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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Einflussnahme auf Anlegerinnen und Anleger durch so genannte Stock-Spams

<span>Höhe des Aufkommens sogen. Stock-Spams (Aktienspams) und (volks)wirtschaftliche Folgen, Strafbar- bzw. Ordnungswidrigkeit und Beurteilung des Anlegerverhaltens, Vorgehensweise in den USA und Übertragbarkeit, geplante Reaktion der Bundesregierung, Beschwerdemöglichkeit und Aufklärungsangebote für Verbraucher, bisherige rechtliche Verfolgung</span>

Fraktion

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Datum

06.09.2007

Antwortdauer

20 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/623417. 08. 2007

Einflussnahme auf Anlegerinnen und Anleger durch sogenannte Stock-Spams

der Abgeordneten Dr. Gerhard Schick, Britta Haßelmann, Ulrike Höfken, Bärbel Höhn, Christine Scheel und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen7

1

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung das Aufkommen von sogenanntem Stock-Spams in den letzten Jahren und welche (volkswirtschaftlichen Folgen zieht dies nach sich?

2

Inwieweit ist das mittels Stock-Spams betriebene „Pump-and-Dump“ strafbar oder zumindest ordnungswidrig, und wie ist das Verhalten der Anlegerinnen und Anleger, die nach dem Erhalt einer Stock-Spam die so beworbene Aktie kaufen, straf-, ordnungs- oder aufsichtsrechtlich zu würdigen?

3

Wie bewertet die Bundesregierung die Vorgehensweise in den USA, wo die durch Stock-Spam bewarbenen Titel von der Aufsichtsbehörde für einige Tage vom Handel ausgesetzt werden, und könnten solche Maßnahmen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistung auch im Over-the-counter-Bereich durchgesetzt werden?

4

Welche Eingriffsmöglichkeiten ergeben sich, wenn die durch Stock-Spam bewarbenen Finanztitel an ausländischen Kapitalmärkten gelistet sind?

5

Plant die Bundesregierung auf diese Problematik zu reagieren, und wenn ja, wann und wie?

6

Wo können sich betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher beschweren, und beabsichtigt die Bundesregierung die Aufklärungsangebote auszubauen?

7

Wie wurden rechtswidrige Stock-Spams mit welchem Ergebnis verfolgt?

Berlin, den 17. August 2007

Renate Künast, Fritz Kuhn und Fraktion

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