[Deutscher Bundestag Drucksache 18/5537
18. Wahlperiode 08.07.2015Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau),
Jutta Krellmann, Matthias W. Birkwald, weiterer Abgeordneter
und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 18/5112 –
Stellenwert der beruflichen Weiterbildung in der Arbeitsförderung
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
In den zurückliegenden Jahren hat trotz der Debatte um zunehmende
Fachkräfteengpässe die berufliche Weiterbildung der Arbeitsförderungen einen enormen
Bedeutungsverlust erlitten. In der Anhörung des Deutschen Bundestages zum
Thema „Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“ haben Sachverständige von der
Arbeitsmarktpolitik einen stärkeren Beitrag zur Qualifizierung von Arbeitslosen
eingefordert. Eine Studie zeigt, dass Weiterbildung bei Erwerbslosen zu einer
besseren Integration und zugleich zu höheren Verdiensten führt (IAB-
Kurzbericht 8/2015).
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Für die Bundesregierung sind Aus- und Weiterbildung zentrale Elemente der
Arbeitsmarktpolitik und von großer Bedeutung für die aktuelle und künftige
Fachkräftesicherung in Deutschland. Die Bundesregierung engagiert sich in
vielfältiger Weise mit dem Ziel, die Fachkräftebasis u. a. durch eine verstärkte
Aus- und Weiterbildung zu sichern. So hat die Bundesregierung im Juni 2011
ein Fachkräftekonzept mit insgesamt fünf Sicherungspfaden, u. a. mit dem
Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung, beschlossen. Das Ziel, eine
Weiterbildungsbeteiligung von 50 Prozent bis zum Jahr 2015 zu erreichen, wurde bereits
mit einer Quote von 51 Prozent im Jahr 2014 übertroffen. Sonderprogramme der
Bundesagentur für Arbeit, die speziell auf das Nachholen von
Berufsabschlüssen ausgerichtet sind, wurden verlängert und auch im Jahr 2015 fortgeführt. Sie
bieten auch für Beschäftigte und Arbeitgeber Anreize, ihr Engagement in der
Nachqualifizierung zu verstärken. Das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und die Bundesagentur für Arbeit haben vereinbart, durch die
rechtsübergreifende Initiative „AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht!“ in den
Jahren 2013 bis 2015 verstärkt junge Menschen ab 25 bis unter 35 Jahren zum
Nachholen eines Berufsabschlusses zu gewinnen. Wie im Koalitionsvertrag Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 6. Juli
2015 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 18/5537 – 2 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiodezwischen CDU, CSU und SPD vereinbart, wird diese Initiative engagiert
fortgeführt. Im Koalitionsvertrag wurde auch vereinbart, dass die Bundesregierung
den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland
gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Ländern zu einer „Allianz für Aus-
und Weiterbildung“ weiterentwickeln und zusätzlich die Weiterbildung
ausbauen will. In der am 12. Dezember 2014 von Bund, Bundesagentur für Arbeit,
Wirtschaft, Gewerkschaften und Ländern unterzeichneten „Allianz“-
Vereinbarung haben die Partner festgehalten, dass insbesondere die Nachqualifizierung
von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ohne Berufsabschluss verstärkt und
die entsprechenden Fördermöglichkeiten stärker genutzt und fortentwickelt
werden sollen.
Insgesamt gestiegene Teilnehmerzahlen und deutlich erhöhte Ausgabevolumen
unterstreichen den hohen arbeitsmarktpolitischen Stellenwert der
Weiterbildungsförderung. Der von den Fragestellern in Bezug genommene Kurzbericht
des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bestätigt, dass sich
die meisten Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung im Bereich des Dritten
Buches Sozialgesetzbuch (SGB III), insbesondere auch berufliche
Weiterbildung, für die Geförderten positiv auswirken. Von einem Bedeutungsverlust der
Weiterbildungsförderung kann daher nicht gesprochen werden.
1. Welche Bedeutung misst die Bundesregierung der beruflichen
Weiterbildung in der Arbeitsförderung bei?
Angesichts steigender und veränderter Qualifikationsanforderungen und
Fachkräfteengpässen ist die Weiterbildungsförderung eine wichtige
arbeitsmarktpolitische Förderleistung, insbesondere für arbeitslose und geringqualifizierte
beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der
qualifikationsspezifische Strukturwandel wird dazu führen, dass die Zahl der Erwerbstätigen ohne
Berufsausbildung an der Gesamtbevölkerung weiter zurückgeht. Die
Arbeitsmarktpolitik unterstützt mit der Weiterbildungsförderung insbesondere das
Nachholen eines Berufsabschlusses und trägt damit maßgeblich zur
Verbesserung von Beschäftigungschancen und Fachkräftesicherung bei.
2. Wie bewertet sie die Entwicklung der Weiterbildung in den
zurückliegenden Jahren?
Auf die Vorbemerkung der Bundesregierung und die nachfolgenden Antworten
wird verwiesen.
3. Plant die Bundesregierung Initiativen und gesetzgeberische Maßnahmen,
um die berufliche Weiterbildung und insbesondere Maßnahmen mit dem
Ziel des Erwerbs eines anerkannten Berufsabschlusses zu stärken?
Wenn ja, welche, und wenn nein, warum nicht?
Die Arbeitsmarktpolitik enthält ein flexibles Förderangebot, mit dem die
Agenturen für Arbeit und Jobcenter bereits nach geltendem Recht bei festgestellten
Weiterbildungsbedarfen passgenaue Qualifizierungen fördern können. Dies gilt
insbesondere für die abschlussbezogene Weiterbildungsförderung für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die noch über keinen Berufsabschluss
verfügen. Die Fördermöglichkeiten schließen hierbei neben geringqualifizierten
Arbeitslosen auch beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne
Berufsabschluss mit ein. Die Bundesregierung überprüft gleichwohl fortlaufend,
ob und gegebenenfalls in welcher Weise gesetzgeberischer Handlungsbedarf
besteht.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 3 – Drucksache 18/55374. Wie haben sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Zahl und der Anteil der
Arbeitslosen ohne Berufsabschluss entwickelt (bitte jährliche Daten
insgesamt und ab dem Jahr 2005 nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
– SGB II – und SGB III sowie dem Merkmal der Langzeitarbeitslosigkeit
nennen)?
Im Jahresdurchschnitt 2014 waren insgesamt rund 1,3 Millionen Arbeitslose
ohne abgeschlossene Berufsausbildung bei den Agenturen für Arbeit und
Jobcentern gemeldet. Ihr Anteil an allen Arbeitslosen belief sich auf 45 Prozent.
Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 4 entnommen werden. Für die
Jahre 2006 bis 2008 liegen Daten in der Differenzierung nach abgeschlossener
Berufsausbildung nicht vor.
5. Wie haben sich in diesem Zeitraum die Zahl und der Anteil der Arbeitslosen
ohne Berufsabschluss nach Altersgruppen entwickelt?
Die Angaben können der Tabelle zu Frage 5 entnommen werden.
6. Wie haben sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Zahl und der Anteil der
Stellen entwickelt, die nur einfache Tätigkeiten bzw. keinen
Berufsabschluss voraussetzen (bitte insgesamt sowie nach Bundesländern und Ost
bzw. West aufgliedern)?
Die den Agenturen für Arbeit und Jobcentern gemeldeten Arbeitsstellen können
nach dem Anforderungsniveau der Stelle unterschieden werden. Danach waren
im Jahr 2014 bundesweit rund 78 000 Stellen für Helfer oder Anlerntätigkeiten
gemeldet, das waren 16 Prozent aller Stellen. Weitere Angaben können der
Tabelle zu Frage 6 entnommen werden.
7. Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Zahl der
Weiterbildungsmaßnahmen (mit und ohne anerkannten Berufsabschluss) entwickelt (bitte
jährliche Daten insgesamt und ab dem Jahr 2005 nach SGB II und SGB III
sowie dem Merkmal der Langzeitarbeitslosigkeit nennen)?
Im Jahr 2014 begannen rund 316 000 Menschen eine von der Agentur für Arbeit
oder Jobcenter geförderte berufliche Weiterbildung. Dies entspricht etwa dem
Vorjahresniveau (hier betrug die Anzahl der Eintritte rund 318 000). Zum
Vergleich: Die Eintritte in Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung insgesamt sind
im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 2013 um 14,6 Prozent zurückgegangen. Bei
den Eintritten in berufliche Weiterbildungsmaßnahmen haben sich im Jahr 2014
die Rechtskreise unterschiedlich entwickelt. Während die Eintritte nach dem
SGB III im Vorjahresvergleich zurückgingen, stieg die Zahl der Zugänge in
Maßnahmen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem
SGB II. Insgesamt haben sich die Eintritte seit dem Jahr 2009 von einem
krisenbedingt sehr hohen Förderniveau fast halbiert, liegen aber deutlich höher als im
Jahr 2006. Der Rückgang der Teilnehmerzahlen trägt der deutlich verbesserten
Arbeitsmarktlage, dem Auslaufen krisenbedingter Sonderregelungen und einer
wirkungsorientierten Förderung Rechnung. Der hohe Stellenwert beruflicher
Weiterbildungsförderung zeigt sich auch im Verhältnis der Förderungen zur
Gesamtzahl der Arbeitslosen. Während es im Jahr 2006 bei einer Arbeitslosenzahl
von rund 4,5 Millionen rund 264 000 Eintritte in geförderte berufliche
Weiterbildung gab, sind es im Jahr 2014 rund 316 000 Eintritte bei einer
Arbeitslosenzahl von rund 2,9 Millionen. Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 7
entnommen werden.
Drucksache 18/5537 – 4 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 8. Wie haben sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Ausgaben der
Weiterbildungsmaßnahmen (mit und ohne anerkannten Berufsabschluss)
entwickelt (bitte jährliche Daten insgesamt und ab dem Jahr 2005 nach
SGB II und SGB III sowie dem Merkmal der Langzeitarbeitslosigkeit
nennen)?
Insgesamt sind die Ausgaben für die berufliche Weiterbildungsförderung im
Bereich des SGB III und des SGB II seit dem Jahr 2005 gestiegen. Sie haben sich
insgesamt (Weiterbildungskosten einschließlich Arbeitslosengeld bei
beruflicher Weiterbildung) von rund 2 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf rund 3 Mrd. Euro
im Jahr 2010 erhöht. Im Jahr 2011 lagen sie bei 2,4 Milliarden Euro, im Jahr
2012 bei rund 2,1 Mrd. Euro, im Jahr 2013 erneut bei rund 2,4 Mrd. Euro und
im Jahr 2014 bei rund 2,6 Mrd. Euro. Im SGB-III- und SGB-II-Bereich sind im
Rahmen der dezentralen Planungen für dieses Jahr Mittel für Weiterbildung in
Höhe von rund 2,9 Mrd. Euro veranschlagt worden; dies ist mehr, als im
vergangenen Jahr aufgewendet wurde.
Angaben zu den Ausgaben können auf Basis des Finanzsystems der
Bundesagentur für Arbeit nicht nach abschlussorientierten Maßnahmen und
langzeitarbeitslosen Personen differenziert werden. Im Finanzsystem wird bei den
Ausgaben zur Förderung der beruflichen Weiterbildung nach Lehrgangskosten (§ 83
Absatz 1 Nummer 1 SGB III) und sonstigen Kosten gemäß § 83 Absatz 1
Nummer 2 bis 4 SGB III differenziert.
Daten der zugelassenen kommunalen Träger liegen nicht vor. Die Ergebnisse der
Bundesagentur für Arbeit zu den Ausgaben für Weiterbildungsmaßnahmen
(Lehrgangskosten und sonstige Kosten ohne Arbeitslosengeld bei beruflicher
Weiterbildung) können der Tabelle zu Frage 8 entnommen werden.
9. Wie stellt sich die Entwicklung der in den Fragen 7 und 8 abgefragten
Sachverhalte für die Programme WeGebAU (Weiterbildung
Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) und
IFlaS (Initiative zur Flankierung des Strukturwandels) dar?
Statistische Daten zum Sonderprogramm WeGebAU liegen ab dem Berichtsjahr
2006 und zu IFLaS ab dem Berichtsjahr 2010 vor. Die Eintritte und der Bestand
von Teilnehmenden können der Tabelle zu Frage 9, die Ausgaben können der
Tabelle zu Frage 8 entnommen werden.
10. Wie hat sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Zahl der
Weiterbildungsmaßnahmen zur Qualifikationserweiterung entwickelt (bitte jährliche
Daten insgesamt und ab dem Jahr 2005 nach SGB II und SGB III sowie
dem Merkmal der Langzeitarbeitslosigkeit nennen)?
In der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit werden berufliche
Weiterbildungsmaßnahmen unterschieden in Weiterbildungsmaßnahmen mit Abschluss
(Umschulungen) und sonstige Weiterbildungsmaßnahmen. Während
Weiterbildungsmaßnahmen mit Abschluss auf das Erreichen eines anerkannten
Berufsabschlusses auf Fachkraftniveau ausgerichtet sind, dienen sonstige
Weiterbildungsmaßnahmen dem Erhalt, der Erweiterung oder der Anpassung von
bestehenden beruflichen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Im Jahr 2014
begannen rund 267 000 Personen eine sonstige Weiterbildungsmaßnahme. Der
jahresdurchschnittliche Bestand von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in
diesen Maßnahmen belief sich auf rund 78 000. Die Entwicklung der Förderungen
von Teilnahmen an sonstigen Weiterbildungsmaßnahmen ab dem Jahr 2000
kann der Tabelle zu Frage 7 entnommen werden.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 5 – Drucksache 18/553711. Was sind Berufsfelder bzw. Berufshauptgruppen, in denen bundesweit
derzeit stärkere Fachkräfteengpässe zu beobachten sind, und wie haben
sich in diesen Bereichen die Weiterbildungsmaßnahmen mit anerkannten
Berufsabschluss in den zurückliegenden zehn Jahren entwickelt (bitte die
Berufe Erzieher und Pfleger gesondert ausweisen)?
Die Bundesagentur für Arbeit führt halbjährlich eine Fachkräfteengpassanalyse
durch. In der Ende des Jahres 2014 durchgeführten Analyse wird für 27
Berufsgattungen (fünfstellige Gliederungsebene der Klassifikation der Berufe) ein
Fachkräfteengpass auf dem Anforderungsniveau Fachkraft oder Spezialist
festgestellt (vgl. hierzu Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeitsmarkt in Deutschland
– Fachkräfteengpassanalyse – Dezember 2014, Nürnberg 2014). Die
Berufsgattungen können der Tabelle a zu Frage 11 entnommen werden. Die 27
Berufsgattungen verteilen sich auf folgende sechs Berufshauptgruppen:
– Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe (26)
– Gebäude- und versorgungstechnische Berufe (34)
– Verkehr und Logistikberufe (außer Fahrzeugführung) (51)
– Führer von Fahrzeug- und Transportgeräten (52)
– Medizinische Gesundheitsberufe (81)
– Nichtmedizinische Gesundheits-, Körperpflege- und Wellnessberufe,
Medizintechnik (82)
Der statistische Nachweis von geförderten Teilnahmen an Maßnahmen der
beruflichen Weiterbildung bietet grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Zahl der
Teilnahmen nach dem Schulungsziel in der Systematik nach der Klassifizierung
der Berufe (KldB) zu differenzieren. Aufgrund des Wechsels der Systematik von
der KldB 1988 auf die KldB 2010 im Jahr 2011 können die in der
Fachkräfteengpassanalyse genannten Berufshauptgruppen rückwirkend erst ab dem
Berichtsjahr 2009 nach der KldB 2010 ausgewertet werden. Für die Jahre davor
können die Ergebnisse nach der alten KldB 1988 nicht eindeutig den sechs
angeführten Berufshauptgruppen zugeordnet werden.
Im Jahr 2014 begannen insgesamt rund 21 000 Personen eine berufliche
Weiterbildung mit Abschluss in einem der sechs oben genannten Berufshauptgruppen
und dem Schulungsziel Erzieherin bzw. Erzieher. Der Anteil dieser Berufe an
allen Eintritten belief sich auf 40 Prozent. Die Entwicklung in den Förderzahlen
kann der Tabelle zu den Fragen 11 und 12 entnommen werden.
12. Wie stellt sich der in der Frage 11 abgefragte Sachverhalt für die
Programme WeGebAU und IFlaS dar?
Wie strukturieren sich die Erwerbslosen mit und ohne Berufsausbildung Die
Entwicklung der nach den Sonderprogrammen WeGebAU und IFLAS geförderten
Teilnahmen an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung mit Abschluss in einem
anerkannten Ausbildungsberuf in einem der sechs oben genannten
Berufshauptgruppen und dem Schulungsziel Erzieherin bzw. Erzieher kann der Tabelle zu
den Fragen 11 und 12 entnommen werden.
13. Wie strukturieren sich die Erwerbslosen mit und ohne Berufsausbildung
nach Alter, Geschlecht und Migrationshintergrund, und inwiefern sind
diese Gruppen an den Weiterbildungsmaßnahmen beteiligt (bitte jeweils
absolute und relative Werte nennen)?
Ausgewählte Eckzahlen zum Migrationshintergrund von Arbeitslosen und
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung
Drucksache 18/5537 – 6 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode(ohne die Förderung nach dem Sonderprogramm WeGebAU) werden
regelmäßig in einer Sonderauswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit
veröffentlicht. Nach den letzten verfügbaren Auswertungen für den
Berichtsmonat Dezember 2014 liegt der Anteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit
Migrationshintergrund an Weiterbildungsmaßnahmen mit 34 Prozent etwas
unter ihrem Anteil an den Arbeitslosen (37,1 Prozent). Angaben hierzu sind in
der Tabelle a zu Frage 13 enthalten.
Für die weiteren Auswertungen wird statt des Migrationshintergrundes das
Merkmal Staatsangehörigkeit (Deutsche, Ausländer) herangezogen. Die
Ergebnisse können den Tabellen b und c zu Frage 13 entnommen werden.
Betrachtet man rechtskreisübergreifend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an
Weiterbildungsmaßnahmen im Jahresdurchschnitt 2014 nach deren
Berufsausbildung, so zeigt sich, dass der Anteil derjenigen ohne abgeschlossene
Berufsausbildung mit 39,2 Prozent um knapp 6 Prozentpunkte unter dem Anteil dieser
Gruppe an allen Arbeitslosen liegt. Vergleicht man die Anteile nach
Altersgruppen, lässt sich feststellen, dass der Anteil der Jüngeren (unter 25 Jahren) in
Weiterbildung mit 7,1 Prozent nur leicht und der Anteil der Älteren (50 Jahre und
älter) mit 10,5 Prozent deutlich unter dem jeweiligen Anteil an allen
Arbeitslosen liegt (8,9 bzw. 33,1 Prozent der Arbeitslosen waren unter 25 bzw. über
50 Jahre). Der Schwerpunkt der Weiterbildungsförderung liegt mit über 82
Prozent auf der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 50-Jährigen, deren Anteil
an allen Arbeitslosen 58 Prozent beträgt. Bei einer differenzierten Betrachtung
nach Qualifikationen zeigt sich, dass der Anteil bei Personen ohne
abgeschlossene Berufsausbildung (34 Prozent alle Teilnehmer an
Weiterbildungsmaßnahmen waren zwischen 25 und 50 Jahre alt und ohne Abschluss) um 6
Prozentpunkte über dem Anteil an allen Arbeitslosen liegt. Bei Personen mit
abgeschlossener Berufsausbildung liegt der Anteil an Weiterbildungsmaßnahmen
18 Prozentpunkte über dem Anteil an allen Arbeitslosen.
Mit 51,7 Prozent sind Frauen bei den Teilnehmenden an
Weiterbildungsmaßnahmen im Jahresdurchschnitt 2014 etwas stärker beteiligt als Männer. Ihr
Anteil an allen Arbeitslosen liegt bei 46 Prozent und damit um knapp 6
Prozentpunkte niedriger. Der Anteil von Frauen mit Berufsabschluss an
Weiterbildungsmaßnahmen liegt um 9 Prozentpunkte über und von Frauen ohne
abgeschlossene Berufsausbildung um 3 Prozentpunkte unter ihrem Anteilswert in der
Arbeitslosigkeit.
Der Anteil von Ausländern liegt mit 14,1 Prozent an allen Teilnehmenden an
Weiterbildungsmaßnahmen mit gut vier Prozentpunkten unter dem Anteil der
Ausländer an allen Arbeitslosen. Aus der weiteren Differenzierung nach der
Berufsausbildung ist zu erkennen, dass allein Ausländern ohne abgeschlossene
Berufsausbildung mit 8,6 Prozent unter ihrem Anteilswert an allen Arbeitslosen
liegen (13,7 Prozent). Der Anteil von Ausländern mit abgeschlossener
Berufsausbildung an Weiterbildungsmaßnahmen erreicht dagegen mit 5,2 Prozent
einen Wert, der über ihrem Anteil an allen Arbeitslosen liegt (4,1 Prozent).
14. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die
Weiterbildungsbereitschaft von Erwerbslosen?
Dem AES (Adult Education Survey) 2014 – Trendbericht des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung über das Weiterbildungsverhalten in
Deutschland – ist zu entnehmen, dass Weiterbildungsaktivitäten überwiegend von
Personen wahrgenommen werden, die erwerbstätig waren (84 Prozent). 9 Prozent
der Aktivitäten wurden von „nicht Erwerbstätigen“ wahrgenommen, 4 Prozent
von Arbeitslosen und 2 Prozent von Personen in einer Ausbildung. Gemäß den
Ausführungen im AES 2012 nennen Arbeitslose sehr viel häufiger als andere
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 7 – Drucksache 18/5537Gruppen angebotsbezogene Aspekte als Weiterbildungsbarriere. Zudem äußern
Arbeitslose häufiger Zweifel, die Anforderungen in einer Weiterbildung zu
erfüllen. Auch gesundheitliche Einschränkungen und Altersgründe werden
genannt. Die Gruppe der sonstigen Nichterwerbstätigen nennt darüber hinaus
vor allem familiäre Verpflichtungen und einen fehlenden beruflichen
Weiterbildungsbedarf häufiger als die Gesamtbevölkerung.
Aktuelle Forschungsergebnisse zur Weiterbildungsbereitschaft von
Arbeitslosen des IAB zeigen, dass bessere finanzielle Rahmenbedingungen während
einer Maßnahme die Teilnahmebereitschaft und die Erfolgschancen erhöhen
könnten. So nannten Befragte am häufigsten monetäre Aspekte als Grund, keine
Weiterbildung aufzunehmen.
Fast 64 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass niemand ihnen die
zukünftigen finanziellen Vorteile einer Weiterbildung garantieren könne. Solche
Vorteile wären beispielsweise höhere Beschäftigungssicherheit oder ein
besseres Einkommen im Anschluss an die Maßnahme. Darüber hinaus geben etwa
44 Prozent der Befragten an, sie könnten es sich nicht leisten, über den Zeitraum
von einem Jahr (oder länger) auf alternative Erwerbseinkommen zu verzichten.
Knapp 29 Prozent der Befragten konstatieren, sie seien das Lernen nicht mehr
gewohnt, etwa 21 Prozent sagen, dass eine Weiterbildung zeitlich schwierig sei,
weil Betreuungspflichten gegenüber Kindern und Angehörigen bestünden
(Quelle: Dietz, Martin; Osiander, Christopher (2014): Weiterbildung bei
Arbeitslosen: Finanzelle Aspekte sind nicht zu unterschätzen. IAB-Kurzbericht 14/
2014, Nürnberg).
15. Wie haben sich in den Jahren von 2000 bis 2014 die Zahl und der Anteil
der Abbrüche von Weiterbildungsmaßnahmen (mit und ohne anerkannten
Berufsabschluss) entwickelt (bitte jährliche Daten insgesamt und ab dem
Jahr 2005 nach SGB II und SGB III sowie dem Merkmal der
Langzeitarbeitslosigkeit nennen)?
Gemessen an allen Austritten lag der Anteil der Austritte aus Maßnahmen der
beruflichen Weiterbildung, die die Teilnahme vorzeitig beendet haben, im Jahr
2014 bei 14 Prozent. In der Zeit von 2000 bis 2014 erreichte der Anteil im Jahr
2005 mit 6,4 Prozent seinen geringsten und im Jahr 2008 mit 15,1 Prozent
seinen höchsten Wert. Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 15
entnommen werden.
16. Was sind nach Erkenntnissen der Bundesregierung die zentralen Ursachen
für die Abbrüche von Weiterbildungsmaßnahmen?
Nach den vorliegenden Erkenntnissen spielen finanzielle und motivationale
Aspekte eine Rolle bei Abbrüchen, wobei rechtskreisspezifische Besonderheiten
zu berücksichtigen sind. Im Jahr 2014 war im Rechtskreis SGB III häufigster
Abbruchgrund eine Arbeitsaufnahme. Im Rechtskreis SGB II wurden
Weiterbildungen am häufigsten aus „sonstigen Gründen“ abgebrochen. Dies ist vielfach
auf krankheitsbedingte Fehlzeiten zurückzuführen, die einen erfolgreichen
Abschluss einer Weiterbildung verhindern.
Finanzielle Aspekte können dazu führen, dass Teilnehmende eine Weiterbildung
vorzeitig zugunsten einer Arbeitsstelle beenden, um die Verdienstsituation zu
verbessern.
Drucksache 18/5537 – 8 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode17. Wie steht die Bundesregierung zu Vorschlägen, durch
Weiterbildungsprämien, Zuschüsse, Aufwandsentschädigungen oder ähnliche
Regelungen Weiterbildungsmaßnahmen für Erwerbslose besser zu ermöglichen,
vor dem Hintergrund, dass Erwerbslose in einer Weiterbildung (vor allem
im SGB II) kurzfristige, finanziell über dem Hartz IV liegende
Arbeitsangebote, Hinzuverdienstmöglichkeiten oder Mehrverdienste im Rahmen
der Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante aus finanzieller Not ggf.
vorziehen bzw. Maßnahmen abbrechen?
Will die Bundesregierung hier gesetzgeberisch tätig werden?
Die Forschungsergebnisse des IAB zeigen, dass monetäre Anreizsysteme für
den Erwerb von beruflichen Qualifikationen hilfreich sein könnten. Erste
Erfahrungen mit zusätzlichen Anreizsystemen wird das noch laufende Thüringer
Projekt „Abschlussorientierte Qualifizierung mit Anreizsystem für bis 35-jährige“
liefern. In dem Projekt in Thüringen werden monatliche
Mehraufwandspauschalen (nur im Rechtskreis SGB III) und Prämien für das Bestehen der
Zwischenoder Abschlussprüfung (in beiden Rechtskreisen) erprobt. Die Pauschalen und
Prämien sollen die Teilnahmebereitschaft und das Durchhaltevermögen junger
Menschen ohne Berufsabschluss bei der Aus- und Weiterbildung erhöhen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 3 und 14 verwiesen.
18. Inwiefern untergräbt nach Auffassung der Bundesregierung bei
Erwerbslosen ohne Berufsausbildung oder mit geringer oder veralteter Qualifikation
der Vorrang von Vermittlung die Förderung abschlussbezogener
Weiterbildungen, die nachgewiesen dauerhafte Beschäftigungschancen nachhaltig
erhöhen?
Sieht die Bundesregierung hier politischen Handlungsbedarf, zu einer
anderen Praxis zu kommen, und welche Maßnahmen wären dafür geeignet?
Nach Auffassung der Bundesregierung steht der Vermittlungsvorrang einer
Förderung nicht entgegen, wenn die Leistung für eine dauerhafte berufliche
Eingliederung erforderlich ist (§ 4 Absatz 2 SGB III). Für eine dauerhafte
Eingliederung kann insbesondere eine abschlussorientierte Weiterbildung notwendig sein.
Auch in der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist bei den Leistungen zur
Eingliederung in Arbeit die Dauerhaftigkeit der Eingliederung zu berücksichtigen
(§ 3 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 SGB II). Ein fehlender Bildungsabschluss stellt
ein schwerwiegendes Vermittlungshemmnis dar. Letztlich kann daher die
Förderung von Bildungsabschlüssen mittelfristig zur Vermeidung von
Langzeitarbeitslosigkeit und von Hilfebedürftigkeit führen. Eine nachhaltige Integration
und mittelfristige Vermeidung von Hilfebedürftigkeit tritt bei dieser Strategie
vor die unmittelbare Verringerung bzw. Beseitigung von Hilfebedürftigkeit.
19. Welche Argumente sprechen nach Ansicht der Bundesregierung dafür und
dagegen, für Erwerbslose Rechtsansprüche in der
Weiterbildungsförderung zu verankern?
Grundlegende Förderphilosophie beider Rechtskreise ist es, für eine Integration
in Arbeit das individuell und arbeitsmarktlich jeweils am besten passende
Förderinstrument zu identifizieren. Ob die Voraussetzungen für die Förderung
beruflicher Weiterbildung im Einzelfall vorliegen, prüfen und entscheiden die
Agenturen für Arbeit und Jobcenter vor Ort unter Berücksichtigung der
individuellen Fördervoraussetzungen und der regionalen Arbeitsmarktsituation im
Rahmen ihrer dezentralen Entscheidungskompetenz. Ein pauschaler
Rechtsanspruch würde dem widersprechen und die Suche nach alternativen Integrations-
und Fördermöglichkeiten deutlich erschweren.
Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 9 – Drucksache 18/553720. Welche Rechtsansprüche auf Qualifikationen hat es in der Geschichte der
Arbeitsförderung seit dem Jahr 1969 gegeben?
Der Bundesregierung sind keine Rechtsansprüche auf Qualifikationen bekannt.
21. Ist der Bundesregierung das Problem bekannt, dass erwerbsfähigen
Leistungsberechtigen ohne Berufsabschluss bei Aufnahme einer Ausbildung
die Unterstützung gestrichen wird (vgl.
www.ardmediathek.de/tv/Monitor/
Langzeitarbeitslose-Wer-sich-engagiert-/Das-Erste/Video?documentId=
26763616&bcastId=438224), und welche Schlussfolgerungen zieht sie
daraus?
Die Bundesregierung plant entsprechend den Vereinbarungen im
Koalitionsvertrag, die Schnittstellen der verschiedenen Sozialgesetzbücher zueinander sowie
diejenigen zum Bundesausbildungsförderungsgesetz systematisch
aufzuarbeiten und besser miteinander zu verzahnen. Sicherungs- und Förderlücken sollen
vermieden werden. Dies umfasst auch das Verhältnis zwischen der
Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Ausbildungsförderung, insbesondere den
Anspruchsausschluss für Auszubildende nach § 7 Absatz 5 SGB II.
Auch die Bund-Länder-Arbeitsgruppe Rechtsvereinfachung im SGB II hat eine
Weiterentwicklung dieser Schnittstelle empfohlen. Die Umsetzung der
Ergebnisse der Arbeitsgruppe Rechtsvereinfachung durch ein Neuntes Gesetz zur
Änderung des SGB II wird derzeit innerhalb der Bundesregierung geprüft.
Bei den in der Monitorsendung vom 26. Februar 2015 dargestellten Fällen
handelte es sich um eine dem Grunde nach mit Leistungen nach dem
Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) förderfähige schulische Berufsausbildung,
die zu einem Ausschluss nach § 7 Absatz 5 SGB II führt. Im Übrigen eröffnet
die berufliche Weiterbildungsförderung auch die Möglichkeit, bei Vorliegen der
gesetzlichen Voraussetzungen eine Teilnahme an berufsabschlussbezogenen
Weiterbildungen zu fördern.
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4.
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3.
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3
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4.
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5
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5.
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4
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2.
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0.
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5.
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4
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2.
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1.
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3.
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0.
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1.
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1
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14
2.
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8.
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1.
30
3.
25
9
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1.
07
6.
75
2
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6.
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3
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3.
22
4
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2.
13
7
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,7
12
6.
15
5
22
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5.
16
4
1.
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1.
12
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La
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se
zu Frage 5
Arbeitsmarktstatistik
Tabelle: Bestand an Arbeitslosen nach ausgewählten Merkmalen
Deutschland (Gebietsstand Mai 2015)
Zeitreihe - Jahresdurchschnitte
Anteil in %
Sp. 5 an Sp. 1
Anteil in %
Sp. 6 an Sp. 2
Anteil in %
Sp. 7 an Sp. 3
Anteil in %
Sp. 8 an Sp. 4
Insgesamt 15 bis unter 25 Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
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2004 4.381.281 504.381 2.796.934 1.079.967 1.490.038 203.643 940.266 346.128 34,0 40,4 33,6 32,0
2005 4.493.000 569.263 2.796.845 1.126.892 1.718.134 265.610 1.062.180 390.344 38,2 46,7 38,0 34,6
2006 4.106.697 474.884 2.558.353 1.073.458 x x x x x x x x
2007 3.760.586 402.598 2.373.532 984.238 x x x x x x x x
2008 3.258.954 338.589 2.061.212 858.982 x x x x x x x x
2009 3.414.992 375.940 2.124.328 914.598 1.429.532 184.303 902.012 343.201 41,9 49,0 42,5 37,5
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2014 2.898.388 258.301 1.681.734 958.254 1.303.259 155.791 799.361 348.084 45,0 60,3 47,5 36,3
Anteil in %
Sp. 17 an Sp.
13
Anteil in %
Sp. 18 an Sp.
14
Anteil in %
Sp. 19 an Sp.
15
Anteil in %
Sp. 20 an Sp.
16
Insgesamt 15 bis unter 25 Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter
13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24
2000 3.889.695 428.510 2.202.017 1.259.168 1.487.234 238.283 790.536 458.415 38,2 55,6 35,9 36,4
2001 3.852.564 444.074 2.245.000 1.163.490 1.413.810 239.020 771.619 403.171 36,7 53,8 34,4 34,7
2002 4.061.345 497.602 2.466.146 1.097.597 1.440.412 243.828 829.905 366.679 35,5 49,0 33,7 33,4
2003 4.376.795 516.135 2.766.392 1.094.268 1.499.381 224.520 918.174 356.687 34,3 43,5 33,2 32,6
2004 4.381.281 504.381 2.796.934 1.079.967 1.490.038 203.643 940.266 346.128 34,0 40,4 33,6 32,0
2005 2.091.008 311.077 1.169.720 610.212 515.346 89.864 274.122 151.360 24,6 28,9 23,4 24,8
2006 1.662.700 221.989 891.814 548.897 x x x x x x x x
2007 1.245.531 181.596 654.468 409.467 x x x x x x x x
2008 1.006.750 154.002 531.406 321.342 x x x x x x x x
2009 1.190.197 184.837 630.337 375.023 300.727 54.968 149.936 95.823 25,3 29,7 23,8 25,6
2010 1.075.851 148.168 529.262 398.421 244.933 42.012 110.580 92.341 22,8 28,4 20,9 23,2
2011 892.502 116.697 413.256 362.548 200.508 35.257 85.692 79.559 22,5 30,2 20,7 21,9
2012 902.342 118.521 431.590 352.232 210.444 38.405 96.017 76.022 23,3 32,4 22,2 21,6
2013 969.619 122.780 474.123 372.716 224.845 41.228 104.966 78.651 23,2 33,6 22,1 21,1
2014 933.224 110.449 451.848 370.928 212.137 38.077 98.082 75.977 22,7 34,5 21,7 20,5
Anteil in %
Sp. 29 an Sp.
25
Anteil in %
Sp. 30 an Sp.
26
Anteil in %
Sp. 31 an Sp.
27
Anteil in %
Sp. 32 an Sp.
28
Insgesamt 15 bis unter 25 Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
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25 bis unter 50
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50 Jahre und
älter Insgesamt
15 bis unter 25
Jahre
25 bis unter 50
Jahre
50 Jahre und
älter
25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
2000 - - - - - - - - - - - -
2001 - - - - - - - - - - - -
2002 - - - - - - - - - - - -
2003 - - - - - - - - - - - -
2004 - - - - - - - - - - - -
2005 2.401.993 258.186 1.627.126 516.681 1.202.788 175.745 788.059 238.984 50,1 68,1 48,4 46,3
2006 2.443.997 252.895 1.666.539 524.561 x x x x x x x x
2007 2.515.055 221.001 1.719.064 574.771 x x x x x x x x
2008 2.252.204 184.587 1.529.805 537.640 x x x x x x x x
2009 2.224.794 191.103 1.493.991 539.575 1.128.806 129.336 752.077 247.378 50,7 67,7 50,3 45,8
2010 2.163.113 177.380 1.452.707 532.930 1.094.646 122.583 735.056 236.993 50,6 69,1 50,6 44,5
2011 2.083.986 162.405 1.360.497 560.986 1.081.659 118.224 714.225 249.200 51,9 72,8 52,5 44,4
2012 1.994.785 155.623 1.271.811 567.225 1.005.032 109.668 654.750 240.603 50,4 70,5 51,5 42,4
2013 1.980.718 153.498 1.246.695 580.413 1.059.011 115.117 682.627 261.247 53,5 75,0 54,8 45,0
2014 1.965.164 147.852 1.229.886 587.326 1.091.122 117.714 701.279 272.106 55,5 79,6 57,0 46,3
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
bis einschließlich 2006 ohne Daten der zugelassenen kommunalen Träger
x - Daten liegen nicht vor
Berichtsjahr
Insgesamt
SGB III
SGB II
Insgesamt
darunter
Insgesamt
Bestand an Arbeitslosen
darunter
Ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Ohne abgeschlossene Berufsausbildung
darunter
Insgesamt
Verfahrensbedingt sind für die Jahre 2006 bis 2008 keine Aussagen zur letzten abgeschlossenen Berufsausbildung möglich.
Berichtsjahr
Berichtsjahr
zu Frage 6
Arbeitsmarktstatistik
Tabelle: Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
Deutschland und Bundesländer (Gebietsstand Mai 2015)
Zeitreihe - Jahresdurchschnitte
Helfer Anteil in %an Spalte 1 Helfer
Anteil in %
an Spalte 4 Helfer
Anteil in %
an Spalte 7
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Insgesamt 450.063 89.960 20,0 434.037 75.349 17,4 374.963 59.841 16,0
Westdeutschland 399.821 84.249 21,1 377.206 68.961 18,3 314.704 53.788 17,1
01 Schleswig-Holstein 12.868 2.951 22,9 12.327 2.635 21,4 11.770 2.268 19,3
02 Hamburg 10.630 1.257 11,8 9.688 1.255 13,0 9.132 1.080 11,8
03 Niedersachsen 41.491 10.347 24,9 35.012 7.429 21,2 34.440 7.874 22,9
04 Bremen 4.681 859 18,4 4.976 732 14,7 4.672 551 11,8
05 Nordrhein-Westfalen 98.518 20.037 20,3 95.927 18.222 19,0 78.304 13.883 17,7
06 Hessen 34.733 7.414 21,3 33.111 5.351 16,2 26.857 4.285 16,0
07 Rheinland-Pfalz 23.290 6.871 29,5 23.267 6.002 25,8 20.160 4.337 21,5
08 Baden-Württemberg 78.669 15.678 19,9 73.514 12.695 17,3 57.496 8.743 15,2
09 Bayern 89.588 18.034 20,1 83.001 13.632 16,4 65.845 9.645 14,6
10 Saarland 5.352 802 15,0 6.383 1.009 15,8 6.029 1.122 18,6
Ostdeutschland 47.042 5.559 11,8 51.763 6.001 11,6 56.077 5.820 10,4
11 Berlin 4.982 578 11,6 5.286 532 10,1 6.400 663 10,4
12 Brandenburg 4.398 707 16,1 5.038 763 15,1 6.374 796 12,5
13 Mecklenburg-Vorpommern 5.271 612 11,6 6.023 663 11,0 6.172 711 11,5
14 Sachsen 15.169 1.713 11,3 16.364 1.773 10,8 16.958 1.591 9,4
15 Sachsen-Anhalt 7.683 1.057 13,8 8.933 1.342 15,0 9.415 1.066 11,3
16 Thüringen 9.540 893 9,4 10.118 928 9,2 10.757 993 9,2
Helfer Anteil in %an Spalte 10 Helfer
Anteil in %
an Spalte 13 Helfer
Anteil in %
an Spalte 16
10 11 12 13 14 15 16 17 18
Insgesamt 269.836 39.912 14,8 206.850 28.054 13,6 255.758 32.595 12,7
Westdeutschland 218.332 34.736 15,9 168.509 24.904 14,8 199.286 28.296 14,2
01 Schleswig-Holstein 8.096 1.407 17,4 6.246 1.003 16,1 7.609 1.220 16,0
02 Hamburg 6.726 531 7,9 7.512 636 8,5 8.702 897 10,3
03 Niedersachsen 25.012 5.523 22,1 17.034 3.281 19,3 18.816 3.327 17,7
04 Bremen 3.094 360 11,6 2.498 223 8,9 2.664 256 9,6
05 Nordrhein-Westfalen 51.511 8.289 16,1 40.941 6.205 15,2 51.063 7.250 14,2
06 Hessen 20.616 3.171 15,4 16.932 2.643 15,6 22.494 3.250 14,4
07 Rheinland-Pfalz 14.992 2.721 18,1 11.063 2.011 18,2 10.889 1.976 18,1
08 Baden-Württemberg 37.759 5.245 13,9 29.907 3.899 13,0 34.493 4.514 13,1
09 Bayern 45.871 6.561 14,3 33.620 4.440 13,2 39.774 5.116 12,9
10 Saarland 4.655 928 19,9 2.755 564 20,5 2.782 491 17,7
Ostdeutschland 45.418 4.974 11,0 31.129 2.966 9,5 37.101 3.691 9,9
11 Berlin 6.408 798 12,5 4.389 441 10,0 7.127 856 12,0
12 Brandenburg 5.840 619 10,6 4.431 440 9,9 4.678 496 10,6
13 Mecklenburg-Vorpommern 5.189 740 14,3 4.039 431 10,7 5.117 600 11,7
14 Sachsen 12.735 1.155 9,1 8.065 723 9,0 9.192 782 8,5
15 Sachsen-Anhalt 7.027 690 9,8 4.628 494 10,7 5.196 470 9,0
16 Thüringen 8.219 972 11,8 5.577 437 7,8 5.791 486 8,4
Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
darunter
InsgesamtInsgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Region
2000 2001 2002
2003 2004 2005
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
Region
Helfer Anteil in %an Spalte 19 Helfer
Anteil in %
an Spalte 22 Helfer
Anteil in %
an Spalte 25
19 20 21 22 23 24 25 26 27
Insgesamt 354.288 46.862 13,2 423.440 56.727 13,4 389.048 53.790 13,8
Westdeutschland 267.397 40.045 15,0 328.311 49.463 15,1 315.726 46.945 14,9
01 Schleswig-Holstein 10.576 1.656 15,7 12.302 1.693 13,8 11.182 1.558 13,9
02 Hamburg 16.207 2.754 17,0 20.984 3.341 15,9 19.062 2.706 14,2
03 Niedersachsen 28.373 4.413 15,6 33.827 5.287 15,6 34.060 5.217 15,3
04 Bremen 4.209 487 11,6 5.645 813 14,4 4.669 604 12,9
05 Nordrhein-Westfalen 69.462 10.275 14,8 84.804 12.722 15,0 80.395 11.538 14,4
06 Hessen 27.237 4.449 16,3 32.273 5.588 17,3 32.671 5.625 17,2
07 Rheinland-Pfalz 11.993 2.223 18,5 14.139 2.278 16,1 15.726 2.639 16,8
08 Baden-Württemberg 45.123 6.513 14,4 57.991 8.046 13,9 59.237 8.188 13,8
09 Bayern 51.286 6.817 13,3 62.840 9.076 14,4 54.736 8.193 15,0
10 Saarland 2.931 457 15,6 3.507 620 17,7 3.988 678 17,0
Ostdeutschland 54.380 5.497 10,1 61.025 5.933 9,7 53.929 5.835 10,8
11 Berlin 10.869 1.541 14,2 11.080 1.322 11,9 8.845 1.219 13,8
12 Brandenburg 7.090 759 10,7 6.937 705 10,2 6.757 780 11,5
13 Mecklenburg-Vorpommern 6.330 569 9,0 7.808 650 8,3 6.366 627 9,9
14 Sachsen 14.397 1.238 8,6 16.511 1.609 9,7 14.883 1.677 11,3
15 Sachsen-Anhalt 8.566 721 8,4 8.728 656 7,5 7.763 672 8,7
16 Thüringen 7.129 669 9,4 9.962 993 10,0 9.315 861 9,2
Helfer Anteil in %an Spalte 28 Helfer
Anteil in %
an Spalte 31 Helfer
Anteil in %
an Spalte 34
28 29 30 31 32 33 34 35 36
Insgesamt 300.641 40.541 13,5 359.349 55.320 15,4 466.288 72.381 15,5
Westdeutschland 239.212 33.613 14,1 291.221 46.750 16,1 382.067 61.673 16,1
01 Schleswig-Holstein 9.545 1.485 15,6 11.548 1.926 16,7 13.857 2.053 14,8
02 Hamburg 14.404 2.002 13,9 14.031 2.207 15,7 15.329 2.024 13,2
03 Niedersachsen 28.859 4.543 15,7 35.095 6.030 17,2 45.695 7.982 17,5
04 Bremen 3.482 332 9,5 3.718 599 16,1 4.672 694 14,9
05 Nordrhein-Westfalen 61.847 8.831 14,3 73.652 10.977 14,9 97.165 14.967 15,4
06 Hessen 24.450 3.577 14,6 30.683 5.487 17,9 37.964 6.254 16,5
07 Rheinland-Pfalz 13.307 1.997 15,0 16.944 2.834 16,7 20.988 3.170 15,1
08 Baden-Württemberg 39.958 4.939 12,4 50.962 7.790 15,3 73.268 11.679 15,9
09 Bayern 40.362 5.524 13,7 50.333 8.313 16,5 67.073 11.921 17,8
10 Saarland 2.999 384 12,8 4.256 586 13,8 6.057 930 15,4
Ostdeutschland 49.283 6.288 12,8 58.934 8.049 13,7 74.941 10.135 13,5
11 Berlin 8.372 1.384 16,5 9.858 1.602 16,2 13.389 2.291 17,1
12 Brandenburg 6.982 1.157 16,6 8.504 1.489 17,5 10.201 1.548 15,2
13 Mecklenburg-Vorpommern 5.816 661 11,4 6.572 789 12,0 8.104 937 11,6
14 Sachsen 12.699 1.430 11,3 15.033 1.832 12,2 18.847 2.255 12,0
15 Sachsen-Anhalt 7.319 710 9,7 8.235 948 11,5 10.702 1.119 10,5
16 Thüringen 8.094 947 11,7 10.732 1.390 13,0 13.698 1.985 14,5
Region
Region
Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
darunter
Insgesamt
darunter
darunter
Insgesamt
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
Insgesamt
darunter
2009 2010 2011
20082006 2007
Helfer Anteil in %an Spalte 37 Helfer
Anteil in %
an Spalte 40 Helfer
Anteil in %
an Spalte 43
37 38 39 40 41 42 43 44 45
Insgesamt 477.528 71.057 14,9 456.975 71.076 15,6 490.310 77.975 15,9
Westdeutschland 389.420 59.552 15,3 369.017 58.085 15,7 393.608 63.813 16,2
01 Schleswig-Holstein 14.989 2.304 15,4 15.820 2.679 16,9 16.853 2.857 17,0
02 Hamburg 16.134 2.105 13,0 14.897 1.839 12,3 14.027 1.662 11,8
03 Niedersachsen 47.347 8.081 17,1 45.699 7.805 17,1 48.325 8.472 17,5
04 Bremen 4.819 691 14,3 4.593 648 14,1 4.742 733 15,4
05 Nordrhein-Westfalen 98.028 14.738 15,0 92.010 14.543 15,8 99.525 17.105 17,2
06 Hessen 35.542 4.956 13,9 34.164 5.093 14,9 35.734 5.569 15,6
07 Rheinland-Pfalz 21.513 3.508 16,3 21.221 3.900 18,4 23.602 4.111 17,4
08 Baden-Württemberg 74.844 10.894 14,6 67.330 10.360 15,4 71.974 11.188 15,5
09 Bayern 70.082 11.335 16,2 67.206 10.174 15,1 73.092 11.089 15,2
10 Saarland 6.121 942 15,4 6.077 1.047 17,2 5.734 1.027 17,9
Ostdeutschland 83.678 11.181 13,4 84.968 12.791 15,1 94.440 13.982 14,8
11 Berlin 18.583 3.140 16,9 19.034 3.680 19,3 20.279 3.623 17,9
12 Brandenburg 11.168 1.597 14,3 11.219 2.046 18,2 12.158 1.908 15,7
13 Mecklenburg-Vorpommern 9.063 1.055 11,6 9.524 1.231 12,9 10.056 1.321 13,1
14 Sachsen 19.241 2.110 11,0 19.198 2.319 12,1 22.721 2.851 12,5
15 Sachsen-Anhalt 10.930 1.106 10,1 11.164 1.138 10,2 12.451 1.458 11,7
16 Thüringen 14.694 2.173 14,8 14.829 2.378 16,0 16.776 2.821 16,8
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Hinweis: Daten einschließlich gemeldeter Arbeitsstellen mit Arbeitsort im Ausland, daher ergeben West- und Ostdeutschland nicht "Insgesamt"
Region
Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
darunter
Insgesamt
2012 2013 2014
zu
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zu Frage 11a
Dezember 14
Engpassberufe
Berufsgruppen und -gattungen auf Basis der Klassifikation der Berufe 2010*, sortiert nach Anforderungsniveaus
Lfd. Nr.
Anforderungsniveau
6 261 Mechatronik und Automatisierungstechnik 26112 Berufe in der Mechatronik 2 - Fachkraft
9 261 26122 Berufe in der Automatisierungstechnik 2 - Fachkraft
12 262 Energietechnik 26212 Berufe in der Bauelektrik 2 - Fachkraft
13 262 26222 Berufe in der Elektromaschinentechnik 2 - Fachkraft
14 262 26252 Berufe i.d. elektrischen Betriebstechnik 2 - Fachkraft
15 262 26262 Berufe Leitungsinstallation,-wartung 2 - Fachkraft
19 342 Klempnerei, Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik 34202 Berufe in der Klempnerei (o.S.) 2 - Fachkraft
20 342 34212 Berufe Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik 2 - Fachkraft
22 342 34232 Berufe in der Kältetechnik 2 - Fachkraft
30 512 Überwachung, Wartung Verkehrsinfrastruktur 51222 Überwachung,Wartung Eisenbahninfrastruktur 2 - Fachkraft
31 515 Überwachung u. Steuerung Verkehrsbetrieb 51522 Berufe Überwachung des Eisenbahnverkehrsbetriebs 2 - Fachkraft
32 522 Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr 52202 Triebfahrzeugführer/in Eisenbahnverkehr 2 - Fachkraft
33 813 Gesundheits-, Krankenpflege, Rettungsdienst, Geburtshilfe 81302 Berufe Gesundheits-, Krankenpflege (o.S) 2 - Fachkraft
35 813 81332 Berufe operations-/med.-techn. Assistenz 2 - Fachkraft
44 821 Altenpflege 82102 Berufe in der Altenpflege (ohne Spezialisierung) 2 - Fachkraft
45 821 82182 Berufe in der Altenpflege (s.s.T.) 2 - Fachkraft
47 825 Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik 82512 Berufe in der Orthopädie-, Rehatechnik 2 - Fachkraft Neu
48 825 82532 Berufe in der Hörgeräteakustik 2 - Fachkraft Neu
7 261 26113 Berufe in der Mechatronik 3 - Spezialist
10 261 26123 Berufe in der Automatisierungstechnik 3 - Spezialist
21 342 34213 Berufe Sanitär-, Heizungs-, Klimatechnik 3 - Spezialist
23 342 34293 Aufsichtskräfte - Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klima 3 - Spezialist
29 511 Techn. Betrieb Eisenbahn, Luft-, Schiffsverkehr 51113 Berufe im technischen Eisenbahnbetrieb 3 - Spezialist
34 813 81313 Berufe in der Fachkrankenpflege 3 - Spezialist
46 821 82183 Berufe in der Altenpflege (s.s.T.) 3 - Spezialist
49 825 82513 Berufe in der Orthopädie-, Rehatechnik 3 - Spezialist
50 825 82593 Meister Orthopädie, Rehatechnik und Hörgeräteakustik** 3 - Spezialist
1 244 Metallbau und Schweißtechnik 24414 Berufe im Metallbau 4 - Experte
2 244 24424 Berufe i.d. Schweiß-, Verbindungstechnik 4 - Experte
3 251 Maschinenbau und Betriebstechnik 25104 Berufe Maschinenbau-, Betriebstechnik (o.S.) 4 - Experte
4 252 Fahrzeug-, Luft-, Raumfahrt- und Schiffbautechnik 25214 Berufe in der Kraftfahrzeugtechnik 4 - Experte
5 252 25234 Berufe in der Luft- und Raumfahrttechnik 4 - Experte
8 261 26114 Berufe in der Mechatronik 4 - Experte
11 261 26124 Berufe in der Automatisierungstechnik 4 - Experte
16 263 26304 Berufe in der Elektrotechnik (o.S.) 4 - Experte
17 263 26334 Berufe Luftverkehrs-,Schiffs-,Fahrzeugelektronik 4 - Experte
18 272 Techn. Zeichnen, Konstruktion, Modellbau 27224 Berufe i.d. Konstruktion u. im Gerätebau 4 - Experte
24 343 Ver- und Entsorgung 34304 Berufe in der Ver- und Entsorgung (o.S.) 4 - Experte
25 431 Informatik 43104 Berufe in der Informatik (o.S.) 4 - Experte
26 431 43114 Berufe in der Wirtschaftsinformatik 4 - Experte
27 431 43124 Berufe in der technischen Informatik 4 - Experte
28 434 Softwareentwicklung, Programmierung 43414 Berufe in der Softwareentwicklung 4 - Experte
36 814 Human- und Zahnmedizin 81404 Ärzte/Ärztinnen (o. S.) 4 - Experte
37 814 81414 Fachärzte i.d. Kinder- u. Jugendmedizin 4 - Experte
38 814 81424 Fachärzte/innen in der Inneren Medizin 4 - Experte
39 814 81434 Fachärzte/innen in der Chirurgie 4 - Experte
40 814 81444 Fachärzte Hautkr.,Sinnes-Geschlechtsorg. 4 - Experte
41 814 81454 Fachärzte/-ärztinnen Anästhesiologie 4 - Experte
42 814 81464 Fachärzte Neurol.,Psychiatr.,Psychother. 4 - Experte
43 814 81484 Ärzte/Ärztinnen (s.s.T.) 4 - Experte
s.s.T - sonstige spezifische Tätigkeitsangabe
** ausgenommen sind Medizintechnik, Zahntechnik und Augenoptik
Berufsgruppe Berufsgattung
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zu Frage 13b
Arbeitsmarktstatistik
Deutschland (Gebietsstand Mai 2015)
2014 - Jahresduchschnitt
Ohne abgeschlossene
Berufsausbildung
Mit abgeschlossener
Berufsausbildung Keine Angabe
1 2 3 4
Insgesamt 2.898.388 1.303.259 1.529.500 65.629
Alter
15 - 24 Jahre 258.301 155.791 95.081 7.428
25 bis unter 50 Jahre 1.681.734 799.361 846.894 35.479
50 Jahre und älter 958.254 348.084 587.518 22.653
Geschlecht
Männer 1.565.074 692.729 837.518 34.827
Frauen 1.333.314 610.530 691.982 30.802
Staatsangehörigkeit
Deutsche 2.364.655 903.121 1.408.716 52.818
Ausländer 529.511 396.723 120.129 12.659
Keine Angabe 4.222 3.414 656 152
Insgesamt 100,0 45,0 52,8 2,3
Alter
15 - 24 Jahre 8,9 5,4 3,3 0,3
25 bis unter 50 Jahre 58,0 27,6 29,2 1,2
50 Jahre und älter 33,1 12,0 20,3 0,8
Geschlecht
Männer 54,0 23,9 28,9 1,2
Frauen 46,0 21,1 23,9 1,1
Staatsangehörigkeit
Deutsche 81,6 31,2 48,6 1,8
Ausländer 18,3 13,7 4,1 0,4
Keine Angabe 0,1 0,1 0,0 0,0
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Tabelle: Bestand an Arbeitslosen nach Alter und Berufsausbildung
Merkmal
Bestand an Arbeitslosen
Insgesamt
davon
Anteile
zu Frage 13c
Förderstatistik
Deutschland (Gebietsstand des jeweiligen Stichtags)
Berichtsjahr: 2014, Datenstand: Mai 2015
ohne abgeschlossene
Berufsausbildung
mit abgeschlossene
Berufsausbildung Keine Angabe
1 2 3 4
Insgesamt, darunter 323.994 111.961 206.386 5.647
Unter 25 Jahre 25.691 10.539 14.625 527
25 bis unter 50 Jahre 243.380 89.997 149.241 4.142
50 Jahre und älter 54.923 11.425 42.520 978
Männer 179.056 68.383 107.713 2.960
Frauen 144.937 43.577 98.673 2.687
Deutschland 275.056 83.248 187.398 4.410
Ausland 48.663 28.506 18.926 1.231
Insgesamt, darunter 151.793 59.466 89.769 2.557
Unter 25 Jahre 10.783 4.932 5.633 218
25 bis unter 50 Jahre 125.002 51.140 71.807 2.054
50 Jahre und älter 16.009 3.394 12.329 285
Männer 73.250 32.001 40.087 1.163
Frauen 78.543 27.465 49.683 1.395
Deutschland 130.325 46.385 81.906 2.034
Ausland 21.367 13.009 7.839 518
Anteile von insgesamt
Insgesamt, darunter 100,0 34,6 63,7 1,7
Unter 25 Jahre 7,9 3,3 4,5 0,2
25 bis unter 50 Jahre 75,1 27,8 46,1 1,3
50 Jahre und älter 17,0 3,5 13,1 0,3
Männer 55,3 21,1 33,2 0,9
Frauen 44,7 13,4 30,5 0,8
Deutschland 84,9 25,7 57,8 1,4
Ausland 15,0 8,8 5,8 0,4
Insgesamt, darunter 100,0 39,2 59,1 1,7
Unter 25 Jahre 7,1 3,2 3,7 0,1
25 bis unter 50 Jahre 82,4 33,7 47,3 1,4
50 Jahre und älter 10,5 2,2 8,1 0,2
Männer 48,3 21,1 26,4 0,8
Frauen 51,7 18,1 32,7 0,9
Deutschland 85,9 30,6 54,0 1,3
Ausland 14,1 8,6 5,2 0,3
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Zugang
(Jahressumme)
Bestand
(Jahresdurchschnitt)
Zugang
(Jahressumme)
Bestand
(Jahresdurchschnitt)
Eintritte und Bestand an Teilnehmenden in berufliche Weiterbildung (inkl. allg. Maßnahmen zur
Weiterbildung Reha) nach ausgewählten Personenmerkmalen
Kennung Personenmerkmale Insgesamt
davon
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ISSN 0722-8333]