[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit vom 6. September 2016 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/9593
18. Wahlperiode 08.09.2016
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Annalena Baerbock,
Matthias Gastel, weiterer Abgeordneter und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/9455 –
Schutz für Löwen und Elefanten – 17. Konferenz des Washingtoner
Artenschutzübereinkommens
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Vom 24. September bis 5. Oktober 2016 findet in Johannesburg, Südafrika die
17. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens
(CITES) statt. Das Artenschutzübereinkommen reguliert den internationalen
Handel mit wild lebenden Tier- und Pflanzenarten und trat bereits 1975
international in Kraft. Als verbindlich geltender internationaler Rechtsrahmen, kann
CITES für viele Tier- und Pflanzenarten ein wichtiger Baustein zu ihrem Schutz
sein. Allerdings muss man zur Kenntnis nehmen, dass es einen boomenden
illegalen Handel mit wilden Tieren und Pflanzen gibt. In der Liste zur
organisierten Kriminalität Interpols bestreitet der Wildtierhandel den vierten Platz nach
Drogen-, Menschenhandel und Produktpiraterie mit einem Umsatz von ca.
19 Milliarden US-Dollar jährlich.
Dennoch ist es wichtig, den Rechtsrahmen von CITES bestmöglich zu nutzen.
Anträge für die Listung von Tier- und Pflanzenarten in den entsprechenden
Anhängen des Übereinkommens werden auf den Vertragsstaaten gestellt und oft in
langwierigen und schwierigen Verfahren abgestimmt. Letztendlich ist damit
eine Listung auch immer eine politische Entscheidung der Vertragsstaaten.
Umstritten ist z. B. der Umgang mit Elfenbein. Für die kommende Konferenz liegen
zwei gegensätzliche Anträge zu einem Entscheidungsmechanismus für den
zukünftigen Elfenbeinhandel vor. Während die große Mehrheit afrikanischer
Staaten die Entwicklung eines Mechanismus zum legalen Verkauf von Elfenbein
ablehnt und ein Ende des Elfenbeinhandels fordert, halten drei südafrikanische
Staaten daran fest. Ein weiterer Antrag betrifft die afrikanischen Löwen. Neun
afrikanische Staaten beantragen die Aufnahme sämtlicher Löwenbestände
Afrikas in die höchste Schutzkategorie von CITES, Anhang I, um ein Verbot des
kommerziellen Handels mit Löwenprodukten und eine strengere Regulierung
der Ein- und Ausfuhr von Jagdtrophäen sicherzustellen. Die bedeutendsten
Exportländer sind Südafrika, Tansania, Sambia, Simbabwe, Botswana und
Namibia. Der Handel insbesondere mit Löwenknochen hat zugenommen und ist eine
der größten Bedrohungen für wildlebende Löwen in Afrika, wie im
Communiqué, der Konferenz Afrikanischer Statten von Mai 2016 festgehalten wurde. In
Südafrika werden tausende Löwen auf Farmen gezüchtet. Viele Jungtiere
dienen zunächst als Touristenattraktionen, bevor Trophäenjäger sie bei
sogenannten Gatterjagden (canned hunting) töten. Immer mehr Löwenknochen
werden als „Nebenprodukte“ dieser Jagdindustrie aus Südafrika in asiatische
Länder exportiert, vor allem um dort in der Traditionellen Chinesischen
Medizin (TCM) verwendet zu werden. Daher ist eine vorliegende Resolution zu
strengeren Anforderungen an die Ausfuhr von Jagdtrophäen sehr relevant.
Die Bundesregierung berät derzeit innerhalb der Europäischen Union über eine
abgestimmte EU-Position für die vorliegenden Anträge bei der 17. CITES
Vertragsstaatenkonferenz.
1. Unterstützt die Bundesregierung die Initiative der neun afrikanischen
Staaten, die afrikanischen Löwenbestände in Anhang I zu listen?
Falls nicht, warum nicht?
Die Bundesregierung hat das Treffen aller 28 Arealstaaten des Löwen (30. und
31. Mai 2016, Entebbe, Uganda) unterstützt. Sie begrüßt, dass diese sich dort
einvernehmlich auf ein Maßnahmenbündel verständigt haben, das sieben
verschiedene Hauptgefährdungsfaktoren dieser Art adressiert. Vor allem die Arealstaaten
des südlichen Afrikas lehnen allerdings unter Hinweis auf in ihren Staaten – im
Gegensatz zum übrigen Afrika – zunehmende Löwenbestände einen strengeren
Schutz ab.
Im Rahmen der Abstimmungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft
unterstützt Deutschland den Antrag auf Hochstufung sämtlicher Löwenpopulationen
in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA, CITES) nicht,
weil die dafür einschlägigen Kriterien nicht erfüllt sind. Nach gegenwärtigem
Stand der Beratungen ist das auch die Position der Europäischen Union für die
Teilnahme an der 17. WA Vertragsstaatenkonferenz (VSK).
Seit dem 5. Februar 2015 sind Einfuhren von Jagdtrophäen des Löwen in die
Europäische Union genehmigungspflichtig. Genehmigungsvoraussetzung ist u. a.
die legale Herkunft. Die Bundesregierung hat sich innerhalb der Union dafür
eingesetzt, dass diese den in Frage 9 gestellten Antrag zur 17. WA VSK einreicht,
mit dem eine Ausfuhrgenehmigungspflicht der Ursprungsstaaten für alle
Jagdtrophäen, also auch den Löwen, eingeführt wird.
2. Wie steht die Bundesregierung zu dem Vorschlag, die Löwenbestände
mancher Länder auf Anhang II zu belassen?
Für welche Länder und auf welcher Grundlage wäre dies nach Ansicht der
Bundesregierung ggf. begründbar?
Im Rahmen der Abstimmungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft
unterstützt Deutschland die Aufnahme der Löwenpopulationen in Anhang I, die die
Kriterien der Resolution 9.24 erfüllen. In dieser Resolution werden die
biologischen Kriterien Populationsgröße, Verbreitungsmuster und bisheriger bzw.
zukünftig angenommener Bestandsrückgang definiert. Erst wenn mindestens eines
dieser Kriterien eindeutig erfüllt ist, qualifiziert sich eine Art für die Aufnahme
in diesen Anhang.
Nach gegenwärtigem Stand der Beratungen ist das auch die Position der
Europäischen Union für die Teilnahme an der 17. WA Vertragsstaatenkonferenz. Die
Subpopulationen aus Botswana, Namibia, Südafrika und Simbabwe erfüllen nicht
die Kriterien für eine Aufnahme in Anhang I. Bei den Löwenbeständen in
Mosambik, Tansania und Sambia besteht noch Prüfungsbedarf.
3. Wie steht die Bundesregierung zum Antrag von zwölf afrikanischen Ländern
und Sri Lankas, alle Elefantenpopulationen in Anhang I von CITES
aufzunehmen und damit ein dauerhaftes, internationales Handelsverbot zu
verhängen?
Wird sie ihn innerhalb der EU und auf der CITES-Konferenz unterstützen?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum nicht?
In Bezug auf den afrikanischen Elefanten wird die Bundesregierung sich bei der
17. WA VSK vorrangig damit befassen, wie die Wilderei auf diese Tiere und der
illegale Elfenbeinhandel deutlich reduziert werden könne. Die bestehenden
Elfenbein-Aktionspläne haben bereits zu gewissen Verbesserungen geführt.
Deutschland wird sich für eine verstärkte Kontrolle ihrer Umsetzung durch die
betroffenen Parteien und notfalls auch für Handelssanktionen einsetzen.
Die Bundesregierung bedauert, dass der Konferenz kein Paket von Vorschlägen
vorgelegt worden ist, das von allen afrikanischen Arealstaaten gemeinsam
mitgetragen wird. Vielmehr konkurriert der Antrag zur Aufnahme des afrikanischen
Elefanten in Anhang I WA mit Anträgen zur Streichung von
Handelsbeschränkungen für Elefantenpopulationen, die in Anhang II eingestuft sind. Die letzteren
Anträge würden eine Wiederaufnahme des kommerziellen Elfenbeinhandels
erlauben, darum werden diese von der Bundesregierung abgelehnt.
Nach der jetzigen Rechtslage besteht bereits ein vollumfängliches Verbot des
kommerziellen Handels mit Elfenbein. Eine Aufnahme aller
Elefantenpopulationen in Anhang I könnte somit diese Rechtslage nicht weiter verschärfen. Die
Änderung von Anhängen gilt immer nur so lange, bis keine weitere Änderung
beantragt und beschlossen ist; jede Vertragspartei kann bei jeder VSK eine Änderung
des Status von gelisteten Arten beantragen. Die Aufnahme von Arten in die
Anhänge I oder II WA ist insoweit nie von unbegrenzter Dauer.
Der Antrag von zwölf afrikanischen Ländern und Sri Lankas zur Aufnahme aller
Populationen des afrikanischen Elefanten in Anhang I erfüllt nicht die dazu
bestehenden Kriterien nach der Resolution 9.24.
Eine Einstufung der afrikanischen Elefanten in Anhang I würde – wegen des
bereits bestehenden vollständigen Handelsverbots – nicht nur keinen zusätzlichen
Schutz bedeuten, sondern diesen ggf. sogar verringern. Alle Arealstaaten können
bei einer neuen Listung in Anhang I einen nationalen Vorbehalt geltend machen
und damit die Regelungen für ihr Land außer Kraft setzen.
4. Wie steht die Bundesregierung zu einer zukünftigen Wiederaufnahme des
Elfenbeinhandels?
Lehnt sie diese aufgrund der damit verbundenen Gefahren für Elefanten
grundsätzlich ab oder unterstützt sie eine zukünftige Wiederaufnahme und
wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
a) Was ist aus Sicht der Bundesregierung unter einem „hinnehmbaren Maß“
an Wilderei zu verstehen?
b) Unterstützt die Bunderegierung die Forderung der großen Mehrheit
afrikanischer Staaten mit Elefantenbeständen, die Diskussion um einen
Entscheidungsmechanismus für zukünftigen Elfenbeinhandel endgültig zu
beenden?
Die Fragen 4 bis 4b werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass angesichts des exorbitanten
Ausmaßes der Wilderei ein kommerzieller Handel mit Elfenbein nicht vertretbar ist.
Sie spricht sich daher gegen jegliche Initiativen zur dessen Wiedereröffnung aus.
Dem genannten Antrag einer Vielzahl afrikanischer Staaten, das Mandat der bei
der 14. WA VSK zur Gestaltung des Elfenbeinhandels eingerichteten
Arbeitsgruppe zu beenden, steht ein gegenteiliger Antrag Südafrikas, Namibias und
Simbabwes gegenüber. Dieser schlägt einen konkreten Entscheidungsmechanismus
zum Elfenbeinhandel vor.
Die Bundesregierung lehnt die Wiederaufnahme des Elfenbeinhandels ab. Sie
lehnt auch Beratungen über einen Handelsmechanismus ab. Dies dient auch dazu,
keine falschen Signale für eine mögliche künftige Legalisierung des
Elfenbeinhandels zu senden.
5. a) Aus welchen Herkunftsländern wurden die in der Antwort der
Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
„Einfuhr von Jagdtrophäen“ (Bundestagsdrucksache 18/6317)
angeführten 195 Löwentrophäen importiert (bitte separat nach Herkunftsländern
und jeweils für die einzelnen Jahre von 2005 bis einschließlich 2016
auflisten)?
In der unten beigefügten Tabelle werden die Einfuhren von Löwentrophäen
aufgeführt. Ab dem 5. Februar 2015 besteht eine Genehmigungspflicht für Einfuhren
von Trophäen u. a. des Löwen in die Union.
Bei den in der Tabelle aufgeführten Einfuhren handelt es sich nicht immer um
Trophäen als „ganze Tiere“, sondern entsprechend der angeführten Spalte
Beschreibung um „Körperteile“, so dass die Gesamtzahl der einzelnen Teile nicht
die Anzahl der erlegten Löwen oder Trophäen wiedergeben kann.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, SKU = Schädel, BON = Knochen, CLA = Krallen
Einfuhrjahr Beschreibung Anzahl Ur.-Land Herkunft
2005 TRO 1 Botswana wild
2005 TRO 3 Namibia wild
2005 TRO 3 Simbabwe wild
2005 TRO 6 Südafrika wild
2005 BON 7 Südafrika Zucht
2005 TRO 7 Südafrika Zucht
2005 TRO 1 Südafrika Zucht
2005 TRO 2 Tansania wild
2006 TRO 1 Benin wild
2006 TRO 4 Simbabwe wild
2006 TRO 5 Südafrika wild
2006 TRO 8 Tansania wild
2007 TRO 1 Kamerun wild
2007 TRO 1 Namibia wild
2007 TRO 4 Südafrika wild
2007 TRO 15 Südafrika Zucht
2007 TRO 4 Tansania wild
2008 SKI 1 Namibia wild
2008 SKI 1 Südafrika wild
2008 BON 2 Südafrika Zucht
2008 TRO 15 Südafrika Zucht
2008 TRO 1 Südafrika wild
2008 TRO 3 Tansania wild
2009 TRO 1 Burkina Faso wild
2009 TRO 1 Namibia wild
2009 TRO 1 Namibia wild
2009 TRO 1 Sambia wild
2009 TRO 2 Simbabwe wild
2009 TRO 7 Südafrika Zucht
2009 TRO 1 Südafrika wild
2009 TRO 6 Tansania wild
2010 TRO 1 Kamerun wild
2010 TRO 1 Mosambik wild
2010 SKI 2 Namibia wild
2010 TRO 1 Sambia wild
2010 TRO 1 Simbabwe wild
2010 TRO 9 Südafrika Zucht
2010 TRO 3 Südafrika wild
2010 TRO 2 Tansania wild
2011 TRO 1 Namibia wild
Einfuhrjahr Beschreibung Anzahl Ur.-Land Herkunft
2011 TRO 5 Sambia wild
2011 TRO 2 Simbabwe wild
2011 TRO 5 Südafrika wild
2011 TRO 2 Südafrika wild
2011 TRO 4 Südafrika Zucht
2011 CLA 18 Südafrika wild
2011 TRO 2 Tansania wild
2012 TRO 1 Kamerun wild
2012 TRO 2 Mosambik wild
2012 TRO 2 Namibia wild
2012 TRO 1 Sambia wild
2012 TRO 1 Simbabwe wild
2012 CLA 16 Südafrika wild
2012 TRO 5 Südafrika wild
2012 TRO 3 Südafrika Zucht
2012 TRO 3 Tansania wild
2013 TRO 1 Kamerun wild
2013 TRO 1 Mosambik wild
2013 TRO 1 Sambia wild
2013 TRO 1 Simbabwe wild
2013 TRO 1 Simbabwe wild
2013 TRO 11 Südafrika Zucht
2013 TRO 3 Südafrika wild
2014 TRO 1 Namibia wild
2014 TRO 1 Simbabwe wild
2014 TRO 3 Simbabwe wild
2014 TRO 3 Südafrika wild
2014 TRO 2 Tansania wild
2015 SKU 1 Simbabwe wild
2015 TRO 1 Südafrika wild
Nach Inkrafttreten der Einfuhrgenehmigungspflicht eingeführte Trophäen
2015 TRO 10 Südafrika Zucht
2015 TRO 4 Südafrika wild
2015 TRO 1 Tansania wild
2016 SKU 1 Südafrika Zucht
2016 TRO 12 Südafrika Zucht
2016 TRO 2 Tansania wild
b) Wie viele dieser Trophäen stammten von wildlebenden Löwen, und wie
viele von Zuchtlöwen aus Gatterjagden?
In der Tabelle werden auch die Trophäen aufgeführt, die nach Angaben des
Ursprungslandes Südafrika von gezüchteten Löwen stammen. Dabei kann es sich
um Löwen aus einer „Gatterjagd“ handeln, jedoch sind solche Angaben nicht in
den Ausfuhrdokumenten enthalten und daher nicht bekannt.
6. Aus welchen Herkunftsländern stammen die in der Antwort auf die Kleine
Anfrage „Einfuhr von Jagdtrophäen“ (Bundestagsdrucksache 18/6317)
angeführten Jagdtrophäen von Elefanten, Leoparden, Geparden, Braunbären,
Eisbären und Wölfen (bitte separat nach Tierart, Herkunftsländern und für
die Jahre 2004 bis 2016 auflisten)?
Elefanten
Die Einfuhren von Trophäen des Elefanten ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle. Die wesentlichen Einfuhren von Jagdtrophäen stammen aus Botsuana,
Namibia, Simbabwe und Südafrika. Elefanten aus diesen Ländern sind in
Anhang B der Verordnung (EG) Nr. 338/97 eingestuft. Seit dem 5. Februar 2015
besteht auch für Trophäen dieser Herkünfte eine Genehmigungspflicht für
Einfuhren in die Union.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
BON = Knochen, EAR = Ohren, FOO = Füße, GAR = Bekleidung, GEN =
Genitalien, HAI = Haarprodukte, LPL = große Lederprodukte, LPS = kleine
Lederprodukte, SID = Hautflanken, SKI = Häute, SKP = Hautstücke, SKU = Schädel,
TAI = Schwänze, TEE = Zähne, TRO = Trophäen, TUS = Stoßzähne
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2004 TAI 1 Botsuana 2005 TRO 1 Tansania
2004 TUS 2 Botsuana 2006 EAR 6 Botsuana
2004 TAI 2 Kamerun 2006 TAI 2 Botsuana
2004 TUS 4 Kamerun 2006 SKP 4 Botsuana
2004 TUS 2 Mosambik 2006 TUS 5 Botsuana
2004 TUS 18 Namibia 2006 TUS 6 Kamerun
2004 FOO 4 Namibia 2006 TRO 1 Kamerun
2004 EAR 1 Namibia 2006 TRO 4 Namibia
2004 TAI 2 Namibia 2006 TAI 1 Namibia
2004 SKP 4 Namibia 2006 BON 1 Namibia
2004 TEE 2 Namibia 2006 TEE 2 Namibia
2004 TRO 2 Namibia 2006 TUS 8 Namibia
2004 EAR 11 Simbabwe 2006 FOO 2 Namibia
2004 FOO 13 Simbabwe 2006 SKP 9 Namibia
2004 SKP 54 Simbabwe 2006 TUS 37 Simbabwe
2004 LPS 16 Simbabwe 2006 FOO 12 Simbabwe
2004 TUS 20 Simbabwe 2006 TEE 12 Simbabwe
2004 BON 6 Simbabwe 2006 BON 1 Simbabwe
2004 TRO 2 Simbabwe 2006 SKU 1 Simbabwe
2004 TAI 8 Simbabwe 2006 TAI 1 Simbabwe
2004 TEE 4 Simbabwe 2006 TRO 7 Simbabwe
2004 TRO 1 Tansania 2006 SKP 9 Simbabwe
2004 TUS 2 Tansania 2006 EAR 9 Simbabwe
2005 TRO 1 Botsuana 2006 TUS 2 Südafrika
2005 TUS 10 Kamerun 2006 TRO 1 Südafrika
2005 TRO 2 Kamerun 2006 TUS 4 Tansania
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2005 TAI 3 Kamerun 2006 TRO 1 Tansania
2005 TUS 28 Namibia 2007 SKI 4 Botsuana
2005 SKP 29 Namibia 2007 TUS 8 Botsuana
2005 TRO 3 Namibia 2007 TRO 1 Botsuana
2005 GEN 1 Namibia 2007 FOO 8 Botsuana
2005 FOO 5 Namibia 2007 EAR 4 Botsuana
2005 TAI 3 Namibia 2007 TUS 8 Kamerun
2005 BON 1 Namibia 2007 SKP 13 Namibia
2005 EAR 3 Namibia 2007 TUS 12 Namibia
2005 SKU 1 Namibia 2007 EAR 1 Namibia
2005 TRO 10 Simbabwe 2007 FOO 4 Namibia
2005 SKP 13 Simbabwe 2007 TAI 3 Namibia
2005 FOO 12 Simbabwe 2007 TUS 18 Simbabwe
2005 TUS 50 Simbabwe 2007 SKP 10 Simbabwe
2005 BON 1 Simbabwe 2007 TRO 8 Simbabwe
2005 TAI 3 Simbabwe 2007 TRO 1 Südafrika
2005 EAR 2 Simbabwe 2007 TRO 1 Tansania
2005 TEE 6 Südafrika 2007 TUS 2 Tansania
2005 TAI 1 Südafrika 2008 TUS 2 Botsuana
2005 TUS 2 Tansania 2008 EAR 2 Botsuana
2008 FOO 4 Botsuana 2009 SKP 1 Südafrika
2008 TAI 1 Kamerun 2009 TUS 10 Tansania
2008 TUS 6 Kamerun 2009 SKI 2 Tansania
2008 TRO 2 Kamerun 2009 TAI 1 Tansania
2008 SKP 21 Namibia 2009 TRO 6 Tansania
2008 TUS 14 Namibia 2010 FOO 1 Botsuana
2008 EAR 11 Namibia 2010 TRO 1 Botsuana
2008 SKU 1 Namibia 2010 SKU 1 Botsuana
2008 BON 2 Namibia 2010 TUS 8 Botsuana
2008 TAI 2 Namibia 2010 TAI 2 Botsuana
2008 TUS 32 Simbabwe 2010 SKP 2 Botsuana
2008 SID 10 Simbabwe 2010 EAR 2 Botsuana
2008 FOO 15 Simbabwe 2010 TEE 2 Botsuana
2008 TRO 5 Simbabwe 2010 TAI 2 Kamerun
2008 TEE 4 Simbabwe 2010 TUS 8 Kamerun
2008 LPL 2 Simbabwe 2010 TRO 2 Kamerun
2008 SKU 1 Simbabwe 2010 TUS 2 Mosambik
2008 EAR 5 Simbabwe 2010 TRO 1 Mosambik
2008 BON 1 Simbabwe 2010 SKP 31 Namibia
2008 TAI 9 Simbabwe 2010 TUS 14 Namibia
2008 SKP 1 Simbabwe 2010 EAR 10 Namibia
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2008 TUS 2 Südafrika 2010 FOO 12 Namibia
2008 TUS 2 Tansania 2010 TAI 5 Namibia
2009 TUS 12 Botsuana 2010 BON 8 Namibia
2009 TAI 3 Botsuana 2010 HAI 2 Namibia
2009 SKP 3 Botsuana 2010 SKI 3 Namibia
2009 TRO Kamerun 2010 TUS 2 Sambia
2009 TUS 2 Kamerun 2010 TUS 25 Simbabwe
2009 TUS 2 Mosambik 2010 SKP 12 Simbabwe
2009 TUS 12 Namibia 2010 FOO 9 Simbabwe
2009 SKP 11 Namibia 2010 SKU 1 Simbabwe
2009 FOO 4 Namibia 2010 EAR 8 Simbabwe
2009 EAR 2 Namibia 2010 HAI 2 Simbabwe
2009 TAI 3 Namibia 2010 TAI 6 Simbabwe
2009 TRO 2 Namibia 2010 SKI 3 Simbabwe
2009 TUS 2 Sambia 2010 TEE 4 Simbabwe
2009 FOO 11 Simbabwe 2010 TUS 2 Südafrika
2009 TAI 10 Simbabwe 2010 TUS 2 Tansania
2009 SKP 33 Simbabwe 2010 TRO 1 Tansania
2009 TUS 34 Simbabwe 2011 EAR 1 Botsuana
2009 SKU 1 Simbabwe 2011 SKP 1 Botsuana
2009 TEE 5 Simbabwe 2011 TAI 1 Botsuana
2009 TRO 1 Simbabwe 2011 TUS 4 Botsuana
2009 SKI 1 Simbabwe 2011 TUS 13 Namibia
2009 LPS 3 Simbabwe 2011 SKP 22 Namibia
2009 EAR 5 Simbabwe 2011 EAR 6 Namibia
2009 HAI 2 Simbabwe 2011 LPL 1 Namibia
2009 TAI 3 Südafrika 2011 FOO 4 Namibia
2009 TUS 8 Südafrika 2011 TEE 2 Namibia
2009 EAR 4 Südafrika 2011 TAI 5 Namibia
2009 SKI 1 Südafrika 2011 FOO 13 Simbabwe
2009 FOO 4 Südafrika 2011 SKP 32 Simbabwe
2011 TUS 18 Simbabwe 2013 TEE 1 Botsuana
2011 TAI 16 Simbabwe 2013 GAR 2 Botsuana
2011 TEE 17 Simbabwe 2013 LPS 4 Botsuana
2011 HAI 3 Simbabwe 2013 FOO 2 Botsuana
2011 BON 6 Simbabwe 2013 TAI 1 Botsuana
2011 TRO 2 Simbabwe 2013 SKP 5 Botsuana
2011 SKU 1 Simbabwe 2013 HAI 2 Botsuana
2011 EAR 8 Simbabwe 2013 TUS 4 Botsuana
2011 TUS 10 Südafrika 2013 TRO 2 Mosambik
2011 FOO 10 Südafrika 2013 TUS 4 Mosambik
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2011 SKP 13 Südafrika 2013 TUS 8 Namibia
2011 EAR 2 Südafrika 2013 TRO 1 Namibia
2011 LPL 1 Südafrika 2013 FOO 4 Namibia
2011 SKI 1 Südafrika 2013 EAR 19 Simbabwe
2011 TAI 3 Südafrika 2013 FOO 28 Simbabwe
2011 TRO 4 Tansania 2013 TUS 36 Simbabwe
2011 TUS 6 Tansania 2013 TEE 18 Simbabwe
2012 EAR 10 Botsuana 2013 TAI 15 Simbabwe
2012 LPS 13 Botsuana 2013 SKP 33 Simbabwe
2012 TUS 18 Botsuana 2013 LPS 10 Simbabwe
2012 FOO 12 Botsuana 2013 SKI 9 Simbabwe
2012 SKP 2 Botsuana 2013 BON 2 Simbabwe
2012 TAI 5 Botsuana 2013 GAR 2 Simbabwe
2012 BON 1 Botsuana 2013 SKU 2 Simbabwe
2012 TUS 2 Kamerun 2013 FOO 10 Südafrika
2012 TRO 2 Kamerun 2013 SKP 4 Südafrika
2012 TRO 3 Mosambik 2013 TUS 6 Südafrika
2012 TUS 8 Mosambik 2013 SKI 1 Südafrika
2012 SKP 42 Namibia 2013 TAI 1 Südafrika
2012 LPL 13 Namibia 2013 TEE 1 Südafrika
2012 HAI 10 Namibia 2013 SKI 1 Tansania
2012 FOO 15 Namibia 2014 TUS 6 Botsuana
2012 TUS 16 Namibia 2014 TEE 4 Botsuana
2012 TAI 5 Namibia 2014 SKP 1 Botsuana
2012 EAR 9 Namibia 2014 TAI 1 Botsuana
2012 LPS 12 Simbabwe 2014 LPS 3 Botsuana
2012 TUS 30 Simbabwe 2014 TUS 12 Mosambik
2012 SKP 16 Simbabwe 2014 TAI 1 Mosambik
2012 FOO 6 Simbabwe 2014 EAR 2 Mosambik
2012 TAI 7 Simbabwe 2014 SKP 6 Mosambik
2012 BON 2 Simbabwe 2014 TRO 6 Mosambik
2012 SKU 1 Simbabwe 2014 TUS 18 Namibia
2012 TEE 4 Simbabwe 2014 SKP 13 Namibia
2012 LPL 5 Simbabwe 2014 FOO 10 Namibia
2012 SKI 7 Simbabwe 2014 TAI 5 Namibia
2012 EAR 9 Simbabwe 2014 EAR 5 Namibia
2012 TUS 2 Südafrika 2014 SKU 3 Namibia
2012 SKP 9 Südafrika 2014 BON 2 Namibia
2012 SKU 1 Südafrika 2014 SKI 1 Namibia
2012 TAI 1 Südafrika 2014 LPS 1 Namibia
2012 TRO 3 Tansania 2014 TUS 16 Simbabwe
2012 TUS 4 Tansania 2014 SKP 11 Simbabwe
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2014 LPS 11 Simbabwe
2014 SKU 1 Simbabwe
2014 SKI 1 Simbabwe
2014 EAR 4 Simbabwe
2014 FOO 8 Simbabwe
2014 TEE 2 Simbabwe
2014 TAI 4 Simbabwe
2014 TRO 1 Südafrika
2014 TUS 2 Südafrika
2015 EAR 2 Namibia
2015 EAR 2 Namibia
2015 BON 2 Namibia
2015 FOO 4 Namibia
2015 SKU 1 Namibia
2015 TUS 2 Namibia
2015 SKP 7 Namibia
2015 TAI 1 Namibia
2015 TAI 1 Simbabwe
2015 SKP 6 Simbabwe
2015 LPS 8 Simbabwe
2015 TUS 2 Simbabwe
2015 TUS 2 Mosambik
2015 TRO 2 Namibia
2015 TUS 9 Namibia
2015 SKP 4 Namibia
2015 TUS 47 Simbabwe
2015 TRO 23 Simbabwe
2015 SKP 5 Simbabwe
2015 TEE 2 Simbabwe
2016 TUS 10 Namibia
2016 TRO 4 Namibia
2016 TUS 30 Simbabwe
2016 TRO 10 Simbabwe
2016 EAR 2 Simbabwe
2016 TAI 2 Simbabwe
2016 TRO 3 Südafrika
2016 TUS 6 Südafrika
2016 TAI 1 Südafrika
Leoparden
Die Einfuhren von Trophäen des Leoparden ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle. Die Ausfuhr-Quoten der Ursprungsländer zur Art Leopard wurden mit
der WA Resolution Conf. 10.14 (rev. CoP 16) festgelegt. Die Einfuhren stammen
überwiegend aus Namibia, das über eine jährliche Ausfuhrquote von 250
Jagdtrophäen verfügt.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, SKP = Fellteile, SKU = Schädel
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2004 SKI 1 Namibia 2004 TRO 7 Simbabwe
2004 TRO 34 Namibia 2004 TRO 1 Südafrika
2004 TRO 1 Sambia 2004 TRO 12 Tansania
2005 TRO 1 Äthiopien 2012 TRO 18 Namibia
2005 TRO 4 Botswana 2012 SKU 1 Namibia
2005 TRO 31 Namibia 2012 TRO 4 Sambia
2005 TRO 7 Simbabwe 2012 SKU 1 Simbabwe
2005 TRO 5 Tansania 2012 SKI 1 Simbabwe
2006 TRO 1 Botswana 2012 TRO 8 Simbabwe
2006 TRO 1 Mosambik 2012 TRO 3 Südafrika
2006 TRO 34 Namibia 2012 TRO 7 Tansania
2006 TRO 11 Simbabwe 2013 TRO 1 Äthiopien
2006 TRO 1 Südafrika 2013 TRO 1 Botswana
2006 TRO 8 Tansania 2013 TRO 1 Mosambik
2007 TRO 1 Mosambik 2013 TRO 16 Namibia
2007 TRO 29 Namibia 2013 TRO 2 Sambia
2007 TRO 3 Simbabwe 2013 TRO 8 Simbabwe
2007 TRO 6 Tansania 2013 TRO 2 Südafrika
2008 TRO 27 Namibia 2013 TRO 4 Tansania
2008 TRO 2 Sambia 2013 TRO 1 Zentralafrik.
Rep.
2008 TRO 4 Simbabwe 2014 TRO 5 Mosambik
2008 TRO 5 Tansania 2014 TRO 19 Namibia
2009 SKP 2 Mosambik 2014 TRO 4 Simbabwe
2009 SKI 1 Namibia 2014 TRO 1 Südafrika
2009 TRO 42 Namibia 2014 TRO 7 Tansania
2009 TRO 3 Sambia 2015 TRO 2 Mosambik
2009 TRO 5 Simbabwe 2015 TRO 15 Namibia
2009 TRO 10 Tansania 2015 TRO 2 Simbabwe
2009 TRO 1 Zentralafrik.
Rep.
2015 TRO 2 Südafrika
2010 TRO 1 Botswana 2015 TRO 5 Tansania
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung
Anzahl Ur.-Land
2010 TRO 1 Mosambik 2015 TRO 3 Zentralafrik.
Rep.
2010 SKI 1 Namibia 2016 TRO 8 Namibia
2010 TRO 17 Namibia 2016 TRO 4 Simbabwe
2010 TRO 1 Sambia 2016 SKU 1 Südafrika
2010 TRO 4 Simbabwe 2016 TRO 1 Südafrika
2010 SKI 1 Simbabwe 2016 TRO 6 Tansania
2010 SKU 1 Simbabwe 2016 TRO 1 Zentralafrik.
Rep.
2010 TRO 4 Tansania
2011 TRO 1 Namibia
2011 TRO 6 Sambia
2011 TRO 8 Simbabwe
2011 TRO 2 Südafrika
2011 TRO 8 Tansania
2011 TRO 1 Uganda
2012 TRO 5 Mosambik
Die Europäische Union hat zur 17. VSK WA einen Vorschlag eingereicht, um zu
prüfen, ob die bei der letzten VSK aktualisierten Quoten erneut angepasst werden
müssen, um die freilebenden Bestände in der Natur nicht zu beeinträchtigen.
Geparden
Die Einfuhren von Trophäen des Geparden ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle.
Die jährlichen Ausfuhrquoten für lebende Exemplare und Jagdtrophäen wurden
durch die CITES VSK wie folgt festgesetzt: Botsuana: 5; Namibia:150;
Simbabwe: 50.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, SKU = Schädel
Einfuhrjahr Beschreibung Anzahl Ur.-Land
2004 TRO 19 Namibia
2005 TRO 29 Namibia
2005 SKU 1 Namibia
2005 SKI 3 Namibia
2006 TRO 36 Namibia
2007 TRO 33 Namibia
2008 SKI 3 Namibia
2008 TRO 42 Namibia
2009 TRO 33 Namibia
2010 TRO 5 Namibia
2011 TRO 6 Namibia
2011 SKI 1 Namibia
2011 TRO 1 Simbabwe
2012 TRO 12 Namibia
2013 TRO 13 Namibia
2014 TRO 17 Namibia
2015 TRO 6 Namibia
2016 TRO 11 Namibia
Braunbär
Die Einfuhren von Trophäen des Braunbären ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle.
Für das Ursprungsland Kanada sind die Populationen, aus denen die Exemplare
stammten, mit angegeben, da Einfuhren nicht aus allen Populationen Kanadas
genehmigt werden.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, SKU = Schädel
Einfuhrjahr Beschreibung Anzahl Ur.-Land
2004 TRO 20 Rumänien
2004 TRO 32 Russland
2004 TRO 6 USA
Einfuhrjahr
Beschreibung Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung Anzahl Ur.-Land
2005 TRO 3 Kroatien 2011 TRO 8 Kroatien
2005 TRO 1 Rumänien 2011 TRO 38 Russland
2005 SKU 2 Russland 2011 SKU 1 Russland
2005 SKI 3 Russland 2011 TRO 2 USA
2005 TRO 26 Russland
2012 TRO 1
Kanada
Population
Yukon
2005 TRO 1 USA 2012 TRO 20 Russland
2006 TRO 4
Kanada
Population
Yukon
2012 TRO 6 USA
2006 TRO 2 Kroatien 2012 SKU 1 USA
2006 TRO 10 Rumänien 2013 TRO 1 Kanada
2006 TRO 26 Russland 2013 TRO 2 Kroatien
2006 SKI 2 Russland 2013 TRO 27 Russland
2006 TRO 3 USA 2013 TRO 4 USA
2006 SKI 1 USA
2014 TRO 1
Kanada,
Population
North-West-
Territories
2007 TRO 1
Kanada
Population
Yukon
2014 TRO 25 Russland
2007 TRO 3 Kroatien 2014 TRO 2 USA
2007 TRO 1 Rumänien 2015 TRO 9 Russland
2007 SKI 1 Russland 2015 TRO 8 USA
2007 TRO 22 Russland 2016 TRO 13 Russland
2007 TRO 2 USA 2016 SKI 1 Russland
2008 TRO 40 Russland 2016 TRO 3 USA
2008 TRO 4 USA
2009 TRO 3 Kroatien
2009 TRO 39 Russland
2009 TRO 1 USA
2010 TRO 1
Kanada
Population
Yukon
2010 TRO 1 Kroatien
2010 TRO 17 Russland
2010 SKI 2 USA
2010 TRO 4 USA
2011 TRO 1
Kanada
Population
Yukon
Eisbär
Die Einfuhren von Trophäen des Eisbären ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle. Seit dem 5. Februar 2015 besteht eine Einfuhrgenehmigungspflicht.
Die betroffenen kanadischen Populationen werden angegeben, da Einfuhren nicht
aus allen kanadischen Populationen genehmigt werden.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, BON = Knochen
Einfuhrjahr Beschreibung Anzahl Ur.-Land
2004 TRO 2 Kanada
2005 TRO 1 Kanada
2008 SKI 1 Kanada
2008 TRO 1 Kanada
2008 BON 273 (1 Skelett Kanada
2009 TRO 4 Kanada
2010 TRO 3 Kanada
2011 TRO 1 Kanada
2012 TRO 1 Kanada, Population Gulf of Boothia
2012 TRO 1 Kanada, Population Lancaster Sound Nunavut
2013 TRO 1 Kanada, Population Foxe Basin
2014 TRO 1 Kanada, Population Lancaster Sound Nunavut
Inkraftreten der Einfuhrgenehmigungspflicht
2015 TRO 1 Kanada, Population Foxe Basin
2015 TRO 1 Kanada, Population Lancaster Sound Nunavut
Wölfe
Die Einfuhren von Trophäen des Wolfs ergeben sich aus der nachstehenden
Tabelle.
Folgende Abkürzungen wurden in der Spalte „Beschreibung“ der folgenden
Tabelle verwendet:
TRO = Trophäe, SKI = Fell, SKU = Schädel
Einfuhrjahr
Beschreibung Anzahl Ur.-Land
Einfuhrjahr
Beschreibung Anzahl Ur.-Land
2004 TRO 1 Bulgarien 2011 TRO 7 Kanada
2004 TRO 6 Kanada 2011 TRO 1 Kasachstan
2004 SKI 3 Kanada 2011 SKI 1 Russland
2004 SKI 1 Kasachstan 2011 TRO 5 Russland
2004 SKI 1 Litauen 2011 SKU 2 Russland
2004 TRO 1 Mongolei 2011 TRO 1 USA
2004 TRO 2 Rumänien 2012 TRO 4 Kanada
2004 TRO 6 Russland 2012 SKI 2 Kanada
2005 TRO 10 Kanada 2012 TRO 1 Kasachstan
2005 SKU 1 Kanada 2012 TRO 3 Russland
2005 SKI 5 Kanada 2012 SKI 1 Russland
2005 TRO 11 Russland 2012 TRO 1 USA
2005 SKI 1 Russland 2013 TRO 5 Kanada
2005 TRO 1 USA 2013 SKI 1 Kanada
2006 TRO 1 Bulgarien 2013 SKU 1 Kanada
2006 SKI 1 Kanada 2013 TRO 1 Russland
2006 TRO 6 Kanada 2014 TRO 7 Kanada
2006 TRO 1 Rumänien 2014 TRO 1 Kasachstan
2006 TRO 4 Russland 2014 TRO 1 Russland
2007 SKI 1 Kanada 2014 TRO 1 USA
2007 SKU 1 Kanada 2015 SKI 1 Kanada
2007 TRO 5 Kanada 2015 TRO 3 Kanada
2007 TRO 2 Mongolei 2015 SKU 1 Russland
2007 TRO 4 Russland 2015 SKI 1 Russland
2008 SKI 3 Kanada 2015 TRO 3 USA
2008 TRO 9 Kanada 2016 TRO 3 Kanada
2008 SKI 1 Mongolei 2016 SKU 1 Kanada
2008 TRO 8 Russland 2016 TRO 1 Kasachstan
2009 TRO 2 Kanada 2016 SKI 3 Russland
2009 SKI 5 Kanada 2016 TRO 4 Russland
2009 TRO 2 Russland
2009 TRO 2 USA
2010 TRO 7 Kanada
2010 TRO 3 USA
7. Teilt die Bundesregierung die Sorge führender Experten und vieler
Herkunftsländer, dass der boomende Handel mit Löwenknochen, als Ersatz für
Tigerprodukte, eine Bedrohung für wildlebende Löwen darstellt?
Falls nein, warum nicht?
a) Was unternimmt die Bundesregierung angesichts der im September 2016
beginnenden 17. CITES-Vertragsstaatenkonferenz, um den Handel mit
Löwenknochen und anderen -produkten auf internationaler Ebene zu
verbieten bzw. zu reduzieren?
b) Welche konkreten Schritte will die Bundesregierung ergreifen, um der
zunehmenden Bedrohung wildlebender Löwen durch den Handel mit
Löwenknochen – insbesondere aus der südafrikanischen Zucht- und
Jagdindustrie – entgegenzutreten?
Die Fragen 7 bis 7b werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung sieht die Ursprungsstaaten in der Verantwortung, eine Jagd
und Ausfuhr von Trophäen nur zuzulassen, wenn diese für die wildlebenden
Bestände unbedenklich und legal bleiben.
In dem Communiqué der in der Antwort zu Frage 1 erwähnten Zusammenkunft
der Arealstaaten des Löwen haben diese den zunehmenden Handel mit
Löwenknochen als eine der sieben Hauptgefährdungsfaktoren dieser Art bezeichnet. Sie
möchten, dass eine Untersuchung zum legalen und illegalen Handel von
freilebenden Löwen, einschließlich Löwenknochen durchgeführt wird. Die
Bundesregierung hat Hinweise darauf, dass die afrikanischen Arealstaaten die
Schlussfolgerungen aus dem gemeinsamen Communiqué in die Beratungen zur 17. WA
VSK einbringen, soweit diese eine Relevanz zum internationalen Handel mit dem
Löwen oder Löwenknochen haben. Die Bundesregierung wird sich mit den
Ergebnissen einer solchen Untersuchung intensiv auseinandersetzen und die
afrikanischen Staaten darin unterstützen zu einem möglichst breiten Konsens bei der
Bekämpfung der Wilderei zu erzielen.
8. Inwiefern und auf Grundlage welcher Informationen setzen die EU und
Deutschland derzeit die Anforderung der Richtlinie der Wissenschaftlichen
Prüfgruppe der EU um, wonach die Einfuhr von Jagdtrophäen streng
geschützter Arten nur dann genehmigungsfähig ist, wenn diese einen
„nachweislichen und greifbaren“ Beitrag zum Erhalt der betroffenen Art leistet?
Das Bundesamt für Naturschutz trifft im Rahmen von Einfuhrverfahren bei
Jagdtrophäen Entscheidungen, die auf Empfehlungen der Wissenschaftlichen
Prüfgruppe (Scientific Review Group -SRG-) nach Artikel 17 der Verordnung
(EG) Nr. 338/97 beruhen. Die durch die SRG festgelegten Leitlinien
berücksichtigen insbesondere die Frage, ob Jagdtrophäen von Arten des Anhang A die
Voraussetzung des Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a) ii) Verordnung (EG) Nr. 338/97
erfüllen; die aufgeführten Kriterien stellen damit bei den Einzelentscheidungen
sicher, dass die Einfuhr zu Zwecken erfolgt, die dem Überleben der betreffenden
Art nicht abträglich sind.
Die Einfuhr der Jagdtrophäen streng geschützter Arten ist ferner nur dann
genehmigungsfähig, wenn diese einen signifikanten und greifbaren Beitrag zum Erhalt
der betroffenen Art leisten. Ob und wie die Jagd einen Beitrag zum Artenschutz
leistet, wird nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalls und auf der
Grundlage aktuell zur Verfügung stehender Informationen und Stellungnahmen der
SRG berücksichtigt.
Der von der Europäischen Union auf Initiative Deutschlands zur Beratung bei der
17. VSK WA eingebrachte Resolutionsentwurf zu Jagdtrophäen empfiehlt, dass
Jagdaktivitäten für „Anhang I-Arten“ einen greifbaren Beitrag zum Erhalt der
betroffenen Art leisten sollten. Wenn dieser Antrag sich durchsetzt, würde sich der
internationale Standard für die Einfuhr von Jagdtrophäen dem europäischen
Standard deutlich annähern.
9. Setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass die Forderungen nach einer
Genehmigungspflicht und verbindliche Prüfkriterien, die in der für die
17. Vertragsstaatenkonferenz eingebrachten Resolution zu strengeren
Anforderungen an die Ausfuhr von Jagdtrophäen stehen, auch im EU
Artenschutzrecht umgesetzt werden?
Der Antrag der Europäischen Union für die 17. WA VSK zu Jagdtrophäen geht
auf deutsche Initiative zurück, wie auch ähnliche Initiativen zur letzten VSK und
wie auch die Etablierung von Einfuhrvorschriften auf europäischer Ebene für
Jagdtrophäen für bestimmte Arten des Anhangs B der EG-VO 338/97. Wenn die
genannte Initiative bei der Vertragsstaatenkonferenz erfolgreich ist, wofür die
Bundesregierung weiterhin wirbt, wird sie sich auch für deren Umsetzung im
Gemeinschaftsrecht einsetzen.
10. Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, bis wann und wie konkret die
EU die gezielte Überwachung der Durchführung der EU-Vorschrift für die
Einfuhr von Jagdtrophäen in die EU umsetzen will, entsprechend dem EU-
Aktionsplan gegen illegalen Wildtierhandel und der erneuten Bekräftigung
dieser Forderung durch den Umweltrat am 20. Juni 2016?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung auf nationaler Ebene aus
dieser Aufforderung?
Die Bundesregierung hat in den Schlussfolgerungen des Umweltrats vom 20. Juni
2016 zum Europäischen Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des illegalen
Artenhandels die Aufforderung an die Mitgliedstaaten unterstützt, sicherzustellen,
dass die eingeführten Trophäen im Einklang mit den einschlägigen EU-
Rechtsvorschriften von legaler und nachhaltiger Herkunft sind und der Stellungnahme
der Wissenschaftlichen Prüfungsgruppe Rechnung getragen wird. Die
Europäische Kommission hat sich in dem Aktionsplan vorgenommen, eine gezielte
Überwachung dieser Vorschriften vorzunehmen und dazu den Zeitrahmen
„Unbegrenzt, mit einem ersten wichtigen Meilenstein Ende 2016“ genannt. Weitere
Informationen zu Zeitpunkt sowie Art und Weise der Überwachung liegen der
Bundesregierung nicht vor. Die Genehmigungspraxis in Deutschland zur Einfuhr von
Jagdtrophäen entspricht den europäischen Vorgaben. Insoweit sind für
Deutschland keine besonderen Konsequenzen zu ziehen.
11. Wie lange werden die Ermittlungen zu den am 20. Mai 2016 am Flughafen
Berlin-Schönefeld beschlagnahmten 625 Kilogramm illegalen Elfenbeins
voraussichtlich dauern?
Es handelt sich um ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Cottbus. Der
Bundesregierung ist es nicht möglich, Angaben zur voraussichtlichen Dauer des
Verfahrens zu machen.
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ISSN 0722-8333]