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Kleine AnfrageWahlperiode 9Beantwortet

Überleitung des Personals des Postreisedienstes auf die Deutsche Bundesbahn (G-SIG: 09001023)

Ausdehnung der Abordnungsfrist auf die gesamte Erprobungszeit bis 1986, Anwendung auch für das Verwaltungs- und Werkstattpersonal

Fraktion

CDU/CSU

Ressort

Bundesministerium für Verkehr

Datum

29.12.1981

Aktualisiert

26.07.2022

Deutscher BundestagDrucksache 9/117914.12.81

Überleitung des Personals des Postreisedienstes auf die Deutsche Bundesbahn

der Abgeordneten Pfeffermann, Neuhaus, Lintner, Linsmeier, Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd), Dr. Dollinger, Dr. Klein (Göttingen), Regenspurger, Feinendegen, Seiters, Lenzer, Dr. Freiherr Spies von Büllesheim, Müller (Wadern), Ganz (St. Wendel), Hanz (Dahlen), Dr. Warnke, Dr. Kunz (Weiden), Straßmeir, Dr. George, Dr. Friedmann, Dr. Jenninger, Weirich und der Fraktion der CDU/CSU

Vorbemerkung

Nach jahrelangem Hin und Her in der Frage der Organisationsform und des Trägers der öffentlichen Busdienste von Bahn und Post wird nach dem Kabinettsbeschluß vom 1. Juli 1981 z. Z. die Oberleitung des Postdienstes auf die DB vorbereitet. Obwohl für die Erprobung ein Zeitraum bis 1986 vorgesehen ist, sollen die der DBP angehörenden Busfahrer schon innerhalb einer zweijährigen Abordnungsfrist entscheiden, ob sie bei der DBP bleiben oder zur DB gehen wollen. Die relativ kurzfristige Entscheidungsfrist noch vor Festlegung der endgültigen Organisationsform wird von den Betroffenen als unzumutbare Härte angesehen.

Wir fragen daher die Bundesregierung:

Fragen4

1

Sieht die Bundesregierung eine Möglichkeit, bei der Überleitung des Postreisedienstes auf die Deutsche Bundesbahn die Abordnungsfrist der Betroffenen unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) auf die gesamte Erprobungszeit auszudehnen, und wenn nein, warum nicht?

2

Wäre die Bundesregierung bereit, die dienstrechtliche Prüfung mit der Dauer der organisatorischen Prüfung zu koppeln, und wenn nein, warum nicht?

3

Wäre die Bundesregierung bereit, eine der beiden Lösungen auch für das Verwaltungs- und Werkstattpersonal anzuwenden, und wenn nein, warum nicht?

4

Kann die Bundesregierung andere Vorschläge machen, um im Zusammenhang mit der Oberleitung des Postreisedienstes auf die Deutsche Bundesbahn Härten bei der Abordnung für die bei der DBP Beschäftigten zu vermeiden?

Bonn, den 14. Dezember 1981

Pfeffermann Neuhaus Lintner Linsmeier Dr. Schulte (Schwäbisch Gmünd) Dr. Dollinger Dr. Klein (Göttingen) Regenspurger Feinendegen Seiters Lenzer Dr. Freiherr Spies von Büllesheim Müller (Wadern) Ganz (St. Wendel) Hanz (Dahlen) Dr. Warnke Dr. Kunz (Weiden) Straßmeir Dr. George Dr. Friedmann Dr. Jenninger Weirich Dr. Kohl, Dr. Zimmermann und Fraktion

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