Verbesserung der Ausstattung von Jugendämtern
der Abgeordneten Nicole Höchst, Frank Pasemann, Martin Reichardt, Thomas Ehrhorn, Johannes Huber und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
In der bundesweit angelegten Studie „Zur Situation des ASD im Jugendamt: Soziale Arbeit in strukturellen Zwängen“ (ASD = Allgemeiner Sozialer Dienst) vom 8. November 2018 wird festgestellt, dass nur 6,5 Prozent der Jugendämter bedarfsgerechte Maßnahmen anbieten können. 29 Prozent der Jugendämter geben an, dass geeignete Träger fehlen und 54 Prozent haben kein Geld für die erforderlichen Maßnahmen (vgl. http://docplayer.org/110647205-Zur-situation-des-asd-im-jugendamt-soziale-arbeit-in-strukturellen-zwaengen.html, S. 8).
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen2
Sind der Bundesregierung die in der in der Vorbemerkung der Fragesteller benannten Studie geschilderten Probleme bekannt, und wenn ja, seit wann?
Sind gegensteuernde Maßnahmen seitens der Bundesregierung geplant, und wenn ja, welche, und ab wann sollen diese greifen?