Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 16/12146
16. Wahlperiode 04. 03. 2009 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kerstin Müller (Köln), Marieluise Beck
(Bremen), Volker Beck (Köln), weiterer Abgeordneter und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 16/11968 –
Der deutsche Beitrag für die African Union/United Nations-Hybrid-Operation
in Darfur (UNAMID)
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Vor über einem Jahr löste die erste gemeinsame Friedensmission von
Afrikanischer Union (AU) und Vereinten Nationen (VN) in der westsudanischen
Region Darfur UNAMID die völlig überforderte AU Friedensmission AMIS
ab. Aufgabe von UNAMID ist es seither, die Sicherheit und Versorgung von
Zivilisten sowie das Sicherheitsklima für die laufenden Friedensbemühungen
insgesamt zu verbessern.
Mit der Überleitung von AMIS zu UNAMID sollten personelle und materielle
Mängel beseitigt werden. Doch trotz der fortdauernden Gewaltexzesse, die bis
heute an die 300 000 Tote und 3 Millionen Flüchtlinge gefordert haben, ist die
UNAMID auch nach über einem Jahr noch immer nicht voll einsatzfähig. Von
den vorgesehenen 26 000 zivil-militärischen Einsatzkräften sind kaum mehr als
die Hälfte vor Ort.
Auch die Bundesrepublik Deutschland hatte vor über einem Jahr die
Entsendung von bis zu 250 Soldatinnen und Soldaten zugesagt
(Bundestagsdrucksache 16/6941). Derzeit ist aber erst ein deutscher Soldat, ein
Lufttransportexperte im Sudan. Dieser wartet jedoch seit Monaten auf seinen Einsatz in Darfur,
weil die Bundesregierung anders als andere Truppensteller auf dem Tragen
einer Dienstwaffe von Bundeswehrsoldaten in den UNAMID-Stäben besteht
(FAZ.NET vom 17. Dezember 2008). Auch die Ankündigung der
Bundesregierung vom 8. August 2008 (Brief des Bundesministers des Auswärtigen und
Bundesministers der Verteidigung an die Fraktionsvorsitzenden im Vorfeld der
letzten Mandatsverlängerung durch den Deutschen Bundestag am 15.
November 2008), dass in Kürze weitere sieben Soldaten folgen würden, ist noch immer
nicht umgesetzt, obwohl explizit betont wurde, dass die Bundesrepublik
Deutschland unter den europäischen Nationen zu den größten Truppenstellern
zählen wird.
Außerdem mangelt es der UNAMID weiterhin an der erforderlichen
Ausstattung. Seit Monaten fehlen Hubschrauber, unter anderem 18 militärische Trans- Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 2. März 2009 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 16/12146 – 2 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiodeporthubschrauber, die zum flächendeckenden Schutz und zur Versorgung von
Zivilisten wie auch des UNAMID-Personals selbst dringend benötigt werden
(Bericht des VN-Generalsekretärs an den Sicherheitsrat vom 12. Dezember
2008, S/2008/781). Allein die Ukraine hat bereits im Oktober 2008 in Aussicht
gestellt, Hubschrauber zur Verfügung stellen zu können (Meldung REUTERS
vom 7. Oktober 2008). Aus der Ukraine soll es Signale geben, dass sie dazu auf
finanzielle Unterstützung angewiesen wäre. Trotz der Einrichtung einer
speziellen Freundesgruppe zur Unterstützung des schnellen Aufbaus der
UNAMID („Friends of UNMAID Group“), der neben den USA,
Großbritannien, Frankreich und Italien auch die Bundesrepublik Deutschland angehört,
gibt es bisher keinen sichtbaren Fortschritt in der Frage der fehlenden
Hubschrauber und weiterer fehlender Ausrüstungsgüter samt Personal wie für
Logistik- und Transportaufgaben oder zur Luftaufklärung.
Eine umfänglich einsatzfähige UNAMID ist heute wichtiger denn je. Neue
heftige Kämpfe zwischen der sudanesischen Regierungsarmee und den Rebellen
des JEM (Justice and Equality Movement) wie kürzlich um die Stadt
Muhadscheria in Süd-Darfur, bei denen trotz der beharrlichen Anwesenheit von rund
200 UNAMID-Blauhelmen erneut etliche Zivilisten getötet und tausende
vertrieben wurden, zeigen deutlich, dass die Zivilisten dringend wirksameren
Schutz brauchen. Außerdem sind für dieses Jahr richtungweisende Parlaments-
und Präsidentschaftswahlen vorgesehen. Erfolgreiche gesamtsudanesische
Wahlen und dauerhafter Frieden setzen aber sowohl eine politische Lösung in
Darfur voraus, wie sie bspw. mit den geplanten Friedensgesprächen in Doha
anvisiert wird, als auch einen glaubwürdigen Sicherheitsgaranten in Darfur, eine
voll einsatzfähige UNAMID. Schließlich ist aber auch ein rascher Aufwuchs
der UNAMID geboten, weil mit der bevorstehenden Entscheidung des
Internationalen Strafgerichtshofes über den Erlass eines Haftbefehls gegen den
amtierenden Präsidenten Omar Al-Bashir u. a. wegen Völkermordes in Darfur die
Zusammenarbeit der sudanesischen Regierung mit den VN beim Ausbau der
UNAMID völlig zum erliegen kommen könnte und dann auch Übergriffe auf
das Personal der UNAMID nicht auszuschließen sind.
1. Wie ist der aktuelle Stand hinsichtlich der Entsendung der UNAMID?
Laut Bericht des Generalsekretärs der Vereinten Nationen an den Sicherheitsrat
vom 10. Februar 2009 (VN-Dokument S/2009/83) stellte sich der Stand des
Aufwuchses der Mission Ende Januar 2009 wie folgt dar:
– militärisches Personal: es sind 12 541 Soldatinnen und Soldaten im
Einsatzgebiet, davon 11 893 in Einsatzverbänden, 387 Stabsoffiziere, 181
Miltärbeobachterinnen und -beobachter und 80 Verbindungsoffiziere. Die Gesamtzahl
entspricht ca. 64 Prozent des angestrebten gesamten militärischen
Kontingents von 19 555 Soldatinnen und Soldaten.
– Polizeipersonal: bisher wurden 2 639 Polizistinnen und Polizisten zu
UNAMID verlegt. Dies Zahl setzt sich zusammen aus 1 940
Einzelbeamtinnen und -beamten sowie 699 Polizistinnen und Polizisten in fünf
geschlossenen Polizeiverbänden. Damit sind derzeit ca. 41 Prozent der durch den
Sicherheitsrat mandatierten 6 432 Polizeikräfte im Einsatz.
– Ziviles Personal: 56 Prozent der genehmigten Personalstärke von insgesamt
5 557 Frauen und Männern sind bisher eingestellt bzw. in den Sudan versetzt
worden. Zu diesen bisher 3 129 Angestellten gehören 855 Frauen und Männer
internationales Personal, 2 013 sudanesische Ortskräfte sowie 261
Angehörige des Freiwilligenwerks der Vereinten Nationen (UNV).
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 3 – Drucksache 16/121462. Was sind die Gründe dafür, dass die UNAMID bisher nicht schneller
entsandt werden konnte, und was unternimmt die internationale Gemeinschaft,
um die Entsendung zu beschleunigen?
Die Gründe für die unbefriedigende Geschwindigkeit beim Aufwuchs der
Mission sind vielfältig. Sie liegen vor allem im hybriden Charakter der Mission und
der Forderung der Regierung des Sudan, weitestgehend afrikanisches Personal
für UNAMID zu rekrutieren, an bürokratischen Hindernissen seitens der
sudanesischen Regierung, aber auch an der schwachen Infrastruktur des Landes bei
gleichzeitig großen Entfernungen im und zum Einsatzgebiet der Mission.
Insgesamt, so die letzten Berichte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen,
wirken sich auch die Sicherheitslage und die politischen Unwägbarkeiten in
Darfur negativ auf die Bereitschaft zur Entsendung von Personal und Material
dorthin aus. Dies trifft auch auf die Anwerbung zivilen Personals zu. Im Ergebnis
bleibt der Aufwuchs der Mission damit weiterhin hinter den Erwartungen
zurück.
Nach Ansicht der Vereinten Nationen ist es seit Ende des vergangenen Jahres
jedoch gelungen, einige der bestehenden Schwierigkeiten zu lindern. Dazu
haben verschiedene Initiativen beigetragen:
– die Unterzeichnung des Status of Forces Agreements (SOFA) zwischen der
sudanesischen Regierung und den Vereinten Nationen am 10. Februar 2008;
– die Einrichtung eines sog. Drei-Parteien-Ausschusses bestehend aus
Vertretern des Sudan, der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen am
1. Dezember 2008. Er ist in der Lage, Verständigung zu praktischen Fragen
wie Visavergabe, Überfluggenehmigungen, Waffeneinfuhr etc.
herbeizuführen. Erst im Januar 2009 einigte man sich dort über Nutzungsbedingungen
für die Flughäfen im Darfur;
– die Verbesserung der Landtransportlogistik der Vereinten Nationen vor Ort;
– die Verbesserung der Frachtflugkapazitäten. Dies bezieht sich auf von der
Mission gechartertes Fluggerät wie auch auf eine von den USA kostenfrei im
Januar aufgebaute Luftbrücke von Ruanda nach Darfur;
– das Engagement verschiedener internationaler Geber, darunter auch
Deutschland, bei Ausbildung und Ausstattung afrikanischer Kontingente, so dass
deren Verlegung inzwischen erfolgen konnte oder bevorsteht.
3. Welchen Beitrag hat die Bundesregierung seit Mandatserteilung durch den
Deutschen Bundestag im November 2007 zum Aufwuchs der UNAMID
geleistet?
Deutschland hatte bislang einen Soldaten als Stabsoffizier Verkehrsführung in
das Hauptquartier von UNAMID in El Fasher für den Zeitraum Februar 2008 bis
August 2008 entsandt. Seit dem 27. September 2008 befindet sich erneut ein
deutscher Soldat im Sudan. Seit dem 15. Februar 2009 ist er im Hautquartier in El
Fasher als Stabsoffizier Luftverkehrsführung eingesetzt, nachdem ihm eine
Waffentrageberechtigung durch UNAMID erteilt wurde. Für sieben weitere
Dienstposten in den Bereichen Personal- und Operationsführung sowie
Einsatzunterstützung im Hauptquartier von UNAMID wurden deutsche Soldaten ausgewählt.
Ihre Verlegung soll schnellstmöglich erfolgen.
Im Dezember 2007 wurde der Lufttransport eines senegalesischen und eines
gambischen Truppenkontingents (Hin- und Rückflug von insgesamt 800
Soldaten) durch die Bundesregierung finanziert. Am 16. Juni 2008 hatte die
Bundesregierung den Vereinten Nationen die Durchführung von 35 Flügen zwischen
Khartum und Nyala zur Verlegung des Materials pakistanischer Pioniereinheiten
Drucksache 16/12146 – 4 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiodeangeboten. Jedoch wurde die notwendige Fluggenehmigung seitens der
sudanesischen Behörden nicht zeitgerecht erteilt, so dass die Flüge nicht durchgeführt
werden konnten.
Bereits am 19. September 2007 hatte das Bundeskabinett entschieden, bis zu
zehn Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte zu UNAMID zu entsenden. Im
November 2007 reisten eine Beamtin und ein Beamter nach Darfur aus. Vier
bereits im Rahmen der EU-Unterstützung der Mission AMIS eingesetzte deutsche
Polizeivollzugsbeamte wurden in das deutsche UNAMID-Kontingent
übernommen. Seit Beginn des Einsatzes der Mission war Deutschland mit zwei bis sechs
Polizistinnen und Polizisten in wichtigen Funktionen in der Mission vertreten.
Derzeit sind vier Polizisten vor Ort. Die Bundesregierung ist bereit, das deutsche
Polizeikontingent im Rahmen des bestehenden Kabinettbeschlusses
aufzustocken, sobald die Vereinten Nationen weiteres deutsches Polizeipersonal
anfordern. Dies ist derzeit nicht der Fall.
Das Auswärtige Amt stattet derzeit einen geschlossenen Polizeiverband aus
Senegal (Formed Police Unit) mit dem notwendigen Material aus, um eine
Verlegung nach Darfur zu ermöglichen. Derzeit werden die Ausrüstungsgegenstände
mit einem Wert von ca. 3,5 Mio. Euro in Senegal ausgeliefert. Zu den
Ausrüstungsgegenständen gehören beispielsweise mobile Camps (Zelte, Feldbetten,
etc.), Fahrzeuge, Computer, Generatoren, medizinische Ausrüstung sowie
persönliche Ausstattung. Das THW unterweist gerade die senegalesische Polizei in
der Anwendung dieses Materials.
Ferner hat die Bundesregierung am Kofi Annan International Peacekeeping
Centre in Ghana spezielle Ausbildungs- und Vorbereitungsunterstützung für
UNAMID für afrikanische Polizeibeamte geleistet. Neben der Kostenübernahme
wurden hierfür drei Ausbilder entsandt.
4. Warum besteht die Bundesregierung anders als andere Regierungen auf dem
Tragen einer Dienstwaffe für deutsches militärisches Personal in UNAMID-
Stäben?
Im Hinblick auf die angespannte Sicherheitslage im Darfur besteht die
Bundesregierung – auch aus Gründen der Fürsorge gegenüber den entsandten
Soldatinnen und Soldaten – darauf, die Soldatinnen und Soldaten grundsätzlich zum
Selbstschutz bewaffnet zu entsenden. Weitere westliche Staaten verfahren
ebenso.
5. Was unternimmt die Bundesregierung, damit die von der VN
angefragten deutschen Soldaten möglichst schnell ihren Dienst im Rahmen der
UNAMID aufnehmen können, wann ist damit voraussichtlich zu rechnen,
und welche weiteren Beiträge sind in nächster Zukunft geplant?
Die Bundesregierung steht in ständigem Dialog mit dem Sekretariat der
Vereinten Nationen in New York, mit UNAMID und mit den zuständigen Behörden des
Sudan, um die administrativen Voraussetzungen, vor allem die Erteilung von
Einreisevisa und die Einfuhrformalitäten für zunächst sieben weitere
Soldatinnen und Soldaten (siehe Antwort zu Frage 3), zu schaffen. Aufgrund der
komplexen Verfahren kann derzeit nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, wann deren
Einsatz beginnen wird. Die Entsendung zusätzlichen militärischen Personals
würde die Bundesregierung auf Anforderung der Vereinten Nationen prüfen.
Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiode – 5 – Drucksache 16/121466. Was wurde im Rahmen der so genannten Freundesgruppe der UNAMID
konkret zur Stärkung der UNAMID erzielt (bitte Aktivitäten auflisten)?
Die Freundesgruppe der UNAMID ist ein informelles Informations- und
Konsultationsforum, in dem das VN-Sekretariat und die Afrikanische Union die
beteiligten Staaten über den Bedarf an Unterstützungsleistungen für UNAMID
unterrichten. Ein Schwerpunkt liegt hierbei in der Unterstützung in den Bereichen
Ausbildung und Ausrüstung sowie Beratung afrikanischer Truppen und Polizei
stellender Staaten. Zusagen und Angebote bilateraler Beiträge können im
Rahmen der Freundesgruppe bekannt gemacht und aufeinander abgestimmt werden.
Unter anderem wurden im Rahmen der Freundesgruppe folgende
Unterstützungsleistungen bekannt gegeben:
– Kanada stellt 104 Schützenpanzer für UNAMID einschließlich befristeter
Wartungsdienste;
– Kanada stattet eine bestimmte Anzahl geschlossener Polizeiverbände aus, die
von afrikanischen Staaten zu UNAMID entsandt werden;
– Die USA rüsten mehrere afrikanische Infanteriebataillone für UNAMID aus
und unterstützen deren Ausbildung;
– Zu den deutschen Unterstützungsleistungen wird auf die Antwort zu Frage 3
verwiesen.
7. In welcher Art und Weise hat die Bundesregierung sich bislang in der
Freundesgruppe der UNAMID engagiert und mit welchem Ergebnis (bitte
Aktivitäten auflisten)?
Deutschland ist aktives Mitglied der Freundesgruppe der UNAMID. Deutsche
Beiträge zu UNAMID gründen auf einer vom Department of Peacekeeping
Operations unterbreiteten Bedarfsanalyse. Zu den einzelnen
Unterstützungsmaßnahmen wird auf die Antwort zu Frage 3 verwiesen.
8. Was wurde seitens der Freundesgruppe speziell unternommen, um die
noch fehlenden Hubschrauber für die UNAMID zu organisieren?
Angebote aus den Reihen der Freundesgruppe zur Bereitstellung der von
UNAMID benötigten Hubschrauber sind nicht bekannt.
9. Wie bewertet die Bundesregierung das Angebot des ukrainischen
Präsidenten vom 7. Oktober, Hubschrauber für die UNAMID stellen zu
können?
Nach dem Verständnis der Bundesregierung hat der ukrainische Präsident
gegenüber dem Generalsekretär der Vereinten Nationen seine Bereitschaft erklärt, die
Bereitstellung von Hubschraubern für UNAMID zu prüfen. Das Department of
Field Support (DFS) der Vereinten Nationen und die Ukraine sind darüber
weiterhin im Gespräch. Einzelheiten dazu sind der Bundesregierung nicht
bekannt.
10. Gab es hinsichtlich einer möglichen Entsendung ukrainischer Militär-
Hubschrauber seitens der Bundesregierung, der EU oder auch der
Freundesgruppe der UNAMID Gespräche mit der ukrainischen Regierung über
eventuelle finanzielle Unterstützung?
a) Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
Drucksache 16/12146 – 6 – Deutscher Bundestag – 16. Wahlperiodeb) Wenn nein, warum nicht, und um welche alternativen Steller von
Transporthubschraubern wird sich bemüht?
Derartige Gespräche zur finanziellen Unterstützung einer eventuellen
Bereitstellung von ukrainischen Hubschraubern hat es seitens der Bundesregierung nicht
gegeben und sind der Bundesregierung in Bezug auf die EU oder die
Freundesgruppe nicht bekannt. Ob im Rahmen der Gespräche zwischen den Vereinten
Nationen und der Ukraine Forderungen einer Finanzierung durch Dritte erhoben
worden sind, ist der Bundesregierung ebenfalls nicht bekannt.
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Amsterdamer Str. 192, 50735 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Telefax (02 21) 97 66 83 44
ISSN 0722-8333]