[D eutscher Bundestag Drucksache 19/11473
19. Wahlperiode 10.07.2019
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink,
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Kordula Schulz-Asche, weiterer Abgeordneter und
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 19/11058 –
Sektorenübergreifende Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Immer mehr Menschen benötigen aufgrund einer psychischen Krise oder einer
schweren psychischen Störung Hilfe und Therapie. Das wirkt sich auch im
Berufsleben aus: Psychische Erkrankungen gehören mit zu den häufigsten
Ursachen für betriebliche Fehlzeiten und führen zu deutlich längeren
Krankschreibungen als körperliche Krankheiten. Außerdem sind psychische Erkrankungen
die Hauptursache für den Bezug von Erwerbsminderungsrenten. Damit
verbunden ist ein besonders hohes Armutsrisiko für psychisch erkrankte Menschen.
Psychische Erkrankungen werden trotz ihrer Häufigkeit oft zu spät erkannt und
unzureichend behandelt.
Um möglichst frühzeitig Hilfe zu bekommen und damit stationäre Aufenthalte
vermieden werden können, braucht es nach Ansicht der fragestellenden Fraktion
vor allem ausreichend ambulante Therapieplätze und Angebote der ambulanten
Krisenintervention. Schwer oder chronisch psychisch erkrankte Menschen
benötigen dagegen häufig Versorgungsansätze, die alle Lebensbereiche abdecken:
Wohnen in Gemeinschaft oder allein, soziale Teilhabe, Beschäftigung, Hilfen
bei der Bewältigung von Krisen und stationäre psychiatrische und
psychotherapeutische Versorgung. Für die Versorgung von Menschen mit komplexen
Behandlungsbedarf kommt es nach Ansicht der fragestellenden Fraktion daher
besonders auf die enge Zusammenarbeit zwischen den Sektoren und
Berufsgruppen an.
Laut aktuellem Gutachten des Sachverständigenrats für die Begutachtung der
Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) machen sich die Sektorengrenzen bei
der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen besonders negativ
bemerkbar. Vor allem die langen Wartezeiten im ambulanten Bereich auf einen
Therapieplatz würden dafür sorgen, dass für viele Betroffene letztendlich der Weg in
stationäre Einrichtungen führt. Eine zügige Behandlung zur Vermeidung einer
Chronifizierung oder eine nahtlose ambulante Anschlussbehandlung nach
einem stationären Aufenthalt seien laut Gutachter keine Selbstverständlichkeit
(vgl. SVR: Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung, 2018 www.
svr-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Gutachten/2018/SVR-Gutachten_2018_
WEBSEITE.pdf).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 8. Juli 2019
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
V o r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Deutschland verfügt über ein umfassendes psychiatrisch-psychotherapeutisches
Hilfesystem auf einem – auch im internationalen Vergleich – quantitativ und
qualitativ sehr hohen Niveau. Es besteht ein flächendeckendes therapeutisch und
rehabilitativ ausgerichtetes System vielfältiger Hilfsangebote auf stationärer,
teilstationärer und ambulanter Ebene. Jede Person, die wegen psychischer
Erkrankung Hilfe benötigt, kann diese zu Lasten der gesetzlichen Sozialversicherung in
Anspruch nehmen. Aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz und
der verbesserten Diagnostik psychischer Erkrankungen nutzen auch immer mehr
Menschen entsprechende Versorgungsmöglichkeiten.
Um die hohe Qualität der Versorgung für die Zukunft zu sichern und
weiterzuentwickeln, ist insbesondere eine bessere Verzahnung und Koordinierung der
Hilfsangebote notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt auch der
Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) in seinem
Gutachten „Bedarfsgerechte Steuerung der Gesundheitsversorgung“ aus dem
Jahr 2018. Die Gesundheitsreformgesetze in den letzten Jahren haben die
Rahmenbedingungen für eine Stärkung der sektorenübergreifenden Versorgung
bereits wesentlich verbessert. Zu nennen sind hier beispielhaft Verträge der
Besonderen Versorgung nach § 140a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V)
zur koordinierten und disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen
stationären und ambulanten Leistungserbringern oder Modellvorhaben nach § 64b
SGB V, die auf eine sektorenübergreifende Leistungserbringung abzielen. Mit
dem im Jahr 2017 in Kraft getretenen „Gesetz zur Weiterentwicklung der
Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“
wurde zudem stationären Einrichtungen die Möglichkeit eröffnet, eine
stationsäquivalente psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld der Patienten zu
erbringen. Die vorgenannten gesetzgeberischen Maßnahmen zielen auch darauf
ab, den Grundsatz „ambulant vor stationär“ in Zukunft noch besser umzusetzen.
Um eine Standortbestimmung zur Versorgung psychisch erkrankter Menschen
vorzunehmen, sich über mögliche Entwicklungsbedarfe zu verständigen und auf
dieser Grundlage Empfehlungen zu formulieren, führt das Bundesministerium für
Gesundheit (BMG) in dieser Legislaturperiode mit Vertreterinnen und Vertretern
von Fachverbänden einschließlich der Selbsthilfe sowie weiteren Expertinnen
und Experten einen Dialog zur Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch
erkrankte Menschen durch. Im Rahmen dieses Dialogs werden die Expertinnen und
Experten die Thematik der sektorenübergreifenden Versorgung psychisch
erkrankter Menschen in einem speziellen Dialogforum unter dem Titel
„Personenzentrierte Versorgung – Vernetzung und Kooperation“ behandeln.
1. Wie viele Menschen suchen nach Kenntnis der Bundesregierung jährlich
psychiatrische, psychotherapeutische, psychosoziale und psychosomatische
Hilfeleistungen auf (bitte seit 2010, nach Bundesländern, nach stationär bzw.
ambulant und Fachrichtung der Leistungserbringer aufschlüsseln)?
2. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl an stationären
Aufenthalten von psychisch erkrankten Menschen in psychiatrischen
Krankenhäusern entwickelt (bitte seit 2010 in absoluten bzw. relativen Zahlen
und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Die Fragestellung umfasst das in Deutschland enorm breite Spektrum der
Hilfeleistungen für psychisch erkrankte Menschen. Damit sind insbesondere
Leistungen im Bereich der Behandlung, medizinischen Rehabilitation,
Eingliederungshilfe, Arbeitsförderung, Pflege, Krisenhilfen, Beratung angesprochen.
Anspruchsgrundlage bilden vorrangig die Sozialgesetzbücher II, III, V, VI, VIII, IX,
und XII, daneben aber auch das Recht der Länder, z. B. in Bezug auf den
öffentlichen Gesundheitsdienst sowie kommunale Leistungen im Rahmen der
allgemeinen Daseinsvorsorge. Die Dokumentationen in den vielen unterschiedlichen
Bereichen werden – schon aus Gründen des Datenschutzes - nicht personenbezogen
zusammengeführt. Eine übergreifende Darstellung der Anzahl von Menschen, die
Leistungen in Anspruch genommen haben, ist daher nicht möglich.
Zur Anzahl der Patientinnen und Patienten in der psychiatrischen,
psychotherapeutischen, psychosozialen und psychosomatischen ambulanten Versorgung,
liegen der Bundesregierung keine eigenen Informationen vor. Die hierzu von der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung mitgeteilten Daten sind in Anlage 1
enthalten. Datengrundlage sind die bundesweiten, ambulanten vertragsärztlichen
Abrechnungsdaten der Jahre 2010 bis 2018. Dazu wurden Pseudonyme gebildet mit
im jeweiligen Abrechnungszeitraum mindestens einer Leistung aus den
folgenden Kapiteln des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM): 14
(Gebührenordnungspositionen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie), 21
(Psychiatrische und Psychotherapeutische Gebührenordnungspositionen
(Psychiater)), 22 (Gebührenordnungspositionen der Psychosomatischen Medizin und
Psychotherapie (Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)),
23 (Psychotherapeutische Gebührenordnungspositionen (Ärztliche und
psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten) sowie
35 (Leistungen gemäß den Psychotherapie-Richtlinien).
Auf die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung mitgeteilten und in der
Anlage 1 dargestellten Beschränkungen der Datengrundlage wird hingewiesen.
Nach Hinweis der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ergeben die
herangezogenen Abrechnungsdaten lediglich eine grobe Annäherung im Sinne einer
ungefähren Größenordnung zur Anzahl behandelter GKV-Patientinnen und GKV-
Patienten in der psychiatrischen, psychotherapeutischen, psychosozialen und
psychosomatischen ambulanten Versorgung.
Die nachfolgende Darstellung gibt eine Übersicht über die Entwicklung der
Fallzahlen in psychiatrischen Fachabteilungen deutscher Krankenhäuser ab 2010. Die
Daten basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamtes und beziehen sich auf
Krankenhäuser insgesamt. Die aktuellsten Daten liegen für das Jahr 2017 vor.
Tabelle 1: Fallzahlen in psychiatrischen Fachabteilungen, angepasste Darstellung
Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass eine bundesweite Befragung, die das
Robert Koch-Institut im Rahmen des bevölkerungsbezogenen
Gesundheitsmonitorings 2014/2015 durchgeführt hat, ergab, dass 11,3 Prozent der befragten
Frauen und 8,1 Prozent der befragten Männer innerhalb eines Jahres
psychotherapeutische oder psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen haben. Nach
Bundesländern und Sektoren differenzierte Daten liegen der Bundesregierung dazu
nicht vor.
Ferner wird in Bezug auf die Behandlungsleistungen auf die Antworten zu den
Fragen 2 bis 8, 16 bis 20 und 31 bis 34 verwiesen.
3. In wie vielen Fällen kommt es nach Kenntnis der Bundesregierung nach
einem stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung zu
wiederholten stationären Aufenthalten (bitte seit 2010 und nach Bundesländer
aufschlüsseln)?
Nach Angaben des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen unter
Verwendung von Daten nach § 21 des Krankenhausentgeltgesetzes (KHEntgG) lag im
Jahr 2016 die Quote für voll- und teilstationäre Wiederaufnahmen nach einem
vorausgegangenen vollstationären Basisaufenthalt im Entgeltbereich der
Psychiatrie für Deutschland insgesamt z. B. innerhalb von sieben Tagen bei 7,3 Prozent
und innerhalb von 30 Tagen und bei 14,7 Prozent. Weitere Daten sowie
Aufschlüsselungen nach Bundesländern sind der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen.
Tabelle 2: voll- bzw. teilstationäre Wiederaufnahme innerhalb von X Tagen
1 3 5 7 12 21 30 60 90 120
Tag Tagen Tagen Tagen Tagen Tagen Tagen Tagen Tagen Tagen
Baden-Württemberg 5,0% 6,6% 7,5% 8,2% 9,3% 11,4% 15,1% 24,9% 33,3% 40,8%
Bayern 3,8% 4,8% 5,6% 6,3% 7,4% 9,4% 12,8% 21,6% 28,8% 35,5%
Berlin 7,0% 8,1% 8,7% 9,6% 11,1% 13,7% 18,8% 30,2% 39,9% 49,1%
Brandenburg 4,0% 5,1% 6,0% 6,7% 7,8% 10,2% 14,6% 25,1% 33,9% 42,2%
Bremen 8,2% 9,4% 10,2% 11,0% 12,0% 14,5% 19,2% 31,0% 42,1% 52,1%
Hamburg 4,4% 5,7% 6,8% 7,9% 9,4% 12,2% 17,3% 29,4% 39,6% 49,5%
Hessen 4,7% 6,4% 7,3% 8,0% 9,2% 11,3% 15,0% 24,4% 32,9% 40,6%
Mecklenburg-Vorpommern 6,1% 7,9% 9,2% 10,0% 11,1% 12,9% 17,0% 27,3% 36,2% 44,8%
Niedersachsen 4,3% 5,4% 6,2% 7,0% 8,1% 10,3% 14,5% 25,0% 34,5% 43,0%
Nordrhein-Westfalen 4,2% 5,3% 6,0% 6,7% 7,9% 10,2% 14,7% 25,8% 35,6% 44,7%
Rheinland-Pfalz 2,7% 3,4% 4,1% 4,8% 5,8% 7,6% 11,3% 19,8% 26,8% 33,2%
Saarland 8,4% 11,3% 12,5% 13,3% 14,5% 16,5% 19,6% 28,4% 35,8% 42,5%
Sachsen 5,7% 6,7% 7,5% 8,2% 9,3% 11,3% 14,7% 23,3% 31,0% 38,0%
Sachsen-Anhalt 4,1% 5,7% 6,9% 7,8% 9,0% 11,1% 14,7% 23,5% 31,5% 38,4%
Schleswig-Holstein 3,9% 5,1% 6,1% 7,1% 8,7% 11,6% 15,9% 27,4% 37,8% 47,2%
Thüringen 4,9% 5,8% 6,5% 7,2% 8,2% 10,0% 13,6% 22,9% 30,6% 37,8%
Gesamtergebnis 4,6% 5,8% 6,6% 7,3% 8,5% 10,7% 14,7% 24,8% 33,5% 41,5%
Ergänzende Hinweise: Auswertung nur für GKV-Patienten, keine Patienten anderer Kostenträger z. B. PKV. Alle Fälle im Entgeltbereich
Psychiatrie nach Fallzusammenführung gemäß PEPPV. Nur Fälle mit Entlassungsdatum 1. Halbjahr, Quelle: InEK, Daten nach § 21
KHEntgG, Datenjahr 2016
4. In wie vielen Fällen kommt es nach Kenntnis der Bundesregierung zu
Versorgungsabbrüchen, da im Anschluss an den stationären Aufenthalt nicht
ausreichend ambulante Therapieplätze zur Verfügung stehen?
5. Welche Gründe sind der Bundesregierung darüber hinaus bekannt, wieso es
im Anschluss an stationäre Aufenthalte zu Versorgungsabbrüchen kommt?
Die Fragen 4 und 5 werden aufgrund des bestehenden Sachzusammenhangs
zusammen beantwortet.
Der Bundesregierung liegen dazu keine Erkenntnisse vor.
6. Wie lange ist nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittliche
Verweildauer in stationären Einrichtungen aufgrund von psychischen
Erkrankungen (bitte seit 2010 und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Entwicklung der Verweildauer in einzelnen psychiatrischen Fachabteilungen
ab dem Jahr 2010 kann nachfolgender Darstellung entnommen werden. Die
Daten basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamtes und beziehen sich auf
Krankenhäuser insgesamt. Die aktuellsten Daten liegen für das Jahr 2017 vor.
Tabelle 3: Verweildauer in Tagen, aufgeschlüsselt nach psychiatrischen Fachabteilungen, angepasste Darstellung
7. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl an Betten, die
für die stationäre Versorgung von psychischen Erkrankungen zur Verfügung
stehen (bitte seit 2010 in absoluten bzw. relativen Zahlen, nach
psychiatrischen und psychosomatischen sowie akut-stationären und rehabilitativen
Angeboten und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die absoluten und (bezogen auf die Gesamt-Bettenanzahl in deutschen
Krankenhäusern) relativen Zahlen von Betten in psychiatrischen Fachabteilungen
deutscher Krankenhäuser ab dem Jahr 2010 kann nachfolgender Darstellung
entnommen werden. Die Daten basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamtes und
beziehen sich, wenn nicht anders ausgewiesen, auf Krankenhäuser insgesamt. Die
aktuellsten Daten liegen für das Jahr 2017 vor.
Tabelle 4: absolute Bettenanzahl in psychiatrischen Fachabteilungen zusammen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 66.795 67.942 68.869 70.053 71.215 72.037 73.008 73.944
Baden-Württemberg 8.612 8.731 8.873 8.987 9.188 9.311 9.455 9.558
Bayern 10.648 10.875 11.088 11.433 11.706 11.962 12.230 12.440
Berlin 2.487 2.521 2.571 2.597 2.635 2.596 2.606 2.609
Brandenburg 1.947 1.932 2.010 2.002 2.087 2.093 2.202 2.255
Bremen 655 645 666 652 646 663 788 658
Hamburg 1.487 1.541 1.611 1.631 1.651 1.666 1.753 1.781
Hessen 4.811 4.902 5.071 5.290 5.359 5.422 5.436 5.713
Mecklenburg-Vorpommern 1.282 1.294 1.337 1.351 1.372 1.411 1.406 1.428
Niedersachsen 5.748 5.887 6.017 6.314 6.483 6.700 6.815 6.968
Nordrhein-Westfalen 15.226 15.361 15.373 15.277 15.331 15.394 15.464 15.617
Rheinland-Pfalz 2.977 3.096 3.113 3.132 3.150 3.192 3.201 3.212
Saarland 648 678 713 732 767 779 779 784
Sachsen 3.350 3.345 3.372 3.483 3.518 3.526 3.549 3.574
Sachsen-Anhalt 2.086 2.098 2.038 2.113 2.154 2.149 2.179 2.206
Schleswig-Holstein 2.990 3.128 3.047 3.022 3.131 3.104 3.048 3.019
Thüringen 1.841 1.908 1.969 2.037 2.037 2.069 2.097 2.122
Tabelle 5: relativer Anteil von Betten in psychiatrischen Fachabteilungen zusammen an Gesamt-Bettenanzahl
deutscher Krankenhäusern (in Prozent), eigene Berechnungen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 13,29 13,53 13,73 13,99 14,22 14,43 14,64 14,87
Baden-Württemberg 14,84 15,34 15,66 15,84 16,24 16,58 16,90 17,14
Bayern 14,05 14,34 14,60 15,11 15,42 15,74 16,07 16,31
Berlin 12,57 12,67 12,77 12,94 13,16 13,00 12,95 12,80
Brandenburg 12,77 12,68 13,16 13,18 13,65 13,68 14,40 14,68
Bremen 12,54 12,56 12,96 12,76 12,58 13,07 15,20 13,12
Hamburg 12,50 12,77 13,28 13,41 13,56 13,43 13,97 14,21
Hessen 13,42 13,64 14,00 14,63 14,83 15,01 15,03 15,68
Mecklenburg-Vorpommern 12,26 12,47 12,87 13,01 13,15 13,49 13,66 13,88
Niedersachsen 13,69 13,95 14,30 14,93 15,35 15,89 16,25 16,59
Nordrhein-Westfalen 12,50 12,64 12,71 12,70 12,75 12,84 12,92 13,18
Rheinland-Pfalz 11,70 12,20 12,27 12,35 12,39 12,63 12,68 12,90
Saarland 9,90 10,51 11,03 11,43 11,88 12,12 12,00 12,07
Sachsen 12,70 12,64 12,88 13,22 13,50 13,65 13,70 13,82
Sachsen-Anhalt 12,62 12,80 12,51 12,94 13,27 13,37 13,71 14,00
Schleswig-Holstein 18,99 19,56 19,08 18,92 19,38 19,22 18,99 19,09
Thüringen 11,46 11,78 12,14 12,55 12,59 12,92 13,22 13,46
Tabelle 6: absolute Bettenanzahl in Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 54.035 53.932 53.949 54.433 54.988 55.450 55.976 56.223
Baden-Württemberg 6.929 6.912 6.822 6.855 7.014 7.089 7.163 7.144
Bayern 6.776 6.641 6.653 6.707 6.855 6.916 7.044 7.159
Berlin 2.169 2.203 2.196 2.210 2.207 2.176 2.202 2.230
Brandenburg 1.736 1.721 1.799 1.791 1.842 1.848 1.816 1.798
Bremen 612 602 586 584 578 583 708 578
Hamburg 1.248 1.270 1.309 1.321 1.336 1.343 1.412 1.438
Hessen 3.916 3.910 3.869 3.944 3.964 3.987 3.989 4.116
Mecklenburg-Vorpommern 1.050 1.062 1.098 1.109 1.106 1.169 1.138 1.161
Niedersachsen 4.689 4.738 4.762 4.934 4.998 5.125 5.211 5.224
Nordrhein-Westfalen 13.554 13.634 13.624 13.551 13.585 13.687 13.760 13.830
Rheinland-Pfalz 2.493 2.535 2.529 2.528 2.547 2.581 2.581 2.569
Saarland 594 602 610 615 621 618 610 610
Sachsen 2.791 2.786 2.809 2.901 2.908 2.901 2.927 2.957
Sachsen-Anhalt 1.562 1.575 1.538 1.604 1.596 1.601 1.627 1.645
Schleswig-Holstein 2.373 2.136 2.087 2.074 2.128 2.103 2.041 1.993
Thüringen 1.543 1.605 1.658 1.705 1.703 1.723 1.747 1.771
Tabelle 7: relativer Anteil von Betten in Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychotherapie an Gesamt-
Bettenanzahl deutscher Krankenhäuser (in Prozent), eigene Berechnungen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 10,75 10,74 10,76 10,87 10,98 11,10 11,22 11,31
Baden-Württemberg 11,94 12,15 12,04 12,08 12,40 12,62 12,80 12,81
Bayern 8,94 8,76 8,76 8,86 9,03 9,10 9,25 9,39
Berlin 10,96 11,07 10,91 11,01 11,02 10,89 10,94 10,94
Brandenburg 11,39 11,29 11,78 11,79 12,05 12,07 11,88 11,70
Bremen 11,72 11,73 11,40 11,43 11,25 11,49 13,66 11,52
Hamburg 10,49 10,52 10,79 10,86 10,97 10,82 11,25 11,47
Hessen 10,93 10,88 10,68 10,91 10,97 11,04 11,03 11,30
Mecklenburg-Vorpommern 10,04 10,24 10,57 10,68 10,60 11,18 11,06 11,29
Niedersachsen 11,17 11,23 11,32 11,66 11,83 12,15 12,42 12,44
Nordrhein-Westfalen 11,13 11,22 11,26 11,27 11,30 11,42 11,50 11,67
Rheinland-Pfalz 9,80 9,99 9,97 9,97 10,02 10,21 10,22 10,32
Saarland 9,07 9,33 9,44 9,60 9,62 9,62 9,40 9,39
Sachsen 10,58 10,53 10,73 11,01 11,16 11,23 11,30 11,43
Sachsen-Anhalt 9,45 9,61 9,44 9,82 9,83 9,96 10,24 10,44
Schleswig-Holstein 15,07 13,36 13,07 12,99 13,17 13,02 12,71 12,60
Thüringen 9,61 9,91 10,22 10,50 10,53 10,76 11,01 11,23
Tabelle 8: absolute Bettenanzahl in Fachabteilungen für Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 5.460 5.647 5.825 5.941 6.065 6.148 6.175 6.311
Baden-Württemberg 567 584 598 599 607 630 648 658
Bayern 519 549 568 623 661 667 664 704
Berlin 165 165 187 200 205 197 193 195
Brandenburg 211 211 211 211 245 245 242 244
Bremen 43 43 50 50 50 50 50 50
Hamburg 127 132 140 148 153 159 177 179
Hessen 460 474 520 526 543 549 510 529
Mecklenburg-Vorpommern 174 174 181 184 183 184 185 184
Niedersachsen 622 634 646 655 668 690 692 721
Nordrhein-Westfalen 1.118 1.169 1.189 1.160 1.160 1.171 1.195 1.206
Rheinland-Pfalz 200 250 270 270 263 264 273 273
Saarland 46 46 45 49 48 51 51 56
Sachsen 361 361 365 382 405 405 401 396
Sachsen-Anhalt 333 331 323 331 333 333 337 343
Schleswig-Holstein 249 254 254 254 256 256 256 271
Thüringen 265 270 278 299 285 297 301 302
Tabelle 9: relativer Anteil von Betten in Fachabteilungen für Kinder-/Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an
Gesamt-Bettenanzahl deutscher Krankenhäuser (in Prozent), eigene Berechnungen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 1,09 1,12 1,16 1,19 1,21 1,23 1,24 1,27
Baden-Württemberg 0,98 1,03 1,06 1,06 1,07 1,12 1,16 1,18
Bayern 0,68 0,72 0,75 0,82 0,87 0,88 0,87 0,92
Berlin 0,83 0,83 0,93 1,00 1,02 0,99 0,96 0,96
Brandenburg 1,38 1,38 1,38 1,39 1,60 1,60 1,58 1,59
Bremen 0,82 0,84 0,97 0,98 0,97 0,99 0,96 1,00
Hamburg 1,07 1,09 1,15 1,22 1,26 1,28 1,41 1,43
Hessen 1,28 1,32 1,44 1,45 1,50 1,52 1,41 1,45
Mecklenburg-Vorpommern 1,66 1,68 1,74 1,77 1,75 1,76 1,80 1,79
Niedersachsen 1,48 1,50 1,54 1,55 1,58 1,64 1,65 1,72
Nordrhein-Westfalen 0,92 0,96 0,98 0,96 0,96 0,98 1,00 1,02
Rheinland-Pfalz 0,79 0,99 1,06 1,06 1,03 1,04 1,08 1,10
Saarland 0,70 0,71 0,70 0,77 0,74 0,79 0,79 0,86
Sachsen 1,37 1,36 1,39 1,45 1,55 1,57 1,55 1,53
Sachsen-Anhalt 2,01 2,02 1,98 2,03 2,05 2,07 2,12 2,18
Schleswig-Holstein 1,58 1,59 1,59 1,59 1,58 1,59 1,59 1,71
Thüringen 1,65 1,67 1,71 1,84 1,76 1,85 1,90 1,92
Tabelle 10: absolute Bettenanzahl in Fachabteilungen für Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatik
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 7.300 8.363 9.095 9.679 10.162 10.439 10.857 11.410
Baden-Württemberg 1.116 1.235 1.453 1.533 1.567 1.592 1.644 1.756
Bayern 3.353 3.685 3.867 4.103 4.190 4.379 4.522 4.577
Berlin 153 153 188 187 223 223 211 184
Brandenburg 144 213
Bremen 30 18 18 30 30 30
Hamburg 112 139 162 162 162 164 164 164
Hessen 435 518 682 820 852 886 937 1.068
Mecklenburg-Vorpommern 58 58 58 58 83 58 83 83
Niedersachsen 437 515 609 725 817 885 912 1.023
Nordrhein-Westfalen 554 558 560 566 586 536 509 581
Rheinland-Pfalz 284 311 314 334 340 347 347 370
Saarland 8 30 58 68 98 110 118 118
Sachsen 198 198 198 200 205 220 221 221
Sachsen-Anhalt 191 192 177 178 225 215 215 218
Schleswig-Holstein 368 738 706 694 747 745 751 755
Thüringen 33 33 33 33 49 49 49 49
Tabelle 11: relativer Anteil von Betten in Fachabteilungen für Psychotherapeutische Medizin/Psychosomatik an
Gesamt-Bettenanzahl deutscher Krankenhäuser (in Prozent), eigene Berechnungen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Deutschland 1,45 1,67 1,81 1,93 2,03 2,09 2,18 2,29
Baden-Württemberg 1,92 2,17 2,56 2,70 2,77 2,84 2,94 3,15
Bayern 4,42 4,86 5,09 5,42 5,52 5,76 5,94 6,00
Berlin 0,77 0,77 0,93 0,93 1,11 1,12 1,05 0,90
Brandenburg 0,94 1,39
Bremen 0,58 0,35 0,35 0,59 0,58 0,60
Hamburg 0,94 1,15 1,34 1,33 1,33 1,32 1,31 1,31
Hessen 1,21 1,44 1,88 2,27 2,36 2,45 2,59 2,93
Mecklenburg-Vorpommern 0,55 0,56 0,56 0,56 0,80 0,55 0,81 0,81
Niedersachsen 1,04 1,22 1,45 1,71 1,93 2,10 2,17 2,44
Nordrhein-Westfalen 0,45 0,46 0,46 0,47 0,49 0,45 0,43 0,49
Rheinland-Pfalz 1,12 1,23 1,24 1,32 1,34 1,37 1,37 1,49
Saarland 0,12 0,47 0,90 1,06 1,52 1,71 1,82 1,82
Sachsen 0,75 0,75 0,76 0,76 0,79 0,85 0,85 0,85
Sachsen-Anhalt 1,16 1,17 1,09 1,09 1,39 1,34 1,35 1,38
Schleswig-Holstein 2,34 4,62 4,42 4,35 4,62 4,61 4,68 4,77
Thüringen 0,21 0,20 0,20 0,20 0,30 0,31 0,31 0,31
Tabelle 12: Bettenanzahl in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, angepasste Darstellung
8. Wie viele psychiatrische tagesklinische Plätze stehen nach Kenntnis der
Bundesregierung für die Versorgung von Menschen mit psychischen
Erkrankungen zur Verfügung (bitte seit 2010 nach Bundesländern, sowie
städtischem und ländlichem Raum aufschlüsseln)?
Nach Daten des Statistischen Bundesamtes standen 2017 insgesamt 21 044 tages-
und nachtklinische Behandlungsplätze in den psychiatrischen Fachabteilungen
zur Verfügung. Eine Übersicht über deren Entwicklung ab 2010, aufgeschlüsselt
nach Fachabteilungen und Bundesländern, kann nachfolgender Darstellung
entnommen werden. Differenzierte Daten für tages- und nachtklinische
Behandlungsplätze liegen der Bundesregierung nicht vor. Eine Unterscheidung zwischen
städtischem und ländlichem Raum ist mit vorliegendem Datenmaterial nicht
möglich.
Tabelle 13: Tages- und nachtklinische Behandlungsplätze in psychiatrischen Fachabteilungen zusammen,
angepasste Darstellung
9. Welche integrierten und sektorenübergreifenden Versorgungsmodelle sind
der Bundesregierung bekannt?
Modelle der integrierten oder sektorenübergreifenden Versorgung können auf
unterschiedlichen Rechtsgrundlagen durchgeführt werden. Eine zentrale Erfassung
dieser Versorgungsmodelle erfolgt nicht. Vollständige Informationen zur Zahl
und zum Inhalt dieser Versorgungsmodelle liegen der Bundesregierung daher
nicht vor. Laut dem gemeinsamen Bericht zur Einführung eines pauschalierenden
Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen gemäß
§ 17d Absatz 4 Satz 8 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) der
Vertragsparteien auf Bundesebene (GKV-Spitzenverband, Verband der Privaten
Krankenversicherung, Deutsche Krankenhausgesellschaft) gab es mit Stand zum
14. Januar 2019 21 Modellvorhaben zur Versorgung psychisch kranker Menschen
nach § 64b SGB V.
10. a) In wie vielen Einrichtungen wird nach Kenntnis der Bundesregierung die
stationsäquivalente Behandlung gemäß § 115d des Fünften Buches
Sozialgesetzbuch (SGB V) umgesetzt (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Leistungen im Rahmen der stationsäquivalenten Behandlung konnten erstmals im
Jahr 2018 abgerechnet werden. Laut dem in der Antwort zu Frage 9 erwähnten
gemeinsamen Bericht zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems
für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen haben im Jahr 2018
13 Krankenhäuser Leistungen der stationsäquivalenten psychiatrischen
Behandlung erbracht und abgerechnet. Eine Aufschlüsselung nach Bundesländern liegt
der Bundesregierung nicht vor.
b) Wie viele Patientinnen und Patienten werden nach Kenntnis der
Bundesregierung bereits durch eine stationsäquivalente Behandlung behandelt
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Anzahl der stationsäquivalenten psychiatrischen Behandlungsfälle für 2018
wird in der GKV-Statistik (KG 2) erst ab Mitte August 2019 vorliegen.
11. a) Wie viele Selektivverträge nach § 140a SGB V gibt es nach Kenntnis der
Bundesregierung (bitte nach Bundesländern und nach
Versorgungsbereich Erwachsene bzw. Kinder und Jugendliche aufschlüsseln)?
b) Wie viele Patientinnen und Patienten werden nach Kenntnis der
Bundesregierung durch Selektivverträge § 140a SGB V behandelt (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
c) Welche Evaluationsergebnisse liegen der Bundesregierung zu den
Selektivverträgen § 140a SGB V vor inzwischen vor?
Grundsätzlich ermöglicht das SGB V Krankenkassen, auf unterschiedlicher
Rechtsgrundlage Vereinbarungen über besondere Versorgungsformen zur
Steigerung der Qualität und Effizienz der medizinischen Versorgung zu treffen. Hierzu
gehört insbesondere § 140a SGB V (Besondere Versorgung). Nach § 140a SGB V
können Krankenkassen mit Leistungserbringern Selektivverträge über eine
besondere Versorgung der Versicherten abschließen. Diese ermöglichen eine
verschiedene Leistungssektoren übergreifende oder interdisziplinäre
fachübergreifende Versorgung. Ärztinnen und Ärzte, Fachärztinnen und Fachärzte,
Krankenhäuser, Vorsorge- und Reha-Kliniken sowie andere zur Versorgung der
Versicherten berechtigten Leistungserbringer können auf diesem Weg kooperieren.
Auch die Pflege kann einbezogen werden.
Über Abschlüsse von Verträgen nach § 140a SGB V oder die Durchführung von
Modellvorhaben entscheiden die Krankenkassen autonom. Das BMG nimmt
hierauf keinen Einfluss. Vielmehr hat der Gesetzgeber mit der Möglichkeit zu
Verträgen zur besonderen Versorgung bewusst ein auch wettbewerblich zu nutzendes
Instrument geschaffen, um Optionen zur Erprobung neuer Wege zur
Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung zu eröffnen. Daher gibt
es auch keine Meldepflicht. Insofern können detaillierte Aussagen über die
Anzahl der Verträge und die Anzahl der teilnehmenden Versicherten nicht getroffen
werden. Krankenkassen sind auch nicht verpflichtet, Verträge zur besonderen
Versorgung zu evaluieren. Es liegt im ureigenen Interesse der Krankenkassen,
nur solche Verträge abzuschließen, die eine Chance auf eine bessere, effizientere
und qualitätsorientierte Versorgung bieten.
12. a) Wie viele Modellvorhaben nach § 64b SGB V gibt es nach Kenntnis der
Bundesregierung derzeit in der Versorgung (bitte nach Bundesländern
und nach Versorgungsbereich Erwachsene bzw. Kinder und Jugendliche
aufschlüsseln)?
b) Wie viele Patientinnen und Patienten werden nach Kenntnis der
Bundesregierung bereits in den Modellvorhaben nach § 64b SGB V behandelt
(bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
c) Welche Evaluationsergebnisse liegen der Bundesregierung zu den
Modellprojekten inzwischen vor?
Mit Stand zum 14. Januar 2019 gibt es nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes
derzeit 21 Modellvorhaben nach § 64 b SGB V. Die nachfolgende Tabelle enthält
eine Übersicht der laufenden Modellvorhaben.
Bundesland Modellvorhaben Ort Behandlungs-bereiche1
Berlin Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin Berlin E
Berlin Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH Berlin E; KJP
Brandenburg Immanuel Klinik Rüdersdorf Rüdersdorf E
Baden-Württemberg Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH Heidenheim E
Baden-Württemberg Universitätsklinikum Tübingen Tübingen KJP
Baden-Württemberg Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim E; KJP
Hessen Klinikum Hanau GmbH Hanau E
Hessen Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH Bad Nauheim E
Hessen Vitos Klinikum Riedstadt gGmbH Riedstadt E; KJP
Niedersachsen Psychiatrische Klinik Lüneburg gGmbH Lüneburg E
Nordrhein-Westfalen St. Marien-Hospital Hamm gGmbH Hamm
Nordrhein-Westfalen LWL-Universitätsklinikum Bochum Bochum E
Nordrhein-Westfalen Rheinische Kliniken Bonn Bonn E; KJP
Sachsen Heinrich-Braun-Klinikum gGmbH Zwickau Zwickau E; KJP
Sachsen Kreiskrankenhaus Rudolf Virchow gGmbH Glauchau E
Schleswig-Holstein Fachkliniken Nordfriesland gGmbH Breklum E
Schleswig-Holstein Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide Heide E
gGmbH
Schleswig-Holstein imland gemeinnützige GmbH Rendsburg E
Schleswig-Holstein Johanniter Krankenhaus Geesthacht Geesthacht E
Schleswig-Holstein Klinikum Itzehoe Itzehoe E
Thüringen Südharz Klinikum Nordhausen gGmbH Nordhausen E; KJP
1 E: Erwachsenenpsychiatrie; KJP: Kinder- und Jugendpsychiatrie
Zu der Frage, wie viele Patientinnen und Patienten bereits in den Modellvorhaben
nach § 64b SGB V behandelt werden (nach Bundesländern aufgeschlüsselt),
liegen der Bundesregierung bisher keine belastbaren Daten vor. Die gesetzliche
Evaluation der Modellvorhaben nach § 65 i. V. m. § 64b SGB V wird durch ein
unabhängiges wissenschaftliches Konsortium bestehend aus der Medizinischen
Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden (Zentrum für Evidenzbasierte
Gesundheitsversorgung sowie Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie), dem Wissenschaftlichen Institut für Gesundheitsökonomie und
Gesundheitssystemforschung in Leipzig sowie dem Institut für Sozialmedizin und
Gesundheitsökonomie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg durchgeführt.
Mit dem gemeinsamen Bericht zur Einführung eines pauschalierenden
Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen gemäß § 17d
Absatz 4 Satz 8 KHG der Vertragsparteien auf Bundesebene wurden der
Bundesregierung erste Evaluationsergebnisse in Form eines Zwischenberichtes der
bundesweit einheitlichen Evaluation der Modellvorhaben vorgelegt. Danach gibt es
bezüglich der Dauer der stationären Aufenthalte auf Basis der bisher vorliegenden
Daten nur vorläufige Aussagen zur Bestätigung der aufgestellten Hypothese einer
verringerten Aufenthaltsdauer in Modellkliniken.
13. a) Wie viele Innovationsfonds-Projekte zu neuen Versorgungsformen
wurden bisher gefördert (bitte nach Bundesländern, Laufzeit und
Zielbeschreibung aufschlüsseln)?
Der Innovationsausschuss hat in den Jahren 2016 bis 2019 bisher 119 Projekte zu
neuen Versorgungsformen zur Förderung ausgewählt. Die durch den
Innovationsfonds geförderten Projekte sind auf der Internetseite des
Innovationsausschusses unter
https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/ dargestellt. Dort werden nach
Fertigstellung auch die jeweiligen Abschlussberichte zu den Projekten
veröffentlicht.
Die Laufzeiten der Projekte betragen zwischen 30 (ein Projekt) und maximal
48 Monaten (29 Projekte), die überwiegende Anzahl der Projekte wird für 36
Monate Laufzeit bewilligt (aktuell 69 Projekte). Einzelne Projekte haben – ggf. auch
nach Laufzeitverlängerungen – Laufzeiten von 33 Monaten (ein Projekt), 39
Monaten (zwei Projekte), 40 Monaten (ein Projekt), 42 Monaten (14 Projekte) bzw.
45 Monaten (zwei Projekte).
Projekte des Innovationsfonds zu neuen Versorgungsformen werden in allen
Bundesländern durchgeführt. Die Konsortialführer kommen aus:
Bundesland Projekte
Baden-Württemberg 13
Bayern 11
Berlin 14
Brandenburg 4
Bremen 1
Hamburg 15
Mecklenburg-Vorpommern 5
Niedersachsen 11
Nordrhein-Westfalen 24
Rheinland-Pfalz 11
Saarland 1
Sachsen 4
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 4
Die Projekte werden in unterschiedlichsten Projektregionen durchgeführt.
Bundesweit, d. h. in allen Bundesländern werden elf Projekte durchgeführt. In
anderen Projekten befinden sich die Projektregionen in:
Bundesland Projekte:
Baden-Württemberg 11 Projekte
Baden-Württemberg, Bayern 1 Projekt
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklen- 1 Projekt
burg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vor- 1 Projekt
pommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen,
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vor- 1 Projekt
pommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein,
Thüringen
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, 1 Projekt
Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sach- 1 Projekt
sen-Anhalt
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thürin- 1 Projekt
gen
Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nieder- 1 Projekt
sachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein
Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, 1 Projekt
Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein
Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nord- 1 Projekt
rhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland 1 Projekt
Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen 1 Projekt
Baden-Württemberg, Hamburg 1 Projekt
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz 1 Projekt
Bayern 9 Projekte
Bayern, Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen 1 Projekt
Bayern, Nordrhein-Westfalen 1 Projekt
Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen 1 Projekt
Berlin 3 Projekte
Berlin, Brandenburg 1 Projekt
Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern 1 Projekt
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen 1 Projekt
Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt 1 Projekt
Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz 1 Projekt
Bundesland Projekte:
Berlin, Nordrhein-Westfalen 1 Projekt
Brandenburg 2 Projekte
Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern 1 Projekt
Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Bremen, Niedersachsen 1 Projekt
Hamburg 2 Projekte
Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Hamburg, Nordrhein-Westfalen 2 Projekte
Hamburg, Schleswig-Holstein 3 Projekte
Hessen 1 Projekt
Hessen, Sachsen 1 Projekt
Hessen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Mecklenburg-Vorpommern 3 Projekte
Niedersachsen 6 Projekte
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein 1 Projekt
Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland 1 Projekt
Niedersachsen, Sachsen 1 Projekt
Nordrhein-Westfalen 19 Projekte
Rheinland-Pfalz 4 Projekte
Rheinland-Pfalz, Saarland 1 Projekt
Saarland 3 Projekte
Sachsen 1 Projekt
Sachsen, Thüringen 1 Projekt
Sachsen-Anhalt 1 Projekt
Schleswig-Holstein 2 Projekte
Aufschlüsselung nach Förderschwerpunkten
Eine Aufschlüsselung und klare Abgrenzung nach Zielbeschreibung der
einzelnen Projekte ist aufgrund der Vielfalt der geförderten Projekte nicht möglich.
Daher wird hier näherungsweise eine Aufschlüsselung nach Förderschwerpunkten
vorgenommen. Die zur Förderung ausgewählten Projekte der neuen
Versorgungsformen verteilen sich auf folgende Förderschwerpunkte:
1. Themenoffener Bereich (keine spezifischen Förderschwerpunkte)
Förderwellen 2016 bis 2018: insgesamt 36 Projekte
2. Themenspezifischer Bereich
Förderwelle 2016
Versorgungsmodelle in strukturschwachen oder ländlichen Gebieten: vier
Projekte
Modellprojekte zur Arzneimitteltherapie sowie Arzneimitteltherapiesicherheit:
vier Projekte
Versorgungsmodelle unter Nutzung von Telemedizin, Telematik und E-
Health: sechs Projekte
Versorgungsmodelle für spezielle Patientengruppen: zehn Projekte, davon
o ältere Menschen: zwei Projekte
o Menschen mit psychischen Erkrankungen: ein Projekt
o pflegebedürftige Menschen: zwei Projekte
o Kinder und Jugendliche: vier Projekte
o Menschen mit seltenen Erkrankungen: ein Projekt
Förderwelle 2017
Modelle mit Delegation und Substitution von Leistungen: vier Projekte
Auf- und Ausbau der geriatrischen Versorgung: vier Projekte
Verbesserung der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und
Förderung der Gesundheitskompetenz: neun Projekte
Versorgungsmodelle für Menschen mit Behinderungen: vier Projekte
Förderwelle 2018
Sozialleistungsträgerübergreifende Versorgungsmodelle: neun Projekte
Krankheitsübergreifende Versorgungsmodelle: ein Projekt
Versorgungsmodelle für spezifische Krankheiten/Krankheitsgruppen: 15
Projekte
Versorgungsmodelle für vulnerable Gruppen: vier Projekte
Versorgungsmodelle mit übergreifender und messbarer Ergebnis- und
Prozessverantwortung: zwei Projekte
Modelle zur Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und -prozessen:
sieben Projekte
Eine weitergehende Analyse der durch den Innovationsfonds geförderten
Projekte, unter anderem zur Zuordnung nach Indikationen, enthält der Bericht der
Prognos AG, der dem Bundestag als Bestanteil des Zwischenberichtes über die
Wissenschaftliche Auswertung der Förderung durch den Innovationsfonds gemäß
§ 92a Absatz 5 SGB V im März 2019 übermittelt wurde (Bundestagsdrucksache
19/8500 vom 27. März 2019). Dort werden von den 81 Projekten der neuen
Versorgungsformen der Förderwellen 2016 bis 2017 acht Projekte (10 Prozent) der
Indikation „Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen“ zugeordnet
(a. a. O. S. 76). Von den 116 Versorgungsforschungsprojekten der Förderwellen
2016 bis 2017 wurden 23 Projekte (20 Prozent) der Indikation „Psychische
Erkrankungen und Verhaltensstörungen“ zugeordnet (a. a. O. S. 77). Die
Auswertung der einbezogenen Versorgungsbereiche zeigt, dass in elf Projekten (9
Prozent) der ausgewerteten 119 Projekte der neuen Versorgungsformen
(Förderwellen 2016 bis 2018, a. a. O. S. 81) und in 16 Projekten (9 Prozent) der
ausgewerteten 171 Versorgungsforschungsprojekte (Förderwellen 2016 bis 2018, a. a. O.
S. 84) die psychotherapeutische Versorgung einbezogen ist.
b) Welche Evaluationsergebnisse liegen der Bundesregierung zu den
Innovationsfonds-Projekten inzwischen vor?
Da bisher kein durch den Innovationsfonds gefördertes Projekt zu neuen
Versorgungsformen abgeschlossen ist, liegen noch keine Evaluationsergebnisse vor. Im
Bereich der Versorgungsforschung ist der Förderzeitraum von vier Projekten
beendet. Für diese Projekte werden gegenwärtig die jeweiligen Abschlussberichte
erstellt. Evaluationsberichte sind in diesem Förderbereich nach den
Förderbedingungen nicht vorzulegen.
14. Sind nach Ansicht der Bundesregierung ausreichend aufsuchende
Hilfeleistungen in der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen etabliert?
Aufsuchende Hilfeleistungen haben eine besondere Bedeutung für eine
lebensweltorientierte Versorgung psychisch kranker Menschen. Sie werden durch
zahlreiche Anbieter und Dienste erbracht, u. a. von niedergelassenen Ärztinnen und
Ärzten und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Psychiatrischen
Institutsambulanzen, ambulanten psychiatrischen Pflegediensten oder auch
spezialisierten Teams des kommunalen Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Um die
Möglichkeiten für aufsuchende Hilfeleistungen noch zu erweitern, wurde die
stationsäquivalente Behandlung als neue Versorgungsmöglichkeit eingeführt. Die
Bundesregierung wird die Auswirkungen dieser neuen Behandlungsform auf das
Versorgungsgeschehen beobachten.
15. Welche Erkenntnisse zieht die Bundesregierung aus bereits vorliegenden
Evaluationen zu den aufgeführten integrierten und sektorenübergreifenden
Versorgungsmodellen, und plant die Bundesregierung eine Etablierung
dieser in der Fläche und in die Regelversorgung?
Zu den Modellvorhaben nach § 64b SGB V liegen bisher erste
Zwischenergebnisse vor (siehe Antwort zu Frage 12). Für die Innovationsfondsprojekte liegen
noch keine Evaluationsberichte vor (siehe Antwort zu Frage 13b). Da
Patientinnen und Patienten möglichst schnell von innovativen Versorgungsansätzen
profitieren sollen, sieht der Entwurf des Gesetzes für eine bessere Versorgung durch
Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung-Gesetz) eine Regelung vor,
mit der erfolgreiche Ansätze aus der Förderung des Innovationsfonds in die
Versorgung überführt werden.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 11 verwiesen.
16. Wie oft wurde nach Kenntnis der Bundesregierung Soziotherapie seit 2010
verordnet (bitte nach ambulant bzw. stationär und Fachrichtung vom
Leistungserbringer sowie nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Nach § 37a Absatz 1 Satz 1 SGB V haben Versicherte, die wegen schwerer
psychischer Erkrankung nicht in der Lage sind, ärztliche oder ärztlich verordnete
Leistungen selbständig in Anspruch zu nehmen, Anspruch auf Soziotherapie,
wenn dadurch Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wird oder wenn
diese geboten, aber nicht ausführbar ist.
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse darüber vor, wie oft die
Soziotherapie nach § 37a SGB V seit 2010 verordnet wurde.
Die Ausgaben für Soziotherapie nach § 37a SGB V haben sich im Zeitraum 2010
bis 2018 wie folgt entwickelt:
Ausgaben für Soziotherapie nach § 37a SGB V 2010-2018 in Millionen Euro
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
3,4 3,2 3,4 3,6 3,7 4,0 5,1 6,1 6,5
Quelle: GKV-Statistik KJ1
17. a) Wie viele Soziotherapeutinnen und Soziotherapeuten gibt es nach
Kenntnis der Bundesregierung (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen dazu keine Erkenntnisse vor.
b) Welche Gründe sind der Bundesregierung bekannt, wieso in vielen
Gebieten keine Soziotherapeutinnen und Soziotherapeuten vorhanden sind
(vgl.
www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=207
526&s=Soziotherapie)?
Das BMG hat eine Evaluation der Soziotherapie in Auftrag gegeben, die die
Aktion Psychisch Kranke im Jahr 2003 durchgeführt hat. Der G-BA hat sich in seiner
Zuständigkeit für die Ausgestaltung der Richtlinie über die Durchführung von
Soziotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Soziotherapie-Richtlinie)
seit 2006 eingehend mit der Versorgungssituation im Hinblick auf die
Soziotherapie beschäftigt. Insbesondere hat er im Jahr 2007 eine Befragung zur
Feststellung der Gründe für die Schwierigkeiten, Soziotherapie in der gesetzlichen
Krankenversicherung anzubieten, durchgeführt. Der Evaluationsbericht mit
Schlussfolgerungen in Bezug auf die Kernthesen der Evaluation und
Handlungsempfehlungen ist unter
www.g-ba.de/richtlinien/24/ abrufbar. Als Gründe für eine
verzögerte Einführung wurden unter anderem Einschränkungen im
Indikationskatalog und zu wenige Zulassungen von Leistungserbringern benannt.
Zur Problemlösung wurde die Soziotherapie-Richtlinie neu gefasst und seither
mehrfach angepasst. So wurde u. a. das Spektrum der Diagnosen und der
Fähigkeitsstörungen, bei denen die Verordnung der Soziotherapie in Betracht kommt,
erweitert und präzisiert. Ebenfalls erweitert wurde die Anzahl an
Therapieeinheiten zur Motivierung der Patienten, um die folgende Soziotherapie zu sichern.
Auch psychiatrische Institutsambulanzen wie auch nichtärztliche
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben nunmehr die Möglichkeit, Soziotherapie
zu verordnen. Zudem können Krankenhäuser ihren Patientinnen und Patienten
bei Entlassung Soziotherapie verordnen.
18. Wie viele Anträge auf Soziotherapie wurden nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 gestellt, und wie viele davon wurden bewilligt bzw.
abgelehnt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
19. Wie viele Patientinnen und Patienten haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 Soziotherapie erhalten (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
20. Für wie lange wird nach Kenntnis der Bundesregierung im Durchschnitt
Soziotherapie für Patientinnen und Patienten verordnet (bitte seit 2010 und
nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 18 bis 20 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Die Soziotherapie ist eine Verordnungsleistung. Allerdings müssen die
Verordnungen, die über die Probestunden hinausgehen, von der Krankenkasse
genehmigt werden. Zu der Zahl der Verordnungen, der behandelten Patientinnen und
Patienten sowie zur durchschnittlichen Dauer der Therapie liegen der
Bundesregierung keine Angaben vor. Bekannt sind die Ausgaben der Krankenkassen (siehe
Antwort zu Frage 16).
21. Wie viele und welche Angebote der medizinischen Rehabilitation für
psychisch erkrankte Menschen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung?
Die Krankenkassen und Träger der Rentenversicherung schließen zur Erfüllung
ihres Versorgungsauftrags in eigener Verantwortung Versorgungsverträge mit
den entsprechenden Leistungserbringern.
Der Bundesregierung liegt keine Übersicht über Anzahl und Inhalt der
abgeschlossenen Versorgungsverträge vor.
22. Wie oft wurde medizinische Rehabilitation nach Kenntnis der
Bundesregierung durch Leistungserbringer seit 2010 verordnet (bitte nach
Bundesländern sowie nach Fachrichtung des Leistungserbringers aufschlüsseln)?
Die Anzahl der durch die gesetzliche Krankenversicherung durchgeführten
Rehabilitationsmaßnahmen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Eine Untergliederung nach der Fachrichtung des Leistungserbringers, der die
jeweiligen Maßnahmen verordnet hat, ist nicht möglich. Eine Unterteilung nach
Bundesländern beinhaltet die amtliche Statistik der gesetzlicher
Krankenversicherung nicht.
Medizinische Rehabilitation
Jahr Fälle
2010 796.122
2011 746.919
2012 769.941
2013 719.927
2014 740.258
2015 741.715
2016 740.545
2017 742.932
Datenquelle: KG5
23. Wie viele psychisch erkrankte Menschen haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 einen Antrag auf medizinische Reha-Leistungen gestellt,
und wie viele wurden davon bewilligt bzw. abgelehnt (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
24. Wie viele psychisch erkrankte Menschen haben seit 2010 nach Kenntnis der
Bundesregierung medizinische Rehabilitation erhalten (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Für 2018 kann die Zahl der Bewilligungen im Bereich der Gesetzlichen
Rentenversicherung aus den Routinestatistiken nicht nach Wohnort (Bundesländer)
differenziert werden.
Ansonsten können Anzahl und Dauer der durchgeführten Leistungen für die Jahre
2010 bis 2017 der Anlage 2 entnommen werden.
Für den Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung liegen der
Bundesregierung keine Erkenntnisse vor.
25. Wie viele und welche Angebote der beruflichen Rehabilitation für psychisch
erkrankte Menschen gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Zur Förderung der beruflichen Rehabilitation stehen träger- und
rechtskreisübergreifend umfangreiche und flexible Förder- und Leistungsangebote zur
Verfügung, deren Inanspruchnahme sich nach dem fachlich und individuell
erforderlichen Bedarf richtet. Darunter befinden sich Einrichtungen für die Rehabilitation
psychisch Kranker (RPK) und Berufliche Trainingszentren (BTZ), deren
Angebote sich gezielt an Menschen mit psychischen Behinderungen richten.
26. Wie viele psychisch erkrankte Menschen haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 einen Antrag auf berufliche Reha-Leistungen gestellt,
und wie viele wurden davon bewilligt bzw. abgelehnt (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
27. Wie viele psychisch erkrankte Menschen haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 berufliche Rehabilitation erhalten (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 26 und 27 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Diagnosen zu Erkrankungen werden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus
Datenschutzgründen nicht erfasst, Daten zu Behinderungsarten nur, soweit die
BA der zuständige Rehabilitationsträger ist. Bei Mehrfachbehinderungen wird
nur die für das Verfahren maßgebliche Behinderung erfasst. Es liegen der
Statistik der BA keine Informationen zur Zahl der Anträge auf berufliche Rehabilitation
vor. Zur Zahl der begonnenen Verfahren (Zugänge) der beruflichen
Rehabilitation bei der BA insgesamt und länderspezifisch wird auf die Tabellen zu Frage 27
in der Anlage 3 verwiesen, die außerdem Angaben zur Förderung von
Rehabilitanden und Rehabilitandinnen enthalten.
Für 2018 kann die Zahl der Bewilligungen im Bereich der Gesetzlichen
Rentenversicherung aus den Routinestatistiken nicht nach Wohnort (Bundesländer)
differenziert werden.
Ansonsten können Anzahl und Dauer der durchgeführten Leistungen für die Jahre
2010 bis 2017 der Anlage 2a entnommen werden.
28. Wie lange nehmen psychisch erkrankte Menschen im Durschnitt berufliche
und medizinische Rehabilitation in Anspruch (bitte seit 2010 und nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Die durchschnittliche Dauer von beendeten beruflichen Rehabilitationsverfahren
bei der BA betrug im Jahr 2018 943 Tage. Bei Menschen mit psychischen
Behinderungen belief sich die Dauer des Rehabilitationsverfahren auf durchschnittlich
1014 Tage. Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 28 in Anlage 3
entnommen werden. Zudem wird auf die Angaben in Anlage 2 verwiesen.
Für 2018 kann die durchschnittliche Dauer von beendeten beruflichen
Rehabilitationsverfahren im Bereich der Gesetzlichen Rentenversicherung aus den
Routinestatistiken nicht nach Wohnort (Bundesländer) differenziert werden.
Ansonsten kann die durchschnittliche Dauer der durchgeführten Leistungen für
die Jahre 2010 bis 2017 der Anlage 2a entnommen werden.
29. Wie viele psychisch erkrankte Menschen, die eine berufliche Rehabilitation
erhalten haben, standen im Anschluss daran wieder im Erwerbsleben (bitte
in absoluten bzw. relativen Zahlen angeben und nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Nach Angaben der Statistik der BA liegt die Eingliederungsquote nach den
aktuell verfügbaren Daten (Austritte von Oktober 2017 bis September 2018) bei
72 Prozent (gemessen wird, ob sechs Monate nach Austritt aus der beruflichen
Rehabilitation eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt). Bei
Menschen mit psychischer Behinderung lag sie bei 60,7 Prozent. Seit 2010 ist die
Eingliederungsquote sowohl insgesamt als auch bei Menschen mit psychischer
Behinderung kontinuierlich angestiegen. Im Einzelnen wird auf die Tabellen zu
Frage 29 in der Anlage 3 verwiesen, die zusätzlich Eingliederungsquoten nach
Teilnahme an Förderungen enthält.
30. Wie bewertet die Bundesregierung die bisherige Verknüpfung zwischen
medizinischer und beruflicher Rehabilitation?
Ist nur die gesetzliche Rentenversicherung für die erforderlichen Leistungen zur
medizinischen Rehabilitation und Teilhabe am Arbeitsleben zuständig, werden
diese nach Möglichkeit aufeinander abgestimmt und verzahnt.
Demgemäß entwickeln die Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation
diagnostische und therapeutische Kompetenz auf dem Feld der beruflichen
Integration und halten beruflich orientierte Basisangebote vor. Bei besonderen
beruflichen Problemlagen der Rehabilitanden wird im Rahmen einer medizinisch-
beruflich orientierten Reha (MBOR) die Erwerbsfähigkeit verbessert bzw.
wiederhergestellt, um den Anforderungen an den alten oder angestrebten Arbeitsplatz
gerecht zu werden (MBOR-Kernangebote, z. B. Arbeitsplatztraining,
Stressbewältigung). Ist abzusehen, dass der Arbeitsplatz trotz dieser Anstrengungen nicht
wieder eingenommen werden kann, wird – bei entsprechender Reha-Prognose –
ein nahtloser Übergang in Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben angestrebt
(z. B. Identifikation des beruflichen Förderbedarfes durch Belastungserprobung).
Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der Leistungen zur medizinischen
Rehabilitation abgeklärt, ob nach deren Beendigung weitere Maßnahmen
erforderlich sind. Insofern enthält der ärztliche Reha-Entlassungsbericht ein Votum für
die stufenweise Wiedereingliederung und für Leistungen zur Teilhabe am
Arbeitsleben. Dabei sind die notwendigen Feststellungen (Erwerbsprognose,
Stufenplan, Checkliste, Zustimmung aller Beteiligten) zur Einleitung und
Durchführung einer stufenweisen Wiedereingliederung bis zum Abschluss der
medizinischen Rehabilitation des Rentenversicherungsträgers zu treffen. Hierzu zählt
auch die Zustimmung des Arbeitgebers, so dass dem Erfordernis der
Verknüpfung zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation im Bereich der
gesetzlichen Rentenversicherung bereits weitestgehend entsprochen wird.
Die BA ist ausschließlich für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zuständig.
Eine Verknüpfung medizinischer und beruflicher Rehabilitation erfolgt daher
über das Teilhabeplanverfahren. Im Teilhabeplanverfahren werden Leistungen
mehrerer Rehabilitationsträger oder mehrerer Leistungsgruppen gemeinsam mit
den Leistungsberechtigten beraten (Teilhabeplankonferenz). Die Entscheidung
über die Rehabilitationsleistungen wird von einem federführenden
Leistungsträger koordiniert, so dass die Leistungen nahtlos ineinander greifen (§ 19 SGB IX).
Die Rehabilitationsträger arbeiten bereits langjährig auf Ebene von
Kooperationen und Projekten mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR)
zusammen. Im Rahmen dieser Kooperationen werden Gemeinsame
Empfehlungen (GE) – wie die GE „Reha-Prozess“ – erarbeitet. Sie bilden die Grundlagen
für die trägerübergreifende Zusammenarbeit und insbesondere auch eine
gemeinsame Teilhabeplanung im Rehabilitationsverfahren.
31. Wie oft wurde nach Kenntnis der Bundesregierung psychiatrische
Krankenpflege durch Leistungserbringer seit 2010 verordnet (bitte nach
Bundesländern und nach Fachrichtung des Leistungserbringers aufschlüsseln)?
Bei der Erfassung der Verordnung wird nicht zwischen psychiatrische
Krankenpflege oder einer anderen Art von Häuslicher Krankenpflege (HKP)
unterschieden.
Die Anzahl der insgesamt verordneten HKP können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden:
Leistungsfälle Häusliche Krankenpflege
Jahr Fälle in Tsd.
2010 3.197,3
2011 3.074,1
2012 2.910,4
2013 2.437,7
2014 2.232,2
2015 2.458,8
2016 2.639,1
2017 2.746,1
Datenquelle: KG2
32. Wie viele Anträge auf psychiatrische Krankenpflege wurden nach Kenntnis
der Bundesregierung seit 2010 gestellt, und wie viele wurden davon
bewilligt bzw. abgelehnt (bitte nach Bundesländern aufschlüsseln)?
33. Wie viele Patientinnen und Patienten haben nach Kenntnis der
Bundesregierung seit 2010 psychiatrische Krankenpflege erhalten (bitte nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
34. Für wie lange wird nach Kenntnis der Bundesregierung im Durchschnitt
psychiatrische Krankenpflege für Patientinnen und Patienten verordnet (bitte
seit 2010 und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Die Fragen 32 bis 34 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Der Bundesregierung liegen keine Zahlen zu den Anträgen, der Patientenanzahl
und der Dauer der Verordnung von psychiatrischer Krankenpflege vor.
35. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Verordnung von
Psychopharmaka seit 2010 entwickelt (bitte nach Bundesländern
aufschlüsseln)?
Laut Arzneiverordnungsreport 2018 sind die Gesamtverordnungen nach
definierten Tagesdosen von Psychopharmaka in den Jahren von 2010 bis 2017 insgesamt
um 20 Prozent gestiegen. In den Indikationsgruppen der Antidepressiva und
Neuroleptika ist in dem genannten Zeitraum das Verordnungsvolumen um 27 bzw.
12,5 Prozent gestiegen. In der Indikationsgruppe der Tranquillantien ist das
Verordnungsvolumen um 29 Prozent gefallen.
Verordnungen von Psychopharmaka 2010-
2017
2000
1500
1000
500
0
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Antidepressiva 1174 1255 1308 1341 1401 1445 1469 1491
Neuroleptika 303 313 315 321 330 338 339 341
Tranquillantien 125 119 111 105 104 99 94 89
Antidepressiva Neuroleptika Tranquillantien
Quelle: Martin J. Lohse, Bruno Müller-Oerlinghausen (2018): Psychopharmaka. In: Schwabe,
Paffrath, Ludwig, Klauber (Hrsg.): Arzneiverordnungsreport 2018. S. 734. Eigene Darstellung.
Zur Entwicklung der Verordnungen von Psychopharmaka, aufgeschlüsselt nach
Bundesländern, liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.
36. Wie lange werden nach Kenntnis der Bundesregierung Psychopharmaka
durchschnittlich von Patientinnen und Patienten eingenommen?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
37. In wie vielen Fällen werden nach Kenntnis der Bundesregierung
Psychopharmaka zusammen mit einer Psychotherapie verordnet, und in wie vielen
Fällen ohne (bitte seit 2010 und nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Erkenntnisse vor.
38. In wie vielen Fällen kommt es nach Kenntnis der Bundesregierung zu einer
ärztlichen Begleitung bei der Reduzierung und des Absetzens von
Psychopharmaka (bitte in absoluten bzw. relativen Zahlen seit 2010 und nach
Bundesländern aufschlüsseln)?
Diesbezügliche Auswertungen sind der Bundesregierung nicht bekannt.
Grundsätzlich ist die eingehende Information der Patientinnen und Patienten über
Wirkungen und Nebenwirkungen von Arzneimitteln Bestandteil jeder ärztlichen
Behandlung. Die damit zusammenhängende Beratung bezieht sich auch auf die
Dosierung. Der Anspruch auf ärztliche Beratung bzw. Begleitung besteht auch dann,
wenn Patientinnen oder Patienten Arzneimittel absetzen möchten.
Mio. DDD
39. Welche Studien existieren nach Kenntnis der Bundesregierung zu den
Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen von Psychopharmaka?
40. Wie bewertet die Bundesregierung die bisherige Studienlage zu den
Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen von Psychopharmaka, und plant sie,
weitere Studien in Auftrag zu geben?
Die Fragen 39 und 40 werden aufgrund des Sachzusammenhangs zusammen
beantwortet.
Psychopharmaka werden, ebenso wie alle anderen Arzneimittel, im Rahmen der
Zulassung auf ihre Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und pharmazeutische Qualität
geprüft. Auch Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen von Psychopharmaka
werden dabei bewertet. Nach der Zulassung wird die Nutzen-/Risiko-Bewertung
unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse fortgeführt.
Zulassungsrelevante Leitlinien zur klinischen Beurteilung von Psychopharmaka
(z. B. Leitlinien des wissenschaftlichen Ausschusses für Humanarzneimittel der
europäischen Arzneimittelagentur zur Behandlung von Depressionen,
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen oder Schizophrenie) fordern, Daten zu
Absetzphänomenen zum Zeitpunkt der Zulassung vorzulegen.
Nebenwirkungen und Absetzphänomene, werden außerdem u. a. auch in
größeren (Langzeit-)Studien nach Zulassung gesammelt und bewertet. Dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werden Studien auf
Grundlage der Regelungen des Arzneimittelgesetzes angezeigt, die in Deutschland oder
unter Beteiligung von Studienzentren in Deutschland durchgeführt werden. Seit
2010 wurden 152 klinische Prüfungen, 35 Anwendungsbeobachtungen und 13
Sicherheitsstudien nach der Zulassung (Post-Authorisation Safety Studies) im
Zusammenhang mit der Anwendung von Psychopharmaka angezeigt (ATC-
Gruppen N05* (Psycholeptika) und N06* (Psychoanaleptika)). In solchen Studien
werden in der Regel auch Nebenwirkungen, zu denen ggf. auch Absetzreaktionen
gehören, erfasst und entsprechend der jeweils gültigen Anzeigepflichten
angezeigt.
Darüber hinaus wurden durch das BfArM im Rahmen der
Pharmakovigilanzforschung mehrere Studien zu Psychopharmaka und durch das BMG Studien zur
Anwendung von Benzodiazepinen und Z-Substanzen gefördert.
Sofern im Zuge der fortlaufenden Überwachung weitere Risiken im
Zusammenhang mit der Anwendung von Psychopharmaka bekannt werden, die mit Hilfe
von systematisierten Untersuchungen näher untersucht werden können, besteht
die Möglichkeit, die Durchführung solcher Untersuchungen gegenüber
Zulassungsinhabern anzuordnen oder weitere Forschungsvorhaben zu initiieren.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 27 – Drucksache 19/11473Anlage 1 - Antwort zu Frage 1
KV (Leistungs-Region)*
1 2 3 1 7 20 3 8 4 6 51 52 7 1 7 2 73 7 8 83 8 8 93 9 8
Jahr* Abrechnungsgruppe Arzt (AGA)
Schleswig- Nieder- Westfalen- Rheinland- Baden- Mecklenburg- Sachsen-
Holstein Hamburg Bremen sachsen Lippe Nordrhein Hessen Pfalz Württemberg Bayerns Berlin Saarland Vorpommern Brandenburg Anhalt Thüringen Sachsen
Anzahl Patienten-Entitäten*
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 27.226 47.122 17.473 87.352 101.694 200.133 84.798 51.509 156.117 169.425 120.608 11.626 22.521 41.337 40.046 34.458 103.846
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 552 187 137 2.176 3.503 4.798 669 1.005 3.652 5.085 2.541 851 675 824 288 109 1.196 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.064 5.723 3.407 12.348 22.558 27.243 13.590 4.402 17.295 29.339 8.496 2.778 2.741 3.710 301 3.297 6.071
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 15.327 8.920 3.329 44.202 44.299 43.852 13.024 10.748 39.103 55.965 15.955 3.489 3.898 10.398 3.803 6.276 4.736
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 1.719 1.651 147 5.901 7.123 5.779 2.973 2.771 4.884 7.230 1.350 899 1.485 1.937 1.806 2.110 3.985
2010 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.154 3.077 1.208 11.541 6.157 10.868 8.477 4.178 14.610 15.419 5.184 930 203 1.182 875 1.669 1.320
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 774 1.002 420 3.904 8.186 5.570 3.999 8.957 6.550 313 564 663 1.342 3.603
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 16.090 19.294 4.912 55.447 72.795 90.820 58.969 30.946 78.759 87.971 47.471 6.614 9.261 11.954 13.820 12.679 39.711
2302 Psychologische Psychotherapeuten 11.982 22.796 9.501 32.693 27.172 47.040 35.391 11.636 34.785 52.032 34.308 5.357 3.310 6.854 7.748 11.036 16.171
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 806 407 150 1.409 3.119 1.485 747 2.331 4.137 7.172 1.235 471 142 460 110 259
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.246 7.619 2.047 11.869 6.478 19.003 16.606 7.736 35.084 31.155 14.673 2.360 886 2.245 1.289 614 3.739
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 26.715 46.359 12.823 81.278 84.421 184.299 72.976 47.454 146.746 165.321 105.818 10.814 16.584 39.502 31.611 30.929 93.074
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 611 278 146 2.344 4.536 4.827 745 1.222 3.636 5.256 2.753 852 888 905 282 127 1.418 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.530 6.027 3.385 12.847 23.841 28.550 14.307 4.788 18.076 29.874 8.706 3.754 2.786 3.899 474 3.643 6.158
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 16.290 10.519 3.370 46.002 46.215 46.880 13.736 10.447 38.451 58.007 17.085 2.915 4.852 9.214 3.247 6.501 5.728
2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 2.268 2.819 554 7.079 9.467 9.162 3.351 3.180 5.920 8.780 3.181 1.219 2.051 2.452 2.207 2.220 5.903
Kinder- u. Jugendlichen-
Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.359 3.462 1.323 12.026 6.850 12.523 9.084 4.413 14.861 15.941 5.689 1.146 365 1.233 1.336 1.843 2.371 2011
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 856 1.102 364 3.357 7.263 5.469 4.351 8.395 6.609 184 423 504 1.235 3.415
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 16.860 20.025 4.919 56.591 75.084 92.482 61.344 32.460 82.804 90.559 48.682 7.363 9.303 12.338 14.260 12.699 41.709
2302 Psychologische Psychotherapeuten 12.771 23.423 9.656 32.895 27.935 48.100 36.497 11.269 35.565 53.332 34.766 5.561 3.660 6.875 7.619 10.786 16.152
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 801 295 143 1.739 3.122 1.565 757 2.378 4.250 7.157 1.175 482 254 470 131 216
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.393 7.457 2.029 11.950 6.523 19.472 16.792 7.436 35.621 31.640 14.829 3.728 893 2.879 1.305 833 4.043
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 22.591 35.258 11.700 66.341 80.901 167.928 59.455 40.630 130.957 145.682 69.336 8.841 14.881 27.651 27.467 23.818 65.961
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 662 308 196 2.701 4.698 4.772 788 1.566 3.952 5.524 2.712 855 866 972 419 133 1.265 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.619 6.348 3.444 12.903 23.887 30.179 14.665 4.429 18.665 29.766 8.488 3.359 2.686 3.892 642 3.562 6.072
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.156 11.629 3.455 49.050 47.137 49.662 14.445 10.401 39.351 61.269 19.142 2.865 5.567 9.060 3.453 7.056 5.890
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 2.645 3.206 707 8.322 11.008 10.975 3.537 3.270 6.933 10.360 3.776 1.474 2.537 2.884 2.660 2.399 8.025
2012 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.282 3.445 1.241 12.414 7.298 12.467 9.624 4.527 15.283 16.754 5.573 1.211 407 1.431 1.764 2.279 2.761
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 859 1.164 336 3.201 6.755 5.589 4.031 7.026 6.424 139 547 360 1.197 3.518
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 17.940 20.226 4.842 58.292 78.058 95.265 64.682 33.649 85.099 93.666 48.906 8.077 9.578 13.005 14.200 13.214 42.760
2302 Psychologische Psychotherapeuten 12.977 24.018 9.513 33.959 27.550 49.127 38.022 11.267 36.648 55.334 35.516 5.474 3.830 6.874 7.522 10.839 16.653
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 824 464 130 1.712 3.122 1.165 942 2.363 4.103 7.176 1.079 430 367 488 148 185
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.534 7.216 2.053 11.399 8.149 19.815 16.404 7.392 35.525 31.941 14.423 496 863 2.662 1.461 1.027 4.463
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 41.597 40.462 14.626 68.954 80.773 175.613 65.164 44.013 172.568 197.136 73.279 8.947 16.046 30.200 30.251 26.193 73.642
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 743 406 234 2.878 5.231 5.222 1.035 1.828 3.641 5.586 2.880 842 1.006 1.062 477 259 1.485 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.567 7.190 3.558 14.783 24.477 32.031 15.475 4.661 19.415 30.971 8.763 3.869 2.885 4.026 694 3.784 6.056
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.875 13.128 3.671 50.296 47.521 53.298 14.604 10.653 41.735 65.087 21.858 3.217 5.446 9.052 3.929 7.158 6.009
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 2.669 3.351 820 9.627 12.497 12.467 3.921 3.389 8.007 11.908 4.201 1.568 2.841 3.123 3.527 3.077 9.184
2013 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.545 3.574 1.307 13.105 7.805 12.806 10.167 4.859 15.831 17.763 5.884 1.207 582 1.483 1.854 2.506 2.914
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 570 1.148 284 3.199 6.592 <=30 5.535 3.734 3.742 3.514 263 498 323 1.221 3.034
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 19.889 21.141 5.145 61.158 81.604 100.804 70.396 35.819 91.202 101.032 49.878 8.674 9.996 13.876 14.294 13.402 44.157
2302 Psychologische Psychotherapeuten 13.365 25.156 9.464 35.228 28.236 50.363 40.025 11.182 38.671 58.677 36.285 5.639 3.375 7.119 7.765 10.758 17.424
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 950 347 132 1.916 3.151 1.225 1.031 2.591 4.509 7.398 1.156 456 453 456 137 280
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.380 6.765 2.047 11.931 7.713 20.340 16.392 7.465 36.207 32.569 14.398 561 863 2.682 1.591 1.130 4.294
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 49.432 39.303 14.921 74.724 85.147 179.789 64.840 47.304 185.044 208.905 74.966 9.722 19.096 31.180 31.865 27.588 78.852
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 810 558 264 3.183 5.617 6.010 1.142 2.030 3.813 5.584 2.930 1.071 1.128 1.100 563 521 1.990 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.466 7.346 3.536 15.559 30.530 33.330 15.815 5.074 19.911 32.136 8.633 3.780 3.222 4.058 752 4.277 6.094
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 18.060 14.602 3.817 51.467 48.892 55.901 14.818 11.555 41.966 64.900 23.955 2.804 5.959 9.292 4.794 7.624 6.422
2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 2.849 3.441 902 10.768 14.236 13.763 4.429 3.682 9.424 14.487 4.713 1.599 3.016 3.155 4.173 3.544 10.304
Kinder- u. Jugendlichen-
Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.825 3.711 1.213 13.912 8.478 13.429 10.728 5.406 16.299 19.060 5.872 1.227 651 1.517 2.274 3.187 3.141 2014
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 948 287 3.494 5.564 <=30 5.388 3.806 384 396 334 1.375 2.807
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 22.066 21.517 5.279 66.405 87.453 106.465 75.023 38.260 97.405 112.453 50.746 9.420 11.961 15.226 15.771 15.360 47.511
2302 Psychologische Psychotherapeuten 13.756 25.206 9.597 37.189 28.993 51.222 40.984 11.893 40.688 63.377 36.983 5.762 4.555 7.935 8.165 11.402 17.635
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 943 402 121 2.117 2.845 1.480 1.116 2.712 4.786 7.533 1.203 638 495 494 180 471
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.234 6.428 1.878 11.915 8.445 20.714 15.926 7.630 36.838 33.797 14.305 604 748 2.759 1.448 1.159 4.101
Drucksache 19/11473 – 28 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeAnlage 1
KV (Leistungs-Region)*
1 2 3 1 7 20 3 8 4 6 51 52 7 1 7 2 73 7 8 83 8 8 93 9 8
Jahr* Abrechnungsgruppe Arzt (AGA)
Schleswig- Nieder- Westfalen- Rheinland- Baden- Mecklenburg- Sachsen-
Holstein Hamburg Bremen sachsen Lippe Nordrhein Hessen Pfalz Württemberg Bayerns Berlin Saarland Vorpommern Brandenburg Anhalt Thüringen Sachsen
Anzahl Patienten-Entitäten*
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 46.015 42.349 26.938 80.580 91.122 181.380 69.591 50.340 190.198 215.531 76.299 8.057 20.752 32.690 34.273 28.930 82.816
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 1.081 597 285 3.621 6.132 6.422 1.251 1.911 3.869 6.130 3.142 1.125 1.145 1.200 503 587 2.010 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.917 7.078 3.511 16.058 29.441 35.480 15.694 5.265 19.890 32.652 9.605 4.734 3.937 4.155 1.207 4.669 6.710
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.508 15.392 4.042 53.268 49.470 56.688 14.575 11.954 41.018 65.537 25.347 3.178 6.151 9.885 5.002 8.167 6.868
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 2.655 3.532 874 11.697 15.535 15.269 5.415 3.777 10.587 16.365 4.877 1.678 3.401 3.757 4.641 3.783 11.073
2015 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 3.654 3.552 1.220 13.984 8.418 13.501 10.988 5.749 16.330 19.377 6.035 1.201 750 1.794 2.561 3.553 2.654
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 847 3.486 4.888 <=30 5.006 3.022 143 62 423 340 454 1.215 2.599
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 23.472 21.869 6.056 69.903 92.475 112.631 80.233 40.630 102.156 119.970 53.507 10.219 14.498 17.030 17.628 16.870 50.895
2302 Psychologische Psychotherapeuten 13.665 26.011 9.601 38.263 29.256 52.814 41.940 12.075 41.498 64.120 37.852 5.710 4.430 8.640 8.351 11.051 17.333
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 933 502 129 2.102 2.936 1.683 1.189 2.871 4.707 7.469 831 701 601 569 173 617
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 6.937 6.235 1.769 12.072 8.342 20.504 15.996 7.550 36.214 34.431 14.243 587 763 3.068 1.385 1.162 3.781
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 46.589 42.716 27.420 81.588 95.877 188.050 71.215 49.107 191.515 220.943 78.003 7.333 21.228 35.488 36.615 30.059 85.722
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 1.174 433 312 3.719 6.584 7.076 1.397 2.004 4.065 6.544 3.336 1.125 1.121 1.388 505 800 2.177 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 3.758 7.099 3.295 16.478 25.333 36.382 15.910 5.717 19.623 31.646 10.788 5.080 3.441 4.720 1.237 4.895 6.948
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.165 16.070 4.041 53.827 49.635 58.209 15.177 12.160 41.666 68.420 26.589 3.100 6.308 9.961 4.939 8.574 7.394
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 3.093 3.769 1.011 12.596 16.949 16.638 5.848 4.416 11.509 18.828 5.263 1.727 3.584 4.402 4.767 4.025 11.908
2016 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 4.018 3.504 1.216 14.146 8.477 14.047 11.707 5.746 16.117 19.751 5.962 1.257 812 1.939 2.874 3.771 2.692
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 815 3.205 4.556 5.141 3.133 220 66 388 378 353 1.253 2.639
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 24.506 23.439 6.679 72.219 97.835 120.293 86.395 42.327 104.420 128.192 55.493 10.823 15.774 17.894 19.232 18.230 53.128
2302 Psychologische Psychotherapeuten 13.730 26.216 9.544 39.057 29.649 54.157 43.518 12.718 41.951 64.668 38.922 5.695 4.897 8.807 8.385 10.502 16.750
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 1.061 441 115 1.612 2.532 1.501 1.169 2.842 4.704 7.247 958 577 624 628 164 759
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.064 6.223 1.650 12.319 8.278 20.505 15.859 7.175 35.731 34.064 14.284 558 1.401 2.811 1.323 1.158 3.690
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 45.749 41.876 27.371 78.683 98.286 190.703 73.168 48.323 193.891 229.519 78.460 7.923 22.692 36.176 37.740 30.734 90.639
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 1.367 430 334 4.404 8.103 8.143 1.905 2.499 4.380 7.569 3.675 1.198 1.204 1.757 735 895 2.552 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 4.322 7.303 3.405 18.175 27.726 38.085 16.872 6.033 20.117 33.079 11.355 5.114 3.677 4.966 1.477 5.704 6.795
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.194 16.259 4.353 54.503 49.878 59.841 16.097 12.590 41.888 69.470 27.830 3.139 7.073 11.440 5.426 8.885 8.354
Kinder- u. Jugendlichen- 2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 3.927 4.409 1.446 14.827 20.251 19.753 7.265 5.220 12.816 21.544 6.415 1.892 4.488 5.578 5.506 4.574 13.195
2017 Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 4.930 3.544 1.248 15.050 8.930 15.440 13.087 6.248 16.843 22.238 6.234 1.458 987 2.006 3.066 4.145 3.006
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 959 2.951 4.218 4.857 2.922 262 78 629 353 393 67 1.315 2.486
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 27.547 25.795 7.980 82.047 110.896 138.843 97.885 48.007 111.046 141.408 61.014 11.851 17.880 20.884 22.723 21.027 58.963
2302 Psychologische Psychotherapeuten 14.530 28.007 10.217 43.057 31.988 57.577 45.780 13.126 43.946 67.540 42.381 5.773 5.057 9.472 8.897 11.240 17.852
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 1.016 488 85 1.651 2.529 1.672 1.201 2.942 4.970 9.394 1.022 631 744 596 199 763
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.376 6.110 2.403 12.908 8.155 21.496 15.582 7.322 35.736 34.515 14.426 542 1.415 2.681 1.182 1.223 3.788
Ärztliche Psychotherapeuten und 2101 Psychiatrie 48.045 39.190 19.414 83.686 99.240 197.121 77.724 50.734 196.240 233.440 81.826 7.795 22.811 37.959 39.013 31.628 93.709
Psychiatrie 2211 Ärztliche Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 1.491 604 512 5.156 9.072 9.550 2.235 3.222 5.237 8.345 4.052 1.346 1.468 1.804 965 1.043 3.106 2212 Ärztliche Psychotherapeuten 4.653 7.509 3.381 19.246 26.168 38.793 17.549 6.183 20.402 34.590 11.192 3.796 3.814 5.026 1.535 6.072 6.873
1401 Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 17.306 15.930 4.553 56.285 51.274 61.823 16.717 13.748 43.153 71.964 29.695 2.761 7.252 12.101 5.014 8.821 8.708
2303 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 4.359 4.833 1.625 16.763 23.266 22.676 8.602 5.998 14.260 25.015 7.110 2.030 5.173 6.372 6.044 5.005 14.079
Kinder- u. Jugendlichen-
Psychotherapeuten 2304 Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeuten 5.102 3.636 1.282 15.349 9.398 16.778 14.183 6.999 17.448 23.939 6.896 1.553 1.112 2.173 3.357 4.636 3.264 2018
2309 Psychologische Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, fachgruppenübergreifend 807 2.469 3.173 4.963 2.651 246 75 560 383 361 64 1.341 2.434
Psychologische Psychotherapeuten 2301 Psychologische Psychotherapeuten, SP Verhaltenstherapie 30.452 27.678 8.534 89.007 120.939 152.952 106.569 51.833 116.369 154.746 65.980 12.775 19.556 23.243 24.039 21.986 61.864
2302 Psychologische Psychotherapeuten 14.918 28.933 10.673 44.623 32.667 58.717 47.605 13.897 45.910 70.718 47.437 5.899 4.840 10.253 9.128 11.937 18.658
Psychosomatische Medizin und 2201 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, SP Verhaltenstherapie 1.174 682 96 1.860 2.619 1.967 1.358 3.143 5.155 8.225 1.068 718 714 792 177 796
Psychotherapie
2202 Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 7.100 5.991 2.366 13.127 7.685 21.684 15.125 7.254 34.163 34.147 14.021 518 1.479 2.733 1.090 1.254 4.079
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist auf folgende Einschränkungen der Datengrundlage hin:
1. Nicht eingeschlossen sind Patientinnen und Patienten mit Fallzahl > 150 und nicht eindeutiger Geschlechtsangabe sowie Patientinnen und Patienten älter als 110
2. Datengrundlage enthält keine Informationen zu Selektivverträgen, zu Leistungen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (§ 116 b SGB V), der Hochschulambulanzen und Institutsambulanzen
3. Eine Summenbildung über die Abrechnungsgruppen, Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) sowie über die Jahre ist nicht zulässig, da ein Patient bei mehreren Ärzten mit unterschiedlicher
Abrechnungsgruppe oder in mehreren KVen Behandlungen in Anspruch genommen haben oder sich auch über mehrere Jahre hinweg in Behandlung befinden kann. Darüber hinaus können Ärzte im
Rahmen der Abrechnungsstatistik innerhalb eines Jahres die Abrechnungsgruppe ändern. In diesen Fall würde bei differenzierter Darstellung nach der Abrechnungsgruppe die Patienten-Entität in beiden
Abrechnungsgruppen gezählt werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 29 – Drucksache 19/11473 Anlage 2 - Antwort zu Frage 24
Abgeschlossene LMR - Normale Leistung wg. psychiatrischer Krankheiten und Rehabilitation psychisch Kranker (RPK)
Berichtsjahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Anzahl Durchschnittliche Pflegetage (in Tagen)
Wohnort (Bundesland)
Schleswig -Holstein 4.734 4.502 4.988 4.360 4.428 4.808 4.594 4.399 40 39 37 38 38 38 38 38
Hamburg 2.715 2.674 3.039 2.675 2.677 2.573 2.264 2.242 40 39 39 39 39 39 39 39
Niedersachsen 14.026 15.846 16.863 16.173 16.433 16.845 17.081 18.151 39 37 37 37 37 37 36 36
Bremen 1.110 1.409 1.435 1.338 1.368 1.431 1.527 1.558 39 37 37 38 36 37 36 36
Nordrhein-Westfalen 29.481 30.982 36.159 32.861 33.505 36.406 37.882 38.369 40 39 39 39 38 37 37 37
Hessen 8.993 10.061 11.087 10.302 10.611 10.973 10.999 11.429 40 39 38 39 39 40 39 38
Rheinland- Pfalz 6.526 7.197 8.099 7.724 7.834 7.886 8.029 8.171 40 39 38 38 37 37 38 38
Baden-Württemberg 16.642 18.629 19.669 20.426 20.018 21.415 20.804 20.635 39 37 37 37 36 36 36 36
Bayern 13.925 13.690 15.094 14.920 14.514 14.746 15.045 15.397 40 39 40 42 40 40 40 39
Saarland 1.926 2.140 2.168 2.046 2.112 2.410 2.341 2.112 40 39 40 40 39 38 38 39
Berlin-West 2.913 3.158 3.424 3.308 3.280 3.465 3.108 3.196 40 38 37 37 37 36 36 36
Berlin-Ost 1.826 2.219 2.438 2.324 2.404 2.549 2.291 2.236 41 39 38 38 38 37 37 37
Brandenburg 3.765 4.462 4.840 4.690 4.877 5.196 4.543 4.498 40 38 37 38 37 37 37 37
Mecklenburg -Vorpommern 2.778 2.967 3.188 2.995 2.955 3.114 2.946 2.815 40 38 38 38 38 37 38 37
Sachsen 5.612 5.519 6.045 5.909 5.587 5.616 5.479 5.877 40 39 38 39 39 39 39 38
Sachsen-Anhalt 3.006 3.059 3.661 3.571 3.423 3.471 3.219 3.130 39 39 38 38 38 39 39 38
Thüringen 3.185 3.122 3.479 3.529 3.610 3.509 3.489 3.524 38 36 37 37 37 37 37 37
Ausland 418 461 419 399 386 314 289 205 41 39 39 38 37 38 37 38
Unbekannt 1.566 1.642 1.862 2.762 1.653 1.745 2.153 2.777 44 43 45 45 44 44 49 59
Summe 125.147 133.739 147.957 142.312 141.675 148.472 148.083 150.721 40 38 38 39 38 38 37 37
Quelle: BI, MSAT = 21, 22
Drucksache 19/11473 – 30 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Anlage 2a - Antwort zu Frage 27, 28
Abgeschlossene LTA - Rehabilitation psychisch Kranker (RPK- und BTZ-Fälle)
Berichtsjahr 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Anzahl Durchschnittliche Pflegetage (in Tagen)
Wohnort (Bundesland)
Schleswig -Holstein 56 37 52 43 73 83 59 52 177 188 183 226 241 216 231 248
Hamburg 40 40 65 59 102 101 94 85 159 171 174 169 182 200 201 157
Niedersachsen 96 81 119 91 127 162 135 115 300 195 190 192 189 194 189 200
Bremen 9 13 15 14 12 33 32 10 222 193 152 185 165 151 153 157
Nordrhein-Westfalen 310 265 334 315 355 352 303 279 275 260 271 270 258 258 255 243
Hessen 28 28 25 67 79 95 81 126 249 254 205 215 194 217 187 184
Rheinland- Pfalz 81 51 76 83 128 127 104 78 232 211 192 187 175 215 197 207
Baden-Württemberg 99 121 154 191 263 250 261 228 229 230 237 243 201 214 215 210
Bayern 75 74 81 92 129 126 99 68 221 252 249 246 221 228 211 229
Saarland 1 5 2 3 4 7 5 9 191 170 152 237 137 334 129 299
Berlin-West 13 19 16 9 22 20 55 36 289 297 266 244 255 222 284 301
Berlin-Ost 1 6 11 4 11 24 28 34 274 298 284 281 312 236 294 264
Brandenburg 12 11 15 11 31 41 40 41 220 241 272 242 263 227 268 305
Mecklenburg -Vorpommern 20 24 19 17 27 30 36 53 219 142 200 173 181 227 260 222
Sachsen 64 91 77 76 87 84 68 82 212 228 229 238 214 238 226 218
Sachsen-Anhalt 13 11 16 24 28 32 38 35 242 185 197 266 213 239 237 219
Thüringen 17 28 27 20 14 20 27 19 189 212 194 218 231 219 209 237
Ausland 20 25 22 23 32 34 16 16 219 227 233 236 220 284 262 273
Unbekannt 105 100 113 174 223 295 372 439 198 187 216 167 186 188 209 190
Summe 1.060 1.030 1.239 1.316 1.747 1.916 1.853 1.805 239 226 229 225 213 220 221 214
Quelle: BI, MSAT = 40, 41
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 31 – Drucksache 19/11473Tabellen zu Frage 27 Anlage 3 - Antwort zu Frage 27-29
Zugang an Rehabilitanden (Entscheidung nach § 19 SGB III)
Länder (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Zugang
Reha-relevante Jahr 2019
Region Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016 Jahr 2017 Jahr 2018
Behinderungsart (Jan bis Mrz)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Deutschland 67.698 66.711 65.861 64.493 66.468 68.530 68.204 65.228 65.609 13.628
Schleswig-Holstein 2.718 2.628 2.562 2.522 2.737 2.733 2.602 2.280 2.377 515
Hamburg 1.553 1.406 1.363 1.143 1.243 1.453 1.375 1.191 1.212 252
Niedersachsen 5.539 5.823 5.739 5.803 5.848 6.147 6.172 6.106 6.119 1.285
Bremen 485 526 635 533 520 522 554 776 382 105
Nordrhein-Westfalen 15.548 15.456 15.617 14.893 15.179 16.198 16.544 15.753 15.372 3.400
Hessen 4.773 4.821 4.849 4.842 5.045 4.975 5.053 4.912 5.250 1.055
Rheinland-Pfalz 3.431 3.101 3.000 2.935 3.038 3.101 3.073 3.121 3.054 559
Insgesamt Baden-Württemberg 7.327 7.382 7.330 7.329 7.439 7.699 7.431 7.161 7.184 1.328
Bayern 9.257 8.995 8.837 9.185 9.635 9.619 9.389 9.075 9.879 1.992
Saarland 971 965 1.006 882 976 1.015 971 984 954 231
Berlin 3.195 3.042 2.891 2.620 2.788 2.864 2.736 2.348 2.191 437
Brandenburg 2.578 2.537 2.395 2.228 2.321 2.368 2.378 2.198 2.239 559
Mecklenburg-Vorpommern 2.088 2.058 2.090 1.849 1.818 1.904 1.773 1.744 1.760 336
Sachsen 4.015 3.769 3.625 3.786 3.848 3.759 4.036 3.651 3.571 824
Sachsen-Anhalt 2.286 2.208 2.065 2.017 1.964 2.064 2.073 1.995 2.025 364
Thüringen 1.923 1.982 1.852 1.924 2.060 2.100 2.034 1.929 2.028 381
Deutschland 13.855 14.751 15.332 15.296 16.548 17.632 17.964 16.852 17.887 3.871
Schleswig-Holstein 610 626 696 687 765 838 877 698 811 182
Hamburg 482 417 457 401 427 575 553 457 493 112
Niedersachsen 1.203 1.330 1.448 1.460 1.638 1.757 1.714 1.712 1.838 389
Bremen 130 161 183 154 168 167 169 188 128 40
Nordrhein-Westfalen 3.470 3.779 3.859 3.769 3.840 4.168 4.428 4.156 4.173 911
Hessen 885 971 1.012 1.009 1.106 1.097 1.109 1.066 1.193 247
Rheinland-Pfalz 715 680 677 678 749 785 761 771 804 180
dar. Psychische
Baden-Württemberg
Behinderung 1.378 1.517 1.615 1.695 1.829 2.065 1.949 1.858 1.928 438
Bayern 1.673 1.717 1.846 1.855 2.027 2.065 2.042 1.890 2.156 490
Saarland 176 181 202 177 213 213 198 199 195 39
Berlin 887 944 906 827 964 1.022 1.017 827 816 175
Brandenburg 437 500 473 454 486 535 598 541 680 157
Mecklenburg-Vorpommern 364 375 390 389 439 492 486 527 551 100
Sachsen 635 734 693 779 880 828 969 880 922 196
Sachsen-Anhalt 413 398 408 449 463 460 514 504 577 97
Thüringen 397 420 466 513 554 565 579 578 619 117
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Die regionale Zuordnung des Teilnehmenden erfolgt nach dem Wohnortprinzip; der Deutschlandwert enthält auch die ausländischen Wohnorte.
Tabellen zu Frage 27
Eintritte von Rehabilitanden in ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nach SGB - Kostenträgerschaft
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
SGB III
Instrumente Insgesamt
der Arbeitsmarktpolitik
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 1)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 29.444 27.026 22.548 20.316 19.028 17.197 17.050 17.230 15.165 3.489
Vermittlungsbudget 16.283 15.123 11.934 9.116 8.257 6.600 6.075 5.668 4.763 1.027
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 9.834 8.688 7.892 8.606 8.518 8.663 9.288 9.855 9.223 2.218
darunter: bei einem Arbeitgeber 5.852 5.689 5.225 5.184 5.094 5.005 5.433 5.837 5.391 1.277
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 173 290 276 240 222 159 147 17
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 2.738 2.692 2.434 2.486 2.128 1.763 1.521 1.533 1.018 194
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 115 116 96 108 125 171 166 174 161 50
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - - - -
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 474 407 192 - - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung - - - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung - - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen - - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 30.387 30.979 26.933 26.640 23.954 24.848 23.525 22.923 23.001 2.376
Berufseinstiegsbegleitung 9 19 77 43 42 62 39 22 25 3
Assistierte Ausbildung - - - - - 163 324 340 287 36
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 22.795 22.388 20.488 20.182 19.159 19.712 18.735 18.306 18.582 1.908
Einstiegsqualifizierung 554 467 458 408 358 367 405 418 386 103
Ausbildungsbegleitende Hilfen 2.461 3.690 2.115 2.799 1.501 1.693 1.218 1.171 1.146 183
Außerbetriebliche Berufsausbildung 1.573 1.367 1.072 755 650 616 548 535 513 15
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 2.808 2.929 2.624 2.367 2.153 2.141 2.159 2.040 1.952 100
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung 96 116 99 86 91 94 97 91 110 28
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) 84 * - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement * * - - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen * - - - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 5.328 4.997 4.835 4.830 4.570 4.558 4.529 4.618 4.409 982
Förderung der beruflichen Weiterbildung 5.294 4.981 4.828 4.825 4.563 4.554 4.526 4.614 4.404 977
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter 10 7 4 * 7 4 3 4 5 5
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit 24 9 3 * - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 4.968 5.582 4.652 4.729 4.745 4.803 4.809 5.443 5.533 1.122
Förderung abhängiger Beschäftigung 4.760 5.387 4.623 4.667 4.705 4.769 4.769 5.369 5.457 1.103
Eingliederungszuschuss 3.539 3.934 3.278 3.342 3.399 3.408 3.447 3.866 3.922 747
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 1.199 * 1.345 1.325 1.306 1.361 1.322 1.503 1.535 356
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - - -
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - - - - - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - * - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen 22 - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN - - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen - - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 208 195 29 62 40 34 40 74 76 19
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - - -
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen - - - - - - - - - -
Gründungszuschuss 208 195 29 62 40 34 40 74 76 19
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 55.947 54.162 53.430 52.656 54.588 56.705 57.184 56.452 59.259 10.070
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 5.892 5.095 5.495 5.293 5.503 5.556 5.202 4.894 4.835 1.134
Eignungsabklärung/Berufsfindung 9.310 8.933 8.730 8.468 8.443 9.071 8.705 8.284 8.610 1.971
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 17.886 16.782 16.130 15.810 15.421 15.101 14.521 13.885 14.193 730
Einzelfallförderung 3.678 3.971 4.280 4.580 6.447 7.949 9.439 10.749 11.953 2.918
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 17.293 16.764 16.262 15.759 16.055 16.112 16.438 15.587 16.381 2.748
unterstützte Beschäftigung 1.888 2.617 2.533 2.746 2.719 2.916 2.879 3.053 3.287 569
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 3.046 3.357 3.718 4.011 5.762 7.175 8.603 9.898 11.003 2.689
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 218 130 19 - - - - - - -
Arbeitsgelegenheiten - - - - - - - - - -
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - - - - - - - - -
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - - - - - - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 218 130 19 - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - -
Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - -
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter - - - * - * 14 16 8 -
Freie Förderung SGB II - - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - - -
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - 14 16 8 -
sonstige weitere Leistungen - - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - * - * - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 126.292 122.876 112.417 109.173 106.885 108.112 107.111 106.682 107.375 18.039
Summe der Einmalleistungen 2) 19.918 19.003 16.113 13.525 14.420 14.186 15.066 15.899 16.074 3.783
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 106.374 103.873 96.304 95.648 92.465 93.926 92.045 90.783 91.301 14.256
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) - - - - - - - - - -
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
1) Januar bis März
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand
März 2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 27
Eintritte von Rehabilitanden in ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nach SGB - Kostenträgerschaft
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
SGB III
darunter
Instrumente
Psychische Behinderung
der Arbeitsmarktpolitik
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 1)
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 1.332 1.358 1.369 1.646 1.854 1.828 2.137 3.266 3.776 890
Vermittlungsbudget - - - - - - - 761 1.321 318
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 1.051 1.045 1.090 1.301 1.483 1.526 1.832 2.185 2.208 525
darunter: bei einem Arbeitgeber 669 708 752 814 902 902 1.090 1.296 1.228 297
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 26 31 39 33 46 37 36 *
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 248 277 262 345 * * 301 316 247 *
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen * - - - * * 4 4 - *
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - - - -
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) * 36 17 - - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung - - - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung - - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen - - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 3.664 4.269 4.263 4.310 4.532 5.059 5.408 5.678 6.231 927
Berufseinstiegsbegleitung - * * * - * 3 * * -
Assistierte Ausbildung - - - - - 26 44 53 38 6
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 3.129 3.610 3.623 3.731 4.060 4.474 4.744 5.029 5.515 833
Einstiegsqualifizierung 45 42 52 52 50 44 81 72 92 35
Ausbildungsbegleitende Hilfen 149 177 143 157 99 105 103 83 112 22
Außerbetriebliche Berufsausbildung 100 133 129 85 72 97 80 74 92 4
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 234 299 306 279 243 300 341 345 361 19
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung 4 * * * 8 * 12 * * 8
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) 3 - - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement - * - - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen - - - - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 761 838 903 916 935 955 964 1.028 962 238
Förderung der beruflichen Weiterbildung 761 * 903 916 935 955 964 * * 238
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter - * - - - - - * * -
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - * - - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 547 652 627 734 795 925 1.001 1.213 1.308 301
Förderung abhängiger Beschäftigung 508 610 618 722 778 912 989 1.190 1.276 293
Eingliederungszuschuss für Arbeit 476 464 566 601 692 753 897 970 203
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 116 134 154 156 177 220 236 293 306 90
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - - -
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - - - - - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen 3 - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN - - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen - - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 39 42 9 12 17 13 12 23 32 8
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - - -
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen - - - - - - - - - -
Gründungszuschuss 39 42 9 12 17 13 12 23 32 8
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 13.053 13.330 14.230 14.328 15.090 16.228 16.801 16.646 17.851 3.554
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 2.335 2.109 2.423 2.232 2.296 2.406 2.388 2.401 2.473 638
Eignungsabklärung/Berufsfindung 3.262 3.469 3.594 3.712 3.831 4.278 4.490 4.228 4.618 1.132
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 2.679 2.752 3.068 3.125 3.337 3.547 3.556 3.841 4.167 302
Einzelfallförderung 72 66 76 58 113 207 244 301 372 118
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 4.468 4.519 4.562 4.673 4.898 5.095 5.352 5.090 5.313 1.167
unterstützte Beschäftigung 237 415 507 528 615 695 771 785 908 197
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 49 43 57 43 100 188 223 276 334 111
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 21 19 * - - - - - - -
Arbeitsgelegenheiten - - - - - - - - - -
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - - - - - - - - -
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - - - - - - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 21 19 * - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - -
Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - -
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter - - - - - - 3 5 * -
Freie Förderung SGB II - - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - - -
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - 3 5 * -
sonstige weitere Leistungen - - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 19.378 20.466 21.394 21.934 23.206 24.995 26.314 27.836 30.130 5.910
Summe der Einmalleistungen 2) 82 79 100 74 141 223 273 1.078 1.691 431
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 19.296 20.387 21.294 21.860 23.065 24.772 26.041 26.758 28.439 5.479
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) - - - - - - - - - -
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
1) Januar bis März
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand
März 2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 27
Eintritte von Rehabilitanden in ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nach SGB - Kostenträgerschaft
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
SGB II
Instrumente Insgesamt
der Arbeitsmarktpolitik
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 1)
21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 47.819 33.139 26.096 22.995 22.462 21.193 21.451 19.620 18.160 4.663
Vermittlungsbudget 29.099 20.477 15.933 13.144 12.025 10.757 10.172 8.884 7.505 1.738
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 17.049 11.599 9.536 9.568 10.099 10.068 10.870 10.342 10.288 2.818
darunter: bei einem Arbeitgeber 4.925 3.928 3.121 2.957 2.943 2.890 2.944 2.506 2.579 558
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 197 300 304 273 273 226 139 23
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 651 368 373 277 322 355 394 354 291 50
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 65 26 17 6 16 13 15 13 10 3
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - 27 66 54
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 838 669 237 - - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung 30 - - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen * - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung 76 - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen * - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 2.391 2.116 1.765 1.426 1.263 1.165 1.078 1.019 931 105
Berufseinstiegsbegleitung - - - - - - - - - -
Assistierte Ausbildung - - - - - 22 45 56 39 *
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Einstiegsqualifizierung 159 170 132 * 132 123 127 132 148 39
Ausbildungsbegleitende Hilfen 240 292 239 239 165 167 145 107 122 16
Außerbetriebliche Berufsausbildung 1.338 1.040 823 582 586 456 373 346 290 21
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 506 560 566 457 367 376 371 370 329 19
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung 4 * 5 * 13 21 17 8 3 *
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement - * - - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 144 51 - - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 7.364 5.363 4.912 3.828 3.735 3.130 2.970 2.410 2.283 557
Förderung der beruflichen Weiterbildung 7.129 5.363 * 3.804 3.702 3.103 2.939 2.378 2.254 548
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter * - * 24 33 27 31 32 29 9
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - - - - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen * - - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 4.176 3.286 2.511 2.240 2.355 2.413 2.501 2.301 2.144 523
Förderung abhängiger Beschäftigung 3.951 3.162 2.417 2.161 2.305 2.377 2.463 2.260 2.133 514
Eingliederungszuschuss 2.739 2.240 1.621 1.469 1.570 1.575 1.570 1.486 1.403 329
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 651 558 492 457 474 493 479 472 466 128
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 448 340 296 235 261 302 391 291 264 53
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - 7 23 11 - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - - 4
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) 93 * 8 - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen * * - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN 9 - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - * - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen * - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 225 124 94 79 50 36 38 41 11 9
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit 146 88 57 40 26 19 18 15 7 4
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen 79 36 37 39 24 17 20 26 4 5
Gründungszuschuss - - - - - - - - - -
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 5.929 4.832 4.396 4.431 4.399 4.298 4.205 3.854 3.685 1.015
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 5.914 4.832 4.396 4.431 4.399 4.298 4.205 3.854 * *
Eignungsabklärung/Berufsfindung - - - - - - - - - -
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 15 - - - - - - - - -
Einzelfallförderung - - - - - - - - - -
individuelle rehaspezifische Maßnahmen - - - - - - - - * *
unterstützte Beschäftigung - - - - - - - - - -
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) - - - - - - - - - -
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 13.601 7.449 3.980 2.600 2.168 1.698 1.505 1.395 1.429 446
Arbeitsgelegenheiten * 7.345 3.891 2.541 2.122 1.679 1.477 1.361 1.412 423
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - 16 29 39 19 25 15 14 *
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - 104 73 30 7 - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen * - - - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - 3 19 3 -
Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - *
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 1.085 672 694 500 538 432 485 470 402 118
Freie Förderung SGB II 985 672 694 500 538 432 485 470 402 118
darunter Einmalleistungen 61 42 102 114 106 101 130 111 103 40
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - - - - -
sonstige weitere Leistungen 100 - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen 14 - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 82.365 56.857 44.354 38.020 36.920 34.329 34.195 31.069 29.034 7.427
Summe der Einmalleistungen 2) 30.242 21.250 16.513 13.586 12.470 11.157 10.599 9.251 7.759 1.808
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 52.123 35.607 27.841 24.434 24.450 23.172 23.596 21.818 21.275 5.619
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 992 834 667 637 592 647 701 707 789 208
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
1) Januar bis März
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand
März 2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 27
Eintritte von Rehabilitanden in ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik nach SGB - Kostenträgerschaft
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
SGB II
darunter
Instrumente
Psychische Behinderung
der Arbeitsmarktpolitik
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 1)
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 2.931 2.379 2.518 2.623 3.132 3.257 3.809 4.943 5.911 1.554
Vermittlungsbudget 509 448 813 752 857 791 784 1.922 2.587 620
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 2.249 1.780 1.613 1.817 2.195 2.373 2.931 2.904 3.211 907
darunter: bei einem Arbeitgeber 769 712 609 660 736 768 909 770 889 189
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 35 42 63 51 77 66 38 6
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 71 60 60 54 76 90 94 107 90 *
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 11 17 4 - 4 3 - * * *
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - * * 14
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 76 74 28 - - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung * - - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung 12 - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen * - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 178 164 168 177 161 180 177 223 220 31
Berufseinstiegsbegleitung - - - - - - - - - -
Assistierte Ausbildung - - - - - * 6 12 * -
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Einstiegsqualifizierung 22 25 13 21 20 20 16 33 35 11
Ausbildungsbegleitende Hilfen 12 14 21 20 14 25 11 17 21 3
Außerbetriebliche Berufsausbildung 55 46 51 51 65 63 55 42 54 5
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 63 69 83 85 59 60 81 114 101 12
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung - - - - 3 * 8 5 * -
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement - - - - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 26 10 - - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 1.299 1.151 1.333 1.104 1.167 1.026 933 806 792 191
Förderung der beruflichen Weiterbildung 1.263 1.151 1.333 * 1.159 1.014 925 782 771 183
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter - - - * 8 12 8 24 21 8
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - - - - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 36 - - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 610 599 541 534 620 675 742 741 679 182
Förderung abhängiger Beschäftigung 580 570 521 511 606 663 729 726 674 179
Eingliederungszuschuss 427 441 384 372 457 480 504 510 478 130
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 93 83 81 90 91 * 112 111 112 33
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 47 43 * 49 58 93 110 99 84 *
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - * 3 6 - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - - *
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) * 3 * - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen - - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN - - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen * - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 30 29 20 23 14 12 13 15 5 3
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit 21 19 12 11 7 7 7 6 * *
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen 9 10 8 12 7 5 6 9 * *
Gründungszuschuss - - - - - - - - - -
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 2.675 2.421 2.370 2.482 2.475 2.517 2.551 2.449 2.415 702
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung * 2.421 2.370 2.482 2.475 2.517 2.551 2.449 2.415 *
Eignungsabklärung/Berufsfindung - - - - - - - - - -
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung * - - - - - - - - -
Einzelfallförderung - - - - - - - - - -
individuelle rehaspezifische Maßnahmen - - - - - - - - - *
unterstützte Beschäftigung - - - - - - - - - -
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) - - - - - - - - - -
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 2.110 1.382 862 689 610 561 514 553 584 173
Arbeitsgelegenheiten 2.110 1.370 840 681 603 554 509 542 578 166
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - 6 5 * 7 5 6 * *
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - 12 16 3 * - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - - - - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - 5 * -
Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - - *
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 164 92 149 112 157 141 138 144 126 41
Freie Förderung SGB II 148 92 149 112 157 141 138 144 126 41
darunter Einmalleistungen 8 4 14 20 31 49 32 29 49 18
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - - - - -
sonstige weitere Leistungen 16 - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen * - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 9.967 8.188 7.941 7.721 8.322 8.357 8.864 9.859 10.727 2.874
Summe der Einmalleistungen 2) 628 553 901 821 961 899 895 2.026 2.676 647
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 9.339 7.635 7.040 6.900 7.361 7.458 7.969 7.833 8.051 2.227
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 208 199 209 211 198 264 246 268 319 93
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
1) Januar bis März
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand
März 2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Drucksache 19/11473 – 36 – Deutscher Bundestag – 19. WahlperiodeTabelle zu Frage 28
Durchschnittliche Dauer des Rehafalls in Tagen (abgeschlossen)
Länder (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Durchschnittliche Dauer des Rehafalls in Tagen (abgeschlossen)
Reha-relevante Jahr 2019
Region Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016 Jahr 2017 Jahr 2018
Behinderungsart (Jan bis Mrz)
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Deutschland 1.353 1.387 1.169 1.096 1.028 981 950 929 943 1.049
Schleswig-Holstein 1.004 1.286 1.026 989 939 992 986 950 1.001 1.088
Hamburg 800 1.017 881 928 911 895 878 879 905 998
Niedersachsen 1.246 1.310 1.179 1.066 990 973 936 915 929 1.026
Bremen 1.383 1.527 1.411 1.287 1.186 1.206 1.100 1.196 1.151 1.256
Nordrhein-Westfalen 1.171 1.192 1.019 1.009 957 936 903 888 934 1.032
Hessen 1.007 1.047 825 811 769 757 751 730 732 857
Rheinland-Pfalz 1.140 1.149 1.018 1.031 1.009 946 972 902 962 1.038
Insgesamt Baden-Württemberg 1.214 1.422 1.172 1.144 1.135 1.016 1.023 1.007 996 1.125
Bayern 1.102 1.243 1.059 1.005 935 874 852 825 792 907
Saarland 1.547 1.456 1.134 1.085 1.026 932 885 845 822 962
Berlin 1.387 1.365 1.043 1.006 935 931 853 920 994 1.100
Brandenburg 1.511 1.770 1.257 1.170 1.065 981 954 945 1.005 1.088
Mecklenburg-Vorpommern 1.649 1.676 1.625 1.507 1.476 1.353 1.264 1.206 1.270 1.386
Sachsen 2.148 1.858 1.606 1.389 1.206 1.141 1.075 1.050 1.118 1.179
Sachsen-Anhalt 1.950 1.949 1.760 1.620 1.540 1.579 1.500 1.463 1.321 1.465
Thüringen 1.715 1.685 1.579 1.263 1.129 1.058 1.060 1.036 1.046 1.151
Deutschland 1.018 1.066 947 916 907 902 895 973 1.014 1.090
Schleswig-Holstein 847 1.066 847 829 815 892 799 886 991 1.031
Hamburg 712 895 798 820 810 850 750 853 878 928
Niedersachsen 942 1.016 903 855 814 854 841 951 1.017 1.136
Bremen 1.120 1.222 1.161 1.057 1.098 999 1.007 1.287 1.164 1.435
Nordrhein-Westfalen 978 1.018 887 884 868 896 872 943 963 1.031
Hessen 900 928 827 823 816 842 895 925 948 990
Rheinland-Pfalz 897 961 922 923 946 899 951 1.024 989 1.077
dar. Psychische
Baden-Württemberg
Behinderung 1.045 1.196 1.068 1.026 1.078 945 959 1.037 1.063 1.144
Bayern 935 1.034 936 924 895 891 913 973 1.055 1.125
Saarland 1.255 1.243 1.092 1.010 1.067 835 835 972 953 1.261
Berlin 1.089 1.066 923 936 915 946 875 1.004 1.122 1.135
Brandenburg 1.118 1.108 926 967 857 852 874 888 927 897
Mecklenburg-Vorpommern 1.165 1.108 1.171 963 1.158 1.000 1.017 1.042 1.103 1.270
Sachsen 1.497 1.245 1.113 1.018 921 924 939 1.020 1.154 1.191
Sachsen-Anhalt 1.251 1.282 1.146 1.052 982 1.018 1.041 1.109 1.104 1.276
Thüringen 1.200 1.164 1.093 843 871 915 906 990 993 1.060
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Die regionale Zuordnung des Teilnehmenden erfolgt nach dem Wohnortprinzip; der Deutschlandwert enthält auch die ausländischen Wohnorte.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 37 – Drucksache 19/11473Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Beendigung des Rehafalls
Länder (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
darunter
Kumulierte Austritte
nach 6 Monaten sv-pflichtig beschäftigt in % (Eingliederungsquote)
Reha-relevante Oktober Oktober
Region
Behinderungsart 2017 bis 2017 bis Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016 Jahr 2017 Jahr 2010 Jahr 2011 Jahr 2012 Jahr 2013 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016 Jahr 2017
September September
2018 2018
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Deutschland 87.576 82.628 76.604 68.729 69.749 66.635 66.066 56.788 59.923 45,5 50,8 51,3 52,5 54,7 56,8 60,3 70,7 72,0
Schleswig-Holstein 2.748 2.884 2.863 2.663 2.726 2.573 2.446 2.141 2.219 47,2 48,0 49,7 51,4 51,8 54,3 57,9 66,4 67,8
Hamburg 1.495 1.562 1.520 1.326 1.304 1.303 1.290 1.102 1.109 46,7 50,3 46,1 48,4 47,2 49,4 51,1 61,4 64,0
Niedersachsen 6.962 6.661 6.418 5.831 5.753 5.861 5.839 5.248 5.615 45,8 51,9 53,5 53,7 54,4 57,1 61,6 69,6 70,8
Bremen 618 645 623 531 606 552 581 491 457 42,6 46,2 45,7 44,3 44,7 50,9 52,8 66,2 65,9
Nordrhein-Westfalen 18.213 18.104 16.469 15.163 15.671 14.985 14.919 12.929 14.071 44,2 48,2 48,9 49,9 52,4 53,9 56,8 69,4 69,4
Hessen 5.223 4.963 4.973 4.631 5.050 4.712 5.036 4.600 4.756 51,1 55,5 56,3 56,7 60,9 62,6 65,7 72,7 75,2
Rheinland-Pfalz 3.711 3.550 3.369 3.131 3.189 2.975 2.973 2.682 2.755 46,8 51,4 53,4 55,5 55,9 59,0 62,9 71,2 72,5
Insgesamt Baden-Württemberg 8.957 9.081 8.328 7.556 7.918 7.438 7.311 6.357 7.032 53,5 59,6 59,6 59,5 62,1 62,3 64,2 72,3 73,5
Bayern 10.695 10.656 10.137 9.543 10.084 9.833 10.023 8.543 9.017 56,0 61,8 62,2 62,5 63,9 66,6 68,9 79,2 80,5
Saarland 1.281 1.044 1.167 1.022 1.013 1.011 1.032 914 964 40,0 49,9 49,1 53,3 55,8 56,6 62,3 68,1 72,0
Berlin 4.433 3.709 3.562 3.072 2.948 2.834 2.673 2.073 1.984 33,2 39,1 38,7 42,7 41,7 46,6 50,8 67,4 70,7
Brandenburg 4.115 3.619 3.175 2.564 2.400 2.394 2.265 1.977 1.938 40,8 42,3 42,8 44,0 46,8 47,8 52,4 58,3 60,1
Mecklenburg-Vorpommern 3.269 2.878 2.754 2.332 2.342 1.990 1.838 1.637 1.700 41,3 43,7 44,1 45,1 47,5 50,0 56,5 63,6 66,1
Sachsen 8.717 6.917 5.509 4.511 4.112 3.935 3.764 2.703 2.982 36,1 44,4 45,8 46,7 48,8 51,0 55,2 73,7 74,0
Sachsen-Anhalt 3.698 3.554 3.205 2.596 2.412 2.208 2.067 1.762 1.671 41,7 43,4 42,5 41,8 45,6 49,4 54,5 65,5 68,6
Thüringen 3.410 2.777 2.509 2.236 2.204 2.008 1.982 1.615 1.633 42,0 48,1 45,1 48,8 50,8 54,3 58,0 70,8 69,4
Deutschland 14.667 14.795 14.282 13.662 14.410 14.612 14.832 12.153 13.178 35,8 38,6 39,1 41,4 41,8 43,9 47,4 58,8 60,7
Schleswig-Holstein 591 604 607 587 688 676 721 558 593 41,3 42,4 41,5 42,2 43,3 45,1 49,7 56,8 57,0
Hamburg 443 468 442 417 413 462 462 380 385 37,9 44,0 40,7 40,5 39,7 46,8 40,5 55,5 59,0
Niedersachsen 1.223 1.256 1.256 1.220 1.308 1.368 1.403 1.133 1.296 37,3 39,6 42,0 44,4 40,8 43,7 48,3 57,4 58,7
Bremen 147 162 164 143 176 155 168 138 107 31,3 42,0 38,4 37,8 33,5 45,8 41,7 56,5 63,6
Nordrhein-Westfalen 3.713 3.838 3.576 3.376 3.500 3.599 3.440 2.872 3.256 36,0 38,8 38,4 41,2 42,1 44,9 46,3 59,0 60,1
Hessen 1.002 873 911 898 904 913 989 848 869 39,2 42,8 40,9 46,7 40,6 45,0 48,9 57,5 59,4
Rheinland-Pfalz 682 682 646 606 655 647 656 564 595 37,7 39,9 43,0 43,9 46,7 44,7 49,7 63,1 63,2
dar. Psychische
Baden-Württemberg
Behinderung 1.566 1.620 1.509 1.467 1.594 1.588 1.636 1.367 1.577 41,4 44,9 47,0 48,1 50,4 48,0 54,3 61,3 63,9
Bayern 1.671 1.714 1.637 1.624 1.768 1.745 1.905 1.445 1.527 39,1 42,4 43,4 45,4 44,9 47,4 49,8 63,1 64,2
Saarland 192 161 203 176 176 190 195 164 167 29,2 35,4 41,4 39,2 39,2 42,1 47,2 53,0 50,3
Berlin 1.043 946 1.010 858 882 909 868 622 633 26,7 30,7 28,4 33,1 30,5 36,6 37,3 57,2 64,9
Brandenburg 470 484 481 427 406 412 480 450 420 31,5 31,2 28,1 35,6 37,2 39,8 42,5 45,8 51,2
Mecklenburg-Vorpommern Quelle: Statistik der Bundesag 313 318 342 315 374 363 362 376 394 31,6 32,7 36,5 38,4 38,2 39,9 46,7 52,4 54,1
Sachsen 782 800 690 671 745 743 704 509 604 28,5 28,5 32,5 32,5 37,0 36,2 43,5 65,6 67,1
Sachsen-Anhalt 351 411 399 406 360 385 393 356 342 30,2 26,0 33,3 27,8 36,7 37,9 50,9 55,6 60,5
Thüringen 471 454 405 469 456 449 443 369 410e ntur für Arbeit 33,3 33,3 34,8 39,9 39,6 43,6 59,1 56,3
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Die regionale Zuordnung des Teilnehmenden erfolgt nach dem Wohnortprinzip; der Deutschlandwert enthält auch die ausländischen Wohnorte.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB III
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt
Kumulierte Austritte
Instrumente
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 30.134 27.046 22.597 20.124 19.117 17.256 17.084 17.263 15.646
Vermittlungsbudget 16.259 15.123 11.937 9.111 8.253 6.602 6.075 5.667 4.972
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 10.281 8.806 7.889 8.492 8.501 8.557 9.260 9.861 9.193
darunter: bei einem Arbeitgeber 5.913 5.713 5.178 5.173 5.127 5.015 5.424 5.829 5.418
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 182 286 274 243 218 162 156
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 2.994 2.595 2.487 2.413 2.238 1.926 1.583 1.561 1.328
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 114 116 96 108 125 171 166 174 153
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - - -
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 471 406 188 - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung 15 - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 33.805 33.121 29.382 28.684 25.545 25.253 24.155 23.496 22.708
Berufseinstiegsbegleitung 12 16 * 53 54 59 42 34 22
Assistierte Ausbildung - - - - - 26 158 201 288
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 24.870 23.194 21.632 20.959 19.348 19.517 18.967 18.783 18.026
Einstiegsqualifizierung 490 531 454 451 380 335 386 402 406
Ausbildungsbegleitende Hilfen 2.311 3.780 2.319 3.026 1.958 1.955 1.513 1.365 1.251
Außerbetriebliche Berufsausbildung 2.574 2.176 1.758 1.364 1.133 853 711 595 540
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 3.310 3.235 2.990 2.720 2.577 2.416 2.283 2.027 2.079
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung 116 90 116 85 92 92 95 89 96
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) 56 93 71 26 3 - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement 4 * * - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 62 * - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 4.504 5.036 5.110 4.776 4.541 4.569 4.583 4.578 4.591
Förderung der beruflichen Weiterbildung 4.459 5.021 5.100 4.768 * 4.564 4.580 4.574 4.586
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter 10 6 6 4 * 5 3 4 5
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit 28 9 4 4 - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 7 - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 4.928 5.270 5.202 4.596 4.570 4.601 4.684 4.884 5.244
Förderung abhängiger Beschäftigung 4.698 5.060 5.044 4.536 4.521 4.555 4.651 4.848 5.189
Eingliederungszuschuss 3.569 3.721 3.564 3.176 3.320 3.278 3.374 3.538 3.812
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 1.075 1.339 1.480 * 1.201 1.277 1.277 1.310 1.377
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - -
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - - - - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - * - - - - -
Personal-Service-Agenturen 51 - - - - - - - -
Einstellungszuschuss für Neugründungen - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN 3 - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 230 210 158 60 49 46 33 36 55
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - -
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen - - - - - - - - -
Gründungszuschuss 230 210 158 60 49 46 33 36 55
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 58.262 57.340 55.617 55.142 56.482 56.850 57.632 57.429 58.439
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 7.054 5.571 5.604 5.368 5.585 5.516 5.409 5.000 5.054
Eignungsabklärung/Berufsfindung 9.582 8.881 8.677 8.531 8.404 9.021 8.790 8.194 8.404
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 19.902 19.262 18.405 17.337 16.768 15.981 15.389 15.012 14.600
Einzelfallförderung 3.280 3.851 4.250 4.552 6.316 7.817 9.383 10.694 11.657
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 17.588 17.684 16.292 16.576 16.697 15.745 15.824 15.602 15.714
unterstützte Beschäftigung 856 2.091 2.389 2.778 2.712 2.770 2.837 2.927 3.010
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 3.045 3.357 3.718 4.011 5.762 7.175 8.603 9.898 10.826
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 316 147 78 - - - - - -
Arbeitsgelegenheiten - - - - - - - - -
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - - - - - - - -
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - - - - - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 316 147 78 - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - -
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 51 7 6 - * - 7 12 13
Freie Förderung SGB II - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - -
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - 7 12 13
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) 51 7 6 - - - - - -
sonstige weitere Leistungen - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - * - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 132.000 127.967 117.992 113.322 110.257 108.529 108.145 107.662 106.641
Summe der Einmalleistungen 2) 19.889 19.002 16.121 13.516 14.414 14.191 15.062 15.901 16.107
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 112.111 108.965 101.871 99.806 95.843 94.338 93.083 91.761 90.534
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) - - - - - - - - -
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB III
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt
darunter
Instrumente nach 6 Monaten sv-pflichtig beschäftigt in % (Eingliederungsquote)
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
10 11 12 13 14 15 16 17 18
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 51,9 52,9 51,4 51,5 52,4 55,2 58,1 60,4 60,8
Vermittlungsbudget 52,1 52,7 51,9 53,3 54,7 57,0 61,1 64,2 64,9
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 49,3 51,2 49,8 48,3 48,7 51,7 54,0 56,2 56,5
darunter: bei einem Arbeitgeber 55,5 57,0 54,2 53,3 53,3 57,6 59,6 63,0 63,2
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung X X 59,9 66,4 70,1 74,9 74,8 75,9 75,6
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 55,1 55,8 51,3 53,8 55,9 61,1 66,8 69,6 71,2
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 93,9 94,0 93,8 92,6 88,8 92,4 89,2 90,2 94,8
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen X X X X X X X X X
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 68,4 67,2 64,4 X X X X X X
Beauftragung Dritter mit Vermittlung X X X X X X X X X
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Unterstützung Beratung und Vermittlung X X X X X X X X X
Mobilitätshilfen X X X X X X X X X
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 55,2 59,3 56,5 57,8 56,5 58,3 57,9 59,2 60,1
Berufseinstiegsbegleitung X X * 67,9 64,8 66,1 45,2 64,7 77,3
Assistierte Ausbildung X X X X X 57,7 62,0 66,2 70,8
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 53,6 54,9 53,2 53,6 53,2 54,5 54,2 55,7 56,2
Einstiegsqualifizierung 65,1 67,8 66,7 70,5 69,2 69,6 71,5 70,9 72,7
Ausbildungsbegleitende Hilfen 72,9 82,2 75,7 80,6 74,0 79,8 78,7 81,7 82,5
Außerbetriebliche Berufsausbildung 40,6 45,9 44,8 43,7 49,2 53,2 57,7 60,5 63,0
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 63,7 70,9 69,5 68,6 68,1 70,8 71,5 72,5 74,3
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung 78,4 86,7 79,3 89,4 84,8 85,9 88,4 86,5 89,6
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) 50,0 65,6 74,6 65,4 X X X X X
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement X * * X X X X X X
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 46,8 * X X X X X X X
Berufliche Weiterbildung, darunter 50,8 58,8 56,9 56,8 58,2 61,3 63,1 64,8 65,8
Förderung der beruflichen Weiterbildung 50,5 58,7 56,9 56,8 * 61,2 63,1 64,8 65,8
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter X X X X * X X X X
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit 96,4 X X X X X X X X
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen X X X X X X X X X
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 74,2 75,9 76,1 75,9 77,2 79,1 81,6 81,1 81,2
Förderung abhängiger Beschäftigung 76,9 ur für Arbeit 77,8 76,6 77,8 79,8 82,0 81,6 81,8
Eingliederungszuschuss 77,2 77,7 77,7 76,2 76,6 79,7 82,7 82,0 82,7
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 77,2 78,3 78,2 * 81,3 80,0 80,3 80,4 79,2
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit X X X X X X X X X
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter X X X X X X X X X
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen X X X X X X X X X
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) X X X * X X X X X
Personal-Service-Agenturen 47,1 X X X X X X X X
Einstellungszuschuss für Neugründungen X X X X X X X X X
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN X X X X X X X X X
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen X X X X X X X X X
Förderung der Selbständigkeit 18,7 28,1 22,2 20,0 14,3 13,0 27,3 11,1 25,5
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit X X X X X X X X X
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen X X X X X X X X X
Gründungszuschuss 18,7 28,1 22,2 20,0 14,3 13,0 27,3 11,1 25,5
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 51,2 54,6 53,3 54,1 55,3 56,3 58,6 62,1 63,7
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 43,1 45,8 44,9 44,4 44,1 43,6 43,4 44,9 47,0
Eignungsabklärung/Berufsfindung 34,1 35,4 34,4 35,1 34,7 34,0 33,7 35,5 35,8
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 39,7 44,4 41,7 41,4 42,8 44,1 46,9 52,6 55,3
Einzelfallförderung 84,4 86,1 86,9 88,8 88,4 89,1 89,9 91,2 91,4
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 71,2 71,5 70,7 70,8 69,9 70,0 70,9 71,8 72,8
unterstützte Beschäftigung 41,2 54,1 53,2 54,0 52,5 54,7 55,6 56,4 55,2
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 85,4 87,5 88,1 89,8 89,2 89,9 90,5 91,8 92,0
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 44,3 49,0 48,7 X X X X X X
Arbeitsgelegenheiten X X X X X X X X X
Förderung von Arbeitsverhältnissen X X X X X X X X X
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit X X X X X X X X X
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 44,3 49,0 48,7 X X X X X X
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt X X X X X X X X X
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 60,8 X X X * X X X X
Freie Förderung SGB II X X X X X X X X X
darunter Einmalleistungen X X X X X X X X X
Erprobung innovativer Ansätze X X X X X X X X X
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) 60,8 X X X X X X X X
sonstige weitere Leistungen X X X X X X X X X
darunter Einmalleistungen X X X X X X X X X
Europäischer Globalisierungsfonds X X X X * X X X X
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 53,2 56,5 54,9 55,6 56,1 57,8 59,5 62,2 63,4
Summe der Einmalleistungen 2) 57,8 59,4 60,7 64,7 69,1 74,4 78,4 81,8 83,5
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 52,4 56,0 54,0 54,3 54,1 55,3 56,5 58,8 59,9
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) X X X X X X X X X
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB III
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt, darunter
Psychische Behinderung
Kumulierte Austritte
Instrumente
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
19 20 21 22 23 24 25 26 27
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 1.197 1.338 1.366 1.564 1.750 2.547 3.473 3.827 3.769
Vermittlungsbudget - - - - - 727 1.361 1.369 1.322
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 962 1.049 1.069 1.249 1.399 1.487 1.811 2.133 2.153
darunter: bei einem Arbeitgeber 640 717 730 804 874 895 1.088 1.282 1.237
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 26 32 35 35 45 36 37
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 204 255 280 315 * * 297 321 294
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen * - - - * * 4 4 -
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - - -
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) * 34 17 - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung - - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung - - - - - - - - -
Mobilitätshilfen - - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 1.185 3.531 3.997 4.263 4.099 4.826 4.986 5.369 5.600
Berufseinstiegsbegleitung - * - * * - 3 * *
Assistierte Ausbildung - - - - - 5 31 28 35
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 1.091 3.204 3.586 3.668 3.600 4.242 4.396 4.818 4.998
Einstiegsqualifizierung 18 49 38 58 36 50 52 84 75
Ausbildungsbegleitende Hilfen 39 144 132 161 111 119 109 91 98
Außerbetriebliche Berufsausbildung 9 36 72 115 101 114 104 68 76
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 25 93 161 252 245 287 279 266 295
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung * * * 6 * 9 12 * *
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) * - * * - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement - * - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen - - - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 254 531 802 861 884 931 922 952 970
Förderung der beruflichen Weiterbildung 254 * * 861 884 931 922 * *
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter - - * - - - - * *
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - * - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen - - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 219 546 647 637 694 816 912 1.049 1.189
Förderung abhängiger Beschäftigung 213 517 611 617 685 799 896 1.041 1.172
Eingliederungszuschuss 181 425 488 457 554 627 686 803 899
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 29 92 123 160 131 172 210 238 273
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - -
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - - - - -
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen 3 - - - - - - - -
Einstellungszuschuss für Neugründungen - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 6 29 36 20 9 17 16 8 17
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit - - - - - - - - -
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen - - - - - - - - -
Gründungszuschuss 6 29 36 20 9 17 16 8 17
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 5.358 8.611 11.672 13.702 13.845 15.374 16.166 16.145 16.745
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 935 1.774 2.249 2.185 2.245 2.385 2.393 2.410 2.414
Eignungsabklärung/Berufsfindung 3.006 3.439 3.565 3.662 3.613 4.213 4.532 4.179 4.404
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 245 787 1.359 2.714 2.797 3.108 3.292 3.447 3.599
Einzelfallförderung 60 63 73 61 108 199 245 297 342
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 1.061 2.369 4.051 4.544 4.593 4.851 5.009 5.043 5.207
unterstützte Beschäftigung 51 179 375 536 489 618 695 769 779
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 49 42 56 43 98 188 222 275 319
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 14 16 11 - - - - - -
Arbeitsgelegenheiten - - - - - - - - -
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - - - - - - - -
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - - - - - - - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 14 16 11 - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - - -
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter - - - - - - * 4 *
Freie Förderung SGB II - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - -
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - * 4 *
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) - - - - - - - - -
sonstige weitere Leistungen - - - - - - - - -
darunter Einmalleistungen - - - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 8.227 14.573 18.495 21.027 21.272 24.494 26.461 27.346 28.275
Summe der Einmalleistungen 2) 80 76 99 75 135 952 1.632 1.684 1.678
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 8.147 14.497 18.396 20.952 21.137 23.542 24.829 25.662 26.597
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) - - - - - - - - -
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB III
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt, darunter
Psychische Behinderung
darunter
Instrumente nach 6 Monaten sv-pflichtig beschäftigt in % (Eingliederungsquote)
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
28 29 30 31 32 33 34 35 36
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 48,0 47,1 49,7 46,5 48,6 50,7 55,3 56,1 57,6
Vermittlungsbudget X X X X X 50,9 58,9 61,9 63,8
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 46,2 45,6 47,1 44,5 46,2 48,7 50,9 51,0 52,6
darunter: bei einem Arbeitgeber 51,3 51,5 51,0 49,0 49,3 54,6 56,2 57,9 59,6
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung X X 53,8 68,8 68,6 82,9 88,9 75,0 75,7
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 53,9 51,8 58,2 54,6 * * 66,0 64,5 66,3
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen * X X X * * X X X
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen X X X X X X X X X
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) * 58,8 X X X X X X X
Beauftragung Dritter mit Vermittlung X X X X X X X X X
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Unterstützung Beratung und Vermittlung X X X X X X X X X
Mobilitätshilfen X X X X X X X X X
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 41,0 54,5 53,9 55,8 54,5 55,9 56,1 56,7 57,0
Berufseinstiegsbegleitung X * X * * X X * *
Assistierte Ausbildung X X X X X X 45,2 67,9 71,4
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen 39,5 53,5 52,8 55,3 53,6 55,0 55,3 55,3 55,5
Einstiegsqualifizierung X 53,1 76,3 63,8 63,9 50,0 75,0 69,0 73,3
Ausbildungsbegleitende Hilfen 71,8 79,9 74,2 72,7 70,3 71,4 77,1 81,3 82,7
Außerbetriebliche Berufsausbildung X 36,1 47,2 45,2 39,6 50,9 42,3 58,8 61,8
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 48,0 55,9 57,1 55,2 64,5 65,2 64,2 65,8 63,1
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung * * * X * X X * *
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) * X * * X X X X X
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement X * X X X X X X X
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen X X X X X X X X X
Berufliche Weiterbildung, darunter 40,2 43,9 49,1 49,5 51,0 56,9 56,9 59,8 61,4
Förderung der beruflichen Weiterbildung 40,2 * * 49,5 51,0 56,9 56,9 * *
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter X X * X X X X * *
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit X * X X X X X X X
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen X X X X X X X X X
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 67,6 73,6 72,3 72,4 75,8 76,3 79,5 79,0 80,3
Förderung abhängiger Beschäftigung 69,0 76,0 75,8 73,7 76,6 77,5 80,5 79,5 81,2
Eingliederungszuschuss 69,1 76,5 77,7 72,6 77,8 78,5 82,7 81,1 83,2
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 72,4 73,9 68,3 76,9 71,8 73,8 73,3 74,4 74,7
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit X X X X X X X X X
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter X X X X X X X X X
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen X X X X X X X X X
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Personal-Service-Agenturen X X X X X X X X X
Einstellungszuschuss für Neugründungen X X X X X X X X X
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN X X X X X X X X X
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen X X X X X X X X X
Förderung der Selbständigkeit X 31,0 13,9 30,0 X X X X X
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit X X X X X X X X X
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen X X X X X X X X X
Gründungszuschuss X 31,0 13,9 30,0 X X X X X
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 33,9 36,2 42,7 44,9 46,2 44,9 45,4 48,7 50,3
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 34,1 39,7 40,0 41,1 42,1 41,1 41,2 42,8 45,0
Eignungsabklärung/Berufsfindung 33,1 32,6 32,0 34,3 33,6 32,2 31,6 34,5 33,5
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 28,2 31,6 34,4 35,0 39,4 38,9 40,3 47,0 50,6
Einzelfallförderung 61,7 65,1 67,1 77,0 67,6 54,8 60,8 65,0 64,9
individuelle rehaspezifische Maßnahmen 36,0 40,0 55,7 60,5 61,5 61,1 61,7 63,0 65,6
unterstützte Beschäftigung 25,5 29,1 45,1 46,8 49,9 46,6 51,5 52,0 50,7
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) 53,1 52,4 62,5 72,1 65,3 54,8 58,6 64,7 63,3
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter X X X X X X X X X
Arbeitsgelegenheiten X X X X X X X X X
Förderung von Arbeitsverhältnissen X X X X X X X X X
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit X X X X X X X X X
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt X X X X X X X X X
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter X X X X X X * X *
Freie Förderung SGB II X X X X X X X X X
darunter Einmalleistungen X X X X X X X X X
Erprobung innovativer Ansätze X X X X X X * X *
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) X X X X X X X X X
sonstige weitere Leistungen X X X X X X X X X
darunter Einmalleistungen X X X X X X X X X
Europäischer Globalisierungsfonds X X X X X X X X X
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 38,0 43,4 47,0 48,3 49,2 49,2 50,3 52,9 54,2
Summe der Einmalleistungen 2) 57,5 55,3 62,6 70,7 66,7 52,9 59,7 62,8 63,9
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 37,8 43,3 46,9 48,2 49,1 49,0 49,7 52,2 53,6
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) X X X X X X X X X
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB II
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt
Kumulierte Austritte
Instrumente
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
1 2 3 4 5 6 7 8 9
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 48.191 33.880 26.229 23.042 22.090 21.175 21.108 19.566 18.041
Vermittlungsbudget 29.044 20.393 16.050 13.104 12.003 10.735 10.162 8.871 7.736
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 17.211 12.399 9.583 9.618 9.771 10.066 10.563 10.291 9.963
darunter: bei einem Arbeitgeber 4.972 3.928 3.154 2.954 2.942 2.895 2.981 2.499 2.601
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 207 292 302 271 273 228 166
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 707 419 342 313 300 360 367 379 303
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 65 16 22 7 16 14 16 12 8
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - 13 31
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 846 653 232 - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung 236 - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen 5 - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung 68 - - - - - - - -
Mobilitätshilfen 9 - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 2.981 2.498 2.190 1.968 1.545 1.375 1.251 1.129 1.075
Berufseinstiegsbegleitung - - - - - - - - -
Assistierte Ausbildung - - - - - 5 23 41 45
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen - - - * - - - - -
Einstiegsqualifizierung 134 164 163 149 154 124 123 130 127
Ausbildungsbegleitende Hilfen 248 302 217 308 158 176 171 118 108
Außerbetriebliche Berufsausbildung 1.848 1.440 1.285 994 799 627 502 439 423
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 507 525 518 511 431 431 413 381 368
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung * 4 * * 3 12 19 20 4
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) - - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement * - * - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 236 63 - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 7.348 5.623 5.309 4.339 3.716 3.247 3.063 2.652 2.482
Förderung der beruflichen Weiterbildung 6.974 5.623 5.309 4.323 3.683 3.235 3.035 2.625 2.452
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter 3 - - 16 33 12 28 27 30
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - - - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 371 - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 4.575 3.880 2.890 2.322 2.289 2.342 2.280 2.413 2.201
Förderung abhängiger Beschäftigung 4.292 3.713 2.800 2.235 2.220 2.304 2.245 2.371 2.181
Eingliederungszuschuss 2.735 2.515 1.885 1.458 1.512 1.583 1.454 1.510 1.469
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 574 608 578 491 466 409 452 480 447
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 470 356 283 274 236 297 326 366 245
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - * 8 10 17
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) 492 222 54 12 6 * 5 5 3
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen 11 * - - - - - - -
Einstellungszuschuss für Neugründungen * - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN * 7 - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - * - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen * - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 283 167 90 87 69 38 35 42 20
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit 209 133 59 49 40 23 17 18 11
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen 74 34 31 38 29 15 18 24 9
Gründungszuschuss - - - - - - - - -
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 6.427 5.113 4.654 4.528 4.355 4.392 4.249 4.044 3.883
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 6.415 5.113 4.654 4.528 4.355 4.392 4.249 4.044 3.883
Eignungsabklärung/Berufsfindung - - - - - - - - -
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung 12 - - - - - - - -
Einzelfallförderung - - - - - - - - -
individuelle rehaspezifische Maßnahmen - - - - - - - - -
unterstützte Beschäftigung - - - - - - - - -
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) - - - - - - - - -
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 16.644 9.275 5.009 2.901 2.400 1.871 1.501 1.390 1.381
Arbeitsgelegenheiten 16.628 9.268 4.965 2.854 2.282 1.815 1.473 1.370 1.363
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - * 12 28 29 28 16 14
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - * * 35 90 27 - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen 16 * - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - 4 4
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 1.301 843 733 546 508 479 481 448 448
Freie Förderung SGB II 942 783 726 546 508 479 481 448 448
darunter Einmalleistungen 18 45 106 103 102 101 134 112 109
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - - - -
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) - - - - - - - - -
sonstige weitere Leistungen 359 60 7 - - - - - -
darunter Einmalleistungen 8 * * - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 87.467 61.112 47.014 39.646 36.903 34.881 33.933 31.642 29.511
Summe der Einmalleistungen 2) 30.124 21.141 16.642 13.527 12.442 11.134 10.594 9.240 8.024
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 57.343 39.971 30.372 26.119 24.461 23.747 23.339 22.402 21.487
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 1.022 968 762 658 602 613 651 658 696
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB II
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt
darunter
Instrumente nach 6 Monaten sv-pflichtig beschäftigt in % (Eingliederungsquote)
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
10 11 12 13 14 15 16 17 18
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 31,5 33,8 34,2 34,6 35,8 38,1 39,8 40,5 40,9
Vermittlungsbudget 32,5 35,5 36,2 38,0 39,5 42,8 44,6 47,4 49,0
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 28,1 29,1 29,8 29,6 30,7 32,5 34,5 33,8 34,2
darunter: bei einem Arbeitgeber 41,7 41,2 41,2 42,0 42,5 44,2 46,6 46,8 46,2
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung X X 50,7 57,5 51,0 55,7 60,8 64,0 63,9
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 48,7 47,5 51,5 48,9 53,3 54,7 57,8 58,8 58,1
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen 18,5 X 40,9 X X X X X X
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen X X X X X X X X 16,1
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 57,8 57,9 55,6 X X X X X X
Beauftragung Dritter mit Vermittlung 16,9 X X X X X X X X
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Unterstützung Beratung und Vermittlung 22,1 X X X X X X X X
Mobilitätshilfen X X X X X X X X X
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 37,2 45,1 45,1 45,9 46,9 51,9 56,4 57,9 61,4
Berufseinstiegsbegleitung X X X X X X X X X
Assistierte Ausbildung X X X X X X 56,5 43,9 64,4
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen X X X * X X X X X
Einstiegsqualifizierung 55,2 49,4 54,0 51,0 53,2 54,8 61,0 61,5 63,0
Ausbildungsbegleitende Hilfen 71,8 78,8 63,1 72,1 71,5 67,6 72,5 72,9 75,0
Außerbetriebliche Berufsausbildung 29,2 33,4 35,3 34,3 34,8 40,5 44,2 48,5 52,7
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 50,1 57,5 58,7 51,3 58,0 61,3 64,6 65,4 66,6
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung * X * * X X X 40,0 X
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) X X X X X X X X X
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement * X * X X X X X X
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 24,2 33,3 X X X X X X X
Berufliche Weiterbildung, darunter 26,4 28,9 28,8 27,7 31,1 35,2 37,7 37,6 41,6
Förderung der beruflichen Weiterbildung 26,0 28,9 28,8 27,8 31,0 35,3 38,1 37,9 41,6
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter X X X X 39,4 X 3,6 14,8 40,0
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit X X X X X X X X X
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 34,2 X X X X X X X X
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 60,8 65,3 67,6 68,8 69,7 70,7 71,5 74,2 75,4
Förderung abhängiger Beschäftigung 64,6 ur für Arbeit 69,6 71,1 71,5 71,6 72,5 75,3 76,1
Eingliederungszuschuss 68,8 70,1 71,8 71,9 71,3 73,3 74,5 76,2 76,5
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 64,5 68,4 70,8 72,5 74,9 69,2 69,5 73,5 75,8
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 63,0 62,4 57,2 65,0 66,9 66,3 69,0 76,2 75,5
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter X X X X X * X X X
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen X X X X X X X X X
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) 42,9 47,3 44,4 X X * X X X
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Personal-Service-Agenturen X * X X X X X X X
Einstellungszuschuss für Neugründungen * X X X X X X X X
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN * X X X X X X X X
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) X * X X X X X X X
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen * X X X X X X X X
Förderung der Selbständigkeit 3,5 12,0 6,7 8,0 11,6 13,2 8,6 11,9 5,0
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit 4,3 12,0 10,2 12,2 15,0 17,4 X X X
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen 1,4 11,8 - 2,6 6,9 X X 4,2 X
Gründungszuschuss X X X X X X X X X
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 20,5 21,7 22,0 21,4 21,4 22,7 25,2 27,0 29,3
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 20,5 21,7 22,0 21,4 21,4 22,7 25,2 27,0 29,3
Eignungsabklärung/Berufsfindung X X X X X X X X X
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung X X X X X X X X X
Einzelfallförderung X X X X X X X X X
individuelle rehaspezifische Maßnahmen X X X X X X X X X
unterstützte Beschäftigung X X X X X X X X X
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) X X X X X X X X X
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 18,2 18,4 17,7 14,8 17,6 16,4 20,7 18,1 18,1
Arbeitsgelegenheiten 18,2 18,4 17,4 14,3 16,5 16,1 20,0 18,0 17,8
Förderung von Arbeitsverhältnissen X X * X 60,7 37,9 53,6 X X
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit X * * 42,9 31,1 11,1 X X X
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen X * X X X X X X X
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt X X X X X X X X X
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 28,1 29,3 29,6 26,4 32,9 29,2 27,7 33,0 35,7
Freie Förderung SGB II 26,0 29,1 29,3 26,4 32,9 29,2 27,7 33,0 35,7
darunter Einmalleistungen X 37,8 39,6 26,2 35,3 29,7 27,6 33,9 51,4
Erprobung innovativer Ansätze X X X X X X X X X
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) X X X X X X X X X
sonstige weitere Leistungen 33,4 31,7 X X X X X X X
darunter Einmalleistungen X * * X X X X X X
Europäischer Globalisierungsfonds X X X X X X X X X
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 29,4 32,4 33,1 33,4 35,0 37,3 39,5 40,6 41,6
Summe der Einmalleistungen 2) 33,1 36,2 36,6 38,3 39,7 42,9 44,9 47,6 49,3
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 27,5 30,4 31,2 30,8 32,5 34,7 37,1 37,7 38,7
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 16,7 20,4 22,3 21,0 21,6 24,1 21,7 22,5 26,6
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB II
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt, darunter
Psychische Behinderung
Kumulierte Austritte
Instrumente
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
19 20 21 22 23 24 25 26 27
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 2.507 2.439 2.488 2.565 2.900 4.242 5.671 5.881 5.606
Vermittlungsbudget 499 435 853 747 854 1.809 2.843 2.892 2.571
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 1.848 1.857 1.561 1.755 1.976 2.338 2.736 2.874 2.940
darunter: bei einem Arbeitgeber 724 703 617 650 696 769 917 764 858
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - - 36 42 58 49 77 68 51
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 55 68 43 63 66 91 92 110 84
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen * 9 5 - 4 4 - * -
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen - - - - - - - * 11
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 79 70 26 - - - - - -
Beauftragung Dritter mit Vermittlung * - - - - - - - -
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen - - - - - - - - -
Unterstützung Beratung und Vermittlung 13 - - - - - - - -
Mobilitätshilfen * - - - - - - - -
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 55 100 115 165 140 171 179 191 189
Berufseinstiegsbegleitung - - - - - - - - -
Assistierte Ausbildung - - - - - * 4 9 4
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen - - - - - - - - -
Einstiegsqualifizierung 15 18 18 * 20 18 18 18 32
Ausbildungsbegleitende Hilfen 3 12 21 26 * 25 14 15 12
Außerbetriebliche Berufsausbildung 9 33 38 46 47 63 55 52 49
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen 10 27 38 70 64 61 78 86 89
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung - - - * * * 10 11 3
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) - - - - - - - - -
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement - - - - - - - - -
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen 18 10 - - - - - - -
Berufliche Weiterbildung, darunter 636 876 1.341 1.124 1.125 993 984 874 809
Förderung der beruflichen Weiterbildung 599 876 1.341 * 1.121 990 974 855 789
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter - - - * 4 3 10 19 20
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit - - - - - - - - -
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 37 - - - - - - - -
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 269 560 561 513 572 634 660 741 716
Förderung abhängiger Beschäftigung 254 528 541 491 551 624 649 723 709
Eingliederungszuschuss 198 429 401 350 417 459 466 485 521
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 29 48 89 87 78 82 * 112 101
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 27 44 44 54 56 * 93 122 82
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter - - - - - - * 4 5
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen - - - - - - - - -
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) - 7 7 - - * * - -
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Personal-Service-Agenturen - - - - - - - - -
Einstellungszuschuss für Neugründungen - - - - - - - - -
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN - - - - - - - - -
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) - - - - - - - - -
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen - - - - - - - - -
Förderung der Selbständigkeit 15 32 20 22 21 10 11 18 7
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit 6 23 11 12 13 5 7 7 4
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen 9 9 9 10 8 5 4 11 3
Gründungszuschuss - - - - - - - - -
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 1.135 2.133 2.322 2.446 2.299 2.527 2.536 2.461 2.441
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 1.135 2.133 2.322 2.446 2.299 2.527 2.536 2.461 2.441
Eignungsabklärung/Berufsfindung - - - - - - - - -
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung - - - - - - - - -
Einzelfallförderung - - - - - - - - -
individuelle rehaspezifische Maßnahmen - - - - - - - - -
unterstützte Beschäftigung - - - - - - - - -
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) - - - - - - - - -
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 1.402 1.544 1.033 712 612 571 479 531 526
Arbeitsgelegenheiten 1.402 * 1.027 700 601 560 472 524 521
Förderung von Arbeitsverhältnissen - - * * 4 7 7 * *
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit - * * * 7 4 - - -
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - - - - - - - - -
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt - - - - - - - * *
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 99 126 118 116 133 156 128 141 156
Freie Förderung SGB II 88 121 118 116 133 156 128 141 156
darunter Einmalleistungen 3 4 16 13 28 49 33 29 46
Erprobung innovativer Ansätze - - - - - - - - -
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) - - - - - - - - -
sonstige weitere Leistungen 11 5 - - - - - - -
darunter Einmalleistungen * * - - - - - - -
Europäischer Globalisierungsfonds - - - - - - - - -
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 6.103 7.778 7.978 7.641 7.781 9.294 10.637 10.820 10.443
Summe der Einmalleistungen 2) 615 527 944 808 950 1.916 2.955 2.998 2.671
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 5.488 7.251 7.034 6.833 6.831 7.378 7.682 7.822 7.772
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 93 210 206 194 189 225 238 247 274
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
Tabellen zu Frage 29
Verbleib von Rehabilitanden 6 Monate nach Maßnahmeaustritt im SGB II
Deutschland (Gebietsstand Juni 2019)
Zeitreihe, Datenstand: Juni 2019
Insgesamt, darunter
Psychische Behinderung
darunter
Instrumente nach 6 Monaten sv-pflichtig beschäftigt in % (Eingliederungsquote)
der Arbeitsmarktpolitik
Okt 2017
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 bis Sep
2018
28 29 30 31 32 33 34 35 36
Aktivierung und berufliche Eingliederung, darunter 29,8 31,2 32,3 32,5 34,1 36,4 39,0 41,2 40,6
Vermittlungsbudget 28,3 33,8 32,6 37,3 40,3 42,2 42,7 47,9 49,2
Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 28,8 28,6 30,9 29,6 30,4 31,3 34,4 33,5 32,6
darunter: bei einem Arbeitgeber 38,3 39,5 40,4 40,5 39,8 41,9 46,3 50,0 44,6
Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung X X 55,6 52,4 46,6 55,1 54,5 58,8 64,7
Probebeschäftigung für Menschen mit Behinderungen 47,3 57,4 65,1 57,1 62,1 52,7 62,0 66,4 64,3
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen * X X X X X X * X
Förderung schwer zu erreichender junger Menschen X X X X X X X * X
eingelöste Vermittlungsgutscheine - bewilligt 1. Rate - (Restabwicklung) 55,7 60,0 53,8 X X X X X X
Beauftragung Dritter mit Vermittlung * X X X X X X X X
Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Unterstützung Beratung und Vermittlung X X X X X X X X X
Mobilitätshilfen * X X X X X X X X
5)
Berufswahl und Berufsausbildung , darunter 34,5 41,0 47,8 46,1 47,1 39,2 57,0 52,4 55,6
Berufseinstiegsbegleitung X X X X X X X X X
Assistierte Ausbildung X X X X X * X X X
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Einstiegsqualifizierung X X X * 75,0 X X X 50,0
Ausbildungsbegleitende Hilfen X X 66,7 73,1 * 40,0 X X X
Außerbetriebliche Berufsausbildung X 36,4 47,4 21,7 25,5 28,6 47,3 34,6 51,0
Zuschüsse z. Ausbildungsvergütung für Menschen mit Behinderungen u. schwerbeh. Menschen X 29,6 36,8 45,7 51,6 47,5 67,9 59,3 61,8
Zuschuss für schwerbehinderte Menschen im Anschluss an Aus- u. Weiterbildung X X X * * * X X X
Ausbildungsbonus (Restabwicklung) X X X X X X X X X
sozialpädagogische Begleitung, Ausbildungsmanagement X X X X X X X X X
Übergangshilfen/Aktivierungshilfen X X X X X X X X X
Berufliche Weiterbildung, darunter 20,0 22,7 24,7 24,9 29,8 33,9 34,9 38,0 41,8
Förderung der beruflichen Weiterbildung 19,0 22,7 24,7 * 29,9 34,0 35,2 38,4 41,8
Arbeitsentgeltzuschuss zur beruflichen Weiterbildung Beschäftigter X X X * X X X X 40,0
ESF-Qualifizierung während Kurzarbeit X X X X X X X X X
Eignungsfeststellung / Trainingsmaßnahmen 35,1 X X X X X X X X
Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, darunter 52,4 65,5 66,5 70,0 65,2 70,3 73,8 72,1 75,6
Förderung abhängiger Beschäftigung 55,1 68,9 68,6 72,3 67,2 71,3 75,0 73,7 76,3
Eingliederungszuschuss 57,1 68,8 69,8 71,7 67,4 71,9 76,4 75,1 77,4
Eingliederungszuschuss f. besonders betroffene schwerbehinderte Menschen 37,9 72,9 70,8 75,9 65,4 73,2 * 67,0 71,3
Einstiegsgeld bei abhängiger sv-pflichtiger Erwerbstätigkeit 59,3 72,7 56,8 70,4 67,9 * 66,7 75,4 76,8
Bundesprogramm Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter X X X X X X * X X
Eingliederung von Langzeitarbeitslosen X X X X X X X X X
Beschäftigungszuschuss (Restabwicklung) X X X X X * * X X
Entgeltsicherung für Ältere (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Personal-Service-Agenturen X X X X X X X X X
Einstellungszuschuss für Neugründungen X X X X X X X X X
Qualifizierungszuschuss für jüngere AN X X X X X X X X X
Eingliederungsgutschein (Restabwicklung) X X X X X X X X X
Beschäftigung begl. Eingliederungshilfen X X X X X X X X X
Förderung der Selbständigkeit X 9,4 10,0 18,2 14,3 X X X X
Einstiegsgeld bei selbständiger Erwerbstätigkeit X 4,3 X X X X X X X
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen X X X X X X X X X
Gründungszuschuss X X X X X X X X X
4)
besondere Maßnahmen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen , darunter 11,8 16,4 19,9 18,9 20,1 21,8 24,8 26,3 27,7
besondere Maßnahmen zur Weiterbildung 11,8 16,4 19,9 18,9 20,1 21,8 24,8 26,3 27,7
Eignungsabklärung/Berufsfindung X X X X X X X X X
besondere Maßnahmen zur Ausbildungsförderung X X X X X X X X X
Einzelfallförderung X X X X X X X X X
individuelle rehaspezifische Maßnahmen X X X X X X X X X
unterstützte Beschäftigung X X X X X X X X X
(nachrichtlich: Einzelfallförderung - Einmalleistung) X X X X X X X X X
Beschäftigung schaffende Maßnahmen, darunter 17,3 16,6 17,5 13,8 16,3 14,4 16,9 17,7 16,5
Arbeitsgelegenheiten 17,3 * 17,4 13,7 16,0 14,1 16,5 17,4 16,5
Förderung von Arbeitsverhältnissen X X * * X X X * *
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit X * * * X X X X X
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen X X X X X X X X X
Bundesprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt X X X X X X X * *
Freie Förderung / Sonstige Förderung, darunter 19,2 23,8 33,9 32,8 29,3 24,4 28,1 34,8 37,8
Freie Förderung SGB II 19,3 24,0 33,9 32,8 29,3 24,4 28,1 34,8 37,8
darunter Einmalleistungen X X X X 25,0 14,3 27,3 41,4 56,5
Erprobung innovativer Ansätze X X X X X X X X X
Freie Förderung SGBIII (Restabwicklung) X X X X X X X X X
sonstige weitere Leistungen X X X X X X X X X
darunter Einmalleistungen * * X X X X X X X
Europäischer Globalisierungsfonds X X X X X X X X X
2)
Summe der Instrumente mit Einmalleistungen 23,4 25,7 28,1 28,1 30,4 33,0 36,6 38,6 39,1
Summe der Einmalleistungen 2) 30,9 36,4 33,8 37,7 40,0 41,6 42,8 48,0 49,5
2)
Summe der Instrumente ohne Einmalleistungen 22,6 25,0 27,4 27,0 29,0 30,7 34,2 35,0 35,5
nachrichtlich: kommunale Eingliederungsleistungen 3) 19,4 21,0 21,4 25,3 18,5 21,8 20,6 23,1 24,1
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit
*) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
2) Die Einmalleistungen umfassen: Förderung aus dem Vermittlungsbudget, Vermittlung in sv-pfl. Beschäftigung,
Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderungen, Beschaffung von Sachgütern im Rahmen von Leistungen zur
Eingliederung von Selbständigen, überwiegend Einzelfallförderung Reha, Einmall. zur Freien Förderung SGB II
3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben bundesweit für Januar - Dezember 2018 (Datenstand März
2019) nur etwas über 68 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen erfasst.
4) Für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 19 SGB III können Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
(LTA) nach den §§ 49 f. SGB IX erbracht werden (allgemeine und besondere LTA nach § 115 ff und § 117 ff SGB III).
5) Ohne Ergebnisse zu Teilnahmen an Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III.
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ISSN 0722-8333]