Problematik von Zeitarbeitsverträgen im Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb
der Abgeordneten Elisabeth Altmann (Pommelsbrunn), Dr. Manuel Kiper, Simone Probst und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Die Förderung des qualifizierten und motivierten wissenschaftlichen Nachwuchses kann als eine zentrale Aufgabe der Wissenschafts- und Forschungspolitik angesehen werden.
Ausbildung wie kontinuierliche Aufnahme des wissenschaftlichen Nachwuchses sind Aufgaben, denen sich Bund und Länder stellen müssen. Dies ist um so dringlicher, als sich die Berufschancen in Forschung und Hochschule seit Beginn der 80er Jahre deutlich verschlechtert haben. Eingeschränkt zur Verfügung stehende staatliche Mittel verstärken die Tendenz, lediglich befristete Qualifikationsstellen anzubieten, denen darauf aufbauende Qualifikationsstellen folgen. Eine längerfristig abgesicherte berufliche Biographie kommt hierbei immer seltener zum Tragen, da sich zwangsläufig das Potential der zur Verfügung stehenden Stellen je Qualifikationsebene verringert und eine unbegrenzte Verlängerung von Zeitarbeitsverträgen nicht stattfindet.
Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen sich generell an Hochschulen und an Einrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungspotentiale. Möglichkeiten des Verbleibs in mittleren Positionen sind generell nur beschränkt vorgesehen. Ein System von aufeinander aufbauenden wissenschaftlichen Abschlüssen bedingt, daß eine Arbeitsplatzsicherheit überwiegend erst in späteren biographischen Lebensphasen für wenige erreicht wird, während sich für viele Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu Zeiten, in denen sie nicht mehr ohne Schwierigkeiten in andere Berufsfelder ausweichen können, ein „arbeitsbiographisches Loch" auftut.
In der Bundesrepublik Deutschland ist der Anteil der Mittelbauangehörigen, die noch nicht promoviert sind, relativ groß. Jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden schon im ersten Stadium der wissenschaftlichen „Karriere" regulär, überwiegend jedoch zeitlich befristet, beschäftigt. Auch die postdoktorale Phase der wissenschaftlichen Ausbildung wird stärker als weiteres Stadium der Nachwuchsförderung und -selektion denn als wissenschaftliche Berufsausübung verstanden.
Deutlich wird dies in den Stellenbeschreibungen, die überwiegend hälftig Forschung und/oder Lehre und hälftig dem Erwerb eines Abschlusses zur Grundlage haben. Im Hochschulbereich zeigt sich dies symbolhaft mit dem Erwerb der Habilitation als Abschluß der akademischen „Karriere".
Wir fragen die Bundesregierung:
I. Allgemeines
Fragen59
Sieht die Bundesregierung Probleme für die Berufsbiographie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die mit der Praxis der Befristung von Arbeitsverträgen in Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen oder Forschungseinrichtungen entstehen?
Wie begründet die Bundesregierung diese Ansicht?
Befürwortet die Bundesregierung die Schaffung von befristeten Arbeitsverhältnissen in Forschungs- und Wissenschaftsbetrieben?
Wenn ja, warum?
Wenn nein, warum nicht?
Befürwortet es die Bundesregierung, daß für die Einrichtung befristeter Arbeitsverhältnisse im Forschungs- und Wissenschaftsbereich gewisse Regeln bzw. Kriterien gelten sollten (z. B. Mindestdauer des Arbeitsvertrages, Kriterien der Arbeitsplatzbeschreibung)?
Wie begründet die Bundesregierung ihre Auffassung?
Ist die Bundesregierung der Auffassung, daß die Befristung von Arbeitsplätzen den Übergang von Hochschulabsolventinnen und -absolventen auf Arbeitsplätze in dem Forschungs- und Entwicklungsbereich der Wirtschaft erleichtert?
Wie begründet die Bundesregierung diese Auffassung?
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob bestimmte Bevölkerungs- oder Altersgruppen durch die Vergabe von befristeten Arbeitsverträgen im Forschungs- und Wissenschaftsbereich besonders betroffen sind?
Wenn ja, welche?
Wenn nein, warum nicht?
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, daß die Schaffung befristeter Arbeitsverhältnisse im Forschungs- und Wissenschaftsbereich von den anstellenden Institutionen oder Organisationen bewußt zur Kostensenkung eingesetzt wird?
Wenn ja, welche?
Wenn nein, ist die Bundesregierung der Auffassung, diese Möglichkeit ausschließen zu können?
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, daß die Schaffung befristeter Arbeitsverhältnisse im Forschungs- und Wissenschaftsbereich von den anstellenden Institutionen oder Organisationen bewußt zum Personalabbau eingesetzt wird?
Wenn ja, welche?
Wenn nein, ist die Bundesregierung der Auffassung, diese Möglichkeit ausschließen zu können?
Welche Auswirkungen für die Qualität der Arbeitsergebnisse ergeben sich nach Erkenntnissen der Bundesregierung aus dem Faktum, daß ein signifikanter Anteil diese Einrichtungen nach Ende der Zeitverträge verlassen muß?
Sind der Bundesregierung Zahlen darüber bekannt, welche Zusatzkosten durch den Personalwechsel nach Ablauf der Zeitverträge für Einarbeitung und anderes entstehen?
Wenn ja, welche?
Welche Auswirkungen hat die Vergabe von Stipendien für Promotionen und Habilitationen nach Auffassung der Bundesregierung für die Stipendienempfängerinnen und -empfänger nach Ablauf der Förderung aus sozialpolitischer Sicht?
Wie begründet die Bundesregierung ihre Auffassung?
Wie wirken sich nach Einschätzung der Bundesregierung Zeitverträge auf die Familiengründung von Männern und Frauen aus?
II. Hochschulen
Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, wie viele Beschäftigte des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen mit Zeitarbeitsverträgen, aufgeschlüsselt nach Bundesländern (absolut und prozentual), tätig sind (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahr)?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
a) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Beschäftigten des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen mit Zeitarbeitsverträgen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Hochschularten und Bundesländern)?
b) Gibt es hierbei Abweichungen einzelner Wissenschaftszweige (Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Agrarwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften)?
a) Wie viele der Beschäftigten des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen mit Zeitarbeitsverträgen sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Beschäftigten des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen mit Zeitarbeitsverträgen besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Beschäftigten des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals an den Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen mit Zeitarbeitsverträgen werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte der vergangenen zehn Jahre an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen in den einzelnen Bundesländern aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen in den einzelnen Bundesländern aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
e) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte sind in naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, medizinischen, agrarwissenschaftlichen bzw. geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen beschäftigt?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen bzw. Fachhochschulen in den einzelnen Bundesländern beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden über Drittmittel finanziert?
d) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind in naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, medizinischen, agrarwissenschaftlichen bzw. geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen tätig?
Wie viele zeitlich befristete Arbeitsverträge sind durch die Hochschulsonderprogramme I und II, das Hochschulerneuerungsprogramm und das Wissenschaftler-Integrationsprogramm geschaffen worden?
III. Großforschungseinrichtungen
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in den einzelnen Großforschungseinrichtungen mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen in den einzelnen Großforschungseinrichtungen angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Großforschungseinrichtungen mit Zeitarbeitsverträgen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Einrichtungen)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Großforschungseinrichtungen mit Zeitarbeitsverträgen sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Großforschungseinrichtungen mit Zeitarbeitsverträgen besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Großforschungseinrichtungen mit Zeitarbeitsverträgen werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet in den einzelnen Großforschungseinrichtungen beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen Großforschungseinrichtungen in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen Großforschungseinrichtungen aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden in den einzelnen Großforschungseinrichtungen beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden über Drittmittel finanziert?
d) Welche Kriterien für die Beschäftigung der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden bestehen derzeit in den einzelnen Großforschungseinrichtungen, und liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob diese verändert werden sollen?
Wenn ja, welche Veränderungen werden angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
Wie hoch ist der Anteil der nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (absolut und prozentual) in den einzelnen Großforschungseinrichtungen, und wie hat sich dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
IV. Trägerorganisationen
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten jeweils mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Einrichtungen angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Einrichtungen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und in der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und in der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und in der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahren)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden über Drittmittel finanziert?
d) Welche Kriterien für die Beschäftigung der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden bestehen derzeit in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten, und liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob diese verändert werden sollen?
Wenn ja, welche Veränderungen werden angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
Wie hoch ist der Anteil der nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (absolut und prozentual) in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten bzw. Arbeitsgruppen und der Zentralverwaltung der Fraunhofer-Gesellschaft und ihren einzelnen Instituten, und wie hat sich dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
V Blaue-Liste-Institute
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste jeweils mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach den einzelnen Instituten)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste sind Frauen und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden über Drittmittel finanziert?
d) Welche Kriterien für die Beschäftigung der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden bestehen derzeit in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste, und liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob diese verändert werden sollen?
Wenn ja, welche Veränderungen werden angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
Wie hoch ist der Anteil der nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (absolut und prozentual) in den Instituten der Wissenschaftsgemeinschaft Blaue Liste, und wie hat sich dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
VI. Projektträger des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind bei den einzelnen Projektträgern jeweils mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen bei den einzelnen Projektträgern angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen bei den einzelnen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach den einzelnen Projektträgern)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen bei den einzelnen Projektträgern sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen bei den einzelnen Projektträgern besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet bei den einzelnen Projektträgern beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte bei den einzelnen Projektträgern in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte bei den einzelnen Projektträgern aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden bei den einzelnen Projektträgern beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Welche Kriterien für die Beschäftigung der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden bestehen derzeit bei den einzelnen Projektträgern und liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob diese verändert werden sollen?
Wenn ja, welche Veränderungen werden angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
Wie hoch ist der Anteil der nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (absolut und prozentual) bei den einzelnen Projektträgern, und wie hat sich dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
VII. Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben (entsprechend der Systematik des Bundesberichts Forschung 1993)
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben jeweils mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach den einzelnen Bundeseinrichtungen)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
a) Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie viele der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden sind Frauen?
c) Wie viele der Dokorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden über Drittmittel finanziert?
d) Welche Kriterien für die Beschäftigung der Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden bestehen derzeit in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben und liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob diese verändert werden sollen?
Wenn ja, welche Veränderungen werden angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
Wie hoch ist der Anteil der nicht sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (absolut und prozentual) in den einzelnen Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben und wie hat sich dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
VIII. Überregionale Informationseinrichtungen und zentrale Fachbibliotheken (entsprechend der Systematik des Bundesberichts Forschung 1993)
a) Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken jeweils mit Zeitarbeitsverträgen (absolut und prozentual) tätig (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Liegen der Bundesregierung Erkenntnisse darüber vor, welche Verteilung zwischen befristeten und unbefristeten Arbeitsverhältnissen in den überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken angestrebt werden?
Wenn ja, welcher Schlüssel wird angestrebt?
Wenn nein, warum hat sich die Bundesregierung nicht um den Erwerb entsprechender Kenntnisse bemüht?
c) Wie hat sich das Durchschnittsalter der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken in den vergangenen zehn Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln)?
a) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken sind Frauen, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
b) Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen überregionalen Informtionseinrichtungen und Fachbibliotheken besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft, und wie hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?
Wie viele der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Zeitarbeitsverträgen in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken werden aus Drittmitteln finanziert?
a) Wie viele studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte werden zeitlich befristet in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?
b) Wie sieht die durchschnittliche Vertragsdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken in den vergangenen zehn Jahren aus?
c) Wie sieht die Vergütungsentwicklung (DM pro Stunde, Durchschnittslohn pro Monat) der vergangenen zehn Jahre für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte in den einzelnen überregionalen Informationseinrichtungen und Fachbibliotheken aus?
d) Wie viele der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte werden über Drittmittel finanziert?
Wie viele Doktorandinnen bzw. Doktoranden und Diplomandinnen bzw. Diplomanden werden in den einzelnen überregionalen Informationseinheiten und Fachbibliotheken beschäftigt (bitte aufschlüsseln für die vergangenen zehn Jahre)?