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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Kommunale Entwicklungspolitik
(insgesamt 15 Einzelfragen)
Fraktion
FDP
Ressort
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Datum
16.09.2019
Antwortdauer
18 Tage
Aktualisiert
15.05.2024
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT19/1284229.08.2019
Kommunale Entwicklungspolitik
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Kleine Anfrage
der Abgeordneten Till Mansmann, Alexander Graf Lambsdorff, Olaf in der Beek,
Renata Alt, Mario Brandenburg (Südpfalz), Dr. Marco Buschmann,
Dr. Marcus Faber, Katrin Helling-Plahr, Dr. Christoph Hoffmann,
Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Dr. Marcel Klinge, Pascal Kober,
Konstantin Kuhle, Michael Georg Link, Oliver Luksic, Matthias Seestern-Pauly,
Dr. Hermann Otto Solms, Bettina Stark-Watzinger, Katja Suding,
Michael Theurer, Manfred Todtenhausen, Gerald Ullrich, Nicole Westig und
der Fraktion der FDP
Kommunale Entwicklungspolitik
Immer mehr Kommunen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung auf
globaler Ebene ein. Auch mit der im September 2015 von den Vereinten Nationen
verabschiedeten Agenda 2030 gewinnt das Engagement der Kommunen in der
Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik weiter an Bedeutung. Die
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unterstützt Städte, Gemeinden
und Landkreise umfassend, ihre Arbeit global, zum Beispiel durch kommunale
Nachhaltigkeitsstrategien, auszurichten. Um das entwicklungspolitische
Engagement vieler Kommunen in Deutschland zu stärken, wurde im Jahr 2001 die
Serviceeinrichtung „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW)
gegründet. Die Trägerschaft der SKEW liegt vor allem bei der vom
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
finanzierten Durchführungsorganisation „Engagement Global gGmbH“, aber auch bei
kommunalen Spitzenverbänden und einer Mehrzahl der Bundesländer.
(http://kommunalwiki.boell.de/index.php/Servicestelle_Kommunen_in_der_
Einen_Welt).
Ziel soll es sein, Landkreise, Städte und Gemeinden zu beraten, finanziell zu
fördern, personell zu unterstützen und mit Kommunen in Entwicklungsländern
zu vernetzen. Die von der SKEW geförderten Projekte sind nach den
Themenschwerpunkten „fairer Handel“, „faire Beschaffung“, „global nachhaltige
Kommune“, „kommunale Partnerschaften“ und „Migration und Entwicklung“
gegliedert (https://skew.engagement-global.de/themen.html). Für die Integration
der SKEW in das Monitoring- und Evaluationssystem von „Engagement
Global gGmbH“ ist seit kurzer Zeit das „Institut für Sozialforschung,
Praxisberatung und Organisationsentwicklung“ (iSPO) und das „Centrum für Evaluation
GmbH“ (CEVal) beauftragt. (https://ispo-institut.de/engagement-global-hat-
ispo-gemeinsam-mit-der-ceval-gmbh-mit-der-integration-der-servicestelle-
fuerkommunen-in-der-einen-welt-skew-in-ihr-unternehmensweites-
monitoringund-evalua-2/).
Deutscher Bundestag Drucksache 19/12842
19. Wahlperiode 29.08.2019
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Wie haben sich die Kosten für die „Servicestelle Kommunen in der Einen
Welt“ seit 2001 entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
2. Welche Institutionen sind jeweils mit welchem Anteil an der Finanzierung
der SKEW beteiligt?
3. Hat die Bundesregierung vor, die Finanzierung der SKEW in den
kommenden Jahren auszubauen?
4. Welche genauen Projekte wurden unter welchem übergeordneten
Themenschwerpunkt seit 2010 durch die SKEW durchgeführt, und welche davon
sind bereits vollständig umgesetzt (bitte nach Themenschwerpunkt
aufschlüsseln)?
5. Wie hoch ist jeweils der Anteil der finanziellen Förderung durch die
SKEW an den Gesamtkosten der Projekte, die von der SKEW finanziell
unterstützt wurden bzw. werden?
6. Welche Kommunen waren in der Vergangenheit bzw. sind noch an
welchem Projekt beteiligt?
7. Wie haben sich die Anzahl und die Art der Beteiligungen von Kommunen
an Entwicklungsprojekten seit 2010 entwickelt?
8. Welche Gründe sieht die Bundesregierung dafür, dass sich bestimmte
Kommunen mehr und andere wenig bzw. gar nicht an
Entwicklungsprojekten beteiligen?
9. Wie möchte die Bundesregierung in Zukunft Kommunen gezielt anwerben,
um sich entwicklungspolitisch mehr oder generell zu engagieren?
10. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die SKEW bei der Förderung
von Projekten dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt?
11. Welche Institution bzw Institutionen war bzw. waren für die Evaluierung
der SKEW vor und während 2017 beauftragt?
12. Nach welchen Kriterien werden die von der SKEW durchgeführten
Entwicklungsprojekte bewertet?
13. Wie hoch ist der Anteil derjenigen von der SKEW durchgeführten
Entwicklungsprojekte, die als erfolgreich abgeschlossen eingestuft werden
können?
14. Welche Gründe gab es in der Vergangenheit dafür, dass bestimmte Projekte
nicht als erfolgreich abgeschlossen eingestuft werden konnten oder dass
die Ergebnisse hinter den Erwartungen lagen?
15. Plant die Bundesregierung, aus Mitteln des BMZ Kommunen für die
Entsendung von Fachkräften zum Erfahrungsaustausch in
Kommunalverwaltungen der EZ-Staaten (EZ = Entwicklungszusammenarbeit) direkt zu
unterstützen?
Wenn ja, welche Unterstützung ist geplant?
Berlin, den 14. August 2019
Christian Lindner und Fraktion
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
BT19/1325216.09.2019
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 19/12842 - Kommunale Entwicklungspolitik
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Till Mansmann,
Alexander Graf Lambsdorff, Olaf in der Beek, weiterer Abgeordneter und
der Fraktion der FDP
– Drucksache 19/12842 –
Kommunale Entwicklungspolitik
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Immer mehr Kommunen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung auf
globaler Ebene ein. Auch mit der im September 2015 von den Vereinten Nationen
verabschiedeten Agenda 2030 gewinnt das Engagement der Kommunen in der
Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik weiter an Bedeutung. Die
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) unterstützt Städte, Gemeinden
und Landkreise umfassend, ihre Arbeit global, zum Beispiel durch
kommunale Nachhaltigkeitsstrategien, auszurichten. Um das entwicklungspolitische
Engagement vieler Kommunen in Deutschland zu stärken, wurde im Jahr
2001 die Serviceeinrichtung „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“
(SKEW) gegründet. Die Trägerschaft der SKEW liegt vor allem bei der vom
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) finanzierten Durchführungsorganisation „Engagement Global
gGmbH“, aber auch bei kommunalen Spitzenverbänden und einer Mehrzahl
der Bundesländer. (http://kommunalwiki.boell.de/index.php/Servicestel
le_Kommunen_in_der_Einen_Welt).
Ziel soll es sein, Landkreise, Städte und Gemeinden zu beraten, finanziell zu
fördern, personell zu unterstützen und mit Kommunen in Entwicklungsländern
zu vernetzen. Die von der SKEW geförderten Projekte sind nach den
Themenschwerpunkten „fairer Handel“, „faire Beschaffung“, „global nachhaltige
Kommune“, „kommunale Partnerschaften“ und „Migration und Entwicklung“
gegliedert (https://skew.engagement-global.de/themen.html). Für die
Integration der SKEW in das Monitoring- und Evaluationssystem von „Engagement
Global gGmbH“ ist seit kurzer Zeit das „Institut für Sozialforschung,
Praxisberatung und Organisationsentwicklung“ (iSPO) und das „Centrum für
Evaluation GmbH“ (CEVal) beauftragt. (https://ispo-institut.de/engagement-global-
hat-ispo-gemeinsam-mit-der-ceval-gmbh-mit-der-integration-der-servicestel
le-fuer-kommunen-in-der-einen-welt-skew-in-ihr-
unternehmensweitesmonitoring-und-evalua-2/).
Deutscher Bundestag Drucksache 19/13252
19. Wahlperiode 16.09.2019
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung vom 12. September 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen
für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDG) ist eine
gesamtgesellschaftliche Aufgabe auf allen Ebenen. Den Kommunen kommt
dabei eine entscheidende Aufgabe zu. Immer mehr deutsche Kommunen
engagieren sich entwicklungspolitisch und sensibilisieren ihre Bürgerinnen und Bürger
für globale Zusammenhänge. Das Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt entwicklungspolitisch
motivierte Städte, Gemeinden sowie Landkreise über die Servicestelle Kommunen
in der Einen Welt (SKEW) bei Engagement Global gGmbH (EG) und schafft
Anreize für noch mehr Engagement. Die Leistungen der SKEW bauen auf
Beratung und Vernetzung, finanzieller und personeller Förderung sowie
Anerkennung für und Sichtbarmachen von Engagement.
Die SKEW ist seit 2012 in alleiniger Trägerschaft der EG und wird von Beginn
an von einem Programmbeirat begleitet und beraten, in dem die deutschen
Länder, die kommunalen Spitzenverbände und weitere Stakeholder vertreten sind.
Einzelne Länder tragen auch mit eigenen Mitteln zur Programmentwicklung
der SKEW bei.
1. Wie haben sich die Kosten für die „Servicestelle Kommunen in der Einen
Welt“ seit 2001 entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Jahr Betrag in Tausend Euro
2002 182
2003 239
2004 281
2005 237
2006 248
2007 257
2008 223
2009 771
2010 609
2011 979
2012 2.186
2013 5.279
2014 5.537
2015 6.744
2016 11.913
2017 16.757
2018 21.503
Die SKEW wurde im Dezember 2001 gegründet. Die Kosten der SKEW
werden ab dem Jahr 2002 systematisch erfasst. Im Übrigen wird auf die
Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.
2. Welche Institutionen sind jeweils mit welchem Anteil an der
Finanzierung der SKEW beteiligt?
Institution Zuwendung in Euro im Jahr 2018 Anteile in Prozent
BMZ 20.091.780 99,608
Freistaat Thüringen 20.000 0,099
Rheinland-Pfalz 1.000 0,005
Nordrhein-Westfalen 44.080 0,218
Hamburg 4.000 0,020
Bremen 8.000 0,040
Baden-Württemberg 2.000 0,010
Gesamt: 20.170.860
3. Hat die Bundesregierung vor, die Finanzierung der SKEW in den
kommenden Jahren auszubauen?
Der Regierungsentwurf zum Haushalt 2020 sieht im Titel „Förderung des
kommunalen Engagements“ (Kapitel 2302 Titel 685 71) eine Steigerung vor. Über
den Haushalt der darauf folgenden Jahre wird im Zuge der jeweiligen
Haushaltsaufstellung entschieden. Den jeweiligen jährlichen Haushalt beschließt
abschließend der Haushaltsgesetzgeber.
4. Welche genauen Projekte wurden unter welchem übergeordneten
Themenschwerpunkt seit 2010 durch die SKEW durchgeführt, und welche
davon sind bereits vollständig umgesetzt (bitte nach Themenschwerpunkt
aufschlüsseln)?
Es wird auf Anlage 1* verwiesen.
5. Wie hoch ist jeweils der Anteil der finanziellen Förderung durch die
SKEW an den Gesamtkosten der Projekte, die von der SKEW finanziell
unterstützt wurden bzw. werden?
Es wird auf Anlage 1* verwiesen.
6. Welche Kommunen waren in der Vergangenheit bzw. sind noch an
welchem Projekt beteiligt?
Es wird auf Anlage 2* verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 19/13252 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
7. Wie haben sich die Anzahl und die Art der Beteiligungen von Kommunen
an Entwicklungsprojekten seit 2010 entwickelt?
Jahr Anzahl
engagierter
Kommunen
Kommunen
mit 2 Projekten
Kommunen
mit 3 Projekten
Kommunen
mit 4 Projekten
Kommunen
mit 5 oder mehr
Projekten
2012 198
2013 257 27 13 9 0
2014 357 32 12 9 0
2015 467 87 18 10 11
2016 527 104 16 17 10
2017 667 130 21 11 23
2018 777 173 40 17 25
Die Bestandsaufnahme der beteiligten Kommunen wird seit 2012 im Zuge der
Einrichtung eines eigenen Haushaltstitels für die Förderung des kommunalen
Engagements ab 2013 systematisch erfasst.
8. Welche Gründe sieht die Bundesregierung dafür, dass sich bestimmte
Kommunen mehr und andere wenig bzw. gar nicht an
Entwicklungsprojekten beteiligen?
Über ein kommunales entwicklungspolitisches Engagement und ggf. Anfragen
für Beratung durch die SKEW bzw. Förderanträge bei der SKEW entscheiden
die Kommunen in eigener Zuständigkeit. Das kommunale
entwicklungspolitische Engagement erfolgt freiwillig. Seit der Einrichtung eines eigenen
Haushaltstitels für die Förderung des kommunalen Engagements im Jahr 2013
konnte die Zahl der beteiligten Kommunen deutlich gesteigert werden. Im Übrigen
wird auf die Antwort zu Frage 7 verwiesen.
9. Wie möchte die Bundesregierung in Zukunft Kommunen gezielt
anwerben, um sich entwicklungspolitisch mehr oder generell zu
engagieren?
Die Mobilisierungskampagne www.kommunal-global-engagiert.de, die noch
bis Ende 2021 von der SKEW/EG betrieben wird, zielt auch auf die
Mobilisierung von Kommunen für die kommunale Entwicklungspolitik ab. Zu den
Maßnahmen der Kampagne zählen unter anderem Anzeigenkampagnen in
kommunalen Fachzeitschriften, die Präsenz auf kommunalen Messen und
Mitgliederversammlungen (Informationsstand und/oder inhaltlicher Input) sowie eine
eigene Kampagnen-Webseite. Darüber hinaus hat das BMZ 20
Botschafterinnen und Botschafter für kommunale Entwicklungspolitik ernannt, die sich
ehrenamtlich in ihren Kreisen, Netzwerken und Regionen dafür einsetzen, neue
Kommunen für ein entwicklungspolitisches Engagement zu werben bzw.
bestehendes Engagement weiter auszubauen.
10. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die SKEW bei der Förderung
von Projekten dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt?
Bei Förderprojekten wird in den Anträgen abgefragt, wie die Nachhaltigkeit
des geplanten Projekts sichergestellt werden kann. Dafür müssen Angaben
gemacht werden, wie das Weiterbestehen des Projekts nach Abschluss der
Förderung gesichert ist. Eine entsprechende Planung ist Bedingung für eine
Bewilligung.
11. Welche Institution bzw Institutionen war bzw. waren für die Evaluierung
der SKEW vor und während 2017 beauftragt?
Auftragnehmer/-in Jahr Projekt
COResult.eu, Berlin 2014/2015 Host City
Beratung und Training in der
Entwicklungszusammenarbeit/Essen;
MIC GmbH/Mainz
2015/2016 Klimapartnerschaften
CEval GmbH, Saarbrücken 2016/2017 Nachhaltige Kommunalentwicklung durch
Partnerschaftsprojekte/Kommunale
Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte
EQ Evaluations GmbH, Köln;
EOP Evaluation, Freising
2017 ASA Kommunal
12. Nach welchen Kriterien werden die von der SKEW durchgeführten
Entwicklungsprojekte bewertet?
Im Zuwendungsantrag der SKEW an das BMZ werden Ziele und Indikatoren
festgelegt. Die Erfüllung der Indikatoren und Erreichung der Ziele muss im
Verwendungsnachweis ausführlich dokumentiert werden.
In den Anträgen der Kommunen für finanzielle und personelle Förderung
werden Ziele anhand von Zieldefinitionen und Indikatoren festgelegt. Die
Zielerreichung muss im Verwendungsnachweis nachgewiesen und nachvollziehbar
dokumentiert werden.
13. Wie hoch ist der Anteil derjenigen von der SKEW durchgeführten
Entwicklungsprojekte, die als erfolgreich abgeschlossen eingestuft werden
können?
14. Welche Gründe gab es in der Vergangenheit dafür, dass bestimmte
Projekte nicht als erfolgreich abgeschlossen eingestuft werden konnten oder
dass die Ergebnisse hinter den Erwartungen lagen?
Die Fragen 13 und 14 werden gemeinsam beantwortet.
Alle bereits abgeschlossenen Projekte der SKEW wurden erfolgreich
durchgeführt. Für die Projekte, die sich noch in der Umsetzung befinden, wird eine
Überprüfung nach Projektabschluss erfolgen.
15. Plant die Bundesregierung, aus Mitteln des BMZ Kommunen für die
Entsendung von Fachkräften zum Erfahrungsaustausch in
Kommunalverwaltungen der EZ-Staaten (EZ = Entwicklungszusammenarbeit) direkt zu
unterstützen?
Wenn ja, welche Unterstützung ist geplant?
Die Entsendung von Fachkräften zum Erfahrungsaustausch in
Kommunalverwaltungen der EZ-Staaten wird bereits unterstützt.
Mit dem Programm „Fachkräfte für kommunale Partnerschaften weltweit“
(https://skew.engagement-global.de/fachkraefte-weltweit.html) werden im
Rahmen von kommunalen Partnerschaften Fachkräfte in Kommunen von
Entwicklungsländern eingesetzt. Diese Fachkräfte sind im engen Kontakt mit der
deutschen Kommune sowie in einem Netzwerk mit beteiligten Kommunen und
unterstützen somit den kommunalen Erfahrungsaustausch.
Ein Erfahrungsaustausch durch fachliche Zusammenarbeit ist auch Bestandteil
weiterer Programme, wie z. B. „Connective Cities“ (www.connective-ci
ties.net/), „Kommunale Klimapartnerschaften“ (https://skew.engagement-glo
bal.de/kommunale-klimapartnerschaften.html) oder „Kommunale
Nachhaltigkeitspartnerschaften“ (https://skew.engagement-global.de/kommunale-nachhal
tigkeitspartnerschaften.html). Auch über den „Kleinprojektefonds“ (https://
skew.engagement-global.de/kleinprojektefonds.html) können Reisen zur
Planung und Entwicklung von Projekten sowie zur Unterstützung des
interkommunalen Dialogs von Kommunalpolitikern und Verwaltungsangestellten
finanziell gefördert werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 7 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 9 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 11 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 13 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 15 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 17 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 19 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 21 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 23 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 25 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 27 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 29 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 31 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 33 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 35 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 37 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 39 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 41 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 43 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 45 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 47 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 49 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 51 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 53 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 55 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 57 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 59 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 61 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 63 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 65 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 67 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 69 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 71 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 73 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 75 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 77 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 79 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 81 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 83 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 85 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 87 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 89 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 91 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 93 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 95 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 97 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 99 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 101 – Drucksache 19/13252
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 103 – Drucksache 19/13252
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
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