[D eutscher Bundestag Drucksache 19/8901
19. Wahlperiode 01.04.2019
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Olaf in der Beek, Frank Sitta,
Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
– Drucksache 19/8394 –
Blaue Biotechnologie fördern
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Der Terminus „Blaue Biotechnologie“ umfasst alle biotechnologischen
Anwendungen, die sich aquatische Organismen (marine und limnische) zunutze
machen oder auf diese abzielen. Führende Wissenschaftler sehen die blaue
Biotechnologie als richtungsweisende Technologie an, um weltweiten
sozioökologischen und -ökonomischen Herausforderungen wie der Bereitstellung von
nachhaltigen Nahrungsmitteln und Energieressourcen gerecht zu werden
(
www.ime.fraunhofer.de/content/dam/ime/de/documents/MB/Flyer_Broschueren/
VLS_Blaue%20Biotechnologie.pdf: S. 4).
Ein weiterer Beleg für den Trend zur blauen Biotechnologie stellt der FAO-
Weltfischereibericht (2018) dar. Demnach ist die Aquakultur der am schnellsten
wachsende Produktionsbereich bei der Herstellung tierischer Nahrungsmittel
(FAO, SOFA 2018: State of world fisheries and aquaculture).
Auf europäischer Ebene gibt es mit dem Netzwerk „ERA-MBT“ (European
Research Area Network, Marine Biotechnology) bereits einen transnationalen
Ansatz für die Forschung im Bereich mariner Biotechnologie. Es handelt sich dabei
um eine Kooperation von 19 Förderorganisationen aus 14 Ländern, die der
wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen EU und assoziierten Staaten auf dem
Gebiet der marinen Biotechnologie dient. Die Initiative wird von der
gemeinsamen Erkenntnis der Projektpartner angetrieben, dass Europas marine
Ökosysteme und Organismen größtenteils noch zu wenig erforscht und untersucht
sind – gleichwohl Europa ein breites Spektrum unterschiedlicher mariner
Ökosysteme mit enormer biologischer Vielfalt aufzuweisen hat (
www.bmbf.de/
foerderungen/bekanntmachung-1287.html).
Ziel der Initiative ist es, durch die koordinierte Nutzung und Anwendung der
blauen Biotechnologie einen wertvollen Beitrag zur Lösung drängender
gesellschaftlicher Probleme in den Themenfeldern Umweltschutz, menschliche
Gesundheit, nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln, Energie und anderen
Gütern zu leisten (
www.ptj.de/projektfoerderung/biooekonomie/era-mbt).
Gerade aufgrund dieser Potenziale spielt die blaue Biotechnologie, wovon die
marine Biotechnologie einen erheblichen Anteil ausmacht, auch eine entschei-
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom
28. März 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
dende Rolle für Entwicklungs- und Schwellenländer, die insbesondere im
Bereich der Nahrungsmittelversorgung und der Gesundheit vom Ausbau dieser
Technologie profitieren können.
Die weitere Erforschung und Entwicklung der blauen Biotechnologie ist aus
Sicht der Fragesteller immens wichtig, um beispielsweise die Artenvielfalt
unserer Meere zu bewahren, neue Arzneimittel oder industriell verwertbare
Enzyme zu entdecken. Darüber hinaus soll aus Sicht der Fragesteller die blaue
Biotechnologie zum Zweck der o. g. Bereiche auch im Rahmen der
Entwicklungszusammenarbeit stärker genutzt werden.
1. In welchen konkreten Bereichen sieht die Bundesregierung das größte
Nutzungspotenzial der blauen Biotechnologie in Deutschland?
Das größte Nutzungspotenzial wird in der Erschließung einer Vielfalt originärer
Ausgangsmaterialien für biotechnologische Anwendungen gesehen.
Dies können Enzyme für Anwendungen in der Bioindustrie, bioaktive Substanzen
für medizinische Anwendungen oder aber Substanzen für die Anwendung im
Bereich der Lebensmittel- und/oder Biomasseproduktion sein. Damit Potenziale
nachhaltig und umweltschonend erschlossen werden können, bedarf es
erheblicher Forschungs- und Entwicklungsleistungen.
2. In welchen konkreten Bereichen sieht die Bundesregierung das größte
Nutzungspotenzial der blauen Biotechnologie in Entwicklungs- und
Schwellenländern?
Zum jetzigen Zeitpunkt stehen hohe Kapazitäts- und Kostenanforderungen einer
entwicklungspolitischen Anwendung der blauen Biotechnologie in
Entwicklungs- und Schwellenländern entgegen. Das größte unmittelbare
Nutzungspotenzial wird in nachhaltigen Aquakulturverfahren zur Produktion von tierischem
Eiweiß zur Erreichung und Erhaltung der Ernährungssicherheit sowie zur
Einkommens- und Beschäftigungsgenerierung gesehen.
3. In welchen Bereichen sieht die Bundesregierung nachhaltige wirtschaftliche
Potenziale für die Aquakultur in Deutschland sowohl on- als auch off-shore
(on-shore = landbasiert)?
Die Bundesregierung und die Länder haben 2014 gemeinsam einen Nationalen
Strategieplan Aquakultur erstellt. Darin werden quantitative Entwicklungsziele
für Aquakultur in Deutschland benannt. Da 2017 die Erreichung der Ziele mit
Ausnahme der Muschelproduktion in der Nordsee nicht absehbar war, wurde
durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine
Perspektivstudie zur Aquakultur in Deutschland beauftragt. Die Studie weist ein
begrenztes Steigerungspotenzial aus. Dies gilt für Durchflussanlagen (Forellen),
Süßwasserkreislaufanlagen sowie für die Stabilisierung der Muschelproduktion
in der Nordsee. Das Potenzial anderer Produktionszweige der Aquakultur schätzt
die Studie unter den gegebenen rechtlichen, technischen und ökonomischen
Rahmenbedingungen als eher gering ein.
4. In welchen Bereichen sieht die Bundesregierung nachhaltige wirtschaftliche
Potenziale für die Aquakultur in Entwicklungsländern und Schwellenländern
sowohl on- als auch off-shore?
Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit
Maßnahmen zur Förderung von kleinbäuerlichen sowie wirtschaftlich und
ökologisch nachhaltigen Aquakultursystemen mit dem Ziel der Ernährungssicherung
und Einkommensschaffung. Das größte wirtschaftliche Potenzial für
Entwicklungsländer liegt im Bereich des Exports von Fisch und Meeresfrüchten (Shrimps,
Pangasius, Tilapia und hochpreisige Meeresfische). In Schwellenländern ist es
die Gewinnung von hochwertigen Rohstoffen für Nahrungs- und Futtermittel
sowie für technische Anwendungen. Die Bedingungen für eine Offshore-
Produktion sind in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern aufgrund geringerer
jahreszeitlicher Temperaturschwankungen günstiger als in Deutschland. Die
Bundesregierung unterstützt das Bestreben der Länder für eine Nachhaltigkeit der
Produktionssysteme in verschiedenen Zielregionen durch die
wissenschaftlichtechnische Zusammenarbeit.
5. Wie schätzt die Bundesregierung das Potenzial der integrierten
multitrophischen Aquakultur (IMTA) ein, mithilfe derer „On-Shore“-Organismen
unterschiedlicher Trophiestufen wie Fische, Muscheln und Algen in einem
gemeinsamen System gezielt zu kultivieren sind (
www.ime.fraunhofer.de/
content/dam/ime/de/documents/MB/Flyer_Broschueren/VLS_Blaue%20
Biotechnologie.pdf : S. 8)?
Die IMTA-Methode zur Co-Kultivierung wirtschaftlich relevanter mariner
Organismen ist ein vielversprechender integrierter Ansatz. Er hat sich in
verschiedenen Bereichen der Bioökonomie bereits bewährt. Bis zu einer breiten Anwendung
der IMTA-Methode in der kommerziellen Lebensmittelproduktion besteht noch
ein substanzieller Entwicklungsaufwand. Technische und wirtschaftliche
Probleme stehen einer Nutzung in Deutschland entgegen.
Temperaturbedingte jahreszeitliche Schwankungen in Deutschland und
assoziierte Restriktionen im Kontext von Nährstofffreisetzung aus der Aquakultur bzw.
Nährstoffaufnahme durch Muscheln und Algen gestalten die Umsetzung im
Freiland schwierig. Jahreszeitabhängig müssen verschiedene Algenarten kultiviert
werden. Insbesondere bei Indoor-Anlagen ist ein wirtschaftlicher Betrieb wegen
des Flächenbedarfs der extraktiven Komponenten (Muscheln, Algen) derzeit
nicht möglich. Darüber hinaus wird auf die Einschätzung der Autoren der in der
Antwort zu Frage 3 genannten Perspektivstudie zur Aquakultur in Deutschland
verwiesen.
6. Welche konkreten Projekte und/oder Maßnahmen mit welchem finanziellen
Volumen hat die Bundesregierung seit der Bekanntmachung der ERA-MBT-
Initiative in den Jahren 2016, 2017 und 2018 im Bereich der blauen
Biotechnologie gefördert?
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen der
Förderung des ERA-Net ERA-MBT seit 2017 sechs transnationale
Verbundvorhaben mit insgesamt zehn Projektpartnern gefördert. Das Fördervolumen in
Deutschland beträgt 3,138 Mio. Euro. Für Einzelheiten wird auf die Übersicht in
Anlage 1* verwiesen.
* Von einer Drucklegung der Anlage wurde abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 19/8901 auf der Internetseite des Deutschen
Bundestages abrufbar.
Unabhängig vom ERA-NET hat das BMEL im Zeitraum 2013 bis 2018 Vorhaben
mit Mitteln in Höhe von 27,174 Mio. Euro gefördert. Eine Übersicht zu BMEL-
geförderten Vorhaben in den Bereichen „Fisch, Fischerei, Seefisch, Aquakultur,
Algen, marine, auch mit Biotechnologie, ICT“ gibt Anlage 2*.
7. Welche Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die gemäß der ERA-
MBT-Förderungsbedingungen antragsberechtigt waren, wurden in den
Jahren 2016, 2017 und 2018 mit welchen finanziellen Volumen innerhalb der
Forschungsinitiative unterstützt (
www.ptj.de/projektfoerderung/biooekonomie/
era-mbt)?
8. Wie groß war der Anteil von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
auf die gemäß der ERA-MBT-Förderungsbedingungen ein besonderer Fokus
gesetzt wurde, innerhalb der Forschungsinitiative in den Jahren 2016, 2017
und 2018 an der Gesamtzahl der Zuwendungsempfänger (
www.ptj.de/projekt
foerderung/biooekonomie/era-mbt)?
9. Wie groß war der Anteil von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
auf die gemäß der ERA-MBT-Förderungsbedingungen ein besonderer Fokus
gesetzt wurde, innerhalb der Forschungsinitiative ERA-MBT in den Jahren
2016, 2017 und 2018 an der Gesamtheit der Zuwendungsmittel (
www.ptj.de/
projektfoerderung/biooekonomie/era-mbt)?
Die Fragen 7 bis 9 werden im Zusammenhang beantwortet.
Im Rahmen des ERA-Net ERA-MBT werden insgesamt zehn Projektpartner in
sechs Verbundprojekten gefördert. Ein Zuwendungsempfänger, die L3 Scientific
Solutions aus Geesthacht, war ein KMU und wurde mit ca. 204 000 Euro
gefördert. Dies entspricht 6,5 Prozent der Fördermittel.
10. Welche weiteren Projekte und Maßnahmen mit welchem finanziellen
Volumen außerhalb der ERA-MBT-Forschungsinitiative des BMBF unterstützt
die Bundesregierung auf
a) nationaler und
b) internationaler Ebene
im Bereich der blauen Biotechnologie?
Auf die Antwort zu Frage 6 wird verwiesen.
11. Inwieweit sind Akteure aus der Wissenschaft bei der Ausgestaltung des
Tätigkeitsfeldes der ERA-MBT-Forschungsinitiative involviert?
12. Inwieweit sind Akteure aus der freien Wirtschaft bei der Ausgestaltung des
Tätigkeitsfeldes der ERA-MBT-Forschungsinitiative involviert?
Die Fragen 11 und 12 werden im Zusammenhang beantwortet.
Im Vorfeld der Veröffentlichung der transnationalen Förderbekanntmachung des
ERA-Net ERA-MBT wurde eine internationale Beratungsgruppe aus
Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft berufen, die einen
strategischen Handlungsplan erarbeitet hat. Dabei wurde auf Vorarbeiten der CSA-MBT
* Von einer Drucklegung der Anlage wurde abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 19/8901 auf der Internetseite des Deutschen
Bundestages abrufbar.
(„Co-ordination Support Action – Marine Biotechnology) zurückgegriffen. Im
BMBF hat ein Fachgespräch stattgefunden, an dem deutsche Akteure der marinen
Biotechnologie aus Wissenschaft und Industrie teilnahmen.
13. Nach welchen Kriterien werden die Projektpartner im Rahmen der ERA-
MBT-Forschungsinitiative ausgewählt?
Die Auswahl der Vorhaben erfolgte mithilfe eines internationalen Peer-Review-
Verfahrens und folgender Bewertungskriterien:
– relevance to funding priority and/or technological excellence;
– quality and effectiveness of the scientific and technological methodology and
work plan;
– quality and efficiency of the implementation and management;
– potential impact and prospects for the transfer of results into industrial
application.
14. Setzt sich die Bundesregierung auf internationaler Ebene im internationalen
Rat für Meeresforschung (ICES = International Council for the Exploration
of the Sea) für die Forschung und Entwicklung von blauer Biotechnologie
ein?
Wenn ja, in welcher Form?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung setzt sich nicht dafür ein. Die Schwerpunktaufgabe des
Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) besteht in der kontinuierlichen
Analyse von Meeresökosystemen und ihrer Fischbestände. Auf dieser Basis
erarbeitet der ICES Empfehlungen zum Schutz und zur Erhaltung der
Meeresökosysteme bzw. der nachhaltigen Bewirtschaftung von Fischbeständen. Forschung im
Bereich der blauen Biotechnologie gehört hingegen nicht zu den Aufgaben des
ICES.
15. Unterstützt die Bundesregierung im Rahmen der
Entwicklungszusammenarbeit Projekte und/oder Maßnahmen, um das Know-how von blauer
Biotechnologie auch Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung zu
stellen?
Wenn ja, in welcher Form?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit
keine entsprechenden Projekte und/oder Maßnahmen. Sie verfolgt andere
Maßnahmen zur Förderung von nachhaltiger Aquakultur in Entwicklungsländern. Im
Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 4 verwiesen.
16. Unterstützt die Bundesregierung im Rahmen der
Entwicklungszusammenarbeit Projekte und/oder Maßnahmen von On-Shore-Aquakulturanlagen wie
die o. g. IMTA, um überfischte Küstenregionen in Entwicklungs- und
Schwellenländern zu entlasten?
Die Bundesregierung unterstützt im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit
keine mit IMTA vergleichbare Aquakulturanlage.
17. Wie schätzt die Bundesregierung angesichts des expandierenden
Zukunftsfeldes „blaue Biotechnologie“ das Risiko an mangelndem akademischen
Nachwuchs und Fachkräftemängel ein?
Eine spezifische Abgrenzung von Berufen in der „blauen Biotechnologie“ ist
nicht möglich. Auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 5 der Kleinen
Anfrage der Fraktion der FDP auf Bundestagsdrucksache 19/7547 wird verwiesen.
18. Wie schätzt die Bundesregierung das Potenzial von Algen, als
Photobioreaktor CO2 einzuspeichern, besonders im Hinblick auf Speichereffizienz,
Speicherkapazität und Skalierbarkeit des Systems, ein?
Als phototrophe Organismen wandeln Algen mithilfe der Photosynthese
absorbierte Strahlungsenergie unter Verbrauch von CO2 und Wasser in Biomasse um.
Die Synthese eines Gramms Algenbiomasse benötigt zwischen 1,6 und 2 Gramm
CO2. Eine industrielle Biomasseproduktion erfordert große CO2-Massenströme,
die aus Abgasströmen von Energie- und Industrieanlagen bereitgestellt werden
könnten. Rein technisch betrachtet wäre eine Skalierung aufgrund bereits am
Markt verfügbarer modularer Bauweisen von Photobioreaktorsystemen möglich.
Potenzialstudien zur Ressourcenverfügbarkeit und zum Ressourcenpotenzial von
Algen sind bis dato nicht vorhanden. Eine abschließende Beurteilung zur
Skalierbarkeit des Systems ist nicht möglich.
19. Wie schätzt die Bundesregierung das Potenzial der marinen Mikroalge
Phaeodactylum tricornutum zur Herstellung von essentiellen Omega-3-
Fettsäuren ein (
www.ime.fraunhofer.de/content/dam/ime/de/documents/MB/
Flyer_Broschueren/VLS_Blaue%20Biotechnologie.pdf: S. 14)?
Die Herstellung von Omega-3-Fettsäuren wird aktuell erforscht. Es existiert eine
kommerzielle biotechnologische Produktion von Omega-3-reichen Ölen mithilfe
der Mikroalge Schizochytrium für Aquakulturfuttermittel (VERAMARIS:
Gemeinschaftsprojekt der Unternehmen DSM und Evonik Industries). Ob eine
Produktion auf der Basis von Phaeodactylum sp. wirtschaftlich etabliert werden
kann, kann die Bundesregierung nicht abschätzen.
20. Setzt sich die Bundesregierung dafür ein, dass Forschungsarbeiten im
Bereich der Kryonkonservierung (Aufbewahren von Zellen oder Gewebe durch
Einfrieren in flüssigem Stickstoff) gefördert werden, um ein wichtiges
Instrument zur Bewahrung der Artenvielfalt unserer Meere zu unterstützen
(
www.ime.fraunhofer.de/content/dam/ime/de/documents/MB/Flyer_
Broschueren/VLS_Blaue%20Biotechnologie.pdf : S. 9)?
Bei der Kryokonservierung handelt es sich um ein Standardverfahren zur
Konservierung lebender Einzelzellen und Mikroben. Es kommt seit über 30 Jahren in
der Molekularbiologie, insbesondere der Mikrobiologie und Humanbiologie, zum
Einsatz. Daher gibt es keine dezidierte Förderung zur weiteren Erforschung dieser
Methode.
21. Wie viele Patente wurden in den Jahren 2016, 2017 und 2018 beim
Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) im Bereich der blauen
Biotechnologie angemeldet, und wie viele wurden davon erteilt?
Die Bundesregierung verfügt diesbezüglich über keine Erkenntnisse. In der
Patentklassifikation, nach der Anmelde- und Erteilungszahlen für statistische
Zwecke erhoben werden, wird die blaue Biotechnologie nicht als eigenständige Klasse
erfasst
22. Welche Chancen und Potenziale für gentechnische Verfahren (z. B.
Erzeugung und Einsatz transgener mariner Organismen) sieht die
Bundesregierung für den Anwendungsbereich der blauen Biotechnologie?
In geschlossenen Systemen sind Mikroorganismen als Produzenten in der Regel
effektiv und können mit wenig Platz kultiviert werden. Algen und
Biokatalysatoren aus Mikroorganismen könnten bei einer nachhaltigen und platz- und
ressourcenschonenden Herstellung von Rohstoffen und Materialien zur
Umweltentlastung beitragen.
23. Welche Möglichkeiten der Förderung zur Nutzung gentechnischer
Verfahren sieht die Bundesregierung für den Bereich der blauen Biotechnologie?
Im Zusammenhang mit einer potenziellen Förderung zur Nutzung gentechnischer
Verfahren stehen die üblichen Instrumente der Projektförderung des Bundes zur
Verfügung.
24. Welche konkreten Fördermöglichkeiten zum Abbau von Mikroplastik mit
Hilfe der blauen Biotechnologie sieht die Bundesregierung?
Im Kontext des laufenden BMBF-Forschungsschwerpunkts „Plastik in der
Umwelt – Quellen • Senken • Lösungsansätze“ (Start 2017) werden 20
Verbundprojekte mit mehr als 100 Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis mit
einem Volumen von ca. 38 Mio. Euro gefördert. Ziel ist es, den Eintrag, die
Verbreitung und die Wirkungen von Plastik in der Umwelt zu untersuchen
und Lösungsansätze zur Verringerung des Eintrags sowie zur Entfernung des
(Mikro-)Plastiks zu identifizieren und beispielhaft umzusetzen.
Die Projekte umfassen die Themenbereiche Green Economy, Konsum und
Verbraucherverhalten, Recycling, Limnische Systeme und Meere und Ozeane. Im
Rahmen der aktuellen Fördermaßnahme des BMBF „Neue biotechnologische
Produkte auf Basis mariner Ressourcen – BioProMare“ strebt das BMBF u. a. die
Förderung von Forschungsprojekten zum Abbau von (Mikro-)Plastik mit Hilfe
der Biotechnologie an. Die zur Förderung eingereichten Projektskizzen werden
derzeit von einem internationalen Gutachtergremium bewertet.
25. Setzt sich die Bundesregierung für die Forschung und Entwicklung von
gentechnisch veränderten Organismen zum Abbau von Mikroplastik im Bereich
der blauen Biotechnologie ein?
Wenn ja, in welcher Form?
Wenn nein, warum nicht?
Es wird auf die Antwort zu Frage 24 verwiesen.
Die Bundesregierung setzt sich außerhalb der aktuellen Fördermaßnahme des
BMBF „Neue biotechnologische Produkte auf Basis mariner Ressourcen –
BioProMare“ derzeit nicht für die Erforschung und Entwicklung von
gentechnisch veränderten Organismen zum Abbau von Mikroplastik im Bereich der
blauen Biotechnologie ein. Die Adressierung des Themas in der
Fördermaßnahme hat Pilotcharakter. Die Vermeidung des Eintrages von Plastik in marine
Ökosysteme ist prioritär.
Drucksache 19/8901 – 8 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeAnlage 1 zu Frage 6
Bewilligungssumme
Projekttitel Zuwendungsempfänger Programmsystematik Kurzfassung
in Euro
Cyanobesity 1. Dr. Siegfried Ussar, Helmholtz Center Munich, FP8 ERA-NET ERA- Cyanobacteria as a source of
Deutschland 340.000 MBT bioactive compounds with effects
2. Dr. Ralph Urbatzka, CIIMAR - Interdisciplinary Center on obesity and obesity-related
coof Marine and Environmental Research, Portugal morbidities
3. Prof Susana Cristobal, Linköping University, Schweden
4. Mr Finnur Eiriksson, ArcticMass ehf., Island
5. Dr Margreth Thorteinsdóttir, University of Iceland,
Island
Dive-it 1. Prof Volker Sieber, Technical University of Munich, FP8 ERA-NET ERA- Droplet In-vitro
Deutschland 313.000 MBT transcription/translation Enzyme
2. Prof Fiona Brinkman, Simon Fraser University, Kanada Identification
3. Prof Alfonso Ganan-Calvo, Universidad de Sevilla,
Spanien
4. Dr Nadine Borst, Hahn-Schickard-Gesellschaft für
angewandte Forschung e.V., Deutschland 355.000
MarBioTech 1. Prof Wolfgang Streit, University of Hamburg, FP8 ERA-NET ERA- Advanced Marine Biotechnology
Deutschland 507.000 MBT toolbox for accessing the
2. Dr Alexander Wentzel, SINTEF Materials and uncultivated marine microbial
Chemistry, Norwegen biodiversity and its novel
3. Prof Nobuhiko Tokuriki, University of British biomolecules
Columbia, Kanada
4. Dr Olav Lanes, ArcticZymes, 6463, N-9019, Norwegen
5. Prof Ruth Schmitz-Streit, Christian-Albrechts-
Universität Kiel, Deutschland
Meta-Mine 1. Dr Bjørn Altermark, UiT - The Arctic University of FP8 ERA-NET ERA- Mining the microbiomes from
Norway, Norwegen MBT marine wood-digesting bivalves
2. Dr Gustav Vaaje-Kolstad,. Norwegian University of Life for novel lignocellulose
Sciences, Norwegen depolymerizing enzymes
3. Prof Rolf Daniel, Georg-August-Universität Göttingen,
Deutschland 507.000
4. Dr Ana-Maria Tanase, University of Bucharest,
Rumänien
5. Dr Raul Bettencourt, University of the Azores,
Azoren/Portugal
6. Dr Luisa Borges, L3 Scientific Solutions, Deutschland 204.000
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 9 – Drucksache 19/8901Pro-Bone 1. Dr Gro Elin Kjæreng Bjerga, Uni Research, Centre for FP8 ERA-NET ERA- New tools for prospecting the
Applied Biotechnology, Norwegen 201.000 MBT marine bone-degrading
2. Dr Manuel Ferrer Martínez, Instituto de Catálisis y microbiome for new enzymes
Petroleoquímica (ICP), Spanien
3. Prof Ute Hentschel Humeida, GEOMAR Helmholtz
Centre for Ocean Research Kiel, Deutschland
4. Prof Ramona Suharoschi, University of Agricultural
Sciences and
5. Veterinary Medicine, Rumänien
Promise 1. Tilmann Harder, Alfred Wegener Institut, Helmholtz FP8 ERA-NET ERA- Prostist Metabolome Screening
Zentrum für Polar und Meeresforschung, Deutschland 238.000 MBT
2. Dr Ramon Massana, Institut de Ciències del Mar,
Spanien
3. Prof Patrick Keeling, University of British Columbia,
Kanada
4. Prof Phillipe Schmitt-Kopplin, Helmholtz Zentrum
München, Deutschland 255.000
5. Prof Bente Edvardsen, University of Oslo, Norwegen
3.138.000 Gesamt
204.000 Davon KMU-Förderung
Drucksache 19/8901 – 10 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeAnlage 2 zu Frage 6
Bewilligungs-
Zuwendungs- Programm-
Projekttitel summe in Kurzfassung
empfänger systematik
Euro
Entwicklung von Gesellschaft für 133.336,98 Programm zur Durch den gezielten Einsatz von probiotischen Kulturen soll die Fütterung
Probiotika für Marine Innovationsförderung effizienter und das Gesundheitsmanagement positiv beeinflusst und damit der
die Produktion Aquakultur mbH des Druck auf die Gesamtphysiologie und das Immunsystem des Tieres durch
des Steinbutt in Bundesministeriums Krankheiten in Kreislaufsystemen minimiert werden, um ein erhöhtes Wachstum,
Kreislaufanlagen für Ernährung und bessere Gesundheit und damit auch eine höhere Produktivität in der Kreislauf-
Landwirtschaft basierten Produktion des Steinbutt zu erzielen. So wurde bei mehreren Fischarten
gezeigt, dass ein artspezifisches Probiotika sich im Verdauungstrakt gut etabliert
und dabei eine verbesserte Verdauung und einen prophylaktischen Effekt
gegenüber Krankheitserregern bewirkt. Eine erhöhte Resistenz gegenüber akutem
und chronischem Stress konnte in Einzelfällen festgestellt werden. Mögliche
Probiotika werden aus dem Darm von Steinbutten isoliert, in vitro auf ihre
antagonistische Wirkung auf 3 ausgesuchte Pathogene (Relevanz in der
Steinbuttproduktion) getestet und anschließend auf ihre Wirkung auf die
Wachstumsleistung, die Resistenz gegenüber typisch auftretendem
Haltungsstress(Handling) und ihre immunstimulierende Wirkung untersucht. Ziel
ist die Etablierung eines Probiotikas für den Einsatz in der Produktion des Steinbutt
in Kreislaufanlagen
Verbundprojekt: Johann Heinrich 324.062,52 Programm zur Der deutschen Stellnetzfischerei soll eine praxistaugliche technische Innovation
Sicherung der von Thünen- Innovationsförderung verfügbar gemacht werden, die den Konflikt zwischen wirtschaftlichen und
Wettbewerbs- Institut des Naturschutzzielen entschärft und der deutschen Fischereiwirtschaft eine nachhaltig
fähigkeit der Bundesforschun Bundesministeriums wettbewerbsfähige Perspektive aufzeigt. Schweinswale verfangen sich und
deutschen gsinstitut für für Ernährung und ertrinken in Stellnetzen, die sie mit ihrem akustischen Orientierungssinn nicht
Fischerei durch Ländliche Landwirtschaft rechtzeitig wahrnehmen können. Der Schutz der Schweinswale vor dem Beifang
Entwicklung Räume, Wald soll durch technische Maßnahmen gewährleistet werden, die neueste Erkenntnisse
innovativer, und Fischerei zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten der Wale aufgreifen.
praxistauglicher Warngeräte, welche synthetische Schweinswal-Kommunikationslaute nach dem
PAL-Warngeräte PAL-Prinzip erzeugen, sollen in verschiedenen Stufen soweit optimiert und
zur Minimierung einsatzfähig gemacht werden, dass der Einsatz der Geräte den Beifang der
von Meeressäuger verringert. Dazu werden Freilanduntersuchungen an Bord des FS
Schweinswal- Clupea durchgeführt sowie die weiter entwickelten PAL im testweisen Einsatz auf
Beifängen – kommerziellen Fischereifahrzeugen optimiert und zur Marktreife gebracht.
Teilprojekt 1 Arbeitsschritte: a) die Dokumentation der Wirkung synthetisch erzeugter Laute auf
das Verhalten von Schweinswalen b) die Optimierung der Elektronik und des
erzeugten Signals anhand der gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 11 – Drucksache 19/8901die Fertigung einer Kleinserie der Geräte, c) die Nachweisführung in einem
großflächigen Vergleich von Stellnetzen mit PAL, herkömmlichen Pingern bzw.
Dummies, dass die neuartigen Warngeräte einen effektiven Schutz in der
kommerziellen Fischerei bewirken, und schließlich d) die Optimierung der
Herstellungskosten der PAL-Pinger, um sie marktreif zu machen. Die festgelegten
Parameter und Eigenschaften der Prototypen sollen dazu verwendet werden, das
Design zu optimieren und damit die Marktfähigkeit der entwickelten PAL-Geräte
zu erreichen. Das Thünen-Institut soll dafür sorgen, dass die Ergebnisse publiziert
werden und unmittelbaren Eingang in die Europäische Fischereipolitik finden
können.
Verbundprojekt: F³: Forschung . 497.768,63 Programm zur Der deutschen Stellnetzfischerei soll eine praxistaugliche technische Innovation
Sicherung der Fakten . Fantasie Innovationsförderung verfügbar gemacht werden, die den Konflikt zwischen wirtschaftlichen und
Wettbewerbs- - Prof. Dr. Boris des Naturschutzzielen entschärft und der deutschen Fischereiwirtschaft eine nachhaltig
fähigkeit der Culik Bundesministeriums wettbewerbsfähige Perspektive aufzeigt. Schweinswale verfangen sich und
deutschen für Ernährung und ertrinken in Stellnetzen, die sie mit ihrem akustischen Orientierungssinn nicht
Fischerei durch Landwirtschaft rechtzeitig wahrnehmen können. Der Schutz der Schweinswale vor dem Beifang
Entwicklung soll durch technische Maßnahmen gewährleistet werden, die neueste Erkenntnisse
innovativer, zum Kommunikations- und Orientierungsverhalten der Wale aufgreifen.
praxistauglicher Warngeräte, welche synthetische Schweinswal-Kommunikationslaute nach dem
PAL-Warngeräte PAL-Prinzip erzeugen, sollen in verschiedenen Stufen soweit optimiert und
zur Minimierung einsatzfähig gemacht werden, dass der Einsatz der Geräte den Beifang der
von Meeressäuger verringert. Dazu werden Freilanduntersuchungen an Bord des FS
Schweinswal- Clupea durchgeführt sowie die weiter entwickelten PAL im testweisen Einsatz auf
Beifängen – kommerziellen Fischereifahrzeugen optimiert und zur Marktreife gebracht.
Teilprojekt 2 Arbeitsschritte: a) die Dokumentation der Wirkung synthetisch erzeugter Laute auf
das Verhalten von Schweinswalen b) die Optimierung der Elektronik und des
erzeugten Signals anhand der gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und
die Fertigung einer Kleinserie der Geräte, c) die Nachweisführung in einem
großflächigen Vergleich von Stellnetzen mit PAL, herkömmlichen Pingern bzw.
Dummies, dass die neuartigen Warngeräte einen effektiven Schutz in der
kommerziellen Fischerei bewirken, und schließlich d) die Optimierung der
Herstellungskosten der PAL-Pinger, um sie marktreif zu machen. Die festgelegten
Parameter und Eigenschaften der Prototypen sollen dazu verwendet werden, das
Design zu optimieren und damit die Marktfähigkeit der entwickelten PAL-Geräte
zu erreichen. Das Thünen-Institut soll dafür sorgen, dass die Ergebnisse publiziert
werden und unmittelbaren Eingang in die Europäische Fischereipolitik finden
können.
Drucksache 19/8901 – 12 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeErfassung und Universität 161.126,00 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Bachforelle aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es sind je 30-50
der genetischen Individuen aus 30 verschiedenen Herkünften zu beproben, die jeweils in
Variabilität von mindestens vier Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Wildpopulatione Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Diese sind
n der Bachforelle genetisch zu charakterisieren. Die Ergebnisse werden anschließend dokumentiert.
(Salmo trutta Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur
fario) aus Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich
verschiedenen abgeleitet werden und die erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des
Flussgebiets- Auftraggebers dokumentiert werden.
einheiten in
Deutschland
Erfassung und GWT-TUD 177.025,32 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation GmbH Barbe aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es sind je 30-50
der genetischen Individuen aus 30 verschiedenen Herkünften zu beproben, die jeweils in
Variabilität von mindestens vier Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Wildpopula- Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Diese sind
tionen der Barbe genetisch zu charakterisieren. Die Ergebnisse werden anschließend dokumentiert.
(Barbus Barbus) Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur
aus Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich
verschiedenen abgeleitet werden und die erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des
Flussgebietsein- Auftraggebers dokumentiert werden.
heiten in
Deutschland
Erfassung und Universität 203.490,00 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Quappe aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es sind je 30-50
der genetischen Individuen aus 30 verschiedenen Herkünften zu beproben, die jeweils in
Variabilität von mindestens vier Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Wildpopulat- Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Diese sind
ionen der genetisch zu charakterisieren. Die Ergebnisse werden anschließend dokumentiert.
Quappe (Lota Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur
lota) aus Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich
verschiedenen abgeleitet werden und die erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des
Flussgebietsein- Auftraggebers dokumentiert werden.
heiten in
Deutschland
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 13 – Drucksache 19/8901Erfassung und Universität 168.980,00 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Edelkrebs aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es sind je 30-50
der genetischen Individuen aus 30 verschiedenen Herkünften zu beproben, die jeweils in
Variabilität von mindestens vier Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Wildpopulation- Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Diese sind
en des genetisch zu charakterisieren. Die Ergebisse werden anschließend dokumentiert.
Edelkrebses Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur
(Astacus astacus) Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich
aus abgeleitet werden und die erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des
verschiedenen Auftraggebers dokumentiert werden.
Flussgebietseinheiten in
Deutschland
Kryokonservier- Fraunhofer- 261.107,00 Modell- und Am Beispiel des Karpfens soll gezeigt werden, wie die Einlagerung von
ung von Gesellschaft zur Demonstrations- tiefgefrorenem Zellmaterial zum Erhalt und Fortbestand von aquatischen
aquatischen Förderung der vorhaben genetischen Ressourcen beitragen kann und eine Übertragung des Konzepts auf
genetischen angewandten andere Arten angeregt werden. Da die Einlagerung von somatischen Zellen für den
Ressourcen: Forschung e. V. Erhalt eines Tierbestandes nicht ausreichend ist, und bisher noch keine Techniken
Aufbau einer bekannt sind, die eine Kryokonservierung von Fischeizellen in vitaler Form
erweiterten erlauben, sollen nur die Kerne befruchteter sowie unbefruchteter Eizellen und
Zellbank für ganze Spermien eingelagert werden. Die Kerne der Eizellen können dann nach dem
Karpfenstämme Auftauen wieder in enucleierte Eizellen aus normalen Karpfen eingepflanzt werden.
Es werden bereits existierende Kryokonservierungsprotokolle an Karpfenspermien
erprobt und eventuell angepasst. Befruchtete und unbefruchtete Eizellen von
Karpfen werden entkernt und diese Kerne kryokonserviert. Die Kerne werden dann
wieder aufgetaut und in frisch entkernte Eizellen einer anderen Karpfenlinie
eingebracht. Aus dem tiefgefrorenen Material werden Larven gezogen um die
erfolgreiche Konservierung zu bestätigen. Daraufhin wird an die entsprechenden
Züchter herangetreten, um von deren gefährdeten Karpfenstämmen Spermien und
Eizellkerne an der Fraunhofer EMB zu konservieren. Um eine breite genetische
Vielfalt zu erhalten, sollen möglichst viele Stämme für die Kryokonservierung
verwendet werden. Pro Linie sollen je mindestens 25 Einzelproben an Spermien-
und Kernen eingelagert werden.
Drucksache 19/8901 – 14 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeEntwicklung Universität 81.708,45 Bundesprogramm Vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach Fisch stand zunächst der
einer Kassel ökologischer Landbau Ersatz von Wildfisch durch Produkte der Aquakultur im Vordergrund der
Kommunika- und andere Formen Entwicklung einer nachhaltigen Fischwirtschaft. Im nächsten Schritt geht es nun
tionsstrategie für nachhaltiger darum die Aquakultur selbst nachhaltiger zu gestalten. Hier müssen Verbraucher
nachhaltige Landwirtschaft von den Vorteilen des Konsums nachhaltiger Aquakulturerzeugnisse überzeugt
Aquakultur- werden, so dass eine erhöhte Nachfrage und Zahlungsbereitschaft für solche
produkte Produkte eine Produktion rentabel ermöglichen. Auf diese Weise kann ein
Marktsegment für nachhaltig erzeugte Aquakulturprodukte entwickelt werden.
Zielsetzung des Projekts ist somit die Verbesserung der Marktchancen für die
Produzenten nachhaltig erzeugter Aquakulturprodukte. Nachhaltige
Produktionsverfahren in der Aquakultur sind in der Regel mit höheren
Produktionskosten verbunden. Verbraucherakzeptanz und die Aktivierung einer
höheren Zahlungsbereitschaft nehmen daher eine Schlüsselrolle für die
Verbreitung entsprechender Produktionsverfahren ein. Unbedingte Voraussetzung
für eine gesteigerte Nachfrage nach nachhaltigen Aquakulturerzeugnissen ist die
zielgerichtete und erfolgreiche Kommunikation an Verbraucher, um diesen
Verfahren zum Durchbruch zu verhelfen. Ein so komplexes System wie die
nachhaltige Fischzucht ist jedoch wesentlich schwieriger an Verbraucher zu
kommunizieren als kleine Änderungen beim Meeresfischfang, die sehr plakativ
ausgelobt werden können (z.B. 'delfinfreundlich – dolphin safe'). Erschwerend
kommt hinzu, dass der Markt für nachhaltigen Fisch aufgrund der Vielzahl an
Labels und entsprechenden Auslobungen für Verbraucher insgesamt sehr
intransparent ist. Auf der Grundlage einer Marktübersicht über vorhandene
nachhaltige Aquakulturprodukte und der Analyse von Verbrauchererwartungen
und -präferenzen wird eine erfolgversprechende Kommunikationsstrategie für
deutsche Produzenten von nachhaltigen Aquakulturerzeugnissen entwickelt.
Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojektes 11NA040 und 11NA066.
Entwicklung Johann Heinrich 52.926,89 Bundesprogramm Vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach Fisch stand zunächst der
einer von Thünen- ökologischer Landbau Ersatz von Wildfisch durch Produkte der Aquakultur im Vordergrund der
Kommunikation Institut und andere Formen Entwicklung einer nachhaltigen Fischwirtschaft. Im nächsten Schritt geht es nun
sstrategie für Bundesforschun nachhaltiger darum die Aquakultur selbst nachhaltiger zu gestalten. Hier müssen Verbraucher
nachhaltige gsinstitut für Landwirtschaft von den Vorteilen des Konsums nachhaltiger Aquakulturerzeugnisse überzeugt
Aquakultur- Ländliche werden, so dass eine erhöhte Nachfrage und Zahlungsbereitschaft für solche
produkte Räume, Wald Produkte eine Produktion rentabel ermöglichen. Auf diese Weise kann ein
und Fischerei Marktsegment für nachhaltig erzeugte Aquakulturprodukte entwickelt werden.
Zielsetzung des Projekts ist somit die Verbesserung der Marktchancen für die
Produzenten nachhaltig erzeugter Aquakulturprodukte. Nachhaltige
Produktionsverfahren in der Aquakultur sind in der Regel mit höheren
Produktionskosten verbunden. Verbraucherakzeptanz und die Aktivierung einer
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 15 – Drucksache 19/8901höheren Zahlungsbereitschaft nehmen daher eine Schlüsselrolle für die
Verbreitung entsprechender Produktionsverfahren ein. Unbedingte Voraussetzung
für eine gesteigerte Nachfrage nach nachhaltigen Aquakulturerzeugnissen ist die
zielgerichtete und erfolgreiche Kommunikation an Verbraucher, um diesen
Verfahren zum Durchbruch zu verhelfen. Ein so komplexes System wie die
nachhaltige Fischzucht ist jedoch wesentlich schwieriger an Verbraucher zu
kommunizieren als kleine Änderungen beim Meeresfischfang, die sehr plakativ
ausgelobt werden können (z.B. 'delfinfreundlich – dolphin safe'). Erschwerend
kommt hinzu, dass der Markt für nachhaltigen Fisch aufgrund der Vielzahl an
Labels und entsprechenden Auslobungen für Verbraucher insgesamt sehr
intransparent ist. Auf der Grundlage einer Marktübersicht über vorhandene
nachhaltige Aquakulturprodukte und der Analyse von Verbrauchererwartungen
und -präferenzen wird eine erfolgversprechende Kommunikationsstrategie für
deutsche Produzenten von nachhaltigen Aquakulturerzeugnissen entwickelt.
Dieses Projekt ist Teil des Verbundprojektes 11NA040 und 11NA066.
Vergleichende Alfred-Wegener- 201.575,87 Entscheidungshilfe- Im Jahr 2009 wurde das EU-Recht zum Tierschutz beim Schlachten novelliert. Die
Untersuchungen Institut bedarf Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 enthält jedoch keine Vorschriften über das Töten
zur tiergerechten Helmholtz- von Nichtvertebraten. Es obliegt somit den Mitgliedstaaten, diesen Bereich in
Betäubung und Zentrum für eigener Zuständigkeit zu regeln. Gemäß geltendem deutschen Recht dürfen
Tötung von Polar- und Krustentiere derzeit grundsätzlich nur durch Verbringen in stark kochendes Wasser
Krustentieren Meeresforschung getötet werden (§ 13 Absatz 8 Tierschutz-Schlachtverordnung). Diese Methode steht
seit einiger Zeit aufgrund von Hinweisen zur Wahrnehmungs- und
Schmerzempfindung bei Wirbellosen in zunehmender Kritik. Die in Deutschland
praktizierte Tötungsart des Verbringens in kochendes Wasser ist damit auch aus der
Perspektive eines zeitgemäßen Tierschutzgedankens heraus zu überprüfen. Mittels
geeigneter wissenschaftlicher Untersuchungen soll daher der Frage nachgegangen
werden, ob trotz des anatomisch unterschiedlichen Nervensystems bei Crustaceen
und Vertebraten eine vergleichbare Schmerz- bzw. Leidenswahrnehmung besteht.
Dazu sind wissenschaftlichen Studien bzgl. alternativer Betäubungs- und
Tötungsmethoden von Krustentieren erforderlich, bei denen Indikatoren zur
exakten Bestimmung des Verlustes und der Wiederkehr des Bewusstseins mit Hilfe
elektrophysiologischer Parameter ermittelt werden. Folgende methodische Ansätze
sollen auf ihre Eignung hin überprüft werden: Erhitzen des Wassers (herkömmliche
Heißwassermethode), Abkühlen des Wassers mit Eis, Elektrische Stimulation des
Wassers (Elektrobetäubung), Versetzten des Wassers mit CO2 und das Versetzen des
Wassers mit Magnesiumchlorid.
Drucksache 19/8901 – 16 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeBeratung Hochschule für 154.944,64 Bundesprogramm Das geplante Vorhaben verfolgt insgesamt vier Ziele. Es will untersuchen …• Die
ökologisch nachhaltige ökologischer Landbau Inanspruchnahme von Beratungsleistungen durch ökologisch wirtschaftende
wirtschaftender Entwicklung und andere Formen Erzeuger in Deutschland. •Die Zufriedenheit der öko-Erzeuger mit der Beratung.
Erzeuger in Eberswalde (FH) nachhaltiger •Die Bedeutung der Beratung ökologisch wirtschaftender Erzeuger für die
Deutschland - Landwirtschaft Wettbewerbsfähigkeit der Öko-Betriebe. Das vierte Ziel besteht darin, auf
Ihre Qualität aus Grundlage der Ergebnisse Hinweise zur Nutzung der Beratung durch die
Sicht der Nutzer, Ökoerzeuger und zu möglichen Verbesserungen an die Organisationen zu geben,
ihr Beitrag zur welche Beratungsleistungen im ökologischen Landbau anbieten. Die Durchführung
Wettbewerbs- des 18monatigen FuE-Projekts gliedert sich in sechs Arbeitspakete: 1 Auftakt: Die
fähigkeit der Fachöffentlichkeit wird informiert und der Landwirte-Beirat konstituiert sich, die
Betriebe Durchführung der weiteren Arbeitsschritte wird vorbereitet. 2 Ist-Analyse zur
Beratung im ökologischen Landbau in Deutschland: Hier werden die Anbieter
beschrieben, deren Leistungspakete und die länderspezifische Ausprägung. 3
Datenerhebung für Stichprobe von 600 Öko-Erzeugern mithilfe schriftlicher
Befragung, 4 Datenauswertung und Darstellung der Ergebnisse sowie
Abschlussworkshop mit allen Beratungsanbieterorganisationen in Deutschland.
Ausarbeitung Alfred-Wegener- 803.183,11 Entscheidungshilfe- Das Vorhabenziel ist die wissenschaftliche Ausarbeitung eines Vorschlags für ein
eines Institut bedarf marines Schutzgebiet im Bereich des Weddellmeeres (Antarktis), der von der
Vorschlages für Helmholtz- Bundesrepublik Deutschland (vertreten durch das BMELV) der CCAMLR-
ein marines Zentrum für Kommission im Oktober 2014 unterbreitet werden kann. Die Sitzungen der
Schutzgebiet im Polar- und relevanten CCAMLR-Gremien in 2013/14 bestimmen die zeitliche Planung und
Bereich des Meeresforschung Ausführung der Projektarbeiten, die Meilensteine und die Ausarbeitung der
Weddell-Meeres Projekt-Deliverables. Im Rahmen der technischen Vorarbeiten (Apr–Nov 2013) wird
(Antarktis) die relevante Literatur gesammelt / aufgearbeitet, sowie eine Bestandsaufnahme
und Dokumentation der am AWI zur Verfügung stehenden georeferierten
Weddellmeer-Datensätze vorgenommen (+ Identifizierung eventueller
Datenlücken). Anschließend werden die Datenlayers in ein GIS integriert und in
Kartenform dargestellt. Die wissenschaftliche Datenanalyse (Jun 2013 – Sep 2014)
besteht aus einer räumlichen Interpolation mittels geostatistischer Methoden, der
Bestimmung von Korrelationen zwischen Informations-Ebenen, sowie der
Ermittlung des besten Multivarianzanalyse-Verfahrens zur Identifizierung
schutzbedürftiger Weddellmeer-Regionen. Die Ergebnisse werden dann
interpretiert (u.a. zur Ausarbeitung eines 'Research and Monitoring Plans') und mit
anderen nationalen / internationalen Experten weiter diskutiert und optimiert.
Aufbauend auf den Resultaten der wissenschaftlichen Arbeiten werden
Textbausteinentwürfe für eine CCAMLR-Schutzmaßnahme erstellt (Apr–Sept
2014).
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 17 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Johann Heinrich 1.627.641,12 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und von Thünen- Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- Institut Bundes- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von forschungs- Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, institut für für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Ländliche Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Räume, Wald Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und und Fischerei Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischereiforsch- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
ung (AutoMAT) - >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Teilprojekt 1 akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten - ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: Fraunhofer- 757.980,19 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Gesellschaft zur Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- Förderung der des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von angewandten Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, Forschung e.V. für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Drucksache 19/8901 – 18 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 2 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: SER 165.391,00 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Schiffselektronik Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiterentwickl- Rostock GmbH des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
ung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswertever- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
fahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischereiforsch- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
ung (AutoMAT) - >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Teilprojekt 3 akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 19 – Drucksache 19/8901die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: Max Rubner- 14.800,00 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Institut Bundes- Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- forschungs- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von institut für Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, Ernährung und für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Lebensmittel Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerteverfahr ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
en für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 4 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Drucksache 19/8901 – 20 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Impetus GmbH 75.423,59 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und & Co. Bioscience Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- KG des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerteverfahr ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
en für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischereiforschu umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
ng (AutoMAT) - >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Teilprojekt 5 akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: Kunststoff- 139.891,85 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Spranger GmbH Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerteverfahr ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
en für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 21 – Drucksache 19/8901(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 6 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: Universität 310.549,14 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Hamburg Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 7 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
Drucksache 19/8901 – 22 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodedie Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: MacArtney 238.080,67 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Germany GmbH Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 8 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 23 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Helmholtz- 313.886,46 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Zentrum Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- Geesthacht des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Zentrum für Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, Material- und für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Küstenforschung Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- GmbH Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 10 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: Fachhochschule 1.200.490,90 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Kiel Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiterentwicklu des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
ng von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
Effektivitätsnicht-invasiven Landwirtschaft steigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die klassischen
Monitoring- Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen verändern.
systemen und Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer selektiveren,
Auswerte- ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei und
verfahren für die Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das Verbundprojekt
Fischerei- umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je Projektpartner,-
forschung >GANNT-Diagramme) unterteilt sind:1.Entwicklung eines nicht-invasiven,
Drucksache 19/8901 – 24 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode(AutoMAT) - akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO)2.Elektronisches
Teilprojekt 11 Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-EM)3.Neue,
innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und Fischereiprodukten – ein
Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von illegaler
Fischerei4.Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals. Das hier geplante innovative,
nichtinvasive Monitoring- und Auswertungssystem ist (a) in dieser Form
weltweitneuartig und schafft (b) durch seine Übertragbarkeit auf andere Seegebiete
die technische Voraussetzung, um die fischereibiologisch notwendigen
Datenaufnahmen und Analysen global auf eine neue, ökonomisch und ökologisch
nachhaltige Grundlage zu stellen. Für die am Projekt beteiligten Firmen ist damit
die Perspektive verbunden, technologisch einen klaren Vorsprung zu erreichen und
damit den entscheidenden Schritt in Richtung Vermarktbarkeit der entwickelten
Systemkomponenten zu machen.
Verbundprojekt: arivis AG 317.499,04 Programm zur Ziel des Verbundprojekts ist es, verschiedene Prä-Prototypen zu entwickeln, die die
Anpassung und Innovationsförderung konventionelle Datenerfassung und Analyse in der Fischereibiologie und -ökologie
Weiter- des in Form automatisierter Erfassungs- und Analysesysteme revolutionieren werden.
entwicklung von Bundesministeriums Hierzu wird moderne Elektronik und Sensortechnik zusammen mit innovativen
innovativen, für Ernährung und Softwarelösungen eingesetzt. Dies wird zu einer substantiellen
nicht-invasiven Landwirtschaft Effektivitätssteigerung in der Datengewinnung und Analyse führen und dabei die
Monitoring- klassischen Arbeitsstrukturen der Fischereibiologie auf unterschiedlichen Ebenen
systemen und verändern. Das vorgeschlagene Verbundprojekt trägt unmittelbar zu einer
Auswerte- selektiveren, ökosystemverträglicheren und wirtschaftlich nachhaltigeren Fischerei
verfahren für die und Aquakultur bei, wie sie durch die GFP der EU gefordert wird. Das
Fischerei- Verbundprojekt umfasst 4 Arbeitspakete, die wiederum in Teilprojekte (1 je
forschung Projektpartner,->GANNT-Diagramme) unterteilt sind: 1. Entwicklung eines nicht-
(AutoMAT) - invasiven, akustisch-optischen Unterwasser-Fisch-Observatoriums (UFO); 2.
Teilprojekt 12 Elektronisches Monitoring als Grundlage für ein Catch Quota Management (FISH-
EM); 3. Neue, innovative Ansätze zur Rückverfolgbarkeit von Fisch und
Fischereiprodukten - ein Beitrag zur Verbrauchersicherheit und Eindämmung von
illegaler Fischerei; 4. Entwicklung eines Druckkammer-Strömungskanals zur
Parametrisierung der Einflüsse von Schadstoffen und Krankheiten auf die
Fortpflanzungsfähigkeit des Europäischen Aals.
Verbundprojekt: GEOMAR - 5,98 Entscheidungshilfe- Nachzahlung aus VN für das Vorhaben 2807HS010, da Vorhaben bereits als
Quantifizierung Helmholtz- bedarf abgeschlossen gekennzeichnet und Korrektur nicht mehr möglich.
der Sterblichkeit Zentrum für
von Aalen in Ozeanforschung
deutschen Kiel
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 25 – Drucksache 19/8901
Binnengewässern -
Nachzahlung
Verbundprojekt: Institut für 127.316,00 Programm zur Um eine Steigerung der Aquakulturerzeugung, insbesondere an hochpreisigen und
Entwicklung Binnenfischerei Innovationsförderung stark nachgefragten Fischarten in Deutschland zu erreichen, treten
eines (IfB) e.V. des Kreislaufanlagen (KLA) zunehmend in den Fokus des Interesses. Bei ihrem Betrieb
praxistauglichen Bundesministeriums muss mit Phosphor-Konzentrationen von etwa 2 - 30 mg * l-1 im Ablaufwasser
Verfahrens zur für Ernährung und gerechnet werden. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und
Phosphor- Landwirtschaft Erprobung eines praxistauglichen Verfahrens zur Phosphor-Elimination im
Elimination im Ablaufwasser von KLA zur Fischerzeugung. Zur Ermöglichung einer breiten
Ablaufwasser Anwendbarkeit unter Praxisbedingungen soll das bewährte Verfahren der
geschlossener chemisch-physikalischen Phosphorentfernung für KLA angepasst werden. Für
Kreislaufanlagen dieses Ziel kooperiert ein Unternehmen mit Erfahrung bei Konzeption und
zur Kultivierung Konstruktion intensiver Fischhaltungssysteme und von
aquatischer Abwasserbehandlungsverfahren mit zwei Instituten der angewandten
Organismen - Fischereiforschung. Das zu entwickelnde Verfahrensprinzip muss eine kompakte
Teilprojekt 1 Baugröße in modulartiger Ausführungsweise für die Unterbringung unter den
meist beengten Platzverhältnissen in (bereits existierenden) Kreislaufanlagen
aufweisen. Vergleichsweise geringe Volumenströme mit mittleren bis hohen P-
Konzentrationen müssen effizient bewältigt werden. Im Batchbetrieb erfolgen
zunächst Laborversuche zur P-Fällung/Flockung aus dem Ablaufwasser von KLA.
Darauf aufbauend wird ein Modul zur P-Elimination aus KLA-Ablaufwasser
konstruiert und im Praxismaßstab getestet.
Verbundprojekt: Kunststoff- 27.539,19 Programm zur Um eine Steigerung der Aquakulturerzeugung, insbesondere an hochpreisigen und
Entwicklung Spranger GmbH Innovationsförderung stark nachgefragten Fischarten in Deutschland zu erreichen, treten
eines des Kreislaufanlagen (KLA) zunehmend in den Fokus des Interesses. Bei ihrem Betrieb
praxistauglichen Bundesministeriums muss mit Phosphor-Konzentrationen von etwa 2 - 30 mg * l-1 im Ablaufwasser
Verfahrens zur für Ernährung und gerechnet werden. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und
Phosphor- Landwirtschaft Erprobung eines praxistauglichen Verfahrens zur Phosphor-Elimination im
Elimination im Ablaufwasser von KLA zur Fischerzeugung. Zur Ermöglichung einer breiten
Ablaufwasser Anwendbarkeit unter Praxisbedingungen soll das bewährte Verfahren der
geschlossener chemisch-physikalischen Phosphorentfernung für KLA angepasst werden. Für
Kreislaufanlagen dieses Ziel kooperiert ein Unternehmen mit Erfahrung bei Konzeption und
zur Kultivierung Konstruktion intensiver Fischhaltungssysteme und von
aquatischer Abwasserbehandlungsverfahren mit zwei Instituten der angewandten
Organismen - Fischereiforschung. Das zu entwickelnde Verfahrensprinzip muss eine kompakte
Teilprojekt 2 Baugröße in modulartiger Ausführungsweise für die Unterbringung unter den
meist beengten Platzverhältnissen in (bereits existierenden) Kreislaufanlagen
Drucksache 19/8901 – 26 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeaufweisen. Vergleichsweise geringe Volumenströme mit mittleren bis hohen P-
Konzentrationen müssen effizient bewältigt werden. Im Batchbetrieb erfolgen
zunächst Laborversuche zur P-Fällung/Flockung aus dem Ablaufwasser von KLA.
Darauf aufbauend wird ein Modul zur P-Elimination aus KLA-Ablaufwasser
konstruiert und im Praxismaßstab getestet.
Verbundprojekt: Landesforschung 12.370,04 Programm zur Um eine Steigerung der Aquakulturerzeugung, insbesondere an hochpreisigen und
Entwicklung sanstalt für Innovationsförderung stark nachgefragten Fischarten in Deutschland zu erreichen, treten
eines Landwirtschaft des Kreislaufanlagen (KLA) zunehmend in den Focus des Interesses. Bei ihremBetrieb
praxistauglichen und Fischerei Bundesministeriums muss mit Phosphor-Konzentrationen von etwa 2 - 30mg*l-1im Ablaufwasser
Verfahrens zur Mecklenburg- für Ernährung und gerechnet werden. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und
Phosphor- Vorpommern Landwirtschaft Erprobung eines praxistauglichen Verfahrens zur Phosphor-Elimination im
Elimination im Ablaufwasser von KLA zur Fischerzeugung. Zur Ermöglichung einer breiten
Ablaufwasser Anwendbarkeit unter Praxisbedingungen soll das bewährte Verfahren der
geschlossener chemisch-physikalischen Phosphorentfernung für KLA angepasst werden. Für
Kreislaufanlagen dieses Ziel kooperiert ein Unternehmen mit Erfahrungen bei Konzeption und
zur Kultivierung Konstruktion intensiver Fischhaltungssysteme und von
aquatischer Abwasserbehandlungsverfahren mit zwei Instituten der angewandten
Organismen - Fischereiforschung. Das zu entwickelnde Verfahrensprinzip muss eine kompakte
Teilprojekt 3 Baugröße in modulartiger Ausführungsweise für die Unterbringung unter den
meist beengten Platzverhältnissen in (bereits existierenden) Kreislaufanlagen
aufweisen. Vergleichsweise geringe Volumenströme mit mittleren bis hohen P-
Konzentrationen müssen effizient bewältigt werden. Im Batchbetrieb erfolgen
zunächst Laborversuche zur P-Fällung/Flockung aus dem Ablaufwasser von KLA.
Darauf aufbauend wird ein Modul zur P-Elimination aus KLA-Ablaufwasser
konstruiert und im Praxismaßstab getestet.
Verbundprojekt: Johann Heinrich 296.582,09 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen Institut für
Überwindung von Thünen- Innovationsförderung Fischereiökologie, der BlueBioTech GmbH Büsum, dem Institut für Hydrobiologie
der Institut des und Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg und der Kunststoff-Spranger
Schwierigkeiten Bundesforschun Bundesministeriums GmbH Plauen durchgeführt werden. Ziel ist es, Aale unter kontrollierten
bei der gsinstitut für für Ernährung und Bedingungen zur Reifung zu bringen und fressfähige Larven zu produzieren.
Nachzucht des Ländliche Landwirtschaft Parallel dazu soll die Kultur von gelatinösem Plankton als Futtermittelbasis
Europäischen Räume, Wald entwickelt und optimiert werden. Inhalt dieses Kooperationsvorhabens ist die
Aals. und Fischerei Erweiterung des Spektrums kultivierbarer Tierarten in Deutschland. Um erfolgreich
Optimierung der fressfähige Aallarven zu produzieren, wird das Thünen-Institut für
künstlichen Fischereiökologie zunächst die künstliche Reifung der Elterntiere optimieren.
Reifung, der Zeitgleich werden in Zusammenarbeit mit der Kunststoff-Spranger GmbH
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 27 – Drucksache 19/8901Hälterung und adäquate Haltungsbedingungen für Elterntiere sowie Erbrütungsanlagen für Eier
der Erbrütung. entwickelt .Die Nachzucht und Hälterung von gelatinösem Plankton wird an der
Kultivierung von Universität Hamburg in kleinskaligen Zuchtexperimenten optimiert. Die enge
gelatinösem Zusammenarbeit mit der BlueBioTech GmbH soll dazu führen, die Eigenschaften
Plankton als der Futterorganismen an die Bedürfnisse der Larven anzupassen. Es soll ferner
Futterbasis. versucht werden, den Maßstab der Produktion von gelatinösem Plankton zu
Erbrütungs- und erhöhen, um den Anforderungen einer kontinuierlichen Larvenaufzucht gerecht zu
Fütterungsexperi werden. Die Ergebnisse dieser Studie sollen dazu beitragen, die Produktion von
mente. - Aalen unabhängig von Wildfängen zu machen. Für einen nachhaltigen Schutz des
Teilprojekt 1 akut in seinem Bestand bedrohten Europäischen Aals wäre es von immenser
Bedeutung, die Schwierigkeiten bei seiner Nachzucht zu überwinden. Die in diesem
Projekt entwickelten technischen Neuerungen und optimierten Verfahren sollen
die Grundlage bilden für zukünftige Bemühungen, die Aalzucht in Deutschland zu
etablieren. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht
und in praxisrelevanten nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt
werden.
Verbundprojekt: Universität 93.406,13 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen Institut für
Überwindung Hamburg Innovationsförderung Fischereiökologie, der BlueBioTech GmbH Büsum, dem Institut für Hydrobiologie
der des und Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg und der Kunststoff-Spranger
Schwierigkeiten Bundesministeriums GmbH Plauen durchgeführt werden. Ziel ist es, Aale unter kontrollierten
bei der für Ernährung und Bedingungen zur Reifung zu bringen und fressfähige Larven zu produzieren.
Nachzucht des Landwirtschaft Parallel dazu soll die Kultur von gelatinösem Plankton als Futtermittelbasis
Europäischen entwickelt und optimiert werden. Inhalt dieses Kooperationsvorhabens ist die
Aals. Erweiterung des Spektrums kultivierbarer Tierarten in Deutschland. Um erfolgreich
Optimierung der fressfähige Aallarven zu produzieren, wird das Thünen-Institut für
künstlichen Fischereiökologie zunächst die künstliche Reifung der Elterntiere optimieren.
Reifung, der Zeitgleich werden in Zusammenarbeit mit der Kunststoff-Spranger GmbH
Hälterung und adäquate Haltungsbedingungen für Elterntiere sowie Erbrütungsanlagen für Eier
der Erbrütung. entwickelt .Die Nachzucht und Hälterung von gelatinösem Plankton wird an der
Kultivierung von Universität Hamburg in kleinskaligen Zuchtexperimenten optimiert. Die enge
gelatinösem Zusammenarbeit mit der BlueBioTech GmbH soll dazu führen, die Eigenschaften
Plankton als der Futterorganismen an die Bedürfnisse der Larven anzupassen. Es soll ferner
Futterbasis. versucht werden, den Maßstab der Produktion von gelatinösem Plankton zu
Erbrütungs- und erhöhen, um den Anforderungen einer kontinuierlichen Larvenaufzucht gerecht zu
Fütterungs- werden. Die Ergebnisse dieser Studie sollen dazu beitragen, die Produktion von
experimente. - Aalen unabhängig von Wildfängen zu machen. Für einen nachhaltigen Schutz des
Teilprojekt 2 akut in seinem Bestand bedrohten Europäischen Aals wäre es von immenser
Bedeutung, die Schwierigkeiten bei seiner Nachzucht zu überwinden. Die in diesem
Projekt entwickelten technischen Neuerungen und optimierten Verfahren sollen
Drucksache 19/8901 – 28 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodedie Grundlage bilden für zukünftige Bemühungen, die Aalzucht in Deutschland zu
etablieren. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht
und in praxisrelevanten nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt
werden.
Verbundprojekt: BlueBioTech 109.317,75 Programm zur Das Forschungsvorhaben ist eine Kooperation des Johann Heinrich von Thünen
Überwindung GmbH Innovationsförderung Instituts Hamburg, der BlueBioTech GmbH Büsum, dem Institut für
der des Hydrobiologieund Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg und der
Schwierigkeiten Bundesministeriums Kunststoff-Spranger GmbH Plauen. Ziel ist es, Aale künstlich zu reifen, die Eier zu
bei der für Ernährung und erbrüten und zum Schlupf zu bringen und die Larven vorzustrecken. Als
Nachzucht des Landwirtschaft Futtermittel für die Larven soll gelatinöses Plankton verwendet werden, dessen
Europäischen Produktion im Rahmen des Projektes optimiert werden soll. Inhalt dieses
Aals. Kooperationsvorhabens ist die Erweiterung des Spektrums kultivierbarer Tierarten
Optimierung der in Deutschland. Um erfolgreich fressfähige Aallarven zu produzieren, wird das
künstlichen Thünen-Institut für Fischereiökologie zunächst die künstliche Reifung der
Reifung, der Elterntiere optimieren. Zeitgleich werden in Zusammenarbeit mit der Kunststoff-
Hälterung und Spranger GmbH adäquate Haltungsbedingungen für Elterntiere sowie
der Erbrütung. Erbrütungsanlagen für Eier entwickelt .Die Nachzucht und Hälterung von
Kultivierung von gelatinösem Plankton wird an der Universität Hamburg in kleinskaligen
gelatinösem Zuchtexperimenten optimiert. Die enge Zusammenarbeit mit der BlueBioTech
Plankton als GmbH soll dazu führen, die Eigenschaften der Futterorganismen an die Bedürfnisse
Futterbasis. der Larven anzupassen. Es soll ferner versucht werden, den Maßstab der Produktion
Erbrütungs- und von gelatinösem Plankton zu erhöhen, um den Anforderungen einer
Fütterungsexperi kontinuierlichen Larvenaufzucht gerecht zu werden.
mente. -
Teilprojekt 3
Verbundprojekt: Kunststoff- 38.621,66 Programm zur Das Forschungsvorhaben ist eine Kooperation des Johann Heinrich von Thünen
Überwindung Spranger GmbH Innovationsförderung Instituts Hamburg, der BlueBioTech GmbH Büsum, dem Institut für Hydrobiologie
der des und Fischereiwissenschaften der Universität Hamburg und der Kunststoff-Spranger
Schwierigkeiten Bundesministeriums GmbH Plauen. Ziel ist es, Aale künstlich zu reifen, die Eier zu erbrüten und zum
bei der für Ernährung und Schlupf zu bringen und die Larven vorzustrecken. Als Futtermittel für die Larven
Nachzucht des Landwirtschaft soll gelatinöses Plankton verwendet werden, dessen Produktion im Rahmen des
Europäischen Projektes optimiert werden soll. Inhalt dieses Kooperationsvorhabens ist die
Aals. Erweiterung des Spektrums kultivierbarer Tierarten in Deutschland. Um erfolgreich
Optimierung der fressfähige Aallarven zu produzieren, wird das Thünen-Institut für
künstlichen Fischereiökologie zunächst die künstliche Reifung der Elterntiere optimieren.
Reifung, der Zeitgleich werden in Zusammenarbeit mit der Kunststoff-Spranger GmbH
Hälterung und adäquate Halterungsbedingungen für Elterntiere sowie Erbrütungsanlagen für Eier
der Erbrütung. entwickelt .Die Nachzucht und Hälterung von gelatinösem Plankton wird an der
Kultivierung von Universität Hamburg in kleinskaligen Zuchtexperimenten optimiert. Die enge
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 29 – Drucksache 19/8901gelatinösem Zusammenarbeit mit der BlueBioTech GmbH soll dazu führen, die Eigenschaften
Plankton als der Futterorganismen an die Bedürfnisse der Larven anzupassen. Es soll ferner
Futterbasis. versucht werden, den Maßstab der Produktion von gelatinösem Plankton zu
Erbrütungs- und erhöhen, um den Anforderungen einer kontinuierlichen Larvenaufzucht gerecht zu
Fütterungs- werden.
experimente. -
Teilprojekt 4
Naturnahe Johann Heinrich 205.928,83 Bundesprogramm Ziel des Projekts ist es, zu demonstrieren, wie bereits die Erzeugung von Setzlingen
Gestaltung der von Thünen- Nutztierhaltung lachsartiger Fische (Regenbogenforellen, Bachforellen, Bachsaiblinge & Elsässer
Haltungs- Institut Saiblinge) in einer naturnahen Haltungsumgebung durchgeführt werden kann. Im
umgebung in der Bundesforschun Zuge des Projekts werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, basierend auf
Aufzucht gsinstitut für dem Prinzip des 'tank enrichment', das heißt der Anreicherung einer künstlichen
juveniler Ländliche Haltungsumgebung mit Struktur schaffenden Komponenten, erstmals in der Praxis
Salmoniden zur Räume, Wald angewandt. Zudem soll der positive Effekt von Strömung in der Aufzucht juveniler
Erzeugung und Fischerei Salmoniden in der Praxis demonstriert werden.
leistungsstarker
und robuster
Setzlinge für die
heimische
Aquakultur
Modell- und Stiftung 220.742,19 Bundesprogramm Für die Bereitstellung von Fisch als Lebensmittel guter Qualität spielt die
Demonstrationsv Tierärztliche Nutztierhaltung Vorbereitung auf die Schlachtung und die Schlachtung selbst eine entscheidende
orhaben Hochschule Rolle. Ein schonender Umgang mit Fischen bei der Schlachtung ist auch durch
Tierschutz im Hannover rechtliche Regelungen vorgeschrieben und wird von Verbrauchern erwartet. Das
Bereich der beantragte Vorhaben soll dies in der fischereilichen Praxis sicherstellen, indem
Aquakultur: moderne Betäubungs- und Schlachtverfahren von Forellen und Karpfen den
Verbesserung des Erfordernissen der unterschiedlich strukturierten deutschen Aquakulturbetrieben
Tierschutzes bei angepasst und modellhaft in Praxisbetrieben eingeführt werden. Ein Projektbeirat
Betäubung und mit in Fischhaltung, Betäubung oder Tierschutz bei Fischen erfahrenen Personen,
Schlachtung von begleitet das Projekt. Ziel ist es, Teichwirten größere Unterstützung bei der
Regenbogen- Ausübung ihrer Tätigkeit des Schlachtens von Fischen zu bieten. Auch sollen
forellen und andere Berufsgruppen, wie Fachverbände, Tierärzte, oder Behördenvertreter
Karpfen in angesprochen werden, da in diesen Bereichen ein Informationsdefizit, aber zugleich
Fischzuchten mit auch ein großes Interesse an tierschutzkonformen Betäubungs- und
unter- Schlachtmethoden für Fische vorhanden ist. In 14 Aquakulturbetrieben mit
schiedlichen unterschiedlicher Betriebsstruktur soll zunächst der Kenntnisstand über
Vermarktungs- Betäubungs- und Schlachtverfahren erfasst, in der Praxis wissenschaftlich begleitet
strategien und im Hinblick auf mögliche Verbesserungen ausgewertet werden. Aus den
Drucksache 19/8901 – 30 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeErgebnissen werden für unterschiedliche Betriebsstrukturen geeignete Verfahren
identifiziert, möglicher Verbesserungsbedarf abgeleitet und
Handlungsempfehlungen erarbeitet, die für Betäubung und Tötung zuständige
Personen in die Lage versetzt, die Effektivität der Betäubung selbst überprüfen zu
können. Empfehlungen werden in Form von Schulungsmaterialen für Fischwirte
und für andere mit der Betäubung und Schlachtung von Fischen betrauten
Personen, entwickelt. Durch Schulungen auf Demonstrationsbetrieben und auf
anderen Fortbildungsveranstaltungen sollen die Kenntnisse möglichst weit
verbreitet werden.
Naturnahe Fischzucht 21.513,49 Bundesprogramm Ziel des Projekts ist es, zu demonstrieren, wie bereits die Erzeugung von Setzlingen
Gestaltung der Volker Nutztierhaltung lachsartiger Fische (Regenbogenforellen, Bachforellen, Bachsaiblinge & Elsässer
Haltungs- Christophersen Saiblinge) in einer naturnahen Haltungsumgebung durchgeführt werden kann. Im
umgebung in der Zuge des Projekts werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, basierend auf
Aufzucht dem Prinzip des 'tank enrichment', das heißt der Anreicherung einer künstlichen
juveniler Haltungsumgebung mit Struktur schaffenden Komponenten, erstmals in der Praxis
Salmoniden zur angewandt. Zudem soll der positive Effekt von Strömung in der Aufzucht juveniler
Erzeugung Salmoniden in der Praxis demonstriert werden.
leistungsstarker
und robuster
Setzlinge für die
heimische
Aquakultur
Naturnahe Forellenzucht 10.482,55 Bundesprogramm Ziel des Projekts ist es, zu demonstrieren, wie bereits die Erzeugung von Setzlingen
Gestaltung der Benecke Nutztierhaltung lachsartiger Fische (Regenbogenforellen, Bachforellen, Bachsaiblinge & Elsässer
Haltungs- Saiblinge) in einer naturnahen Haltungsumgebung durchgeführt werden kann. Im
umgebung in der Zuge des Projekts werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, basierend auf
Aufzucht dem Prinzip des 'tank enrichment', das heißt der Anreicherung einer künstlichen
juveniler Haltungsumgebung mit Struktur schaffenden Komponenten, erstmals in der Praxis
Salmoniden zur angewandt. Zudem soll der positive Effekt von Strömung in der Aufzucht juveniler
Erzeugung Salmoniden in der Praxis demonstriert werden.
leistungsstarker
und robuster
Setzlinge für die
heimische
Aquakultur
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 31 – Drucksache 19/8901Naturnahe Forellenteichwirt 20.694,66 Bundesprogramm Ziel des Projekts ist es, zu demonstrieren, wie bereits die Erzeugung von Setzlingen
Gestaltung der schaft Grevenhof Nutztierhaltung lachsartiger Fische (Regenbogenforellen, Bachforellen, Bachsaiblinge & Elsässer
Haltungs- Fischwirtschafts Saiblinge) in einer naturnahen Haltungsumgebung durchgeführt werden kann. Im
umgebung in der meister Michael Zuge des Projekts werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, basierend auf
Aufzucht Engelhardt e. K. dem Prinzip des 'tank enrichment', das heißt der Anreicherung einer künstlichen
juveniler Haltungsumgebung mit Struktur schaffenden Komponenten, erstmals in der Praxis
Salmoniden zur angewandt. Zudem soll der positive Effekt von Strömung in der Aufzucht juveniler
Erzeugung Salmoniden in der Praxis demonstriert werden.
leistungsstarker
und robuster
Setzlinge für die
heimische
Aquakultur
Entwicklung Technische 30.853,44 EU-Forschung Die Obst- und Gemüseindustrie Industrie erzeugt eine Reihe von Nebenprodukten
nachhaltiger Universität (z. B. Presskuchen / Schalen / Samen), welche bioaktiven Stoffe enthalten. Trotz
Verarbeitungs- Berlin ihrer wertvollen Inhaltsstoffe werden die meisten dieser Nebenprodukte als Abfall
technologien für verworfen. Dieses Projekt zielt darauf ab, innovative nachhaltige Technologien in
die Umwandlung der gesamten Nahrungskette (Extraktion-Extrakt- Stabilisierung Mehrwert
von Lebensmittel) für Nebenprodukte in der Obst- und Gemüse Industrie zu
Nebenprodukten entwickeln. Die Bearbeitung erfolgt im Forschungsverbund. So kann auf
in gesunde umfassende Erfahrungen und Vorarbeiten zurückgegriffen werden. Nach
Lebensmittel Erarbeitung der Zusammenhänge in Modellsystemen werden die Ergebnisse auf die
Lebensmittelprodukte übertragen. Ergebnis sind neue, nachhaltige Technologien in
der gesamten Nahrungskette für Nebenprodukte in der Obst- und Gemüse
Industrie.
Stressresistenz Christian- 349.699,72 Bundesprogramm Ziel ist es Forellen verschiedener Größenklassen aus unterschiedlichen intensiv und
und -adaptation Albrechts- ökologischer Landbau extensiv betriebenen Herkünften auf die bestmögliche Anpassungsfähigkeit und
von Forellen aus Universität zu und andere Formen größte Stressresistenz in Bezug auf die vorgeschriebenen ökologischen
Intensiv- und Kiel nachhaltiger Haltungsbedingungen zu untersuchen. Die veränderten Haltungsbedingungen der
Extensivhaltung Landwirtschaft ökologischen Fischhaltung können bei nicht adaptierten Forellen zur Auslösung
unter definierten von Stress mit allen seinen Auswirkungen auf die Fischgesundheit führen. Mit
Haltungs- Ablauf der Übergangsfrist der EG-Öko-VO 2015 ist es nicht mehr erlaubt
nichtbedingungen bei ökologisch erzeugte Tiere in einen Betrieb einzubringen und es werden Forellen aus
besonderer Herkünften benötigt, welche hinsichtlich Stressresistenz angepasst sind. Aufgrund
Berücksichtigun der vorliegenden Expertise sollen deshalb statistisch auswertbaren Parameter
g ökologischer etabliert werden, um den 'welfare'-Status der Forellen in Bezug auf Haltungsstress
Produktionsprak besser verifizieren zu können und den Zusammenhang von chronischem Stress,
tiken Immunsuppression, Haltung und Fütterung zu untersuchen. So wird im Verbund
der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der CAU mit der
Drucksache 19/8901 – 32 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeGesellschaft und Marine Aquakultur (GMA) und dem Institut für Fischerei der
Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft die Stressresistenz und –adaptation
von Forellen aus Intensiv- und Extensivhaltung unter definierten
Haltungsbedingungen, bei besonderer Berücksichtigung ökologischer
Produktionspraktiken untersucht. Die detaillierte Arbeitsplanung kann der
ausführlichen Vorhabensbeschreibung entnommen werden.
Biomanipulation Universität 450.462,17 Modell- und Das hier beantragte Projekt bezieht sich auf Punkt 2.2.1 der Förderrichtlinie
als effektives Koblenz-Landau Demonstrations- (innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder
Verfahren zur vorhaben Ökosystemleistungen) und dient dem Schutz und der Wiederherstellung wichtiger
Wieder- Ökosystemdienstleistungen in eutrophierten Fließgewässern. Einträge von
herstellung der Pflanzennährstoffen aus der Landwirtschaft und kommunalen Kläranlagen führen
Habitatfunktion zur Eutrophierung von Gewässern, was in Deutschland ein flächendeckendes und
des drängendes Problem darstellt. Daher soll in einem Modellvorhaben in einem 1:1
hyporheischen Experiment gezeigt werden, dass Nahrungsnetzsteuerung die ökologische Funktion
Interstitials von Fließgewässern nachhaltig sichern bzw. wiederherstellen kann. Außerdem wird
(BIOEFFEKT) die Rolle des Kormorans für das Auftreten verstärkter
Eutrophierungserscheinungen in Mittelgebirgsgewässern untersucht. Im Rahmen
eines Experimentes zur Nahrungsnetzsteuerung soll die Auswirkungen des
benthische Grazing auf die Qualität des hyporheischen Interstitials analysiert
werden. Dazu werden im die chemischen, physikalischen und biologischen
Eigenschaften des hyporheischen Interstitials zwischen Strecken mit
unterschiedlichem Fischbestand verglichen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der
Analyse des Wasseraustauschs zwischen Interstitial und fließender Welle.
Zusätzlich wird der Einfluss des Kormoran-Fraßdruckes auf den Fischbestand und
damit die Qualität des hyporheischen Interstitials erfasst und bewertet.
Biomanipulation Gewässerschutz 82.246,34 Modell- und Das hier beantragte Projekt bezieht sich auf Punkt 2.2.1 der Förderrichtlinie
als effektives Arbeitsgemeinsc Demonstrations- (innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder
Verfahren zur haft Nister, obere vorhaben Ökosystemleistungen) und dient dem Schutz und der Wiederherstellung wichtiger
Wieder- Wied e.V. Ökosystemdienstleistungen in eutrophierten Fließgewässern. Einträge von
herstellung der Pflanzennährstoffen aus der Landwirtschaft und kommunalen Kläranlagen führen
Habitatfunktion zur Eutrophierung von Gewässern, was in Deutschland ein flächendeckendes und
des drängendes Problem darstellt. Daher soll in einem Modellvorhaben in einem 1:1
hyporheischen Experiment gezeigt werden, dass Nahrungsnetzsteuerung die ökologische Funktion
Interstitials von Fließgewässern nachhaltig sichern bzw. wiederherstellen kann. Außerdem wird
(BIOEFFEKT) die Rolle des Kormorans für das Auftreten verstärkter
Eutrophierungserscheinungen in Mittelgebirgsgewässern untersucht. Das
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 33 – Drucksache 19/8901Experiment zur Nahrungsnetzsteuerung soll aus vor Ort unterstützt sowie durch
eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden. Dazu gehören Mitarbeit bei
der Feldarbeit im Zusammenhang mit der fischereilichen Steuerung sowie die
Vergrämung der Kormorane (bes. Strecke mit hohem Fischbesatz). Im zweiten Jahr
des Projektes soll mit der Darstellung der Maßnahme und möglicher Erfolge
begonnen werden. Dazu werden Publikationen in überregionalen,
deutschsprachigen Fachzeitschriften, Vorträge auf Tagungen, eine
Ergebnisdarstellung auf der ARGE Nister-Homepage und Exkursionen beitragen.
Biomanipulation Bürogemeinscha 497.766,87 Modell- und Das hier beantragte Projekt bezieht sich auf Punkt 2.2.1 der Förderrichtlinie
als effektives ft für fisch-und Demonstrations- (innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder
Verfahren zur gewässerökologis vorhaben Ökosystemleistungen) und dient dem Schutz und der Wiederherstellung wichtiger
Wieder- che Studien (BfS) Ökosystemdienstleistungen in eutrophierten Fließgewässern. Einträge von
herstellung der Pflanzennährstoffen aus der Landwirtschaft und kommunalen Kläranlagen führen
Habitatfunktion zur Eutrophierung von Gewässern, was in Deutschland ein flächendeckendes und
des drängendes Problem darstellt. Daher soll in einem Modellvorhaben in einem 1:1
hyporheischen Experiment gezeigt werden, dass Nahrungsnetzsteuerung die ökologische Funktion
Interstitials von Fließgewässern nachhaltig sichern bzw. wiederherstellen kann. Außerdem wird
(BIOEFFEKT) die Rolle des Kormorans für das Auftreten verstärkter
Eutrophierungserscheinungen in Mittelgebirgsgewässern untersucht. Im Rahmen
eines Experimentes zur Nahrungsnetzsteuerung soll die Auswirkungen des
benthische Grazing auf die Qualität des hyporheischen Interstitials analysiert
werden. Dazu wird der Fischbestand der Versuchsstrecken gesteuert um
unterschiedliche Fischgemeinschaften einzustellen. Innerhalb dieser
Versuchsstrecken wird dann die Qualität des hyporheischen Interstitials als
Reproduktionshabitat für Fische analysiert. Dazu wird die Überlebensrate von
Fischeiern in den Versuchsstrecken und mittels eines kleinskaligen Versuches
analysiert.
Optimierung Alfred-Wegener- 273.005,52 Eiweißpflanzen- Das Projekt OLA ist in vier Arbeitspakete untergliedert. Im ersten Paket soll in
von Institut strategie Zusammenarbeit zwischen IMARE und ttz eine geeignete Futtermittelrezeptur für
Lupinenmehl für Helmholtz- den Wolfsbarsch mit teilweiser Substitution von Fischmehl durch
die Aquakultur Zentrum für Lupinensamenmehl entwickelt werden. Anschließend wird im zweiten
Polar- und Arbeitspaket unter der Koordination des IMARE das ttz ein geeignetes Verfahren
Meeresforschung zur Futtermittelherstellung mit Rohstoffaufbereitung durch Fermentation und ggf.
spezifischer Vorbehandlung, Extrusion, Coating und Qualitätsprüfung entwickeln.
Noch während der zweiten Phase soll im dritten Arbeitspaket die Wirkung des
Coatings durch kurze Akzeptanzversuche am IMARE überprüft werden. Das
wirksame Coating wird für die Futtermittel des zweiten Fütterungsversuch
verwendet, in welchem über einem längerem Zeitraum die Effekte von
Lupinenmehlgehalt, und Vorbehandlung auf das Wachstum, die Futterverwertung
Drucksache 19/8901 – 34 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeund die Verdauungsphysiologie getestet werden. In einem weiteren dritten
Fütterungsversuch soll die untersucht werden ob nur die Kombination aus den
Vorbehandlungen oder diese alleine positive Effekte auf Wachstum und
Gesundheit der Fische haben. Dabei werden die Analysen von Wachstum,
Futterverwertung, Physiologie und Wasser des dritten Arbeitspaketes am IMARE
und die Fischgesundheit im Unterauftrag an der TiHo Hannover durchgeführt. Im
vierten Arbeitspaket soll durch Seakult eine mit Stakeholder- und SWOT-Analysen
die Vermarktungschancen von Lupinen im Fischfuttermittelbereich evaluiert
werden. Ein regelmäßiger Austausch mit dem 'Modellhaften
Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen' soll die
kontinuierliche Weitergabe von relevanten Ergebnissen sicherstellen. Dadurch wird
gewährleistet, dass zentrale Erkenntnisse direkt an die entsprechenden
Interessenvertreter kommuniziert und von diesen in ihrer weiteren Arbeit
berücksichtigt werden können.
Optimierung Verein zur 103.375,11 Eiweißpflanzen- Das Projekt OLA ist in vier Arbeitspakete untergliedert. Im ersten Paket soll in
von Förderung des strategie Zusammenarbeit zwischen IMARE und ttz eine geeignete Futtermittelrezeptur für
Lupinenmehl für Technologietran den Wolfsbarsch mit teilweiser Substitution von Fischmehl durch
die Aquakultur sfers an der Lupinensamenmehl entwickelt werden. Anschließend wird im zweiten
Hochschule Arbeitspaket unter der Koordination des IMARE das ttz ein geeignetes Verfahren
Bremerhaven zur Futtermittelherstellung mit Rohstoffaufbereitung durch Fermentation und ggf.
e.V. spezifischer Vorbehandlung, Extrusion, Coating und Qualitätsprüfung entwickeln.
Noch während der zweiten Phase soll im dritten Arbeitspaket die Wirkung des
Coatings durch kurze Akzeptanzversuche am IMARE überprüft werden. Das
wirksame Coating wird für die Futtermittel des zweiten Fütterungsversuch
verwendet, in welchem über einem längerem Zeitraum die Effekte von
Lupinenmehlgehalt, und Vorbehandlung auf das Wachstum, die Futterverwertung
und die Verdauungsphysiologie getestet werden. In einem weiteren dritten
Fütterungsversuch soll die untersucht werden ob nur die Kombination aus den
Vorbehandlungen oder diese alleine positive Effekte auf Wachstum und
Gesundheit der Fische haben. Dabei werden die Analysen von Wachstum,
Futterverwertung, Physiologie und Wasser des dritten Arbeitspaketes am IMARE
und die Fischgesundheit im Unterauftrag an der TiHo Hannover durchgeführt. Im
vierten Arbeitspaket soll durch Seakult eine mit Stakeholder- und SWOT-Analysen
die Vermarktungschancen von Lupinen im Fischfuttermittelbereich evaluiert
werden. Ein regelmäßiger Austausch mit dem 'Modellhaften
Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen' soll die
kontinuierliche Weitergabe von relevanten Ergebnissen sicherstellen. Dadurch wird
gewährleistet, dass zentrale Erkenntnisse direkt an die entsprechenden
Interessenvertreter kommuniziert und von diesen in ihrer weiteren Arbeit
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 35 – Drucksache 19/8901berücksichtigt werden können.
Entwicklung Forschungsverbu 61.764,33 EU-Forschung Hauptziel des Projekts Dastmap ist die genetische Charakterisierung und
einer nd Berlin e.V. Identifizierung von Subpopulationen der noch existierenden, aber vom Aussterben
Identifikationsm bedrohten Störarten Acipenser gueldenstaedtii, A. stellatus, A. ruthenus und Huso
ethode für und huso in der Donau bzw. dem Schwarzen Meer als Grundlage für
eine genetische Managementempfehlungen zu Fischerei und Artenschutz. Dafür sollen im
Charakterisierun deutschen Teilprojekt mit Hilfe neu zu entwickelnder Mikrosatelliten-Marker für
g von den rumänischen Abschnitt der Donau Lang- und Kurzdistanz-Migranten der
Störbeständen Frühjahrs- und Herbstrassen aller vier Arten verifiziert und zwischen ihnen
der Donau (und unterschieden werden. Die im deutschen Teilprojekt gewonnenen Erkenntnisse zur
des Schwarzen Populationsstruktur der vier Störarten sind essentiell für das Erreichen des
Meeres) als Gesamtziels und werden durch Studien der rumänischen und türkischen Partner
Voraussetzung zur mitochondrialen DNA ergänzt. Die Zusammenführung aller Daten zur
für eine Festlegung von Managementempfehlungen erfolgt unter Einbeziehung aller
nachhaltige Projektpartner. Von insgesamt 8 Work Packages (WPs) entfallen 3 auf das deutsche
Fischerei und Teilprojekt. WP2: Isolierung von Mikrosatelliten-Loci. Auftrag an die französische
Artenschutzmaß Firma Genoscreen. Dauer: 2 Monate (Mai-Juni 2015). Meilensteine: 100 PCR-
nahmen Primerpaare je Störart. WP3: Etablierung von 15 Mikrosatelliten-Loci für jede der 4
Störarten auf Basis des WP2. Dauer 3 Monate (Juli-September 2015). Meilensteine:
Optimierte PCR-Protokolle für routinemäßige Genotypisierung in Deutschland
und der Türkei; Kalibrierungsalgorithmen zur Vermeidung von Messfehlern. WP4:
Mikrosatelliten-Genotypisierung von 640 rumänischen Störproben. Sammeln der
Gewebeproben durch rumänische Partner erfolgt kontinuierlich während der
gesamten Projektlaufzeit bis Ende 2017. Reine Laboranalytik am IGB dauert jedoch
nur 3 Monate (1,5 in 2016; 1,5 in 2017). Meilensteine: Datenbank mit
Mikrosatelliten-Genotypen für spätere populationsgenetische Analysen und darauf
basierende Identifizierung von Managementeinheiten durch alle Projektpartner.
Drucksache 19/8901 – 36 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerfahren zur Hochschule für 238.054,84 EU-Forschung Die Arbeitshypothese ist, dass eine diverse, in sich stabile Bakteriengemeinschaft im
Stabilisierung Technik und Prozesswasser landbasierter Aquakultursysteme die Fischgesundheit und damit die
von Wirtschaft des Wirtschaftlichkeit verbessert. Ein systemimmanentes Problem in landbasierten
Bakteriengemein Saarlandes Aquakulturen ist die organische Belastung des Prozesswassers. Die Anreicherung
schaften in exkretierter Stoffe fördert das Wachstum von Bakterien und, damit einhergehend,
landbasierten das Risiko von Verlusten durch Krankheiten. Ursächlich sind letztendlich
Aquakultursyste opportunistische Bakterien, die sich unter bestimmten Bedingungen in den
men Anlagen entwickeln. Die Bakterienlast im Prozesswasser durch Desinfektion (UV-
Licht oder Ozon) zu reduzieren, ist oft nicht hinreichend, da diese Maßnahmen
keine anhaltende Wirkung auf die Bakterienzahl haben. Zudem wird durch sie die
Bakteriengemeinschaft selektiv beeinflusst. Folglich sind alternative
Vorgehensweisen erforderlich, um Krankheitsausbrüche zu verhindern. Das Projekt
verfolgt daher das Konzept des Aufbaus und Erhalts einer stabilen, diversen
Bakteriengemeinschaft, die Nahrungsquellen im System bis zur Kapazitätsgrenze
ausschöpft (K-Selektion) und dadurch die Vermehrung von opportunistischen
Bakterien mit hohen Wachstumsraten (r-Selektion) verhindert. Rezirkulierende
Aquakultursysteme (RAS) sind charakterisiert durch eine hohe Verweildauer des
Wassers, konstante Bedingungen und geringem Austausch mit der Umgebung. Dies
sind Voraussetzungen für K-Selektion bei Bakterien. Die Dynamik dieser Selektion
ist jedoch nicht bekannt. In einer kommerziellen, marinen RAS werden
Bakteriengemeinschaften mit Hilfe von molekulargenetischen Methoden (Next
Generation Sequencing) charakterisiert. Die Ergebnisse werden mit dem Zustand
der Anlagen und der Fische in Bezug gesetzt. Faktoren, die die Zusammensetzung
der Bakteriengemeinschaft beeinflussen, werden identifiziert. Auf dieser Basis
werden Verfahren entwickelt, die Bakteriengemeinschaften stabilisieren und
dadurch die Fischgesundheit und Überlebensraten verbessern.
MICRO-Feed: Institut für 180.280,14 EU-Forschung In diesem Projekt werden wir das Potential kultivierter Mikroorganismen als
Mikrobielle Lebensmittel- u. nachhaltige Futterquelle für Aquakulturen evaluieren. Wir werden uns auf zwei
Rohmaterialien Umweltforschun Gruppen fokussieren: 1. Die heterotrophen Thraustochytriden, die in der Lage sind
als Protein-, g e.V. hohe Mengen an DHA-reichen Lipiden zu akkumulieren und 2. phototrophe
EPA- und DHA- Mikroalgen, die reich an EPA und DHA sind. Beide Gruppen können mit
Quelle zur nachhaltigen CO2 und Energiequellen kultiviert werden. Das Gesamtprojekt ist in
Nutzung in vier Arbeitspakete (AP) unterteilt. Das ILU wird an den APs 2 und 4 beteiligt sein
Aquakulturfutter (Details siehe Anhang). AP1 beinhaltet die heterotrophe Kultivierung von
; Teil ILU Thraustochytriden, die Untersuchung der Kulturbedingungen auf die Lipid- / DHA-
Produktivität und die Verdaubarkeit der Zellen. Biomasse wird für detaillierte
Untersuchungen und Fütterungsversuche in AP3 genutzt. AP2 die phototrophe
Kultivierung von Mikroalgen zur Herstellung von Biomasse. In AP2 wird der
Einfluss der Umwelt- und Kultur-Bedingungen auf die Biomasse und
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 37 – Drucksache 19/8901Fettsäureproduktion untersucht. Es wird eine Verbesserung der Algenstämme
(Mutagenese/gerichtete Evolution) hinsichtlich der Produktivität und der
Lichtnutzung angestrebt. Die hochproduktiven Stämme werden zur Produktion
von Biomasse für Fütterungsversuche in AP3 genutzt werden. In AP2 werden
zusätzlich zwei technologisch sehr unterschiedliche Kultivierungstechnologien
(Röhrenreaktoren / ultra-Dünnschicht-Photobioreaktoren) hinsichtlich ihrer
Produktivität verglichen werden. In AP3 wird die Biomasse aus AP1 und 2 zu
Fütterungsversuchen an verschiedenen Fischarten genutzt. Es wird die
Verdaubarkeit und das Fischwachstum untersucht. Die Ersetzung von Fischmehl
und Fischölen in den Futtermischungen durch die mikrobielle Biomasse wird
getestet. In AP4 werden die Verwertung der Ergebnisse und die Kommunikation
zwischen den Partnern gefördert und koordiniert. Zusätzlich wird die
Kommunikation mit potentiellen Anwendern, Wissenschaftlern und der
Öffentlichkeit sichergestellt.
Praxiserprobung Bayerische 61.923,93 Bundesprogramm Ausgehend von der Problematik der häufig auftretenden Hälterungsschäden bei
eines Landesanstalt für Nutztierhaltung Europäischen Welsen, soll eine technische Lösung in einem produzierenden
innovativen Landwirtschaft Partnerbetrieb bearbeitet werden. Es soll untersucht werden, inwieweit die
Verfahrens in der (LfL) belastende Hälterungsphase und der Stress verursachende Einzelfang reduziert
Wels- bzw. vermieden werden kann. Beantragt wird die Förderung der Errichtung und
Aquakultur: wissenschaftlichen Untersuchung einer innovativen Hälterungsvorrichtung für
Hälterung mit Europäische Welse, die zu einer deutlichen Reduzierung der belastenden
stressfreiem, Handhabung von Schlachtfischen führen kann. Die Tiere sollen nach der
selbständigen Abfischung zunächst in ein Hälterungsbecken eingesetzt werden. Im Anschluss
Überschwimmen daran sollten die gehälterten Fische nicht erneut gefangen werden, sondern
der Fische zur selbständig zur Schlachteinrichtung schwimmen, wobei - im Vergleich zur
Schlachtung konventionellen Praxis - eine erhebliche Stresseinwirkung (Fang aus der Gruppe)
vermieden wird. Es wird erwartet, dass sich dadurch wesentliche Verbesserungen
im Hinblick auf das Tierwohl, aber auch auf die Fischqualität ergeben. Zur
Überprüfung dieser Erwartung soll der Einsatz der neuartigen Hälteranlage im
Hinblick auf ihre Konstruktion, Funktionalität und Wirkung auf die Fische
untersucht werden. 1. Aufbau der Versuchsanlage 2. Versuchsphase (Hälterung,
Dokumentation des Einschwimmens, Probennahme für Labor) 3. Laboranalysen
(Stressparameter, Fischqualität) 4. Auswertung, Bericht, wiss. Veröffentlichungen,
Erstellung von Informationsmaterial
Drucksache 19/8901 – 38 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodePraxiserprobung Ahrenhorster 25.600,00 Bundesprogramm Ausgehend von der Problematik der häufig auftretenden Hälterungsschäden bei
eines Edelfisch GmbH Nutztierhaltung Europäischen Welsen, soll eine technische Lösung bearbeitet werden. Es soll
innovativen & Co. KG untersucht werden, inwieweit die belastende Hälterungssphase und der Stress
Verfahrens in der verursachende Einzelfang reduziert, bzw. vermieden werden kann. Beantragt wird
Wels- die Förderung der Errichtung und wissenschaftlichen Untersuchung einer
Aquakultur: innovativen Hälterungsvorrichtung für Europäische Welse, die zu einer deutlichen
Hälterung mit Reduzierung der belastenden Handhabung von Schlachtfischen führen kann. Die
stressfreiem, Tiere sollen nach der Abfischung zunächst in ein Hälterungsbecken eingesetzt
selbstständigen werden. Im Anschluss daran sollen die gehälterten Fische nicht erneut gefangen
Überschwimmen werden, sondern selbstständig zur Schlachteinrichtung schwimmen, wobei - im
der Fische zur Vergleich zur konventionellen Praxis - eine erhebliche Stresseinwirkung (Fang aus
Schlachtung der Gruppe) vermieden wird. Es wird erwartet, dass sich dadurch wesentliche
Verbesserungen im Hinblick auf das Tierwohl, aber auch auf die Fischqualität
ergeben. Zur Überprüfung dieser Erwartung soll der Einsatz der neuartigen
Hälterungsanlage im Hinblick auf ihre Konstruktion, Funktionalität und Wirkung
auf die Fische untersucht werden. 1. Aufbau der Versuchsanlage 2. Versuchsphase
(Hälterung, Dokumentation des Einschwimmens, Probenahme für Labor) 3.
Laboranalysen (Stressparameter, Fischqualität) 4. Auswertung, Bericht, wiss.
Veröffentlichungen, Erstellung von Informationsmaterial
Haltung Ludwig- 446.148,77 Entscheidungshilfe- Ziel des gemeinsam vom Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene
exotischer Tiere Maximilians- bedarf und Tierhaltung der Ludwig-Maximilians-Universität München (FKZ 15HS001) und
und Wildtiere in Universität der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig (FKZ 15HS014)
Privathand: München durchgeführten Vorhabens war es, Daten über die Zahl und die
Situations- Haltungsbedingungen von in privaten Haushalten gehaltenen exotischen Tieren
analyse, und Wildtiere zu erheben und zu bewerten. Betrachtet wurden die vier Tiergruppen
Bewertung und Fische, Säugetiere (Universität München), Reptilien und Vögel, (Universität Leipzig).
Handlungsbedarf Daneben sollte Heimtierbedarf wie Futter, Käfige und Beschäftigungsmaterial
insbesondere bewertet werden.
unter
Tierschutzaspekten
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 39 – Drucksache 19/8901Entwicklung Stiftung 296.230,41 Entscheidungshilfe- Die Aufzucht von Karpfen in Teichwirtschaften erzeugt hochwertige Fischwaren
neuer und Tierärztliche bedarf aus lokaler und nachhaltiger Produktion. Die Karpfenzucht wird jedoch durch die
Verbesserung Hochschule Koi Herpesvirus-Infektion (KHV-I) belastet, die durch Mortalitäten, Töten der
bestehender Hannover infizierten Fische, Desinfektion betroffener Teiche, etc. erhebliche ökonomische
Diagnostik- Verluste verursachen und die Wirtschaftlichkeit betroffener Betriebe in Frage
Methoden zum stellen kann. Geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie dieser
Nachweis des Erkrankung stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Um die Erkrankung in
Koi-Herpesvirus endemischen Gebieten einzudämmen und nicht infizierte Karpfenbestände vor der
(KHV) sowie Infektion zu schützen sind verbesserte Diagnosemethoden und die Entwicklung
Entwicklung und von Präventivmaßnahmen notwendig. Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der
Etablierung eines Diagnostik von KHV mittels Zellkulturen zu erreichen und neue Impfstoffe
wirksamen (einschl. neuer Adjuvantien entwickeln, um Verlusten effektiv vorzubeugen und zu
Impfstoffes ermöglichen, geimpfte Populationen von solchen mit latenter Infektion zu
unterschieden. Um Karpfen vor dieser fatalen Erkrankung zu schützen ist geplant:
Entwicklung neuer Zellkultursysteme auf Grundlage von Zellpopulationen mit
hohem Vermehrungspotential (Endothelien oder adulte Stamm- /Vorläuferzellen)
Prüfung dieser Zellen für Isolierung (Diagnostik) und Replikation von KHV mit
hohem Titer zur Impfstoffproduktion Optimierung der Protokolle zur Isolation
und Replikation von KHV in bestehenden und neu entwickelten
Zellkultursystemen durch Ermitteln von für die Virusreplikation optimaler
Kulturbedingungen. Dieses soll als Basis für eine verlässliche Diagnostik und eine
wirtschaftliche Entwicklung eines Impfstoffes dienen. Entwicklung eines
wirksamen Impfstoffes auf Basis eines durch gezielte Mutationen attenuierten
Virus und neuartiger Adjuvantien, die auf fischeigenen Substanzen, wie Defensinen
oder auf Algenextrakten beruhen Entwicklung eines standardisierten
Impfprotokolls mit optimaler Zusammensetzung und Applikationsweise.
Entwicklung Friedrich- 397.455,08 Entscheidungshilfe- Die Aufzucht von Karpfen in Teichwirtschaften erzeugt hochwertige Fischwaren
neuer und Alexander- bedarf aus lokaler und nachhaltiger Produktion. Die Karpfenzucht wird jedoch durch die
Verbesserung Universität Koi Herpesvirus-Infektion (KHV-I) belastet, die durch Mortalitäten, Töten der
bestehender Erlangen- infizierten Fische, Desinfektion betroffener Teiche, etc. erhebliche ökonomische
Diagnostik- Nürnberg Verluste verursachen und die Wirtschaftlichkeit betroffener Betriebe in Frage
Methoden zum stellen kann. Geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie dieser
Nachweis des Erkrankung stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Um die Erkrankung in
Koi-Herpesvirus endemischen Gebieten einzudämmen und nicht infizierte Karpfenbestände vor der
(KHV) sowie Infektion zu schützen sind verbesserte Diagnosemethoden und die Entwicklung
Entwicklung und von Präventivmaßnahmen notwendig. Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der
Etablierung eines Diagnostik von KHV mittels Zellkulturen zu erreichen und neue Impfstoffe
wirksamen (einschl. neuer Adjuvantien entwickeln, um Verlusten effektiv vorzubeugen und zu
Impfstoffes ermöglichen, geimpfte Populationen von solchen mit latenter Infektion zu
Drucksache 19/8901 – 40 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeunterschieden. Um Karpfen vor dieser fatalen Erkrankung zu schützen ist geplant:
Entwicklung neuer Zellkultursysteme auf Grundlage von Zellpopulationen mit
hohem Vermehrungspotential (Endothelien oder adulte Stamm- /Vorläuferzellen)
Prüfung dieser Zellen für Isolierung (Diagnostik) und Replikation von KHV mit
hohem Titer zur Impfstoffproduktion Optimierung der Protokolle zur Isolation
und Replikation von KHV in bestehenden und neu entwickelten
Zellkultursystemen durch Ermitteln von für die Virusreplikation optimaler
Kulturbedingungen. Dieses soll als Basis für eine verlässliche Diagnostik und eine
wirtschaftliche Entwicklung eines Impfstoffes dienen. Entwicklung eines
wirksamen Impfstoffes auf Basis eines durch gezielte Mutationen attenuierten
Virus und neuartiger Adjuvantien, die auf fischeigenen Substanzen, wie Defensinen
oder auf Algenextrakten beruhen Entwicklung eines standardisierten
Impfprotokolls mit optimaler Zusammensetzung und Applikationsweise.
Entwicklung Fraunhofer- 326.952,11 Entscheidungshilfe- Die Aufzucht von Karpfen in Teichwirtschaften erzeugt hochwertige Fischwaren
neuer und Gesellschaft zur bedarf aus lokaler und nachhaltiger Produktion. Die Karpfenzucht wird jedoch durch die
Verbesserung Förderung der Koi Herpesvirus-Infektion (KHV-I) belastet, die durch Mortalitäten, Töten der
bestehender angewandten infizierten Fische, Desinfektion betroffener Teiche, etc. erhebliche ökonomische
Diagnostik- Forschung e.V. Verluste verursachen und die Wirtschaftlichkeit betroffener Betriebe in Frage
Methoden zum stellen kann. Geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Therapie dieser
Nachweis des Erkrankung stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Um die Erkrankung in
Koi-Herpesvirus endemischen Gebieten einzudämmen und nicht infizierte Karpfenbestände vor der
(KHV) sowie Infektion zu schützen sind verbesserte Diagnosemethoden und die Entwicklung
Entwicklung und von Präventivmaßnahmen notwendig. Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der
Etablierung eines Diagnostik von KHV mittels Zellkulturen zu erreichen und neue Impfstoffe
wirksamen (einschl. neuer Adjuvantien entwickeln, um Verlusten effektiv vorzubeugen und zu
Impfstoffes ermöglichen, geimpfte Populationen von solchen mit latenter Infektion zu
unterschieden. Um Karpfen vor dieser fatalen Erkrankung zu schützen ist geplant: •
Entwicklung neuer Zellkultursysteme auf Grundlage von Zellpopulationen mit
hohem Vermehrungspotential (Endothelien oder adulte Stamm- /Vorläuferzellen) •
Prüfung dieser Zellen für Isolierung (Diagnostik) und Replikation von KHV mit
hohem Titer zur Impfstoffproduktion • Optimierung der Protokolle zur Isolation
und Replikation von KHV in bestehenden und neu entwickelten
Zellkultursystemen durch Ermitteln von für die Virusreplikation optimaler
Kulturbedingungen. Dieses soll als Basis für eine verlässliche Diagnostik und eine
wirtschaftliche Entwicklung eines Impfstoffes dienen. • Entwicklung eines
wirksamen Impfstoffes auf Basis eines durch gezielte Mutationen attenuierten
Virus und neuartiger Adjuvantien, die auf fischeigenen Substanzen, wie Defensinen
oder auf Algenextrakten beruhen • Entwicklung eines standardisierten
Impfprotokolls mit optimaler Zusammensetzung und Applikationsweise.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 41 – Drucksache 19/8901Haltung Universität 375.705,15 Entscheidungshilfe- Ziel des gemeinsam von der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig
exotischer Tiere Leipzig bedarf (FKZ 15HS014) und dem Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene
und Wildtiere in und Tierhaltung der Ludwig-Maximilians-Universität München (FKZ 15HS001)
Privathand: durchgeführten Vorhabens war es, Daten über die Zahl und die
Situationsanalys Haltungsbedingungen von in privaten Haushalten gehaltenen exotischen Tieren
e, Bewertung und Wildtiere zu erheben und zu bewerten. Betrachtet wurden die vier Tiergruppen
und Reptilien, Vögel, (Universität Leipzig) Fische und Säugetiere (Universität München).
Handlungsbedarf Daneben sollte Heimtierbedarf wie Futter, Käfige und Beschäftigungsmaterial
insbesondere bewertet werden.
unter
Tierschutzaspekt
en
Verbundprojekt: Alfred-Wegener- 385.423,57 Innovationsförderung Ziel des Projektes FiT ist es, durch die spezifische Verwendung moderner und
Entwicklung Institut aus Mitteln des kompakter Wasseraufbereitungstechnik die Wasserwasserqualität während des
eines mobilen Helmholtz- Zweckvermögens des Lebendfischtransportes zu verbessern und dadurch einen schonenderen und
Fischtransportsy Zentrum für Bundes bei der wirtschaftlicheren Transport unter Berücksichtigung der Lebensmittelsicherheit
stems mit Polar- und Landwirtschaftlichen und –qualität zu ermöglichen. Für eine erste Datenaufnahme und die Erfassung der
integrierter Meeresforschung Rentenbank Transportsituationen unter realen Bedingungen zum aktuellen Zeitpunkt, sollen
Wasseraufbereit einige Transporte des Projektpartners Zordel durch das AWI begleitet werden. Diese
ung - Teilprojekt Daten (Wasserparameter, Stressindikatoren) sollen als vergleichende Grundlage für
1 die Entwicklung eines Transportsystems dienen. In dem zweiten Arbeitspaket
werden die Firma Zordel und das AWI ein Versuchs-Transportsystem konzipieren,
welches eine erweiterte Wasseraufbereitung basierend auf Konzepten aus
biologischer Wasseraufbereitung in Kreislaufsystemen einbindet. Anschließend
wird die Fa. Zordel ein Versuchssystem aufbauen und dem AWI zur
Versuchsdurchführung zur Verfügung stellen. Das Arbeitspaket drei umfasst die
Durchführung verschiedener Experimente im Replikat, um das Versuchs-
Transportsystem unter betriebsnahen Bedingungen zu testen. Es werden
Transportszenarien sukzessiv nachgestellt / durchgeführt und deren Auswirkung
auf die Fische untersucht. Das AWI untersucht die Auswirkungen auf die Fische in
Bezug auf deren Stressantworten, das LAVES-IFF führt Untersuchungen zur
Lebensmittelsicherheit und -qualität durch. Das Arbeitspaket 4 umfasst die
Konzeption eines kommerziellen Prototyps auf Grundlage der vorher gesammelten
Ergebnisse. Die Fa. Zordel baut anschließend einen Prototyp auf. Dieser wird noch
einmal validiert. Die Ergebnisse werden Dokumentiert und wissenschaftlich
Verwertet.
Drucksache 19/8901 – 42 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: ZORDEL - 127.992,15 Innovationsförderung Ziel des Projektes FiT ist es, durch die spezifische Verwendung moderner und
Entwicklung Fischhandels- aus Mitteln des kompakter Wasseraufbereitungstechnik die Wasserwasserqualität während des
eines mobilen GmbH Zweckvermögens des Lebendfischtransportes zu verbessern und dadurch einen schonenderen und
Fischtransportsy Bundes bei der wirtschaftlicheren Transport unter Berücksichtigung der Lebensmittelsicherheit
stems mit Landwirtschaftlichen und –qualität zu ermöglichen. Für eine erste Datenaufnahme und die Erfassung der
integrierter Rentenbank Transportsituationen unter realen Bedingungen zum aktuellen Zeitpunkt, sollen
Wasseraufbereit einige Transporte des Projektpartners Zordel durch das AWI begleitet werden. Diese
ung - Teilprojekt Daten (Wasserparameter, Stressindikatoren) sollen als vergleichende Grundlage für
2 die Entwicklung eines Transportsystems dienen. In dem zweiten Arbeitspaket
werden die Firma Zordel und das AWI ein Versuchs-Transportsystem konzipieren,
welches eine erweiterte Wasseraufbereitung basierend auf Konzepten aus
biologischer Wasseraufbereitung in Kreislaufsystemen einbindet. Anschließend
wird die Fa. Zordel ein Versuchssystem aufbauen und dem AWI zur
Versuchsdurchführung zur Verfügung stellen. Das Arbeitspaket drei umfasst die
Durchführung verschiedener Experimente im Replikat, um das Versuchs-
Transportsystem unter betriebsnahen Bedingungen zu testen. Es werden
Transportszenarien sukzessiv nachgestellt / durchgeführt und deren Auswirkung
auf die Fische untersucht. Das AWI untersucht die Auswirkungen auf die Fische in
Bezug auf deren Stressantworten, das LAVES-IFF führt Untersuchungen zur
Lebensmittelsicherheit und -qualität durch. Das Arbeitspaket 4 umfasst die
Konzeption eines kommerziellen Prototyps auf Grundlage der vorher gesammelten
Ergebnisse. Die Fa. Zordel baut anschließend einen Prototyp auf. Dieser wird noch
einmal validiert. Die Ergebnisse werden Dokumentiert und wissenschaftlich
Verwertet.
Verbundprojekt: Niedersächsische 115.939,12 Innovationsförderung Bei dem vorgeschlagenen Projekt handelt es sich um ein Verbundprojekt aus drei
Entwicklung s Landesamt für aus Mitteln des Beteiligten. Es geht um ein experimentelles Entwicklungsvorhaben zur
eines mobilen Verbraucherschu Zweckvermögens des Verbesserung des Transports von lebenden Fischen. Ziel ist es einen schonenderen
Fischtransportsy tz und Bundes bei der Transport der Fische bei gleichzeitiger verbesserter Wirtschaftlichkeit zu erreichen.
stems mit Lebensmittelsich Landwirtschaftlichen Das LAVES-IFF als ein Partner des Verbundes wird die Lebensmittelsicherheit und -
integrierter erheit Rentenbank qualität insbesondere in Bezug auf Veränderungen in der Fleischqualität begleitend
Wasseraufbereit untersuchen. siehe Anhang:
ung - Teilprojekt
3
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 43 – Drucksache 19/8901Erstellung einer AFC Public 226.424,28 Programm zur Fischereierzeugnisse haben in der Humanernährung aufgrund ihres hohen
Studie zu den Services GmbH Innovationsförderung gesundheitlichen Wertes, ihres hohen Genusswertes und als traditionelles
Perspektiven für des Kulturgut eine hohe Bedeutung. Sowohl weltweit als auch in Deutschland nimmt
die deutsche Bundesministeriums der Verbrauch an Fischereierzeugnissen zu. Die Bereitstellung erfolgt über die in
Aquakultur im für Ernährung und ihren Erträgen seit Jahren stagnierende Fangfischerei und in zunehmenden Maße
internationalen Landwirtschaft über die Aquakultur. Die hiermit in Verbindung stehende rapide Ausdehnung der
Wettbewerb globalen Aquakulturproduktion wird in manchen Ländern jedoch von
Entwicklungen begleitet, welche die Nachhaltigkeit bestimmter
Aquakulturverfahren in Frage stellt. In Deutschland hingegen produziert der
Aquakultursektor sehr nachhaltig, stagniert aber schon seit Jahrzehnten auf einem
extrem niedrigen Niveau. Die deutsche Aquakultur hat im Weltmaßstab den
Anschluss verloren und scheint in vielen Bereichen nicht mehr konkurrenzfähig zu
sein. Vor diesem Hintergrund gilt es Lösungsstrategien zu erarbeiten, welche helfen,
bewährte nachhaltige Aquakulturformen zu bewahren und neue nachhaltige
Aquakulturverfahren zu etablieren. So wurde im Rahmen des Fachforums
Aquakultur der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) als übergeordnetes Ziel
festgelegt, dass die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Aquakultur-
Erzeugnissen dauerhaft dem Anspruch 'clean & healthy, green & socially
accountable' gerecht werden soll. Der Nationale Strategieplan Aquakultur für
Deutschland formuliert zudem in seinen Kernzielen die Erhaltung, Stabilisierung
und Ausbau vorhandener Produktionskapazitäten, das Wachstum einer
nachhaltigen Aquakultur und die Erhaltung traditioneller Teichlandschaften in der
Doppelfunktion von extensiver Fischwirtschaft und Gemeinwohl.
Erfassung und Universität 83.591,19 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Meerforelle (Salmo trutta trutta) aus verschiedenen, in die Nord- und Ostsee
der genetischen entwässernden Flusseinzugsgebieten. Es sind je 30-50 Individuen aus 20
Vielfalt der verschiedenen Beständen zu beproben. Auf Grundlage der gewonnenen
Meerforelle Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und
(Salmo trutta nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich abgeleitet und die
trutta) in erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des Auftraggebers dokumentiert
Deutschland werden.
Erfassung und Universität 135.256,59 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Seeforelle (Salmo trutta lacustris) aus dem Ammer-, Chiem-, Königs-, Starnberger-,
der genetischen Tegern- und Walchensee. Zusätzlich müssen drei wichtige Seeforellenzuchtstämme
Vielfalt der und die Bachforellenpopulationen der Seeforellelaichgewässer Tiroler Achen,
Seeforelle (Salmo Obernach, Maisinger Bach, Söllbach untersucht werden. Es sind je 30-50 Individuen
trutta lacustris) zu beproben. Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete
in Deutschland Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen
Ressourcen fachlich abgeleitet und die erhobenen Daten in der AGRDEU-
Drucksache 19/8901 – 44 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeDatenbank des Auftraggebers dokumentiert werden.
Erfassung und GWT-TUD 125.593,60 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation GmbH Äsche (Thymallus thymallus) aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es
der genetischen sind je 30-50 Individuen aus 30 verschiedenen Gewässern zu beproben, die jeweils
Vielfalt der in mindestens fünf Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Äsche Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Auf Grundlage der
(Thymallus gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur Aufrechterhaltung
thymallus) in und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich abgeleitet und die
Deutschland erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des Auftraggebers dokumentiert
werden.
Erfassung und GWT-TUD 123.975,40 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation GmbH Schleie (Tinca tinca) aus verschiedenen Einzugsgebieten in Deutschland. Es sind je
der genetischen 30-50 Individuen aus 30 verschiedenen Gewässern zu beproben, die jeweils in
Vielfalt der mindestens fünf Haupteinzugsgebieten (Flussgebietseinheiten nach
Schleie (Tinca Wasserrahmenrichtlinie WRRL) in Deutschland lokalisiert sind. Auf Grundlage der
tinca) in gewonnenen Informationen sollen geeignete Maßnahmen zur Aufrechterhaltung
Deutschland und nachhaltigen Nutzung der genetischen Ressourcen fachlich abgeleitet und die
erhobenen Daten in der AGRDEU-Datenbank des Auftraggebers dokumentiert
werden.
Erhöhung der Christian- 338.699,42 Bundesprogramm Ziel dieses Projektes ist es, die endogene Synthese von hochungesättigten und
Fettsäuresynthes Albrechts- ökologischer Landbau langkettigen Fettsäuren (LCPUFA) bei der Regenbogenforelle (Oncorhynchus
e von Universität zu und andere Formen mykiss) zu steigern. Die LCPUFA-Synthese im Fisch, insbesondere die Gehalte an
Regenbogenforel Kiel nachhaltiger Eicosapentaen- und Docosahexaensäure (EPA + DHA), sollen dabei durch
len durch Landwirtschaft Verabreichung von Isoflavonen gesteigert werden. Im Fokus stehen zum einen die
Isoflavon Untersuchung der Änderung physiologischer Parameter im Fisch als auch die
Aufklärung molekularer Mechanismen, die zu einer LCPUFA-Synthesesteigerung
durch Applikation verschiedener Isoflavone und -konzentrationen führen. Die im
Vorhaben geplanten Untersuchungen sind räumlich an zwei unterschiedlichen
Institutionen verortet. Während die in vitro Studien mit Zellkulturen in den
Laboren des Institutes für Lebensmittelwissenschaft durchgeführt werden, finden
alle in vivo Untersuchungen bei der Gesellschaft für marine Aquakultur statt. Die
Gesellschaft für Marine Aquakultur (GMA) mbH verfügt in Büsum über eine
moderne Forschungsinfrastruktur zur Durchführung von Aquakulturstudien im
marinen oder limnischen Milieu. Hierzu stehen eine Vielzahl von
Haltungssystemen zur Verfügung die vom Lehrstuhl Marine Aquakultur
angemietet werden können. Das Personal der GMA besitzt das technologische und
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 45 – Drucksache 19/8901wissenschaftliche Know-how, um alle angedachten Versuchseinstellungen
technisch zu bedienen. Ebenso verfügt das Labor der Abteilung
Lebensmittelwissenschaft über eine sehr moderne Ausstattung, die die komplexen
in vitro und molekularbiologischen Versuchsansätze erlaubt. Alle notwendigen
Geräte sind vorhanden (sterile Werkbank für Zellkulturarbeit, Western Blot-
Ausstattung, PCR-Cycler für quantitative real time PCR). Die geplanten Methoden
sind etabliert und werden standardisiert und reproduzierbar in der laufenden
Forschung angewendet.
Steigerung der Bayerische 198.331,80 Bundesprogramm Karpfenteiche bieten durch die Bildung von Naturnahrung ein immenses Potential.
Naturnahrung Landesanstalt für ökologischer Landbau Obwohl ein aus intrinsisch nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes Lebensmittel
zur Förderung Landwirtschaft und andere Formen Fisch maximale ökologische Nachhaltigkeit sowie beste Qualität gewährleisten und
einer (LfL) nachhaltiger die traditionelle Teichwirtschaft Deutschlands langfristig fördern würde, wird diese
nachhaltigen Landwirtschaft natürliche Ressource heute bei Weitem nicht optimal genutzt. Mit geringerem
und Anteil an eiweißreicher Naturnahrung leidet zudem die Qualität des heimischen
ökologischen Produktes Karpfen. Früher angewandte Maßnahmen zur Steigerung der
Produktion in Naturnahrung sind aufgrund heutiger Umweltbedingungen nicht mehr umsetzbar.
der Die Möglichkeiten für eine umfassendere ökologische (Bio-) Produktion würden
Karpfenteichwirt durch neue Erkenntnisse in Form von alternativen Management-Strategien
schaft signifikant gestärkt, da eine Steigerung der Erzeugung von Naturnahrung in der
Karpfenteichwirtschaft die Gewinnung von hochwertigem Eiweiß und omega-3
Fettsäuren ohne Einsatz von Futtermitteln ermöglicht. Im Vorhaben NatKa sollen
durch innovative Feldexperimente in Parzellen und Versuchsteichen unter
Messung zahlreicher Parameter sowie durch ein fundiertes Monitoring konkrete
Aussagen und neue Strategien zur Steigerung der Naturnahrung ermittelt werden.
Dabei werden innovative Ansätze zur Wasser- und Bodenbehandlung kombiniert
und unter Praxisbedingungen getestet. Neben einer Analyse der produzierten
Fischnährtiere erfolgen auch die Erfassung der Aktivität von Mikroorganismen, des
spezifischen Algenaufkommens sowie eine Evaluierung der Boden- und
Wasserqualität. Der Antragsteller übernimmt dabei integrale Aufgaben bei der
Versuchsdurchführung, Wasseranalytik, der zoologischen Nährtierbestimmung
und Ergebnisauswertung.
Drucksache 19/8901 – 46 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeSteigerung der Kallert & Loy 189.110,89 Bundesprogramm Karpfenteiche bieten durch die Bildung von Naturnahrung ein immenses Potential.
Naturnahrungsp GbR ökologischer Landbau Obwohl ein aus intrinsisch nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes Lebensmittel
roduktion zur und andere Formen Fisch maximale ökologische Nachhaltigkeit sowie beste Qualität gewährleisten und
Förderung einer nachhaltiger die traditionelle Teichwirtschaft Deutschlands langfristig fördern würde, wird diese
nachhaltigen Landwirtschaft natürliche Ressource heute bei Weitem nicht optimal genutzt. Mit geringerem
und Anteil an eiweißreicher Naturnahrung leidet zudem die Qualität des heimischen
ökologischen Produktes Karpfen. Früher angewandte Maßnahmen zur Steigerung der
Produktion in Naturnahrung sind aufgrund heutiger Umweltbedingungen nicht mehr umsetzbar.
der Die Möglichkeiten für eine umfassendere ökologische (Bio-) Produktion würden
Karpfenteichwirt durch neue Erkenntnisse in Form von alternativen Management-Strategien
schaft signifikant gestärkt, da eine Steigerung der Erzeugung von Naturnahrung in der
Karpfenteichwirtschaft die Gewinnung von hochwertigem Eiweiß und omega-3
Fettsäuren ohne Einsatz von Futtermitteln ermöglicht. Im Vorhaben NatKa sollen
durch innovative Feldexperimente in Parzellen und Versuchsteichen unter
Messung zahlreicher Parameter sowie durch ein fundiertes Monitoring konkrete
Aussagen und neue Strategien zur Steigerung der Naturnahrung ermittelt werden.
Dabei werden innovative Ansätze zur Wasser- und Bodenbehandlung kombiniert
und unter Praxisbedingungen getestet. Neben einer Analyse der produzierten
Fischnährtiere erfolgen auch die Erfassung der Aktivität von Mikroorganismen, des
spezifischen Algenaufkommens sowie eine Evaluierung der Boden- und
Wasserqualität. Der Antragsteller übernimmt dabei integrale Aufgaben bei der
Versuchsdurchführung, Wasseranalytik, der zoologischen Nährtierbestimmung
und Ergebnisauswertung.
'Ich liebe Fisch- Fraunhofer- 914.390,15 Internationale Das Projekt hat zum Ziel, durch Verbesserung wichtiger Parameter bei der
Teilprojekt 1 - Gesellschaft zur Forschungskoopera- Produktion einer sehr hochwertigen und beliebten endemischen Nutzfischart in
Verbesserung der Förderung der tionen Malawi (Oreochromis karongae) die Effizienz und Nachhaltigkeit bei Aufzucht und
Ernährungslage angewandten Produktion zu fördern. In Verbindung mit diesen Maßnahmen soll durch die
und Forschung e.V. innovative Verknüpfung von Fisch- und Gemüseerzeugung in integrierten
Wertschöpfung aquatischen Systemen (klassische Agrikultur-Aquakultur-Systeme, IAA und
bei der Aquaponics) die Effizienz der Produktion von Fisch und Gemüse optimiert und
Landbevölkerun damit die Ernährungslage und die Wertschöpfung der Landbevölkerung in Malawi
g in Malawi aus dieser Produktionsform verbessert werden. Um die in der
durch eine Vorhabenbeschreibung genannten Ziel zu erreichen, sind folgende Maßnahmen
effizientere, geplant: (a) generelle Verbesserungen der Produktionsbedingungen für O.
solargestützte Karongae, (b) Aufbau einer mit Solarenergie unterstützten semi-intensiven
Aquakulturprod Larvenaufzuchtstation als Pilotprojekt zur verbesserten und konstanteren
uktion und eine Versorgung der Aquakulturfarmer mit juvenilen Setzlingen; (c) Einführung von
innovative einfachen Aquaponics-Systemen zur integrierten Produktion von Fisch- und
Verknüpfung Gemüse; (d) technische Dokumentationen sowie Trainingskurse und
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 47 – Drucksache 19/8901von Fisch- und Präsentationen für die Landbevölkerung zu den genannten Maßnahmen um die
Gemüseerzeugu Verbreitung der Kenntnisse und Anwendung dieser System zu fördern; (e)
ng' regelmäßiges Monitoring des Ernährungs- und Gesundheitsstatus bei den Farmern
und Kommunen die mit den Aquaponics-Systemen ausgestattet wurden; (f) Aufbau
einer Informations- und Kommunikationsplattform mit in Malawi und
Deutschland relevanten Institutionen um Wissensmanagement und Verbreitung
auch über die Projektdauer hinaus sicherzustellen.
'Ich liebe Fisch- Gesellschaft für 400.585,37 Internationale Das Projekt hat zum Ziel, durch Verbesserung wichtiger Parameter bei der
Teilprojekt 2 - Marine Forschungskoopera- Produktion einer sehr hochwertigen und beliebten endemischen Nutzfischart in
Verbesserung der Aquakultur mbH tionen Malawi (Oreochromis karongae) die Effizienz und Nachhaltigkeit bei Aufzucht und
Ernährungslage Produktion zu fördern. In Verbindung mit diesen Maßnahmen soll durch die
und innovative Verknüpfung von Fisch- und Gemüseerzeugung in integrierten
Wertschöpfung aquatischen Systemen (klassische Agrikultur-Aquakultur-Systeme, IAA und
bei der Aquaponics) die Effizienz der Produktion von Fisch und Gemüse optimiert und
Landbevölkerun damit die Ernährungslage und die Wertschöpfung der Landbevölkerung in Malawi
g in Malawi aus dieser Produktionsform verbessert werden. Um die in der
durch eine Vorhabenbeschreibung genannten Ziel zu erreichen, sind folgende Maßnahmen
effizientere, geplant: (a) generelle Verbesserungen der Produktionsbedingungen fur O.
solarenergiegest Karongae, (b) Aufbau einer mit Solarenergie unterstützten semi-intensiven
ützte Larvenaufzuchtstation als Pilotprojekt zur verbesserten und konstanteren
Aquakulturprod Versorgung der Aquakulturfarmer mit juvenilen Setzlingen; (c) Einfuhr von
uktion und eine einfachen Aquaponics-Systemen zur integrierten Produktion von Fisch- und
innovative Gemüse; (d) technische Dokumentationen sowie Trainingskurse und
Verknüpfung Präsentationen fur die Landbevölkerung zu den genannten Massnahmen um die
von Fisch- und Verbreitung der Kenntnisse und Anwendung dieser Systeme zu fördern; (e)
Gemüseerzeugu regelmässiges Monitoring des Ernährungs- und Gesundheitsstatus bei den Farmern
ng' und Kommunen die mit den Aquaponics-Systemen ausgestattet wurden; (f) Aufbau
einer Informations und Kommunikationsplattform mit in Malawi und Deutschland
relevanten Institutionen um Wissensmanagement und Verbreitung auch über die
Projektdauer hinaus sicherzustellen.
Drucksache 19/8901 – 48 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeKrillbestands- Alfred-Wegener- 571.112,30 Entscheidungshilfe- Der Schwerpunkt der geplanten Arbeiten zur Krill-Bestandsforschung liegt auf der
forschung im Institut bedarf Entwicklung des deutschen Beitrages für ein 'feedback management' zur
Südpolarmeer Helmholtz- Regulierung der antarktischen Krillfischerei unter CCAMLR. Diese
Zentrum für wissenschaftlichen Untersuchungen sind sogleich die Basis für eine
Polar- und Entscheidungshilfe des BMEL. Neben der jährlichen Teilnahme an den Sitzungen
Meeresforschung von CCAMLR-Gremien und der Berichtserstattung an das BMEL sowie der
Übermittlung von Zwischenergebnissen aus dem Projekt, die in CCAMLR Sitzungen
als Diskussionsgrundlage dienen könnten als auch die Anfertigung des jährlichen
Zwischenberichts ergib sich der weitere Arbeitsplan im Projekt wie folgt: 2016:
Etablierung einer Krillbestandsdatenbank, in Anlehnung an Krillarbeitsgruppen
innerhalb von CCAMLR für CCAMLR Belange. ; Erfassung vorhandener
Literaturdaten zur Adaptationsfähigkeit von Krill, welches für die Erstellung eines
Vorschlags zum 'feedback management' verwendet wird. ; Durchführung des
Methodenabgleichs zur Erfassung und Auswertung von Krillbestandsdaten mittels
akustischer Messverfahren in der CCAMLR Akustikgruppe am Fischereiinstitut in
Bergen, Norwegen. 2017: Auswertung der Daten aus der Literaturrecherche für die
Entwicklung eines Vorschlags zum 'feedback management'.; Einführung in die
Berechnungen zur Kalibrierung der Akustikdatensätze zur Krillbestandserfassung
in der CCAMLR Akustikgruppe am Fischereiinstitut in Bergen, Norwegen, zur
Vorbereitung der geplanten Expedition in Februar- April 2018.; Praktisches
Training auf FS Polarstern zur Kalibrierung des Akustikmeßgerätes.; Vorbereitung
der Expedition. 2018: Durchführung der Expedition zur Krillbestandsforschung.;
Auswertung des Probenmaterials am AWI und des akustischen Datensatz im
Fischereiinstitut in Bergen, Norwegen.; Ausarbeitung eines deutschen Vorschlags
zum 'feedback management' zur Vorlage bei CCAMLR. 2019: Einspeisung der neu
erhobenen Daten in die Datenbank und Verfassen des Projektendberichtes.
Entwicklung Stiftung 238.314,92 Bundesprogramm Infektionen mit Ichthyophthirius multifiliis führen insbesondere in
alternativer, Tierärztliche ökologischer Landbau Forellenbetrieben teils zu hochgradigen Verlusten. Da derzeit in der EU keine
ökologisch Hochschule und andere Formen wirksamen Medikamente zur Behandlung dieser Infektion bei Speisefischen
unbedenklicher, Hannover nachhaltiger zugelassen sind, besteht ein Therapienotstand. In AbiAqua sollen neue Ansätze zur
effektiver und Landwirtschaft Bekämpfung des Parasiten verfolgt werden. Zum einen soll die Zahl der infektiösen
für Fische gut Parasitenstadien im Wasser und deren Verbreitung signifikant reduziert werden.
verträglicher Dies soll durch Nanofiltration und durch Blockierung der Übertragung durch
Bekämpfungsstr Methoden, welche die Parasitenstadien im Wasser inaktivieren, die Wirtserkennung
ategien gegen verhindern oder die Vermehrungsstadien durch geeignete Methoden abfangen,
den Ziliaten erreicht werden. Ein weiterer Aspekt soll die Entwicklung von neuen
Ichthyophthirius Impfstrategien gegen den Parasiten sein. Die verschiedenen Bekämpfungsstrategien
multifiliis ohne sollen im Rahmen dieses Projektes einzeln und in Kombination miteinander
Einsatz von getestet werden. Das geplante Projekt soll in drei Phasen durchgeführt werden. In
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 49 – Drucksache 19/8901Therapeutika in Phase eins sollen zunächst Methodiken für die drei Bekämpfungsansätze
Forellen- Nanofiltration, Transmissionsunterbrechung und Impfung gegen I. multifiliis unter
haltungen Laborbedingungen entwickelt und unter praxisnahen Bedingungen getestet
werden. Nach Vorliegen konkreter Ergebnisse sollen die vielversprechendsten
Einzel-Ansätze bezogen auf die jeweilige Altersklasse der Fische unter praxisnahen
Bedingungen auch in Kombination getestet werden. In Phase zwei sollen die
gewonnenen Erkenntnisse und Methoden aus den Laborversuchen in die Praxis
übertragen und unter Feldbedingungen hinsichtlich ihrer Effektivität in zwei
Teichwirtschaften in den als geeignet erkannten Kombination getestet werden.
Phase drei dient der Zusammenfassung der praxisrelevanten Ergebnisse mit dem
Ziel eines möglichst breit angelegten Wissenstransfers von relevanten
Management-Strategien in die Praxis. Die Ergebnisse sollen in ein Merkblatt
eingehen und in die Ausbildung von Teichwirten und Tierärzten mit einfließen.
Entwicklung Bayerische 127.155,00 Bundesprogramm Infektionen mit Ichthyophthirius multifiliis führen insbesondere in
alternativer, Landesanstalt für ökologischer Landbau Forellenbetrieben teils zu hochgradigen Verlusten. Da derzeit in der EU keine
ökologisch Landwirtschaft und andere Formen wirksamen Medikamente zur Behandlung dieser Infektion bei Speisefischen
unbedenklicher, (LfL) nachhaltiger zugelassen sind, besteht ein Therapienotstand. In AbiAqua sollen neue Ansätze zur
effektiver und Landwirtschaft Bekämpfung des Parasiten verfolgt werden. Zum einen soll die Zahl der infektiösen
für Fische gut Parasitenstadien im Wasser und deren Verbreitung signifikant reduziert werden.
verträglicher Dies soll durch Nanofiltration und durch Blockierung der Übertragung durch
Bekämpfungsstr Methoden, welche die Parasitenstadien im Wasser inaktivieren, die Wirtserkennung
ategien gegen verhindern oder die Vermehrungsstadien durch geeignete Methoden abfangen,
den Ziliaten erreicht werden. Ein weiterer Aspekt soll die Entwicklung von neuen
Ichthyophthirius Impfstrategien gegen den Parasiten sein. Die verschiedenen Bekämpfungsstrategien
multifiliis ohne sollen im Rahmen dieses Projektes einzeln und in Kombination miteinander
Einsatz von getestet werden. Das geplante Projekt soll in drei Phasen durchgeführt werden. In
Therapeutika in Phase eins sollen zunächst Methodiken für die drei Bekämpfungsansätze
Forellenhaltunge Nanofiltration, Transmissionsunterbrechung und Impfung gegen I. multifiliis unter
n Laborbedingungen entwickelt und unter praxisnahen Bedingungen getestet
werden. Nach Vorliegen konkreter Ergebnisse sollen die vielversprechendsten
Einzel-Ansätze bezogen auf die jeweilige Altersklasse der Fische unter praxisnahen
Bedingungen auch in Kombination getestet werden. In Phase zwei sollen die
gewonnenen Erkenntnisse und Methoden aus den Laborversuchen in die Praxis
übertragen und unter Feldbedingungen hinsichtlich ihrer Effektivität in zwei
Teichwirtschaften in den als geeignet erkannten Kombination getestet werden.
Phase drei dient der Zusammenfassung der praxisrelevanten Ergebnisse mit dem
Ziel eines möglichst breit angelegten Wissenstransfers von relevanten
Management-Strategien in die Praxis. Die Ergebnisse sollen in ein Merkblatt
eingehen und in die Ausbildung von Teichwirten und Tierärzten mit einfließen.
Drucksache 19/8901 – 50 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeEntwicklung Kallert & Loy 170.894,63 Bundesprogramm Infektionen mit Ichthyophthirius multifiliis führen insbesondere in
alternativer, GbR ökologischer Landbau Forellenbetrieben teils zu hochgradigen Verlusten. Da derzeit in der EU keine
ökologisch und andere Formen wirksamen Medikamente zur Behandlung dieser Infektion bei Speisefischen
unbedenklicher, nachhaltiger zugelassen sind, besteht ein Therapienotstand. In AbiAqua sollen neue Ansätze zur
effektiver und Landwirtschaft Bekämpfung des Parasiten verfolgt werden. Zum einen soll die Zahl der infektiösen
für Fische gut Parasitenstadien im Wasser und deren Verbreitung signifikant reduziert werden.
verträglicher Dies soll durch Nanofiltration und durch Blockierung der Übertragung durch
Bekämpfungsstr Methoden, welche die Parasitenstadien im Wasser inaktivieren, die Wirtserkennung
ategien gegen verhindern oder die Vermehrungsstadien durch geeignete Methoden abfangen,
den Ziliaten erreicht werden. Ein weiterer Aspekt soll die Entwicklung von neuen
Ichthyophthirius Impfstrategien gegen den Parasiten sein. Die verschiedenen Bekämpfungsstrategien
multifiliis ohne sollen im Rahmen dieses Projektes einzeln und in Kombination miteinander
Einsatz von getestet werden. Das geplante Projekt soll in drei Phasen durchgeführt werden. In
Therapeutika in Phase eins sollen zunächst Methodiken für die drei Bekämpfungsansätze
Forellenhaltunge Nanofiltration, Transmissionsunterbrechung und Impfung gegen I. multifiliis unter
n Laborbedingungen entwickelt und unter praxisnahen Bedingungen getestet
werden. Nach Vorliegen konkreter Ergebnisse sollen die vielversprechendsten
Einzel-Ansätze bezogen auf die jeweilige Altersklasse der Fische unter praxisnahen
Bedingungen auch in Kombination getestet werden. In Phase zwei sollen die
gewonnenen Erkenntnisse und Methoden aus den Laborversuchen in die Praxis
übertragen und unter Feldbedingungen hinsichtlich ihrer Effektivität in zwei
Teichwirtschaften in den als geeignet erkannten Kombination getestet werden.
Phase drei dient der Zusammenfassung der praxisrelevanten Ergebnisse mit dem
Ziel eines möglichst breit angelegten Wissenstransfers von relevanten
Management-Strategien in die Praxis. Die Ergebnisse sollen in ein Merkblatt
eingehen und in die Ausbildung von Teichwirten und Tierärzten mit einfließen.
Untersuchung Friedrich- 142.829,01 Bundesprogramm Obwohl Aquakulturen eine sehr wichtige Rolle bei der Versorgung mit
der Proteasen- Alexander- ökologischer Landbau hochwertigen Lebensmitteln spielen, kämpfen die traditionellen Teichwirtschaften
Nutzung zur Universität und andere Formen mit Rentabilitätsproblemen. Dazu tragen Fischvirosen bei, die im Falle einer
Bekämpfung von Erlangen- nachhaltiger Infektion zu sehr hohen Mortalitäten und großen Verlusten führen können. Leider
Fischvirosen in Nürnberg Landwirtschaft existieren in Deutschland bis heute keine einheitlichen Vorgaben für
Aquakulturen Desinfektionsmaßnahmen nach solchen Ausbrüchen. In einem vor kurzem
abgeschlossenen Verbundprojekt ('Maßnahmen gegen Virosen in der ökologischen
Aquakultur', FKZ: 2810OE053, BÖLN) wurde erstmals gezeigt, dass eine
handelsübliche Protease zur Deaktivierung bestimmter Viren erfolgreich
angewendet werden konnte. Allerdings haben die ersten Laborversuche eine Reihe
offener Fragen hinterlassen womit sich ein großer Forschungsbedarf, mit der
Chance, ein sehr effektives, umweltfreundliches und finanzierbares
Desinfektionsmittel zu finden, ergibt. Aus diesem Grund soll die Anwendbarkeit
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 51 – Drucksache 19/8901von verschiedenen kommerziell verfügbaren Proteasen zur Desinfektion von
Teichen nach Ausbrüchen von ökonomisch relevanten Fischvirosen untersucht
werden. Zunächst soll die Inaktivierung der Viren in den zugehörigen Zellkulturen
durch verschiedene kommerziell erhältliche Proteasen unter umweltrelevanten
Rahmenbedingungen untersucht werden. Im Folgenden werden die ermittelten
Konzentrationen der definierten Proteasen an die Projektpartner gegeben, um die
Verträglichkeit der Proteasen und ihre infektionshemmende Wirkung bei den
Zielfischen zu ermitteln. Begleitend zu den Labor- und Tierversuchen wird die
Umsetzung in die Praxis in rechtlicher und ökonomischer Hinsicht überprüft.
Damit wird in dem hier vorgestellten Projekt eine sehr innovative und
vielversprechende Desinfektionsmaßnahme für Viruskrankheiten detailliert
daraufhin untersucht, ob sich ihr Potential zur Nutzung in Aquakulturen in der
Praxis bewährt und somit Teichwirtschaften einen signifikanten ökonomischen
Vorteil bieten können.
Untersuchung Friedrich- 134.358,06 Bundesprogramm In der Untersuchung soll erstmals nachgewiesen werden, dass auch eine
der Proteasen- Loeffler-Institut ökologischer Landbau handelsübliche Protease zur Deaktivierung des KHV, IHNV, IPNV und VHSV
Nutzung zur Bundesforschun und andere Formen erfolgreich in eingesetzt werden können. Durch effektives Zerstören der Virushülle
Bekämpfung von gsinstitut für nachhaltiger können Proteasen das Anheften des Erregers (mit und ohne Hülle) an der Zelle und
Fischvirosen in Tiergesundheit Landwirtschaft das Eindringen der Kapside (Genomverpackung) in das Zellinnere verhindern und
Aquakulturen somit direkt die Infektion unterbinden. Allerdings gibt es eine große Bandbreite
von verschiedenen Proteasen mit verschiedenen Ansprüchen und Wirksamkeiten.
Hier besteht ein großer Forschungsbedarf mit der Chance ein sehr effektives,
umweltfreundliches und finanzierbares Desinfektionsmittel zu finden. Dazu sind
viele von den kommerziell verfügbaren Proteasen für die Lebensmittelindustrie
zugelassen und stellen keine Gefahr für die Umwelt dar, was sie für deren
Verwendung in der Bekämpfung der Fischseuchen sehr attraktiv macht.
Demzufolge soll in dem hier beantragten Projekt diese Beobachtung weiter verfolgt
und die Anwendbarkeit von verschiedenen Proteasen zur Desinfektion von Teichen
nach Ausbrüchen von ökonomisch relevanten Fischvirosen gründlich untersucht
werden. Im Rahmen umfangreicher Forschungsvorhaben zum KHV und VHSV
(Mletzko & Oberle 'Maßnahmen gegen Virosen in der ökologischen Aquakultur'
FKZ: 2810OE053, 2014) am Lehrstuhl für Bioverfahrenstechnik konnten für diese
Viren ausgereifte Testsysteme auf Zellkulturbasis entwickelt werden. Darüber
hinaus resultierte dieses Projekt in einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen
den Einrichtungen FLI, LfL, LGL und der Universität Erlangen. Das gemeinsam
geplante Forschungsvorhaben gliedert sich in folgende methodische
Vorgehensweisen.
Drucksache 19/8901 – 52 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeUntersuchung Bayerische 88.074,82 Bundesprogramm Obwohl Aquakulturen eine sehr wichtige Rolle bei der Versorgung mit
der Proteasen- Landesanstalt für ökologischer Landbau hochwertigen Lebensmitteln spielen, kämpfen die traditionellen Teichwirtschaften
Nutzung zur Landwirtschaft und andere Formen mit Rentabilitätsproblemen. Dazu tragen Fischvirosen bei, die im Falle einer
Bekämpfung von (LfL) nachhaltiger Infektion zu sehr hohen Mortalitäten und großen Verlusten führen können. Leider
Fischvirosen in Landwirtschaft existieren in Deutschland bis heute keine einheitlichen Vorgaben für
Aquakulturen Desinfektionsmaßnahmen nach solchen Ausbrüchen. In einem vor kurzem
abgeschlossenen Verbundprojekt ('Maßnahmen gegen Virosen in der ökologischen
Aquakultur', FKZ: 2810OE053, BÖLN) wurde erstmals gezeigt, dass eine
handelsübliche Protease zur Deaktivierung bestimmter Viren erfolgreich
angewendet werden konnte. Allerdings haben die ersten Laborversuche eine Reihe
offener Fragen hinterlassen womit sich ein großer Forschungsbedarf, mit der
Chance, ein sehr effektives, umweltfreundliches und finanzierbares
Desinfektionsmittel zu finden, ergibt. Aus diesem Grund soll die Anwendbarkeit
von verschiedenen kommerziell verfügbaren Proteasen zur Desinfektion von
Teichen nach Ausbrüchen von ökonomisch relevanten Fischvirosen untersucht
werden. Zunächst soll die Inaktivierung der Viren in den zugehörigen Zellkulturen
durch verschiedene kommerziell erhältliche Proteasen unter umweltrelevanten
Rahmenbedingungen untersucht werden. Im Folgenden werden die ermittelten
Konzentrationen der definierten Proteasen an die Projektpartner gegeben, um die
Verträglichkeit der Proteasen und ihre infektionshemmende Wirkung bei den
Zielfischen zu ermitteln. Begleitend zu den Labor- und Tierversuchen wird die
Umsetzung in die Praxis in rechtlicher und ökonomischer Hinsicht überprüft.
Damit wird in dem hier vorgestellten Projekt eine sehr innovative und
vielversprechende Desinfektionsmaßnahme für Viruskrankheiten detailliert
daraufhin untersucht, ob sich ihr Potential zur Nutzung in Aquakulturen in der
Praxis bewährt und somit Teichwirtschaften einen signifikanten ökonomischen
Vorteil bieten können. .
Verbundprojekt: Johannes 131.701,20 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen-Institut für
Entwicklung Gutenberg- Innovationsförderung Fischereiökologie, dem Institut für Molekulargenetik, gentechnologische
DNA-basierter Universität des Sicherheitsforschung und Beratung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der
Verfahren für die Mainz Bundesministeriums StarSEQ GmbH Mainz und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Identifizierung für Ernährung und Lebensmittelsicherheit durchgeführt werden. Ziel ist die Entwicklung genetischer
von Fischen und Landwirtschaft Verfahren, mit denen sich Lebensmittel mariner Herkunft im Rahmen der
Fischereiprodukt Lebensmittelüberwachung und Einfuhrkontrolle identifizieren lassen. In dem
en sowie Krebs- Kooperationsvorhaben sollen qualitative Nachweisverfahren für marine Arten, die
und Weichtieren in Deutschland gehandelt werden, mittels genetischer Methoden erarbeitet werden.
zum praxisnahen Konkret sollen die für die Lebensmittelüberwachung relevantesten Arten, die im
Einsatz in der Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und
Lebensmittelübe Aquakultur der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gelisteten sind,
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 53 – Drucksache 19/8901rwachung und genetisch durch Sequenzierung der vier Gene cox1, cytb, mt-16S-rDNA und myh6
Einfuhrkontrolle charakterisiert werden. Die generierten Daten sollen in einer öffentlichen
(MARINEFOOD) Datenbank für Sequenzvergleiche verfügbar gemacht werden. Ferner soll für
- Teilprojekt 1 besonders relevante Arten eine kosten- und zeitsparende Nachweismethode auf
Basis der Loop-mediated Isothermal Amplification entwickelt werden, die von
Lebensmittelkontrolleuren direkt vor Ort eingesetzt werden kann. Für bedeutende
Speisefischarten des Thuns sollen zudem mittels Genomsequenzierungen Marker
entwickelt werden, die eine regionale Herkunftsbestimmung erlauben. Zusätzlich
soll das kürzlich an der Universität Mainz entwickelte 'All-Food-Seq'-
Screeningverfahren optimiert werden, mit dem sich die Zutaten komplexer
Lebensmittelproben durch Gesamtsequenzierung der Genom-DNA bestimmen
lassen.
Verbundprojekt: StarSEQ GmbH 214.584,51 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen-Institut für
Entwicklung Innovationsförderung Fischereiökologie, dem Institut für Molekulargenetik, gentechnologische
DNA-basierter des Sicherheitsforschung und Beratung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der
Verfahren für die Bundesministeriums StarSEQ GmbH Mainz und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Identifizierung für Ernährung und Lebensmittelsicherheit durchgeführt werden. Ziel ist die Entwicklung genetischer
von Fischen und Landwirtschaft Verfahren, mit denen sich Lebensmittel mariner Herkunft im Rahmen der
Fischereiprodukt Lebensmittelüberwachung und Einfuhrkontrolle identifizieren lassen. In dem
en sowie Krebs- Kooperationsvorhaben sollen qualitative Nachweisverfahren für marine Arten, die
und Weichtieren in Deutschland gehandelt werden, mittels genetischer Methoden erarbeitet werden.
zum praxisnahen Konkret sollen die für die Lebensmittelüberwachung relevantesten Arten, die im
Einsatz in der Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und
Lebensmittelübe Aquakultur der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gelisteten sind,
rwachung und genetisch durch Sequenzierung der vier Gene cox1, cytb, mt-16S-rDNA und myh6
Einfuhrkontrolle charakterisiert werden. Die generierten Daten sollen in einer öffentlichen
(MARINEFOOD) Datenbank für Sequenzvergleiche verfügbar gemacht werden. Ferner soll für
- Teilprojekt 2 besonders relevante Arten eine kosten- und zeitsparende Nachweismethode auf
Basis der Loop-mediated Isothermal Amplification entwickelt werden, die von
Lebensmittelkontrolleuren direkt vor Ort eingesetzt werden kann. Für bedeutende
Speisefischarten des Thuns sollen zudem mittels Genomsequenzierungen Marker
entwickelt werden, die eine regionale Herkunftsbestimmung erlauben. Zusätzlich
soll das kürzlich an der Universität Mainz entwickelte 'All-Food-Seq'-
Screeningverfahren optimiert werden, mit dem sich die Zutaten komplexer
Lebensmittelproben durch Gesamtsequenzierung der Genom-DNA bestimmen
lassen.
Drucksache 19/8901 – 54 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Bayerisches 205.656,90 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen-Institut für
Entwicklung Landesamt für Innovationsförderung Fischereiökologie, dem Institut für Molekulargenetik, gentechnologische
DNA-basierter Gesundheit und des Sicherheitsforschung und Beratung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der
Verfahren für die Lebensmittelsich Bundesministeriums StarSEQ GmbH Mainz und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Identifizierung erheit für Ernährung und Lebensmittelsicherheit durchgeführt werden. Ziel ist die Entwicklung genetischer
von Fischen und Landwirtschaft Verfahren, mit denen sich Lebensmittel mariner Herkunft im Rahmen der
Fischereiprodukt Lebensmittelüberwachung und Einfuhrkontrolle identifizieren lassen. In dem
en sowie Krebs- Kooperationsvorhaben sollen qualitative Nachweisverfahren für marine Arten, die
und Weichtieren in Deutschland gehandelt werden, mittels genetischer Methoden erarbeitet werden.
zum praxisnahen Konkret sollen die für die Lebensmittelüberwachung relevantesten Arten, die im
Einsatz in der Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der Fischerei und
Lebensmittelübe Aquakultur der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gelisteten sind,
rwachung und genetisch durch Sequenzierung der vier Gene cox1, cytb, mt-16S-rDNA und myh6
Einfuhrkontrolle charakterisiert werden. Die generierten Daten sollen in einer öffentlichen
(MARINEFOOD) Datenbank für Sequenzvergleiche verfügbar gemacht werden. Ferner soll für
- Teilprojekt 3 besonders relevante Arten eine kosten- und zeitsparende Nachweismethode auf
Basis der Loop-mediated Isothermal Amplification entwickelt werden, die von
Lebensmittelkontrolleuren direkt vor Ort eingesetzt werden kann. Für bedeutende
Speisefischarten des Thuns sollen zudem mittels Genomsequenzierungen Marker
entwickelt werden, die eine regionale Herkunftsbestimmung erlauben. Zusätzlich
soll das kürzlich an der Universität Mainz entwickelte 'All-Food-Seq'-
Screeningverfahren optimiert werden, mit dem sich die Zutaten komplexer
Lebensmittelproben durch Gesamtsequenzierung der Genom-DNA bestimmen
lassen.
Verbundprojekt: Johann Heinrich 393.048,63 Programm zur Das Forschungsvorhaben soll in Kooperation zwischen dem Thünen-Institut für
Entwicklung von Thünen- Innovationsförderung Fischereiökologie, dem Institut für Molekulargenetik, gentechnologische
DNA-basierter Institut des Sicherheitsforschung und Beratung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der
Verfahren für die Bundesforschun Bundesministeriums StarSEQ GmbH Mainz und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und
Identifizierung gsinstitut für für Ernährung und Lebensmittelsicherheit durchgeführt werden. Ziel ist die Entwicklung genetischer
von Fischen und Ländliche Landwirtschaft Verfahren, mit denen sich Lebensmittel mariner Herkunft im Rahmen von
Fischereiprodukt Räume, Wald Lebensmittelüberwachungen und Einfuhrkontrollen identifizieren lassen. In dem
en sowie Krebs- und Fischerei Kooperationsvorhaben sollen qualitative Nachweise mariner Arten, die in
und Weichtieren Deutschland gehandelt werden, mittels genetischer Methoden erarbeitet werden.
zum praxisnahen Konkret sollen die im Verzeichnis der Handelsbezeichnungen für Erzeugnisse der
Einsatz in der Fischerei und Aquakultur der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Lebensmittelübe gelisteten Arten genetisch durch Sequenzierung der vier Gene cox1, cytb, 16S und
rwachung und myh6 charakterisiert werden, um die Daten in einer öffentlichen Datenbank für
Einfuhrkontrolle Sequenzvergleiche verfügbar zu machen. Ferner soll für besonders relevante Arten
(MARINEFOOD) eine kosten- und zeitsparende Nachweismethode auf Basis der Loop-mediated
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 55 – Drucksache 19/8901- Teilprojekt 4 Isothermal Amplification entwickelt werden, die von Lebensmittelkontrolleuren
direkt vor Ort eingesetzt werden kann. Für bedeutende Speisefischarten des Thuns
sollen zudem mittels Genomsequenzierungen Marker entwickelt werden, die eine
regionale Herkunftsbestimmung erlauben. Zusätzlich wird das kürzlich an der
Universität Mainz entwickelte 'All-Food-Seq'-Verfahren optimiert werden, mit dem
sich die Zutaten komplexer Lebensmittelproben bestimmen lassen.
Verbundprojekt: Institut für 96.869,40 Programm zur Insbesondere in kleineren rezirkulierenden Aquakultursystemen (RAS), welche ein
Entwicklung Binnenfischerei Innovationsförderung hohes Potenzial im Rahmen regionaler Vermarktungskonzepte unter Einbeziehung
preisgünstiger (IfB) e.V. des der Direktvermarktung aufweisen, stellen sich Siebtrommelfilter, die für die
Alternativen zur Bundesministeriums Feststoffentnahme in RAS häufig eingesetzt werden, als die
Siebfiltration für für Ernährung und Aufbereitungskomponenten im System dar, welche in der Regel die höchsten
rezirkuliernde Landwirtschaft Investitionen nach sich ziehen. Ziel des vorliegenden Vorhabens liegt in der
Aquakultursyste Weiterentwicklung und Eignungsprüfung von konstruktiv einfachen und
me – kostengünstigen Komponenten zur Abscheidung von Schwebstoffen und
Feststoffabscheid Sedimenten in RAS. Das angestrebte Verfahren kombiniert die Funktionsweise
ung im eines vertikal durchströmten trichterartigen Absetzbeckens durch Einbindung
fluidisierten eines Fließbettes aus schwimmenden Füllkörpern mit den Vorteilen eines
Lamellenpaket - Lamellenseparators. Dieses innovative Verfahren zur Feststoffabscheidung soll in
Teilprojekt 1 RAS sowohl für den durch einen hohen Schwebstoffanteil charakterisierten Auslauf
des Denitrifikationsreaktors als auch für die Entfernung von Sedimenten in Form
von Kot und Futterresten aus dem zirkulierenden Hauptstrom im Auslauf der
Haltungsbecken dimensioniert, geprüft und zur Marktreife gebracht werden. An
der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung erfolgt die
Charakterisierung der Feststoffe in RAS-Abläufen aus Becken und
Denitrifikationsreaktor. Die effektiven Absetzflächen in fluidisierten
Füllkörperbetten werden modelliert. Das Sedimentationsverhalten von
resuspendierten Sedimenten aus RAS im fluidisierten Füllkörperbett wird
untersucht. Fa. Kunststoff-Spranger GmbH entwirft und konstruiert trichterartige
Becken mit fluidisiertem Lamellenpaket für beide Einsatzbereiche im technikums-
und Praxismaßstab. Betreut durch das Institut für Binnenfischerei e.V. Posdam-
Sacrow erfolgen an beiden Einsatzorten (Beckenablauf und Denitrifikationsreaktor)
im Technikums- und Praxismaßstab Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit und
Bedienbarkeit unter praxisnahen Bedingungen.
Drucksache 19/8901 – 56 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Hochschule 14.902,45 Programm zur Insbesondere in kleineren rezirkulierenden Aquakultursystemen (RAS), welche ein
Entwicklung Konstanz Innovationsförderung hohes Potenzial im Rahmen regionaler Vermarktungskonzepte unter Einbeziehung
preisgünstiger Technik, des der Direktvermarktung aufweisen, stellen sich Siebtrommelfilter, die für die
Alternativen zur Wirtschaft und Bundesministeriums Feststoffentnahme in RAS häufig eingesetzt werden, als die
Siebfiltration für Gestaltung für Ernährung und Aufbereitungskomponenten im System dar, welche in der Regel die höchsten
rezirkuliernde Landwirtschaft Investitionen nach sich ziehen. Ziel des vorliegenden Vorhabens liegt in der
Aquakultursyste Weiterentwicklung und Eignungsprüfung von konstruktiv einfachen und
me – kostengünstigen Komponenten zur Abscheidung von Schwebstoffen und
Feststoffabscheid Sedimenten in RAS. Das angestrebte Verfahren kombiniert die Funktionsweise
ung im eines vertikal durchströmten trichterartigen Absetzbeckens durch Einbindung
fluidisierten eines Fließbettes aus schwimmenden Füllkörpern mit den Vorteilen eines
Lamellenpaket - Lamellenseparators. Dieses innovative Verfahren zur Feststoffabscheidung soll in
Teilprojekt 2 RAS sowohl für den durch einen hohen Schwebstoffanteil charakterisierten Auslauf
des Denitrifikationsreaktors als auch für die Entfernung von Sedimenten in Form
von Kot und Futterresten aus dem zirkulierenden Hauptstrom im Auslauf der
Haltungsbecken dimensioniert, geprüft und zur Marktreife gebracht werden. An
der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung erfolgt die
Charakterisierung der Feststoffe in RAS-Abläufen aus Becken und
Denitrifikationsreaktor. Die effektiven Absetzflächen in fluidisierten
Füllkörperbetten werden modelliert. Das Sedimentationsverhalten von
resuspendierten Sedimenten aus RAS im fluidisierten Füllkörperbett wird
untersucht. Fa. Kunststoff-Spranger GmbH entwirft und konstruiert trichterartige
Becken mit fluidisiertem Lamellenpaket für beide Einsatzbereiche im technikums-
und Praxismaßstab. Betreut durch das Institut für Binnenfischerei e.V. Posdam-
Sacrow erfolgen an beiden Einsatzorten (Beckenablauf und Denitrifikationsreaktor)
im Technikums- und Praxismaßstab Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit und
Bedienbarkeit unter praxisnahen Bedingungen.
Verbundprojekt: Kunststoff- 38.045,29 Programm zur Insbesondere in kleineren rezirkulierenden Aquakultursystemen (RAS), welche ein
Entwicklung Spranger GmbH Innovationsförderung hohes Potenzial im Rahmen regionaler Vermarktungskonzepte unter Einbeziehung
preisgünstiger des der Direktvermarktung aufweisen, stellen sich Siebtrommelfilter, die für die
Alternativen zur Bundesministeriums Feststoffentnahme in RAS häufig eingesetzt werden, als die
Siebfiltration für für Ernährung und Aufbereitungskomponenten im System dar, welche in der Regel die höchsten
rezirkuliernde Landwirtschaft Investitionen nach sich ziehen. Ziel des vorliegenden Vorhabens liegt in der
Aquakultursyste Weiterentwicklung und Eignungsprüfung von konstruktiv einfachen und
me – kostengünstigen Komponenten zur Abscheidung von Schwebstoffen und
Feststoffabscheid Sedimenten in RAS. Das angestrebte Verfahren kombiniert die Funktionsweise
ung im eines vertikal durchströmten trichterartigen Absetzbeckens durch Einbindung
fluidisierten eines Fließbettes aus schwimmenden Füllkörpern mit den Vorteilen eines
Lamellenpaket - Lamellenseparators. Dieses innovative Verfahren zur Feststoffabscheidung soll in
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 57 – Drucksache 19/8901Teilprojekt 3 RAS sowohl für den durch einen hohen Schwebstoffanteil charakterisierten Auslauf
des Denitrifikationsreaktors als auch für die Entfernung von Sedimenten in Form
von Kot und Futterresten aus dem zirkulierenden Hauptstrom im Auslauf der
Haltungsbecken dimensioniert, geprüft und zur Marktreife gebracht werden. An
der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung erfolgt die
Charakterisierung der Feststoffe in RAS-Abläufen aus Becken und
Denitrifikationsreaktor. Die effektiven Absetzflächen in fluidisierten
Füllkörperbetten werden modelliert. Das Sedimentationsverhalten von
resuspendierten Sedimenten aus RAS im fluidisierten Füllkörperbett wird
untersucht. Fa. Kunststoff-Spranger GmbH entwirft und konstruiert trichterartige
Becken mit fluidisiertem Lamellenpaket für beide Einsatzbereiche im technikums-
und Praxismaßstab. Betreut durch das Institut für Binnenfischerei e.V. Posdam-
Sacrow erfolgen an beiden Einsatzorten (Beckenablauf und Denitrifikationsreaktor)
im Technikums- und Praxismaßstab Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit und
Bedienbarkeit unter praxisnahen Bedingungen.
Verbundprojekt: Fraunhofer- 347.563,80 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von Gesellschaft zur aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Förderung der Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur angewandten Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Forschung e.V. Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen - die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 1 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Drucksache 19/8901 – 58 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Bayerische 132.850,00 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von Landesanstalt für aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Landwirtschaft Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur (LfL) Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 2 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Verbundprojekt: Spezialfuttermitt 4.644,00 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von elwerk Beeskow aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü GmbH Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 4 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 59 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Gründleins- 5.396,40 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von mühle GmbH aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 5 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden
Verbundprojekt: Fraunhofer- 347.563,80 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von Gesellschaft zur aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Förderung der Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur angewandten Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Forschung e. V. Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen - die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 1 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Drucksache 19/8901 – 60 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Bayerische 132.850,00 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von Landesanstalt für aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Landwirtschaft Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur (LfL) Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 2 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Verbundprojekt: Spezialfuttermitt 4.644,00 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von elwerk Beeskow aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü GmbH Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 4 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 61 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Gründleins- 5.396,40 Innovationsförderung Ziel des Vorhabens ist es nachhaltige Futtermittel bis zur Marktreife zu entwickeln,
DIP - Einsatz von mühle GmbH aus Mitteln des bei denen ein signifikanter Anteil an Fischmehl und Fischöl durch Reststoffe aus
Ölgewinnungsrü Zweckvermögens des der Ölsaatenverarbeitung ersetzt wurde. Um das Projektziel zu erreichen, sollen die
ckständen zur Bundes bei der Ölpresskuchen in Bezug auf die Nährstoffzusammensetzung (höherer Protein- und
Herstellung Landwirtschaftlichen geringerer Fasergehalt) weiter optimiert werden. Das Hauptaugenmerk soll dabei
qualitativ Rentenbank auf der Erhöhung der Wachstumsleistung und der Futteraufnahme des
hochwertiger presskuchenhaltigen Futtermittels liegen, um die Wettbewerbsfähigkeit der
Fischfuttermittel kommerziellen Prototype zu erhöhen. Dies soll auf zwei Weisen erreicht werden.
zur Aufzucht von Zum einen sollen unerwünschte Begleitstoffe, sogenannte antinutritive Faktoren,
Forellen – die möglicherweise für die verringerte Akzeptanz und Futteraufnahme
Optimierung bis verantwortlich sind (z. B. bitter schmeckende sekundäre Pflanzenstoffe)
zur Marktreife abgereichert werden. Zum anderen soll die Akzeptanz und Futteraufnahme durch
(ÖRüFiMarkt) - die moderate Zugabe an geschmacksgebenden Zutaten (z. B. Muschelmehl und
Teilprojekt 5 Krillmehl) erhöht werden. Die Ergebnisse sollen weiterhin auf die Bio-Futtermittel-
Sparte übertragen werden. Am Ende das Projektes sollen ein, besser zwei,
Futtermittelrezepturen, auch in der Bio-Qualität, zur Verfügung stehen, die
kurzfristig durch die beteiligten Fischfutterhersteller in marktverfügbare Produkte
umgesetzt und als Basis für weitere Entwicklungen für andere Fischspezies oder
Einsatzgebiete dienen werden
Untersuchungen Friedrich- 922.089,60 Innovationsförderung Seit Beginn der 2000er Jahre sind in Geflügelbeständen Seuchenzüge der aviären
zur Loeffler-Institut aus Mitteln des Influenza aufgetreten, in denen ganze Tierbestände 'gekeult' wurden. Erst im Laufe
tierschutzgerecht Bundesforschun Zweckvermögens des dieser Seuchenzüge wurden die dafür erforderlichen Verfahren entwickelt und
en Tötung von gsinstitut für Bundes bei der unter Beachtung von Aspekten des Tierschutzes und der technischen Machbarkeit
Geflügel unter Tiergesundheit Landwirtschaftlichen angepasst. Insbesondere bei der Anwendung von Gasen fehlen jedoch
Gaseinwirkung Rentenbank wissenschaftliche Untersuchungen zu Tierschutzaspekten der Stall- und
im Seuchenfall Containerflutung mit CO2 und anderen Gasen. Ziel des Projektes ist daher die
(TOGIS) praxisgängigen und häufig verwendeten Verfahren der Gastötung aus
Tierschutzsicht auf experimenteller Basis mit nur hier anwendbaren Methoden der
physiologischen und ethologischen Untersuchung zu bewerten, zu optimieren
sowie weitere tierschutzgerechte Methoden zu entwickeln. In diesem Projekt wird
dazu vergleichend der Einsatz eines hochexpansiven und Stickstoff-gefüllten
Schaums als alternatives Verfahren experimentell und im Feldversuch untersucht.
Drucksache 19/8901 – 62 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeKreislaufanlagen Naturland - 68.596,00 Bundesprogramm Geschlossene Kreislaufanlagen für Aquakultur (KLA) sind definiert als
- Positionen des Verband für ökologischer Landbau Aquakulturproduktion in einer geschlossenen Haltungseinrichtung an Land oder
Ökosektors Ökologischen und andere Formen auf einem Schiff, mit Rezirkulation des Wassers und erforderlicher permanenter
Landbau e.V. nachhaltiger Zufuhr von Energie zur Stabilisierung der Haltungsbedingungen der
Landwirtschaft Aquakulturtiere. Laut Durchführungsbestimmungen, Verordnung (EG) Nr.
889/2008 der Kommission vom 5. September 2008, sind KLA für die ökologische
Tierproduktion in Aquakultur verboten. Ausgenommen sind lediglich Brut- und
Jungtierstationen sowie die Erzeugung von ökologischen Futterorganismen. Jedoch
kann diese Bestimmung weiter geöffnet werden, wenn entsprechende neue
Erkenntnisse vorliegen. Dabei ergeben sich zwei Hauptaspekte, die näher beleuchtet
werden müssen: Einerseits der Nachhaltigkeitswert (Schonung von Umwelt und
Ressourcen, Tierschutz, Entwicklung des ländlichen Raumes) und andererseits die
Verbrauchererwartungen (Naturnähe). Während durch KLA eventuell eine
nachhaltigere Erzeugung erreicht werden kann, als durch traditionelle Aquakultur,
ist die Naturnähe nicht im gleichen Maße gegeben. Die vorliegende Studie soll
dieses Spannungsverhältnis untersuchen. Sie soll feststellen wie die Akzeptanz von
Produzenten, Verbrauchern u.a. Stakeholdern gegenüber ökologisch betriebenen
KLA ist, ob sie diesen positiv gegenüberstehen und welche Einwände es gibt. Daraus
sollen Lösungsansätze ermittelt und Handlungsoptionen aufgezeigt werden.
Verbundprojekt: Universität 304.042,00 Programm zur Die Zielsetzung des vorliegenden Antrages ist die Entwicklung innovativer neuer
Targeted Food Stuttgart Innovationsförderung Analysen-verfahren zum Nachweis der Herkunft von Fischereiprodukten. In der
Proteomics zum des Vergangenheit hat der Verzehr von Fischereiprodukten global deutlich
innovativen Bundesministeriums zugenommen und ist gekennzeichnet vom Handel mit neuen Spezies und teils
massenspektro- für Ernährung und ausgeprägten Preisunterschieden zwischen den gehandel-ten Fisch- und
metrischen Landwirtschaft Krebstierarten. Die Verknappung hochpreisiger Fischspezies bei hoher Nachfrage
Nachweis von führt häufig zur Fehldeklaration und dem Handel mit nicht authentischer Ware.
Fisch-und Dies macht eine leistungsfähige Analytik zur Speziesidentifizierung zum Schutz des
Krebstierspezies Verbrau-chers vor Irreführung erforderlich. Für den vorliegenden Antrag sind
- Differenzierung insgesamt 3 Teilprojekte identifiziert worden, die mit aktuell verfügbaren
nach Herkunft Methoden nicht befriedigend zu bearbeiten sind und hinsichtlich der Sicherstellung
und Art einer nachhaltigen Fischwirtschaft sowie einer verbesserten
(SeafoodMS) - Verbraucherinformation von hohem Interesse sind: 1.Unterscheidung von
Teilprojekt 1 Thunfischarten (Thunnus ssp.) 2.Sichere Differenzierung von Krebstieren (Garnelen
und Krabbenarten) 3.Differenzierung von Plattfischarten insbesondere Limanda
ssp. Zur Differenzierung der genannten marinen Lebensmittel werden in diesem
Projekt neue und innovative massenspektrometrische (MS) Nachweismethoden
entwickelt, die eine sensitive und spezifische Detektion von Peptid-Biomarkern
ermöglichen (targeted proteomics). Vor der eigentlichen Entwicklung der
Nachweismethode müssen die infrage kommenden Spezies-spezifischen
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 63 – Drucksache 19/8901Markerpeptide zunächst experimentell identifiziert und validiert werden. Für die
genannten Fragestellungen ergibt sich jeweils folgender schematischer Arbeitsplan:
• Beschaffung von authentischem Probenmaterial und ggf. Referenzanalytik •
Proteomanalysen zur Identifizierung von Markerpeptiden • Auswahl und
Validierung geeigneter Markerpeptide • Aufbau einer gezielten
massenspektrometrischen Nachweismethode • Entwicklung der Nachweismethode
für die kommerzielle Anwendung
Verbundprojekt: Technologisches 130.461,33 Programm zur Die Zielsetzung des vorliegenden Antrages ist die Entwicklung innovativer neuer
Targeted Food Beratungs-und Innovationsförderung Analysen-verfahren zum Nachweis der Herkunft von Fischereiprodukten. In der
Proteomics zum Entwicklungslab des Vergangenheit hat der Verzehr von Fischereiprodukten global deutlich
innovativen or IBEN GmbH Bundesministeriums zugenommen und ist gekennzeichnet vom Handel mit neuen Spezies und teils
massenspektro- für Ernährung und ausgeprägten Preisunterschieden zwischen den gehandel-ten Fisch- und
metrischen Landwirtschaft Krebstierarten. Die Verknappung hochpreisiger Fischspezies bei hoher Nachfrage
Nachweis von führt häufig zur Fehldeklaration und dem Handel mit nicht authentischer Ware.
Fisch-und Dies macht eine leistungsfähige Analytik zur Speziesidentifizierung zum Schutz des
Krebstierspezies Verbrau-chers vor Irreführung erforderlich. Für den vorliegenden Antrag sind
- Differenzierung insgesamt 3 Teilprojekte identifiziert worden, die mit aktuell verfügbaren
nach Herkunft Methoden nicht befriedigend zu bearbeiten sind und hinsichtlich der Sicherstellung
und Art einer nachhaltigen Fischwirtschaft sowie einer verbesserten
(SeafoodMS) - Verbraucherinformation von hohem Interesse sind: 1.Unterscheidung von
Teilprojekt 2 Thunfischarten (Thunnus ssp.) 2.Sichere Differenzierung von Krebstieren (Garnelen
und Krabbenarten) 3.Differenzierung von Plattfischarten insbesondere Limanda
ssp. Zur Differenzierung der genannten marinen Lebensmittel werden in diesem
Projekt neue und innovative massenspektrometrische (MS) Nachweismethoden
entwickelt, die eine sensitive und spezifische Detektion von Peptid-Biomarkern
ermöglichen (targeted proteomics). Vor der eigentlichen Entwicklung der
Nachweismethode müssen die infrage kommenden Spezies-spezifischen
Markerpeptide zunächst experimentell identifiziert und validiert werden. Für die
genannten Fragestellungen ergibt sich jeweils folgender schematischer Arbeitsplan:
• Beschaffung von authentischem Probenmaterial und ggf. Referenzanalytik •
Proteomanalysen zur Identifizierung von Markerpeptiden • Auswahl und
Validierung geeigneter Markerpeptide • Aufbau einer gezielten
massenspektrometrischen Nachweismethode • Entwicklung der Nachweismethode
für die kommerzielle Anwendung
Drucksache 19/8901 – 64 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeEntwicklung von Johann Heinrich 367.679,50 Programm zur Im Projekt VitAl sollen verhaltensbiologische Indikatoren für die Bewertung der
Indikatoren von Thünen- Innovationsförderung Tiergerechtheit in der Haltung von Regenbogenforellen entwickelt werden. Des
sowie Institut des Weiteren soll ein auf RFID-Sendern basierendes System zur automatischen
Etablierung eines Bundesforschun Bundesministeriums Detektion von Aktivitätsmustern und Verhaltensänderungen etabliert werden. In
automatisierten gsinstitut für für Ernährung und kontrollierten Versuchen werden hierzu die Effekte zweier Parameter aus der
Verfahrens zur Ländliche Landwirtschaft Haltung, Wasserqualität und Haltungsdichte, auf Verhalten, Aktivität und
Erfassung von Räume, Wald Schwimmleistung mittels RFID-Sendern, visuellen Beobachtungen sowie durch
Verhaltensauffäll und Fischerei sog. SmartTags erhoben. Die Ergebnisse des Projekts sollen zur Entwicklung
igkeiten bei praxistauglicher Indikatoren zur Bewertung der Tiergerechtheit in der heimischen
Fischen in der Aquakultur führen. Außerdem soll untersucht werden, ob ein auf RFID basierendes
Aquakultur System zur Aufzeichnung von Verhaltensänderung geeignet ist und als Grundlage
(ViTal) für ein automatisiertes Alarmsystem fungieren kann. In experimentellen
Kreislaufanlagen wird ein auf RFID-Sendern basierendes System zur automatischen
Erfassung von Aktivitätsmustern von Regenbogenforellen installiert. In
Vorversuchen wird das RFID-System bezüglich Art, Anzahl und Anordnung der
Detektionseinheiten sowie hinsichtlich des Einflusses von Produktionsparametern
parametrisiert. Das RFID-System wird mittels Videoaufzeichnung und unter
Verwendung von SmartTags evaluiert. In kontrollierten Versuchen werden
Risikofaktoren (Versuch 1: niedriger Sauerstoffgehalt; Versuch 2: Haltungsdichte)
aus der Fischhaltung in den experimentellen Kreislaufanlagen simuliert. Der
Einfluss auf das Verhalten sowie die durch die Risikofaktoren induzierten
Verhaltensänderungen, sollen mittels des RFID-Systems sowie durch SmartTags
detektiert und erhoben werden. Durch anschließende kontrollierte und
standardisierte verhaltensbiologische Tests sollen der Einfluss der Faktoren auf das
Verhalten ermittelt und verhaltensbiologische Indikatoren zur Bewertung der
Tiergerechtheit abgeleitet werden.
Bedarfsgerechte Agrano GmbH & 54.698,08 Bundesprogramm In der Fütterung von Tieren in der ökologischen Erzeugung werden
ökologische Co. KG ökologischer Landbau Riboflavinderivate (Vita-min-B2-Präparate) aus fermentativen Prozessen
Fütterung von und andere Formen eingesetzt. Schon seit Jahren besteht eine gewisse Verunsicherung in der Bio-
Geflügel – nachhaltiger Branche in Bezug auf den 'nicht Gentechnik'-Status von Vitamin B2 gemäß den
Schwerpunkt: Landwirtschaft Vorgaben des Artikel 9 der EG V0 834/2007. Vitamin B2 wird für die Herstellung
Neue Quellen für von Futtermitteln für die tierische ökologische Produktion und in etwas
Riboflavin geringerem Umfang für die Herstellung ökologischer Babynahrung verwendet. In
der Fütterung von Monogastriern in der ökologischen Produktion ist die
Notwendigkeit zur Verwendung von Vitamin B2 durch das andauernde Verbot von
tierischen Futtermittelkomponenten verschärft. Schon seit Jahren garantiert nur
noch die Firma HUBEI GUANGIJ Pharmaceutical Co., LTD aus Wuxue China für ihr
Vitamin B2 Produkt die Nichtverwendung eines GVO-Organismus 'nicht hergestellt
durch GVO'. Von dieser Firma hängt heute die gesamte ökologische Branche in
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 65 – Drucksache 19/8901Europa ab. An der Belastbarkeit der Garantien, die HUBEI gibt, wurde von
verschiedener Seite immer wieder gezweifelt, z.B. kam ein Gutachten des
Österreichischen Lebensministeriums zu dem Schluss, dass die Garantien nicht
haltbar sind. Verschärft wird die Problematik durch den Umstand, dass der
chinesische Hersteller bereits mehrfach angekündigt hat, die Nicht-GVO-
Produktion von Riboflavin auslaufen zu lassen. Die Rechtsgrundlagen für den
ökologischen Landbau ermöglichen zwar bei mangelnden Alternativen den Einsatz
von GVO-Derivaten im Bereich der Zusatzstoffe [1, 2], die deutschen Ökoverbände
sehen hierin jedoch ein grundsätzliches und kommunikatives Problem, da
gentechnische Verfahren nicht den Grundsätzen des ökologischen Landbaus
entsprechen. Der Einsatz eines riboflavinhaltigen Futtermittelzusatzstoffs ist vor
allem bei Nichtwiederkäuern von Bedeutung. Bei den meisten
Handelsfuttermitteln wird Riboflavin supplementiert.
Verbundprojekt: Institut für 132.070,90 Programm zur Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung und Verifizierung semantischer Modelle, die
Erarbeitung Binnenfischerei Innovationsförderung anhand von spezies- und haltungsspezifischen Tierwohlindizes eine Bewertung des
eines (IfB) e.V. des Tierwohls für Zander (Sander lucioperca) und Regenbogenforellen (Oncorhynchus
semantischen Bundesministeriums mykiss) ermöglichen. Die so entwickelten Modelle bieten für den Fischhalter, für
Indexmodells für Ernährung und Behörden und andere Gremien eine Bewertungsgrundlage, die auf einer
zur Bewertung Landwirtschaft gemeinsamen Methode und Datengrundlage fußt. Basieren sollen die zu
des Tierwohls erarbeitenden Bewertungstools auf den von Stien et al. (2013) und Pettersen et al.
von (2014) publizierten Modellen zur Bewertung des Tierwohls für die Lachsaquakultur
Regenbogenforel in Netzgehegen (Salmon Welfare Index Model (SWIM) 1.0 und 2.0). Der Arbeitsplan
le umfasst die Analyse und Übertragung des SWIM auf Zander in rezirkulierenden
(Oncorhynchus Aquakultursystemen (RAS) und Regenbogenforellen in Durchflussanlagen und RAS.
mykiss) und In SWIM genutzte Tierwohlindikatoren werden auf Gültigkeit für Zander und
europäischem Regenbogenforelle in charakteristischen Haltungsumwelten überprüft und
Zander (Sander zusammengeführt. Gültige Indikatoren werden anhand vorhandener Literatur und
lucioperca) in der praktischer Erfahrungen spezies- und umweltspezifisch in Klassen definiert und
Aquakultur gewichtet. Die Modelle werden um spezies- und umweltspezifische in SWIM nicht
(IBETA) - enthaltene Indikatoren, z.B. Gasübersättigung, pH-Werte, Trübungseinfluss,
Teilprojekt 1 artspezifische Pathogene und andere noch zu bestimmende Faktoren ergänzt. Der
Projektverlauf ist in vier Arbeitspakete strukturiert: AP1: Evaluierung, Ergänzung
und Gewichtung von Tierwohlindikatoren aus SWIM anhand vorhandener
Literatur und praktischer Erfahrungen. Erstellen von Modellentwürfen als
Diskussionsgrundlage für ein Expertengremium AP2: Diskussion der
Modellentwürfe mit Experten aus Wissenschaft, Praxis und Veterinärmedizin.
Überarbeitung der Modelle auf Basis der Diskussionsergebnisse AP3: Überprüfung
der erarbeiteten Modelle zur Bewertung des Tierwohls auf Gültigkeit und
Handhabung im Praxisbetrieb, ggf. Anpassungen AP4: Berichtstellung
Drucksache 19/8901 – 66 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeVerbundprojekt: Landwirtschaftli 140.663,54 Programm zur Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung und Verifizierung semantischer Modelle, die
Erarbeitung ches Zentrum für Innovationsförderung anhand von spezies- und haltungsspezifischen Tierwohlindizes eine Bewertung des
eines Rinderhaltung, des Tierwohls für Zander (Sander lucioperca) und Regenbogenforellen (Oncorhynchus
semantischen Grünlandwirtsch Bundesministeriums mykiss) ermöglichen. Die so entwickelten Modelle bieten für den Fischhalter, für
Indexmodells aft, für Ernährung und Behörden und andere Gremien eine Bewertungsgrundlage, die auf einer
zur Bewertung Milchwirtschaft, Landwirtschaft gemeinsamen Methode und Datengrundlage fußt. Basieren sollen die zu
des Tierwohls Wild und erarbeitenden Bewertungstools auf den von Stien et al. (2013) und Pettersen et al.
von Fischerei Baden- (2014) publizierten Modellen zur Bewertung des Tierwohls für die Lachsaquakultur
Regenbogenforel Württemberg in Netzgehegen (Salmon Welfare Index Model (SWIM) 1.0 und 2.0). Der Arbeitsplan
le (LAZBW) umfasst die Analyse und Übertragung des SWIM auf Zander in rezirkulierenden
(Oncorhynchus Aquakultursystemen (RAS) und Regenbogenforellen in Durchflussanlagen und RAS.
mykiss) und In SWIM genutzte Tierwohlindikatoren werden auf Gültigkeit für Zander und
europäischem Regenbogenforelle in charakteristischen Haltungsumwelten überprüft und
Zander (Sander zusammengeführt. Gültige Indikatoren werden anhand vorhandener Literatur und
lucioperca) in der praktischer Erfahrungen spezies- und umweltspezifisch in Klassen definiert und
Aquakultur gewichtet. Die Modelle werden um spezies- und umweltspezifische in SWIM nicht
(IBETA) - enthaltene Indikatoren, z.B. Gasübersättigung, pH-Werte, Trübungseinfluss,
Teilprojekt 2 artspezifische Pathogene und andere noch zu bestimmende Faktoren ergänzt. Der
Projektverlauf ist in vier Arbeitspakete strukturiert: AP1: Evaluierung, Ergänzung
und Gewichtung von Tierwohlindikatoren aus SWIM anhand vorhandener
Literatur und praktischer Erfahrungen. Erstellen von Modellentwürfen als
Diskussionsgrundlage für ein Expertengremium AP2: Diskussion der Modellentwürfe
mit Experten aus Wissenschaft, Praxis und Veterinärmedizin. Überarbeitung der
Modelle auf Basis der Diskussionsergebnisse AP3: Überprüfung der erarbeiteten
Modelle zur Bewertung des Tierwohls auf Gültigkeit und Handhabung im
Praxisbetrieb, ggf. Anpassungen AP4: Berichtstellung
Maßnahmenkata Alfred-Wegener- 334.939,01 Modell- und Ziel des Projektes ist die Ausarbeitung eines detaillierten Maßnahmenkatalogs zum
log für Institut Demonstrations- erfolgreichen und einheitlichen Besatz autochthoner Edelkrebsstämme in
erfolgreiche, Helmholtz- vorhaben heimischen Gewässern, um grundlegend die Art und dessen Bestände und
nachhaltige Zentrum für insbesondere die Biodiversität noch vorhandener Populationen langfristig zu
Besatzmaßnahm Polar- und erhalten und zu erhöhen. In diesem Katalog sollen konkrete Aussagen über
en autochthoner Meeresforschung abiotische, biotische und soziologische Besatzkriterien und deren Erfolgschancen
Edelkrebspopula getroffen werden. Das AWI übernimmt die Gesamt-Projektleitung und folgende
tionen (Manaka). Aufgaben: Theoretischer Hintergrund: das AWI führt eine umfangreiche
Literaturrecherche zu dokumentierten Besatzmaßnahmen und strukturierte vor-
Ort-Interviews mit den jeweiligen Projektträgern und Initiativen durch und fasst
die Ergebnisse zusammen. Vom AWI koordiniert werden dann zusammen mit den
Projekt- und Kooperationspartnern die zusammengetragenen Bewertungskriterien
für einen erfolgreichen Besatz diskutiert und bestimmt. Probennahme und Analyse:
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 67 – Drucksache 19/8901das AWI beprobt ausgewählte Besatzgewässer über ein Jahr und bestimmt die
Gewässerparameter. Die Beprobungen auf den Krebspesterreger erfolgen in
Zusammenarbeit mit dem Projektpartner. Maßnahmenkatalog: die Erkenntnisse
aus der Literaturrecherche, den Interviews und der Beprobung der Gewässer
werden anschließend vom AWI ausgewertet, in einen Maßnahmenkatalog
überführt, auf einem Workshop vorgestellt und in einer öffentlich zugänglichen
Datenbank publiziert. Risikoanalyse, Sensibilisierung & Besatzmaßnahme:
ausgehend von den im Maßnahmenkatalog festgelegten Kriterien und
Empfehlungen sollen unter Leitung des AWI mit Projekt- und
Kooperationspartnern die Besatzgewässer ausgewählt und mit den regional
typischen Genstämmen besetzt werden. Monitoring: Im Anschluss an die
Besatzmaßnahmen bespricht das AWI die Durchführung des nachfolgenden
Monitorings anhand des Maßnahmenkatalogs mit den Fischereiverbänden. Ebenso
wird das AWI nach Projektende die Fischereiverbände bei dem Monitoring
beratend begleiten.
Maßnahmenkata Universität 253.256,30 Modell- und Ziel des Projektes ist die Ausarbeitung eines detaillierten Maßnahmenkatalogs zum
log für Koblenz-Landau Demonstrations- erfolgreichen und einheitlichen Besatz autochthoner Edelkrebssta¨mme in
erfolgreiche, vorhaben heimischen Gewa¨ssern, um grundlegend die Art und dessen Besta¨nde und
nachhaltige insbesondere die Biodiversita¨t noch vorhandener Populationen langfristig zu
Besatzmaßnahm erhalten und zu erho¨hen. In diesem Katalog sollen konkrete Aussagen u¨ber
en autochthoner Besatzkriterien (u.a. Herkunft, Alter und Geschlecht der Besatztiere, Besatzdichte,
Edelkrebspopula Gewa¨sserart und -parameter, Populationsentwicklung, begleitende Maßnahmen
tionen (Manaka) wie Sensibilisierung und Monitoring) und deren Erfolgschancen getroffen werden.
Die Universität Koblenz-Landau ist im Projekt MaNaKa zuständig für
Recherchearbeiten im Vorfeld der weiteren Maßnahmen. Die Literaturrecherche
umfasst die Informationssammlung von Methoden bisheriger Besatzprojekte und
deren Ergebnisse. Neben den ökologischen Grundlagen sollen hier auch Methoden
zusammen mit Vor- und Nachteilen zum Thema Besatz und Monitoring erfasst
werden. Die Recherche umfasst die Identifikation autochthoner und für
Besatzprojekte geeigneter Stämme sowie eine erste Auflistung in Frage kommender
Besatzgewässer in Deutschland. Des Weiteren ist die Uni KO-LD für die
Probenahme und genetische Analytik zuständig. Autochthone Edelkrebsstämme
müssen für die entsprechenden Regionen identifiziert werden. Die Uni KO-LD
nimmt an den Workshops teil um den Wissenstransfer zu ermöglichen. Alle
ausgewählten Gewässer werden beprobt und so Informationen über deren
ökologische Bedingungen gesammelt. Die Besatzmaßnahmen finden unter Leitung
der Uni KO-LD statt. Der Abschluss-Workshop wird von der Uni KO-LD organisiert.
Des Weiteren ist die Uni KO-LD weiterhin Ansprechpartner im Anschluss an das
Projekt.
Drucksache 19/8901 – 68 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeStatusanalyse der Institut für 174.790,28 Erhebungen Erfassung, genetische Charakterisierung und Dokumentation wichtiger
genetischen Binnenfischerei Salmonidenarten in Laichfischbeständen von Fischzuchten in Deutschland, um
Vielfalt von (IfB) e.V. frühere Laichfischbestände mit heutigen vergleichen zu können. Außerdem
Zuchtsalmonide Bewertung, ob sich selbst reproduzierende Regenbogenforellenbestände in freier
n in Deutschland Wildbahn genetisch von Zuchtfischbeständen unterscheiden. Ableitung von
(Regenbogenfore geeigneten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der
lle, Bachforelle, genetischen Ressourcen auf Grundlage der gewonnenen Informationen sowie
Seeforelle, Dokumentation der erhobenen Daten in der Datenbank der Aquatischen
Bachsaibling, Genetischen Ressourcen in Deutschland (AGRDEU-Datenbank) des Auftraggebers.
Seesaibling,
Äsche)
Optimierung der Max-Planck- 129.083,00 EU-Forschung Das Gesamtziel des Projektvorhabens ist die Erhöhung der Nachhaltigkeit bei der
CRISPR/Cas9 Gesellschaft zur Produktion von Fischen in Aquakultur. Dazu sollen die Möglichkeiten, die das neue
Technologie zur Förderung der CRISPR/Cas9 System zur gezielten Genomveränderung bietet, in Zebrafischen
gezielten Wissenschaften optimiert werden, um das System anschließend im Atlantischen Lachs und der
Genomveränder e.V. (MPG) Regenbogenforelle anzuwenden. Dabei sollen hauptsächlich DNA Polymorphismen
ung sowie deren untersucht werden, für die gezeigt ist, dass sie Merkmale, die für die Aquakultur
Anwendung in wichtig sind, stark beeinflussen. Die Methode soll zunächst in Zebrafischen
Lachs und optimiert werden, da hier aufgrund der kurzen Generationsdauer wesentlich früher
Forelle mit Ergebnissen zu rechnen ist. Anschließend werden die so gewonnenen
Erkenntnisse auf Lachs und Forelle übertragen, damit in diesen beiden für die
Aquakultur wichtigen Arten die genetische Basis biologischer Eigenschaften besser
verstanden werden. Der Arbeitsplan für den deutschen Projektbeitrag gliedert sich
in drei Teile: 1. Zunächst wird die Pigmentierung beim Zebrafisch als ein einfaches
Modellsystem benutzt, um die Effizienz der gezielten Genomveränderung zu
bestimmen. Dazu müssen zunächst die entsprechenden Gene und geeignete
Zielsequenzen für die CRISPR sgRNAs identifiziert werden. Anschließend wird die
Effizienz dieser RNAs bestimmt, indem sie in befruchtete wildtypische Embryonen
injiziert werden. 2. In einem zweiten Schritt werden die besten sgRNAs aus Schritt 1
eingesetzt, um die knock-in Technik zu optimieren. Dazu werden sie kombiniert
mit unterschiedlich langen Donor-DNAs in die entsprechenden Mutanten injiziert.
Es werden auch verschiedene Varianten des Cas9 sowie chemische Inhibitoren
getestet. 3. Zuletzt werden die besten der oben getesteten Einzelkomponenten
zusammen benutzt, um die Effizienz des knock-ins zu bestimmen. Durch
Sequenzierung des gesamten Genoms werden sog. off-target Effekte analysiert.
Außerdem werden sie bis zur Geschlechtsreife aufgezogen, damit die Frequenz der
Keimbahnveränderung bestimmt werden kann.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 69 – Drucksache 19/8901Plastikmüll in Johann Heinrich 412.968,20 Programm zur Meeresmüll ist ein globales Problem: Plastik im Meer wird aufgrund seiner
Meeresfischen von Thünen- Innovationsförderung niedrigen Abbaurate als besonders problematisch angesehen. In Europa besteht
(PlasM) Institut des etwa 70-80 % des Meeresmülls aus Plastik. Insbesondere kleine Plastikpartikel,
Bundesforschun Bundesministeriums sogenanntes Mikroplastik (<5 mm), werden aus ökologischer Sicht als bedenklich
gsinstitut für für Ernährung und angesehen, da sie von vielen marinen Organismen aufgenommen werden, sich in
Ländliche Landwirtschaft der Nahrungskette anreichern und Schädigungen sowie eine erhöhte
Räume, Wald Schadstoffbelastung verursachen können. PlasM untersucht die Frage, in welchem
und Fischerei Umfang Plastikmüll von Meeresfischen in Nord- und Ostsee aufgenommen wird
und ob Plastik bzw. Mikroplastik nachteilige Auswirkungen auf die Fischgesundheit
hat. Das Ziel ist es, das Risiko durch Plastik in der Meeresumwelt für Fische besser
bewerten zu können. Das Projekt umfasst analytische Arbeiten zu Extraktion und
Bestimmung von Mikroplastik in Fischen, die Untersuchung von Fischarten aus
Nord- und Ostsee auf Plastik sowie einer Wirkungsstudie mit
Expositionsexperimenten, um die im Freiland gefundenen Mengen an Mikroplastik
bewerten zu können. Diese Untersuchungen sind im Zusammenhang mit der
Umweltbewertung gemäß der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zu
sehen. Im Einzelnen werden die folgenden Fragen bearbeitet: • Welche Fischarten
und geografische Regionen sind besonders betroffen? • Gibt es Unterschiede
zwischen verschiedenen Lebensstadien der Fische? • Welche Plastikarten und -
größen dominieren? • Welche Rolle spielen Plastikpartikel am Meeresgrund und an
der Meeresoberfläche? • Wirken sich aufgenommene Plastikpartikel auf den
Gesundheitszustand von Wildfischen aus? • Wie wirken sich aufgenommene
Plastikpartikel im Experiment auf Fische aus? • Besteht ein Risiko durch
Plastikassoziierte Schadstoffe? • Welches sind die geeignetsten Methoden zur Extraktion
von Plastikpartikeln aus Fischen? • Welches sind die effizientesten Methoden zum
Nachweis und zur Charakterisierung von Plastikpartikeln im Rahmen der
Meeresüberwachung?
Genombasierte Forschungsverbu 250.128,91 EU-Forschung In vier Teilprojekten (WP1-4) werden genombasierte Ansätze zur Verbesserung der
Ansätze zur nd Berlin e.V. Aquakultur zweier mariner Störarten verfolgt: Atlantischer Stör (Acipenser
Verbesserung der oxyrinchus) und Hausen (Huso huso). WP1 und WP2 werden größtenteils
Aquakultur andernorts durchgeführt; WP3 & 4 haben den Schwerpunkt am IGB. WP3
zweier mariner (Deutschland/Rumänien) umfasst Populationsgenomik zur Verbesserung von
Stör-Arten: Aquakultur- und Wiedereinführungszucht; einerseits Erforschung der
Atlantischer Stör genomischen Substruktur der Hausen-Bestände der Donau (Rumänien),
(Acipenser andererseits der nativen Atlantischen Stör-Bestände und Vergleich mit der
oxyrinchus) und Erhaltungszucht in Deutschland. Ziele sind Vermeidung von Inzucht, Verbesserung
Hausen (Huso der Genom-Ausstattung und des Erhaltungszucht-Managements sowie nachhaltige
huso) Fischerei. Im WP4 (Deutschland/Rumänien) werden Genom-Information (positiv
selektierte Gene) und Transkriptome (RNAseq) bei Nachwuchs aus
Drucksache 19/8901 – 70 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeGefangenschaftszucht genutzt, um Kandidaten-Gene für Zucht auf Ziel-
Eigenschaften experimentell zu ermitteln, um sie künftig in der kommerziellen und
Erhaltungsaquakultur anzuwenden. WP3 umfasst Populationsgenomik und
erstreckt sich über drei Jahre. DNA-Proben von H. huso repräsentieren
Laichgemeinschaften, die sich an Donau-Abschnitte und Wanderungszeiten
angepasst haben. Bei A. oxyrhinchus stammen sie von der Ostkanadischen Küste
und aus der Erhaltungszucht in Mecklenburg. ddRAD-seq erfolgt nach Parchman et
al. (2012), die Analyse mit der STACKS-Pipeline (Catchen et al. 2013), sowie
Alignierung mit den Genomen beider Arten (WP1). Ein SNP-Katalog zur
Charakterisierung der A. oxyrhinchus-Stamm-Populationen in Kanada, deren
Repräsentanz in der Erhaltungszucht in Mecklenburg und der Subpopulationen
von H. huso in der Donau sowie Aquakultur wird erstellt und publiziert. WP4
erstreckt sich ebenso über drei Jahre, wobei mittels Aquakultur-Experimenten an
beiden Stör-Arten Kandidaten-Gene charakterisiert werden, die Immunität und
Krankheitsresistenz, Wachstum sowie Geschlechtsbestimmung und -entwicklung
beeinflussen.
Genombasierte Julius- 104.695,00 EU-Forschung In diesem Projekt werden ganze genombasierte Ansätze zur Verbesserung der
Ansätze zur Maximilians- Aquakultur bei zwei marinen Störarten verfolgt: Atlantischer Stör (Acipenser
Verbesserung der Universität oxyrinchus) und Beluga (Huso huso), die durch erhebliche Körpergröße, schnelles
Aquakultur Würzburg Wachstum und relativ kompakte Genome charakterisiert sind. Unser Konsortium
zweier mariner umfasst Forschungserfahrungen in der Aquakultur und Genomik aus Deutschland,
Stör-Arten: Frankreich und Rumänien. Das erste gemeinsame Ziel (Arbeitspaket, WP1:
Atlantischer Stör Frankreich / Deutschland) ist es, hochqualitative Genome für H. huso und A.
(Acipenser oxyrinchus zu generieren. Zweitens zielen wir (WP2: Deutschland / Frankreich)
oxyrinchus) und darauf ab, die genetische Geschlechtsbestimmung anhand von Genomik und
Hausen (Huso gonadaler Transkriptomik zur Vorbereitung künftiger molekularer
huso) biotechnologischer Instrumente für die kommerzielle Aquakultur (weiblich Mono-
Sex-Zucht, Fleisch, Kaviar) und die Verbesserung des Schutzes der Störe zu
charakterisieren. WP3 und WP4 haben den Schwerpunkt am IGB (Berlin) und DDNI
(Rumänien). Die Uni Würzburg trägt zu den WP1, WP2 und WP4 bei, die sich jeweils
über drei Jahre erstrecken. Im WP1 werden hoch-qualitative Genomsequenzen von
H. huso und A. oxyrinchus erzeugt. WP2 hat die Charakterisierung der genetischen
Geschlechtsbestimmung beider Störarten zum Ziel, wobei Genomik und gonadale
Transkriptomik genutzt werden, um künftige molecular-biotechnologische
Werkzeuge vorzubereiten, die künftig in der kommerziellen Aquakultur einsetzbar
sind (Reine Weibchen-Zuchten, Fisch, Kaviar). WP4 zielt auf die Identifikation von
Kadidatengenen (aus Genom- u. Transkriptomsequenzierung) für wichtige
Merkmale ab (selektive Zucht, Resistenz, Geschlechtsdetermination) und soll
merkmalsspezifische Aquakultur-Strategien für H. huso und A. oxyrinchus in
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 71 – Drucksache 19/8901Deutschland und Rumänien ableiten. Die Universität Würzburg ist in alle drei
Teilprojekte zu unterschiedlichen eingebunden, wie im Antrag im Einzelnen
dargestellt.
'Entwicklung Johann Heinrich 113.493,25 Internationale Dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Iranischen Fischereiforschungsinstitut
nachhaltiger von Thünen- Forschungskoopera- (IFSRI) und dem Thünen-Institut für Fischereiökologie zielt auf die Entwicklung
Futtermittel für Institut tionen von umweltverträglichen Futtermitteln aus nachhaltigen Ressourcen, vor allem
Regenbogenforel Bundesforschun lokal verfügbaren Komponenten pflanzlichen Ursprungs ab.Die Islamische
len auf der Basis gsinstitut für Republik Iran hat ehrgeizige Pläne zur Ausweitung des Aquakultursektors mit dem
lokal verfügbarer Ländliche Ziel, die nationale Produktion von hochwertigem tierischen Eiweiß zu verbessern
Futtermittelkom Räume, Wald und Beschäftigungsmöglichkeit und Einkommen in ländlichen Regionen zu
ponenten in der und Fischerei schaffen. Die geplante Ausweitung der Aquakulturproduktion wird einen
Iranischen Futtermittelbedarf in der Größenordnung von 500.000 t/a erzeugen. Potentielle
Republik Iran pflanzliche Futtermittel sollen bezüglich der Verfügbarkeit und ihrer Inhaltsstoffe
(Aquafeed, Iran)' identifiziert werden. Danach sollen bedarfsgerechte Futtermittelmischungen und
Zusatzstoffe formuliert und getestet werden.
Modellierung Alfred-Wegener- 732.085,75 Entscheidungshilfebe Ziel dieses Forschungsantrages ist die Entwicklung innovativer Methoden der
ganzjähriger Institut darf Habitatmodellierung zur Ermittlung verbesserter Habitatmodelle für die
Habitatpreferenz Helmholtz- bedeutendsten Bartenwalarten des Südozeans als deutscher Beitrag zur Arbeit der
en von Blau-, Zentrum für Internationalen Walfang Kommission (IWC). Ziel ist es, Habitatmodelle für
Finn-, Zwerg- Polar- und Buckelwal, (Megaptera novaeangliae), antarktischen Zwergwal (Balaenoptera
und Buckelwalen Meeresforschung bonaerensis), Finnwal (Balaenoptera physalus) und antarktischen Blauwal
im (Balaenoptera musculus ssp. intermedia) auf der Basis von passivakustischen
zirkumpolaren Präsenzdaten und satellitengestützten Umweltdaten zu ermitteln. Hierfür sollen
Südozean mehrjährige, passivakustische Aufnahmen von mehr als 20 verschiedenen
Rekorderstandorten im Südozean mit ökologisch relevanten Umweltvariablen (wie
z.B. Eisbedeckung, Bathymetrie, Strömungen, ozeanische Regionen,
Meeresoberflächentemperatur) verknüpft werden, um artspezifische, zirkumpolar
vorhersagende, ganzjährige tagesaufgelöste Habitatmodelle zu entwickeln.
Drucksache 19/8901 – 72 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeErfassung und Universität 147.480,27 Erhebungen Ziel dieser Erhebung ist die genetische Charakterisierung von Populationen der
Dokumentation Koblenz-Landau Seeforelle (Salmo trutta lacustris) aus dem Ammer-, Chiem-, Königs-, Starnberger-,
der genetischen Tegern- und Walchensee. Zusätzlich müssen drei wichtige Seeforellenzuchtstämme
Vielfalt der und die Bachforellenpopulationen der Seeforellelaichgewässer Tiroler Achen,
Seeforelle (Salmo Obernach, Maisinger Bach, Söllbach untersucht werden. Es sind je 30-50 Individuen
trutta lacustris) zu beproben. Auf Grundlage der gewonnenen Informationen sollen geeignete
in Deutschland Maßnahmen zur Aufrechterhaltung und nachhaltigen Nutzung der genetischen
Ressourcen fachlich abgeleitet und die erhobenen Daten in der AGRDEU-
Datenbank des Auftraggebers dokumentiert werden.
Verbundprojekt: Technische 259.165,40 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der Universität aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch Berlin Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoffprodu Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
ktion für eine hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA-UP) - berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 1 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
und der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 73 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Universität 225.531,64 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der Hamburg aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoffprodu Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
ktion für eine hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA_UP) - berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 2 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
und der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Verbundprojekt: IGV Institut für 111.444,62 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der Getreideverarbei aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch tung GmbH Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl- Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoffprodu Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
ktion für eine hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA_UP)– berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 3 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
Drucksache 19/8901 – 74 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeund der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Verbundprojekt: Deutsche 57.627,48 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der Hefewerke aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch GmbH Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl- Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoff- Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
produktion für hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
eine nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA_UP) – berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 4 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
und der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 75 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Roquette Klötze 46.952,20 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der GmbH & Co. KG aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl- Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoff- Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
produktion für hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
eine nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA_UP) – berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 5 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
und der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Verbundprojekt: Institut für 180.993,80 Innovationsförderung Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von
Scale-up der Binnenfischerei aus Mitteln des hochwertigen Fischfutterzusatzstoffen auf der Basis von Hefen und Algen zur
biotechnologisch (IfB) e.V. Zweckvermögens des Reduktion des Bedarfs von Fischmehl und –öl für eine nachhaltigere Aquakultur
en Fischmehl- Bundes bei der zur Zucht von ernährungsphysiologisch hochwertigen Fischen. Mit den zu
und -öl Landwirtschaftlichen entwickelnden, auf biotechnologischer Basis produzierten Ersatzstoffen, sollen
Ersatzstoffprodu Rentenbank innovative Fischfuttertrockenpräparate mit optimierter bioaktiver Wirkung
ktion für eine hergestellt werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Fettsäureprofil reich an
nachhaltige ungesättigten Fettsäuren und einer erhöhten Lagerstabilität (durch phenolische,
Aquakultur antioxidative Verbindungen) unter strikter Beachtung (Minimierung) der zu
(FENA_UP) - berücksichtigenden Produktionskosten. Zur Erreichung der Ziele wurde ein
Teilprojekt 7 Netzwerk aus Forschungseinrichtungen bzw. Firmen zur Optimierung und der
Produktion von wertstoffhaltigen Futterkomponenten in verschiedenen Skalen,
aus Futtermittelproduzenten und aus Einrichtungen zur Analytik der Futtermittel
Drucksache 19/8901 – 76 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeund der Fischqualität, gebildet. Zunächst werden die in einem Vorläuferprojekt
entwickelten Prozesse aufskaliert. Dabei steht bei heterotrophen Algen die
Etablierung einer geeigneten prozessanalytischen Regelung für einen zweistufigen
Prozess im Vordergrund. Daneben stellt das Scale up bei phototrophen Algen- und
Hefeprozessen in den industriellen Maßstab eine zentrale Herausforderung dar.
Anschließend sollen die Rohstoffe in diesem Maßstab hergestellt und zu Fischfutter
verarbeitet werden. Der so entwickelte Fischfutter-Prototyp wird umfassend
analysiert und auf Basis von Fütterungsversuchen an Regenbogenforellen evaluiert.
Schließlich werden eine abschließende Bewertung des Fischfutters hinsichtlich der
Mastwirkung und der Produktstabilität und eine Analyse des gewonnenen Fisches
durchgeführt. Neben den Testversuchen wird es Praxisversuche bei drei
Forellenzüchtern geben, die bei ihrer Zucht den Fischfutter-Prototypen direkt im
Vergleich zum Industriestandard einsetzen.
Verbundprojekt: Max Rubner- 260.581,00 Programm zur Krustentiererzeugnisse wie Garnelen, Langusten oder Flusskrebse werden heute in
Entwicklung von Institut Innovationsförderung einer großen Vielfalt gehandelt und entsprechen den Bedürfnissen des
innovativen Bundesforschun des Konsumenten nach gesunder und moderner Ernährung. Trotz beachtlichem
Untersuchungsv gsinstitut für Bundesministeriums Aquakulturanteil besteht ein hoher Fischereidruck auf wildlebende Krustentiere
erfahren als Ernährung und für Ernährung und und die Überfischung unterschiedlicher Spezies – nicht zuletzt verursacht durch
Voraussetzung Lebensmittel Landwirtschaft illegale Fischereitätigkeiten – stellt ein weltweites Problem dar. Globale und
für die verzweigte Warenströme können diese negativen Einflüsse unterstützen, wenn
Produktion nicht tragfähige Rückverfolgbarkeits- und Kontrollsysteme entlang der gesamten
sicherer und Wertschöpfungskette implementiert werden. Eine sichere und effiziente
qualitativ Speziesbestimmung von Krustentiererzeugnissen durch die etablierte amtliche
hochwertiger Methode (PCR-Sequenzierung) ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich, da
Krustentiererzeu erforderliche DNA-Referenzsequenzen fehlen, Rohwaren aufgrund der langen
gnisse und ein Analysezeit nicht vor der Verarbeitung überprüft werden und die Methode keine
ressourcenschon Analyse von Speziesmischungen, wie sie z.B. in Wildfanggarnelen vorkommen,
endes zulässt. In dem beantragten Projekt sollen mit Hilfe von Referenzproben zunächst
Bestandsmanage grundsätzliche Lücken in der Datengrundlage von DNA-Sequenzen geschlossen
ment werden, damit eine eindeutige Artbestimmung durch die bereits bestehende
(KrustInUVa) - amtliche Methode gewährleistet wird. Des Weiteren sollen DNA-basierte Methoden
Teilprojekt 1 (qPCR und gezielte NGS-Verfahren) sowie Protein-basierte Analyseverfahren
(MALDI-TOF und LC-MSn) zur Bestimmung der Krustentierspezies und potenziell
allergener Proteine entwickelt werden, um eine schnelle und effektive Überprüfung
von Rohwaren und verarbeiteten Produkten durch die Handelsunternehmen
(Eigenkontrolle) und Untersuchungsämter (amtliche Kontrolle) zu ermöglichen, so
dass sichere, qualitativ hochwertige und nachhaltig erzeugte Krustentiererzeugnisse
garantiert werden können.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 77 – Drucksache 19/8901Verbundprojekt: Johann Heinrich 10.200,00 Programm zur Krustentiererzeugnisse wie Garnelen, Langusten oder Flusskrebse werden heute in
Entwicklung von von Thünen- Innovationsförderung einer großen Vielfalt gehandelt und entsprechen den Bedürfnissen des
innovativen Institut des Konsumenten nach gesunder und moderner Ernährung. Trotz beachtlichem
Untersuchungsv Bundesforschun Bundesministeriums Aquakulturanteil besteht ein hoher Fischereidruck auf wildlebende Krustentiere
erfahren als gsinstitut für für Ernährung und und die Überfischung unterschiedlicher Spezies – nicht zuletzt verursacht durch
Voraussetzung Ländliche Landwirtschaft illegale Fischereitätigkeiten – stellt ein weltweites Problem dar. Globale und
für die Räume, Wald verzweigte Warenströme können diese negativen Einflüsse unterstützen, wenn
Produktion und Fischerei nicht tragfähige Rückverfolgbarkeits- und Kontrollsysteme entlang der gesamten
sicherer und Wertschöpfungskette implementiert werden. Eine sichere und effiziente
qualitativ Speziesbestimmung von Krustentiererzeugnissen durch die etablierte amtliche
hochwertiger Methode (PCR-Sequenzierung) ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich, da
Krustentiererzeu erforderliche DNA-Referenzsequenzen fehlen, Rohwaren aufgrund der langen
gnisse und ein Analysezeit nicht vor der Verarbeitung überprüft werden und die Methode keine
ressourcenschon Analyse von Speziesmischungen, wie sie z.B. in Wildfanggarnelen vorkommen,
endes zulässt. In dem beantragten Projekt sollen mit Hilfe von Referenzproben zunächst
Bestandsmanage grundsätzliche Lücken in der Datengrundlage von DNA-Sequenzen geschlossen
ment werden, damit eine eindeutige Artbestimmung durch die bereits bestehende
(KrustInUVa) - amtliche Methode gewährleistet wird. Des Weiteren sollen DNA-basierte Methoden
Teilprojekt 2 (qPCR und gezielte NGS-Verfahren) sowie Protein-basierte Analyseverfahren
(MALDI-TOF und LC-MSn) zur Bestimmung der Krustentierspezies und potenziell
allergener Proteine entwickelt werden, um eine schnelle und effektive Überprüfung
von Rohwaren und verarbeiteten Produkten durch die Handelsunternehmen
(Eigenkontrolle) und Untersuchungsämter (amtliche Kontrolle) zu ermöglichen, so
dass sichere, qualitativ hochwertige und nachhaltig erzeugte Krustentiererzeugnisse
garantiert werden können.
Verbundprojekt: Intertek Food 82.582,77 Programm zur Krustentiererzeugnisse wie Garnelen, Langusten oder Flusskrebse werden heute in
Entwicklung von Services GmbH Innovationsförderung einer großen Vielfalt gehandelt und entsprechen den Bedürfnissen des
innovativen des Konsumenten nach gesunder und moderner Ernährung. Trotz beachtlichem
Untersuchungsv Bundesministeriums Aquakulturanteil besteht ein hoher Fischereidruck auf wildlebende Krustentiere
erfahren als für Ernährung und und die Überfischung unterschiedlicher Spezies – nicht zuletzt verursacht durch
Voraussetzung Landwirtschaft illegale Fischereitätigkeiten – stellt ein weltweites Problem dar. Globale und
für die verzweigte Warenströme können diese negativen Einflüsse unterstützen, wenn
Produktion nicht tragfähige Rückverfolgbarkeits- und Kontrollsysteme entlang der gesamten
sicherer und Wertschöpfungskette implementiert werden. Eine sichere und effiziente
qualitativ Speziesbestimmung von Krustentiererzeugnissen durch die etablierte amtliche
hochwertiger Methode (PCR-Sequenzierung) ist jedoch in vielen Fällen nicht möglich, da
Krustentiererzeu erforderliche DNA-Referenzsequenzen fehlen, Rohwaren aufgrund der langen
gnisse und ein Analysezeit nicht vor der Verarbeitung überprüft werden und die Methode keine
ressourcenschon Analyse von Speziesmischungen, wie sie z.B. in Wildfanggarnelen vorkommen,
Drucksache 19/8901 – 78 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiodeendes zulässt. In dem beantragten Projekt sollen mit Hilfe von Referenzproben zunächst
Bestandsmanage grundsätzliche Lücken in der Datengrundlage von DNA-Sequenzen geschlossen
ment werden, damit eine eindeutige Artbestimmung durch die bereits bestehende
(KrustInUVa) - amtliche Methode gewährleistet wird. Des Weiteren sollen DNA-basierte Methoden
Teilprojekt 3 (qPCR und gezielte NGS-Verfahren) sowie Protein-basierte Analyseverfahren
(MALDI-TOF und LC-MSn) zur Bestimmung der Krustentierspezies und potenziell
allergener Proteine entwickelt werden, um eine schnelle und effektive Überprüfung
von Rohwaren und verarbeiteten Produkten durch die Handelsunternehmen
(Eigenkontrolle) und Untersuchungsämter (amtliche Kontrolle) zu ermöglichen, so
dass sichere, qualitativ hochwertige und nachhaltig erzeugte Krustentiererzeugnisse
garantiert werden können.
Verbundprojekt: SimPlan AG 191.698,63 Programm zur Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die systematische Reduzierung des
Ökonomisch Innovationsförderung Aufwandes an Zeit, Personal, Energie und Stoffen für immer häufiger werdende
bewertetes und des Rüstvorgängen durch technische, produktionsorganisatorische,
simulationsgestü Bundesministeriums betriebswirtschaftliche und personelle Optimierung insbesondere am Beispiel der
tztes für Ernährung und fleisch-, fisch- und gemüseverarbeitenden Industrie. Im Fokus stehen
Vorgehensmodel Landwirtschaft wissenschaftlich fundierte Methoden und Strategien zur permanenten Reduzierung
l für die von Rüstverlusten. Projektziel ist, die nicht nur einmalig sondern - aufgrund der
Reduzierung von wettbewerbsbedingt ständigen Veränderung der Produktionsprozesse - immer
Verlusten bei wieder erforderlichen Rüstzeitanalysen selbst effektiver und insbesondere
Rüst- und aussagesicherer zu gestalten. Die im Ergebnis der industriellen Forschung am
Reinigungsproze Beispiel von Tiefkühlkost erzeugenden Anlagen zu generierenden Methoden und
ssen von Strategien müssen deshalb in innovative, simulationsgestützte Werkzeuge
Herstell- und implementierbar sein. Diese Werkzeuge sollen in innovativer Weise logistische,
Verpackungsanla energetische und betriebswirtschaftliche Aspekte in die Bewertung einbeziehen.
gen für
Lebensmittel
(VoReVe) -
Teilprojekt 1
Verbundprojekt: Hochschule 164.806,05 Programm zur Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die systematische Reduzierung des
Ökonomisch Hannover Innovationsförderung Aufwandes an Zeit, Personal, Energie und Stoffen für immer häufiger werdende
bewertetes und des Rüstvorgängen durch technische, produktionsorganisatorische,
simulationsgestü Bundesministeriums betriebswirtschaftliche und personelle Optimierung insbesondere am Beispiel der
tztes für Ernährung und fleisch-, fisch- und gemüseverarbeitenden Industrie. Im Fokus stehen
Vorgehensmodel Landwirtschaft wissenschaftlich fundierte Methoden und Strategien zur permanenten Reduzierung
l für die von Rüstverlusten. Projektziel ist, die nicht nur einmalig sondern - aufgrund der
Reduzierung von wettbewerbsbedingt ständigen Veränderung der Produktionsprozesse - immer
Verlusten bei wieder erforderlichen Rüstzeitanalysen selbst effektiver und insbesondere
Rüst- und aussagesicherer zu gestalten. Die im Ergebnis der industriellen Forschung am
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 79 – Drucksache 19/8901Reinigungsproze Beispiel von Tiefkühlkost erzeugenden Anlagen zu generierenden Methoden und
ssen von Strategien müssen deshalb in innovative, simulationsgestützte Werkzeuge
Herstell- und implementierbar sein. Diese Werkzeuge sollen in innovativer Weise logistische,
Verpackungsanla energetische und betriebswirtschaftliche Aspekte in die Bewertung einbeziehen.
gen für
Lebensmittel
(VoReVe) -
Teilprojekt 2
Verbundprojekt: Frozen Fish 40.507,65 Programm zur Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die systematische Reduzierung des
Ökonomisch International Innovationsförderung Aufwandes an Zeit, Personal, Energie und Stoffen für immer häufiger werdende
bewertetes und GmbH des Rüstvorgängen durch technische, produktionsorganisatorische,
simulationsgestü Bundesministeriums betriebswirtschaftliche und personelle Optimierung insbesondere am Beispiel der
tztes für Ernährung und fleisch-, fisch- und gemüseverarbeitenden Industrie. Im Fokus stehen
Vorgehensmodel Landwirtschaft wissenschaftlich fundierte Methoden und Strategien zur permanenten Reduzierung
l für die von Rüstverlusten. Projektziel ist, die nicht nur einmalig sondern - aufgrund der
Reduzierung von wettbewerbsbedingt ständigen Veränderung der Produktionsprozesse - immer
Verlusten bei wieder erforderlichen Rüstzeitanalysen selbst effektiver und insbesondere
Rüst- und aussagesicherer zu gestalten. Die im Ergebnis der industriellen Forschung am
Reinigungsproze Beispiel von Tiefkühlkost erzeugenden Anlagen zu generierenden Methoden und
ssen von Strategien müssen deshalb in innovative, simulationsgestützte Werkzeuge
Herstell- und implementierbar sein. Diese Werkzeuge sollen in innovativer Weise logistische,
Verpackungsanla energetische und betriebswirtschaftliche Aspekte in die Bewertung einbeziehen.
gen für
Lebensmittel
(VoReVe) -
Teilprojekt 3
Verbundprojekt: FRoSTA 40.083,75 Programm zur Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die systematische Reduzierung des
Ökonomisch Aktiengesellscha Innovationsförderung Aufwandes an Zeit, Personal, Energie und Stoffen für immer häufiger werdende
bewertetes und ft des Rüstvorgängen durch technische, produktionsorganisatorische,
simulationsgestü Bundesministeriums betriebswirtschaftliche und personelle Optimierung insbesondere am Beispiel der
tztes für Ernährung und fleisch-, fisch- und gemüseverarbeitenden Industrie. Im Fokus stehen
Vorgehensmodel Landwirtschaft wissenschaftlich fundierte Methoden und Strategien zur permanenten Reduzierung
l für die von Rüstverlusten. Projektziel ist, die nicht nur einmalig sondern - aufgrund der
Reduzierung von wettbewerbsbedingt ständigen Veränderung der Produktionsprozesse - immer
Verlusten bei wieder erforderlichen Rüstzeitanalysen selbst effektiver und insbesondere
Rüst- und aussagesicherer zu gestalten. Die im Ergebnis der industriellen Forschung am
Reinigungsproze Beispiel von Tiefkühlkost erzeugenden Anlagen zu generierenden Methoden und
ssen von Strategien müssen deshalb in innovative, simulationsgestützte Werkzeuge
Herstell- und implementierbar sein. Diese Werkzeuge sollen in innovativer Weise logistische,
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken,
www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim,
www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333
Verpackungsanla energetische und betriebswirtschaftliche Aspekte in die Bewertung einbeziehen.
gen für
Lebensmittel
(VoReVe) -
Teilprojekt 4
Erfassung und Zoologische 50.000,00 Erhebungen Als Renken, Felchen oder Maränen (Coregonus spp.) wird eine Gruppe von
Dokumentation Staatssammlung Fischarten mit einer unübersehbaren genetischen Vielfalt bezeichnet. Die
der genetischen München Diskussion über ihre systematische Einteilung wird seit langem kontrovers geführt,
Vielfalt gelangte aber bislang nie zu einem abschließenden Ergebnis. Doch ohne die
deutscher Klärung der geographischen Herkünfte, die sich möglicherweise in den Genpools
Coregonenbestä der ehemals fremdbesetzten Populationen im süddeutschen Raum manifestieren,
nde (Coregonus ist eine evidenzbasierte Erhaltung und Nutzung autochthoner genetischer
spp.) Ressourcen nicht möglich. Die Frage der Systematik und Taxonomie, d.h. wie die
eigenen und fremden Populationen mit wissenschaftlichen Artnamen belegt
werden, spielt für die Bewirtschaftung der Coregonenseen zwar nur eine formale
Rolle, ist aber für die Kommunikation der Managementbelange dennoch von
erheblicher Wichtigkeit. Möglicherweise gibt es in Süddeutschland Coregenonen-
Populationen, die auf Fremdbesatz zurückgeführt werden können, bzw. die
genomische Anteile allochthoner Populationen aufweisen. Diese Populationen
wären anders zu managen als autochtone Populationen. Das geplante
Erhebungsprojekt soll zur Klärung dieses schon sehr lange und teilweise kontrovers
diskutierten Sachverhaltes beitragen und Basiswissen für eine nachhaltige
Bewirtschaftung der Renkenpopulationen liefern.
27.174.078,82]