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Kleine AnfrageWahlperiode 10Beantwortet

Formaldehyd-Belastung der Atemluft durch Kfz-Verkehr (G-SIG: 10001884)

Formaldehydbelastung durch den Straßenverkehr in Großstädten und Ballungsgebieten, Grenzwerte, Gegenmaßnahmen

Fraktion

Die Grünen

Ressort

Bundesministerium des Innern

Datum

20.12.1984

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 10/226707.11.84

Formaldehyd-Belastung der Atemluft durch Kfz-Verkehr

des Abgeordneten Drabiniok und der Fraktion DIE GRÜNEN

Vorbemerkung

Zwei Drittel des PKW-Verkehrs fährt in den Ballungsgebieten und Großstädten. Die Gesamtfahrleistung der PKW hat sich seit 1966 mehr als verdoppelt. Stark zugenommen hat auch die Belastung der Luft durch Autoabgase. In den engen Straßenschluchten der Städte machen sie über 90 % aus. Die Verbrennungsmotoren der Kfz erzeugen u. a. auch Formaldehyd.

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen3

1

Wie groß ist die Formaldehyd-Belastung in den Ballungsgebieten und in Großstädten in den Straßenschluchten der stark befahrenen Hauptverkehrsstraßen (Straßenbreite: 22 m, Fahrbahnbreite: 13 m, DTV = 45 000 Kfz/24 Std., LKW-Anteil: 10 %, Diesel-PKW-Anteil: 7,5 %, Straßenbegrenzung beidseitig: 5 bis 7 Geschosse z. B.) zur Spitzenstunde heute a) auf der Fahrbahn, b) auf dem Gehweg?

2

Wie groß sind die Grenzwerte (MAK, MIK)?

3

Was gedenkt die Bundesregierung zu tun, damit die Formaldehyd-Belastung der Bevölkerung durch Straßenverkehr abnimmt?

Bonn, den 7. November 1984

Drabiniok Schoppe, Dr. Vollmer und Fraktion

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