Aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ergibt sich für die Bundesregierung die Aufgabe, Integrationsmaßnahmen zu bündeln und noch transparenter zu gestalten. Mit einer verbesserten Koordinierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen soll eine effizientere Wahrnehmung der bestehenden Zuständigkeiten erreicht werden.
Die Ressorts haben sich auf eine weitere Verzahnung innerhalb der Interministeriellen Arbeitsgruppe „Sprachförderung und Integration“ unter gemeinsamer Federführung des BMI des BMAS und der IntB verständigt.
Um dem gesteigerten Koordinierungsbedarf in Integrationsfragen auch zwischen Bund und Ländern zielgerichtet zu begegnen, hat das BAMF regelmäßige Bund-Länder-Gespräche zur Integration initiiert, die unter Einbindung der betroffenen Bundesministerien sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der kommunalen Spitzenverbände stattfinden.
Auch die Allianz für Aus- und Weiterbildung mit Vertretern von Bund, Bundesagentur für Arbeit, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist mit Fragen der Integration Geflüchteter befasst.
In der Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ (Initiative Bildungsketten) des BMBF und BMAS stimmen Bund und BA ihre Angebote am Übergang Schule – Beruf systematisch mit dem Ziel ab, zu einer kohärenten Förderung zu gelangen. Auch Angebote für Geflüchtete werden hier behandelt.
Eine gemeinsame strategische Ausrichtung im Integrationsbereich wird auf Bundesebene sowohl im Rahmen der interministeriellen Arbeitsgruppe als auch durch den Nationalen Aktionsplan der Integrationsbeauftragten vorangetrieben und weitergeführt. Bundes- und ggf. auch Landesmaßnahmen sollen zukünftig für eine Analyse der Förderlandschaft strukturiert erfasst und zugleich für eine transparente Darstellung in Richtung der Zielgruppen genutzt werden.
Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 1 Grundangebot: Integrationskurse (Sprachkurs-Anteil und Orientierungskurs-Anteil) BMI BAMF 2 Sprachlernangebote der Deutschen Welle BKM Für Menschen mit Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache bietet die Deutsche Welle kostenlose interaktive Deutschkurse in 30 Sprachen an, die sich an Selbstlerner mit keinen bis wenigen Vorkenntnissen sowie Lehrkräfte (auch Ehrenamtliche) richten. 3 Richtlinie Garantiefonds Hochschule BMFSFJ 4 Bundesfinanzierte berufsbezogene Deutschsprachförderung (Berufssprachkurse) (BMAS) nach § 45a AufenthG in Verbindung mit der Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) BMAS BAMF 5 ESF-BAMF-Programm BMAS BAMF Durch den Europäischen Sozialfonds finanzierte Programme benötigen stets eine nationale Kofinanzierung. Diese setzt sich im Rahmen des ESF-BAMF-Programms aus Bundesmitteln sowie Teilnehmendeneinkommen zusammen. Bei Letzteren handelt es sich um reguläre Leistungsbezüge von Teilnehmenden (Leistungsempfänger gem. SGB II, SGB III und nach AsylbLG) jedoch nicht um einen tatsächlichen Mittelfluss beim Maßnahmeträger. Die beim ESF-BAMF-Programm zur berufsbezogenen Sprachförderung ausgewiesenen Beträge bilden die aus Bundesmitteln bereitgestellte Verstärkung aus dem Ansatz der berufsbezogenen Deutschsprachförderung ab (Titel 1101 684 04 im Bundeshaushaltsplan; im Jahr 2016 noch bei Titel 1101 681 21 mitveranschlagt). 6 Einstieg Deutsch BMBF 7 Eingliederungsintrumente des SGB II (i.V.m. SGB III). Dazu gehören: Einstiegsqualifizierung, ausbildungsbegleitende Hilfen, assistierte Ausbildung, außerbetriebliche Berufsausbildung, vermittlungsunterstützende Leistungen (Vermittlungsbudget, Maßnahmen zur Ativierung und beruflichen Eingleiderung), berufliche Weiterbildung, Eingliederungszuschüsse, Einstiegsgeld, Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen, Arbeitsgelegenheiten, Förderung von Arbeitsverhältnissen, Förderung schwer zu erreichender junger Menschen. BMAS Jobcenter Das Leistungsspektrum der Eingliederungsinstrumente des SGB II (i.V.m. SGB III) steht grundsätzlich allen Leistungsberechtigten der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II zur Verfügung. Geflüchtete werden dem Rechtskreis SGB II ab Anerkennung ihres Asylantrags zugeordnet. Die ausgewiesenen SOLL-Ansätze bilden die Aufstockungen des Eingliederungstitels SGB II (Titel 1101 685 11) im Fluchtkontext ab. Die fluchtbedingten Aufstockungen beim Eingliederungstitel SGB II werden nicht gesondert bewirtschaftet. Die ausgewiesenen IST-Ansätze sind Schätzungen auf Grundlage der Gesamtabflüsse beim Eingliederungstitel SGB II, die insbesondere durch die Wirkung der Haushaltsvermerke Nr. 3 bei Titel 1101 685 11 und Nr. 2 bei Titel 1101 636 13 gekennzeichnet sind. Für das Jahr 2018 ist eine belastbare Hochrechnung des IST-Ansatzes noch nicht möglich. Für die Jahre ab 2019 ist keine explizite Aufstockung des Eingliederungstitels SGB II im Fluchtkontext mehr vorgesehen. 8 IvAF BMAS BMAS / BVA Im Handlungsschwerpunkt IvAF wurden zusätzlich zu vorhandenen Mitteln für die Jahre 2016 bis einschl. 2019 7 Mio. € pro Jahr aus dem ESF- Kofinanzierungstitel für IvAF umgeschichtet. Insofern sind für das Jahr 2016 12.357.354,05 € an Bundesmitteln vorgesehen und für das Jahr 2017 13.428.638,54 €. 9 Praktikumsplattform „Jobintegration now (JOIN)“ BMI 10 Bildungsketten: Anpassung von Potenzialanalysen (Entwicklung webbasiertes Verfahren zur Erfassung (über-) fachlicher Kompetenzensowie bildungsbiografischer Informationen) BMBF 11 Bildungsketten: Ausweitung des Berufsorientierungsprogramms (BOP) BMBF 12 Wege in Ausbildung / Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF) BMBF 13 Verstärkung und Ausbau des KAUSA-Netzwerks BMBF 14 jmd2start - Flüchtlinge im JMD BMFSFJ 15 Modellprojekt „Gemeinsam in die Ausbildung“ BMWi Ziel: Bundesweit übertragbare Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für eine Integration von Geflüchteten im Handwerk und einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu entwickeln und damit zur Überwindung des Fachkräftemangels im Handwerk beizutragen. Die nicht abgerufenen Haushaltsmittel in 2017 wurden nach 2018 aufgrund von Nichtrealisierung verschiedener Arbeitspakete des Modellprojektes übertragen. Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 16 Interkulturelle Kompetenz des Ausbildungspersonals – digitalgestütztes Training: „überaus“ (vormals: „qualiboXX“) BMBF 17 Interkulturelle Kompetenz des Ausbildungspersonals – Seminarreihe BMBF 18 Stark für Ausbildung – praxisnahe Angebote (u.a. Ausbilderhandbuch) und Qualifizierung für Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Aufbau regionaler Netze BMWi Ziel: Ausbildungspersonal in vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) soll mit Hilfe eines umfassenden Qualifizierungs- und Informationsangebotes nachhaltig im Umgang mit asylsuchenden jungen Geflüchteten, Zugewanderten und Jugendlichen mit migrationsbedingten Problemlagen sensibilisiert und professionalisiert werden. 19 Willkommenslotsen: Unterstützung von KMU bei der betrieblichen Integration von Flüchtlingen BMWi Ziel: Niedrigschwelliges, individuelles und qualifiziertes Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot für Unternehmen zur betrieblichen Integration von Geflüchteten (Sicherung des Fachkräftebedarfs) vor, während und nach einer Einstellung. 20 Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ BMWi Ziel: Das NETZWERK bietet Unternehmen umfangreiche Informationen und Beratung zur betrieblichen Integration von Geflüchteten und befördert insbesondere über Veranstaltungen deren Austausch und Vernetzung. Ziel ist, betriebliches Engagement für die betriebliche Integration von Geflüchteten sichtbar zu machen, zu stärken und effektiver zu gestalten. 2015 kein Mittelabfluss, da Beginn der Maßnahme erst am 15.12.2015, Übertragung nach 2016. Die nicht abgerufenen Haushaltsmittel in 2016 und 2017wurden nach 2017 bzw. 2018 aufgrund von Nichtrealisierung verschiedener Arbeitspakete übertragen. 21 Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) BMWi Ziel: Das KOFA unterstützt KMU über eine Internetplattform bei der Fachkräftesicherung und der Gestaltung ihrer Personalarbeit. Ein Themenschwerpunkt des KOFA ist auch die Information von KMU über Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Unterstützungsangebote. KMU werden durch anschauliche Praxisbeispiele zur Integration von Geflüchteten motiviert. Außerdem schult das KOFA die Willkommenslotsen. Die nicht abgerufenen Haushaltsmittel in 2015, 2016 und 2017 wurden nach 2016, 2017 bzw. 2018 aufgrund von Nichtrealisierung verschiedener Arbeitspakete übertragen. 22 BQ-Portal BMWi Ziel: Das BQ-Portal bietet Kammern und Unternehmen eine umfassende online Wissens- und Arbeitsplattform, um ausländische Berufsqualifikationen, denen als Referenzberuf in Deutschland ein bundesrechtlich geregelter dualer Aus- oder Fortbildungsabschluss zugrunde liegt, besser bewerten und einschätzen zu können und damit das Fachkräftepotenzial von Menschen mit Migrationshintergrund optimal zu nutzen. Es bietet 87 Beschreibungen von Berufsbildungssystemen, darunter die Hauptherkunftsländer der Geflüchteten sowie mehr als 3.200 Berufsprofile. Die nicht abgerufenen Haushaltsmittel in 2016 und 2017 wurden nach 2017 bzw. 2018 aufgrund von Nichtrealisie-rung verschiedener Arbeitspakete übertragen. 23 Informations- und Beratungsangebot „In Arbeit“ im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) BMAS Das Informationsangebot „In Arbeit“ der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), das in Kooperation mit dem Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ erstellt wird, richtet sich an Betriebe, die mit interkulturellen Belegschaften arbeiten. Es bietet lösungsorientierte Anregungen für eine gute Zusammenarbeit unterschiedlicher Kulturen in kleinen und mittleren Betrieben und ergänzt bestehende INQA-Materialien zur Unterstützung von guten Arbeitsbedingungen in Unternehmen in den Bereichen Personalführung, Gesundheit, Chancengleichheit & Diversity und Wissen & Kompetenz. 24 Anerkennung von Berufsqualifikationen (gesetzesbegleitende Maßnahmen zum Anerkennungsesetz des Bundes) BMBF 25 Start-Up Your Future (Pilotprojekt „Gründerpatenschaften“) BMWi Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel, Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive bei der Unternehmensgründung zu unterstützen. Dazu werden den Geflüchteten Gründerpaten/Gründerpatinnen zur Seite gestellt, die diese im Grü-dungsprozess auf vielfältige Weise unterstützen. Durchführer des Projekts sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland. Vorgesehen ist eine Übertragung nicht abgerufener Mittel in Höhe von 230.140,00 € auf 2019 zur kostenneutralen Verlängerung des Projekts um 6 Monate bis 30.06.2019. Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 26 IQ-Förderprogramm BMAS BAMF Beim Förderprogramm IQ (Titel 1101 684 01) bilden die ausgewiesenen SOLL-Ansätze die Aufstockungen im Fluchtkontext ab. Die ausgewiesenen IST-Ansätze sind Schätzungen auf Grundlage der Gesamtabflüsse bei diesem Titel. 27 STAFFEL: Bundesprogramm „Soziale Teilhabe durch Arbeit für junge erwachsene Flüchtlinge und erwerbsfähige Leistungsberechtigte“ BMAS BMAS/DLR Ziel des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe durch Arbeit für junge erwachsene Geflüchtete und erwerbsfähige Leistungsberechtigte (STAFFEL)“ ist, im Rahmen einer Projektförderung erwerbsfähige, leistungsberechtigte Flüchtlinge und andere Leistungsberechtigte im Rechtskreis SGB II zwischen 25 und 35 Jahren an Beschäftigung oder Ausbildung heranzuführen und langfristig in den Arbeitsmarkt sowie in die Gesellschaft zu integrieren. 28 ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ“ BMI Bewilligungsbehörde ist das BVA 29 Anerkennung non-formaler und informell erworbener Kompetenzen – ValiKom BMBF 30 Integrationswerkstatt für Asylbewerber mit Arbeitsmarktzugang, Neubürger und Personen aus sozial benachteiligten Gruppen in den Arbeitsmarkt – Integrationswerkstatt im ländlichen Raum BMEL BLE 31 ESF-Programm „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ BMFSFJ 32 Integration allein geflüchteter Frauen in Arbeit oder Ausbildung „POINT – Potentiale integrieren BMFSFJ 33 Förderung von Sprache und Propädeutik an Studienkollegs und Hochschulen BMBF 34 Ermittlung von Kompetenzen und Qualifikationen junger Flüchtlinge BMBF 35 Pilotprojekt: Initiative „Kiron Open Higher Education“ BMBF 36 Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) BMAS Bundesagentur für Arbeit Mit den Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) sollen nicht anerkannte Flüchtlinge mittels niedrigschwelliger Angebote führzeitig an den Arbeitsmarkt herangeführt werden und zugleich sinnvolle und gemeinwohlorientierte Arbeitsgelegenheiten während des Asylverfahrens geschaffen werden. 37 Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) BMI BAMF 38 Online- und Print-Publikationen der Bundeszentrale für politische Bildung BMI BpB Aufgrund der Vielschichtigkeit und der Fülle der konzeptionell höchst unterschiedlichen Maßnahmen und Projekte gibt es entsprechend diverse Instrumente zur Qualitätssicherung. Die Qualitätssicherung bei Eigenprodukten findet zunächst in Gestalt einer fortlaufenden Prozessevaluation bezogen auf Umsetzung bzw. Durchführung im jeweiligen Einzelfall statt. Weitere Instrumente sind redaktionelle Reviewprozesse sowie – bei ausgewählten Maßnahmen – eine wissenschaftliche Begleitung. Ergänzend findet bei Projekten und Fördermaßnahmen eine prozessevaluative Begleitung der Antragstellung und der Projektumsetzung statt sowie eine Prüfung dahingehend, ob der jeweilige Zuwendungszweck erreicht wurde und ob die Förderungen zweckgebunden verwendet wurden. Manche Maßnahmen werden detaillierter ausgewertet, z.B. in Form einer Tagungsbetreuung, bei der externe Gutachter einzelne Veranstaltungen besuchen. Bei der Anwendung der jeweiligen Evaluationsmechanismen steht in jedem Fall die Zweckerreichung im Sinne der politischen Bildung im Vordergrund. 39 Online-Angebote der Deutschen Welle BKM Die Deutsche Welle, der Auslandssender Deutschlands, wendet einen Teil der von BKM zur Verfügung gestellten Mittel für spezielle Angebote für Flüchtlinge auf. Das Angebot umfasst ein umfangreiches Online-Angebot mit Informationen auf Deutsch, Englisch, Arabisch und weiteren Sprachen, das Neuankömmlingen den Start in Deutschland erleichtert. 40 Arabischsprachiges Fernsehprogramm der Deutschen Welle „DW (Arabia 2)“ BKM Die Deutsche Welle, der Auslandssender Deutschlands, wendet einen Teil der von BKM zur Verfügung gestellten Mittel für spezielle Angebote für Flüchtlinge auf. Das Angebot umfasste bis Ende 2017 auch ein arabischsprachiges Fernsehprogramm für Flüchtlinge in Europa. 41 Handbuch Deutschland - Informationsplattform für Flüchtlinge und Neuzuwanderer IntB Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 42 Integrationsprojekte des BAMF (Projektförderung): Dies beinhaltet u.a. folgende Maßnahmen des Kompediums: - Niederschwellige Frauenkurse - House of Resources - Modellprojekte zur Schulung ehrenamtlicher Sprachbegleiter - Strukturförderung für Migrantendachorganisationen - Multiplikatorenschulungen - Projekt mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen - Integration durch Sport - Wohnumfeldbezogene, gemeinwesenorientierte Projekte des Bundes BMI BAMF Die wohnumfeldbezogenen gemeinwesenorientierten Projekte für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer als kleine, lokale Projekte unterschiedlichster Art werden durch das BAMF fachlich begleitet. Dies bezieht sich auf ausgewählte Projektträger mit dem Schwerpunkt „Anerkennungskultur und Toleranz durch Stärkung des interkulturellen Dialogs“ (aus 2016) mit weniger Erfahrung im Bereich Integration und Projektdurchführung. Ziel ist die Sicherstellung von qualitativ hochwertigen und erfolgreichen Projekten, die zur Erreichung der Förderziele beitragen. Derzeit werden ca. 20 Projekte, die sich im ersten Projektjahr befinden, bis zum Ablauf der Projektlaufzeit (Mitte 2019) begleitet. Mit dem Programm „Integration durch Sport“ unterstützt das BAMF in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die integrative Arbeit von Sportvereinen und -verbänden. Das Programm wird regelmäßig wissenschaftlich begleitet, seit 2015 durch die Humboldt Universität Berlin. Jährlich werden dabei neue Untersuchungsschwerpunkte gesetzt (2017: freiwilliges Engagement; 2016: interkulturelle Öffnung; 2015: Stützpunktvereine). Mit dem Programm „Strukturförderung von Migrantenorganisationen auf Bundesebene“ unterstützt das BAMF die Professionalisierung von Migrantenorganisationen. Das Programm wird laufend fachlich begleitet. Die Ergebnisse dieser fachlichen Begleitung flossen bspw. in die neue Förderperiode 2017 – 2020 ein. Der Schwerpunkt des Programms liegt aktuell auf Organisationen, die einen Beitrag bei der Ankunft und Integration von Geflüchteten leisten. Auch diese Förderphase wird extern evaluiert, erste Zwischenergebnisse werden voraussichtlich 2019 präsentiert. Das Programm „Erstorientierungskurse“ wird aktuell durch die Firma Syspons evaluiert, erste Ergebnisse werden voraussichtlich Ende des Jahres veröffentlicht. Dieses Kursangebot richtet sich in erster Linie an Asylbewerberinnen und Asylbewerber ohne Zugang zum Integrationskurs und vermittelt ihnen Grundwissen über das Leben in Deutschland. Ein weiteres Beispiel sind die niederschwelligen Frauenkurse; diese wurden 2016 evaluiert. Die Evaluierung ergab, dass die Kurse ihre Zielgruppe und Zielsetzung erreichen und insbesondere in den Bereichen Sprache, Alltagsbewältigung und Selbstwirksamkeit ihre spezifischen Wirkungen entfalten. Es wurde empfohlen, die Kurse als sinnvollen und wirksamen Ansatz für eine niederschwellige Integration von Frauen fortzuführen, die Niederschwelligkeit der Maßnahme bei Zielsetzung und Formulierung des Programms zu betonen und die Nachhaltigkeit des Programms zu stärken. Das Bundesamt hat diese Empfehlungen aufgegriffen und mit dem seit 01.01.2018 gültigen Kurskonzept umgesetzt. 43 It’s Our Turn! Politik braucht Vielfalt. Politik braucht Dich! BMFSFJ 44 Ärzteinformation zur physischen und psychischen Gesundheit von Frauen mit Fluchterfahrung BMFSFJ BVA 45 Unterstützung von Frauen mit Fluchterfahrung und anderer besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge / BAGFW IntB 46 Förderung von Netzwerkstrukturen und Beratungsangeboten für geflüchtete Frauen/DaMigra (Projekt MUT - Mutmacherinnen und Brückenbauerinnen) IntB 47 MiMi - Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen - Capacity Building zur Gewaltprävention, zu Selbstschutz und Empowerment für geflüchtete Frauen und Mädchen in Deutschland IntB 48 Spielangebote für Flüchtlingskinder BMFSFJ 49 Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ BMFSFJ 50 „Aktion zusammen wachsen – AZW“ BMFSFJ, IntB BAFzA Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 51 Kooperation mit UNICEF, BAGFW, PLAN International, Save the Children und weiteren Partnern zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingsfrauen und -kindern in Deutschland und Stärkung einer kinderfreundlichen Umgebung und Sicherstellung des Kinderschutzes in Flüchtlingsunterkünften, einschließlich KfW-Programm „Schutz in Flüchtlingsunterkünften“ BMFSFJ 52 „Geschlechterreflektierte Arbeit mit jungen männlichen Flüchtlingen“ des Bundesforums Männer BMFSFJ 53 Broschüre „Kurz und Knapp – Das Jugendschutzgesetz in 10 Sprachen“ BMFSFJ 54 Integrationsprojekte für junge Zuwanderinnen und Zuwanderer BMFSFJ BAMF 55 Unterrichtsmaterial für Willkommensklassen (Print- und Online-Produkte) der BpB BMI BpB Aufgrund der Vielschichtigkeit und der Fülle der konzeptionell höchst unterschiedlichen Maßnahmen und Projekte gibt es entsprechend diverse Instrumente zur Qualitätssicherung. Die Qualitätssicherung bei Eigenprodukten findet zunächst in Gestalt einer fortlaufenden Prozessevaluation bezogen auf Umsetzung bzw. Durchführung im jeweiligen Einzelfall statt. Weitere Instrumente sind redaktionelle Reviewprozesse sowie – bei ausgewählten Maßnahmen – eine wissenschaftliche Begleitung. Ergänzend findet bei Projekten und Fördermaßnahmen eine prozessevaluative Begleitung der Antragstellung und der Projektumsetzung statt sowie eine Prüfung dahingehend, ob der jeweilige Zuwendungszweck erreicht wurde und ob die Förderungen zweckgebunden verwendet wurden. Manche Maßnahmen werden detaillierter ausgewertet, z.B. in Form einer Tagungsbetreuung, bei der externe Gutachter einzelne Veranstaltungen besuchen. Bei der Anwendung der jeweiligen Evaluationsmechanismen steht in jedem Fall die Zweckerreichung im Sinne der politischen Bildung im Vordergrund. 56 Ernährungsbildung und Bewegungsförderung im Kontext von Alphabetisierung und Integration BMEL BLE 57 Ausbau „Kultur macht stark“: „Kultur macht stark PLUS“ BMBF 58 Lesestart für Flüchtlingskinder BMBF 59 Digitale Service-Plattform Integration (DSI) – „Integration geflüchteter Kinder in Kita, Hort und Ganztag“ BMBF 60 Modellprojekt der Westfälischen Universität Münster: Implementierung und Evaluation einer Spezialambulanz für Flüchtlingskinder und ihre Familien BMG 61 Vision Kino BKM 62 Schutz von Frauen und LSBTTIQ mit Fluchterfahrung BMFSFJ 63 Förderungen und Zuwendungen der BpB BMI BpB Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 64 Veranstaltungen, Interventionsprojekte, Qualifizierungsmaßnahmen der BpB BMI BpB 65 Förderung von Projekten zu innerverbandlichen Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten, Förderung von Modellprojekten zu innerkultureller Kompetenz im Rahmen von Zusammenhalt durch Teilhabe BMI BpB 66 Informieren, Vernetzen und Koordinieren: Freiwilligenagenturen in der Flüchtlingshilfe stärken BMFSFJ 67 Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug BMFSFJ BAFzA 68 Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ – Patenschaftsprogramm BMFSFJ BAFzA 69 Projekte zur Gewinnung von Gastfamilien, Vormundschaften und Patenschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge BMFSFJ 70 Strukturaufbau und Unterstützung von Ehrenamtlichen in den Moscheegemeinden für die Flüchtlingshilfe durch die Verbände der Deutschen Islamkonferenz BMFSFJ, BMI, IntB BAMF BVA 71 Bundesprogramm für die Beratung und Betreuung ausländischer Flüchtlinge/ Akutprogramm/ Wohlfahrtsverbände zentrale Aufgaben BMFSFJ 72 Digitales Ehrenamt – Plattform für Mobilisierung und Integration BMFSFJ 73 Avicenna-Studienwerk: „Unsere Zukunft. Mit Dir!“ BMBF 74 Verbundprojekt SHELTER: Safety & Help for Early adverse Life events and Traumatic Experiences in minor Refugees BMBF 75 Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge/BAGFW IntB Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 76 Vernetzung und Koordinierung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit/Malteser IntB 77 Migrantische Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit/ NEMO e.V. (Projekt sa-mo.fa) IntB 78 Evaluation und Weiterentwicklung von Fortbildungs- und Qualifizierungsinitiativen für Flüchtlingshelfer in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) BMG 79 Fortführung des um die Rubrik „Gesundheit von Flüchtlingen“ erweiterten „Info.Dienst Migration“, herausgegeben durch die BZgA BMG 80 Aktion „500 LandInitiativen“ BMEL BLE einmalige Bekanntmachung, Projektlaufzeit maximal ein Jahr, Förderzeitraum 2017 bis Ende 2018, erste Projekte zum 01.03.2017 bewilligt 81 „Willkommen im Sport“/DOSB IntB 82 „1:0 für ein Willkommen“/DFB-Stiftung Egidius Braun IntB 83 „Willkommen im Fußball“/DKJS IntB 84 „Orientierung durch Sport“/dsj IntB 85 Projekte des Innovationsfonds im Bereich der Jugendverbandsarbeit BMFSFJ 86 Bundesmodellprogramm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ BMFSFJ 87 Konzeptentwicklung „Clearing-Stelle“ im Bereich Flüchtlingsengagement BMFSFJ BAFzA 88 Jugendmigrationsdienste (Eingliederungsprogramm) BMFSFJ 89 Migrantinnenkongresse 2011 und 2013 in Frankfurt sowie Einrichtung Internetforum für Migrantinnen, Grundlage für spätere DaMigra Gründung BMFSFJ 90 Bundesweite Vernetzungsstelle für Migrantinnen AGISRA BMFSFJ 91 Dachverband der Migrantinnenorfansiationen (gegründet aus der Vernetzungsstelle AGISRA) BMFSFJ 92 Frauen mit Fluchterfahrung gründen - Jumpp BMFSFJ 93 Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte BMBF 94 Veröffentlichung eines „Ratgebers Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“ BMG 95 Unterstützung von Studierenden-Initiativen im Rahmen des „Welcome“ Programms des DAAD BMBF 96 Zentren für Islamische Theologie BMBF 97 Stipendien- und Betreuungsprogramm STIBET AA 98 Philipp Schwartz-Initiative für gefährdete Wissenschaftler/innen AA 99 Leadership-for-Syria-Programm AA 100 Archaeological Heritage Network und „Stunde Null” AA DAI Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 101 einmalige Projekte zur kulturellen Teilhabe von Flüchtlingen in Kultureinrichtungen BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 102 Onlineportal zu integrativen und partizipatorischen Maßnahmen im Musikbereich BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 103 Programme der Bundeskulturfonds: Fonds Soziokultur BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 104 Programme der Bundeskulturfonds: Stiftung Kunstfonds BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 105 Programme der Bundeskulturfonds: Deutscher Literaturfonds BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 106 Programme der Bundeskulturfonds: Deutscher Übersetzerfonds BKM Der Abfluss einiger Maßnahmen der BKM kann nicht genau dargestellt werden, weil diese überjährig finanziert wurden. 107 Programme der Bundeskulturfonds: Fonds Darstellende Künste BKM 108 Forschungsprojekt gesundheitliche und psychosoziale Situation von geflüchteten Frauen in Aufnahmeeinrichtungen IntB 109 Forschungsprojekt „Solidarität im Wandel?“ IntB Lfd. Nr. Maßnahme Ressort ggf. nachgeordnete Behörde Bemerkungen 110 Forschungsprojekt „So schaffen wir das“ – Analyse der Gelingensbedingungen ehrenamtlicher Flüchtlingsprojekte IntB 111 Forschungsprojekt „Konfliktverstehen und -management im Ehrenamt der Flüchtlingshilfe“ IntB 112 Projekt zur Verbesserung der Datenlage zur Gesundheit und primärmedizinischen Versorgung von Asylsuchenden in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften der Universität Heidelberg BMG 113 Optimierung der beruflichen Integration von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund als Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs im deutschen Gesundheitswesen BMG 114 Asylbewerber und Flüchtlinge als Potentialträger in Deutschland - ein Modelprojekt im Sozialwesen BMG 115 Providing Online Ressource and Trauma Assessment für Refugees (PORTA) – Ein internetbasiertes Tool zur Belastungseinschätzung bei minderjährigen Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung BMG 116 Webportal „Migration und Gesundheit“ BMG 117 Diversity-orientierte und partizipative Entwicklung der Suchtprävention und Suchthilfe für und mit Migranten (PASUMI) BMG 118 MiMi - Gesundheitsförderung und Capacity Building mit Migranten für Migranten BMG 119 Gesundheit für alle - Wegweiser durch das deutsche Gesundheitswesen BMG 120 Drogenkonsum und Hilfebedarfe von Flüchtlingen in niedrigschwelligen Einrichtungen der Suchthilfe in Deutschland BMG 121 Der Präventionsbus der Charité Berlin – Feststellung des Kenntnisstandes zur Impfprävention bzw. Verbesserung des Impfstatus bei jugendlichen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund im städtischen und ländlichen Umfeld BMG 122 Förderung der Resilienz von Geflüchteten und Migratinnen/Migranten – Wirksamkeitsstudie zum Einsatz von muttersprachlichen Counselern BMG 123 „Vielfalt pflegen: Lernplattform zur Förderung transkultureller Kompetenzen in der Pflege“/ E-learning für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen BMG 124 Durchführung eines Dialogforums der Deutschlandstiftung Integration im Rahmen des Stipendienprogramms „GEH DEINEN WEG“. Ziel der Deutschlandstiftung Integration ist es, durch Förderstipendien, Sprachförderung, Mentorenprogramme oder medienwirksame Informationsveranstaltungen, einen Beitrag zur Förderung der Chancengleichheit von Schüler/innen, Auszubildende, Studentinnen/Studenten mit Zuwanderungsgeschichte insbesondere auf dem Arbeitsmarkt zu leisten. BMG 125 „Versorgungswege verbessern - Behandlung schaffen“ – Erstellung eines Erklärvideos für Psychotherapeutinnen und -therapeuten zur Vermittlung der wichtigsten Informationen im Zusammenhang mit der Anwendung der Ermächtigungsregelung. BMG 126 Kurzexpertise „Prozesse bei der Berufsanerkennung und der Integration von Flüchtlingen in Heilberufe“ BMG 127 Umsetzung eines Themenschwerpunktes Migration im Rahmen der Kampagne „rauchfrei unterwegs – Du und Dein Kind“; Distribution des Flyers „rauchfrei unterwegs“ BMG 128 Wissenschaftliche Expertise: „Flüchtlinge und Suchtproblematik“; Erstellung eines Überblicks über die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Behandlung von drogenabhängigen Flüchtlingen. BMG 129 „Zugewandert und geblieben“ – Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung mit dem besonderen Fokus auf ältere Frauen und Männer mit Migrationshintergrund“ ab 60 Jahren BMG 130 Studie zum Ausmaß des problematischen Substanzkonums von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen BMG 131 „Migration & Mobilität – Für mehr Bewegung im sozialen Raum“. Ziel war die Modifikation des Bewegungsverhaltens und die Verbesserung von Bewegungsmöglichkeiten für Frauen mit Migrationshintergrund BMG 132 „Bewegung und Gesundheit – mehr Migrantinnen in den Sport“ – Bewegungsförderung für Migrantinnen und Integration in den Vereinssport. BMG 133 „Therapiemotivationshilfen für Geflüchtete“ des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK), Erstellung filmischer Interviews mit Tuberkulosepatienten mit Migrationshintergrund, die deren Erfahrungen an andere Geflüchtete und Migranten in derselben Situation kultursensitiv als Motivationshilfe für die Tuberkulosetherapie weitergeben. BMG 134 Flucht – Forschung und Transfer: Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland BMBF 135 Repräsentative Stichprobe „Geflüchtete Familien“ im Rahmen der IAB-BAMF-SOEP Befragung BMBF 136 Längsschnittliche Befragung und Testung von jungen Flüchtlingen - ReGES (Refugees in the German Educational System) BMBF 137 Forschungsverbünde zur psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen BMBF 138 Migration und gesellschaftlicher Wandel BMBF 139 „Verbraucher*innenPlus – Interkulturelles Netzwerk für Verbraucher*innenbildung“ Zuwendungsempfänger: Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) BMJV Das BMJV führt zurzeit zwei Verbraucheraufklärungsprojekte für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland mit dem Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg (TBB), durch. Im Projekt „Verbraucher*innenPLUS - Interkulturelles Netzwerk für Verbraucher*innenbildung“ werden Multiplikatoren von Migrantenorganisationen wie Sozialberater in Verbraucherfragen von Verbraucherzentralen geschult, um ihr Wissen an die migrantischen Verbraucherinnen und Verbraucher weiterzugeben und Vernetzungen zu befördern. Der TBB produziert im Projekt „Aufgeklärt - Die Radio-Verbraucherschutzsendung des TBB“ über einen Zeitraum von drei Jahren einstündige Verbrauchersendungen im deutsch-türkischen Radiosender „Metropol FM“. 140 „Die neuen Verbraucher - Verbraucherinformationen für digital affine Flüchtlinge sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren“ Zuwendungsempfänger: iRights e.V. BMJV Verein iRights e. V. hat zusammen mit jungen und digital affinen Flüchtlingen online zur Verfügung stehende Verbraucherinformationen auf Verständlichkeit und Zugänglichkeit geprüft. Zudem wurden junge Geflüchtete als „Alltagsbotschafter“ in grundlegenden Verbraucherfragen geschult. 141 „Media Residents - Netzwerk für Menschen mit Publikationshintergrund“ Zuwendungsempfänger: Gesicht zeigen! - Für ein weltoffenes Deutschland e. V. BMJV BMJV fördert das Projekt „Media Residents - Netzwerk für Menschen mit Publikationshintergrund“ des Vereins „Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.“. In Workshops werden die Geflüchteten in medienrelevanten Themen weitergebildet und vor Ort bzw. über die Website und soziale Netzwerke über bestehende Angebote on- und offline in Berlin und ganz Deutschland informiert. Die laufenden Projekte wurden bisher nicht evaluiert. 142 „Verbraucherschutz für Flüchtlinge“ Zuwendungsempfänger: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. BMJV Es wurden zehn youtube-Videos des Verbraucherzentrale Bundesverbands aus der Perspektive der Geflüchteten zu ihren Alltags- und Rechtsfragen produziert und veröffentlicht. 143 Kulturelle Vermittlung BKM 144 Legitime und nachhaltige Partizipation von Flüchtlingen bzw. Asylbewerber/innen in Deutschland fördern; Jugendliche ohne Grenzen/ Flüchtlinge in Deutschland als Akteure e. V. IntB 145 Queer Refugees Deutschland / Familien- und Sozialverein des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland LSVD IntB 146 Qualitätssicherung der Beratungsleistungen der Refugee Law Clinics e.V. IntB 147 Reportageprojekt „Wir machen das“ / We are doing it e.V. IntB 148 Förderbereich „Flucht und Islam“: Förderung des ehrenamtlichen Engagements in islamischen Organisationen und Initiativen von Migranten zur Flüchtlingshilfe und -integration, von Projekten mit Schwerpunkt der interreligiös organisierten Flüchtlingshilfe und -integration sowie von Projekten der politischen Bildung für Flüchtlinge; Zielgruppen sind v.a. islamische Organisationen und Muslime BMI BVA 149 Förderprogramm „Moscheen für Integration“ (Arbeitstitel); Zielgruppen sind v.a. islamische Organisationen und Muslime BMI BAMF 150 Online-Angebote des Goethe-Instituts – weltweit online abrufbar AA Das Goethe-Institut kann hierzu keine Angaben zu Haushaltsansätzen machen. Die online-Angebote des Goethe-Instituts sind integraler Bestandteil der Arbeit und damit Teil der weltweiten (digitalen) Infrastruktur die aus der laufenden Tätigkeit kontinuierlich mit Inhalten angereichert wird. 151 Programme des BMFSFJ, u.a. - Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ - Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ - ESF-Bundesprogramm Elternchance II - JUGEND STÄRKEN im Quartier - Flüchtlingsarbeit in Mehrgenerationenhäusern - Bundesprogramm „Demokratie leben!“ - Flüchtlingsarbeit in Mehrgenerationenhäusern - Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ - Konzept zum Schutz und zur Integration von geflüchteten Frauen und ihren Kindern BMFSFJ Im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es Programme, die die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder von Asylbewerbern in der Programmstruktur – neben weiteren Zielgruppen – ebenfalls in den Blick nehmen, deren Fokus aber weder ausschließlich noch vorwiegend auf diese Zielgruppen gerichtet ist. Eine genaue Mittelangabe für die abgefragten Haushaltsjahre ist daher nicht zu ermitteln. Zu nennen sind hier das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zu Welt ist“ und das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“, das ESF-Programm „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“, das ESF-Modellprogramm „JUGEND STÄRKEN im Quartier“, das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“, Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport (ZI:EL+), das Bundesprogramm „Demokratie leben - Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, das „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ sowie insbesondere die Maßnahmen, die dem Schutz von Frauen vor Gewalt – wie beispielsweise das Hilfetelefon dienen. 152 Soziale Kompetenz in der dualen Ausbildung BMWi Modellprojekte zur Stärkung der sozialen und interkulturellen Kompetenz in der Ausbildung für Auszubildende und Ausbildende sowie junge Geflüchtete in Ausbildung. Eine Differenzierung der Ausgaben ist nicht möglich. 153 Online-Portal „Willkommen“ des Goethe-Instituts AA Das Goethe-Institut kann hierzu keine Angaben zu Haushaltsansätzen machen. Das Online-Portal „Willkommen“ wurde aufgrund der sich entwickelnden Lage ad-hoc konzipiert. Dabei wurden keine Haushaltsmittel direkt eingesetzt, vorhandene Angebote wurden konzeptionell zusammengefasst und mit hohem Engagement der zuständigen Arbeitseinheit auf einer vorhandenen, technischen Plattform für die Zielgruppe „Geflüchtete“ zugänglich gemacht. Der Umfang der eingesetzten Personalressourcen kann im Nachgang nicht ermittelt werden. 154 THW-Projekt zur Integration von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten BMI THW Keine Angaben zu Haushaltsansätzen, da das Vorhaben im laufenden Betrieb mit bestehenden THW-eigenen Ressourcen umgesetzt wird.