Deutscher Bundestag Drucksache 20/13758
20. Wahlperiode 12.11.2024
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Eugen Schmidt, Roger Beckamp, René
Springer und der Fraktion der AfD
– Drucksache 20/12898 –
Erwerbstätigkeit, Bezug von Sozialleistungen und Rentenbezüge bei Aussiedlern
und Spätaussiedlern
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Seit 1950 sind weit mehr als 4,5 Millionen Deutsche aus den Ländern
Ostmitteleuropas bzw. aus der Sowjetunion (UdSSR) und ihren Nachfolgestaaten in
die Bundesrepublik Deutschland gekommen, darunter allein etwa 2 Millionen
Landsleute in den 1990er-Jahren (
www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/
soziale-situation-in-deutschland/61643/spaet-aussiedler/). Allein seit dem Jahr
2000 sind fast 600 000 Deutsche aus Ostmitteleuropa bzw. den
Nachfolgestaaten der Sowjetunion in ihre alte Heimat zurückgekehrt, nach Deutschland
(
www.bund-der-vertriebenen.de/fakten/spaetaussiedler/aktuelle-aussiedlerstati
stik).
Aussiedler und Spätaussiedler bezogen laut Angaben der Bundesregierung in
der Vergangenheit deutlich unterdurchschnittlich häufig Sozialleistungen und
waren unterdurchschnittlich häufig erwerbslos (Antworten der
Bundesregierung auf die Kleinen Anfragen auf Bundestagsdrucksache 20/2772, Anlagen 1
und 2, und Bundestagsdrucksache 20/9022, Tabellen 1 bis 4). Auf der anderen
Seite sind sie nach dem Eindruck der Fragesteller aufgrund der erheblichen
Kürzungen der Rentenanwartschaften im Zuge des sog.
Wachstumsförderungs- und Beschäftigungsförderungsgesetzes vom 1. Oktober 1996
überdurchschnittlich häufig von Altersarmut betroffen.
Die Fragesteller wenden sich wiederum an die Bundesregierung, um aktuelle
und tragfähige Zahlengrundlagen über die ihres Erachtens vernachlässigte
Personengruppe zu erlangen.
1. Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler haben 2023 ihren
überwiegenden Lebensunterhalt durch Leistungen nach dem Zweiten bzw. dem
Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB II bzw. SGB XII) bestritten (bitte
nach Geschlecht und Altersgruppen aufschlüsseln und Rentner als eigene
Kategorie angeben)?
Nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2023 (Erstergebnisse) gaben
154 000 der (Spät-)Aussiedler/-innen an, die Mittel für ihren Lebensunterhalt
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
vom 12. November 2024 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
überwiegend aus Bürgergeld, Sozialgeld, Sozialhilfe (z. B. Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege und Hilfe zum
Lebensunterhalt) zu beziehen. Weitere Informationen können den Tabellen 1 und 2 im
Anhang entnommen werden.*
2. Wie viele Ausländer haben 2023 ihren überwiegenden Lebensunterhalt
durch Leistungen nach dem Zweiten bzw. dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch bestritten (bitte nach Geschlecht und Altersgruppen
aufschlüsseln und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
Nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2023 (Erstergebnisse) gaben
1,944 Millionen der Ausländer/-innen an, die Mittel für ihren Lebensunterhalt
überwiegend aus Bürgergeld, Sozialgeld, Sozialhilfe (z. B. Grundsicherung im
Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege und Hilfe zum
Lebensunterhalt) zu beziehen. Weitere Informationen können den Tabellen 1 und 2 im
Anhang entnommen werden.*
3. Wie viele Menschen insgesamt haben 2023 ihren überwiegenden
Lebensunterhalt durch Leistungen nach dem Zweiten bzw. dem Zwölften
Buch Sozialgesetzbuch bestritten (bitte nach Geschlecht und
Altersgruppen aufschlüsseln und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
In Deutschland lebten nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2023
(Erstergebnisse) 83,875 Millionen Personen (Bevölkerung in
Hauptwohnsitzhaushalten). Davon gaben 4,107 Millionen Personen an, die Mittel für ihren
Lebensunterhalt überwiegend aus Bürgergeld, Sozialgeld oder Sozialhilfe (z. B.
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zum Lebensunterhalt) zu
beziehen. Weitere Informationen können den Tabellen 1 und 2 im Anhang
entnommen werden.*
4. Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler haben 2023 Wohngeld oder
ggf. andere Sozialleistungen erhalten (bitte nach Geschlecht und
Altersgruppen aufschlüsseln und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
Zur Anzahl der (Spät-)Aussiedler/-innen mit Wohngeldbezug liegen keine
Informationen vor, da dieses Merkmal im Rahmen der Wohngeldstatistik nicht
erhoben wird. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.
5. Wie viele Ausländer haben 2023 Wohngeld oder ggf. andere
Sozialleistungen erhalten (bitte nach Geschlecht und Altersgruppen aufschlüsseln
und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
Zur Anzahl der Ausländer-/innen mit Wohngeldbezug liegen keine
Informationen vor, da dieses Merkmal im Rahmen der Wohngeldstatistik nicht erhoben
wird. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13758 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
6. Wie viele Menschen insgesamt haben 2023 Wohngeld oder ggf. andere
Sozialleistungen erhalten (bitte nach Geschlecht und Altersgruppen
aufschlüsseln und Rentner als eigene Kategorie angeben)?
In der Wohngeld-Jahresstatistik 2023 liegen ausschließlich Informationen zu
Wohngeldhaushalten vor. Die Informationen bzgl. des Erwerbsstatus (u. a.
Rentner/-in, Pensionär/-in) sowie zum Geschlecht beziehen sich auf die
Haupteinkommensperson des Haushalts. Eine Differenzierung nach Altersgruppen ist
nicht möglich.
Struktur der Wohngeldhaushalte im Jahr 2023.
Reine
Wohngeldhaushalte1
Wohngeldrechtliche
Teilhaushalte Insgesamt
Insgesamt 1.148.095 25.455 1.173.550
davon
Haupterwerbsperson männlich 545.880 12.425 558.305
davon
Haupterwerbsperson weiblich 602.215 13.035 615.250
Rentner/Pensionäre 605.450 9.990 615.440
1 Reine Wohngeldhaushalte sind Haushalte, in denen alle Haushaltsmitglieder Wohngeld erhalten.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.
7. Welchen Anteil an der Gesamtbevölkerung besaßen die in den Fragen
1 und 2 erfragten Personengruppen, welchen Anteil an den erfragten
Leistungsempfängern bzw. an der Leistungshöhe (bitte nach den in den
Fragen 1 bis 6 erfragten Daten angeben)?
In Deutschland lebten nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2023
(Erstergebnisse) 2,712 Millionen (Spät-)Aussiedler/-innen. Die Zahl der Ausländer/
-innen belief sich auf 12,508 Millionen. Weiter differenzierte Daten können den
Tabellen 1 und 2 im Anhang entnommen werden.* Die Zahl der (Spät-)
Aussiedler/-innen entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung (Bevölkerung
in Hauptwohnsitzhaushalten) von 3,2 Prozent, die der Ausländer/-innen von
14,9 Prozent. Von den 4,107 Millionen Personen, die angaben, die Mittel für
ihren Lebensunterhalt überwiegend aus Bürgergeld, Sozialgeld oder Sozialhilfe
zu beziehen, entfiel ein Anteil von 3,7 Prozent auf (Spät-)Aussiedler/-innen
(154 000). Der Anteil der Ausländer/-innen (1,944 Millionen.) belief sich auf
47,3 Prozent. Zum Anteil der an die erfragten Personengruppen ausgezahlten
Beträge am gesamten Volumen der nach dem Zweiten bzw. dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch (SGB II bzw. SGB XII) erbrachten Leistungen liegen keine
Angaben vor.
8. Wie hat sich erstens die Erwerbstätigenquote von Aussiedlern und
Spätaussiedlern, zweitens die von Ausländern und drittens die der
Gesamtbevölkerung 2023 entwickelt (bitte nach den in den Fragen 1 bis 3
erfragten Daten angeben)?
Die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung von 15 bis unter 65 Jahren betrug im
Jahr 2023 nach Ergebnissen des Mikrozensus 77,2 Prozent (2022: 76,8
Prozent). Die Erwerbstätigenquote von (Spät-)Aussiedler/-innen von 15 bis unter
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13758 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
65 Jahren lag im Vergleich im Jahr 2023 bei 83,5 Prozent (2022: 82,1 Prozent).
Die Erwerbstätigenquote von Ausländer/-innen von 15 bis unter 65 Jahren lag
im Jahr 2023 bei 65,5 Prozent (2022: 65,7 Prozent). Weitere Informationen
können der Tabelle 3 im Anhang entnommen werden.*
9. Wie stellt sich erstens die Erwerbslosenquote von Aussiedlern und
Spätaussiedlern, zweitens die von Ausländern und drittens die der
Gesamtbevölkerung 2023 dar (bitte nach den in den Fragen 1 bis 3 erfragten Daten
angeben)?
Die Erwerbslosenquote (also der Anteil der Erwerbslosen an den
Erwerbspersonen) der Personen im Alter von 15 bis unter 75 Jahren lag nach Ergebnissen
des Mikrozensus im Jahr 2023 bei 3,1 Prozent (2022: 3,2 Prozent). Die
Erwerbslosenquote von (Spät‑)Aussiedler/-innen der gleichen Altersgruppe lag
im Vergleich im Jahr 2023 bei 2,5 Prozent (2022: 2,8 Prozent). Die
Erwerbslosenquote von Ausländer/-innen der gleichen Altersgruppe lag im Jahr 2023 bei
6,5 Prozent (2022: 6,6 Prozent). Weitere Informationen können der Tabelle 3
im Anhang entnommen werden.*
10. Welchen Altersdurchschnitt besaßen die Spätaussiedler zum Zeitpunkt
ihrer Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 2023?
Nach der Aussiedler-/Spätaussiedlerstatistik des Bundesverwaltungsamtes
betrug der Altersdurchschnitt der im Jahr 2023 in die Bundesrepublik
Deutschland zugezogenen Spätaussiedler/-innen etwa 47 Jahre. Der Altersdurchschnitt
der Personen, die insgesamt im Jahr 2023 im Rahmen des
Spätaussiedleraufnahmeverfahrens zugezogen sind (d. h. Spätaussiedler/-innen zuzügl.
Familienangehörige), betrug etwa 31 Jahre.
11. Besitzt die Bundesregierung mittlerweile Kenntnis über den
Altersdurchschnitt der Deutschen in den Ländern Ostmitteleuropas bzw. den
Nachfolgstaaten der UdSSR (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 6
auf Bundestagsdrucksache 20/9022; bitte ggf. nach Ländern
aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen diesbezüglich keine Erkenntnisse vor.
12. Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler gibt es nach Kenntnis der
Bundesregierung derzeit in Deutschland, wie viele davon sind Versicherte in
der gesetzlichen Rentenversicherung mit Anwartschaften bzw.
Ansprüchen nach dem Fremdrentengesetz (FRG), und wie viele Versicherte
dieser Gruppe beziehen bereits eine Rente nach dem FRG?
Seit dem Jahr 1950 haben mehr als 4,5 Millionen Menschen im Rahmen des
(Spät‑)Aussiedlerzuzugs im Bundesgebiet Aufnahme gefunden. Zwar gibt die
geführte Aussiedler-/Spätaussiedlerstatistik lediglich die Anzahl der Zuzüge
wieder, jedoch ist davon auszugehen, dass die Anzahl der hier noch
gegenwärtig lebenden Aussiedler/-innen und Spätaussiedler/-innen weiterhin hoch ist.
Die Antwort zu Frage 7 bietet eine Orientierung zu der potenziellen Anzahl der
hier lebenden Aussiedler/-innen bzw. Spätaussiedler/-innen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/13758 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Zur Anzahl der Versicherten in der Gesetzlichen Rentenversicherung mit
Anwartschaften bzw. Ansprüchen nach dem Fremdrentengesetz (FRG) liegen
keine belastbaren Angaben vor.
Die Anzahl der FRG-Renten, die an (Spät-)Aussiedler/-innen gezahlt werden,
kann anhand bestimmter Merkmale näherungsweise bestimmt werden, hierzu
wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 3 der Kleinen Anfrage der
Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 20/3757 verwiesen.
Laut der Statistik der Deutschen Rentenversicherung wurden im Jahr 2023 an
den so definierten Personenkreis 744 526 Renten (Rentenbestand am 31.
Dezember) gezahlt.
13. Wie viele der Anwartschaften nach dem FRG bzw. der bereits gezahlten
FRG-Renten sind in der Höhe nach § 22 Absatz 4 FRG bzw. § 22b FRG
abgesenkt (bitte jeweils für den 31. Dezember der Jahre 2020, 2021,
2022 und 2023 angeben)?
Nach Auswertung des Rentenbestandes am 31. Dezember 2020 bezogen
630 156 (2021: 644 749, 2022: 658 167, 2023: 677 681) Rentnerinnen und
Rentner nach § 22 Absatz 4 FRG abgesenkte Renten. Zum 31. Dezember 2020
waren 47 798 (2021: 45 670, 2022: 43 370, 2023: 41 627) Renten nach § 22b
FRG begrenzt, wobei Renten mit Absenkung auch einer Begrenzung
unterliegen können.
14. Wie viele Spätaussiedler waren berechtigt, eine Einmalzahlung aus dem
sog. Härtefallfonds zu erhalten, wie viele haben Anträge gestellt, wie
viele Anträge wurden bewilligt bzw. abgelehnt bzw. sind noch in
Bearbeitung (
www.bva.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Buerger/
Migration-Integration/Spaetaussiedler/Meldung_19_Januar_2023.html;
bitte nach Bundesländern und jeweils ausgezahlter Summe
aufschlüsseln)?
Bis zum 29. Oktober 2024 sind bei der Geschäftsstelle der Stiftung zur
Abmilderung von Härtefällen in der Ost-West-Rentenüberleitung, für jüdische
Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler insgesamt rund 168 000 Anträge
eingegangen. Davon entfallen 91 290 Anträge auf die Gruppe der Spätaussiedler/-
innen.
Die Geschäftsstelle der Stiftung hat Ende Juni 2023 damit begonnen, über die
Anträge zu entscheiden und die pauschalen Einmalzahlungen an die
Berechtigten auszuzahlen. Bis zum 29. Oktober 2024 hat die Geschäftsstelle der Stiftung
aus der Gruppe der Spätaussiedler/-innen über 61 329 Anträge entschieden. Sie
hat 11 724 Anträge bewilligt und 49 605 Anträge abgelehnt, weil die
rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt worden sind. Damit sind aktuell 29 961
Anträge noch nicht abschließend bearbeitet worden.
Die Verteilung der Anträge, eine Aufschlüsselung der bisherigen Entscheidung
sowie die Summe der bislang gezahlten Beträge bezogen auf die einzelnen
Bundesländer einschließlich Berlin ist der nachstehenden Tabelle zu
entnehmen.
Stiftung zur Abmilderung von Härtefällen in der Ost-West-Rentenüberleitung,
für jüdische Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler, Anzahl der Anträge,
Ablehnungen, Bewilligungen und Summe der Zahlbeträge (Stand: 29. Oktober
2024)
Bundesland Anträge Ablehnungen Bewilligungen Zahlbeträge in
Euro
Schleswig-Holstein 2.536 1.448 331 827.500
Hamburg 1.942 989 275 1.375.000
Niedersachsen 10.850 6.599 1.120 2.800.000
Bremen 1.102 666 113 562.500
Nordrhein-Westfalen 23.231 13.095 2.820 7.050.000
Hessen 7.420 4.181 917 2.292.500
Rheinland-Pfalz 5.103 2.862 596 1.490.000
Baden-Württemberg 12.865 6.882 1.662 4.155.000
Bayern 13.810 7.638 1.844 4.610.000
Saarland 1.067 592 131 327.500
Berlin 3.242 1.596 541 2.705.000
Brandenburg 1.152 554 241 602.500
Mecklenburg-
Vorpommern 812 363 176 880.000
Sachsen 2.354 1.069 518 1.295.000
Sachsen-Anhalt 1.071 519 208 520.000
Thüringen 1.108 529 230 1.150.000
Quelle: Geschäftsstelle der Stiftung
Daneben sind 51 Anträge aus dem Ausland gestellt worden, 1 574 Anträge sind
von der Geschäftsstelle der Stiftung noch nicht abschließend in die
Bearbeitungssoftware überführt worden, weil noch die Zuordnung des Wohnsitzes der
Antragstellenden aussteht. 23 Anträge, die aus dem Ausland gestellt worden
sind, hat die Geschäftsstelle der Stiftung bisher abgelehnt. Einen Antrag aus
dem Ausland hat die Geschäftsstelle der Stiftung bewilligt.
In Mecklenburg-Vorpommern, im Freistaat Thüringen, in der Freien und
Hansestadt Hamburg, in der Freien Hansestadt Bremen und in Berlin hat die
Leistung der Stiftung 5.000 Euro pro Berechtigtem betragen, weil diese Länder der
Stiftung beigetreten sind. In der Freien Hansestadt Bremen hat die Leistung der
Stiftung in einem Fall lediglich 2.500 Euro betragen, weil eine berechtigte
Person zwischen der Auszahlung des Bundesanteils und der zeitlich späteren
Auszahlung des Länderanteils verstorben ist. In den übrigen Bundesländern haben
die Berechtigten lediglich den Bundesanteil in Höhe von 2.500 Euro erhalten.
15. Wie viele Renten nach dem Fremdrentengesetz wurden im Zeitraum von
2017 bis 2023 nach Kenntnis der Bundesregierung ausgezahlt (bitte nach
Jahresscheiben, Kosten, Jahr der Einreise, Anzahl und Herkunftsländern
der Bezieher aufschlüsseln)?
Der nachfolgenden Tabelle kann die Entwicklung der Anzahl der Renten mit
Anwendung des FRG entnommen werden, die in der Statistik der Deutschen
Rentenversicherung zum Rentenbestand ausgewiesen werden. Für die Jahre
2020 und 2023 verweist die Bundesregierung auf die Antwort auf die
Schriftliche Frage 65 der Abgeordneten Ulrike Schielke-Ziesing auf
Bundestagsdrucksache 20/13435.
Anzahl der Renten mit Anwendung des Fremdrentenrechts bzw. mit
gleichgestellten Zeiten nach ausgewählten FRG-Ländern
GUS-Staaten
und Baltikum Polen Rumänien
Übrige FRG-
Länder
2017 1.107.618 425.945 352.800 125.037 203.836
2018 1.095.544 436.629 355.753 125.553 177.609
2019 1.088.298 447.888 359.899 126.084 154.427
2021 1.077.337 469.943 365.411 126.252 115.731
2022 1.072.017 480.003 367.836 125.915 98.263
Anzahl
Berichtsjahr
darunter: Renten, bei denen die letzte nach dem FRG
angerechnete Zeit in … zurück gelegt wurde
Renten mit Anwendung des FRG-Rechts
Insgesamt
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung
Die Rechnungsergebnisse der gesetzlichen Rentenversicherung, denen die
Höhe der Rentenausgaben entnommen werden kann, differenzieren nicht nach
Renten mit Anwendung des FRG. Daher sind keine Angaben zur Höhe der
Kosten möglich.
Ausgehend von der Anzahl und den durchschnittlichen Rentenzahlbeträgen der
Renten aus der Statistik der Deutschen Rentenversicherung können die
Rentenausgaben von Renten mit Anwendung des FRG geschätzt werden. Die
durchschnittlichen Rentenzahlbeträge beziehen sich jedoch auf die gesamte
Versicherungszeit, d. h. sie enthalten nicht nur die FRG-Zeiten, sondern ggf. auch
Rentenleistungen für die in Deutschland zurückgelegten Zeiten, sodass Angaben
zur Höhe der ausschließlich nach dem Fremdrentenrecht erbrachten Leistungen
nicht möglich sind.
Aufgrund der genannten statistischen Einschränkungen und
Abgrenzungsprobleme handelt es sich um eine sehr grobe Schätzung im Sinne der
Fragestellung. Für Renten mit Anwendung des Fremdrentenrechts sind im Jahr 2017
grob geschätzt Kosten in der Größenordnung von rd. 10,6 Mrd. Euro, im Jahr
2018 von 10,8 Mrd. Euro, im Jahr 2019 von 11,3 Mrd. Euro, im Jahr 2021 von
11,6 Mrd. Euro und im Jahr 2022 von 12,4 Mrd. Euro entstanden.
Belastbare statistische Angaben zum Zuzugsjahr der Beziehenden von Renten
mit Anwendung des FRG liegen der Bundesregierung nicht vor.
16. Welche durchschnittliche Rentenzahlung erhielten 2023 deutsche
Versicherte, deren letzte Zeit nach dem Fremdrentengesetz in Staaten
Ostmitteleuropas oder der früheren UdSSR lag,
a) wenn sie für den Zeitraum von unter zehn Jahren Entgeltpunkte für
Berufstätigkeit im Aussiedlungsgebiet nach dem FRG erhalten,
b) wenn sie für den Zeitraum zwischen zehn und 20 Jahren
Entgeltpunkte für Berufstätigkeit im Aussiedlungsgebiet nach dem FRG
erhalten,
c) wenn sie für den Zeitraum von 20 bis 30 Jahren Entgeltpunkte für
Berufstätigkeit im Aussiedlungsgebiet nach dem FRG erhalten,
d) wenn sie für den Zeitraum von über 30 Jahren Entgeltpunkte für
Berufstätigkeit im Aussiedlungsgebiet nach dem FRG erhalten?
Die erbetenen Informationen können der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
Durchschnittlicher Rentenbetrag nach Anzahl der FRG-Monate
Rentenbestand am 31. Dezember 2023
Anzahl der FRG-Monate Durchschnittlicher
Rentenbetrag in Euro/Monat
unter 120 1.057,78
120 – 239 1.086,13
240 – 359 1.009,23
ab 360 946,31
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Sonderauswertung
17. Wie viele Rentner erhielten nach Kenntnis der Bundesregierung eine
Grundsicherung im Alter (bitte für die Jahre 2022 und 2023 mit der
durchschnittlichen Höhe angeben)?
Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen der
Grundsicherung im Alter nach dem Vierten Kapitel des SGB XII mit angerechneten
Altersrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der jeweilige
durchschnittliche Nettobedarf können der nachstehenden Tabelle entnommen
werden.
Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter1 nach dem
4. Kapitel SGB XII mit Bezug von Altersrente sowie Höhe des
durchschnittlichen Nettobedarfs in Deutschland am Ende des Jahres
Jahr Empfänger von Grundsicherung im
Alter1) mit Bezug von Altersrente
Durchschnittlicher
Nettobedarf in Euro
2022 454 135 427
2023 468 490 491
1 Altersgrenze zum Renteneintrittsalter nach § 41 Absatz 2 SGB XII.
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
18. Ist der Bundesregierung mittlerweile bekannt, wie viele Aussiedler bzw.
Spätaussiedler eine Grundsicherung im Alter erhielten (vgl. Antwort der
Bundesregierung zu Frage 10 auf Bundestagsdrucksache 20/9022; bitte
für die Jahre 2022 und 2023 mit der durchschnittlichen Höhe angeben)?
Daten zu (Spät-)Aussiedler/-innen liegen in der Statistik der Empfänger von
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Vierten
Kapitel SGB XII grundsätzlich nicht vor.
19. Wie viele Rentner erhielten nach Kenntnis der Bundesregierung am
31. Dezember 2023 einen Grundrentenzuschlag (bitte nach Beträgen
analog zur Antwort der Bundesregierung zu Frage 11 auf
Bundestagsdrucksache 20/9022 aufschlüsseln)?
Die erbetenen Informationen können der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
Anzahl der Renten mit Grundrentenzuschlag nach Eurobetragsklassen und
durchschnittlichem Grundrentenzuschlag
Rentenbestand am 31. Dezember 2023
Grundrentenzuschlag in
Eurobetragsklassen Anzahl der Renten
Durchschnittlicher mtl.
Grundrentenzuschlag
in Euro
0 – 20 198.321 9,95
20 – 40 188.252 30,15
40 – 60 155.199 49,86
60 – 80 137.777 69,31
80 – 100 116.954 89,65
100 – 120 96.870 109,72
120 – 140 83.903 129,70
140 – 160 68.466 149,69
160 – 180 56.548 169,33
180 – 200 46.882 189,26
200 – 220 36.153 209,62
220 – 240 26.972 229,69
240 – 260 19.746 249,23
260 – 280 14.833 269,14
280 – 300 9.879 289,08
300 – 320 6.485 308,79
320 – 340 3.802 329,25
340 – 360 2.052 349,00
360 – 380 1.393 368,41
380 – 400 810 389,02
400 – 420 616 409,56
420 – 440 568 430,45
440 – 460 415 450,91
Summe/Durchschnitt 1.272.896 91,64
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Sonderauswertung
20. Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler, die eine Altersrente beziehen,
erhielten nach Kenntnis der Bundesregierung 2023 einen
Grundrentenzuschlag (bitte nach Beträgen analog zur Antwort der Bundesregierung zu
Frage 11 auf Bundestagsdrucksache 20/9022 aufschlüsseln)?
Die erbetenen Informationen können der nachfolgenden Tabelle entnommen
werden.
Anzahl der Renten wegen Alters an (Spät-)Aussiedler/-innen mit
Grundrentenzuschlag nach Eurobetragsklassen und durchschnittlichem
Grundrentenzuschlag
Rentenbestand am 31. Dezember 2023
Grundrentenzuschlag in
Eurobetragsklassen Anzahl der Altersrenten
Durchschnittlicher mtl.
Grundrentenzuschlag
in Euro
0 – 20 16.326 10,45
20 – 40 17.758 30,47
40 – 60 16.904 49,97
60 – 80 16.893 69,23
80 – 100 15.994 89,74
Grundrentenzuschlag in
Eurobetragsklassen Anzahl der Altersrenten
Durchschnittlicher mtl.
Grundrentenzuschlag
in Euro
100 – 120 14.225 109,83
120 – 140 13.588 129,89
140 – 160 11.853 149,83
160 – 180 10.683 169,26
180 – 200 10.107 189,26
200 – 220 8.374 209,73
220 – 240 6.530 229,83
240 – 260 5.230 249,23
260 – 280 4.305 269,10
280 – 300 3.004 288,90
300 – 320 1.938 308,64
320 – 340 922 328,82
340 – 360 412 348,92
360 – 380 226 368,24
380 – 400 79 387,90
400 – 420 33 408,98
420 – 440 13 427,09
440 – 460 6 447,70
Summe/Durchschnitt 175.403 118,32
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Sonderauswertung
21. Um wie viele Prozentpunkte durchschnittlich erhöhte sich am 31.
Dezember 2023 die Rente von Beziehern des Grundrentenzuschlags im
Allgemeinen und von rentenbeziehenden Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern
im Besonderen?
Die prozentuale Erhöhung der Rente durch den Grundrentenzuschlag lag
insgesamt im Schnitt bei 8,6 Prozent, bei der Gruppe der (Spät-)Aussiedler/-innen
bei 10,4 Prozent (Rentenbestand am 31. Dezember 2023).
22. Wie viele Aussiedler bzw. Spätaussiedler beziehen nach Kenntnis der
Bundesregierung Renten von Staaten aus den Aussiedlungsgebieten
(diese bitte einzeln, auch die Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR,
benennen)?
Die Deutsche Rentenversicherung hat keine Kenntnis darüber, wie viele
anerkannte (Spät‑)Aussiedler/-innen ohne Rentenbezug aus der Deutschen
Rentenversicherung Renten aus ihren Herkunftsländern beziehen.
Für anerkannte (Spät-)Aussiedler/-innen mit Rentenbezug aus der Deutschen
Rentenversicherung kann die Anzahl der Fälle, in denen auch eine Rente aus
dem Herkunftsland bezogen wird, in der erbetenen Differenzierung der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Anzahl der Renten mit Anwendung des FRG und Rentenbezug aus dem
Herkunftsland (Rentenbestand am 31. Dezember 2023)
Herkunftsland Anzahl
GUS Staaten 5.853
Estland 392
Lettland 134
Litauen 35
Herkunftsland Anzahl
Bulgarien 61
Polen 12.979
Rumänien 16.002
ehem. CSSR und Nachfolgestaaten 9.502
Ungarn 3.706
ehem. Jugosl. und Nachfolgestaaten 3.290
Sonstige FRG-Länder 150
Insgesamt 52.104
Hinweis: Eine genauere Aufschlüsselung der Herkunftsländer kann nicht erfolgen, da im statistisch
auswertbaren Datenbestand der Deutschen Rentenversicherung in vielen Fällen nur die
ursprünglichen Staatengruppen/ Staatennamen vorgehalten werden.
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Sonderauswertung
Darüber hinaus liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse vor, wie viele
anerkannte (Spät-)Aussiedler/-innen Renten aus ihren Herkunftsländern beziehen.
23. Welche Durchschnittshöhen haben die in Frage 22 erfragten Renten nach
Kenntnis der Bundesregierung (bitte nach einzelnen Staaten, auch die
Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR, aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Informationen mit belastbaren statistischen
Angaben zur Höhe der aus den Herkunftsländern bezogenen Renten vor.
24. Aus welchen Staaten erhalten Aussiedler bzw. Spätaussiedler nach
Kenntnis der Bundesregierung ggf. keine Renten (bitte die einzelnen
Staaten aufschlüsseln, auch die Nachfolgestaaten der ehemaligen
UdSSR, und die jeweiligen Gründe benennen)?
25. Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung ergriffen, damit
Aussiedlern bzw. Spätaussiedlern die ihnen zustehenden Renten aus den
Aussiedlungsgebieten ausgezahlt werden?
Die Fragen 24 und 25 werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung verweist auf die Antwort zu den Fragen 6 bis 6b in ihrer
Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf
Bundestagsdrucksache 19/3291 und zu den Fragen 18 und 19 in ihrer Antwort auf die Kleine
Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 20/9022.
Tabelle 1: Bevölkerung in Privathaushalten 2023 nach überwiegendem Lebensunterhalt
insgesamt Bürgergeld und Sozialhilfe
Altersgruppen, Status, Nationalität insgesamt Männer Frauen insgesamt Männer Frauen
in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000
Insgesamt 83.875 41.427 42.448 4.107 1.969 2.139
15 bis unter 65 Jahre 53.723 27.163 26.560 3.152 1.513 1.639
15 bis unter 75 Jahre 63.171 31.614 31.558 3.413 1.625 1.788
unter 6 Jahre 4.809 2.466 2.343 220 112 108
6 bis unter 15 Jahre 7.210 3.708 3.502 353 189 164
15 bis unter 18 Jahre 2.376 1.237 1.139 119 65 54
18 bis unter 25 Jahre 6.098 3.150 2.948 303 147 156
25 bis unter 35 Jahre 10.602 5.480 5.121 641 298 343
35 bis unter 45 Jahre 10.912 5.507 5.406 716 325 391
45 bis unter 65 Jahre 23.735 11.789 11.946 1.372 677 695
65 Jahre und mehr 18.133 8.090 10.043 383 155 227
(Spät-)Aussiedler/-innen 2.712 1.274 1.437 154 69 85
15 bis unter 65 Jahre 1.890 928 962 109 53 56
15 bis unter 75 Jahre 2.395 1.152 1.243 137 63 74
unter 6 Jahre / / / / / /
6 bis unter 15 Jahre 15 ( 8) ( 8) / / /
15 bis unter 18 Jahre ( 8) / / / / /
18 bis unter 25 Jahre 39 20 19 / / /
25 bis unter 35 Jahre 232 116 115 14 ( 7) /
35 bis unter 45 Jahre 585 298 288 32 15 16
45 bis unter 65 Jahre 1.027 491 536 60 28 32
65 Jahre und mehr 803 336 467 42 14 28
Ausländer/-innen 12.508 6.440 6.068 1.944 871 1.073
15 bis unter 65 Jahre 9.490 4.942 4.548 1.407 615 791
15 bis unter 75 Jahre 10.142 5.230 4.912 1.532 664 868
unter 6 Jahre 762 389 373 126 64 62
6 bis unter 15 Jahre 1.151 608 543 228 123 105
15 bis unter 18 Jahre 372 201 171 77 42 36
18 bis unter 25 Jahre 1.082 598 484 163 80 83
25 bis unter 35 Jahre 2.542 1.352 1.190 299 130 169
35 bis unter 45 Jahre 2.402 1.224 1.177 370 144 226
45 bis unter 65 Jahre 3.093 1.567 1.527 498 219 278
65 Jahre und mehr 1.105 500 605 184 69 115
Erstergebnisse des Mikrozensus 2023 - Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten.
() = Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert aufgrund der Fallzahl (71 bis einschließlich 119) statistisch relativ unsicher ist (relativer Standardfehler durchschnittlich zwischen 10 % und 15 %)
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert aufgrund der geringen Fallzahl (70 oder weniger) nicht sicher genug ist (relativer Standardfehler durchschnittlich über 15 %)
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
Tabelle 2: Rentenbezieher in Privathaushalten 2023 nach überwiegendem Lebensunterhalt
insgesamt Bürgergeld und Sozialhilfe
Altersgruppen, Status, Nationalität insgesamt Männer Frauen insgesamt Männer Frauen
in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000 in 1 000
Insgesamt 17.837 7.862 9.976 276 119 156
15 bis unter 65 Jahre 1.334 624 710 65 29 36
15 bis unter 75 Jahre 9.695 4.497 5.198 210 94 115
unter 6 Jahre / / / / / /
6 bis unter 15 Jahre / / / / / /
15 bis unter 18 Jahre / / / / / /
18 bis unter 25 Jahre / / / / / /
25 bis unter 35 Jahre / / / / / /
35 bis unter 45 Jahre 12 / ( 7) / / /
45 bis unter 65 Jahre 1.322 618 704 65 29 36
65 Jahre und mehr 16.503 7.238 9.265 210 90 120
(Spät-)Aussiedler/-innen 803 340 463 31 11 21
15 bis unter 65 Jahre 60 29 31 / / /
15 bis unter 75 Jahre 520 233 287 24 ( 9) 15
unter 6 Jahre / / / / / /
6 bis unter 15 Jahre / / / / / /
15 bis unter 18 Jahre / / / / / /
18 bis unter 25 Jahre / / / / / /
25 bis unter 35 Jahre / / / / / /
35 bis unter 45 Jahre / / / / / /
45 bis unter 65 Jahre 59 28 31 / / /
65 Jahre und mehr 743 311 432 28 ( 9) 19
Ausländer/-innen 1.007 478 528 105 43 62
15 bis unter 65 Jahre 135 63 72 21 / 14
15 bis unter 75 Jahre 629 287 343 83 34 49
unter 6 Jahre / / / / / /
6 bis unter 15 Jahre / / / / / /
15 bis unter 18 Jahre / / / / / /
18 bis unter 25 Jahre / / / / / /
25 bis unter 35 Jahre / / / / / /
35 bis unter 45 Jahre / / / / / /
45 bis unter 65 Jahre 132 61 71 21 / 14
65 Jahre und mehr 871 415 456 83 35 48
Erstergebnisse des Mikrozensus 2023 - Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten.
() = Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert aufgrund der Fallzahl (71 bis einschließlich 119) statistisch relativ unsicher ist (relativer Standardfehler durchschnittlich zwischen 10 % und 15 %)
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert aufgrund der geringen Fallzahl (70 oder weniger) nicht sicher genug ist (relativer Standardfehler durchschnittlich über 15 %)
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
Tabelle 3: Bevölkerung in Privathaushalten 2023 nach Beteiligung am Erwerbsleben
insgesamt Männer Frauen
Altersgruppen, Status, Nationalität insgesamt Erwerbspersonen Erwerbstätige
Erwerbstätigenquote
Erwerbslose
Erwerbslosenquote
insgesamt Erwerbspersonen Erwerbstätige
Erwerbstätigenquote
Erwerbslose
Erwerbslosenquote
insgesamt Erwerbspersonen Erwerbstätige
Erwerbstätigenquote
Erwerbslose
Erwerbslosenquote
in 1 000 in 1 000 in 1 000 in % in 1 000 in % in 1 000 in 1 000 in 1 000 in % in 1 000 in % in 1 000 in 1 000 in 1 000 in % in 1 000 in %
Insgesamt 83.875 44.479 43.117 51,4 1.362 3,1 41.427 23.682 22.909 55,3 773 3,3 42.448 20.796 20.207 47,6 589 2,8
15 bis unter 65 Jahre 53.723 42.832 41.489 77,2 1.343 3,1 27.163 22.714 21.954 80,8 761 3,4 26.560 20.118 19.535 73,6 583 2,9
15 bis unter 75 Jahre 63.171 44.275 42.914 67,9 1.360 3,1 31.614 23.550 22.778 72,1 772 3,3 31.558 20.725 20.136 63,8 589 2,8
unter 6 Jahre 4.809 / / / / / 2.466 / / / / / 2.343 / / / / /
6 bis unter 15 Jahre 7.210 / / / / / 3.708 / / / / / 3.502 / / / / /
15 bis unter 18 Jahre 2.376 384 348 14,6 36 9,4 1.237 212 191 15,4 20 9,4 1.139 173 157 13,8 15 8,7
18 bis unter 25 Jahre 6.098 4.167 3.921 64,3 246 5,9 3.150 2.236 2.093 66,4 144 6,4 2.948 1.931 1.828 62,0 103 5,3
25 bis unter 35 Jahre 10.602 9.176 8.841 83,4 336 3,7 5.480 5.003 4.814 87,8 189 3,8 5.121 4.173 4.027 78,6 147 3,5
35 bis unter 45 Jahre 10.912 9.635 9.351 85,7 284 2,9 5.507 5.149 4.994 90,7 155 3,0 5.406 4.485 4.357 80,6 129 2,9
45 bis unter 65 Jahre 23.735 19.470 19.028 80,2 442 2,3 11.789 10.114 9.862 83,7 252 2,5 11.946 9.356 9.166 76,7 190 2,0
65 Jahre und mehr 18.133 1.646 1.628 9,0 19 1,2 8.090 968 956 11,8 12 1,2 10.043 678 672 6,7 ( 7) (1,0)
(Spät-)Aussiedler/-innen 2.712 1.693 1.650 60,8 43 2,5 1.274 871 848 66,6 22 2,5 1.437 822 802 55,8 20 2,4
15 bis unter 65 Jahre 1.890 1.620 1.578 83,5 42 2,6 928 831 809 87,2 22 2,6 962 789 769 79,9 20 2,5
15 bis unter 75 Jahre 2.395 1.689 1.647 68,8 43 2,5 1.152 868 846 73,4 22 2,5 1.243 821 801 64,4 20 2,4
unter 6 Jahre / / / / / / / / / / / / / / / / / /
6 bis unter 15 Jahre 15 / / / / / ( 8) / / / / / ( 8) / / / / /
15 bis unter 18 Jahre ( 8) / / / / / / / / / / / / / / / / /
18 bis unter 25 Jahre 39 29 28 71,8 / / 20 15 14 70,0 / / 19 15 14 73,7 / /
25 bis unter 35 Jahre 232 203 196 84,5 (7) (3,6) 116 108 104 89,7 / / 115 95 92 80,0 / /
35 bis unter 45 Jahre 585 529 514 87,9 15 2,8 298 280 273 91,6 ( 7) (2,5) 288 248 241 83,7 ( 7) (2,8)
45 bis unter 65 Jahre 1.027 858 839 81,7 19 2,2 491 428 418 85,1 10 2,3 536 430 422 78,7 ( 8) (1,9)
65 Jahre und mehr 803 73 72 9,0 / / 336 39 39 11,6 / / 467 33 33 7,1 / /
Ausländer/-innen 12.508 6.761 6.320 50,5 441 6,5 6.440 4.037 3.784 58,8 253 6,3 6.068 2.724 2.536 41,8 188 6,9
15 bis unter 65 Jahre 9.490 6.651 6.212 65,5 439 6,6 4.942 3.969 3.717 75,2 252 6,3 4.548 2.682 2.495 54,9 187 7,0
15 bis unter 75 Jahre 10.142 6.750 6.309 62,2 441 6,5 5.230 4.031 3.778 72,2 253 6,3 4.912 2.718 2.531 51,5 188 6,9
unter 6 Jahre 762 / / / / / 389 / / / / / 373 / / / / /
6 bis unter 15 Jahre 1.151 / / / / / 608 / / / / / 543 / / / / /
15 bis unter 18 Jahre 372 37 30 8,1 / / 201 20 ( 16) (8,0) / / 171 17 ( 14) (8,2) / /
18 bis unter 25 Jahre 1.082 662 596 55,1 66 10,0 598 409 368 61,5 41 10,0 484 253 228 47,1 25 9,9
25 bis unter 35 Jahre 2.542 1.901 1.769 69,6 132 6,9 1.352 1.180 1.104 81,7 76 6,4 1.190 720 664 55,8 56 7,8
35 bis unter 45 Jahre 2.402 1.794 1.682 70,0 112 6,2 1.224 1.078 1.018 83,2 60 5,6 1.177 716 664 56,4 52 7,3
45 bis unter 65 Jahre 3.093 2.257 2.136 69,1 121 5,4 1.567 1.281 1.210 77,2 71 5,5 1.527 976 925 60,6 51 5,2
65 Jahre und mehr 1.105 109 107 9,7 / / 500 68 67 13,4 / / 605 41 40 6,6 / /
Erstergebnisse des Mikrozensus 2023 - Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten.
() = Aussagewert eingeschränkt, da der Zahlenwert aufgrund der Fallzahl (71 bis einschließlich 119) statistisch relativ unsicher ist (relativer Standardfehler durchschnittlich zwischen 10 % und 15 %)
/ = Keine Angabe, da Zahlenwert aufgrund der geringen Fallzahl (70 oder weniger) nicht sicher genug ist (relativer Standardfehler durchschnittlich über 15 %)
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024
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