Tätigkeit der Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst
der Abgeordneten Hans-Joachim Otto (Frankfurt), Ina Albowitz, Dr. Edzard Schmidt-Jortzig, Hildebrecht Braun (Augsburg), Rainer Brüderle, Ernst Burgbacher, Jörg van Essen, Horst Friedrich (Bayreuth), Hans-Michael Goldmann, Dr. Karlheinz Guttmacher, Klaus Haupt, Ulrich Heinrich, Walter Hirche, Birgit Homburger, Dr. Werner Hoyer, Dr. Heinrich L. Kolb, Gudrun Kopp, Jürgen Koppelin, Günther Friedrich Nolting, Detlef Parr, Cornelia Pieper, Dr. Günter Rexrodt, Dr. Irmgard Schwaetzer, Dr. Hermann Otto Solms, Carl-Ludwig Thiele, Dr. Wolfgang Gerhardt und der Fraktion der FDP
Vorbemerkung
Unter dem Datum des 13. November 2001 hatte die Fraktion der FDP im Rahmen einer Kleinen Anfrage (Bundestagsdrucksache 14/7517) eine Stellungnahme der Bundesregierung zu verschiedenen im Zusammenhang mit der Errichtung der Stiftung Kunstfonds entstandenen Fragen erbeten. Die Beantwortung der Fragen erfolgte am 5. Dezember 2001 (Bundestagsdrucksache 14/7729). Diese Antwort der Bundesregierung macht weiter gehende Fragen notwendig.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Auf welcher rechtlichen Grundlage hat die Verwertungsgesellschaft (VG) Bild-Kunst dem Stiftungskapital der Stiftung Kunstfonds 1,8 Mio. DM übertragen?
Um welche Gelder handelt es sich bei diesen 1,8 Mio. DM?
Welche Förderungen kulturell bedeutender Werke und Leistungen gemäß § 7 Urheberrechtswahrnehmungsgesetz (UrhWG) hat die VG Bild-Kunst in den Jahren 1997 bis 1999 durchgeführt?
In welcher Höhe wurden zu diesem Zweck Mittel bereitgestellt?
Inwieweit hat die VG Bild-Kunst entsprechend § 7 UrhWG vorgesorgt, dass ihre Förderung von kulturell bedeutenden Werken und Leistungen nicht einer Willkür ausgesetzt werden kann?
Welche Vorsorge- und Unterstützungseinrichtungen hat die VG Bild-Kunst gemäß § 8 UrhWG für bildende Künstler eingerichtet?
Wie hoch sind die jährlichen Mittel, die diese Einrichtungen erhalten?
In welcher Höhe werden diese Einrichtungen jährlich von Antragstellern in Anspruch genommen?