Beiträge von Aus- und Spätaussiedlern zur gesetzlichen Rentenversicherung und Auszahlungen aus der Rentenkasse an diese Volksgruppe im Zeitraum von 1997 bis 2017
des Abgeordneten Waldemar Herdt und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V. veröffentlichte im Jahr 1997 ein Gutachten über die Auswirkung der Aussiedlerzuwanderung auf die finanzielle Situation der Sozialversicherung in der Bundesrepublik Deutschland (bei einer maximalen Zuwanderung von 3,5 Millionen Menschen bis zum Jahr 2002; (http://lmdr.de/wp-content/uploads/2012/04/berichte.pdf, S. 6). Dieses zeigt deutlich, dass sich der Zuzug von Aussiedlern nur in den Jahren von 1989 bis 1990 belastend auf die finanzielle Situation der Sozialversicherung ausgewirkt hat. Die gesetzliche Rentenversicherung wurde in diesem Zeitraum um 0,9 Mrd. DM belastet. Dafür führten die Aussiedler bereits in den darauffolgenden fünf Jahren einen Überschuss von 10,6 Mrd. DM in die Rentenversicherung ab. Die im Gutachten prognostisch dargestellte Entwicklung bis zum Jahr 2020 verdeutlicht, dass Aussiedler und Spätaussiedler viel mehr in die Rentenkasse einzahlen als sie de facto daraus entnehmen.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Wie hoch ist die Summe aller durch diese Volksgruppe geleisteten Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung im Zeitraum von 1997 bis 2017 (bitte für jedes Jahr differenziert aufschlüsseln)?
Wie hoch waren die tatsächlichen Auszahlungen an russlanddeutsche Rentner (Aus- und Spätaussiedler) im Zeitraum von 1997 bis 2017 (bitte für jedes Jahr differenziert aufschlüsseln)?