[Deutscher Bundestag Drucksache 17/2405
17. Wahlperiode 06. 07. 2010 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Bärbel Höhn,
Hans-Josef Fell, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/2098 –
Förderung der Erprobung der Atommüll-Bohrlochlagerung durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Auf der Webseite der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) informiert
ein Artikel vom 25. Mai 2010 über einen knapp einjährigen Versuchsbetrieb der
GNS und DBE Technology GmbH, bei dem die Einlagerungstechnik zur
Bohrlochlagerung von konditionierten Brennelementen und HAW-Kokillen erprobt
worden sei.* Das 2006 gestartete Vorhaben (im Weiteren auch Projekt genannt)
sei gemeinsam von der Europäischen Union (EU), dem Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie der GNS finanziert worden. Nach
Abschluss des Versuchsbetriebs 2009 seien die Gerätschaften zur
Aufbewahrung auf das Werksgelände der GNS in Gorleben verbracht worden, und
könnten dort demnächst von der interessierten Öffentlichkeit besichtigt werden.
1. Was genau wurde bei dem Projekt erforscht und unter welchem Titel lief die
Forschungsförderung seitens des BMWi?
Ziel des FuE-Vorhabens (FuE – Forschung und Entwicklung) mit dem
Förderkennzeichen (FKZ) 02E9854 (Akronym: DENKMAL) war die Entwicklung,
Erprobung und Untersuchung der technischen Machbarkeit eines Konzeptes
zur Einlagerung von Kokillen mit gezogenen Brennstäben unzerschnittener
Brennelemente in vertikale Bohrlöcher (BMWi Einzelplan 09, Kapitel 0902,
Titel 686 22).
* Vgl. „Neues Ausstellungsstück auf dem Werksgelände der GNS in Gorleben“,
http://www.gns.de/
language=de/taps=4986/5579. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie vom
2. Juli 2010 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/2405 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode2. Von wann bis wann lief das Projekt, wo und durch wen wurde es
durchgeführt?
Das Projekt lief vom 1. Februar 2004 bis zum 30. September 2009 und wurde
durch die DBE TECHNOLOGY GmbH am Firmensitz in Peine durchgeführt
und an einem Versuchsstand in einer ehemaligen Turbinenhalle in Landesbergen
von September 2008 bis Juli 2009 demonstriert.
3. Inwiefern sind die dabei gewonnenen Erkenntnisse auf den Standort
Gorleben anwendbar, wenn dieser zum Endlager für hochradioaktive
wärmeentwickelnde Abfälle würde?
Wurde die Bohrlochlagerung in einer dem Standort Gorleben
vergleichbaren Wirtsformation erprobt?
Die entwickelte Einlagerungstechnik wurde im Technikumsmaßstab in einem
übertägigen Versuchsstand in einer ehemaligen Turbinenhalle erprobt und wäre
grundsätzlich für die Einlagerung von Brennstabkokillen in vertikale Bohrlöcher
eines beliebigen Endlagerbergwerkes geeignet. Für einen untertägigen Einsatz
bedarf es allerdings noch der Anpassung an die spezifischen
Umgebungsbedingungen.
4. Wie viel hat das BMWi insgesamt für das Projekt ausgegeben?
Die BMWi-Gesamtkosten betrugen 3 252 022 Euro.
Die EU beteiligte sich im Rahmen des 6. Rahmenprogramms (EURATOM –
Europäische Atomgemeinschaft) in dem Integrierten Projekt ESDRED
(Engineering Studies and Demonstrations of Repository Designs) im Zeitraum
1. Februar 2004 bis 31. Januar 2009 an dem Vorhaben mit Mitteln in Höhe von
1 127 970 Euro.
5. Falls das Projekt seitens der Bundesregierung nicht nur vom BMWi
gefördert wurde, wie viel hat der Bund dafür insgesamt ausgegeben, und aus
welchen Etats?
Seitens der Bundesregierung wurde das Projekt ausschließlich durch das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.
6. Wann und von wem wurde seitens des BMWi die Förderungsentscheidung
getroffen (bitte mit Angabe des Datums)?
Das FuE-Projekt wurde in mehreren Phasen durchgeführt. Wie für alle Projekte
üblich wurde die Förderentscheidung durch den beliehenen Projektträger in
Absprache mit dem zuständigen Fachbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie getroffen.
7. Existieren Leitungsvorlagen, die der Förderungsentscheidung unmittelbar
vorausgingen?
Falls ja, wann und von wem wurden sie erstellt, wem gingen sie zu?
Nein
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/24058. Von wem ging die erste Initiative für die Forschungsförderung durch das
BMWi aus – wandte sich beispielsweise die GNS oder ein anderer Externer
an das BMWi oder umgekehrt (bitte mit Angabe des Datums)?
Das Thema war – wie andere auch – in den Förderkonzepten des BMWi bzw. des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) als eines der zu
bearbeitenden Themen aufgeführt. Aufgrund einer Ausschreibung der Europäischen
Kommission im 6. Rahmenprogramm ergab sich die Möglichkeit, dieses Thema
in Kooperation mit ausländischen Partnern kofinanziert durch die EU zu
bearbeiten. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 6 verwiesen.
9. Welche Gespräche bzgl. des Projekts zwischen dem BMWi und der GNS
gab es im Vorfeld der BMWi-Förderungsentscheidung, und wer war dabei
der höchstrangige Teilnehmer seitens des BMWi?
Solche Gespräche sind nicht bekannt. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 8
verwiesen.
10. Welche wesentlichen Aspekte des Projekts wurden per Schriftwechsel
zwischen dem BMWi und der GNS kommuniziert (bitte mit Angabe des
Zeitraums)?
Ein entsprechender Schriftwechsel zwischen BMWi und GNS ist nicht bekannt.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 8 verwiesen.
11. Handelt es sich aus Sicht des BMWi um Grundlagenforschung, und falls ja,
warum?
12. Wie und in welchem Zeitraum hat das BMWi geprüft, ob es sich um
Grundlagenforschung und nicht anlagenbezogene Forschung handelt?
Die Fragen 11 und 12 werden zusammen beantwortet.
Wie alle durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf der
Basis des Förderkonzeptes „Schwerpunkte zukünftiger FuE-Arbeiten bei der
Endlagerung radioaktiver Abfälle“ geförderten FuE-Vorhaben ist auch dieses der
anwendungsorientierten Grundlagenforschung zuzuordnen, die nicht
anlagenspezifisch ist. Anwendungsorientierte Grundlagenforschung ist
Grundlagenforschung, die ausgeführt wird mit der Erwartung, dass sie langfristig eine breite
Wissensgrundlage schafft, die als Ausgangsbasis für die Lösung erkannter oder
erwarteter, bestehender oder künftiger Probleme oder Entwicklungen dient.
Die Definitionen von Grundlagenforschung, angewandter Forschung und
experimenteller Entwicklung sind dem Frascati-Handbuch der OECD (Organisation
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entnommen.
13. Gab es einen Kriterienkatalog zur Klärung der Frage, ob es sich bei dem
Projekt um Grundlagenforschung und nicht anlagenbezogene Forschung
handelt?
Falls ja, von wem wurde er entwickelt?
Einen auf Einzelprojekte bezogenen Kriterienkatalog gibt es nicht. Auf die
Antwort zu Frage 11 wird verwiesen.
Drucksache 17/2405 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode14. Falls er vom BMWi entwickelt wurde, geschah dies in Abstimmung mit
der GNS oder anderen Externen?
Auf die Antwort zu Frage 13 wird verwiesen.
15. Seit wann ist dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit (BMU)
a) das Projekt und
b) seine Förderung seitens des BMWi
bekannt?
Zur Frühkoordinierung von Forschungsvorhaben des Bundes hat am 15.
September 2003 ein Gespräch stattgefunden.
16. Seit wann sind dem BMU die Kriterien bekannt, aufgrund derer das BMWi
zu der Entscheidung kam, es handele sich um Grundlagenforschung und
nicht anlagenbezoge Forschung?
Die Festlegung der Verantwortungsbereiche von BMWi/früher BMBF:
„Grundlagenforschung“ und BMU: „anlagenbezogene Forschung“ erfolgte mit
Ressortvereinbarung vom 06. November 1990.
17. Handelt es sich aus Sicht des BMU bei dem Projekt tatsächlich um
Grundlagenforschung und nicht anlagenbezogene Forschung?
Aus Sicht der Bundesregierung handelt es sich um anwendungsorientierte
Grundlagenforschung.
18. Gibt es aus Sicht des BMU auch Gründe, die dafür sprechen, dass es sich
bei dem Projekt um anlagenbezogene Forschung und nicht um
Grundlagenforschung handelt?
Aus Sicht der Bundesregierung handelt es sich nicht um anlagenbezogene
Forschung, insbesondere auch deshalb, weil nur eine obertägige Erprobung unter
Laborbedingungen und keine untertägige Anpassung an spezifische
Umgebungsbedingungen vorgenommen wurde.
19. Wie ist die Zuständigkeit von dem BMWi und dem BMU und ihrem
jeweils nachgeordneten Bereich hinsichtlich Grundlagenforschung und
anlagenbezogener Forschung geregelt?
Nach § 23 Absatz 1 Satz 2 des Atomgesetzes errichtet und betreibt das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Anlagen des Bundes zur Sicherstellung und zur
Endlagerung radioaktiver Abfälle. Damit fällt die anlagenbezogene Forschung in
die Zuständigkeit des BMU bzw. BfS.
Im Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 11 wird verwiesen.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/240520. Welche wesentlichen Unterschiede zwischen Grundlagenforschung und
anlagenbezogener Forschung im Endlagerbereich gelten für die
Kostentragung?
Die anwendungsorientierte Grundlagenforschung wird mit Haushaltsmitteln des
Bundes finanziert (siehe auch Antwort zu Frage 1), gegebenenfalls unter
Hinzunahme einer EU-Kofinanzierung.
Für notwendigen Aufwand, der entstanden ist für
1. die anlagenbezogene Forschung und Entwicklung,
2. den Erwerb von Grundstücken und Rechten,
3. die Planung,
4. die Errichtung, die Erweiterung und die Erneuerung des Endlagers
werden nach § 3 der Endlagervorausleistungsverordnung Vorausleistungen von
der Industrie erhoben.
21. Sind anlagenbezogene Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die
bezüglich des Standorts Gorleben durchgeführt werden,
a) nach dem Verursacherprinzip zu finanzieren und
b) vorausleistungspflichtig im Sinne der
Endlagervorausleistungsverordnung?
Ja
22. Ist beabsichtigt, die Kosten für das hier behandelte Forschungsprojekt
nachträglich nach dem Verursacherprinzip zu finanzieren?
Falls nein, weshalb nicht?
Auf die Antwort zu Frage 11 wird verwiesen.
23. Welche weiteren Forschungs- und Entwicklungsprojekte im
Endlagerbereich hat das BMWi in dieser und in der letzten Wahlperiode in welcher
Höhe gefördert (bitte tabellarische Übersicht mit Zuwendungsempfänger
und Kurzbeschreibung des Projekts)?
Die Einträge zu Beginn und Ende des Projekts sind in Monat und Jahr angegeben.
Die Summe ist in Euro angegeben.
FKZ Beginn Ende Summe Institution Kurzbeschreibung
02E9632 04.02 02.06 777.912 TU Clausthal 1
02E9521 08.01 06.06 355.414 DBE Technology GmbH 2
02E9673 07.03 06.06 352.156 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 3
02E9693 07.03 06.06 327.328 TU München 3
02E10005 07.05 06.06 146.550 Institut für Sicherheitstechnologie GmbH 4
02E9531 10.01 07.06 800.157 DBE Technology GmbH 5
02E9663 07.03 08.06 371.126 Inst. für Interdiszipl. Isotopenforschung e.V. 3
02E9723 07.03 09.06 1.004.366 Gesellschaft f. Anlagen- und Reaktorsicherheit 6
02E9753 08.03 09.06 413.581 Inst. für Interdiszipl. Isotopenforschung e.V. 7
02E9763 11.03 10.06 491.930 TU München 8
02E9803 11.03 10.06 691.684 Forschungszentrum Jülich GmbH 9
02E9653 07.03 12.06 367.376 Johannes Gutenberg-Universität Mainz 3
02E9683 07.03 12.06 316.197 Universität des Saarlandes 3
02E9703 07.03 12.06 243.084 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg 3
02E9733 07.03 12.06 747.349 DBE Technology GmbH 10
02E9773 08.03 12.06 1 096.459 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 11
Drucksache 17/2405 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode02E9824 01.04 06.07 231.130 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 12
02E9813 11. 03 07.07 773.470 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 13
02E10266 09.06 07.07 101.350 Institut für Sicherheitstechnologie GmbH 14
02E9924 04.04 10.07 211.563 Universität Potsdam 3
02E9834 01.04 12.07 207.286 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 15
02E9844 01.04 12.07 130.094 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 16
02E9874 01.04 12.07 81.058 IfG Institut für Gebirgsmechanik GmbH 17
02E9884 01.04 12.07 525.503 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 18
02E9904 01.04 12.07 98.531 IfG Institut für Gebirgsmechanik GmbH 19
02E9914 04.04 12.07 152.676 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 20
02E9934 08.04 01.08 816.300 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 21
02E9965 06.05 05.08 369.582 DBE Technology GmbH 22
02E9975 06.05 05.08 416.685 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 22
02E9743 08.03 06.08 541.147 DBE Technology GmbH 23
02E10226 09.06 06.08 562.483 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 24
02E9954 11.04 07.08 1.478.242 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 25
02E9783 09.03 09.08 604.485 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 26
02E9793 09.03 09.08 624.916 Öko-Institut e.V. – Inst. f. angew. Ökologie 26
02E10035 07.05 09.08 300.584 TU München 27
02E9985 07.05 10.08 281.015 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 28
02E10025 08.05 11.08 463.334 Leibniz Universität Hannover 29
02E10286 10.06 12.08 505.595 DBE Technology GmbH 30
02E10346 01.07 12.08 345.735 DBE Technology GmbH 31
02E10477 10.07 03.09 153.245 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 32
02E10487 10.07 03.09 149.212 DBE Technology GmbH 32
02E10096 05.06 04.09 447.400 Sondervermögen Großforschung beim KIT 33
02E10106 05.06 04.09 271.638 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 33
02E10387 05.07 04.09 205.557 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 34
02E10397 05.07 04.09 248.572 Öko-Institut e.V. – Inst. f. angew. Ökologie 34
02E10407 05.07 04.09 189.958 DBE Technology GmbH 34
02E10498 05.08 04.09 172.445 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 35
02E10508 05.08 04.09 108.023 DBE Technology GmbH 36
02E9995 06.05 05.09 169.825 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 37
02E9854 02.04 09.09 3.252.022 DBE Technology GmbH 38
02E10126 07.06 09.09 298.298 Sondervermögen Großforschung beim KIT 39
02E10136 07.06 09.09 91.185 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 39
02E10146 07.06 09.09 77.452 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 39
02E10598 10.08 09.09 37.636 TU Clausthal 40
02E10246 11.06 10.09 74.878 DBE Technology GmbH 41
02E10256 11.06 10.09 62.389 IfG Institut für Gebirgsmechanik GmbH 41
02E10236 11.06 12.09 209.500 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 41
02E10055 10.05 03.10 779.960 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 42
02E10065 10.05 03.10 1.012.476 DBE Technology GmbH 42
02E10116 07.06 03.10 709.575 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 43
02E10276 10.06 03.10 778.575 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 44
02E10357 04.07 03.10 798.105 Forschungszentrum Jülich GmbH 45
02E10628 09.08 04.10 199.347 Öko-Institut e.V. – Inst. f. angew. Ökologie 46
02E9894 01.04 06.10 1.574.783 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 47
02E10437 10.07 06.10 290.316 Ruhr-Universität Bochum 48
02E10457 11.07 06.10 652.391 TU Bergakademie Freiberg 49
02E10467 09.07 06.10 446.850 Institut für Sicherheitstechnologie GmbH 50
02E10045 07.05 09.10 828.660 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 51
02E10296 10.06 09.10 82.938 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Univ. Bonn 52
02E10306 10.06 09.10 94.760 Albert-Ludwigs-Univ. Freiburg 52
02E10316 10.06 09.10 82.404 Friedrich-Schiller-Univ. Jena 52
02E10015 08.05 10.10 717.292 TU Darmstadt 53
02E10367 04.07 12.10 1.415.200 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 54
02E10427 07.07 12.10 586.331 TU Clausthal 55
02E10538 05.08 12.10 907.527 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 56
02E10326 10.06 03.11 654.710 Johann Wolfgang Goethe-Univ. Frankfurt/M. 52
02E10336 10.06 03.11 1.288.348 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 52
02E10156 07.06 06.11 705.892 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 57
02E10166 09.06 06.11 798.450 Johannes Gutenberg-Univ. Mainz 57
02E10176 07.06 06.11 1.146.371 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 57
02E10186 07.06 06.11 732.546 TU München 57
02E10196 09.06 06.11 695.507 Universität des Saarlandes 57
02E10206 07.06 06.11 1.085.140 Sondervermögen Großforschung beim KIT 57
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/240502E10216 09.06 06.11 413.157 Universität Potsdam 57
02E10417 05.07 06.11 345.283 TU Dresden 58
02E10518 10.08 09.11 886.153 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 59
02E10528 10.08 09.11 214.575 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 59
02E10649 04.09 09.11 975.614 DBE Technology GmbH 60
02E9944 08.04 12.11 438.557 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 61
02E10086 08.06 12.11 1.795.867 DBE Technology GmbH 62
02E10377 05.07 12.11 3.073.679 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 63
02E10608 11.08 12.11 1.324.900 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 64
02E10075 10.05 03.12 790.090 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 65
02E10669 05.09 04.12 263.900 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 66
02E10679 05.09 04.12 488.918 Sondervermögen Großforschung beim KIT 66
02E10719 12.09 05.12 1.127.340 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 67
02E10729 12.09 05.12 835.712 DBE Technology GmbH 67
02E10548 08.08 07.12 1.863.973 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 68
02E10618 01.09 08.12 628.694 FZ Dresden-Rossendorf e.V. 69
02E10558 10.08 09.12 1.074.250 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 70
02E10568 10.08 09.12 548.396 Johann Wolfgang Goethe-Univ. Frankfurt/M. 70
02E10578 10.08 09.12 290.377 Friedrich-Schiller-Universität Jena 70
02E10588 10.08 09.12 209.743 Helmholtz-Z. f. Umweltforsch. GmbH – UFZ 70
02E10699 10.09 09.12 312.095 Sondervermögen Großforschung beim KIT 70
02E10709 10.09 09.12 178.770 TU Bergakademie Freiberg 70
02E10447 10.07 12.12 324.108 IBeWA Ingenieurpartnerschaft 71
02E10639 01.09 12.12 283.149 DBE Technology GmbH 72
02E10659 02.09 03.13 84.968 IfG Institut für Gebirgsmechanik GmbH 73
02E10689 09.09 12.13 388.302 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 74
02E10730 05.10 04.14 343.109 DBE Technology GmbH 32
02E10740 05.10 04.14 1.115.960 Ges. für Anlagen- und Reaktorsicherheit 32
Kurzbeschreibung 1:
Laborative und numerische Grundlagenuntersuchungen zur Übertragbarkeit
von Stoffmodellansätzen für Salzgestein auf Endlager im Tonstein.
Kurzbeschreibung 2:
Übertragung des Sicherheitsnachweiskonzeptes für ein Endlager im Salz auf
andere Wirtsgesteine.
Kurzbeschreibung 3:
Migration von Actiniden im System Ton, Huminstoff, Aquifer.
Kurzbeschreibung 4:
Auswertung von Modellierungsansätzen zum Gastransport in Tongesteinen.
Kurzbeschreibung 5:
Untersuchung von thermischen Expansions-Effekten in Tonformationen.
Kurzbeschreibung 6:
Kopplung von Transportmodellen mit thermodynamischen
Gleichgewichtsrechnungen.
Kurzbeschreibung 7:
Untersuchung lokaler Schadstofftransport- und Sorptionsprozesse in Granit.
Kurzbeschreibung 8:
Einfluss von Kolloiden auf die Migration von Actiniden.
Kurzbeschreibung 9:
Untersuchungen zum Verhalten von Forschungsreaktor-Brennelementen
(FR- BE) in den Wirtsgesteinsformationsgewässern möglicher Endläger.
Kurzbeschreibung 10:
Untersuchungen zur sicherheitstechnischen Auslegung eines generischen
Endlagers im Tongestein.
Kurzbeschreibung 11:
Untersuchung und Modellierung des gekoppelten thermisch-
mechanischhydraulischen Verhaltens des Opalinustons.
Drucksache 17/2405 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeKurzbeschreibung 12:
Untersuchungen zum advektiven und diffusiven Gastransport in Salzgestein.
Kurzbeschreibung 13:
Entwicklung eines Instrumentariums zur Berechnung des
Radionuklidtransports in Tonformationen.
Kurzbeschreibung 14:
Numerische Modellierung von spannungsinduzierten Strömungsvorgängen in
Salzgestein.
Kurzbeschreibung 15:
Laboruntersuchungen zum Studium der Entwicklung und Verheilung von
Auflockerungszonen in Tonsteinformationen.
Kurzbeschreibung 16:
Gekoppelte Prozesse und ihre Einbindung im Rahmen der Performance
Assessment.
Kurzbeschreibung 17:
Untersuchung der komplexen mechanischen und hydraulischen
Eigenschaften von Tongesteinen.
Kurzbeschreibung 18:
Langzeitwechselwirkungen von Tonen und Zementen in Ton- und
Salzformationen.
Kurzbeschreibung 19:
Untersuchung des mechanischen Verhaltens von kompaktiertem Salzgrus im
Kontakt mit dem Wirtsgestein.
Kurzbeschreibung 20:
Geoelektrische Untersuchung der Entsättigung des Opalinustons.
Kurzbeschreibung 21:
Modellierung des großräumigen Schadstofftransports.
Kurzbeschreibung 22:
Untersuchungen zur Wirksamkeit des geologischen und geotechnischen
Barrierensystems in magmatischen Gesteinen.
Kurzbeschreibung 23:
Messtechnische und modelltheoretische Untersuchungen zum
thermischenhydraulischen-mechanischen Verhalten einer Bentonit-Barriere.
Kurzbeschreibung 24:
Gasmigration im Opalinuston.
Kurzbeschreibung 25:
Wissenschaftliche Grundlagen zum Nachweis der Langzeitsicherheit von
Endlagern.
Kurzbeschreibung 26:
Handbuch der Endlagerung - Umgang mit wärmeentwickelnden und
langlebigen schwach- und mittelaktiven Abfällen.
Kurzbeschreibung 27:
Wechselwirkungen von Actiniden mit Anorgano-Huminkolloiden.
Kurzbeschreibung 28:
Mobilisierung von Actiniden aufgrund der Wechselwirkung mit Mikroben.
Kurzbeschreibung 29:
Stabilität von Organotonen als Anionen-Adsorber.
Kurzbeschreibung 30:
Referenzkonzept für ein Endlager für radioaktive Abfälle in Tongestein.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/2405Kurzbeschreibung 31:
Entwicklung und Umsetzung von technischen Konzepten für tiefe
geologische Endlager in allen Wirtsgesteinen.
Kurzbeschreibung 32:
Restporosität und -permeabilität von kompaktierendem Salzgrus-Versatz in
einem HAW-Endlager.
Kurzbeschreibung 33:
Kolloidgetragener Radionuklidtransport in geklüfteten Gesteinen.
Kurzbeschreibung 34:
Chemisch-toxische Stoffe in einem Endlager für hochradioaktive Abfälle.
Kurzbeschreibung 35:
Virtuelles Untertagelabor im Steinsalz (Vorprojekt).
Kurzbeschreibung 36:
Machbarkeitsstudie zur Vorbereitung eines 2-Bohrloch-Erhitzerversuches im
URL Mont Terri, Schweiz.
Kurzbeschreibung 37:
Grundlegende Prozesse zum Radionuklidtransport im Fernfeld eines
Endlagers im Salz.
Kurzbeschreibung 38:
Optimierung der Direkten Endlagerung durch Kokillenlagerung in
Bohrlöchern, Machbarkeitsstudie und Entwurfs- und Konzeptplanung (DENK-
MAL).
Kurzbeschreibung 39:
Entwicklung einer Thermodynamischen Referenzdatenbasis.
Kurzbeschreibung 40:
Externer unabhängiger Review des im Vorhaben ISIBEL (siehe
Kurzbeschreibung zu 42) erstellten FEP-Katalogs.
Kurzbeschreibung 41:
Überprüfung und Kalibrierung von THM-Modellen zur Beschreibung des
Langzeitverhaltens der Auflockerungszone im Steinsalz.
Kurzbeschreibung 42:
Überprüfung und Bewertung des bereits verfügbaren Instrumentariums für
eine sicherheitliche Bewertung von Endlagern für HLW (ISIBEL).
Kurzbeschreibung 43:
Untersuchung der Barriereintegrität des einschlusswirksamen
Gebirgsbereichs in Tonformationen.
Kurzbeschreibung 44:
Weiterentwicklung sicherheitsanalytischer Methoden zur Vorbereitung eines
Safety Case in Deutschland.
Kurzbeschreibung 45:
Wechselwirkung mobilisierter Radionuklide mit sekundären Phasen in
endlagerrelevanten Formationswässern.
Kurzbeschreibung 46:
Behandlung sozialwissenschaftlicher Aspekte im Safety Case.
Kurzbeschreibung 47:
Selbstdichtende Barrieren aus Ton/Mineral-Gemischen in einem Tonendlager.
Kurzbeschreibung 48:
Hydraulische Permeabilität von moderat bis hochverdichteten expansiven
Tonen.
Drucksache 17/2405 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeKurzbeschreibung 49:
Untersuchungen und modelltechnische Beschreibung heterogener Strukturen
aus Bindemittel und Zuschlag.
Kurzbeschreibung 50:
Beschreibung des reaktiven Stofftransports mit dem Code TOUGHREACT.
Kurzbeschreibung 51:
Beteiligung am Forschungsprogramm der ANDRA im Untertagelabor Bure.
Kurzbeschreibung 52:
Weiterentwicklung der Rechenprogramme d3f und r3t.
Kurzbeschreibung 53:
Untersuchungen zum Gastransport in der Auflockerungszone in einem
geologischen Endlager in Tongestein.
Kurzbeschreibung 54:
Anpassung des EMOS-Programmsystems an moderne
Softwareanforderungen.
Kurzbeschreibung 55:
Untersuchungen zur Validierung von Modellansätzen für Tongestein.
Kurzbeschreibung 56:
Experimentelle Untersuchungen und Modellierung der Wechselwirkungen
Eisen – Bentonit.
Kurzbeschreibung 57:
Actinidenmigration im natürlichen Tongestein.
Kurzbeschreibung 58:
Untersuchungen zur Temperaturabhängigkeit der Komplexbildung und
Sorption dreiwertiger Actinide.
Kurzbeschreibung 59:
Realitätsnahe Einbindung von Sorptionsprozessen in Transportprogramme.
Kurzbeschreibung 60:
Vergütung der Auflockerungszone im Salinar.
Kurzbeschreibung 61:
Geoelektrische Untersuchung der Aufsättigung von Bentonitbarrieren.
Kurzbeschreibung 62:
Untersuchungen zur Auswirkung einer Temperaturerhöhung in Tonstein.
Kurzbeschreibung 63:
Untersuchung der thermisch-hydraulisch-mechanischen Prozesse im Nahfeld
von Endlagern in Tonformationen.
Kurzbeschreibung 64:
Werkzeuge und Daten für die Geochemische Modellierung.
Kurzbeschreibung 65:
Thermodynamische Daten für Eisen(II) in hochsalinaren Lösungen.
Kurzbeschreibung 66:
Kolloidgetragener Radionuklidtransport in geklüfteten Gesteinen.
Kurzbeschreibung 67:
Komplettierung des Instrumentariums zur technischen Realisierbarkeit und
sicherheitlichen Bewertung von HAW-Endlagern im Salinar.
Kurzbeschreibung 68:
Wissenschaftliche Grundlagen zum Nachweis der Langzeitsicherheit von
Endlagern.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/2405Kurzbeschreibung 69:
Mikrobielle Diversität im Tongestein (Opalinuston) und Wechselwirkung von
Mikroorganismen mit Actiniden.
Kurzbeschreibung 70:
Abbildungen von Inhomogenitäten bei der Strömungs- und
Transportmodellierung.
Kurzbeschreibung 71:
Zerstörungsfreie In-situ-Permeabilitätsmessung.
Kurzbeschreibung 72:
Untersuchung zu Rahmenbedingungen und Aufbau eines Endlager-
Monitoring.
Kurzbeschreibung 73:
Laboruntersuchungen des Gastransports.
Kurzbeschreibung 74:
Langzeitverhalten von ingenieurtechnischen Barrieren.
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ISSN 0722-8333]