Finanzierung von Social Media Accounts
des Abgeordneten Dr. Anton Friesen und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Zum Portfolio der politischen Kommunikation gehören mittlerweile die sozialen Medien wie selbstverständlich dazu. Profile von Bundesministern und Bundesministerien (im Folgenden: offizielle Profile) sind dort ebenso zu finden wie private Seiten von Politikern. Dabei kann neben dem organischen Wachstum auf kostenpflichtige Werbemaßnahmen zur Reichweitensteigerung zurückgegriffen werden.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen11
Wie viele offizielle Social Media Profile der Bundesregierung sowie der nachgeordneten Behörden existieren insgesamt (Twitter, Facebook, Instagram, LinkedIn etc.; bitte nach einzelnen Personen und Institutionen aufschlüsseln)?
Welche monatlichen Kosten für die Betreuung dieser Profile entstehen dabei für den Bundeshaushalt; bitte die Ausgaben für die einzelnen Profile aufschlüsseln)?
Wie haben sich die monatlichen Kosten seit 2013 entwickelt?
Wie hoch waren die Ausgaben für die Bewerbung von Beiträgen in den sozialen Medien seit 2013 (bitte nach Monaten und Profilen aufschlüsseln)?
Wie hoch waren die Ausgaben für die Bewerbung der Profile in den sozialen Medien seit 2013 (bitte nach Monaten und Profilen aufschlüsseln)?
Kann die Bundesregierung ausschließen, dass private Profile den Bundeshaushalt finanziell belasten, und falls ja, welche Maßnahmen werden hierzu ergriffen?
Welche Kriterien liegen dem Anlegen von offiziellen Profilen in den sozialen Medien für Bundesminister und Staatssekretäre zugrunde?
Welche Kriterien liegen den kostenpflichtigen Werbemaßnahmen zugrunde?
Welche Kriterien liegen der Budgetierung für die kostenpflichtigen Werbemaßnahmen zugrunde?
Wie hoch ist die jährlich zur Verfügung gestellte Gesamtsumme seit 2013 (bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln)?
Welche Pläne für die Weiterentwicklung der Social-Media-Strategie hat die Bundesregierung für den Zeitraum 2018 bis 2021 im Allgemeinen?