. 685 10)
Soll 6 800 6 300 6 500 6 500 6 766 6 700 5 200
Ist 6 711 6 282 6 493 6 160 6 761 6 254 4 800
davon Stiftungen 139 129 225 211 199 530 34
= v. H. 2,1 2,1 3,4 3,4 2,9 8,5 0,7
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H - 7,2 74,4 - 6,2 - 5,7 166,3 - 94,3
davon FNS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
FES 41 129 79 191 199 317 34
(v. H.) (29,5) (100) (35,1) (90,5) (100) (59,8) (100)
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS 98 - 146 20 - 213 -
(v. H.) (70,5) - (64,9) (9,5) - (40,2) -
23 02/532 03
Soll 2 500 4 500 4 300 5 500 5 400 6 000 4 000
Ist 2 205 4 281 3 808 3 631 4 006 3 908 3 696
davon Stiftungen 65 318 50 311 341 315 276
= v. H. 2,9 7,4 1,3 8,6 8,5 8,1 7,5
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 389,2 - 84,3 522,0 9,6 - 7,6 -12,4
davon FNS (v. H.) - - - - - - -
FES (v. H.) 65 318 50 311 341 315 276
HSS (v. H.) - - - - - - -
KAS (v. H.) - - - - - - -
23 02 /681 01
Soll - - - - - - 1000
Ist - - - - - - 460
davon Stiftungen - - - - - - 56
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
- - (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
166 164 214 199 185 195 170 160 150 180
(0,2) (0, 2) (0, 2) (0,2) (0,2) (0,2) (0,2) (0, 1) (0, 1) (0, 1)
- - - - - - - 20 20
-
20
- - - - - - (0,0) (0,0) (0,0)
- 6 31 31 28 60 61 90 60 60
- (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
5 130 5 100 3 400 4 300 4 500 4 500 4 490 4 500 4 840 5 040
4 957 5 096 3 348 4 300 4 482 4 494 4 484 4 441 4 836
185 390 834 1 220 1 390 1 608 1 792 1 912 2 122 2 075
3,7 7,7 24,9 28,4 31,0 35,8 40,0 43,0 43,9 41,2
444,1 110,8 113,7 46,3 14,0 15,7 11,4 6,7 11,0 - 2,2
- - 50 120 175 225 210 225 225 225
- - (1,5) (2,8) (3,9) (5,0) (4,7) (5,0) (4,7) (4,5)
185 390 734 930 915 924 832 832 900 900
(100) (100) (21,9) (21,6) (20,4) (20,6) (18,6) (18,7) (18,6) (17,9)
- - - - - 9 110 210 297 250
- - - - - (0,2) (2, 5) (4,7) (6, 1) (4, 9)
- - 50 170 300 450 640 645 700 700
- - (1,5) (3,9) (6,7) (10,0) (14,3) (14,5) (14,5) (13,9)
3 100 3 000 3 000 3 000 2 000 1 900 1 300 1 300 1 300 1 200
2 534 3 415 2 485 2 494 1 931 1 948 1 362 1 264 1 300
327 188 240 103 23 59 30 - - -
13,1 5,5 9,6 4,1 1,2 3,1 2,3 - - -
18,5 - 42,5 27,7 - 57,1 - 77,7 156,5 - 49,2 - - -
327 188 240 103 23 59 307 - - -
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
- 1 000 DM -
=v. H. - - - - - - 12,2
davon FNS (v. H.) - - - - - - -
FES (v. H.) - - - - - - 6 (1,3)
HSS (v. H.) - - - - - - -
KAS (v. H.) - - - - - - 50 (10,9)
23 02/685 01 (ab 1981
in Tit. 686 04)
Soll - - - - - - 53 000
Ist - - - - - - 54 884
davon Stiftungen - - - - - - 970
= v. H. - - - - - - 1,8
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H - - - - - - -
davon FNS (v. H.) - - - - - - -
FES - - - - - - 840
(v. H.) - - - - - - (1,5)
HSS (v. H.) - - - - - - -
KAS - - - - - - 130
(v. H.) - - - - - - (0,3)
23 02/686 03
Soll 23 700 26 000 33 800 36 000 38 000 39 000 38 000
Ist 23 583 24 804 29 539 25 830 38 048 37 519 30 514
davon Stiftungen 16 495 19 608 21 820 15 667 29 284 30 001 24 593
= v. H. 69,9 79,1 73,9 60,7 77,0 80,0 80,6
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 18,9 11,3 - 28,2 86,9 2,4 -18,0
davon FNS 250 729 1 712 1 095 2 956 3 294 3 791
(v. H.) (1,1) (2,9) (5,8) (4,2) (7,8) (8,8) (12,4)
FES 12 282 11 532 12 198 8 710 17 266 18 814 11 473
(v. H.) (52,1) (846,5) (41,3) (33,7) (45,4) (44,8) (37,6)
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS 3 963 7 347 7 910 5 862 9 062 9 893 9 329
(v. H.) (16,8) (29,6) (26,8) (22,7) (23,8) (26,4) (30,6)
23 02/686 04
Soll 29 000 35 000 46 000 53 000 55 000 61 000 55 000
Ist 34 611 46 146 47 657 46 095 59 154 61 186 59 519
davon Stiftungen 34 611 46 146 47 657 46 095 59 154 61 186 59 519
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
56 300 57 000 71 300 89 105 - - - - -- -
55 605 54 955 68 265 89 022 - - - - - -
989 1 288 1916 1936 - - - - - -
1,8 2,3 2,8 2,2 - - - - - -
2,0 30,2 48,8 1,0 - - - - - -
- - 25 (0,0) - - - - - -
966 1 188 1 627 1 672 - - - - - -
(1,8) (2, 1) (2,4) (1,9) - - - - - -
23 100 289 239 - - - - - -
(0,0) (0,2) (0,4) (0,3) - - - - - -
38 300 40 000 40 000 50 000 55 000 58 500 62 600 65 000 75 000 88 000
34 096 39 365 43 880 46 209 57 444 59 552 62 266 64 547 75 071
28 624 31 153 37 021 36 512 46 558 47 192 48 686 50 614 59 964 65 500
84,0 79,1 84,4 79,0 81,0 80,5 78,2 78,4 79,9 74,4
16,3 8,8 18,8 -1,4 27,5 1,4 3,2 4,0 18,5 9,2
4 362 4 548 5 554 6 336 7 978 8 150 7 831 7 968 8 170 10 500
(12,8) (11,9) (12, 7) (13, 7) (13,8) (13, 7) (12,6) (12,3) (10,8) (11,9)
13 375 15 274 18 942 16 705 18 833 18 035 17 712 18 429 20 978 22 000
(39,2) (38,8) (43,2) (36,2) (328) (30,3) (28,4) (28,6) (27,9) (25,0)
- 12 13 824 3 230 4 880 5 782 6 810 11 404 11 000
- (0,0) (0,0) (1,8) (5,6) (8,2) (9,3) (10,6) (15,2) (12,5)
10 887 11 319 12 512 12 647 16 517 16 127 17 361 17 407 19 412 22 000
(31,9) (28,8) (28,5) (27,4) (28,8) (27,1) (27,9) (27,0) (25,9) (25,0)
74 000 85 000 95 000 117 000 135 000 140 000 148 500 152 000 159 000 163 000
69 459 81 209 98 616 118 946 134 731 139 653 147 488 152 028 158 724
69 459 81 209 98 616 118 946 134 731 139 653 147 488 152 028 158 724 163 000
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
-1000 DM-
= V. H. 100 100 100 100 100 100 100
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 33,3 3,3 - 3,3 28,3 3,4 - 2,7
davon FNS 8 608 7 477 8 562 7 984 11 679 11 019 12 297
(v. H.) (24,9) (16,2) (18,0) (17,3) (19,8) (18,0) (20,6)
FES 9 912 19 317 21 371 18 804 26 997 25 230 23 706
(v. H.) (28,6) (41,9) (44,8) (40,8) (45,6) (41,2) (39,8)
HSS - - - - - - 11
(v. H.) - - - - -- - (0,0)
KAS 16 091 19 352 17 724 19 307 20 478 24 937 23 505
(v. H.) (46,5) (41,9) (37,2) (41,9) (34,6) (40,8) (39,5)
27 02/685 31 (bis 1978
Tit. 685 01)
Soll 38 430 39 900 124 100 42 130 53 630 36 997 35 000
Ist 92 580 132 431 111450 76 869 159 738 33 627 33 902
davon Stiftungen 441 750 1 216 1 187 1 618 1 785 1 904
= v. H. 1,2 1,9 1,0 2,8 3,0 4,8 5,4
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 70,1 62,1 - 2,4 36,3 10,3 6,7
davon FNS 1 - 10 - - 20 3
(v. H.) (0,0) - (0,8) - - (1,1) (0,2)
FES 434 750 1206 1 169 1 509 1 606 1 797
(v. H.) (98,4) (100) (99,2) (98,3) (93,3) (90,0) (94,4)
HSS 6 - - 12 14 31 27
(v. H.) (1,6) - - (1,0) (0,9) (1,7) (1,4)
KAS - - - 6 95 128 77
(v. H.) - - - (0,7) (5,8) (7,2) (4,0)
31 03/681 21
Soll 11 390 19 850 25 037 29 960 29 500 38 000 36 000
Ist 11 270 19 659 .25 397 28 590 30 549 35 847 32 545
davon Stiftungen 1 965 3 263 4 054 5 158 5 776 7 238 7 313
= v. H. 17,4 16,6 16,0 18,0 18,9 20,2 22,5
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 66,1 24,2 27,2 12,0 25,3 1,0
davon FNS - - - 48 76 178 297
(v. H.) - - - (0,2) (0,3) (0,5) (0,9)
FES 1 107 1 784 2 344 2 991 3 411 3 953 3 953
(v. H.) (9,8) (9,1) (9,2) (10,5) (11,2) (11,0) (12,2)
HSS - - - - - - -
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
16,7 16,9 21,4 20,6 13,3 3,7 5,6 3,1 4,4 2,7
14 095 15 499 19 067 21 140 23 269 23 239 24 884 26 086 26 850 27 384
(20,3) (19,1) (19,3) (17,8) (17,3) (16,6) (16,9) (17,2) (16,9) (16,8)
28 287 32 955 38 853 49 294 49 023 49 652 51 223 52 103 59 974 54 768
(40, 7) (40,5) (39,4) (41,4) (36,4) (35,6) (34,7) (34,3) (34,0) (33,6)
955 3 539 5 613 11 589 15 172 17 999 20 045 22 000 24 895 26 080
(1,4) (4,4) (5,7) (9,7) (11,3) (12,9) (13,6) (14,5) (15,7) (16,0)
26 122 29 216 35 083 36 923 47 267 48 763 51 336 51 839 53 007 54 768
(37,6) (36,0) (35,6) (31,1) (35,0) (34,9) (34,8) (34,0) (33,4) (33,6)
30 414 26 400 24 745 25 297 26 175 26 305 25 851 26 037 29 337 30 425
30 453 25 722 23 964 23 052 22 792 26 109 25 684 25 658 29 109 -
2 066 2 371 2 644 2 722 2 985 3 464 3 549 3 893 4 298 4 240
6,8 9,0 10,7 10,8 11,4 13,2 13,7 15,0 14,7 -13,9
5,4 14,8 11,5 3,0 9,7 16,0 2,5 9,7 10,4 -1,3
9 - 5 30 26 7 38 50 102 90
(0,4) - (0,2) (1, 1) (0, 9) (0, 2) (1 , 1) (1 , 3) (2,4) (2, 1)
1 931 2 110 2 177 2 136 2 160 2 229 2 127 2 131 2 100 2 100
(93,5) (89,0) (82,3) (78,5) (72,4) (64,3) (59,9) (54,7) (48,9) (49,5)
17 35 29 44 49 78 56 92 138 150
(0, 8) (1, 5) (1 , 1) (1, 6) (1 , 6) (2, 2) (1 , 6) (2,4) (3, 2) (3,5)
109 226 432 512 750 1 150 1 328 1 620 1958 1900
(5,3) (9,5) (16,3) (18,8) (25,1) (33,2) (37,4) (41,6) (45,6) (44,8)
38 000 42 000 43 000 48 000 45 000 52 000 52 000 54 000 56 000 59 000
40 586 43 285 44 223 48 344 45 354 49 412 51 137 53 660 56 479
8 605 9 550 9 983 10 821 10 152 11 431 12 014 13 516 14 701 16 262
21,2 22,1 22,6 22,4 22,4 23,1 23,5 25,2 26,0 27,6
17,7 11,0 4,5 8,4 - 6,2 12,6 5,1 12,5 8,8 10,6
401 446 782 896 868 943 1 030 1 176 1 235 1 328
(1, 0) (1 , 0) (1 , 8) (1,9) (1 , 9) (1, 9) (2,0) (2, 2) (2, 2) (2,3)
4 551 5 009 5 068 5 468 5 115 5 853 6 353 7 060 7 296 7 564
(11,2) (11,6) (11,5) (11,3) (11,3) (11,8) (12,4) (13,2) (12,9) (12,4)
- - - - - 70 272 677 1 342 1 881
Kap./Tit.
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976
-1000 DM-
(v. H.) - - - - - - -
KAS 858 1 479 1 710 2 119 2 290 3 108 3 063
(v. H.) (7,6) (7,5) (6,7) (7,4) (7,5) (8,7) (9,4)
31 03/681 22
Soll 3 500 5 000 8 650 9 300 10 000 13 500 13 500
Ist 3 281 5 276 8 290 9 300 10 519 10 308 2 923
davon Stiftungen 705 1 343 2 416 2 553 3 239 3 252 3 321
= v. H. 21,5 25,5 29,2 27,5 30,8 31,6 33,5
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H 90,5 80,0 5,6 26,9 0,4 2,1
davon FNS - - - 12 153 202 218
(v. H.) - - - (0,1) (1,5) (2,0) (2,2)
FES 450 760 1 400 1 336 1 565 1 483 1 483
(v. H.) (13,7) (14,4) (16,9) (14,4) (14,9) (14,4) (14,9)
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS 255 582 1 017 1204 1 521 1 567 1 621
(v. H.) (7,8) (11,0) (12,3) (13,0) (14,5) (15,2) (16,3)
3105/685 04
Soll 450 500 604 650 650 750 650
Ist 471 445 394 592 553 565 573
davon Stiftungen - - 42 92 72 151 18
= v. H. - - 10,6 15,5 13,0 26,7 3,2
Steigerung gegenüber
Vorjahr v. H - - - 121,0 - 21,7 108,4 - 88,0
davon FNS - - - - - 20 -
(v. H.) - - - - - (3,6) -
FES - - 21 67 72 66 18
(v. H.) - - (5,4) (11,3) (13,0) (11,6) (3,2)
HSS - - - - - - -
(v. H.) - - - - - - -
KAS - - 21 25 - 65 -
(v. H.) - - (5,2) (4,2) - (11,5) -
1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986
- - - - - (0,1) (0,5) (1,3) (2,4) (3,2)
3 653 4 095 4 133 4 456 4 168 4 565 4 359 4 603 4 829 5 489
(9,0) (9,5) (9,4) (9,2) (9,2) (9,2) (8,5) (8,6) (8,6) (9,3)
12 000 11 000 11 000 11 000 10 350 12 000 12 000 14 000 19 500 22 000
10 452 10 820 11 062 11 379 10 557 11 997 12 053 14 066 20 464
3 723 4 195 4 639 4 820 4 388 5 098 5 078 5 980 8 289 9 379
35,6 38,8 41,9 42,4 41,6 42,5 42,1 42,5 40,5 42,6
12,1 12,7 10,6 3,9 - 9,0 16,2 - 0,4 17,8 38,6 13,2
235 525 800 878 845 1 031 1 032 1200 1 670 1 875
(2,3) (4,9) (7,2) (7, 7) (8,0) (8,6) (8,6) (8,5) (8,5) (8,5)
1 509 1 558 1 608 1 529 1 415 1 577 1 564 1 710 2 473 2 641
(14,4) (14,4) (14,5) (13,4) (13,4) (13,2) (13,0) (12,2) (12,1) (12,0)
- - - - - - 15 170 485 712
- - - - - - (0,1) (1,2) (2,4) (3,2)
1 979 2 112 2 231 2 413 2 128 2 490 2 468 2 900 3 661 4 151
(18,9) (19,5) (20,2) (21,2) (20,2) (20,8) (20,5) (20,6) (17,9) (18,9)
650 700 730 1 150 1 000 1 100 1 100 1 100 1 500
618 688 678 1 150 1 000 1 100 1 100 1 100 1 500 1 400
58 66 62 101 34 41 44 42 53
9,4 9,7 9,2 8,7 3,4 3,7 4,0 3,8 2,6
218,7 14,6 - 6,4 62,0 - 66,3 20,6 7,3 - 4,6 26,2
- - - - 9 10 11 9 13
- - - - (0,9) (0,9) (1,0) (0,8) (0,8)
14 27 32 51 25 20 18 12 -
(2,3) (4,0) (4,8) (4,4) (2,5) (1,8) (1,6) (1,1) -
- - - - - - - 8 13
- - - - - - - (0,7) (0,8)
44 39 30 50 - 11 15 13 15
(7,1) (5,7) (4,4) (4,3) - (1,0) (1,4) (1,2) (1,0)
Die Steigerungsraten des Bundeshaushalts stellen sich in
demselben Zeitraum wie folgt dar:
Jahr Steigerung (v. H.) Jahr Steigerung (v. H.)
1970 7,0 1979 7,3
1971 11,9 1980 6,1
1972 12,8 1981 8,0
1973 10,3 1982 5,0
1974 9,4 1983 0,9
1975 1 7,1 1984 2,0
1976 3,6 1985 2,1
1977 5,8 1986 (Soll) 2,5
1978 10,2
Von der Ermittlung des Titels in den Haushaltsplänen, der die
jeweils höchste Steigerungsrate aufweist, wird abgesehen.
Sinnvolle Rückschlüsse sind aus dieser Angabe nicht möglich,
weil bei Titeln mit gleicher absoluter Zunahme aber
unterschiedlich hoher Ausgangsbasis die Steigerungsrate des Titels
am höchsten ausfallen würde, der die niedrigste Basis hat.
7. Wann wurde seit 1976 seitens welcher Stiftungen von Nr. 1.3 der
Besonderen Bewirtschaftungsgrundsätze für Zuschüsse des Bundes
aus Kapitel 06 02 Titel 684 05 Gebrauch gemacht, nach der der
Zuschuß auch für andere als in der jährlich einzureichenden Übersicht
genannte Vorhaben verwendet werden kann, wenn eine vorherige
Zustimmung des Bundesinnenministers eingeholt wurde? Um
welche Vorhaben mit welchem Finanzvolumen handelte es sich dabei
jeweils?
Ausnahmen gemäß Nummer 1.3 der Besonderen
Bewirtschaftungsgrundsätze wurden nicht beantragt und nicht bewilligt.
8. Wie beurteilt die Bundesregierung die Forderung nach
Publizitätspflicht der politischen Stiftungen in dem Sinn und Maß, wie sie z. B.
für Aktiengesellschaften vorgeschrieben ist, mit Rücksicht darauf,
daß die Jahresberichte der Stiftungen keine Angaben enthalten zur
Vermögenslage, Einnahmen (geordnet nach Geldgebern und
Auflagen) und Ausgaben (geordnet nach Ausgabenbereichen)?
Die Bundesregierung hat sich bisher stets einer
Einflußnahme auf die Entscheidung des Parlaments über die
Gewährung von Zuschüssen an die parteinahen Stiftungen
enthalten. Aus diesem Grunde sieht die Bundesregierung auch
keinen Anlaß, zu der aufgeworfenen Frage der Publizitätspflicht
Stellung zu nehmen.
9. Wie stellt sich seit 1970 bei den einzelnen parteinahen Stiftungen
jährlich die Summe der an sie ausgezahlten Finanzierungsbeträge
zu den in den Etatberatungen bewilligten Finanzierungsbeträgen
aus Kapitel 23 02 und den dazu unter Frage 6 aufgeführten Titeln
dar?
Wie verteilen sich diese ausgezahlten Beträge auf die Anzahl
nachgeschobener Alt-, Neu- und Reservevorhaben, auf Projekte mit
erheblichen Änderungen und auf Projekte mit keinen Änderungen
gegenüber der vom Haushaltsausschuß bewilligten Fassung? In
welchen anderen Einzelplänen, ggf. Titel, ergeben sich entsprechende
Differenzen, ggf. in welcher Höhe, zwischen bewilligtem
Finanzvolumen und an die parteinahen Stiftungen ausgezahlten Beträge?
Die jährlich ausgezahlten Beträge verhalten sich zu den bei
den betreffenden Titeln des Kap. 23 02 bewilligten Beträgen
(in TDM) wie folgt:
Jahr
Tit. 531 01 (ab 1979 685 10)
Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS
1970 6 800 6 711 — 41 — 98
1971 6 300 6 282 — 129 — —
1972 6 500 6 493 — 79 — 146
1973 6 500 6 160 — 191 — 20
1974 6 766 6 761 — 199 — —
1975 6 700 6 254 — 317 — 213
1976 5 200 4 800 — 34 — —
1977 5 130 4 957 — 185 — —
1978 5 100 5 096 — 390 — —
1979 3 400 3 348 50 734 — 50
1980 4 300 4 300 120 930 — 170
1981 4 500 4 482 175 915 — 300
1982 4 500 4 494 225 924 9 450
1983 4 490 4 484 210 832 110 640
1984 4 500 4 441 225 832 210 645
1985 4 840 4 836 225 900 297 700
1986 5 040 — 225 900 250 700
Jahr
Tit. 685 01 (ab 1981 686 04)
Soll Ist FNS FES HSS KAS
1970 — — — — — —
1971 — — — — — —
1972 — — — — — —
1973 — — — — — —
1974 — — — — — —
1975 — — — — — —
1976 53 000 54 884 — 840 — 130
1977 56 300 55 605 — 966 — 23
1978 57 000 54 955 — 1 188 — 100
1979 71 300 68 265 — 1 627 — 289
1980 89 100 89 022 25 1 627 — 239
1981 — — — — — —
1982 — — — — — —
1983 — — — — — —
1984 — — — — — —
1985 — — — — — —
1986 — — — — — —
Tit. 532 03 Tit. 681 01
Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS
2 500 2 205 — 65 — — — — — — — —
4 500 4 281 — 318 — — — — — — — —
4 300 3 808 — 50 — — — — — — — —
5 500 3 631 — 311 — — — — — — — —
5 400 4 006 — 341 — — — — — — — —
6 000 3908 — 315 — — — — — — — —
4 000 3 696 — 276 — — 1 000 460 — 6 — 50
3 100 2 534 327 — — — — — — — — —
3 000 3 415 — 188 — — — — — — — —
3 000 2 485 — 240 — — — — — — — —
3 000 2 494 — 103 — — — — — — — —
2 000 1 931 — 23 — — — — — — — —
1 900 1948 — 59 — — — — — — — —
1 300 1362 — 30 — — — — — — — —
Tit. 686 03 Tit. 686 04
Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS
23 700 23 583 250 12 282 — 3 963 29 000 34 611 8 608 9 912 — 16 091
26 000 24 804 729 11 532 — 7 347 35 000 46 146 7 477 19 317 — 19 352
33 800 29 539 1 712 12 198 — 7 910 46 000 47 657 8 562 21 371 — 17 724
36 000 25 830 1 095 8 710 — 5 862 53 000 46 095 7 984 18 804 — 19 307
38 000 38 048 2 956 17 266 — 9 062 55 000 59 154 11 679 26 997 — 20 478
39 000 37 519 3 294 16 814 — 9 893 61 000 61 186 11 019 25 230 — 24 937
38 000 30 514 3 791 11473 — 9 329 59 000 59 519 12 297 23 706 11 23 505
38 300 34 096 4 362 13 375 — 10 887 74 000 69 459 14 095 28 287 955 26 122
40 000 39 365 4 548 15 274 12 11 319 85 000 81 209 15 499 32 955 3 539 29 216
40 000 43 880 5 554 18 942 13 12 512 95 000 98 616 19 067 38 853 5 613 35 083
50 000 46 209 6 336 16 705 824 12 647 117 000 118 946 21 140 49 294 11 589 36 923
55 000 57 444 7 978 18 833 3 230 16 517 135 000 134 731 23 269 49 023 15 172 47 267
58 500 59 552 8 150 18 035 4 880 16 127 140 000 139 653 23 239 42 652 17 999 48 763
62 600 62 266 7 831 17 712 5 782 17 361 148 500 147 488 24 884 51 223 20 045 51 336
65 000 64 547 7 968 18 429 6 810 17 407 152 000 152 028 26 086 52 103 22 000 51 839
75 000 75 071 8 170 20 978 11 404 19 412 159 000 158 724 26 850 59 974 24 895 53 007
88 000 — 10 500 22 000 11 000 22 000 163 000 — 27 384 54 768 26 080 54 768
Die Frage in Absatz 2 Satz 1 kann nur für die Zeit ab 1975 und
nur für die aus den Titeln 686 03 und 686 04 finanzierten
Vorhaben beantwortet werden, weil erst ab diesem Zeitpunkt die
Vertraulichen Erläuterungen und der Soll-Ist-Vergleich
vorzulegen waren. Die Angaben können den für die jeweiligen
Haushaltsjahre dem Ausschuß für wirtschaftliche
Zusammenarbeit sowie dem Haushaltsausschuß des Deutschen
Bundestages jährlich vorgelegten Soll-Ist-Vergleichen entnommen
werden.
Bei den aus Kap. 05 04 gezahlten Beträgen ergeben sich
folgende Differenzen zwischen den bewilligten und den
gezahlten Beträgen:
Jahr
Tit. 686 11
Soll Ist dv. FNS FES
-
HSS KAS
1978 9 125 9 012 1 459 3 650 — 3 903
1979 9 650 9 854 1 845 3 955 — 4 053
1980 10 000 10 878 2 077 4 375 — 4 426
1981 10 000 11 327 2 200 4 424 403 4 301
1982 13 350 11484 2 255 4 578 705 3 946
1983 13 350 13 065 2 210 4 549 2 120 4 175
1984 13 350 13 217 2 229 4 615 1 975 4 397
1985 13770 13469 2215 4446 2233 4575
1986 14 070 — 2 345 4 690 2 345 4 690
Die sich bei den aus Kap. 06 02 Tit. 684 05 gezahlten
Globalzuschüssen ergebenden jährlichen Differenzbeträge zwischen
den ausgezahlten und den bewilligten Beträgen (bis zu
2,5 Mio. DM) sind durch die Zuweisung von
Personalverstärkungsmitteln zum Ausgleich des auf Tariferhöhungen
zurückzuführenden Mehrbedarfs bei den Personalausgaben
bedingt.
10. Ist der Bundesregierung bekannt, aus welchen Gründen der
frühere Abgeordnete Benz (CSU) seine Fragen zur Finanzierung der
FES, FNS und KAS (Fragen 16 bis 19 der Drucksache 8/885, Teil B)
zurückgezogen hat (laut Plenarprotokoll vom 15. September 1977)?
Da es sich um eine Entscheidung des früheren Abgeordneten
Benz handelte, vermag die Bundesregierung dazu keine
Auskunft zu geben.
11. Prüft die Bundesregierung, gegebenenfalls wie, ob ein nicht
verbrauchter Rest der Globalzuschüsse bei den parteinahen Stiftungen
am Ende des jeweiligen Haushaltsjahres vorliegt?
Tit. 686 12 Tit. 686 17
Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS Soll Ist dv. FNS FES HSS KAS
750 548 45 300 — 202 3 500 3 189 902 1 465 — 822
1 000 836 160 305 — 371 4 300 4 337 906 2 091 — 1 340
1 000 896 162 415 — 318 4 900 4 525 984 2 083 — 1 458
1 000 928 179 425 — 323 6 389 6 104 984 2 428 826 1 866
1 000 771 197 363 — 210 6 726 7 079 1 106 2 748 1 054 2 172
1 000 913 148 381 — 384 6 826 7 233 1 060 2 579 1 116 2 478
1 200 1 144 252 405 96 391 6 900 7 025 1 154 2 354 1 123 2 394
1 200 1 131 258 420 200 253 7 500 7 238 1 166 2 414 1 207 2 451
1 200 — 200 400 200 400 8 625 — 1438 2 875 1 438 2 875
Der Bundesminister des Innern prüft im Rahmen der
verwaltungsmäßigen Prüfung der Verwendungsnachweise, ob ein
nicht verbrachter Rest der Globalzuschüsse vorliegt.
12. Welche Auflagen hat das BMI bei welcher Stiftung in welchem
Zusammenhang nach Nr. 1.2 der Besonderen
Bewirtschaftungsgrundsätze erteilt? Wie wurde ggf. die Einhaltung der Auflagen
geprüft?
Allen vier Stiftungen werden regelmäßig die in den
Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur
institutionellen Förderung (AnBest-I) und in den Besonderen
Bewirtschaftungsgrundsätzen vorgesehenen Auflagen gemacht (z. B.
Verbot der Besserstellung der Bediensteten gegenüber
Bediensteten des Bundes). Von Fall zu Fall treten weitere Auflagen
hinzu (z. B. Anschaffung von Dienstfahrzeugen mit
Katalysator). Spezielle Auflagen für einzelne parteinahe Stiftungen
sind nicht gemacht worden.
Die Einhaltung der Auflagen wird bei der
verwaltungsmäßigen Prüfung der Verwendungsnachweise überprüft.
13. Sind die Verwendungsnachweise, Sachstandsberichte und
Wirtschaftsprüfungsberichte, die nach den Allgemeinen und den
Besonderen Bewirtschaftungsgrundsätzen von den parteinahen
Stiftungen seit 13. August 1975 beim BMI eingereicht werden müssen,
immer rechtzeitig und vollständig vorgelegt worden, und unter
welchen Bedingungen sind sie einzusehen?
Die genannten Unterlagen sind, abgesehen von anfänglich
aufgetretenen Schwierigkeiten und späteren
verwaltungsmäßig begründeten Einzelfällen, rechtzeitig und vollständig
vorgelegt worden.
Im Rahmen der verwaltungsmäßigen Prüfung werden die
Unterlagen eingesehen. Diese Unterlagen werden Bestandteil
der Akten und unterliegen der Akteneinsicht im üblichen
Umfang.
Das Prüfungsrecht des Bundesrechnungshofes gemäß § 91
BHO ist nicht eingeschränkt.
14. Wann hat der Bundesrechnungshof, abgesehen von den Prüfungen
in Verbindung mit dem Organstreitverfahren 2 BvE 5/83 vor dem
Bundesverfassungsgericht, welche parteinahe Stiftung überprüft
und mit welchem Ergebnis?
Bei den den parteinahen Stiftungen zugeflossenen
Bundesmitteln handelt es sich rechtlich durchweg um Zuwendungen
im Sinne des § 23 BHO, die nach § 44 BHO zu vergeben sind
und hinsichtlich derer der BRH bei den
Zuwendungsempfängern ein Prüfungsrecht lediglich nach § 91 BHO hat. Die
Frage, welche Stiftung der BRH überprüft hat, kann daher
lediglich mit der Einschränkung beantwortet werden, daß der BRH
die Verwendung von Bundesmitteln bei bestimmten
Stiftungen überprüft hat, als er dort Erhebungen angestellt hat; die
der Prüfung unterworfene Stelle ist jedoch immer der die
Zuwendung vergebende Bundesminister.
In den Jahren 1975 bis 1984 hat der BRH in vielen Fällen,
deren Zahl gegenwärtig nicht mehr feststellbar ist, wegen der
Verwendung der Zuwendungen bei den Stiftungen
Erhebungen angestellt. Zu 29 Sachverhalten sind
Prüfungsmitteilungen ergangen.
Prüfungsergebnisse teilt der BRH dem Parlament unter den
Voraussetzungen der §§ 97, 99 BHO mit. Diese
Voraussetzungen haben aber, abgesehen von den in Nummer 47 der
Bemerkungen des BRH 1984 — Drucksache 10/2223 — Seite 97
enthaltenen Feststellungen (inzwischen erledigt), die sich z. T.
auch auf Vorgänge bei den Stiftungen beziehen, nach der
Überzeugung des BRH nicht vorgelegen.
15. Welche Verwaltungskostenzuschüsse erhalten die parteinahen
Stiftungen seit 1970 im Vergleich zu anderen Zuwendungsempfängern
aus dem Einzelplan 23 (Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit), und wie erklärt die Bundesregierung die eventuelle
unterschiedliche Behandlung unter Berücksichtigung des
Gleichheitsgrundsatzes?
Die parteinahen Stiftungen erhalten für die aus Kap. 23 02 Tit.
686 03 und 686 04 geförderten Vorhaben gegen Nachweis bis
zu 12 % ihrer Ist-Ausgaben als Verwaltungskostenzuschuß. Au
-
ßerdem erhalten einige private Träger
Verwaltungskostenzuschüsse in gleicher Höhe.
Andere Zuwendungsempfänger, insbesondere Kirchen und
sonstige private Träger, verzichten bisher auf eine Erstattung
ihrer Verwaltungskosten.
Der Grundsatz der Gleichbehandlung ist damit gewahrt.
16. Ist bei der Verwendung der ausgezahlten Zuwendungen an die
parteinahen Stiftungen die öffentliche Ausschreibung laut § 55 BHO
für die Projekte der Stiftungen, die mit Bundesgeldern finanziert
werden, Pflicht?
Bei der Verwendung der an die parteinahen Stiftungen
ausgezahlten Zuwendungen ist die öffentliche Ausschreibung nach
§ 55 BHO für die mit Bundesmitteln finanzierten Projekte
grundsätzlich Pflicht. Lediglich bei den aus Kap. 05 04
gezahlten Zuwendungen wird davon abgesehen.
17. Welche Globalzuschüsse hat welche parteinahe Stiftung seit 1.
Januar 1976 in welcher Höhe nach Nr. 5 der Anlage der Besonderen
Bewirtschaftungsgrundsätze an wen weitergeleitet?
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat mit Zustimmung des
Bundesministers des Innern an folgende Träger der politischen
Bildung Globalzuschüsse weitergeleitet:
Empfänger
1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984
1000 DM
Hermann-Ehlers-
Stiftung, Kiel 963 1101 1294 1420 1491 1610 1907 1793 1793
Karl-Arnold-Stiftung,
Bonn 505 610 708 547 587 626 650 663 663
Stiftung für
christlichsoziale Politik und
Bildung, Königswinter — — 209 505 494 746 718 733 732
Niedersächsisches
Bildungswerk,
Hannover 9 10 11 11 11 12 13 13 13
Westfälisches
Bildungswerk,
Recklinghausen 25 45 50 50 — — 58 59 56
Politisch-Soziale
Bildungsstätte,
Königswinter 461 399 301 — — — — — —
Der Verwendungsnachweis 1985 ist bis zum 31. August 1986 zu
erstellen.
Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat mit Zustimmung des
Bundesministers des Innern ab 1981 folgende
Globalzuschüsse an Träger der politischen Bildung weitergeleitet:
Empfänger
1981 1982 1983 1984
1000 DM
Thomas-Dehler-Institut, München 371 396 452 429
Reinhold-Maier-Stiftung, Stuttgart — 419 427 327
Liberale Gesellschaft, Bremen — 109 104 —
Rudolf-von-Bennigsen-Stiftung,
Hannover 257 363 236 278
Gesellschaft für liberale Politik
in Rheinland-Pfalz, Mainz — 231 155 200
Gesellschaft für freiheitliche Politik,
Kiel 167 118 150 230
Kiep-Altenloh-Stiftung, Hamburg — — 94 166
Der Verwendungsnachweis 1985 ist bis zum 31. August 1986 zu
erstellen.
18. Welche Reisen von Mitgliedern des Deutschen Bundestages, die
den Aufsichtsgremien der parteinahen Stiftungen oder ihren
angeschlossenen Einrichtungen angehören, wurden seit 1970 durch die
Stiftungen mit öffentlichen Mitteln finanziert?
Welche Reisen von anderen Mitgliedern des Deutschen
Bundestages wurden auf diese Weise finanziert?
Der Bundesregierung liegen keine detaillierten Informationen
über Reisen von Mitgliedern des Deutschen Bundestages vor,
die den Aufsichtsgremien der parteinahen Stiftungen oder
ihnen angeschlossenen Einrichtungen angehören.
Die Bundesregierung sieht es im übrigen nicht als ihre
Aufgabe an, über die Reisetätigkeit von Mitgliedern des
Deutschen Bundestages zu berichten.
19. Welche Verbindlichkeit haben die Grundsätze für die
entwicklungspolitische Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und den
politischen Stiftungen vom Oktober 1973?
Die Grundsätze für die entwicklungspolitische
Zusammenarbeit wurden 1973 von der Bundesregierung und den
parteinahen Stiftungen gemeinsam erarbeitet. Durch die 1973
erfolgte Zustimmung durch den Ausschuß für wirtschaftliche
Zusammenarbeit des Deutschen Bundestages haben sie eine
gesamtpolitische Verbindlichkeit als Leitlinie für die
entwicklungspolitische Zusammenarbeit in diesem
Förderungsbereich erhalten.
Dies schließt nicht aus, daß von Einzelbestimmungen in be
-
gründeten Fällen abgewichen wird (z. B. Partnerschaftsprin
zip).
20. Die Entscheidung, besonders anerkannten
Entwicklungshilfeorganisationen keinen Anspruch auf Ausstellung abzugsfähiger
Spendenquittungen zu gewähren, begründete die Bundesregierung
durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Voss im Mai 1985
auf Anfrage u. a. damit, daß die Prüfungsmöglichkeiten für die
Finanzverwaltungen bei der Verwendung von Spendenmitteln im
Ausland eingeschränkt seien, auch könne eine „Seriositäts-
Bescheinigung" durch das BMZ keinen solchen Anspruch begründen.
— Wie beurteilt die Bundesregierung auf diesem Hintergrund das
Abrechnungsverfahren — und die Prüfungsmöglichkeiten —
von mit öffentlichen Mitteln finanzierten Stiftungsprojekten im
Ausland?
Die parteinahen Stiftungen haben transparente
Abrechnungsverfahren. Nach den von ihnen anerkannten
Bewilligungsauflagen ist dem Zuwendungsgeber jederzeit die Möglichkeit
gegeben, die nachgewiesenen Ausgaben zu prüfen.
— Welche Prüfungs- und Abrechnungsprobleme sieht die
Bundesregierung in solchen Fällen, und welche Verbesserungen der
Verwendungskontrolle öffentlicher Mittel schlägt sie vor?
Zur Zeit gibt es keine Prüfungs- und Abrechnungsprobleme.
Danach besteht kein Handlungsbedarf für eine Änderung
oder Verbesserung der Verwendungskontrolle.
— Sind ihr Fälle von Zweckentfremdungen von
Projektförderungsmitteln seit 1970 bekanntgeworden? Wenn ja, bei welchen
Stiftungsprojekten?
In Einzelfällen sind — wie in allen anderen
Förderungsbereichen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit — bei den
zu Teil I geschilderten Prüfungen der für die Zuwendungen
vorgelegten Verwendungsnachweise Abweichungen vom
Bewilligungsrahmen festgestellt und beanstandet worden.
Diese Beanstandungen konnten durch zusätzliche Nachweise
und Begründungen oder durch Rückzahlungen der
beanstandeten Ausgaben ausgeräumt werden, so daß auch in diesen
Einzelfällen von einer zweckentfremdeten Verwendung von
Projektförderungsmitteln nicht mehr auszugehen ist.
— Wie beurteilt die Bundesregierung, daß die politischen
Stiftungen z. B. in Kolumbien ihre Devisen — mit Ausnahme der KAS
— über die dortige Lufthansa-Geschäftsstelle tauschen, ohne
eine Bearbeitungsgebühr zu entrichten? In welchem Umfang ist
dieses oder ein ähnliches Verfahren auch in anderen Ländern
üblich?
Neben dem angesprochenen Devisenaustausch in Kolumbien
ist ein gleichartiger Devisenaustausch der Hanns-Seidel-
Stiftung im Sudan bekannt. In beiden Fällen handelt es sich
durch Bestätigungen der jeweiligen deutschen Botschaften
um ein legales Umtauschverfahren, das nicht gegen die
Devisengesetzgebung des Gastlandes verstößt. Daher bestehen
auch keine Bedenken gegen dieses Verfahren.
— Kann die Bundesregierung bestätigen, daß z. B. bei KAS-
Projekten im Ausland z. T. die Abrechnung über Eigenbelege der
Projektmitarbeiter erfolgt, und wie bewertet sie dieses Verfahren
ggf.?
Die Auslandsmitarbeiter der parteinahen Stiftungen sind
grundsätzlich gehalten, Ausgaben anhand von
Originalbelegen abzurechnen.
Abrechnungen über Eigenbelege finden — im Rahmen der
Vorschriften der Bundeshaushaltsordnung — nur insofern
statt, als keine Originalbelege erhältlich sind. Dies betrifft nur
minimale Größenordnungen.
— Sind der Bundesregierung Fälle bekanntgeworden, in denen
Mitarbeiter ausländischer Stiftungsprojekte Devisen mit
erheblichen Gewinnen auf dem Schwarzmarkt tauschten? Wenn ja,
was hat die Bundesregierung unternommen, um dieses
Verhalten zu unterbinden und den Verbleib der Devisengewinne zu
klären?
Wenn nein, ist die Bundesregierung bereit, sich in dieser Frage
Gewißheit zu verschaffen und zu einem späteren Zeitpunkt über
ihre Recherchen zu berichten?
Es sind keine Fälle bekannt, in denen Mitarbeiter
ausländischer Stiftungsprojekte Devisen mit erheblichen Gewinnen
auf dem Schwarzmarkt getauscht haben.
Die parteinahen Stiftungen weisen ihre Auslandsmitarbeiter
vor ihrem Auslandseinsatz ausdrücklich darauf hin, daß sie
die Devisenbestimmungen des Einsatzlandes unbedingt
beachten müssen. Danach besteht aus der Sicht der
Bundesregierung keine Veranlassung, in der Sache weitere
Nachforschungen anzustellen.]