[Deutscher Bundestag Drucksache 17/13437
17. Wahlperiode 10. 05. 2013 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Jan Korte, Jan van Aken,
weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/13209 –
Polizei- und Zolleinsätze im Ausland (Stand: erstes Quartal 2013)
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Auslandseinsätze von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten entwickeln sich
immer mehr zu einem Mittel deutscher und EU-Außenpolitik. Die
Militärdoktrin der Europäischen Union (EU), die Europäische Sicherheitsstrategie, sieht
ausdrücklich den kombinierten Einsatz militärischer und ziviler (d. h. auch
polizeilicher) Mittel vor, um „einen besonderen Mehrwert“ zu erzielen.
Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen besorgniserregend.
So leistet sie der Vermischung von polizeilichen und militärischen
Zuständigkeiten Vorschub. Die Grenzen zwischen Polizei und Militär drohen zu
verschwimmen. Das gilt umso mehr, als gerade bei Einsätzen in Kriegs- und
Krisengebieten, Polizisten immer wieder in lebensbedrohliche Situationen
kommen. Diese Situationen dienen dann wiederum als Legitimation für eine
Aufrüstung der Polizei bis hin zu Überlegungen, schwerbewaffnete Einheiten
der Bundespolizei speziell für Auslandseinsätze aufzustellen.
Hinzu kommt, dass für polizeiliche Auslandseinsätze keinerlei
parlamentarische Zustimmung erforderlich ist. Je nach Rechtsgrundlage ist noch nicht
einmal die Information des Deutschen Bundestages vorgeschrieben. Damit wird
ein wichtiger Bereich der Außenpolitik der parlamentarischen Kontrolle
entzogen. Bedenklich ist dies vor allem wegen der gerade bei Einsätzen in
Kriegs- und Krisengebieten stets vorhandenen Eskalationsgefahr. Bei
Einsätzen aufgrund des § 65 des Bundespolizeigesetzes (BPolG) hat der Deutsche
Bundestag nicht einmal ein verbrieftes Rückholrecht.
Ähnliches gilt für Einsätze von Zollbeamtinnen und Zollbeamten.
Schließlich gewinnen internationale Einsätze innerhalb der EU zunehmend an
Bedeutung. Einsätze ausländischer Polizisten in Deutschland sowie deutscher
Polizisten im (EU-)Ausland auf der Grundlage des Prümer Vertrages oder
bilateraler Abkommen unterliegen ebenfalls keiner parlamentarischen Kontrolle.
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Die Kleine Anfrage beinhaltet Fragen, die im Wesentlichen identisch sind mit
den Fragen der Kleinen Anfragen der Fraktion DIE LINKE. vom 1. September
2008 (Bundestagsdrucksache 16/10182), vom 20. November 2008 (Bundes- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 6. Mai 2013
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/13437 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodetagsdrucksache 16/11009), vom 9. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache 16/
11341), vom 22. April 2009 (Bundestagsdrucksache 16/12773), vom 27. Juli
2009 (Bundestagsdrucksache 16/13849), vom 12. November 2009
(Bundestagsdrucksache 17/26) vom 26. Februar 2010 (Bundestagsdrucksache 17/866),
vom 3. Juni 2010 (Bundestagsdrucksache 17/1923), vom 18. August 2010
(Bundestagsdrucksache 17/2769), vom 8. November 2010
(Bundestagsdrucksache 17/3640), vom 9. Februar 2011 (Bundestagsdrucksache 17/4729), vom
16. Mai 2011 (Bundestagsdrucksache 17/5830), vom 14. Juli 2011
(Bundestagsdrucksache 17/6598), vom 18. Oktober 2011 (Bundestagsdrucksache 17/
7346) vom 26. Januar 2012 (Bundestagsdrucksache 17/8503), vom 20. April
2012 (Bundestagsdrucksache 17/9349), vom 25. Juli 2012
(Bundestagsdrucksache 17/10384), vom 11. Oktober 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10966) und
vom 2. Februar 2013 (Bundestagsdrucksache 17/12309).
Zur Vermeidung von Wiederholungen wird insoweit auf die Antworten der
Bundesregierung vom 17. September 2008 (Bundestagsdrucksache 16/10252),
vom 8. Dezember 2008 (Bundestagsdrucksache 16/11314), vom 5. Januar 2009
(Bundestagsdrucksache 16/11548), vom 11. Mai 2009 (Bundestagsdrucksache
16/12968), vom 14. August 2009 (Bundestagsdrucksache 16/13897), vom
27. November 2009 (Bundestagsdrucksache 17/84), vom 15. März 2010
(Bundestagsdrucksache 17/1006), vom 22. Juni 2010 (Bundestagsdrucksache 17/
2264), vom 3. September 2010 (Bundestagsdrucksache 17/2845), vom 25.
November 2010 (Bundestagsdrucksache 17/3931), vom 28. Februar 2011
(Bundestagsdrucksache 17/4939), vom 1. Juni 2011 (Bundestagsdrucksache 17/
6034), vom 29. Juli 2011 (Bundestagsdrucksache 17/6710), vom 8. November
2011 (Bundestagsdrucksache 17/7617), vom 15. Februar 2012
(Bundestagsdrucksache 17/8688), vom 8. Mai 2012 (Bundestagsdrucksache 17/9536), vom
10. August 2012 (Bundestagsdrucksache 17/10450), vom 29. Oktober 2012
(Bundestagsdrucksache 17/11251) und vom 26. Februar 2013
(Bundestagsdrucksache 17/12469) verwiesen. Veränderungen werden ergänzend dargestellt.
1. An welchen Missionen auf Grundlage von § 8 Absatz 1 BPolG sind
deutsche Polizistinnen und Polizisten (bitte nach Bundesländern, Zugehörigkeit
zur Bundespolizei bzw. zum Bundeskriminalamt – BKA aufgliedern)
sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte derzeit beteiligt?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA u. a. aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte sind
dabei jeweils eingesetzt?
Stärken: Stand 11. Februar 2013
UNMIK EUMM
GEO
UNMIL UNMISS UNAMID EUPOL
COPPS
EUBAM
MD/UA
EUPOL
AFG
EULEX EUCAP
Nestor
EU-
AVSEC
Bundespolizei 0 7 2 2 3 2 5 4 43 2 2
BKA 0 1 0 0 0 0 0 1 2 0 0
Zoll 0 0 0 0 0 0 5 0 2 0 0
Länderpolizeien 1 7 3 5 1 2 0 13 48 1 1
Gesamt 1 15 5 7 4 4 10 37* 95 3 4
* Darin enthalten sind 19 zivile nichtpolizeiliche deutsche Expertinnen und Experten
Stand 22. April 2013
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/13437b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen
sind sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen angeben)?
Die in den Missionen der Vereinten Nationen (VN) und der Europäischen
Union (EU) eingesetzten Polizeivollzugbeamten (PVB) des Bundes und der
Länder sowie Zollbeamten nehmen die der Polizei und dem Zoll mit Mandat
zugewiesenen Aufgaben wahr. Der Einsatz der PVB sowie der Zollbeamten
liegt in der Verantwortung des Mandatsgebers (VN/EU) und erfolgt nach dem
jeweiligen Bedarf innerhalb der Mission.
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat die Mission derzeit?
Mission Einsatzgebiete
EUPOL COPPS,
Palästinensische Autonomiebehörde
Westbank (4)
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine Odessa, Besarabeasca, Kotovsk,
Chisinau, Kurchuhan (10)
EUMM, Georgien Tiflis, Gori, Mtskheta, Zugdidi (15)
UNMIL, Liberia Monrovia (5)
UNMISS, Südsudan Dschuba, Nimule, Torit, Bor (7)
EULEX, Kosovo Gesamt Kosovo (95)
UNMIK, Kosovo Gesamt Kosovo (1)
EUPOL AFG, Afghanistan Kabul, Mazar-e Sharif, Kunduz, (18)
UNAMID, Darfur El Fasher Darfur (3)
EUCAP Nestor, Dschibuti Dschibuti (3)
EUAVSEC, Flughafen Dschuba,
Südsudan
Dschuba (4)
Stand: 24. April 2013
Mission Derzeitige Gesamtstärke Polizei/Zoll
UNMIK, Kosovo 9
UNMIL, Liberia 1 458
UNMISS, Südsudan 556
UNAMID, Sudan 2 595
EUPOL AFG, Afghanistan 184
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine 91
EULEX, Kosovo 522
EUPOL COPPS,
Palästinensische Autonomiegebiete 26
EUMM, Georgien 78
EUCAP Nestor, Dschibuti, Kenia,
Seychellen, Somalia 6
EUAVSEC Flughafen Dschuba,
Südsudan 6
Stand: 18. April 2013
Drucksache 17/13437 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperioded) Welche Missionen mit deutscher Beteiligung sind im vierten Quartal
2012 neu hinzugekommen (bitte die rechtliche Grundlage sowie
Mandatsgeber und Missionsträger angeben, die Mandatsobergrenze nennen
sowie den Auftrag der eingesetzten deutschen Kräfte bezeichnen), und
inwiefern hat es Mandatsänderungen bei den bereits bestehenden
Missionen gegeben?
Im Berichtszeitraum ist keine neue internationale Friedensmission mit
deutscher Beteiligung hinzugekommen. Ebenfalls gab es keine Mandatsänderungen
bei den bestehenden Missionen.
e) Wann wird die Mission voraussichtlich beendet sein?
f) Inwieweit beabsichtigt die Bundesregierung eine Veränderung
hinsichtlich der Art und/oder des Umfangs der deutschen Beteiligung, und bis
wann soll diese umgesetzt sein (bitte ggf. konkrete Angaben machen
und Zahlen zu den einzelnen Missionen bzw. Einsätzen nennen)?
Die deutsche Beteiligung bei EUCAP Nestor sowie bei EUAVSEC soll weiter
ausgebaut werden (lt. Kabinettbeschluss jeweils bis zu fünf PVB).
2. An welchen Einsätzen auf Grundlage von § 65 Absatz 2 BPolG (ohne
kurzfristige Ausbildungslehrgänge im Sinne nachfolgend aufgeführter Fragen)
waren bzw. sind deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte im ersten Quartal 2013 beteiligt (bitte nach
Bundesländern, Zugehörigkeit zur Bundespolizei bzw. zum BKA aufgliedern)?
a) Wie viele deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie weiteres ziviles
Personal (bitte nach Zugehörigkeit zu Bundesländern, Bundespolizei,
BKA u. a. aufgliedern) sowie Zollbeamtinnen und Zollbeamte waren
bzw. sind dabei jeweils eingesetzt?
Deutsches Polizeiprojektteam (im Folgenden GPPT) Afghanistan
Gesamt: 187 Beamte (Stand: 24. April 2013),
davon Bund: 75 (BKA/BPOL) und Länder: 112.
Projekt Saudi-Arabien
Im ersten Quartal 2013 waren insgesamt 10 Beamte (BPOL) im Projekt zur
Modernisierung des Saudi-Arabischen Grenzschutzes eingesetzt.
Mission Derzeitiges Mandatsende
UNMIK, Kosovo offen
UNMIL, Liberia 30.09.2013
UNMISS, Südsudan 15.07.2013
UNAMID, Sudan 31.07.2013
EUPOL AFG, Afghanistan 31.05.2013
EU BAM MD/UA, Moldau/Ukraine 01.12.2015
EULEX, Kosovo 14.06.2013
EUPOL COPPS,
Palästinensische Autonomiegebiete 30.06.2013
EUMM, Georgien 14.09.2013
EUCAP Nestor, Dschibuti, Kenia,
Seychellen, Somalia Juni 2014
EUAVSEC, Flughafen Dschuba,
Südsudan Anfang Januar 2014
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/13437GPPT Afghanistan (Stand 24. April 2013)
Saudi-Arabien (gesamtes erstes Quartal 2013)
b) An welchen Orten und in welchen Stäben, Einrichtungen und Stellen
waren bzw. sind sie tätig (bitte jeweils die einzelnen Personalzahlen
angeben)?
c) Welche tatsächliche Gesamtstärke hat der Einsatz derzeit?
German Police Project Teams (weiter als GPPT) Afghanistan:
Auf die Antwort zu Frage 2a wird verwiesen.
Projekt Saudi-Arabien: (Stand: 25. April 2013)
Derzeit sind fünf Beamte (BPOL) im Projekt zur Modernisierung des Saudi-
Arabischen Grenzschutzes eingesetzt.
d) Welche Einsätze mit deutscher Beteiligung sind im ersten Quartal 2013
neu hinzugekommen und inwiefern hat es relevante Änderungen (vor
allem Auftrag, Zweck, Durchführung und Kräfteansatz) bei den bereits
bestehenden Einsätzen gegeben?
Es sind keine Einsätze neu hinzugekommen, relevante Änderungen hat es nicht
gegeben.
3. Welche Informationen liegen der Bundesregierung bezüglich
sicherheitsrelevanter Vorfälle vor, in die deutsche Polizistinnen und Polizisten sowie
Zollbeamtinnen und Zollbeamte im ersten Quartal 2013 involviert bzw.
denen sie ausgesetzt waren?
Im Berichtszeitraum fanden keine sicherheitsrelevanten Ereignisse statt, in die
deutsche PVB involviert waren.
Ort Verwendung Anzahl
Kabul
Administration 35
Akademie 24
Flughafen 5
Mazar-e Sharif
Administration 24
Mentoren 56
Flughafen 5
Kunduz
Administration 8
Mentoren 30
Ort Verwendung Anzahl
Riad Projektleitung 2
Riad
Experten zur Vorbereitung der
Projektausweitung
1
Jeddah/Riad
Durchführung „Training Needs
Analyse“
4
Riad Administration 3
Drucksache 17/13437 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode4. Wie bewertet die Bundesregierung die politische und militärische
Gefährdungslage in den jeweiligen Einsatzgebieten (bitte Veränderungen
darstellen)?
Politische Lage
EU BAM (Moldau)
Die formellen 5+2-Gespräche zur Lösung des Transnistrienkonflikts verlaufen
seit der zweiten Jahreshälfte 2012 weniger dynamisch als unmittelbar nach ihrer
Wiederaufnahme Ende 2011. Der Einstieg in die Substanz der Konfliktlösung
erweist sich als schwierig. Der im Dezember 2011 gewählte transnistrische de
facto „Präsident“, Jewgeni Schewtschuk, ist jedoch offener für pragmatische
Kooperation mit Chisinau als sein Vorgänger. Die Bedrohungslage in der
Republik Moldau und in der Ukraine wird durch die Bundesregierung als „niedrig“
eingeschätzt.
EUPOL/Deutsches bilaterales Polizeiberaterteam (Afghanistan)
Innerhalb des zivilen Wiederaufbaus Afghanistans messen die afghanische
Regierung und die internationale Gemeinschaft dem Aufbau und der
Professionalisierung der Polizei eine zentrale Bedeutung zu. Ziel ist es, die
Sicherheitsverantwortung im Land schrittweise an funktionierende afghanische
Institutionen zu übertragen. Dazu leisten die Polizeimission der Europäischen Union
in Afghanistan (EUPOL) und das bilaterale deutsche Polizeiberaterteam
(GPPT) wichtige Beiträge.
Die zunehmend stabilisierte Sicherheitslage in Afghanistan konnte trotz
einzelner mit Blick auf mediale Wirkung inszenierter Angriffe der
regierungsfeindlichen Kräfte (RFK) bis in den Frühling 2013 vor allem in weiten Teilen des
Nordens weiter konsolidiert werden. Im Osten und Süden des Landes herrscht
weiterhin eine angespannte Sicherheitslage. Die afghanischen und
internationalen Sicherheitskräfte haben auch im vergangenen halben Jahr die Oberhand
behalten und konnten die RFK militärisch weiter unter Druck halten.
UNMIK, EULEX (Kosovo)
Die Lage in der Republik Kosovo ist grundsätzlich ruhig und stabil, allerdings
besteht weiterhin Eskalationspotenzial im kosovo-serbisch dominierten Norden
Kosovos. Augenscheinlich wurde dies an Zwischenfällen im Juni 2012, bei
denen bei der Räumung einer Straßensperre deutsche Soldaten der Operation
KFOR verletzt wurden, sowie Anfang September 2012 bei einem Angriff auf
einen Konvoi von kosovarischer Polizei und EULEX, bei der eine
kosovoserbische Polizistin verletzt wurde.
Im Zusammenhang mit der am 19. April 2013 zwischen Serbien und Kosovo im
von der EU vermittelten Politischen Dialog geschlossenen
Normalisierungsvereinbarung und ihrer Umsetzung bleibt die Lage angespannt.
UNMIL (Liberia)
Insgesamt hat der Friedensprozess seit Einrichtung von UNMIL im Jahr 2003
Fortschritte gemacht. Die Sicherheitslage hat sich nicht zuletzt dank der
Anwesenheit und Ausbildungsleistung von UNMIL weiter stabilisiert. Wegen
der hohen Arbeitslosenrate, der sich weiterhin in Lagern in Liberia
aufhaltenden Flüchtlinge aus dem benachbarten Côte d’Ivoire, sowie des noch nicht
abgeschlossenen nationalen Versöhnungsprozesses besteht weiterhin ein
Frustrations- und Konfliktpotential.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/13437Das Mandat von UNMIL wurde im September 2012 um ein Jahr bis Ende
September 2013 verlängert. Dabei soll die militärische Komponente reduziert
(Verringerung in drei Schritten bis Juli 2015 um 4 200 Mann auf eine
Gesamtpersonalstärke von 3 750), die polizeiliche aufgestockt werden (drei zusätzliche
„Einsatzhundertschaften“).
UNMIL führt auch die Planung der Übertragung der Verantwortung der
Sicherheit auf nationale Kräfte durch. Die „Liberian National Police“ (LNP) plant bis
zum Abzug von UNMIL einen Aufwuchs der Polizeikräfte von derzeit rd. 4 400
auf 8 000.
UNMISS (Südsudan)/EUAVSEC
Die Republik Südsudan erklärte am 9. Juli 2011 ihre Unabhängigkeit. Mit
Resolution 1996 (2011) hat der VN-Sicherheitsrat am 9. Juli 2011 die Mission der
Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) eingerichtet, die die Republik
Südsudan beim Staatsaufbau unterstützen soll. Nach anhaltenden
grenzübergreifenden bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der südsudanesischen
und sudanesischen Armee einschließlich Bombardierungen der sudanesischen
Luftstreitkräfte in verschiedenen Regionen der Grenze bis April 2012 ist im
Rahmen eines Waffenstillstands in Folge der VN-Resolution 2046 die
Sicherheitslage im Einsatzgebiet der Mission der Vereinten Nationen im Norden
Südsudans ruhig. Sudan und Südsudan haben am 27. September 2012 in Addis
Abeba eine Verhandlungslösung für die noch offenen Fragen des
Friedensprozesses erreicht. Die Implementierung der geschlossenen Abkommen erfolgt,
nach weiteren intensiven Vermittlungsbemühungen, seit dem 10. März 2013.
Weiterhin bleibt die Lage innerhalb Südsudans wegen andauernder
Stammeskonflikte und bewaffneter Rebellionen teilweise angespannt.
UNAMID (Sudan)
Die Lage in Darfur ist nach wie vor volatil. Die Umsetzung des unter
katarischer Vermittlung am 14. Juli 2011 unterzeichneten Friedensabkommens für
Darfur zwischen der Regierung der Republik Sudan und dem
Zusammenschluss von Rebellengruppen „Liberation and Justice Movement“ (LJM) geht
voran. Die Rebellengruppe „Sudan Liberation Army“ (SLA) verweigert sich
nach wie vor einer Teilnahme an den Friedensgesprächen. Teile des „Justice and
Equality Movement“ (JEM) haben am 10. Februar 2013 in Doha unter
katarischer Vermittlung mit der sudanesischen Regierung ein
Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet und sind am 7. April 2013 dem Doha-
Friedensabkommen beigetreten. Eine Konferenz zur Förderung des Wiederaufbaus von
Darfur wurde vom 7. bis 8. April 2013 in Doha Katar erfolgreich abgehalten.
Immer wieder aufflammende bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen
Regierungstruppen und friedensunwilligen Rebellen haben daraufhin
zugenommen und, erschweren wieder die humanitäre Lage der Bevölkerung in Darfur.
Kriminalität und ethnische Auseinandersetzungen zwischen arabischen Milizen
haben Anfang 2013 zahlreiche Todesopfer gefordert.
EUPOL COPPS/EUBAM Rafah (Palästinensische Gebiete)
Die Sicherheitslage im Westjordanland war im Berichtszeitraum seit Anfang
Dezember 2012 zunehmend angespannt, es kam vermehrt zu heftigen
Zusammenstößen von Palästinensern mit israelischen Sicherheitskräften, insbesondere
in Folge des Todes von zwei palästinensischen Häftlingen in israelischen
Gefängnissen am 23. Februar und am 2. April 2013. Auch hierbei gab es
palästinensische Todesopfer. Innerhalb des Westjordanlandes besteht grundsätzlich
uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für Angehörige der Polizeimission. Die
Drucksache 17/13437 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeAuswirkungen der israelischen Präsenz sowie fortbestehende unterschwellige
Spannungen zwischen Hamas und Fatah – trotz Gesten in dem im Mai 2011
angestoßenen Versöhnungsprozess – prägen den Alltag. Missionsangehörige sind
aufgefordert, Orte gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Israelis und
Palästinensern bzw. ggf. zwischen den palästinensischen Fraktionen zu meiden.
Darüber hinausgehende spezifische Risiken bestehen für die Polizeimission
nicht.
Für den Gazastreifen gilt weiterhin eine Reisewarnung. Als Reaktion auf
intensiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen führte Israel vom 14. bis 21.
November 2012 die Offensive „Pillar of Defense“ gegen militante Gruppen im
Gazastreifen durch. Im Zuge dieser Gaza-Krise erreichten erstmals seit 1991
Raketen die Großräume Tel Aviv und Jerusalem.
Am 21. November 2012 wurde eine von Ägypten ausgehandelte Waffenruhe
verkündet. Diese sieht die Einstellung aller gegenseitigen Angriffe vor, auch
gegen die Grenzlinie. Darüber hinaus schreibt die Vereinbarung Gespräche über
die Öffnung der Übergänge und Bewegungserleichterungen von Personen und
Waren im Gazastreifen vor. Nach zweimonatiger Pause wurden die Gespräche
über die Waffenruhe wieder fortgesetzt, bislang wurde jedoch kein Durchbruch
erzielt.
Beiderseitige Gesten sind erfolgt: Israel hat die Fischereizone von drei auf sechs
Seemeilen erweitert, die Sperrzone am Grenzzaun von 300 auf 100 Meter
verkleinert sowie Ende Dezember 2012 Importe von privatem Baumaterial und
Schwerlastfahrzeugen ermöglicht. Seitens in Gaza operierender Gruppen war
bis Ende Februar eine Einstellung bzw. Unterbindung des Raketenbeschusses
zu verzeichnen. Die Sicherheitslage bleibt aber volatil. Vereinzelt kommt es zu
palästinensischen Todesopfern in Grenznähe. Seit dem 26. Februar kommt es zu
sporadischem Raketenabschuss aus dem Gazastreifen nach Israel (keine Opfer),
zuletzt am 17. April 2013.
Ägypten schließt auf seiner Seite der Grenze Schmuggeltunnel und hat auf dem
Sinai mehrfach Waffenlieferungen abgefangen. Ende Dezember 2012 öffnete
Ägypten den Grenzübergang Rafah für den Import von Baumaterialien für
katarische Hilfsprojekte für Gaza.
EUMM (Georgien)
Die Lage ist ruhig, aber nicht stabil. Das sicherheitspolitische Risiko wird vom
Europäischen Auswärtigen Dienst derzeit generell als „niedrig“ eingestuft, in
der Region entlang der Verwaltungslinie zu Süd-Ossetien und Abchasien als
„mittel“. Nach wie vor kommt es zu einzelnen Zwischenfällen an den
Verwaltungsgrenzen zu Abchasien und Süd-Ossetien, vor allem wenn Zivilpersonen
versuchen, die Verwaltungsgrenze zu queren.
In einigen Fällen wurden Zivilisten festgenommen.
EUCAP Nestor (Dschibuti, Kenia, Seychellen)
Die politische Lage in Dschibuti und auf den Seychellen ist unverändert stabil.
In Kenia kam es zu Anschlägen der terroristisch agierenden al-Shabaab in
Nairobi und Mombasa.
Militärische Bedrohungslage
Die militärische Bedrohungslage für die Einsatzländer von Polizei und Zoll, in
denen auch die Bundeswehr eingesetzt wird, ist unverändert zum vierten
Quartal 2012.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/134375. Wie viele Verbindungsbeamtinnen und Verbindungsbeamte des BKA
halten sich derzeit in welchen Ländern auf (bitte jeweils die Einsatzländer und
-orte sowie die zugehörige Zahl von Beamtinnen und Beamten angeben)?
Das BKA hat aktuell 65 Verbindungsbeamte an 52 Standorten in 50 Staaten
eingesetzt.
Land Ort
Anzahl
der Beamten
Afghanistan Kabul 2
Ägypten Kairo 1
Albanien Tirana 1
Algerien Algier 1
Argentinien Buenos Aires 1
Brasilien Brasilia/Sao Paulo 1/1
Bulgarien Sofia 1
China Peking 2
Dominikanische Republik Santo Domingo 1
Frankreich Paris 2
Ghana Accra 1
Griechenland Athen 1
Großbritannien London 2
Indien Neu Delhi 1
Indonesien Jakarta 1
Italien Rom 2
Jordanien Amman 1
Kenia Nairobi 2
Kolumbien Bogota 2
Kosovo Pristina 1
Kroatien Zagreb 1
Lettland Riga 1
Libanon Beirut 1
Libyen Tripolis 1
Marokko Rabat 1
Mexiko Mexiko-City 1
Niederlande Den Haag (Dt. Botschaft) 1
Oman Maskat 1
Österreich Wien 1
Pakistan Islamabad 1
Panama Panama-City 1
Peru Lima 1
Polen Warschau 2
Portugal Lissabon 1
Rumänien Bukarest 2
Russische Föderation Moskau 2
Saudi Arabien Riad 1
Schweden Stockholm 1
Drucksache 17/13437 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode6. Wie viele deutsche Polizeibeamte werden derzeit im Ausland als
a) Dokumentenberater,
Mit Stand 25. April 2013 sind 38 Dokumenten- und Visumberater der BPOL
gemäß Übersicht im Einsatz.
Serbien Belgrad 1
Spanien Madrid 2
Südafrika Pretoria 1
Thailand Bangkok 2
Tschechische Republik Prag 1
Tunesien Tunis 1
Türkei Ankara/Istanbul 1/1
Ukraine Kiew 1
USA Washington 2
Usbekistan Taschkent 1
Venezuela Caracas 1
VAE Abu Dhabi 1
Niederlande Den Haag (EUROPOL) 10
Stand 24. April 2013
Land Einsatzort Anzahl
Ägypten Kairo 2
Algerien Algier 1
China Hongkong 1
China Kanton/Guangzhou 1
China Peking 2
China Shanghai 2
Ghana Accra 1
Indien Chennai 1
Indien Mumbai 1
Indien Neu Delhi 2
Iran Teheran 2
Jordanien Amman 2
Katar Doha 1
Kosovo Pristina 1
Malaysia Kuala Lumpur 1
Nigeria Lagos 3
Pakistan Islamabad 1
Russland Moskau 3
Russland St. Petersburg 1
Sri Lanka Colombo 1
Südafrika Pretoria/Johannesburg 1
Land Ort
Anzahl
der Beamten
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/13437b) Sicherheitsbeamte,
Mit Stand 24. April 2013 sind 18 PVB der BPOL gemäß Übersicht als
Sicherheitsbeamte im Einsatz.
c) Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte,
Mit Stand vom 24. April 2013 sind 23 PVB der BPOL gemäß Übersicht als
Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte in 22 Ländern im Einsatz.
Thailand Bangkok 1
Türkei Ankara 1
Türkei Istanbul 1
Ukraine Kiew 1
Vereinigte Arabische Emirate Dubai 2
Vietnam Hanoi 1
38
Land/Ort Anzahl Land/Ort Anzahl
Kenia, Nairobi 1 Türkei, Istanbul 1
Afghanistan, Kabul 1 Usbekistan, Taschkent 1
Vereinigte Staaten
von Amerika,
Washington D.C.
1 Indonesien, Jakarta 1
Indien, Neu Delhi 1 Pakistan, Islamabad 1
Mexiko, Mexiko-Stadt 1 Ghana, Accra 1
Saudi Arabien, Riad 1 Ägypten, Kairo 1
Russland, Moskau 1 Iran, Teheran 1
China, Peking 1 Kolumbien, Bogotá 1
Venezuela, Caracas 1 Pakistan, Karachi 1
Land Anzahl Land Anzahl
Spanien 1 Ungarn 1
Frankreich 2 Slowakei 1
Niederlande 1 Serbien 1
Tunesien 1 Rumänien 1
Italien 1 Bulgarien 1
Österreich 1 Griechenland 1
Kroatien 1 Türkei 1
Tschechische Republik 1 Russland 1
Polen 1 Großbritannien 1
Litauen 1 China 1
Ukraine 1 Kosovo 1
Land Einsatzort Anzahl
Drucksache 17/13437 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperioded) Unterstützungskräfte sowie Berater in Fragen der Grenzsicherheit
eingesetzt (bitte jeweils, d. h. zu jedem Unterpunkt, Einsatzland und -ort
sowie die Zahl der eingesetzten Polizeibeamten nennen und angeben, ob
sie vom BKA, der Bundespolizei oder einer Länderpolizei gestellt
werden)?
Mit Stand vom 29. April 2013 sind 21 PVB der BPOL als Unterstützungskräfte
bzw. Berater (Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland–GUA) wie
folgt im Einsatz:
e) In welche der durch Verordnung (EG) Nr. 377/2004 des Rates zur
Schaffung eines Netzes von Verbindungsbeamten für
Einwanderungsfragen geschaffenen örtlichen oder regionalen Kooperationsnetze der
Verbindungsbeamten der EU-Staaten für Einwanderungsfragen sind die
in der Frage 6c und 6d genannten Kräfte eingebunden?
Grenzpolizeiliche Verbindungsbeamte der Bundespolizei in Drittstaaten
nehmen an den sog. ILO-Netzwerken (International Liaison Officer) gem.
Verordnung (EG) 377/2004 teil, sofern durch die jeweils amtierende EU-
Ratspräsidentschaft ein entsprechendes ILO-Netzwerk in dem Drittstaat aktiviert wird.
Grenzpolizeiliche Unterstützungsbeamte Ausland (GUA) nehmen nicht an
ILO-Netzwerken gem. Verordnung (EG) 377/2004 teil, da deren Einsatzgebiet
sich auf EU-Mitgliedsstaaten beschränkt.
Land Ort Anzahl Einsatzart
Griechenland Orestiada 4 FRONTEX
Griechenland Flughafen Thessaloniki 1 Bilateral
Griechenland Flughafen Athen 2 Bilateral
Griechenland Flughafen Heraklion 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Igoumenitsa 1 Bilateral
Griechenland Seehafen Patras 1 Bilateral
Slowenien Grenzübergang
Obrezje 1 FRONTEX
Ungarn Grenzübergang Rözke 2 FRONTEX
Ungarn Grenzübergang Tompa 1 FRONTEX
Bulgarien Grenzübergang Lesovo 1 FRONTEX
Bulgarien Grenzübergang
Kapitan Andreevo 1 FRONTEX
Polen Grenzübergang
Terespol 1 FRONTEX
Griechenland Grenzübergang Kipi 1 FRONTEX
Niederlande Flughafen Amsterdam 1 FRONTEX
Spanien Flughafen Madrid 1 FRONTEX
Libanon Beraterbüro BPOL 1 Bilateral
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/134377. Wie viele deutsche Polizeibeamte wurden im ersten Quartal 2013 im
Rahmen der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den
Außengrenzen (FRONTEX) eingesetzt
a) als Dokumentenberater im Rahmen welcher Operationen und an
welchen Standorten,
Es erfolgten keine Einsätze von Dokumentenberatern für FRONTEX.
b) als Mitarbeiter in der Warschauer Zentrale (bitte mit der jeweiligen
Funktion auflisten),
In der Warschauer Zentrale von FRONTEX waren im ersten Quartal 2013 elf
PVB der Bundespolizei gemäß nachfolgender Übersicht im Einsatz:
c) als Teilnehmer von Operationen zur Überwachung und Kontrolle der
Außengrenzen, die deutsches Gerät aus dem FRONTEX-Ausrüstungspool
(CRATE) bedienen (bitte mit Einsatzstandorten und jeweiligem
Tätigkeitsprofil nennen),
Im ersten Quartal 2013 befanden sich keine Einsatzmittel der Bundespolizei aus
dem FRONTEX CRATE (Centralised Records of Available Equipment) im
Einsatz.
Anmerkung: Mit Inkrafttreten der Änderungsverordnung (EU) Nummer 1168/
2011 vom 25. Oktober 2011 heißt das technische Zentralregister „Technical
Equipment Pool“.
d) als Mitglieder der „europäischen Grenzschutzteams“ im Rahmen von
gemeinsamen Aktionen, Pilotprojekten oder für Soforteinsätze zu
Grenzsicherungszwecken (bitte einzeln aufführen),
Im ersten Quartal 2013 wurden Beamte der Bundespolizei folgendermaßen im
Rahmen der europäischen Grenzschutzteams eingesetzt:
Funktion Anzahl
Head of Operations Division 1
Horizontal Coordinator (Operations Division) 1
Training Unit 2
Risk Analysis Unit (Operative Auswertung) 2
Pooled Resources 1
Air Border Sector 1
Return Operations Sector 2
Situation Centre 1
Maßnahme Anzahl
Joint Operation Focal Points 36
Joint Operation Poseidon Land 33
Drucksache 17/13437 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodee) im Rahmen gemeinsamer Rückführungsmaßnahmen unter der
Koordination der FRONTEX (bitte mit dem jeweiligen Zielstaat der
Maßnahme, teilnehmenden EU-Staaten, Gesamtkosten und deutschem
Kostenanteil auflisten),
Statistische Aufstellungen zu den Gesamtkosten und dem deutschen
Kostenanteil der eingesetzten deutschen Polizeibeamten werden nicht geführt.
f) und wie viele Erkenntnismeldungen oder sonstige Mitteilungen zu
besonderen Ereignissen gab es von Seiten der deutschen Kräfte an das
Bundespolizeipräsidium, und was war Inhalt dieser Meldungen?
Im ersten Quartal 2013 wurden 170 Erkenntnismitteilungen über
grenzpolizeiliche Erkenntnisse im Rahmen der Einsätze der europäischen
Grenzschutzteams von Beamten der BPOL an das Bundespolizeipräsidium abgesetzt.
8. An welchen weiteren internationalen Einsätzen, auf der Grundlage des
Prümer Vertrages oder entsprechender bilateraler Abkommen (ausgenommen
die sogenannte Nacheile) haben deutsche Polizisten – soweit die
Bundesregierung Kenntnis davon hat – im ersten Quartal 2013 teilgenommen?
a) Wann und wo fanden diese Einsätze jeweils statt (bitte angeben, in
welchen Einheiten bzw. in welchen Stäben bzw. Dienststellen usw. die
deutschen Polizeikräfte eingesetzt waren)?
Im ersten Quartal 2013 haben keine Beamten der BPOL/des BKA im Sinne der
Kleinen Anfrage an Einsätzen gemäß Prümer Vertrag oder entsprechender
bilateraler Abkommen teilgenommen.
b) Was waren Anlass und Zweck der Einsätze?
c) Wie viele deutsche Polizisten waren daran beteiligt (bitte Herkunft nach
Länderpolizeien, Bundespolizei und BKA angeben)?
d) Von wem ging das Ersuchen aus?
e) Inwiefern haben die deutschen Polizisten von ihrer Befugnis zur
Anwendung unmittelbaren Zwangs Gebrauch gemacht?
f) Welche Einsatzmittel und Fahrzeuge aus deutschen Beständen wurden
jeweils mitgeführt?
Auf die Antwort zu Frage 8a wird verwiesen.
Nr. Datum Zielstaat Teilnehmende EU-Staaten
Eingesetzte Escorts
(deutsche
Polizeivollzugsbeamte)
1 30.01.2013 Nigeria Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Finnland,
Griechenland, Österreich 19
2 13.02.2013 Ukraine/Georgien Irland, Griechenland, Italien, Ungarn,
Polen, Frankreich, Spanien 12
3 14.02.2013 Nigeria Schweden, Spanien, Bulgarien, Norwegen 13
4 26.02.2013 Georgien Schweden, Österreich, Griechenland,
Frankreich 15
5 05.03.2013 Serbien/
ejR Mazedonien Schweden, Finnland 37
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/134379. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte haben
deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im ersten Quartal 2013
durchgeführt, bzw. an welchen waren sie beteiligt (bitte sowohl bereits
abgeschlossene als auch aktuell stattfindende sowie fortgesetzte Maßnahmen
angeben)?
a) Wie lauten die Bezeichnungen der Maßnahmen, und wo fanden bzw.
finden sie statt?
b) Was sind die Ziele der Maßnahmen, und über welchen Zeitraum
erstrecken sie sich?
c) Wie vielen und welchen ausländischen Sicherheitskräften wurde bzw.
wird welche Art der Ausbildung gewährt?
d) Worin bestanden bzw. bestehen die Aufgaben und Tätigkeiten der
deutschen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, und in welchen Stäben,
Einrichtungen und sonstigen Stellen waren bzw. sind sie vertreten?
e) Wie viele deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren jeweils
an den Maßnahmen beteiligt (bitte für die einzelnen Maßnahmen
detailliert ausweisen)?
f) Welche Kosten entstanden bzw. entstehen der Bundesrepublik
Deutschland für die Ausbildungsmaßnahmen, und aus welchen Haushaltstiteln
wurden diese bestritten?
Bundeskriminalamt
Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung
Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Vereinigte
Arabische
Emirate
Delegationsreise
in
Zeugenschutzangelegenheiten
Arbeitsbesuch
durchgeführt
12.03.
2013
15.03.
2013
5 000 €
Meckenheim/
Stuttgart
0602 687 89
Vereinigte
Arabische
Emirate
Fachgespräche
Zeugenschutz
Arbeitsbesuch
durchgeführt
12.03.
2013
15.03.
2013
55 €
Meckenheim
0610 687 01
Botswana Bekämpfung
Kfz-Kriminalität
Lehrgang
durchgeführt
25.03.
2013
27.03.
2013
15 000 € Gabarone 0602 687 89
China
Informationsaustausch Personenschutz
Arbeitsbesuch
durchgeführt
22.02.
2013
22.03.
2013
5 000 € 0602 687 89
Irak EUJUST LEX
Todesermittlungen
Lehrgang
durchgeführt
03.03.
2013
15.03.
2013
59 171 €
Wiesbaden
0502 687 74
Israel Geldwäsche/
Finanzermittlungen
Arbeitsbesuch
durchgeführt
03.03.
2013
06.03.
2013
3 500 € ISR 0602 687 89
Kenia Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
und -taktiken 3
Lehrgang
durchgeführt
11.03.
2013
15.03.
2013
589 € Nairobi 0602 687 89
Kenia Verhandlungen bei
Geiselnahmen und
Entführungen
Lehrgang
durchgeführt
18.02.
2013
26.02.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kenia Operative Analyse Lehrgang
durchgeführt
04.04.
2013
12.04.
2013
5 551 € Nairobi 0602 687 89
Oman
Informationsaustausch Dokumente
Arbeitsbesuch
durchgeführt
04.02.
2013
08.02.
2013
5 000 € Selbstzahler
Drucksache 17/13437 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeOman Hospitation im
Bereich DNA-Analyse
Arbeitsbesuch
durchgeführt
21.01.
2013
15.02.
2013
5 000 € Selbstzahler
Oman
Informationsaustausch Ballistik
Arbeitsbesuch
durchgeführt
18.02.
2013
01.03.
2013
5 000 €
Wiesbaden
Selbstzahler
Oman Hospitation im
Bereich Werkzeuge
Arbeitsbesuch
durchgeführt
18.02.
2013
01.03.
2013
5 000 € Selbstzahler
Peru Observationstechnik,
Eigensicherung,
Spurfolge, Ortung
Lehrgang
durchgeführt
04.02.
2013
15.02.
2013
24 072 € PER 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
Informationsaustausch zu USBV
Arbeitsbesuch
durchgeführt
04.03.
2013
07.03.
2013
5 000 € DEU 0602 687 89
Palästinensische
Autonomiegebiete
Tatortarbeit
bei
Schusswaffengebrauch
Lehrgang
durchgeführt
21.01.
2013
01.02.
2013
69 900 €
Wiesbaden
0502 687 74
Türkei Konsultationen
Terrorismus/
Extremismus
Arbeitsbesuch
durchgeführt
10.04.
2013
11.04.
2013
5 000 €
Meckenheim
0610 687 01
Tansania Tatortarbeit bei
Kapitaldelikten 3
Lehrgang
durchgeführt
11.02.
2013
15.02.
2013
76 €
Daressalam
0602 687 89
Tansania Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang
durchgeführt
28.02.
2013
08.03.
2013
15 556 €
Daressalam
0602 687 89
Tansania Grundlagen
Polizeiliche
Ermittlungsmethoden und -taktiken
Lehrgang
durchgeführt
18.03.
2013
22.03.
2013
14 067 €
Daressalam
0602 687 89
Uganda Tatortarbeit bei
Kapitaldelikten 3
Lehrgang
durchgeführt
04.02.
2013
08.02.
2013
3 009 € Kampala 0602 687 89
Uganda Grundlagen
Polizeiliche
Ermittlungsmethoden und -taktiken 3
Lehrgang
durchgeführt
15.04.
2013
19.04.
2013
216 € Kampala 0602 687 89
Uganda Operative Analyse Lehrgang
durchgeführt
15.04.
2013
23.04.
2013
1 622 € Kampala 0602 687 89
Albanien Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
15 000 € DEU 0610 687 01
Bolivien Sprachausbildung für
ehem. Stipendiaten
Lehrgang in der
Umsetzung
01.01.
2013
31.12.
2013
200 € La Paz 0610 687 01
Kolumbien Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 150 € DEU 0610 687 01
Ecuador Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 405 € DEU 0610 687 01
Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung
Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/13437Kroatien Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
4 958 € DEU 0610 687 01
Irak Entschärfung
(Aufbau)
Lehrgang in der
Umsetzung
25.05.
2013
07.06.
2013
80 000 € Koserow 0602 687 89
Jordanien Hospitation bei
DHPol (Fortsetzung)
Arbeitsbesuch
in der
Umsetzung
01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € DEU 0602 687 89
Kenia Tatort-Management-
Seminar
Lehrgang in der
Umsetzung
15.05.
2013
16.05.
2013
7 250 € Nairobi 0602 687 89
Kenia
Führungskräftesymposium
Arbeitsbesuch
in der
Umsetzung
05.11.
2013
08.11.
2013
24 164 € Nairobi 0610 687 01
Kosovo Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
4 728 € DEU 0610 687 01
Marokko Identifizierung von
Katastrophenopfern
Lehrgang in der
Umsetzung
01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € MAR 0602 687 89
Moldau Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
7 075 € DEU 0610 687 01
Montenegro
Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 085 € DEU 0610 687 01
Mauretanien
Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 753 € DEU 0610 687 01
Pakistan Tatortarbeit Modul 5 Lehrgang in der
Umsetzung
22.04.
2013
03.05.
2013
9 500 €
Islamabad
0602 687 89
Panama Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
7 471 € DEU 0610 687 01
Europa MEPA 2013 Lehrgang in der
Umsetzung
01.01.
2013
31.12.
2013
24 € Europa 0610 687 01
Ruanda Zeugenschutz
Arbeitsbesuch
in der
Umsetzung
24.04.
2013
31.12.
2013
6 000 €
Meckenheim
0602 687 89
Tunesien Tatortarbeit
bei Kapitaldelikten
Lehrgang in der
Umsetzung
27.05.
2013
07.06.
2013
15 000 € Tunis 0502 687 74
Tunesien Leiter
Kriminalpolizei und Leiter
Terrorismusbekämpfung
Arbeitsbesuch
in der
Umsetzung
17.06.
2013
20.06.
2013
5 000 € Berlin 0602 687 89
Tansania Operative Analyse Lehrgang in der
Umsetzung
25.04.
2013
03.05.
2013
117 € 0602 687 89
Tansania Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 715 € DEU 0610 687 01
Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung
Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Drucksache 17/13437 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEs wird darauf hingewiesen, dass die durchgeführten Maßnahmen auch die
Projekte beinhalten, die noch nicht abschließend im Haushaltssystem des
Bundeskriminalamtes verbucht worden sind, aber haushalterisch und faktisch kurz
vor dem Abschluss stehen. Es kann daher auch im Nachhinein noch zu
Veränderung der Angaben vor allem hinsichtlich der im Zuge der Maßnahmen
entstandenen Kosten kommen.
EU-Außenhilfe mit BKA-Beteiligung
Die Kosten wurden im Falle der EU-geförderten Projekte im Bereich der
Außenhilfe zu 100 Prozent von der Europäischen Kommission getragen.
Maßnahmen im Zusammenhang mit EU-Projekten mit BKA-Beteiligung
Aus der Tabelle geht die Bezeichnung der Maßnahmen, die Ziele und über
welchen Zeitraum die Maßnahmen laufen, hervor. Die Maßnahmen finden
wechselseitig in den EU-Mitgliedstaaten statt. Aufgaben und Tätigkeiten sind
Beratung und Ausbildung.
Die Anzahl der eingesetzten deutschen Polizeibeamten und -beamtinnen liegt je
nach Maßnahme zwischen zwei bis zehn Beamtinnen und Beamten. Die Kosten
wurden bis zu 90 Prozent von der Europäischen Kommission, Abteilung „GD
Home“ getragen – der restliche Betrag wurde von Deutschland (oder Partner
EU-Mitgliedstaaten) finanziert.
Uganda Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
6 085 € DEU 0610 687 01
Venezuela Basismodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
23.03.
2013
08.07.
2013
7 512 € DEU 0610 687 01
Südafrika Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
in der
Umsetzung
01.01.
2013
31.12.
2013
443 € DEU 0610 687 01
Konkret durchgeführte Ausbildungsmaßnahmen des BKA im ersten Quartal 2013
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
ejR
Mazedonien
EU-Grant:
Support to the State Statistical
Office for capacity building
and improving compliance
of statistics with EU standards
I. Quartal Beratung des
mazedonischen
Statistikamts
0 € Skopje
Montenegro Nachhaltigkeitsmaßnahme
zu einem
Verwaltungspartnerschaftsprojekt mit dem
Polizeidirektorat Montenegros zum
Thema „gunshot residence
analysis“
18. bis 22.
März 2013
Schulung eines
montenegrinischen
Spezialisten zum
Thema „gunshot
residence analysis“
0 € Münster
Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung
Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/134372009 ISEC 2009 GD Home A4 JLS/2009/ISEC/FP/C1/40 000 000 53
Activities of the international Research Network on Organised
Crime and Economic Crime (2010–2012)
01.03.2010 – 28.02.2013
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/AG/FINEC/001
Financial Investigations & Asset Confiscation –
Development & Implementation of Training Courses
17.03.2011 – 16.03.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1450
Establishment of a mobile competence team for
thepromotion of the council decisions 200816151JHA +
200816161JHA
01.07.2011 – 30.06.2013
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1449
European operational training for investigations against
pharmaceutical crime – TrainPharmCrime
01.11.2011 – 31.10.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C1/400 000 1425
Cybercrime Investigation – Developing and dissaminating an
accredited international training programme for the future
01.11.2011 – 30.09.2013
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 000 1448
Post-blast investigation and IEDD (Improvised Explosive
Device Disposal) Training for Experts
22.08.2011 – 21.08.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C2/400 0001437
Development and Distribution of the European Vehicle
Identification Database (EuVID)
01.10.2011 – 30.09.2014
2010 ISEC 2010 GD Home A4 Home/2010/ISEC/FP/C1/400 000 1421
International Symposium 2011 and 2012 for Bomb Investigators
and Bomb Disposal Experts
01.05.2011 – 31.08.2013
2011 ISEC 2011 GD Home A4 HOME/2011/ISEC/AG/4000002504
Development of analytical methods for sensitive detection and
identification of organic gunshot residues (OGSR) based on
liquid chromatography-mass spectrometry (LC-MS) for routine
casework
01.01.2013– 31.12.2015
2011 ISEC 2011 GD Home A4 HOME/2011/ISEC/AG/4000002506
Research Network on Organised Crime 2013–2016
01.01.2013 – 31.12.2015
2011 ISEC 2011 GD Home A4 HOME/2011/ISEC/AG/4000002489
Development, Preparation and Performance of an ENFSI
International Proficiency Test on Shot Range Estimation
01.01.2013 – 31.12.2015
2011 ISEC 2011 GD Home A4 HOME/2011/ISEC/AG/4000002595
Cross-Border Surveillance Working group
14.11.2012 – 13.02.2015
2012 OLAF OLAF/2012/D5/077
Euro North-East IV.
01.12.2012 – 17.05.2013
Drucksache 17/13437 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeBundespolizei
Zu Gunsten folgender Länder wurden im ersten Quartal 2013
Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte durchgeführt:
Darüber hinaus befanden sich im ersten Quartal 2013 insgesamt sechs
Stipendiaten aus Serbien, Russland, Ukraine, und den Palästinensischen Gebieten in
der Ausbildung an der Bundespolizeiakademie Lübeck. Die Kosten für die
Maßnahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe werden aus dem BMI-
Titel 0602 68789 sowie dem AA-Titel 0502 68774 getragen.
Maßnahmen im Zusammenhang mit EU-Projekten mit BPOL-Beteiligung
Aus der Tabelle geht die Bezeichnung der Maßnahme, das Ziel und über
welchen Zeitraum die Maßnahme läuft, hervor. Die Maßnahmen finden
wechselseitig in den EU-Mitgliedstaaten statt. Geplant sind Erfahrungsaustausche
sowie Trainings- und Schulungsmaßnahmen.
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Bosnien und
Herzegowina
Seminar für Grenzkontrollbeamte im
Erkennen von Urkundenfälschungen
(Grundlagenschulung)
8.–19. April
2013
Ausbildung 3 600 € BiH
Bosnien und
Herzegowina
Durchführung Anpassungslehrgang
Personenbegleiter Luft in Bosnien-
Herzegowina (aus 2012)
13. Februar–
1. März 2013
Ausbildung 2 000 € BiH
Kroatien Schulungen im Bereich der
Grenzüberwachung
(Landgrenze)
24.–27. März
2013
Ausbildung 3 000 € DEU
Kroatien Informations- und
Präventionsmanagement während der
Einsatzphasen und der internationalen
Zusammenarbeit anlässlich von
Sportveranstaltungen
20.–23. März
2013
Dienstreise 2 000 € HRV
Tunesien Informationsbesuch tunesische
Nationalgarde bei BPOL See (MASt)
TN: 5 Angehörige tun.
Nationalgarde
25. Februar–
1. März 2013
Ausbildung 11 000 € DEU
Tunesien Basislehrgang/ Grundeinweisung im
Bereich Dokumenten-/
Urkundensicherheit durch 2 PVB BPOL TN:
25 Angehörige tun. Grenzpolizei
4.–7. Februar
2013
Ausbildung 2 500 € TUN
Tunesien Multiplikatorenausbildung im
Bereich Dokumenten-/
Urkundensicherheit durch 2 PVB BPOL TN:
8 Angehörige tun. Grenzpolizei
15.–20. April
2013
Ausbildung 2 500 € TUN
Russland Erfahrungsaustausch im Bereich der
Grenzkontrollen auf Flughäfen in
Moskau und Jekaterinenburg
15.–19. April
2013
Ausbildung 3 000 € RUS
2011 ISEC 2011 GD Home A4 HOME/2011/ISEC/AG/4000002465
Strengthening of PCCC Cooperation in the European Union
20.11.2012 – 19.11.2015
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/13437Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Die Kosten der Maßnahmen werden aus Titel 0602 687891 getragen.
Zu Frage 9a bis 9c und 9f
Siehe hierzu obige Tabellen.
Zu Frage 9d
Bei den Ausbildungsmaßnahmen erstrecken sich die Aufgaben deutscher
Polizeivollzugsbeamter auf Ausbildung und Beratung. Im Übrigen wird auf die
Antwort zu Frage 1b verwiesen.
Zu Frage 9e
Die Anzahl der an den Maßnahmen beteiligten Beamten wird nicht gesondert
erhoben.
10. Welche Ausbildungsmaßnahmen für ausländische Sicherheitskräfte sind
für die nächste Zukunft geplant, welche Kosten werden dem Bund dafür
entstehen, und aus welchen Haushaltstiteln sollen diese bestritten werden
(bitte nach dem Schema der Fragen 9a bis 9f beantworten)?
Bundeskriminalamt
Bereits durchgeführte bzw. aktuell laufende Ausbildungsmaßnahmen im ersten Quartal 2013
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort Tln.
Serbien Seminar Förderung und
Entwicklung der
Kriminalprävention
17.–20.03.2013 bilateral/
Seminar
1 859,22 € DEU 3
Türkei Seminar Arbeit mit und in der
Bereitschaftspolizei
14.–19.04.2013 bilateral/
Seminar
10 994,63 € DEU 8
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Afghanistan Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Albanien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Albanien Beweissicherung
i. Z. m. RG-Delikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € ALB 0602 687 89
Vereinigte
Arabische
Emirate
Lehrgang
Cybercrime und
Electronic Forensic
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € ARE 0610 687 01
Vereinigte
Arabische
Emirate
Fachtagung
Cybercrime
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € ARE 0610 687 01
Vereinigte
Arabische
Emirate
Daktyloskopischer
Spurenvergleich
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € ARE 0602 687 89
Drucksache 17/13437 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeVereinigte
Arabische
Emirate
Bedarfserhebungsreise
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € ARE 0602 687 89
Vereinigte
Arabische
Emirate
Hospitation
Cybercrime
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € ARE 0610 687 01
Argentinien Beweissicherung
i. Z. m. RG-Delikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
28 000 € ARG 0610 687 01
Afrikanische
Union
Operative Analyse
(Multinational – Nr. 1)
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
30 000 € 0602 687 89
Afrikanische
Union
Operative Analyse
(Multinational – Nr. 2)
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
30 000 € 0602 687 89
Benin
Personenschutzseminar für die UN
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Brüssel 0610 687 01
Benin RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € BEN 0602 687 89
Bosnien-
Herzegowina
Hospitation moderne
Observationstechniken
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 €
Wiesbaden
0602 687 89
Bolivien Operative Analyse Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € BOL 0610 687 01
Bolivien
Diensthundeführerausbildung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € BOL 0610 687 01
Bolivien Verhandlungen bei
Geiselnahmen und
Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € BOL 0610 687 01
Brasilien Hospitation im
Bereich RG-
Bekämpfung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € DEU 0610 687 01
Brasilien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Brasilien Erfahrungsaustausch
zum Evofinder
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0610 687 01
Brasilien GIZ, GTAZ und
Lagezentren
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € Berlin 0602 687 89
Brasilien Lagezentren/
Großereignisse/Großlagen
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Brasilien Sprachausbildung Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
8 500 € BRA 0602 687 89
Chile Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
China Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/13437China Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
China Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
China
Informationsaustausch Schleusung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
China Konsultationen
Terrorismus/
Extremismus
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Elfenbeinküste
Kfz-Kriminalität Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Elfenbeinküste
RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kolumbien RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
65 000 € 0610 687 01
Kolumbien Beschulung
FISCALIA
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Kolumbien Beweissicherung
i. Z. m. RG-Delikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Kolumbien Evaluierung zur
Fortführung VE-
Dienststelle
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0610 687 01
Kolumbien Evaluierung
der ABH/ASH
2008–2011
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0610 687 01
Kolumbien
Fortbildungsmaßnahme für gelieferte
ASH
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Kolumbien Operative Analyse Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Kolumbien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Kolumbien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Kolumbien Hospitation
Schmauchspurennachweis
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € DEU 0610 687 01
Costa Rica Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Dominikanische
Republik
Operative Analyse Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DOM 0610 687 01
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Drucksache 17/13437 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode
Dominikanische
Republik
Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DOM 0610 687 01
Dominikanische
Republik
Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DOM 0610 687 01
Dominikanische
Republik
Lehrgang
Observation
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DOM 0610 687 01
Algerien OK-
Drogenbekämpfung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € Algier 0602 687 89
Algerien
Terrorismusbekämpfung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € Algier 0602 687 89
Algerien Open Source
Internetauswertung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € Algier 0602 687 89
Ecuador Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Ecuador RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
65 000 € 0610 687 01
Ecuador Operative Analyse –
multinational –
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Ecuador Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Ecuador Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Ägypten
Bedarfserhebungsreise zu ABH und
Pilot Senior Expert
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € Kairo 0602 687 89
Ägypten RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Kairo 0602 687 89
Ägypten Berufsethik,
Korruptionsprävention
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Kairo 0602 687 89
Ägypten
Terrorismusbekämpfung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Kairo 0602 687 89
Äthiopien RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Äthiopien Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
und -taktiken
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Äthiopien
Informationsaustausch GÜS
mit Leiter DCD
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/13437Ghana Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Kroatien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Haiti Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € HTI 0610 687 01
Indonesien Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Indien Bekämpfung der
Piraterie mit MDV
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Irak Mentorenseminar für
Entschärfer
Lehrgang geplant 05.10.
2013
16.10.
2013
30 000 € 0602 687 89
Irak EUJUST LEX Lehrgang geplant 28.10.
2013
08.11.
2013
70 000 €
Wiesbaden
0502 687 74
Jordanien Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kasachstan Internetrecherche,
Verhinderung der
Ausreise von
Gefährdern, Erkennung
von Finanzströmen
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Kasachstan
Informationsaustausch im GTAZ
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Kenia Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 18.02.
2013
26.02.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kenia
Abschlussevaluierung
Arbeitsbesuch
geplant 01.08.
2013
31.08.
2013
5 000 € 0602 687 89
Kenia Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Kenia Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Kenia
Terrorismusbekämpfung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kenia Workshop
Terrorismusbekämpfung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kenia Ermittlungen bei
Spreng- und
Branddelikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kenia
Zahlungskartenkriminalität
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
0610 687 01
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Drucksache 17/13437 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeKosovo Kfz-Kriminalität Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Kosovo RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Libanon Personenschutz Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Libanon Personenschutz-,
Aus- und
Fortbildungskonzepte
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Libyen Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Libyen RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tripolis 0602 687 89
Libyen Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
und -taktiken
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tripolis 0602 687 89
Libyen
Korruptionsbekämpfung für
Führungskräfte
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tripolis 0602 687 89
Libyen Polizeiethik und
Menschenrechte für
Führungskräfte
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tripolis 0602 687 89
Libyen Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tripolis 0602 687 89
Sri Lanka Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Marokko Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Marokko Bedarfserhebungs-/
Evaluierungsreise
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Marokko
Informationsaustausch RG-
Bekämpfung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Marokko Tatortarbeit
nach
Sprengstoffanschlägen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
9 000 € 0602 687 89
Marokko Aufbau einer BAO Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Marokko
Terrorismusbekämpfung
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 27 – Drucksache 17/13437Marokko Polizeischulen in
DEU
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Marokko
Phantombilderstellung (Aufbau)
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
6 000 € Kenitra 0602 687 89
Moldau Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Moldau TAIEX-
Studienbesuche in DEU
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Malediven Bekämpfung der
Piraterie mit IND
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Mauretanien
Bedarfserhebungsreise
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Mauretanien Grundausbildung mit
DEU-Polizeischule
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Mauretanien Polizeiliche
Ermittlungsmethoden
und -taktiken
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Mauretanien Lehrgang Erkennen
von
Ausweisdokumenten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Nigeria
Informationsaustausch Piraterie
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Nigeria RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Nigeria Beweissicherung
i. Z. m. RG-Delikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Nigeria Tatortarbeit bei
Kapitaldelikten
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Oman
Informationsaustausch Biologie und
DNA-Analysen
Arbeitsbesuch
geplant 13.05.
2013
17.05.
2013
5 000 € 0602 687 89
Oman
Informationsaustausch
Brandursachen
Arbeitsbesuch
geplant 13.05.
2013
17.05.
2013
5 000 € OMN 0602 687 89
Oman
Informationsaustausch DNA-
Datenbanken
Arbeitsbesuch
geplant 13.05.
2013
17.05.
2013
5 000 € OMN 0602 687 89
Oman Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Oman Verhandlungen
bei Geiselnahmen
und Entführungen
(Aufbau)
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Drucksache 17/13437 – 28 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodePanama Workshop
Bekämpfung der RG-
Kriminalität als
Erscheinungsform der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
65 000 € 0610 687 01
Peru
Abschlussevaluierung
Arbeitsbesuch
geplant 01.10.
2013
31.10.
2013
20 000 € 0502 687 74
Peru AdaptEr,
Informationsmanagement,
Generierung DEU-
Strafverfahren
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
10 000 € 0502 687 74
Peru Operative Analyse Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Peru Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Palästinensische
Autonomiegebiete
AFIS: Einsatz
eines Mentors,
III. Abschnitt
Lehrgang geplant 18.03.
2013
13.07.
2013
40 171 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
Ermittlungsmanagement
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
31 100 € 0602 687 89
Palästinensische
Autonomiegebiete
Objektschutz Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
24 800 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
Evaluierung
Personenschutz
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 551 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
Fachpraktische
Ausbildung von
Daktyloskopen
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
17 684 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
Tatortlehrgang Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
29 342 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
AFIS: Garantie Hard-
und Software
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
9 650 € 0502 687 74
Palästinensische
Autonomiegebiete
AFIS: RK und AVZ
Mentor
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
22 667 € 0602 687 89
Russland Hospitation des
Föderalen
Migrationsdienstes
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0610 687 01
Russland Konsultationen
Terrorismus/
Extremismus
Arbeitsbesuch
geplant 14.05.
2013
16.05.
2013
5 000 € 0610 687 01
Saudi-
Arabien
Ermittlungen bei
Erpressung,
Geiselnahme, Entführung
Lehrgang geplant 15.06.
2013
19.06.
2013
15 000 € 0602 687 89
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 29 – Drucksache 17/13437Saudi-
Arabien
Informationsaustausch Aufbau
Untersuchungslabor
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Saudi-
Arabien
Informationsaustausch
Observationstechnik
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Senegal Evaluierung
Operative Technik
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Thailand Zeugenschutz
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DEU 0610 687 01
Trinidad &
Tobago
Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Tunesien Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Tunesien Bedarfserhebungs-/
Evaluierungsreise
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Tunesien RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Tunis 0602 687 89
Tunesien Umgang mit USBV Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Tunesien Hospitation Kfz
Kriminalität
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Tunesien Kfz-Kriminalität
(Aufbau)
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Tunesien Personenschutz Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Türkei Zeugenschutz aus
Twinning
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0610 687 01
Türkei Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Tansania RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.06.
2013
30.06.
2013
15 000 € 0602 687 89
Tansania
Abschlussevaluierung
Arbeitsbesuch
geplant 01.08.
2013
31.08.
2013
5 000 € 0602 687 89
Tansania Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Tansania Workshop
Terrorismusbekämpfung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € 0602 687 89
Tansania Arbeitsbesuche
Leiter NCTC im
TE-Bereich
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € 0602 687 89
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Drucksache 17/13437 – 30 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEU-Außenhilfe mit BKA-Beteiligung
Die Kosten werden im Falle der EU-geförderten Projekte im Bereich der
Außenhilfe aus Titel: 53210 (Titel im BKA u. a. für EU-Projekte) getragen.
Uganda
Abschlussevaluierung
Arbeitsbesuch
geplant 01.08.
2013
31.08.
2013
5 000 € 0602 687 89
Uganda Vorbereitungsmodul
2013 (inkl.
Sprachausbildung)
Stipendiatenprogramm
geplant 01.07.
2013
31.12.
2013
20 000 € DEU 0610 687 01
Uganda
Terrorismusbekämpfung
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € DEU 0602 687 89
Uganda Sprachausbildung
am Goetheinstitut
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € UKR 0610 687 01
Ukraine VE und
Gefahreneinschätzung im OK-
Bereich
Arbeitsbesuch
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € UKR 0610 687 01
Venezuela Aufbaumodul 2013
Stipendiatenprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 200 € DEU 0610 687 01
Venezuela RG-Kriminalität als
Erscheinungsform
der OK
Lehrgang geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
65 000 € VEN 0610 687 01
Konkret geplante Ausbildungsmaßnahmen des BKA im zweiten Quartal 2013
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Türkei EU-Grant:
Implementation Capacity of
Turkish Police to Prevent
Disproportionate Use of Force
05.05.–10.05.
2013
Studienbesuch
im BKA und
LKA Berlin
zum Thema
„unangemessene
Gewaltanwendung“
0 € Berlin
Montenegro Nachhaltigkeitsmaßnahme zu
einem
Verwaltungspartnerschaftsprojekt mit dem Polizeidirektorat
Montenegros zum Thema „gunshot
residence analysis“
08.04.–12.04.
2013
Workshop in
Montenegro
2 500 € Podgorica
Montenegro Von FRA organisierter und
finanzierter Regionaler Workshop zum
Thema Vermögensabschöpfung in
Montenegro
14.05.–15.05.
2013
Teilnahme
eines
Vortragenden des
LKA Baden-
Württemberg
300 €
(DEU
Beitrag
zur
Gesamtmaßnahme)
Podgorica
Für 2013 Geplante Ausbildungsmaßnahmen des Bundeskriminalamtes
Land Bezeichnung Maßnahme Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation/
Kosten Ort
Finanzierung
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 31 – Drucksache 17/13437Bundespolizei
Die Kosten für die Maßnahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe werden
aus den Titeln 0602 68789 sowie 0502 68774 getragen und die Mittel durch
BMI und AA bereitgestellt.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien der Länder
Die Kosten der Maßnahmen werden aus Titel 0602 687891 getragen.
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Kroatien Schulungen im Bereich der
Bekämpfung der Urkundenkriminalität/
Europarecht
(Multiplikatorenausbildung)
13.–17. Mai
2013
Ausbildung 3 000 € DEU
Tunesien Multiplikatorenfortbildung „Modul 1“
im Bereich Dokumenten-/
Urkundensicherheit durch 2 PVB BPOL
TN: 8 Angehörige tun. Grenzpolizei
24. Juni –
5. Juli 2013
Ausbildung 4 000 € TUN
Tunesien Multiplikatorenausbildung im Bereich
maritime Sicherheit/Seenotrettung bei
BPOL See (MASt Neustadt/ Holstein)
TN: 8 Angehörige der tunesischen
Nationalgarde
N.N.
2. Quartal
2013
Ausbildung 12 500 € DEU
Russland Arbeitsbesuch einer
Expertendelegation der Bundespolizei See bei der
Grenzverwaltung der Küstenwache
des FSB mit der örtlichen
Zuständigkeit am Schwarzen und Asowschen
Meer zum Erfahrungsaustausch der
Bekämpfung der illegalen Migration
in die Russische Föderation während
der Vorbereitung der XXII
Olympischen Spiele
21.–24. Mai
2013
Ausbildung 4 000 € RUS
Geplante Ausbildungsmaßnahmen für das zweite Quartal 2013
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort Tln.
Serbien A/F Bürgernahe Polizei 17.–20.06.2013 bilateral/
Seminar
5 000 € SRB 5
Moldau Koordinierung und Steuerung
von Streifendienst
24.–27.06.2013 bilateral/
Seminar
5 000 € DEU 6
Ukraine Evaluierung der Maßnahmen
zur Vorbereitung und
Durchführung der Fußball EM 2012
Genauer
Termin
steht aus.
bilateral/
Seminar
5 000 € UKR 6
Türkei Sozialraumbezogene
Kriminalprävention
13.–17.05.2013 bilateral/
Seminar
4 000 € DEU 4
Türkei Arbeitsbesuch
Einsatzbeobachtung (u. a. Fußball und
Demonstrationsgeschehen)
21.–24.05.2013 Ausbildung 4 000 € TÜR 8
Drucksache 17/13437 – 32 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode11. In welchem Rahmen sind außerdem noch deutsche Polizistinnen und
Polizisten bzw. Zollbeamtinnen und Zollbeamte im Ausland eingesetzt, und
welche Tätigkeiten verrichten sie dort (bitte nach Einsatzländern und -
orten sowie Zugehörigkeit zu Bundesländern, BKA und Bundespolizei
aufgliedern)?
Bundeskriminalamt
Außerhalb der Bereiche der internationalen Polizeimissionen und der
polizeilichen Ausbildungshilfe halten sich Beamte des BKA anlassbezogen und
temporär, insbesondere im Rahmen von Ermittlungsverfahren, Entführungslagen
sowie zum Schutz von Mitgliedern der Verfassungsorgane des Bundes im
Ausland mit Genehmigung der dortigen Behörden auf.
Darüber hinaus hat das BKA am 8. März 2013 einen Polizeibeamten in die
palästinensischen Autonomiegebiete/Ramallah (Westjordanland) entsandt. Dort
unterstützt er bis zum 5. Juni 2013 die nachhaltige Inbetriebnahme eines für die
palästinensische zivile Kriminalpolizei (Palestinian Civil Police/PCP)
beschafften „Automatisierten Fingerabdruckidentifizierungssystems (AFIS)“. Des
Weiteren berät er die mit dem System befassten ausgebildeten Polizisten bei der
täglichen Arbeit sowie die palästinensische Kriminalpolizei bei der Zulieferung
des erforderlichen Spurenmaterials. Zwei weitere Beamte des BKA
unterstützen temporär die Ausbildungsmaßnahmen im Westjordanland sowie in Israel.
Seit dem 1. September 2012 ist ein Beamter des Zeugenschutzes des BKA in
Ruanda eingesetzt. Durch den Einsatz sollen Verfahren der OLG Stuttgart und
Frankfurt am Main wegen des Verdachts des Verbrechens gegen die
Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unterstützt werden.
Bundespolizei
Derzeit befindet sich ein PVB der BPOL bei Europol als Verbindungsbeamter
in Den Haag/Niederlande. Darüber hinaus sind zwei Polizeivollzugsbeamte als
Auswerter sowie eine PVB´n zur Hospitation bei Europol in Den Haag/
Niederlande im Rahmen der Abordnung eingesetzt.
Die BPOL beteiligte sich im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung an
international abgestimmten Einsatzmaßnahmen von 1 bis 2 Tagen Dauer (sog.
Actiondays). In diesem Zusammenhang wurden seitens der Bundespolizei keine
hoheitlichen Maßnahmen im Ausland getroffen.
Die BPOL setzt PVB für den Personenschutz an den deutschen
Auslandsvertretungen in Kabul, Bagdad, Tripolis, Sanaa und gegenwärtig auch Bamako ein.
Darüber hinaus wurden kurzfristig Krisenberatungseinsätze an den deutschen
Botschaften in Mali, Niger, Burkina-Faso und dem Tschad durchgeführt. Des
Weiteren sind PVB für den Hausordnungs- und Objektschutzdienst an den
folgenden deutschen Auslandsvertretungen im Einsatz:
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 33 – Drucksache 17/13437Zoll
Im Rahmen multilateraler Institutionen, z. B. der Europäischen Union, der
OSZE, der Vereinten Nationen, und den daraus resultierenden Vereinbarungen
(z. B. Partnerschafts- und Kooperationsabkommen) finden in Form von
Verwaltungszusammenarbeitsprojekten (z. B. Twinning), kleineren Projekten (z. B.
TAIEX) oder Einzelmaßnahmen, auch Auslandseinsätze von deutschen
Zollbeamten statt. Diese dienen ausschließlich dem Aufbau von zollfachlichen
Verwaltungskapazitäten in den begünstigten Ländern. Zudem sind 17
Zollverbindungsbeamte in Ländern eingesetzt, mit denen eine enge zollfachliche
Zusammenarbeit besteht oder angestrebt wird.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien
Im Verantwortungsbereich des Inspekteurs der Bereitschaftspolizeien der
Länder sind derzeit keine Polizeivollzugsbeamten im Ausland eingesetzt.
Afghanistan Kabul Japan Tokyo Palästinensische
Gebiete
Ramallah
Ägypten Kairo Jemen Sanaa Polen Warschau
Albanien Tirana Jordanien Amman Rumänien Bukarest
Algerien Algier Kasachstan Almaty Russland Kaliningrad
Armenien Eriwan Kasachstan Astana Russland Moskau
Aserbaidschan Baku Kenia Nairobi Russland St. Petersburg
Äthiopien Addis Abeba Kirgisistan Bischkek Saudi-Arabien Riad
Belarus Minsk Kolumbien Bogotá Schweiz (VN) Genf
Belgien (EU) Brüssel Kongo, DR Kinshasa Senegal Dakar
Belgien (NATO) Brüssel Korea, DV Pjöngjang Serbien Belgrad
Bosnien und
Herzegowina
Sarajewo Kosovo Pristina Simbabwe Harare
Brasilien Brasilia Kroatien Zagreb Spanien Madrid
Bulgarien Sofia Kuba Havanna Sri Lanka Colombo
Burkina Faso Ouagadougou Kuwait Kuwait Sudan Khartum
China Peking Libanon Beirut Syrien Damaskus
Côte d’Ivoire Abidjan Libyen Tripolis Thailand Bangkok
Frankreich Paris Mali Bamako Tschechische
Republik
Prag
Georgien Tiflis Marokko Rabat Tunesien Tunis
Griechenland Athen Mauretanien Nouakchott Türkei Ankara
Großbritannien London ejR Mazedonien Skopje Türkei Istanbul
Indien New Delhi Mexiko Mexiko-Stadt Türkei Izmir
Indonesien Jakarta Moldau Chisinau Ukraine Kiew
Irak Bagdad Nigeria Abuja Ungarn Budapest
Irak Erbil Nigeria Lagos USA Washington
Iran Teheran Österreich Wien USA (VN) New York
Israel Tel Aviv Pakistan Islamabad Usbekistan Taschkent
Italien Rom Pakistan Karachi Vietnam Hanoi
Drucksache 17/13437 – 34 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode12. Welche materiellen Ausstattungshilfen sind ausländischen
Sicherheitsbehörden in diesem Jahr bislang geliefert sowie zum gegenwärtigen
Zeitpunkt zugesagt, aber noch nicht geliefert worden (bitte konkreten
Empfänger, jeweilige Ausstattung und deren Wert angeben)?
Bundeskriminalamt
Ausstattungshilfen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation Empfänger
Benin Drugwipe-Tests geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
3 000 € RG-Dst., Polizei, Zoll
Dominikanische
Republik
Einsatzmittel für
Observationseinheit
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
3 000 € DNCD (Dominican
National Drug Control)
Dominikanische
Republik
Drugwipe-Tests (Kokain) geplant 22.04.
2013
31.12.
2013
3 000 € DNCD (Dominican
National Drug Control)
Dominikanische
Republik
Tatortkoffer für
Tatortdienststelle
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
15 000 € Nationalpolizei
Dominikanische
Republik
Kfz für Tatortdienststelle geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
30 000 € Nationalpolizei
Dominikanische
Republik
Reparatur Tatortfahrzeug geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
4 100 € Nationalpolizei
Elfenbeinküste Drugwipe-Tests geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
3 000 € RG-Dst., Zoll, Polizei.
Ghana Laptops und Drucker geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
3 000 € Diensthundeführereinheit
Haiti Drugwipe-Tests (Kokain) geplant 22.04.
2013
31.12.
2013
3 000 € BLTS (Brigade de Lutte
contre le Trafic de
Stupéfiants) RG-Abteilung
Kenia Fotoausrüstung
Tatortarbeit
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
3 000 € Criminal Investigation
Department
Kenia Softwarelizenz „I2“ geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
6 500 € Criminal Investigation
Department
Kenia Laborausstattung geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
10 000 € Criminal Investigation
Department
Kenia Beamer für Polizeischule geplant 04.03.
2013
04.03.
2013
1 000 € Criminal Investigation
Department
Kolumbien RG-Detektionstechnik
für Flughafen Bogota
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
20 000 € Dirección Antinarcóticos
(RG-Bekämpfung)
Nigeria Laptops und Drucker geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
1 000 € Diensthundeeinheit
Palästina AFIS:
Nachhaltigkeitsprogramm
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 530 € Kriminalpolizei (CID)
Peru Mobilfunkkarten,
IT-Komponenten
geplant 04.02.
2013
15.02.
2013
3 000 € Dirección Antidrogas de
la Policía Nacional (RG-
Bekämpfungsbehörde)
Peru Beamer (Aussonderung
aus dem VB-Pool)
geplant 15.04.
2013
31.12.
2013
– € Diréccion Nacional de
Investigación Criminal
(nationale Kriminalpolizei)
Tansania Drugwipe-Tests geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
1 500 € CID (Crime Investigation
Department)
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 35 – Drucksache 17/13437Bundespolizei
Ausstattungshilfe der BPOL im ersten Quartal 2013:
Die Kosten für die Maßnahmen werden aus dem Titel 0502 68774 getragen und
die Mittel durch das AA bereitgestellt.
Inspekteur der Bereitschaftspolizeien
Ausstattungshilfe des IBP im ersten Quartal 2013:
Tansania Digitalkameras für
Tatortaufnahme
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € CID (Crime Investigation
Department)
Tansania Laborausstattung geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € CID (Crime Investigation
Department)
Tansania Softwarelizenz „I2“ geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
6 500 € CID (Crime Investigation
Department)
Tunesien Tatortausrüstung (Foto
&
Spurensicherungstaschen)
geplant 01.02.
2013
31.12.
2013
34 000 € Direction Generale de la
Sûreté Nationale
Tunesien Ausbau der in 2012
gelieferten Tatort-Kfz
geplant 13.03.
2013
31.12.
2013
45 000 € Kriminalpolizei Tunis,
Kriminaltechnik
Uganda Digitalkameras für
Tatortaufnahme
geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € CID (Criminal
Investigations Directorate)
Uganda Laborausstattung geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
5 000 € CID (Criminal
Investigations Directorate)
Uganda Softwarelizenz „I2“ geplant 01.01.
2013
31.12.
2013
6 500 € CID (Criminal
Investigations Directorate)
Land Bezeichnung Zeitraum Maßnahme Kalkulation Ort
Tunesien Lieferung von
Ausstattungshilfe: Dokumentenprüfgerät für
die tunesische Grenzpolizei
Beschaffung/Bezahlung
erfolgte bereits im Jahr 2012
Januar/Februar
2013
Ausstattungshilfe 22 571,60 €
aus Titel
0502
TUN
Palästina Lieferung von
Ausstattungshilfe (Ergänzungslieferung):
Dokumentenprüfgerät für die
palästinensische Zivilpolizei
Beschaffung/Bezahlung
erfolgte bereits im Jahr 2012
Januar/Februar
2013
Ausstattungshilfe 7 693,65 €
aus Titel
0502
PSE
Land übergebene Ausstattungshilfe im ersten Quartal 2013
Ausstattung Wert
MDA -13- Alkoholmessgeräte 29 000 €
zugesagte Ausstattungshilfe (noch nicht übergeben)
Ausstattung Wert
MDA 1 Fahrzeug (für mobile Präventionsarbeit) 20 000 €
MDA Ausbau und techn. Ausstattung eines kriminalpolizeilichen
Präventionsfahrzeuges
35 000 €
Ausstattungshilfen des Bundeskriminalamtes 2013
Land Bezeichnung Status
Zeitraum
(von/bis)
Kalkulation Empfänger
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]