[Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dağdelen, Dr. Gregor Gysi,
Andrej Hunko, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 20/4136 –
Die Bundesregierung und die Folgen kolonialer Verbrechen in Namibia
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf, das Abschlussdokument des
Kolonialdialogs mit Namibia neu zu verhandeln. Die Gemeinsame Erklärung sei
„ausverhandelt, auch wenn über einzelne Modalitäten der Umsetzung noch
Gespräche geführt werden“ (Antwort zu Frage 3 auf Bundestagsdrucksache
20/3236).
Ende Mai 2021 hatten sich Deutschland und Namibia im Grundsatz auf die
gemeinsame Erklärung „Vereint im Gedenken an unsere koloniale
Vergangenheit, vereint im Willen zur Versöhnung, vereint in unserer Vision für die
Zukunft“ („Gemeinsame Erklärung“) verständigt. Laut Auskunft der
Bundesregierung handelt es sich bei der „Gemeinsamen Erklärung“ nicht um einen
völkerrechtlichen Vertrag, sondern um eine politische Absichtserklärung. Eine
Ratifizierung durch den Deutschen Bundestag sei deswegen nicht vonnöten.
Auch aufseiten Namibias sei kein Zustimmungsgesetz erforderlich. Damit das
Papier tatsächlich in Kraft treten kann, muss es von den Regierungen beider
Länder bestätigt werden. Allerdings wurde die „Gemeinsame Erklärung“
bisher von den Regierungen nicht verabschiedet, weil auf namibischer Seite noch
keine Zustimmung zu dieser Erklärung erfolgt ist (Antwort zu Frage 8 ff. auf
Bundestagsdrucksache 20/3236).
Die Bundesregierung hatte den Völkermord politisch, nicht aber juristisch
anerkannt und daher keine förmlichen Reparationen, sondern freiwillige
Zahlungen im Wert der bisherigen deutschen Entwicklungshilfe vorgesehen.
Bedeutende Organisationen der Herero und Nama weisen dies zurück, und eine
Ratifizierung im namibischen Parlament erfolgte nicht (
https://www.tagesspie
gel.de/politik/deutschland-erkennt-volkermord-an-herero-und-nama-an-42528
28.html).
Deutscher Bundestag Drucksache 20/4601
20. Wahlperiode 18.11.2022
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 18. November 2022 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
1. Ist eine Zustimmung des namibischen Parlaments für die
Bundesregierung Voraussetzung für die Abgabe der „Gemeinsamen Erklärung“ oder
ist für sie die Zustimmung seitens der namibischen Regierung
ausreichend (Antwort zu Frage 9 auf Bundestagsdrucksache 20/3236)?
Bei Regierungserklärungen ist die Unterschrift der Regierung ausreichend.
Dies gilt auch für die Abgabe der Gemeinsamen Erklärung. Eine Entscheidung,
angesichts der Tragweite der Gemeinsamen Erklärung einen Beschluss des
Parlaments zu fassen, liegt alleine beim Parlament.
2. Hält die Bundesregierung unabhängig von der Verabschiedung der
„Gemeinsamen Erklärung“ an der Feststellung fest, „dass die in Phasen des
Kolonialkrieges verübten abscheulichen Gräueltaten in Ereignissen
gipfelten, die aus heutiger Perspektive als Völkermord bezeichnet würden“
(„Gemeinsame Erklärung“, II., Nummer 10)?
Die Bundesregierung bestätigt ihre in der Gemeinsamen Erklärung geäußerte
Haltung.
3. Auf welcher Grundlage ist die Bundesregierung im Rahmen der
Verhandlungen zur „Gemeinsamen Erklärung“ auf den Betrag von 1,1 Mrd.
Euro für „Wiederaufbau und zur Entwicklung“ gekommen, der über
einen Zeitraum von 30 Jahren verteilt gezahlt werden soll („Gemeinsame
Erklärung“, V., Nummer 18, S. 6)?
4. Ist die Höhe des Betrages von 1,1 Mrd. Euro verteilt über 30 Jahre von
der Bundesregierung bzw. ihrem Sonderbeauftragten gegenüber der
namibischen Verhandlungsseite vorgeschlagen worden oder kam der
Vorschlag von den Vertreterinnen bzw. Vertretern Namibias?
Die Fragen 3 und 4 werden zusammen beantwortet.
Zu den Details vertraulicher Gespräche äußert sich die Bundesregierung
grundsätzlich nicht.
5. Handelt es sich bei der Festlegung des Betrages von 1,1 Mrd. Euro
verteilt über 30 Jahre für Namibia um eine faktische Fortschreibung der von
1990 bis 2020 geleisteten ca. 1,4 Mrd. Euro (
https://www.auswaertiges-a
mt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/bilateral/208320)?
Die finanziellen Leistungen im Rahmen der bilateralen
Entwicklungszusammenarbeit und Leistungen im Rahmen eines gesonderten und eigenständigen
Unterstützungsprogramms für Wiederaufbau und Entwicklung sind getrennt
voneinander zu betrachten.
6. Inwieweit teilt die Bundesregierung den Vorwurf, dass sie bei den
Verhandlungen zur „Gemeinsamen Erklärung“ neokolonialistisch ausgenutzt
habe, dass die namibische Regierung am Tropf der deutschen
Entwicklungsgelder hänge, um das Abkommen dahin gehend durchzudrücken,
Reparationen zu vermeiden (
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1152866.v
ersoehnungsabkommen-deutschland-namibia-deutschlands-diktat-ist-nic
ht-akzeptabel.html)?
Die Bundesregierung teilt den in der Fragestellung geäußerten Vorwurf nicht.
7. Geht die Bundesregierung vor dem Hintergrund der innenpolitischen
Kontroverse in Namibia (
https://www.dw.com/de/dw-exklusiv-bundesre
gierung-gegen-neue-verhandlungen-mit-namibia/a-62995989) nach ihrer
Kenntnis davon aus, dass die Art und Weise des Zustandekommens der
„Gemeinsamen Erklärung“, ihr Ergebnis und die Resonanz darauf in
Namibia, die Grundlage dafür ist, die Solidarität unter den verschiedenen
Volksgruppen in Namibia zu fördern und auf diese Weise zum sozialen
Frieden beizutragen (
https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/cont
ent/abschluss-des-aussoehnungsabkommen-zwischen-namibia-und-deuts
chland-in-sicht)?
Die Bundesregierung nimmt die innernamibische Diskussion mit Respekt zur
Kenntnis und geht davon aus, dass die Gemeinsame Erklärung sich nach ihrer
Annahme positiv auf die betroffenen Gemeinschaften auswirken wird.
8. Ist die Bundesregierung nach wie vor der Auffassung, dass die von ihr
verfolgte Politik einer sogenannten zukunftsgerichteten,
partnerschaftlichen Zusammenarbeit bezüglich Namibia geeignet war und ist, noch
bestehende Entwicklungsdefizite auch aus der deutschen
Kolonialzeit auszugleichen (Antwort zu Frage 11 auf Bundestagsdrucksache
16/12521)?
Die Bundesregierung ist weiterhin dieser Auffassung.
9. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob die im Rahmen der vom
kolonialen Landraub geschaffenen Eigentumsverhältnisse und deren
direkte Konsequenz der Landlosigkeit vieler Angehöriger der davon
betroffenen lokalen Gemeinschaften ihren Ausgang im Völkermord, in der
Vertreibung und Enteignung in der deutschen Kolonialzeit nahmen
(
https://www.blaetter.de/ausgabe/2018/august/das-recht-der-maecht
igen)?
Die Bundesregierung verweist auf ihre Antwort zu Frage 1 der Kleinen
Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/3236.
10. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob die im Rahmen des
Landraubs geschaffenen Eigentumsverhältnisse bis heute weithin
unangetastet geblieben sind (
https://www.blaetter.de/ausgabe/2018/august/da
s-recht-der-maechtigen)?
Die Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
11. Gab es im Rahmen der Verhandlungen zur „Gemeinsamen Erklärung“
Absprachen über die Höhe des Anteils der vorgesehenen jährlichen und/
oder über den Gesamtzeitraum zu leistenden Zahlungen für den Bereich
Landreform (
https://www.dw.com/de/dw-exklusiv-bundesregierung-gege
n-neue-verhandlungen-mit-namibia/a-62995989), und wenn ja,
a) wie hoch ist der Anteil der im deutsch-namibischen Abkommen
vorgesehenen Zahlungen in Höhe von rund 30 Mio. Euro jährlich, der
für den Bereich Landreform vorgesehen ist, und
b) welche konkreten Ziele, Maßnahmen und Projekte sollen mit den für
den Bereich Landreform vorgesehenen Mitteln verfolgt werden?
Die Fragen 11 bis 11b werden zusammen beantwortet.
Die bisherigen Absprachen zwischen beiden Regierungen sind in der
Gemeinsamen Erklärung vom 15. Mai 2021 festgehalten. Zum Inhalt derzeit laufender,
vertraulicher Gespräche äußert sich die Bundesregierung nicht.
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 14
und 15 der Kleinen Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/3236 verwiesen.
12. Auf der Basis welcher Daten kommt die Bundesregierung zu der
Erkenntnis, dass die Konkurrenz um die ohnehin knappen Ressourcen in
Namibia dadurch verschärft wird, dass der Landbesitz äußerst ungleich
verteilt ist, weil sich ein Großteil des kommerziellen Farmlandes noch
immer im Besitz weißer Großfarmer befindet (
https://www.bmz.de/de/la
ender/namibia/kernthema-schutz-unserer-natuerlichen-lebensgrundlagen-
11780), vor dem Hintergrund, dass ihr eigene Kenntnisse über die nach
dem Ende der deutschen Kolonialverwaltung 1915 folgenden
Veränderungen der Besitzverhältnisse an Land und Boden nicht vorliegen
(Antwort zu Frage 12 f. auf Bundestagsdrucksache 19/32617)?
Die Bundesregierung stellt in dem genannten Bezugstext auf der Homepage
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
keinen Bezug zu den Veränderungen von Besitzverhältnissen nach 1915 her.
13. Aus welchen Gründen ist es der Bundesregierung nicht möglich
gewesen, eigene Kenntnisse über die nach dem Ende der deutschen
Kolonialverwaltung 1915 folgenden Veränderungen der Besitzverhältnisse an
Land und Boden zu gewinnen (Antwort zu Frage 12 f. auf
Bundestagsdrucksache 19/32617), vor dem Hintergrund, dass die Deutsche
Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) von 2017 bis 2020 im Rahmen des Programms „Unterstützung
der Bodenreform“ mit dem namibischen Ministry of Land Reform
(MLR, Ministerium für die Bodenreform) sowie relevanten Akteuren im
Landsektor, nämlich der Fachministerien und lokalen Behörden, der
Namibia University for Science and Technology (NUST, Universität für
Wissenschaft und Technologie Namibia) sowie verschiedenen
Nichtregierungsorganisationen zusammengearbeitet hat (
https://www.giz.de/d
e/weltweit/20503.html)?
Ziel des Vorhabens „Unterstützung der Landreform“ (2017-2020) war, den
Zugang zu Land für landlose Haushalte, unter besonderer Berücksichtigung von
Frauen und Jugendlichen, in städtischen und ländlichen Räumen zu sichern.
Eine Aufarbeitung der Veränderungen der Besitzverhältnisse nach 1915 war
nicht Gegenstand des Vorhabens.
14. Inwiefern sieht die Bundesregierung in dem bis Anfang 2021 durch den
namibischen Staat erfolgten Kauf von rund 3,41 Millionen Hektar Land
im Rahmen des nationalen Umsiedlungsprogramms einen Erfolg
(Antwort zu den Fragen 15 bis 17 auf Bundestagsdrucksache 19/32617), vor
dem Hintergrund, dass sich 2018 nach wie vor ca. 70 Prozent der ca.
40 Millionen Hektar kommerziell genutzter Agrarfläche in den Händen
„vormals bevorzugter Namibier“ (zumeist Weiße) befanden (
https://d3rp
5jatom3eyn.cloudfront.net/cms/assets/documents/Namibia_Land_Statisti
cs_2018.pdf, S. 33)?
Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 1990 97 Prozent der kommerziellen
Agrarfläche im Besitz vormals bevorzugter Namibier war, ist die bisher erfolgte
Umverteilung aus Sicht der Bundesregierung als Fortschritt und Erfolg zu werten.
15. Trifft es nach Kenntnis der Bundesregierung zu, dass der Ankauf von
Land zu Marktpreisen angesichts der hohen damit einhergehenden
Kosten die Landumverteilung erheblich verlangsamt und dadurch einer
tatsächlichen Landreform im Weg steht (
https://www.namibian.com.na/207
976/archive-read/Willing-buyer-willing-seller-to-stay)?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine eigenen Erkenntnisse vor. Es ist an
der namibischen Regierung, ihre Politik im Rahmen der Rechtsordnung, zu der
gemäß Artikel 16 Absatz 1 der Verfassung auch die Eigentumsgarantie zählt, zu
bestimmen.
16. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, welche
verfassungsrechtlichen Bedenken gegen Enteignungen ohne angemessene Entschädigung
(Alternativvorschlag im Rahmen der Diskussion um die Landreform)
bestehen, sodass die namibische Regierung zu dem Ergebnis gekommen
sei, dass das Prinzip „willing seller – willing buyer“ beibehalten werden
soll (Antwort zu den Fragen 15 bis 17 auf Bundestagsdrucksache
19/32617)?
Die Bundesregierung hat die Rechtsauffassung der namibischen Regierung zur
Kenntnis genommen.
17. Trifft es nach Kenntnis der Bundesregierung zu, dass gemäß Artikel 16
der Verfassung der Republik Namibia eine Rechtsgrundlage für
Landumverteilungen durch Enteignung besteht (
https://www.dandc.eu/de/artic
le/zur-wiedergutmachung-kolonialer-verbrechen-sollte-deutschland-nami
bias-landrueckgabe), und welche Konsequenzen zieht die
Bundesregierung hieraus mit Blick auf ihre Unterstützung von Projekten im Bereich
Landreform im Rahmen des deutsch-namibischen Abkommens?
Gemäß Artikel 16 Absatz 2 der Verfassung der Republik Namibia kann der
Staat oder eine gesetzlich befugte Stelle im öffentlichen Interesse Eigentum
gegen Zahlung einer angemessenen/gerechten („just“) Entschädigung und
gemäß den durch ein Gesetz des Parlaments festzulegenden Anforderungen und
Verfahren enteignen. Der namibischen Regierung obliegt die Entscheidung, ob
sie von dieser Möglichkeit Gebrauch macht.
18. In welcher Höhe hat die Bundesregierung seit der Unabhängigkeit
Namibias 1990 finanzielle Mittel in welcher Form für den Landerwerb
durch die namibische Regierung zur Verfügung gestellt?
Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse dazu vor, dass mit Mitteln der
deutschen Entwicklungszusammenarbeit Landerwerb durch die namibische
Regierung finanziert wurde.
19. Auf welche Höhe belaufen sich nach Kenntnis der Bundesregierung die
Kosten Namibias bzw. der namibischen Regierung seit 1990, die im
Rahmen der Landreform bzw. des nationalen Umsiedlungsprogramms
getätigten Landkäufe verwandt wurden?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Kenntnisse vor.
Im „Land Reform Statistic Booklets“ des namibischen Ministeriums für
Landwirtschaft, Wasser und Landreform (abrufbar unter:
https://mawf.gov.na/land-st
atistics) können die Ausgaben für Landreform und Umsiedlung ab 1990
eingesehen werden.
20. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob die für die
Unterstützung der namibischen Landreform bzw. das nationale
Umsiedlungsprogramm vorgesehenen finanziellen Mittel ausreichen, um die im Zuge der
deutschen Kolonialzeit entstandene ungleiche Verteilung kommerziellen
Farmlandes zu überwinden?
Der Bundesregierung liegen hierzu keine Kenntnisse vor.
21. Ist die Bundesregierung bereit, zusätzlich zu den in der „Gemeinsamen
Erklärung“ vorgesehenen finanziellen Mittel weitere finanzielle Mittel
als Kompensationen für Farmer, die ihr Land nicht verkaufen wollen,
bereitzustellen, wie es eine namibische Ahnenland-Kommission infolge der
zweiten Landkonferenz vorgeschlagen hat, um „systematische
Wiedergutmachung“ auch für die ungleiche Landverteilung als Folge des
deutschen Kolonialismus zu leisten (
https://www.dandc.eu/de/article/zur-wie
dergutmachung-kolonialer-verbrechen-sollte-deutschland-namibias-landr
ueckgabe)?
Als Grundlage der Zusammenarbeit ist die Gemeinsame Erklärung vorgesehen.
22. Inwieweit bestehen nach Kenntnis der Bundesregierung
Versorgungsengpässe bei Getreide in Namibia, vor dem Hintergrund, dass Namibia
stark von Weizenimporten aus Russland abhängig ist, mit denen es rund
56 Prozent des nationalen Weizenkonsums deckt (
https://www.nab.com.
na/wp-content/uploads/2022/06/NAB-Policy-Brief-May-2022.pdf)?
Die Bundesregierung hat keine Kenntnisse zu derzeitigen Engpässen in der
Weizenversorgung Namibias. Im Jahr 2022 produziert Namibia rund 50
Prozent des nationalen Weizenbedarfs selbst und verfügt über gut ausgebaute
Saatgutvermehrungsstrukturen. Der zusätzliche Weizenbedarf wird zu großen
Teilen mit zollfreien Importen aus Südafrika abgedeckt. Dies ist unter anderem
möglich, da die diesjährige Winterweizenernte in den auf erwähnenswertem
Niveau Getreide produzierenden Ländern der Region (Namibia, Simbabwe und
Südafrika) überdurchschnittlich ausgefallen und damit die regionale
Weizenversorgung sichergestellt ist.
23. Inwieweit bestehen nach Kenntnis der Bundesregierung
Versorgungsengpässe bei Düngemitteln in Namibia, vor dem Hintergrund, dass
Namibia rund 5 Prozent seiner Düngemittel aus Russland bezieht
(
https://www.nab.com.na/wp-content/uploads/2022/06/NAB-Policy-Brie
f-May-2022.pdf), und welche Auswirkungen haben diese nach Kenntnis
der Bundesregierung auf die landwirtschaftliche Produktion und die
Lebensmittelversorgung in Namibia (
https://nbcnews.na/sales/russia-ukrain
e-conflict-disrupts-supply-wheat-grain-and-fertiliser-namibia.59498)?
Die Bundesregierung hat keine Kenntnisse über derzeitige Engpässe in der
Versorgung bei Düngemitteln in Namibia. Die zuletzt aus Russland importierten
Düngemittelmengen werden laut dem namibischem Bauernverband NAU
(Namibia Agricultural Union) und der südafrikanischen Agrarhandelskammer
AgBiz (Agricultural Business Chamber of South Africa) durch Importe aus
Südafrika substituiert. Der weltweite Anstieg an Düngemittelpreisen führt aber
auch in Namibia zu erhöhten Produktionskosten und damit in Folge zu
steigenden Lebensmittelpreisen.
24. Hat die Bundesregierung Kenntnisse erlangt, um zu verstehen, „wie man
sich bei einer Wahl zwischen Recht und Unrecht, zwischen Opfer und
Täter einfach enthalten kann“ (
https://www.bundesregierung.de/breg-de/
service/bulletin/rede-der-bundesministerin-des-auswaertigen-annalena-ba
erbock--2122936), vor dem Hintergrund, dass sich Namibia sowohl bei
der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom
2. März 2022 und der Resolution der Generalversammlung der Vereinten
Nationen vom 24. März 2022 enthalten hat (Antwort zu Frage 47 f. auf
Bundestagsdrucksache 20/3236)?
25. Ist die Bundesregierung nicht mit vielen Fragen in die Gespräche im
Vorfeld der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen
vom 2. März 2022 sowie der Resolution der Generalversammlung der
Vereinten Nationen vom 24. März 2022 – stellvertretend durch den
Botschafter in Namibia (Antwort zu Frage 47 f. auf Bundestagsdrucksache
20/3236) – hineingegangen, sondern lediglich mit einer eigenen Haltung
(
https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-der-bund
esministerin-des-auswaertigen-annalena-baerbock--2122936)?
Die Fragen 24 und 25 werden zusammen beantwortet.
Namibia hat sich zu den Resolutionen der Generalversammlung der Vereinten
Nationen A/RES/ES-11/1 vom 2. März 2022 und A/RES/ES-11/2 vom
24. März 2022 enthalten. Namibia hat diese Entscheidung in der Elften
Notstandssondertagung der Generalversammlung nicht begründet und in den
entsprechenden Debatten der Generalversammlung auch nicht das Wort ergriffen.
Die Bundesregierung stand vor den Abstimmungen mit der Regierung
Namibias in Kontakt und hat für die von Deutschland mit eingebrachten
Resolutionsvorhaben geworben.
26. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob viele Staaten Afrikas
wie Namibia, „wo Moskau das Bild eines kalten, kolonialen Westens
malt und damit versucht, die Schuld von sich selbst zu weisen für das
furchtbare Leid, das sein Krieg und dessen Folgen über die Menschen in
der Ukraine, aber auch weltweit bringt“, nicht Willens oder in der Lage
sind, „Lügen zu entlarven“ und zu erkennen, was das Angebot des
Westens bzw. Deutschlands ist (
https://www.bundesregierung.de/breg-d
e/service/bulletin/rede-der-bundesministerin-des-auswaertigen-
annalenabaerbock--2122936)?
Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.
27. Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, ob Namibia, das den
Resolutionen vom 2. März 2022 und 24. März 2022 nicht zugestimmt hat,
nicht an eine „internationale, regelbasierte Ordnung“ glaubt (
https://ww
w.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/rede-der-bundesministeri
n-des-auswaertigen-annalena-baerbock--2122936, und wenn ja, welche?
Es wird auf die Antwort zu den Fragen 24 und 25 verwiesen.
28. In welchem Umfang sollen schon 2026 die ersten Wasserstofflieferungen
von Namibia nach Deutschland getätigt werden, vor dem Hintergrund,
dass bis 2030 3,5 Millionen Tonnen Ammoniak nach Deutschland
geliefert werden sollen, was der Sonderbeauftragte der Bundesregierung für
die deutsch-namibische Klima- und Energiekooperation, Rainer Baake,
als einen wichtigen Meilenstein wertet (
https://hitradio.com.na/erste-was
serstofflieferungen-nach-deutschland-schon-2026/)?
29. In welchem Umfang will Namibia nach Kenntnis der Bundesregierung
2026 und 2030 insgesamt Wasserstoff produzieren, und welchen Anteil
machen daran die Lieferungen nach Deutschland aus (bitte entsprechend
den beiden Jahren getrennt auflisten)?
Die Fragen 28 und 29 werden zusammen beantwortet.
Die Bundesregierung unterstützt Namibia bei der Umsetzung ambitionierter
Pläne zur Erzeugung von grünem Wasserstoff, auch im Hinblick auf den Import
von Ammoniak durch deutsche Unternehmen. Konkrete Kenntnisse zu den von
diesen Unternehmen importierten Volumina liegen der Bundesregierung nicht
vor. Grundsätzlich geht die Bundesregierung davon aus, dass der Bedarf der
deutschen Wirtschaft die von namibischer Seite geplanten
Erzeugungskapazitäten übersteigen wird.
30. Welche 15 Länder bekamen 1990 bis zum aktuellen Stichtag die
höchsten Pro-Kopf-Zuwendungen deutscher Entwicklungshilfe weltweit (bitte
entsprechend den Ländern einschließlich der Gesamtsumme und Pro-
Kopf-Zuwendungen auflisten)?
Es wird auf die Datenbank der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Co-operation and
Development, OECD) verwiesen. Unter
https://stats.oecd.org/Index.aspx?DataSetCo
de=TABLE2A können staatlichen Entwicklungsleistungen (Official
Development Assistance, ODA) nach Geberländern und Empfängerländern und Art der
Leistungen inklusive ODA pro Kopf ausgewertet werden.
31. In welcher Höhe hat die Bundesregierung seit 1990 bis zum aktuellen
Stichtag der Republik Namibia Mittel im Rahmen der bilateralen
Technischen (TZ) und Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) zur Verfügung
gestellt (bitte den Gesamtbetrag sowie getrennt für TZ und FZ auflisten)?
Der Gesamtbetrag, der seit 1990 Namibia über die bilaterale Finanzielle und
Technische Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt wurde, beträgt insgesamt
rund 1,016 Mrd. Euro. In dem genannten Zeitraum wurde für die Technische
Zusammenarbeit ein Gesamtbetrag von rund 359 Mio. Euro und für die
Finanzielle Zusammenarbeit ein Gesamtbetrag von rund 657 Mio. Euro zur
Verfügung gestellt.
32. In welcher Höhe betraf die TZ mit Namibia seit 1990 bis zum aktuellen
Stichtag
a) Beratung,
b) die Lieferung von Sachgütern,
c) das Erstellen von Anlagen sowie
d) Studien und Gutachten?
Die Zahlen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Die Datenverarbeitung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ) erlaubt keine Aufschlüsselung der Mittel entlang der von den
Fragestellerinnen und Fragestellern erbetenen Gliederung. Zahlen zu a) und d)
können allein als Gesamtsumme dargestellt werden.
Projekt
Mittel für
Beratung,
Studien,
Gutachten
a) und d)
in Euro
b) Sachgüter
in Euro
c) Bau
von Anlagen
in Euro
Biodiversität, PN 2011.2199.5 1.831.247,29 244.808,02 0
Unterstützung der Entbuschung, PN 2011.2200.1 2.664.373,94 226.411,83 0
Förderung der beruflichen Bildung,
PN 2011.2201.9 3.055.691,97 1.247.420,26 0
Programm zur Förderung der
Wettbewerbsfähigkeit der namibischen Wirtschaft, PN 2013.2181.9 4.426.988,28 143.507,33 0
Unterstützung der Landreform, PN 2013.2276.7 3.748.807,19 658.127,16 0
Ressourcenmobilisierung für eine wirksame
Umsetzung der aktualisierten
Biodiversitätsstrategie, PN 2013.9002.0
1.749.008,71 105.610,96 0
Schutz und nachhaltige Nutzung der
Meeresbiodiversität der marinen Ökoregion
Beguelastrom, PN 2013.9020.2
6.638.407,22 212.514,35 0
Landwirtschaft und Klimawandel im Norden
Namibias, PN 2013.9767.8 2.877.062,37 1.226.223,27 1.045,06
Kommunales Ressourcenmanagement,
PN 2015.2209.3 2.229.923,88 464.188,51 0
Verkehr, Mobilität und Logistik in Namibia,
PN 2015.2210.1 8.113.133,90 825.249,34 81.101,59
Biodiversitätsmanagement und Klimawandel II,
PN 2015.2211.9 2.547.885,20 394.794,84 10.278,10
Unterstützung der städtischen Landreform,
PN 2015.2214.3 2.631.749,96 480.048,40 0
Projekt
Mittel für
Beratung,
Studien,
Gutachten
a) und d)
in Euro
b) Sachgüter
in Euro
c) Bau
von Anlagen
in Euro
SDG-Initiative Namibia, PN 2016.2237.2 2.140.833,81 161.201,15 7.508,07
Landwirtschaftliche Beratung für Begünstigte
der Landreform, PN 2016.2238.0 2.531.821,12 1.438.951,64 0
Förderung der Beruflichen Bildung,
PN 2017.2044.0 8.149.507,36 2.376.439,37 3.431.005,84
Förderung von Unternehmens- und
Finanzdienstleistungen, PN 2017.2063.0 6.583.819,87 677.594,42 7.461,06
Nutzung von Busch-Biomasse, PN 2017.2064.8 5.636.136,06 785.299,91 1.785,61
Unterstützung des Managements staatlicher
Unternehmen, PN 2017.2168.7 1.361.097,63 71.955,87 0
Gründerzentrum Namibia, PN 2017.2186.9 2.631.868,18 778.249,26 0
Developing the biodiversity economy in selected
landscapes in Namibia, PN 2018.9016.9 1.373.187,08 69.944,76 0
Inklusive und nachhaltige Stadtentwicklung,
PN 2019.2088.3 2.832.774,03 1.277.048,42 20.295,80
SDG-Initiative Namibia, PN 2019.2095.8 1.449.747,53 124.783,18 7.432,91
Klimawandel und inklusive Nutzung natürlicher
Ressourcen; PN 2019.2097.4 1.660.012,93 295.364,67 0
Wettbewerbsfähige und klimaresiliente Agrar-
und Ernährungswirtschaft, PN 2019.2324.2 2.489.413,82 775.686,86 582,89
Förderung der Beruflichen Bildung III,
PN 2021.2092.1 252.675,03 1.663,63 0
Nachhaltige Nutzung von Busch-Biomasse,
PN 2021.2094.7 338.096,67 27.030,70 0
Unterstützung des Managements staatlicher
Unternehmen II, PN 2021.2095.4-001 106.500,85 3.108,18 0
Gesamt in Euro 82.051.771,88 15.093.226,29 3.568.496,93
33. In welcher Höhe betraf die FZ mit Namibia seit 1990 bis zum aktuellen
Stichtag
a) günstige Kredite und
Bis November 2022 wurden im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ)
aus dem FZ-Darlehenstitel Mittel in Höhe von rund 148 Mio. Euro
bereitgestellt.
b) Beteiligungskapital oder Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden
müssen?
Bis November 2022 wurden für Namibia im Rahmen der Finanziellen
Zusammenarbeit (FZ) aus dem FZ-Zuschusstitel Mittel in Höhe von rund 509 Mio.
Euro bereitgestellt.
34. Welche Projekte, Kooperationen, Partnerschaften oder sonstigen
Aktivitäten führt die GIZ derzeit in Namibia durch (bitte jeweils unter
Angabe des Projektortes, der Projektbezeichnung, Zielsetzung, des
Finanzvolumens, Projektbeginns und Projektendes, der Durchführungspartner
auflisten)?
Auf die Anlage 1 wird verwiesen.*
35. Welche Projekte, Kooperationen, Partnerschaften oder sonstigen
Aktivitäten hat die GIZ seit 2010 in Namibia durchgeführt (bitte jeweils unter
Angabe des Projektortes, der Projektbezeichnung, Zielsetzung, des
Finanzvolumens, Projektbeginns und Projektendes, der
Durchführungspartner auflisten)?
Auf die Anlage 2 wird verwiesen.*
36. Welche Projekte, Kooperationen, Partnerschaften oder sonstigen
Aktivitäten der GIZ sind in Namibia für die Zukunft geplant?
Maßnahmen der bilateralen staatlichen Entwicklungszusammenarbeit werden
im Dialog mit der Partnerregierung erörtert und vereinbart. Zukünftige
Maßnahmen sollen bei den nächsten Regierungsverhandlungen mit Namibia im Jahr
2023 vereinbart werden.
37. Welche Projekte und Initiativen unterstützt die Bundesregierung im
Bereich der Sozialstandards in Namibia, und wie hoch sind die deutschen
ODA-Mittel (ODA = Official Development Assistance) in diesem
Bereich?
Das TZ-Vorhaben „Sustainable Development Goals – SDG Initiative Namibia“
unterstützt unter anderem Gesetzgebungsprozesse im Bereich Sozialstandards
mit rund 100.000 Euro an Beratungsleistungen.
38. Werden Projekte der GIZ in Namibia mit der Privatwirtschaft im Bereich
der Umsetzung von Sozialstandards in Betrieben durch die
Bundesregierung kofinanziert, und wenn ja, welche, und inwieweit sind
Gewerkschaften oder andere Arbeitnehmer- und
Arbeitnehmerinnenorganisationen einbezogen?
Es werden keine Projekte der GIZ im Sinne der Fragestellung kofinanziert.
* Von einer Drucklegung der Anlage wird abgesehen. Diese ist auf Bundestagsdrucksache 20/4601 auf der Internetseite
des Deutschen Bundestages abrufbar.
39. Welche Maßnahmen wurden auf dem Gebiet der Meinungsfreiheit und
Medienentwicklung durch die Bundesregierung in Namibia seit 2010
gefördert bzw. im Auftrag der Bundesregierung beispielsweise durch die
Deutsche Welle (DW), die Deutsche Welle Akademie (DWA) und die
GIZ durchgeführt (bitte unter Angabe des Namens des Medienprojekts,
der Organisation, Laufzeit, Gesamtfördersumme auflisten)?
Projekttitel Partnerorganisation Laufzeit Fördersumme
Meinungsfreiheit und Medienentwicklung
in Namibia und dem Südlichen Afrika
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2022–2024
3.591.000 Euro
(Regionalprojekt)
Meinungsfreiheit und Medienentwicklung
in Namibia und dem Südlichen Afrika
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2019–2021
5.129.369 Euro
(Regionalprojekt)
Meinungsfreiheit und Medienentwicklung
in Namibia; Regionalkomponente Südliches
Afrika
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2015–2018
3.969.382 Euro
(Regionalprojekt)
Medienentwicklung in Namibia und dem
südlichen Afrika; Medien für Menschen –
Mitsprache, Vielfalt und Transparenz
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2014
810.438 Euro
(Regionalprojekt)
Looking Smart! Bildungsprogramme
für Kinder und Jugendliche
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2013
ca. 260.000 Euro
(Regionalprojekt)
African Stories
Gesellschaft für
Internationale
Zusammenarbeit (GIZ)
2011;
2013–2015
924.500 Euro
(Regionalprojekt)
Plugging the Information Gap.
Förderung lokaler und unabhängiger Sender
im Südlichen Afrika
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2011–2013
ca. 755.000 Euro
(Regionalprojekt)
Einzelne Workshops in Namibia,
u. a. Interview-Trainings
DW Akademie
(Deutsche Welle) 2011 11.500 Euro
Bei den oben genannten Vorhaben handelt es sich größtenteils um
Regionalprojekte im südlichen Afrika mit Aktivitäten auch in Namibia.
40. Wie viele internationale Mitarbeiter der GIZ befanden bzw. befinden sich
seit 2010 in Namibia (bitte entsprechend den Jahren auflisten)?
42. Welchen Anteil am Personal haben nach Kenntnis der Bundesregierung
die nationalen Beschäftigten der GIZ in Namibia seit 2010 bis 2022
ausgemacht (bitte entsprechend den Jahren den prozentualen Anteil an den
gesamten Personalaufwendungen der GIZ in Namibia aufschlüsseln)?
Die Fragen 40 und 42 werden zusammen beantwortet.
Die Zahlen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr
Anzahl der entsandten
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Namibia
Anteil der nationalen
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
2012 20,3 74,3 %
2013 17,8 71,9 %
2014 22,2 69,1 %
2015 28,3 67,3 %
2016 31,4 68,9 %
2017 35,3 67,9 %
2018 35,8 70,3 %
2019 37,3 72,9 %
2020 33,7 77,8 %
2021 35,3 78,4 %
2022* 31,7 80,2 %
Gesamt 29,9 72,6 %
* die Zahlen umfassen die Monate Januar bis September 2022
Für die Jahre 2010 und 2011 liegen keine Daten vor, da die Aufbewahrungsfrist
nur 10 Jahre beträgt.
41. Wie hoch waren bzw. sind nach Kenntnis der Bundesregierung die
Personalaufwendungen für die GIZ in Namibia seit 2010 (bitte entsprechend
den Jahren auflisten)?
43. Welchen Anteil an den gesamten Personalaufwendungen haben nach
Kenntnis der Bundesregierung die nationalen Beschäftigten der GIZ in
Namibia seit 2010 bis 2022 ausgemacht (bitte entsprechend den Jahren
den prozentualen Anteil am Personal der GIZ in Namibia aufschlüsseln)?
Die Fragen 41 und 43 werden zusammen beantwortet.
Die Zahlen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr
Summe Personalkosten
eigenes Personal
in T€
Anteil der Kosten
der nationalen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
2011 2.886 40 %
2012 3.501 34 %
2013 3.074 28 %
2014 3.673 24 %
2015 4.859 26 %
2016 5.519 28 %
2017 6.224 32 %
2018 7.484 34 %
2019 8.635 36 %
2020 8.630 37 %
2021 9.667 41 %
2022* 6.533 42 %
Summe 70.685 35 %
* die Zahlen umfassen die Monate Januar bis September 2022
Für das Jahr 2010 liegen keine Daten vor, da die Aufbewahrungsfrist nur
10 Jahre beträgt.
44. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Aufwendungen
der GIZ für die in Namibia genutzten Liegenschaften seit 2010 (bitte
entsprechende den Jahren die Liegenschaften einschließlich den Kosten
aufschlüsseln)?
Die Zahlen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Jahr Mieten in Euro
2013 43.215,26
2015 57.911,12
2017 128.338,47
2018 22.686,86
2019 138.115,86
2021 9.706,93
Gesamt 399.974,50
Kleine Anfrage 20/4136 - Die Bundesregierung und die Folgen kolonialer Verbrechen in Namibia
Anlage 1 (zu Frage 34)
Frage 34. Welche Projekte, Kooperationen, Partnerschaften oder sonstigen Aktivitäten führt die GIZ derzeit in Namibia durch (bitte jeweils unter Angabe des Projektortes,
Projektbezeichnung, Zielsetzung, Finanzvolumen, Projektbeginn und -ende, Durchführungspartner auflisten)?
Projektbezeichung Zielsetzung Finanzvolumen in Euro Projektort Laufzeit Durchführungspartner
Studien-und Fachkräftefonds, PN
2011.3512.8
Vorbereitung und Prüfung von Vorhaben
der Technischen Zusammenarbeit (TZ),
Finanzierung von Studien, Gutachten sowie
Durchführung von TZ-Maßnahmen geringen
Umfangs.
5.800.000,00 landesweit 09/11-06/25 ohne
Förderung von Unternehmens- und
Finanzdienstleistungen, PN
2017.2063.0
Unternehmen in Namibia realisieren
Wachstumspotenziale
13.500.000,00 Windhoek 04/18-12/22
Ministry of
Industrialization and Trade
(MIT) u. Ministry of
Finance (MoF)
Gründerzentrum Namibia, PN
2017.2186.9
Die Voraussetzungen für Gründung und
Wachstum von Start-ups in ausgewählten
Regionen in Namibia sind verbessert
8.000.000,00
Windhoek, Swakopmund, Rundu,
Ongwediva, Oranjemund
04/19-12/23
Ministry of
Industrialisation and Trade
(MIT), Stadt Windhoek,
Privatsektor
Inklusive und nachhaltige
Stadtentwicklung, PN 2019.2088.3
Die Wohnverhältnisse in den informellen
Siedlungen namibischer Gemeinden sind
verbessert
8.000.000,00
Windhoek, Rundu, Opuwo, Helao
Nafidi, Rehoboth
05/20-12/23
Ministry of Urban and
Rural Development
(MURD), Ministry of
SDG-Initiative Namibia, PN
2019.2095.8
Voraussetzungen für die nationale
Implementierung der Agenda 2030 in
Namibia sind geschaffen
3.500.000,00 Windhoek 07/20-12/23
National Plannning
Commission, Ministry of
Finance, NAMRA, Namibia
Statistics Agency
Klimawandel und inklusive Nutzung
natürlicher Ressourcen; PN
2019.2097.4
Die Kapazitäten der Bevölkerung und
verantwortlicher Institutionen für ein
klimaangepasstes, resilientes und inklusives
Management natürlicher Ressourcen sind
erhöht
12.670.000,00
Bürostandort Windhoek
(Umweltministerium); geographischer
Fokus sind kommunale Hegegebiete
im Nordwesten, zentralen Norden und
Nordosten des Landes
01/21-12/24
Ministry of Environment,
Forestry and Tourism
(MEFT); Namibischer
Umweltinvestitionsfonds
EIF; NACSO; NGOs;
Community-based
Organisations
Wettbewerbsfähige und
klimaresiliente Agrar- und
Ernährungswirtschaft, PN 2019.2324.2
Die Resilienz der Agrar- und
Ernährungswirtschaft Namibias ist
gesteigert.
8.900.000,00
Kommunalgebiete in 13 Regionen des
Landes; Hauptbüro in Windhoek,
weitere Standorte in Rundu, Opuwo,
Katima Mulilo und Maltahoehe
10/20-05/24
Ministry of Agriculture,
Water and Landreform
(MAWLR)
Förderung der Beruflichen Bildung III,
PN 2021.2092.1
Die Leistungsfähigkeit des
Berufsbildungssystems ist hinsichtlich
seiner effizienten Steuerung,
Arbeitsmarktrelevanz und Kapazität
verbessert.
7.298.500,00 Windhoek 07/22-12/24
Ministry of Higher
Education, Technology and
Innovation, Namibia
Training Authority (NTA),
Namibia University of
Science and Technology
(NUST)
Nachhaltige Nutzung von Busch-
Biomasse, PN 2021.2094.7
Ein Biomasse-Sektor, der zu wirtschaftlicher
Entwicklung und Wiederherstellung von
Weideland beiträgt, ist etabliert
2.500.000,00 Windhoek 04/22-03/24
Ministry of Environment,
Forestry and Tourism
(MEFT), Ministry of
Agriculture, Water and
Landreform, Namibia
Chamber of Environment
(NCE), Namibia Nature
Foundation (NNF),
Namibia Biomass Industry
Group (N-BiG)
Unterstützung des Managements
staatlicher Unternehmen II, PN
2021.2095.4
Die Steuerung ausgewählter kommerzieller
öffentlicher Unternehmen ist verbessert
2.500.000,00 Windhoek 06/22-05/25
Ministry of Public
Enterprises (MPE)
Developing the biodiversity economy Das Projekt zielt darauf ab die
in selected landscapes in Namibia, PN Biodiversitätsökonomie in ausgewählten 5.000.000,00 Windhoek 1.8.19-30.4.24 kein Träger
2018.9016.9 Landschaften zu entwickeln
Schutz und nachhaltige Nutzung der
Meeresbiodiversität der marinen
Ökoregion Benguelastrom
Das nachhaltige Management der
Meeresbiodiversität und der natürlichen
marinen Ressourcen der Ökoregion
Benguelastrom ist durch
Weiterentwicklung und Nutzung von
Kapazitäten zu EBSAs und
Meeresraumplanung gestärkt
11.330.000,00 08/14-03/23
Ministry of Fisheries and
Marine Resources (MFMR)
Business Scouts for Development
(2020.1007.2)
Die Zusammenarbeit zwischen lokalen und
deutschen/europäischen
Wirtschaftsakteuren ist in ausgewählten EZ-
Partnerländern verbessert. In rund 30
Ländern weltweit fördern die Business
Scouts for Development ein nachhaltiges
und verantwortungsvolles Engagement des
825.000,00
(für Leistungspaket
Namibia)
Windhoek 1/21-12/24 kein Träger
Unternehmensallianz Energie
Die Unternehmensallianz Energie wird in 5
Ländern durchgeführt. In Namibia wird
derzeit evaluiert, ob es für zukünftige
Maßnahmen geeignet ist.
Gesamtes Volumen
(inkl. anderer Länder):
4 Mio.
Namibia 12/2019-12/2024
„Pandemie überwinden –Tourismus
und Naturschutz stärken“
(Zuschussvertrag WWF)
Erhalt und Schutz von Ökosystemen durch:
•Überbrückung von Einkommensausfällen
durch kurzfristige Jobs in
Naturschutzgebieten
•nachhaltige (Um-)Gestaltung der
touristischen Angebote rund um die
Schutzgebiete in enger Zusammenarbeit
mit der lokalen Bevölkerung
299.049,54 €
(Anteil Namibia)
Namibia (Kenia, Mexiko) 01.07.2021 – 31.10.2022 Partner: WWF
„Destinationsresilienz -
Qualitätsinfrastruktur für resilienten
Tourismus“ (Zuschussvertrag DKKV)
Destinationen für zukünftige Krisen resilient
aufstellen durch:
•Entwicklung eines "Resilienzleitfaden" in
Zusammenarbeit mit Tourismusakteuren
•Trainings und Workshops zur
Implementierung von Resilienzstrategien
•Verbreitung und Anwendung der
entwickelten Konzepte
213.333,00
(Anteil Namibia)
Namibia (Dominikanische Republik,
Sri Lanka)
01.06.2021 – 31.10.2022 Partner: DKKV
„Promoting sustainable tourism and
private sector engagement for
inclusive community development in
response to the COVID-19 crisis“
(Grant agreement UNESCO)
Unterstützung von Welterbe-Destinationen
für einen nachhaltigen Wiederaufbau des
Tourismus durch:
•Schulung von 20.000 Unternehmen in
Nachhaltigkeitsmaßnahmen
•Auszeichnung von Unternehmen, die
Nachhaltigkeitsmaßnahmen umgesetzt
haben mit dem "Sustainable Tourism
Pledge"
•bezahlte Beschäftigung für
Tourismusfachkräfte während der
Pandemie, zum Beispiel im Bereich
Instandhaltung der Welterbestätten
266.250,00
(Anteil Namibia)
Namibia (Bosnien und Herzegowina,
Kambodscha, Georgien, Indonesien,
Kenia, Marokko, Vietnam)
01.03.2021 – 31.12.2022 Partner: UNESCO
Agrarpolitischer Beratungsfonds
2017.0123.4-005
Support to Evidence-based and
Coordinated Agri-Trade Policy
Development in Namibia
2.211.111,78 landesweit 09/2019-04/23
Ministry of
Industrialization, Trade
and SME Development;
Ministry of Agriculture,
Water and Forestry
Agrarpolitischer Beratungsfonds
2017.0123.4-105
Support to Evidence-based and
Coordinated Agri-Trade Policy
Development in Namibia
388.888,22 landesweit 09/2019-04/23
Ministry of Agriculture,
Water and Forestry;
Ministry of Agriculture,
Water and Forestry
Bioinnovation Afrika für gerechten
Vorteilsausgleich - 2018.2235.2-004
Die europäisch-afrikanischen
Partnerschaften für Innovationen und
Produkte auf der Grundlage der
biologischen Vielfalt sind durch den
gerechten Vorteilsausgleich für deren
Erhaltung und nachhaltige Nutzung
gestärkt. Darüber hinaus ist die
Privatwirtschaft nachhaltige und für beide
Seiten vorteilhafte
Geschäftspartnerschaften eingegangen, die
auf hohen ethischen, sozialen und
ökologischen Standards beruhen.
1.150.000,00 landesweit 12/18-12/22
Ministerium für Umwelt,
Wald und Tourismus
(MEFT)
Inklusion von Menschen mit
Behinderungen -2019.2025.5
National actors in Namibia are strengthend
to collect and disaggregate population data
by disability in line with the UN CRPD
149.070,91 landesweit 8/21-9/22
National Statistics Agency,
National Federation of
Persons with Disabilities in
Namibia und National
Disability Council of
Namibia
EZM 05 - COVID-19 Soforthilfe
Innovationen, global - 2020.0121.2-
013
Die gesundheitliche und wirtschaftliche
Resilienz ausgewählter
Bevölkerungsgruppen in Entwicklungs- und
Schwellenländern ist gegenüber
Auswirkungen der COVID-19 Pandemie
gestärkt.
332.000,00 landesweit 6/21-12/22
Ministerium für
Landwirtschaft, Wasser
und Landreform (Ministry of
Agriculture, Water & Land Reform )
Kleine Anfrage 20/4136 - Die Bundesregierung und die Folgen kolonialer Verbrechen in Namibia
Anlage 2 (zu Frage 35)
Frage 35. Welche Projekte, Kooperationen, Partnerschaften oder sonstigen Aktivitäten hat die GIZ seit 2010 in Namibia durchgeführt (bitte jeweils unter Angabe des Projektortes, Projektbezeichnung, Zielsetzung,
Finanzvolumen, Projektbeginn und -ende, Durchführungspartner auflisten)?
Projektbezeichung Zielsetzung Finanzvolumen in Euro Projektort Laufzeit Durchführungspartner
Biodiversität, PN 2011.2199.5
Die Lebensgrundlage kommunaler
Gemeinschaften sind durch Umsetzung
biodiversitätsbezogener Politiken, Strategien
und Praktiken der Regierung in Kooperation
mit NRO unter Berücksichtigung des
Klimawandels diversifiziert
5.589.000 landesweit 22.10.12 - 28.2.17 Ministry of Environment and Tourism (MET)
Unterstützung der Entbuschung, PN
2011.2200.1
Verbesserte Strategien, Maßnahmen und
Instrumente werden entsprechend den NDP4
zunehmend zur Entbuschung und
nachhaltigenWeidewirtschaft eingesetzt
3.996.529,57 landesweit 1.1.14- 31.12.17
Ministry of Environment, Forestry and
Tourism (MEFT)
Förderung der beruflichen Bildung, PN
2011.2201.9
Der durch die Privatwirtschaft identifizierte
Bedarf an beruflicher Qualifikation wird in
ausgewählten Sektoren zunehmend gedeckt
12.947.357,50 landesweit 1.9.12 -31.3.18 Ministry of Education (MoE)
Programm zur Förderung der
Wettbewerbsfähigkeit der namibischen
Wirtschaft, PN 2013.2181.9
Die Wettbewerbsfähigkeit der namibischen
Wirtschaft ist verbessert
5.992.671,26 landesweit 1.4.15- 31.3.18 Ministry of Trade and Industry (MTF)
Unterstützung der Landreform, PN
2013.2276.7
Die Landbesitzrechte der städtischen
Haushalte sind in ausgewählten Pilotgebieten
gesichert
6.553.054,48 landesweit 1.11.14 -30.6.17
Ministry of Agriculture, Water and Land
Reform (MLR)
Ressourcenmobilisierung für eine
wirksame Umsetzung der aktualisierten
Biodiversitätsstrategie, PN 2013.9002.0
Die Kapazität Namibias zur Mobilisierung von
Ressourcen für die Erhaltung der biologischen
Vielfalt ist nachhaltig verbessert und wird
eingesetzt
2.911.163,45 landesweit 15.11.13 -17.10.19 Ministry of Environment and Tourism (MET)
Schutz und nachhaltige Nutzung der
Meeresbiodiversität der marinen
Ökoregion Beguelastrom, PN
2013.9020.2
Das nachhaltige Management der
Meeresbiodiversität und der natürlichen
marinen Ressourcen der Ökoregion
Benguelastrom ist durch Weiterentwicklung
und Nutzung von Kapazitäten zu EBSA's und
Meeresraumplanung gestärkt
11.330.000,00 landesweit / Swakopmund 23.2.15 - 30.1.20
Ministry of Fisheries and Marine Resources
(MFMR)
Landwirtschaft und Klimawandel im
Norden Namibias, PN 2013.9767.8
Kleinbauern wenden erfolgreich
Klimanagepasste Landwirtschaftspraktiken an
5.976.000,00 landesweit 23.2.15 - 30.1.20
Ministry of Environment, Forestry and
Tourism (MEFT)
Kommunales Ressourcenmanagement,
PN 2015.2209.3
Die kohärente Umsetzung eines
gemeindebasierenden Managements
natürlicher Ressourcen ist auf allen Ebenen (
national, regional, lokal) verbessert
6.800.000,00 landesweit 1.1.17- 30.5.21 Ministry of Environment and Tourism (MET)
Verkehr, Mobilität und Logistik in
Namibia, PN 2015.2210.1
Die Leistungserbringung der im Bereich
Verkehr, Mobilität und Logistik tätigen
staatlichen Akteuren ist qualitativ und
quantitativ verbessert
13.241.270,96 landesweit 1.12.16 - 20.4.22 Ministry of Works and Transport (MWT)
Biodiversitätsmanagement und
Klimawandel II, PN 2015.2211.9
Die Gestaltung und Steuerung der Umsätze
von Umweltpolitiken und -regularien durch
das Direktorat für Umweltangelegenheiten
(DEA) im Ministerium für Umwelt und
Tourismus (MET) ist verbessert
6.061.428,93 landesweit 1.1.17- 30.5.21 Ministry of Environment and Tourism (MET)
Unterstützung der städtischen
Landreform, PN 2015.2214.3
Die Landbesitzrechte der städtischen
Haushalte sind in ausgewählten Pilotgebieten
gesichert
4.844.000,00 landesweit 1.7.17 - 30.5.21
Ministry of Agriculture, Water and Land
Reform (MLR)
SDG-Initiative Namibia, PN 2016.2237.2
Voraussetzungenfür die nationale
Implementierung der Agenda 2030 in Namibia
sind geschaffen
3.500.000,00 landesweit 1.7.17 - 31.1.21 National Planning Commission (NPC)
Landwirtschaftliche Beratung für
Begünstigte der Landreform, PN
2016.2238.0
Im Ramen der Landreform gesicherte bzw.
zugeteilte Ressourcen werden nachhaltiger
und wirtschaftlich effektiv genutzt
5.700.022,12 landesweit 1.7.17- 30.5.21
Ministry of Environment, Forestry and
Tourism (MEFT)
Förderung der Beruflichen Bildung, PN
2017.2044.0
Das namibische Berufsbildungssystem ist
verstärkt am Bedarf des Arbeitsmarktes
ausgerichtet
19.605.300,00 Windhoek 1.4.18- 30.09.22
Ministry of Higher Education, Training and
Innovation (MHETI)
Nutzung von Busch-Biomasse, PN
2017.2064.8
Ein Biomasse-Sektor, der zu wirtschaftlicher
Entwicklung und Wiederherstellung von
Weideland beiträgt, ist etabliert.
10.000.000,00 landesweit 1.1.18-31.3.22
Ministry of Environment, Forestry and
Tourism (MEFT)
Unterstützung des Managements
staatlicher Unternehmen, PN
2017.2168.7
Die Steuerung ausgewählter kommerzieller
öffentlicher Unternehmen ist verbessert
2.000.000,00 Windhoek 1.1.19-31.05.22 Ministry of Public Enterprises (MPE)
Global Business Network (2016.1004.7)
Die Kooperationsbeziehungen zwischen
lokalen Unternehmen und Institutionen in
ausgewählten Partnerländern sowie
deutschen/europäischen Unternehmen und
Institutionen sind verbessert.
460.583,89 Windhoek 04/2017-12/2020 (Start in Namibia: 04/2019) kein Träger
Ziel des Projekts ist es, der
einkommensschwachen Bevölkerung im 316.306; davon öffentlicher
develoPPP #2362 nördliches Namibia 01.12.2010-31.10.2013 Partner: FIDES AG (Schweiz)
Norden Namibias den Zugang zu bezahlbaren
Mikroversicherungslösungen zu ermöglichen.
Beitrag: 151.597
Projektziel ist es, die Bedingungen für
develoPPP #3056 Geschäftspartnerschaften mit ausgewählten
KMU im Bereich Wasser-, Sanitär- und
Ressourcenmanagement in Südafrika,
Namibia und Sambia zu verbessern
418.516
davon öffentlicher Beitrag: €
183.772 (für alle 3 Länder)
landesweit (ländliche
Regionen)
01.09.2015-31.08.2018
Partner: seecon international GmbH
(Schweiz)
develoPPP #3429
Das Ziel der Maßnahme ist die Nachhaltigkeit
der Herstellung und Verarbeitung von
Holzkohle in Namibia zu stärken.
650.200
davon öffentlicher Beitrag:
332.000
landesweit 01.08.2018-31.10.2021
Partner: DHG Vertriebs- &
Consultinggesellschaft mbH (Deutschland)
lab of tomorrow
Beteiligte GIZ-Projekte: Biodiversity
Economy in Selected Landscapes in
Namibia Project
Programm in Namibia zur Schaffung neuer
nachhaltiger Geschäftsmodelle im Bereich des
digitalen Tourismus durch lokale und
internationale Privatsektorakteure.
134.800 (gesamt) landesweit 08.2021-08.2022
Externe Durchführungspartner: Impact Tank,
Seedstars
Deutsche BACKUP Initiative -
2012.2114.2-048
Staatliche und zivilgesellschaftliche Partner
sind in der Lage, Mittel des Globalen Fonds
erfolgreich zu beantragen und umzu-setzen.
Maßnahmen zur Kontrolle von HIV,
Tuberkulose und Malaria werden dadurch
wirksamer und nachhaltiger.
47.000,00 landesweit 17.08.2012-30.9.2015 keine
Sektorvorhaben Sport für Entwicklung-
2012.2504.4-002
Sport für Entwicklung“ als
sektorübergreifendes Instrument verstärkt
nutzt. Dazu werden in Kooperation mit
Vorhaben in unterschiedlichen Sektoren
Pilotmaßnahmen durchgeführt, die aufzeigen,
wie über den Sport die Zielgruppe Kinder und
Jugendliche besser erreicht und damit der
Erfolg von z.B. Bildungs- oder
Gesundheitsvorhaben befördert werden kann.
910.901,25 landesweit 22.07.2014 -30.06.2016 keine
Sektorvorhaben Sport für Entwicklung-
2012.2504.4-011 Sport für Entwicklung“ als
sektorübergreifendes Instrument verstärkt
nutzt. Dazu werden in Kooperation mit
Vorhaben in unterschiedlichen Sektoren
Pilotmaßnahmen durchgeführt, die aufzeigen,
wie über den Sport die Zielgruppe Kinder und
Jugendliche besser erreicht und damit der
Erfolg von z.B. Bildungs- oder
Gesundheitsvorhaben befördert werden kann.
335.327,01 landesweit 16.03.2015 -30.06.2016 keine
Sektorvorhaben Sport für Entwicklung-
2012.2504.4-012
Sport für Entwicklung“ als
sektorübergreifendes Instrument verstärkt
nutzt. Dazu werden in Kooperation mit
Vorhaben in unterschiedlichen Sektoren
Pilotmaßnahmen durchgeführt, die aufzeigen,
wie über den Sport die Zielgruppe Kinder und
Jugendliche besser erreicht und damit der
Erfolg von z.B. Bildungs- oder
Gesundheitsvorhaben befördert werden kann.
68.294,58 landesweit 16.03.2015 - 30.06.2016 keine
Sektorvorhaben Sport für Entwicklung-
2015.2163.2-070
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit
(EZ) sowie relevante Akteure im Sport
integrieren verstärkt „Sport und Entwicklung“
als innovatives Sektor übergreifendes
Instrument in ihre Strategien und Vorhaben.
820.800,22 landesweit 23.03.2016 -30.10.2019 keine
NDC Assist – ein Beitrag zur NDC
Partnerschaft- 2017.6254.1-006
Die Leistungsfähigkeit ausgewählter
Mitgliederder internationalen NDC-
Partnschaft zur Umsetzung nationaler
Klimabeiträge ist gestärkt.
100.000,00 landesweit 28.11.2018 - 18.3.2020 Ministry of Environment and Tourism
Nachhaltige Mobilität- 2019.2013.1-009
Innovative Konzepte, Kenntnisse und
Empfehlungen der deutschen
Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zur
Förderung einer nachhaltigen Mobilität in der
internationalen EZ werden stärker
durchgesetzt.
182.643,08 landesweit 05.08.2020- 30.12.2021 kein
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ISSN 0722-8333]