[Deutscher Bundestag Drucksache 17/2588
17. Wahlperiode 15. 07. 2010 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kai Gehring, Volker Beck (Köln),
Ekin Deligöz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Drucksache 17/2348 –
Lesbische und schwule Jugendliche
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf
Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen
Persönlichkeit. Daraus resultiert die Mitverantwortung der Bundesregierung, die
Rahmenbedingungen für das Aufwachsen der nachfolgenden Generationen weiter
zu verbessern. Dazu zählt auch das soziale, psychische und physische
Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Der 13. Kinder- und Jugendbericht setzt
sich intensiv mit der Lebenssituation der Heranwachsenden auseinander und
zeigt der Bundesregierung Handlungsbedarfe auf. Allerdings wird in dem
umfangreichen Bericht auf die Anliegen von homo- und bisexuellen Jugendlichen
kaum eingegangen. Ihre Lebenssituation wird nicht ausreichend beachtet. Zwar
werden im 13. Kinder- und Jugendbericht die in der Wissenschaft entwickelten
diversitätsorientierten Ansätze, die unter anderem die sexuelle Orientierung
berücksichtigen, erwähnt. Aber es werden lediglich homosexuelle Männer einmal
im Kontext der Hauptrisikogruppen für HIV-Infektionen erwähnt.
Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse einer von der Antidiskriminierungsstelle des
Bundes in Auftrag gegebenen Studie, dass trotz wachsender Akzeptanz von
Lesben und Schwulen Homophobie immer noch ein großes Problem darstellt.
Demnach möchten 61 Prozent der Deutschen mit dem Thema Homosexualität
möglichst wenig in Berührung kommen und 46 Prozent würden sich durch
einen Kuss von einer gleichgeschlechtlichen Person provoziert fühlen
(Abschlussbericht: Diskriminierung im Alltag – Wahrnehmung von
Diskriminierung und Antidiskriminierungspolitik in unserer Gesellschaft, Sinus
Sociovision, Juli 2008, S. 85).
An den Schulen ist Homophobie besonders verbreitet. Das Wort „schwul“ ist zu
einem der häufigsten Schimpfwörter geworden. Nach Angaben der
Bundesregierung erleben lesbische und schwule Jugendliche gesellschaftliche
Diskriminierung zum einen in Form von verbaler und psychischer Gewalt und zum
anderen sehen sie sich auch körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt
(Bundestagsdrucksache 16/4818, S. 86). Für die große Zahl der gleichgeschlechtlich
orientierten Jugendlichen ist daher der Weg vom inneren zum öffentlichen
Comingout mit einer großen psychischen Belastung verbunden. Dies drückt Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend vom 14. Juli 2010 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/2588 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiodesich auch darin aus, dass zum Zeitpunkt der Erhebung 18 Prozent der schwulen
oder lesbischen Jugendlichen bereits einen oder mehrere Suizidversuche hinter
sich hatten; mehr als die Hälfte hatte bereits an Selbstmord gedacht (ebenda,
S. 87).
Die vom „Lesben- und Schwulenverband in Deutschland“ (LSVD) – in
Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend (BMFSFJ) – erstellte Studie der Universität Kiel „Einstellungen zur
Homosexualität. Ausprägungsformen und sozialpsychologische Korrelate bei
Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund“ kam zu dem Ergebnis, dass
gerade unter solchen Schülern mit Migrationshintergrund, die weniger gut in
die deutsche Gesellschaft integriert sind, homosexuellenfeindliche
Einstellungen wesentlich stärker verbreitet sind als in der deutschen Vergleichsgruppe.
Ein zweites wichtiges Ergebnis dieser Studie war, dass Schwule und Lesben mit
Migrationshintergrund im besonderen Maße von dieser Form der Homophobie
betroffen seien (vgl. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und
Pädagogische Psychologie (2008) S. 87 bis 99).
Vo r b e m e r k u n g d e r B u n d e s r e g i e r u n g
Chancengerechtigkeit – und zwar unabhängig von der individuellen sexuellen
Orientierung – ist nach Auffassung der Bundesregierung eine essentielle
Voraussetzung für Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt in der
Gesellschaft. Aus diesem Grunde hat die Koalition zwischen CDU/CSU und FDP in
ihrem Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode niedergelegt, dass sie
insbesondere bestehende Benachteiligungen in Arbeitswelt, Politik und
Gesellschaft beseitigen und eine Kultur der Vielfalt und die Entwicklung von Diversity-
Strategien fördern will.
1. Welche neuen Erkenntnisse hat die Bundesregierung seit ihrer Antwort auf
die Große Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Jugendliche
in Deutschland: Perspektiven durch Zugänge, Teilhabe und
Generationengerechtigkeit“ (Bundestagsdrucksache 16/4818) über Ausmaß und
Erscheinungsformen gesellschaftlicher Diskriminierungen, mit denen lesbische
und schwule Jugendliche konfrontiert sind, sowie über die Auswirkungen
von Diskriminierung auf die Lebenssituation der Jugendlichen gewonnen?
Die im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend geförderten Projektes „Homosexualität in Migrationsfamilien“ des
Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) durchgeführte empirische Studie
„Einstellungen zur Homosexualität: Ausprägungen und sozialpsychologische Korrelate
bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (Simon, 2007) hatte zum
Ergebnis, dass homosexuellenfeindliche Einstellungen unter Schülern mit
Migrationshintergrund wesentlich stärker verbreitet sind als in der deutschen
Vergleichsgruppe. Eine steigende Akzeptanz traditioneller Männlichkeitsnormen
war bei beiden Gruppen mit zunehmender Homosexuellenfeindlichkeit
verbunden. Inwieweit sich diese homosexuellenfeindlichen Einstellungen in
dementsprechenden Handlungen manifestieren wurde nicht erhoben, so dass sich aus
dieser Studie keine unmittelbaren Schlüsse im Hinblick auf die Konfrontation
lesbischer und schwuler Jugendlicher mit Diskriminierungen ableiten lassen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
2. Welche neuen Erkenntnisse hat die Bundesregierung seit ihrer Antwort auf
die Große Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Jugendliche
in Deutschland: Perspektiven durch Zugänge, Teilhabe und
Generationengerechtigkeit“ (Bundestagsdrucksache 16/4818) über Akzeptanz oder
Nichtakzeptanz von sexuellen Identitäten und gleichgeschlechtlichen
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/2588Lebensweisen Jugendlicher in deren Familien – mit und ohne
Migrationshintergrund – und über die Auswirkungen von Nichtakzeptanz auf die
Lebenssituation der Jugendlichen gewonnen?
Eine im Auftrag des LSVD und mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend durchgeführte empirische Studie zu
„Lebenssituationen von Lesben und Schwulen mit Migrationshintergrund in Deutschland
(Steffens, Bergert & Heinecke 2009) zeigt, dass sich viele Lesben und Schwule
mit Migrationshintergrund in Deutschland gut integriert fühlen und das
gesellschaftliche Klima gegenüber Homosexuellen hierzulande als positiver als in
ihren Herkunftsländern erleben. Von ihren „Migrationscommunities“ aber
fühlen sie sich meist abgelehnt. Dem entspricht, dass sich die
Diskriminierungserfahrungen, die Lesben und Schwule aufgrund ihrer sexuellen Orientierung
außerhalb der Familie machen, nicht zwischen den Gruppen mit und ohne
Migrationshintergrund unterscheiden. Homosexuelle mit Migrationshintergrund
erfahren aber aufgrund ihrer sexuellen Orientierung deutlich mehr
Diskriminierung innerhalb der Familie. Infolgedessen gaben weit mehr Homosexuelle mit
Migrationshintergrund an, zugunsten der Familie auf ein offenes Leben als Lesbe
oder Schwuler zu verzichten. Den größten Erklärungswert für eine (vermutete)
negative Reaktion der Eltern auf das Coming-out der Kinder hat nicht deren
spezifischer Migrationshintergrund, sondern die mangelnde Integration der Eltern in
Deutschland. Damit erweist sich die Integration der Familien als Schlüsselfaktor
für deren Umgang mit dem Thema Sexualität. Die Studie zeigt, dass
Homosexuelle ohne Migrationshintergrund ein positiveres Selbstbild und eine höhere
Lebenszufriedenheit haben und mehr soziale Unterstützung erleben als Lesben
und Schwule mit Migrationshintergrund. Schwule und Lesben aus Ländern mit
starken Repressalien gegenüber Homosexualität weisen ein schlechteres
Gesundheitsniveau auf als solche aus weniger unterdrückenden Ländern. Da der
Anteil der Schüler an den Befragten mit Migrationshintergrund nur 4 Prozent
(sechs Schüler) und an den Befragten ohne Migrationshintergrund nur 5 Prozent
(fünf Schüler) ausmachte, haben die Studienergebnisse für die spezielle
Situation von homosexuellen Jugendlichen nur mittelbare Aussagekraft.
3. Steht die Bundesregierung in ihren jugendpolitischen Bemühungen zu den
in der Wissenschaft entwickelten diversitätsorientierten Ansätzen, die unter
anderem die sexuelle Identität berücksichtigen?
Wenn ja, wie drückt sich dies hinsichtlich der lesbischen und schwulen
Jugendlichen aus?
Wenn nein, wie wird dies begründet?
Die Bundesregierung anerkennt und berücksichtigt bei ihren jugendpolitischen
Bemühungen die Unterschiedlichkeit von Jugendlichen. Über das
Förderinstrument des Kinder- und Jugendplans des Bundes unterstützt sie unterschiedliche
Angebote z. B. für lesbische und schwule Jugendliche.
4. Sind der Bundesregierung die besonderen Probleme, mit denen lesbische
und schwule Jugendliche in ihrer Pubertät konfrontiert werden, bewusst?
Wenn ja, wie wird dem Rechnung getragen?
Wenn nein, wie wird dies begründet?
Es wird auf die Antwort zu den Fragen 1, 2, 3, 7, 10 und 16 verwiesen.
Drucksache 17/2588 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode5. Plant die Bundesregierung Maßnahmen zur Akzeptanzförderung der
sexuellen Vielfalt bei Jugendlichen im Bildungsbereich (wie zum Beispiel
angelehnt an die Initiative „Schulen ohne Homophobie – Schulen der Vielfalt“
siehe:
www.schule-der-vielfalt.de, abgerufen am 17. Juni 2010)?
Wenn nein, warum nicht?
Für alle Fragen der Kulturpolitik und Kulturverwaltung (insbesondere für die
Bereiche Schulwesen, Hochschule und Erwachsenenbildung/Weiterbildung)
sind nach der im Grundgesetz festgeschriebenen Kompetenzverteilung
grundsätzlich allein die Länder zuständig.
Die so genannte Kulturhoheit der Länder, d. h. die gesetzgeberische und
administrative Kompetenz für alle Fragen der Kulturpolitik und Kulturverwaltung ist
im Grundgesetz sogar als „Kernstück der Eigenstaatlichkeit der Länder“
(BVerfGE 6, 309, 345/347) verankert.
Auf die im Grundgesetz festgelegte Aufgabenverteilung zwischen Bund und
Ländern im Bildungsbereich wurde im Rahmen des Fragewesens des Deutschen
Bundestages bereits vielfach hingewiesen. Demnach fallen Fragen zur
praktischen Gewährleistung von Diskriminierungsfreiheit für lesbische und schwule
Jugendliche und zu deren Akzeptanz an Bildungseinrichtungen nicht in den
Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung
6. Wie erklärt die Bundesregierung die wissenschaftlich nachgewiesenen
überproportionalen Raten an Suizidversuchen unter lesbischen und
schwulen Jugendlichen?
Der Bundesregierung liegen keine statistischen Daten zur Rate der Suizide bzw.
Suizidversuche bei lesbischen und schwulen Jugendlichen vor. Insgesamt hat die
Rate der Suizide bei 15- bis 20-Jährigen in den vergangenen 20 Jahren deutlich
abgenommen (1987: 453 Personen, 1997: 292 Personen, 2008: 210 Personen;
Quelle: Statistisches Bundesamt). Die diskutierte erhöhte Rate an
Suizidversuchen bei der Gruppe der lesbischen und schwulen Jugendlichen könnte nach
Meinung von Sachverständigen wie folgt erklärt werden: Das Herausbilden einer
sexuellen Identität im Verlauf der Pubertät und die Annahme der eigenen
Geschlechterrolle in dieser Lebensphase ist eine entscheidende
Entwicklungsaufgabe im Zuge des Erwachsenwerdens, die Heranwachsende vor eine große
Herausforderung stellt und die zum Teil krisenhaft verläuft. Da die Akzeptanz einer
lesbischen oder schwulen sexuellen Identität noch nicht in allen
gesellschaftlichen Bereichen so weit vorhanden ist, dass sie als selbstverständliche
Lebensentwürfe anerkannt werden, sind hier mögliche Erklärungen in der
überproportionalen Rate an Suizidversuchen unter lesbischen und schwulen Jugendlichen
zu suchen. Sowohl die nicht gelungene Akzeptanz der eigenen sexuellen
Orientierung und damit einhergehende Selbstzweifel als auch Erfahrungen von
sozialer Ausgrenzung bis hin zu Mobbing und Gewalt nach Preisgabe der lesbischen
oder schwulen Identität sind als Faktoren zu sehen, die in dem komplexen
Bedingungsgefüge der Entscheidung zum Suizid eine Rolle spielen können.
7. Beabsichtigt die Bundesregierung Maßnahmen zu ergreifen, um den
überproportionalen Raten an Suizidversuchen unter lesbischen und schwulen
Jugendlichen entgegenzuwirken?
Zur Prävention von Suizidversuchen und Suiziden fördert das
Bundesministerium für Gesundheit Initiativen des Nationalen Suizidpräventionsprogramms
für Deutschland (NASPRO). Eine Arbeitsgruppe des NASPRO befasst sich
speziell mit der Thematik Suizidprävention bei Kindern und Jugendlichen. Mit
Blick auf die in Frage 6 dargestellten Erklärungsmodelle hat die Sexualauf-
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/2588klärung von Kindern und Jugendlichen eine besondere Bedeutung. Daher
unterstützt die Bundesregierung eine Selbstwert stärkende Sexualaufklärung von
Jugendlichen durch vielfältige und zielgerichtete Maßnahmen der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (siehe Antwort zu Frage 10).
8. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung in Bezug auf die
Identitätsfindung Jugendlicher, die laut dem 13. Kinder- und Jugendbericht die
zentrale Herausforderung der Jugendphase darstellt, hinsichtlich der
lesbischen und schwulen Jugendlichen?
9. Plant die Bundesregierung angesichts des Fehlens jeglicher Angaben zu
lesbischen und schwulen Jugendlichen im 13. Kinder- und Jugendbericht
eine bundesweite wissenschaftliche Bestandsaufnahme zur
Lebenssituation homosexueller Jugendlicher, zu deren Erfahrungen mit
Diskriminierung sowie zu den Comingout-Prozessen durchzuführen?
Wenn ja, wann sind deren Ergebnisse zu erwarten?
Wenn nein, wie begründet die Bundesregierung das Ignorieren eines
relevanten Teils der Jugendlichen in ihrer jugendpolitischen Arbeit?
Die Fragen 8 und 9 werden aufgrund des Zusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Der 13. Kinder- und Jugendbericht hat sich nicht speziell mit schwulen und
lesbischen Jugendlichen befasst.
Der 13. Kinder- und Jugendbericht wurde zum Thema „Mehr Chancen für
gesundes Aufwachsen – Gesundheitsbezogene Prävention in der Kinder- und
Jugendhilfe“ erstellt. Insofern stand die Befassung speziell mit schwulen und lesbischen
Jugendlichen nicht im Mittelpunkt des Berichtes.
Es wird im Übrigen auf die Antwort zu den Fragen 2, 23, 24 und 25 verwiesen.
10. Inwieweit richtet sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
als Fachbehörde für Prävention und Gesundheitsförderung an lesbische,
schwule und bisexuelle Jugendliche?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung adressiert lesbische,
schwule und bisexuelle Jugendliche zum Themenbereich „Sexualaufklärung“
und „Aidsprävention“. In allen Aufklärungsangeboten verfolgt die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einen Selbstwert stärkenden Ansatz. Sie
wendet sich mit ihren Maßnahmen ausdrücklich gegen Stigmatisierung und
Ausgrenzung. So sind z. B. in den allgemeinen Broschüren zu HIV/AIDS/STI und
Safer Sex unterschiedliche sexuelle Orientierungen selbstverständlich
berücksichtigt. In den Jugendbroschüren „In unserer Straße … Jungsgeschichten“ sowie
„Mädchensache(n)“ sind Jungenrollen/Mädchenrollen, Coming-out in der
Pubertät und sexuelle Orientierung als Themen integriert.
Die Broschüre „Heterosexuell? Homosexuell? Sexuelle Orientierung und
Coming Out“ informiert spezifisch zum Coming-out und spricht damit sowohl
Jugendliche als auch ihre Eltern an.
In der Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur
Sexualaufklärung und Familienplanung werden Themen wie sexuelle
Orientierung, Coming-out etc. integriert angesprochen und finden zielgruppengerechte
Berücksichtigung.
Drucksache 17/2588 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode11. Beabsichtigt die Bundesregierung Maßnahmen zu ergreifen, um der – nach
eigenen Angaben (Bundestagsdrucksache 16/4818, S. 86) – weit
verbreiteten psychischen wie physischen Gewalt, mit der lesbische, schwule und
bisexuelle Jugendliche konfrontiert werden, präventiv entgegenzuwirken?
Wenn ja, welche?
Auf Seite 86 der oben genannten Bundestagsdrucksache 16/4818 verweist die
Bundesregierung auf diesbezügliche Untersuchungen der Bundesländer.
Aktuellere Informationen der Bundesländer liegen der Bundesregierung nicht vor.
12. Plant die Bundesregierung den „Nationalen Aktionsplan der
Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit,
Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz“ um das Problemfeld
Homophobie zu ergänzen?
Wenn ja, wann?
Wenn nein, mit welcher Begründung?
Im Rahmen der Weiterentwicklung von im Nationalen Aktionsplan zur
Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf
bezogener Intoleranz enthaltenen Aspekten werden derzeit in enger Zusammenarbeit
mit den Nichtregierungsorganisationen Handlungsfelder erarbeitet und
priorisiert.
13. Haben die Bundesländer bzw. die Kommunen im Rahmen des Nationalen
Integrationsplans (NIP) Selbstverpflichtungen abgegeben zur Förderung
von interkulturell angelegten Angeboten
– im Bildungs- bzw. sozialpädagogischen Bereich für (männliche)
Jugendliche mit Migrationshintergrund mit dem Ziel, die Akzeptanz
unterschiedlicher sexueller Identitäten und den Respekt gegenüber
Lesben und Schwulen zu fördern,
– zur Arbeit (gerade auch mit männlichen) homophoben Gewalttätern
mit Migrationshintergrund bzw.
– zugunsten von Opfern homophober Gewalt und zur Stärkung junger
Lesben und Schwuler (mit und ohne Migrationshintergrund)?
Wenn ja,
– an welchen Stellen haben Länder und Kommunen – nach Kenntnis der
Bundesregierung – eine derartige Selbstverpflichtung abgegeben und
– in welchen Ländern wurden diese Selbstverpflichtungen inzwischen in
haushaltswirksame Maßnahmen umgesetzt?
Wenn nein, warum nicht?
14. Hat die Bundesregierung im Rahmen des NIP Selbstverpflichtungen
abgegeben zur Förderung von interkulturell angelegten Angeboten
– im Bildungs- bzw. sozialpädagogischen Bereich für (männliche)
Jugendliche mit Migrationshintergrund mit dem Ziel, die Akzeptanz
unterschiedlicher sexueller Identitäten und den Respekt gegenüber
Lesben und Schwulen zu fördern,
– zur Arbeit (gerade auch mit männlichen) homophoben Gewalttätern
mit Migrationshintergrund bzw.
– zugunsten von Opfern homophober Gewalt und zur Stärkung junger
Lesben und Schwuler (mit und ohne Migrationshintergrund)?
Wenn ja,
– an welchen Stellen hat die Bundesregierung diese
Selbstverpflichtungen abgegeben und
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/2588– mit welchen haushaltswirksamen Maßnahmen wurden diese
Selbstverpflichtungen inzwischen umgesetzt (mit der Bitte um Angabe des
entsprechenden Haushaltstitels)?
Wenn nein, warum nicht?
Werden entsprechende Projekte eventuell außerhalb des NIP gefördert
(wenn ja, welche, mit der Bitte um Angabe des entsprechenden
Haushaltstitels)?
15. Hat die Bundesregierung im Rahmen des NIP Selbstverpflichtungen
abgegeben zur Förderung von interkulturell angelegten Angeboten zur
Aufklärung von bzw. zur Beratung für Familien mit Migrationshintergrund zum
Thema Homosexualität?
Wenn ja,
– an welchen Stellen hat die Bundesregierung diese
Selbstverpflichtungen abgegeben und
– in welchen haushaltswirksamen Maßnahmen wurden diese
Selbstverpflichtungen inzwischen umgesetzt (mit der Bitte um Angabe des
entsprechenden Haushaltstitels)?
Wenn nein, warum nicht?
Werden entsprechende Projekte eventuell außerhalb des NIP gefördert
(wenn ja, welche, mit der Bitte um Angabe des entsprechenden
Haushaltstitels)?
Die Fragen 13 bis 15 werden aufgrund des Zusammenhangs gemeinsam
beantwortet.
Im Rahmen des Nationalen Integrationsplans wurden keine
Selbstverpflichtungen abgegeben, die explizit die Förderung von interkulturellen Angeboten mit
Bezug zu den Themen Homosexualität und Homophobie zum Inhalt haben. Dies
schließt nicht aus, dass andere Maßnahmen von Bund, Ländern oder
zivilgesellschaftlichen Organisationen diese Themen zum Inhalt haben.
16. Welche aus Sicht der Bundesregierung vorbildlichen Initiativen/Projekte
führen Migrantenorganisationen gegen Homophobie bzw. zur Toleranz
gegenüber Schwulen und Lesben durch?
Das Zentrum für Migranten Lesben und Schwule (MILES) des Bildungs- und
Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (BLSB
e. V.) bietet Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe für lesbische Migrantinnen und
schwule Migranten. Weitere Angebote des MILES sind
Aufklärungsveranstaltungen, Multiplikatorenschulungen, Vortragsreihen, Kulturabende und
Sprachkurse sowie die Unterstützung beim Aufbau von Selbsthilfegruppen und deren
Vernetzung.
Dadurch gründeten sich in den letzten Jahren z. B. türkeistämmige, griechische,
asiatische und russische Gruppen im Zentrum MILES. Zu
Migrantenorganisationen aus dem nicht schwullesbischen Bereich, die vergleichbare Projekte
durchführen, liegen keine Erkenntnisse vor. Die Erfahrungen aus den vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekten
„Homosexualität als Thema in Migrationsfamilien“ und „Kultursensible
Aufklärung zum Thema Homosexualität für Familien mit Migrationsfamilien“ des
Familien- und Sozialvereins des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) haben
jedoch gezeigt, dass viele Migrantenorganisationen Kooperationsangeboten in
Form von Aufklärungs- und Diskussionsveranstaltungen, Gesprächsabenden
etc. offen gegenüberstehen.
Drucksache 17/2588 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode17. Ist die Bundesregierung bereit, Migrantenorganisationen bei der
Konzeption, Finanzierung und Durchführung derartiger Initiativen und Projekte zu
unterstützen?
Wenn ja, inwiefern?
Wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung unterstützt derartige Projekte. Das Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützte die Projekte des
Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen von Homosexuellen e. V. „Eltern-Seminar
„Diskriminierung durch Sprachen (2008: 2 092 Euro) und „Teilnahme des
Verbandes am Evangelischen Kirchentag 2009 und das Bundeselterntreffen (2009:
26 501 Euro). Weiterhin wurde das Projekt des Familien und Sozialvereins des
Lesben und Schwulenverbandes „Kultursensible Aufklärung zum Thema
Homosexualität für Familien mit Migrationshintergrund“ unterstützt (2009:
65 623 Euro/2010: 108 558 Euro)
Im Rahmen des Kinder- und Jugendplans als zentralem Förderinstrument des
Bundes in der Kinder- und Jugendhilfe können auch Projekte /Initiativen von
Migrantenorganisationen finanziell unterstützt werden soweit die Anforderungen
nach den Richtlinien zum KJP erfüllt sind.
18. Ist die Bundesregierung bereit bzw. willens, dem Beispiel des Berliner
Senats aus dem Jahr 2008 zu folgen und zusammen mit muslimischen
Organisationen (z. B. innerhalb der Deutschen Islam Konferenz) eine Erklärung
gegen Homophobie bzw. für Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben
abzuschließen, und wenn nein, warum nicht?
Die Bundesregierung verfolgt mit der Einrichtung der Deutschen
Islamkonferenz das Ziel, durch einen langfristig angelegten Dialog zwischen staatlichen und
muslimischen Vertretern das Miteinander und den gesellschaftlichen
Zusammenhalt zu fördern. Ob und inwieweit die Abgabe einer solchen Erklärung
gemeinsam vereinbart wird, muss im Rahmen dieses Prozesses entschieden
werden.
19. Wie viele Lieder und Alben von deutschen oder ausländischen Interpreten
wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von der Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien seit dem Jahr 2005 wegen homophoben oder
transphoben Inhalten indiziert?
Welche sind dies?
Vom 1. Januar 2005 bis 30. Juni 2010 hat die Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien insgesamt 68 Tonträger aufgrund ihrer verrohenden Wirkung auf
Kinder und Jugendliche indiziert, da sie zur Gewaltanwendung gegen
Homosexuelle aufrufen und/oder Homosexuelle diskriminieren.
Zur Übersicht wird auf die Anlage 1 verwiesen.
20. Welche weiteren Indizierungsverfahren der Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien wegen homophoben oder transphoben Inhalten
wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2005 durchgeführt?
Vom 1. Januar 2005 bis 30. Juni 2010 hat die Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien neben 20 Internetangeboten, deren Indizierungen nicht im
Bundesanzeiger bekannt gemacht werden, vier Bücher, ein Computerspiel und zwei
DVDs aufgrund ihrer verrohenden Wirkung auf Kinder und Jugendliche indiziert,
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/2588da sie zur Gewaltanwendung gegen Homosexuelle aufrufen und/oder
Homosexuelle diskriminieren.
Zur Übersicht wird auf die Anlage 2 verwiesen.
21. Welche weiteren Maßnahmen plant oder unternimmt die Bundesregierung,
um homophobe und/oder gewaltverherrlichende Inhalte in Songs der
Jugendkultur zu verhindern oder ihnen vorzubeugen?
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat
veranlasst, dass ein externer Übersetzer 95 Alben der Reggae- und Dancehall-Sänger
aus Jamaika systematisch sichtet (vergleiche Antwort der Bundesregierung vom
8. Juli 2008 zu Frage 8 der Kleinen Anfrage „Lage der Homosexuellen auf
Jamaika“ (Bundestagsdrucksache 16/9953). Auf der Grundlage der deutschen
Übersetzungen der Lieder aus dem jamaikanischen Englisch („Patois“) hat das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu 23 Alben
Indizierungsanträge gestellt. Auf deren Grundlage wurden zwölf Alben indiziert.
Neben den gesetzlichen Regelungen und den Maßnahmen der freiwilligen
Selbstkontrolle ist die Vermittlung und Stärkung der Medienkompetenz eine
wichtige Voraussetzung für einen effektiven Jugendmedienschutz.
Medienkompetenz beginnt in der Familie, denn Kinder lernen in erster Linie von ihren Eltern.
Zu den vielfältigen Maßnahmen zur Vermittlung und Stärkung der
Medienkompetenz sowie zu weiteren Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung
unzulässiger rechtextremistischer Inhalte im In- und Ausland wird auf die Antwort
der Bundesregierung vom 7. Juni 2010 auf die Kleine Anfrage
„Rechtsextremismus im Internet“ verwiesen, Bundestagsdrucksache 17/1930.
22. Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über die Einbeziehung der
Problematik der Entwicklung der sexuellen Identität (einschließlich
gleichgeschlechtlicher Orientierung, Bi-, Trans- und Intersexualität) in den
Bildungsplänen der Bundesländer?
Die Erstellung der Bildungspläne liegt in der alleinigen Zuständigkeit der
Bundesländer.
23. Welche Rolle spielen nach Erkenntnissen der Bundesregierung die
Geschichte und die Perspektiven von schwul-lesbischer
Emanzipationsbewegung in der Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung?
Welche Publikationen gab es zu diesem Thema?
Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) hat die Aufgabe, durch
Maßnahmen der politischen Bildung Verständnis für politische Sachverhalte zu
fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur
politischen Mitarbeit zu stärken. Politische Bildung fußt auf der normativen
Grundlage von Demokratie, Toleranz und Menschenrechten und fördert auf diese
Weise das Bewusstsein für Vielfalt und die Toleranz gegenüber jeglichen
gesellschaftlichen Gruppen und Minderheiten.
Die BpB hat in den letzten Jahren in folgenden Bildungsangeboten die
Geschichte und aktuelle Situation schwul-lesbischer Emanzipationsbewegungen
bzw. das Thema „Homosexualität“ thematisiert:
● Online-Dossier „Homosexualität“
Die BpB hat ein Spezial-Dossier zum Thema erarbeitet, das seit Mai 2010
online steht und nach wie vor weiterentwickelt wird:
http://www.bpb.de/themen/1TFVML,0,0,Homosexualit%E4t.html
Drucksache 17/2588 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode● Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) zu „Homosexualität“
Eine Ausgabe der Beilage APuZ vom 12. April 2010 (APuZ 15-16/2010)
bearbeitet das Thema Homosexualität und ist sowohl als Printversion wie online
verfügbar:
http://www.bpb.de/publikationen/PGK0O9,0,Homosexualit%E4t.html
● Eröffnung einer Ausstellung zum Thema Homosexualität und Sport
Die BpB hat die Eröffnung der Ausstellung „Gegen die Regeln – Lesben und
Schwule im Sport“ am 4. Mai 2010 in Berlin gefördert, die auf
Diskriminierung und Stigmatisierung von Homosexuellen im Sport aufmerksam macht.
Die Eröffnung fand öffentlichkeitswirksam im Rahmen einer Konferenz statt
und im Beisein von Klaus Wowereit und Dr. Theo Zwanziger.
● Regelförderung der Akademie Waldschlösschen
Im Rahmen der Trägerförderung unterstützt die BpB seit mehreren Jahren die
Akademie Waldschlösschen (anerkannter Bildungsträger), die sich
insbesondere um Bildungsanstrengungen bemüht, die Identität, Selbstbewusstsein und
Einsatz für gesellschaftliche Veränderung bei Schwulen und Lesben stärkt.
● Rechtsextremismus und Homophobie
Im Kontext der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Ideologien wird
unter anderem auch Ablehnung und Hass gegenüber Homosexualität
thematisiert. So wird unter anderem im BpB-Dossier Rechtsextremismus im
Zusammenhang mit Ideologien ein entsprechender Beitrag aus der SWR-Redaktion
online dokumentiert:
http://www.bpb.de/themenP9MLQR,0,Antisemitismus_und_Schwulenhass.
html
● Filmheft
Eine Ausgabe zum Film „Sommersturm“ (Neuauflage 2006) unterstützt den
didaktischen Einsatz des Filmes über ein jugendliches Coming-out.
http://www.bpb.de/publikationen/P8FRCP,0,0,Sommersturm.html
● Thema im Newsletter „ufuq“
Im Rahmen des von der BpB geförderten Modellprojektes „Jugendkultur,
Religion und Demokratie“ erscheint der Newsletter „ufuq“ (
www.ufuq.de),
der in der Ausgabe 7/2008 das Thema Islam und Homosexualität aufgegriffen
hat und damit erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit und Debatten angeregt
hatte.
● Themenschwerpunkte 2007 und 2008 auf Eurotopics
Auf der Eurotopics-Seite sind weiterhin zwei zurückliegende
Themenschwerpunkte zugänglich:
● vom 23. Juli 2008 zu Europäischen Gesetzgebung bezüglich Schwulen
und Lesben:
http://www.eurotopics.net/de/archiv/magazin/gesellschaft-verteilerseite/
homosexualitaet_2008_07/homosexualitaet_gauquelin
● vom 16. August 2007 zur Homophobie in Osteuropa
http://www.eurotopics.net/de/archiv/magazin/gesellschaft-verteilerseite/
homophobie
24. Plant – nach Erkenntnissen der Bundesregierung – das BMFSFJ als einer
der Initiatoren des Projekts „Wertebildung in Familien“, dieses Projekt
bzw. ähnliche Initiativen um das Thema Akzeptanz von Lesben und
Schwulen zu ergänzen?
Wenn ja, in welcher Form?
Wenn nein, mit welcher Begründung?
Die Angebote der Familienbildung, deren bundeszentrale Träger vom
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden, sind so
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/2588angelegt, dass sie auf die Bedürfnisse, Interessen und Erfahrungen von Familien
in unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen eingehen. Dies
umfasst auch die Akzeptanz von allen Menschen unabhängig von ihrer sexuellen
Identität oder/und ihrer gleichgeschlechtlichen Lebensweise. In diesem Sinne
wendet sich das Praxisprojekt „Wertebildung in Familien“ des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem
Deutschen Roten Kreuz an Erziehungsverantwortliche unabhängig von
Familienleitbild, Rollenbildern und Formen des Zusammenlebens, um sie bei der
Vermittlung von Werten zu unterstützen und ihnen in einer von wachsender
Heterogenität und Komplexität geprägten Gesellschaft Orientierung zu geben. Sie sollen in
ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden, damit sie Kindern geteilte Werte
wie Respekt, Toleranz und gegenseitige Akzeptanz vermitteln können.
25. Welche Projekte hat die Bundesregierung in welcher Höhe in den Jahren
2008 und 2009 gefördert, die sich mit der Verbesserung der
Lebenssituation von schwulen oder lesbischen Jugendlichen beschäftigen (bitte
Zuwendungsgeber, Zuwendungsempfänger und Höhe der Förderung
differenziert ausweisen)?
Eine Übersicht der aus dem Kinder- und Jugendplan bewilligten Projekte ist in
Anlage 3 beigefügt.
26. Was unternimmt die Bundesregierung, um über pseudowissenschaftliche
Angebote für die sogenannten Konversions- oder Reparationstherapien
aufzuklären und homosexuelle Jugendliche vor deren fragwürdigen
Methoden zu warnen?
Der Bundesregierung liegen zu dieser Art von Angeboten keine Informationen
vor.
Drucksache 17/2588 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeANLAGE 1 zur Frage Nr. 19
Im Jahr 2005 wurden folgende Tonträger indiziert:
1. „AGGRO Ansage Nr. 2“ Sampler, Aggro Berlin, Berlin, Bundesanzeiger Nr. 98 vom 31.
Mai 2005 [Listenteil A]
2. „Automatikk – Des Killatape Vol. 1“ der Gruppe „Automatikk“, Amstaff Muzx, Berlin,
Bundesanzeiger Nr. 248 vom 31. Dezember 2005 [Listenteil B]
3. „Bozz, Der“ des Interpreten „Azad“, Universal Berlin, Bundesanzeiger Nr. 248 vom 31.
Dezember 2005 [Listenteil A]
4. „Brothers through blood Vol.II“ der Gruppen „Bulldog Breed ” und “Intimidation One”,
Panzerfaust Records, Newport/USA, Bundesanzeiger Nr. 186 vom 30. September 2005 [
Listenteil A]
5. „Helden für’s Vaterland „ der Gruppe „Hassgesang“, Black Sun Records, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 98 vom 31. Mai 2005 [Listenteil B]
6. „Prisoner of Conscience“ der Gruppe „Kolovrat”, KVT, Moskau/RUS, Bundesanzeiger Nr.
248 vom 31. Dezember 2005 [Listenteil B]
7. „Storming across Europe“ der Gruppe „White Devils/Violent Division”, Footballfanworld
Hessen, Mücke, Bundesanzeiger Nr. 248 vom 31. Dezember 2005 [Listenteil A]
8. “Tribute to Lunikoff”, Sampler WB Versand Thorsten Heise, Fretterode, Bundesanzeiger
Nr. 60 vom 31. März 2005 [Listenteil A]
9. „Vom Bordstein bis zur Skyline“ des Interpreten „Bushido“, Aggro Berlin, Berlin,
Bundesanzeiger Nr. 186 vom 30. September 2005 [Listenteil A]
10. “We are the Law” der Gruppe „Warhammer“, Celtic Moon, Hilleröd/DK, Bundesanzeiger
Nr. 120 vom 30. Juni 2005 [Listenteil B]
11. „Where Iron Eagles Fly“ der Gruppe „Aryan”, Resistance Records, Detroit/USA,
Bundesanzeiger Nr. 206 vom 29. Oktober 2005 [Listenteil A]
Im Jahr 2006 wurden folgende Tonträger indiziert:
12. „Blood & Honour Deutschland – Trotz Verbot nicht tot“ der Gruppe „Blood & Honour
Deutschland“, Celtic Moon, Anschrift unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 164 vom 31. August
2006 [Listenteil B]
13. „Born to Hate“ der Gruppe „Nordic Thunder“, Resistance Records, Hillsboro/USA,
Bundesanzeiger Nr. 64 vom 31. März 2006 [Listenteil B]
14. „Break the silence“ der Gruppe „No escape”, Micetrap Records, Maple Shade/USA,
Bundesanzeiger Nr. 21 vom 31. Januar 2006 [Listenteil B]
15. „Demo“ der Gruppe „Reichswehr“, Anbieter unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 244 vom 29.
Dezember 2006 [Listenteil A]
16. „Good night left side“ der Gruppen „Kill Baby, Kill“ und „English Rose“, G.N.L.S.
Records, Anschrift unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 244 vom 29. Dezember 2006 [Listenteil B]
17. „Guilty“ der Gruppe „Hate Crime“, White Devil Industries, Ventur/USA, Bundesanzeiger
Nr. 101 vom 31. Mai 2006 [Listenteil B]
18. „Lights out!“ der Gruppe „Plunder & Pillage”, Free Your Mind Productions,
Valdosta/USA, Bundesanzeiger Nr. 21 vom 31. Januar 2006 [Listenteil A]
19. „Warmaker“ der Gruppe „S.O.L. (Save our land)“, Final Stand Records, Newark/USA,
Bundesanzeiger Nr. 21 vom 31. Januar 2006 [Listenteil A]
20. „Wir fi***en immer noch alles“ der Gruppe „Automatikk“, Amstaff Entertainment,
Berlin, Göktürk Gökgöz, Öztürk Gökgöz, Nürnberg, Bundesanzeiger Nr. 205 vom 31. Oktober
2006 [Listenteil A]
21. “Your loss is our gain“ der Gruppe „White Pride“, Resistance Records, Hillsboro/USA,
Bundesanzeiger Nr. 41 vom 28. Februar 2006 [Listenteil B]
Im Jahr 2007 wurden folgende Tonträger indiziert:
22. „Bad Boys I“ (Premium Edition) des Inaterpreten „MOK“, Sony BMG Music
Entertainment GmbH, München, MCC – Manlio Celotti Consulting GmbH, Ahrensburg, Kunz
Services Limited, Berlin, Bundesanzeiger Nr. 224 vom 30. November 2007 [Listenteil A]
23. „Blood & Honour Volume Two“ Sampler, Vertreiber unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 140
vom 31. Juli 2007 [Listenteil B]
24. „Everything’s Kosher“ der Gruppe „People Haters“, Panzerfaust Records, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 80 vom 27. April 2007 [Listenteil B]
25. „Feuersturm“ Gruppe und Vertreiber unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 63 vom 30. März
2007 [Listenteil B]
26. „Fick MOR“ des Interpreten „MOK“, Neuköln Hustler Entertainment, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 118 vom 29. Juni 2007 [Listenteil A]
27. „Mentaler Kriegszustand“ des Interpreten „Rako“, Vertreiber unbekannt, Bundesanzeiger
Nr. 80 vom 27. April 2007 [Listenteil B]
28. „Nemesis – Ersguterjunge Vol. 1“ Sampler, Universal Music GmbH, Berlin,
Bundesanzeiger Nr. 63 vom 30. März 2007 [Listenteil A]
29. „neue Standard, Der“ der Gruppe „Beathoavenz“, Aggro Berlin, Berlin, Bundesanzeiger
Nr. 21 vom 31. Januar 2007 [Listenteil A]
30. „Nihil“ der Gruppe „Impaled Nazarene“, Mika Luttinen, Helsinki/FIN, Bundesanzeiger
Nr. 21 vom 31. Januar 2007 [Listenteil A]
31. „Shriek of the mutilated“ der Gruppe „Grinded Nig“, BHS, Budapest/H, Bundesanzeiger
Nr. 140 vom 31. Juli 2007 [Listenteil B]
32. „Vier gewinnt“ der Gruppe „Die faschistischen Vier“, Vertreiber unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 241 vom 28. Dezember 2007 [Listenteil B]
33. „Wake up“ der Gruppe „Totenkopf Saints“, White Rider Records, Dawson Springs/USA,
Bundesanzeiger Nr. 163 vom 31. August 2007 [Listenteil B]
Im Jahr 2008 wurden folgende Tonträger indiziert:
34. “Armed with the truth! (American Skinheads…)” Sampler-LP, American Defense
Records, Savannah/ USA, Bundesanzeiger Nr. 198 vom 31. Dezember 2008 [Listenteil B]
35. “Battle Cry” der Gruppe „Mistreat“, North X Records, Wismar, Bundesanzeiger Nr. 131
vom 29. August 2008 [Listenteil B]
36. „Bavaria Sturm Vol. 1 – Nationale Solidarität“ Sampler, 2yt4c-Records, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 95 vom 27. Juni 2008 [Listenteil B]
37. „Born to drink“ der Gruppe „K.d.A – Kraft durch Alkohol“, Anbieter unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 48 vom 28. März 2008 [Listenteil B]
38. „Extreme Prejudice“ der Gruppe „Operation Racewar“, NSM Records, Anschrift
unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 34 vom 29. Februar 2008 [Listenteil B]
39. „My Crew, My Dawgs“ der Gruppe „T.O.K., VP Records, New York/USA,
Bundesanzeiger Nr. 131 vom 29. August 2008 [Listenteil B]
40. „Reloaded“ der Gruppe „World Hate Center“ North X Records, Wismar, Bundesanzeiger
Nr. 131 vom 29. August 2008 [Listenteil B]
41. “Unfinished Business” der Gruppe „Mistreat“, Anbieter unbekannt, Bundesanzeiger Nr.
198 vom 31. Dezember 2008 [Listenteil B]
42. „Verrecke“ der Gruppe „Leitwolf“, Funny Sounds & Vision GmbH, Anschrift unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 66 vom 30. April 2008 [Listenteil A]
43. „Wow…The Story“ des Interpreten “Baby Cham”, Artist only! Records, New York/USA,
Bundesanzeiger Nr. 79 vom 30. Mai 2008 [Listenteil B]
Im Jahr 2009 wurden folgende Tonträger indiziert:
44. „5th Element“ des Interpreten „Bounty Killer“, TVT Europe GmbH, Anschrift unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 49 vom 31. März 2009 [Listenteil A]
45. „Air Max Musik“ des Interpreten „Fler“, Aggro Berlin, Berlin, Bundesanzeiger Nr. 146
vom 30. September 2009 [Listenteil A]
46. „Blut gegen Blut, Re-Release“ des Interpreten „Massiv“, Sony Musik Entertainment
Germany GmbH, München, Bundesanzeiger Nr. 128 vom 28. August 2009 [Listenteil B]
47. „Demo + White Power“ Sampler, Anbieter unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 180 vom 27.
November 2009 [Listenteil B]
48. „Deutschland erwache“ der Gruppe „Sturmfront“, SF Records, Anschrift unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 16 vom 30. Januar 2009 [Listenteil B]
49. „Gesichter des Todes“ des Interpreten „Dr. Faustus“, Hirntot Records, Berlin,
Bundesanzeiger Nr. 31. Dezember 2009 [Listenteil B]
50. „Ghetto Dictionary: The Art of War“ des Interpreten „Bounty Killer“, Scare Dem
Management, London/GB, Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30. April 2009 [Listenteil B]
51. „In brauner Uniform“ der Gruppe „Tätervolk“, Anbieter unbekannt, Bundesanzeiger Nr.
112 vom 31. Juli 2009 [Listenteil B]
52. „J.M.T.“ der Gruppe „Vybz Kartel“, Greensleeves Records Ltd., Middlesex/GB,
Bundesanzeiger Nr. 79 vom 29. Mai 2009 [Listenteil A]
53. „Kings of Dancehall Vol. 1“ des Interpreten „Sizzla“, Jet Star Phonographics Ltd.,
Anschrift unbekannt, Bundeanzeiger Nr. 128 vom 28. August 2009 [Listenteil B]
54. „LOG ON“ des Interpreten „Elephant Man“, Greensleeves Records, Islworth/GB,
Bundesanzeiger Nr. 131 vom 29. August 2009 [Listenteil B]
55. „More Fire“ des Interpreten „Capleton“, VP Records, Miramar/USA, Bundesanzeiger Nr.
65 vom 30. April 2009 [Listenteil B]
56. „More Up 2 Di Time“ der Gruppe „Vybz Kartel“, Greensleeves Records Ltd.,
Middlesex/GB, Bundesanzeiger Nr. 79 vom 29. Mai 2009 [Listenteil B]
57. “Next Millennium” des Interpreten “Bounty Killer”, TVT Europe GmbH, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 49 vom 31. März 2009 [Listenteil B]
58. „Northeim Live! Volume 3“ Sampler, Anbieter unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 164 vom
30. Oktober 2009 [Listenteil B]
59. „Rastafari“ des Interpreten „Sizzla“, Rudeboy Records, Anschrift unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 112 vom 31. Juli 2009 [Listenteil B]
60. „Sturmfront“ der Gruppe „Sturmfront“, SF Records, Anschrift unbekannt, Anschrift
unbekannt, Bundesanzeiger Nr. 16 vom 30. Januar 2009 [Listenteil B]
61. „The Best of Capleton“ des Interpreten „Capleton“, UMG Recordings Inc., Santa
Monica/USA, Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30. April 2009 [Listenteil B]
62. “The Energy God – Monsters of Dancehall” des Interpreten “Elephant Man”, Greensleves
Records, Isleworth, Bundesanzeiger Nr. 128 vom 28. August 2009 [Listenteil B]
63. „Up 2 Di Time“ der Gruppe „Vybz Kartel“, Greensleeves Records Ltd., Middlesex/GB,
Bundesanzeiger Nr. 79 vom 29. Mai 2009 [Listenteil B]
Im Jahr 2010 wurden folgende Tonträger indiziert:
64. „Amoklauf“ des Interpreten „Uzi One“, Hirntot Records, Berlin, Bundesanzeiger Nr. 66
vom 30. April 2010 [Listenteil B]
65. “Distributionz – Sampler Nr. 1” Sampler, Distributionz, Osnabrück, Bundesanzeiger Nr.
93 vom 25. Juni 2010 [Listenteil A]
66. „I’m a cuntsucking cannibal“ der Gruppe „Scumfuck“, Alarma Records, Mexico
City/MEX, Timo Pikrun, Rostock, Bundesanzeiger Nr. 66 vom 30. April 2010 [Listenteil B]
67. „K.M.K. (Bonus Edition)“ des Interpreten „Kaisa“, Distributionz, Osnabrück, Soulfood
Music Distribution GmbH, Hamburg, Jacues Linon, Berlin, Bundesanzeiger Nr. 66 vom 30.
April 2010 [Listenteil B]
68. “We don’t run” der Gruppe “Strike Force UK”, Herstellung/Vertrieb unbekannt,
Bundesanzeiger Nr. 93 vom 25. Juni 2010 [B]
ANLAGE 2 zur Frage Nr. 20
Bücher
1. „Kurt Eggers – Vom Freikorps zur Waffen-SS“, Kaden,Eric, Winkelried Verlag, Dresden,
Bundesanzeiger Nr. 79 vom 29. Mai 2009 [Listenteil A]
2. „Stahlfront – Die Macht aus dem Eis“ Band 1, Chaines, Torn, HJB Verlag & Shop KG,
Radolfzell, Unitall Verlag GmbH, Salenstein/CH, Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30. April 2009
[Listenteil A]
3. „Stahlfront – Versenkt die Hindenburg“ Band 2, Chaines, Torn, HJB Verlag & Shop KG,
Radolfzell, Unitall Verlag GmbH, Salenstein/CH, Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30. April 2009
[Listenteil A]
4. „Stahlfront – Der zweite Bürgerkrieg“ Band 3, Chaines, Torn, HJB Verlag & Shop KG,
Radolfzell, Unitall Verlag GmbH, Salenstein/CH, Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30. April 2009
[Listenteil A]
Computerspiel
„Little Britain - The Computer Game“, PC CD-ROM, UK-Version, Mastertronic Group
Limited, London/GB, Bundesanzeiger Nr. 204 vom 31. Oktober 2007 [Listenteil B]
DVDs
1. „Kriegsberichter Vol. 6“, NS88 Video Division, Richardson/USA, Bundesanzeiger Nr. 164
vom 30. Oktober 2009 [Listenteil B]
2. „Gutterballs“, Cult Movies Entertainment, Bönningstedt, Bundesanzeiger Nr. 16 vom 30.
Januar 2009 [Listenteil A]
ANLAGE 3 zur Frage Nr. 25:
Projekte des BMFSFJ mit Bezug zum Thema „lesbische und schwule Jugendliche“
Lfd
Nr.
Kapitel/Titel
Bezeichnung des
Projekts
Träger bzw.
Leiter/Forscher
Ortsname/
Bundesland
Förderungsbeginn
Laufzeit
J = Jahre
M =
Monate
Ist 2008
in €
Ist 2009
in € Zweckbestimmung
1
1702/68411
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Länder,
Träger und für
Aufgaben der freien
Jugendhilfe
Personal- und
Verbandsförderung LAMBDA e.V. 1990 jährlich 28.500 28.760
2
1702/68411
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Länder,
Träger und für
Aufgaben der freien
Jugendhilfe
7.
Schnittstellenkonferenz
Homophobie im Sport am
24.11.2009 in
Hannover
Deutsche
Sportjugend 2009 1 M - 10.000
3
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Teilnahme des
Verbandes am Evang.
Kirchentag vom 20. -
24. Mai 2009 und
Bundeselterntreffen
2009
Bundesverband
der Eltern,
Freunde und
Angehörigen
von
Homsexuellen e.V.,
Wedemark
2007 3 M - 26.501
4
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Eltern-Seminar
"Diskriminierung
durch Sprache"
Bundesverband
der Eltern,
Freunde und
Angehörigen
von
Homsexuellen e.V.,
Wedemark
2008 1 M 2.092 -
5
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Kultursensible
Aufklärung zum Thema
Homosexualität für
Familien mit
Migrations-hintergrund
Familien- und
Sozialverein des
Lesben-
und
Schwulenverbands
(LSVD), Köln
04/20
08 2 J 65.623 108.558
Lfd
Nr.
Kapitel/Titel
Bezeichnung des
Projekts
Träger bzw.
Leiter/Forscher
Ortsname/
Bundesland
Förderungsbeginn
Laufzeit
J = Jahre
M =
Monate
Ist 2008
in €
Ist 2009
in € Zweckbestimmung
6
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Bundesweiteite
Fachtagung der
Lesbentelefone und
Lesbenberatung vom
4. bis 6. April 2008
in Altenbrücken
Leslie e.V.
Mönchengladbach 2008 3 T 5.030
-
7
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Projekt mit
lesbischen Täterinnen
häuslicher Gewalt:
„Konzeptentwicklung und Erstellung
eines
Fortbildungsmoduls
Broken Rainbow
e.V.
05/20
06 2 J 9.845
-
8
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Lesbenfrühlingstreffen vom 09. bis
12. Mai 2008 in
Dresden
Frauen leben
Vielfalt e.V.
Dresden
2008 1 J 16.000 -
9
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Tagung mit dem Ziel
der Qualifizierung
und Vernetzung der
Lesbenberatungsstelle und
Lesbentelefone 2009
Lesbenberatung 2009 1 J -
7.088
10
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Fachtagung "Frauen-
/Lesbenarchive, -
bibliotheken in
europäischer
Perspektive" 29.10. bis
01.11.09
Spinnboden
Lesbenarchiv und
Bibliothek Berlin
2009 1 J -
12.961
Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin,
www.heenemann-druck.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44,
www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333
Lfd
Nr.
Kapitel/Titel
Bezeichnung des
Projekts
Träger bzw.
Leiter/Forscher
Ortsname/
Bundesland
Förderungsbeginn
Laufzeit
J = Jahre
M =
Monate
Ist 2008
in €
Ist 2009
in € Zweckbestimmung
11
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
34.
Lesbenfrühlingstreffen vom 29. bis
01.06.2009 in Köln
Lesbennetz e.V. 2009 1 J -
20.000
12
1702/68421
Zuschüsse und
Leistungen für laufende
Zwecke an Träger und
für Aufgaben der
Familien- und
Gleichstellungspolitik sowie
für ältere Menschen
Fachtagung Lesben
und Alter 30.10. bis
01.11.09 in
Charlottenberg Rheinland-
Pfalz
Intervention e.V. 2009 1 J -
12.224
Gesamtsumme: 250.890 342.292]