Abfallverwertung
des Abgeordneten Dr. Ehmke (Ettlingen) und der Fraktion DIE GRÜNEN
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen8
In welchen deutschen Städten und Gemeinden wird derzeit nach Kenntnis der Bundesregierung Hausmüll mittels einer zweiten Tonne getrennt erfaßt
a) nach Modell Witzenhausen (GRÜNE Tonne für Biogenes),
b) Modell Baienfurt (GRÜNE Tonne für Wertstoffe)?
Wieviel Haushalte werden nach Kenntnis der Bundesregierung derzeit in der Bundesrepublik Deutschland mittels getrennter Wertstofferfassung entsorgt?
Wie beurteilt die Bundesregierung die Zukunftschancen der getrennten Erfassung des Hausmülls?
In welchen Städten/Gemeinden werden nach Kenntnis der Bundesregierung Schadstoffsammlungen durchgeführt bzw. sind feste Annahmestellen hierfür installiert?
Wie beurteilt die Bundesregierung das Modell des Wertstoffsackes aus dem Landkreis Hannover? Welche Chancen der Übertragung auf andere Kreise gibt die Bundesregierung dieser Methode der Getrennterfassung? Welche Vorteile, welche Nachteile hat dieses System gegenüber anderen?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus dem Modellversuch Ravensburg?
Wo und in welcher Höhe fördert die Bundesregierung Pilotprojekte zur weitgehenden Abfallseparierung bereits im Haushalt? Welche Kosten erwartet sie hierfür für die Haushalte?
In welchen Einrichtungen des Bundes (Ämter, Behörden, ...) sind bereits Gefäße für die getrennte Erfassung von Papier/ Pappabfällen aufgestellt, und welcher Erfassungsgrad wird hier erzielt?