[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Marcus Faber, Frank Sitta,
Torsten Herbst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
– Drucksache 19/26673 –
Entwicklung des Schienenpersonenverkehrs in Sachsen-Anhalt
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Sachsen-Anhalt gilt weiterhin als ein Pendlerland, da etwa jeder sechste
Arbeitnehmer außerhalb des Bundeslandes arbeitet (
https://www.mdr.de/sachse
n-anhalt/pendler-land-sachsen-anhalt-statistik-100.html). Viele Menschen sind
deshalb tagtäglich auf Züge angewiesen, um beispielsweise zu ihrem
Arbeitsplatz zu gelangen. Auch wenn die Corona-Pandemie die Fahrgastzahlen
einbrechen lässt, ist der reibungslose Betrieb des Schienenpersonenverkehrs
(SPV) nach Ansicht der Fragesteller von zentraler Bedeutung. Denn
Einschränkungen des SPV hätten weitreichende Auswirkungen auf
verschiedenste wirtschaftliche und gesellschaftliche Bereiche in Sachsen-Anhalt.
Insbesondere verbindet ein gut ausgebautes SPV-Netz die Großstädte mit dem
ländlichen Raum, wodurch gesellschaftliche als auch berufliche Mobilität als
Grundvoraussetzung für Teilhabe sichergestellt wird. Hierzu sind neben einer
leistungsstarken und verlässlichen Bahninfrastruktur auch effiziente Planung
und Durchführung notwendig. Ein starker SPV bildet somit eine wichtige
Voraussetzung für die Wirtschaft, deren Wettbewerbsfähigkeit und die sich
daraus ergebenden Konsequenzen für Wohlstand und Arbeitsplätze.
Die Fraktionen der CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag für
die 19. Legislaturperiode „Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue
Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land“ vereinbart,
dass der Schienenverkehr besonders gefördert werden soll. Damit steht die
Bundesregierung unter der Maßgabe, diese Vereinbarung umzusetzen und die
Schiene zu stärken.
1. Welche sind die 20 größten Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt, gemessen an
der Zahl der durchschnittlichen täglichen Ein- und Ausstiege sowie
Personenzüge, und wie haben sich die Ein- und Ausstiegszahlen in den
vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte in Jahresscheiben aufschlüsseln)?
Für die Bahnhöfe nebst Ein- und Ausstiegszahlen wird auf die Anlage
verwiesen.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/27555
19. Wahlperiode 15.03.2021
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale
Infrastruktur vom 12. März 2021 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
2. Welche Prognose gibt es für die Entwicklung der durchschnittlichen Ein-
und Ausstiege sowie der Personenzüge an den 20 größten Bahnhöfen in
Sachsen-Anhalt sowie in Sachsen-Anhalt insgesamt für die kommenden
fünf Jahre?
Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) liegt keine Prognose für den
kommenden Fünfjahreszeitraum vor. Langfristig rechnet die DB AG mit mehr
Reisenden.
3. Was waren die Durchfahrtszahlen für die Schienenfernverkehrsstrecken
in Sachsen-Anhalt für die vergangenen zehn Jahre (bitte in
Jahresscheiben aufschlüsseln)?
Nach Auskunft der DB AG sind Fernverkehrszüge erfasst, die in dem
betreffenden Jahr über die in Sachsen-Anhalt liegenden Strecken durchgefahren sind.
Kalenderjahr Anzahl ZügeSchienenpersonenfernverkehr
2011 75.308
2012 76.501
2013 70.719
2014 75.622
2015 73.693
2016 76.395
2017 79.396
2018 75.264
2019 76.946
2020 74.691
Quelle: LeiPro-A Südost
4. Wie hat sich die Zahl der Fernverkehrsverbindungen aus und durch
Sachsen-Anhalt in den vergangenen 20 Jahren entwickelt (bitte in
Jahresscheiben aufschlüsseln)?
6. Wie hat sich die Zahl der Fernverkehrsverbindungen von und nach den
zwanzig größten Bahnhöfen in Sachsen-Anhalt in den vergangenen
20 Jahren entwickelt (bitte in Jahresscheiben aufschlüsseln)?
Die Fragen 4 und 6 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Nach Auskunft der DB AG gibt es in Sachsen-Anhalt neun Bahnhöfe, an denen
Züge der DB Fernverkehr AG halten. Diese Bahnhöfe gehören zu den 20
größten Bahnhöfen des Landes. Die entsprechenden Daten liegen bei der DB
Fernverkehr AG ab 2003 vor.
Jahr Summe der durchschnittlichentäglichen Zugfahrten
2003 238
2004 241
2005 231
2006 225
2007 229
2008 223
2009 224
Jahr Summe der durchschnittlichentäglichen Zugfahrten
2010 230
2011 231
2012 233
2013 237
2014 228
2015 225
2016 178
2017 208
2018 197
2019 219
2020 220
Quelle: DB AG
5. Wie haben sich die Fahrgastzahlen auf den Fernverkehrsverbindungen
aus und durch Sachsen-Anhalt in den vergangenen 20 Jahren entwickelt
(bitte in Jahresscheiben aufschlüsseln)?
7. Wie hat sich die Fahrgastzahl im Schienenfernverkehr von und nach den
zwanzig größten Bahnhöfen in Sachsen-Anhalt in den vergangenen
20 Jahren entwickelt (bitte in Jahresscheiben aufschlüsseln)?
Die Fragen 5 und 7 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Bei den erfragten Informationen handelt es sich um sensible Betriebs- und
Geschäftsgeheimnisse. Eine Offenlegung der erbetenen regionsspezifischen
Fahrgastzahlen würde das wirtschaftliche Handeln der DB AG deutlich
beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen. Eine
Kenntnis der regionsspezifischen Fahrgastzahlen würde es konkurrierenden
Anbietern von Mobilität ermöglichen, ihr Verhalten entsprechend zu Lasten der
DB AG auszurichten.
Die DB Fernverkehr AG steht bereits in intensivem intermodalem und
intramodalem Wettbewerb und erwartet in den kommenden Jahren einen weiter
zunehmenden Wettbewerb.
Spezifische Fahrgastzahlen sind wertvoll, um die eigene Angebots- und
Preisgestaltung so zu konzipieren. Sämtliche aktuellen und auch potenziellen
künftigen Wettbewerber wären in der Lage, diese Informationen zur Planung ihrer
eigenen Angebote und ihrer Preisstruktur zu nutzen. Es besteht nicht nur das
theoretische, sondern auch das praktische Risiko von Kundenverlusten für die
DB AG, sowohl an die aktuellen Wettbewerber als auch an solche, für die es
durch die Kenntnis von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen der DB AG
attraktiver wäre, in den Markt einzutreten. Die DB AG hätte die o. g.
Möglichkeiten hingegen nicht, da gleichartige Informationen ihrer Wettbewerber nicht
öffentlich zugänglich sind. Eine einseitige Veröffentlichung von Betriebs- und
Geschäftsgeheimnissen nur eines Marktteilnehmers könnte daher die DB AG
im Wettbewerb benachteiligen.
Unter Abwägung zwischen dem parlamentarischen Auskunftsanspruch
einerseits und dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen unter
Berücksichtigung möglicher nachteiliger Wirkungen für die betroffenen privaten
Unternehmen andererseits, hat die Bundesregierung die erbetenen Informationen
als Verschlusssache „VS – Vertraulich“ eingestuft und der Geheimschutzstelle
des Deutschen Bundestages übermittelt. Die Antwort der Bundesregierung ist
in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt und kann dort
nach Maßgabe der Geheimschutzordnung des Deutschen Bundestages
eingesehen werden.
8. Welche Maßnahmen wurden in den vergangenen zehn Jahren
unternommen, um die 20 größten Bahnhöfe in Sachsen-Anhalt als
Schienenfernverkehrsstandorte zu stärken?
Nach Auskunft der DB AG wurde mit der Inbetriebnahme der
Schnellfahrstrecke VDE 8 insbesondere der Fernverkehrsstandort Halle (Saale) und
Sachsen-Anhalt mit schnellen und häufigen Direktverbindungen gestärkt, z. B.
nach Berlin (ca. 1,25 Stunden), Frankfurt (ca. 2,75 Stunden) und München (ca.
3 Stunden). Zudem hat die DB AG in den vergangenen fünf Jahren über
800 Mio. Euro in den Ausbau und die Modernisierung des inneren Knoten
Halle und der Zugbildungsanlage investiert, um diesen als Eisenbahnknoten für
die Region zu ertüchtigen. Der Investitionsanteil in den Bahnhof Halle selbst
(Station) beträgt dabei ca. 100 Mio. Euro. Darüber hinaus wurde bzw. wird die
Infrastruktur der Bahnhöfe Köthen, Magdeburg, Lutherstadt Wittenberg und
Stendal saniert, um deren Kapazität und Qualität zu erhöhen.
9. Wie hat sich jeweils die Pünktlichkeit im Schienennah- und Fernverkehr
in Sachsen-Anhalt in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte in
Jahresscheiben aufschlüsseln)?
10. Wie viele Fälle von Verspätungen und Zugausfällen gab es in den
vergangenen zehn Jahren in Sachsen-Anhalt (bitte nach Typ, betroffener
Strecke und Datum aufschlüsseln)?
a) Was sind die Ursachen für Verspätungen und Zugausfälle gewesen
(bitte in absoluten Zahlen und Prozent aufschlüsseln)?
b) Wurden Haltestellen in den vergangenen fünf Jahren unplanmäßig
ausgelassen, und wenn ja, warum (bitte nach Zug, Haltestelle und
Datum aufschlüsseln)?
c) Welche Maßnahmen wurden bisher unternommen, um Verspätungen
und Zugausfälle in Sachsen-Anhalt zu reduzieren bzw. zu verhindern
(bitte nach Maßnahmen nebst Erläuterungen aufschlüsseln)?
Die Fragen 9 bis 10c werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Nach Auskunft der DB AG konnte die Pünktlichkeit in Sachsen-Anhalt im
Nahverkehr der DB Regio AG von 2010 bis 2020 um insgesamt 6,6
Prozentpunkte gesteigert werden.
Jahr PünktlichkeitsniveauDB Regio AG in Prozent
2010 89,7
2011 92,4
2012 92,7
2013 91,7
2014 94,6
2015 90,5
2016 92,0
2017 93,2
2018 94,4
Jahr PünktlichkeitsniveauDB Regio AG in Prozent
2019 95,3
2020 96,3
Quelle: DB AG
Die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr der DB AG konnte von 2015 bis 2020
um insgesamt 7,7 Prozentpunkte gesteigert werden und lag in jedem dieser
Jahre über der Gesamtpünktlichkeit in Deutschland. Verspätungen mit
geographischem Bezug werden erst seit dem Jahr 2015 erfasst.
Jahr Pünktlichkeit Fernverkehrin Prozent
2015 79,7
2016 82,4
2017 83,8
2018 83,1
2019 85,3
2020 87,4
Quelle: DB AG
Der Anteil an durch Zugausfälle der DB Regio AG nicht bedienten Halten der
hauptsächlich betroffenen Haltestellen ist nach Auskunft der DB AG wie folgt:
Jahr Anteil ZugausfälleDB Regio AG in Prozent
2010 4,1
2011 2,9
2012 2,8
2013 3,6
2014 3,3
2015 8,5
2016 3,8
2017 5,3
2018 8,5
2019 4,7
2020 8,1
Quelle: DB AG
Im Zeitraum 2010 bis 2020 gab es rund 7 Prozent verspätete Fahrten der
DB Regio AG. Als Hauptverspätungs- und Ausfallursachen sind u. a.
Baustellen (ca. 62,8 Prozent), Streik (ca. 7,3 Prozent) und Naturereignisse (ca. 2,7
Prozent) zu nennen.
Die Fahrten mit Haltausfällen lassen sich aus den Daten der DB Regio AG nur
ab 2018 generieren. In diesem Zeitraum gab es 137 Fahrten mit Haltausfällen.
Gründe für operative Haltausfälle sind i. d. R. behördliche Anordnungen nach
Vandalismus an Fahrkartenautomaten (Sprengungen), Weichenstörungen,
Personen im Gleis, witterungsbedingte Störungen an lokaler Infrastruktur.
Die Zahl der Ausfälle im Fernverkehr in Sachsen-Anhalt ist seit Mai 2018
insgesamt stabil. Vermehrte Ausfälle gab es zeitweise im Sommer 2018 durch
Sturmtief Nadine sowie im Frühjahr 2020 aufgrund von Sturmtief Sabine und
der Corona-Pandemie.
Unterschieden werden muss zwischen Ausfällen (kompletter Laufweg des
Zuges fällt aus) und Teilausfällen (ein Teil des Laufwegs oder einzelne Halte des
Zuges fallen aus). Berücksichtigt sind in der untenstehenden Tabelle diejenigen
Teilausfälle, von denen auch mindestens ein Halt in Sachsen-Anhalt betroffen
war. Für die Zeit vor Mai 2018 liegen der DB Fernverkehr AG keine
vergleichbaren Daten vor.
Monat/Jahr
Anteil Ausfälle an
Gesamtanzahl
Fernverkehrszüge mit Halt
in Sachsen-Anhalt
Anteil Teilausfälle an
Gesamtanzahl
Fernverkehrszüge mit Halt
in Sachsen-Anhalt
5/2018 0,3 0,5
6/2018 0,3 0,4
7/2018 0,4 0,6
8/2018 1,0 1,2
9/2018 0,2 0,5
10/2018 0,8 0,7
11/2018 0,9 0,9
12/2018 1,1 0,6
1/2019 0,8 1,0
2/2019 0,5 0,6
3/2019 0,4 0,5
4/2019 0,2 0,5
5/2019 0,3 0,4
6/2019 1,1 0,8
7/2019 0,6 0,6
8/2019 0,5 0,2
9/2019 0,3 0,7
10/2019 0,2 0,5
11/2019 0,5 0,5
12/2019 0,5 0,3
1/2020 0,6 0,5
2/2020 3,1 1,1
3/2020 3,2 0,5
4/2020 0,3 0,2
5/2020 0,2 0,4
6/2020 0,4 0,4
7/2020 0,3 0,4
8/2020 0,7 0,5
9/2020 0,4 0,4
10/2020 0,3 0,6
11/2020 0,1 0,6
12/2020 0,6 0,4
Quelle: DB AG
Die folgenden Tabellen zeigen für die DB Fernverkehr AG die Ursachen für
Zugausfälle in Sachsen-Anhalt seit Mai 2018 sowie für verspätete Halte in
Sachsen-Anhalt seit Januar 2015. Zu unterscheiden sind technische Ursachen
an Fahrzeugen, betriebliche Ursachen der EVU, Infrastruktur-Ursachen (z. B.
Baustellen oder Langsamfahrstellen), sekundäre Ursachen (z. B.
Zugfolgekonflikte durch Verspätungen anderer Züge) und externe Ursachen (z. B.
Witterung, Personenunfälle oder Fremdeinwirkung).
Zugausfälle
(05/2018-01/2021)
Fahrzeug-
Ursache
Externe
Ursache
EVU-
Ursache
Infrastruktur-
Ursache
Absolut 513 322 70 24
Anteil an allen Fahrten
in Prozent 0,4 0,2 0,0 0,0
Verspätete Halte
(01/2015-01/2021)
Infrastruktur-
Ursache
Sekundäre
Ursache
Fahrzeug-
Ursache
Externe
Ursache
EVU-
Ursache
Absolut 18.279 17.545 15.767 10.943 9.574
Anteil an allen Halten
in Prozent 4,1 4,0 3,6 2,5 2,2
Quelle: DB AG
Sachsen-Anhalt hat für den Personenfernverkehr die Schnellfahrstrecke VDE 8
und den Systemhalt Halle (Saale). Eine Steigerung der Pünktlichkeit und der
Betriebsqualität in Sachsen-Anhalt konnte nach Auskunft der DB AG u. a.
durch den Einsatz neuer Intercity 2-Fahrzeuge auf den Linien Dresden –
Magdeburg – Köln und Norddeich-Mole – Magdeburg – Leipzig erzielt werden.
Zudem ermöglicht Leipzig als Standortwahl des Leitwerks dieser Flotte
kurzfristig ein schnelles und konzentriertes Nachhalten bei Störungen vor Ort.
Optimierungsmaßnahmen fanden nach Auskunft der DB AG zudem durch
intelligente Fahrplanmaßnahmen statt. So wurde in Hannover für Verkehre in
Richtung Sachsen-Anhalt die Pünktlichkeit und die betriebliche Präzision
unterstützt. Zudem gab es in den letzten Jahren wesentliche infrastrukturelle
Verbesserungen durch die Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks Halle (Saale)
Hauptbahnhof und die Erneuerung des elektronischen Stellwerks Köthen, durch
die höhere Ein- und Ausfahrgeschwindigkeiten in Halle (Saale) Hauptbahnhof
möglich sind, die die Betriebsqualität im gesamten Knoten erhöhen.
Wesentliche Projekte/Programme zur Pünktlichkeitsverbesserung bei DB Regio
AG waren:
• 2011: regionales Projekt Impakt.Südost mit Teilprojekt
Pünktlichkeitsstabilisierung. U. a. Analyse Streckenbelegungen bei Baumaßnahmen, z. B. im
Bereich Wolmirstedt-Magdeburg;
• 2012 bis 2013: ZukunftBahn Regio – Programm mit regionalem Projekt zur
Pünktlichkeitsstabilisierung. U. a. Einführung von sog.
Pünktlichkeitsparten;
• 2013/2014: Inbetriebnahme Mitteldeutsches S-Bahn-Netz mit Fokus auf
Stabilisierung Betrieb mit Ausstrahleffekten aus dem Betrieb im City-
Tunnel Leipzig auf Sachsen-Anhalt;
• Seit 2015 regelmäßiger Austausch zur Pünktlichkeitsverbesserung mit der
DB Netz AG;
• 2016 bis 2018: Projekt Pünktlichkeitsverbesserung im Netz Mitteldeutsches
S-Bahn-Netz Teil II von DB Regio AG, DB Netz AG und
Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) zur Analyse von Schwachstellen
und Anpassung der Planung;
• Seit 2019: regelmäßige Pünktlichkeitsworkshops zur
Pünktlichkeitsverbesserung Elektronetz Nord. Fokuslinie dabei RB 40 Braunschweig-
Magdeburg-Burg) von DB Regio AG, DB Netz AG und Aufgabenträgern
(NASA, Regionalverband Großraum Braunschweig);
• Seit 2020: Untersuchung Pünktlichkeitsauswirkung durch coronabedingte
Reduzierungen der Verkehre.
Drucksache 19/27555 – 8 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Drucksache 19/27555 – 10 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Drucksache 19/27555 – 12 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]