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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf

(insgesamt 65 Einzelfragen)

Fraktion

Die Linke

Ressort

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Datum

03.02.2025

Aktualisiert

07.02.2025

BT20/1316420.12.2024

Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf

Kleine Anfrage

Volltext (unformatiert)

Deutscher Bundestag Drucksache 20/13164 20. Wahlperiode 20.12.2024 Kleine Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Heidi Reichinnek, Gökay Akbulut, Matthias W. Birkwald, Jörg Cezanne, Ates Gürpinar, Sören Pellmann, Dr. Petra Sitte, Kathrin Vogler und der Gruppe Die Linke Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf Nach wie vor nehmen deutlich mehr Frauen Freistellungsmöglichkeiten mit Bezug zur Sorgearbeit wie Elternzeit in Anspruch (www.destatis.de/DE/Theme n/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-3/elternzeit.html). Nach der Schonzeit kommt es immer wieder zu Kündigungen und auch die „Diskriminierung von Eltern und Pflegenden im Job ist weit verbreitet“ (www.antidiskri minierungsstelle.de/SharedDocs/aktuelles/DE/2022/20220524_Caregiverstudi e.html). Abseits dessen müssen Personen mit negativen Konsequenzen auf dem Arbeitsmarkt rechnen, wenn sie sich entscheiden, Kinder zu bekommen oder Angehörige zu pflegen. Insbesondere Mütter, aber auch Väter bekommen beispielsweise aufgrund der Elternschaft schlechtere Karrierechancen, niedrigere Erwerbseinkommen und Renten zu spüren (www.ifo.de/pressemitteilung/2024-0 4-04/ifo-institut-econpol-europe-elternschaft-verstaerkt-ungleichheit). Zuletzt wurde über die Abschaffung der sogenannten Mütterrente (Rentenpunkte für Kindererziehungszeiten) diskutiert, was den Fragestellerinnen und Fragestellern zufolge insbesondere die Situation von Frauen deutlich verschlechtern würde (www.augsburger-allgemeine.de/politik/haushalt-ampel-nimmt-muetterr ente-ins-visier-102994148). Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung würde die Abschaffung der Mütterrente die Altersarmut und den Gender Pension Gap erhöhen. Besser wäre es, der Ungleichheit während der Erwerbsphase entgegenzuwirken (www.diw.de/de/diw_01.c.909876.de/abschaffu ng_der_muetterrente_wuerde_altersarmut_und_gender_pension_gap_erhoehe n.html). Hinsichtlich der Pflege warnte Anfang des Jahres 2024 Diakonie- Präsident Rüdiger Schuch vor einem Zusammenbruch des Pflegesystems, falls pflegende Angehörige nicht die notwendige Unterstützung erhielten (www.aerz tezeitung.de/Politik/Diakonie-Praesident-Kollabiert-die-haeusliche-Pflege-bric ht-das-Pflegesystem-zusammen-448369.html). Der Handlungsbedarf, um Pflege und Sorgearbeit im Allgemeinen zu verbessern, wurde von der Gruppe Die Linke im Deutschen Bundestag immer wieder betont (s. Bundestagsdrucksachen 20/12004 und 20/6546). Die Fragestellerinnen und Fragesteller wollen sich mit der Kleinen Anfrage ein Bild von der Situation von Eltern und Pflegenden, der entsprechenden Vereinbarkeit mit dem Job sowie von etwaigen Langzeitfolgen für die Betroffenen machen. Wir fragen die Bundesregierung:  1. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf in Deutschland zu verbessern, wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan?  2. Welche konkreten Pläne hatte die Bundesregierung, um die Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf in Deutschland zu verbessern, und welche dieser Pläne hat sie umgesetzt beziehungsweise hat sie nicht umgesetzt?  3. Wie viele Frauen und wie viele Männer bezogen nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 Rentenpunkte aufgrund von Kindererziehungszeiten (bitte nach Bundesländern differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? a) Wie viele bezogen 2,5 Rentenpunkte? b) Wie viele bezogen 3 Rentenpunkte?  4. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Kosten für die Mütterrente absolut und prozentual gesehen zum Gesamthaushalt, Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie zu dem Bruttoinlandsprodukt?  5. Wie viele Frauen mussten nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 im Rentenalter Grundsicherung im Alter beziehen (bitte nach Bundesländern differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)?  6. Welche Auswirkungen hinsichtlich Armut hätte eine Abschaffung der Mütterrente laut Kenntnis der Bundesregierung auf die (bisher) anspruchsberechtigten Personen?  7. Wie viele Frauen und Männer müssten nach Kenntnis der Bundesregierung aufgrund der Abschaffung der Mütterrente voraussichtlich Grundsicherung im Alter beantragen (bitte nach Bundesländern differenzieren)?  8. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Gender Pension Gap (bitte zwischen mit und ohne Hinterbliebenenrente und Hinterbliebenenpensionen sowie Bundesland differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)?  9. Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Rentenansprüche von Männern, Frauen, Vätern und Müttern entwickelt (bitte nach insgesamt, gesetzlicher Rente, Betriebsrente und privater Vorsorge und Bundesländern differenzieren sowie aktuellste verfügbaren Daten ausweisen)? 10. Wie viele Personen waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 in Elternzeit, Pflegezeit, Familienpflegezeit und beziehungsweise oder Mutterschutz (bitte nach insgesamt, Bundesland und Geschlecht differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 11. Wie viele Kündigungen a) während einer Elternzeit, b) während einer Pflegezeit, c) während einer Familienpflegezeit, d) während des Mutterschutzes standen nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 bei den zuständigen Landesbehörden oder bei der von ihnen bestimmten Stelle zur Überprüfung an, und wie viele davon wurden genehmigt (bitte jeweils nach Jahr, Bundesländer und Geschlecht differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 12. Welche Maßnahmen müssten nach Kenntnis der Bundesregierung erfolgen, damit die Wochenarbeitszeit von in Teilzeit arbeitenden Frauen gesteigert und so das allgemeine Arbeitsvolumen erhöht werden könnte? 13. Welche Gründe haben nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 dazu geführt, dass die Stille Reserve nicht für die Erwerbstätigkeit verfügbar war (bitte nach Bundesländer, Geschlecht und Altersgruppe unterscheiden sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 14. Welchen Einfluss hat nach Kenntnis der Bundesregierung Elternschaft auf das Lebenseinkommen von Frauen beziehungsweise Männern in Euro (bitte zwischen insgesamt, Geschlecht sowie mit und ohne Kinder und Bundesland differenzieren)? 15. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 das durchschnittliche Lebenseinkommen von Männern, Vätern, Frauen und Müttern in Deutschland (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 16. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 das durchschnittliche Haushaltsbruttoeinkommen je Haushalt bei Paaren sowie Alleinerziehenden mit ein beziehungsweise zwei Kindern (bitte auch das jeweilige Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf ausweisen sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 17. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Gender Pay Gap in Deutschland (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 18. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Erwerbskonstellation von erwerbstätigen Paaren mit minderjährigen Kindern im Haushalt zusammengesetzt (bitte auch aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 19. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der Frauen nach Erwerbsstatus und Alter des jüngsten Kindes (bitte nach insgesamt, kein Kind, mindestens ein Kind und jüngstem Kind sowie Bundesländer und Altersgruppen der Frauen [unter 20, 2130, 31–40, 41–50 sowie 50 und älter] differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 20. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Erwerbstätigenquote von Müttern und Vätern nach Alter des jüngsten Kindes sowie insgesamt (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 21. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Erwerbstätigenquote der 18- bis 64- Jährigen in Deutschland nach Geschlecht (bitte auch nach insgesamt, Bundesländer sowie Altersgruppen [unter 20, 21 bis 30, 31 bis 40, 41 bis 50, 51 bis 60 sowie 60 und älter] differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 22. Welche Anteile hatten nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die jeweiligen Erwerbsmodelle von Eltern in Paarfamilien mit Kindern unter 18 Jahren (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 23. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Erwerbstätigkeit der Elternteile bei gemischtgeschlechtlichen Paaren (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 24. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der Bevölkerung, der in einer Familie mit Kindern unter 18 Jahren lebte (bitte nach insgesamt, Paarfamilie und Ein-Eltern-Familie sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 25. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Anzahl der Kinder nach Familienform (bitte nach insgesamt, Paarfamilie und Ein-Eltern-Familie sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 26. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Gruppe der Ein-Eltern-Familien nach Geschlecht zusammengesetzt (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 27. Was ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Hauptgrund, warum Eltern in Teilzeit arbeiten (bitte nach Geschlecht und Bundesländer differenzieren)? 28. Wie viele Frauen und Männer haben nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 Elterngeld in Anspruch genommen (bitte nach insgesamt, Art der Inanspruchnahme sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 29. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der durchschnittliche Anspruch auf Elterngeld in Deutschland nach Erwerbsstatus der Eltern vor der Geburt und nach Geschlecht (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 30. Wie groß war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der Mütter und Väter, die den Höchstbetrag des Elterngeldes ausgezahlt bekommen haben (bitte auch aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 31. Wie ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Gender Care Gap sowie die durchschnittliche Zeitverwendung für Erwerbs- und unbezahlte Arbeit insgesamt und nach Aktivitäten von Vätern und Müttern ab 18 Jahren in Haushalten von Paaren mit Kindern und von Alleinerziehenden auf Basis der letzten zwei Zeitverwendungserhebungen ausgestaltet? 32. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der Frauen und Männer der erwerbstätigen Alleinerziehenden mit jüngeren Kindern (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 33. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Betreuungsquote von Kindern unter drei beziehungsweise sechs sowie zwischen sechs und 14 Jahren in Kindertagesbetreuung (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 34. Welche fünf Landkreise je Bundesland hatten nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2023 und 2024 den geringsten beziehungsweise höchsten Anteil an Kindern unter drei beziehungsweise sechs Jahren in Kindertagesbetreuung (bitte nach Jahren differenzieren)? 35. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die öffentlichen Finanzmittel für die Kindertagesbetreuung pro Kind unter sechs Jahren (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 36. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Elternzeitquote bei Eltern mit Kindern unter drei beziehungsweise sechs Jahren (bitte nach insgesamt und Geschlecht sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 37. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil an Müttern und Vätern mit Kindern unter sechs Jahren, die wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen möchten, aber scheitern (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 38. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil an Müttern und Vätern, die nach der Geburt eines Kindes in die Erwerbsarbeit zurückkehrten (bitte nach Voll- und Teilzeit sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 39. Wie viele Mütter beziehungsweise Väter haben nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 an Mutterbeziehungsweise Vater-Kind-Kuren teilgenommen (bitte auch die Zahl der begleitenden Kinder ausweisen und nach insgesamt und Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 40. Welche Belastungsgründe gaben Mütter beziehungsweise Väter nach Kenntnis der Bundesregierung als Grund für eine entsprechende Eltern- Kind-Kur an? 41. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die durchschnittlich steuerlich geltend gemachten Kinderbetreuungskosten je Kind und der entsprechende Anteil an Kindern mit Betreuungskosten (bitte nach unter drei Jahren, drei bis unter sechs Jahren, sechs bis unter elf Jahren und elf bis unter 14 Jahren sowie insgesamt und Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 42. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die durchschnittlich steuerlich geltend gemachten Kinderbetreuungskosten nach Einkommen der Eltern und der entsprechende Anteil an Kindern mit Betreuungskosten (bitte nach jährlichem Einkommen von weniger als 20 000 Euro, 20 001 bis 40 000 Euro, 40 001 bis 60 000 Euro, 60 001 bis 80 000 Euro, 80 001 bis 100 000 Euro und mehr als 100 000 Euro sowie insgesamt und Bundesländer differenzieren und aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 43. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Anzahl der Kinderkrankengeldtage entwickelt (bitte auch nach Bundesland sowie Geschlecht des Elternteils differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 44. Wie viel gaben Eltern nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 im Durchschnitt im Monat in Euro für ihre Kinder aus (bitte nach Paarfamilien und Alleinerziehenden, insgesamt und Bundesländer sowie materieller Grundversorgung und anderen Ausgaben und Alter des Kindes nach unter drei Jahren, drei bis unter sechs Jahren, sechs bis unter elf Jahren und elf bis unter 14 Jahren differenzieren und den jeweiligen Anteil an Kindern sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 45. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der zu Hause sowie in Heimen versorgten Pflegebedürftigen in Deutschland (bitte nach insgesamt und Altersgruppe sowie Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 46. Wie viele Jahren versorgten nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 pflegende An- und Zugehörige die zu pflegende Person durchschnittlich? 47. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Auslastung der verfügbaren Tagespflegeplätze in deutschen Pflegeheimen (bitte auch nach Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 48. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Anzahl der Haushaltshilfen im deutschen Gesundheitswesen nach Bundesland (Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung [GKV]; bitte auch aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 49. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Anzahl der ausschließlich sowie im Nebenjob geringfügig Beschäftigten in Privathaushalten (bitte auch nach Geschlecht und Bundesländer differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 50. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2023 und 2024 die Anzahl der unangemeldeten Arbeitsverhältnisse in Privathaushalten (bitte gern auch vorliegende Schätzungen sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen und nach Jahren differenzieren)? 51. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 die Kosten für einen stationären Pflegeplatz in Deutschland in Euro pro Monat (bitte auch nach Bundesländer und Pflegegrad differenzieren sowie aktuellste verfügbare Daten ausweisen)? 52. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 das Pflegegeld nach Pflegegrad? 53. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2014, 2019, 2022, 2023 und 2024 der Anteil der Pflegegeldbezieherinnen und Pflegegeldbezieher nach Pflegegrad? 54. Welche Gründe führen nach Kenntnis der Bundesregierung zur Nichtnutzung der Familienpflegezeit in Deutschland? 55. Hält die Bundesregierung es generell für sinnvoll, die Elternzeit gleich dem Mutterschutz (möglicherweise auch anteilig) als ununterbrochene Tätigkeit zu klassifizieren, um so der Benachteiligungen von Eltern entgegenzuwirken? a) Wenn ja, plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, wieso nicht? 56. Wie viele Diskriminierungsfälle betreut nach Kenntnis der Bundesregierung die Antidiskriminierungsstelle des Bundes seit 2022, bei der beschäftigte Eltern oder pflegende Angehörige aufgrund der Inanspruchnahme von Eltern-, Pflege- oder Familienpflegezeit oder des Rechts auf Fernbleiben von der Arbeit im akuten Pflegefall (§ 2 des Pflegezeitgesetzes [ PflegeZG]) benachteiligt wurden (bitte nach Grund der Inanspruchnahme, Jahr, Bundesländer und Geschlecht differenzieren)? 57. Hält die Bundesregierung es für sinnvoll, die Erfassung von Diskriminierungen im Zusammenhang mit Elternschaft oder bei der Pflege nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu verbessern, um Schutzlücken zulasten Fürsorgeleistender zu schließen? a) Wenn ja, plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, wieso nicht? 58. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, die „Überforderungsklausel“ bei Brückenteilzeit zu überarbeiten und für die Unternehmen übersichtlicher zu gestalten? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 59. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um haushaltsnahe Dienstleistungen zu fördern? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 60. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um Rentenansprüche von Pflegepersonen zu stärken? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 61. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die Bürokratiedichte für pflegende An- und Zugehörige aufzulösen und eine Leistung aus einer Hand einzuführen? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) wenn nein, warum nicht? 62. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die Pflege- und Familienpflegezeit weiterzuentwickeln? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 63. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die Auszeit der Eltern nach der Geburt von Kindern zu erweitern (mitunter als Familienstartzeit bekannt)? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 64. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um den Kündigungsschutz von Eltern zu verbessern? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? 65. Plant die Bundesregierung konkrete Maßnahmen, um die Höchst- und Mindestbeträge des Elterngeldes (an vergangene, aktuelle und kommende Preisentwicklungen) anzupassen? a) Wenn ja, welche, und mit welchem Zeitplan? b) Wenn nein, warum nicht? Berlin, den 16. Dezember 2024 Heidi Reichinnek, Sören Pellmann und Gruppe Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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