[Deutscher Bundestag Drucksache 17/12645
17. Wahlperiode 07. 03. 2013 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Yvonne Ploetz, Matthias W. Birkwald,
Heidrun Dittrich, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/12360 –
Ausgewählte Lebenslagen von Frauen in Deutschland
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Lebenslagen von Frauen in Deutschland haben sich in den letzten 20
Jahren stark verändert. Mit der Kleinen Anfrage sollen wesentliche Bereiche, die
die sozialen und gesundheitlichen Lebenslagen von Frauen bestimmen, erfasst
werden, um diese Entwicklung nachzuvollziehen. Die zentralen
Veränderungen sollen so herausgestellt werden. Gleichzeitig geht es um mögliche
regionale Unterschiede, die sich aus der Abfrage ergeben könnten.
Zentrale Lebenslagendimensionen sind vor allem Einkommen, Erwerbslage,
Bildung, Wohnsituation, Gesundheit und soziale Einbindungen.
Dementsprechend werden diese Bereiche abgefragt. Durch eine geschlechterspezifische
Differenzierung der Abfrage soll der Blick für die frauenspezifischen
Lebenslagen weiter vertieft werden. Zugleich geht es um die Abfrage von
Entwicklungen in den letzten 20 Jahren, die Rückschlüsse auf Fortschritte und Trends
erlauben. In deren Folge erschließen sich so weitere politische Handlungsfelder.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Lebenslagen von Frauen und Männern, wie auch ihre Beziehungen
zueinander, sind in einem steten Wandlungsprozess begriffen. Als Bundesregierung
wirken wir auf eine Gesellschaft der fairen Chancen für Frauen und Männer hin,
um Frauen und Männern eine deutliche Erweiterung der Verwirklichungschancen
ihrer persönlichen Lebensentwürfe im Lebensverlauf zu ermöglichen.
Die genannten Prozesse vollziehen sich regional in unterschiedlicher Intensität
und Geschwindigkeit. Dies dokumentiert beispielhaft der 2. Atlas zur
Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland, den das Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Januar 2013 in Kooperation mit der
Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -
senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) veröffentlicht hat. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend vom 5. März 2013 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/12645 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDer 2. Atlas zur Gleichstellung macht anhand von insgesamt 36 verschiedenen
Indikatoren Unterschiede zwischen Bundesländern und Kreisen deutlich und
weist auch Dynamiken der Entwicklung von Chancengerechtigkeit aus. Der
Atlas zur Gleichstellung, dessen künftige Fortschreibung die GFMK bereits
beschlossen hat, zeichnet durch Indikatoren gestützt die Lebenswirklichkeiten
der Frauen und Männer regional differenzierend nach und bietet damit eine
wichtige Entscheidungsgrundlage für die Trägerinnen und Träger politischer
Verantwortung.
Demographische Faktoren
1. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Frauenanteil an der
Gesamtbevölkerung in Deutschland (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Der Frauenanteil an der Gesamtbevölkerung 1990, 2000 und 2010 nach
Bundesländern kann Anlage 11 im Anhang entnommen werden.
2. Welche konkreten Ursachen sieht die Bundesregierung für eingetretene
Veränderungen des Frauenanteils in Deutschland?
Der Frauenanteil an der Bevölkerung in Deutschland ist von 1990 bis 2010 von
51,7 Prozent geringfügig auf 50,9 Prozent gesunken. Der Grund dafür liegt in
den veränderten Geschlechterproportionen im höheren Lebensalter. Im Jahr
1990 bestanden in den höheren Altersjahren beginnend mit dem 65. Lebensjahr
erhebliche Frauenüberschüsse. Diese waren vor allem auf die hohe Anzahl der
im Zweiten Weltkrieg gefallenen Männer in diesen Altersgruppen
zurückzuführen. Im Jahr 1990 betrug der Frauenanteil unter den 65-Jährigen 59,1 Prozent,
unter den 80-Jährigen waren es sogar 69,7 Prozent.
2010 hatten sich die Anteile auf 51,7 bzw. 59,7 Prozent reduziert. Für die
65- Jährigen ist damit bereits eine ‚normale‘ Geschlechterproportion
festzustellen, während in den höheren vom Krieg betroffenen Altersjahren die
Disproportionen noch erhalten sind. In dem Maße, wie sich in zukünftigen
Generationen dieser hohe Frauenüberschuss verringert, wird der Frauenanteil an der
Bevölkerung weiter sinken.
Frauen- und Männeranteile in der Bevölkerung ab 65 Jahren, 1990 und 2010,
in Prozent
Quelle: Statistisches Bundesamt
1 Von einer Drucklegung der Anlage 1 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Alter
1990 2010
Männer Frauen Männer Frauen
65 40,9 59,1 48,3 51,7
70 35,8 64,2 47,1 52,9
75 33,4 66,6 44,6 55,4
80 30,3 69,7 40,3 59,7
85 28,5 71,5 30,9 69,1
90 23,8 76,2 24,1 75,9
95+ 17,9 82,1 30,2 69,8
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/12645Andere Ursachen wie eine Veränderung bei der Geschlechterstruktur der
Lebenserwartung, eine erhöhte Männerzuwanderung bzw. erhöhten
Frauenabwanderung oder disproportionale Trends in der Sterblichkeitsentwicklung können
ausgeschlossen werden.
3. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 die Lebenserwartung bei
Frauen in Deutschland?
Wie hoch wird sie für Frauen voraussichtlich in den Jahren 2020 und 2030
sein (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die durchschnittliche Lebenserwartung wird anhand der Sterbetafeln berechnet,
die jeweils einen Zeitraum von drei Jahren berücksichtigt. Für das Jahr 1990
liegen keine entsprechenden Daten vor, deshalb werden in der Tabelle die Daten
für die Jahre 1993 bis 1995 angegeben. Für die Jahre 1999 bis 2001 liegen nicht
für alle Bundesländer Daten vor.
Durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen nach Bundesländern,
1993/1995, 1999/2001 und 2009/2011
Quelle: Statistisches Bundesamt
Bundesland
1993/1995 1999/2001 2009/2011
0 Jahre 60 Jahre 0 Jahre 60 Jahre 0 Jahre 60 Jahre
Baden-
Württemberg
80,86 23,39 81,9 24,3 83,64 25,61
Bayern 80 22,82 83,14 25,2
Berlin 78,57 21,83 80,83 23,55 82,55 24,78
Brandenburg 78,01 21,33 80,4 23,05 82,44 24,6
Bremen 79,24 22,82 80,9 24,1 82,05 24,76
Hamburg 79,61 22,92 82,46 24,93
Hessen 79,9 22,82 81,31 23,92 82,9 25,09
Mecklenburg-
Vorpommern
77,58 21,14 80,12 22,92 82,31 24,56
Niedersachsen 79,77 22,79 82,41 24,85
Nordrhein-
Westfalen
79,46 22,46 82,20 24,64
Rheinland-
Pfalz
79,81 22,86 81.07 23,71 82,42 24,68
Saarland 78,75 21,89 81,71 24,26
Sachsen 78,65 21,78 80,97 23,42 83,24 25,22
Sachsen-
Anhalt
77,71 21,12 80,11 22,83 81,86 2418
Schleswig-
Holstein
79,67 22,61 82,26 24,68
Thüringen 78,02 21,13 80,47 22,93 82,33 24,47
Deutschland
gesamt
79,49 22,49 81,07 23,72 82,73 24,96
Drucksache 17/12645 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDurchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Mädchen in Jahren,
2020 und 2030
Quelle: Statistisches Bundesamt
Die Grundlage der Basisannahme L1 bildet die Kombination aus der
kurzfristigen Trendentwicklung seit 1970 und der langfristigen Trendentwicklung seit
1871.
Die hohe Lebenserwartungsannahme L2 basiert auf der Trendentwicklung seit
1970. Voraussetzung ist, dass sich die Verbesserung der medizinischen
Versorgung und damit die Verminderung des Sterberisikos in den höheren
Altersstufen ähnlich wie in den letzten 35 Jahren bis zum Jahr 2060 fortsetzen werden.
Beide Annahmen wurden durch Trendextrapolation gewonnen.
Berechnungen der voraussichtlichen Lebenserwartung von Frauen 2020 und
2030 für die einzelnen Bundesländer liegen der Bundesregierung nicht vor.
4. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 das Durchschnittsalter bei
Frauen in Deutschland?
Wie hoch wird es bei Frauen voraussichtlich in den Jahren 2020 und 2030
sein (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Das Durchschnittsalter von Frauen nach Bundesländern in den Jahren 1990,
2000 und 2010 kann Anlage 22 im Anhang entnommen werden.
Prognosedaten zum Durchschnittsalter von Frauen für die Jahre 2020 und 2030
liegen der Bundesregierung nicht vor.
5. Wie viele Frauen sind seit 1990 aus Deutschland abgewandert?
Wie viele Frauen sind seit 1990 nach Deutschland zugewandert (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
2 Von einer Drucklegung der Anlage 2 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Jahr Basisannahme der Lebenserwartung L1 Annahme mit hohem Anstieg L2
2020 84,3 84,9
2030 82,3 86,7
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/12645Zu- und Abwanderung von Frauen nach und aus Deutschland zwischen 1991
und 2011 nach Bundesländern
Quelle: Statistisches Bundesamt
Für das Jahr 1990 liegen der Bundesregierung keine Daten zur
grenzüberschreitenden Wanderung vor.
6. In welchen Jahren seit 1990 hatte Deutschland einen positiven
Wanderungssaldo bei Frauen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Für das Jahr 1990 liegen der Bundesregierung keine entsprechenden Angaben
vor.
Die Wanderungssalden bei Frauen für die Jahre 1992 bis 2011 können Anlage 33
im Anhang entnommen werden.
7. Was hat die Bundesregierung in der Vergangenheit unternommen, um
insbesondere der Abwanderung junger Frauen aus Deutschland
entgegenzuwirken?
Das Auswandererschutzgesetz (AuswSG) soll verhindern, dass für
Auswanderung geworben wird oder unqualifizierte Beratung angeboten wird.
Qualifizierte Beratung soll vor übereilten Auswanderungsentscheidungen schützen,
indem sie Informationen über das Zielland bereithält und auf besondere
Situationen gerade auch für Frauen hinweist. Grundsätzlich kann die Beratung aber
angesichts der in unserer Gesellschaft gewünschten Mobilität nicht anders als
ergebnisoffen sein.
3 Von einer Drucklegung der Anlage 3 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bundesland Abwanderung Zuwanderung
Baden-Württemberg 1.019.431 1.311.537
Bayern 927.852 1.169.852
Berlin 323.142 432.199
Brandenburg 75.303 138.467
Bremen 46.001 64.286
Hamburg 144.487 185.711
Hessen 517.074 633.674
Mecklenburg-Vorpommern 32.088 48.114
Niedersachsen 457.928 1.055.105
Nordrhein-Westfalen 967.749 133.7006
Rheinland-Pfalz 238.426 313.014
Saarland 58.622 73.036
Sachsen 84.186 140.454
Sachsen-Anhalt 44.293 75.801
Schleswig-Holstein 114.945 238.507
Thüringen 39.694 69.696
Deutschland gesamt 5.091.221 7.286.459
Drucksache 17/12645 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie Arbeitnehmerfreizügigkeit ist eine der Grundfreiheiten der Europäischen
Union. Wanderungen sind ein gewünschter Prozess im Rahmen des
europäischen Zusammenwachsens und Ausdruck vielfältiger individueller
Motivationen. Die Auswanderungsstatistik erhebt deshalb keine
Auswanderungsgründe, sondern nur die Zahlen der Auswandernden und Rückkehrenden,
getrennt nach Männern und Frauen.
Bei genauerer Betrachtung der Wanderungsbewegungen zeigt sich, dass
Abwanderung auch von jungen Frauen nicht immer auf Dauer erfolgt. Eine
Rückkehr der Betroffenen kann auf Grund des im Ausland erworbenen Wissens zu
einer Steigerung der beruflichen und sozialen Chancen in Deutschland
beitragen.
Besondere Lebenslagen
8. Wie viele Frauen waren in den Jahren 1990, 2000 und 2010 mit welchem
festgestellten Grad der Behinderung behindert?
Die Erhebung der Statistik der schwerbehinderten Menschen erfolgt seit 1985
alle zwei Jahre. Für die Jahre 1990, 2000 und 2010 stehen daher keine Daten
zur Verfügung. Für die Jahre 1991, 2001 und 2011 liegen die folgenden Daten
vor.
Anzahl der schwerbehinderten Frauen nach Grad der Behinderung, 1991, 2001
und 2011
Quelle: Statistisches Bundesamt
9. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen an
den in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund (bitte
nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Für die Jahre 1990 und 2000 liegen zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund
in Deutschland keine Daten vor, da diese erst seit 2005 im Mikrozensus erhoben
werden.
Da die Zahlen für die neuen Bundesländer statistisch gesehen gering sind,
dürfen sie nach dem Statistikgesetz und aus datenschutzrechtlichen Gründen nur
für das Gebiet der neuen Bundesländer gesamt ausgewiesen werden.
Grad der Behinderung 1991 2001 2011
50 581.784 878.609 1.082.654
60 383.043 505.812 579.836
70 303.427 370.155 400.015
80 416.372 415.573 430.546
90 160.348 177.168 188.972
100 625.114 834.462 873.237
insgesamt 2.470.088 3.181.779 3.555.260
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/12645Anteil von Frauen an den in Deutschland lebenden Menschen mit
Migrationshintergrund nach Bundesländern, 2010
Quelle: Statistisches Bundesamt
10. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
mit Kindern (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Daten für die neuen Bundesländer liegen erst seit 1991 vor.
Der Anteil von Frauen mit Kindern in den Jahren 1991, 2000 und 2010 kann
Anlage 44 im Anhang entnommen werden.
11. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der jeweilige Anteil von
ledigen, verheirateten und verwitweten Frauen (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Für 1990 liegen der Bundesregierung keine Angaben nach Familienstand nach
Bundesländern, sondern nur für das frühere Bundesgebiet und die neuen
Bundesländer (mit Berlin Ost) vor.
Der Anteil lediger, verheirateter und verwitweter Frauen an allen Frauen für die
Jahre 1990, 2000 und 2010 kann Anlage 55 im Anhang entnommen werden.
12. Welchen Anteil hatten in den Jahren 1990, 2000 und 2010 alleinerziehende
Frauen an der Gesamtzahl der Frauen mit Kindern unter 15 Jahren (bitte
nach Bundesländern aufschlüsseln)?
4 Von einer Drucklegung der Anlage 4 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
5 Von einer Drucklegung der Anlage 5 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bundesland Bevölkerung mit
Migrationsstatus
in Tausend
Frauen mit
Migrationsstatus
in Tausend
Anteil Frauen
an Bevölkerung
mit Migrationsstatus
in%
Baden-Württemberg 2.820 1.412 50,1
Bayern 2.426 1.219 50,2
Berlin 837 405 48,4
Bremen 184 89 48,4
Hamburg 487 238 48,9
Hessen 1.514 764 50,5
Niedersachsen 1.335 660 49,4
Nordrhein-Westfalen 4.272 2.124 49,7
Rheinland-Pfalz 747 368 49,3
Saarland 177 91 51,4
Schleswig-Holstein 357 181 50,7
Neue Bundesländer 590 274 46,4
Deutschland gesamt 15.746 7.825 49,7
Drucksache 17/12645 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDer Anteil an alleinerziehenden Frauen mit Kindern an der Gesamtzahl der
Frauen mit Kindern unter 15 Jahren 1991, 2000 und 2010 kann Anlage 66 im
Anhang entnommen werden.
Ausbildung und Arbeit
13. Wie viele Frauen waren in den Jahren 1990, 2000 und 2010 in Deutschland
erwerbstätig, und wie hoch war in diesen Jahren die Erwerbstätigenquote
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Im Jahr 2010 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes insgesamt
rund 17,6 Millionen Frauen erwerbstätig. Die Erwerbstätigenquote lag bei 66
Prozent, 9 Prozentpunkte mehr als noch 1991.
Nach Bundesländern differenzierte Angaben für die Jahre 1991, 2000 und 2010
können Anlage 77 im Anhang entnommen werden.
14. Wie viele Frauen gingen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 einer
selbständigen Tätigkeit nach, und wie hoch war dieser Anteil an der Gesamtheit
der Selbstständigen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Im Jahr 2010 gab es insgesamt knapp 4,3 Millionen Selbständige. Davon waren
etwa 1,3 Millionen bzw. 31,5 Prozent weiblich.
Nach Bundesländern differenzierte Angaben für die Jahre 1991, 2000 und 2010
können Anlage 88 im Anhang entnommen werden.
15. Wie viele Frauen übten in den Jahren 1990, 2000 und 2010 eine
sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Auswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nach den
gewünschten Differenzierungen ist in der für die Beantwortung Kleiner Anfragen
vorgesehenen Frist nicht möglich.
Die gewünschten Daten können aber im Einzelnen dem Internetangebot der
Statistik der Bundesagentur für Arbeit (
http://statistik.arbeitsagentur.de) unter
der Rubrik „Statistik nach Themen“ → „Sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung“ den Statistikprodukten „nach ausgewählten Merkmalen (Zeitreihe 1974
bis 1998) – Deutschland, Länder“ und „nach ausgewählten Merkmalen
(Zeitreihe) – Deutschland, Länder“ entnommen werden.
16. Wie viele Frauen in sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit waren in den
Jahren 2000, 2005 und 2010 in Teilzeit beschäftigt, und wie hoch war
dabei die durchschnittliche wöchentliche Stundenzahl (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 2010 knapp 5 Millionen
Frauen in einer Teilzeittätigkeit sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die
mittlere normalerweise geleistete wöchentliche Arbeitszeit von sozialversiche-
6 Von einer Drucklegung der Anlage 6 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
7 Von einer Drucklegung der Anlage 7 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
8 Von einer Drucklegung der Anlage 8 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/12645rungspflichtig beschäftigten Frauen in Teilzeit betrug im Jahr 2010 21,9
Stunden.
Nach Bundesländern differenzierte Angaben für die Jahre 2000, 2005 und 2010
können den folgenden Tabellen entnommen werden.
Sozialversicherungspflichtig beschäftigte* Frauen in Teilzeittätigkeit nach
Bundesländern, 2000, 2005 und 2010, in 1000
Quelle: Ergebnisse des Mikrozensus
Personen am Hauptwohnsitz im Alter von 15 Jahren und älter
2000: Ergebnis bezogen auf die Berichtswoche vom 8. bis 14. Mai 2000; 2005 und 2010:
Jahresdurchschnittsergebnis, geänderte Erhebungs- und Hochrechnungsverfahren
* Näherungsweise Abgrenzung auf Basis des Mikrozensus: Abhängig Beschäftigte ohne
geringfügig Beschäftigte sowie Soldatinnen/Soldaten, Beamtinnen/Beamte, Grundwehr- und
Zivildienstleistende
Bundesland 2000 2005 2010
Baden-Württemberg 536 598 724
Bayern 619 681 840
Berlin 133 147 170
Brandenburg 87 105 129
Bremen 32 35 44
Hamburg 78 78 96
Hessen 319 303 386
Mecklenburg-Vorpommern 51 71 89
Niedersachsen 377 421 522
Nordrhein-Westfalen 750 844 1.009
Rheinland-Pfalz 213 228 270
Saarland 51 49 64
Sachsen 152 176 210
Sachsen-Anhalt 84 98 121
Schleswig-Holstein 150 155 190
Thüringen 90 97 115
ehemaliges Bundesgebiet (ohne Berlin) 3.123 3.391 4.145
Neue Länder (mit Berlin) 597 694 833
Gesamt 3.720 4.085 4.979
Drucksache 17/12645 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeMittlere normalerweise geleistete wöchentliche Arbeitszeit* von
sozialversicherungspflichtig beschäftigten* Frauen in Teilzeit nach Bundesländern, 2000, 2005
und 2010, in Stunden
Quelle: Ergebnisse des Mikrozensus
Bevölkerung am Hauptwohnsitz im Alter von 15 Jahren und älter
2000: Ergebnis bezogen auf die Berichtswoche vom 8. bis 14. Mai 2000; 2005 und 2010:
Jahresdurchschnittsergebnis, geänderte Erhebungs- und Hochrechnungsverfahren
* Näherungsweise Abgrenzung auf Basis des Mikrozensus: Abhängig Beschäftigte ohne
geringfügig Beschäftigte sowie Soldatinnen/Soldaten, Beamtinnen/Beamte, Grundwehr- und
Zivildienstleistende
17. Wie viele Frauen waren in den Jahren 2000, 2005 und 2010 bei
Leiharbeitsunternehmen beschäftigt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Angaben für Gesamtdeutschland können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden. Eine Differenzierung der Ergebnisse nach Bundesländern liegt ab
2007 vor, siehe darauffolgende Tabelle.
Bestand an Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern,
Jahresdurchschnitte 2000, 2005 und 2010
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
* Abweichung ist rundungsbedingt.
Bundesland 2000 2005 2010
Baden-Württemberg 20,5 20,7 20,7
Bayern 21,1 20,8 21,2
Berlin 23,3 23,0 23,1
Brandenburg 25,3 24,9 25,5
Bremen 21,4 20,4 21,8
Hamburg 21,2 22,1 22,2
Hessen 21,2 21,3 22,0
Mecklenburg-Vorpommern 25,7 25,1 25,6
Niedersachsen 21,9 21,0 21,5
Nordrhein-Westfalen 21,5 21,6 21,6
Rheinland-Pfalz 21,3 20,9 20,8
Saarland 20,8 21,3 21,4
Sachsen 25,1 25,7 24,8
Sachsen-Anhalt 25,4 25,4 25,6
Schleswig-Holstein 21,4 21,5 22,0
Thüringen 24,9 24,6 25,4
ehemaliges Bundesgebiet (ohne Berlin) 21,0 21,1 21,9
Neue Länder (mit Berlin) 24,8 24,8 24,9
Gesamt 21,6 21,7 21,9
2000 2005 2010
Frauen 75.826 110.345 223.778
Männer 252.185 333.604 551.926
insgesamt 328.011 443.949 775.703*
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/12645Bestand an Leiharbeitnehmerinnen nach Bundesländern,
2007, 2008, 2009 und 2010
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
* darunter regional nicht zuordenbare Fälle
18. Wie viele Frauen in sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit hatten in
diesen Jahren lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Bundesland 2007 2008 2009 2010
Schleswig-Holstein 3.000 3.202 3.384 3.975
Hamburg 7.314 7.881 7.716 8.763
Niedersachsen 14.532 19.012 17.361 19.933
Bremen 3.185 2.971 2.933 3.097
Nordrhein-Westfalen 39.462 43.510 40.042 47.454
Hessen 13.992 15.877 17.302 19.045
Rheinland-Pfalz 6.034 6.581 6.128 7.996
Baden-Württemberg 27.110 29.421 22.534 28.970
Bayern 34.693 36.708 30.306 37.172
Saarland 2.216 2.147 1.700 2.194
Berlin 8.662 9.095 8.787 10.328
Brandenburg 2.411 2.776 2.730 3.225
Mecklenburg-Vorpommern 1.992 1.920 1.940 2.205
Sachsen 9.440 10.723 11.743 14.523
Sachsen-Anhalt 4.602 5.294 4.945 5.386
Thüringen 6.381 6.823 6.097 8.158
Deutschland* 186.497 204.711 186.609 223.778
Drucksache 17/12645 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAnzahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten* Frauen in befristeter
Tätigkeit nach Bundesländern, 2000, 2005 und 2010, in 1000
Quelle: Ergebnisse des Mikrozensus
Bevölkerung am Hauptwohnsitz im Alter von 15 Jahren und älter, mit und ohne Auszubildende
2000: Ergebnis bezogen auf die Berichtswoche vom 8. bis 14. Mai 2000; 2005 und 2010:
Jahresdurchschnittsergebnis, geänderte Erhebungs- und Hochrechnungsverfahren
* Näherungsweise Abgrenzung auf Basis des Mikrozensus: Abhängig Beschäftigte ohne
geringfügig Beschäftigte sowie Soldatinnen/Soldaten, Beamtinnen/Beamte, Grundwehr- und
Zivildienstleistende
19. Wie viele Frauen hatten in den Jahren 2000, 2005 und 2010 lediglich einen
so genannten Minijob, und für wie viele davon war dies die einzige
Einkommensquelle (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Frage wird auf Beschäftigte bezogen, die allein über Erwerbseinkommen aus
einem so genannten Minijob verfügen. Nach Angaben der Statistik der
Bundesagentur für Arbeit gab es im Juni 2010 bundesweit etwa 3 260 000 ausschließlich
geringfügig entlohnt beschäftigte Frauen, rund 73 000 oder 2 Prozent mehr als im
Juni 2005 und 387 000 oder 13 Prozent mehr als im Juni 2000. Nach
Bundesländern differenzierte Angaben sind in Anlage 99 im Anhang wiedergegeben.
9 Von einer Drucklegung der Anlage 9 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Bundesland
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte inklusive
Auszubildende
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte ohne
Auszubildende
2000 2005 2010 2000 2005 2010
Baden-Württemberg 212 238 287 178 205 253
Bayern 223 239 285 194 206 247
Berlin 85 90 96 74 81 88
Brandenburg 76 71 65 67 59 60
Bremen 16 13 18 14 12 16
Hamburg 38 44 51 34 40 46
Hessen 104 117 147 93 103 132
Mecklenburg-Vorpommern 71 55 55 59 48 47
Niedersachsen 135 151 192 115 130 168
Nordrhein-Westfalen 304 338 399 256 294 346
Rheinland-Pfalz 76 82 91 65 73 78
Saarland 22 21 24 18 17 20
Sachsen 138 113 114 117 95 103
Sachsen-Anhalt 80 61 60 66 48 51
Schleswig-Holstein 52 57 70 44 49 61
Thüringen 82 60 59 70 51 52
ehemaliges Bundesgebiet
(ohne Berlin)
1.181 1.299 1.564 1.011 1.178 1.366
Neue Länder
(mit Berlin)
531 449 449 453 332 401
Gesamt 1.712 1.748 2.012 1.464 1.510 1.767
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/1264520. Wie viele Frauen waren in den Jahren 1990, 2000 und 2010 als
arbeitssuchend gemeldet (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Angaben können Anlage 1010 im Anhang entnommen werden.
Im Jahresdurchschnitt 2010 gab es bundesweit etwa 2,67 Millionen arbeitsuchende
Frauen, im Vergleich zu rund 2,33 Millionen im Jahresdurchschnitt 2000. Dabei
war jedoch die Zahl der arbeitslos arbeitsuchenden Frauen deutlich abnehmend.
21. Wie viele Frauen mit anerkannter Schwerbehinderung waren in den Jahren
2000, 2005 und 2010 in Deutschland erwerbstätig, und wie hoch war in
diesen Jahren ihre Erwerbslosenquote (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Beim Statistischen Bundesamt liegen auf Basis des Mikrozensus Berichte für
Gesamtdeutschland über die amtlich anerkannten behinderten Menschen für die
Jahre 1999, 2003, 2005 und 2009 vor. Diese können im Internetangebot des
Statistischen Bundesamtes abgerufen werden.
• 1999:
www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/
Lebenslagenbehinderte99.pdf?__blob=publicationFile
• 2003:
www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/
Lebenslagenbehinderte03.pdf?__blob=publicationFile
• 2005:
www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/
Lebenslagenbehinderte05.pdf?__blob=publicationFile
• 2009:
www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/
Lebenslagenbehinderte032012.pdf?__blob=publicationFile
Angaben über die behinderten Menschen und deren Erwerbstätigkeit bzw.
Erwerbslosigkeit sind dabei in den Tabellen 5 und 6 der Berichte zu finden.
Das Merkmal der amtlich anerkannten Behinderung wird im Mikrozensus in
der Regel alle vier Jahre bei freiwilliger Auskunftserteilung erhoben. Im
Einklang mit dem Labour-Force-Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation
(ILO) wurden im Mikrozensus 2005 die nicht sofort verfügbaren
Arbeitsuchenden von den Erwerbslosen zu den Nichterwerbspersonen umgesetzt. Die
Ergebnisse der Vorjahre zur Erwerbsquote und Erwerbslosigkeit der Behinderten sind
daher nur eingeschränkt mit den Daten ab 2005 vergleichbar.
22. Wie hoch ist der jeweilige Anteil von Frauen mit anerkannter
Schwerbehinderung in den Jahren 1990, 2000 und 2010 an den selbstständig
tätigen Frauen, an den sozialversicherungspflichtig, an den in Teilzeit, an den
in Leiharbeit, an den mit befristeten Arbeitsvertrag und an den in einem
Minijob beschäftigten Frauen?
Auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zu „Schwerbehinderten
Menschen in Beschäftigung (Anzeigeverfahren SGB IX)“ lässt sich feststellen,
dass im Jahresdurchschnitt 2010 etwa 391 000 schwerbehinderte Frauen
(einschl. Gleichgestellte) bei Arbeitgebern mit 20 und mehr Arbeitsplätzen
beschäftigt waren. Diese Beschäftigung bezieht sich sowohl auf
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als auch Beamtinnen.
10 Von einer Drucklegung der Anlage 10 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/12645 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeBei Arbeitgebern mit weniger als 20 Arbeitsplätzen betrug laut einer
Teilerhebung 2010 die Beschäftigung schwerbehinderter Frauen (einschl.
Gleichgestellte) 65 000. Die gewünschten Anteilsbildungen sind auf Basis der
Statistiken der Bundesagentur für Arbeit nicht möglich.
Für die Jahre 1990 und 2000 liegen keine Angaben vor.
Darüber hinaus gibt es in den in der Antwort zu Frage 21 genannten Berichten
Informationen zum Anteil der Selbständigen bei der Gruppe der Behinderten
und Nichtbehinderten (Tabelle 5).
23. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der jeweilige Anteil von
Frauen mit Abitur, Realschul- und Hauptschulabschluss an der Gesamtheit
der Frauen im Erwerbsalter (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
24. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der jeweilige Anteil von
Frauen ohne Schulabschluss an der Gesamtheit der Frauen im
Erwerbsalter (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 23 und 24 werden zusammen beantwortet.
Die Angaben können Anlage 1111 im Anhang entnommen werden.
Bei der Bewertung der genannten Zahlen zum Bildungsabschluss ist zu
beachten, dass diese aus dem Mikrozensus stammen und auf freiwilligen Angaben
beruhen. Als Personen im Erwerbsalter betrachtet der Mikrozensus Personen im
Alter von 15 bis 65 Jahren. Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern sowie
nach Geschlecht liegt für das Jahr 1990 nicht vor. Deshalb führt der Anhang zu
den Fragen 23 und 24 lediglich Daten für die beiden Jahre 2000 und 2010 auf.
In der Dekade zwischen 2000 und 2010 hat sich das Qualifikationsniveau der
Frauen in Deutschland deutlich erhöht: So ist der Anteil der Frauen mit
Fachhochschul- bzw. Allgemeiner Hochschulreife in diesem Zeitraum von 19,8
Prozent auf 29,1 Prozent gestiegen.
Der Anteil der Frauen mit Realschulabschluss hat sich von 23,2 Prozent auf
27,4 Prozent erhöht. Deutlich rückläufig ist dagegen der Anteil der Frauen mit
Hauptschulabschluss (von 38,3 Prozent auf 25,4 Prozent). Der Anteil der Frauen
ohne Schulabschluss hat sich im gleichen Zeitraum von 2,8 Prozent auf 3,5
Prozent erhöht.
25. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der jeweilige Anteil von
Frauen mit Hochschul-, Fachhochschul-, Fachschul- und
Facharbeiterabschluss an der Gesamtheit der Frauen im Erwerbsalter (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
26. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der jeweilige Anteil von
Frauen ohne Berufsabschluss an der Gesamtheit der Frauen im
Erwerbsalter (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 25 und 26 werden zusammen beantwortet.
In der Dekade zwischen 2000 und 2010 konnten Frauen in Deutschland auch
das Niveau der jeweils erreichten beruflichen Qualifikation steigern. So stieg
der Anteil der Frauen mit Hochschulabschluss von 5,2 Prozent auf 8,4 Prozent
und der der Frauen mit Fachhochschulabschluss von 3,3 Prozent auf 4,2
Prozent. Leicht rückläufig sind die Anteile der Frauen mit Facharbeiterabschluss
(von 52,2 Prozent auf 51,1 Prozent) sowie der Frauen ohne beruflichen Bil-
11 Von einer Drucklegung der Anlage 11 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/12645dungsabschluss (von 30,1 Prozent auf 28,4 Prozent). Weitere Angaben –
insbesondere auch zu den Ergebnissen in den einzelnen Ländern – sind Anlage 1212
im Anhang zu entnehmen.
Bei der Bewertung der genannten Zahlen zum Bildungsabschluss ist zu
beachten, dass diese aus dem Mikrozensus stammen und auf freiwilligen Angaben
beruhen. Als Personen im Erwerbsalter betrachtet der Mikrozensus Personen im
Alter von 15 bis 65 Jahren. Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern sowie
nach Geschlecht liegt für das Jahr 1990 nicht vor. Deshalb führt der
tabellarische Anhang zu den Fragen 25 und 26 lediglich Daten für die beiden Jahre 2000
und 2010 auf.
27. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen,
die einer beruflichen Tätigkeit unterhalb ihres Qualifikationsabschlusses
nachgingen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine amtlichen Angaben vor.
28. Wie viele Frauen in Deutschland haben seit 1990 eine Umschulung
durchlaufen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Dieser Sachverhalt kann durch den Zugang von weiblichen Teilnehmern in
berufliche Weiterbildung mit Abschluss abgebildet werden. Jahressummen liegen
bei der Statistik der Bundesagentur für Arbeit ab 2000 bis derzeit 2011 vor.
2011 lag der Zugang von weiblichen Teilnehmern in berufliche Weiterbildung
mit Abschluss (inkl. allgemeine Leistungen für behinderte Menschen) bei
18 000. Weitere Ergebnisse differenziert nach Jahren (2000 bis 2011) und
Bundesländern können Anlage 1313 im Anhang entnommen werden.
29. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
an den Rektoren/Rektorinnen und Professoren/Professorinnen im
deutschen Hochschulwesen (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Gesamtzahl der Professorinnen hat sich in der Dekade zwischen 2000 und
2010 in Deutschland insgesamt nahezu verdoppelt (von 3 985 in 2000 auf 7 769
in 2010). Das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder hat hierzu
maßgeblichen Einfluss ausgeübt. Das Programm ist 2013 in eine zweite Phase
eingetreten. Weitere Angaben sind Anlage 1414 im Anhang zu entnehmen. Eine
Aufschlüsselung nach Bundesländern sowie nach Geschlecht liegt für das Jahr
1990 nicht vor. Deshalb führt der tabellarische Anhang lediglich Daten für die
beiden Jahre 2000 und 2010 auf.
30. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
am Lehrpersonal in öffentlichen Schulen Deutschlands (bitte nach
Schulformen aufschlüsseln)?
In der Dekade zwischen 2000 und 2010 stieg der Frauenanteil am Lehrpersonal
in öffentlichen Schulen Deutschlands insgesamt von 61,4 Prozent auf 66,6 Pro-
12 Von einer Drucklegung der Anlage 12 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
13 Von einer Drucklegung der Anlage 13 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
14 Von einer Drucklegung der Anlage 14 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/12645 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodezent. Weitere Angaben sind Anlage 1515 im Anhang zu entnehmen. Eine
Aufschlüsselung nach Geschlecht liegt für das Jahr 1990 nicht vor. Deshalb führt der
tabellarische Anhang lediglich Daten für die beiden Jahre 2000 und 2010 auf.
31. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
an den Leitern/Leiterinnen öffentlicher Schulen Deutschlands (bitte nach
Schulformen aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Daten vor.
32. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
in Kindertagesstätten (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Für 1990 und 2000 sind keine Daten verfügbar. Um einen zeitlichen Verlauf
darstellen zu können werden die Anteile der weiblichen und männlichen
Beschäftigten (pädagogisches Personal, Leitungs- und Verwaltungspersonal, ohne
hauswirtschaftliches und technisches Personal) für die Jahre 1998, 2006 und
2010 ausgewiesen.
Die Angaben können Anlage 1616 im Anhang entnommen werden.
33. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 der Anteil von Frauen
an der Gesamtzahl der Staatsanwälte/Staatsanwältinnen in Deutschland
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
34. Welchen Anteil hatten Frauen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 an der
Gesamtzahl der Richter/Richterinnen in Deutschland (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Frage 33 und Frage 34 werden zusammen beantwortet.
Zahl der Richterinnen/Richter und Staatsanwältinnen/Staatsanwälte
der Bundesrepublik Deutschland, jeweils am 31. Dezember der Jahre 1990,
2000 und 2010
Quelle: Bundesamt für Justiz, Richterstatistik
Die in der Tabelle aufgeführten Personalzahlen entsprechen den
Arbeitskraftanteilen. Es handelt sich nicht um Kopf-/Personenzahlen. Das bedeutet, dass zwei
halbtags beschäftigte Richterinnen oder Richter nur mit jeweils 0,5 gezählt
werden, insgesamt also mit 1,0 in die Tabelle eingehen. Auf diese Weise erklären
15 Von einer Drucklegung der Anlage 15 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
16 Von einer Drucklegung der Anlage 16 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
1990 2000 2010
Richterinnen und Richter
Insgesamt 17.932,00 20.880,00 20.410,70
davon: Frauen 3.416,00 5.780,00 7.848,26
Anteil Frauen in % 19,05 27,68 38,45
Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
Insgesamt 3.887,00 5.045,00 5.245,95
davon: Frauen 756,00 1.559,00 2.152,21
Anteil Frauen in % 19,45 30,90 41,03
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/12645sich auch die Nachkommastellen. Angaben zu Kopfzahlen sowie die erbetene
Aufschlüsselung nach Bundesländern liegen der Bundesregierung nicht vor.
Die für die gewünschten Differenzierungen erforderliche Anfrage bei den
Landesjustizverwaltungen ist in der für die Beantwortung Kleiner Anfragen
vorgesehenen Frist nicht möglich.
35. Welchen Anteil hatten Frauen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 nach
Kenntnis der Bundesregierung an der Gesamtzahl der Abgeordneten im
Deutschen Bundestag?
Im Jahr 1990 betrug der Frauenanteil an der Gesamtzahl der Abgeordneten im
Deutschen Bundestag 20,5 Prozent. Bis zum Jahr 2000 steigerte sich der Anteil
von Frauen auf 30,9 Prozent. Im Jahr 2010 betrug der Frauenanteil im
Deutschen Bundestag 32,8 Prozent.
Die Daten beziehen sich auf den Beginn der jeweiligen Wahlperiode.
Änderungen im Verlauf der jeweiligen Wahlperiode (12, 14 und 17) wurden nicht
berücksichtigt.
Quelle:
www.bundestag.de/dokumente/datenhandbuch/03/03_06/03_06_01.html
36. Welchen Anteil hatten Frauen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 nach
Kenntnis der Bundesregierung an der Gesamtzahl der Mandatsträger/
Mandatsträgerinnen in den Landtagen und Senaten in Deutschland (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Frauenanteil in den jeweiligen Landesparlamenten, 1990, 2000 und 2010,
in Prozent
Quellen:
2. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland – Tabellenanhang mit
Länderdaten, Seite 3 und 4: Indikator 1.1
Magin, Raphael: Die geringere Hälfte – Erscheinungsformen, Entwicklungen und Ursachen der
Unterrepräsentation von Frauen in deutschen Parlamenten, Lit Verlag 2011, Seite 205: Tabelle A.4:
Frauen in den deutschen Landtagen
* unter Einbeziehung des Ergebnisses der Wiederholungswahl am 6. Juni 2008 im Wahlbezirk 132/02
Bundesland 1990 2000 2010
Baden-Württemberg 9,6 (1988) 18,7 (1996) 23,7 (2006)
Bayern 12,7 (1990) 22,1 (1998) 31,0 (2008)
Berlin 29,9 (1990) 34,3 (1999) 39,6 (2006)
Brandenburg 20,5 (1990) 29,2 (1999) 38,6 (2009)
Bremen* 28,0 (1987) 40,0 (1999) 38,6 (2007)*
Hamburg 29,2 (1987) 36,4 (1997) 33,1 (2008)
Hessen 16,4 (1987) 30,9 (1999) 33,6 (2008)
Mecklenburg-Vorpommern 16,7 (1990) 32,4 (1998) 25,4 (2006)
Niedersachsen 19,4 (1990) 26,8 (1998) 30,9 (2008)
Nordrhein-Westfalen 20,5 (1990) 31,2 (2000) 27,1 (2010)
Rheinland-Pfalz 13,0 (1987) 28,7 (1996) 37,6 (2006)
Saarland 23,5 (1990) 35,3 (1999) 29,4 (2009)
Sachsen 15,0 (1990) 34,2 (1999) 31,1 (2009)
Sachsen-Anhalt 15,1 (1990) 31,0 (1998) 30,9 (2006)
Schleswig Holstein 24,3 (1988) 38,2 (2000) 35,8 (2009)
Thüringen 13,5 (1990) 30,7 (1999) 37,5 (2009)
Drucksache 17/12645 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDie angegebenen Zahlen berücksichtigen den Stand nach der vorangegangenen
Wahl, die entsprechende Jahreszahl wird hinter der Prozentzahl in Klammern
angegeben. Änderungen während der Wahlperiode sind nicht berücksichtigt.
37. Welchen Anteil hatten Frauen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 an der
Gesamtzahl der Führungspositionen in der Bundesverwaltung Deutschlands?
Belastbare statistische Daten zum durchschnittlichen Anteil von Frauen an
Führungspositionen im höheren und gehobenen Dienst in der gesamten
Bundesverwaltung sind für das Jahr 1990 nicht vorhanden. Statistische Erhebungen hierzu
gibt es erst seit 1996 – nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Förderung von Frauen
und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Bundesverwaltung und den
Gerichten des Bundes (Frauenfördergesetz) von 1994 und der dazugehörigen
Verordnung über die statistischen Angaben für die Frauenförderung in
Dienststellen des Bundes (Frauenförderstatistik) von 1995. Nach der
Frauenförderstatistik 1996 bzw. 2000 betrug der durchschnittliche Anteil von Frauen an
Führungspositionen in der gesamten Bundesverwaltung im Jahr 1996 18,25 Prozent
und im Jahr 2000 19,46 Prozent. Im Jahr 2003 wurde die Frauenförderstatistik
durch die Gleichstellungsstatistik (§ 24 Bundesgleichstellungsgesetz) abgelöst. Laut
Gleichstellungsstatistik lag der durchschnittliche Anteil von Frauen an
Führungspositionen in der gesamten Bundesverwaltung im Jahr 2010 bei 29,85 Prozent.
38. Welchen Anteil hatten Frauen in den Jahren 1990, 2000 und 2010 an der
Gesamtzahl der Führungspositionen in der Privatwirtschaft Deutschlands
(bitte nach Aufsichtsräten und Vorständen aufschlüsseln)?
Belastbare statistische Daten zum Anteil von Frauen an Führungspositionen
(Aufsichtsräte und Vorstände), die auch eine Vergleichbarkeit im Zeitverlauf
ermöglichen, sind für die Jahre 1990 und 2000 nicht vorhanden. Die Erhebung
des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, welche Daten für das Jahr
2010 beinhaltet, lässt eine Betrachtung der Entwicklung erst ab dem Jahr 2006
zu. In 2010 betrug der Anteil von Frauen in Vorständen in den größten 200
Unternehmen (ohne Finanzsektor) 3,2 Prozent, der Anteil von Frauen in
Aufsichtsräten 10,6 Prozent.
Quelle: Managerinnen-Barometer 2013 des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung
Einkommen
39. Wie hoch war in den Jahren 2000, 2005 und 2010 das durchschnittliche
monatliche Einkommen von Frauen aus selbstständiger bzw.
freiberuflicher Tätigkeit?
Wie hoch war es bei Männern (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Ergebnisse einer Sonderauswertung der
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007 des Statistischen Bundesamtes.
Daraus ergeben sich die nach Geschlecht und Bundesländern differenzierten
durchschnittlichen jährlichen positiven und negativen Einkünfte aus
freiberuflicher und unternehmerischer Tätigkeit.
Die Ergebnisse der Sonderauswertung können Anlage 1717 im Anhang
entnommen werden.
Für weitere Jahre liegen keine entsprechend aufbereiteten Daten vor.
17 Von einer Drucklegung der Anlage 17 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/1264540. Wie hoch war in den Jahren 2000, 2005 und 2010 das durchschnittliche
monatliche Bruttoeinkommen von sozialversicherungspflichtig
beschäftigten Frauen?
Wie hoch war es bei Männern (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Grundlage für die Beantwortung der Frage und ist die Entgeltstatistik der
Bundesagentur für Arbeit als Teil der Beschäftigungsstatistik. Die Auswertungen sind
auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (ohne Auszubildende)
eingeschränkt, weil auf diese Weise Vergleiche durchgeführt werden können, etwa
zwischen Männern und Frauen, die in ihrer Aussagekraft nicht durch
unterschiedliche Anteile von Teilzeitbeschäftigten oder Auszubildenden beeinflusst
sind.
Weitere methodische Erläuterungen sind in dem Bericht der Statistik der
Bundesagentur für Arbeit „Beschäftigungsstatistik: Sozialversicherungspflichtige
Bruttoarbeitsentgelte“ vom November 2010 zu finden:
http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Statistische-Analysen/
Statistische-Sonderberichte/Generische-Publikationen/Entgeltstatistik.pdf.
Im Jahr 2010 lag das „mittlere“ sozialversicherungspflichtige
Bruttoarbeitsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig vollzeitbeschäftigten Frauen (ohne
Auszubildende) bei 2 312 Euro, im Vergleich zu 2 932 Euro bei
sozialversicherungspflichtig vollzeitbeschäftigten Männern.
Wie sich die Entgelte differenziert nach Geschlecht und Bundesländern
zwischen 2000 und 2010 verändert haben, kann Anlage 1818 im Anhang
entnommen werden.
41. Wie entwickelte sich der Gender Pay Gap in den Jahren 1990 bis 2012
(bitte einzeln für das gesamte Bundesgebiet aufführen und zudem nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht auf Basis der
Verdienststrukturerhebung und ihrer Fortschreibung über die vierteljährliche Verdiensterhebung
Jahresangaben zu den Unterschieden im Bruttostundenverdienst zwischen
Männern und Frauen (unbereinigter Gender Pay Gap). Die Daten liegen ab 1995 vor
und werden ab 2006 getrennt für die Gebietsstände West/Ost ausgewiesen
(siehe nachfolgende Tabelle). Für 2012 liegen noch keine Daten vor.
Bei der Interpretation dieser so genannten unbereinigten Lohnlücke ist zu
beachten, dass sich die Arbeitsentgelte von Frauen und Männern bei der
Beschäftigung nach Branchenzugehörigkeit, Erfahrungszeiten und Qualifikation
ergeben. Berücksichtigt man diese Unterschiede, liegt die bereinigte Lohnlücke bei
nur 8 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt auf der Basis der
Verdienststrukturerhebung 2006).
Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern liegt seitens des Statistischen
Bundesamtes nicht vor.
18 Von einer Drucklegung der Anlage 18 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/12645 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeDurchschnittlicher Unterschied zwischen Bruttostundenverdiensten
von Männern und Frauen (Gender Pay Gap) 1995 bis 2011, in Prozent
Quelle: Statistisches Bundesamt, Verdienststrukturerhebung; fortgeschrieben mit Ergebnissen der
Vierteljährlichen Verdiensterhebung
42. Welche regionalen Unterschiede ergaben sich in den Jahren 2000, 2005
und 2010 hinsichtlich des monatlichen Bruttoeinkommens (bitte nach
Bundesländern differenzieren)?
Bezüglich der methodischen Hinweise zur Entgeltstatistik der Bundesagentur
für Arbeit wird auf die Ausführungen in der Antwort zu Frage 40 verwiesen.
Differenziert nach Bundesländern reichte im Jahr 2010 die Spanne der
„mittleren“ sozialversicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelte von
sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten (ohne Auszubildende) von 1 918 Euro in
Mecklenburg-Vorpommern bis 3 095 Euro in Hamburg. Wie sich die Entgelte
untergliedert nach Geschlecht und Bundesländern zwischen 2000 und 2010
verändert haben, kann der Anlage 1819 im Anhang entnommen werden.
43. Wie hoch waren in den Jahren 2005 und 2010 die durchschnittlichen
monatlichen gesetzlichen Renten für Frauen in Deutschland?
Wie hoch waren sie bei Männern (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
19 Von einer Drucklegung der Anlage 18 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Jahr
Gesamtdeutschland
Altes Bundesgebiet
(inkl. Berlin)
Neue Bundesländer
(ohne Berlin)
1995 21 - -
1996 21 - -
1997 21 - -
1998 22 - -
1999 19 - -
2000 21 - -
2001 21 - -
2002 22 - -
2003 23 - -
2004 23 - -
2005 22 - -
2006 23 24 6
2007 23 24 6
2008 23 25 6
2009 23 24 7
2010 22 24 7
2011 22 24 7
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/12645Durchschnittliche Zahlbeträge der Versichertenrenten* aus der gesetzlichen
Rentenversicherung nach Wohnort der Versicherten (Bundesland) zum Stichtag
31. Dezember der Jahre 2005 und 2010, in Euro
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung, Rentenbestand
* Renten wegen Alters bzw. verminderter Erwerbsfähigkeit
Hinweis: Statistisch nicht auswertbare Fälle wurden nicht in die Auswertung einbezogen.
Die Angaben zur durchschnittlichen Höhe der gesetzlichen Versichertenrenten
sind allerdings zur Beurteilung der Einkommenssituation von Rentnerinnen und
Rentnern ungeeignet. Viele Altersrenten sind aufgrund von kurzen
versicherungspflichtigen Beschäftigungszeiten (beispielsweise von Personen, die später
beamtet wurden oder eine selbstständige Tätigkeit aufgenommen haben)
gering, was bei der Durchschnittsbildung zu vergleichsweise geringen
Durchschnittsrenten führt.
Das gesamte Nettoeinkommen im Alter resultiert zudem auch aus weiteren
Quellen. So zeigt die Analyse der Alterseinkommen der gegenwärtigen
Rentnerinnen und Rentner anhand der Datenbasis „Alterssicherung in Deutschland
(ASID) 2011“, dass geringe Rentenbeträge in der Regel durch zusätzliche
Einkunftsarten oder das Einkommen des Ehepartners ausgeglichen werden und
infolge dessen kein Indiz für niedrige Gesamteinkommen sind.
44. Wie viele Frauen mit Behinderung beziehen Erwerbsminderungs- und
Erwerbsunfähigkeitsrente in welcher durchschnittlichen Höhe, und wie viele
dieser Rentenbezieherinnen sind zusätzlich mit welchem
durchschnittlichen Monatseinkommen beschäftigt?
Merkmale zur Differenzierung nach dem Grad der Schwerbehinderung bzw. zur
Behinderung sind in den Statistikdaten der Deutschen Rentenversicherung nicht
enthalten.
Bundesland
2005 2010
Männer Frauen Männer Frauen
Schleswig-Holstein 999,43 485,48 1.009,51 516,33
Hamburg 1.052,98 591,22 1.050,78 622,23
Niedersachsen 998,50 464,54 1.013,59 491,64
Bremen 1.021,00 508,56 1.017,36 532,87
Nordrhein-Westfalen 1.096,31 462,64 1.097,12 488,25
Hessen 1.027,15 496,84 1.046,08 527,81
Rheinland-Pfalz 990,09 436,80 1.010,41 465,16
Baden-Württemberg 1.026,62 517,16 1.054,54 543,53
Bayern 957,88 498,50 983,37 525,82
Saarland 1.088,23 402,93 1.085,56 427,60
Berlin 1.019,61 674,87 1.008,59 710,56
Brandenburg 998,32 664,15 1.008,19 706,81
Mecklenburg-Vorpommern 953,24 641,70 960,03 684,80
Sachsen 1.029,05 669,99 1.026,15 705,26
Sachsen-Anhalt 999,17 638,00 1.001,16 679,01
Thüringen 990,77 655,01 993,45 693,95
Bundesgebiet insgesamt 1.023,06 529,66 1.033,90 558,01
Drucksache 17/12645 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode45. Wie hoch waren die gesamten monatlichen Nettoeinkünfte von Frauen in
den Jahren 2000, 2005 und 2010 nach Einkommensspannen, und wie hoch
ist der Anteil von Frauen mit Behinderung sowie von Frauen mit
Migrationshintergrund in den jeweiligen Einkommensgruppen (bitte nach den
folgenden Einkommensspannen in Euro und nach Bundesländern
differenzieren: bis 500, 500 bis 700, 700 bis 1 000, 1 000 bis 1 500, 1 500 bis
2 000, über 2 000 Euro)?
Daten zum durchschnittlichen Nettomonatsverdienst von Frauen differenziert
nach Einkommensgruppen und Bundesländern können aus der
Verdienststrukturerhebung (VSE) des Statistischen Bundesamtes bereitgestellt werden.
Allerdings erfasst die VSE nur Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des
Dienstleistungsbereichs (Wirtschaftsabschnitte B bis S der Klassifikation der
Wirtschaftszweige) und mit zehn und mehr Beschäftigten. Die nachfolgenden
Tabellen zeigen die Ergebnisse einer Sonderauswertung der VSE 2006 und
2010. Vergleichbare Daten für weitere Jahre und Informationen über
Behinderungen oder Migrationshintergrund liegen nicht vor.
Durchschnittlicher monatlicher Nettoverdienst von Frauen im Oktober 2006
nach Bundesländern, in Euro
Quelle: Verdienststrukturerhebung 2006
Grundgesamtheit: Betriebe mit zehn und mehr Beschäftigten; ohne Auszubildende
Bundesland unter 500 500-700 700-1.000 1.000-1.500 1.500-2.000 über 2.000
Baden-
Württemberg
301 609 851 1.251 1.715 2.580
Bayern 306 608 853 1.247 1.713 2.610
Berlin 312 609 868 1.248 1.713 2.650
Brandenburg 273 612 861 1.239 1.714 2.522
Bremen 316 600 852 1.248 1.706 2.593
Hamburg 305 605 860 1.258 1.726 2.696
Hessen 310 610 851 1.253 1.722 2.689
Mecklenburg-
Vorpommern
263 614 856 1.228 1.708 2.441
Niedersachsen 311 606 857 1.238 1.710 2.579
Nordrhein-
Westfalen
313 608 852 1.250 1.713 2.611
Rheinland-
Pfalz
321 610 849 1.246 1.711 2.632
Saarland 325 608 851 1.242 1.711 2.603
Sachsen 248 610 861 1.230 1.707 2.463
Sachsen-
Anhalt
261 610 860 1.238 1.707 2.524
Schleswig-
Holstein
304 608 856 1.239 1.708 2.630
Thüringen 275 611 865 1.226 1.703 2.480
Deutschland 305 608 855 1.245 1.713 2.610
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/12645Durchschnittlicher monatlicher Nettoverdienst von Frauen im Oktober 2010
nach Bundesländern, in Euro
Quelle: Verdienststrukturerhebung 2010
Grundgesamtheit: Betriebe mit zehn und mehr Beschäftigten; ohne Auszubildende
46. Wie viele Frauen in Langzeitarbeitslosigkeit erhielten in den Jahren 2005
und 2010 keine Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
wegen zu hoher Einkünfte ihres Ehepartners oder ihrer Lebenspartnerin bzw.
ihres Lebenspartners, und wie hoch ist dabei der jeweilige Anteil von
Frauen mit Behinderung sowie von Frauen mit Migrationshintergrund
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Diese Frage kann nur näherungsweise mit Hilfe einer Auswertung zur
Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III ohne Leistungsanspruch beantwortet werden.
Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB III ohne Leistungsanspruch kann
verschiedene Gründe haben:
• Die arbeitslose Person hat (noch) keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld
erworben, weil entweder die vorangegangene Phase der Erwerbstätigkeit nicht
ausreicht (Anwartschaftszeit nicht erfüllt) oder noch keine
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bestanden hat.
Bundesland unter 500 500-700 700-1.000 1.000-1.500 1.500-2.000 über 2.000
Baden-
Württemberg
313 604 858 1.251 1.727 2.616
Bayern 316 605 859 1.250 1.725 2.632
Berlin 311 607 868 1.257 1.730 2.618
Brandenburg 276 612 862 1.244 1.727 2.551
Bremen 316 605 863 1.253 1.725 2.595
Hamburg 320 603 867 1.263 1.738 2.674
Hessen 314 607 856 1.254 1.729 2.674
Mecklenburg-
Vorpommern
292 619 867 1.236 1.723 2.497
Niedersachsen 309 605 857 1.241 1.720 2.548
Nordrhein-
Westfalen
317 603 858 1.249 1.731 2.608
Rheinland-
Pfalz
315 606 862 1.248 1.723 2.593
Saarland 321 603 859 1.248 1.724 2.585
Sachsen 273 612 860 1.242 1.722 2.459
Sachsen-
Anhalt
306 608 862 1.246 1.715 2.540
Schleswig-
Holstein
313 608 860 1.250 1.717 2.596
Thüringen 273 615 862 1.243 1.720 2.549
Deutschland 312 606 860 1.249 1.726 2.605
Drucksache 17/12645 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode• Die Person hat ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld bereits aufgebraucht, ist
nicht hilfebedürftig und bezieht deshalb kein Arbeitslosengeld II. Dies ist
dann der Fall, wenn Vermögen oder laufendes Einkommen im Haushalt zu
hoch ausfallen.
• Personen, die Arbeitslosengeld II bezogen haben und bei denen die
Hilfebedürftigkeit endet (beispielsweise weil der Partner eine Beschäftigung
aufnimmt), werden zu Nichtleistungsempfängern, wenn sie sich weiterhin den
Vermittlungsbemühungen der Agentur zur Verfügung stellen. Sie werden
dann nicht mehr dem Rechtskreis SGB II, sondern dem Rechtskreis SGB III
zugeordnet.
• Arbeitslose, die im Rechtskreis SGB II betreut werden, können sich
nachträglich als Nichtleistungsempfänger erweisen, wenn der Antrag auf
Leistungen aus der Grundsicherung letztlich abgelehnt und die Zuständigkeit des
Rechtskreises SGB III festgestellt wird. Diese Person wird nicht als
erwerbsfähiger Hilfebedürftiger, aber mindestens bis zur Ablehnung des
Leistungsantrags als Person im Rechtskreis SGB II erfasst.
Bei der Gruppe der arbeitslosen Nichtleistungsempfängern im Rechtskreis SGB III
handelt es sich nicht um die Abgrenzung eines operativ erfassten Merkmals,
sondern um eine aus verschiedenen Statistiken abgeleitete Größe, die jedoch nach
zusätzlichen Merkmalen differenziert ermittelt werden kann (u. a.
Langzeitarbeitslosigkeit).
Solche Auswertungen liegen für 2010, nicht aber für 2005 vor. Der folgenden
Tabelle ist zu entnehmen, dass es im Jahresdurchschnitt 2010 knapp 62 000
langzeitarbeitslose Nichtleistungsempfängerinnen im Rechtskreis SGB III gab.
Darunter waren 6 000 oder 10 Prozent schwerbehindert und 4 000 oder 6
Prozent hatten eine ausländische Nationalität.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/12645Langzeitarbeitslose Nichtleistungsempfängerinnen im Rechtskreis SGB III
nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt 2010
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
47. Wie hoch war in den Jahren 2000, 2005 und 2010 die Armutsquote bei
Frauen in Deutschland nach Bundesmedian (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Die Armutsrisikoquote beziffert den Anteil der Personen, die über ein
geringeres Einkommen verfügen als 60 Prozent des mittleren
Nettoäquivalenzeinkommens. Ein Einkommen unterhalb dieses statistischen Schwellenwertes ist nicht
gleichbedeutend mit Armut oder individueller Bedürftigkeit. Würde sich das
Einkommen aller Menschen verdoppeln, bliebe der Anteil der Menschen mit
einem relativ geringen Einkommen gleich hoch. Insgesamt ist die
Armutsrisikoquote zwar ein oft genutzter statistischer Indikator, allerdings auch ein in
Bezug auf Armut nur begrenzt aussagekräftiger, weil er lediglich Hinweise auf
mögliche Risiken und betroffene Gruppen geben kann, aber viele aktive
Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut wie z. B. Sachleistungen außen vor lässt.
Seine Höhe hängt zudem von vielen aus normativen und methodischen
Gesichtspunkten heraus zu treffenden Entscheidungen ab, wie der verwendeten
Datenquelle, der Definition der Armutsrisikoschwelle als Bezugsgröße und der
Bundesland
Langzeitarbeitslose Nichtleistungsempfängerinnen
im Rechtskreis SGB III
Gesamt
darunter:
schwerbehindert Ausländerinnen
absolut
Anteil an
Spalte 1 in
Prozent
absolut
Anteil an
Spalte 1 in
Prozent
1 2 3 4 5
Schleswig-Holstein 1.627 137 8,4 76 4,7
Hamburg 1.127 113 10,0 178 15,8
Niedersachsen 4.966 535 10,8 231 4,6
Bremen 304 20 6,5 29 9,6
Nordrhein-Westfalen 9.731 1.256 12,9 819 8,4
Hessen 2.131 399 18,7 237 11,1
Rheinland-Pfalz 2.149 230 10,7 139 6,4
Baden-Württemberg 5.975 729 12,2 801 13,4
Bayern 5.123 725 14,2 540 10,5
Saarland 498 82 16,4 30 5,9
Berlin 2.740 224 8,2 261 9,5
Brandenburg 5.484 420 7,7 70 1,3
Mecklenburg-Vorpommern 2.669 218 8,2 17 0,6
Sachsen 7.542 579 7,7 78 1,0
Sachsen-Anhalt 5.031 248 4,9 27 0,5
Thüringen 4.634 370 8,0 39 0,8
Gesamt 61.731 6.284 10,2 3.571 5,8
Drucksache 17/12645 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeGewichtung der Haushaltsmitglieder bei der Bestimmung des
Nettoäquivalenzeinkommens.
Die Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik stellt seit 2005 regelmäßig
Armutsrisikoquoten in regionaler Gliederung zur Verfügung. Vergleichbare
Ergebnisse für Jahre vor 2005 liegen nicht vor.
Armutsrisikoquoten von Frauen nach Bundesländern*, 2005 bis 2011,
in Prozent
Quelle: Ergebnisse des Mikrozensus, IT.NRW
* gemessen am Bundesmedian
48. Erwartet die Bundesregierung in der Zukunft eine stärkere
Armutsgefährdung von Frauen gegenüber Männern in Deutschland?
Wenn ja, welche Entwicklung zeichnet sich diesbezüglich ab?
Wenn nein, wie begründet sie ihre Auffassung?
Der Bundesregierung liegen keine belastbaren Prognosen zu der Frage vor, wie
sich die Armutsgefährdung von Frauen gegenüber Männern in Zukunft
entwickeln wird.
Gesundheit
49. Wie haben sich die Fälle von beruflich bedingten Erkrankungen bei Frauen
im Vergleich der Jahre 1990, 2000 und 2010 entwickelt (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung selbst liegen die erbetenen Daten nicht vor.
Bundesland 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Baden-Württemberg 11,1 10,6 10,7 10,9 11,5 11,6 11,9
Bayern 12,4 11,9 12,0 11,8 12,0 11,7 12,3
Berlin 18,5 16,0 16,8 18,1 18,0 18,2 20,4
Brandenburg 19,5 18,9 17,4 17,0 17,0 16,3 17,1
Bremen 21,9 19,8 18,0 21,8 19,9 21,5 23,2
Hamburg 15,3 14,0 13,9 13,0 14,2 13,7 14,8
Hessen 13,5 12,5 12,6 13,3 13,2 12,8 13,4
Mecklenburg-Vorpommern 23,6 23,1 24,7 24,5 22,7 22,6 22,2
Niedersachsen 16,1 15,8 16,1 16,5 16,0 15,9 16,4
Nordrhein-Westfalen 14,7 14,1 14,9 15,1 15,7 16,0 17,4
Rheinland-Pfalz 15,1 14,1 14,7 15,8 15,3 15,9 16,2
Saarland 16,0 16,3 17,2 16,7 16,8 15,8 17,1
Sachsen 19,0 18,3 19,5 19,0 19,5 19,4 19,7
Sachsen-Anhalt 22,7 21,4 21,8 22,5 22,0 20,0 20,7
Schleswig-Holstein 13,6 12,3 13,1 13,5 14,5 14,2 14,2
Thüringen 20,2 19,4 19,3 19,4 18,3 17,6 17,1
Deutschland 15,1 14,4 14,8 15,0 15,1 15,0 15,7
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/12645In Anlage 1920 im Anhang werden Ergebnisse der Berufskrankheiten-
Dokumentation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung dargestellt.
50. Wie haben sich krankheitsbedingte Pro-Kopf-Fehltage bei
sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Deutschland im Vergleich der
Jahre 1990, 2000 und 2010 entwickelt (bitte schwangerschafts-,
geburtssowie kindesbedingte Fehlzeiten ausklammern und nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Die Statistik der Krankenversicherung erfasst Arbeitsunfähigkeitsfälle und - tage
wegen Krankheit, für die die Krankenversicherung Kostenträger ist oder für die
nur wegen der Entgeltfortzahlung kein Krankengeld gezahlt wird. Dabei
werden Fälle und Zeiten während der Mutterschutzfristen nicht berücksichtigt, da
Schwangerschaft und Geburt keine Krankheit sind.
Die Statistik weist für weibliche Pflichtmitglieder im Jahr 1991 16,33
Arbeitsunfähigkeitstage pro Mitglied, im Jahr 2000 15,82 Arbeitsunfähigkeitstage pro
Mitglied und im Jahr 2010 16,21 Arbeitsunfähigkeitstage pro Mitglied aus.
Gegenüber der Fragestellung wurde das erste Jahr von 1990 auf 1991 geändert,
da erst im Jahr 1991 das Recht der Krankenversicherung in den neuen Ländern
eingeführt wurde.
Eine regionale Differenzierung ist in der Statistik nicht vorgesehen, daher ist
eine weitergehende Beantwortung der Frage nicht möglich.
51. Wie viele beruflich bedingte Erkrankungen von Frauen führten in den
Jahren 1990, 2000 und 2010 in eine anerkannte Behinderung oder
Schwerbehinderung?
Die für die Beantwortung dieser Frage erforderliche Sonderauswertung des
Mikrozensus nach den gewünschten Differenzierungen ist in der für die
Beantwortung Kleiner Anfragen vorgesehenen Frist nicht möglich.
52. Wie haben sich unfallbedingte Pro-Kopf-Fehltage bei
sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Deutschland im Vergleich der Jahre
1990, 2000 und 2010 entwickelt (bitte nach Arbeits-, Haushalts-,
Verkehrs- und Freizeitunfällen sowie nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst Arbeitsunfälle.
Hierzu zählen auch Unfälle auf Wegen zur und von der Arbeit sowie Unfälle von
Beschäftigten in Privathaushalten. Freizeitunfälle sind nicht gesetzlich
unfallversichert.
Dennoch differenzieren die Statistiken der gesetzlichen Unfallversicherung, die
Krankenversicherungsstatistik sowie die Straßenverkehrsunfallstatistik nicht
nach den Kriterien der Fragestellung, daher ist eine Beantwortung der Frage
hieraus nicht möglich.
53. Wie haben sich die Pro-Kopf-Fehltage aufgrund gewaltbedingter
Verletzungen bei sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in
Deutschland im Vergleich der Jahre 1990, 2000 und 2010 entwickelt (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine statistischen Datenquellen vor, anhand derer
die Frage beantwortet werden kann. Die Statistik der Krankenversicherung dif-
20 Von einer Drucklegung der Anlage 19 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/12645 – 28 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodeferenziert nicht nach den Kriterien der Fragestellung, daher ist eine
Beantwortung der Frage hieraus nicht möglich.
54. Wie viele Frauen starben in Deutschland an den Folgen gewaltbedingter
Verletzungen in den Jahren 1990, 2000 und 2010, und wie hoch ist der
Anteil von Frauen mit Behinderung unter diesen Gewaltopfern (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
In der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) werden Opfer in Bezug auf
bestimmte Straftaten(gruppen) erfasst. Für die Beantwortung der Frage wurde
daher die Zahl der Frauen ab einem Lebensalter von 18 Jahren erfasst, die in
Deutschland in den Jahren 1990, 2000 und 2010 Opfer von Tötungsdelikten
wurden.
Belastbare Zahlen für das gesamte Bundesgebiet liegen erst ab dem Jahr 1993
vor.
Zahl der Frauen über 18 Jahre, die Opfer von Tötungsdelikten wurden,
1990, 2000 und 2010
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik
Das Merkmal „Behinderung“ wird in der PKS nicht erfasst. Aussagen zum
Anteil von Frauen mit Behinderung als Opfer dieser Gewalttaten sind somit nicht
möglich.
55. Wie hoch waren in den Jahren 2000 und 2010 die jeweiligen Anteile von
Frauen in Deutschland, die die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in
Anspruch genommen haben (bitte auf die verschiedenen
Vorsorgeangebote und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fälle der von den Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) abgerechneten
Vorsorgeuntersuchungen nach § 25 Absatz 2 SGB V werden innerhalb eines Jahres
gezählt, dabei können auch mehrere Fälle je Versicherte in einem Jahr anfallen.
Es kann daher kein Anteil an allen Frauen berechnet werden. Die Fälle von
Vorsorgeuntersuchungen nach § 25 Absatz 2 SGB V haben sich zwischen dem Jahr
2000 und dem Jahr 2010 fast verdoppelt, von im Jahr 2000 18,6 Millionen Fälle
auf 37,1 Millionen Fälle in 2010. Eine weitere Differenzierung auf die
verschiedenen Vorsorgeangebote und nach regionalen Aspekten ist nicht möglich.
Nach den Schätzungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung
in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) betrugen die Teilnahmeraten an der
Gesundheitsuntersuchung nach § 25 Absatz 1 SGB V (sog. Check-up) bei den
Frauen 17,2 Prozent im Jahr 2001 (Zahlen für 2000 liegen dem ZI aufgrund der
Umstellung der Erhebungsmethodik in diesem Zeitraum nicht vor) und 23,4
Prozent im Jahr 2010. Die Aufteilung nach Ländern ist Anlage 20 im Anhang zu
Straftat
1990
(nur altes
Bundesgebiet)
2000 2010
Mord 343 402 357
Totschlag und Tötung auf
Verlangen
364 578 468
Körperverletzung mit
Todesfolge
34 86 30
Gesamt 741 1.066 855
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 29 – Drucksache 17/12645entnehmen. Es handelt sich hier um die Ein-Jahres-Teilnahmeraten. Da der
Anspruch auf den Gesundheits-Check-up alle zwei Jahre beträgt, ist die Zwei-
Jahres-Teilnahmerate (Multiplikation mit dem Faktor 2) aussagekräftiger und läge
somit in einer Größenordnung von ca. 34,4 Prozent bzw. 46,8 Prozent.
Nach Angaben des ZI lag die Teilnahmerate der Frauen an der
Krebsfrüherkennungsuntersuchung (KFU) im Jahr 2000 bei 48,1 Prozent und im Jahr 2010 bei
48,3 Prozent. Die Aufteilung nach Ländern ist Anlage 20 im Anhang zu
entnehmen. Die jährliche KFU bei Frauen ab 20 Jahren umfasst die
Genitaluntersuchung, einschließlich der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung mittels Pap-
Test, sowie die Inspektion und das Abtasten der Brust.
Darüber hinaus umfassen die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen weitere
Maßnahmen, die im Folgenden gesondert erfasst werden. Davon wurden
folgende Untersuchungen erst nach 2000 eingeführt: Beratung zu Maßnahmen der
Darmkrebsfrüherkennung (2002), Früherkennungs-Koloskopie (2002),
Mammographie-Screening (2005) und Hautkrebs-Screening (2008).
Die Teilnahme an der Darmkrebsfrüherkennung mittels eines Testes auf
verstecktes Blut im Stuhl (FOBT) betrug bei den Frauen im Jahr 2002 (Zahlen für
2000 können vom ZI nicht vorgelegt werden) 34,6 Prozent (Aufteilung auf
Länder siehe Anlage 20 im Anhang) und ging im Jahr 2010 auf 16,1 Prozent
zurück. Das ZI führt diesen deutlichen Rückgang teilweise auf die Einführung der
Früherkennungs-Koloskopie im Jahr 2002 zurück.
Zieht man laut Auskunft des ZI diesen Anteil von den Anspruchsberechtigten
einer FOBT-Untersuchung ab, so läge die FOBT-Teilnahmerate unter
weiblichen Versicherten im Bundesgebiet bei knapp 19 Prozent. Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass im Alter von 50 bis 54 Jahren ein jährlicher Anspruch auf den
FOBT besteht und ab dem Alter von 55 Jahren ein Anspruch alle zwei Jahre.
Das bedeutet, dass die Teilnahmeraten für die Gruppe der ab 55-Jährigen
günstiger sind, wenn man sie auf einen Zwei-Jahres-Zeitraum bezieht (also ca. 38
Prozent).
Für die Früherkennnungs-Koloskopie besteht ein Anspruch alle 10 Jahre. In
dem Zeitraum von 2003 bis 2010 haben nach den Auswertungen des ZI
insgesamt 16,2 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen eine Früherkennungs-
Koloskopie in Anspruch genommen. Da die Teilnahmeraten im Bereich der
Darmkrebsfrüherkennung (FOBT und Koloskopie) insgesamt aber unbefriedigend
sind, hat der Gesetzgeber mit dem jüngst beschlossenen Krebsfrüherkennungs-
und -registergesetz die Einführung eines organisierten
Darmkrebsfrüherkennungsprogramms mit einem persönlichen Einladungswesen vorgesehen.
Hiervon wird eine deutliche Erhöhung der Teilnahmeraten erwartet.
Die Teilnahmeraten am dem Hautkrebs-Screening betrugen bei den Frauen im
Jahr 2010 15,6 Prozent (ca. 31,2 Prozent, wenn man einen zweijährlichen
Anspruchszeitraum zugrunde legt; Verteilung nach Ländern siehe Anlage 20 im
Anhang). Für das Mammographie-Screening beziehen sich die aktuellsten
Daten der Kooperationsgemeinschaft Mammographie auf den Zeitraum 2008/
2009. Die Teilnahmerate lag 2009 bundesweit bei 54,5 Prozent (mit Selbst-
Einladerinnen) bzw. 52,5 Prozent (ohne Selbst-Einladerinnen). Die Aufteilung auf
die Länder (Teilnahmerate ohne Selbst-Einladerinnen) ist Anlage 2021 im
Anhang zu entnehmen.
21 Von einer Drucklegung der Anlage 20 wurde abgesehen. Diese ist als Anlage auf
Bundestagsdrucksache 17/12645 auf der Internetseite des Deutschen Bundestages abrufbar.
Drucksache 17/12645 – 30 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode56. Wie hoch waren im Jahr 2010 die jeweiligen Anteile von Frauen in
Deutschland, die die Angebote an individuelle Gesundheitsleistungen
(IGeL) in Anspruch genommen haben (bitte auf die verschiedenen IGeL-
Angebote und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine entsprechenden Daten vor.
Nach wissenschaftlichen Studien des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
(WIDO) liegen folgende Informationen für Frauen vor:
Umfang privat angebotener Gesundheitsleistungen für Frauen nach Art der
Gesundheitsleistung, 2005 und 2010, in Prozent
Quelle: Studien des Wissenschaftlichen Instituts der AOK
57. Wie viele Ehefrauen in Deutschland sind bei ihren Ehemännern
kostenfrei mitversichert (familienversichert) (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Die Statistik der Krankenversicherung differenziert die mitversicherten
Familienangehörigen nicht nach Kindern oder Ehepartnern, daher enthält die
nachfolgende Tabelle lediglich die mitversicherten Familienangehörigen differenziert
nach dem Geschlecht und Bundesländern.
Art der Gesundheitsleistung 2005 2010
Ultraschalluntersuchungen 9,5 10,6
Glaukomvorsorgeuntersuchungen 4,3 5,5
Medikamente beziehungsweise Heil- und
Hilfsmittel
2,2 4,8
Blutuntersuchungen/Laborleistungen 1,7 3,2
ergänzende Krebsfrüherkennungen bei
Frauen
4,8 5,6
keine vertragsärztlichen Leistungen 3,0 3,7
Hautkrebsvorsorge 1,1 1,4
Knochendichtemessungen k.A. 2,0
Akupunktur k.A. 1,1
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 31 – Drucksache 17/12645Mitversicherte Familienangehörige in der Gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) (alle Kassenarten) nach Bundesländern, Stichtag 1. Juli 2012
Quelle: Statistik der Krankenversicherung
Wohnsituation
58. Wie hat sich die Pro-Kopf-Wohnfläche von Frauen in Deutschland im
Vergleich der Jahre 1990, 2000 und 2010 in Städten mit mehr als 150 000
Einwohnern/Einwohnerinnen, in Städten mit mehr als 100 000, aber weniger
als 150 000, und in Städten bzw. Gemeinden mit weniger als 10 000
Einwohnern/Einwohnerinnen entwickelt?
Hierzu liegen keine veröffentlichten Angaben aus dem Mikrozensus des
Statistischen Bundesamtes vor.
Eine Sonderauswertung des Mikrozensus durch das Statistische Bundesamt nach
den gewünschten Differenzierungen ist in der für die Beantwortung Kleiner
Anfragen vorgesehenen Frist nicht möglich.
59. Wie hat sich in Deutschland die Zahl von Frauen als alleinige Mieterin von
Wohnungen im Vergleich der Jahre 1990, 2000 und 2010 entwickelt, und
wie hoch ist der Anteil von Frauen mit Behinderung als Alleinmieterin
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Veröffentlichte Ergebnisse der Mikrozensus-Zusatzerhebung „Wohnsituation der
Haushalte“ zur Zahl von Frauen als Ein-Personen-Hauptmieterhaushalt liegen
für die Jahre 1998, 2002, 2006 und 2010 vor. Eine Differenzierung nach
Bundesländern ist nicht veröffentlicht.
Bundesland Männer Frauen Zusammen
Baden-Württemberg 958.492 1.435.123 2.393.615
Bayern 1.051.007 1.626.049 2.677.056
Berlin 300.140 355.098 655.238
Brandenburg 191.335 219.441 410.776
Bremen 60.014 85.001 145.015
Hamburg 152.001 202.382 354.383
Hessen 554.985 836.973 1.391.958
Mecklenburg-Vorpommern 126.398 145.841 272.239
Niedersachsen 738.718 1.121.828 1.860.546
Nordrhein-Westfalen 1.675.448 2.684.292 4.359.740
Rheinland-Pfalz 343.345 560.344 903.689
Saarland 81.094 148.591 229.685
Sachsen 318.575 368.747 687.322
Sachsen-Anhalt 172.930 208.128 381.058
Schleswig-Holstein 257.003 372.510 629.513
Thüringen 164.617 197.396 362.013
Wohnsitz im Ausland 20.130 51.493 71.623
Bund 7.166.232 10.619.237 17.785.469
Drucksache 17/12645 – 32 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEine Sonderauswertung der Mikrozensus-Zusatzerhebung nach der
gewünschten Differenzierung ist in der für die Beantwortung Kleiner Anfragen
vorgesehenen Frist nicht möglich.
Veröffentlichte Ergebnisse liegen in der Differenzierung Alte und Neue
Bundesländer vor.
Demnach ist der Anteil von weiblichen Ein-Personen-Hauptmieter-Haushalten
an allen Ein-Personen-Hauptmieterhaushalten seit 1998 bis 2010 von 58
Prozent auf 52 Prozent gesunken. Die Zahl der entsprechenden Haushalte stieg
dagegen von 5,0 Millionen auf 5,3 Millionen.
Anzahl der Ein-Personen-Haushalte mit weiblicher Haushaltsbezugsperson
unter den Hauptmieterhaushalten, 1998, 2002, 2006 und 2010, in 1 000
Quelle: Mikrozensus-Zusatzerhebung „Wohnsituation der Haushalte“
Die Zeitreihenfähigkeit der Mikrozensus-Daten ist aus folgenden Gründen
eingeschränkt:
• Gebietsänderungen: Vor 2005 wurde die Gliederung „Früheres Bundesgebiet/
Neue Länder und Berlin-Ost“, nach 2005 die Gliederung „Früheres
Bundesgebiet ohne Berlin/Neue Länder einschl. Berlin“ für die Veröffentlichung in
der Fachserie verwendet. Die Einbeziehung der gesamten Großstadt Berlin
kann insbesondere bei Merkmalen, die große Stadt-Land-Unterschiede
aufweisen, zu im Vergleich zu den Vorerhebungen abweichenden
Entwicklungen führen.
• Hochrechnung: Im Rahmen des Mikrozensus 2010 wurden die
Plausibilisierungs- und Hochrechnungsverfahren weiterentwickelt. Ein Vergleich der
Daten aus dem Mikrozensus 2010 mit den Vorerhebungen ist nur eingeschränkt
möglich.
Der zurückgehende Anteil von Frauen an Ein-Personen-Hauptmieterhaushalten
ist auf die Entwicklung bei den älteren Haushalten zurückzuführen. Diese
Altersgruppe wurde bis in die 90er Jahre stark von Witwen oder unverheiratet
gebliebenen Frauen in Folge des Zweiten Weltkrieges geprägt. In den jüngeren
Jahrgängen resultiert der Frauenüberschuss nicht mehr von Kriegsereignissen,
sondern nur noch aus der höheren Lebenserwartung der Frauen.
Der zweite Teil der Frage zur Behinderung kann aus veröffentlichten
Ergebnissen des Mikrozensus nicht beantwortet werden.
Eine Sonderauswertung der Mikrozensus-Zusatzerhebung ist in der für die
Beantwortung Kleiner Anfragen vorgesehenen Frist nicht möglich.
60. Wie hoch war in den Jahren 1990, 2000 und 2010 die Zahl wohnungsloser
Frauen in Deutschland (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Bundesregierung führt selbst keine Statistik zur Zahl der wohnungslosen
Menschen. Es gibt nur eine Reihe von lokalen Erhebungen und Analysenaus
Deutschland Früheres Bundesgebiet ohne Berlin Neue Länder einschl. Berlin)
Ein-
Personen-
Hauptmieterhaushalte
insgesamt
davon
weiblich
Anteil
in %
Ein-
Personen-
Hauptmieterhaushalte
insgesamt
davon
weiblich
Anteil
in %
Ein-
Personen-
Hauptmieterhaushalte
insgesamt
davon
weiblich
Anteil
in %
1998 8.632 5.021 58% 6.965 4.011 58% 1.667 1.010 61%
2002 9.178 5.201 57% 7.308 4.096 56% 1.870 1.105 59%
2006 10.327 5.647 55% 7.685 4.196 55% 2.642 1.451 55%
2010 10.330 5.326 52% 7.588 3.905 51% 2.741 1.421 52%
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 33 – Drucksache 17/12645denen sich kein Gesamtüberblick ableiten lässt. Für die Armuts- und
Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung wurde die Entwicklung der
Wohnungslosigkeit anhand von Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe (BAG W) ausgewiesen. Die regelmäßigen Schätzungen der
BAG W beruhen nach eigenen Angaben auf „Beobachtung der Veränderungen
des Wohnungs- und Arbeitsmarktes, der Zuwanderung, der
Sozialhilfebedürftigkeit sowie regionaler Wohnungslosenstatistiken und eigenen Blitzumfragen“.
Die Entwicklung dieser Schätzungen liegt der Bundesregierung ab dem Jahr
1994 vor. Danach waren im Jahr 1994 rund 550 000 Personen (ohne
wohnungslose Aussiedler) wohnungslos, im Jahr 2000 waren es 390 000 und im Jahr
2010 noch 246 000.
Zur Gesamtverteilung der Wohnungslosen nach Alter und Geschlecht und den
Gründen des Wohnungsverlustes liegen Ergebnisse der Erhebung der BAG W
zur Inanspruchnahme von Hilfsangeboten der Wohnungslosenhilfe in
Deutschland aus dem Jahr 2010 vor. Die Daten der Erhebung sind nicht repräsentativ im
strengen statistischen Sinne, bilden aber nach Einschätzung der BAG W die
wesentlichen Merkmale sehr zuverlässig ab. Rund 24 000 Personen wurden in
166 von insgesamt 800 Einrichtungen und Diensten der Wohnungslosenhilfe
freier Träger statistisch erfasst. Sie beziehen sich im Wesentlichen auf
alleinstehende Wohnungslose, für wohnungslose Familien liegen vergleichbare Daten
nicht vor. Danach waren im Jahr 2010 76 Prozent der alleinstehenden
Wohnungslosen Männer und 24 Prozent Frauen.
61. Wie hoch war der Anteil von Frauen in stationären Einrichtungen der
Altenpflege sowie in Pflege- und Betreuungseinrichtungen für Menschen mit
Behinderung in den Jahren 1990, 2000 und 2010?
Der Bundesregierung liegen hierzu lediglich Daten zur Anzahl der
Leistungsempfänger, die stationär betreut werden, d. h. vom Medizinischen Dienst als
Pflegebedürftige im Sinne des SGB XI eingestuft worden sind, vor. Da die
Pflegeversicherung erst im Jahr 1995 eingeführt wurde, liegen für das Jahr 1990
keine Daten vor. Zum Jahresende 2000 wurden 430 808 Frauen, die Leistungen
der sozialen Pflegeversicherung beziehen, in Heimen stationär betreut. Dies
entspricht einem Anteil von 76,7 Prozent. Zum Jahresende 2010 waren es
516 334 Frauen; dies entspricht einem Anteil von 72,7 Prozent.
Angaben zum Anteil von Frauen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen für
Menschen mit Behinderung können aufgrund der vorhandenen statistischen
Daten nur gemacht werden, soweit sie Empfängerinnen von Eingliederungshilfe
für behinderte Menschen (Sechstes Kapitel) nach dem Zwölften Buch
Sozialgesetzbuch (SGB XII) waren. Hierzu bietet die nachstehende Tabelle einen
Überblick.
Empfängerinnen und Empfänger von Eingliederungshilfe für behinderte
Menschen in Einrichtungen, 1990, 2000 und 2010
Quelle: Statistisches Bundesamt
Jahr Insgesamt Frauen Frauenanteil
1990
(nur alte Länder und Westberlin) 215.307 86.388 40,1%
2000 392.148 153.503 39,1%
2010 505.897 200.247 39,6%
1
Kleine Anfrage der Abgeordneten Yvonne Ploetz u. a. und der Fraktion DIE LINKE
- Drucksache 17/12360 vom 18.02.2013
Ausgewählte Lebenslagen von Frauen in Deutschland
- Anlagen -
Anlage 1 (zu Frage 1)
Frauenanteil an der Gesamtbevölkerung nach Bundesländern, 1990, 2000 und 2010
Bundesland
1990 2000 2010
weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich
Baden-
Württemberg
5.038.375
51,3%
4.783.652
48,7%
5.367.007
51%
5.157.408
49%
5.457.631
50,8%
5.296.249
49,2%
Bayern 5.893.101
51,5%
5.555.722
48,5%
6.255.972
51,2%
5.974.283
48,8%
6.380.257
50,9%
6.158.439
49,1%
Berlin 1.803.129
52,5%
1.630.566
47,5%
1.738.635
51,4%
1.643.534
48,6%
1.765.287
51%
1.695.438
49%
Brandenburg 1.331.852
51,7%
1.246.460
48,3%
1.318.530
50,7%
1.283.432
49,3%
1.262.720
50,4%
1.240.553
49,6%
Bremen 355.441
52,1%
326.224
47,9%
341.958
51,8%
318.267
48,2%
338.766
51,3%
321.940
48,7%
Hamburg 867.873
52,5%
784.490
47,5%
884.167
51,5%
831.225
48,5%
912.736
51,1%
873.712
48,9%
Hessen 2.959.597
51,4%
2.803.713
48,6%
3.094.637
51%
2.973.492
49%
3.090.494
50,9%
2.976.527
49,1%
Mecklenburg-
Vorpommern
989.038
51,4%
934.921
48,6%
898.005
50,6%
877.698
49,4%
829.044
50,5%
813.283
49,5%
Niedersachsen 3.799.175
51,4%
3.588.070
48,6%
4.050.197
51,1%
3.875.996
48,9%
4.024.532
50,8%
3.893.761
49,2%
Nordrhein-
Westfalen
8.982.190
51,8%
8.367.461
48,2%
9.253.209
51,4%
8.756.656
48,6%
9.133.296
51,2%
8.711.858
48,8%
Rheinland-
Pfalz
1.938.182
51,5%
1.825.328
48,5%
2.057.743
51%
1.976.814
49%
2.036.639
50,9%
1.967.106
49,1%
Saarland 554.932
51,7%
518.031
48,3%
550.475
51,5%
518.228
48,5%
522.361
51,3%
495.206
48,7%
2
Bundesland
1990 2000 2010
weiblich männlich weiblich männlich weiblich männlich
Sachsen 2.519.573
52,9%
2.244.728
47,1%
2.280.905
51,5%
2.144.676
48,5%
2.117.847
51%
2.031.630
49%
Sachsen-Anhalt 1.504.113
52,3%
1.369.844
47,7%
1.344.116
51,4%
1.271.259
48,6%
1.190.888
51%
1.144.118
49%
Schleswig-
Holstein
1.351.747
51,5%
1.274.380
48,5%
1.426.144
51,1%
1.363.617
48,9%
1.445.347
51%
1.388.912
49%
Thüringen 1.364.932
52,3%
1.246.387
47,7%
1.241.304
51,1%
1.189.951
48,9%
1.131.332
50,6%
1.103.693
49,4%
Deutschland
gesamt
41.253.250
51,7%
38.499.977
48,3%
42.103.004
51,2%
40.156.536
48,8%
41.639.177
50,9%
40.112.425
49,1%
Quelle: Statistisches Bundesamt
3
Anlage 2 (zu Frage 4)
Durchschnittsalter von Frauen nach Bundesländern, 1990, 2000 und 2010, in Jahren
Bundesland 1990 2000 2010
Baden-Württemberg 40,7 41,7 44,0
Bayern 41,2 42,2 44,2
Berlin 41,5 42,9 44,1
Brandenburg 39,2 43,1 47,2
Bremen 43,6 44,5 45,4
Hamburg 44,0 43,6 43,7
Hessen 41,8 42,6 44,6
Mecklenburg-Vorpommern 37,8 42,6 47,1
Niedersachsen 41,9 42,5 44,9
Nordrhein-Westfalen 41,7 42,6 44,7
Rheinland-Pfalz 41,9 42,7 45,1
Saarland 42,3 44,0 46,6
Sachsen 41,8 45,2 48,0
Sachsen-Anhalt 40,6 44,5 48,4
Schleswig-Holstein 42,3 43,1 45,2
Thüringen 40,0 43,9 47,7
Quelle: Statistisches Bundesamt
4
Anlage 3 (zu Frage 6)
Wanderungssaldo bei Frauen nach Bundesländern, 1991 bis 2011
Bundesland 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997
Baden-Württemberg 57068 11238 38810 21929 23089 25483 8887
Bayern 35652 8827 35324 18284 19594 11571 -1678
Berlin 10861 -133 14030 7816 9436 6388 588
Brandenburg 4043 9362 9349 4838 4747 6360 5996
Bremen 1462 -135 1727 1169 1584 1057 430
Hamburg 6951 521 6722 4350 3786 3484 962
Hessen 21966 3726 22053 9157 12565 7777 -17
Mecklenburg-
Vorpommern
696 626 2210 2501 1742 519 -155
Niedersachsen 43459 21624 19010 39554 49078 38476 33326
Nordrhein-Westfalen 45854 8670 42762 33110 39875 29289 14718
Rheinland-Pfalz 11770 2582 10984 6094 5582 5783 3315
Saarland 2551 640 2670 2112 2303 1294 302
Sachsen 351 2690 8103 7649 6942 5523 3307
Sachsen-Anhalt 1289 684 5339 4346 2535 2606 863
Schleswig-Holstein 23800 25005 19993 15897 13548 3768 2448
Thüringen 751 1934 4716 3646 3980 3267 1427
Deutschland gesamt 268524 97861 243802 181734 200386 152645 74719
5
Bundesland 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004
Baden-Württemberg 9495 18564 9.636 14640 11540 6093 2698
Bayern -9094 11646 12.137 20331 14006 10399 4713
Berlin 1216 4354 3.896 6636 15862 4507 5063
Brandenburg 4642 5013 1.724 1925 1887 1322 643
Bremen 438 570 886 1311 1822 1226 717
Hamburg 305 3761 4.092 3720 1085 2342 -1436
Hessen -820 5222 5.550 4319 7259 3520 4400
Mecklenburg-
Vorpommern
543 1333 1.160 1124 1178 1077 702
Niedersachsen 24431 37048 47.636 57660 51812 41494 34039
Nordrhein-Westfalen 7618 22130 9.890 21484 18706 13326 7560
Rheinland-Pfalz 463 689 1.129 4877 3375 2926 1856
Saarland -399 1274 1.065 1438 1477 946 -161
Sachsen 2650 3476 1.129 3207 3320 2215 1384
Sachsen-Anhalt 700 1869 1.065 1856 1432 1122 63
Schleswig-Holstein 1285 2136 2.262 3290 2961 1770 718
Thüringen 1119 1847 778 1311 1062 913 345
Deutschland gesamt 44592 120941 10.6079 149129 138784 95198 63304
6
Bundesland 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Baden-Württemberg 4554 1640 2581 -2359 2679 7624 16.240
Bayern 7765 2691 5170 -2502 -1006 14347 23.906
Berlin 6389 4217 3150 1901 -2647 491 11.341
Brandenburg 569 356 377 -131 323 980 1.517
Bremen 891 494 638 240 193 170 1.390
Hamburg 1846 1057 2064 -3647 -1400 2151 3.508
Hessen 713 -4083 30 -2081 2026 4595 12.906
Mecklenburg-
Vorpommern
468 461 453 40 -396 670 1.204
Niedersachsen 21855 6853 6912 1754 4281 6543 10.332
Nordrhein-Westfalen 7412 6695 7169 -2834 1012 13711 23.360
Rheinland-Pfalz 1266 588 2181 -471 864 3063 5.248
Saarland 324 386 337 435 181 986 1.253
Sachsen 1585 1178 365 -622 -662 491 1.962
Sachsen-Anhalt 531 348 172 -344 -5 818 665
Schleswig Holstein 1095 513 541 -1232 -312 1276 2.800
Thüringen 334 113 239 -302 382 742 1.224
Deutschland gesamt 57597 23281 32379 -12155 5513 58658 118.856
Quelle: Statistisches Bundesamt
7
Anlage 4 (zu Frage 10)
Anteil von Frauen mit Kindern nach Bundesländern, 1991, 2000 und 2010
Bundesland
1991
Frauen insgesamt
in Tausend
Darunter Frauen mit
Kindern
in Tausend
Anteil von Frauen
mit Kindern an
Frauen insgesamt
in %
Baden-Württemberg 3.733 1.657 44,4
Bayern 4.367 1.942 44,5
Berlin 1.408 503 35,7
Brandenburg 959 472 49,2
Bremen 284 97 35,1
Hamburg 707 223 31,5
Hessen 2.238 942 42,1
Mecklenburg-
Vorpommern
691 373 54
Niedersachsen 2.843 1.194 42
Nordrhein-Westfalen 6.772 2.791 41,2
Rheinland-Pfalz 1.450 646 44,5
Saarland 420 178 42,4
Sachsen 1.885 814 43,2
Sachsen-Anhalt 1.120 519 46,3
Schleswig-Holstein 1.023 413 40,4
Thüringen 995 483 48,6
Deutschland gesamt 30.895 13.244 42,9
8
Bundesland
2000
Frauen insgesamt
in Tausend
Darunter Frauen mit
Kindern
in Tausend
Anteil von Frauen
mit Kindern an
Frauen insgesamt
in %
Baden-Württemberg 3.970 1.644 41,4
Bayern 4.649 1.920 41,3
Berlin 1.398 437 31,2
Brandenburg 1.017 441 43,3
Bremen 282 85 30
Hamburg 711 216 30,4
Hessen 2.361 914 38,7
Mecklenburg-
Vorpommern
699 289 41,3
Niedersachsen 3.086 1.167 37,8
Nordrhein-Westfalen 7.077 2.617 37
Rheinland-Pfalz 1.568 629 40,1
Saarland 428 160 37,4
Sachsen 1.804 702 38,9
Sachsen-Anhalt 1.068 415 38,8
Schleswig-Holstein 1.099 397 36,
Thüringen 946 412 42,8
Deutschland gesamt 32.181 12.443 38,7
9
Bundesland
2010
Frauen insgesamt
in Tausend
Darunter Frauen mit
Kindern
in Tausend
Anteil von Frauen
mit Kindern an
Frauen insgesamt
in %
Baden-Württemberg 4.134 1.582 38,3
Bayern 4.844 1.842 38
Berlin 1.433 402 28,1
Brandenburg 1.026 355 34,6
Bremen 276 80 29,1
Hamburg 734 222 30,3
Hessen 2.392 874 36,5
Mecklenburg-
Vorpommern
679 215 31,5
Niedersachsen 3.110 1.085 34,9
Nordrhein-Westfalen 7.051 2.503 35,5
Rheinland-Pfalz 1.570 577 36,8
Saarland 406 151 37,3
Sachsen 1.756 525 29,9
Sachsen-Anhalt 980 309 31,6
Schleswig-Holstein 1.116 379 34
Thüringen 914 311 34,1
Deutschland gesamt 32.422 11.413 35,2
Quelle: Statistisches Bundesamt
10
Anlage 5 (zu Frage 11)
Anteil lediger, verheirateter und verwitweter Frauen an allen Frauen nach alten und neuen
Bundesländern, 1990
1990
Weibliche
Bevölkerung
gesamt
Frauen
ledig
Frauen
verheiratet
Frauen
verwitwet
Frauen
geschieden
Alte
Bundesländer
32.874.754 11.382.553
34,6%
15.374.264
46,8%
4.577.604
13,9%
1.540.333
4,7%
Neue
Bundesländer
8.378.496 2.758.830
32,9%
3.965.344
47,3%
1.077.036
12,9%
577.286
6,9%
Quelle: Statistisches Bundesamt
11
Anteil lediger, verheirateter und verwitweter Frauen an allen Frauen nach Bundesländern,
2000 und 2010
Bundesland
2000
Weibliche
Bevölkerung
gesamt
Frauen
ledig
Frauen
verheiratet
Frauen
verwitwet
Frauen
geschieden
Baden-
Württemberg
5.367.007 2.028.930
37,8%
2.455.437
45,8%
599.828
11,2%
282.812
5,3%
Bayern 6.255.972 2.356.548
37,7%
2.794.045
44,7%
748.284
12%
357.095
5,7%
Berlin 1.738.635 717.074
41,2%
648.333
37,3%
193.926
11,2%
179.302
10,3%
Brandenburg 1.318.530 451.123
34,2%
606.559
46,0%
162.836
12,3%
98.012
7,4%
Bremen 341.958 125.770
36,8%
139.274
40,7%
47.989
14%
28.925
8,5%
Hamburg 884.167 346.827
39,2%
351.859
39,8%
107.331
12,1%
78.150
8,8%
Hessen 3.094.637 1.109.424
35,8%
1.412.469
45,6%
377.214
12,2%
195.530
6,3%
Mecklenburg-
Vorpommern
898.005 319.853
35,6%
405.351
45,1%
109.423
12,2%
63.378
7,1%
Niedersachsen 4.050.197 1.435.370
35,4%
1.872.223
46,2%
519.344
12,8%
223.260
5,5%
Nordrhein-
Westfalen
9.253.209 3.278.141
35,4%
4.246.191
45,9%
1.177.233
12,7%
550.644
6,0%
Rheinland-Pfalz 2.057.743 696.226
33,8%
958.501
47,9%
259.036
12,6%
116.980
5,7%
Saarland 550.475 177.375
32,2%
258.146
46,9%
79.409
14,4%
35.545
6,5%
Sachsen 2.280.905 756.328
33,2%
1.057.331
46,4%
303.899
13,3%
163.347
7,2%
12
Bundesland
2000
Weibliche
Bevölkerung
gesamt
Frauen
ledig
Frauen
verheiratet
Frauen
verwitwet
Frauen
geschieden
Sachsen-Anhalt 1.344.116 440.653
32,8%
625.678
46,5%
180.594
13,4%
97.191
7,2%
Schleswig-
Holstein
1.426.144 502.265
35,2%
646.735
45,3%
180.684
12,7%
96.460
6,8%
Thüringen 1.241.304 414.868
33,4%
582.296
46,9%
157.754
12,7%
86.386
7,0%
Deutschland
gesamt
42.103.004 15.157.775
36,0%
19.087.428
45,3%
5.204.783
12,4%
2.653.017
6,3%
13
Bundesland
2010
Weibliche
Bevölkerung
gesamt
Frauen
ledig
Frauen
verheiratet
Frauen
verwitwet
Frauen
geschieden
Baden-
Württemberg
5.457.631 2.136.975
39,2%
2.387.324
43,7%
552.287
10,1%
381.045
7,0%
Bayern 6.380.257 2.564.733
40,2%
2.615.679
41,0%
668.390
10,5%
531.455
8,3%
Berlin 1.765.287 835.617
47,3%
566.498
32,1%
16.4041
9,3%
19.9131
11,3%
Brandenburg 1.262.720 426.432
33,8%
559.951
44,2%
155.525
12,3%
120.812
9,6%
Bremen 338.766 141.594
41,8%
121.847
36,0%
41.013
12,1%
34.312
10,1%
Hamburg 912.736 414.078
45,4%
324.057
35,5%
87.738
9,6%
86.863
9,5%
Hessen 3.090.494 1.185.328
38,4%
1.297.510
42,0%
340.796
11,0%
266.860
8,6%
Mecklenburg-
Vorpommern
829.044 289.681
34,9%
356.051
42,9%
103.490
12,5%
79.822
9,6%
Niedersachsen 4.024.532 1.471.607
36,6%
1.752.972
43,6%
473.337
11,8%
326.616
8,1%
Nordrhein-
Westfalen
9.133.296 3.420.197
37,4%
3.916.543
42,9%
1.068.312
11,7%
728.244
8,0%
Rheinland-Pfalz 2.036.639 723.491
35,5%
899.237
44,2%
230.411
11,3%
183.500
9,0%
Saarland 522.361 173.912
33,3%
230.501
44,1%
71.917
13,8%
46.031
8,8%
Sachsen 2.117.847 736.467
34,8%
924.789
43,7%
278.533
13,2%
178.058
8,4%
Sachsen-Anhalt 1.190.888 394.126
33,1%
518.878
43,6%
163.910
13,8%
113.974
9,6%
14
Bundesland
2010
Weibliche
Bevölkerung
gesamt
Frauen
ledig
Frauen
verheiratet
Frauen
verwitwet
Frauen
geschieden
Schleswig-
Holstein
1.445.347 535.136
37,0%
605.300
41,9%
162.335
11,2%
142.576
9,9%
Thüringen 1.131.332 382.266
33,8%
500.286
44,2%
144.757
12,8%
104.023
9,2%
Deutschland
gesamt
41.639.177 15.831.640
38,0%
17.577.423
42,2%
4.706.792
11,3%
3.523.322
8,5%
Quelle: Statistisches Bundesamt
15
Anlage 6 (zu Frage 12)
Anteil an alleinerziehenden Frauen mit Kindern an der Gesamtzahl der Frauen mit Kindern
unter 15 Jahren nach Bundesländern, 1991, 2000 und 2010
Bundesland
1991
Frauen mit
Kindern unter 15
Jahren
insgesamt
in Tausend
Darunter allein
erziehende Frauen
mit Kindern unter
15 Jahren
in Tausend
Anteil an Frauen
mit Kindern unter
15 Jahren
insgesamt
in %
Baden-Württemberg 964
Bayern 1.148
Berlin 354
Brandenburg 319
Bremen 60
Hamburg 129
Hessen 544
Mecklenburg-
Vorpommern
256
Niedersachsen 676
Nordrhein-Westfalen 1612
Rheinland-Pfalz 368
Saarland 101
Sachsen 550
Sachsen-Anhalt 355
Schleswig-Holstein 238
Thüringen 326
Deutschland gesamt 7.998
16
Bundesland
2000
Frauen mit
Kindern unter 15
Jahren
insgesamt
in Tausend
Darunter allein
erziehende Frauen
mit Kindern unter
15 Jahren
in Tausend
Anteil an
Frauenmit
Kindern unter 15
Jahren insgesamt
in %
Baden-Württemberg 1.039 112 10,8
Bayern 1.195 136 11,4
Berlin 291 75 25,7
Brandenburg 254 47 18,3
Bremen 57 14 24,6
Hamburg 143 26 18,4
Hessen 587 70 11,9
Mecklenburg-
Vorpommern
161 35 21,7
Niedersachsen 757 92 12,2
Nordrhein-Westfalen 1.710 204 11,9
Rheinland-Pfalz 383 45 11,6
Saarland 94 12 13
Sachsen 395 65 16,5
Sachsen-Anhalt 237 41 17,3
Schleswig-Holstein 268 34 12,6
Thüringen 224 37 16,5
Deutschland gesamt 7.795 1.044 13,4
17
Bundesland
2010
Frauen mit
Kindern unter 15
Jahren
insgesamt
in Tausend
Darunter allein
erziehende Frauen
mit Kindern unter
15 Jahren
in Tausend
Anteil an
Frauenmit
Kindern unter 15
Jahren insgesamt
in %
Baden-Württemberg 927 126 13,6
Bayern 1.077 146 13,6
Berlin 264 76 28,9
Brandenburg 194 43 22,2
Bremen 50 12 24
Hamburg 141 37 26,5
Hessen 518 76 14,7
Mecklenburg-
Vorpommern
121 28 23,5
Niedersachsen 682 116 16,9
Nordrhein-Westfalen 1.521 242 15,9
Rheinland-Pfalz 331 56 16,9
Saarland 80 14 17,6
Sachsen 300 66 22,1
Sachsen-Anhalt 167 42 25,2
Schleswig-Holstein 242 45 18,5
Thüringen 166 35 20,9
Deutschland gesamt 6.781 1.160 17,1
Quelle: Statistisches Bundesamt
Angaben zu Frauen mit Kindern unter 15 Jahren liegen für die neuen Bundesländer erst seit
dem Jahr 1991 vor. Deshalb werden die Daten für dieses Jahr und nicht wie gewünscht für
1990 angegeben.
Angaben zu allein erziehenden Frauen mit Kindern unter 15 Jahren liegen erst seit dem Jahr
1996 vor.
18
Anlage 7 (zu Frage 13)
Erwerbstätige Frauen sowie Erwerbstätigenquote von Frauen im Alter von 15 bis unter 65
Jahren nach Bundesländern, 1991, 2000 und 2010
Bundesland
Erwerbstätige Frauen Erwerbstätigenquote1
1991* 2000** 2010** 1991* 2000** 2010**
in 1000 in 1000
Baden-Württemberg 1 958 2 106 2.419 58,8 60,9 68,3
Bayern 2 404 2 539 2.850 61,8 62,3 68,7
Berlin 766 679 738 65,2 57,2 63,5
Brandenburg 581 515 578 66,8 57,1 70,9
Bremen 120 124 138 51,9 55,1 63,5
Hamburg 341 360 410 59,1 60,6 67,6
Hessen 1 084 1 182 1.314 55,3 58,6 65,6
Mecklenburg-Vorpommern 416 345 363 65,5 57,0 68,7
Niedersachsen 1 281 1 449 1.657 51,4 56,1 64,9
Nordrhein-Westfalen 2 863 3 185 3.588 48,0 53,6 61,5
Rheinland-Pfalz 675 762 859 53,3 57,6 66,4
Saarland 169 189 203 46,1 52,9 60,8
Sachsen 1 058 862 900 66,9 58,0 69,1
Sachsen-Anhalt 646 474 506 66,7 54,2 68,7
Schleswig-Holstein 495 533 606 55,8 58,6 66,8
Thüringen 579 490 504 65,5 59,5 70,4
Deutschland 15 437 15 793 17.633 57,0 57,7 66,0
Quelle: Statistisches Bundesamt
Ergebnisse des Mikrozensus
* Berichtswoche
** Jahresdurchschnitt
1 Anteil der Erwerbstätigen Frauen an der weiblichen Bevölkerung je Bundesland
19
Anlage 8 (zu Frage 14)
Selbstständige nach Geschlecht und Bundesländern, 1991, 2000 und 2010, in Tausend
Bundesland Jahr1 Selbstständige
insgesamt weiblich Anteil in %
Baden-Württemberg 1991 427 100 23,4
2000 482 128 26,6
2010 552 170 30,8
Bayern 1991 592 148 25,0
2000 682 182 26,7
2010 769 238 30,9
Berlin 1991 127 36 28,3
2000 180 57 31,7
2010 264 91 34,5
Brandenburg 1991 60 17 28,3
2000 103 31 30,1
2010 137 43 31,4
Bremen 1991 21 6 28,6
2000 25 6 24,0
2010 30 10 33,3
Hamburg 1991 79 24 30,4
2000 98 33 33,7
2010 129 45 34,9
Hessen 1991 247 65 26,3
2000 292 85 29,1
2010 325 106 32,6
Mecklenburg-Vorpommern 1991 35 9 25,7
2000 58 18 31,0
2010 73 26 35,6
Niedersachsen 1991 290 65 22,4
2000 331 90 27,2
2010 364 110 30,2
Nordrhein-Westfalen 1991 617 163 26,4
2000 700 187 26,7
2010 838 261 31,1
Rheinland-Pfalz 1991 165 41 24,8
2000 183 50 27,3
2010 196 61 31,1
Saarland 1991 36 11 30,6
2000 41 11 26,8
2010 40 12 30,0
Sachsen 1991 104 26 25,0
2000 172 51 29,7
2010 210 68 32,4
Sachsen-Anhalt 1991 63 21 33,3
2000 70 21 30,0
2010 84 28 33,3
20
Bundesland Jahr1 Selbstständige
insgesamt weiblich Anteil in %
Schleswig-Holstein 1991 119 31 26,1
2000 136 35 25,7
2010 142 41 28,9
Thüringen 1991 54 14 25,9
2000 89 26 29,2
2010 106 33 31,1
Deutschland 1991 3.037 780 25,7
2000 3.643 1.012 27,8
2010 4.259 1.343 31,5
Quelle: Statistisches Bundesamt
Ergebnisse des Mikrozensus
1 ab 2005 Jahresdurchschnitt
21
Anlage 9 (zu Frage 19)
Ausschließlich geringfügig beschäftigte Frauen am Arbeitsort nach Bundesländern, 2000,
2005 und 2010
Bundesland
2000
ausschließlich geringfügig
entlohnt Beschäftigte
ausschließlich kurzfristig
Beschäftigte
Deutschland 2.873.105
Schleswig-Holstein 103.147
Hamburg 56.736
Niedersachsen 304.779
Bremen 27.356
Nordrhein-Westfalen 746.407
Hessen 224.741
Rheinland-Pfalz 155.784
Baden-Württemberg 431.423
Bayern 469.657
Saarland 46.597
Berlin 61.862
Brandenburg 41.283
Mecklenburg-Vorpommern 28.849
Sachsen 88.134
Sachsen-Anhalt 41.320
Thüringen 45.030
22
Bundesland
2005
ausschließlich geringfügig
entlohnt Beschäftigte
ausschließlich kurzfristig
Beschäftigte
Deutschland 3.187.410 171.130
Schleswig-Holstein 112.302 5.594
Hamburg 62.871 2.004
Niedersachsen 343.295 15.898
Bremen 30.765 808
Nordrhein-Westfalen 820.909 32.347
Hessen 241.309 9.670
Rheinland-Pfalz 174.502 11.006
Baden-Württemberg 463.149 27.985
Bayern 513.758 28.387
Saarland 50.299 995
Berlin 73.797 3.636
Brandenburg 52.266 4.847
Mecklenburg-Vorpommern 36.711 4.099
Sachsen 106.143 14.483
Sachsen-Anhalt 50.849 5.011
Thüringen 54.485 4.360
23
Bundesland
2010
ausschließlich geringfügig
entlohnt Beschäftigte
ausschließlich kurzfristig
Beschäftigte
Deutschland 3.260.153 183.521
Schleswig-Holstein 114.520 5.414
Hamburg 63.249 1.313
Niedersachsen 350.578 19.037
Bremen 29.510 1.444
Nordrhein-Westfalen 841.010 33.477
Hessen 248.821 10.220
Rheinland-Pfalz 174.686 12.762
Baden-Württemberg 473.566 30.288
Bayern 525.401 33.634
Saarland 48.586 1.137
Berlin 81.849 5.018
Brandenburg 57.669 5.236
Mecklenburg-Vorpommern 36.918 3.762
Sachsen 105.498 12.431
Sachsen-Anhalt 54.062 3.497
Thüringen 54.230 4.851
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Für das Jahr 2000 liegen nur Angaben zu den ausschließlich geringfügig entlohnt
Beschäftigten vor.
24
Anlage 10 (zu Frage 20)
Arbeitsuchende sind Personen, die eine Beschäftigung als Arbeitnehmer/in im In- oder
Ausland suchen und sich wegen der Vermittlung in ein entsprechendes
Beschäftigungsverhältnis bei einer Agentur für Arbeit oder einem Jobcenter gemeldet haben.
Dies gilt auch, wenn sie bereits eine Beschäftigung oder eine selbständige Tätigkeit ausüben
(§15 Drittes Buch Sozialgesetzbuch - SGB III). Die Gesamtheit der Arbeitsuchenden umfasst
also sowohl die arbeitslosen als auch die nichtarbeitslosen Arbeitsuchenden.
Bestand an arbeitsuchenden Frauen nach Bundesländern, Jahresdurchschnitte 1990, 2000 und
2010
Bundesland
1990
Gesamt davon Frauen
Schleswig-Holstein 118315 52406
Hamburg 95381 40133
Niedersachsen 363367 177214
Bremen 49337 21536
Nordrhein-Westfalen 829128 390223
Hessen 181388 92848
Rheinland-Pfalz 121846 60820
Baden-Württemberg 238783 124444
Bayern 309558 159678
Saarland 54286 21223
Berlin (West) 120483 51837
Deutschland (West) 2481872 1192362
25
Bundesland
2000
Gesamt darunter Frauen
Gesamt 4.888.650 2.329.193
Deutschland 4.888.650 2.329.193
Westdeutschland 2.923.859 1.322.781
Schleswig-Holstein 138.980 59.269
Hamburg 86.647 34.769
Niedersachsen 447.284 205.110
Bremen 48.369 19.512
Nordrhein-Westfalen 935.962 406.359
Hessen 256.504 115.754
Rheinland-Pfalz 169.872 78.431
Baden-Württemberg 355.746 174.250
Bayern 424.967 204.270
Saarland 59.528 25.057
Ostdeutschland 1.964.791 1.006.412
Berlin 318.774 139.290
Brandenburg 291.952 151.417
Mecklenburg-Vorpommern 226.079 116.833
Sachsen 508.220 265.468
Sachsen-Anhalt 353.444 188.451
Thüringen 266.322 144.953
26
Bundesland
2010
Gesamt darunter Frauen
Gesamt 5.746.635 2.673.765
Ausland 1.729 713
Deutschland 5.744.907 2.673.053
Westdeutschland 3.900.878 1.818.263
Schleswig-Holstein 189.683 87.223
Hamburg 142.308 65.281
Niedersachsen 530.860 248.749
Bremen 66.570 30.272
Nordrhein-Westfalen 1.309.065 599.464
Hessen 357.861 169.036
Rheinland-Pfalz 214.568 99.521
Baden-Württemberg 479.532 228.987
Bayern 542.191 258.424
Saarland 68.241 31.306
Ostdeutschland 1.844.028 854.789
Berlin 425.353 190.725
Brandenburg 269.212 124.961
Mecklenburg-Vorpommern 205.998 94.023
Sachsen 442.584 207.788
Sachsen-Anhalt 284.921 134.473
Thüringen 215.961 102.821
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Ergebnisse aus dem Wiedervereinigungsjahr 1990 liegen nur für die alten Länder (einschl.
Berlin-West) vor.
27
Anlage 11 (zu den Fragen 23 und 24)
Bildungsstand von Frauen (Schulabschluss) nach Bundesländern, 2000 und 2010
Bundesland
2000
in 1000
in Prozent
Frauen im Erwerbsalter
insgesamt
Hauptschulabschluss
Realschul-abschluss Fachhochschul-
/Hochschulreife
ohne allgemeinen
Schulabschluss
Baden-
Württemberg
3.457
100
1.374
42,1
882
27,0
643
19,7
112
3,4
Bayern 4.075
100
1.824
47,6
994
25,9
655
17,1
95
2,5
Berlin 1.187
100
258
22,7
258
22,7
332
29,2
50
4,4
Brandenburg 902
100
187
21,1
73
8,3
147
16,6
10
1,1
Bremen 225
100
80
38,0
56
26,7
48
22,9
9
4,2
Hamburg 594
100
154
29,1
147
27,7
165
31,2
20
3,8
Hessen 2.016
100
687
36,3
572
30,2
438
23,1
53
2,8
Mecklenburg-
Vorpommern
605
100
135
22,6
57
9,6
87
14,5
8
1,3
Niedersachsen 2.584
100
1.008
41,3
746
30,5
440
18,0
65
2,7
Nordrhein-
Westfalen
5.947
100
2.450
43,3
1.313
23,2
1.242
21,9
214
3,8
Rheinland-Pfalz 1.323
100
618
49,0
321
25,4
213
16,9
34
2,7
Saarland 357
100
183
54,0
69
20,4
55
16,3
8
2,5
Sachsen 1.486
100
297
20,3
124
8,5
265
18,2
7
0,5
Sachsen-Anhalt 875
100
192
22,6
77
9,1
120
14,2
9
1,1
Schleswig-
Holstein
908
100
318
37,6
271
32,0
163
19,3
22
2,6
Thüringen 823
100
185
23,4
66
8,3
122
15,5
k.A.
k.A.
Deutschland 27.367
100
9.949
38,3
6.026
23,2
5.135
19,8
719
2,8
28
Bundesland
2010
in 1000
in Prozent
Frauen im Erwerbsalter
insgesamt
Hauptschulabschluss
Realschulabschluss
Fachhochschul-
/Hochschulreife
ohne allgemeinen
Schulabschluss
Baden-
Württemberg
3.540
100
1.041
29,4
1.117
31,6
995
28,1
111
3,1
Bayern 4.151
100
1.496
36,0
1.224
29,5
1.041
25,1
104
2,5
Berlin 1.164
100
149
12,8
252
21,7
497
42,7
69
5,9
Brandenburg 815
100
48
5,9
120
14,7
229
28,0
11
1,4
Bremen 217
100
45
20,6
59
27,1
83
38,4
14
6,5
Hamburg 607
100
102
16,8
156
25,7
273
44,9
29
4,8
Hessen 2.002
100
476
23,7
640
31,9
664
33,2
70
3,5
Mecklenburg-
Vorpommern
529
100
46
8,6
88
16,7
119
22,6
5
1,0
Niedersachsen 2.554
100
684
26,8
921
36,0
668
26,1
87
3,4
Nordrhein-
Westfalen
5.833
100
1.720
29,5
1.517
26,0
1.846
31,6
309
5,3
Rheinland-Pfalz 1.294
100
440
34,0
384
29,7
340
26,2
47
3,6
Saarland 334
100
129
38,7
84
25,2
90
26,8
12
3,7
Sachsen 1.302
100
64
4,9
199
15,3
349
26,8
10
0,8
Sachsen-Anhalt 736
100
48
6,5
123
16,7
168
22,9
9
1,2
Schleswig-
Holstein
907
100
247
27,2
317
34,9
238
26,2
29
3,1
Thüringen 716
100
39
5,5
111
15,5
175
24,4
6
0,9
Deutschland 26700
100
6.772
25,4
7.313
27,4
7.773
29,1
924
3,5
29
Anlage 12 (zu den Fragen 25 und 26)
Bildungsstand von Frauen (Hochschul- bzw. Berufsabschluss) nach Bundesländern, 2000 und
2010
Bundesland
2000
in 1000
in Prozent
Frauen im Erwerbsalter
insgesamt
Facharbeiterabschluss 1
Fachschulabschluss 2
Fachhochschulabschluss 3
Hochschulabschluss 4
ohne beruflichen
Bildungsabschluss
Baden-
Württemberg
3.457
100
1.538
48,0
174
5,4
118
3,7
147
4,6
1.144
35,7
Bayern 4.075
100
1.943
52,0
203
5,4
111
3,0
186
5,0
1.178
31,5
Berlin 1.187
100
484
43,0
66
5,8
64
5,7
109
9,7
325
28,9
Brandenburg 902
100
467
53,1
40
4,5
38
4,3
41
4,6
180
20,5
Bremen 225
100
97
48,1
8
3,9
7
3,6
10
5,1
69
33,9
Hamburg 594
100
246
48,9
20
3,9
23
4,6
44
8,8
149
29,5
Hessen 2.016
100
954
51,4
95
5,1
57
3,1
121
6,5
583
31,4
Mecklenburg-
Vorpommern
605
100
318
53,4
24
4,0
22
3,7
22
3,8
139
23,3
Niedersachsen 2.584
100
1.313
55,2
102
4,3
62
2,6
115
4,8
734
30,9
Nordrhein-
Westfalen
5.947
100
2.904
52,7
195
3,5
156
2,8
281
5,1
1.811
32,8
Rheinland-
Pfalz
1.323
100
658
52,9
53
4,2
33
2,6
51
4,1
429
34,5
Saarland 357
100
181
55,0
10
3,0
7
2,2
13
3,8
111
33,7
Sachsen 1.486
100
807
55,7
72
4,9
54
3,7
76
5,3
262
18,1
Sachsen-
Anhalt
875
100
477
56,7
35
4,1
35
4,1
30
3,6
173
20,5
Schleswig-
Holstein
908
100
466
56,8
41
5,0
24
2,9
41
5,0
221
26,9
Thüringen 823
100
425
54,9
35
4,6
31
4,0
34
4,4
145
18,7
Deutschland 27.367
100
13.279
52,2
1.170
4,6
842
3,3
1.322
5,2
7.652
30,1
30
Bundesländer
2010
in 1000
in Prozent
Frauen im Erwerbsalter
insgesamt
Facharbeiter
-abschluss 1
Fachschulabschluss 2
Fachhochschulabschluss 3
Hochschulabschluss 4
ohne beruflichen
Bildungsabschluss
Baden-
Württemberg
3.540
100
1.734
49,0
209
5,9
167
4,7
271
7,7
1.112
31,4
Bayern 4.151
100
2.161
52,1
272
6,6
154
3,7
336
8,1
1.142
27,5
Berlin 1.164
100
445
38,2
50
4,3
62
5,3
206
17,7
351
30,2
Brandenburg 815
100
453
55,5
40
5,0
43
5,3
59
7,2
132
16,2
Bremen 217
100
93
43,0
7
3,3
11
5,2
24
10,9
74
34,2
Hamburg 607
100
265
43,7
19
3,1
34
5,5
88
14,5
179
29,6
Hessen 2.002
100
980
48,9
86
4,3
95
4,8
205
10,2
602
30,0
Mecklenburg-
Vorpommern
529
100
312
59,1
20
3,7
24
4,6
33
6,3
85
16,1
Niedersachse
n
2.554
100
1.385
54,2
93
3,6
96
3,8
189
7,4
761
29,8
Nordrhein-
Westfalen
5.833
100
2.898
49,7
200
3,4
226
3,9
449
7,7
1.987
34,1
Rheinland-
Pfalz
1.294
100
671
51,9
53
4,1
53
4,1
90
7,0
412
31,8
Saarland 334
100
178
53,2
12
3,7
10
3,1
21
6,2
108
32,2
Sachsen 1.302
100
701
53,9
159
12,2
63
4,9
107
8,2
182
14,0
Sachsen-
Anhalt
736
100
443
60,1
25
3,4
35
4,7
45
6,1
118
16,0
Schleswig-
Holstein
907
100
501
55,2
42
4,6
30
3,4
71
7,9
242
26,6
Thüringen 716
100
418
58,4
35
4,9
29
4,1
52
7,2
105
14,7
Deutschland 26.700
100
13.637
51,1
1.322
5,0
1.134
4,2
2.245
8,4
7.593
28,4
1 Einschl. eines gleichwertigen Berufsfachschulabschlusses, Berufsvorbereitungsjahres oder
eines beruflichen Praktikums.
2 Einschl. einer Meister-/Technikerausbildung sowie Abschluss einer Schule des
Gesundheitswesens. Ohne in der ehemaligen DDR erworbene Fachschulabschlüsse.
3 Einschl. Ingenieurschulabschluss sowie Verwaltungsfachhochschulabschluss.
4 Einschl. Lehrerausbildung.
31
Anlage 13 (zu Frage 28)
Zugang von weiblichen Teilnehmern in berufliche Weiterbildung mit Abschluss (inkl.
allgemeine Leistungen für behinderte Menschen) nach Bundesländern, 2000 bis 2011
Bundesland * Maßnahmeergebnis 2000 2001 2002 2003 2004 2005
Insgesamt, darunter
Insgesamt 45.114 43.757 47.046 35.291 20.663 7.513
dar. erfolgreich
teilgenommen 43.753 42.604 45.692 34.127 20.044 7.282
Schleswig-Holstein
Insgesamt 1.346 1.494 1.547 1.373 852 148
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.296 1.455 1.491 1.334 833 144
Hamburg
Insgesamt 1.049 1.103 1.070 738 158 49
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.012 1.061 1.028 720 154 47
Niedersachsen
Insgesamt 3.702 4.225 4.158 3.652 2.163 901
dar. erfolgreich
teilgenommen 3.560 4.077 3.981 3.482 2.093 865
Bremen
Insgesamt 429 420 467 399 222 161
dar. erfolgreich
teilgenommen 411 409 442 385 218 152
Nordrhein-
Westfalen
Insgesamt 8.853 8.378 9.429 6.369 3.345 1.410
dar. erfolgreich
teilgenommen 8.583 8.151 9.175 6.183 3.231 1.376
Hessen
Insgesamt 3.302 2.668 3.205 2.593 1.466 266
dar. erfolgreich
teilgenommen 3.203 2.601 3.144 2.519 1.415 254
Rheinland-Pfalz
Insgesamt 1.443 1.757 1.809 1.405 744 224
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.377 1.718 1.764 1.363 725 214
Baden-Württemberg
Insgesamt 3.290 3.584 4.119 2.180 1.496 634
dar. erfolgreich
teilgenommen 3.185 3.488 3.999 2.112 1.452 610
Bayern
Insgesamt 5.777 5.597 5.945 4.290 2.609 1.032
dar. erfolgreich
teilgenommen 5.593 5.418 5.749 4.146 2.513 998
Saarland
Insgesamt 582 577 600 515 278 28
dar. erfolgreich
teilgenommen 559 563 589 507 263 28
Berlin
Insgesamt 2.166 1.938 2.140 1.583 1.880 621
dar. erfolgreich
teilgenommen 2.106 1.901 2.093 1.537 1.831 614
32
Bundesland * Maßnahmeergebnis 2000 2001 2002 2003 2004 2005
Brandenburg
Insgesamt 2.425 2.105 2.090 1.652 1.437 390
dar. erfolgreich
teilgenommen 2.381 2.079 2.053 1.622 1.406 382
Mecklenburg-
Vorpommern
Insgesamt 1.711 1.709 1.488 1.394 808 512
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.635 1.645 1.423 1.275 775 493
Sachsen
Insgesamt 3.436 2.889 3.268 2.505 1.573 588
dar. erfolgreich
teilgenommen 3.375 2.845 3.206 2.457 1.540 577
Sachsen-Anhalt
Insgesamt 3.195 3.017 3.047 2.669 643 235
dar. erfolgreich
teilgenommen 3.116 2.949 2.964 2.577 629 226
Thüringen
Insgesamt 2.408 2.296 2.664 1.974 989 314
dar. erfolgreich
teilgenommen 2.361 2.244 2.591 1.908 966 302
Bundesland * Maßnahmeergebnis 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Insgesamt,
darunter
Insgesamt 8.490 11.910 14.585 22.167 25.665 17.991
dar. erfolgreich
teilgenommen 7.422 10.491 12.502 19.447 22.851 15.293
Schleswig-
Holstein
Insgesamt 203 318 287 557 670 349
dar. erfolgreich
teilgenommen 195 296 255 523 620 329
Hamburg
Insgesamt 230 476 603 804 700 563
dar. erfolgreich
teilgenommen 227 470 575 777 671 542
Niedersachsen
Insgesamt 1.358 1.749 2.019 2.384 2.271 1.794
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.155 1.486 1.621 1.895 1.869 1.487
Bremen
Insgesamt 221 415 432 494 436 321
dar. erfolgreich
teilgenommen 213 393 418 464 410 305
Nordrhein-
Westfalen
Insgesamt 1.671 2.772 3.251 3.970 6.460 4.278
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.392 2.406 2.848 3.611 5.858 3.772
Hessen
Insgesamt 425 485 574 1.079 1.519 1.060
dar. erfolgreich
teilgenommen 265 345 357 873 1.246 832
Rheinland-Pfalz
Insgesamt 192 159 198 370 358 362
dar. erfolgreich
teilgenommen 179 149 189 350 331 338
33
Bundesland * Maßnahmeergebnis 2006 2007 2008 2009 2010 2011
Baden-
Württemberg
Insgesamt 412 827 899 1.228 1.728 1.426
dar. erfolgreich
teilgenommen 374 736 796 1.076 1.518 1.273
Bayern
Insgesamt 756 777 1.073 1.735 2.292 1.701
dar. erfolgreich
teilgenommen 711 722 1.014 1.637 2.173 1.587
Saarland
Insgesamt 89 65 49 226 204 140
dar. erfolgreich
teilgenommen 85 62 41 214 192 121
Berlin
Insgesamt 1.088 1.053 1.427 1.751 2.138 1.545
dar. erfolgreich
teilgenommen 1.068 1.022 1.398 1.703 2.065 1.500
Brandenburg
Insgesamt 454 445 695 1.340 1.211 771
dar. erfolgreich
teilgenommen 315 321 516 1.023 995 584
Mecklenburg-
Vorpommern
Insgesamt 549 623 627 1.357 1.141 755
dar. erfolgreich
teilgenommen 484 546 575 1.266 1.071 697
Sachsen
Insgesamt 383 817 1.206 2.518 2.138 1.239
dar. erfolgreich
teilgenommen 361 713 858 1.873 1.687 764
Sachsen-Anhalt
Insgesamt 213 487 851 1.382 1.469 1.174
dar. erfolgreich
teilgenommen 164 416 677 1.234 1.349 728
Thüringen
Insgesamt 245 441 394 971 930 513
dar. erfolgreich
teilgenommen 233 407 364 927 796 434
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Bundesländer, Gebietsstand des jeweiligen Stichtags
2000 - 2012, Datenstand: Januar 2013
ab Januar 2006 inkl. Daten der zugelassenen kommunalen Träger
* Die regionale Zuordnung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt nach dem
Wohnortprinzip; der Deutschland-Wert umfasst auch die ausländischen Wohnorte.
34
Anhang 14 (zu Frage 29)
Professorinnen im deutschen Hochschulwesen nach Bundesländern, 2000 und 2010
Bundesland
2000
C2 und entsprechende
Besoldungsgruppen
auf Zeit
C2 und entsprechende
Besoldungsgruppen
auf Dauer
C3 C4 insgesamt
Baden-
Württemberg
20 158 171 94 443
Bayern 6 106 177 93 382
Berlin 4 125 149 70 348
Brandenburg 7 32 51 30 120
Bremen 0 13 43 21 77
Hamburg 2 58 97 39 196
Hessen 12 88 142 73 315
Mecklenburg-
Vorpommern
5 24 46 18 93
Niedersachsen 17 137 168 77 399
Nordrhein-
Westfalen
6 181 376 205 768
Rheinland-
Pfalz
7 49 81 30 167
Saarland 1 8 20 12 41
Sachsen 7 98 122 48 275
Sachsen-Anhalt 10 42 75 28 155
Schleswig-
Holstein
10 19 27 24 80
Thüringen 4 24 65 33 126
Deutschland 118 1.162 1.810 895 3.985
35
2010
Juniorprofessuren,
W1, AT
W2 W3 C2 und
entsprechende
Besoldungsgruppen
auf Zeit
C2 und
entsprechende
Besoldungsgruppen
auf Dauer
C3 C4
Insgesamt
Baden-
Württemberg
44 236 268 38 183 192 96 1.057
Bayern 23 387 154 19 62 144 89 878
Berlin 90 218 78 33 122 120 68 729
Brandenburg 11 45 27 6 25 33 19 166
Bremen 2 52 30 15 13 22 11 145
Hamburg 29 95 57 15 35 64 27 322
Hessen 26 204 95 68 91 124 65 673
Mecklenburg-
Vorpommern
6 32 15 1 28 29 17 128
Niedersachse
n
56 329 110 17 87 140 59 798
Nordrhein-
Westfalen
91 458 245 39 236 351 169 1.589
Rheinland-
Pfalz
39 100 45 5 61 61 28 339
Saarland 4 26 24 0 8 9 9 80
Sachsen 7 92 44 18 92 83 36 372
Sachsen-
Anhalt
2 50 10 2 34 61 22 181
Schleswig-
Holstein
24 52 14 0 12 23 20 145
Thüringen 13 47 22 4 21 42 18 167
Deutschland 467 2.423 1.23
8
280 1.110 1.498 753 7.769
Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, R 4.4, 2000 und 2010
36
Anlage 15 (zu Frage 30)
Frauenanteil am Lehrpersonal in öffentlichen Schulen (allgemeinbildende und berufliche),
2000 und 2010, in Prozent
Schulformen
2000 2010
Insgesamt Status Insgesamt Status
öffentliche private öffentliche private
Vorklassen 93,4 93,5 89,7 73,4 74,0 66,7
Schulkindergärten 92,7 93,6 88,0 93,4 94,1 91,7
Grundschulen 83,0 83,0 78,3 85,4 85,5 81,3
Schulartunabhängige
Orientierungsstufe
70,7 70,8 67,9 80,0 80,5 72,4
Hauptschulen 53,1 53,0 56,8 62,2 62,2 62,2
Schularten mit mehreren
Bildungsgängen
68,5 68,6 65,2 73,0 73,4 65,5
Realschulen 60,6 60,7 59,2 65,8 66,1 63,4
Gymnasien 48,3 48,3 48,0 56,7 56,9 55,1
Integrierte Gesamtschulen 58,6 58,8 52,0 62,8 62,8 63,0
Freie Waldorfschulen 55,9 - 55,9 61,1 - 61,1
Förderschulen 72,8 74,1 66,2 76,6 78,0 70,9
Abendhauptschulen 63,4 63,4 - 55,1 55,6 50,0
Abendrealschulen 47,3 53,2 40,6 49,5 61,7 41,8
Abendgymnasien 43,2 44,5 40,4 48,8 52,5 40,3
Kollegs 44,1 44,3 43,3 56,8 57,7 52,7
Berufsschulen 34,5 34,2 39,8 42,7 42,4 45,9
Berufsvorbereitungsjahr 38,9 38,3 48,9 46,9 47,0 46,1
Berufsgrundbildungsjahr 23,8 23,4 38,0 42,3 42,3 41,5
Berufsaufbauschulen 35,0 35,0 - 43,2 43,2 -
Berufsfachschulen 50,4 47,8 57,2 54,1 50,9 60,5
Fachoberschulen 36,6 35,9 46,9 47,0 46,1 53,6
Fachgymnasien 39,5 39,3 47,5 48,6 48,2 54,9
Kollegschulen 51,4 51,4 - - - -
37
Schulformen
2000 2010
Insgesamt Status Insgesamt Status
öffentliche private öffentliche private
Berufsoberschulen/Technische
Oberschulen
36,2 36,1 50,0 46,3 46,1 52,1
Fachschulen 46,6 38,6 55,6 49,6 45,2 55,0
Fachakademien/Berufsakademien 57,2 56,0 58,1 66,2 68,2 65,2
Zusammen 61,4 61,9 56,3 66,6 67,2 61,8
Quellen: Statistisches Bundesamt: Fachserie 11, Reihe 1 „Allgemeinbildende Schulen“,
Fachserie 11, Reihe 1.2 „Private Schulen“ und Fachserie 11, Reihe 2 „Berufliche Schulen“
38
Anlage 16 (zu Frage 32)
Anteile der weiblichen und männlichen Beschäftigten1 in Kindertagesstätten nach
Bundesländern, 1998, 2006 und 2010
Bundesland 1998 2006 2010 männlich weiblich männlich weiblich männlich weiblich
Schleswig-
Holstein 4,5 95,5 5,2 94,8 5,9 94,1
Hamburg 7,8 92,2 8,0 92,0 10,0 90,0
Niedersachsen 3,1 96,9 3,4 96,6 4,3 95,7
Bremen 9,8 90,2 9,5 90,5 9,1 90,9
Nordrhein-
Westfalen 2,8 97,2 3,8 96,2 3,0 97,0
Hessen 4,9 95,1 4,8 95,2 5,9 94,1
Rheinland-Pfalz 2,5 97,5 2,8 97,2 3,5 96,5
Baden-
Württemberg 2,0 98,0 2,4 97,6 3,0 97,0
Bayern 1,8 98,2 1,9 98,1 2,5 97,5
Saarland 2,3 97,7 2,5 97,5 2,6 97,4
Berlin 4,0 96,0 6,4 93,6 5,5 94,5
Brandenburg 0,6 99,4 1,7 98,3 3,9 96,1
Mecklenburg-
Vorpommern 0,6 99,4 1,4 98,6 2,3 97,7
Sachsen 0,4 99,6 1,7 98,3 3,4 96,6
Sachsen-Anhalt 0,6 99,4 1,1 98,9 1,9 98,1
Thüringen 0,5 99,5 1,0 99,0 1,9 98,1
Deutschland 2,6 97,4 3,2 96,8 3,7 96,3
West (ohne
Berlin) 3,0 97,0 3,5 96,5 3,8 96,2
Ost (mit Berlin) 1,3 98,7 2,4 97,6 3,4 96,6
Quelle: Statistisches Bundesamt
1 pädagogisches Personal, Leitungs- und Verwaltungspersonal, ohne hauswirtschaftliches
und technisches Personal
39
Anlage 17 (zu Frage 39)
Positive und negative Einkünfte aus freiberuflicher und unternehmerischer Tätigkeit, nach
Geschlecht und Bundesländern, 2007
Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median
Schleswig-Holstein 24.829 39.168 11.828 12.017 18.861 6.370 36.846 32.545 9.521
Hamburg 30.240 35.633 11.687 20.610 18.595 7.271 50.850 28.727 9.547
Niedersachsen 62.053 37.535 10.605 29.088 19.326 6.019 91.141 31.724 8.796
Bremen 6.459 33.329 10.000 4.071 16.929 5.437 10.530 26.989 7.874
Nordrhein-Westfalen 167.696 37.756 10.699 79.061 18.987 5.838 246.757 31.743 8.651
Hessen 69.594 37.628 12.177 33.364 19.134 6.691 102.958 31.635 9.853
Rheinland-Pfalz 35.139 39.413 11.264 13.582 20.231 5.804 48.721 34.065 9.206
Baden-Württemberg 107.613 41.919 12.697 50.225 20.286 6.000 157.838 35.035 9.850
Bayern 143.686 44.165 13.851 70.794 21.841 7.103 214.480 36.796 10.821
Saarland 7.715 43.657 13.573 2.992 22.052 7.387 10.707 37.620 11.086
Berlin 65.574 25.617 8.903 44.748 15.937 6.150 110.322 21.691 7.669
Brandenburg 17.289 31.455 9.730 8.837 28.828 8.349 26.126 30.566 9.232
Mecklenburg-Vorpommern 9.849 34.770 10.340 5.288 31.782 7.977 15.137 33.726 9.525
Sachsen 31.850 28.320 8.000 17.234 24.951 5.871 49.084 27.137 7.194
Sachsen-Anhalt 12.479 31.992 9.531 6.469 34.178 9.555 18.948 32.738 9.548
Thüringen 14.277 31.363 9.004 7.134 30.166 9.000 21.411 30.964 9.000
Bundesgebiet 806.342 37.749 11.172 405.514 20.440 6.426 1.211.856 31.957 9.166
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007
Steuerfälle mit positiven Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit nach Ländern
Land
Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit
männlich weiblich Zusammen
Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median
Schleswig-Holstein 4.001 -3.794 -1.417 2.272 -2.915 -1.383 6.273 -3.475 -1.405
Hamburg 5.275 -4.114 -1.527 3.700 -2.933 -1.382 8.975 -3.627 -1.466
Niedersachsen 9.763 -3.903 -1.299 5.172 -2.865 -1.279 14.935 -3.544 -1.291
Bremen 968 -3.624 -1.311 631 -2.142 -1.109 1.599 -3.039 -1.220
Nordrhein-Westfalen 27.324 -4.008 -1.374 14.324 -2.840 -1.307 41.648 -3.606 -1.351
Hessen 13.213 -4.237 -1.440 6.801 -2.802 -1.399 20.014 -3.749 -1.428
Rheinland-Pfalz 5.748 -4.281 -1.345 2.717 -3.067 -1.358 8.465 -3.891 -1.353
Baden-Württemberg 19.467 -4.435 -1.486 10.793 -2.918 -1.343 30.260 -3.894 -1.433
Bayern 26.990 -4.476 -1.470 16.328 -3.080 -1.378 43.318 -3.950 -1.434
Saarland 1.223 -3.926 -1.400 562 -2.825 -1.239 1.785 -3.580 -1.358
Berlin 10.491 -4.145 -1.525 7.027 -2.757 -1.337 17.518 -3.588 -1.446
Brandenburg 3.080 -3.527 -1.460 1.489 -3.033 -1.394 4.569 -3.366 -1.431
Mecklenburg-Vorpommern 1.498 -3.461 -1.531 774 -2.866 -1.245 2.272 -3.258 -1.412
Sachsen 5.336 -3.101 -1.219 2.606 -2.633 -1.148 7.942 -2.947 -1.197
Sachsen-Anhalt 1.871 -3.035 -1.364 874 -2.473 -1.147 2.745 -2.856 -1.293
Thüringen 2.273 -3.321 -1.328 1.001 -2.602 -1.125 3.274 -3.101 -1.249
Bundesgebiet 138.521 -4.114 -1.423 77.071 -2.891 -1.333 215.592 -3.677 -1.389
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007
Steuerfälle mit negativen Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit nach Ländern
Land
Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit
männlich weiblich Zusammen
40
Quelle: Statistisches Bundesamt, Sonderauswertung der Lohn- und Einkommensteuerstatistik
2007
Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median
Schleswig-Holstein 119.942 43.512 15.000 36.007 22.263 5.600 155.949 38.606 12.000
Hamburg 66.642 60.854 12.497 27.808 34.362 5.000 94.450 53.055 9.927
Niedersachsen 317.255 38.452 12.253 89.876 23.313 5.630 407.131 35.110 10.186
Bremen 18.428 56.719 11.537 6.703 28.782 4.988 25.131 49.267 9.457
Nordrhein-Westfalen 638.302 44.634 13.500 185.382 27.581 6.129 823.684 40.796 11.280
Hessen 249.111 36.345 10.663 77.145 23.128 5.174 326.256 33.220 8.961
Rheinland-Pfalz 167.363 46.403 12.129 46.336 41.214 5.851 213.699 45.278 10.331
Baden-Württemberg 453.206 42.994 11.078 132.245 26.808 4.729 585.451 39.338 9.112
Bayern 653.184 37.308 10.178 211.042 23.911 4.807 864.226 34.037 8.474
Saarland 29.786 35.004 11.276 9.175 25.428 6.463 38.961 32.749 9.957
Berlin 113.731 31.180 10.000 46.963 20.471 5.000 160.694 28.050 8.454
Brandenburg 86.520 26.787 10.954 24.916 20.050 6.676 111.436 25.281 10.000
Mecklenburg-Vorpommern 51.067 26.912 11.902 14.289 20.203 7.142 65.356 25.445 10.750
Sachsen 144.411 23.230 10.540 42.920 17.080 5.663 187.331 21.821 9.470
Sachsen-Anhalt 66.951 24.790 11.133 19.101 18.897 6.500 86.052 23.482 10.000
Thüringen 76.812 22.835 10.363 20.491 16.955 5.551 97.303 21.597 9.334
Bundesgebiet 3.252.711 38.962 11.574 990.399 25.109 5.380 4.243.110 35.729 9.828
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007
Steuerfälle mit positiven Einkünften aus unternehmerischer Tätigkeit nach Ländern
(Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Tätigkeit ohne Freiberufler)
Land
Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit
männlich weiblich Zusammen
Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median Anzahl Arithm.
Mittel
Median
Schleswig-Holstein 24.627 -10.454 -1.989 10.096 -5.849 -1.520 34.723 -9.115 -1.837
Hamburg 14.881 -18.693 -2.085 7.576 -8.173 -1.580 22.457 -15.144 -1.888
Niedersachsen 69.583 -9.993 -1.901 24.947 -7.164 -1.516 94.530 -9.247 -1.790
Bremen 4.179 -11.057 -1.697 1.793 -44.353 -1.539 5.972 -21.054 -1.644
Nordrhein-Westfalen 142.286 -10.629 -1.879 52.233 -7.221 -1.526 194.519 -9.714 -1.779
Hessen 67.753 -9.655 -1.916 24.928 -6.811 -1.534 92.681 -8.890 -1.803
Rheinland-Pfalz 41.405 -7.653 -1.802 14.400 -6.357 -1.525 55.805 -7.319 -1.730
Baden-Württemberg 124.922 -10.479 -1.791 45.227 -6.614 -1.388 170.149 -9.452 -1.670
Bayern 166.299 -10.919 -1.711 62.850 -8.781 -1.314 229.149 -10.333 -1.595
Saarland 8.311 -7.738 -1.941 2.666 -5.486 -1.813 10.977 -7.191 -1.911
Berlin 25.861 -9.936 -2.065 11.916 -6.997 -1.553 37.777 -9.009 -1.883
Brandenburg 20.295 -6.893 -2.008 7.521 -4.927 -1.499 27.816 -6.362 -1.850
Mecklenburg-Vorpommern 10.792 -7.959 -2.226 4.025 -6.950 -1.794 14.817 -7.685 -2.090
Sachsen 34.740 -6.487 -1.733 12.875 -4.630 -1.230 47.615 -5.985 -1.589
Sachsen-Anhalt 14.023 -6.567 -1.752 5.218 -4.801 -1.210 19.241 -6.088 -1.590
Thüringen 19.391 -6.297 -1.819 6.881 -4.510 -1.437 26.272 -5.829 -1.728
Bundesgebiet 789.348 -9.973 -1.839 295.152 -7.276 -1.444 1.084.500 -9.239 -1.724
Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2007
Steuerfälle mit negativen Einkünften aus unternehmerischer Tätigkeit nach Ländern
(Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Tätigkeit ohne Freiberufler)
Land
Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit
männlich weiblich Zusammen
41
Anlage 18 (zu Frage 40 und 42)
Entwicklung des Medians der monatlichen Bruttoarbeitsentgelte von
sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten1 nach Bundesländern, 2000, 2005 und
2010
Bundesland
2000
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Insgesamt
Insgesamt 22.175.990 21.094.160 2.367
Männer 13.967.290 13.346.528 2.568
Frauen 8.208.700 7.747.632 2.012
Schleswig-Holstein
Insgesamt 620.339 588.064 2.297
Männer 390.264 370.962 2.481
Frauen 230.075 217.102 1.941
Hamburg
Insgesamt 620.029 575.697 2.735
Männer 384.215 357.723 2.991
Frauen 235.814 217.974 2.392
Niedersachsen
Insgesamt 1.874.888 1.780.808 2.357
Männer 1.228.331 1.171.766 2.544
Frauen 646.557 609.042 1.921
Bremen
Insgesamt 224.842 215.266 2.588
Männer 150.393 144.658 2.842
Frauen 74.449 70.608 2.120
Nordrhein-Westfalen
Insgesamt 4.802.831 4.573.442 2.501
Männer 3.141.928 3.005.668 2.688
Frauen 1.660.903 1.567.774 2.099
Hessen
Insgesamt 1.761.474 1.674.421 2.610
Männer 1.140.507 1.090.115 2.815
Frauen 620.967 584.306 2.231
Rheinland-Pfalz
Insgesamt 924.826 881.623 2.389
Männer 600.875 575.645 2.587
Frauen 323.951 305.978 1.951
42
Bundesland
2000
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Baden-Württemberg
Insgesamt 3.086.707 2.946.857 2.567
Männer 1.994.893 1.916.900 2.845
Frauen 1.091.814 1.029.957 2.078
Bayern
Insgesamt 3.482.407 3.337.023 2.430
Männer 2.210.104 2.133.434 2.636
Frauen 1.272.303 1.203.589 2.027
Saarland
Insgesamt 291.232 276.458 2.425
Männer 195.166 186.341 2.619
Frauen 96.066 90.117 1.921
Berlin
Insgesamt 890.527 833.109 2.342
Männer 492.748 461.417 2.434
Frauen 397.779 371.692 2.250
Brandenburg
Insgesamt 644.469 607.155 1.802
Männer 369.952 347.663 1.812
Frauen 274.517 259.492 1.783
Mecklenburg-
Vorpommern
Insgesamt 451.223 428.651 1.738
Männer 249.395 236.632 1.754
Frauen 201.828 192.019 1.706
Sachsen
Insgesamt 1.191.691 1.132.004 1.752
Männer 681.639 648.415 1.783
Frauen 510.052 483.589 1.687
Sachsen-Anhalt
Insgesamt 663.288 630.473 1.784
Männer 369.782 351.094 1.780
Frauen 293.506 279.379 1.792
Thüringen
Insgesamt 645.217 613.109 1.706
Männer 367.098 348.095 1.754
Frauen 278.119 265.014 1.607
43
Bundesland
2005
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Insgesamt
Insgesamt 20.078.540 19.288.246 2.558
Männer 12.601.730 12.291.654 2.777
Frauen 7.476.810 6.996.592 2.168
Schleswig-Holstein
Insgesamt 564.982 542.955 2.424
Männer 351.857 343.875 2.608
Frauen 213.125 199.080 2.050
Hamburg
Insgesamt 582.186 554.954 2.947
Männer 358.967 347.283 3.253
Frauen 223.219 207.671 2.558
Niedersachsen
Insgesamt 1.709.811 1.646.401 2.516
Männer 1.119.099 1.094.854 2.726
Frauen 590.712 551.547 2.016
Bremen
Insgesamt 204.279 196.556 2.809
Männer 135.677 132.670 3.104
Frauen 68.602 63.886 2.271
Nordrhein-Westfalen
Insgesamt 4.322.249 4.155.904 2.688
Männer 2.807.622 2.739.677 2.886
Frauen 1.514.627 1.416.227 2.267
Hessen
Insgesamt 1.610.354 1.546.025 2.822
Männer 1.037.351 1.012.719 3.042
Frauen 573.003 533.306 2.416
Rheinland-Pfalz
Insgesamt 854.164 822.131 2.562
Männer 552.908 540.301 2.773
Frauen 301.256 281.830 2.100
Baden-Württemberg
Insgesamt 2.899.941 2.775.039 2.787
Männer 1.873.586 1.826.593 3.092
Frauen 1.026.355 948.446 2.246
Bayern
Insgesamt 3.261.984 3.125.456 2.636
Männer 2.070.803 2.020.511 2.868
Frauen 1.191.181 1.104.945 2.182
44
Bundesland
2005
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Saarland
Insgesamt 265.187 255.563 2.646
Männer 176.272 172.049 2.881
Frauen 88.915 83.514 2.095
Berlin
Insgesamt 764.263 732.449 2.462
Männer 411.278 397.681 2.575
Frauen 352.985 334.768 2.366
Brandenburg
Insgesamt 542.733 524.604 1.962
Männer 305.759 297.022 1.967
Frauen 236.974 227.582 1.954
Mecklenburg-
Vorpommern
Insgesamt 369.562 356.956 1.874
Männer 199.475 194.099 1.905
Frauen 170.087 162.857 1.809
Sachsen
Insgesamt 1.017.466 980.416 1.876
Männer 577.554 564.020 1.930
Frauen 439.912 416.396 1.762
Sachsen-Anhalt
Insgesamt 560.414 543.378 1.914
Männer 310.597 303.130 1.916
Frauen 249.817 240.248 1.908
Thüringen
Insgesamt 548.965 529.459 1.844
Männer 312.925 305.170 1.900
Frauen 236.040 224.289 1.715
Bundesland
2010
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Insgesamt
Insgesamt 20.849.886 20.498.959 2.702
Männer 13.198.419 13.040.537 2.932
Frauen 7.651.467 7.458.422 2.312
45
Bundesland
2010
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Schleswig-Holstein
Insgesamt 584.888 574.983 2.517
Männer 369.127 364.417 2.702
Frauen 215.761 210.566 2.141
Hamburg
Insgesamt 634.463 619.820 3.095
Männer 388.638 380.982 3.443
Frauen 245.825 238.838 2.691
Niedersachsen
Insgesamt 1.796.084 1.764.361 2.619
Männer 1.184.120 1.168.848 2.847
Frauen 611.964 595.513 2.110
Bremen
Insgesamt 212.896 209.288 2.927
Männer 141.336 139.389 3.268
Frauen 71.560 69.899 2.380
Nordrhein-Westfalen
Insgesamt 4.438.860 4.365.861 2.839
Männer 2.884.508 2.850.479 3.054
Frauen 1.554.352 1.515.382 2.419
Hessen
Insgesamt 1.650.953 1.623.540 2.981
Männer 1.065.846 1.053.734 3.218
Frauen 585.107 569.806 2.572
Rheinland-Pfalz
Insgesamt 888.755 873.420 2.703
Männer 576.289 569.335 2.924
Frauen 312.466 304.085 2.256
Baden-Württemberg
Insgesamt 2.973.523 2.920.681 2.978
Männer 1.934.846 1.914.342 3.309
Frauen 1.038.677 1.006.339 2.420
Bayern
Insgesamt 3.427.757 3.371.025 2.823
Männer 2.195.956 2.173.527 3.088
Frauen 1.231.801 1.197.498 2.357
Saarland
Insgesamt 266.804 262.952 2.782
Männer 175.725 173.820 3.043
Frauen 91.079 89.132 2.245
46
Bundesland
2010
Insgesamt
mit Angabe
zum Entgelt
Median
in €
Berlin
Insgesamt 834.878 816.592 2.555
Männer 454.583 445.670 2.644
Frauen 380.295 370.922 2.474
Brandenburg
Insgesamt 566.441 556.433 2.015
Männer 331.300 325.957 2.025
Frauen 235.141 230.476 1.995
Mecklenburg-
Vorpommern
Insgesamt 380.288 374.327 1.918
Männer 211.237 208.204 1.958
Frauen 169.051 166.123 1.836
Sachsen
Insgesamt 1.060.931 1.047.745 1.955
Männer 622.835 616.900 2.008
Frauen 438.096 430.845 1.844
Sachsen-Anhalt
Insgesamt 562.985 555.398 2.001
Männer 326.466 322.623 2.018
Frauen 236.519 232.775 1.962
Thüringen
Insgesamt 569.380 562.533 1.936
Männer 335.607 332.310 2.000
Frauen 233.773 230.223 1.794
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
1 ohne Auszubildende
Stichtag: jeweils 31.12.
47
Anlage 19 (zu Frage 49)
Beim Vergleich der Werte ist zu beachten, dass der Gesetzgeber 2002 eine und 2009 fünf
neue Berufskrankheiten geschaffen hat. Die Daten der Unfallkassen sind in den Zahlen für
2000 und 2010 enthalten.
Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit, 1990, 2000 und 2010
Jahr der Anzeige
männlich weiblich Gesamt
Anteil in
Prozent Anzahl
Anzahl in
Prozent Anzahl Anzahl
1990 69,2 34134 30,8 15224 49358
2000 74,0 55142 26,0 19347 74489
2010 71,3 50079 28,7 20149 70228
Gesamt 71,8 139355 28,2 54720 194075
Anerkannte Berufskrankheiten mit Rente, 1990, 2000 und 2010
Jahr der Anzeige
männlich weiblich Gesamt
Anteil in
Prozent Anzahl
Anzahl in
Prozent Anzahl Anzahl
1990 87,3 3697 12,7 539 4236
2000 91,3 4706 8,7 447 5153
2010 94,1 5776 5,9 360 6136
Gesamt 91,3 14179 8,7 1346 15525
Anerkannte Berufskrankheiten insgesamt , 1990, 2000 und 2010
Jahr der Anzeige
männlich weiblich Gesamt
Anteil in
Prozent Anzahl
Anzahl in
Prozent Anzahl Anzahl
1990 78,4 8141 21,6 2240 10381
2000 89,5 15279 10,5 1784 17063
2010 91,1 14083 8,9 1376 15459
Gesamt 87,4 37503 12,6 5400 42903
48
Todesfälle Berufserkrankter, 1990, 2000 und 2010
Jahr der Anzeige
männlich weiblich Gesamt
Anteil in
Prozent Anzahl
Anzahl in
Prozent Anzahl Anzahl
1990 94,1 1361 5,9 85 1446
2000 97,5 2223 2,5 56 2279
2010 97,5 2442 2,5 63 2505
Gesamt 96,7 6026 3,3 204 6230
Quelle: Berufskrankheiten-Dokumentation der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
49
Anlage 20 (Frage Nummer 55)
Frauen: Teilnahme an gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen und an Beratungen zur
Prävention des Darmkrebs, 2000 und 2010, in Prozent der anspruchsberechtigten
Altersgruppe
Kassenärztliche
Vereinigung (KV)
2000
KFU1
(2000)
Checkup
(2001)
Hautkrebs
Beratung
Darmkrebs
FOBT2
(2002)
Koloskopie
Mammographie
KV Schleswig-
Holstein
45,6 13,0 31,9
KV Hamburg 57,0 18,2 26,0
KV Bremen 60,0 24,2 46,6
KV Niedersachsen 45,7 16,6 34,2
KV Westfalen-Lippe 45,7 16,8 30,9
KV Nordrhein 50,7 19,9 36,7
KV Hessen 50,2 18,8 43,6
KV Rheinland-Pfalz 44,3 15,4 29,4
KV Baden-
Württemberg
48,9 19,0 35,9
KV Bayern 45,1 16,7 30,4
KV Berlin 56,7 20,5 42,0
KV Saarland 43,1 20,1 31,8
KV Mecklenburg-
Vorpommern
51,1 14,6 37,5
KV Brandenburg 46,8 13,5 35,6
KV Sachsen-Anhalt 45,8 14,9 29,7
KV Thüringen 47,5 14,2 35,8
KV Sachsen 51,0 15,2 37,6
Alle jew.
Anspruchberechtigte
48,1 17,2 34,6
50
Kassenärztliche
Vereinigung (KV)
2010
KFU1
Checkup
Hautkrebs
Beratung
Darmkrebs
FOBT2
2010
Koloskopie
Mammographie
(2009)
KV Schleswig-
Holstein
46,2 22,3 16,9 10,7 14,7 1,6 44,3
KV Hamburg 55,5 29,8 17,0 20,8 17,0 2,6 45,9
KV Bremen 59,2 30,9 16,4 11,8 15,7 2,7 61,8
KV Niedersachsen 46,4 25,5 17,3 11,9 15,5 1,7 58,5
KV Westfalen-Lippe 46,4 26,2 18,5 11,0 15,8 1,3 *
KV Nordrhein 49,6 27,5 20,9 13,2 17,0 1,5 52,0
KV Hessen 48,5 25,7 13,5 12,3 17,7 1,0 53,1
KV Rheinland-Pfalz 44,1 22,5 13,1 10,7 14,6 1,6 49,7
KV Baden-
Württemberg
49,4 21,8 16,2 10,7 17,7 1,6 48,7
KV Bayern 46,3 15,3 12,7 9,7 14,3 1,9 43,0
KV Berlin 54,9 30,6 14,7 19,5 19,1 2,2 49,6
KV Saarland 43,4 25,8 14,0 11,6 15,9 1,8 43,7
KV Mecklenburg-
Vorpommern
47,1 22,3 11,4 7,9 18,8 1,5 61,5
KV Brandenburg 47,7 21,6 10,0 7,7 14,1 1,7 53,8
KV Sachsen-Anhalt 47,0 21,7 11,9 8,0 13,2 1,5 61,3
KV Thüringen 51,1 21,1 12,4 9,7 18,3 1,6 57,1
KV Sachsen 54,1 23,8 17,1 9,4 17,8 1,6 65,2
Alle jew.
Anspruchberechtigte
48,3 23,4 15,6 10,9 16,1 1,6
Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Berlin (2013)
1 KFU: Krebs-Früherkennungsuntersuchungen
2 FOBT: „fecal occult blood test", Test zum Nachweis verborgenen Bluts im Stuhl
* Zahlen für Nordrhein-Westfalen unter Nordrhein
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ISSN 0722-8333]