[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit vom 7. April 2017 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 18/11919
18. Wahlperiode 11.04.2017
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Lisa Paus, Christian Kühn (Tübingen),
Dr. Gerhard Schick, weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 18/11486 –
Share Deals am deutschen Portfoliomarkt
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erfasst in der
Datenbank Wohnungstransaktionen seit 1999 Transaktionen von großen
Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen und seit dem zweiten Halbjahr 2006
zusätzlich Transaktionen kleinerer Wohnungsportfolios zwischen 100 und 800
Wohnungen. Die Datenbank basiert auf systematischen Recherchen
unterschiedlicher Print- und Internetquellen. Der Handel mit Mietwohnungsbeständen und
Wohnungsunternehmen übertrifft alle Rekorde.
Das Transaktionsvolumen am Immobilienmarkt stieg bis 2015 stetig an – von
13,4 Mrd. Euro 2009 auf 79 Mrd. Euro 2015. Immobilien zirkulieren
zunehmend zwischen wenigen großen Marktteilnehmern. Der Anteil von
Wiederverkäufen an den gesamten Transaktionen großer Wohnungsbestände erreichte
2011 sowie im ersten Halbjahr 2015 laut dem BBSR den Spitzenwert von
94 Prozent.
Immobilientransaktionen unterliegen grundsätzlich der Grunderwerbsteuer,
wobei die Einnahmen an die Länder gehen. Dies gilt vor allem dann, wenn das
Grundstück selbst direkt vom Käufer erworben wird (Asset Deal). Um
Grunderwerbsteuer zu vermeiden, werden daher oftmals nicht die Grundstücke selbst,
sondern Anteile an grundbesitzenden Unternehmen (Shares) verkauft. Für
diesen Fall fällt keine Grunderwerbsteuer an – jedenfalls dann nicht, wenn weniger
als 95 Prozent der Unternehmensanteile erworben werden (Share Deal).
Grunderwerbsteuer fällt erst an, wenn mindestens 95 Prozent dieser
Unternehmensanteile (zum Beispiel Aktien) auf den Käufer übergehen.
Von dieser Gestaltungsmöglichkeit profitieren insbesondere große
Marktteilnehmer. Um Grunderwerbsteuer zu vermeiden, führen sie oftmals solche Share
Deals durch und bleiben mit maximal 94,9 Prozent gekauften Anteilen gerade
unter der Grenze der Steuerpflicht. Bei einer Besteuerung von Share Deals
würden sich der Handel mit großen Immobilienbeständen und die Fusion großer
Wohnungsunternehmen weniger lohnen. Im Ergebnis würde die aus
Verbrauchersicht hoch problematische Konzentration von Wohnungsbeständen in
immer größeren Immobilienunternehmen eingeschränkt. Die Konzentration von
Wohnungsbeständen in Händen großer Marktteilnehmer birgt die Gefahr
steigender Mietpreise in Ballungszentren und schwächt die Position der
Mieterinnen und Mieter gegenüber ihrem Vermieter.
Da durch Share Deals viele Immobilientransaktionen am Staat vorbei vollzogen
werden, ist eine genaue Berechnung, wie viele Einnahmen der Gesellschaft
dadurch entgehen, nicht möglich. Schätzungen des hessischen
Finanzministeriums gehen im Zusammenhang von Share Deals mit Einnahmeverlusten in einer
Größenordnung von bis zu 1 Mrd. Euro pro Jahr aus.
V o r b e me r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) erfasst neben der Übertragung eines
Grundstücks auf Grund eines Rechtsgeschäfts auch bestimmte Sachverhalte, bei
denen Anteile an grundbesitzenden Gesellschaften übertragen werden. Den
entsprechenden Erwerbsvorgängen ist gemeinsam, dass auf 95 Prozent der Anteile
an einer grundbesitzenden Gesellschaft abgestellt wird.
Zivilrechtlich liegt in diesen Fällen keine Grundbesitzübertragung vor, da die
grundbesitzende Gesellschaft Eigentümerin der Grundstücke bleibt. Die 95-
Prozent-Regelung stellt daher eine Erweiterung des Grundtatbestandes dar. Der für
die Erfüllung des Tatbestands der Grunderwerbsteuer erforderliche
Rechtsträgerwechsel wird fingiert.
Die Einführung des neuen, eigenständigen Tatbestandes des § 1 Absatz 3a
GrEStG durch das Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz 2013 hat die
Gestaltungslücke beseitigt, nach der durch die Zwischenschaltung einer Gesellschaft
das Entstehen von Grunderwerbsteuer vermieden werden konnte.
In der Finanzministerkonferenz am 8. September 2016 haben die
Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder die Einrichtung einer Arbeitsgruppe unter
Federführung von Nordrhein-Westfalen und Hessen mit dem Auftrag der Prüfung
und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zu den sogenannten Share Deals
beschlossen. Die Ertrags- und Verwaltungshoheit hinsichtlich der
Grunderwerbsteuer obliegt den Ländern.
Die Finanzministerinnen und Finanzminister der Länder baten um Vorlage des
Schlussberichts möglichst zur Finanzministerkonferenz am 19. Oktober 2017.
Das Ergebnis der von den Ländern eingerichteten Arbeitsgruppe bleibt
abzuwarten.
Share Deals
1. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung darüber, wie sich das Volumen
der Wohnimmobilientransaktionen in Deutschland seit dem Jahr 2000
entwickelt hat (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erfasst Transaktionen
von großen Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen seit dem Jahr 1999 in einer
Datenbank. Besonders umfangreich waren die Transaktionen größerer Portfolios
in den Jahren 2004 bis 2007 sowie in den Jahren 2013 bis 2015. Im Jahr 2016 war
die Zahl der verkauften Wohnungen wieder deutlich geringer. Die Tabelle
dokumentiert die Transaktionen von Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen für die
Jahre 2000 bis 2016.
Verkaufte Wohnungen im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios
ab 800 Wohnungen in den Jahren 2000 bis 2016
Jahr Anzahl Wohneinheiten
2000 95 500
2001 139 700
2002 130 500
2003 65 200
2004 356 000
2005 359 000
2006 281 600
2007 288 100
2008 119 500
2009 28 300
2010 33 500
2011 90 200
2012 191 500
2013 301 900
2014 303 100
2015 333 400
2016 94 900
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
2. Wie viele Immobilienverkaufsvorgänge darunter waren Wiederverkäufe
(bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
In der Datenbank zu Transaktionen von Wohnungen des BBSR werden auch die
Wiederverkäufe erfasst. Die Tabelle zeigt die Verkaufsfälle ab 800 Wohnungen
und die Zahl der darin enthaltenen Wiederverkäufe. Die Tabelle zeigt, dass die
Wiederverkäufe von großen Wohnungsportfolios in den Jahren 2010 bis 2015 den
überwiegenden Anteil der Transaktionen ausmachen.
Verkaufsfälle im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab
800 Wohnungen in den Jahren 2000 bis 2016
Jahr Verkaufsfälle insg.
Anzahl
Wiederverkäufe
Anteil
Wiederverkäufe
2000 12 0
2001 16 1 6,3
2002 19 1 5,3
2003 17 2 11,8
2004 25 7 28,0
2005 50 15 30,0
2006 65 22 33,8
2007 69 17 24,6
2008 18 2 11,1
2009 11 5 45,5
2010 17 12 70,6
2011 21 17 81,0
2012 36 27 75,0
2013 51 37 72,5
2014 43 34 79,1
2015 41 29 70,7
2016 37 17 45,9
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
3. Wie haben sich die Volumina veräußerter Wohneinheiten in den in Frage 1
erfragten Transaktionen entwickelt (bitte nach Jahren, weniger als 100
Wohneinheiten, zwischen 100 und 799 Wohneinheiten, 800 oder mehr
Wohneinheiten aufschlüsseln)?
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erfasst Transaktionen
von großen Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen seit dem Jahr 1999. Ab dem
zweiten Halbjahr 2006 werden auch Transaktionen kleiner Wohnungsportfolios
zwischen 100 und 800 Wohnungen beobachtet. Dabei muss darauf hingewiesen
werden, dass sich der Abdeckungsgrad des tatsächlichen Transaktionsgeschehens
durch die recherchierten Transaktionen mit abnehmender Transaktionsgröße
verschlechtert. Zu den Transaktionen mit Portfolios von weniger als 100
Wohneinheiten gibt es keine flächendeckende Datengrundlage (vgl. BMVBS (Hrsg.):
Transaktionen kleiner Mietwohnungsbestände, Forschungen Heft 152, Berlin 2011). Die
in der Datenbank erfassten Transaktionen kleinerer Wohnungsportfolios sind
quantitativ weniger relevant als die Transaktionen größerer Wohnungsportfolios.
Verkaufte Wohnungen im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios
in der Größenordnung von 100 bis 799 Wohneinheiten und ab 800
Wohneinheiten in den Jahren 2000 bis 2016
Jahr WE in Portfolios 100 – 799 WE WE in Portfolios ab 800 WE
2000 k.A. 95 500
2001 k.A. 139 700
2002 k.A. 130 500
2003 k.A. 65 200
2004 k.A. 356 000
2005 k.A. 359 000
2006 k.A. 281 600
2007 33 500 288 100
2008 19 800 119 500
2009 18 000 28 300
2010 14 300 33 500
2011 26 500 90 200
2012 17 800 191 500
2013 23 000 301 900
2014 20 700 303 100
2015 21 900 333 400
2016 22 000 94 900
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
4. Wie bewertet die Bundesregierung diese Entwicklung?
Die Bundesregierung beobachtet sehr genau die Entwicklung von Transaktionen
in den letzten Jahrzehnten. Auffällig sind die hohe Zahl verkaufter Wohnungen
in den Jahren 2013 bis 2015 und die hohe Zahl der Wiederverkäufe in den Jahren
seit 2009. Die Wiederverkäufe sind Teil von Investitions- und Portfoliostrategien
zur Optimierung von Wohnungsportfolios großer Wohnungsunternehmen. In den
vergangenen Jahren haben sich dabei neue Wohnungsmarktakteure mit großen
Wohnungsbeständen entwickelt, die unterschiedliche Expansionsmöglichkeiten
nutzen. Die Veränderung der Wohnungsmarktakteure wird von der
Bundesregierung laufend beobachtet.
Der hohe Anteil von Wiederverkäufen kann dahingehend interpretiert werden,
dass der Wachstumsmarkt für die großen Unternehmen begrenzt ist. Im Rahmen
einer Studie des BBSR wurde jüngst das operative Verhalten von börsennotierten
Wohnungsunternehmen eingehend untersucht. Wohnungstransaktionen und die
Optimierung spielen für die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen eine zentrale
Rolle. Insgesamt ist das Segment der börsennotierten Wohnungsunternehmen
nach der Untersuchung des BBSR derzeit nicht groß genug, um den
Wohnungsmarkt in Deutschland prägen zu können.
5. Welche Herausforderungen ergeben sich durch den zunehmenden und
renditeorientierten Handel mit Wohnraum nach Ansicht der Bundesregierung
für die Verfügbarkeit bezahlbaren Wohnraums in den Ballungszentren?
6. Nimmt die Bundesregierung wahr, dass der renditeorientierte Handel mit
Wohnimmobilien in Gebieten mit Wohnraummangel an vielen Stellen zu
Preisen erfolgt, die nicht oder nur unvollständig aus bestehenden Miethöhen
in diesen Wohnimmobilien refinanziert werden können?
Die Fragen 5 und 6 werden wegen ihres inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Insbesondere die privatwirtschaftlichen und börsennotierten
Wohnungsunternehmen sind an Renditen orientiert. Die Untersuchung der börsennotierten
Unternehmen zeigt eindrucksvoll, dass die Finanzierung auf den Finanzmärkten,
Insourcing und Outsourcing von gebäudebezogenen Dienstleistungen und
Skaleneffekte eine wesentliche Rolle für die Renditeerwartung und die Performance der
Unternehmen spielen. Da sich die Geschäftsmodelle der Wohnungsunternehmen
unterscheiden, stellen Transaktionen die Möglichkeit dar, Wohnungsportfolios zu
optimieren und die jeweiligen Stärken der Geschäftsmodelle in Wert zu setzen.
Renditeorientierter Handel mit Wohnungen führt nicht automatisch zu steigenden
Mieten und zum Verlust bezahlbaren Wohnraums.
Die großen Wohnungsunternehmen halten bisher einen großen
Wohnungsbestand mit durchschnittlichen und unterdurchschnittlichen Mieten. Für die
börsennotierten Wohnungsunternehmen lässt sich feststellen, dass diese in den
untersuchten angespannten Wohnungsmärkten die Mieteinnahmen nicht stärker
gesteigert haben als die öffentlichen Wohnungsunternehmen. Es gibt allerdings
Anzeichen für im Vergleich mit den kommunalen Unternehmen höhere
Angebotsmieten im Falle von Wiedervermietungen, wobei sich ein spürbarer Einfluss auf
die Durchschnittsmieten der börsennotierten Unternehmen für die untersuchten
Wohnungsmärkte derzeit nicht nachweisen lässt.
7. Besitzt die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie sich die
Grunderwerbsteuereinnahmen seit dem Jahr 1989 entwickelt haben (bitte nach
Bundesland aufschlüsseln)?
Die Grunderwerbsteuereinnahmen seit dem Jahr 1989 ergeben sich aus der
folgenden Tabelle.
Drucksache 18/11919 – 8 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode
8. Besitzt die Bundesregierung Kenntnisse über das Volumen der
Steuermindereinnahmen bei der Grunderwerbsteuer durch Share Deals (bitte nach Jahr
und Bundesland aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse über das Volumen der
Steuermindereinnahmen bei der Grunderwerbsteuer auf Grund von Share Deals vor.
9. Bei welchen in der Datenbank „Wohnungstransaktionen“ des BBSR im
Zeitraum seit dem Jahr 1999 erfassten Wohnungstransaktionen handelte es sich
um Share Deals, in denen Anteile an einer Objektgesellschaft und nicht die
Objekte selbst Gegenstand der Transaktion waren (bitte nach Jahr,
verkaufender und kaufender Wohnungsgesellschaft, Anzahl der Wohneinheiten,
Kaufpreis auflisten)?
10. In welchen der oben abgefragten Fälle lag die Übertragung von Anteilen und
Anteilsvereinigungen an grundstückshaltenden Gesellschaften unterhalb der
Quote von 95 Prozent und waren damit keine Erwerbsvorgänge im Sinne des
aktuellen Grunderwerbsteuergesetzes?
11. In welchen der oben abgefragten Fälle trat der öffentliche Sektor (städtische
oder kommunale Wohnungsgesellschaften oder sonstige Anstalten in
öffentlichem Besitz) als Käufer auf?
12. In welchen der oben abgefragten Fälle trat der öffentliche Sektor (städtische
oder kommunale Wohnungsgesellschaften oder sonstige Anstalten in
öffentlichem Besitz) als Verkäufer auf?
Die Fragen 9 bis 12 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Auf die Antwort zu Frage 14 wird verwiesen.
13. In welchen der oben abgefragten Fälle waren Wohnungsunternehmen
involviert, die Wohnungen in Berlin in ihrem Portfolio führen, und um wie viele
in Berlin gehandelte Wohneinheiten handelte es sich bei den jeweiligen
Transaktionen?
Auf die Antwort zu Frage 17 wird verwiesen.
14. In welchen der oben abgefragten Fälle handelte es sich um den Börsengang
eines Wohnungsunternehmens bzw. um den sukzessiven Exit von Investoren
über die Börse?
Zu den Fragen 9 bis 12 und 14 liegen umfangreiche Daten vor, die in Tabelle 1
im Anhang detailliert dargestellt werden. Zu den in dieser Frage thematisierten
börsennotierten Wohnungsunternehmen werden erst seit dem Jahr 2009
systematisch Daten erfasst. Daher können erst ab diesem Zeitpunkt Angaben gemacht
werden.
Für den Zeitraum September 2007 bis August 2009 können keine Angaben zu
einzelnen Transaktionen gemacht werden, da in diesem Zeitraum Daten
angekauft wurden bzw. Daten per Fragebogen erhoben wurden und dadurch Rechte
Dritter betroffen sind.
Der in Frage 9 thematisierte Kaufpreis wird in der Transaktionsdatenbank des
BBSR nicht systematisch erfasst und ausgewertet. Der Abdeckungsgrad der
vorliegenden Informationen zum Kaufpreis ist darüber hinaus relativ niedrig und die
Güte auf Grund von Verrechnungen mit Aktientausch, Verbindlichkeiten etc. sehr
komplex. Auf eine Darstellung wird daher verzichtet.
15. Wie hoch ist der Anteil von Share Deals an den gesamten
Wohnungstransaktionen am deutschen Portfoliomarkt seit 1999 gemessen an der Anzahl der
Transaktionen (bitte nach Jahr und nach Anteilskäufen von weniger und
mehr als 95 Prozent auflisten)?
Der Anteil von Share Deals an den gesamten Wohnungstransaktionen schwankt
über die Jahre deutlich, wobei es sich bei 32 Prozent der Transaktionen um Share
Deals handelt. Besonders hoch war der Anteil der Share Deals an allen Verkäufen
in den Jahren 1999 und 2001 (71 und 75 Prozent), besonders gering in den Jahren
2009 und 2010 (18 und 12 Prozent). Die Anteile für die einzelnen Jahre zeigt die
folgende Tabelle.
Verkaufsfälle im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab
800 Wohnungen differenziert nach Anteilen an Share Deals mit Verkaufsanteilen
unter 95 Prozent (< 95%) sowie 95 Prozent und mehr (>= 95%) in den
Jahren 1999 bis 2016
Jahr Verkaufsfälle Gesamt
Anteil Share Deals
Verkaufsanteil
<95%
Anteil Share Deals
Verkaufsanteil
>=95%
1999 7 14% 57%
2000 12 33% 17%
2001 16 31% 44%
2002 19 37% 11%
2003 17 29% 18%
2004 25 16% 20%
2005 50 8% 24%
2006 65 8% 15%
2007 69 19% 10%
2008 18 6% 22%
2009 11 9% 9%
2010 17 12% 0%
2011 21 19% 10%
2012 36 11% 28%
2013 51 27% 2%
2014 43 26% 12%
2015 41 24% 0%
2016 37 19% 5%
Summe 555 18% 14%
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
16. Wie hoch ist der Anteil von Share Deals an den gesamten
Wohnungstransaktionen am deutschen Portfoliomarkt seit 1999 gemessen am Volumen der
gehandelten Wohneinheiten (bitte nach Jahr und nach Anteilskäufen von
weniger und mehr als 95 Prozent auflisten)?
Auch der Anteil von Share Deals gemessen am Volumen der gehandelten
Wohnungen schwankt über die Jahre deutlich; bei insgesamt 71 Prozent der
gehandelten Wohnungen handelt es sich um Share Deals. Besonders hoch war der Anteil
der Share Deals an allen Verkäufen in den Jahren 1999 und 2001 (91 und 95
Prozent), besonders gering in den Jahren 2009 und 2010 (36 und 23 Prozent). Im
Vergleich zu den Verkaufsfällen in den Jahren zeigt sich anhand der Zahl der
gehandelten Wohnungen, dass Share Deals in der Regel bei einer Transaktion von
besonders vielen Wohnungen getätigt werden. Die Anteile für die einzelnen Jahre
zeigt die folgende Tabelle.
Verkaufte Wohnungen im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios
ab 800 Wohnungen differenziert nach Anteilen an Share Deals mit
Verkaufsanteilen unter 95 Prozent (< 95%) sowie 95 Prozent und mehr (>= 95%) in den
Jahren 1999 bis 2016
Jahr Verkaufte Wohnungen Gesamt
Anteil Share Deals
Verkaufsanteil
<95%
Anteil Share Deals
Verkaufsanteil
>=95%
1999 62 600 19% 72%
2000 95 500 68% 12%
2001 139 700 22% 73%
2002 130 500 47% 35%
2003 65 200 47% 28%
2004 356 000 15% 66%
2005 359 000 10% 69%
2006 281 600 7% 51%
2007 288 100 42% 21%
2008 119 500 2% 81%
2009 28 300 15% 21%
2010 33 500 23% 0%
2011 90 200 58% 9%
2012 191 500 10% 54%
2013 301 900 71% 1%
2014 303 100 55% 14%
2015 333 400 67% 0%
2016 94 900 36% 19%
Summe 3 274 600 35% 36%
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
17. Wie hoch ist der Anteil von Share Deals an den gesamten
Wohnungstransaktionen am Berliner Portfoliomarkt im Zeitraum seit 1999 am Volumen der
gehandelten Wohneinheiten (bitte nach Jahr auflisten)?
Share Deals umfassen häufig große Portfolios, die sich meist über mehrere
Bundesländer erstrecken. Das Wesen eines Share Deals ist, dass nicht konkrete
Objekte Gegenstand der Transaktion sind, sondern Anteile an einer Gesellschaft
veräußert werden. Daher werden in Tabelle 2 im Anhang nur bei solchen
Transaktionen Angaben zu den gehandelten Wohneinheiten in Berlin gemacht, wenn die
gehandelte Objektgesellschaft ausschließlich über Bestände in Berlin verfügen.
Entsprechend werden auch keine Angaben darüber gemacht, wie hoch der Anteil
von den im Rahmen von Share Deals gehandelten Wohneinheiten an allen
gehandelten Wohneinheiten ist.
Für den Zeitraum September 2007 bis August 2009 können keine Angaben zu
einzelnen Transaktionen gemacht werden, da in diesem Zeitraum Daten
angekauft wurden bzw. Daten per Fragebogen erhoben wurden und dadurch Rechte
Dritter betroffen sind.
Gewerbesteuereffizienz
18. Besitzt das BBSR Erkenntnisse darüber, wie viele vermögensverwaltende
Wohnungsunternehmen in Deutschland in der Rechtsform
a) einer Kapitalgesellschaft,
b) einer Personengesellschaft mit ausschließlich juristischen Personen als
Gesellschafter,
c) eines Einzelunternehmers bzw. einer Personengesellschaft mit
natürlichen Personen als Gesellschafter betrieben werden?
Wenn ja, wie hoch ist die Anzahl in den Gruppen a, b, c, und wie hoch ist
deren Anteil am Immobilienbestand in Deutschland?
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung besitzt keine
Erkenntnisse darüber, in welcher Rechtsform die vermögensverwaltenden
Wohnungsunternehmen in Deutschland tätig sind.
19. Sind dem BBSR Fälle bekannt, in denen Wohnungsunternehmen zur
Gewerbesteuereffizienz auf die sogenannte „erweiterte Grundbesitzkürzung“ nach
§ 9 Nummer 1 Satz 2 ff. des Gewerbesteuergesetzes zurückgegriffen haben?
Wenn ja, um welche Fälle handelt es sich, und gibt es Angaben oder
Schätzungen, in welcher Höhe dadurch jeweils Gewerbesteuern eingespart werden
konnten?
Dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sind keine Fälle
bekannt, in denen Wohnungsunternehmen zur Gewerbesteuereffizienz auf die
sogenannte erweiterte Grundbesitzkürzung nach § 9 Nummer 1 Satz 2 ff. GewStG
zurückgegriffen haben.
Bestand öffentlicher Wohnungsunternehmen
20. Besitzt das BBSR Erkenntnisse über den derzeitigen Bestand kommunaler
und landeseigener Wohnungsunternehmen in Deutschland?
Wenn ja, wie ist der derzeitige Bestand in Deutschland (bitte nach Region,
Wohnungsbaugesellschaft und Wohneinheiten auflisten)?
Die Daten der Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ 2011, Stand: 28. Mai
2014) geben den aktuellen Stand bezüglich der Eigentumsverhältnisse an
Wohnungen für Gesamtdeutschland wieder. Nach den Daten der Gebäude- und
Wohnungszählung befinden sich in Deutschland 2,29 Millionen Wohnungen im
Eigentum von Kommunen bzw. kommunalen Wohnungsunternehmen und 0,3
Millionen Wohnungen im Eigentum von Bund oder Ländern. Eine Differenzierung
der GWZ-Daten nach Region, Wohnungsbaugesellschaft und Wohneinheiten ist
nicht möglich.
21. Besitzt das BBSR Erkenntnisse über die Entwicklung des Bestands
kommunaler und landeseigener Wohnungsunternehmen in Deutschland zwischen
1989 und 2016?
Wenn ja, wie hat sich der Bestand zwischen 1989 und 2016 in Deutschland
entwickelt?
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung besitzt keine
Erkenntnisse über die Entwicklung des Gesamtbestands kommunaler und landeseigener
Wohnungsunternehmen in Deutschland zwischen den Jahren 1989 und 2016.
Anhang
Tabelle 1 (zu den Fragen 9 bis 12 und 14)
Share Deals im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen von dem Jahr 1999 bis
August 2007 und von September 2009 bis 2016 nach Jahr, Verkäufer, Käufer, Anzahl der gehandelten
Wohneinheiten, veräußerter Anteil unter 95 Prozent und Börsengang/Börsenhandel (seit 2009)
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
1999 Deutsche Post, Stadt Frankfurt am Main
(Bund/Land, Kommune)
Viterra (E.ON), Hypo
Vereinsbank
11 900 <95% -
1999 Hoechst AG Deutsche Wohnen AG 9 100 >=95% -
1999 Stadt Berlin
(Kommune)
Stadt und Land (Stadt Berlin)
(Kommune)
22 800 >=95% -
1999 Stadt Berlin
(Kommune)
Viterra (E.ON) 2 100 >=95% -
1999 Stadt Kiel
(Kommune)
WCM Beteiligungs- &
Grundbesitz-AG
11 000 >=95% -
2000 RSE Grundbesitz &
Beteiligungsgesellschaft
WCM Beteiligungs- &
Grundbesitz-AG
21 800 <95% -
2000 Stadt Wilhelmshaven
(Kommune)
Deutsche Bank 8 200 >=95% -
2000 Viterra (E.ON) RAG Immobilien AG 1 700 <95% -
2000 Landesbank Rheinland-Pfalz (sowie
verschiedene Versicherungen)
(Bund/Land)
HPE Property Holding GmbH 3 400 >=95% -
2000 Land Hessen
(Bund/Land)
Landesbank Hessen
(Bund/Land)
29 400 <95% -
2000 LfA-Gesellschaft für
Vermögensverwaltung Bayern
(Bund/Land)
DKB Immobilien AG
(Bayerische Landesbank)
(Bund/Land)
11 700 <95% -
2001 Land Schleswig-Holstein
(Bund/Land)
Deutsche Grundvermögen AG 11 000 <95% -
2001 Stadt Berlin
(Kommune)
Hamburger Landesbank
(Bund/Land)
6 100 <95% -
2001 Land Hessen
(Bund/Land)
Stadt Darmstadt
(Kommune)
5 100 <95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
WCM Beteiligungs- &
Grundbesitz-AG
4 200 >=95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
TreuHandStelle 5 900 <95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Investorengruppe Prajs,
Drimmer, Baum und Pielen
3 800 >=95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Investorengruppe Prajs,
Drimmer, Baum und Pielen
2 800 >=95% -
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Landesentwicklungsgesellschaft Saarland
(Bund/Land)
2 500 <95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Landesentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg
(Bund/Land)
6 500 >=95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen
(Bund/Land)
3 900 >=95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Norddeutsche
Immobiliengesellschaft
(Bund/Land)
20 000 >=95% -
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
60 800 >=95% -
2002 Land Hessen und Bund
(Bund/Land)
Viterra (E.ON) 9 100 <95% -
2002 Stadt Berlin
(Kommune)
Degewo (Stadt Berlin)
(Kommune)
32 000 >=95% -
2002 Stadt Lübeck
(Kommune)
Landesentwicklungsgesellschaft
Schleswig-Holstein
(Bund/Land)
1 700 <95% -
2002 WCM Beteiligungs- & Grundbesitz-AG Hamburger Landesbank
(Bund/Land)
18 400 <95% -
2002 Stadt Jena
(Kommune)
Stadtwerke Jena (Stadt Jena)
(Kommune)
13 200 <95% -
2002 Stadt Frankfurt am Main
(Kommune)
Viterra (E.ON) 1 400 <95% -
2002 Preussag/TUI Deutsche Anlagen-Leasing 14 000 >=95% -
2002 Stadt Gera
(Kommune)
DKB Immobilien AG
(Bayerische Landesbank)
(Bund/Land)
9 000 <95% -
2002 Bayer AG TreuHandStelle 9 100 <95% -
2002 Stadt Bocholt
(Kommune)
Stadt Heidenheim
(Kommune)
2 000 (unbekannt) -
2003 Stadt Gera
(Kommune)
Stadtwerke Gera (Stadt Gera)
(Kommune)
7 500 <95% -
2003 Stadt Osnabrück
(Kommune)
Norddeutsche
Immobiliengesellschaft
(Bund/Land)
3 800 <95% -
2003 Braunschweig; Landkreise Wolfenbüttel,
Peine und Helmstedt
(Kommune)
Deutsche Grundvermögen AG 1 700 <95% -
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2003 Land Schleswig-Holstein
(Bund/Land)
Deutsche Grundvermögen AG 11 000 <95% -
2003 DZ Bank, HSH Bank, weitere
Kleinverkäufer
(Bund/Land)
Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
10 000 >=95% -
2003 Land Hessen
(Bund/Land)
Landesbank Hessen
(Bund/Land)
6 900 <95% -
2003 Deutsche Anlagen-Leasing Babcock & Brown 6 000 >=95% -
2003 Erzbistum Berlin Avila Management &
Consulting
2 300 >=95% -
2004 Stadt Bremen
(Kommune)
RSE Grundbesitz &
Beteiligungsgesellschaft (WCM
Beteiligungs- & Grundbesitz-AG)
3 300 <95% -
2004 DB Real Estate Management Viterra (E.ON) 19 800 <95% -
2004 Stadt Berlin
(Kommune)
Cerberus, Goldman Sachs 65 700 >=95% -
2004 Bundesversicherungsanstalt für
Angestellte
(Bund/Land)
Fortress Investment Group 81 900 >=95% -
2004 Stadt Nürnberg
(Kommune)
Stadtwerke Nürnberg (Stadt
Nürnberg)
(Kommune)
10 800 <95% -
2004 Land Hesssen
(Bund/Land)
Nassauische Heimstätte
(Bund/Land)
18 300 <95% -
2004 WCM Beteiligungs- & Grundbesitz-AG Blackstone Group 31 300 >=95 % -
2004 Deutsche Bank Cerberus 7 500 >=95% -
2004 ThyssenKrupp Morgan Stanley 48 000 >=95% -
2005 Stadt Rendsburg
(Kommune)
J.S.
Immobilienbeteiligungsgesellschaft
1 400 >=95% -
2005 HPE Peabody GE Capital Real Estate 4 400 >=95% -
2005 Bayerische Landesbank
(Bund/Land)
Monacchia
Treuhandgesellschaft
6 200 <95% -
2005 HSH Nordbank
(Bund/Land)
Oaktree Capital Management
L.C.C.
17 900 <95% -
2005 E.ON Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
137 700 >=95% -
2005 Cerberus Colonia Real Estate AG 3 500 >=95% -
2005 Norddeutsche Landesbank
(Bund/Land)
Fortress Investment Group 27 700 >=95% -
2005 unbekannter Privateigentümer Deutsche Grundvermögen AG 2 500 >=95% -
2005 Prima Wohnbauten Privatisierungs
GmbH
IMW Immobilien AG 4 500 <95% -
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2005 Wohnungsbaugenossenschaft Lößnig eG Wohnungsbaugenossenschaft
Kontakt
1 700 >=95% -
2005 Stadt Berlin
(Kommune)
Corpus Sireo
(Kommune)
5 100 >=95% -
2005 Beteiligungsgesellschaft der
Gewerkschaften
Cerberus 20 300 >=95% -
2005 Hansestadt Hamburg
(Kommune)
SAGA (Hansestadt Hamburg)
(Kommune)
38 400 >=95% -
2005 Beteiligungsverwaltungsgesellschaft Jota
mbH
DKB Immobilien AG
(Bayerische Landesbank)
(Bund/Land)
6 200 <95% -
2005 Vivacon AG unbekannte Käufer 5 300 >=95% -
2005 Kreis Herzogtum-Lauenburg
(Kommune)
Deutsche Grundvermögen AG 1 500 >=95% -
2006 GAGFAH Group (Fortress Investment
Group)
Gesellschaft für Wohnungs- und
Gewerbebau Baden-
Württemberg, Gewofag (Stadt München)
2 300 <95% -
2006 Kreis Pinneberg, kreisangehörige
Gemeinden
(Kommune)
Neue GeWoGe 2 200 >=95% -
2006 Stadt Dresden
(Kommune)
Fortress Investment Group 47 800 >=95% -
2006 Helle Aue Grundbesitz Colonia Real Estate AG 2 500 >=95% -
2006 Pramerica Real Estate Investors
(Prudential Financial)
Archstone Smith 6 000 <95% -
2006 Stadt Flensburg
(Kommune)
Selbsthilfe Bauverein 4 800 >=95% -
2006 Investorengruppe Prajs, Drimmer, Baum
und Pielen
Oaktree Capital Management
L.C.C.
5 800 >=95% -
2006 Vivacon AG unbekannte Käufer 5 000 >=95% -
2006 Morgan Stanley Real Estate Fund,
Corpus
Foncière Développement
Logements
40 000 >=95% -
2006 B&L Immobilien, HSH Nordbank Pirelli Real Estate 27 000 >=95% -
2006 J.S. Immobilien-beteiligungsgesellschaft Vivacon AG 1 300 <95% -
2006 verschiedene Verkäufer Fortress Investment Group 7 700 <95% -
2006 Bayerische Landesbank
(Bund/Land)
GBW AG (Bayerische
Landesbank)
(Bund/Land)
17 200 <95% -
2006 Vivacon AG unbekannte Käufer 5 100 >=95% -
2006 unbekannter Verkäufer Tower Group A/S 2 000 <95% -
2006 Stadt Nauen
(Kommune)
Colonia Real Estate AG 2 200 >=95% -
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2007 Stadt München
(Kommune)
Gewofag (Stadt München)
(Kommune)
2 300 <95% -
2007 Valbonne Gruppe IMW Immobilien AG 8 000 <95% -
2007 BGP Investment Colonia Real Estate AG 5 200 <95% -
2007 Blackstone Group Round Hill Capital, Morley
Fund Management, weitere
Käufer
26 400 <95% -
2007 Vivacon AG unbekannte Käufer 5 700 >=95% -
2007 Oaktree Capital Management Deutsche Wohnen AG 23 000 <95% -
2007 BGP Investment Colonia Real Estate AG 4 900 <95% -
2007 Citec Immobilien Gruppe Sparkassen Immobilien AG 2 200 >=95% -
2007 DKB Immobilien AG (Bayerische
Landesbank)
(Bund/Land)
Bayerische Landesbank
(Bund/Land)
28 200 <95% -
2007 Cerberus Deutsche Bank AG, Pirelli Real
Estate
27 000 >=95% -
2007 RAG Immobilien AG Foncière Développement
Logements
1 700 <95% -
Keine Angaben für den Zeitraum von September 2007 bis August 2009, da Rechte Dritter betroffen sind.
2009 Colonia Real Estate AG Conwert Immobilien Invest 900 k.A. nein
2009 IMW Immobilien AG Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
4 200 <95% nein
2010 IMW Immobilien AG unbekannte Käufer 2 400 <95% nein
2010 Franconofurt AG TAG Immobilien AG 1 900 k.A. nein
2010 Tower Group A/S BXR Real Estate Investment 5 400 <95% nein
2010 Wohnungsgenossenschaft
Radevormwald
Cosimo Immobilienverwaltung 1 000 k.A. nein
2011 Anleger an der Börse TAG Immobilien AG 9 700 <95% ja
2011 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 29 300 <95% ja
2011 Anleger an der Börse TAG Immobilien AG 3 400 <95% ja
2011 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 9 800 <95% ja
2011 CorpusSireo
(Kommune)
Degewo (Stadt Berlin)
(Kommune)
4 700 >=95% nein
2011 Berlin III A/S Corestate Capital AG 3 000 >=95% nein
2012 Barclays Bank Deutsche Wohnen AG 23 400 >=95% nein
2012 Landesbank Baden-Württemberg
(Bund/Land)
Patrizia Immobilien AG 21 000 >=95% nein
2012 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 9 800 <95% ja
2012 DKB Immobilien AG (Bayerische
Landesbank)
TAG Immobilien AG 25 100 >=95% nein
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
(Bund/Land)
2012 Magnat Real Estate Opportunities TAG Immobilien AG 1 100 >=95% nein
2012 Terra Heimbau (Arazim Investments) Grand City Properties S.A. 800 >=95% nein
2012 Tower Group A/S FFIRE Immobilienverwaltung 3 000 >=95% nein
2012 Barmer Wohnungsbau AG Kommunale Wohnen AG 1 100 <95% k.A.
2012 SVP Strategic Value Partners FFIRE Immobilienverwaltung 1 600 >=95% nein
2012 Grainger PLC Heitman LLC 2 200 <95% nein
2012 E.ON Corestate Capital AG 2 300 >=95% nein
2012 Archstone Smith AvalonBay Communites, Equity
Residential
13 000 >=95% nein
2012 Anleger an der Börse Conwert Immobilien Invest 5 800 <95% ja
2012 Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
(Bund/Land)
TAG Immobilien AG 11 400 >=95% nein
2013 Goldman Sachs Anleger an der Börse 44 900 <95% ja
2013 unbekannte Verkäufer Kronberg International RE 900 <95% nein
2013 Anleger an der Börse Conwert Immobilien Invest 1 500 <95% ja
2013 Kronberg International RE Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
1 100 <95% nein
2013 Bayerische Landesbank
(Bund/Land)
Patrizia Immobilien AG 29 400 <95% nein
2013 Arsago Real Estate Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
2 100 <95% nein
2013 Immeo Wohnen GmbH (Foncière
Développement Logements)
Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
4 100 <95% nein
2013 Tower Group A/S FFIRE Immobilienverwaltung 1 700 >=95% nein
2013 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse 27 800 <95% ja
2013 Fortress Investment Group Anleger an der Börse 25 500 <95% ja
2013 Stadt Burg
(Kommune)
Hirling Capital Investment 1 600 <95% nein
2013 Goldman Sachs Anleger an der Börse 11 800 <95% ja
2013 Kronberg International RE Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
900 <95% nein
2013 Anleger an der Börse Deutsche Wohnen AG 53 200 <95% ja
2013 Fortress Investment Group Anleger an der Börse 10 100 <95% ja
2014 Goldman Sachs Anleger an der Börse 25 700 <95% ja
2014 Corestate Capital AG Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
2 200 <95% nein
2014 Deutsche Bank AG, Pirelli Real Estate Buwog (Immofinanz AG) 18 000 k.A. nein
2014 Hanseatic Holding AG Lincoln Equities Group 1 600 >=95% nein
2014 Fortress Investment Group Anleger an der Börse 19 400 <95% ja
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2014 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse 22 100 <95% ja
2014 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse 27 100 <95% ja
2014 Corestate Capital AG Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
7 300 <95% nein
2014 Anleger an der Börse Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
6 300 <95% ja
2014 Round Hill Capital Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
30 100 >=95% nein
2014 AvalonBay Communites, Equity
Residential
Deutsche Annington (Terra
Firma Capital Partners)
10 600 <95% nein
2014 Fortress Investment Group Anleger an der Börse 39 700 <95% ja
2014 unbekannte Verkäufer Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
900 <95% nein
2014 unbekannte Verkäufer LEG Nordrhein-Westfalen 2 400 >=95% nein
2014 Corestate Capital AG GAGFAH Group 5 000 >=95% nein
2014 BGP Investment, Oxford Properties Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
6 400 <95% nein
2014 Obligo Investment Management TAG Immobilien AG 2 300 >=95% nein
2015 Mähren Holding Akelius Fastigheter AB 800 k.A. nein
2015 Anleger an der Börse Deutsche Annington SE 135 500 <95% ja
2015 Accentro Real Estate (Adler Real Estate
AG)
Deutsche Wohnen AG 1 200 k.A. nein
2015 Boligutleie Holding III AS,
Hyresfastigheter Holding III Gul AB
Patrizia Immobilien AG 13 500 k.A. nein
2015 Patrizia Immobilien AG Deutsche Annington SE 18 700 <95% nein
2015 Adurion Real Estate, weitere unbekannte
Verkäufer
Grand City Properties S.A. 10 500 k.A. nein
2015 Westgrund AG (Wecken & Cie.) Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
19 700 <95% ja
2015 Haselsteiner Familienstiftung MountainPeak Trading Limited 6 000 <95% ja
2015 Abu Dhabi Investment Authority Anleger an der Börse 22 800 <95% ja
2015 ADO Group Ltd. Anleger an der Börse 8 100 <95% ja
2015 IMMOFINANZ AG Anleger an der Börse 2 700 <95% ja
2015 unbekannte Verkäufer ADO Properties (ADO Group
Ltd.)
900 <95% nein
2015 unbekannte Verkäufer immeo Wohnen (Foncière des
Régions)
2 500 <95% ja
2015 Grainger PLC, Heitman LLC Vonovia SE 2 500 k.A. nein
2015 Vonovia SE Deutsche Asset & Wealth
Management (Deutsche Bank)
6 000 k.A. nein
2015 MountainPeak Trading Limited Adler Real Estate AG
(Mezzanine IX Investors)
6 000 <95% ja
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl
WE
(anteilig)
verkaufter
Anteil
Börse
(seit
2009)
2016 Grainger PLC, Heitman LLC Heitman LLC 1 600 k.A. nein
2016 Ärztekammer Steiermark, Kronberg
International RE
immeo Wohnen (Foncière des
Régions)
900 <95% nein
2016 IMMOFINANZ AG Anleger an der Börse 2 700 <95% ja
2016 Grainger PLC, Heitman LLC LEG Nordrhein-Westfalen 1 100 k.A. nein
2016 IMMOFINANZ AG SAPINDA Holding 5 000 <95% ja
2016 Stadt Crimmitschau
(Kommune)
IC Immobilienconsulting 1 900 >=95% nein
2016 Stadt Darmstadt
(Kommune)
Stadt Freiberg
(Kommune)
2 300 <95% nein
2016 unbekannte Verkäufer ADO Properties (ADO Group
Ltd.)
1 800 <95% nein
2016 Stadt Gera
(Kommune)
Benson Elliott Capital
Management LLP
5 000 <95% nein
2016 BGP Investment Chinesischer Staatsfonds CIC 16 100 >=95% nein
2016 Anleger an der Börse (u.A. Adler Real
Estate AG)
Vonovia SE 16 900 <95% ja
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
Tabelle 2 (zu den Fragen 13 und 17)
Share Deals mit gehandelten Beständen in Berlin im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab
800 Wohnungen von dem Jahr 1999 bis August 2007 und von September 2009 bis 2016
nach Jahr, Verkäufer, Käufer, Anzahl der gehandelten Wohneinheiten in Berlin (soweit die gehandelte
Objektgesellschaft ausschließlich über Bestände in Berlin verfügt)
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl WE
in Berlin
(anteilig)
1999 Stadt Berlin
(Kommune)
(Stadt und Land) Stadt Berlin
(Kommune)
22 800
1999 Stadt Berlin
(Kommune)
Viterra (E.ON) 2 100
2000 RSE Grundbesitz & Beteiligungsgesellschaft WCM Beteiligungs- & Grundbesitz-AG 21 800
2001 Stadt Berlin
(Kommune)
Hamburger Landesbank
(Bund/Land)
6 100
2001 Bundeseisenbahnvermögen
(Bund/Land)
Investorengruppe Prajs, Drimmer, Baum und
Pielen
2 800
2002 Land Hessen und Bund
(Bund/Land)
Viterra (E.ON)
2002 Stadt Berlin
(Kommune)
Degewo (Stadt Berlin)
(Kommune)
32 000
2002 WCM Beteiligungs- & Grundbesitz-AG Hamburger Landesbank
(Bund/Land)
18 400
2002 Stadt Frankfurt am Main
(Kommune)
Viterra (E.ON)
2003 Erzbistum Berlin Avila Management & Consulting 2 300
2004 Stadt Berlin
(Kommune)
Cerberus, Goldman Sachs 65 700
2004 Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
(Bund/Land)
Fortress Investment Group
2005 HPE Peabody GE Capital Real Estate
2005 HSH Nordbank
(Bund/Land)
Oaktree Capital Management L.C.C. 17 900
2005 E.ON Deutsche Annington (Terra Firma Capital
Partners)
2005 Prima Wohnbauten Privatisierungs GmbH IMW Immobilien AG 4 500
2005 Stadt Berlin
(Kommune)
Corpus Sireo
(Kommune)
5 100
2005 Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften Cerberus
2006 Helle Aue Grundbesitz Colonia Real Estate AG 2 500
2006 Investorengruppe Prajs, Drimmer, Baum und
Pielen
Oaktree Capital Management L.C.C.
2006 unbekannter Verkäufer Tower Group A/S
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl WE
in Berlin
(anteilig)
2007 Valbonne Gruppe IMW Immobilien AG
2007 Vivacon AG unbekannte Käufer
2007 Oaktree Capital Management Deutsche Wohnen AG
2007 Citec Immobilien Gruppe Sparkassen Immobilien AG
2007 Cerberus Deutsche Bank AG, Pirelli Real Estate
Keine Angaben für den Zeitraum von September 2007 bis August 2009, da Rechte Dritter betroffen sind.
2009 Colonia Real Estate AG Conwert Immobilien Invest 900
2009 IMW Immobilien AG Deutsche Annington (Terra Firma Capital
Partners)
4 200
2010 IMW Immobilien AG unbekannte Käufer
2010 Tower Group A/S BXR Real Estate Investment
2011 Anleger an der Börse TAG Immobilien AG
2011 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 29 300
2011 Anleger an der Börse TAG Immobilien AG
2011 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 9 800
2011 CorpusSireo
(Kommune)
Degewo (Stadt Berlin)
(Kommune)
4 700
2011 Berlin III A/S Corestate Capital AG 3 000
2012 Barclays Bank Deutsche Wohnen AG
2012 Landesbank Baden-Württemberg
(Bund/Land)
Patrizia Immobilien AG
2012 Cerberus, Goldman Sachs Anleger an der Börse 9 800
2012 DKB Immobilien AG (Bayerische Landesbank)
(Bund/Land)
TAG Immobilien AG
2012 Magnat Real Estate Opportunities TAG Immobilien AG 1 100
2012 Tower Group A/S FFIRE Immobilienverwaltung
2012 SVP Strategic Value Partners FFIRE Immobilienverwaltung
2012 Anleger an der Börse Conwert Immobilien Invest
2013 Anleger an der Börse Conwert Immobilien Invest
2013 Arsago Real Estate Adler Real Estate AG (Mezzanine IX
Investors)
2013 Tower Group A/S FFIRE Immobilienverwaltung
2013 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse
2013 Fortress Investment Group Anleger an der Börse
2013 Anleger an der Börse Deutsche Wohnen AG 52 600
2013 Fortress Investment Group Anleger an der Börse
2014 Deutsche Bank AG, Pirelli Real Estate Buwog (Immofinanz AG)
2014 Fortress Investment Group Anleger an der Börse
Jahr Verkäufer Käufer
Anzahl WE
in Berlin
(anteilig)
2014 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse
2014 Terra Firma Capital Partners Anleger an der Börse
2014 Anleger an der Börse Adler Real Estate AG (Mezzanine IX
Investors)
2014 AvalonBay Communites, Equity Residential Deutsche Annington (Terra Firma Capital
Partners)
2014 Fortress Investment Group Anleger an der Börse
2015 Mähren Holding Akelius Fastigheter AB 800
2015 Anleger an der Börse Deutsche Annington SE
2015 Accentro Real Estate (Adler Real Estate AG) Deutsche Wohnen AG 1 200
2015 Boligutleie Holding III AS, Hyresfastigheter
Holding III Gul AB
Patrizia Immobilien AG
2015 Westgrund AG (Wecken & Cie.) Adler Real Estate AG (Mezzanine IX
Investors)
2015 Haselsteiner Familienstiftung MountainPeak Trading Limited
2015 Abu Dhabi Investment Authority Anleger an der Börse
2015 ADO Group Ltd. Anleger an der Börse 8 100
2015 IMMOFINANZ AG Anleger an der Börse
2015 unbekannte Verkäufer ADO Properties (ADO Group Ltd.) 900
2015 unbekannte Verkäufer immeo Wohnen (Foncière des Régions) 2 500
2015 MountainPeak Trading Limited Adler Real Estate AG (Mezzanine IX
Investors)
2016 Ärztekammer Steiermark, Kronberg
International RE
immeo Wohnen (Foncière des Régions) 900
2016 IMMOFINANZ AG Anleger an der Börse
2016 IMMOFINANZ AG SAPINDA Holding
2016 unbekannte Verkäufer ADO Properties (ADO Group Ltd.) 1 800
2016 BGP Investment Chinesischer Staatsfonds CIC
2016 Anleger an der Börse (u.A. Adler Real Estate
AG)
Vonovia SE
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken,
www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim,
www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]