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Kleine AnfrageWahlperiode 20Beantwortet

Häufigkeit von Verletzungen der äußeren und inneren Genitalorgane, der Harnorgane sowie des Anus und Rektums

(insgesamt 2 Einzelfragen mit zahlreichen Unterfragen)

Fraktion

AfD

Ressort

Bundesministerium für Gesundheit

Datum

14.06.2023

Aktualisiert

21.06.2023

Deutscher BundestagDrucksache 20/704530.05.2023

Häufigkeit von Verletzungen der äußeren und inneren Genitalorgane, der Harnorgane sowie des Anus und Rektums

der Abgeordneten Martin Sichert, Kay-Uwe Ziegler, Dr. Christina Baum, Thomas Dietz, Jörg Schneider, Carolin Bachmann, Gereon Bollmann, Jürgen Braun, Martin Reichardt, Frank Rinck und der Fraktion der AfD

Vorbemerkung

Die Bundesregierung führt im Rahmen des Informationssystems der Gesundheitsberichterstattung des Bundes Gesundheitsdaten an zentraler Stelle zusammen (https://www.gbe-bund.de/gbe/).

Wir fragen die Bundesregierung:

Fragen2

1

Wie häufig wurden folgende Verletzungen jeweils in den Jahren 2000 bis 2022 in Deutschland behandelt (bitte nach Kalenderjahren, den Altersgruppen 0 bis 3, 4 bis 6, 7 bis 10, 11 bis 17, ab 18 Jahre, Geschlecht, ambulant und stationär aufschlüsseln):

a) S30.2 (Prellung der äußeren Genitalorgane),

b) S31.4 (Offene Wunde der Vagina und der Vulva),

c) S31.5 (Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter äußerer Genitalorgane),

d) S37.1 (Verletzung des Harnleiters),

e) S37.3 (Verletzung der Harnröhre),

f) S37.9 (Verletzung eines nicht näher bezeichneten Harnorgans oder Beckenorgans),

g) T18.5 (Auswirkungen eines Fremdkörpers in: Anus und Rektum),

h) T19.0 (Fremdkörper in der Harnröhre),

i) T19.1 (Fremdkörper in der Harnblase),

j) T19.2 (Fremdkörper in der Vulva und in der Vagina),

k) T19.3 (Fremdkörper im Uterus),

l) T19.8 (Fremdkörper an sonstigen und mehreren Lokalisationen des Urogenitaltraktes),

m) T19.9 (Fremdkörper im Urogenitaltrakt,

n) Teil nicht näher bezeichnet)?

2

Sind der Bundesregierung im Falle signifikanter Veränderungen der Häufigkeiten des in Frage 1 erfragten Auftretens Ursachen bekannt, und welche wären dies, und wenn nein, wären dahin gehende Untersuchungen geplant?

Berlin, den 25. Mai 2023

Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion

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