Bundesfreiwilligendienst – Ausgleich von Beeinträchtigungen
der Abgeordneten Nicole Höchst und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Im Unterausschuss „Bürgerliches Engagement“ werden zurzeit Fragen zur Verbesserung und Förderung der Freiwilligendienste erörtert (UA-Drucksache 19/002). Eines der Themen hat den „Ausgleich von Beeinträchtigungen“ zum Inhalt. Hierzu gab es im Ausschuss die Information, dass dieser Ausgleich zuvorderst Übersetzungsleistungen enthält. Dr. Julia Schlicht, Referentin des Bundesfreiwilligendienstes vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, führte am 26. September 2018 aus, dass Assistenzleistungen für Menschen mit Beeinträchtigung refinanziert werden müssen (siehe Tischvorlage).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen3
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil von Freiwilligen, welche einen Ausgleich von Beeinträchtigungen benötigen (bitte den letzten aktuellen Stand angeben, wenn möglich aufgeteilt nach den verschiedenen Kategorien der benötigten Assistenzleistung)?
Wie viele der sprachlich Beeinträchtigten sind nach Kenntnis der Bundesregierung Asylsuchende (bitte nach Status anerkannt bzw. nicht anerkannt aufschlüsseln)?
Ist das Ableisten oder die Teilnahme eines freiwilligen Jahres oder die Übersetzungsleistung ein Abschiebehinderungsgrund?