System der Fachbeauftragten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
der Abgeordneten Ulrike Flach, Cornelia Pieper, Christoph Hartmann (Homburg), Daniel Bahr (Münster), Rainer Brüderle, Angelika Brunkhorst, Ernst Burgbacher, Helga Daub, Jörg van Essen, Otto Fricke, Horst Friedrich (Bayreuth), Rainer Funke, Hans-Michael Goldmann, Dr. Karlheinz Guttmacher, Dr. Christel Happach-Kasan, Klaus Haupt, Ulrich Heinrich, Jürgen Koppelin, Sibylle Laurischk, Harald Leibrecht, Ina Lenke, Dirk Niebel, Günther Friedrich Nolting, Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Eberhard Otto (Godern), Gisela Piltz, Carl-Ludwig Thiele, Jürgen Türk, Dr. Claudia Winterstein, Dr. Volker Wissing, Dr. Wolfgang Gerhardt und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterhält seit Jahren ein System der Fachbeauftragten für die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Es bezieht sich unter anderem auf die Umweltforschung, die Geologie, Meeresforschung, die Biotechnologie und die Informationstechnik. Die Fachbeauftragten begutachten Projekte der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem jeweiligen Partnerland, sprechen Empfehlungen aus und sind bei der Formulierung neuer Projekte behilflich. Dabei werden auch Kontakte für den wissenschaftlichen Austausch angebahnt.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen12
Wie beurteilt die Bundesregierung die Institution der WTZ-Fachbeauftragten des BMBF?
Wie viele Fachbeauftragte des BMBF sind in den einzelnen Partnerländern tätig?
Ist die Bundesregierung der Ansicht, dass die Arbeit der Fachbeauftragten für die internationale Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag geleistet hat?
Welche inhaltlichen Schwerpunkte hat das BMBF bei der Auswahl seiner Fachbeauftragten gesetzt?
Wie haben sich die Ausgaben für die Fachbeauftragten in den letzten Jahren entwickelt?
Welche Summe stellt das BMBF für Reisekosten der Fachbeauftragten zur Verfügung?
Trifft es zu, dass Fachbeauftragte ihre Tätigkeit niedergelegt haben bzw. ihre Tätigkeit ruhen lassen?
Wenn ja, wie viele?
Welche Gründe sind von den Fachbeauftragten für die Aufgabe ihrer Tätigkeit angeführt worden?
Trifft es zu, dass es Kritik verschiedener Fachbeauftragter an der angeblichen Vernachlässigung der wissenschaftlichen Beziehungen, beispielsweise mit Lateinamerika, gegeben hat?
Wie sehen die strategischen Planungen für die weitere Arbeit der Fachbeauftragten aus?
Welche Ziele hofft die Bundesregierung mit den Fachbeauftragten zu erreichen?