[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten René Springer, Jörg Schneider,
Gerrit Huy, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD
– Drucksache 20/5632 –
Fehlende Arbeitsanreize beim Bürgergeld und Wohngeld – Interdependenzen der
sozialen Transfersysteme
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Eine alleinstehende Person im Bürgergeldbezug kann durch die Aufnahme
einer Erwerbstätigkeit ein monatliches Nettoeinkommen von höchstens 850
Euro erreichen (502 Euro Regelsatz zuzüglich 348 Euro
Erwerbstätigenfreibetrag). Dieses Einkommen wird beim aktuellen Mindestlohn von 12 Euro pro
Stunde nach etwa 23 geleisteten Wochenarbeitsstunden erreicht (12 Euro pro h
x 23,08 h x 4,333 w pro m). Jede darüber hinaus geleistete Arbeitsstunde
erhöht das Nettoeinkommen des Bürgergeldbeziehers nicht mehr, da die
Transferentzugsrate bei Überschreiten der Einkommensgrenze von 1 200 Euro pro
Monat 100 Prozent beträgt (§ 11b Absatz 3 Nummer 2 des Zweiten Buches
Sozialgesetzbuch (SGB II)).
Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) anhand einer
Beispielrechnung mit Wohngeldbezug aufzeigt, fehlen auch im darüber
liegenden Einkommensbereich bis 1 650 Euro unter Umständen die finanziellen
Anreize, die eigene Erwerbstätigkeit auszuweiten bzw. eine entsprechende
Erwerbsarbeit aufzunehmen. Anhand des aufgezeigten Beispiels wird
ersichtlich, dass eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung im Entgeltbereich zwischen
1 200 und 1 650 Euro aufgrund der Transferentzugsrate beim Wohngeld zu
keinem höheren verfügbaren Einkommen führt. Erst eine deutliche
Ausweitung der wöchentlichen Arbeitszeit auf mindestens 32 Wochenstunden (12
Euro pro h x 32 h x 4,333 w pro m) führt zu einer weiteren Steigerung des
verfügbaren Einkommens (
https://www.iab-forum.de/grundsicherung-fuer-arbeits
uchende-hohe-kosten-der-unterkunft-koennen-die-integration-in-den-arbeitsm
arkt-erschweren/).
Der arbeitsmarktpolitische „Totbereich“, also der Bereich, in dem sich die
Ausweitung oder Aufnahme einer Erwerbstätigkeit aufgrund des
Zusammenspiels von Bürgergeld und Wohngeld für den Einzelnen finanziell nicht
rechnet, zeigt sich auch in folgendem Beispiel:
Ein erwerbstätiger Singlehaushalt erzielt bei einer wöchentlichen Arbeitszeit
von 30 Stunden zum aktuellen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde ein
Bruttoeinkommen von 1 560 Euro (12 Euro pro h x 30 h x 4,333 w pro m). Das
entspricht einem Nettoeinkommen von 1 200 Euro. Die Nettokaltmiete der 43
Deutscher Bundestag Drucksache 20/6058
20. Wahlperiode 14.03.2023
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom
14. März 2023 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
qm großen Wohnung in Berlin beträgt 11,69 Euro pro qm (Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/5104,
Tabelle 4 und 12). Hinzu kommen 1,66 Euro pro qm kalte bzw. 2,56 Euro pro
qm warme Betriebskosten (
https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/onli
ne/mm0719/berliner-betriebskostenuebersicht-2019-waermekosten-gesunken-
kalte-betriebskosten-gestiegen-071921.htm). Die Gesamtmiete des
Singlehaushalts beläuft sich auf insgesamt 612,75 Euro. Der Haushalt besitzt damit
einen Wohngeldanspruch von 247 Euro (
https://www.wohngeld.org/wohngeld
rechner/). Das verfügbare Haushaltseinkommen beläuft sich bei einer
Erwerbstätigkeit von 30 Stunden somit auf 834 Euro (1 200 Euro
Nettoeinkommen – 612,75 Euro Miete + 247 Euro Wohngeld).
Reduziert der beschriebene Haushalt nun seine wöchentliche Arbeitszeit von
30 auf 20 Stunden, sinkt sein Bruttoeinkommen auf 1 040 Euro (12 Euro pro h
x 20 h x 4,333 w pro m). Der Haushalt wechselt aus dem Wohngeldbezug in
den Bürgergeldbezug. Aufgrund des Erwerbstätigenfreibetrags (§ 11b SGB II)
bleiben dem Haushalt vom erzielten Einkommen 332 Euro anrechnungsfrei
erhalten. Die Kosten der Unterkunft von 612,75 Euro werden vom Jobcenter
vollständig übernommen (Karenzzeit). Das verfügbare Haushaltseinkommen
bei einer Erwerbstätigkeit von 20 Stunden beläuft sich – trotz der deutlich
reduzierten Stundenzahl – weiterhin auf 834 Euro (502 Euro Bürgergeld +
332 Euro Erwerbstätigenfreibetrag).
Durch den Wechsel aus dem Wohngeld- in den Bürgergeldbezug entfällt für
den Haushalt u. a. die Verpflichtung zur Zahlung des Rundfunkbeitrages
(18,36 Euro pro Monat). Demnach stellt sich im aufgezeigten Beispiel nicht
nur ein zeitlicher, sondern auch finanzieller Vorteil mit der Reduzierung der
Stundenzahl ein.
1. Wie bewertet die Bundesregierung die vom IAB aufgezeigten
Fehlanreize, und sind diese der Bundesregierung bekannt?
2. Plant die Bundesregierung, die vom IAB aufgezeigten Fehlanreize zu
beseitigen, und wenn ja, wann wird dies voraussichtlich erfolgen?
3. Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass eine Beseitigung der vom
IAB aufgezeigten Fehlanreize die Erwerbsbeteiligung steigern könnte,
und wenn nein, warum nicht?
4. Wie bewertet die Bundesregierung den Vorschlag des IAB, die
Hinzuverdienstgrenzen beim Bürgergeld von derzeit 1 200 Euro (bzw. 1 500 Euro)
abzuschaffen?
5. Sprechen aus Sicht der Bundesregierung Gründe für eine Abschaffung
der Hinzuverdienstgrenzen beim Bürgergeld, und wenn ja, welche?
6. Sprechen aus Sicht der Bundesregierung Gründe gegen eine Abschaffung
der Hinzuverdienstgrenzen beim Bürgergeld, und wenn ja, welche?
7. Teilt die Bundesregierung die Einschätzung des IAB, dass eine
Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen beim Bürgergeld die Zahlungen im
Bereich der Kosten der Unterkunft reduzieren könnte?
Die Fragen 1 bis 7 werden gemeinsam beantwortet.
Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass mehr Menschen eine möglichst
umfangreiche Beschäftigung aufnehmen, um ihren Lebensunterhalt aus eigenen
Mitteln bestreiten zu können, ohne auf Sozialleistungen angewiesen zu sein. Im
Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN und FPD wurde
vereinbart, die Einkommensfreibeträge im Bürgergeld, Wohngeld und weiteren
Sozialleistungen zu harmonisieren und mit dem Ziel zu reformieren, mehr
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen. Im Zuge der Einführung
des Bürgergeldes wurden die Freibeträge für Einkommen zwischen 520 und
1 000 Euro auf 30 Prozent (bisher 20 Prozent) erhöht. Dadurch erzielen
Bürgergeldbeziehende, die mehr arbeiten, ein höheres Gesamteinkommen als bisher.
Für eine umfassende Reform der Erwerbsanreize hat die Bundesregierung ein
Forschungsvorhaben vergeben, das Eckpunkte für eine Reform entwickeln soll.
Der Titel des Vorhabens lautet: „Forschungsvorhaben zur Reform der
Transferentzugsraten und Verbesserung der Erwerbsanreize“.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es Bürgergeld, Wohngeld und gegebenenfalls
weitere steuerfinanzierte Sozialleistungen so aufeinander abzustimmen, dass
die Transferentzugsraten die günstigsten Wirkungen hinsichtlich
Beschäftigungseffekten und Arbeitsmarktpartizipation in sozialversicherungspflichtiger
Beschäftigung erzielen, die Zuverdienstmöglichkeiten verbessert und
Grenzbelastungen von 100 und mehr Prozent ausgeschlossen werden. Das
Forschungsvorhaben sieht erstens eine Analyse der Erwerbsanreize im derzeitigen und
künftigen System der sozialen Sicherung vor. Zweitens werden Eckpunkte für
eine Reform der Erwerbstätigenfreibeträge im Bürgergeld und weiteren
Sozialleistungen entwickelt.
Der Zuschlag wurde an das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der
Universität München (ifo Institut) erteilt. Das Leibniz-Zentrum für Europäische
Wirtschaftsforschung (ZEW) ist Unterauftragnehmer. Der Schlussbericht soll
Ende September 2023 vorliegen.
Generell ist festzuhalten, dass Freibeträge auf erzieltes Erwerbseinkommen
sicherstellen, dass die mit der Erzielung dieses Einkommens verbundenen
Aufwendungen gedeckt werden können. Zudem bieten sie einen Anreiz zur
Arbeitsaufnahme. Mit den bestehenden Freibetragsregelungen wird sichergestellt,
dass Personen im Leistungsbezug mit Erwerbseinkommen stets über höheres
Einkommen verfügen als ohne Erwerbseinkommen.
8. Wie hoch ist aktuell die Anzahl sowie der Anteil der
Regelleistungsberechtigten (bitte nach Bund, Bundesländern, Westdeutschland,
Ostdeutschland sowie nach Staatsangehörigkeit: Deutsche, Ausländer
getrennt, ausweisen)?
9. Wie hoch ist aktuell die Anzahl sowie der Anteil der erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten (bitte nach Bund, Bundesländern,
Westdeutschland, Ostdeutschland sowie nach Staatsangehörigkeit: Deutsche,
Ausländer, getrennt ausweisen)?
10. Wie hoch ist aktuell die Anzahl sowie der Anteil der erwerbstätigen
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (bitte nach Bund, Bundesländern,
Westdeutschland, Ostdeutschland sowie nach Staatsangehörigkeit:
Deutsche, Ausländer, getrennt ausweisen)?
Die Fragen 8 bis 10 werden gemeinsam beantwortet.
Aktuelle endgültige Daten zu den Leistungsberechtigten im Zweiten Buch
Sozialgesetzbuch (SGB II) lagen zum Zeitpunkt der Fragestellungen bis Oktober
2022 vor. In diesem Monat gab es 5,39 Millionen Regelleistungsberechtigte,
darunter 3,83 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte und hierunter
wiederum 807 000 erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte.
Letztgenannte sind erwerbsfähige Regelleistungsberechtigte in der Grundsicherung für
Arbeitsuchende, die zugleich über zu berücksichtigendes Einkommen aus
abhängiger Erwerbstätigkeit (Bruttoeinkommen) und/oder über verfügbares
Einkommen aus selbständiger Tätigkeit (Betriebsgewinn) verfügen. Differenzierungen
nach den gewünschten Merkmalen können Tabelle 1 im Anhang entnommen
werden.*
11. In welchen 15 Berufsgruppen (nach Klassifikation der Berufe (KldB)
2010, 3-Steller) ist die Anzahl sowie der Anteil der erwerbstätigen
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aktuell am höchsten?
12. In welchen zehn Wirtschaftsgruppen (Klassifikation der
Wirtschaftszweige (WZ) 2008) ist die Anzahl sowie der Anteil der erwerbstätigen
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten aktuell am höchsten?
13. Wie hoch ist aktuell die Anzahl sowie der Anteil der erwerbstätigen
erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die ein Bruttoerwerbseinkommen
a) unter 450 Euro,
b) unter 520 Euro,
c) zwischen 450 und 850 Euro,
d) zwischen 850 und 1 200 Euro,
e) zwischen 1 200 und 1 500 Euro,
f) zwischen 1 500 und 2 000 Euro bzw.
g) mehr als 2 000 Euro
aufweisen (bitte nach Bund, Bundesländer, Westdeutschland,
Ostdeutschland, Alter: unter 18 Jahre, unter 25 Jahre, 25 bis unter 55 Jahre,
55 Jahre und älter, nach Bedarfsgemeinschafts (BG)-Typ: Single-BG,
Alleinerziehende-BG, Alleinerziehende-BG mit einem Kind,
Alleinerziehende-BG mit zwei Kindern, Partner-BG ohne Kinder, Partner-BG mit
einem Kind, Partner-BG mit zwei Kindern, Partner-BG mit drei und
mehr Kindern, sowie nach Staatsangehörigkeit: Deutsche, Ausländer,
getrennt ausweisen)?
Die Fragen 11 bis 13 werden gemeinsam beantwortet.
Informationen zur beruflichen Tätigkeit bzw. dem Wirtschaftszweig der
erwerbstätigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten werden aus der
Beschäftigungsstatistik gewonnen und lagen zum Zeitpunkt der Fragestellungen bis Juli
2022 vor. In diesem Monat gab es 413 000 sozialversicherungspflichtig
beschäftigte erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Differenziert nach
Berufsgruppen war der größte Teil in Reinigungsberufen beschäftigt (60 000 oder
14,6 Prozent). Nach Branchen war der größte Teil der
sozialversicherungspflichtig beschäftigten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Bereich der
Reinigung von Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln (42 000 oder 10
Prozent) tätig.
Differenzierungen nach der Einkommenshöhe sind nur für die abhängig
beschäftigten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten möglich. Abhängig
beschäftigt waren im Oktober 747 000 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, davon
erzielten 358 000 oder 47,9 Prozent ein Bruttoeinkommen bis zur
Geringfügigkeitsgrenze (520 Euro) und 32 000 oder 4,3 Prozent hatten ein
Bruttoerwerbseinkommen von über 2 000 Euro monatlich. Weitere Differenzierungen nach
den gewünschten Merkmalen können den Tabellen 2, 3 und 4 im Anhang
entnommen werden.*
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6058 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
14. Wie hat sich in den Jahren 2010 bis 2022 die durchschnittlich geleistete
Zahl der Arbeitsstunden der erwerbstätigen erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten jeweils entwickelt?
Die Arbeitsstunden von erwerbstätigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
liegen in administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit nicht vor. Daher
wird zur Beantwortung die Stichprobenerhebung Panel „Arbeitsmarkt und
soziale Sicherung“ (PASS) herangezogen. Hier liegen je nach Jahr zwischen 471
und 1 378 Selbstauskünfte zur Arbeitszeit von erwerbstätigen erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten vor. In die Analyse gehen Personen in Minijobs,
Selbständige und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ein. Für Personen in
Minijobs und Selbständige wurde nach der wöchentlichen Arbeitszeit gefragt, für
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach der vertraglich vereinbarten
wöchentlichen Arbeitszeit. Die wenigen Angaben (1,2 Prozent) oberhalb von
45 Stunden wurden auf 45 Stunden gekappt.
Aufgrund der Stichprobenerhebung sind die ausgewiesenen Werte mit einer
Unsicherheit behaftet, die durch das 95-Prozent-Konfidenzintervall dargestellt
wird.
Die folgende Abbildung gibt die Werte für die Jahre 2010 bis 2021 wieder. Für
das Jahr 2022 liegen noch keine Ergebnisse vor. Der minimale Wert wird im
Jahr 2010 mit 17,4 Stunden pro Woche erreicht (Konfidenzintervall 16,0 bis
18,8), der maximale Wert im Jahr 2014 mit 21,1 Stunden pro Woche
(Konfidenzintervall 18,9 bis 23,2). Dazwischen und danach zeigt sich kein
systematischer Trend. Die statistische Unsicherheit ist insgesamt größer als die
Unterschiede zwischen den Jahren. Die Daten legen insgesamt nahe, dass es in den
letzten zwölf Jahren keine systematischen Veränderungen der
durchschnittlichen Arbeitszeit von erwerbstätigen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten gab.
Quelle: Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, PASS Welle 15v1
15. Wie hoch ist aktuell der Bestand an Regelleistungsberechtigten (RLB)
mit einer Verweildauer im Regelleistungsbezug von
a) unter 1 Jahr,
b) 1 bis unter 2 Jahren,
c) 2 bis unter 3 Jahren,
d) 3 bis unter 4 Jahren,
e) 4 bis unter 5 Jahren,
f) 5 bis unter 10 Jahren,
g) 10 bis unter 15 Jahren und
h) 15 Jahren und länger
(bitte insgesamt sowie getrennt nach Alter: unter 18 Jahre, unter 25
Jahre, 25 bis unter 55 Jahre, 55 Jahre und älter, sowie nach
Staatsangehörigkeit: Deutsche, Ausländer getrennt, ausweisen)?
16. Wie hoch ist aktuell der Bestand an erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten (ELB) mit einer Verweildauer im Regelleistungsbezug von
a) unter 1 Jahr,
b) 1 bis unter 2 Jahren,
c) 2 bis unter 3 Jahren,
d) 3 bis unter 4 Jahren,
e) 4 bis unter 5 Jahren,
f) 5 bis unter 10 Jahren,
g) 10 bis unter 15 Jahren,
h) 15 Jahren und länger
(bitte insgesamt sowie getrennt nach Alter: unter 18 Jahre, unter 25
Jahre, 25 bis unter 55 Jahre, 55 Jahre und älter, sowie nach
Staatsangehörigkeit: Deutsche, Ausländer, getrennt ausweisen)?
17. Wie hoch ist aktuell der Bestand an erwerbstätigen erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten mit einer Verweildauer im Regelleistungsbezug von
a) unter 1 Jahr,
b) 1 bis unter 2 Jahren,
c) 2 bis unter 3 Jahren,
d) 3 bis unter 4 Jahren,
e) 4 bis unter 5 Jahren,
f) 5 bis unter 10 Jahren,
g) 10 bis unter 15 Jahren,
h) 15 Jahren und länger
(bitte insgesamt sowie getrennt nach Alter: unter 18 Jahre, unter 25
Jahre, 25 bis unter 55 Jahre, 55 Jahre und älter, sowie nach
Staatsangehörigkeit: Deutsche, Ausländer, getrennt ausweisen)?
Die Fragen 15 bis 17 werden gemeinsam beantwortet.
Die Verweildauer im Regelleistungsbezug misst, wie lange eine
regelleistungsberechtigte Person vom Zugang bis zum Messzeitpunkt im
Regelleistungsbezug war. Bei der Berechnung der Verweildauer werden nur Zeiträume
berücksichtigt, in denen die Person einen Anspruch auf Gesamtregelleistung
(Arbeitslosengeld II und Sozialgeld bzw. Bürgergeld) hatte und damit als
regelleistungsberechtigt (RLB) galt. Zeiträume, in denen keine Gesamtregelleistung
(GRL) bezogen wurde, werden für die Dauerermittlung nicht berücksichtigt.
Die bisherige Verweildauer im Regelleistungsbezug bezieht sich auf den
Bestand an Regelleistungsberechtigten und bildet ab, wie lange
Regelleistungsberechtigte bis zum Messzeitpunkt schon dem Bestand angehören. Sie misst die
Zeitspanne vom Zugang als regelleistungsberechtigte Person bis zum
jeweiligen statistischen Stichtag. Charakteristisch für diese Betrachtung ist, dass der
Regelleistungsbezug auch nach dem Messzeitpunkt weiter andauert.
Verweildauern werden halbjährlich veröffentlicht und liegen nur für ausgewählte
Dauerklassen vor.
Aktuelle Daten liegen bis Juni 2022 vor. In diesem Monat waren von den
5,33 Millionen Regelleistungsberechtigten 1,45 Millionen kürzer als ein Jahr
und 2,36 Millionen vier Jahre oder länger im Regelleistungsbezug. Bei den
3,80 Millionen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten waren 963 000 weniger
als ein Jahr und 1,81 Millionen seit mindestens vier Jahren im Leistungsbezug.
Von den 816 000 erwerbstätigen (mit Bruttoeinkommen) erwerbsfähigen
Leistungsberechtigten hatten 160 000 eine Verweildauer von unter einem Jahr und
420 000 waren länger als vier Jahre im Leistungsbezug.
Weitere Differenzierungen nach den gewünschten Merkmalen können Tabelle 5
im Anhang entnommen werden.*
18. In welchen 25 Landkreisen und kreisfreien Städten ist die
durchschnittliche Mietbelastungsquote aktuell am höchsten?
Aus den Ergebnissen der vierjährlichen Zusatzerhebung „Wohnen“ des
Mikrozensus können Mietbelastungsquoten nach Bundesländern für das Jahr 2018
zur Verfügung gestellt werden. Erste amtliche Ergebnisse des Mikrozensus
2022 werden voraussichtlich im April 2023 veröffentlicht.
Zum Zeitpunkt der Kleinen Anfrage liegen der Bundesregierung keine
Informationen zur Mietbelastungsquote nach Landkreisen und kreisfreien Städten
vor.
Mietbelastungsquote nach Bundesländern 2018**
Gebiet 2018
Baden-Württemberg 27,1
Bayern 27,2
Berlin 28,2
Brandenburg 24,5
Bremen 29,8
Hamburg 30,4
Hessen 28,2
Mecklenburg-Vorpommern 26,1
Niedersachsen 26,9
Nordrhein-Westfalen 28,2
Rheinland-Pfalz 27,3
Saarland 27,7
Sachsen 22,7
Sachsen-Anhalt 25,0
Schleswig-Holstein 29,3
Thüringen 23,1
Deutschland 27,2
Westdeutschland 27,9
Ostdeutschland 25,2
** Die Mietbelastungsquote eines Haushalts bezeichnet den Anteil am
Haushaltsnettoeinkommen, der für die Bruttokaltmiete aufgebracht werden muss.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6058 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
Betrachtet werden Hauptmieterhaushalte in bewohnten Wohnungen in
Wohngebäuden (ohne Wohnungen in Wohnheimen).
19. In welchen 25 Landkreisen und kreisfreien Städten sind die tatsächlichen
Kosten der Unterkunft pro Bedarfsgemeinschaft aktuell am höchsten
(bitte die Kosten der Unterkunft pro Bedarfsgemeinschaft sowie pro qm
ausweisen)?
20. Wie hoch sind jeweils die anerkannten Kosten der Unterkunft für die in
Frage 19 genannten 25 Landkreise und kreisfreien Städte (bitte die
Kosten der Unterkunft pro Bedarfsgemeinschaft sowie pro qm ausweisen
und jeweils die absolute sowie relative Differenz zu den tatsächlichen
Kosten angeben)?
21. In welchen 15 Landkreisen und kreisfreien Städten sind die tatsächlichen
Kosten der Unterkunft für Single-Bedarfsgemeinschaften aktuell am
höchsten (bitte die Kosten der Unterkunft pro Single-
Bedarfsgemeinschaft sowie pro qm ausweisen)?
22. Wie hoch sind jeweils die anerkannten Kosten der Unterkunft für Single-
Bedarfsgemeinschaften für die in Frage 21 genannten 15 Landkreise und
kreisfreien Städte (bitte die Kosten der Unterkunft pro Single-
Bedarfsgemeinschaft sowie pro qm ausweisen und jeweils die absolute sowie
relative Differenz zu den tatsächlichen Kosten angeben)?
23. Wie haben sich in den Jahren 2010 bis 2022 die tatsächlichen Kosten der
Unterkunft pro qm sowie die anerkannten Kosten der Unterkunft pro qm
jeweils entwickelt (bitte insgesamt sowie für Haushaltsgemeinschaften
mit einer Person, zwei Personen, drei Personen, vier Personen, fünf
Personen, sechs und mehr Personen jeweils getrennt ausweisen)?
24. Wie hat sich in den Jahren 2010 bis 2022 jeweils der Bestand der
Bedarfsgemeinschaften mit folgender Art der Unterkunft jeweils entwickelt
a) Miete,
b) Wohneigentum,
c) sonstige (u. a. Unterkünfte, deren Kosten nach Tagessätzen berechnet
werden,
d) keine Angabe?
25. Wie haben sich in den Jahren 2010 bis 2022 die jährlichen Gesamtkosten
für die sonstigen Unterkunftsarten (Frage 24c) jeweils entwickelt?
26. Wie haben sich in den Jahren 2010 bis 2022 die jährlichen Gesamtkosten
für Unterkünfte entwickelt, die nach Tagessätzen berechnet werden?
Die Fragen 19 bis 26 werden gemeinsam beantwortet.
Die Statistiken zu Wohnsituation und Wohnkosten beschreiben die
Wohnverhältnisse von Bedarfsgemeinschaften in der Grundsicherung für
Arbeitsuchende. Im Fokus stehen die Art der Unterkunft (z. B. Miete oder Eigentum), die
Wohnfläche und die tatsächlichen sowie die von den Jobcentern anerkannten
Wohnkosten. Für die Bewilligung von Leistungen zur Sicherung des
Lebensunterhalts in der Grundsicherung für Arbeitsuchende werden von den Jobcentern
die Wohnkosten der Bedarfsgemeinschaften erhoben und einer
Angemessenheitsprüfung unterzogen. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die Kosten-
und Flächeninformationen der gesamten Haushaltsgemeinschaft. Neben den
Mitgliedern der Bedarfsgemeinschaft zählen dazu ggf. auch die Personen, die
nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehören, jedoch bei der Bestimmung der
angemessenen Unterkunftskosten mit einbezogen werden. Die geltend gemachten
tatsächlichen Kosten der Unterkunft können höher sein als die vom Jobcenter
anerkannten Kosten der Unterkunft. Die jeweiligen Ursachen für diese
Differenz von tatsächlichen und anerkannten Kosten können vielfältig sein und mit
den Mitteln der Statistik nicht identifiziert werden. Neben der ggf. nicht
vollständigen Übernahme der Wohnkosten durch das Jobcenter kommen dafür auch
andere, in der operativen Erfassung liegende Gründe in Frage. Kommt es z. B.
im Rahmen von Nebenkostenabrechnungen zu Rückerstattungen, werden diese
häufig über die Reduzierung der anerkannten Kosten der Unterkunft
verrechnet, ohne die tatsächlichen Kosten der Unterkunft ebenfalls anzupassen. Die
Erfassungspraxis im Rahmen des Bewilligungsverfahrens ist vermutlich nicht in
allen Kommunen identisch und wird auch darüber hinaus aufgrund regional
unterschiedlicher Gegebenheiten nicht in allen Jobcentern gleich sein. Aus diesen
Gründen ist die regionale Vergleichbarkeit eingeschränkt und die Statistik
verzichtet in der Regel auf die Bildung von Reihenfolgen oder Rankings, wie z. B.
den Ausweis der 25 Kreise mit den höchsten/niedrigsten anerkannten/
tatsächlichen Kosten der Unterkunft. Stattdessen werden in der beigefügten Tabelle 6
im Anhang alle Regionen/Kreise ausgewiesen.*
Aufgrund der Besonderheiten bei den sonstigen Unterkunftsarten (z. B. bei den
Tagessätzen) werden die Differenzen von anerkannten und tatsächlichen
Kosten der Unterkunft nur für die Unterkunftsart Miete ausgewiesen. Es ist zu
beachten, dass die Differenzbeträge nur für diejenigen Bedarfsgemeinschaften
ausgewiesen werden, in denen es auch eine Differenz zwischen tatsächlichen
und anerkannten Kosten der Unterkunft gab. Ebenso wird auf eine Darstellung
der Differenz nach Quadratmetern (m²) verzichtet, da diese Informationen
teilweise ungewöhnlichen Schwankungen unterliegen, deren Ursachen nicht
eindeutig und abschließend geklärt werden können und Vergleiche dadurch
merklich verzerrt sein können.
Die durchschnittlichen tatsächlichen Kosten der Unterkunft je m² beliefen sich
im Oktober 2022 (Jahresergebnisse für 2022 liegen noch nicht vor) auf
10,71 Euro pro m². Im Jahr 2011 waren es 7,35 Euro. Die durchschnittlichen
anerkannten Kosten der Unterkunft betrugen im Jahr 2011 7,07 Euro pro m²
und im Oktober 2022 10,50 Euro pro m² (vgl. für eine Darstellung nach Größe
der Haushaltsgemeinschaft Tabelle 7* im Anhang). Ergebnisse liegen erst ab
dem Jahr 2011 vor.
Im Oktober 2022 gab es 2,86 Millionen Bedarfsgemeinschaften, darunter
2,58 Millionen mit der Unterkunftsart Miete, 47 000 mit der Unterkunftsart
Wohneigentum und 55 000 mit sonstiger Unterkunftsart, hinzu kommen
171 000 Bedarfsgemeinschaften ohne Angabe. Eine Zeitreihe ab dem Jahr 2011
(ältere Ergebnisse liegen nicht vor) kann Tabelle 8* im Anhang entnommen
werden.
Die Auswertung von Zahlungsansprüchen in Kombination mit der
Unterkunftsart ist in der Grundsicherungsstatistik nicht möglich (vgl. Frage 25). Nach
Unterkunftsart können ausschließlich die tatsächlichen oder die anerkannten
Kosten der Unterkunft dargestellt werden – im Kontext dieser Fragestellung bilden
die anerkannten Kosten der Unterkunft den Auswertungswunsch am
sinnvollsten ab. Die Gesamtkosten für die sonstigen Unterkunftsarten belaufen sich im
Jahr 2021 (Daten für 2022 liegen noch nicht vor) auf 615 Mio. Euro und im
Jahr 2011 lagen die Kosten bei 90 Mio. Euro (ältere Ergebnisse liegen nicht
vor). Es ist zu beachten, dass die Daten zu den anerkannten Wohnkosten für
„sonstige Unterkunftsarten“ nicht gleichzusetzen sind mit den tatsächlich im
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6058 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
Rahmen der Grundsicherung für Arbeitsuchende geleisteten
Zahlungsansprüchen für Kosten der Unterkunft und Heizung der entsprechenden
Bedarfsgemeinschaften mit dieser Unterkunftsart. Vielmehr handelt es sich um die
geltend gemachten Wohnkosten der jeweiligen Bedarfsgemeinschaften. Diese
werden zunächst als Bedarf für die jeweiligen Mitglieder der
Bedarfsgemeinschaften umgerechnet und dann ggf. im Rahmen der Bedürftigkeitsprüfung um
angerechnetes Einkommen sowie ggf. um Leistungsminderungen bzw. Sanktionen
reduziert, so dass sich daraus erst der Zahlungsanspruch ergibt. Die
entsprechenden Daten sind in Tabelle 9* im Anhang enthalten.
Gesamtkosten für Unterkünfte, deren Kosten nach Tagessätzen berechnet
werden (vgl. Frage 26) können nicht separat dargestellt werden. Sie sind jedoch
eine Teilgröße der sonstigen Unterkunftsart.
27. Wie bewertet die Bundesregierung die Entwicklung, dass eine zum
Mindestlohn beschäftigte Person, trotz Vollzeiterwerbstätigkeit, auf staatliche
Transferleistungen (Wohngeld) angewiesen ist (siehe Antworten der
Bundesregierung auf die Schriftlichen Fragen 73 und 74 des
Abgeordneten René Springer auf Bundestagsdrucksache 20/5289 sowie die
Auswertung des IAB unter
https://www.iab-forum.de/grundsicherung-fuer-arbeit
suchende-hohe-kosten-der-unterkunft-koennen-die-integration-in-den-ar
beitsmarkt-erschweren/?pdf=29976)?
Mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz ist am 1. Januar 2023 die bisher
umfangreichste Wohngeldverbesserung in Kraft getreten. Die Höhe des Wohngeldes wurde
deutlich angehoben und eine dauerhafte Heizkostenkomponente sowie eine
Klimakomponente eingeführt. Das Wohngeld für die bisherigen
Wohngeldhaushalte verdoppelt sich im Schnitt, der Empfängerkreis wird verdreifacht. Damit
wird die Wirksamkeit des Wohngeldes wie nie zuvor erhöht und die Haushalte
mit geringen Einkommen entlastet, die es am dringendsten benötigen. Viele
Haushalte oberhalb der bisherigen Einkommensgrenzen des Wohngeldes
werden anspruchsberechtigt. Damit wird das Wohngeld zu einer
Unterstützungsleistung für deutlich mehr Menschen im Niedrigeinkommensbereich. Diese
Stärkung des Wohngeldes führt dazu, dass nun auch viele Menschen, die zum
Mindestlohn arbeiten, wohngeldberechtigt sind. Ihre Wohnkostenbelastung
wird dadurch spürbar reduziert und ihr verfügbares Einkommen erhöht.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/6058 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutschland, West/Ost, Länder
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
absolut
Anteile an
insgesamt in %
absolut
Anteile an
insgesamt in %
absolut
Anteile an
insgesamt in %
1 2 3 4 5 6
Deutschland 5.392.314 100,0 3.831.661 100,0 806.992 100,0
Westdeutschland 4.159.636 77,1 2.923.379 76,3 614.702 76,2
Ostdeutschland 1.232.678 22,9 908.282 23,7 192.290 23,8
01 Schleswig-Holstein 189.858 3,5 134.437 3,5 30.654 3,8
02 Hamburg 184.883 3,4 131.977 3,4 25.093 3,1
03 Niedersachsen 531.407 9,9 375.027 9,8 81.330 10,1
04 Bremen 95.929 1,8 66.777 1,7 13.788 1,7
05 Nordrhein-Westfalen 1.552.823 28,8 1.094.733 28,6 225.973 28,0
06 Hessen 407.897 7,6 280.777 7,3 61.176 7,6
07 Rheinland-Pfalz 216.905 4,0 151.888 4,0 31.956 4,0
08 Baden-Württemberg 467.562 8,7 326.779 8,5 69.838 8,7
09 Bayern 432.657 8,0 304.364 7,9 63.156 7,8
10 Saarland 79.715 1,5 56.620 1,5 11.738 1,5
11 Berlin 451.749 8,4 323.980 8,5 71.681 8,9
12 Brandenburg 146.558 2,7 109.629 2,9 23.291 2,9
13 Mecklenburg-Vorpommern 108.495 2,0 82.084 2,1 16.827 2,1
14 Sachsen 240.442 4,5 179.788 4,7 39.214 4,9
15 Sachsen-Anhalt 170.453 3,2 128.280 3,3 24.229 3,0
16 Thüringen 114.981 2,1 84.521 2,2 17.048 2,1
Deutsche 2.892.952 53,6 2.092.509 54,6 455.047 56,4
Ausländer 2.499.311 46,3 1.739.127 45,4 351.941 43,6
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Merkmale
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
1) Erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB), die über Bruttoeinkommen aus abhängiger Erwerbstätigkeit und/oder über
Betriebsgewinn aus selbständiger Tätigkeit verfügen.
Tabelle 1: Bestand an Regelleistungsberechtigten (RLB), erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) sowie
erwerbstätigen ELB
1)
RLB
ELB
dar.
dar.
erwerbstätige ELB
Deutschland
Juli 2022, Datenstand: Februar 2023
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte
erwerbstätige ELB
Anteil an insgesamt in %
1 2
412.506 100,0
541 Reinigung 60.283 14,6
513 Lagerwirt.,Post,Zustellung,Güterumschlag 36.009 8,7
621 Verkauf (ohne Produktspezialisierung) 34.871 8,5
293 Speisenzubereitung 25.668 6,2
521 Fahrzeugführung im Straßenverkehr 25.570 6,2
633 Gastronomie 22.032 5,3
831 Erziehung,Sozialarb.,Heilerziehungspfl. 19.142 4,6
714 Büro und Sekretariat 13.413 3,3
832 Hauswirtschaft und Verbraucherberatung 12.471 3,0
823 Körperpflege 10.774 2,6
321 Hochbau 10.066 2,4
623 Verkauf von Lebensmitteln 9.418 2,3
821 Altenpflege 8.335 2,0
531 Obj.-,Pers.-,Brandschutz,Arbeitssicherh. 7.409 1,8
341 Gebäudetechnik 6.978 1,7
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte erwerbstätige erwerbsfähige
Leistungsberechtigte (ELB) in den TOP 15 Berufsgruppen nach KldB 2010
Auswertungen für erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) nach Merkmalen der
Beschäftigungsstatistik haben eine Wartezeit von 6 Monaten.
Berufsgruppe
Insgesamt
Deutschland
Juli 2022, Datenstand: Februar 2023
Sozialversicherungspflichtig
beschäftigte erwerbstätige
ELB
Anteil an insgesamt in %
1 2
412.506 100,0
812 Reinig. v.Gebäuden,Straßen u.Verkehrsm. 41.795 10,1
561 Rest.,Gastst.,Imbissst.,Café,Eissal.u.Ä. 32.576 7,9
471 EH m.Waren vers. Art (in Verkaufsräumen) 20.656 5,0
782 Befristete Überlassung v. Arbeitskräften 20.264 4,9
960 Erbr. von sonst. überwiegend persönl. DL 15.964 3,9
889 Sonstiges Sozialwesen (ohne Heime) 13.770 3,3
477 Einzelh. m.sonst. Gütern(in Verk.räumen) 12.443 3,0
493 Sonstige Pers.beförderung im Landverkehr 11.969 2,9
881 Soz. Betreuung ält. Menschen u. Behind. 11.595 2,8
532 Sonst. Post-, Kurier- u. Expressdienste 11.179 2,7
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle 3: Sozialversicherungspflichtig beschäftigte erwerbstätige erwerbsfähige
Leistungsberechtigte (ELB) nach den TOP 10 Wirtschaftsgruppen der WZ 2008
Auswertungen für erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) nach Merkmalen der
Beschäftigungsstatistik haben eine Wartezeit von 6 Monaten.
Wirtschaftsgruppen
Insgesamt
Deutschland, West/Ost, Länder
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bis 450 Euro Anteil an Sp.1 in % bis 520 Euro Anteil an Sp.1 in % >450 bis 850 Euro Anteil an Sp.1 in % >850 bis 1200 Euro Anteil an Sp.1 in %
>1200 bis 1500
Euro
Anteil an Sp.1 in %
>1500 bis 2000
Euro
Anteil an Sp.1 in % >2000 Euro Anteil an Sp.1 in %
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Deutschland 747.349 327.362 43,8 357.787 47,9 145.441 19,5 127.359 17,0 61.257 8,2 53.599 7,2 32.331 4,3
Westdeutschland 575.955 255.742 44,4 277.473 48,2 108.970 18,9 99.649 17,3 46.399 8,1 39.663 6,9 25.532 4,4
Ostdeutschland 171.394 71.620 41,8 80.314 46,9 36.471 21,3 27.710 16,2 14.858 8,7 13.936 8,1 6.799 4,0
01 Schleswig-Holstein 28.545 11.849 41,5 12.983 45,5 5.521 19,3 5.272 18,5 2.486 8,7 2.118 7,4 1.299 4,6
02 Hamburg 23.415 8.725 37,3 9.831 42,0 4.990 21,3 4.574 19,5 2.150 9,2 1.826 7,8 1.150 4,9
03 Niedersachsen 76.024 33.904 44,6 36.820 48,4 14.313 18,8 13.225 17,4 6.181 8,1 5.198 6,8 3.203 4,2
04 Bremen 12.891 6.189 48,0 6.624 51,4 2.290 17,8 2.046 15,9 994 7,7 852 6,6 520 4,0
05 Nordrhein-Westfalen 212.104 101.155 47,7 108.897 51,3 40.876 19,3 34.126 16,1 15.481 7,3 12.917 6,1 7.549 3,6
06 Hessen 57.129 22.929 40,1 25.173 44,1 11.089 19,4 10.856 19,0 5.067 8,9 4.522 7,9 2.666 4,7
07 Rheinland-Pfalz 30.020 13.334 44,4 14.510 48,3 5.907 19,7 5.293 17,6 2.253 7,5 1.947 6,5 1.286 4,3
08 Baden-Württemberg 65.992 29.150 44,2 31.522 47,8 11.220 17,0 11.532 17,5 5.614 8,5 4.770 7,2 3.706 5,6
09 Bayern 58.833 23.821 40,5 26.009 44,2 10.433 17,7 10.787 18,3 5.321 9,0 4.738 8,1 3.733 6,3
10 Saarland 11.002 4.686 42,6 5.104 46,4 2.331 21,2 1.938 17,6 852 7,7 775 7,0 420 3,8
11 Berlin 62.083 22.468 36,2 26.383 42,5 15.915 25,6 10.730 17,3 5.367 8,6 5.087 8,2 2.516 4,1
12 Brandenburg 21.308 9.614 45,1 10.564 49,6 3.906 18,3 3.300 15,5 1.976 9,3 1.633 7,7 879 4,1
13 Mecklenburg-Vorpommern 15.540 7.232 46,5 7.989 51,4 2.829 18,2 2.138 13,8 1.351 8,7 1.355 8,7 635 4,1
14 Sachsen 34.982 15.632 44,7 17.044 48,7 6.593 18,8 5.536 15,8 3.042 8,7 2.845 8,1 1.334 3,8
15 Sachsen-Anhalt 22.092 9.796 44,3 10.834 49,0 4.465 20,2 3.460 15,7 1.839 8,3 1.750 7,9 782 3,5
16 Thüringen 15.389 6.878 44,7 7.500 48,7 2.763 18,0 2.546 16,5 1.283 8,3 1.266 8,2 653 4,2
unter 18 Jahre 9.560 7.003 73,3 7.311 76,5 2.078 21,7 459 4,8 16 0,2 4 0,0 - -
unter 25 Jahre 80.007 38.956 48,7 42.388 53,0 23.102 28,9 12.941 16,2 2.447 3,1 1.679 2,1 882 1,1
25 bis unter 55 Jahre 517.832 207.778 40,1 228.305 44,1 95.607 18,5 92.014 17,8 48.012 9,3 45.026 8,7 29.395 5,7
55 Jahre und älter 149.510 80.628 53,9 87.094 58,3 26.732 17,9 22.404 15,0 10.798 7,2 6.894 4,6 2.054 1,4
Single-BG 270.972 143.117 52,8 155.218 57,3 55.204 20,4 48.123 17,8 18.381 6,8 5.400 2,0 747 0,3
Alleinerziehende-BG 131.066 57.302 43,7 62.261 47,5 25.419 19,4 26.652 20,3 12.941 9,9 7.173 5,5 1.579 1,2
Alleinerziehende-BG mit 1 Kind 77.191 32.018 41,5 34.908 45,2 15.379 19,9 16.794 21,8 8.093 10,5 4.160 5,4 747 1,0
Alleinerziehende-BG mit 2 Kindern 39.815 17.864 44,9 19.392 48,7 7.490 18,8 7.687 19,3 3.885 9,8 2.290 5,8 599 1,5
Partner-BG ohne Kinder 96.226 41.792 43,4 45.786 47,6 18.020 18,7 14.406 15,0 8.095 8,4 9.810 10,2 4.103 4,3
Partner-BG mit 1 Kind 74.548 25.628 34,4 28.527 38,3 13.792 18,5 11.604 15,6 6.822 9,2 9.602 12,9 7.100 9,5
Partner-BG mit 2 Kindern 78.430 25.611 32,7 28.525 36,4 14.459 18,4 12.299 15,7 7.375 9,4 10.273 13,1 8.413 10,7
Partner-BG mit 3 und mehr Kindern 74.293 24.408 32,9 27.102 36,5 13.132 17,7 10.479 14,1 6.099 8,2 10.147 13,7 10.028 13,5
Deutsche 413.151 188.557 45,6 203.885 49,3 75.336 18,2 73.202 17,7 36.788 8,9 26.130 6,3 13.138 3,2
Ausländer 334.195 138.804 41,5 153.901 46,1 70.105 21,0 54.156 16,2 24.469 7,3 27.468 8,2 19.193 5,7
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Abhängig erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB), die über Bruttoeinkommen aus abhängiger Erwerbstätigkeit verfügen.
Tabelle 4: Abhängig erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB)
1)
nach Höhe des Bruttoerwerbseinkommens
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Merkmale
Abhängig
erwerbstätige ELB
dar. nach Höhe des Bruttoerwerbseinkommens
Deutschland
Juni 2022, Datenstand: Februar 2023
Die Veröffentlichung der Verweildauern im SGB II erfolgt für die Berichtsmonate Juni und Dezember.
unter 1 Jahr 1 bis unter 2 Jahre 2 bis unter 3 Jahre 3 bis unter 4 Jahre 4 Jahre und länger
1 2 3 4 5 6
Insgesamt 5.327.789 1.449.593 617.548 514.220 383.113 2.363.315
unter 18 Jahre 1.739.065 549.436 223.564 177.803 142.791 645.471
unter 25 Jahre 2.162.865 704.233 284.533 221.643 172.923 779.533
25 bis unter 55 Jahre 2.413.548 634.952 273.100 235.718 170.290 1.099.488
55 Jahre und älter 751.376 110.408 59.915 56.859 39.900 484.294
Deutsche 2.976.410 590.729 381.562 314.445 218.158 1.471.516
Ausländer 2.351.322 858.853 235.982 199.773 164.947 891.767
Insgesamt 3.798.683 962.877 417.039 352.347 253.243 1.813.177
unter 18 Jahre 250.865 67.918 26.192 19.593 15.170 121.992
unter 25 Jahre 671.782 222.244 86.893 63.192 45.087 254.366
25 bis unter 55 Jahre 2.392.909 632.423 271.453 233.961 169.082 1.085.990
55 Jahre und älter 733.992 108.210 58.693 55.194 39.074 472.821
Deutsche 2.159.269 397.328 258.523 216.997 146.145 1.140.276
Ausländer 1.639.389 565.542 158.513 135.350 107.095 672.889
Insgesamt 816.379 160.053 96.191 84.579 55.184 420.372
unter 18 Jahre 7.620 1.601 808 645 478 4.088
unter 25 Jahre 78.787 28.038 12.133 8.358 5.404 24.854
25 bis unter 55 Jahre 567.527 114.044 69.491 61.346 40.967 281.679
55 Jahre und älter 170.065 17.971 14.567 14.875 8.813 113.839
Deutsche 472.915 84.533 55.312 49.725 30.366 252.979
Ausländer 343.458 75.519 40.878 34.854 24.817 167.390
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
erwerbstätige ELB
RLB
ELB
1) Erwerbstätige erwerbsfähige Leistungsberechtigte sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB), die über Bruttoeinkommen aus abhängiger Erwerbstätigkeit und/oder über Betriebsgewinn aus selbständiger
Tätigkeit verfügen.
Tabelle 5: Bestand an Regelleistungsberechtigten (RLB), erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) und erwerbstätigen ELB
1)
nach
bisheriger Verweildauer im Regelleistungsbezug
Die bisherige Verweildauer im Regelleistungsbezug misst, wie lange eine Person, die zum Stichtag im Bestand ist, bereits Regelleistungsberechtigter (RLB) ist.
Bestand
klassiert nach bisheriger Verweildauer im Regelleistungsbezug
Merkmale
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
01001000 Flensburg, Stadt 53.404 125,07 33.995 138,19
01002000 Kiel, Landeshauptstadt 159.061 119,33 82.798 110,99
01003000 Lübeck, Hansestadt 124.582 99,19 58.450 85,08
01004000 Neumünster, Stadt 32.898 74,94 13.698 64,61
01051000 Dithmarschen 66.840 124,24 29.195 122,16
01053000 Herzogtum Lauenburg 63.441 109,01 24.607 86,34
01054000 Nordfriesland 87.926 70,84 33.494 51,91
01055000 Ostholstein 39.702 95,44 16.873 74,66
01056000 Pinneberg 133.990 127,37 42.108 90,36
01057000 Plön 31.404 128,70 10.933 95,90
01058000 Rendsburg-Eckernförde 79.087 96,80 28.137 82,03
01059000 Schleswig-Flensburg 32.157 85,80 17.698 75,85
01060000 Segeberg 55.214 137,01 24.444 119,24
01061000 Steinburg 47.620 91,75 19.018 74,29
01062000 Stormarn 66.789 96,80 25.775 78,34
02000000 Hamburg, Freie und Hansestadt 1.114.565 89,45 635.502 95,39
03101000 Braunschweig, Stadt 83.014 102,87 49.725 100,46
03102000 Salzgitter, Stadt 67.474 58,27 28.517 46,98
03103000 Wolfsburg, Stadt 25.047 94,16 10.420 76,62
03151000 Gifhorn 39.254 110,57 14.489 95,32
03153000 Goslar 46.297 90,60 22.388 74,88
03154000 Helmstedt 31.889 74,16 16.021 69,36
03155000 Northeim 47.649 75,51 17.455 57,61
03157000 Peine 73.905 76,53 21.438 52,16
03158000 Wolfenbüttel 48.134 206,58 35.297 240,11
03159000 Göttingen 38.476 88,65 13.597 61,52
03241000 Region Hannover 488.982 113,96 229.974 101,00
03251000 Diepholz 72.430 90,31 24.308 70,87
03252000 Hameln-Pyrmont 38.734 88,43 16.923 75,21
03254000 Hildesheim 60.926 69,39 24.577 55,60
03255000 Holzminden 21.250 67,89 8.275 57,07
03256000 Nienburg (Weser) 33.970 83,67 10.334 66,67
03257000 Schaumburg 39.192 77,00 14.307 63,59
03351000 Celle 44.575 93,06 14.594 75,62
03352000 Cuxhaven 49.734 75,47 20.303 62,09
03353000 Harburg 86.042 117,38 35.654 106,11
03354000 Lüchow-Dannenberg 28.400 61,08 13.484 53,09
03355000 Lüneburg 68.836 133,40 34.166 124,69
03356000 Osterholz 61.802 73,06 20.493 52,37
03357000 Rotenburg (Wümme) 112.713 73,38 35.890 49,60
03358000 Heidekreis 96.026 76,54 46.131 64,88
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
03359000 Stade 102.796 74,92 34.764 55,27
03360000 Uelzen 12.543 80,92 6.412 73,71
03361000 Verden 99.886 72,60 31.996 46,76
03401000 Delmenhorst, Stadt 38.230 80,31 10.836 62,63
03402000 Emden, Stadt 27.343 67,35 13.957 56,05
03403000 Oldenburg (Oldenburg), Stadt 110.101 181,68 77.625 198,02
03404000 Osnabrück, Stadt 73.824 123,72 42.495 135,48
03405000 Wilhelmshaven, Stadt 83.659 105,90 51.067 111,50
03451000 Ammerland 17.907 91,36 9.143 87,92
03452000 Aurich 153.410 85,56 53.578 71,82
03453000 Cloppenburg 46.790 105,38 13.801 83,64
03454000 Emsland 260.446 106,74 140.821 107,21
03455000 Friesland 39.269 90,45 12.832 65,47
03456000 Grafschaft Bentheim 63.002 111,77 29.908 103,70
03457000 Leer 265.488 118,20 128.626 100,39
03458000 Oldenburg 109.413 151,45 52.341 153,87
03459000 Osnabrück 124.681 74,91 38.347 53,80
03460000 Vechta 58.665 84,78 21.876 74,41
03461000 Wesermarsch 34.853 87,57 12.558 70,55
03462000 Wittmund 17.784 89,20 7.447 80,36
04011000 Bremen, Stadt 254.316 107,76 119.547 99,04
04012000 Bremerhaven, Stadt 57.535 66,90 24.416 55,12
05111000 Düsseldorf, Stadt 316.622 116,28 167.038 105,92
05112000 Duisburg, Stadt 366.113 80,22 147.409 66,19
05113000 Essen, Stadt 165.132 78,08 90.416 69,07
05114000 Krefeld, Stadt 176.410 78,06 74.917 61,56
05116000 Mönchengladbach, Stadt 139.140 92,08 67.624 80,70
05117000 Mülheim an der Ruhr, Stadt 108.165 118,44 43.325 91,99
05119000 Oberhausen, Stadt 88.790 80,65 46.752 72,04
05120000 Remscheid, Stadt 64.995 79,26 24.160 63,08
05122000 Solingen, Klingenstadt 100.753 90,50 36.977 66,37
05124000 Wuppertal, Stadt 280.893 36,00 113.703 28,49
05154000 Kleve 85.300 102,51 30.702 75,68
05158000 Mettmann 172.798 100,35 67.953 80,51
05162000 Rhein-Kreis Neuss 161.067 99,49 70.552 83,49
05166000 Viersen 82.541 100,54 37.810 83,83
05170000 Wesel 211.392 90,18 94.860 76,93
05314000 Bonn, Stadt 125.987 109,08 46.425 86,78
05315000 Köln, Stadt 560.042 95,33 288.563 91,43
05316000 Leverkusen, Stadt 58.110 101,95 30.108 99,37
05334000 Städteregion Aachen 317.022 98,03 134.023 86,75
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
05358000 Düren 280.956 80,11 101.685 57,93
05362000 Rhein-Erft-Kreis 141.931 97,82 52.323 79,40
05366000 Euskirchen 79.295 77,97 32.775 62,19
05370000 Heinsberg 119.065 78,44 45.544 66,10
05374000 Oberbergischer Kreis 130.366 70,97 49.968 54,91
05378000 Rheinisch-Bergischer Kreis 87.014 63,93 38.364 55,04
05382000 Rhein-Sieg-Kreis 179.025 102,18 77.147 90,55
05512000 Bottrop, Stadt 41.638 77,25 20.077 65,40
05513000 Gelsenkirchen, Stadt 179.157 75,43 76.326 63,18
05515000 Münster, Stadt 36.819 108,23 24.008 113,15
05554000 Borken 188.917 68,84 66.358 49,40
05558000 Coesfeld 31.670 72,31 10.835 52,34
05562000 Recklinghausen 184.838 73,43 83.476 60,77
05566000 Steinfurt 248.882 125,33 153.369 137,62
05570000 Warendorf 67.150 101,63 33.887 91,20
05711000 Bielefeld, Stadt 189.341 104,49 82.859 95,02
05754000 Gütersloh 84.557 99,18 35.557 84,20
05758000 Herford 96.863 75,79 35.246 57,87
05762000 Höxter 88.467 71,29 30.097 49,02
05766000 Lippe 187.896 68,03 68.512 50,28
05770000 Minden-Lübbecke 115.933 67,00 44.818 52,53
05774000 Paderborn 112.215 94,30 41.264 69,12
05911000 Bochum, Stadt 116.493 95,33 53.874 83,27
05913000 Dortmund, Stadt 210.252 82,35 102.638 70,59
05914000 Hagen, Stadt der FernUniversität 158.126 100,97 55.625 80,62
05915000 Hamm, Stadt 124.190 117,24 51.271 89,47
05916000 Herne, Stadt 93.841 97,55 39.290 82,03
05954000 Ennepe-Ruhr-Kreis 46.339 70,00 21.464 58,33
05958000 Hochsauerlandkreis 64.939 77,72 28.430 61,97
05962000 Märkischer Kreis 139.972 79,76 61.463 66,59
05966000 Olpe 49.831 70,09 18.853 53,86
05970000 Siegen-Wittgenstein 87.220 74,87 37.281 60,92
05974000 Soest 95.240 81,05 38.898 70,85
05978000 Unna 174.244 79,75 82.441 69,16
06411000 Darmstadt, Wissenschaftsstadt 37.046 125,15 18.984 107,25
06412000 Frankfurt am Main, Stadt 479.311 92,73 184.063 65,39
06413000 Offenbach am Main, Stadt 121.338 122,85 54.506 100,18
06414000 Wiesbaden, Landeshauptstadt 211.336 91,55 74.172 69,51
06431000 Bergstraße 57.204 86,95 18.348 60,55
06432000 Darmstadt-Dieburg 137.596 87,94 44.264 64,21
06433000 Groß-Gerau 38.950 106,71 12.943 85,72
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
06434000 Hochtaunuskreis 27.833 99,54 10.460 75,26
06435000 Main-Kinzig-Kreis 59.770 120,50 17.032 86,02
06436000 Main-Taunus-Kreis 58.500 118,90 22.629 109,32
06437000 Odenwaldkreis 33.760 79,48 9.905 54,40
06438000 Offenbach 51.216 127,40 17.762 107,65
06439000 Rheingau-Taunus-Kreis 52.925 85,09 17.893 63,23
06440000 Wetteraukreis 141.665 128,20 36.280 90,70
06531000 Gießen 97.262 121,27 35.955 102,73
06532000 Lahn-Dill-Kreis 83.865 80,30 24.422 57,33
06533000 Limburg-Weilburg 63.656 96,16 18.016 74,14
06534000 Marburg-Biedenkopf 69.565 73,57 27.658 52,89
06535000 Vogelsbergkreis 17.972 90,77 4.926 71,39
06611000 Kassel, documenta-Stadt 215.067 103,30 110.421 112,91
06631000 Fulda 78.572 66,79 23.272 43,95
06632000 Hersfeld-Rotenburg 44.560 65,34 12.882 46,84
06633000 Kassel 80.024 93,16 24.804 72,10
06634000 Schwalm-Eder-Kreis 57.236 90,14 22.191 73,73
06635000 Waldeck-Frankenberg 37.292 83,06 9.549 57,52
06636000 Werra-Meißner-Kreis 35.564 77,82 10.430 57,00
07111000 Koblenz, kreisfreie Stadt 66.138 64,09 23.350 52,00
07131000 Ahrweiler 54.751 108,42 16.474 81,56
07132000 Altenkirchen (Westerwald) 61.489 60,76 23.417 47,69
07133000 Bad Kreuznach 127.993 82,05 40.973 58,45
07134000 Birkenfeld 25.504 81,22 9.957 65,08
07135000 Cochem-Zell 19.332 88,68 7.723 70,21
07137000 Mayen-Koblenz 61.158 73,70 18.332 53,30
07138000 Neuwied 85.482 76,53 35.118 63,97
07140000 Rhein-Hunsrück-Kreis 23.973 85,62 8.409 68,92
07141000 Rhein-Lahn-Kreis 54.209 100,02 16.375 82,28
07143000 Westerwaldkreis 101.996 113,33 37.576 93,94
07211000 Trier, kreisfreie Stadt 16.075 80,78 9.020 67,32
07231000 Bernkastel-Wittlich 16.924 96,71 5.880 81,67
07232000 Eifelkreis Bitburg-Prüm 13.086 134,91 5.789 125,85
07233000 Vulkaneifel 19.003 96,95 6.431 69,15
07235000 Trier-Saarburg 21.107 81,49 5.543 56,56
07311000 Frankenthal (Pfalz), kreisfreie Stadt 17.013 122,39 5.328 90,31
07312000 Kaiserslautern, kreisfreie Stadt 59.633 90,08 21.522 74,47
07313000 Landau in der Pfalz, kreisfreie Stadt 43.556 155,56 19.273 156,69
07314000 Ludwigshafen am Rhein, kreisfreie Stadt 134.344 111,49 46.678 86,92
07315000 Mainz, kreisfreie Stadt 79.465 120,22 36.115 97,87
07316000 Neustadt an der Weinstraße, kreisfreie Stadt 28.480 93,07 10.478 75,38
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
07317000 Pirmasens, kreisfreie Stadt 43.579 59,62 17.828 47,67
07318000 Speyer, kreisfreie Stadt 18.127 86,32 7.254 71,82
07319000 Worms, kreisfreie Stadt 75.051 99,67 24.940 74,23
07320000 Zweibrücken, kreisfreie Stadt 10.822 81,37 5.172 73,89
07331000 Alzey-Worms 56.703 121,42 15.110 82,57
07332000 Bad Dürkheim 48.127 114,04 19.101 105,53
07333000 Donnersbergkreis 27.156 101,71 12.250 92,80
07334000 Germersheim 45.450 115,65 19.077 102,02
07335000 Kaiserslautern 75.009 108,08 24.710 91,18
07336000 Kusel 34.143 66,43 10.438 44,23
07337000 Südliche Weinstraße 46.451 103,68 15.839 87,51
07338000 Rhein-Pfalz-Kreis 50.832 128,04 14.975 88,61
07339000 Mainz-Bingen 36.525 113,43 14.038 98,86
07340000 Südwestpfalz 13.013 130,03 5.468 112,63
08111000 Stuttgart, Landeshauptstadt 94.602 122,57 56.880 112,78
08115000 Böblingen 78.375 93,75 29.697 78,77
08116000 Esslingen 168.037 90,29 71.957 72,03
08117000 Göppingen 106.775 85,15 40.775 70,55
08118000 Ludwigsburg 76.537 70,67 30.183 65,14
08119000 Rems-Murr-Kreis 56.166 118,49 21.849 102,58
08121000 Heilbronn, Universitätsstadt 82.843 105,40 31.998 90,90
08125000 Heilbronn 120.595 91,43 44.486 75,53
08126000 Hohenlohekreis 15.729 70,85 5.712 53,39
08127000 Schwäbisch Hall 32.333 87,62 14.096 66,49
08128000 Main-Tauber-Kreis 19.774 109,25 6.111 80,41
08135000 Heidenheim 28.430 76,02 14.378 65,06
08136000 Ostalbkreis 78.153 73,87 26.978 53,30
08211000 Baden-Baden, Stadt 27.301 112,81 13.047 101,93
08212000 Karlsruhe, Stadt 95.415 138,28 51.560 127,31
08215000 Karlsruhe 86.746 93,98 38.824 82,60
08216000 Rastatt 67.001 101,52 24.036 78,04
08221000 Heidelberg, Stadt 30.762 125,56 14.716 105,87
08222000 Mannheim, Universitätsstadt 145.725 107,31 61.727 89,59
08225000 Neckar-Odenwald-Kreis 61.602 72,30 23.642 55,89
08226000 Rhein-Neckar-Kreis 175.847 115,83 70.192 96,67
08231000 Pforzheim, Stadt 134.072 98,03 41.766 69,85
08235000 Calw 58.340 76,97 23.546 60,22
08236000 Enzkreis 51.845 104,73 18.191 88,81
08237000 Freudenstadt 38.784 76,20 17.888 74,22
08311000 Freiburg im Breisgau, Stadt 187.177 148,20 80.988 123,27
08315000 Breisgau-Hochschwarzwald 66.453 153,83 27.323 135,94
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
08316000 Emmendingen 48.104 90,08 16.051 77,54
08317000 Ortenaukreis 158.264 68,07 42.532 43,87
08325000 Rottweil 28.744 79,62 9.736 62,82
08326000 Schwarzwald-Baar-Kreis 101.277 99,58 32.004 77,68
08327000 Tuttlingen 24.873 101,94 8.835 82,57
08335000 Konstanz 97.841 101,92 40.277 92,59
08336000 Lörrach 101.022 121,71 35.236 100,39
08337000 Waldshut 59.370 68,64 18.823 51,01
08415000 Reutlingen 91.138 83,31 39.130 69,50
08416000 Tübingen 66.333 107,51 36.757 102,67
08417000 Zollernalbkreis 55.473 83,54 19.879 68,79
08421000 Ulm, Universitätsstadt 54.950 136,35 24.829 119,95
08425000 Alb-Donau-Kreis 40.441 58,78 10.858 41,44
08426000 Biberach 37.103 81,63 14.130 68,39
08435000 Bodenseekreis 45.021 84,52 21.852 74,92
08436000 Ravensburg 40.532 112,55 16.880 100,24
08437000 Sigmaringen 27.111 71,53 8.124 51,42
09161000 Ingolstadt, Stadt 61.472 98,81 19.065 66,05
09162000 München, Landeshauptstadt 899.162 200,17 329.296 152,88
09163000 Rosenheim, Stadt 23.167 148,51 5.891 87,93
09171000 Altötting 13.639 108,24 3.805 77,66
09172000 Berchtesgadener Land 16.901 149,57 8.058 122,09
09173000 Bad Tölz-Wolfratshausen 17.471 166,39 6.784 128,01
09174000 Dachau 35.354 210,44 15.478 179,97
09175000 Ebersberg 18.997 228,88 6.892 172,30
09176000 Eichstätt 17.765 92,04 5.763 82,33
09177000 Erding 17.998 110,42 7.803 108,37
09178000 Freising 26.476 168,64 10.677 128,64
09179000 Fürstenfeldbruck 34.303 190,57 13.817 181,80
09180000 Garmisch-Partenkirchen 13.523 130,03 7.368 118,83
09181000 Landsberg am Lech 14.336 116,55 4.749 81,88
09182000 Miesbach 4.958 45,51 2.912 46,22
09183000 Mühldorf a.Inn 22.404 136,61 11.995 133,28
09184000 München 45.234 105,99 19.534 89,64
09185000 Neuburg-Schrobenhausen 8.362 108,60 3.195 81,93
09186000 Pfaffenhofen a.d.Ilm 17.363 156,42 8.128 135,46
09187000 Rosenheim 46.713 149,72 21.456 121,91
09188000 Starnberg 33.981 137,02 16.153 120,54
09189000 Traunstein 26.038 114,71 12.219 94,72
09190000 Weilheim-Schongau 41.460 126,40 18.987 98,38
09261000 Landshut, Stadt 19.677 138,57 7.951 128,24
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
09262000 Passau, Stadt 12.965 72,43 6.688 69,67
09263000 Straubing, Stadt 8.818 102,54 2.644 88,14
09271000 Deggendorf 11.161 78,05 4.946 68,69
09272000 Freyung-Grafenau 5.216 73,47 2.911 64,68
09273000 Kelheim 18.124 59,42 6.511 43,99
09274000 Landshut 15.808 145,03 5.586 121,44
09275000 Passau 27.427 92,97 7.635 70,05
09276000 Regen 8.188 72,46 3.334 69,45
09277000 Rottal-Inn 40.011 73,69 14.112 59,80
09278000 Straubing-Bogen 8.646 104,17 4.185 116,26
09279000 Dingolfing-Landau 22.255 122,96 6.322 100,34
09361000 Amberg, Stadt 9.315 84,68 5.184 82,28
09362000 Regensburg, Stadt 81.885 128,35 38.082 109,43
09363000 Weiden i.d.OPf., Stadt 19.378 81,08 10.375 75,73
09371000 Amberg-Sulzbach 8.827 64,43 4.824 61,85
09372000 Cham 14.228 38,14 7.047 40,04
09373000 Neumarkt i.d.OPf. 8.261 92,82 2.754 64,05
09374000 Neustadt a.d.Waldnaab 8.306 88,36 3.294 71,61
09375000 Regensburg 34.436 98,67 10.799 62,06
09376000 Schwandorf 16.885 82,37 5.683 59,20
09377000 Tirschenreuth 6.320 66,53 3.594 59,90
09461000 Bamberg, Stadt 24.352 74,93 12.619 65,72
09462000 Bayreuth, Stadt 21.289 89,07 10.839 74,24
09463000 Coburg, Stadt 20.422 90,36 9.830 81,92
09464000 Hof, Stadt 16.305 83,62 9.867 83,61
09471000 Bamberg 16.247 53,80 6.515 47,91
09472000 Bayreuth 9.396 79,63 3.774 68,61
09473000 Coburg 13.751 75,55 7.507 68,87
09474000 Forchheim 27.266 101,36 9.747 76,75
09475000 Hof 15.638 113,32 7.697 98,68
09476000 Kronach 12.002 97,58 6.523 105,21
09477000 Kulmbach 16.813 63,45 7.003 51,88
09478000 Lichtenfels 16.094 65,42 6.346 51,18
09479000 Wunsiedel i.Fichtelgebirge 16.665 68,02 6.073 56,75
09561000 Ansbach, Stadt 7.244 95,31 2.596 66,56
09562000 Erlangen, Stadt 10.436 102,32 4.090 69,33
09563000 Fürth, Stadt 88.321 130,46 34.952 105,91
09564000 Nürnberg, Stadt 463.960 132,75 181.236 109,64
09565000 Schwabach, Stadt 10.249 129,73 4.477 111,92
09571000 Ansbach 14.658 74,40 5.863 61,07
09572000 Erlangen-Höchstadt 19.200 112,28 5.478 72,08
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
09573000 Fürth 17.969 78,47 6.595 56,86
09574000 Nürnberger Land 21.899 91,63 9.907 80,54
09575000 Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim 12.842 58,37 5.022 52,31
09576000 Roth 22.553 74,43 9.923 61,63
09577000 Weißenburg-Gunzenhausen 17.895 94,68 6.624 73,60
09661000 Aschaffenburg, Stadt 27.844 122,12 11.468 103,32
09662000 Schweinfurt, Stadt 13.431 113,07 6.215 109,72
09663000 Würzburg, Stadt 38.208 138,44 20.001 121,22
09671000 Aschaffenburg 37.394 90,76 12.833 74,61
09672000 Bad Kissingen 15.259 63,84 5.476 49,33
09673000 Rhön-Grabfeld 6.634 42,80 3.153 40,95
09674000 Haßberge 13.332 70,92 4.648 54,69
09675000 Kitzingen 14.350 56,72 4.653 40,11
09676000 Miltenberg 16.431 76,42 6.073 63,26
09677000 Main-Spessart 22.212 85,10 8.543 62,36
09678000 Schweinfurt 9.842 93,74 4.664 83,29
09679000 Würzburg 9.039 107,61 2.204 53,76
09761000 Augsburg, Stadt 127.370 126,99 50.739 102,30
09762000 Kaufbeuren, Stadt 9.109 82,07 4.066 58,93
09763000 Kempten (Allgäu), Stadt 11.512 101,88 4.976 82,94
09764000 Memmingen, Stadt 7.722 99,00 4.836 102,89
09771000 Aichach-Friedberg 10.434 130,43 2.943 77,44
09772000 Augsburg 75.749 175,75 45.153 220,26
09773000 Dillingen a.d.Donau 8.477 92,14 2.076 57,66
09774000 Günzburg 17.808 75,77 6.256 56,85
09775000 Neu-Ulm 47.302 129,24 16.410 97,10
09776000 Lindau (Bodensee) 19.106 170,58 7.078 116,04
09777000 Ostallgäu 10.632 95,78 4.938 75,97
09778000 Unterallgäu 11.671 89,78 6.262 93,46
09779000 Donau-Ries 17.509 115,19 5.121 82,60
09780000 Oberallgäu 70.417 201,79 37.434 194,76
10041000 Regionalverband Saarbrücken 201.060 79,85 92.985 67,72
10042000 Merzig-Wadern 35.273 69,30 12.159 49,43
10043000 Neunkirchen 73.589 79,38 28.063 61,95
10044000 Saarlouis 75.952 94,08 33.527 82,00
10045000 Saarpfalz-Kreis 58.156 85,40 19.047 65,45
10046000 St. Wendel 40.377 73,31 17.014 62,30
11000000 Berlin, Stadt 3.111.224 148,24 1.627.519 144,32
12051000 Brandenburg an der Havel, Stadt 33.034 91,25 17.737 77,79
12052000 Cottbus, Stadt 21.865 67,69 15.029 63,95
12053000 Frankfurt (Oder), Stadt 23.765 78,69 12.152 72,77
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
12054000 Potsdam, Stadt 57.442 177,84 39.231 191,37
12060000 Barnim 58.141 85,88 27.050 66,30
12061000 Dahme-Spreewald 51.143 120,34 17.929 87,03
12062000 Elbe-Elster 18.431 107,78 12.500 104,17
12063000 Havelland 26.896 115,43 13.000 104,84
12064000 Märkisch-Oderland 51.457 91,07 28.333 82,36
12065000 Oberhavel 20.976 77,57 12.014 66,20
12066000 Oberspreewald-Lausitz 33.575 83,31 18.362 68,01
12067000 Oder-Spree 11.747 81,80 6.484 64,80
12068000 Ostprignitz-Ruppin 15.041 82,64 7.810 66,75
12069000 Potsdam-Mittelmark 18.649 97,48 9.241 79,13
12070000 Prignitz 18.166 97,14 8.495 77,94
12071000 Spree-Neiße 29.770 62,80 16.240 54,60
12072000 Teltow-Fläming 29.923 118,27 16.068 95,64
12073000 Uckermark 19.527 50,15 12.667 46,53
13003000 Rostock, Hanse- und Universitätsstadt 60.667 103,88 32.831 90,44
13004000 Schwerin, Landeshauptstadt 55.911 98,61 32.581 89,26
13071000 Mecklenburgische Seenplatte 117.868 79,48 61.585 68,20
13072000 Landkreis Rostock 34.562 102,86 16.388 89,55
13073000 Vorpommern-Rügen 11.018 84,10 4.950 65,99
13074000 Nordwestmecklenburg 52.304 76,47 27.781 69,11
13075000 Vorpommern-Greifswald 63.232 90,85 38.194 88,41
13076000 Ludwigslust-Parchim 48.122 81,56 23.767 69,90
14511000 Chemnitz, Stadt 78.905 64,36 38.094 52,18
14521000 Erzgebirgskreis 49.084 60,15 29.925 51,42
14522000 Mittelsachsen 42.524 74,47 18.731 63,50
14523000 Vogtlandkreis 51.703 70,44 28.849 65,27
14524000 Zwickau 47.521 67,60 25.883 58,96
14612000 Dresden, Stadt 252.581 110,98 138.209 97,81
14625000 Bautzen 50.375 63,34 29.858 56,90
14626000 Görlitz 90.986 56,39 42.996 46,99
14627000 Meißen 73.052 69,57 42.603 59,67
14628000 Sächsische Schweiz-Osterzgebirge 72.407 79,83 33.197 63,96
14713000 Leipzig, Stadt 333.430 93,87 205.240 87,30
14729000 Leipzig 68.040 75,10 40.357 67,60
14730000 Nordsachsen 53.367 67,21 33.607 61,44
15001000 Dessau-Roßlau, Stadt 27.777 76,31 12.294 64,36
15002000 Halle (Saale), Stadt 130.679 92,35 70.699 87,07
15003000 Magdeburg, Landeshauptstadt 151.399 62,54 74.953 53,54
15081000 Altmarkkreis Salzwedel 23.622 61,04 10.853 52,18
15082000 Anhalt-Bitterfeld 42.860 65,71 21.376 56,85
Kreise und kreisfreie Städte
Oktober 2022, Datenstand: Februar 2023
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
bezogen auf BG
mit einer Differenz
größer Null
pro BG pro BG
1 2 3 4
Tabelle 6: Tatsächliche und anerkannte Kosten der Unterkunft (KdU)1)2)3) - Unterkunftsart Miete
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung
nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Kreise und kreisfreie Städte
Insgesamt Single-Bedarfsgemeinschaft
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Differenz tatsächliche und anerkannte
KdU (in Euro)
Insgesamt Insgesamt
15083000 Börde 48.943 74,84 23.667 64,31
15084000 Burgenlandkreis 60.394 70,96 30.824 63,13
15085000 Harz 116.528 77,06 40.966 50,99
15086000 Jerichower Land 46.345 76,60 21.572 64,98
15087000 Mansfeld-Südharz 71.079 102,27 36.685 91,26
15088000 Saalekreis 33.141 107,92 13.955 99,77
15089000 Salzlandkreis 54.870 69,81 26.007 59,24
15090000 Stendal 65.072 60,14 33.572 55,31
15091000 Wittenberg 57.031 112,93 24.533 84,60
16051000 Erfurt, Stadt 81.172 108,81 38.987 99,20
16052000 Gera, Stadt 42.370 71,93 24.627 65,15
16053000 Jena, Stadt 20.337 81,47 13.359 79,18
16054000 Suhl, Stadt 17.445 77,53 8.924 62,40
16055000 Weimar, Stadt 29.762 126,65 17.168 112,21
16061000 Eichsfeld 26.400 65,10 14.523 50,99
16062000 Nordhausen 56.488 81,05 28.091 70,05
16063000 Wartburgkreis 30.225 83,49 14.324 67,89
16064000 Unstrut-Hainich-Kreis 30.752 79,88 17.172 71,55
16065000 Kyffhäuserkreis 29.876 60,48 11.453 48,33
16066000 Schmalkalden-Meiningen 7.730 89,88 5.049 85,58
16067000 Gotha 63.666 81,41 35.138 74,44
16068000 Sömmerda 12.546 83,64 6.993 69,24
16069000 Hildburghausen 8.634 55,34 4.240 51,08
16070000 Ilm-Kreis 24.838 73,92 12.481 65,34
16071000 Weimarer Land 15.372 96,07 6.075 73,19
16072000 Sonneberg 12.142 82,04 5.630 69,51
16073000 Saalfeld-Rudolstadt 38.368 187,16 30.241 198,96
16074000 Saale-Holzland-Kreis 13.276 89,10 7.393 75,44
16075000 Saale-Orla-Kreis 17.875 95,59 7.368 68,22
16076000 Greiz 15.423 66,19 8.299 57,63
16077000 Altenburger Land 20.582 65,97 10.713 53,56
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Die Angaben beziehen sich jeweils auf die Bedarfsgemeinschaft bzw. den auf die Bedarfsgemeinschaft entfallenden Wohnkosten- oder Flächenanteil der Unterkunft.
2) Die Angaben beziehen sich auf Bedarfsgemeinschaften mit laufenden Kosten der
Unterkunft.
3) Die Berechnung der durchschnittlichen Wohnfläche und Wohnkosten pro Quadratmeter erfolgt auf Basis der Bedarfsgemeinschaften mit laufenden Kosten für Unterkunft und Heizung, für die
sinnvolle Angaben zur Wohnfläche vorliegen. Durchschnittsberechnungen, die sich auf Wohnflächen beziehen, können in Regionen mit einem großen Anteil an Fällen ohne Angabe bei der
Wohnungsgröße verzerrt sein.
Deutschland
Zeitreihe, Datenstand: Februar 2023
1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen
6 und mehr
Personen
1 Person 2 Personen 3 Personen 4 Personen 5 Personen
6 und mehr
Personen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Jahresdurchschnitt 2011 7,35 7,58 7,09 7,15 7,27 7,36 7,41 7,07 7,26 6,80 6,90 7,03 7,14 7,19
Jahresdurchschnitt 2012 7,45 7,67 7,18 7,26 7,40 7,51 7,56 7,20 7,38 6,91 7,03 7,19 7,32 7,37
Jahresdurchschnitt 2013 7,62 7,84 7,33 7,42 7,57 7,68 7,72 7,37 7,56 7,07 7,20 7,36 7,49 7,55
Jahresdurchschnitt 2014 7,87 8,07 7,58 7,69 7,86 7,96 8,03 7,62 7,79 7,32 7,47 7,65 7,77 7,86
Jahresdurchschnitt 2015 8,19 8,39 7,84 8,01 8,22 8,33 8,52 7,93 8,11 7,58 7,78 7,99 8,14 8,34
Jahresdurchschnitt 2016 8,47 8,66 8,07 8,28 8,53 8,74 9,07 8,22 8,38 7,81 8,05 8,30 8,54 8,89
Jahresdurchschnitt 2017 8,93 9,07 8,39 8,68 9,05 9,54 10,35 8,65 8,77 8,12 8,43 8,81 9,27 10,03
Jahresdurchschnitt 2018 9,37 9,39 8,73 9,11 9,66 10,40 11,77 9,09 9,10 8,46 8,85 9,41 10,12 11,44
Jahresdurchschnitt 2019 9,54 9,53 8,92 9,30 9,89 10,52 11,77 9,28 9,25 8,65 9,07 9,67 10,31 11,55
Jahresdurchschnitt 2020 9,78 9,81 9,12 9,49 10,06 10,71 11,96 9,53 9,55 8,87 9,26 9,86 10,52 11,76
Jahresdurchschnitt 2021 9,96 10,00 9,31 9,68 10,21 10,87 11,95 9,72 9,75 9,08 9,46 10,02 10,68 11,76
Oktober 2022 10,71 10,54 10,16 10,64 11,14 11,84 13,14 10,50 10,30 9,95 10,44 10,95 11,66 12,96
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Die Angaben beziehen sich jeweils auf die Kosten- und Flächeninformationen der gesamten Haushaltsgemeinschaft. Dazu zählen auch Personen, die nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehören, jedoch bei der Bestimmung der angemessenen Unterkunftskosten mit einbezogen werden.
2) Die Angaben beziehen sich auf Bedarfsgemeinschaften mit laufenden Kosten der Unterkunft.
3) Die Berechnung der durchschnittlichen Wohnfläche und Wohnkosten pro Quadratmeter erfolgt auf Basis der Bedarfsgemeinschaften mit laufenden Kosten für Unterkunft und Heizung, für die sinnvolle Angaben zur Wohnfläche vorliegen. Durchschnittsberechnungen, die sich auf Wohnflächen beziehen, können in Regionen mit einem großen Anteil an Fällen ohne Angabe bei der Wohnungsgröße verzerrt sein.
Tabelle 7: Laufende und anerkannte Kosten der Unterkunft pro qm
1)2)3)
nach Größe der Haushaltsgemeinschaft in Euro
Hinweis: Da aufgrund der vereinfachten Beantragung von SGB-II-Leistungen während der Corona Pandemie die Angemessenheit der Wohnung nicht geprüft werden muss, ist die Erfassung der richtigen Wohnfläche nicht mehr gewährleistet.
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Berichtszeitraum
Laufende tatsächliche Kosten der Unterkunft pro qm Laufende anerkannte Kosten der Unterkunft pro qm
Insgesamt
nach Größe der Haushaltsgemeinschaft
Insgesamt
nach Größe der Haushaltsgemeinschaft
Deutschland
Zeitreihe, Datenstand: Februar 2023
Miete Wohneigentum sonstige1) keine Angabe
1 2 3 4 5
Jahresdurchschnitt 2011 3.432.347 3.141.392 156.639 5.053 129.263
Jahresdurchschnitt 2012 3.337.213 3.061.773 141.407 5.157 128.876
Jahresdurchschnitt 2013 3.337.194 3.057.205 133.852 5.951 140.185
Jahresdurchschnitt 2014 3.317.377 3.036.656 123.261 8.299 149.161
Jahresdurchschnitt 2015 3.288.220 2.993.478 104.453 35.013 155.276
Jahresdurchschnitt 2016 3.267.466 2.966.199 88.602 43.915 168.750
Jahresdurchschnitt 2017 3.262.236 2.988.060 75.172 48.022 150.981
Jahresdurchschnitt 2018 3.092.540 2.848.746 63.806 46.534 133.453
Jahresdurchschnitt 2019 2.906.469 2.682.422 55.360 43.754 124.933
Jahresdurchschnitt 2020 2.903.150 2.673.292 56.545 45.316 127.998
Jahresdurchschnitt 2021 2.829.755 2.606.984 55.343 43.533 123.895
Oktober 2022 2.855.026 2.582.736 46.570 54.512 171.208
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Unter sonstige Unterkunftsart fallen Unterkünfte, deren Kosten nach Tagessätzen berechnet werden, Unterkünfte ohne Unterkunftskosten (mietfrei) sowie
weitere anderweitig nicht aufgeführte Unterkünfte
Tabelle 8: Bestand an Bedarfsgemeinschaften (BG) nach Art der Unterkunft
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Berichtszeitraum
Insgesamt
dav.
Deutschland
Zeitreihe, Datenstand: Februar 2023
Miete Wohneigentum sonstige2) keine Angabe
1 2 3 4 5
2011 15.394.616.240 14.934.199.194 423.759.755 31.880.144 4.777.147
2012 15.172.006.089 14.764.472.827 364.268.253 32.288.882 10.976.127
2013 15.505.241.915 15.101.209.429 346.304.870 44.761.780 12.965.836
2014 15.817.821.078 15.414.595.208 331.963.839 57.340.000 13.922.032
2015 15.848.586.978 15.478.159.929 271.120.420 86.922.450 12.384.178
2016 15.928.849.642 15.543.750.632 224.304.024 147.610.829 13.184.157
2017 16.427.609.419 16.020.870.533 184.306.207 215.906.783 6.525.895
2018 16.276.372.745 15.883.289.862 150.988.946 238.214.986 3.878.951
2019 15.711.277.983 15.350.468.466 127.460.909 231.157.605 2.191.003
2020 16.148.208.477 15.775.509.519 138.212.988 232.343.910 2.142.060
2021 16.162.051.370 15.802.591.406 135.253.844 222.493.542 1.712.578
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1) Die Angaben beziehen sich auf Bedarfsgemeinschaften mit laufenden Kosten der Unterkunft.
2) Unter sonstige Unterkunftsart fallen Unterkünfte, deren Kosten nach Tagessätzen berechnet werden, Unterkünfte ohne Unterkunftskosten
(mietfrei) sowie weitere anderweitig nicht aufgeführte Unterkünfte
Tabelle 9: Laufende anerkannte Kosten der Unterkunft1) nach Unterkunftsart in Euro
Daten zu Leistungen nach dem SGB II nach einer Wartezeit von 3 Monaten.
Jahressummen
Laufende anerkannte Kosten der Unterkunft in Euro
Insgesamt
dav.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
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Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
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ISSN 0722-8333]