Forschungsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen
der Abgeordneten Stockleben, Daubertshäuser, Frau Erler, Grunenberg, Dr. Jens, Müller (Schweinfurt), Scheffler, Dr. Steger, Ueberhorst, Wendt, Dr. Schachtschabel, Wolfram (Recklinghausen), Dr.-Ing. Laermann, Angermeyer, Dr. Haussmann, Wurbs und der Fraktionen der SPD und FDP
Vorbemerkung
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen11
Welche Fortschritte wurden bei den Bemühungen des Bundesministeriums für Forschung und Technologie (BMFT) zur Vereinfachung des Antrags- und Bewilligungsverfahrens erzielt?
Wie hat sich in den vergangenen Jahren der Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen an den Förderungsmitteln des BMFT entwickelt? — Gibt es Schwerpunkte in einzelnen Förderungs-programmen?
Das Programm zur Förderung von Erstinnovationen des Bundesministers für Wirtschaft wird in Zusammenarbeit mit den Länderwirtschaftsministerien abgewickelt. Mit welchen Fristen müssen die Unternehmen im Durchschnitt rechnen vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zur Bewilligung? In welchen Bundesländern wurden ähnlich konzipierte Programme eingerichtet, und welche Konsequenzen hat dies für das Programm zur Förderung von Erstinnovationen?
Wie hat sich die Inanspruchnahme des Programms zur Förderung von Erstinnovationen in den letzten Jahren nach Branchen und Unternehmensgrößen entwickelt?
Welche Erfahrungen liegen vor mit der neuen Maßnahme zur Förderung der externen Vertragsforschung? Wurde insbesondere die Zielgruppe der kleineren Unternehmen erreicht? Mit welchen Bewilligungsfristen müssen die Antragsteller rechnen?
Welche Projekte werden zur Zeit vom BMFT auf dem Gebiet der Technologie- und Innovationsberatung gefördert? Haben sich bereits spezifische Beratungsschwerpunkte herausgebildet? Welche Konzeption verfolgt die Bundesregierung im Hinblick auf eine Weiterführung der Förderungsaktivitäten nach Abschluß der Pilotprojekte?
Wieviel Unternehmen werden nach Auffassung der Bundesregierung voraussichtlich das vom Bundesminister für Wirtschaft durchgeführte Förderungsprogramm „F + E-Personalkostenzuschüsse" in Anspruch nehmen?
Welche Vorstellungen hat die Bundesregierung über die angekündigte Begleitforschung zum Förderungsprogramm „F + E-Personalkostenzuschüsse"?
Welche Maßnahmen haben in der letzten Zeit zum Ausbau der indirekten F+E-Förderung beigetragen, und wie hat sich das auf das Verhältnis der indirekten zur direkten Förderung ausgewirkt?
Wie bewertet die Bundesregierung die in der Studie „Strategien einer verstärkten Förderung von Entwicklungsarbeiten im Handwerk" enthaltenen Empfehlungen? Wo sieht sie ggf. Ansatzpunkte für eine Realisierung der Vorschläge?
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der von der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH erarbeiteten Studie „Möglichkeiten der Beschaffungspolitik der öffentlichen Hand zur Förderung des Technologie-Transfers und der technologischen Innovationen"?