Die Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung
des Abgeordneten Berengar Elsner von Gronow und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Während die Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr im Verteidigungsfall im Jahr 1989 noch rd. 1 300 000 Soldaten und Reservisten umfasste, betrug diese im Jahr 1995 rd. 700 000 und im Jahr 2000 noch rd. 500 000. Die aktuelle Aufwuchsfähigkeit beträgt nicht mehr als 208 000 Soldaten und Reservisten (WD 2 – 3000 – 32/18).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen12
Welche Szenarien für eine Landes- und Bündnisverteidigung gibt es in der Bundeswehr?
Welche Szenarien für eine Landes- und Bündnisverteidigung haben aktuell welche Eintrittswahrscheinlichkeiten?
Über welche Aufwuchsfähigkeiten verfügen nach Kenntnis der Bundesregierung unsere Bündnispartner in der NATO?
Welche Szenarien für eine jeweilige Landes- und Bündnisverteidigung legen nach Kenntnis der Bundesregierung unsere Bündnispartner in der NATO zugrunde?
Welche Lösungsansätze gibt es in der Bundeswehr, um die Lücke der nicht besetzten Dienstposten im Beorderungsumfang im Umfang von derzeit rd. 33 000 zu schließen?
Bis wann soll diese Lücke geschlossen werden?
Ist es geplant, in Anbetracht der veränderten sicherheitspolitischen Lage den Beorderungsumfang entsprechend anzupassen?
Wenn ja, bis wann, wie und in welcher Höhe soll dies geschehen?
Wie hoch ist der Ausrüstungsbedarf für die beorderten Reservisten?
Welche persönlichen Ausrüstungsgegenstände werden an Reservisten im Frieden ausgegeben?
Was für Ausrüstungsgegenstände werden durch die Bundeswehr für den Verteidigungs- und/oder Bündnisfall für Reservisten vorgehalten?
Welche Handwaffen sind für Reservisten in welcher Stückzahl vorgesehen?
Wie viele Handwaffen stünden im Verteidigungs- und/oder Bündnisfall für Reservisten zur Verfügung?