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Kleine AnfrageWahlperiode 16Beantwortet

Umgang der DDR-Behörden mit den Rentenunterlagen von Menschen, die durch Ausreise oder Flucht das Land verlassen haben

<span>Vorgehen der DDR-Behörden, Probleme bei der Beibringung von Unterlagen, Anzahl der Betroffenen, Hilfemöglichkeiten</span>

Fraktion

DIE LINKE

Datum

31.10.2007

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 16/670712. 10. 2007

Umgang der DDR-Behörden mit den Rentenunterlagen von Menschen, die durch Ausreise oder Flucht das Land verlassen haben

der Abgeordneten Dr. Martina Bunge, Petra Pau, Volker Schneider (Saarbrücken), Dr. Gesine Lötzsch, Roland Claus, Katja Kipping, Elke Reinke, Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE.

Vorbemerkung

Einer politischen Talkrunde (ARD, 30. September, 21.45 Uhr) zu dem Fernsehfilm „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ war zu entnehmen, dass Menschen, die die DDR durch Ausreise oder Flucht verlassen haben, große Schwierigkeiten mit der Beibringung der Nachweise für die Rentenversicherung haben.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen4

1

Was ist der Bundesregierung über den Umgang von DDR-Institutionen mit den Rentenunterlagen jener Personen, die das Land durch Ausreise oder Flucht verlassen haben, bekannt?

2

Ist der Bundesregierung bekannt, ob es Probleme bei der Beibringung der Rentenunterlagen (zum Beispiel durch eine systematische Vernichtung dieser Unterlagen) für diese Menschen gibt?

3

Wenn ja, wie viele Menschen sind davon betroffen?

4

Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, den betroffenen Menschen (unabhängig davon, ob es viele oder wenige sind) zum Beispiel durch eine großzügige Anwendung der Glaubhaftmachung zu helfen?

Berlin, den 11. Oktober 2007

Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und Fraktion

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