Energiesparmaßnahmen der Bundesregierung in ihren Liegenschaften
des Abgeordneten Stephan Brandner und der Fraktion der AfD
Vorbemerkung
Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck äußerte angesichts des Krieges in der Ukraine im ARD-Talk bei „Sandra Maischberger“: „Wir können auch einmal frieren für die Freiheit“ und weiter „Wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben“ (vgl. https://www.sueddeutsche.de/kolumne/energie-embargo-frieren-fuer-die-freiheit-aber-nicht-fuer-alle-1.5558800). Auch der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert „einen Boykott von Russland-Gas und hält 15 Grad Raumtemperatur für ausreichend“ (https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/minister-fordert-auch-mal-15-grad-raumtemperatur-aushalten;art417930,11087866). Fraglich ist nach Auffassung der Fragesteller, inwiefern die Bundesregierung durch Handeln in den eigenen Liegenschaften ggf. ebenfalls das Motto „Frieren für den Frieden“ unterstützt.
Wir fragen die Bundesregierung:
Fragen5
Auf welche Höhe belaufen sich die Ausgaben für Energie in den Liegenschaften der Bundesregierung insgesamt (bitte zusätzlich nach einzelnen Liegenschaften auflisten)? Wie haben sich die Kosten seit dem Jahr 2012 entwickelt (bitte nach Jahresscheiben auflisten)?
Welche Raumtemperatur strebt die Bundesregierung in ihren Liegenschaften an, und inwieweit sieht sie in der Reduzierung der Raumtemperatur im Winter bzw. Erhöhung dieser im Sommer das Potenzial zur Einsparung?
Strebt die Bundesregierung an, den CO2-Ausstoß in ihren Liegenschaften zu reduzieren, und wenn ja, wie will die Bundesregierung dieses Ziel erreichen?
Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung schon heute, um Energieeinsparungen in ihren eigenen Liegenschaften zu generieren?
Sieht die Bundesregierung Handlungsbedarf hinsichtlich der Einsparung von Energie in ihren eigenen Liegenschaften, und wie begründet sie ihre Ansicht?