Deutscher Bundestag Drucksache 21/1640
21. Wahlperiode 15.09.2025
Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Clara Bünger, Doris Achelwilm,
Anne-Mieke Bremer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion Die Linke
– Drucksache 21/1102 –
Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Geflüchteter
zum 30. Juni 2025
V o r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Asylstatistiken beinhalten meist nur Zugangs-, Antrags- und
Entscheidungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden Geflüchteten und genauere
Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer
verfügbar, weshalb Die Linke im Deutschen Bundestag diese seit dem Jahr 2008
regelmäßig erfragt (vgl. Bundestagsdrucksache 16/8321 und zuletzt
Bundestagsdrucksache 21/192).
Seit 2017 stellt auch das Statistische Bundesamt eine detaillierte Erhebung zu
in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des
Ausländerzentralregisters (AZR) vor (vgl.
www.destatis.de). Als
„Schutzsuchende“ gelten dabei anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende,
entscheidend ist die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien
humanitärer Aufenthaltstitel untersucht das Statistische Bundesamt deshalb
zusätzlich, inwieweit diese Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen.
Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit z. B. aus
dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel
erhalten. Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Kleinen Anfragen der
Linken wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden Personen nach
Angaben des AZR ermittelt, wobei ebenfalls nicht nur anerkannte Flüchtlinge,
sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit einem
humanitären Aufenthaltstitel berücksichtigt werden. Trotz weniger
Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt ermittelte
Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Kleinen Anfragen der
Linken ergibt. Für das Jahr 2020 waren dies beispielsweise knapp 1,9 Millionen
Menschen (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28234 und
www.destatis.de,
Pressemitteilung Nummer 340 vom 14. Juli 2021), Ende 2022, nach der Aufnahme
von über 1 Million Geflüchteten aus der Ukraine, waren es etwa 3,1 Millionen
Personen (vgl. Bundestagsdrucksache 20/5870 und
www.destatis.de,
Pressemitteilung Nummer 125 vom 30. März 2023). Ende 2024 lag die Gesamtzahl
aller Geflüchteten in Deutschland bei rund 3,5 Millionen, etwa 85 Prozent von
ihnen haben einen geklärten Schutz- bzw. Aufenthaltsstatus (vgl.
Bundestagsdrucksache 21/192).
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern
vom 12. September 2025 übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Von 1997 bis 2011 war die Gesamtzahl der Geflüchteten in Deutschland von
über 1 Million auf unter 400 000 gesunken, seit 2012 steigt sie wieder an. So
lebten Ende 2024 gut 750 000 anerkannte Flüchtlinge in Deutschland, viele
von ihnen aus Syrien (alle Angaben, auch im Folgenden, soweit nicht anders
angegeben, aus: Bundestagsdrucksache 21/192; grafisch übersichtlich
aufgearbeitet sind die Zahlen im Verlauf seit 2006 hier dargestellt: taz.de/Gefluechtet
e-in-Deutschland/!5934394/). Ende 2024 gab es zudem 381 000 subsidiär
Geschützte, weitere 197 000 Menschen hatten einen nationalen
Abschiebungsschutz, darunter viele Geflüchtete aus Afghanistan. Ende 2024 lebten zudem
über 1,24 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, die
unkompliziert einen temporären Schutzstatus nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes
(AufenthG) erhalten.
Weitere 220 000 Geflüchtete verfügten Ende 2024 über eine
Aufenthaltserlaubnis infolge von Bleiberechts- oder Aufnahmeregelungen (§§ 22, 23
Absatz 1, 104a und 104c, 18a, 25a und 25b AufenthG), knapp 56 000 wegen
langjährigen Aufenthalts und unzumutbarer Ausreise (§ 25 Absatz 5
AufenthG) und gut 16 000 wegen dringender humanitärer oder persönlicher
Gründe (§ 25 Absatz 4 AufenthG). Knapp 10 000 Menschen hatten einen
Aufenthaltstitel infolge einer individuellen Härtefallentscheidung nach § 23a
AufenthG.
Die Zahl der (noch) nicht anerkannten, geduldeten oder asylsuchenden
Flüchtlinge war von knapp 650 000 Ende 1997 auf etwa 134 000 im Jahr 2011
gesunken, bis Ende 2024 stieg sie dann wieder auf 528 500 an.
Die Angaben des AZR zu ausreisepflichtigen Personen sind zum Teil
fehlerhaft und überhöht. Ausreisepflichtige ohne Duldung können z. B. das Land
längst wieder (unregistriert) verlassen haben, und viele angeblich
Ausreisepflichtige sind tatsächlich gar nicht ausreisepflichtig (vgl.
Bundestagsdrucksachen 18/12725 und 19/3860 sowie:
www.proasyl.de/news/das-angebliche-a
bschiebungsvollzugsdefizit-statistisch-fragwuerdig-aber-gut-fuer-schlagzei
len/). So musste die Bundesregierung auf Nachfragen einräumen, dass von
den Ende 2009 im AZR vermerkten 70 000 angeblich Ausreisepflichtigen
ohne Duldung 40 000 im Rechtssinne gar nicht ausreisepflichtig waren (vgl.
Antwort zu Frage 25 auf Bundestagsdrucksache 17/4631). Für Hessen stellte
das dortige Innenministerium Anfang 2021 fest, dass mehr als die Hälfte der
Personen ohne Duldung nicht ausreisepflichtig waren oder sich nicht mehr in
Hessen aufhielten, die offiziellen Daten spiegelten also „nicht die Realität der
Ausreisepflichtigen in Hessen“ wider (vgl. Antwort zu Frage 34 auf
Bundestagsdrucksache 20/1048). Bund und Länder haben über drei Jahre hinweg –
ergebnislos – darüber beraten, inwieweit Personen statistisch als freiwillig
ausgereist erfasst werden sollen, bei denen im AZR „Fortzug nach unbekannt“
notiert ist (vgl. jeweils Antworten zu Frage 35 auf den
Bundestagsdrucksachen 19/8258 und 20/1048). Im Ergebnis kommt es zu einer statistisch
überhöhten Zahl (vermeintlich) in Deutschland lebender Ausreisepflichtiger,
insbesondere wenn es keinen positiven Nachweis für die Aus- oder Weiterreise
von ausreisepflichtigen Personen gibt.
178 500 der rund 221 000 (81 Prozent) zum Ende des Jahres 2024 laut AZR
ausreisepflichtigen Personen verfügten über eine Duldung, weil ihre
Abschiebung aktuell nicht möglich ist. Wie viele von ihnen nicht abgeschoben werden
dürfen oder sollen, wird im AZR nicht erfasst, aber viele Duldungsgründe
lassen erkennen, dass eine Abschiebung nicht erlaubt oder nicht beabsichtigt ist,
etwa wegen medizinischer Abschiebungshindernisse oder einer gerichtlichen
Anordnung, wegen einer Ausbildung bzw. Beschäftigung, wegen enger
familiärer Bindungen zu Personen mit einem Aufenthaltsrecht oder wegen eines
Asylfolgeantrags. Nur etwa 9 Prozent der Duldungen wurden nach § 60b
AufenthG erteilt, weil den Betroffenen unterstellt wurde, dass sie ihre
Abschiebung vorwerfbar verhindern (durch Täuschung oder Nichtmitwirkung bei
der Passbeschaffung).
Die Zahl der Ausreisepflichtigen in Deutschland ist von über 300 000 Ende
2022 auf gut 220 000 Ende 2024 gesunken, ein Grund hierfür waren
Aufenthaltserteilungen nach dem Chancen-Aufenthaltsrecht (§ 104c AufenthG). Laut
einer Kurzanalyse des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (
www.bam
f.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Forschung/Kurzanalysen/kurzanalyse1-2023-mi
map.pdf?__blob=publicationFile&v=13) sind freiwillige Ausreisen und
Aufenthaltserteilungen an Geduldete die häufigsten Gründe für eine Beendigung
der Ausreisepflicht abgelehnter Asylsuchender. Abschiebungen, die oft im
Zentrum politischer Debatten bzw. von Gesetzesänderungen stehen, spielen
diesbezüglich nur eine geringe Rolle. Die Zahl der „freiwilligen“ Ausreisen
ausreisepflichtiger Personen übersteigt die Zahl entsprechender
Abschiebungen seit 2010 in jedem Jahr deutlich, etwa um das Doppelte bis Dreifache
(vgl. Antwort zu Frage 34 auf Bundestagsdrucksache 20/11101).
1. Wie viele Asylberechtigte lebten zum 30. Juni 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im
Jahr 2025?
Vorbemerkung: Da die Daten aus dem Ausländerzentralregister (AZR) für den
Stichtag 30. Juni 2025 zum Zeitpunkt der Auswertung nicht mehr zur
Verfügung standen, wurde hier und zu allen folgenden Fragen – soweit AZR-Daten
betroffen sind – einheitlich der aktuelle Stichtag 31. Juli 2025 gewählt.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 42 831 Personen mit einer Asylberechtigung
im AZR erfasst, davon 23 734 männliche und 19 035 weibliche sowie 47
Personen mit unbekanntem Geschlecht und 15 Personen mit dem Geschlecht
divers. 7 141 Personen waren unter 18 Jahre alt, 35 688 Personen über 17 Jahre
alt, bei zwei Personen war das Alter unbekannt. 9 429 Personen lebten seit
weniger als sechs Jahren in Deutschland, 33 402 Personen sechs Jahre oder
länger. 1 777 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese Asylberechtigten?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die Asylberechtigten auf die Bundesländer?
Die Fragen 1a bis 1c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Asylberechtigte insgesamt 42.831
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 52,6
befristete Aufenthaltsrechte 45,2
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,2
Asylberechtigte insgesamt 42.831
darunter:
Türkei 11.604
Iran 4.840
Syrien 4.633
Afghanistan 3.909
Russische Föderation 1.705
Irak 1.554
Eritrea 1.534
Sri Lanka 1.088
Kosovo 862
Somalia 759
Ungeklärt 749
China 656
Pakistan 538
Guinea 525
Äthiopien 506
Asylberechtigte insgesamt 42.831
Länder
Baden-Württemberg 5.046
Bayern 4.677
Berlin 2.543
Brandenburg 306
Bremen 568
Hamburg 1.512
Hessen 5.122
Mecklenburg-Vorpommern 158
Niedersachsen 4.571
Nordrhein-Westfalen 13.350
Rheinland-Pfalz 1.428
Saarland 677
Sachsen 1.118
Sachsen-Anhalt 354
Schleswig-Holstein 1.004
Thüringen 397
2. Wie viele nach der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannte Flüchtlinge
(vgl. § 3 Absatz 1 des Asylgesetzes [AsylG] und § 60 Absatz 1 Satz 1
AufenthG) lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland
(bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren), und wie
viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 688 518 Personen mit Flüchtlingsschutz
nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG) i. V. m. § 60 Absatz 1 Satz 1 des
Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) im AZR erfasst, davon 404 329 männliche und
283 680 weibliche, 72 diverse und 437 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
236 678 Personen waren unter 18 Jahre alt, 451 820 Personen über 17 Jahre alt,
bei 20 Personen war das Alter unbekannt. 171 657 Personen lebten seit weniger
als sechs Jahren in Deutschland, 516 700 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
161 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 21 056 Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2025.
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese anerkannten Flüchtlinge?
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die anerkannten Flüchtlinge auf die Bundesländer?
Die Fragen 2a bis 2c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Flüchtlingsschutz insgesamt 688.518
davon mit dem Aufenthaltsstatus: in %
unbefristete Aufenthaltsrechte 17,2
befristete Aufenthaltsrechte 80,9
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 1,9
Personen mit Flüchtlingsschutz
Deutschland 688.518
darunter:
Syrien 291.645
Irak 91.295
Afghanistan 89.330
Eritrea 47.178
Iran 36.232
Türkei 32.817
Ungeklärt 23.152
Somalia 21.378
Staatenlos 8.880
Pakistan 6.601
Russische Föderation 5.139
Nigeria 4.244
Guinea 3.515
Äthiopien 3.454
Aserbaidschan 1.766
Personen mit Flüchtlingsschutz 688.518
Länder
Baden-Württemberg 73.002
Bayern 66.820
Berlin 31.913
Brandenburg 12.713
Bremen 11.956
Hamburg 16.837
Hessen 72.132
Mecklenburg-Vorpommern 7.476
Niedersachsen 76.621
Nordrhein-Westfalen 201.881
Rheinland-Pfalz 30.180
Saarland 16.534
Sachsen 20.245
Sachsen-Anhalt 14.557
Schleswig-Holstein 23.363
Thüringen 12.288
3. Wie viele Geflüchtete mit einem subsidiären Schutzstatus nach § 25
Absatz 2 AufenthG bzw. einem Abschiebungsschutz nach § 25 Absatz 3
AufenthG (internationaler bzw. nationaler subsidiärer Schutz, bitte
differenzieren, auch bei den Unterfragen) lebten zum 30. Juni 2025 in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte auch nach Geschlecht, Alter über 17
oder unter 18 Jahren und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status
erstmalig im Jahr 2025?
a) Welchen Aufenthaltsstatus hatten diese subsidiär
Schutzberechtigten?
Die Fragen 3 und 3a werden gemeinsam beantwortet.
Im AZR werden u. a. Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 2 Satz 1 2. Alt.
AufenthG (subsidiärer Schutz) und nach § 25 Absatz 3 AufenthG
(Abschiebungsverbote nach § 60 Absatz 5 oder 7 AufenthG) gespeichert.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 381 525 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz) erfasst, davon
245 170 männliche, 136 160 weibliche, zwei diverse Personen und 193
Personen mit unbekanntem Geschlecht. 101 694 Personen waren unter 18 Jahre alt,
279 818 Personen über 17 Jahre alt und bei 13 Personen ist das Alter
unbekannt. 200 486 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland,
180 953 Personen sechs Jahren oder länger. Bei 86 Personen ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 12 909 Personen erhielten den Status erstmals im Jahr
2025.
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG waren 193 931
Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 erfasst, davon 121 491 männliche, 72 314
weibliche und 124 mit unbekanntem Geschlecht sowie zwei diverse Personen.
53 819 Personen waren unter 18 Jahre alt, 140 077 Personen über 17 Jahre alt
und bei 35 Personen ist das Alter unbekannt. 69 136 Personen lebten seit
weniger als sechs Jahren in Deutschland und 124 712 Personen sechs Jahre oder
länger. Bei 83 Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 9 464 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
b) Welches waren die 15 stärksten Herkunftsländer?
c) Wie verteilten sich die subsidiär Schutzberechtigten auf die
Bundesländer?
Die Fragen 3b und 3c werden gemeinsam beantwortet.
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz)
Gesamt 381.525
darunter:
Syrien 298.830
Irak 19.313
Afghanistan 17.357
Eritrea 13.081
Somalia 6.890
Ungeklärt 6.061
Jemen 2.906
Staatenlos 2.177
Sudan (ohne Südsudan) 1.627
Iran 1.612
Russische Föderation 1.569
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz)
Türkei 1.214
Libyen 869
Libanon 696
Nigeria 615
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG
Gesamt 193.931
darunter:
Afghanistan 127.132
Irak 11.807
Somalia 7.466
Nigeria 6.567
Syrien 6.403
Äthiopien 2.944
Eritrea 2.378
Russische Föderation 2.239
Venezuela 2.209
Ungeklärt 1.737
Armenien 1.447
Iran 1.422
Kosovo 1.357
Guinea 1.327
Türkei 1.246
Länder Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2
AufenthG (subsidiärer Schutz)
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25 Absatz 3 AufenthG
Deutschland 381.525 193.931
darunter:
Baden-Württemberg 30.830 17.420
Bayern 36.339 26.169
Berlin 21.514 13.140
Brandenburg 8.675 5.163
Bremen 6.078 2.819
Hamburg 6.051 8.544
Hessen 26.855 25.390
Mecklenburg-Vorpommern 5.079 2.483
Niedersachsen 43.955 17.592
Nordrhein-Westfalen 112.371 38.368
Rheinland-Pfalz 21.700 8.848
Saarland 10.752 1.301
Sachsen 15.752 8.230
Sachsen-Anhalt 11.198 4.238
Schleswig-Holstein 16.615 10.233
Thüringen 7.761 3.993
4. Wie viele Widerrufsverfahren waren im Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) zum 30. Juni 2025 anhängig (bitte auch nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern und Status differenzieren)?
Nach den Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
waren zum Stichtag 30. Juni 2025 57 091 Widerrufsprüfverfahren eingeleitet und
anhängig. Die weiteren Angaben können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
Stand: 30.06.2025 Anhängige Widerrufsprüfverfahren
Staatsangehörigkeiten gesamt: 57.091
darunter:
Syrien 21.942
Irak 9.677
Afghanistan 8.527
Iran 3.240
Ungeklärt 1.523
Eritrea 1.457
Somalia 1.408
Türkei 1.324
Russische Föderation 945
Nigeria 818
Äthiopien 494
Armenien 429
Pakistan 414
Staatenlos 349
Sudan 322
5. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, deren Flüchtlingsstatus widerrufen worden ist (bitte auch
nach aktuellem Status, nach Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 22 854 Personen mit Widerruf/
Rücknahme eines Schutzstatus erfasst. 1 924 Personen lebten seit weniger als
sechs Jahren in Deutschland, 20 928 Personen sechs Jahre oder länger. Bei
zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit
Widerruf/Rücknahme des
Flüchtlingsstatus
Asylanerkennung
nach Artikel 16a
GG
widerrufen/
zurückgenommen
Flüchtlingseigenschaft nach § 3
Absatz 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
subsidiärer Schutz
nach § 4
Absatz 1 AsylG
widerrufen/
zurückgenommen
Summe
insgesamt 16.771 4.122 1.961 22.854
darunter mit dem Aufenthaltsstatus:
unbefristete Aufenthaltsrechte 13.919 607 69 14.595
befristete Aufenthaltsrechte 2.335 2.448 1.235 6.018
sonstiges (z. B. Duldung, kein
Status gespeichert)
517 1.067 657 2.241
Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus
alle Staatsangehörigkeiten 22.854
darunter:
Kosovo 6.663
Irak 3.873
Türkei 2.700
Syrien 1.890
Serbien 1.074
Afghanistan 546
Albanien 510
Serbien und Montenegro (ehemals) 425
Iran 388
Personen mit Widerruf/Rücknahme des Schutzstatus
Eritrea 366
Armenien 348
Sri Lanka 348
Ungeklärt 322
Jugoslawien (ehemals) 230
Libanon 217
6. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Duldung aufgrund einer Abschiebestopp-
Anordnung nach § 60a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 3 043 Personen mit einer Duldung nach
§ 60a Absatz 1 AufenthG im AZR erfasst, davon 1 909 männliche und 1 132
weibliche sowie zwei Personen mit unbekanntem Geschlecht. 869 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 2 174 Personen 18 Jahre und älter. 1 206 Personen
lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland, 1 835 Personen weniger als
sechs Jahre. Bei zwei Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 290
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.043
Länder
Baden-Württemberg 79
Bayern 227
Berlin 24
Brandenburg 146
Bremen 41
Hamburg 3
Hessen 64
Mecklenburg-Vorpommern 41
Niedersachsen 317
Nordrhein-Westfalen 1.071
Rheinland-Pfalz 67
Saarland 219
Sachsen 100
Sachsen-Anhalt 111
Schleswig-Holstein 413
Thüringen 120
Personen mit Duldung nach § 60a Absatz 1 AufenthG 3.043
alle Staatsangehörigkeiten
darunter:
Irak 333
Syrien 280
Türkei 240
Russische Föderation 224
Afghanistan 214
Serbien 125
Iran 125
Nigeria 119
Ukraine 103
Nordmazedonien 101
Albanien 91
Kosovo 89
Georgien 68
Armenien 66
Libanon 59
7. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16g, § 18a AufenthG
(alte Fassung) bzw. § 19d AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über
17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr
2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 10 056 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis für qualifizierte Geduldete zum Zweck der Beschäftigung nach § 18a
(Fassung bis 29. Februar 2020), § 19d (aktuelle Fassung) und § 16g AufenthG
im AZR erfasst, davon 8 521 männliche und 1 530 weibliche sowie fünf
Personen mit unbekanntem Geschlecht. 16 Personen waren unter 18 Jahre alt und
10 039 Personen 18 Jahre und älter. Bei einer Person ist das Alter unbekannt.
8 433 Personen lebten seit mehr als sechs Jahren in Deutschland, 1 619
Personen sechs Jahre oder weniger, bei vier Personen ist die Dauer unbekannt.
892 erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe
Länder 10.056
Baden-Württemberg 2.099
Bayern 1.605
Berlin 249
Brandenburg 134
Bremen 59
Hamburg 272
Hessen 615
Mecklenburg-Vorpommern 116
Niedersachsen 979
Nordrhein-Westfalen 2.502
Rheinland-Pfalz 386
Saarland 27
Sachsen 321
Sachsen-Anhalt 102
Schleswig-Holstein 503
Thüringen 87
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe
alle Staatsangehörigkeiten 10.056
darunter:
Afghanistan 2.285
Irak 787
Gambia 723
Iran 629
Pakistan 428
Albanien 407
Aufenthaltserlaubnis nach § 18a/19d/16g AufenthG Summe
Guinea 406
Nigeria 355
Türkei 339
Armenien 313
Kamerun 205
Georgien 193
Ukraine 185
Marokko 171
Kosovo 161
8. Wie viele jüdische Einwanderinnen und Einwanderer aus der ehemaligen
Sowjetunion wurden bis zum 30. Juni 2025 infolge verschiedener
politischer Anordnungen in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen
(bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Von 1993 bis zum 30. Juni 2025 wurden im geregelten Aufnahmeverfahren für
jüdische Zuwandernde insgesamt 214 322 Personen aufgenommen. Hinzu
kommen 8 535 Personen, die vor Beginn oder außerhalb des geregelten
Aufnahmeverfahrens eingereist waren. Insgesamt sind damit 222 857 jüdische
Zuwandernde mit ihren Familienangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion
bzw. ihren Nachfolgestaaten eingereist. Die Verteilung nach Ländern kann der
nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Länder Einreisen/Personen
Baden-Württemberg 20.707
Bayern 33.280
Berlin 1.493
Brandenburg 7.750
Bremen 2.263
Hamburg 5.387
Hessen 18.609
Mecklenburg-Vorpommern 6.678
Niedersachsen 18.434
Nordrhein-Westfalen 53.002
Rheinland-Pfalz 11.710
Saarland 3.255
Sachsen 11.193
Sachsen-Anhalt 7.763
Schleswig-Holstein 6.854
Thüringen 5.944
Gesamt 214.322
9. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge einer
Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025
insgesamt 36 779 Personen, davon 18 327 männliche, 18 392 weibliche und drei
diverse sowie 57 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 14 524 Personen
waren unter 18 Jahre alt und 22 254 Personen über 17 Jahre alt. Bei einer Person
ist das Alter unbekannt. 2 271 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in
Deutschland, 34 505 Personen weniger als sechs Jahre. Bei drei Personen war
die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 016 Personen erhielten diesen Status
erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Insgesamt 36.779
Baden-Württemberg 4.500
Bayern 5.587
Berlin 2.208
Brandenburg 1.038
Bremen 426
Hamburg 783
Hessen 2.891
Mecklenburg-Vorpommern 652
Niedersachsen 3.665
Nordrhein-Westfalen 7.788
Rheinland-Pfalz 1.884
Saarland 442
Sachsen 1.718
Sachsen-Anhalt 943
Schleswig-Holstein 1.395
Thüringen 859
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG
Alle Staatsangehörigkeiten 36.779
darunter:
Afghanistan 33.735
Russische Föderation 1.668
Iran 378
Belarus 271
Syrien 265
Ungeklärt 65
Personen aus den palästinensischen Gebieten
(nicht als Staat anerkannt)
57
Irak 40
Staatenlos 34
Ukraine 27
Libanon 22
Sudan (ohne Südsudan) 17
Myanmar 13
Jemen 12
Ägypten 11
10. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis infolge der
Härtefallregelung nach § 23a AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG besaßen zum 31. Juli 2025
insgesamt 9 407 Personen, davon 5 054 männliche, 4 346 weibliche und sieben
Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 728 Personen waren unter 18 Jahre
alt und 6 677 Personen über 17 Jahre alt. Bei zwei Personen ist das Alter
unbekannt. 7 693 Personen lebten seit sechs Jahren oder länger in Deutschland,
1 713 Personen weniger als sechs Jahre. Bei einer Person ist die
Aufenthaltsdauer unbekannt. 375 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG 9.407
darunter
Baden-Württemberg 382
Bayern 518
Berlin 1.846
Brandenburg 159
Bremen 151
Hamburg 76
Hessen 215
Mecklenburg-Vorpommern 66
Niedersachsen 949
Nordrhein-Westfalen 2.225
Rheinland-Pfalz 919
Saarland 64
Sachsen 374
Sachsen-Anhalt 165
Schleswig-Holstein 163
Thüringen 1.135
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23a AufenthG Anzahl der aufhältigen Ausländer
Alle Staatsangehörigkeiten 9.407
darunter:
Albanien 998
Kosovo 936
Serbien 841
Russische Föderation 633
Nordmazedonien 474
Türkei 462
Aserbaidschan 426
Armenien 420
Georgien 403
Afghanistan 288
Iran 278
Pakistan 276
Irak 263
Ukraine 242
Nigeria 229
11. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
AufenthG oder eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23
Absatz 2 oder 4 AufenthG (bitte differenzieren) erteilt wurde (bitte
jeweils nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den
15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen
erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 19 608 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG erfasst. 2 404 Personen waren unter
18 Jahre alt und 17 204 Personen über 17 Jahre alt. 11 178 Personen lebten seit
sechs Jahren oder länger in Deutschland, 8 430 Personen weniger als sechs
Jahre. 726 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Nach § 23 Absatz 2 AufenthG (Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis)
waren 83 936 Personen erfasst, davon waren 8 794 Personen unter 18 Jahre alt
und 75 142 Personen über 17 Jahre alt. 67 711 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 16 216 Personen weniger als sechs Jahre und
bei neun Personen war die Aufenthaltsdauer unbekannt. 1 593 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Zudem waren nach § 23 Absatz 4 AufenthG (Aufenthalts- und
Niederlassungserlaubnis) 11 854 Personen erfasst, davon waren 4 571 Personen unter 18 Jahre
alt und 7 283 Personen über 17 Jahre alt. 1 936 Personen lebten seit sechs
Jahren oder länger in Deutschland, 9 918 Personen weniger als sechs Jahre. 1 156
Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025.
Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Aufenthaltstitel
nach § 23
AufenthG
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 1
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2
Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Niederlassungserlaubnis nach
§ 23 Absatz 4
Summe 19.608 24.597 59.339 11.520 334
männlich 8.689 11.811 26.172 5.727 182
weiblich 10.899 12.751 33.138 5.777 152
unbekannt 20 31 28 16 0
divers 0 4 1 0 0
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG 19.608
Länder
Baden-Württemberg 1.554
Bayern 526
Berlin 4.029
Brandenburg 1.281
Bremen 304
Hamburg 829
Hessen 1.049
Mecklenburg-Vorpommern 17
Niedersachsen 1.057
Nordrhein-Westfalen 3.968
Rheinland-Pfalz 471
Saarland 287
Sachsen 131
Sachsen-Anhalt 101
Schleswig-Holstein 1.942
Thüringen 2.062
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 AufenthG 19.608
darunter:
Syrien 8.485
Kosovo 1.532
Serbien 1.181
Türkei 959
Libanon 956
Bosnien und Herzegowina 893
Afghanistan 856
Irak 825
Ungeklärt 701
Kroatien 251
Iran 243
Sudan (ohne Südsudan) 214
Russische Föderation 178
Ukraine 176
Staatenlos 173
Länder Aufenthaltserlaubnis nach
§ 23 Absatz 2 AufenthG
Niederlassungserlaubnis
nach § 23 Absatz 2 AufenthG
Deutschland 24.597 59.339
Baden-Württemberg 2.845 6.350
Bayern 3.781 9.929
Berlin 1.581 3.644
Brandenburg 685 1.384
Bremen 330 347
Hamburg 508 1.068
Hessen 1.768 4.565
Mecklenburg-Vorpommern 442 1.343
Niedersachsen 2.254 5.058
Nordrhein-Westfalen 5.678 16.144
Rheinland-Pfalz 1.179 1.944
Saarland 350 769
Sachsen 1.142 3.393
Sachsen-Anhalt 569 1.402
Schleswig-Holstein 864 1.156
Thüringen 621 843
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 2 AufenthG 24.597
Staatsangehörigkeit
darunter:
Syrien 18.518
Afghanistan 1.690
Ukraine 1.678
Irak 749
Russische Föderation 743
Ungeklärt 211
Staatenlos 197
Somalia 137
Belarus 89
Eritrea 67
Iran 49
Moldau (Republik) 47
Usbekistan 43
Libanon 40
Aserbaidschan 36
Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 2
AufenthG
59.339
darunter:
Ukraine 26.729
Russische Föderation 20.537
Moldau (Republik) 2.329
Aserbaidschan 1.540
Usbekistan 1.477
Belarus 1.325
Vietnam 1.140
Kirgisistan 916
Kasachstan 606
Georgien 556
Sowjetunion (ehemals) 374
Staatenlos 371
Lettland 248
Ungeklärt 200
Litauen 145
Länder Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 23 Absatz 4 AufenthG
Personen mit
Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4
AufenthG
Deutschland 11.520 334
Baden-Württemberg 1.325 19
Bayern 1.914 36
Berlin 670 7
Brandenburg 293 9
Bremen 165 1
Hamburg 240 11
Hessen 868 16
Mecklenburg-Vorpommern 220 0
Niedersachsen 1.259 20
Nordrhein-Westfalen 2.430 198
Rheinland-Pfalz 497 9
Saarland 139 0
Sachsen 564 2
Sachsen-Anhalt 306 3
Schleswig-Holstein 363 3
Thüringen 267 0
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG 11.520
darunter:
Syrien 6.177
Sudan (ohne Südsudan) 1.420
Somalia 1.082
Südsudan 822
Eritrea 771
Kongo, Dem. Republik 453
Irak 191
Burundi 139
Jemen 119
Äthiopien 91
Ungeklärt 75
Libanon 24
Kongo 17
Ägypten 15
Afghanistan 14
Personen mit Niederlassungserlaubnis nach § 23 Absatz 4 AufenthG 334
darunter:
Ukraine 56
Kosovo 37
Türkei 31
Serbien 30
Afghanistan 18
Irak 17
Syrien 15
Vietnam 9
Russische Föderation 9
Bosnien und Herzegowina 8
Iran 8
Nordmazedonien 8
Kongo, Dem. Republik 6
Eritrea 6
Sri Lanka 6
12. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104a bzw. 104b
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR insgesamt 462 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach den §§ 104a oder 104b AufenthG gespeichert.
46 Personen waren unter 18 Jahre alt und 416 Personen 18 Jahre und älter.
Weitere Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 104a bzw. § 23 Absatz 1 Satz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
nach § 23 Absatz 1 i. V. m. § 104b
AufenthG (integrierte Kinder von
Geduldeten)
Summe
Insgesamt 453 9 462
männlich 218 6 224
weiblich 235 3 238
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
alle Länder 453 9 462
davon:
Baden-Württemberg 8 0 8
Bayern 22 4 26
Berlin 31 0 31
Brandenburg 4 0 4
Bremen 15 0 15
Hamburg 9 0 9
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104a AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
Hessen 1 0 1
Mecklenburg-Vorpommern 9 0 9
Niedersachsen 38 0 38
Nordrhein-Westfalen 239 5 244
Rheinland-Pfalz 27 0 27
Saarland 8 0 8
Sachsen 16 0 16
Sachsen-Anhalt 8 0 8
Schleswig-Holstein 15 0 15
Thüringen 3 0 3
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 104a
AufenthG
Personen mit
Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1
i. V. m. § 104b AufenthG
Summe
alle Länder 453 9 462
davon:
Kosovo 159 1 160
Serbien 83 1 84
Türkei 24 0 24
Russische Föderation 16 2 18
Irak 16 0 16
Syrien 16 0 16
Ungeklärt 13 0 13
Libanon 12 0 12
China 10 0 10
Afghanistan 5 2 7
Bosnien und Herzegowina 7 0 7
Pakistan 6 0 6
Albanien 5 0 5
Kroatien 5 0 5
Vietnam 5 0 5
13. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt
wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Bundesländern und nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren)?
a) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Fiktionsbescheinigung über die
Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erteilt wurde
(bitte wie zuvor differenzieren)?
b) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine ein Schutzgesuch
geäußert haben (bitte wie zuvor differenzieren)?
c) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als Geflüchtete aus der Ukraine einen Antrag nach
§ 24 AufenthG gestellt haben (bitte wie zuvor differenzieren), und
wie genau unterscheidet sich diese Teilgruppe von den o. g. Personen
mit einer Fiktionsbescheinigung?
d) Wie viele Personen lebten zu diesem Datum in der Bundesrepublik
Deutschland, die als ukrainische Geflüchtete kein Schutzgesuch
gestellt und keinen Titel erteilt bekommen haben (bitte wie zuvor
differenzieren)?
Die Fragen 13 bis 13d werden gemeinsam beantwortet.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 1 106 204 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG erfasst, bei 51 727 Personen wurde eine
Fiktionsbescheinigung ausgestellt, 33 232 Personen haben ein Schutzgesuch
geäußert. 42 406 Personen haben einen Antrag auf § 24 AufenthG gestellt,
36 302 Personen haben bisher kein Schutzgesuch geäußert und keinen Titel
erteilt bekommen. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Stichtag
31.07.2025
Personen, denen
ein
Aufenthaltstitel nach § 24
AufenthG
(vorübergehender
Schutz) erteilt
wurde
Personen,
denen eine
Fiktionsbescheinigung
ausgestellt
wurde
Personen,
die ein
Schutzgesuch
geäußert haben
Personen,
die einen
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
haben
Eingereiste
ukrainische
Staatsangehörige ohne
bisheriges
Schutzgesuch
und
Titelerteilung
Summe
Summe 1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871
unbekannt 1.776 84 31 70 293 2.254
männlich 453.716 24.419 14.922 21.047 16.597 530.701
weiblich 650.653 27.213 18.275 21.283 19.407 736.831
divers 59 11 4 6 5 85
unter 18 304.209 16.671 9.099 10.784 17.397 358.160
18 und älter 801.986 35.054 24.125 31.622 18.903 911.690
Alter
unbekannt
9 2 8 0 2 21
Stichtag
31.07.2025
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
Gesamt 1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871
Baden-Württemberg 144.152 10.921 4.508 5.611 5.612 170.804
Bayern 154.418 10.134 6.576 8.760 5.070 184.958
Berlin 56.522 752 3.967 5.611 4.195 71.047
Brandenburg 27.287 773 655 693 1.384 30.792
Bremen 12.907 217 456 356 368 14.304
Hamburg 32.042 1.521 343 732 530 35.168
Hessen 89.069 2.873 1.942 3.609 3.120 100.613
Mecklenburg-
Vorpommern
23.475 1.411 519 1.259 819 27.483
Niedersachsen 104.163 2.270 2.416 1.587 3.211 113.647
Nordrhein-Westfalen 240.353 8.900 6.968 7.328 6.225 269.774
Rheinland-Pfalz 48.864 1.770 896 2.336 1.383 55.249
Saarland 16.574 234 331 334 236 17.709
Sachsen 57.689 3.245 1.393 1.077 1.631 65.035
Sachsen-Anhalt 30.355 1.477 698 926 654 34.110
Schleswig-Holstein 37.379 2.770 981 1.638 1.064 43.832
Thüringen 30.955 2.459 583 549 800 35.346
Stichtag
31.07.2025
§ 24
AufenthG
Fiktionsbescheinigung
Schutzgesuch
geäußert
Antrag auf
§ 24
AufenthG
gestellt
ohne
bisheriges
Schutzgesuch und
Titelerteilung
Summe
alle
Staatsangehörigkeiten
1.106.204 51.727 33.232 42.406 36.302 1.269.871
darunter:
Ukraine 1.076.271 48.945 28.584 41.195 36.302 1.231.297
Russische Föd. 4.388 190 232 132 4.942
Aserbaidschan 3.228 176 169 103 3.676
Vietnam 2.533 57 75 54 2.719
Georgien 2.163 113 60 75 2.411
Armenien 2.051 100 92 43 2.286
Nigeria 777 432 768 73 2.050
Moldau (Rep.) 1.742 65 69 71 1.947
Marokko 612 361 674 91 1.738
Türkei 1.033 110 154 59 1.356
Turkmenistan 550 190 533 72 1.345
Afghanistan 1.041 24 113 30 1.208
Iran 964 57 134 37 1.192
Syrien 1.052 23 76 29 1.180
Usbekistan 697 49 52 19 817
Der AZR-Speichersachverhalt „Antrag auf Aufenthaltstitel nach § 24 AufenthG
gestellt“ stellt einen der Sachverhalte dar, mit dem eine Erstregistrierung im
AZR erfolgen kann. Dieser Speichersachverhalt kann von den
Ausländerbehörden oder Aufnahmeeinrichtungen zur Registrierung verwendet werden.
Dagegen können Fiktionsbescheinigungen ausschließlich von
Ausländerbehörden erteilt und im AZR gespeichert werden. In diesen Fällen hat bereits eine
formale Antragstellung stattgefunden, die Erteilung des Aufenthaltstitels
benötigt jedoch noch einige Zeit. Für den Übergangszeitraum wird den Personen
eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt, um den Aufenthalt zu legitimieren.
14. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern, den 15 wichtigsten Herkunftsländern und nach Satz 1 bzw. 2
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 15 541 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 AufenthG erfasst, darunter 7 233 nach § 25
Absatz 4 Satz 1 AufenthG sowie 8 308 nach § 25 Absatz 4 Satz 2 AufenthG.
1 942 Personen waren unter 18 Jahre alt und 13 599 Personen 18 Jahre und
älter. 571 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren
Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Summe 7.233 8.308 15.541
männlich 3.662 3.598 7.260
unbekannt 50 11 61
weiblich 3.521 4.699 8.220
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Aufenthaltsdauer 7.233 8.308 15.541
weniger als 6 Jahre 1.857 703 2.560
6 Jahre und länger 5.376 7.604 12.980
unbekannt 0 1 1
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Summe 7.233 8.308 15.541
Baden-Württemberg 394 245 639
Bayern 979 265 1.244
Berlin 1.884 1.225 3.109
Brandenburg 58 57 115
Bremen 133 221 354
Hamburg 838 274 1.112
Hessen 710 298 1.008
Mecklenburg-Vorpommern 18 202 220
Niedersachsen 446 1.788 2.234
Nordrhein-Westfalen 1.505 3.160 4.665
Rheinland-Pfalz 120 208 328
Saarland 29 99 128
Sachsen 31 71 102
Sachsen-Anhalt 19 105 124
Schleswig-Holstein 57 67 124
Thüringen 12 23 35
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4 AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 1
AufenthG
§ 25 Absatz 4 Satz 2
AufenthG
Summe
Summe 7.233 8.308 15.541
darunter:
Türkei 487 1.457 1.944
Russische Föd. 994 242 1.236
Libyen 1.116 50 1.166
Serbien 123 1.032 1.155
Kosovo 134 979 1.113
Saudi-Arabien 583 14 597
Libanon 55 494 549
Kuwait 449 12 461
Irak 187 218 405
Bosnien und Herzegowina 66 333 399
Katar 378 10 388
Vereinigte Arabische Emirate 365 7 372
Syrien 99 261 360
Ungeklärt 39 299 338
Nordmazedonien 64 242 306
15. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4a bzw.
4b (bitte differenzieren) AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 86 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG erfasst. Davon waren vier Personen
unter 18 Jahre alt und 82 Personen über 17 Jahre alt. Acht Personen erhielten
diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
AE nach § 25 Absatz 4a und 4b
AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Summe 81 5 86
männlich 28 4 32
weiblich 52 1 53
unbekannt 1 0 1
Aufenthaltsdauer
weniger als 6 Jahre 35 2 37
6 Jahre oder länger 46 3 49
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 81 5 86
davon:
Baden-Württemberg 5 0 5
Bayern 11 0 11
Berlin 18 0 18
Brandenburg 1 0 1
Bremen 3 1 4
Hamburg 15 1 16
Hessen 2 0 2
Mecklenburg-Vorpommern 0 0 0
Niedersachsen 5 1 6
Nordrhein-Westfalen 12 1 13
Rheinland-Pfalz 2 1 3
Saarland 4 0 4
Sachsen 2 0 2
Sachsen-Anhalt 1 0 1
Schleswig-Holstein 0 0 0
Thüringen 0 0 0
Personen mit Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 4a und 4b AufenthG
§ 25 Absatz 4a
AufenthG
§ 25 Absatz 4b
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 81 5 86
darunter:
Bulgarien 12 0 12
Indien 9 0 9
Nigeria 8 0 8
Rumänien 6 0 6
Ukraine 6 0 6
die übrigen Staatsangehörigkeiten haben einen Wert (Summe) von 3 oder weniger
16. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5
AufenthG erteilt wurde (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und
wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 lebten 53 722 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG in Deutschland, darunter 29 324
männliche und 24 345 weibliche sowie 53 Personen mit unbekanntem Geschlecht.
16 407 Personen waren unter 18 Jahre alt, 37 313 Personen über 17 Jahre alt
und bei zwei Personen ist das Alter unbekannt. 41 331 Personen lebten seit
sechs Jahren oder länger in Deutschland, 12 383 Personen weniger als sechs
Jahre. Bei acht Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. 2 771 Personen
erhielten diesen Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG
Länder insgesamt 53.722
davon:
Baden-Württemberg 1.911
Bayern 2.563
Berlin 8.090
Brandenburg 1.339
Bremen 3.799
Hamburg 3.772
Hessen 1.904
Mecklenburg-Vorpommern 462
Niedersachsen 4.902
Nordrhein-Westfalen 17.733
Rheinland-Pfalz 1.718
Saarland 332
Sachsen 1.482
Sachsen-Anhalt 1.258
Schleswig-Holstein 1.773
Thüringen 684
Personen mit Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 5 AufenthG
alle Staatsangehörigkeiten 53.722
darunter:
Serbien 6.830
Kosovo 4.459
Türkei 3.457
Vietnam 3.196
Nigeria 3.023
Ghana 2.755
Nordmazedonien 2.613
Russische Föderation 2.144
Albanien 1.816
Irak 1.752
Afghanistan 1.689
Ungeklärt 1.634
Armenien 1.595
Bosnien und Herzegowina 1.544
Syrien 1.072
17. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG (bitte
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Unterabsätzen bzw.
Sätzen, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren, wobei die Differenzierung nach Bundes- und
Herkunftsländern für § 25a AufenthG insgesamt, d. h. ohne weitere Untergliederung
vorgenommen werden soll), wie viele mit einer Duldung nach § 60a
Absatz 2b AufenthG, wie viele mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25b
AufenthG (bitte wie oben differenzieren), wie viele von ihnen hatten
zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG, und wie viele von
ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 21 658 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG, 465 Personen mit einer Duldung nach § 60a
Absatz 2b AufenthG und 56 832 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach
§ 25b AufenthG aufhältig.
958 Personen erhielten die Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
erstmalig im Jahr 2025. 166 Personen erhielten eine Duldung nach § 60a Absatz 2b
AufenthG erstmals im Jahr 2025 und 3 439 Personen erhielten die
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG erstmals im Jahr 2025.
21 190 Personen besaßen zuvor einen Aufenthaltstitel nach § 104c AufenthG.
Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Dezember 2024 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25a AufenthG
§ 25a
Absatz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 1
§ 25a
Absatz 2
Satz 2
§ 25a
Absatz 2
Satz 3
§ 25a
Absatz 2
Satz 5
Summe
Summe 18.736 1.762 772 67 321 21.658
männlich 11.506 837 423 31 174 12.971
weiblich 7.208 923 346 36 147 8.660
divers 1 0 0 0 0 1
unbekannt 21 2 3 0 0 26
Altersgruppen insgesamt
unter 18 Jahre 4.261 85 689 10 281 5.326
18 Jahre oder älter 14.473 1.677 83 57 40 16.330
unbekannt 2 0 0 0 0 2
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG Summe
Länder insgesamt 21.658
Baden-Württemberg 2.156
Bayern 2.323
Berlin 1.451
Brandenburg 584
Bremen 586
Hamburg 408
Hessen 958
Mecklenburg-Vorpommern 302
Niedersachsen 2.545
Nordrhein-Westfalen 6.808
Rheinland-Pfalz 906
Saarland 113
Sachsen 735
Sachsen-Anhalt 288
Schleswig-Holstein 1.221
Thüringen 274
Aufenthaltserlaubnis nach § 25a AufenthG
insgesamt 21.658
darunter:
Irak 3.271
Afghanistan 2.192
Russische Föderation 2.144
Armenien 1.106
Albanien 1.038
Serbien 947
Kosovo 929
Türkei 861
Guinea 759
Aserbaidschan 689
Libanon 685
Iran 672
Nordmazedonien 517
Georgien 464
Nigeria 416
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Länder 465
davon:
Baden-Württemberg 17
Bayern 25
Berlin 77
Brandenburg 28
Bremen 0
Hamburg 13
Hessen 3
Mecklenburg-Vorpommern 23
Niedersachsen 79
Nordrhein-Westfalen 107
Rheinland-Pfalz 17
Saarland 0
Sachsen 24
Sachsen-Anhalt 7
Schleswig-Holstein 40
Thüringen 5
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
insgesamt 465
darunter:
Russische Föderation 107
Irak 55
Türkei 43
Georgien 27
Albanien 22
Serbien 21
Ungeklärt 17
Pakistan 17
Aserbaidschan 16
Ukraine 15
Nordmazedonien 14
Syrien 13
Duldung nach § 60a Absatz 2b AufenthG
Iran 13
Armenien 12
Kosovo 12
Aufenthaltserlaubnis
nach § 25b AufenthG
§ 25b
Absatz 1 Satz 1
§ 25b Absatz 4
(Minderjähriges Kind)
§ 25b Absatz 4
(Ehegatte/Lebenspartner
Summe
Summe 38.633 14.953 3.246 56.832
männlich 29.853 7.694 536 38.083
weiblich 8.770 7.237 2.708 18.715
unbekannt 10 22 2 34
unter 18 Jahre 288 14.713 423 15.424
18 Jahre oder älter 38.342 239 2.823 41.404
unbekannt 3 1 0 4
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Insgesamt 56.832
Baden-Württemberg 8.021
Bayern 6.831
Berlin 3.496
Brandenburg 1.216
Bremen 1.063
Hamburg 998
Hessen 2.699
Mecklenburg-Vorpommern 523
Niedersachsen 5.891
Nordrhein-Westfalen 17.659
Rheinland-Pfalz 2.318
Saarland 218
Sachsen 1.408
Sachsen-Anhalt 673
Schleswig-Holstein 3.106
Thüringen 712
Aufenthaltserlaubnis nach § 25b AufenthG
Gesamt 56.832
darunter:
Irak 9.960
Nigeria 4.180
Iran 3.959
Afghanistan 2.902
Pakistan 2.808
Russische Föderation 2.697
Armenien 2.678
Aserbaidschan 1.993
Libanon 1.914
Türkei 1.845
Gambia 1.653
Albanien 1.420
Kosovo 1.268
Serbien 1.170
Guinea 1.165
Aufhältige Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 25a oder § 25b AufenthG,
die davor einen Titel nach § 104c AufenthG hatten
Gesamt 21.190
nach § 25b Absatz 1 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration:
integrierter Ausländer)
14.178
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration:
Minderjähriges Kind)
3.810
nach § 25a Absatz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten Jugendlichen und
jungen Volljährigen)
2.180
nach § 25b Absatz 4 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei nachhaltiger Integration:
Ehegatte/Lebenspartner)
803
nach § 25a Absatz 2 Satz 1 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten
Jugendlichen und jungen Volljährigen: Eltern)
113
nach § 25a Absatz 2 Satz 2 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten
Jugendlichen und jungen Volljährigen: Geschwister)
65
nach § 25a Absatz 2 Satz 5 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten
Jugendlichen und jungen Volljährigen: minderjährige ledige Kinder)
33
nach § 25a Absatz 2 Satz 3 AufenthG (Aufenthaltsgewährung bei gut integrierten
Jugendlichen und jungen Volljährigen: Ehegatte/Lebenspartner)
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18. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Duldung erteilt wurde (bitte nach Geschlecht,
Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als
drei, vier, fünf, sechs, acht, zehn, zwölf und 15 Jahren, nach
Bundesländern, nach Alter (0 bis 11, 12 bis 15, 16 bis 17, 18 bis 20, 21 bis 29, 30
bis 39, 40 bis 49, 50 bis 59, 60 bis 69 Jahre und älter als 70 Jahre) und
den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren; bitte in gesonderten
Tabellen eine Auflistung der genauen Duldungsgründe, so differenziert
wie möglich, und der Duldungen nach den §§ 60a, 60b, 60c und 60d
AufenthG, jeweils aufgelistet nach Bundesländern und den 15
wichtigsten Herkunftsländern, vornehmen), und wie viele von ihnen erhielten
diesen Status erstmalig im Jahr 2025, und wie viele zum 30. Juni 2025
Geduldete hatten zuvor eine Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG
(bitte auch nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern und den
Bundesländern differenziert auflisten)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 185 868 Personen mit einer
Duldung, davon 124 385 männliche und 61 224 weibliche, 244 Personen mit
unbekanntem Geschlecht sowie 15 Personen als divers erfasst. 50 234 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 135 619 Personen über 17 Jahre alt und bei 15 Personen
ist das Alter unbekannt. 39 642 Personen erhielten diesen Status erstmals im
Jahr 2025. Die weiteren Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Duldung 185.868
Aufenthaltsdauer
0 – unter 3 Jahre 80.678
3 Jahre und mehr 105.162
0 – unter 4 Jahre 102.649
4 Jahre und mehr 83.191
0 – unter 5 Jahre 113.930
5 Jahre und mehr 71.910
0 – unter 6 Jahre 126.882
6 Jahre und mehr 58.958
0 – unter 8 Jahre 150.690
8 Jahre und mehr 35.150
0 – unter 10 Jahre 166.165
10 Jahre und mehr 19.675
0 – unter 12 Jahre 174.916
12 Jahre und mehr 10.924
0 – unter 15 Jahre 178.593
15 Jahre und mehr 7.247
Aufenthaltsdauer nicht bekannt 28
Personen mit Duldung 185.868
Alter
0–11 Jahre 34.564
12–15 Jahre 9.875
16–17 Jahre 5.795
18–20 Jahre 8.625
21–29 Jahre 41.119
30–39 Jahre 45.248
40–49 Jahre 24.707
50–59 Jahre 10.226
60–69 Jahre 4.040
70 Jahre und älter 1.654
ohne Altersangaben 15
Duldungen insgesamt zum
Stichtag 31. Juli 2025
185.868
davon:
1. Nach § 60a AufenthG (alt) Duldung (ohne nähere Angabe) 227
2. Nach § 60a Absatz 1
AufenthG
Duldung aufgrund eines Abschiebungsstopps (für
bestimmte Ausländergruppen aus bestimmten Staaten oder in
bestimmte Staaten)
3.043
3. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wg. fehlender Reisedokumente
44.519
4. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung wegen familiärer Bindungen zu
Duldungsinhabern nach Nummer 1
25.136
5. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus medizinischen Gründen
2.359
6. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich; hier: Duldung aus sonstigen Gründen
62.543
7. Nach § 60a Absatz 2 Satz 2
AufenthG
Vorübergehende Anwesenheit des Ausländers für ein
Strafverfahren
127
8. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG
sogenannte „Ermessensduldung“: Es liegen dringende
humanitäre oder persönliche Gründe vor (z. B. Beendigung
der Schule/Ausbildung; Betreuung kranker
Familienangehöriger).
6.282
9. Nach § 60a Absatz 2a
AufenthG
Zurückschiebung oder Abschiebung ist gescheitert und
Deutschland ist rechtlich zur Rückübernahme verpflichtet
0
10. Nach § 60a Absatz 2b
AufenthG
Eltern von minderjährigen Kindern mit AE nach § 25a
AufenthG (gut integrierte Jugendliche)
465
11. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Abschiebungshindernisse n. § 60 Absatz 1–5,7 AufenthG 6.192
12. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
als unbegleiteter Minderjähriger gemäß § 58 Absatz 1a
AufenthG
2.524
13. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Anordnung der aufschiebenden Wirkung nach § 80 Absatz
5 VwGO
232
14. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei fehlendem Absehen von einer Vollstreckung nach
§ 456a StPO
116
15. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
bei stattgegebenem Eilantrag gemäß § 123 VwGO 142
16. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
fehlendes, aber erforderliches Einvernehmen einer Stelle
nach § 72 (4) AufenthG
50
17. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Asylfolgeantrag 4.683
18. Nach § 60a Absatz 2 Satz 1
AufenthG
Weil konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung
bevorstehen erteilt
6.358
19. Nach § 60a Absatz 2 Satz 13
AufenthG (Altfall)
Vaterschaftsanerkennung 0
20. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG (Altfall)
Ausbildungsduldung 4
21. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60b
Absatz 1 AufenthG
Ungeklärte Identität 16.578
22. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 1
AufenthG
Ausbildungsduldung 2.405
23. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60c Absatz 7
AufenthG
Erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen 234
24. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Beschäftigter 870
25. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 1 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/Ehegatte/
Lebenspartner
298
26. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 2 AufenthG
Beschäftigungsduldung/Regelanspruch/minderjährige
ledige Kinder
58
27. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
i. V. m. § 60d Absatz 4
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Beschäftigter
(erforderliche Maßnahmen für Identitätsklärung ergriffen)
30
28. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 1
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/Ehegatte/Lebenspartner 35
29. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60d
Absatz 4 i. V. m. Absatz 2
AufenthG
Beschäftigungsduldung/Ermessen/minderjährige ledige
Kinder
16
30. Nach § 60a Absatz 2 Satz 4
AufenthG
Verfahren nach § 85a AufenthG 117
31. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 1 AufenthG
Suche nach weiterem Ausbildungsplatz erteilt 73
32. Nach § 60a Absatz 2 Satz 3
AufenthG i. V. m. § 60c
Absatz 6 Satz 2 AufenthG
Arbeitsplatzsuche nach Ausbildungsabschluss 34
33. Duldung nach § 60a Absatz 2
Satz 1 AufenthG (Altfall)
Abschiebung aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen
unmöglich (Altfall)
118
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
insgesamt 227 3.043 44.519 25.136 2.359 62.543 127 6.282 0 465
darunter:
Irak 7 333 5.011 2.447 49 7.167 2 1.086 0 55
Türkei 11 240 4.969 2.424 167 5.453 11 517 0 43
Russische Föd. 10 224 2.514 1.264 111 4.210 1 422 0 107
Syrien 3 280 1.494 938 61 4.229 5 151 0 13
Afghanistan 3 214 1.890 327 24 3.273 6 311 0 8
Nigeria 3 119 2.362 2.502 38 2.487 4 167 0 6
Iran 3 125 2.155 426 47 2.054 224 0 13
Serbien 5 125 992 1.718 193 2.412 17 215 0 21
Georgien 1 68 864 1.043 158 1.814 1 339 0 27
Ungeklärt 21 44 1.846 401 13 1.069 4 75 0 17
Guinea 0 55 1.808 395 31 885 3 121 0 1
Nordmazedonien 0 101 434 903 153 1.678 2 111 0 14
Libanon 7 59 1.644 342 19 998 3 63 0 7
Ukraine 1 103 211 174 24 2.284 6 125 0 15
Somalia 0 52 943 206 10 1.104 2 101 0 0
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
insgesamt 6.192 2.524 232 116 142 50 4.683 6.358 0 4
darunter:
Irak 299 36 23 3 18 2 384 337 0 0
Türkei 247 318 27 30 24 6 559 947 0 0
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Russische Föd. 301 20 14 3 4 1 432 190 0 0
Syrien 599 354 12 2 6 0 410 1.083 0 0
Afghanistan 1.910 224 7 4 11 0 356 638 0 0
Nigeria 140 23 8 1 6 2 165 163 0 0
Iran 147 24 11 4 2 0 201 91 0 1
Serbien 102 52 9 11 23 8 164 205 0 0
Georgien 35 5 3 1 5 1 133 355 0 0
Ungeklärt 94 31 1 1 0 1 78 125 0 1
Guinea 54 353 3 3 1 0 49 83 0 0
Nordmazedonien 100 16 5 3 2 1 206 303 0 0
Libanon 34 13 2 2 0 0 68 29 0 1
Ukraine 304 12 4 2 3 0 71 11 0 0
Somalia 244 203 8 3 4 0 110 82 0 4
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
insgesamt 16.578 2.405 234 870 298 58 30 35 16 117
darunter:
Irak 856 334 27 319 88 13 4 9 1 0
Türkei 1.059 420 26 64 36 4 5 4 1 4
Russische Föd. 601 49 1 6 2 2 1 1 1 0
Syrien 199 54 6 8 3 0 2 0 0 0
Afghanistan 159 53 4 16 4 0 2 2 0 2
Nigeria 936 77 7 55 29 4 1 0 5 9
Iran 839 152 11 40 15 2 1 1 0 0
Serbien 171 17 2 1 1 0 1 0 9
Georgien 154 126 10 12 4 6 0 1 0 0
Ungeklärt 1.063 11 2 2 3 0 0 0 0 1
Guinea 684 103 30 28 8 1 1 1 0 2
Nordmazedonien 42 2 0 4 0 0 1 1 0 7
Libanon 657 18 2 14 1 0 0 0 0 0
Ukraine 66 14 0 4 2 1 1 0 1 0
Somalia 293 12 6 16 3 0 3 0 0 0
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
insgesamt 73 34 118 185.868
darunter:
Irak 7 3 3 18.923
Türkei 9 1 5 17.631
Russische Föd. 4 1 6 10.503
Syrien 0 0 0 9.912
Afghanistan 3 0 2 9.453
Nigeria 2 1 0 9.322
Iran 3 2 1 6.595
Serbien 0 0 3 6.477
Georgien 6 1 0 5.173
Ungeklärt 1 0 4 4.909
Guinea 3 5 0 4.711
Nordmazedonien 0 0 0 4.089
Libanon 0 1 0 3.984
Ukraine 0 0 1 3.440
Somalia 2 1 1 3.413
Duldungsgründe 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.
Länder insgesamt 227 3.043 44.519 25.136 2.359 62.543 127 6.282 0 465
davon:
Baden-Württemberg 25 79 5.280 4.118 220 5.889 4 61 0 17
Bayern 12 227 4.030 3.080 252 5.381 22 932 0 25
Berlin 50 24 3.992 1.549 152 4.154 12 1.278 0 77
Brandenburg 6 146 2.368 284 18 2.546 408 0 28
Bremen 0 41 423 944 399 996 5 409 0 0
Hamburg 0 3 1.059 315 62 964 2 26 0 13
Hessen 5 64 2.222 735 114 3.298 14 693 0 3
Mecklenburg-
Vorpommern
1 41 1.096 79 24 1.299 2 109 0 23
Niedersachsen 63 317 4.400 2.603 279 7.030 16 926 0 79
Nordrhein-Westfalen 10 1.071 11.096 7.629 537 16.996 19 748 0 107
Rheinland-Pfalz 9 67 1.881 878 92 1.718 408 0 17
Saarland 0 219 203 140 16 811 26 0 0
Sachsen 1 100 2.818 1.143 50 4.049 9 57 0 24
Sachsen-Anhalt 2 111 714 217 18 1.223 46 0 7
Schleswig-Holstein 42 413 2.025 1.157 86 4.588 19 45 0 40
Thüringen 1 120 912 265 40 1.601 3 110 0 5
Duldungsgründe 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Länder insgesamt 6.192 2.524 232 116 142 50 4.683 6.358 0 4
davon:
Baden-Württemberg 677 186 10 5 7 3 369 3.350 0 1
Bayern 704 72 29 4 31 6 957 110 0 0
Berlin 658 205 3 45 3 3 361 6 0 0
Brandenburg 43 123 10 0 2 0 254 188 0 0
Bremen 20 85 6 6 1 1 94 46 0 0
Hamburg 1.908 144 10 36 6 15 82 790 0 0
Hessen 585 105 9 2 12 0 76 326 0 0
Mecklenburg-
Vorpommern
52 25 0 0 0 0 138 15 0 0
Niedersachsen 139 145 55 4 20 1 840 206 0 1
Nordrhein-Westfalen 562 1.121 45 8 28 15 633 728 0 2
Rheinland-Pfalz 116 32 3 4 4 2 297 128 0 0
Saarland 44 25 0 0 1 0 15 179 0 0
Sachsen 443 66 29 0 8 2 171 27 0 0
Sachsen-Anhalt 55 80 7 0 3 1 138 37 0 0
Schleswig-Holstein 75 83 10 1 1 1 49 51 0 0
Thüringen 111 27 6 1 15 0 209 171 0 0
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Länder insgesamt 16.578 2.405 234 870 298 58 30 35 16 117
davon:
Baden-Württemberg 2.488 308 65 117 176 13 3 12 4 6
Bayern 2.758 366 26 131 12 8 2 3 6 3
Berlin 1.009 119 39 8 0 0 5 0 0 37
Brandenburg 797 41 3 12 1 0 0 0 0 3
Bremen 82 30 0 3 4 0 0 0 1 3
Hamburg 249 65 4 44 1 3 0 0 2 0
Hessen 884 112 6 21 9 4 1 1 0 9
Mecklenburg-
Vorpommern
695 17 1 11 2 1 0 0 0 1
Duldungsgründe 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.
Niedersachsen 1.369 254 13 140 32 12 1 2 0 31
Nordrhein-Westfalen 2.345 633 56 152 20 8 6 6 2 18
Rheinland-Pfalz 833 163 3 53 5 1 5 2 0 0
Saarland 84 10 0 7 0 0 0 0 0 0
Sachsen 1.170 89 10 101 14 5 2 6 1 3
Sachsen-Anhalt 1.256 33 2 19 4 1 1 1 0 2
Schleswig-Holstein 317 129 2 25 1 0 3 2 0 1
Thüringen 242 36 4 26 17 2 1 0 0 0
Duldungsgründe 31. 32. 33. alle Duldungen
Länder insgesamt 73 34 118 185.868
davon:
Baden-Württemberg 14 10 11 23.528
Bayern 13 3 8 19.213
Berlin 3 8 17 13.817
Brandenburg 5 0 6 7.292
Bremen 0 0 1 3.600
Hamburg 4 2 6 5.815
Hessen 1 0 6 9.317
Mecklenburg-Vorpommern 1 0 1 3.634
Niedersachsen 6 2 14 19.000
Nordrhein-Westfalen 12 7 15 44.635
Rheinland-Pfalz 4 2 14 6.741
Saarland 0 0 1 1.781
Sachsen 4 0 0 10.402
Sachsen-Anhalt 0 0 4 3.982
Schleswig-Holstein 1 0 11 9.178
Thüringen 5 0 3 3.933
Angaben zu der Teilfrage, wie viele geduldete Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c AufenthG hatten, können zum Stichtag 31. Juli 2025
den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c 7.687
Länder:
Baden-Württemberg 593
Bayern 558
Berlin 237
Brandenburg 457
Bremen 178
Hamburg 163
Hessen 317
Mecklenburg-Vorpommern 198
Niedersachsen 987
Nordrhein-Westfalen 2.232
Rheinland-Pfalz 282
Saarland 16
Sachsen 352
Sachsen-Anhalt 123
Schleswig-Holstein 908
Thüringen 86
Geduldete Personen mit vorheriger Aufenthaltserlaubnis nach § 104c 7.687
Staatsangehörigkeiten insgesamt
darunter:
Irak 1.258
Russische Föderation 1.203
Serbien 427
Libanon 380
Afghanistan 341
Nigeria 296
Ungeklärt 287
Iran 284
Kosovo 264
Armenien 232
Türkei 223
Pakistan 183
Äthiopien 173
Nordmazedonien 158
Somalia 146
19. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland, denen eine Aufenthaltsgestattung erteilt wurde (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr
oder weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 303 330 Personen mit einer
Aufenthaltsgestattung, darunter 200 234 männliche, 102 815 weibliche und 90 diverse
sowie 191 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 85 674 Personen
waren unter 18 Jahre alt, 217 644 Personen 18 Jahre oder älter und bei 12
Personen ist das Alter unbekannt. 294 919 Personen lebten seit weniger als sechs
Jahren in Deutschland, 8 404 Personen sechs Jahre oder länger, bei sieben
Personen ist die Aufenthaltsdauer unbekannt. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen mit Aufenthaltsgestattung 303.330
Länder
Baden-Württemberg 48.662
Bayern 45.483
Berlin 13.416
Brandenburg 7.550
Bremen 2.586
Hamburg 7.366
Hessen 27.137
Mecklenburg-Vorpommern 5.959
Niedersachsen 37.739
Nordrhein-Westfalen 52.232
Rheinland-Pfalz 12.739
Saarland 3.467
Sachsen 13.554
Sachsen-Anhalt 8.597
Schleswig-Holstein 9.641
Thüringen 7.202
Personen mit Aufenthaltsgestattung 303.330
Staatsangehörigkeiten insgesamt
darunter:
Türkei 67.503
Syrien 60.866
Afghanistan 43.761
Irak 21.326
Iran 13.855
Russische Föderation 9.927
Somalia 6.528
Kolumbien 5.749
Ungeklärt 5.304
Venezuela 4.709
Nigeria 4.637
Guinea 4.551
Pakistan 2.974
Kamerun 2.649
Armenien 2.248
20. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren), und wie lang ist deren aktuelle
durchschnittliche Gültigkeit, wenn nur Personen betrachtet werden, die 2025
einen Asylantrag gestellt haben?
Zum 31. Juli 2025 lebten in Deutschland 2 534 Personen mit einem
Ankunftsnachweis, darunter 1 470 männliche, 1 062 weibliche, eine diverse sowie eine
Person mit unbekanntem Geschlecht. 770 Personen waren unter 18 Jahre alt,
1 764 waren 18 Jahre oder älter.
Die Aufteilung nach Ländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden im AZR die
Personen, die zum Stichtag 31. Juli 2025 noch im Besitz eines gültigen
Ankunftsnachweises waren.
Personen mit Ankunftsnachweis 2.534
Länder:
Baden-Württemberg 355
Bayern 354
Berlin 70
Brandenburg 138
Bremen 34
Hamburg 28
Hessen 41
Mecklenburg-Vorpommern 36
Niedersachsen 156
Nordrhein-Westfalen 879
Rheinland-Pfalz 128
Saarland 2
Sachsen 88
Sachsen-Anhalt 89
Schleswig-Holstein 42
Thüringen 94
Personen mit Ankunftsnachweis
Staatsangehörigkeiten insgesamt
2.534
darunter:
Afghanistan 464
Syrien 348
Türkei 287
Russische Föderation 86
China 81
Somalia 80
Georgien 60
Irak 59
Iran 55
Vietnam 52
Algerien 52
Venezuela 51
Marokko 51
Nigeria 45
Guinea 43
Betrachtet man die Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im Jahr
2025 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich bei diesen Fällen eine
durchschnittliche Gültigkeit der Ankunftsnachweise von etwa 10 Tagen.
21. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 bzw.
Absatz 2 AufenthG (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren und zudem angeben, wie viele dieser Personen zuvor eine
Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung, Duldung oder einen
sonstigen oder keinen Aufenthaltstitel hatten), und wie bewertet die
Bundesregierung diese Zahlen vor dem Hintergrund der Erwartungen zu den
Auswirkungen der Neuregelung des Chancen-Aufenthaltsrechts (bitte
ausführen)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 23 240 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c Absatz 1 und 2 AufenthG erfasst. Davon waren 7 755
Personen unter 18 Jahre alt und 15 484 Personen über 17 Jahre alt und bei einer
Person ist das Alter unbekannt. Die weiteren statistischen Daten können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Gesamt 23.084 156 23.240
männlich 14.163 92 14.255
weiblich 8.902 64 8.966
unbekannt 19 0 19
weniger als 6 Jahre aufhältig 3.397 17 3.414
6 Jahre oder länger aufhältig 19.672 139 19.811
unbekannt 15 0 15
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Länder insgesamt 23.084 156 23.240
davon:
Baden-Württemberg 2.992 11 3.003
Bayern 2.049 11 2.060
Berlin 1.793 5 1.798
Brandenburg 1.284 23 1.307
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
Bremen 186 6 192
Hamburg 493 1 494
Hessen 1.607 23 1.630
Mecklenburg-Vorpommern 254 1 255
Niedersachsen 1.800 7 1.807
Nordrhein-Westfalen 7.445 49 7.494
Rheinland-Pfalz 635 4 639
Saarland 108 3 111
Sachsen 1.050 4 1.054
Sachsen-Anhalt 377 0 377
Schleswig-Holstein 747 6 753
Thüringen 264 2 266
Aufenthaltserlaubnis nach § 104c
Absatz 1 und 2 AufenthG
§ 104c Absatz 1
AufenthG
§ 104c Absatz 2
AufenthG
Summe
alle Staatsangehörigkeiten 23.084 156 23.240
darunter:
Irak 3.549 26 3.575
Russische Föderation 3.023 36 3.059
Nigeria 1.480 4 1.484
Türkei 964 20 984
Pakistan 895 9 904
Serbien 887 5 892
Iran 858 0 858
Libanon 819 5 824
Ungeklärt 807 8 815
Afghanistan 686 1 687
Kosovo 614 4 618
Armenien 595 6 601
Äthiopien 580 1 581
Indien 570 5 575
Aserbaidschan 423 1 424
Angaben zu der Teilfrage, wie viele Personen zuvor eine Aufenthaltserlaubnis,
Aufenthaltsgestattung oder Duldung hatten, können der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
vorheriges Aufenthaltsrecht Anzahl Personen zum Stichtag 31.07.2025
Gesamt 23.345
darunter:
Aufenthaltserlaubnis 2.619
Aufenthaltsgestattung 299
Duldung 18.118
keinen Aufenthaltstitel 2.290
Sonstiges 19
Das Chancen-Aufenthaltsrecht wird weiterhin von den potenziell berechtigten
Personen gut angenommen. Das Absinken der Bestandszahlen im Zeitverlauf
ist darauf zurückzuführen, dass immer mehr Personen die maximale Laufzeit
von 18 Monaten erreicht haben und in andere aufenthaltsrechtliche Status
wechseln.
22. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 30. Juni
2025 in der Bundesrepublik Deutschland in jugendhilferechtlicher
Zuständigkeit (bitte nach Bundesländern differenzieren)?
Aus der beigefügten Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten
minderjährigen Ausländerinnen und Ausländer (UMA), die sich am Stichtag 30. Juni
2025 in jugendhilferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige Schutzmaßnahmen
und/oder Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den einzelnen
Ländern befanden (Quelle: Bundesverwaltungsamt).
Länder für UMA
(Altverfahren
nach 89d)
für UMA –
Vorläufige
Inobhutnahme
für UMA –
Inobhutnahme
für UMA –
Anschlussmaßnahmen (HzE und
sonstige)
Summe
aller
jugendhilferechtlichen
Zuständigkeiten
(Stichtag:
31.06.2025)
Baden-Württemberg 0 139 246 2.035 2.420
Bayern 6 62 526 2.231 2.825
Berlin 3 21 356 1.349 1.729
Brandenburg 2 42 66 335 445
Bremen 1 45 23 196 265
Hamburg 0 21 228 233 482
Hessen 12 108 239 1.051 1.410
Mecklenburg-
Vorpommern
0 3 95 390 488
Niedersachsen 1 21 383 1.684 2.089
Nordrhein-Westfalen 15 154 1.076 4.763 6.008
Rheinland-Pfalz 4 30 69 1.209 1.312
Saarland 0 10 24 104 138
Sachsen 0 14 91 765 870
Sachsen-Anhalt 0 5 68 389 462
Schleswig-Holstein 0 3 65 576 644
Thüringen 3 12 65 337 417
Summe aller
Zuständigkeiten
47 690 3.620 17.647 22.004
23. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik
Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG
(bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter
18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig
im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 281 550 Personen mit einer
Niederlassungserlaubnis (NE) nach § 26 AufenthG erfasst. 4 685 Personen erhielten diesen
Status erstmals im Jahr 2025. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG 281.550
1. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Altfall – Asyl/GFK nach 3 Jahren) 13.081
2. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (Altfall – aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) 38.494
3. nach § 26 Absatz 3 Satz 2 AufenthG (Altfall – Resettlement nach 3 Jahren) erteilt am… 166
4. nach § 26 Absatz 3 Satz 3 AufenthG (Asyl/GFK nach 3 Jahren) 21.712
5. nach § 26 Absatz 3 Satz 1 AufenthG (Asyl/GFK nach 5 Jahren) 89.248
6. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 3 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) 711
7. nach § 26 Absatz 3 Satz 6 i. V. m. Satz 1 AufenthG (Resettlement nach 5 Jahren) 3.519
8. nach § 26 Absatz 3 Satz 5 i. V. m. § 35 AufenthG (Kinder mit Einreise vor Vollendung des
18. Lebensjahrs)
14.768
9. nach § 26 Absatz 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 5 Jahren) 99.851
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550
männlich 7.866 20.966 101 13.349 65.711 450 2.614 8.443 60.232 179.732
weiblich 5.213 17.490 65 8.337 23.499 261 902 6.313 39.526 101.606
unbekannt 1 38 0 26 36 0 3 12 93 209
divers 1 0 0 0 2 0 0 0 0 3
unter 18 Jahre 306 1 5 936 1.520 29 40 1.898 2.153 6.888
18 Jahre oder
älter
12.775 38.492 161 20.775 87.727 682 3.479 12.870 97.693 274.654
unbekannt 0 1 0 1 1 0 0 0 5 8
Niederlassungserlaubnis nach § 26
AufenthG
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Summe
Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550
Länder
Baden-
Württemberg
4.082 7.057 4 1.193 10.833 126 828 1.778 12.666 38.567
Bayern 1.291 5.086 9 1.654 11.141 34 255 968 10.725 31.163
Berlin 123 2.483 1.703 4.812 32 87 17 8.131 17.388
Brandenburg 38 322 120 1.330 3 50 161 1.032 3.056
Bremen 31 314 571 1.914 21 94 437 1.952 5.334
Hamburg 164 675 651 1.285 13 58 15 2.557 5.418
Hessen 3.241 5.258 5 940 9.552 53 379 1.654 8.925 30.007
Mecklenburg-
Vorpommern
85 275 23 593 1 19 83 362 1.441
Niedersachsen 787 3.203 2 4.355 9.519 115 364 2.113 10.736 31.194
Nordrhein-
Westfalen
2.546 10.150 125 7.512 23.444 238 945 4.959 30.784 80.703
Rheinland-
Pfalz
135 1.430 1 953 3.665 32 136 601 4.191 11.144
Saarland 83 618 596 3.053 6 93 776 1.543 6.768
Sachsen 181 445 267 2.909 5 65 429 2.050 6.351
Sachsen-
Anhalt
173 403 20 65 1.492 7 36 190 774 3.160
Schleswig-
Holstein
93 565 956 2.177 20 68 380 2.262 6.521
Thüringen 28 210 153 1.529 5 42 207 1.161 3.335
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt
Gesamt 13.081 38.494 166 21.712 89.248 711 3.519 14.768 99.851 281.550
Niederlassungserlaubnis nach
§ 26 AufenthG
nach
Staatsangehörigkeiten
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. Gesamt
darunter:
Syrien 382 297 8 3.061 38.346 128 1.464 6.974 7.202 57.862
Irak 2.366 741 51 5.024 12.181 165 413 2.465 4.782 28.188
Türkei 3.304 2.795 21 4.687 5.894 151 294 453 9.558 27.157
Kosovo 1.149 7.679 3 616 611 17 59 240 15.181 25.555
Afghanistan 710 723 6 1.446 6.071 35 222 1.909 13.757 24.879
Serbien 195 2.709 4 217 210 8 30 293 10.248 13.914
Iran 1.255 344 22 1.927 6.988 55 226 323 1.630 12.770
Bosnien und
Herzegowina
48 9.099 8 32 22 2 10 28 3.126 12.375
Eritrea 500 156 1 439 7.370 17 308 213 869 9.873
Vietnam 159 3.143 2 192 263 10 16 5 3.287 7.077
Ungeklärt 77 404 2 475 1.897 13 54 286 1.664 4.872
Russische
Föderation
258 531 5 673 1.009 14 31 171 2.130 4.822
Sri Lanka 475 780 1 518 602 10 22 9 1.064 3.481
Somalia 206 155 284 1.169 4 62 196 1.339 3.415
Libanon 20 426 2 53 100 4 7 47 2.446 3.105
24. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen
bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren)
wurden im ersten Halbjahr 2025 durch das BAMF bzw. – soweit
vorliegend – durch Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch
nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15
wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden, wobei
sich die 15 wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl der Entscheidungen
beziehen.
BAMF 01.01.–
30.06.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gemäß § 4
Absatz 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
1.608 16.748 2.634 8.082
davon
männlich 486 8.183 1.571 6.852
weiblich 1.122 8.565 1.063 1.230
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre)
852 7.982 1.058 2.366
über 17 Jahre
(18+ Jahre)
756 8.766 1.576 5.716
BAMF 01.01.–
30.06.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gemäß § 4
Absatz 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
1.608 16.748 2.634 8.082
darunter
Türkei 132 2.473 125 29
Afghanistan 572 7.846 232 5.011
Syrien - 4 12 10
Iran 106 1.387 115 51
Irak 14 870 141 245
Russische Föd. 46 171 81 23
Somalia 207 1.249 266 1.418
Guinea 151 346 110 163
Kolumbien 5 5 - 4
Venezuela 35 38 25 204
Nigeria 13 76 13 150
Ungeklärt 2 42 83 22
Eritrea 36 1.142 323 64
Pakistan 18 124 3 33
Georgien 1 2 2 4
Gerichte 01.01.–
30.06.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gemäß § 4
Absatz 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
88 1.653 459 1.222
davon
männlich 50 1.039 308 677
weiblich 38 614 151 545
unter 18 Jahre
(< 18 Jahre)
16 221 97 392
über 17 Jahre
(18+ Jahre)
72 1.432 362 830
Gerichte 01.01.–
30.06.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Absatz 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Herkunftsländer
insgesamt
88 1.653 459 1.222
darunter:
Türkei 39 391 30 58
Syrien - 10 - 30
Irak 1 132 50 307
Afghanistan 3 95 11 142
Iran 14 430 9 22
Russische Föd. 4 24 64 20
Georgien 1 6 9 6
Kolumbien - 6 1 -
Nigeria 2 9 3 75
Somalia - 18 5 55
Pakistan - 104 - 22
Gerichte 01.01.–
30.06.2025
Anerkennungen
als Asylberechtigte
nach Artikel 16a
GG
Gewährungen von
Flüchtlingsschutz
nach § 3 Absatz 1
AsylG
subsidiärer
Schutz gem. § 4
Absatz 1 AsylG
Abschiebungsverbote nach § 60
Absatz 5 u. 7
AufenthG
Venezuela 1 10 8 140
Armenien - - - 26
Nordmazedonien - - - 12
Guinea - 14 2 9
25. Wie viele (rechts- oder bestandskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten
zum 30. Juni 2025 mit welchem Aufenthaltsstatus (bitte
Aufenthaltserlaubnisse nach § 25 Absatz 3 AufenthG gesondert auflisten und bei
befristeten Aufenthalten zudem differenzieren, nach welchen Abschnitten
des AufenthG die Aufenthaltstitel erteilt wurden) in der Bundesrepublik
Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status,
Bundesländern, Jahr der Asylentscheidung und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum 31. Juli 2025 waren im AZR 947 194 Personen mit einem abgelehnten
Asylantrag erfasst, darunter 607 971 männliche, 338 456 weibliche, 23 diverse
und 744 Personen unbekannten Geschlechts. 151 378 Personen waren unter
18 Jahre alt, 795 721 Personen waren über 18 Jahre oder älter und bei 95
Personen ist das Alter unbekannt. 164 317 Personen hatten eine Aufenthaltserlaubnis
nach § 25 Absatz 3 AufenthG.
Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht
gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u. U. viele Jahre
zurückliegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht
ggf. auf andere Weise erworben haben kann. Eine im AZR gespeicherte
Asylablehnung allein bedeutet also nicht, dass diese Person etwa ausreisepflichtig
wäre. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Personen mit abgelehntem Asylantrag
Aufenthaltsdauer
Gesamt
947.194
seit weniger als sechs Jahren 236.147
seit sechs Jahren oder länger 710.786
Aufenthaltsdauer unbekannt 261
Aufenthaltsstatus von Personen mit einem abgelehnten Asylantrag in Prozent
unbefristete Aufenthaltsrechte 28,7
befristete Aufenthaltsrechte 54,3
davon wegen
völkerrechtlicher, humanitärer oder politischer Gründe 31,2
Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt 12,5
familiärer Gründe 6,0
besonderer Aufenthaltsrechte 2,7
Erwerbstätigkeit 1,6
Bildung/Ausbildung 0,2
übriges 0,1
sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 17,0
Personen mit abgelehntem Asylantrag Gesamt
947.194
Personen mit abgelehntem Asylantrag Gesamt
Länder
Baden-Württemberg 113.458
Bayern 114.662
Berlin 69.923
Brandenburg 19.893
Bremen 15.345
Hamburg 34.537
Hessen 83.064
Mecklenburg-Vorpommern 10.428
Niedersachsen 88.946
Nordrhein-Westfalen 247.027
Rheinland-Pfalz 42.100
Saarland 8.439
Sachsen 33.295
Sachsen-Anhalt 16.131
Schleswig-Holstein 34.027
Thüringen 15.919
Personen mit abgelehntem Asylantrag
nach Staatsangehörigkeiten
Gesamt
947.194
darunter:
Afghanistan 170.922
Türkei 91.317
Kosovo 68.304
Irak 64.423
Serbien 47.531
Nigeria 33.512
Syrien 31.037
Russische Föderation 29.069
Vietnam 27.860
Nordmazedonien 20.004
Iran 19.078
Albanien 19.009
Libanon 18.964
Pakistan 17.711
Armenien 15.877
Jahr der Asylentscheidung (Antrag abgelehnt) 947.194
vor 1990 3.244
1990 4.743
1991 5.865
1992 7.476
1993 14.065
1994 15.483
1995 16.705
1996 17.353
1997 17.099
1998 17.451
1999 17.830
2000 25.699
2001 20.629
2002 23.184
2003 22.385
2004 18.624
2005 15.933
2006 13.083
2007 8.747
2008 5.089
2009 5.092
2010 7.484
2011 8.442
2012 11.451
2013 12.609
2014 11.778
2015 19.461
2016 40.094
2017 66.909
2018 54.131
2019 62.530
2020 67.120
2021 66.922
2022 78.755
2023 48.383
2024 48.299
2025 23.916
unbekannt 23.131
26. Wie viele der vor 2020 bzw. im Jahr 2020, 2021, 2022, 2023 bzw. 2024
(bitte differenzieren) rechts- oder bestandskräftig abgelehnten
Asylsuchenden, die zugleich ausreisepflichtig sind, hielten sich zum 30. Juni
2025 in Deutschland auf (bitte jeweils auch nach den zehn wichtigsten
Staatsangehörigkeiten differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 132 761 in Deutschland aufhältige
ausreisepflichtige Personen erfasst, bei denen ein Asylstatus rechtskräftig
abgelehnt wurde. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Anzahl der
abgelehnten Asylsuchenden
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Summe
Summe 35.281 11.893 14.551 20.337 18.668 21.756 10.275 132.761
Irak 2.933 1.936 2.612 4.296 2.263 1.756 629 16.425
Türkei 1.156 584 788 1.602 2.588 3.547 1.629 11.894
Russische Föd. 2.238 973 1.119 1.028 759 933 520 7.570
Nigeria 1.247 1.035 1.537 1.645 968 711 291 7.434
Afghanistan 1.553 559 374 666 663 1.595 1.322 6.732
Iran 1.168 770 919 985 616 481 237 5.176
Serbien 2.952 199 196 345 483 491 171 4.837
Georgien 419 207 326 891 1.404 1.126 176 4.549
Syrien 498 316 427 669 542 732 575 3.759
Guinea 683 405 593 511 365 397 255 3.209
a) Wie ist der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung
in ihren Antworten zu den Fragen 25 bzw. 26 auf
Bundestagsdrucksache 21/192 zu Frage 25 bzw. 26 zu erklären, wonach sich insgesamt
933 535 (Frage 25) bzw. 179 586 (Frage 26) rechts- bzw.
bestandskräftig abgelehnte Asylsuchende Ende 2024 in Deutschland
aufgehalten haben sollen?
Der Unterschied zwischen den Angaben der Bundesregierung zu Frage 25 bzw.
26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 ist dadurch zu erklären, dass in der
damaligen Frage 26 nur ausreisepflichtige Personen mit einem im AZR erfassten
abgelehnten Asylantrag ausgewertet wurden (179 586), während in der damaligen
Frage 25 alle Aufhältigen aufgeführt wurden, bei denen im AZR eine
Asylablehnung erfasst war (933 535). Die Angaben in der damaligen Frage 26
entsprachen also sinngemäß der Antwort zu der jetzigen Frage 26 (siehe oben).
b) Wie lauten die gegebenenfalls korrigierten Angaben der Antwort zu
Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192, vor dem Hintergrund,
dass sich die Summen zu den Jahren 2021, 2020 und „vor 2020“ in der
ersten bzw. zweiten Tabelle unterscheiden bzw. vertauscht zu sein
scheinen?
Die Angaben der zweiten Tabelle in der Antwort der Bundesregierung zu
Frage 26 auf Bundestagsdrucksache 21/192 waren vertauscht. Die korrigierten
Angaben können der folgenden Tabelle entnommen werden.
Anzahl der abgelehnten
Asylsuchenden
vor 2020 2020 2021 2022 2023 2024 Summe
Summe 13.255 6.652 8.774 31.106 53.532 66.267 179.586
Afghanistan 1.751 393 452 10.635 17.216 17.468 47.915
Irak 1.998 1.183 1.458 4.243 4.579 3.283 16.744
Türkei 660 610 781 2.017 4.025 6.946 15.039
Syrien 394 205 1.041 869 1.974 6.651 11.134
Russische Föderation 1.389 545 488 948 1.717 2.283 7.370
Nigeria 696 531 727 1.732 2.170 1.492 7.348
Georgien 157 64 193 928 2.288 2.021 5.651
Iran 1.092 620 556 898 1.257 1.140 5.563
Somalia 305 127 170 689 1.244 1.659 4.194
Pakistan 483 174 300 490 764 634 2.845
27. Wie viele Personen waren zum 30. Juni 2025 im
Ausländerzentralregister erfasst, die weder einen Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung besaßen (bitte jeweils nach Geschlecht, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele EU-Bürgerinnen und EU-bürger waren hierunter, wie
viele Ausreisepflichtige (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren), wie viele abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den
15 wichtigsten Herkunftsländern und Aufenthalt seit mehr oder weniger
als sechs Jahren differenzieren) und wie viele ausreisepflichtige
abgelehnte Asylsuchende (bitte nach den 15 wichtigsten Herkunftsländern
und Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 4 479 649 Personen erfasst, bei denen im
AZR weder ein Aufenthaltstitel noch eine Duldung oder eine
Aufenthaltsgestattung gespeichert war, darunter 3 977 603 EU- und EWR-Bürger. Neben EU-
und EWR-Bürgern sind Personen enthalten, deren Aufenthaltstitel erloschen
ist, widerrufen oder zurückgenommen wurde, bei denen die Prüfung der
Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels andauert oder zu denen keinerlei
aufenthaltsrechtlicher Status im AZR erfasst ist. Auch Personen, die in Haft
untergebracht sind, können enthalten sein. Die weiteren Angaben können den
nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung 4.479.649
Geschlecht
männlich 2.449.925
weiblich 2.018.554
divers 76
unbekannt 11.094
Personen ohne Aufenthaltstitel, Duldung oder Aufenthaltsgestattung 4.479.649
nach Alter
unter 18 Jahre 766.318
18 Jahre und älter 3.713.255
unbekannt 76
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Aufenthaltsdauer 4.479.649
unter sechs Jahren 1.924.765
sechs Jahre und länger 2.554.646
Aufenthaltsdauer unbekannt 238
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus nach Ländern 4.479.649
Baden-Württemberg 716.281
Bayern 920.603
Berlin 299.982
Brandenburg 64.073
Bremen 34.691
Hamburg 86.610
Hessen 430.909
Mecklenburg-Vorpommern 39.989
Niedersachsen 343.880
Nordrhein-Westfalen 952.562
Rheinland-Pfalz 225.824
Saarland 49.406
Sachsen 103.538
Sachsen-Anhalt 51.057
Schleswig-Holstein 102.732
Thüringen 57.512
Anzahl der aufhältigen Ausländer ohne Aufenthaltsstatus,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
4.479.649
Rumänien 885.804
Polen 777.160
Bulgarien 412.576
Italien 365.683
Kroatien 252.004
Griechenland 213.404
Ungarn 201.629
Spanien 152.827
Niederlande 100.056
Frankreich 95.846
Österreich 95.401
Portugal 87.219
Slowakische Republik 58.572
Ukraine 56.604
Tschechische Republik 55.482
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit Ausreisepflicht
darunter:
25.724
Rumänien 3.373
Bulgarien 1.765
Polen 1.709
Kroatien 1.375
Serbien 1.224
Albanien 1.107
Türkei 1.097
Moldau (Republik) 835
Ukraine 643
Italien 617
Irak 593
Kosovo 578
Bosnien und Herzegowina 578
Afghanistan 500
Georgien 499
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag nach
Aufenthaltsdauer
30.915
seit weniger als sechs Jahren 10.985
seit sechs Jahren oder länger 19.928
Aufenthaltsdauer unbekannt 2
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
30.915
Rumänien 4.289
Polen 3.693
Bulgarien 2.301
Afghanistan 1.730
Serbien 1.467
Albanien 1.279
Kosovo 1.198
Türkei 1.024
Kroatien 891
Nordmazedonien 833
Ungarn 717
Irak 695
Bosnien und Herzegowina 511
Moldau (Republik) 493
Italien 483
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und
Ausreisepflicht nach Aufenthaltsdauer
6.750
seit weniger als sechs Jahren 2.993
seit sechs Jahren oder länger 3.757
Ausländer ohne Aufenthaltsstatus mit abgelehntem Asylantrag und
Ausreisepflicht,
darunter folgende Hauptstaatsangehörigkeiten
6.750
Serbien 654
Türkei 434
Irak 373
Albanien 364
Kosovo 344
Rumänien 325
Moldau (Republik) 234
Russische Föderation 231
Afghanistan 229
Nordmazedonien 228
Bosnien und Herzegowina 219
Pakistan 184
Nigeria 176
Kroatien 133
Georgien 125
28. Wie viele in Deutschland lebende Personen waren zum Stand 30. Juni
2025 vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit (bitte nach
Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Geschlecht 58.241
männlich 31.207
weiblich 26.862
unbekannt 172
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Alter 58.241
unter 18 Jahre 2.204
18 Jahre oder älter 56.037
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Aufenthaltsdauer 58.241
weniger als sechs Jahre 5.008
seit sechs Jahren oder länger 53.232
unbekannt 1
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit nach Ländern 58.241
Baden-Württemberg 17.149
Bayern 10.127
Berlin 1.645
Brandenburg 129
Bremen 346
Hamburg 1.306
Hessen 5.117
Mecklenburg-Vorpommern 211
Niedersachsen 2.808
Nordrhein-Westfalen 14.368
Rheinland-Pfalz 2.511
Saarland 1.221
Sachsen 203
Sachsen-Anhalt 101
Schleswig-Holstein 920
Thüringen 79
Vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit 58.241
darunter:
Italien 17.740
Griechenland 9.694
Frankreich 3.756
Portugal 3.257
Rumänien 2.553
Österreich 2.548
Polen 2.248
Niederlande 2.242
Türkei 2.147
Spanien 2.119
Vereinigte Staaten von Amerika 1.506
Kroatien 1.047
Bulgarien 868
Großbritannien mit Nordirland 679
Ungarn 656
29. Wie viele Personen hatten zum Stand 30. Juni 2025 einen Antrag auf
Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt (bitte nach Geschlecht, Aufenthalt
seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, den Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
differenzieren)?
Die Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Geschlecht 886.377
männlich 473.033
weiblich 412.328
divers 43
unbekannt 973
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Alter 886.377
unter 18 Jahre 201.562
18 Jahre oder älter 684.771
unbekannt 44
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Aufenthaltsdauer 886.377
weniger als sechs Jahre 513.552
seit sechs Jahren oder länger 372.691
unbekannt 134
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt nach Ländern 886.377
Baden-Württemberg 127.704
Bayern 143.002
Berlin 30.542
Brandenburg 13.964
Bremen 3.565
Hamburg 88.039
Hessen 82.132
Mecklenburg-Vorpommern 10.597
Niedersachsen 45.927
Nordrhein-Westfalen 214.248
Rheinland-Pfalz 35.839
Saarland 5.997
Sachsen 29.829
Sachsen-Anhalt 17.408
Schleswig-Holstein 21.262
Thüringen 16.322
Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels gestellt
darunter:
886.377
Syrien 110.068
Ukraine 120.259
Türkei 62.230
Afghanistan 52.054
Kosovo 40.031
Indien 38.914
Serbien 29.889
Irak 30.649
Bosnien und Herzegowina 22.377
China 21.974
Iran 21.290
Russische Föderation 21.263
Nordmazedonien 19.885
Albanien 19.304
Marokko 13.615
30. Wie viele Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
lebten zum 30. Juni 2025 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach
Geschlecht, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter
über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern
und gesondert nach den ausstellenden Mitgliedstaaten differenzieren),
und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 30 041 Personen mit einer
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG, darunter 25 830 männliche und 4 169
weibliche sowie 42 Personen mit unbekanntem Geschlecht erfasst. 233
Personen waren unter 18 Jahre alt und 29 808 Personen 18 Jahre oder älter. 20 753
Personen lebten seit weniger als sechs Jahren in Deutschland, 9 288 Personen
sechs Jahre oder länger. 1 804 Personen erhielten diesen Status erstmals im Jahr
2025. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen entnommen
werden.
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG
darunter:
30.041
Albanien 3.722
Kosovo 3.470
Pakistan 3.188
Indien 2.423
Vietnam 2.276
Bosnien und Herzegowina 1.682
Bangladesch 1.443
Ghana 1.229
Nordmazedonien 1.203
Marokko 1.162
Italien 1.015
Nigeria 905
Türkei 861
China 669
Afghanistan 456
Aufenthaltserlaubnis nach § 38a AufenthG*
Ausstellender Mitgliedstaat
30.041
Italien 16.252
Griechenland 4.384
Slowenien 3.572
Spanien 2.041
Tschechische Republik 1.821
Slowakei 549
Polen 422
Österreich 393
Kroatien 89
Ungarn 60
Rumänien 60
Litauen 53
Portugal 52
Lettland 50
Deutschland 47
Estland 44
Frankreich 42
Bulgarien 38
Niederlande 33
Belgien 30
Schweden 15
Finnland 13
sowie weitere Staaten mit weniger als 10 Ausstellungen 17
* In Einzelfällen können mehrere Ausstellungen zu einer Person gespeichert sein.
31. Wie viele ausländische Personen waren zum 30. Juni 2025 zur
Festnahme (mit dem Ziel der Abschiebung) bzw. zur Aufenthaltsermittlung
(bitte differenzieren) ausgeschrieben (bitte jeweils nach Geschlecht,
Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Alter über 17 oder unter
18 Jahren und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), wie
viele dieser Personen lebten zum 30. Juni 2025 noch in Deutschland, und
bei wie vielen erfolgte die jeweilige Ausschreibung im Jahr 2025?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 75 795 ausländische Personen zur Festnahme
ausgeschrieben, darunter 64 516 männliche und 11 173 weibliche, 12 diverse
sowie 94 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 2 594 Personen waren unter
18 Jahre alt und 73 195 Personen waren 18 Jahre und älter. Bei sechs Personen
war das Alter unbekannt. 47 169 Personen lebten seit weniger als sechs Jahren
in Deutschland, 13 277 Person sechs Jahre oder länger. Bei 15 349 Personen ist
eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 39 743 Personen wurde im Jahr 2025
eine Ausschreibung zur Festnahme erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 2 085
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme als aufhältig erfasst. Die
Verteilung nach Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle
entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Festnahme, darunter aus 75.795
Georgien 5.905
Türkei 5.805
Albanien 4.889
Algerien 3.960
Syrien 3.648
Serbien 3.327
Marokko 3.094
Afghanistan 2.935
Nordmazedonien 2.804
Moldau (Republik) 2.649
Irak 2.547
Pakistan 2.320
Kosovo 2.022
Tunesien 1.858
Nigeria 1.742
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 339 945 ausländische Personen zur
Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben, darunter 285 262 männliche und 52 825
weibliche, 70 diverse sowie 1 788 Personen mit unbekanntem Geschlecht. 5 712
Personen waren unter 18 Jahre alt und 334 148 Personen waren 18 Jahre und
älter. Bei 85 Personen war das Alter unbekannt. 149 205 Personen lebten seit
weniger als sechs Jahren in Deutschland, 37 400 Person sechs Jahre oder
länger. Bei 153 340 Personen ist eine Aufenthaltsdauer unbekannt. Bei 162 620
Personen wurde im Jahr 2025 eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung
erfasst. Am 31. Juli 2025 waren 22 532 Personen mit einer Ausschreibung zur
Aufenthaltsermittlung als aufhältig erfasst. Die Verteilung nach
Hauptstaatsangehörigkeiten kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Personen mit einer Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung, darunter aus 339.945
Rumänien 37.000
Polen 22.622
Georgien 15.075
Türkei 13.514
Bulgarien 12.684
Ukraine 12.184
Algerien 11.324
Ungeklärt 11.264
Ohne Angabe 10.384
Irak 9.150
Marokko 8.955
Albanien 8.172
Syrien 7.921
Afghanistan 7.875
Moldau (Republik) 6.655
32. Wie viele Personen, die wegen einer Straftat nach § 95 Absatz 1
Nummer 3 oder Absatz 2 Nummer 1 AufenthG (vgl. § 2 Absatz 2 Nummer 11
des Ausländerzentralregistergesetzes [AZRG]: illegale Einreise/
Aufenthalt) verurteilt wurden, waren zum 30. Juni 2025 im AZR erfasst, und
wie viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt noch in der
Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18
Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren,
Aufenthaltsstatus und den zehn wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren im AZR 6 208 Personen gemäß § 2 Absatz 2
Nummer 11 des Ausländerzentralregistergesetzes (AZRG) erfasst. 3 649
Personen mit der genannten Speicherung hielten sich zum genannten Stichtag in
Deutschland auf. Die weiteren Angaben können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649
Geschlecht und Alter
männlich 2.883
weiblich 764
unbekannt 2
18 Jahre oder älter 3.587
unter 18 Jahre 62
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649
Aufenthaltsdauer
unter sechs Jahre 1.043
sechs Jahre oder länger 2.606
unbekannt 0
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig 3.649
Aufenthaltsstatus in %
befristet 54,1
unbefristet 26,7
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 19,2
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 11 AZRG, aufhältig, darunter aus 3.649
Syrien 458
Türkei 437
Afghanistan 378
Irak 195
Kosovo 147
Russische Föderation 137
Nigeria 118
Vietnam 108
Somalia 106
Serbien 101
33. Wie viele Personen sind nach Angaben des AZR insgesamt bzw. im
ersten Halbjahr 2025 nach § 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG
sicherheitsrechtlich befragt worden, und wie viele von ihnen lebten zu diesem
Datum noch in der Bundesrepublik Deutschland (vgl. § 2 Absatz 2
Nummer 12 AZRG; bitte nach Aufenthaltsstatus, Aufenthalt seit mehr oder
weniger als sechs Jahren, Geschlecht und den zehn wichtigsten
Herkunftsländern differenzieren)?
Zum Stichtag 31. Juli 2025 waren 224 200 Personen im AZR erfasst, die nach
§ 54 Absatz 2 Nummer 7 AufenthG sicherheitsrechtlich befragt wurden, davon
15 803 Personen im Jahr 2025. Darunter waren 15 613 Personen, die sich laut
AZR zum Stichtag noch in Deutschland aufhielten. Die weiteren Angaben
können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613
Aufenthaltsstatus in %
befristet 78,0
unbefristet 11,4
Sonstiges (z. B. Duldung, kein Status gespeichert) 10,6
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613
Aufenthaltsdauer
unter sechs Jahre 11.115
sechs Jahre oder länger 4.498
unbekannt 0
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig 15.613
männlich 9.421
weiblich 6.173
divers 4
unbekannt 15
Speicherung gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 12 AZRG, aufhältig
Staatsangehörigkeiten insgesamt 15.613
darunter:
Syrien 3.324
Afghanistan 2.319
Iran 1.187
Irak 1.101
Pakistan 863
Tunesien 772
Russische Föderation 771
Marokko 655
Ägypten 525
Philippinen 505
34. Wie viele Ausreisepflichtige lebten nach Angaben des AZR zum 30.
Juni 2025 in Deutschland, wie viele von ihnen hatten eine Duldung, wie
viele von ihnen waren abgelehnte Asylsuchende, wie viele von ihnen
waren abgelehnte Asylsuchende ohne Duldung, bei wie vielen von ihnen
wurde die asylrechtliche Zuständigkeit eines anderen Mitgliedstaats
festgestellt, und inwiefern kann festgestellt werden, dass sie deshalb als
ausreisepflichtig gelten bzw. dass eine Überstellung geplant ist (bitte zu
allen Unterfragen jeweils nach Bundesländern und den 15 wichtigsten
Herkunftsstaaten auflisten), wie viele von ihnen befanden sich nach
Angaben des AZR noch in einem Asylverfahren, hatten einen Schutzstatus
erhalten oder waren Unionsangehörige ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts (bitte differenzieren)?
Die Angaben zum Stichtag 31. Juli 2025 können den nachfolgenden Tabellen
entnommen werden.
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 226.600
Länder
Baden-Württemberg 27.247
Bayern 24.529
Berlin 17.582
Brandenburg 8.168
Bremen 3.980
Hamburg 9.949
Hessen 13.099
Mecklenburg-Vorpommern 4.008
Niedersachsen 22.512
Nordrhein-Westfalen 53.405
Rheinland-Pfalz 8.293
Saarland 1.959
Sachsen 12.375
Sachsen-Anhalt 4.701
Schleswig-Holstein 10.412
Thüringen 4.381
Ausreisepflichtige Personen zum Stichtag 31. Juli 2025 226.600
darunter:
Türkei 20.945
Irak 20.878
Russische Föderation 11.470
Afghanistan 11.196
Syrien 10.842
Nigeria 10.057
Serbien 8.146
Iran 7.402
Georgien 6.294
Ungeklärt 5.338
Guinea 5.012
Nordmazedonien 4.868
Albanien 4.488
Ukraine 4.277
Libanon 4.243
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 185.868
Länder
Baden-Württemberg 23.528
Bayern 19.213
Berlin 13.817
Brandenburg 7.292
Bremen 3.600
Hamburg 5.815
Hessen 9.317
Mecklenburg-Vorpommern 3.634
Niedersachsen 19.000
Nordrhein-Westfalen 44.635
Rheinland-Pfalz 6.741
Saarland 1.781
Sachsen 10.402
Sachsen-Anhalt 3.982
Schleswig-Holstein 9.178
Thüringen 3.933
Ausreisepflichtige Personen mit Duldung zum Stichtag 31. Juli 2025 185.868
darunter:
Irak 18.923
Türkei 17.631
Russische Föderation 10.503
Syrien 9.912
Afghanistan 9.453
Nigeria 9.322
Iran 6.595
Serbien 6.477
Georgien 5.173
Ungeklärt 4.909
Guinea 4.711
Nordmazedonien 4.089
Libanon 3.984
Ukraine 3.440
Somalia 3.413
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 132.761
Länder
Baden-Württemberg 16.781
Bayern 14.247
Berlin 10.302
Brandenburg 4.984
Bremen 1.968
Hamburg 4.575
Hessen 6.968
Mecklenburg-Vorpommern 2.488
Niedersachsen 13.912
Nordrhein-Westfalen 29.630
Rheinland-Pfalz 5.473
Saarland 802
Sachsen 8.482
Sachsen-Anhalt 2.877
Schleswig-Holstein 6.440
Thüringen 2.832
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag* zum Stichtag 31. Juli 2025 132.761
darunter:
Irak 16.425
Türkei 11.894
Russische Föderation 7.570
Nigeria 7.434
Afghanistan 6.732
Iran 5.176
Serbien 4.837
Georgien 4.549
Syrien 3.759
Guinea 3.209
Nordmazedonien 3.045
Ungeklärt 3.044
Libanon 2.851
Pakistan 2.742
Indien 2.702
* Hinweis zu den Tabellen „mit abgelehntem Asylantrag“: Für die vorliegende Ausreisepflicht
muss die im AZR gespeicherte Asylablehnung nicht zwingend ursächlich sein, da diese
Entscheidung grundsätzlich gespeichert wird, bis die Voraussetzungen für ihre Löschung gegeben
sind (vgl. § 36 AZRG). Insofern kann die Asylablehnung ggf. eine längere Zeit zurückliegen.
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag
31. Juli 2025
16.196
Länder
Baden-Württemberg 1.289
Bayern 1.756
Berlin 1.979
Brandenburg 463
Bremen 132
Hamburg 1.752
Hessen 1.134
Mecklenburg-Vorpommern 207
Niedersachsen 1.624
Nordrhein-Westfalen 3.030
Rheinland-Pfalz 689
Saarland 59
Sachsen 961
Sachsen-Anhalt 288
Schleswig-Holstein 592
Thüringen 241
Ausreisepflichtige Personen mit abgelehntem Asylantrag ohne Duldung zum Stichtag
31. Juli 2025
16.196
darunter:
Türkei 1.982
Irak 1.438
Afghanistan 967
Serbien 944
Albanien 602
Georgien 582
Russische Föderation 566
Moldau (Republik) 542
Iran 524
Kosovo 502
Nigeria 478
Nordmazedonien 411
Syrien 340
Pakistan 338
Rumänien 326
Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum
Stichtag 31. Juli 2025
3.410
Länder
Baden-Württemberg 684
Bayern 471
Berlin 134
Brandenburg 170
Bremen 23
Hamburg 66
Hessen 96
Mecklenburg-Vorpommern 42
Niedersachsen 250
Nordrhein-Westfalen 917
Rheinland-Pfalz 73
Saarland 54
Sachsen 76
Sachsen-Anhalt 93
Schleswig-Holstein 187
Thüringen 74
Ausreisepflichtige mit dem AZR-Sachverhalt „über Überstellung entschieden“ zum
Stichtag 31. Juli 2025
3.410
darunter:
Syrien 760
Afghanistan 383
Russische Föderation 301
Nigeria 274
Irak 227
Türkei 146
Guinea 128
Iran 85
Algerien 84
Somalia 69
Gambia 53
China 53
Libanon 48
Marokko 48
Aserbaidschan 47
13 597 ausreisepflichtige Personen befanden sich nach Angaben des AZR zum
Stichtag 31. Juli 2025 noch in einem Asylverfahren, bei 1 498
ausreisepflichtigen Personen war ein Schutzstatus erfasst.
2 273 Unionsangehörige waren ausreisepflichtig (ohne Entzug des
Freizügigkeitsrechts). Erläuterung: Die Erlangung des EU-Freizügigkeitsrechts durch
einen Ausländer bedeutet nicht automatisch, dass die vorher als
Drittstaatsangehöriger erhaltene Ausreisepflicht erlischt. Vielmehr gilt die bisherige
Ausreisepflicht rechtlich fort, solange eine Einzelfallprüfung der jeweils zuständigen
Ausländerbehörde keinen anderen Sachverhalt ergibt und eine Löschung der
Ausreisepflicht durch die Ausländerbehörde nicht erfolgt.
35. Was sind die genauen Gründe dafür, dass zum Zeitpunkt der Entstehung
einer vollziehbaren Ausreisepflicht bei Duldungen keine belastbaren
Angaben gemacht werden können (nachdem die Bundesregierung hierzu
mehrfach nicht korrekt geantwortet hatte, vgl. Antwort zu Frage 35 auf
Bundestagsdrucksache 21/192), wie bewertet die Bundesregierung dieses
Informationsdefizit vor dem Hintergrund, dass es nach Auffassung der
Fragesteller empirische Daten dazu geben sollte, wie viele Menschen in
einem gewissen Zeitraum rechtskräftig ausreisepflichtig werden, um
Zahlen zu Abschiebungen und Ausreisen hierzu ins Verhältnis setzen und
damit beurteilen zu können, ob bzw. inwiefern es Defizite bei der
Durchsetzung der Ausreisepflicht gibt (bitte begründen), und welche
Maßnahmen sind seitens der Bundesregierung gegebenenfalls geplant, um in
diesem Bereich zu verlässlicheren Aussagen kommen zu können (bitte
darlegen)?
Zu Personen, deren Ausreisepflicht nur aufgrund der Erteilung einer Duldung
im AZR erfasst ist, kann aus technischen Gründen aus den Daten des AZR der
Beginn sowie mögliche Unterbrechungen von Duldungszeiten (die u. U.
mehrfach verlängert sein können oder aber auch zwischenzeitlich beendet wurden,
bevor später eine neue Duldung erteilt wurde) nicht ermittelt und damit auch
keine belastbare Statistik zur Dauer der aktuell vollziehbaren Ausreisepflicht
im Sinne der Fragestellung erstellt werden.
Der Zweck des AZR besteht darin, die mit der Durchführung ausländer- oder
asylrechtlicher Vorschriften betrauten Behörden und andere öffentliche Stellen
durch die Speicherung und die Übermittlung der im Register gespeicherten
Daten von Ausländern zu unterstützen (vgl. § 1 Absatz 2 AZRG). Zweck des AZR
ist jedoch nicht die Ermittlung von Daten für vorrangig oder ausschließlich
statistische Zwecke, wie beispielsweise für den in der Fragestellung
angesprochene Sachverhalt.
36. Gibt es wesentliche Neuerungen bei der Bereinigung der Daten im AZR
seit der Antwort zu Frage 36 auf Bundestagsdrucksache 21/192 (bitte
gegebenenfalls im Einzelnen auflisten und etwaige Korrekturen, wenn
möglich, quantifizieren), und welche Tätigkeiten und Projekte hat der
Beauftragte für Datenqualität zuletzt mit welchen Erfolgen unternommen
bzw. sind für die Zukunft geplant (bitte im Einzelnen auflisten)?
Nein, es gibt keine wesentlichen Neuerungen. Die in der Bundestagsdrucksache
21/192 genannten Maßnahmen werden weiterhin zielgerichtet fortgeführt und
ggf. punktuell mit weiteren Bereinigungen ergänzt.
Im Bereich des bzw. mit dem Beauftragten für Datenqualität im BAMF wurden
und werden auch weiterhin im Interesse der Datenqualität eine Reihe von
Maßnahmen umgesetzt. Bezugnehmend auf die letzten Ausführungen wurde(n)
u. a.:
• die Arbeiten an der 7. Fassung des DSAusländer abgeschlossen und diese
am 1. Mai 2025 veröffentlicht (an einer 8. Fassung wird bereits gearbeitet),
• an Sitzungen zur Wartung und Pflege bzw. Weiterentwicklung des
Standards XAusländer sowie an Datenqualitätsworkshops im Bereich des AZR
mitgewirkt,
• der CIC-Thementag (CIC: Creative Information Technology Center) zu
„Datenqualität und Datensemantik“ am 26. Juni 2025 mitgestaltet,
• Schulungsteilnehmende entsprechend sensibilisiert. Die Mitwirkung bei
weiteren Schulungsmaßnahmen ist in Vorbereitung.
37. In wie vielen Fällen wurden Dokumente nach § 6 Absatz 5 Nummer 1
bzw. 3 (bitte differenzieren) des Ausländerzentralregistergesetzes an das
AZR übermittelt bzw. dort gespeichert (bitte differenzieren: bis zum
1. November 2024 bzw. ab dem 6. März 2025, vgl. Antwort zu Frage 37
auf Bundestagsdrucksache 21/192)?
Zunächst wird darauf hingewiesen, dass auf Grund der durch das Gesetz zur
Anpassung von Datenübermittlungsvorschriften im Ausländer- und Sozialrecht
am 1. November 2024 in Kraft getretenen Änderung von § 6 Absatz 5 des
AZRG eine Vergleichbarkeit der ausgewerteten Daten nicht mehr gegeben ist.
Bis zur Neuregelung wurde bei der Speicherung nach der Stelle, die die
Entscheidung im Sinne des § 6 Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 oder 3 AZRG erlassen
hat (BAMF oder Verwaltungsgericht) differenziert. Mit der erfolgten
Änderung, die aus technischen Gründen erst ab 6. März 2025 umgesetzt werden
konnte, ist hingegen eine inhaltliche Differenzierung durch ein anderes
Kriterium (Erlass oder kein Erlass einer Rückkehrentscheidung) vorgesehen. Eine
Auswertung (im Sinne der Anfrage) nach der Stelle, die die zu speichernde
Entscheidung erlassen hat, ist auf Grund der erfolgten technischen Anpassung
seit dem 6. März 2025 nicht mehr möglich, da eine Speicherung der
Entscheidungen im AZR anhand des inhaltlichen Kriteriums vorgenommen wird; eine
zusätzliche Differenzierung nach der die Entscheidung erlassenden Stelle
erfolgt nicht mehr. Für den Zeitraum zwischen dem 1. November 2024 bis zum
6. März 2025 wurde die Speicherung von Dokumenten nach der die
Entscheidung erlassenden Stelle übergangsweise fortgesetzt; dies wurde bei der
nachfolgenden Auswertung berücksichtigt.
Im AZR gespeicherte Dokumente bis 06.03.2025
Entscheidungen des BAMF 32.757
Entscheidungen der Verwaltungsgerichte 2.558
Gesamt 35.315
Im AZR gespeicherte Dokumente ab 06.03.2025
Entscheidungen mit Rückkehrentscheidung 8.203
Entscheidungen ohne Rückkehrentscheidung 48.988
Gesamt 57.191
a) Welche Erfahrungen gibt es bislang zu notwendigen
Personalressourcen im BAMF für die dabei notwendigen Schwärzungen von
Ausführungen, die den Kernbereich privater Lebensgestaltung tangieren (bitte
ausführen)?
Dem BAMF liegen keine statistischen Daten vor, ob und ggf. in welchem
Umfang rechtlich erforderliche Schwärzungen der Dokumente vor deren
Speicherung im AZR vorgenommen wurden und welche Personalressourcen dafür
erforderlich waren.
b) Wie wird die selektive Anwendung von § 6 Absatz 5 Nummer 1 bzw.
3 AZRG nur auf bestimmte Herkunftsländer (vgl. ebd.) begründet, vor
dem Hintergrund, dass die gesetzliche Regelung diesbezüglich nach
Lesart der Fragesteller gar kein Ermessen vorsieht („sind … zu
übermitteln“, „sind unkenntlich zu machen“ usw.)?
Das BAMF hat vor dem Hintergrund der nicht absehbaren Anzahl entsprechend
zu schwärzender Dokumente (und den dafür aufzuwendenden Ressourcen) eine
sukzessive Umsetzung der gesetzlichen Regelung gewählt. Ziel dieser
Vorgehensweise ist es, zu gewährleisten, dass bei den im AZR gespeicherten
Dokumenten die gesetzlich vorgegebene Unkenntlichmachung von Erkenntnissen
aus dem Kernbereich privater Lebensgestaltung vollumfänglich vorgenommen
werden konnte. Eine Speicherung der Dokumente erfolgt gemäß § 10 Absatz 5
Satz 2 AZRG erst nach der entsprechenden Überprüfung.
c) Wie ist es zu verstehen, dass der Auswahl der von der
Bundesregierung genannten Herkunftsländer für die Speicherung von Bescheiden
zugrunde liegt, dass bei diesen Ländern das BAMF eine besonders
schnelle Durchführung des Asylverfahrens anstrebt (vgl. ebd.), führt
doch nach Auffassung der Fragesteller die Speicherung
entsprechender Bescheide im AZR und ihre für etwaige Schwärzungen
notwendige Analyse nicht zu einer Beschleunigung der Asylverfahren bzw. ist
für die Fragesteller auch sonst kein inhaltlicher Zusammenhang
zwischen dem Umstand der (Nicht-)Speicherung und der Auswahl der
benannten Länder ersichtlich (bitte begründet ausführen)?
Das BAMF hat die in der Bundestagsdrucksache 21/192 (Antwort zu Frage 37)
genannten Herkunftsländer für eine Speicherung der Dokumente ausgewählt,
da hier nach interner Weisungslage eine schnelle Entscheidung über den
Asylantrag erfolgen soll. Hintergrund der Auswahl war es, dass in diesen Fällen
entsprechend der Entscheidungspraxis regelmäßig Rückkehrentscheidungen
erlassen werden und dies insofern zu Erfahrungen mit dem Schwärzen von Inhalten
der Dokumente beitragen kann.
38. Welche Angaben können dazu gemacht werden, wie viele der in
Deutschland zum 30. Juni 2025 lebenden Geduldeten bzw.
Asylsuchenden berechtigt bzw. nicht berechtigt waren, eine Erwerbstätigkeit
auszuüben, und wie vielen von ihnen wurde dies im Jahr 2025 erlaubt bzw.
versagt (bitte jeweils nach den 15 wichtigsten Staatsangehörigkeiten
differenzieren und zudem getrennt nach den Bundesländern auflisten)?
Das AZR erfasst lediglich, in welchen Fällen Geduldeten bzw. Gestatteten eine
Erwerbstätigkeit erlaubt bzw. versagt worden ist. Allerdings lassen diese Daten
keine Aussage darüber zu, ob die Erwerbstätigkeit, zu der die Erlaubnis erteilt
wurde, auch tatsächlich aufgenommen wurde bzw. zum Stichtag noch bestand.
Zum Stichtag 31. Juli 2025 lag bei 22 149 geduldeten Personen eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die
Bundesagentur für Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 3 775 aus dem Jahr 2025).
3 601 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht
erforderlich ist (davon 559 im Jahr 2025). In 2 315 Fällen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 398 im Jahr 2025).
Bei 37 099 Personen mit einer Aufenthaltsgestattung lag eine von der
Ausländerbehörde erteilte Beschäftigungserlaubnis vor, zu der die Bundesagentur für
Arbeit ihre Zustimmung gegeben hat (davon 17 375 aus dem Jahr 2025).
917 Personen haben die Erlaubnis zu einer zustimmungsfreien Beschäftigung
erhalten, bei der die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit nicht
erforderlich ist (davon 375 im Jahr 2025). Bei 2 563 Personen wurde eine
Beschäftigungserlaubnis abgelehnt (davon 1 396 im Jahr 2025).
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 3.775
Länder
Baden-Württemberg 554
Bayern 220
Berlin 512
Brandenburg 135
Bremen 70
Hamburg 246
Hessen 66
Mecklenburg-Vorpommern 139
Niedersachsen 566
Nordrhein-Westfalen 550
Rheinland-Pfalz 228
Saarland 1
Sachsen 242
Sachsen-Anhalt 47
Schleswig-Holstein 148
Thüringen 51
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem Jahr 2025 3.775
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 671
Irak 438
Afghanistan 340
Syrien 194
Kolumbien 193
Vietnam 174
Nigeria 118
Iran 118
Guinea 107
Venezuela 100
Libanon 89
Ukraine 84
Georgien 79
Somalia 78
Russische Föderation 77
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus
dem Jahr 2025
559
Länder
Baden-Württemberg 64
Bayern 94
Berlin 22
Brandenburg 14
Bremen 1
Hamburg 0
Hessen 12
Mecklenburg-Vorpommern 2
Niedersachsen 34
Nordrhein-Westfalen 186
Rheinland-Pfalz 34
Saarland 0
Sachsen 81
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 10
Thüringen 4
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Erlaubnis zu zustimmungsfreier Beschäftigung aus
dem Jahr 2025
559
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Irak 91
Nigeria 57
Türkei 43
Afghanistan 36
Iran 35
Guinea 28
Russische Föderation 23
Libanon 21
Pakistan 19
Somalia 15
Gambia 13
Syrien 12
Georgien 11
Ungeklärt 11
Venezuela 10
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem
Jahr 2025
398
Länder
Baden-Württemberg 39
Bayern 14
Berlin 101
Brandenburg 24
Bremen 11
Hamburg 34
Hessen 7
Mecklenburg-Vorpommern 13
Niedersachsen 54
Nordrhein-Westfalen 39
Rheinland-Pfalz 26
Saarland 2
Sachsen 12
Sachsen-Anhalt 3
Schleswig-Holstein 10
Thüringen 9
Aufhältige Personen mit Duldung mit einer Ablehnung der Beschäftigungserlaubnis aus dem
Jahr 2025
398
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 82
Irak 47
Syrien 29
Afghanistan 17
Libanon 16
Ungeklärt 16
Iran 15
Vietnam 14
Russische Föderation 13
Ägypten 13
Pakistan 12
Ukraine 10
Kolumbien 9
Indien 9
Nigeria 7
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem
Jahr 2025
17.375
Länder:
Baden-Württemberg 3.904
Bayern 2.161
Berlin 1.010
Brandenburg 360
Bremen 135
Hamburg 711
Hessen 472
Mecklenburg-Vorpommern 746
Niedersachsen 2.837
Nordrhein-Westfalen 2.385
Rheinland-Pfalz 1.034
Saarland 3
Sachsen 635
Sachsen-Anhalt 411
Schleswig-Holstein 289
Thüringen 282
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur Beschäftigung aus dem
Jahr 2025
17.375
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 4.331
Syrien 3.043
Afghanistan 3.013
Irak 884
Iran 727
Kolumbien 657
Guinea 291
Somalia 278
Ungeklärt 278
Nigeria 265
Pakistan 249
Ruanda 237
Burundi 226
Venezuela 224
Ägypten 181
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur
zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025
375
Länder:
Baden-Württemberg 83
Bayern 53
Berlin 21
Brandenburg 2
Bremen 1
Hamburg 3
Hessen 9
Mecklenburg-Vorpommern 0
Niedersachsen 31
Nordrhein-Westfalen 111
Rheinland-Pfalz 20
Saarland 0
Sachsen 24
Sachsen-Anhalt 1
Schleswig-Holstein 15
Thüringen 1
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Erlaubnis zur
zustimmungsfreien Beschäftigung aus dem Jahr 2025
375
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 91
Irak 50
Afghanistan 30
Iran 25
Guinea 24
Syrien 15
Kamerun 14
Nigeria 14
Somalia 9
Venezuela 8
Kolumbien 7
Russische Föderation 6
Ungeklärt 5
Pakistan 5
Eritrea 5
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
1.396
Länder:
Baden-Württemberg 261
Bayern 147
Berlin 212
Brandenburg 43
Bremen 17
Hamburg 33
Hessen 51
Mecklenburg-Vorpommern 41
Niedersachsen 167
Nordrhein-Westfalen 174
Rheinland-Pfalz 102
Saarland 3
Sachsen 37
Sachsen-Anhalt 37
Schleswig-Holstein 28
Thüringen 43
Aufhältige Personen mit Aufenthaltsgestattung mit einer Ablehnung der
Beschäftigungserlaubnis aus dem Jahr 2025
1.396
darunter Hauptstaatsangehörigkeiten:
Türkei 462
Syrien 315
Afghanistan 192
Irak 79
Iran 72
Russische Föderation 33
Kolumbien 29
Ungeklärt 28
Pakistan 21
Guinea 11
Ägypten 11
Venezuela 10
Somalia 9
Libanon 9
Burundi 7
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ISSN 0722-8333