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Kleine AnfrageWahlperiode 19Beantwortet
Fahrverbote und Blockabfertigung Österreichs auf der Brennerroute
(insgesamt 12 Einzelfragen)
Fraktion
FDP
Ressort
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Datum
29.08.2019
Antwortdauer
13 Tage
Aktualisiert
26.07.2022
Offizielle Quellen und Volltext
Die verlinkten PDFs stammen direkt vom Dokumentenserver des Deutschen Bundestages.
BT19/1242916.08.2019
Fahrverbote und Blockabfertigung Österreichs auf der Brennerroute
Kleine Anfrage
Volltext (unformatiert)
[Deutscher Bundestag Drucksache 19/12429
19. Wahlperiode 16.08.2019
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Oliver Luksic, Frank Sitta, Torsten Herbst, Dr. Christian Jung,
Daniela Kluckert, Bernd Reuther, Renata Alt, Jens Beeck, Christian Dürr,
Dr. Marcus Faber, Katrin Helling-Plahr, Dr. Christoph Hoffmann,
Reinhard Houben, Ulla Ihnen, Karsten Klein, Dr. Marcel Klinge, Konstantin Kuhle,
Alexander Müller, Matthias Seestern-Pauly, Bettina Stark-Watzinger,
Katja Suding, Nicole Westig und der Fraktion der FDP
Fahrverbote und Blockabfertigung Österreichs auf der Brennerroute
Seit Mitte Juni 2019 gibt es in Tirol, entlang der Brennerroute nach Italien,
strenge Fahrverbote. Nun hat auch das Bundesland Salzburg Urlaubern die
Abfahrt von der Tauernautobahn untersagt. Autofahrerinnen und Autofahrer, die die
Autobahnen rund um Innsbruck sowie den Bezirken Kufstein und Reutte
verlassen wollen, müssen glaubhaft machen, dass ihr Reiseziel tatsächlich in den
umliegenden Dörfern liegt. Damit ist vor allem in der Sommerzeit in Bayern ein
Verkehrschaos zu erwarten. Die Maßnahmen des Tiroler Landeshauptmann
Günther Platter richten sich vor allem gegen Lkws: Es gibt sektorale Fahrverbote,
ein Nachtfahrverbot sowie sogenannte Blockabfertigungen, gegen die der
deutsche Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer
klagen will. Dabei geht es darum, dass Lkws nur blockweise in Tunnel einfahren
dürfen, und um die Blockabfertigung von Lkws an der Tiroler Grenze (www.
spiegel.de/wirtschaft/soziales/fahrverbote-in-tirol-und-salzburg-oesterreicher-setzen-
deutschland-unter-druck-a-1278165.html). Bundesminister Andreas Scheuer hat
nun für den 25. Juli 2019 zum „Transit-Gipfel“ nach Berlin eingeladen.
Landeshauptmann Günther Platter knüpft seine Teilnahme an Bedingungen, und erst im
letzten Jahr ließ er einen Transit-Gipfel in Bozen platzen. Ein Ende des Konflikts
ist also nicht in Sicht.
Wir fragen die Bundesregierung:
1. Was unternimmt die Bundesregierung, um die Verkehrsbelastung für die
deutschen Gemeinden in Autobahnnähe rund um den Brenner zu verringern?
2. Bis wann plant die Bundesregierung die Zulaufstrecken in Bayern für den
Brennerbasistunnel fertigzustellen?
3. Wie bewertet die Bundesregierung den momentanen Zustand der
Zulaufstrecken in Bayern für den Brennerbasistunnel, der planmäßig 2028 eröffnet
werden soll?
4. Werden die Zulaufstrecken in Bayern nach Kenntnis der Bundesregierung
bedarfs- und termingerecht zur planmäßigen Eröffnung des
Brennerbasistunnel ausgebaut sein, und wenn nein, mit wie viel Verzögerung rechnet die
Bundesregierung?
5. Für welche einzelnen Projektmaßnahmen hat die Bundesregierung durch die
Unterzeichnung des Memorandums beim Brenner-Gipfeltreffen im Juni
2018 Zusagen gemacht, und bis wann sollen diese umgesetzt werden (bitte
einzeln nach Projekt auflisten)?
6. Wie viel weitere zusätzliche Kapazität erhofft sich die Bundesregierung
durch den Bau des Brennerbasistunnel (bitte in Anzahl an Zügen und
Tonnagen pro Tag angeben)?
7. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bisher veranlasst und sind
noch in Planung, um der Ablehnung gegenüber dem Bau des
Brennerbasistunnel in den einzelnen Gemeinden (zum Beispiel Bürgerinitiative
„Brennerdialog Rosenheimer Land“) entgegenzuwirken (www.abendzeitung-
muenchen.de/inhalt.kosten-eroeffnung-bayern-trasse-brenner-basistunnel-
diewichtigsten-fragen-und-antworten.edc68956-56c3-41b1-a385-426f290b1ab
7.html)?
8. Inwieweit plant die Bundesregierung die Lkw-Maut in Deutschland auf das
Tiroler Niveau anzuheben, so wie es der Tiroler Landeshauptmann Günther
Platter fordert (www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fahrverbote-in-tirol-
undsalzburg-oesterreicher-setzen-deutschland-unter-druck-a-1278165.html)?
9. Wie bewertet die Bundesregierung den derzeitigen Zustand der
Umschlagterminals der „rollenden Landstraße“ in Regensburg und Rosenheim, und
inwieweit plant die Bundesregierung eine Sanierung der Terminals?
10. Plant die Bundesregierung eine Einführung einer Förderung für
Unternehmen, die eine Güterverlagerung auf die Schiene vornehmen, und wenn ja,
nach welchen Kriterien, und ab wann?
11. Plant die Bundesregierung aktuell, gegen die Fahrverbote und die
Blockabfertigung Österreichs Klage einzureichen, und wenn ja, wie will sie diese
rechtlich begründen?
12. Sind weitere Gespräche zwischen Deutschland und Österreich geplant, um
eine Klage zu vermeiden, und wenn ja, welche Kompromisse sind geplant?
Berlin, den 31. Juli 2019
Christian Lindner und Fraktion
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
BT19/1280329.08.2019
auf die Kleine Anfrage - Drucksache 19/12429 - Fahrverbote und Blockabfertigung Österreichs auf der Brennerroute
AntwortAntwort
Volltext (unformatiert)
[Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale
Infrastruktur vom 27. August 2019 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Deutscher Bundestag Drucksache 19/12803
19. Wahlperiode 29.08.2019
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Oliver Luksic, Frank Sitta,
Torsten Herbst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP
– Drucksache 19/12429 –
Fahrverbote und Blockabfertigung Österreichs auf der Brennerroute
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Seit Mitte Juni 2019 gibt es in Tirol, entlang der Brennerroute nach Italien,
strenge Fahrverbote. Nun hat auch das Bundesland Salzburg Urlaubern die
Abfahrt von der Tauernautobahn untersagt. Autofahrerinnen und Autofahrer, die
die Autobahnen rund um Innsbruck sowie den Bezirken Kufstein und Reutte
verlassen wollen, müssen glaubhaft machen, dass ihr Reiseziel tatsächlich in
den umliegenden Dörfern liegt. Damit ist vor allem in der Sommerzeit in Bayern
ein Verkehrschaos zu erwarten. Die Maßnahmen des Tiroler Landeshauptmann
Günther Platter richten sich vor allem gegen Lkws: Es gibt sektorale
Fahrverbote, ein Nachtfahrverbot sowie sogenannte Blockabfertigungen, gegen die der
deutsche Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas
Scheuer klagen will. Dabei geht es darum, dass Lkws nur blockweise in Tunnel
einfahren dürfen, und um die Blockabfertigung von Lkws an der Tiroler
Grenze (www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fahrverbote-in-tirol-und-
salzburgoesterreicher-setzen-deutschland-unter-druck-a-1278165.html).
Bundesminister Andreas Scheuer hat nun für den 25. Juli 2019 zum „Transit-Gipfel“ nach
Berlin eingeladen. Landeshauptmann Günther Platter knüpft seine Teilnahme
an Bedingungen, und erst im letzten Jahr ließ er einen Transit-Gipfel in Bozen
platzen. Ein Ende des Konflikts ist also nicht in Sicht.
1. Was unternimmt die Bundesregierung, um die Verkehrsbelastung für die
deutschen Gemeinden in Autobahnnähe rund um den Brenner zu verringern?
Die Bundesregierung steht in intensivem Austausch mit Österreich sowie den
betroffenen Ländern Bayern und auch Tirol. Am 25. Juli 2019 wurden auf Minister-
Ebene in einem 10-Punkte-Plan (www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/zehn-
punkte-plan-transitverkehr.html) die Prüfung von Maßnahmen beschlossen, die
zu einer Reduzierung der verkehrlichen Belastungen auf dem Brenner-Korridor
führen sollen. Aufgrund der grundgesetzlichen Kompetenzverteilung kann die
Bundesregierung nur gemeinsam mit dem betroffenen Land Bayern und den
Kommunen entsprechende Maßnahmen in den vorgesehenen Arbeitsgruppen
entwickeln und umsetzen. Die Arbeitsgruppen werden sich zeitnah konstituieren. Sie
betreffen die bessere Anbindung von Terminals, ein intelligentes Lkw-
Leitsystem, Fragen zur Planungsbeschleunigung sowie verkehrsträgerübergeordnete
Aspekte.
2. Bis wann plant die Bundesregierung die Zulaufstrecken in Bayern für den
Brennerbasistunnel fertigzustellen?
3. Wie bewertet die Bundesregierung den momentanen Zustand der
Zulaufstrecken in Bayern für den Brennerbasistunnel, der planmäßig 2028 eröffnet
werden soll?
4. Werden die Zulaufstrecken in Bayern nach Kenntnis der Bundesregierung
bedarfs- und termingerecht zur planmäßigen Eröffnung des
Brennerbasistunnel ausgebaut sein, und wenn nein, mit wie viel Verzögerung rechnet die
Bundesregierung?
6. Wie viel weitere zusätzliche Kapazität erhofft sich die Bundesregierung
durch den Bau des Brennerbasistunnel (bitte in Anzahl an Zügen und
Tonnagen pro Tag angeben)?
Die Fragen 2, 3, 4 und 6 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Die gegenwärtige Kapazität der deutschen Zulaufstrecke im Abschnitt
Rosenheim – Kiefersfelden beträgt 260 Züge/Tag. Nach Angaben der DB Netz AG
wurde die Strecke im Jahr 2018 von 204 Zügen/Tag genutzt. Das heißt derzeit
besteht kein Engpass auf dem Brennerzulauf in Deutschland. Gravierende
Engpässe werden auch bis zur Inbetriebnahme des Brennerbasistunnels nicht
entstehen.
Langfristig ist mit einem Anstieg des Schienenverkehrs auf dem
Brennernordzulauf nach Eröffnung des Brennerbasistunnels im Jahr 2028 zu rechnen. Die
Umsetzung des Stufenkonzepts entsprechend dem wachsenden Bedarf bedeutet
mittelfristig die Bestandsstrecke mit ETCS (European Train Control System)/
Blockverdichtung auszurüsten und langfristig, d. h. bis zum Jahr 2040, die
Neubaustrecke zu realisieren. Die nach einem ETCS Ausbau erzielbare Kapazität wird ca.
320 Züge/Tag betragen. Der dem Trassenauswahlverfahren zugrunde gelegte
Bemessungsfall sieht 400 Züge/Tag an der Grenze AUT/DEU vor.
5. Für welche einzelnen Projektmaßnahmen hat die Bundesregierung durch die
Unterzeichnung des Memorandums beim Brenner-Gipfeltreffen im Juni
2018 Zusagen gemacht, und bis wann sollen diese umgesetzt werden (bitte
einzeln nach Projekt auflisten)?
Zielsetzung des Brenner Aktionsplans (BAP) ist es, den Verkehr auf dem
Korridor zwischen München und Verona übergreifend zu betrachten und ganzheitliche
Lösungsansätze für die Verlagerung des Schwerverkehrs zu erarbeiten. Der BAP
enthält einen Maßnahmenkatalog und behandelt insbesondere die Themen
Infrastruktur (inkl. Verkehrsprognosen/ Kapazitäten), Terminals, Begleitmaßnahmen
und Umwelt.
Deutschland hat sich hinsichtlich der Maßnahmen (Nr. 3-6) „Knoten München“,
„Truderinger Kurve“ und „München – Großraum Rosenheim“ des BAP
verpflichtet, die Planung und Ausführung bedarfsgerecht im Rahmen der
verfügbaren Haushaltsmittel durchzuführen. Für die Maßnahme Nr. 6 „Großraum
Rosenheim – Schaftenau mit Anbindung an Strecke München – Rosenheim –
Salzburg“, die im sogenannten gemeinsamen Planungsraum Deutschland/Österreich
liegt, ist vereinbart, die Planung und Ausführung bedarfsgerecht im Rahmen der
Haushaltsmittel zu realisieren. Hierbei soll nach BAP die Vorplanung ggf. bis
2021 abgeschlossen sein. Des Weiteren sieht der BAP die Einführung des ER-
TMS (European Rail Traffic Management System) auf Basis des European
Deployment Plans (EDP) in Deutschland vor (Maßnahme Nr. 20).
7. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bisher veranlasst und sind
noch in Planung, um der Ablehnung gegenüber dem Bau des
Brennerbasistunnel in den einzelnen Gemeinden (zum Beispiel Bürgerinitiative
„Brennerdialog Rosenheimer Land“) entgegenzuwirken (www.abendzeitung-
muenchen.de/inhalt.kosten-eroeffnung-bayern-trasse-brenner-basistunnel-
diewichtigsten-fragen-und-antworten.edc68956-56c3-41b1-a385-426f290b1ab
7.html)?
Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung führt die DB Netz AG derzeit
einen intensiven planungsbegleitenden Dialog in den Gemeindeforen, dem
Regionalforum und mit Bürgerinnen und Bürgern. Die DB Netz AG hat 110 von
Bürgerinnen und Bürgern eingebrachte Grobtrassenvorschläge im ersten
Halbjahr 2019 fachlich geprüft. Diese hohe Anzahl an Grobtrassen wurde aufgrund
der einzelnen Bewertungsergebnisse auf fünf Trassen reduziert. In den von der
DB Netz AG am 1. Juli 2019 vorgestellten fünf Grobtrassen sind in vier Varianten
Vorschläge der Bürger eingeflossen. Insoweit trägt der planungsbegleitende
Dialog zur Akzeptanz des Brennernordzulaufs bei.
8. Inwieweit plant die Bundesregierung die Lkw-Maut in Deutschland auf das
Tiroler Niveau anzuheben, so wie es der Tiroler Landeshauptmann Günther
Platter fordert (www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fahrverbote-in-tirol-
undsalzburg-oesterreicher-setzen-deutschland-unter-druck-a-1278165.html)?
Die Bundesregierung plant derzeit keine Erhöhung der deutschen Lkw-Mautsätze
auf die in Tirol bestehende Mauthöhe. Im Rahmen des 10-Punkte-Plans haben
sich Deutschland und Österreich darauf verständigt, gemeinsam bei der
Europäischen Kommission einen Vorschlag einzubringen, um eine größere Flexibilität
bei der Mauttarifgestaltung für Lkw zu erreichen.
9. Wie bewertet die Bundesregierung den derzeitigen Zustand der
Umschlagterminals der „rollenden Landstraße“ in Regensburg und Rosenheim, und
inwieweit plant die Bundesregierung eine Sanierung der Terminals?
Das Terminal für die Rollende Landstraße (RoLa) in Regensburg steht nach
Angaben der bayernhafen Gruppe kurzfristig für eine Wiederinbetriebnahme der
RoLa zur Verfügung. Zu einem RoLa-Terminal in Rosenheim liegen der
Bundesregierung keine eigenen Erkenntnisse vor.
10. Plant die Bundesregierung eine Einführung einer Förderung für
Unternehmen, die eine Güterverlagerung auf die Schiene vornehmen, und wenn ja,
nach welchen Kriterien, und ab wann?
Auf dem Brennergipfel am 25. Juli 2019 in Berlin wurden u. a. Prüfungen zur
Verbesserung der Inanspruchnahme des begleiteten und unbegleiteten
Kombinierten Verkehrs auf der Brennerachse verabredet. Zu einer Förderung der RoLa
wäre die Bundesregierung bereit, wenn ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.
Allerdings hat die Prüfung durch eine internationale RoLa-Task Force mit
Vertretern aus Italien, Österreich, Deutschland, Bayern, Tirol, Südtirol und Trentino
im Jahr 2018 ergeben, dass die bestehende Wirtschaftlichkeitslücke für die RoLa
auf deutscher Seite aufgrund des bestehenden europäischen Beihilferechts nicht
geschlossen werden könne. Hinsichtlich des unbegleiteten Kombinierten
Verkehrs konzentriert sich der Bund auf die Förderung von Investitionen in
Umschlaganlagen. Im Zuge der Evaluierung der entsprechenden Förderrichtlinie soll
jedoch geprüft werden, ob zudem Betriebskostenbeihilfen eingeführt werden
sollten.
11. Plant die Bundesregierung aktuell, gegen die Fahrverbote und die
Blockabfertigung Österreichs Klage einzureichen, und wenn ja, wie will sie diese
rechtlich begründen?
Die Frage, ob gegen die Fahrverbote und die Blockabfertigung Österreichs eine
Klage der Bundesregierung eingereicht wird, befindet sich in der Vorprüfung
durch das BMVI.
12. Sind weitere Gespräche zwischen Deutschland und Österreich geplant, um
eine Klage zu vermeiden, und wenn ja, welche Kompromisse sind geplant?
Die Gespräche zwischen den Verkehrsministerien Deutschlands und Österreichs
unter Einbezug von Bayern und Tirol konzentrieren sich auf die Umsetzung des
Brenner Aktionsplans.
Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333]
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