[Deutscher Bundestag Drucksache 17/5654
17. Wahlperiode 26. 04. 2011
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
vom 21. April 2011 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten René Röspel, Dr. Ernst Dieter
Rossmann, Willi Brase, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Priska Hinz (Herborn), Birgitt Bender, Kai Gehring,
weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/5404 –
Offene Fragen zum Vierten Stammzellbericht der Bundesregierung sowie zur
Förderung und Regulierung der Stammzellforschung in Deutschland
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Am 9. Februar 2011 hat der Bundesminister für Gesundheit, Dr. Philipp
Rösler, im Rahmen der parlamentarischen Befragung der Bundesregierung
dem Deutschen Bundestag den Vierten Bericht der Bundesregierung über die
Durchführung des Stammzellgesetzes vorgestellt (Plenarprotokoll 17/89).
Dieser Bericht umfasst erstmals den Zeitraum, in dem das Gesetz zur
Sicherstellung des Embryonenschutzes im Zusammenhang mit Einfuhr und
Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen (Stammzellgesetz) durch
Beschluss des Deutschen Bundestages vom 11. April 2008 geändert wurde. Aus
diesem Grunde enthält der Bericht erstmals Ausführungen zu den Folgen der
einmaligen Verschiebung des Stichtages auf den 1. Mai 2007.
Bedauerlicherweise war jedoch weder das Antwortverhalten der
Bundesregierung noch die zur Verfügung stehende Zeit hinreichend, um alle offenen
Fragen der Mitglieder des Deutschen Bundestages zu beantworten.
1. An welchen Standorten in Deutschland werden Forschungsprojekte mit
embryonalen Stammzellen durchgeführt (bitte um tabellarische Übersicht
nach Ort und Bundesland)?
Bislang wurden 63 Genehmigungen zur Einfuhr und/oder Verwendung
humaner embryonaler Stammzellen erteilt. Die Genehmigungen ergingen an
insgesamt 49 (natürliche oder juristische) Personen an 36 Einrichtungen in 14
Bundesländern (siehe Anhang I).
Im Übrigen sind die Anzahl der erteilten Genehmigungen und die Personen/
Institutionen, an die diese Genehmigungen erteilt wurden, dem Register nach
§ 11 StZG (Stammzellgesetz) zu entnehmen, das auf den Internetseiten des
Robert Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden kann. Dort ist auch der Ort
angegeben, an dem das jeweilige Forschungsvorhaben durchgeführt wird.
2. Welche Projekte zur Stammzellforschung mit embryonalen Stammzellen
werden derzeit mit Bundesmitteln gefördert (bitte aufschlüsseln nach
Geschäftsbereich, Zuordnung Kapitel/Titelgruppe/Titel, Forschungsziel,
Laufzeit der Projekte, Höhe der Bundesmittel über die Gesamtlaufzeit und
in den einzelnen Jahren, beteiligte Bundes- und Landesbehörden sowie
Kooperationspartner)?
Derzeit wird in neun der mit Bundesmitteln im
Gesundheitsforschungsprogramm geförderten Projekten mit humanen embryonalen Stammzellen
gearbeitet, wobei Bundesmittel in Höhe von 3,8 Mio. Euro verausgabt werden.
Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, dass in keinem der aufgeführten Projekte
ausschließlich mit embryonalen Stammzellen gearbeitet wird, sondern dass auch
stets mindestens ein weiterer Zelltyp zum Einsatz kommt. Zu den weiteren
Punkten der Frage siehe Anhang II. Weitere Bundes- und Landesbehörden
sowie Kooperationspartner (neben möglichen Verbundpartnern aus der
Forschung) sind nicht beteiligt.
3. Welche Projekte zur Stammzellforschung mit adulten Stammzellen werden
derzeit mit Bundesmitteln gefördert (bitte aufschlüsseln nach
Geschäftsbereich, Zuordnung Kapitel/Titelgruppe/Titel, Forschungsziel, Laufzeit der
Projekte, Höhe der Bundesmittel über die Gesamtlaufzeit und in den
einzelnen Jahren, beteiligte Bundes- und Landesbehörden sowie
Kooperationspartner)?
Derzeit wird in 85 mit Bundesmitteln geförderten Projekten mit adulten
Stammzellen gearbeitet (Gesundheitsforschungsprogramm: 69,
Biotechnologieprogramm: 16), wobei Bundesmittel in Höhe von ca. 72,8 Mio. Euro
verausgabt werden (davon Gesundheitsforschungsprogramm: ca. 24,5 Mio. Euro und
Biotechnologieprogramm ca. 48,4 Mio. Euro). Wichtig ist dabei zu
berücksichtigen, dass in vielen der aufgeführten Projekte neben den adulten Stammzellen
auch weitere Zelltypen zum Einsatz kommen. Zu den weiteren Punkten der
Frage siehe Anhang III.
Bei den Zentren für Regenerative Therapien beteiligen sich die Bundesländer
der jeweiligen Standorte (Sachsen und Berlin/Brandenburg) mit jeweils 25
Prozent an der Förderung. Weitere Kooperationspartner (neben möglichen
Verbundpartnern) sind nicht beteiligt.
4. Welche Projekte zur Stammzellforschung mit Stammzellen aus der
Nabelschnur werden derzeit mit Bundesmitteln gefördert (bitte aufschlüsseln
nach Geschäftsbereich, Zuordnung Kapitel/Titelgruppe/Titel,
Forschungsziel, Laufzeit der Projekte, Höhe der Bundesmittel über die Gesamtlaufzeit
und in den einzelnen Jahren, beteiligte Bundes- und Landesbehörden
sowie Kooperationspartner)?
Derzeit wird in 13 mit Bundesmitteln im Gesundheitsforschungsprogramm
geförderten Projekten mit Nabelschnur(blut)-Stammzellen gearbeitet, wobei
Bundesmittel in Höhe von 4,2 Mio. Euro verausgabt werden. Nur in dreien der
aufgeführten Projekte wird ausschließlich mit Nabelschnur(blut)-Stammzellen
gearbeitet. In den anderen werden neben diesen auch weitere Zelltypen
untersucht. Zu den weiteren Punkten der Frage siehe Anhang IV. Weitere Bundes-
und Landesbehörden sowie Kooperationspartner (neben möglichen
Verbundpartnern aus der Forschung) sind nicht beteiligt.
5. Welche Projekte zur Stammzellforschung mit induzierten pluripotenten
Stammzellen werden derzeit mit Bundesmitteln gefördert (bitte
aufschlüsseln nach Geschäftsbereich, Zuordnung Kapitel/Titelgruppe/Titel,
Forschungsziel, Laufzeit der Projekte, Höhe der Bundesmittel über die
Gesamtlaufzeit und in den einzelnen Jahren, beteiligte Bundes- und
Landesbehörden sowie Kooperationspartner)?
Derzeit wird in 38 mit Bundesmitteln geförderten Projekten mit induzierten
pluripotenten Stammzellen (iPS) bzw. an deren Herstellung gearbeitet
(Gesundheitsforschungsprogramm: 37, Biotechnologieprogramm: 1), wobei
Bundesmittel in Höhe von ca. 15,9 Mio. Euro verausgabt werden (davon
Gesundheitsforschungsprogramm: ca. 13,3 Mio. Euro, Biotechnologieprogramm ca.
2,6 Mio. Euro). Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, dass in vielen der
aufgeführten Projekte neben den iPS-Zellen auch weitere Zelltypen zum Einsatz
kommen. Zu den weiteren Punkten der Frage siehe Anhang V. Weitere Bundes-
und Landesbehörden sowie Kooperationspartner (neben möglichen
Verbundpartnern aus der Forschung) sind nicht beteiligt.
6. Liegen der Bundesregierung Kenntnisse darüber vor, ob bei mit
Bundesmitteln geförderten embryonalen Stammzellprojekten Patente beim
Europäischen Patentamt beantragt wurden?
Wenn ja, zu welchen Projekten, und wann wurden die Patentanträge
eingereicht, und in welcher Höhe wurden bzw. werden diese Projekte mit
Bundesmitteln gefördert (Höhe der Bundesmittel über die Gesamtlaufzeit und
in den einzelnen Jahren)?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse vor, ob bei mit Bundesmitteln
geförderten Projekten mit embryonalen Stammzellen Patente beim
Europäischen Patentamt beantragt wurden.
7. Teilt die Bundesregierung die Auffassung des Generalanwalts Yves Bot
vom Europäischen Gerichtshof, der in seinem Plädoyer zum Streitfall
eines Patents des Stammzellforschers Prof. Dr. Oliver Brüstle auf
embryonale Stammzellen am 10. März 2011 ausführte, dass Zellen, die die
Fähigkeit in sich tragen, sich zu einem vollständigen Menschen zu entwickeln
(totipotente Zellen) rechtlich als menschliche Embryonen zu bewerten und
daher von der Patentierung ausgeschlossen werden müssen?
Generalanwälte haben nach Artikel 252 Absatz 1 Satz 1 des Vertrags über die
Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) die Aufgabe, den Gerichtshof
der Europäischen Union (EuGH) bei der Erfüllung seiner Aufgaben zu
unterstützen. Der Gerichtshof ist an die Schlussanträge des Generalanwalts nicht
gebunden. Für die Rechtslage in Deutschland ist maßgeblich, wie der Gerichtshof
die ihm vom Bundesgerichtshof (BGH) unterbreiteten Vorlagefragen zu dem
sog. Brüstle-Patent beantwortet und wie der BGH anschließend die Vorgaben
des EuGH in seiner Entscheidung umsetzt. Die Bundesregierung sieht daher
keinen Anlass, zu den Ausführungen des Generalanwalts Yves Bot Stellung zu
nehmen.
8. Wie bewertet die Bundesregierung vergleichend die Entwicklung in den
Bereichen der adulten und der embryonalen Stammzellforschung sowie
der Forschung an und mit induzierten pluripotenten Stammzellen, und mit
welchen Fördersummen wurden diese drei Felder seit 2001 gefördert (bitte
um tabellarische Übersicht)?
Die Erfahrungsberichte der Bundesregierung, zuletzt der Vierte
Erfahrungsbericht (Bundestagsdrucksache 17/4760), stellen die Entwicklungen der humanen
embryonalen Stammzellforschung in ihren Grundzügen dar. Die Berichte
stellen auch die Ergebnisse der Forschung an anderen Formen menschlicher
Stammzellen dar.
Danach ergibt sich, dass es notwendig erscheint, die verschiedenen Ansätze
weiterzuverfolgen und miteinander zu vergleichen, um die bisher gewonnenen
Erkenntnisse nutzen und weiterentwickeln zu können. Nur auf diese Weise
könne festgestellt werden, welche Zellen und Verfahren für bestimmte
Fragestellungen am besten geeignet sind.
Seit 2001 (inklusive der laufenden Projekte) wird kontinuierlich und in großem
Umfang an adulten Stammzellen geforscht (im
Gesundheitsforschungsprogramm in 140 Projekten für ca. 36 Mio. Euro; im Biotechnologieprogramm in
50 Projekten für ca. 42 Mio. Euro). Insgesamt wurde und wird im
Gesundheitsforschungsprogramm seit 2001 in 27 Projekten für ca. 6,8 Mio. Euro mit
humanen embryonalen Stammzellen gearbeitet. Im
Gesundheitsforschungsprogramm werden seit 2001 20 Projekte mit Nabelschnur(blut)-Stammzellen mit
Fördermitteln in Höhe von 5,1 Mio. Euro unterstützt. Diese verteilen sich in
etwa gleich über den gesamten Berichtszeitraum. Arbeiten mit induzierten
pluripotenten Stammzellen (iPS) finden erst seit Ende 2008 statt. Im
Biotechnologieprogramm wird ein Projekt mit diesen Zellen mit ca. 0,8 Mio. Euro
gefördert. Im Gesundheitsforschungsprogramm sind es 37 Projekte, für die ca.
9,4 Mio. Euro verausgabt werden (siehe Anhang VI). Zur plausiblen
Darstellung erfolgt die Berechnung der genannten Fördermittel so, dass sie nur für die
genannte Zellart berücksichtigt werden (wenn also in einem Projekt mit zwei
Zelltypen gearbeitet wird, entfallen auf jeden Zelltyp 50 Prozent der
Fördermittel).
9. In welchem Umfang waren diese Projekte nicht nur auf einen Zelltypus
gerichtet, sondern nutzten mehrere Quellen von Stammzellen, ggf. in
vergleichenden Untersuchungen (bitte um tabellarische Übersicht)?
Wie aus den tabellarischen Übersichten zu den Fragen 2 bis 5 ersichtlich, wird
bei allen Arbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen stets auch
mindestens ein weiterer Zelltyp untersucht. Bei den 85 Projekten, in denen adulte
Stammzellen Forschungsgegenstand sind, ist dies bei 16 der Projekte der Fall.
Auch in Projekten mit iPS-Zellen werden oft andere Zellen untersucht (in 20
von 38). Nur drei der 13 Projekte, die Nabelschnur(blut)-Stammzellen
untersuchen, beschäftigen sich ausschließlich mit diesen.
10. Wie viele embryonale Stammzelllinien und wie viele induzierte
pluripotente Stammzelllinien sind international verfügbar, und für welche
dieser Zelllinien wäre grundsätzlich ein Import nach Deutschland zulässig?
Nach öffentlich verfügbaren Angaben waren mit Stand Ende 2010 etwa 1 300
originäre humane embryonale Stammzelllinien verfügbar. Wie viele dieser Zell-
Linien den Bedingungen des § 4 Absatz 2 StZG entsprechen und folglich im
Falle ihrer Verfügbarkeit für die Forschung nach Deutschland importiert
werden könnten, ist der Bundesregierung nicht bekannt.
Zur Zahl derzeit existierender hiPS-Zell-Linien gibt es nur wenig
aussagekräftige Daten, da diese Linien (im Gegensatz zu humanen embryonalen
Stammzelllinien) nur in geringem Umfang in Stammzellregistern aufgeführt werden.
Zur Verfügbarkeit der Linien liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse vor.
11. Welche krankheitsspezifischen Stammzelllinien sind international
verfügbar (bitte um tabellarische Übersicht mit Krankheitsbild und Quelle
der Zellen, also ob sie zum Beispiel von Embryonen nach einer
Präimplantationsdiagnostik – PID stammen)?
Nach derzeitiger Kenntnis des RKI existierten bis Ende 2010 die in Anhang VII
dargestellten krankheitsspezifischen humanen embryonalen Stammzelllinien,
von denen mit nur einer Ausnahme alle Linien aus Embryonen stammen, an
denen im Rahmen einer in-vitro Fertilisations-Behandlung eine PID durchgeführt
wurde; eine Linie wurde durch genetische Veränderung erzeugt.
12. Ist die Tatsache, dass der Vierte Stammzellbericht durch den
Bundesminister für Gesundheit vorgestellt wurde, dahingehend zu verstehen,
dass sich der Fokus der Bundesregierung in Bezug auf die Förderung der
Stammzellforschung von der Grundlagenforschung hin zur
therapeutischen Option verschoben hat bzw. verschiebt, und falls nein, was waren
die Gründe für den Beschluss, den Bericht durch den Bundesminister für
Gesundheit und nicht durch die Bundesministerin für Bildung und
Forschung vorzustellen?
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das
Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sind für das StZG gemeinsam federführend
zuständig. Dabei ist das BMBF für die Gesetzgebung, das BMG für die
Durchführung des Gesetzes in erster Linie verantwortlich. Da der Stammzellbericht
in den Bereich der Durchführung des Gesetzes fällt, wurde der Vierte
Stammzellbericht der Bundesregierung durch den Bundesminister für Gesundheit
vorgestellt.
13. Ist die Ausführung des Parlamentarischen Staatsekretärs bei der
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, dass sich die im
Stammzellbericht beschriebenen Projekte „kaum“ mit der Forschung zur
Therapieanwendung befassen, dahingehend zu verstehen, dass es bereits
einzelne Projekte in Deutschland mit einer (absehbaren)
Therapieanwendung gibt, und falls ja, welche wären dies?
Im Stammzellregister des RKIs finden sich zurzeit keine Projekte, die auf eine
absehbare Anwendung von humanen embryonalen Stammzellen zur Therapie
gerichtet sind. Anwendungsbezogene Forschungsvorhaben mit humanen
embryonalen Stammzellen zielen zurzeit weniger auf eine Anwendung im
therapeutischen Bereich ab, als eher auf Wirkstoff-Screening und
pharmakotoxikologische Tests für die Entwicklung neuer Medikamente.
14. Wie begründet die Bundesregierung vor dem Hintergrund, dass nach dem
Stammzellgesetz die Nutzung von embryonalen Stammzellen hochrangig
und alternativlos sein muss, die nach Aussage des Parlamentarischen
Staatsekretärs bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung,
Thomas Rachel, bei der Befragung der Bundesregierung vom 9. Februar
2011 konstatierte Verschiebung des Schwerpunkts der embryonalen
Stammzellforschung hin zu pharma- bzw. toxikologischen Tests sowie
Wirkstoffscreenings?
Die Aussage, dass eine ganze Reihe von im Berichtszeitraum genehmigten
Projekten auf die Entwicklung von Grundlagen für verbesserte In-vitro-
Testsysteme zielt, ist zutreffend. Die Hochrangigkeit und Alternativlosigkeit werden
zunächst als Bestandteil der Prüfung der ethischen Vertretbarkeit von der
Zentralen Ethikkommission für Stammzellenforschung (ZES) und dem RKI als
Genehmigungsbehörde bewertet. Wenn die ethische Vertretbarkeit gegeben ist
und die sonstigen Bestimmungen des StZG für eine Genehmigung erfüllt sind,
wird eine Genehmigung durch das RKI erteilt. Die wesentlichen
Begründungselemente für die vom RKI erteilten Genehmigungen sind dem
Stammzellregister des RKI zu entnehmen. Die Erforderlichkeit der Verwendung von humanen
embryonalen Stammzellen für die jeweilige Forschungsfrage wurde im
jeweiligen Antragsverfahren geprüft. Die maßgeblichen Gründe dafür, warum in den
entsprechenden Forschungsprojekten humane embryonale Stammzellen
genutzt werden dürfen, sind im Register nach § 11 StZG jeweils dargelegt.
15. Ist davon auszugehen, dass Wirkstoffscreenings bzw. pharma-/
toxikologischen Tests, die perspektivisch mittels embryonaler Stammzellen
durchgeführt werden sollen, bereits heute stattfinden, oder handelt es sich
hierbei ausschließlich um neuartige Tests bzw. Substanzen, die bisher
nicht getestet werden können?
Wirkstoffscreenings und (sicherheits)pharmakologische in-vitro-
Untersuchungen werden bereits heute durchgeführt. Allerdings wird hierbei häufig auf
tierische oder immortalisierte humane Zellen zurückgegriffen, die unter Umständen
nicht alle für die Fragestellung wichtigen Aspekte vollständig abbilden. Aus
humanen embryonalen Stammzellen gewonnene menschliche Zellen könnten
in derartigen Tests eingesetzt werden, was zu einer deutlichen Erhöhung ihrer
Aussagekraft führen könnte. Des Weiteren könnten durch gezielte
Differenzierung von humanen embryonalen Stammzellen auch menschliche Zelltypen
verfügbar werden (beispielsweise spezifische Typen menschlicher Neurone), die
bislang in-vitro nicht verfügbar sind. Mittels derart differenzierter Zellen wären
auch vollkommen neue in-vitro-Testsysteme denkbar, beispielsweise zur
Identifizierung therapeutisch wirksamer Substanzen oder zum Nachweis
humanspezifischer Toxizität.
16. Aus welchen Gründen wurden die im Bericht erwähnten Projekte
abgelehnt, und warum werden diese Gründe bzw. ablehnenden Bescheide im
Gegensatz zu den Kurzdarstellungen der zugelassenen Importe nicht
veröffentlicht?
§ 11 StZG bestimmt, dass die Angaben über die embryonalen Stammzellen und
die Grunddaten der genehmigten Forschungsvorhaben durch die zuständige
Behörde in einem öffentlich zugänglichen Register zu führen sind. Angaben zu
abgelehnten Forschungsvorhaben werden daher nicht veröffentlicht.
17. Was spricht aus Sicht der Bundesregierung dagegen, die Bewertung der
Einzelprojekte durch die Zentrale Ethikkommission für
Stammzellforschung schriftlich auch im Internet zu veröffentlichen?
Im Register des RKI werden die maßgeblichen Gründe beispielsweise für die
Hochrangigkeit der Forschungsziele dargelegt. In diese Darstellungen fließen
auch Argumente ein, die im Rahmen der Beratung der Anträge von der ZES als
für die Antragsbewertung wesentlich befunden wurden. Darüber hinaus ist in
§ 14 („Tätigkeitsbericht und Unterrichtung der Öffentlichkeit“) der ZES-
Verordnung bestimmt, dass die ZES in Form eines jährlichen Tätigkeitsberichtes
Rechenschaft über ihre Tätigkeit abzulegen hat. Der Tätigkeitsbericht wird
vom BMG veröffentlicht. Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung der
Stellungnahmen der ZES zu Einzelprojekten sehen das StZG und die ZES-
Verordnung nicht vor.
18. Wurden bereits Importanträge abgelehnt, da sie das Kriterium der
„Alternativlosigkeit“ nicht erfüllt haben, und falls ja, welche Anträge waren
dies?
Es wird auf die Antwort zu Frage 16 verwiesen.
19. Ist das Kriterium der „Alternativlosigkeit“ bei Forschungsprojekten auch
dann gegeben, wenn sich andere Forschungsgruppen bereits mit
alternativen Forschungsansätzen (etwa mit induzierten pluripotenten
Stammzellen oder mit adulten Stammzellen) befassen oder müssen die Alternativen
bereits klinisch erprobt bzw. etabliert sein?
Im Rahmen der Prüfung der Frage, ob die Verwendung von humanen
embryonalen Stammzellen erforderlich ist, ist gemäß § 5 Nummer 2 Buchstabe b StZG
jeweils für die konkret im Antrag formulierten Forschungsziele zu klären, ob
sich der mit dem Forschungsvorhaben angestrebte Erkenntnisgewinn
voraussichtlich nur mit humanen embryonalen Stammzellen erreichen lässt. Der
Forscher kann nicht auf eine alternative Methode verwiesen werden, wenn sich
aufgrund seiner wissenschaftlich begründeten Darlegung mit Blick auf den
jeweiligen Stand des Wissens ergibt, dass mit der alternativen Methode keine
gleichwertigen wissenschaftlichen Ergebnisse erwartet werden können.
20. Wurden bereits Importanträge abgelehnt, da sie das Kriterium der
„Hochrangigkeit“ nicht erfüllt haben, und falls ja, welche Anträge waren dies?
Es wird auf die Antwort zu Frage 16 verwiesen.
21. Welche Maßstäbe müssen laut Auffassung der Bundesregierung für eine
Hochrangigkeit und welche für eine Alternativlosigkeit von
Forschungsprojekten mit embryonalen Stammzellen gelten – dürfen zum Beispiel
auch Projekte zur Erforschung von Krankheitsbildern/Therapien mit
embryonalen Stammzellen gefördert werden, die bereits mit adulten
Stammzellen durchgeführt werden?
Die Hochrangigkeit ist jeweils einzelfallbezogen zu prüfen. Insbesondere
wegen der Besonderheit der einzelnen Projekte, der Komplexität der
aufgeworfenen Fragen und auch des sich schnell verändernden aktuellen Kenntnisstandes
zu humanen embryonalen Stammzellen wie auch zu den vergleichend zu
berücksichtigenden Forschungen mit anderen Zellarten sind die Fragen und
Abwägungen jeweils sehr spezifisch. Über die Vorgaben des StZG hinausgehende
allgemeine Festlegungen zur Bestimmung des Begriffes „Hochrangigkeit“ sind
nicht getroffen. Hinsichtlich der Notwendigkeit der Verwendung von humanen
embryonalen Stammzellen wird auf die Antwort zu Frage 19 verwiesen.
22. Fallen die bisher genehmigten Forschungsprojekte zur Testung
bestimmter Medikamente/toxikologischer Eigenschaften unter das Kriterium
(nach § 5 Nummer 1 des Stammzellgesetzes – StZG) „hochrangiges
Forschungsziel für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn im Rahmen der
Grundlagenforschung“ oder unter das Kriterium „Erweiterung
medizinischer Kenntnisse bei der Entwicklung diagnostischer, präventiver oder
therapeutischer Verfahren zur Anwendung bei Menschen“, und aus
welchen Gründen?
Die Schaffung von Grundlagen für verbesserte in-vitro-Testsysteme, wie sie
beispielweise zur Identifizierung neuer Wirkstoffe oder zur Überprüfung der
pharmakologischen Eigenschaften von Medikamenten benötigt werden,
können sowohl Fragen der Grundlagenforschung als auch Aspekte betreffen, die
der Erweiterung medizinischer Erkenntnisse bei der Entwicklung
diagnostischer, präventiver oder therapeutischer Verfahren zur Anwendung beim
Menschen dienen. So sind in vielen der entsprechenden Vorhaben zunächst
Untersuchungen zur Differenzierung von humanen embryonalen Stammzellen in
spezifische Typen menschlicher Zellen vorgesehen, wobei beispielsweise die Rolle
intrazellulärer Signalwege während der Differenzierung aufgeklärt werden soll.
Weiterführende Fragen können innerhalb desselben Projektes auch auf die
Schaffung konkreter Voraussetzungen für in-vitro-Testsysteme zielen, die
beispielsweise im Bereich der frühzeitigen Vermeidung möglicher
Arzneimittelrisiken von Bedeutung sein könnten.
23. Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass im Rahmen der von
Unternehmen wie der Evotec AG oder der Miltenyi Biotec GmbH beantragten
Projekte bzw. Importe keine kommerziellen Interessen verfolgt werden
bzw. eine Nutzung der importierten embryonalen Stammzellen für
kommerzielle Zwecke wirksam ausgeschlossen ist?
Nach dem StZG sind die Einfuhr und die Verwendung von humanen
embryonalen Stammzellen grundsätzlich verboten (§ 4 Absatz 1 StZG). Einzig
zugelassen sind die Einfuhr und die Verwendung von humanen embryonalen
Stammzellen zu Forschungszwecken unter den im Gesetz bestimmten engen
Voraussetzungen (vgl. insbesondere § 4 Absatz 2, § 5 und § 6 StZG).
24. Haben in den Fällen von abgelehnten Importanträgen alle Antragsteller
die ablehnenden Bescheide akzeptiert oder sind einzelne Antragsteller
rechtlich gegen die Ablehnung vorgegangen?
25. In wie vielen Fällen wurde nach einem ersten, ablehnenden Bescheid eine
Überarbeitung des Importantrages vorgenommen mit der Folge, dass der
Import doch noch genehmigt wurde bzw. werden konnte?
Die Fragen 24 und 25 werden im Zusammenhang beantwortet.
Von insgesamt drei Versagungen sind zwei ohne Rechtsmittel bestandskräftig
geworden. In einem dritten Fall wurde ein Forschungsvorhaben zunächst
abgelehnt. Nach Widerspruch des Antragstellers wurde das Verfahren antragsgemäß
ausgesetzt. Nach neuem Tatsachenvortrag des Antragstellers, in dessen
Rahmen neu erhobene Daten zur Vorklärung wesentlicher Projektfragen vorgelegt
wurden, war das Projekt genehmigungsfähig.
26. Liegen den zuständigen Stellen bereits Importanträge für embryonale
Stammzelllinien aus anderen Ländern als USA, Schweden, Israel und
Großbritannien vor (bitte um tabellarische Übersicht)?
Bislang wurden – neben Genehmigungen zur Einfuhr und Verwendung von
humanen embryonalen Stammzelllinien von Institutionen in Großbritannien,
Israel, Schweden und den USA – auch Genehmigungen zur Einfuhr und
Verwendung von humanen embryonalen Stammzelllinien erteilt, die in Japan und
Singapur abgeleitet worden sind (siehe Anhang VIII).
Angaben zu den humanen embryonalen Stammzelllinien, deren Import nach
Deutschland genehmigt wurde, sowie zur Herkunft dieser Linien können im
Übrigen dem Register nach § 11 StZG entnommen werden, das auf den
Internetseiten des RKI eingesehen werden kann.
27. Teilt die Bundesregierung die Auffassung des Robert Koch-Instituts
(vgl. DIE WELT „Verbotene Stammzellforschung“ vom 27. November
2008), dass der prominente deutsche Stammzellforscher Prof. Dr. Jürgen
Hescheler einen Teil seiner Experimente ohne eine hinreichende
Genehmigung durchgeführt hat, und welche Schlussfolgerungen hat die
Bundesregierung aus diesen Berichten gezogen?
28. Zu welchem Ergebnis sind die staatsanwaltschaftlichen Prüfungen in
Bezug auf den oben genannten Fall gekommen, und sieht die
Bundesregierung gesetzgeberischen Handlungsbedarf in Bezug auf die
„Nachkontrolle“ von Arbeiten mit genehmigten Stammzelllinien?
Die Fragen 27 und 28 werden im Zusammenhang beantwortet.
Das RKI hat seinerzeit Anhaltspunkte für Arbeiten mit humanen embryonalen
Stammzellen ohne Vorliegen der erforderlichen Genehmigungen geprüft und
auf Anforderung der Staatsanwaltschaft Köln dieser seine Prüfergebnisse
übermittelt. Es ist Aufgabe der zuständigen Staatsanwaltschaften bzw. Gerichte, die
Abläufe im Einzelfall zu klären und zu bewerten und die ggf. nötigen
rechtlichen Schlussfolgerungen zu ziehen; gleiches gilt für die Mitteilung des
Ergebnisses der staatsanwaltschaftlichen Prüfung.
Nach Auffassung der Bundesregierung besteht im Hinblick auf das StZG kein
gesetzgeberischer Handlungsbedarf.
29. Wurden die administrativen Abläufe in der Anwendung des
Stammzellgesetzes im Nachgang zur Debatte über den „Fall Hescheler“ überprüft,
damit zukünftig Forscherinnen und Forscher nicht in die Gefahr geraten,
dass sie fälschlicherweise davon ausgehen, dass Forschungen zulässig
sind, die jedoch von der Importgenehmigung nicht umfasst sind, und falls
ja, welche Änderungen wurden hierzu vorgenommen?
Aus Sicht der Bundesregierung ist das Genehmigungsverfahren hinreichend
beschrieben. Die Antragssteller haben jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu
ihrem Genehmigungsverfahren mit dem RKI zu klären. Zu einer Änderung der
administrativen Abläufe wird daher kein Anlass gesehen.
30. Wurden bereits Bußgelder nach § 14 des StZG verhängt, und falls ja, in
welchen Fällen, und aus welchem Grund?
Es wurden bislang keine Bußgeldverfahren gemäß § 14 StZG durchgeführt.
31. Sind der Bundesregierung Fälle bekannt, in denen Personen embryonale
Stammzellen ohne Genehmigung nach § 6 Absatz 1 StZG importiert
haben (falls ja, bitte um tabellarische Übersicht)?
Der Bundesregierung sind keine Fälle bekannt, in denen Personen humane
embryonale Stammzellen ohne Genehmigung nach Deutschland importiert haben.
32. Wann werden die neuen Mitglieder der Zentralen Ethikkommission für
Stammzellenforschung (ZES) in 2011 berufen, und wie findet das
Auswahlverfahren statt?
Nach § 8 Absatz 2 StZG werden die Mitglieder der ZES von der
Bundesregierung berufen. Derzeit wird das aktuelle Berufungsverfahren innerhalb der
Bundesregierung unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben abgestimmt.
33. Gab es bereits Projekte, bei denen aufgrund von Interessenkonflikten
Mitglieder der ZES von einer Begutachtung von Importanträgen
abgesehen haben, und falls ja, in wie vielen Fällen, und wie wird in solchen
Fällen verfahren?
Im Genehmigungsverfahren nach dem StZG gelten die allgemeinen
Bestimmungen der §§ 20, 21 VwVfG zum Ausschluss der Mitwirkung von Personen,
die kraft Gesetzes von der Mitwirkung im Verfahren ausgeschlossen sind oder
bei denen ein Anschein der Befangenheit besteht. Danach sind Mitglieder der
Kommission von der Mitwirkung an Antragsverfahren zu
Forschungsprojekten, die sie selbst durchführen oder an denen sie beteiligt sind, ausgeschlossen.
34. In wie vielen Fällen hat eine Minderheit der ZES gegen einen
Importantrag gestimmt und aus welchen Gründen (bitte um tabellarische
Übersicht)?
Für 59 von 63 der bislang genehmigten Anträge wurde in der ZES
Einstimmigkeit bei der Entscheidung über die jeweilige Stellungnahme erzielt. In vier
Fällen wurde die Stellungnahme jeweils mehrheitlich beschlossen.
Aus § 10 Absatz 1 und 5 ZES Verordnung in Verbindung mit § 12 Absatz 4
ZES Verordnung ergibt sich, dass die Beratungen und Beschlüsse der ZES
vertraulich zu behandeln sind. Weitergehende Angaben bezüglich der Beratungen
und Beschlüsse der ZES zu einzelnen Anträgen sind deshalb nicht möglich.
35. Teilt die Bundesregierung die Rechtsauffassung, dass das geltende
Stammzellgesetz auch einen Import von humanen embryonalen
Stammzelllinien für die Durchführung einer klinischen Studie ermöglicht oder
wäre für ein entsprechendes Anliegen zunächst eine Änderung des
Stammzellgesetzes erforderlich?
Die Verwendung von humanen embryonalen Stammzellen ist nach § 5 Absatz 1
StZG auch für Forschungsarbeiten mit dem Ziel der Erweiterung der
Kenntnisse bei der Entwicklung diagnostischer, präventiver oder therapeutischer
Verfahren zulässig. Sobald ein entsprechender Antrag dem RKI zur Entscheidung
vorliegt, wird das RKI unter Berücksichtigung der für die Antragsbewertung
notwendigen Sachumstände des Einzelfalls entscheiden.
36. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse vor, welche Auswirkungen die
einmalige Verschiebung des Stichtages auf die von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft in 2006 (Stellungnahme „Stammzellforschung in
Deutschland – Möglichkeiten und Perspektiven“) konstatierte
„Behinderung durch Patente und ‚Material Transfer Agreements‘ (MTA)“ hatte,
und falls ja, welche Auswirkungen hatte die Veränderung?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse vor, welche Auswirkung die
einmalige Verschiebung des Stichtags auf die von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft in 2006 konstatierte Behinderung durch Patente und Material
Transfer Agreements (MTA) hatte.
37. Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse dahingehend vor, inwiefern die
internationale Zusammenarbeit und die Öffnung gegenüber anderen
internationalen Partnern nach der Änderung des Stammzellgesetzes
zugenommen hat, und welche der genehmigten Projekte finden ausdrücklich
in Kooperation mit internationalen Partnern statt (bitte um tabellarische
Übersicht)?
Der Bundesregierung liegen keine vollständigen Informationen über die
Einbindung internationaler Partner in Forschungsprojekte mit humanen
embryonalen Stammzellen vor. Eine Einschätzung, ob die internationale Zusammenarbeit
und die Öffnung gegenüber anderen internationalen Partnern nach der
Änderung des StZG zugenommen hat, ist daher nicht möglich.
38. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung Anzeichen, dass die
einmalige Verschiebung des Stichtages im Stammzellgesetz positive
Auswirkungen auf die internationale Wahrnehmung des Forschungsstandortes
Deutschland im Bereich Stammzellforschung hatte?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse vor, ob es durch die einmalige
Verschiebung des Stichtags im StZG positive Auswirkungen auf die
internationale Wahrnehmung des Forschungsstandorts Deutschland im Bereich der
Stammzellforschung gegeben hat.
Von Seiten der Wissenschaft liegen keine Hinweise vor, dass eine Mitarbeit in
internationalen Kooperationen beeinträchtigt ist.
39. Ist es richtig, dass das Bundesforschungsministerium, wie in einem
Artikel in der „Passauer Neue Presse“ vom 28. Januar 2011 dargestellt, ein
Projekt mit Bundesmitteln finanziert, in dem Rechtswissenschaftler
Kriterien für die Schutzwürdigkeit von Embryonen aufstellen?
Falls ja, wie lautet der Projekttitel, wie hoch ist der Gesamtetat und die
Laufzeit des Projekts und dient dieses Projekt dem Ziel, eine Änderung
des Embryonenschutzgesetzes und des Stammzellgesetzes anzustreben?
Das Projekt mit dem Titel „Entwicklungsbiologische Totipotenz; Bestimmung
als normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer
entwicklungsbiologischer Erkenntnisse“ mit einem Gesamtetat von 708 780 Euro
(Teilprojekt A, Universität Bonn: 244 961 Euro, Teilprojekt B, Universität
Passau: 246 295 Euro, und Teilprojekt C, Medizinische Hochschule Hannover:
217 524 Euro) wird im Rahmen der Forschung zu Ethischen, Rechtlichen und
Sozialen Aspekten der modernen Lebenswissenschaften (ELSA) gefördert. Die
Laufzeit des Vorhabens begann am 1. Oktober 2010 und endet am 30.
September 2013.
Ergänzend wird auf die Antwort des Parlamentarischen Staatsekretärs bei der
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, auf die
Schriftliche Frage 60 der Abgeordneten Priska Hinz (Herborn) auf
Bundestagsdrucksache 17/5121, hingewiesen.
40. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den seit 2009
beobachtbaren Entwicklungen in den USA hinsichtlich der Bewertung
des „informed consent“ der Eltern der jeweiligen Embryonen, und wird
die Bundesregierung, ebenso wie in den USA durch die National
Institutes of Health (NIH) erfolgt, transparente Kriterien zur Bewertung des
„informed consent“ für deutsche Forschungsprojekte veröffentlichen?
41. Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass man aufgrund der
strikteren Vorgaben für die informierte Zustimmung der Eltern in den USA
nunmehr davon sprechen könnte, dass zumindest die Vorgaben für die
Nutzung von vor dem deutschen Stichtag hergestellten Stammzelllinien in
Deutschland liberaler sind als die Vorgaben in den USA, und falls ja, wie
bewertet die Bundesregierung diese Tatsache?
42. Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass in der Vergangenheit
zumindest teilweise die Formulare für die informierte Zustimmung der
Eltern zur Verwendung von Embryonen für die embryonale
Stammzellforschung zu allgemein abgefasst wurden, und welche Schlussfolgerungen
zieht die Bundesregierung aus dieser Erkenntnis (vgl. Nature „Diseased
cells fail to win approval“ Vol. 465 vom 17. Juni 2010)?
Die Fragen 40 bis 42 werden im Zusammenhang beantwortet.
Die informierte Einwilligung ist nach den Bestimmungen des StZG nicht
Genehmigungsvoraussetzung. Der Gesetzgeber hat bewusst darauf verzichtet, die
informierte Einwilligung positiv zu normieren. Er hat daher den
überfraktionellen Gesetzentwurf der Abgeordneten Dr. Maria Böhmer et al.
(Bundestagsdrucksache 14/8394) dahingehend abgeändert, dass die embryonalen
Stammzellen in Übereinstimmung mit der Rechtslage im Herkunftsland gewonnen
sein müssen (vgl. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für
Forschung, Bildung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen
Bundestagsdrucksache 14/8846).
Die NIH-Regelungen sind maßgeblich für die öffentliche Forschungsförderung
in den USA und konstituieren nicht die Rechtslage in den USA als
Herkunftsland. Die Nichteinhaltung bestimmter – teils im Übrigen erst nach dem
Zeitpunkt der Gewinnung der humanen embryonalen Stammzellen formulierter –
Förderbestimmungen der NIH der USA ist daher kein Versagungsgrund nach
dem deutschen StZG, sofern nicht zugleich Anhaltspunkte dafür bestehen, dass
bei der Ableitung von humanen embryonalen Stammzelllinien, deren Import
und Verwendung in der Vergangenheit genehmigt wurde, zum Zeitpunkt der
Ableitung der Linien bestehende Bestimmungen oder Gesetze im
Herkunftsland nicht beachtet wurden. Solche Hinweise lagen für humane embryonale
Stammzelllinien, deren Import und Verwendung beantragt wurde, bislang nicht
vor.
43. War der Bundesregierung bekannt, dass die Spender der Embryonen für
die Stammzelllinien H9 und H7 nach aktuellem Stand des Wissens nicht
vorab darüber informiert worden waren, dass die späteren
Stammzelllinien auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden könnten und ist
die Frage, ob die Spender eines Embryos (zur Etablierung einer
Stammzelllinie) über eine mögliche kommerzielle Verwertung der Stammzellen
informiert werden müssen, ein Kriterium bei der Bewertung von
Importanträgen?
Die informed consent-Formulare, die für die Ableitung der humanen
embryonalen Stammzelllinien H7 (WA07) und H9 (WA09) verwendet wurden, können
über das Stammzellregister der University of Massachusetts (UMASS)
eingesehen werden.
Ergänzend wird auf die Antwort zu den Fragen 40 bis 42 hingewiesen.
44. Welche Auswirkungen hat der aktuelle Rechtsstreit in den USA über die
staatliche Förderung von Forschungsprojekten mit embryonalen
Stammzellen auf die deutsche Forschungslandschaft und teilt die
Bundesregierung die Auffassung, dass die Rechtsunsicherheit in den USA auch die
deutsche Stammzellforschung negativ beeinflusst (vgl. auch Nature „US
stem-cell chaos felt abroad“ Vol. 467 vom 9. September 2010)?
Der aktuelle Rechtsstreit in den USA hat auf die gesetzlichen Möglichkeiten,
Stammzellforschung in Deutschland durchzuführen, keine unmittelbaren
Folgen. Die Bundesregierung gibt darüber hinaus grundsätzlich keine
Bewertungen zu internen Rechtsstreitigkeiten anderer Staaten ab.
45. Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus Studien, die
unter anderem in der Zeitschrift „Nature“ publiziert wurden (Nature
„Flaw in induced-stem-cell model“Vol. 470 vom 3. Februar 2011), die
darauf hindeuten, dass die Reprogrammierung von differenzierten Zellen
in ein quasi-embryonales Stadium dazu führt, dass man Zellen erhält, die
zwar ein Potential wie embryonale Stammzellen besitzen, die jedoch
weiterhin eine Art „Gedächtnis“ ihrer Herkunftszellen in sich tragen und
mithin andere Eigenschaften haben als Zelllinien, die aus einem Embryo
entwickelt wurden?
Nach derzeitigem Kenntnisstand stellen alternative Verfahren zur Herstellung
pluripotenter Stammzellen noch junge Entwicklungen dar, und es besteht noch
viel Forschungsbedarf, um sie differenziert bewerten zu können. Es bleiben
noch essentielle Fragen zu klären, etwa zur Sicherheit dieser Zellen bei einem
möglichen therapeutischen Einsatz und zu ihrer funktionellen Vergleichbarkeit
mit humanen embryonalen Stammzellen (siehe auch Vierter Erfahrungsbericht
der Bundesregierung über die Durchführung des StZGes – Kapitel 2.4.5).
46. Wann erwartet die Bundesregierung angesichts der nunmehr dritten
Genehmigung für eine klinische Studie mit menschlichen embryonalen
Stammzellen durch die Food and Drug Administration (FDA) in den
USA einen ersten Antrag für eine klinische Studie in Deutschland, und
sind nach Ansicht der Bundesregierung die rechtlichen Kriterien zur
Bewertung eines solchen Studienentwurfs hinreichend oder besteht hier
noch Nachbesserungsbedarf?
Der Bundesregierung liegen keine Anhaltspunkte vor, wann eine Anmeldung
einer auf humanen embryonalen Stammzellen basierenden klinischen Studie in
Deutschland zu erwarten ist. Die rechtlichen Regelungen zur Bewertung sind
hinreichend.
Ergänzend wird auf die Antwort zu Frage 35 hingewiesen.
47. Wären die drei bisher von der FDA genehmigten Studien mit humanen
embryonalen Stammzelllinien in Deutschland zulässig oder wäre ein
entsprechendes Projekt in Deutschland rechtlich unzulässig?
Eine Bewertung, ob die drei bisher von der FDA genehmigten klinischen
Studien mit humanen embryonalen Stammzelllinien in Deutschland zulässig
wären oder ob ein entsprechendes Projekt in Deutschland rechtlich zulässig
wäre, ist aufgrund unzureichender Informationen über die Ausgestaltung der
Studien und der für die Antragsbewertung notwendigen Sachumstände des
Einzelfalls nicht möglich.
Ergänzend wird auf die Antwort zu Frage 35 hingewiesen.
48. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den aktuellen
Stand der drei von der FDA genehmigten klinischen Studien mit
humanen embryonalen Stammzellen vor?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über den aktuellen Stand der
drei von der FDA genehmigten klinischen Studien mit humanen embryonalen
Stammzellen vor.
49. Wie bewertet die Bundesregierung die aktuelle Situation des European
Human Embryonic Stem Cell Registry und gab es bereits Erfolge
hinsichtlich der Weiterfinanzierung des Registers?
Das European Human Embryonic Stem Cell Registry (hESCReg) wurde 2007
etabliert und enthält Informationen zu ca. 650 humanen embryonalen
Stammzelllinien. Eine Förderung durch die Europäische Union erfolgte im Rahmen
des 7. Forschungsrahmenprogramms von 2007 bis 2010. Nach Auffassung der
Bundesregierung stellt das Register gegenwärtig für deutsche
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine hilfreiche Ressource dar, um Charakteristika
verschiedener Stammzelllinien in einer einfach zu bedienenden Datenbank zu
vergleichen. Im Hinblick auf die Weiterfinanzierung des Registers liegen der
Bundesregierung keine Informationen vor.
50. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Aktivitäten der
Gruppe „Stem Cell Watch“ vor (vgl. Nature „Mystery fraud accusations“,
Vol. 467 vom 28. Oktober 2010) und waren auch deutsche
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Aktivitäten bzw. der Kritik dieser
selbst ernannten Gruppe betroffen?
Der Bundesregierung liegen keine über mediale Informationen hinausgehenden
Kenntnisse über die Aktivitäten der Gruppe „Stem Cell Watch“ vor. Es ist nicht
bekannt, ob auch deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den
Aktivitäten der Gruppe betroffen waren.
51. Welches Verhandlungsziel verfolgt die Bundesregierung in den
Beratungen über das 8. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union
hinsichtlich der embryonalen Stammzellforschung/der verbrauchenden
Embryonenforschung und strebt die Bundesregierung erneut eine
Protokollerklärung an?
52. Hält es die Bundesregierung für erreichbar, dass sich die Europäische
Kommission erneut dazu verpflichtet, keine Projekte zur Förderung
vorzuschlagen, die die Zerstörung von Embryonen enthalten, einschließlich
der Gewinnung neuer embryonaler Stammzellen?
Die Fragen 51 und 52 werden im Zusammenhang beantwortet.
Im 7. Forschungsrahmenprogramm werden entsprechend der Forderung
Deutschlands keine embryonenverbrauchenden Forschungsprojekte gefördert.
Das 7. Forschungsrahmenprogramm sieht außerdem ein Verbot der
Finanzierung von Arbeiten zum reproduktiven Klonen, zur Keimbahnintervention und
zur Herstellung von Embryonen zu Forschungszwecken vor. Auch in den
Verhandlungen zum 8. Forschungsrahmenprogramm wird sich Deutschland dafür
einsetzen, den hohen Schutzstandard des 7. Forschungsrahmenprogramms im
neuen Rahmenprogramm zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund der
Erfahrungen mit dem 7. Forschungsrahmenprogramm hält die Bundesregierung dieses
Ziel grundsätzlich für erreichbar.
53. Wie schätzt die Bundesregierung allgemein die Entwicklung der
bioethischen Debatte in den anderen EU-Mitgliedstaaten ein, und teilt die
Bundesregierung die These, dass es tendenziell – im Bereich der
Stammzellforschung – eher zu einer Liberalisierung der einschlägigen rechtlichen
Vorgaben in den anderen Mitgliedstaaten gekommen ist?
Die Bundesregierung bewertet aus Rücksicht auf die Souveränität anderer
Nationen nicht interne Diskussionen anderer Länder.
Anhang
Anhang I
Bundesland Institution Anzahl der laufenden
Genehmigungen
Baden-Württemberg Universität Freiburg 2
Universität Heidelberg 1
Universität Konstanz 1
Universitätsklinikum Tübingen 1
Universitätsklinikum Ulm 1
Summe 6
Bayern Universität Erlangen-Nürnberg 1
Universität München 1
Universität Würzburg 2
Summe 4
Berlin Charité 2
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) 3
Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie 1
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik 2
Summe 8
Hessen Universität Gießen 2
Universitätsklinikum Frankfurt/Main 1
Paul-Ehrlich-Institut, Langen 1
Summe 4
Mecklenburg-Vorpommern Universität Rostock 1
Summe 1
Niedersachsen
Max-Planck-Institut für
Biophysikalische Chemie,
Göttingen
1
Universität Göttingen 2
Medizinische Hochschule Hannover (MHH) 3
Summe 6
Nordrhein-Westfalen Life & Brain GmbH, Bonn 1
Miltenyi Biotec GmbH, Bergisch Gladbach 1
Max-Planck-Institut für
molekulare Biomedizin,
Münster
4
Universitätsklinikum Düsseldorf 1
Universitätsklinikum Essen 1
Universität Bonn 3
Universität Dortmund 1
Universität Köln 7
Universität Münster 1
Summe 20
Rheinland-Pfalz Proteosys AG, Mainz 1
Summe 1
Saarland
Fraunhofer-Institut für
Biomedizinische Technik
(IBMT), Sankt Ingbert
2
Summe 2
Hamburg Universitätsklinikum Hamburg 2
Evotec AG, Hamburg 1
Summe 3
Sachsen TU Dresden 3
Summe 3
Sachsen-Anhalt Universität Halle 2
Summe 2
Schleswig-Holstein ZIP Kiel 1
Summe 1
Thüringen Universität Jena 1
Summe 1
Summe insgesamt 36 62*
* Ein Forschungsvorhaben, in dem humane embryonale Stammzellen verwendet wurden, wurde
abgeschlossen und wird hier folglich nicht mehr aufgeführt.
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Anhang II
Projekte mit humanen embryonalen Stammzellen
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundesmittel (in
€) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch
Adulte
SC
Nabelschnur
SC iPS Thema
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 242686 57300 0 0 x x
Verbundprojekt: iPS Zellen von gesunden
Probanden und Morbus Alzheimer Patienten -
Teilprojekt: Herstellung und Charakterisierung
der iPS Zellen
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 916625,53 319808,83 0 0 29073,53 x x
Verbund: Krankheitsspezifische induzierte
pluripotente Stammzellen; Teilprojekte Bonn:
Teilprojekt 3 (TP3): Neuro iPS; Teilprojekt 4
(TP4): Cardio iPS; Teilprojekt 5 (TP5): Protein
iPS
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 371722 126562 0 0 x x
Verbund: "Evaluation von iPS Zellen aus
Parkinson Patienten" , Teilprojekt #1, "iPS
Zellen aus Parkinson Patienten"
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 272158,1 117602,1 0 0 10691,1 x x
Verbund: "Evaluation von iPS-Zellen aus
Parkinson-Patienten" Teilprojekt #2,
"Funktionalitäts-Test neuronaler Transplantate"
Teilprojekt #3, "Immunogenität von iPS-Zellen"
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 410744,8 115519,8 0 0 10501,8 x x
Reprogrammierung menschlicher
spermatogonialer Stammzellen
3004 68531 01.10.2008 30.09.2011 156171,2 54857 14258,2 0 6283,2 x
Neurogenese aus parthenogenetischen
embryonalen Stammzellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 311720 85979 30358 0 x x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt MDC Berlin:
Differenzierungs - Mechanismen und
Reprogrammieren von mesenchymalen
Stammzellen (MSC)
3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 563585 148711,2 140555,8 0 26297 x x x
Verbundprojekt: Autologes bioartifizielles
Herzgewebe für die Herzgewebereparatur -
Teiprojekte 1 und 3: Parthenogenetische und
spermatogoniale Stammzellen für die
Herzgewebereparatur
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 435749,7 143595,1 183195,1 98103,5 38626,7 x x
Isolation und Charakterisierung von
Stammzellen aus dem adulten menschlichen
Ovar
Summe 3681162,33 1169935,03 368367,1 98103,5 121473,3 9
Mit Projektpauschale: 3802635,66
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Anhang III
Gesundheitsforschungsprogramm: Adulte Stammzellen
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundesmittel (in €) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch Adulte SC
Nabelschnur SC iPS Thema
3004 68531 01.02.2009 31.01.2012 248228 71076 44025,53 0 x
Verbund: Adulte menschliche
Stammzelllinien mit definiertem
Differenzierungspotential;
Teilprojekt Bielefeld:
Zellisolation
3004 68531 01.02.2009 31.01.2012 173951,4 61227,1 18846,3 0 7279,4 x
Verbund: Adulte menschliche
neuale Stammzelllinien mit
definiertem
Differenzierungspotential;
Teilprojekt Dresden:
Zellcharakterisierung.
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 391503,43 138505,73 0 0 12591,43 x
Verbundprojekt: Podozyten aus
adulten multipotenten
Progenitorzellen; Teilprojekt 1
(Tiermodelle und Zelllinien)
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 356879 170258 0 0 15478 x
Verbundprojekt: Podozyten aus
adulten multipotenten
Progenitorzellen; Teilprojekt 2
(Zellanalysen)
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 238518 47502 0 0 x
Verbundprojekt: iPS Zellen von
gesunden Probanden und
Morbus Alzheimer Patienten -
Teilprojekt: Hautbiopsien und
humane Hautzellkultur
3004 68531 01.02.2009 31.01.2012 379185,3 134354 39064,3 0 15765,3 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Zellen in Hoden von Primaten -
Makake und Mensch
3004 68531 01.02.2009 31.01.2012 242516 65870 27356 0 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Zellen in Hoden von Primaten -
Weißbüschelaffe
3004 68531 01.10.2008 30.09.2011 629767 251015 0 0 x
Reaktive Gliose ¿ eine neue
Quelle multipotenter
Stammzellen nach
Gehirnverletzung
3004 68531 01.01.2009 31.12.2011 489952,8 204149 63995,83 0 24376,8 x
Isolierung und Charakterisierung
von klonalen pluripotenten
humanen adulten germalen
Stammzelllinien
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 410744,8 115519,8 0 0 10501,8 x x
Reprogrammierung
menschlicher spermatogonialer
Stammzellen
3004 68531 01.10.2008 30.09.2011 358618,8 130006,8 0 0 11818,8 x Der multipotente Perizyt
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3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 238664,2 82582,5 65248,7 0 13439,2 x x
Verbundprojekt: Expansion von
Nabelschnurblut-Stammzellen
(CB-HSC); Teilprojekt
Technische Hochschule Aachen:
Expansion von
hämatopoetischen Stammzellen
aus dem Nabelschnurblut durch
Kokultur mit mesenchymalen
Stromazellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 253968 27656,23 31308 0 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Stammzellen zur Behandlung
von Herzerkrankungen;
Teilprojekt MPI Münster:
Pluripotente Stammzellen der
Keimbahn
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 275400 91800 33750 0 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Stammzellen zur Behandlung
von Herzerkrankungen;
Teilprojekt FLI
Bundesforschungsinstitut für
Tiergesundheit, Institut für
Nutztiergenetik: Evaluation
porciner pluripotenter
Keimbahnstammzellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 251449,25 86432,5 86534,23 0 15724,25 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Stammzellen zur Behandlung
von Herzerkrankungen;
Teilprojekt Universität Bonn:
Kardiale in vitro Differenzierung
von pluripotenten
Keimbahnstammzellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 236099,4 71582,5 48035,9 0 10874,4 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Stammzellen zur Behandlung
von Herzerkrankungen;
Teilprojet Universität zu Köln:
Von pluripotenten
Keimbahnstammzellen
abgeleitete Kardiomyozyten:
Immunogene und funktionale
Eigenschaften
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 239973,66 47446,91 31826,3 0 7206,66 x
Verbundprojekt: Pluripotente
Stammzellen zur Behandlung
von Herzerkrankungen;
Teilprojekt Universität Münster:
Transplantation von aus
pluripotenten
Keimbahnstammzellen
gewonnenen Kardiomyozyten
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3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 241023,06 83877,2 47760,49 0 11967,06 x x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt
Universität
Heidelberg/Mannheim:
Entwicklung GMP-konformer
Prozessierungstechniken für
MSC
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 364739,8 87629,3 74629,5 0 14750,8 x x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt
Universität Heidelberg: Gen-
und Proteinprofile humaner
MSC-Subpopulationen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 311720 85979 30358 0 x x x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt MDC
Berlin: Differenzierungs -
Mechanismen und
Reprogrammieren von
mesenchymalen Stammzellen
(MSC)
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 324456 90497,39 41874 0 x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt DKFZ
Heidelberg: Molekulare
Differenzierungsmerkmale zur
Bestimmung der Bildung von
spezifischen Myokard-, Leber-,
Fett- und Interstitialzellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 263652,5 91102 43015,5 0 12192,5 x x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt
Universität Würzburg: Humane
mesenchymale Stammzellen
(hMSCs) und induzierte
pluripotente MSCs:
Entwicklungspotenziale und
Epigenotyp
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3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 234954,4 74681,2 71381,2 0 13278,4 x x
Verbundprojekt:
Standardisierung für regenerative
Therapien-mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt MH
Hannover: Entwicklung von
Hepatozyten aus spezialisierten
MSC - Suppopulationen
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 1062389,8 374273,9 195842,9 0 51828,8 x
Verbundprojekt: Regeneratives
Potential von mesenchymaler
Stromazellen; Teilprojekt TU
Dresden: Immunologische
Eigenschaften; Einfluss bei
Inselzelltransplantationen;
Materialien zur Isolation;
Expansion und Differenzierung;
Knochenregeneration und
Signalkaskaden
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 108332 37216 22986 0 x
Verbundprojekt: Regeneratives
Potential von mesenchymaler
Stromazellen; Teilprojekt
Leibnitz-Institut Dresden:
Materialien zur Isolation;
Expansion und Differenzierung
mesenchymaler Stromazellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 1327101,9 416736,1 273248,8 0 62725,9 x x
Verbund: Induzierte pluripotente
Stammzellen (iPS) und adulte
Knochenmarkzellen zur
kardialen Regeneration;
Teilprojekte Köln: Herstellung
von Kardiomyozyten aus iPS,
Analyse ihrer elektrischen
Integration (in vitro u. in vivo),
Optimierungen im Rahmen der
Applikation dieser Zellen &
Monitoring ihrer Funktion
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 268835 89245 53985 0 x x
Verbund: Induzierte pluripotente
Stammzellen (iPS) und adulte
Knochenmarkzellen zur
kardialen Regeneration;
Teilprojekt Dt. Herzzentrum
Berlin: Einfluss mesenchymaler
Stammzellen (MSC) auf das
tumorigene Potential von iPS-
abgeleiteten Kardiomyozyten
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3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 233592,98 80162,5 77885,29 0 14367,98 x
Verbundprojekt: Multipotente
mesenchymale Stroma-Zellen
(MSZ) zur Verbesserung des
Langzeitüberlebens
transplantierter Pankreas-
Inselzellen; Teilprojekt LMU
München: Verbesserung von
Inselzellüberleben und
Inselzellregeneration durch
MSC-Therapie
3004 68531 01.03.2010 28.02.2013 245671,4 83452,6 83452,6 31913,2 18074,4 x
Verbundprojekt: Multipotente
mesenchymale Stroma-Zellen
(MSZ) zur Verbesserung des
Langzeitüberlebens
transplantierter Pankreas-
Inselzellen; Teilprojekt TU
Dresden: MSZ-vermittelte
Konditionierung humaner Inseln
3004 68531 01.05.2009 30.11.2012 241819,4 69603,6 76601,8 0 13291,4 x
Verbundprojekt: Multipotente
mesenchymale Stroma-Zellen
(MSZ) zur Verbesserung des
Langzeitüberlebens
transplantierter Pankreas-
Inselzellen; Teilprojekt
Universität Düsseldorf: Rolle der
Indoleamin-2.3-dioxygenase
(IDO) bei der Interaktion von
MSC mit Pathogennen und mit
T-Zellen
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 248998,1 86290,6 79480,5 0 15070,1 x
Verbundprojekt: Multipotente
mesenchymale Stroma-Zellen
(MSZ) zur Verbesserung des
Langzeitüberlebens
transplantierter Pankreas-
Inselzellen; Teilprojekt
Universität Frankfurt: MSC
Migration als ein kritischer
Schritt in der Toleranz von
Allotransplantaten
3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 654724 218419 164669,95 0 x
Verbundprojekt Satellitenzellen
Netzwerk (SatNet) - TP1: RBP-
J/Notch Signalwegs und die
Muskelstammzellnische und
TP3: Transkriptionsnetz
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3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 254616 75230,81 59583 0 x
Verbundprojekt:
SatellitenzellenNetzwerk
(SatNet) - TP2: Bestimmung und
Erhaltung von
Muskelstammzellen
3004 68531 01.07.2009 30.06.2012 248263,5 80322 42916,5 0 11203,5 x
Verbundprojekt:
SatellitenzellenNetzwerk
(SatNet) - TP4: Regeneratives
Potential von
Muskelstammzellen
3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 563585 148711,2 140555,8 0 26297 x x x
Verbundprojekt: Autologes
bioartifizielles Herzgewebe für
die Herzgewebereparatur -
Teiprojekte 1 und 3:
Parthenogenetische und
spermatogoniale Stammzellen
für die Herzgewebereparatur
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 260212 82676 13376 0 8732 x x
Verbundprojekt: Autologes
bioartifizielles Herzgewebe für
die Herzgewebereparatur -
Teilprojekt 2: Induzierte
pluripotente Stammzellen
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 799509,4 223642,09 104030,3 0 29788,4 x
Verbundvorhaben Regeneration
mit zellspezifischen Matrices
(RECEM), Teilprojekt 1:
Biphasische Scaffolds aus
aquatischen Kollagenen
(BiScaff)
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 295931,8 102971 63258,8 0 15111,8 x
Verbundvorhaben Regeneration
mit zellspezifischen Matrices
(RECEM), Teilprojekt 3:
Knorpel Tissue Engineering mit
marinem Kollagen (CarTE)
3004 68531 01.06.2009 31.05.2010 193070,78 0 0 0 x
Verbundprojekt: SSCs: TP 1:
Generierung von homolog
rekombinierten SSCs /
Teilprojekt 2: Herstellung
hepatischer Zellen aus maGSCs /
Teilprojekt 3: Transplantation
und Immunologie / Teilprojekt
4a: Therapeutische Hepatozyten
bei Molybdän-Cofaktor-
Defizienz
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3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 662537,66 211807,2 179434,9 0 36706,66 x
Verbund: Stammzelltherapie der
Hirschsprung Erkrankung;
Teilprojekt 1: Humane Stamm-
und Vorläuferzellen des ENS;
Teilprojekt 3: Charakterisierung
von ENS Stammzellen in vivo
3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 300263 100081 52813,59 0 x
Verbund: Stammzellentherapie
der Hirschsprung Erkrankung;
Teilprojekt 2 : Physiologie von
Ionenkanälen in humanen
enterischen Neuronen
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 461584,04 121322,75 98732,7 0 20005,04 x
Verbundprojekt:
Stammzelltherapie für schwere
hereditäre
Hautfragilitätssyndrome T1:
Hämatopoietische Stammzellen
als Therapie bei hereditären
Epidermolysen T2:
Mesenchymale Stammzellen als
Therapie bei hereditären
Epidermolysen
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 278981,9 102258,2 24801,7 0 11550,9 x
Verbundprojekt:
Stammzelltherapie für schwere
hereditäre
Hautfragilitätssyndrome;
Teilprojekt 3: Stammzelltherapie
bei schwerer dystropher
Epidermolysis bullosa (DEB)
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 233527,04 67963,96 50858,5 0 10802,04 x
Verbund: Stammzelltherapie für
schwere hereditäre
Hautfragilitätssyndrome; TP 4:
Kontrolle der Qualität der
Basalmembran
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 251132,65 86874,7 63854,41 0 13702,65 x
Verbund: Stammzelltherapie für
schwere hereditäre
Hautfragilitätssyndrome; TP 5:
Immunüberwachung von
genetisch bedingten
Hautfragilitätssyndromen nach
Stammzelltherapie
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 584009 221549 103804 0 x
Verbundvorhaben: Integration
von aus Stammzellen gebildeten
Neuronen: Charakterisierung des
Aktivitäts-anhängigen CREB
Signalwegs bei der Integration
von neugebildeten
hippokampalen Neuronen (TP1)
und Wirkung von TGF-beta auf
neuronale Integration (TP6)
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3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 230521,6 82347,1 47756,5 0 11827,6 x
Verbundvorhaben Integration
von aus Stammzellen bebildeten
Neuronen: Systemgenetik des
Überlebens neuer Nervenzellen
(TP2)
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 249117,4 87300,4 53779 0 12825,4 x
Verbundvorhaben: Integration
von aus Stammzellen gebildeten
Neuronen: Pseudotypisierte
Tollwutviren zur Markierung
von Synapsen zu neu integrierten
Neuronen (TP3)
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 239864,6 56376,1 51903,5 0 9843,6 x
Verbundvorhaben: Integration
von aus Stammzellen gebildeten
Neuronen: Integration neu
entstandener unreifer Neurone in
der Umgebung kortikaler
Läsionen (TP4)
3004 68531 01.04.2009 28.02.2010 58794 0 0 0 x
Verbundvorhaben: Integration
von aus Stammzellen gebildeten
Neuronen: Wirkung von TGF-
beta auf neuronale Integration
(TP6)
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 233386,76 16530,33 56056 0 6598,76 x
Verbundvorhaben Integration
von aus Stammzellen bebildeten
Neuronen: Integration in das
Striatum (TP5)
3004 68531 01.05.2009 30.09.2011 205015,2 88354,2 0 0 8032,2 x
Verbundvorhaben: Multimodaler
Ansatz für eine regenerative
Schlaganfalltherapie (MARS):
Teilprojekt III, Dosis-
Wirkungsbeziehung
mononukleärer
Knochenmarkzellen im
Schlaganfallmodell der Ratte
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 454812 152485 46706 0 x
Verbundvorhaben multimodaler
Ansatz für eine regenerative
Schlaganfalltherapie (MARS):
Teilprojekt 4: Therapeutisches
Zeitfenster einer Kombinierten
Therapie mit G-CSF und BM-
MNC. Teilprojekt 6:
Neuroprotektive und
neurorestaurative Wirkung von
SD-BMSC.
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3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 305557,2 100052,7 53806,5 0 13987,2 x
Verbundvorhaben: Multimodaler
Ansatz für eine regenerative
Schlaganfalltherapie (MARS):
TP 5: Therapeutischer Nutzen
der Verabreichung von
Knochenmarkstammzellen nach
einem Schlaganfall bei alten
Ratten
3004 68531 01.12.2009 30.11.2011 165882 81251 0 0 x
Verbundprojekt: Multimodaler
Ansatz für eine regenerative
Schlaganfalltherapie (MARS):
TP 2: Charakterisierung von SD-
BMSC - Zellen und
Funktionstest
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 310975,51 77079,32 67565,3 0 13149,51 x
Verbundprojekt: Zelltherapie
Ansätze in Modellen für Biliäre
Fibrose - Teilprojekt 1: Kleine
Hepatozyten (SH Zellen) in der
Leberregeneration
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 262408,58 86207,91 36074,5 0 11116,58 x
Verbundprojekt: Zelltherapie
Ansätze in Modellen der biliären
Fibrose - Teilprojekt 3:
Verbesserung der Expansion von
PCMOs in vitro
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 313398,7 111994,3 65630,4 0 16147,7 x
Verbundprojekt: Zelltherapie
Ansätze in Modellen für Biliäre
Fibrose - Teilprojekt 4:
Revertierung der Fibrose durch
zellbasierte Therapieverfahren
und lokale Präkonditionierung
mit Erythropoietin
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 234610,24 67522,84 35417,8 0 9358,24 x
Verbundprojekt: Zelltherapie
Ansätze in Modellen für Biliäre
Fibrose - Teilprojekt 5:
Evaluierung der Fibrose
Parameter in Mäusen mit
Leberschaden nach Zelltherapie
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 236470 28338,77 49390 19102,92 x
Verbundprojekt: Zelltherapie
Ansätze in Modellen für Biliäre
Fibrose - Teitprojekt 2:
Identifizierung und
Charakterisierung der
transplantierten Zellen im
Lebergewebe
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3004 68531 01.10.2009 30.09.2012 393893,81 133617 114461,6 45949,31 26729,81 x
Verbundprojekt: Multipotente
mesenchymale Stroma-Zellen
(MSZ) zur Verbesserung des
Langzeitüberlebens
transplantierter Pankreas-
Inselzellen; Teilprojekt
Universität Bonn: MSZ zur
Induktion der Inselzelltoleranz
im humanisierten Diabetes
Modell.
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 435749,7 143595,1 183195,1 98103,5 38626,7 x x
Isolation und Charakterisierung
von Stammzellen aus dem
adulten menschlichen Ovar
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 284788 94456 95568 55242 x
Verbundprojekt: Adulte
Stammzellen humaner
Schweißdrüsen; Teilprojekt FhG
(EMB), Lübeck: In vitro-
Charakterisierung humaner
Schweißdrüsenstammzellen
(Teilprojekt1)
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 361433,4 81797,1 162179,6 66205,7 28198,4 x
Verbundprojekt: Adulte
Stammzellen humaner
Schweißdrüsen; Teilprojekt
Universität Lübeck: 3D-Kultur
humaner Schweißdrüsen-
Stammzellen (TP3) und in vivo
Anwendung dieser Zellen
(Teilprojekt4)
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 269599,9 93900,4 85650,4 51514,1 21005,9 x
Verbundprojekt: neurohiPS -
Derivate humaner neuraler
Stammzellen: Von der
Multipotenz zur Pluripotenz;
Teilprojekt 1: Isolation und
Kultivierung von multipotenten,
adulten humanen Neuralleisten-
Stammzellen aus dem Palatum
für autologe therapeutische
Anwendungen
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 252542,85 85399,6 85399,6 45184,15 19634,85 x x
Verbundprojekt: neurohiPS -
Derivate humaner neuraler
Stammzellen: Von der
Multipotenz zur Pluripotenz;
Teilprojekt 3: Neuroektodermale
Differenzierung von humanen
induzierten pluripotenten
Stammzellen
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3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 375125,4 126503,3 126723,3 71453,8 29516,4 x
Verbundprojekt: Neurogenese
aus Gehirn- und Hautzellen -
neue Ansätze für eine neuronale
Regeneration - Teilprojekt1:
Reprogrammierung von
Astroglia in glutamaterge
Nervenzellen
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 256955,6 85651,5 85651,5 85652,6 23359,6 x x
Verbundprojekt: Neurogenese
aus Gehirn- und Hautzellen -
neue Ansätze für eine neuronale
Regeneration - Teilprojekt3:
Transkriptionsfaktorvermittelte
Transdifferenzierung
somatischer Zellen in neurale
Vorläuferzellen
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 540382 180127 180127 174828 x
Verbundprojekt: Neurogenese
aus Gehirn- und Hautzellen -
neue Ansätze für eine neuronale
Regeneration - TP2:
Reprogrammierung von
Astroglia in dopaminerge
Neuronen; Teilprojekt4:
Identifizierung von
Transkriptionsfaktoren für die
Reprogrammierung von adulten
Zellen
Summe 23605938 7452446 4508224 745149 856461,8 69
Mit Projektpauschale: 24462399 €
Biotechnologieprogramm: Adulte Stammzellen
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundes
Mittel (in €) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch Adulte SC
Nabelschnur SC iPS Thema
3004 68330 01.09.2007 31.08.2012 1725267,45 397071,94 0 0 66097,45 x
Entwicklung adulter
Progenitorzell-basierter
Strategien in Kombination mit
innovativen Biomaterialien zur
Förderung der Vaskularisierung
in der Regenerativen Medizin
3004 68310 01.09.2007 31.12.2012 2547787,64 176822,01 235555,22 0 79539,64 x x
Verbundvorhaben: Pilotstudie
zum Abbau von
Translationshemmnissen in der
Regenerativen Medizin;
Teilprojekt 1
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3004 68310 01.09.2007 31.10.2012 1670492 286379,02 0 0 0 x
Verbundvorhaben: Pilotstudie
zum Abbau von
Translationshemmnissen in der
Regenerativen Medizin;
Teilprojekt 2
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 670346,7 202396,7 21450 0 30349,7 x
BIO-DISC 4: Entwicklung eines
Suspensionskultursystems zur
Differenzierung von
Stammzellen in Herzzellen für
das Hochdurchsatz-
Wirkstoffscreening
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 1304363,92 318646,11 0 0 62117,92 x
SysTec - Verbundprojekt: MSC:
Modellierung von Stammzellen;
Teilprojekt 3
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 178725,8 63225,8 0 0 11247,8 x
SysTec - Verbundprojekt: MSC
- Modellierung von
Stammzellen; Teilprojekt 6
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 841857 291857 0 0 0 x
SysTec - Verbundprojekt: MSC -
Modellierung von Stammzellen;
Teilprojekt 1
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 433131 93631 0 0 0 x
SysTec - Verbundprojekt: MSC -
Modellierung von Stammzellen;
Teilprojekt 2
3004 68330 01.07.2009 30.06.2012 1516300 392577,39 266300 0 0 x
RegTech: Bioartifizielle
Rekonstruktionsgewebe für die
Luftröhrenchirurgie
3004 68330 01.04.2010 31.03.2014 154281 30000 30000 41681,21 0 x
KMU-innovativ-4: Autologe
Stammzelltherapie bei
Knochendefekten und
Pseudarthrosen (Teilprojekt 1)
3004 68330 01.04.2010 31.03.2014 258653,9 99000 89320 7533,9 21804,9 x
KMU-innovativ-4: Autologe
Stammzelltherapien bei
Knochendefekten und
Pseudarthrosen mittels
Fettgewebe-ständigen
mesenchymalen Stammzellen
und BMP-2 funktionalisierten
Kollagenträgern (Teilprojekt 2)
3004 68330 01.04.2010 31.03.2014 330718,3 148500 49500 33718,3 30065,3 x
KMU-innovativ-4: Autologe
Stammzellen bei
Knochendefekten und
Pseudarthrosen mittels
Fettgewebe-ständigen
mesenchymalen Stammzellen
und BMP-2-funktionalisierten
Kollagenträgern (Teilprojekt 3)
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3004 68330 01.08.2010 31.07.2013 1091971,8 589600 235683,8 86350 84375,8 x
BIO-DISC5: Industrialisierung
von pluripotenten Stammzellen
für die Entwicklung von
zellbasierten
Krankheitsmodellen für
neurodegenerative Erkrankungen
und Wirkstoffentwicklung.
3004 68330 01.01.2011 31.12.2014 12870000 3300000 4400000 2970000 1170000 x
BCRT-Phase 2: Berlin-
Brandenburger Centrum für
Regenerative Therapien (BCRT),
Teilprojekt 1; max. 1/3 der
Fördersumme für SZ-Vorhaben;
25 % der Förderung durch Berlin
und Brandenburg
3004 68330 01.04.2011 31.03.2015 16466902,1 3882003,4 4399795,4 4447337 1496991 x
Translationszentrum für
Regenerative Medizin - Leipzig
(TRM): Moleküle und Zellen in
der Geweberegeneration (2.
Förderphase); max. 1/3 der
Fördersumme für SZ-Vorhaben;
25 % der Förderung durch
Sachsen
3004 68330 01.01.2011 31.12.2014 3267000 717500 716500 716500 0 x
BCRT-Phase 2: Berlin-
Brandenburger Centrum für
Regenerative Therapien Berlin
(BCRT), Teilprojekt 2; max. 1/3
der Fördersumme für SZ-
Vorhaben; 25 % der Förderung
durch Berlin und Brandenburg
Summe 45327799 10989210 10444104 8303121 3052590 16
Mit Projektpauschale: 48380388 €
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Anhang IV
Projekte mit Nabelschnur(blut)-Stammzellen
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundesmittel (in €) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch
Adulte
SC
Nabelschnur
SC iPS Thema
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 472584,7 157655,3 102315,4 0 23633,7 x
Verbundprojekt: Expansion von Nabelschnurblut-
Stammzellen (CB-HSC); Teilprojekte MH
Hannover: Entwicklung eines Standard-Protokolls
zur ex vivo Expansion von CB-HSC und dessen
klinische Anwendung zur Behandlung Akuter
Leukämie
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 293498,31 80142,78 58746,6 0 12626,31 x
Verbundprojekt: Expansion von Nabelschnurblut-
Stammzellen (CB-HSC); Teilprojekt RWTH
Aachen: CB-HSC Expansion mittels
dreidimensionaler, nanostukturierter
Trägermaterialien
3004 68531 01.04.2009 31.03.2012 278886 97407,2 71222,8 0 15330 x
Verbundprojekt: Expansion von Nabelschnurblut-
Stammzellen (CB-HSC); Teilprojekte Universität
Würzburg: Epigenetische Charakterisierung
hämatopoetischer Stammzellen aus dem
Nabelschnurblut und Koordination des Konsortiums
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 238664,2 82582,5 65248,7 0 13439,2 x x
Verbundprojekt: Expansion von Nabelschnurblut-
Stammzellen (CB-HSC); Teilprojekt Technische
Hochschule Aachen: Expansion von
hämatopoetischen Stammzellen aus dem
Nabelschnurblut durch Kokultur mit mesenchymalen
Stromazellen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 241023,06 83877,2 47760,49 0 11967,06 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale Stammzellen; Teilprojekt
Universität Heidelberg/Mannheim: Entwicklung
GMP-konformer Prozessierungstechniken für MSC
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 364739,8 87629,3 74629,5 0 14750,8 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale Stammzellen; Teilprojekt
Universität Heidelberg: Gen- und Proteinprofile
humaner MSC-Subpopulationen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 311720 85979 30358 0 x x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale Stammzellen; Teilprojekt
MDC Berlin: Differenzierungs - Mechanismen und
Reprogrammieren von mesenchymalen Stammzellen
(MSC)
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 324456 90497,39 41874 0 x x
Verbundprojekt: Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale Stammzellen; Teilprojekt
DKFZ Heidelberg: Molekulare
Differenzierungsmerkmale zur Bestimmung der
Bildung von spezifischen Myokard-, Leber-, Fett-
und Interstitialzellen
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3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 263652,5 91102 43015,5 0 12192,5 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für regenerative
Therapien - mesenchymale Stammzellen; Teilprojekt
Universität Würzburg: Humane mesenchymale
Stammzellen (hMSCs) und induzierte pluripotente
MSCs: Entwicklungspotenziale und Epigenotyp
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 370038,5 127630,8 146337,4 78070,3 32003,5 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS Bank;
Teilprojekt Universität Düsseldorf: Standardisierung
von Subpopulationen von iPS (induzierten
pluripotenten Stammzellen) mittels molekularer und
funktioneller Kriterien und Koordinierung des
Verbundes
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 211584 69096 71356 42791 x x
Verbundprojekt: MPI Münster: Nabelschnurblut iPS
Bank; Teilprojekt Technologieplattform zur
Induktion pluripotenter Stammzellen (iPS) aus
humanem Nabelschnurblut durch definierte Faktoren
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 434564 144306,8 143756,8 101402,4 35406 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS Bank;
Teilprojekt Universität Bonn: Nabelschnurblut-
Zielzellen zur Reprogrammierung
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 163939,6 48611,2 54067,2 30406,2 12098,6 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS Bank;
Teilprojekt Universität Düsseldorf: Isolierung,
Generierung und Expansion von
Zellsubpopulationen aus Nabelschnurblut und
vergleichende Charakterisierung der daraus
generierten humanen induzierten pluripotenten
Stammzellen (hiPS)
Summe 3969350,67 1246517,47 950688,39 252669,9 183447,7 13
Mit Projektpauschale: 4152798,34 €
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Anhang V
Gesundheitsforschungsprogramm: Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS)
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundes-mittel
(in €) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch Adulte SC
Nabelschnur SC iPS Thema
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 333260 107451,29 43143 0 x
Mechanismen der aktiven DNA
Methylierung
3004 68531 01.12.2008 30.11.2011 365808 196958 0 0 x Gewinnung vektorfreier-iPS Zelllinien
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 242686 57300 0 0 x x
Verbundprojekt: iPS Zellen von
gesunden Probanden und Morbus
Alzheimer Patienten - Teilprojekt:
Herstellung und Charakterisierung der
iPS Zellen
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 467670 169553,76 0 0 x
Verbund: Krankheitsspezifische
induzierte pluripotente Stammzellen;
Teilprojekt Münster:
Technologieplattform zur Induktion
pluripotenter Stammzellen durch
Transkriptionsfaktoren und kleine
Moleküle (TP 1)
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 353773,9 111703,9 0 0 10154,9 x
Verbund: Krankheitsspezifische
induzierte pluripotente Stamzellen;
Teilprojekt Hannover: iPS-Zellen für
metabolische Lebererkrankungen (TP 2)
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 916625,53 319808,83 0 0 29073,53 x x
Verbund: Krankheitsspezifische
induzierte pluripotente Stammzellen;
Teilprojekte Bonn: Teilprojekt 3 (TP3):
Neuro iPS; Teilprojekt 4 (TP4): Cardio
iPS; Teilprojekt 5 (TP5): Protein iPS
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 222202 106275,56 0 0 x
Verbundprojekt: Induzierte pluripotente
Stammzellen in Großtiermodellen;
Teilprojekt: Miniaturschweine-
Kardiomyozyten
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 214213,82 79484,04 0 0 7225,82 x
Verbundprojekt: Induzierte pluripotente
Stammzellen in Großtiermodellen;
Teilprojekt: Weißbüschelaffe-
Hämatopoese
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 217046,9 22636,9 0 0 2057,9 x
Verbundprojekt: Induzierte pluripotente
Stammzellen in Großtiermodellen;
Teilprojekt: Rhesus-Affe-
Kardiomyocyten, Pneumozyten
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 251416 77011 50000 0 x
Verbundprojekt: Induzierte pluripotente
Stammzellen in Großtiermodellen;
Teilprojekt: Weißbüschelaffe - Morbus
Parkinson
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 371722 126562 0 0 x x
Verbund: "Evaluation von iPS Zellen
aus Parkinson Patienten" , Teilprojekt
#1, "iPS Zellen aus Parkinson Patienten"
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3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 272158,1 117602,1 0 0 10691,1 x x
Verbund: "Evaluation von iPS-Zellen
aus Parkinson-Patienten" Teilprojekt #2,
"Funktionalitäts-Test neuronaler
Transplantate" Teilprojekt #3,
"Immunogenität von iPS-Zellen"
3004 68531 01.01.2009 31.12.2011 215898,1 57762,1 0 0 5251,1 x
Humane iPS Zellen und dilatative
Kardiomyopathie
3004 68531 01.11.2008 31.10.2011 260190,3 123269,3 0 0 11206,3 x
Herstellung Isl1+ kardialer
Vorläuferzellen aus reprogrammierten
Fibroblasten
3004 68531 01.08.2009 31.01.2012 460400,69 196715,2 72242,39 0 24450,69 x
Verbund: Krankheitsspezifische
induzierte pluripotente Stammzellen;
Teilprojekt Düsseldorf: Technologie-
Plattform zur Analyse epigenetischer
Veränderungen im Zuge der
Generierung und Differenzierung
induzierter pluripotenter Stammzellen
(TP 6)
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 241023,06 83877,2 47760,49 0 11967,06 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt Universität
Heidelberg/Mannheim: Entwicklung
GMP-konformer
Prozessierungstechniken für MSC
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 364739,8 87629,3 74629,5 0 14750,8 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt Universität
Heidelberg: Gen- und Proteinprofile
humaner MSC-Subpopulationen
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 311720 85979 30358 0 x x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt MDC Berlin:
Differenzierungs - Mechanismen und
Reprogrammieren von mesenchymalen
Stammzellen (MSC)
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 263652,5 91102 43015,5 0 12192,5 x x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien - mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt Universität
Würzburg: Humane mesenchymale
Stammzellen (hMSCs) und induzierte
pluripotente MSCs:
Entwicklungspotenziale und Epigenotyp
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 234954,4 74681,2 71381,2 0 13278,4 x x
Verbundprojekt: Standardisierung für
regenerative Therapien-mesenchymale
Stammzellen; Teilprojekt MH
Hannover: Entwicklung von
Hepatozyten aus spezialisierten MSC -
Suppopulationen
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3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 1327101,9 416736,1 273248,8 0 62725,9 x x
Verbund: Induzierte pluripotente
Stammzellen (iPS) und adulte
Knochenmarkzellen zur kardialen
Regeneration; Teilprojekte Köln:
Herstellung von Kardiomyozyten aus
iPS, Analyse ihrer elektrischen
Integration ( in vitro u. in vivo),
Optimierungen im Rahmen der
Applikation dieser Zellen & Monitoring
ihrer Funktion
3004 68531 01.03.2009 29.02.2012 268835 89245 53985 0 x x
Verbund: Induzierte pluripotente
Stammzellen (iPS) und adulte
Knochenmarkzellen zur kardialen
Regeneration; Teilprojekt Dt.
Herzzentrum Berlin: Einfluss
mesenchymaler Stammzellen (MSC) auf
das tumorigene Potential von iPS-
abgeleiteten Kardiomyozyten
3004 68531 01.06.2009 31.05.2012 563585 148711,2 140555,8 0 26297 x x x
Verbundprojekt: Autologes
bioartifizielles Herzgewebe für die
Herzgewebe-reparatur - Teiprojekte 1
und 3: Parthenogenetische und
spermatogoniale Stammzellen für die
Herzgewebereparatur
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 260212 82676 13376 0 8732 x x
Verbundprojekt: Autologes
bioartifizielles Herzgewebe für die
Herzgewebereparatur - Teilprojekt 2:
Induzierte pluripotente Stammzellen
3004 68531 01.05.2009 30.04.2012 243076,67 81702,5 114665,86 0 17851,67 x
Verbundprojekt: Autologes
bioartifizielles Herzgewebe für die
Herzgewebereparatur - TP 4: Genetische
Induktion kardialer Differenzierung
3004 68531 01.07.2010 30.06.2013 278333 92777,5 92777,5 70586 x
Verbundprojekt: Reprogrammierung,
Differenzierung und Sicherheitsanalyse
induzierter pluripotenter Stammzellen
durch innovative Technologien der
Genommodifikation (ReGene);
Teilprojekt1: Sleeping Beauty
Transposition
3004 68531 01.07.2010 30.06.2013 253087,3 85101,5 86201,5 43101,3 19491,3 x
Verbundprojekt: Reprogrammierung,
Differenzierung und Sicherheitsanalyse
induzierter pluripotenter Stammzellen
durch innovative Technologien der
Genomregulation (ReGene);
Teilprojekt2: Therapeutisches Modell
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3004 68531 01.07.2010 30.06.2013 154548 51516 51516 29973,16 x
Verbundprojekt: Reprogrammierung,
Differenzierung und Sicherheitsanalyse
induzierter pluripotenter Stammzellen
durch innovative Technologien der
Genommodifikation (ReGene);
Teilprojekt3: Konditionale
extrachromosomake Plasmide
3004 68531 01.06.2010 31.05.2012 389667,41 168982,12 112633,4 0 25601,41 x
Einsatz von in vitro transkribierter RNA
zur Reprogrammierung somatischer
Zellen (Ribo-iPS)
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 275394 91880 91880 60669 x
Untersuchung der
Chromosomeninstabilität, abnormaler
Zellzyklus-Checkpoints, Alterung und
deren Einfluss auf die Induktion von
Pluripotenz
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 252542,85 85399,6 85399,6 45184,15 19634,85 x x
Verbundprojekt: neurohiPS - Derivate
humaner neuraler Stammzellen: Von der
Multipotenz zur Pluripotenz; Teilprojekt
3: Neuroektodermale Differenzierung
von humanen induzierten pluripotenten
Stammzellen
3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 502492,8 169379,1 169654,1 98764,6 39799,8 x
Erstellung und Korrektur
Patientenspezifischer iPS Zellen zur Therapie der
Septischen Granulomatose (CGD)
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 370038,5 127630,8 146337,4 78070,3 32003,5 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS
Bank; Teilprojekt Universität
Düsseldorf: Standardisierung von
Subpopulationen von iPS (induzierten
pluripotenten Stammzellen) mittels
molekularer und funktioneller Kriterien
und Koordinierung des Verbundes
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 211584 69096 71356 42791 x x
Verbundprojekt: MPI Münster:
Nabelschnurblut iPS Bank; Teilprojekt
Technologieplattform zur Induktion
pluripotenter Stammzellen (iPS) aus
humanem Nabelschnurblut durch
definierte Faktoren
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 434564 144306,8 143756,8 101402,4 35406 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS
Bank; Teilprojekt Universität Bonn:
Nabelschnurblut-Zielzellen zur
Reprogrammierung
3004 68531 01.08.2010 31.07.2013 163939,6 48611,2 54067,2 30406,2 12098,6 x x
Verbundprojekt: Nabelschnurblut iPS
Bank; Teilprojekt Universität
Düsseldorf: Isolierung, Generierung und
Expansion von Zellsubpopulationen aus
Nabelschnurblut und vergleichende
Charakterisierung der daraus generierten
humanen induzierten pluripotenten
Stammzellen (hiPS)
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3004 68531 01.06.2010 31.05.2013 256955,6 85651,5 85651,5 85652,6 23359,6 x x
Verbundprojekt: Neurogenese aus
Gehirn- und Hautzellen - neue Ansätze
für eine neuronale Regeneration -
Teilprojekt3:
Transkriptionsfaktorvermittelte
Transdifferenzierung somatischer Zellen
in neurale Vorläuferzellen
Summe 12787119 4332765,6 2219592,54 686600,71 475301,7 37
Mit Projektpauschale: 13262420
Biotechnologieprogramm: Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS)
Kapitel Titel Beginn Ende
Bundes-mittel
(in €) in 2011 in 2012 in 2013
Projektpauschale
ESC
Mensch Adulte SC
Nabelschnur SC iPS Thema
3004 68310 01.09.2007 31.12.2012 2547787,64 176822,01 235555,22 0 79539,64 1 1
Verbundvorhaben: Pilotstudie zum
Abbau von Translationshemmnissen in
der Regenerativen Medizin; Teilprojekt
1
Summe 2547788 176822,01 235555,22 0 79539,64
Mit Projektpauschale: 2627327 €
Anhang VI
Gesundheitsforschungsprogramm (seit 2001); 182 Projekte insgesamt
Zelltyp ESC Mensch Adulte SC Nabelschnur SC iPS
Projekte mit Zelltyp: 27 140 20 37
Gesamtfördersumme:
56.914.816 €
Fördersumme pro Zelltyp [€] 6860268 35571760 5081680 9401108
Biotechnologieprogramm (seit 2001); 50 Projekte insgesamt
Zelltyp ESC Mensch Adulte SC Nabelschnur SC iPS
Projekte mit Zelltyp: 0 50 0 1
Gesamtfördersumme:
42.789.964 €
Fördersumme pro Zelltyp [€] 41950945 839019
Anhang VII
Erbkrankheiten
Anzahl humanen
embryonalen
Stammzelllinien
Adrenoleukodystrophie 1
Alpha-Thalassämie 2
Alport-Syndrom 2
Androgenresistenz (AIS) 2
Beta-Thalassämie 8
Charcot-Marie-Tooth-Krankheit (CMT) 5
Chorea Huntington (HD) 15
Fabry-Syndrom 1
Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) 3
Familiäres Brustkarzinom - BRCA1 1
Familiäres Brustkarzinom - BRCA2 1
Fanconi-Anämie 1
Fazioskapulohumerale Muskeldystrophie 10
Fragiles X-Syndrom (FX) 15
Hämophilie A 1
Infantile Neuroaxonale Dystrophie 1
Marfan-Syndrom (MFS) 4
Morbus Gaucher 1
Mukoviszidose (CF) 21
Multiple Endokrine Neoplasie Typ 1 2
Multiple Endokrine Neoplasie Typ 2 4
Multiple Exostosen Typ 2 1
Muskeldystrophie (unspezifisch) 2
Muskeldystrophie Typ 1 (DM1) 8
Muskeldystrophie Typ Becker 2
Muskeldystrophie Typ Duchenne 6
Muskeldystrophie Typ Emery Dreifuss 4
Myotubuläre Myopathie (MTM) 2
Neurofibromatose 9
Okulärer Albinismus 2
Osteogenesis Imperfecta Typ 1 1
Pelizaeus-Merzbacher-Krankheit (PMLD) 1
Polyzystisches Nierensyndrom 1
Popliteales Pterygium-Syndrom (PPS) 1
Saethre-Chotzen-Syndrom (Akrocephalosyndaktylie-Syndrom Typ 3, ACS III) 1
Sandhoff-Krankheit 3
Sichelzellenanämie 3
Spastische Paraplegie Typ 4 1
Spinale Muskelatrophie Typ 1 (SMA1) 2
Spinozerebelläre Ataxie Typ 2 (SCA2) 1
Spinozerebelläre Ataxie Typ 7 (SCA7) 1
Torsionsdystonie (DYT1) 4
Treacher-Collins-Franceschetti-Syndrom (TCOF) 2
Tuberöse Sklerose 4
Von Hippel-Lindau (VHL) Syndrom 3
Insgesamt (45 genetisch bedingte Krankheiten) 166
Anhang VIII
Land Hersteller Zelllinie*
Großbritannien Newcastle Fertility Centre,
Newcastle
NCL3
NCL4
University of Sheffield,
Sheffield
Shef-1
Shef-2
Shef-3
Israel Technion - Israeli Institute of
Technology,
Haifa
I3
I4
I6
J3
Japan Institute for Frontier Medical Sciences,
Kyoto University,
Kyoto
KhES-1
KhES-2
KhES-3
Schweden Cellartis AB,
Göteborg
Sahlgrenska 001 [SA01]
Sahlgrenska 002 [SA02]
SA121
SA167
SA181
SA348
SA461
Karolinska-Institut,
Stockholm
HS181
HS401
HS415
Singapur ES Cell International Pte Ltd,
Singapur
HES-1 [ES01]
HES-2 [ES02]
HES-3 [ES03]
HES-4 [ES04]
HES-5 [ES05]
HES-6 [ES06]
USA BresaGen Inc,
Athens, Georgia (GA)
hESBgn-01 [BG01]
hESBgn-02 [BG02]
hESBgn-03 [BG03]
Harvard Stem Cell Institute,
Cambridge, Massachusetts (MA)
HUES1 [HUES 1]
HUES2 [HUES 2]
HUES4 [HUES 4]
HUES6 [HUES 6]
HUES7 [HUES 7]
HUES8 [HUES 8]
HUES10 [HUES 10]
WiCell Research Institute,
Madison, Wisconsin (WI)
H1 [WA01]
H7 [WA07]
H9 [WA09]
H13 [WA13]
H14 [WA14]
6 Länder 10 Hersteller 43 humanen embryonalen
Stammzell-Linien
Anm. 1: humanen embryonalen Stammzell-Linien, deren Import und Verwendung erst nach der Novellierung des StZG im August
2008 genehmigungsfähig war, erscheinen kursiv
Anm. 2: Die Angaben in Klammern beziehen sich auf die (frühere und/oder gegenwärtige) NIH-Nomenklatur für die betreffenden
humanen embryonalen Stammzell-Linien.
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ISSN 0722-8333]