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Kleine AnfrageWahlperiode 11Beantwortet

Amalgam-Füllungen (G-SIG: 11005219)

Vor- und Nachteile, Quecksilberanteil, gesundheitliche Auswirkungen, Alternativen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit

Datum

17.09.1990

Antwortdauer

40 Tage

Aktualisiert

26.07.2022

Offizielle Quellen und Volltext

Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.

Deutscher BundestagDrucksache 11/764508.08.90

Amalgam-Füllungen

der Abgeordneten Frau Kelly und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen13

1

Welche Untersuchungen sind bis jetzt in der Bundesrepublik Deutschland gemacht worden, um die gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam-Füllungen zu erforschen?

2

Wie viele Amalgam-Füllungen werden ungefähr jährlich in der Bundesrepublik Deutschland gemacht?

3

Welche sind die zahnmedizinischen Vorteile und Nachteile der Amalgam-Füllungen?

4

Aus welchen Stoffen bestehen Amalgam-Füllungen, und wie hoch ist der Anteil von Quecksilber?

5

Wie wird von seiten der Bundesregierung die Quecksilber-Belastung von Amalgam-Füllungen eingeschätzt? Welche sind die gesundheitlichen Folgen einer Quecksilber-Belastung?

6

Schließt die Bundesregierung die Gefahr gesundheitlicher Schäden für die Patienten bei Amalgam-Füllungen völlig aus oder hat sie Zweifel?

7

Welche Alternativen zu Amalgam-Füllungen gibt es?

8

Ist der Bundesregierung bekannt, daß Amalgam-Füllungen in Schweden nicht länger verwendet werden?

9

Ist sich die Bundesregierung darüber im klaren, daß Amalgam-Füllungen ständig Quecksilber abgeben durch Abrieb und Korrosion?

10

Räumt die Bundesregierung eine prinzipielle Belastung durch Amalgam-Füllungen ein?

Wenn ja, warum muß der kritische Patient den Mehrbetrag für Alternativen zur Amalgam-Füllung aus eigener Tasche bezahlen?

11

Wie schätzt die Weltgesundheitsorganisation Amalgam-Füllungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten ein?

12

Wie hoch ist die Quecksilber-Ausscheidung bei Amalgam-Plomben-Trägern?

13

Stuft die Bundesregierung Amalgam-Füllungen weiterhin als absolut unschädlich ein und warum?

Bonn, den 2. August 1990

Frau Kelly Hoss, Frau Dr. Vollmer und Fraktion

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