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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Positivliste für Arzneimittel (G-SIG: 11001061)

Zweck der Positivliste: Transparenz beim Umgang mit Arzneimitteln; Eventuelle Einführung einer Positivliste auf Bundesebene nach dem nordrhein-westfälischen Modell

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Datum

19.11.1987

Antwortdauer

16 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 11/104103.11.87

Positivliste für Arzneimittel

der Abgeordneten Frau Wilms-Kegel und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Im Zusammenhang mit der Initiative des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Heinemann, der mit Hilfe einer sog. Positivliste für Arzneimittel den Umgang mit Pharmaka transparenter, übersichtlicher, preiswerter und sicherer zu gestalten versucht, fragen wir die Bundesregierung:

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Wie schätzt die Bundesregierung diese Initiative des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums ein hinsichtlich ihrer Steuerungswirkung, hinsichtlich ihrer Durchsetzbarkeit bei Ärzten, Apothekern und Pharmaindustrie, hinsichtlich ihrer rechtlichen Grundlagen?

2

Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen dieser Initiative des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums und ihren derzeitigen Bemühungen um eine Strukturreform im Gesundheitswesen? Wenn ja, welche Schlußfolgerungen können daraus für die Strukturreform im Gesundheitswesen gezogen werden?

3

Hält die Bundesregierung es prinzipiell für möglich, eine Positivliste für Arzneimittel nach nordrhein-westfälischem Modell auch auf Bundesebene einzuführen?

Bonn, den 3. November 1987

Frau Wilms-Kegel Ebermann, Frau Rust, Frau Schoppe und Fraktion

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