[Deutscher Bundestag Drucksache 17/9472
17. Wahlperiode 27. 04. 2012 Antwort
der Bundesregierung
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Barbara Höll, Harald Koch,
Richard Pitterle, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.
– Drucksache 17/9273 –
Reaktionen der Bundesregierung auf die finanzgerichtlichen Urteile zum
Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften
Vo r b e m e r k u n g d e r F r a g e s t e l l e r
Das Gesellschaftsbild über Lesben und Schwule und deren Lebensweisen hat
sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Hierzu beigetragen hat auch
das Rechtsinstitut der eingetragenen Lebenspartnerschaft. Mittlerweile
werden durch dieses Institut Lesben und Schwulen Rechte gewährt, die sonst nur
Ehepartnern offenstehen. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem
Beschluss vom 7. Juli 2009 die Ungleichbehandlung von Ehe und eingetragener
Lebenspartnerschaft in der Hinterbliebenenversorgung mit Artikel 3 Absatz 1
des Grundgesetzes (GG) für unvereinbar erklärt. Ebenfalls hat das
Bundesverfassungsgericht am 21. Juli 2010 entschieden, dass eine Ungleichbehandlung
auch im Erbschaftsteuergesetz verfassungswidrig ist. Mit diesen
Entscheidungen hat das oberste Bundesgericht klargestellt, dass mit dem Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland eine Diskriminierung gegenüber Lesben und
Schwulen nicht zu vereinbaren ist. Bereits in den Kleinen Anfragen vom
2. September 2010 und vom 6. Februar 2012 (Bundestagsdrucksachen 17/
2856 und 17/8556) hat die Fraktion DIE LINKE. dieses Thema aufgegriffen.
Hierbei stand insbesondere die Gewährung des Splittingtarifs im Vordergrund.
Die Bundesregierung hat in den Antworten (Bundestagsdrucksachen 17/3009
und 17/9006) ihre Haltung bekräftigt, dass sie eine Änderung bei der
Gewährung des Splittingtarifs für eingetragene Lebenspartnerschaften erst
überdenken will, wenn das Bundesverfassungsgericht zu diesem Thema
entschieden hat. Innerhalb des Zeitraums der Übersendung der Kleinen Anfrage am
6. Februar 2012 und der vier Wochen später eingegangenen Antwort am
9. März 2012 sind allein sechs neue Beschlüsse und Urteile der Finanzgerichte
(FG) veröffentlicht worden, die eine Gewährung des Splittingtarifs im
Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes vorsehen. Angesichts dieser nunmehr
wöchentlichen Neuentscheidungen zugunsten der eingetragenen
Lebenspartnerschaft im Hinblick auf den Splittingtarif gilt es zu hinterfragen, ob und wie
die Bundesregierung reagieren wird. Die nunmehr fast wöchentlich
erscheinenden neuen Urteile weisen darauf hin, dass es offenbar noch viele
anhängige Verfahren gibt und weitere neue Klagen von Betroffenen eingehen
werden. Für Steuerpflichtige, Finanzgerichte und Verwaltung ist dies mit
zusätzlichen Kosten verbunden. Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 24. April 2012
übermittelt.
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 17/9472 – 2 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeÜberdies gilt es zu klären, inwieweit die Bundesregierung die aktuellen
Urteile zur Kenntnis genommen hat und welche Schlussfolgerungen hieraus
gezogen werden, um zukünftige, ähnlich gelagerte Fälle im Massengeschäft der
Steuerverwaltung für die Finanzämter handhabbar zu machen.
1. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 9. November 2010 (10 V 309/10, FG Niedersachsen), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
2. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 1. Dezember 2010 (13 V 239/10, FG Niedersachsen), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
3. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 16. Mai 2011 (9 V 1339/11, FG Baden-Württemberg), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
4. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 14. Juni 2011 (10 V 157/11, FG Niedersachsen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
5. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 15. Juni 2011 (3 V 125/11, FG Niedersachsen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
6. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 22. Juni 2011 (7 V 604/11, FG Hessen), und welche Schlüsse
zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
7. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 27. Juli 2011 (3 V 1199/11 E, FG Münster), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
8. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 16. August 2011 (3 V 868/11, FG Nürnberg), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
9. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 23. Juni 2009 (12 K 3439/01, FG Hessen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
10. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 12. September 2011 (3 V 2820/11, FG Baden-Württemberg),
und welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
11. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 13. Oktober 2011 (10 V 277/11, FG Niedersachsen), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
12. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 28. November 2011 (7 V 3951/11 A(E), FG Düsseldorf), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
13. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 2. Dezember 2011 (3 V 3699/11, FG Baden-Württemberg),
und welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 3 – Drucksache 17/947214. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 7. Dezember 2011 (4 V 1910/11, FG Baden-Württemberg),
und welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
15. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 7. Dezember 2011 (4 V 2831/11, FG Köln), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
16. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 9. Dezember 2011 (5 V 213/11, FG Schleswig-Holstein), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
17. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 20. Dezember 2011 (5 V 223/11, FG Schleswig-Holstein), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
18. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 21. Dezember 2011 (13 V 268/11, FG Niedersachsen), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
19. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 21. Dezember 2011 (5 V 213/11, FG Niedersachsen), und
welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
20. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 22. Dezember 2011 (4 V 1245/11, FG Köln), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
21. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 3. Januar 2012 (2 V 3356/11 E, FG Münster), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
22. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 16. Januar 2012 (6 V 4218/11 E, FG Münster), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
23. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 24. Januar 2012 (14 V 14328/11, FG Berlin-Brandenburg),
und welche Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit
Begründung)?
24. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 31. Januar 2012 (10 V 424/11, FG Niedersachsen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
25. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 1. Februar 2012 (3 V 3667/11, FG Köln), und welche Schlüsse
zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
26. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 13. Februar 2012 (1 V 113/11 (5), FG Bremen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
27. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 13. Februar 2012 (10 V 28/12, FG Niedersachsen), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
Drucksache 17/9472 – 4 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode28. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 29. Februar 2012 (12 V 3618/11, FG Köln), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
29. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 29. Februar 2012 (5 V 5/12, FG Hamburg), und welche
Schlüsse zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
30. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 1. März 2012 (12 V 3141/11, FG Köln), und welche Schlüsse
zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
31. Hat die Bundesregierung Kenntnis von der finanzgerichtlichen
Entscheidung vom 5. März 2012 (12 V 2970/11, FG Köln), und welche Schlüsse
zieht die Bundesregierung daraus (bitte mit Begründung)?
32. Von wie vielen Verfahren vor den FG zum Thema der Gewährung des
vorläufigen Rechtsschutzes im Rahmen der Beantragung der
Lohnsteuerklassenkombination III/V für eingetragene Lebenspartnerschaften hat die
Bundesregierung Kenntnis (bitte mit Nennung der anhängigen Verfahren
bzw. Urteile)?
33. Von wie vielen Verfahren vor den FG zum Thema der Gewährung des
vorläufigen Rechtsschutzes im Rahmen der vorläufigen Gewährung des
Splittingtarifs bei der Einkommensteuerveranlagung für eingetragene
Lebenspartnerschaften hat die Bundesregierung Kenntnis (bitte mit
Nennung der anhängigen Verfahren bzw. Urteile)?
Die Fragen 1 bis 33 werden zusammen beantwortet.
Die Bundesregierung hat von den in den Fragen 1 bis 31 genannten
finanzgerichtlichen Verfahren Kenntnis. Da abgesehen von den Fällen des Artikels 108
Absatz 1 GG für die Verwaltung aller übrigen Steuern gemäß Artikel 108
Absatz 2 Satz 1 GG die Landesfinanzbehörden zuständig sind und keine
Meldepflicht für Verfahren vor den Finanzgerichten besteht, ist nicht auszuschließen,
dass darüber hinaus weitere Verfahren vor den Finanzgerichten anhängig bzw.
entschieden worden sind. Bisher sind sowohl Beschlüsse der Finanzgerichte
ergangen, die einstweiligen Rechtsschutz gewähren als auch Beschlüsse, die
Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz ablehnen. Daher ist es auch nicht
zwingend geboten, aufgrund der Entscheidung einzelner Finanzgerichte generell
und bundesweit vorläufigen Rechtsschutz zu gewähren. Das
Bundesministerium der Finanzen wartet diesbezüglich vielmehr die Entscheidung des
Bundesfinanzhofs in den anhängigen Beschwerdeverfahren zum vorläufigen
Rechtsschutz (siehe Antwort zu Frage 34) ab.
34. Von wie vielen Verfahren vor dem Bundesfinanzhof zum Thema der
Gewährung des vorläufigen Rechtsschutzes im Rahmen der vorläufigen
Gewährung des Splittingtarifs bei der Einkommensteuerveranlagung oder
der Gewährung der Lohnsteuerklassenkombination III/V für eingetragene
Lebenspartnerschaften hat die Bundesregierung Kenntnis (bitte mit
Nennung der anhängigen Verfahren bzw. der Urteile sowie der Angabe,
inwieweit die Bundesregierung dem jeweiligen Verfahren beigetreten ist)?
Der Bundesregierung sind zwei Beschlüsse des BFH bekannt (BFH-Beschluss
vom 23. Mai 2011, Az. III B 211/10; BFH-Beschluss vom 8. Juni 2011, Az. III
B 210/10), in denen er über Beschwerden der Finanzämter gegen vorläufigen
Rechtsschutz gewährende Beschlüsse von Finanzgerichten entschieden hat. Die
finanzgerichtlichen Beschlüsse wurden jeweils aus rein verfahrensrechtlichen
Gründen im ersten Fall bestätigt und im zweiten Fall aufgehoben.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 5 – Drucksache 17/9472Der Bundesregierung sind vier zurzeit beim Bundesfinanzhof anhängige
Beschwerdeverfahren bekannt (Verfahren III B 134/11, III B 166/11, III B 180/11
und III B 187/11). Ein Beitritt des Bundesministeriums der Finanzen zu diesen
Verfahren ist rechtlich nicht möglich (vgl. BFH-Beschluss vom 23. August
2007 – VI B 42/07 –, BStBl II S. 799).
35. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass angesichts der sich
häufenden Anzahl der finanzgerichtlichen Verfahren, die Gewährung des
vorläufigen Rechtsschutzes per Schreiben des Bundesministeriums der
Finanzen (BMF) eine Entlastung der Finanzämter und Gerichte bewirken
würde, und welche Auswirkungen auf die Bürokratiekosten sieht die
Bundesregierung bei dieser im Vergleich zur bisherigen Verfahrensweise
(bitte mit Begründung)?
Aufgrund der ausstehenden Klärung der verfassungsrechtlichen Frage durch
das Bundesverfassungsgericht hält das Bundesministerium der Finanzen es
nicht für erforderlich, zur Frage des einstweiligen Rechtsschutzes eine
bundeseinheitliche Verwaltungsanweisung herauszugeben.
Da abgesehen von den Fällen des Artikels 108 Absatz 1 GG für die Verwaltung
aller übrigen Steuern gemäß Artikel 108 Absatz 2 Satz 1 GG die
Landesfinanzbehörden zuständig sind, liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse über
die Auswirkungen auf die mit der Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes
zusammenhängenden Bürokratiekosten vor.
36. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass durch die bisherige
Nichtaufnahme von Steuerbescheiden, die eine Versagung des
Splittingtarifs für eingetragene Lebenspartnerschaften enthalten, in den Katalog
zur vorläufigen Steuerfestsetzung nach § 165 der Abgabenordnung,
Steuerpflichtige benachteiligt werden, die nicht aktiv im Rahmen eines
finanzgerichtlichen Verfahrens gegen die Entscheidung der Finanzämter
vorgehen (bitte mit Begründung)?
Steuerpflichtige müssen nicht „aktiv im Rahmen eines finanzgerichtlichen
Verfahrens gegen die Entscheidung der Finanzämter vorgehen“, um ihren
Steuerfall bis zu einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts „offen“ zu
halten. Vielmehr reicht es aus, Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid
einzulegen.
37. Werden eingetragene Lebenspartnerschaften im Falle einer positiven
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts auch dann an dieser
partizipieren können, wenn deren Einkommensteuerbescheid schon
bestandskräftig geworden ist und kein Einspruch eingelegt wurde, und falls nein, sieht
die Bundesregierung hierin eine Benachteiligung dieser Steuerpflichtigen
(bitte mit Begründung)?
Auf die Antwort der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 17/9006 (zu
Frage 35) wird verwiesen.
Drucksache 17/9472 – 6 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode38. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass infolge der überwiegend
positiven Entscheidungen der FG zur Gewährung des vorläufigen
Rechtsschutzes bei der Eintragung der Lohnsteuerklassenkombination III/V für
eingetragene Lebenspartnerschaften, die öffentlichen Haushalte infolge
der hohen Anzahl von Verfahren zusätzlich belastet werden (bitte mit
Begründung)?
Naturgemäß führen gerichtliche Verfahren – unabhängig von ihrem Ausgang –
zu einer Belastung der öffentlichen Haushalte. Da abgesehen von den Fällen
des Artikel 108 Absatz 1 GG für die Verwaltung aller übrigen Steuern gemäß
Artikel 108 Absatz 2 Satz 1 GG die Landesfinanzbehörden zuständig sind,
liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse darüber vor, inwieweit durch die
genannten Verfahren eine zusätzliche Belastung eingetreten ist.
39. Wurden mit den Vertretern der obersten Finanzbehörden (Referatsleiter
der Einkommensteuer-Referate der Bundesländer) in den Jahren 2010
und 2011, im Rahmen der turnusmäßigen Treffen, Gespräche über die
Behandlung der eingetragenen Lebenspartnerschaften und Gewährung
des vorläufigen Rechtsschutzes geführt (bitte mit Angabe des Datums des
Treffens und Ergebnis)?
Auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf
Bundestagsdrucksache 17/8556 der Fraktion DIE LINKE. („Steuer- und
gesellschaftspolitische Ungleichbehandlung eingetragener Lebenspartnerschaften gegenüber
klassischen heterosexuellen Ehen“) vom 13. März 2012
(Bundestagsdrucksache 17/9006, Antwort zu Frage 37) verwiesen.
40. Welche Vorteile und welche Nachteile sieht die Bundesregierung in der
Nichtveröffentlichung einer einheitlichen Verwaltungsanweisung zur
Gewährung des vorläufigen Rechtsschutzes im Rahmen der Beantragung
der Lohnsteuerklassenkombination III/V für eingetragene
Lebenspartnerschaften (bitte mit Begründung)?
Auf die Antwort zur Frage 35 sowie auf die Antwort zu den Fragen 49 und 50
wird verwiesen.
41. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass die Gewährung des
vorläufigen Rechtsschutzes im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung
und Gewährung des Splittingtarifs bzw. der Eintragung der
Lohnsteuerklassenkombination III/V hinsichtlich der Behandlung eingetragener
Lebenspartnerinnen/Lebenspartner keine gravierenden Auswirkungen auf
den Bundeshaushalt haben wird (bitte mit Begründung)?
Unter den Annahmen, dass die Vergabe der Lohnsteuerklassen III bzw. V
immer korrespondierend mit der des eingetragenen Lebenspartners erfolgt und
eine Veranlagungspflicht nach sich zieht, ist mit Steuermindereinnahmen in
Höhe von 30 Mio. Euro zu rechnen. Hierbei wurde ein mittlerer Splittingeffekt
von rund 1 300 Euro/Jahr unterstellt, wie er bei Ehepaaren auftritt, sowie die
Zahl von rund 23 000 gleichgeschlechtlichen Paaren als eingetragene
Lebenspartnerschaften, die laut Mikrozensus im Jahr 2010 in einem Haushalt in
Deutschland zusammenlebten.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 7 – Drucksache 17/947242. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass trotz der vielen
eindeutigen Urteile der FG zugunsten der Gewährung von vorläufigem
Rechtsschutz für eingetragene Lebenspartnerschaften das bisherige Ausbleiben
einer Verwaltungsanweisung zu Rechtsunsicherheit bei den Betroffenen
geführt hat (bitte mit Begründung)?
Da es sich bei Gerichtsentscheidungen um Entscheidungen von Einzelfällen
handelt, bei denen die Besonderheiten eines jeden Falles zu berücksichtigen
sind, sind bisher sowohl Beschlüsse der Finanzgerichte ergangen, die
einstweiligen Rechtsschutz gewähren als auch Beschlüsse, die Anträge auf
einstweiligen Rechtsschutz ablehnen. Ob dies bei den Steuerpflichtigen zu
„Rechtsunsicherheiten“ geführt hat, ist der Bundesregierung nicht bekannt. Im Übrigen
wird auf die Antwort zu Frage 35 verwiesen.
43. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass bei einer vorläufigen
Gewährung von Rechtsschutz bei Eintragung der
Lohnsteuerklassenkombination III/V für eingetragene Lebenspartnerschaften diese
Entscheidung auch auf die Lohnsteuerklassenkombinationen IV/IV und IV/IV mit
Faktor übertragen werden muss (bitte mit Begründung)?
Auf die Antwort zu den Fragen 1 bis 33 wird verwiesen.
44. Kann die Bundesregierung bestätigen, dass auf der Sitzung der
Abteilungsleiter (Steuer) der obersten Finanzbehörden des Bundes und der
Länder vom 28. Februar bis l. März 2012 in Berlin unter
Tagesordnungspunkt 4 zur Frage des vorläufigen Rechtsschutzes beim Antrag auf
Zusammenveranlagung für Partnerinnen/Partner einer eingetragenen
Lebenspartnerschaft angesichts der Vielzahl anhängiger finanzgerichtlicher
Verfahren beschlossen wurde, bis zur Entscheidung des
Verfassungsgerichts verwaltungsseitig bundeseinheitlich auf Antrag einstweiligen
Rechtsschutz zu gewähren?
45. Welche Rechtsfolgen ergeben sich aus dem in der vorherigen Frage
genannten Beschluss bzw. würden sich ergeben, wenn ein solcher getätigt
worden wäre?
46. Ist das BMF an den in den vorherigen Fragen genannten Beschluss
gebunden, bzw. wäre es an diesen gebunden, wenn ein solcher getätigt
worden wäre (bitte mit Begründung)?
47. Hat das BMF gegen den in den vorherigen Fragen genannten Beschluss
Vorbehalt, Widerspruch, Einspruch, Veto oder ähnliches eingelegt, bzw.
plant es, derartiges einzulegen (vgl. Süddeutsche Zeitung vom 20. März
2012: Steuerexperten fordern gleiche Rechte für Lesben und Schwule;
bitte mit Begründung)?
Falls ja:
a) Wann wurde oder bis wann wird derartiges eingelegt?
b) Welche Form und Rechtsgrundlage hat dieser Vorbehalt,
Widerspruch, Einspruch, dieses Veto oder Ähnliches, welche Rechtsfolgen
ergeben sich daraus, und inwieweit sind die Bundesländer an derartiges
gebunden?
c) Wie ist in der Zwischenzeit zwischen Beschluss und Vorbehalt,
Widerspruch, Einspruch, Veto oder Ähnliches zu verfahren?
Die Fragen 44 bis 47 werden wegen des inhaltlichen Bezugs zum Beschluss der
Abteilungsleiter (Steuer) der obersten Finanzbehörden des Bundes und der
Länder zusammen beantwortet.
Drucksache 17/9472 – 8 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEs trifft zu, dass das Bundesministerium der Finanzen einen Beschluss der
Steuerabteilungsleiter der Länder, den Partnern einer eingetragenen
Lebenspartnerschaft im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes das
Ehegattensplitting zu gewähren, so nicht mitträgt.
Wenn die Landesfinanzbehörden Steuern verwalten, die ganz oder zum Teil
dem Bund zufließen, werden sie im Auftrag des Bundes tätig. Die
Landesbehörden unterstehen insoweit den Weisungen des Bundesministers der Finanzen
(vgl. Artikel 108 Absatz 3 i. V. m. Artikel 85 Absatz 3 GG).
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 35 verwiesen.
48. Welche Bundesländer außer Nordrhein-Westfalen (vgl. Pressemitteilung
des Finanzministeriums von Nordrhein-Westfalen vom 28. März 2012)
sind der Bundesregierung bekannt, in denen die obersten Finanzbehörden
betroffenen eingetragenen Lebenspartnerschaften einstweiligen
Rechtsschutz gewähren?
Der Bundesregierung ist nicht bekannt, inwieweit oberste Finanzbehörden der
Länder angeordnet haben, Aussetzung der Vollziehung zu gewähren.
49. Sieht die Bundesregierung eine Gefährdung des einheitlichen
Steuervollzugs und der gleichmäßigen steuerlichen Behandlung, wenn es den
einzelnen obersten Finanzbehörden der Länder überlassen bleibt (vgl. die
Antworten der Bundesregierung auf die Schriftlichen Fragen 22 und 23
der Abgeordneten Dr. Barbara Höll auf Bundestagsdrucksache 17/9225),
in Abhängigkeit von der Rechtsprechung ihres jeweiligen FG, den
betroffenen eingetragenen Lebenspartnerschaften einstweiligen Rechtsschutz
zu gewähren (bitte mit Begründung)?
50. Sieht die Bundesregierung eine Gefährdung des einheitlichen
Steuervollzugs und der gleichmäßigen steuerlichen Behandlung vor dem
Hintergrund, dass, wie das Beispiel Nordrhein-Westfalen zeigt (vgl. Frage 48),
die Gewährung des einstweiligen Rechtsschutzes für die betroffenen
eingetragenen Lebenspartnerschaften zwischen den Bundesländern bereits
unterschiedlich gehandhabt wird (bitte mit Begründung)?
Die Fragen 49 und 50 werden zusammenhängend beantwortet.
Bei der Entscheidung über eine Aussetzung der Vollziehung handelt es sich um
eine Ermessensentscheidung, die gerichtlich überprüfbar ist. Es gehört zum
Wesen einer Ermessensentscheidung, dass – abgesehen vom hier nicht
vorliegenden Sonderfall der Ermessensreduzierung auf Null – mehrere
Entscheidungsalternativen bestehen (vgl. BFH-Urteil vom 31. März 1981 – VII R
1/79 –, BStBl II S. 507). Es wird damit vorläufiger Rechtsschutz bis zur
Entscheidung in der Hauptsache (Einspruch oder Klage) gewährt. Deren Ergebnis
wird dadurch nicht vorweggenommen. Die Bundesregierung ist daher nicht der
Ansicht, dass durch eine unterschiedliche Verwaltungspraxis hinsichtlich einer
Aussetzung der Vollziehung der einheitliche Steuervollzug und die
gleichmäßige steuerliche Behandlung gefährdet sind.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 9 – Drucksache 17/947251. Wird der Bundesminister der Finanzen der Bitte der Bundesministerin der
Justiz und des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie (vgl.
Süddeutsche Zeitung vom 23. März 2012: FDP will Splitting für Homo-Ehen)
nachkommen, die Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerinnen/
Lebenspartner im Rahmen des Jahressteuergesetzes (JStG) 2013 auch für
den Bereich der Einkommensteuer umzusetzen (bitte mit Begründung und
Nennung des Zeitplans für die Abstimmung des JStG 2013)?
Der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013 befindet sich derzeit in der
Ressortabstimmung. Das Kabinett befasst sich anschließend mit dem Gesetzentwurf.
52. Erachtet es die Bundesregierung im Rahmen einer Gleichbehandlung von
Ehe und eingetragener Lebenspartnerschaft für sinnvoll, das
Rechtsinstitut der eingetragenen Lebenspartnerschaft explizit in Artikel 6 Absatz 1
GG zu nennen, da auch diese Form einem besonderen Schutz der
staatlichen Ordnung unterliegt (bitte mit Begründung)?
Gemäß Artikel 6 Absatz 1 GG stehen Ehe und Familie „unter dem besonderen
Schutz“ der staatlichen Ordnung. Das Bundesverfassungsgericht sieht in
Artikel 6 Absatz 1 GG u. a. eine objektive Grundsatznorm, worunter zu verstehen
ist, dass Artikel 6 Absatz 1 GG eine verbindliche Wertentscheidung für den
gesamten Bereich des Ehe und Familie betreffenden privaten und öffentlichen
Rechts trifft (BVerfGE 6, 55 [LS 5, S. 72]; s. auch BVerfGE 105, 313 [342,
346 ff.]; 55, 114 [126]). Aus dieser Funktion als objektiver Grundsatznorm
ergibt sich nach der Rechtsprechung ein verfassungsrechtlich verbürgter Schutz-
und Förderauftrag an den Gesetzgeber für das Institut der Ehe und die Familie
(vgl. nur BVerfGE 6, 55 [76 f.]; 105, 313 [346, 347 ff.]).
Da das Grundgesetz bereits jetzt Schutz für andere Formen partnerschaftlichen
Zusammenlebens und verschiedenste Familienmodelle bietet, so z. B.
ausdrücklich in Artikel 6 Absatz 5 GG sowie beispielsweise in Artikel 3 GG und
Artikel 2 Absatz 1 GG erachtet es die Bundesregierung derzeit nicht für
geboten, Artikel 6 Absatz 1 GG zu ändern.
53. Stimmt die Bundesregierung zu, dass infolge von kürzlich erfolgten
Neuberufungen von Richterinnen/Richter an das Bundesverfassungsgericht
die Gefahr besteht, dass sich dessen Entscheidung zur Gewährung des
Splittingtarifs für eingetragene Lebenspartnerschaften verzögert, und hat
die Bundesregierung Kenntnis, in welchem Zeitraum die
Veröffentlichung des Urteils erwartet wird (bitte mit Begründung)?
Naturgemäß kommt es während anhängiger Verfahren nicht selten zu
Neuberufungen. Ob hieraus Verzögerungen resultieren können, vermag die
Bundesregierung nicht zu beurteilen. Zum Verkündungszeitpunkt liegen der
Bundesregierung keine Kenntnisse vor.
54. Wie hat sich die Anzahl der Neugeborenen gemäß der Geburtenstatistik
auf eheliche und nichteheliche Kinder in den Jahren 2000 bis 2011
verteilt (bitte differenzieren nach Bundesland)?
Die Anzahl der ehelichen und nichtehelichen Geburten von Kindern in den
Jahren 2000 bis 2010 (für 2011 liegen noch keine Ergebnisse vor), differenziert
nach Bundesländern, sind den nachfolgenden Tabellen „Lebendgeborene,
ehelich – Lebendgeborene, nichtehelich“ zu entnehmen. Die Angaben beruhen auf
der von der amtlichen Statistik erhobenen Geburtenstatistik.
Drucksache 17/9472 – 10 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeEntsprechende Angaben bis 2009 sind auch dem vom Statistischen Bundesamt
(jährlich aktualisierten) Statistischen Jahrbuch 2011, Wiesbaden 2011, S. 58,
Tabelle 2.29, zu entnehmen.
Aus diesen Angaben ist allerdings kein unmittelbarer Rückschluss auf die Zahl
von minderjährigen Kindern möglich, die in ehelichen oder nichtehelichen
Familien aufwachsen. Bislang unverheiratete Partner können auch nach der
Geburt eines Kindes heiraten; verheiratete Eltern minderjähriger Kinder
können sich scheiden lassen; Alleinerziehende von minderjährigen Kindern
können (wieder) heiraten.
Quelle: N30
Länder 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Baden-Württemberg ................................ 84 483 82 075 79 881 78 626 76 047 73 951 73 909 72 112 70 200 70 655
Bayern .................................................. 93 456 90 762 88 283 87 204 83 163 80 670 81 522 79 991 77 679 78 150
Berlin .................................................... 16 695 16 451 16 180 16 365 15 697 15 866 16 417 16 422 16 291 16 848
Brandenburg .............................. 8 179 7 968 7 777 7 750 7 282 7 177 7 543 7 515 7 222 7 288
Bremen ...................................... 4 076 3 774 3 795 3 706 3 617 3 625 3 615 3 558 3 451 3 434
Hamburg ............................................. 11 193 11 041 11 110 11 250 10 990 10 771 11 087 10 863 10 818 11 086
Hessen .............................................. 45 556 44 475 43 576 43 184 41 782 39 880 40 391 39 318 38 108 38 505
Mecklenburg-Vorpommern ................................. 5 498 5 012 5 009 4 967 4 515 4 718 4 728 4 811 4 719 4 839
Niedersachsen ............................. 59 137 56 554 53 969 52 999 49 590 47 596 47 153 46 139 43 524 44 050
Nordrhein-Westfalen .............................. 135 957 130 951 127 258 124 142 118 503 114 978 114 009 111 222 106 527 107 388
Rheinland-Pfalz ............................ 29 371 28 054 27 198 26 554 25 265 24 418 24 755 24 062 22 756 23 187
Saarland ................................................ 6 407 6 078 5 816 5 704 5 629 5 336 5 278 5 080 4 821 4 910
Sachsen ............................................................... 15 478 14 738 14 386 14 563 13 926 13 543 14 177 14 170 13 947 14 272
Sachsen-Anhalt ................................. 7 904 7 421 6 757 6 955 6 482 6 333 6 586 6 372 6 290 6 226
Schleswig-Holstein .................................. 18 935 18 056 17 443 17 011 16 170 15 504 15 640 15 023 14 299 14 566
Thüringen .................................... 8 334 7 879 7 642 7 513 7 015 6 839 6 999 6 969 6 716 7 071
Deutschland 550 659 531 289 516 080 508 493 485 673 471 205 473 809 463 627 447 368 452 475
Lebendgeborene ehelich
Lebendgeborene nichtehelich
Quelle: N 30
Länder 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
Baden-Württemberg ................................ 16 883 17 529 17 715 18 029 18 232 18 004 18 914 19 797 19 478 20 040
Bayern .................................................. 22 508 23 056 23 253 23 960 24 145 24 152 25 348 26 307 26 031 27 101
Berlin .................................................... 11 929 12 350 12 543 13 081 13 279 13 761 14 757 15 514 15 813 16 545
Brandenburg .............................. 9 513 9 736 10 193 10 398 10 628 10 706 11 046 11 293 11 315 11 666
Bremen ...................................... 1 755 1 710 1 782 1 736 1 872 1 881 1 976 2 011 2 030 2 165
Hamburg ............................................. 4 593 4 666 4 806 4 853 5 189 5 318 5 640 5 888 5 961 6 291
Hessen .............................................. 10 672 10 849 10 824 11 148 11 587 11 524 12 225 12 434 12 636 13 237
Mecklenburg-Vorpommern ................................. 7 470 7 492 7 773 8 078 7 842 7 920 8 058 8 287 8 295 8 498
Niedersachsen ............................. 16 102 16 639 16 594 17 372 17 403 17 731 18 173 18 748 18 704 19 080
Nordrhein-Westfalen .............................. 31 795 32 483 32 625 33 912 34 869 34 947 37 159 38 785 38 502 39 945
Rheinland-Pfalz ............................ 6 410 6 687 6 885 6 867 7 327 7 337 7 781 8 161 8 125 8 387
Saarland ................................................ 1 789 1 801 1 782 1 956 1 855 1 886 1 996 2 078 2 106 2 156
Sachsen ............................................................... 16 465 16 780 17 693 18 481 18 655 19 013 19 681 20 241 20 146 20 819
Sachsen-Anhalt ................................. 10 169 10 196 10 132 10 382 10 684 10 594 10 801 11 325 10 854 11 074
Schleswig-Holstein .................................. 6 746 6 859 6 772 7 079 6 857 7 182 7 321 7 655 7 624 8 012
Thüringen .................................... 9 017 9 128 9 269 9 797 9 698 9 563 10 177 10 363 10 138 10 456
Deutschland 183 816 187 961 190 641 197 129 200 122 201 519 211 053 218 887 217 758 225 472
© Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2011
Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 11 – Drucksache 17/9472Aus weiteren statistischen Daten zu Eheschließungen mit gemeinsamen
vorehelichen Kindern lässt sich erkennen, dass ein Teil der Eltern der zunächst
nichtehelich geborenen Kinder nach der Geburt heiratet, so dass sich der Anteil
der nichtehelich geborenen Kinder durch nachträgliche Eheschließung
(näherungsweise um ein Drittel) reduziert.
55. Aus welchen Erkenntnissen, Analysen und Statistiken schließt die
Bundesregierung in der Antwort auf die Kleine Anfrage zu Frage 19 auf
Bundestagsdrucksache 17/8556 vom 7. Februar 2012, dass 76 Prozent der
minderjährigen Kinder bei ihren verheirateten Eltern aufwachsen, und
wie hat sich dieser Wert in den Jahren 2000 bis 2011 entwickelt (bitte
differenzieren nach Bundesland)?
Die von den Fragestellern angesprochene Angabe, wonach 76 Prozent der
minderjährigen Kinder bei ihren verheirateten Eltern aufwachsen, ist dem
Familienreport 2011 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend (BMFSFJ), Seite 24 Abbildung 14 entnommen. Diese Angabe (für 2010)
beruht auf dem von der amtlichen Statistik erhobenen „Mikrozensus“ und
stammt aus dem Tabellenanhang zur Pressekonferenz des Statistischen
Bundesamtes vom 3. August 2011 „Wie leben Kinder in Deutschland“. Im
Familienreport 2011, a. a. O. sowie im Tabellenanhang zur Pressekonferenz des
Statistischen Bundesamtes ist ergänzend verzeichnet, dass in 2010 von den 13,1
Millionen minderjährigen Kindern 76 Prozent in ehelichen Familien, 7 Prozent in
Lebensgemeinschaften und 17 Prozent bei Alleinerziehenden aufwuchsen
(Mikrozensus der amtlichen Statistik).
Die Zahlen der Kinder, differenziert nach Bundesländern und der Familienform
für die Zeit von 2000 bis 2010 (für 2011 liegen noch keine Zahlen vor), sind der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Drucksache 17/9472 – 12 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode15192 12366 776 769 2050 1821
2105 1809 66 66 229 201
2342 1994 89 87 260 230
543 358 48 48 137 122
469 319 64 63 86 78
102 72 6 6 24 23
272 209 12 12 51 45
1135 952 42 41 140 125
313 210 38 38 65 59
1513 1270 59 58 183 163
3362 2841 105 103 417 365
736 621 27 27 88 77
173 144 6 6 23 21
742 521 92 92 129 117
435 306 51 51 79 72
529 434 27 27 68 62
421 306 44 44 70 62
15090 12153 821 812 2116 1857
2119 1810 73 72 236 205
2343 1987 84 83 273 241
544 344 55 54 146 132
452 299 65 65 88 79
107 74 6 6 27 26
266 202 13 13 50 44
1107 916 50 49 142 125
290 192 39 38 58 53
1516 1259 65 64 192 162
3356 2814 115 113 427 371
761 639 27 27 94 80
169 140 / / 25 21
717 488 95 95 133 120
423 289 52 51 81 73
527 416 31 31 79 69
394 283 46 46 65 56
15046 12033 887 878 2127 1872
2126 1810 78 77 238 207
2351 1985 92 90 274 237
547 338 66 65 143 130
425 276 71 71 78 69
109 78 6 6 25 23
267 197 17 17 52 49
1112 909 57 56 146 131
282 187 40 40 56 50
1536 1263 69 68 204 173
3365 2807 119 117 439 382
756 630 31 30 96 83
165 134 5 5 25 21
688 460 97 96 131 119
406 276 54 54 75 68
539 418 39 39 82 72
373 264 45 45 64 56
1 000
Gebiet
Ledige Kinder nach Familienform
Lebensgemeinschaften
zusammen
darunter
nichteheliche
Lebensgemeinschaften
2000
Tabelle 1: Ledige Kinder unter 18 Jahren nach Familienform
insgesamt
Alleinerziehende
zusammen darunterMütter
Ehepaare
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Baden-Württemberg
Bayern
Rheinland-Pfalz
Deutschland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Schleswig-Holstein
Thüringen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Mai
April 2001
April 2002
Thüringen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 13 – Drucksache 17/94721 000
Gebiet
Ledige Kinder nach Familienform
Lebensgemeinschaften
zusammen
darunter
nichteheliche
Lebensgemeinschaften
Tabelle 1: Ledige Kinder unter 18 Jahren nach Familienform
insgesamt
Alleinerziehende
zusammen darunterMütter
Ehepaare
14864 11736 951 941 2178 1915
2117 1782 83 82 252 215
2347 1946 110 108 291 256
527 321 62 61 144 130
406 257 67 67 81 72
111 82 5 5 24 21
274 197 19 19 57 52
1099 898 59 59 142 127
278 173 45 44 60 54
1523 1240 74 73 209 181
3348 2770 139 137 439 378
748 617 34 34 96 84
169 133 10 10 27 23
656 425 101 100 131 119
379 255 51 51 73 64
524 397 42 42 85 76
359 243 49 49 67 61
14680 11490 966 957 2223 1967
2078 1736 87 86 256 221
2339 1930 111 110 299 266
519 305 63 62 151 137
386 239 69 69 78 68
108 79 / / 25 23
279 198 20 20 61 55
1095 883 61 60 151 134
276 167 45 44 64 58
1487 1204 72 70 211 181
3337 2742 145 143 450 395
753 619 35 35 99 88
170 134 7 7 29 26
631 406 100 100 125 115
358 225 56 56 77 68
518 393 41 40 84 76
345 230 51 51 64 58
14374 11224 957 953 2193 1996
2028 1695 86 86 247 219
2265 1862 106 105 297 271
504 299 63 63 142 130
374 231 65 65 79 71
103 74 5 5 24 22
267 194 17 16 56 51
1075 872 55 55 147 132
255 152 41 41 62 58
1493 1201 83 83 208 191
3314 2702 148 148 464 420
741 602 33 33 105 97
176 138 8 8 29 27
581 368 103 103 110 102
345 213 57 57 75 69
519 399 37 37 83 77
336 223 48 48 65 60
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland
Baden-Württemberg
2004
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
2005
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Jahr
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
März
Mai 2003
Drucksache 17/9472 – 14 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode1 000
Gebiet
Ledige Kinder nach Familienform
Lebensgemeinschaften
zusammen
darunter
nichteheliche
Lebensgemeinschaften
Tabelle 1: Ledige Kinder unter 18 Jahren nach Familienform
insgesamt
Alleinerziehende
zusammen darunterMütter
Ehepaare
14099 10915 942 936 2243 2034
1992 1657 86 85 249 217
2260 1825 109 108 325 292
495 283 68 67 144 133
356 223 60 60 73 66
104 74 5 5 24 23
267 191 13 13 62 56
1054 847 49 48 158 143
239 140 42 42 57 53
1466 1180 71 71 215 192
3260 2638 156 155 465 421
728 584 40 40 104 95
170 135 7 7 28 25
559 343 103 102 112 106
326 197 55 55 74 68
513 391 36 36 85 79
313 205 41 41 68 63
13814 10691 939 933 2184 1977
1963 1629 92 91 243 215
2229 1821 103 102 306 274
486 291 57 56 139 127
342 211 56 56 74 66
102 72 6 6 24 22
271 192 18 18 62 55
1046 843 56 56 147 133
224 131 42 41 52 49
1445 1152 78 77 216 195
3185 2563 161 159 462 417
709 572 36 36 102 93
164 130 7 6 27 25
540 328 98 97 113 106
305 177 56 56 72 68
507 396 33 33 78 70
294 184 42 42 67 63
13562 10388 968 962 2206 2004
1946 1616 91 89 240 216
2188 1775 107 107 306 271
481 279 61 61 141 128
330 203 56 56 71 63
101 67 7 7 27 24
266 186 15 15 65 59
1033 824 59 59 150 137
212 124 36 36 52 49
1424 1113 82 81 229 210
3131 2505 162 161 464 424
701 554 41 40 106 97
160 123 9 9 27 25
523 305 105 105 113 105
287 164 54 54 70 65
498 378 35 34 85 75
281 172 49 49 61 57
2006Jahr
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
2007
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland
Jahr
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
2008
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutschland
Baden-Württemberg
Jahr
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 15 – Drucksache 17/94721 000
Gebiet
Ledige Kinder nach Familienform
Lebensgemeinschaften
zusammen
darunter
nichteheliche
Lebensgemeinschaften
Tabelle 1: Ledige Kinder unter 18 Jahren nach Familienform
insgesamt
Alleinerziehende
zusammen darunterMütter
Ehepaare
13271 10114 971 966 2185 1989
1906 1586 84 83 236 212
2137 1724 116 116 297 267
477 273 66 65 138 127
321 191 55 55 75 69
98 67 6 6 25 22
263 186 17 17 60 56
1020 822 56 55 143 128
206 120 39 39 48 45
1398 1082 83 83 233 211
3067 2442 160 159 465 424
677 527 40 39 109 98
153 121 7 7 25 22
511 295 103 103 113 107
279 155 50 50 74 70
486 367 34 34 86 77
271 157 55 55 60 55
13069 9897 971 964 2202 2010
1863 1529 83 82 252 226
2108 1712 114 113 282 256
482 279 65 64 138 126
325 194 58 58 73 67
99 66 9 9 24 22
263 177 18 18 67 64
1000 791 61 61 148 133
208 122 38 38 48 46
1363 1054 81 80 228 209
3002 2368 163 161 470 429
654 507 38 38 109 98
152 116 9 9 27 24
515 303 99 99 113 106
282 158 50 50 74 69
480 359 31 31 90 80
275 164 54 54 58 53
Ergebnisse des Mikrozensus - Bevölkerung in Familien/Lebensformen am Hauptwohnsitz.
Die Ergebnisse bis 2004 beziehen sich auf eine feste Berichtswoche, die Ergebnisse ab 2005 auf den Jahresdurchschnitt.
2009Jahr
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
2010
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Jahr
Deutschland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Drucksache 17/9472 – 16 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode56. Aus welchen Erkenntnissen, Analysen und Statistiken schließt die
Bundesregierung in der Antwort auf die Kleine Anfrage zu Frage 19 auf
Bundestagsdrucksache 17/8556 vom 7. Februar 2012, dass 90 Prozent der
Splittingwirkung auf Ehepaare entfallen, die aktuell Kinder haben oder
hatten, und wie hat sich dieser Wert in den Jahren 2000 bis 2011
entwickelt (bitte differenzieren nach Bundesland)?
Statistische Daten bezüglich des Anteils an der Splittingwirkung, der auf
Ehepaare entfällt, die aktuell Kinder haben oder hatten, liegen nicht vor. Jedoch
entfallen nach Modellberechnungen des Fraunhofer-Instituts für Angewandte
Informationstechnik (FIT) auf Basis der amtlichen Einkommensteuerstatistik
60 Prozent der Wirkung des Splittings auf Eltern mit steuerlich zu
berücksichtigenden Kindern. Nach Auswertungen des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP)
ist davon auszugehen ist, dass es sich bei etwa 75 Prozent der Ehepaare ohne
steuerlich zu berücksichtigende Kinder um Eltern handelt. Damit entfallen rund
90 Prozent der Splittingwirkung auf Ehepaare, die steuerlich zu
berücksichtigende Kinder haben bzw. hatten.
57. Aus welchen Erkenntnissen, Analysen und Statistiken schließt die
Bundesregierung in der Antwort auf die Kleine Anfrage zu Frage 19 auf
Bundestagsdrucksache 17/8556 vom 7. Februar 2012, dass mit 72 Prozent die
Ehe die meistgelebte Familienform der Eltern mit minderjährigen
Kindern ist, und wie hat sich dieser Wert in den Jahren 2000 bis 2011
entwickelt (bitte differenzieren nach Bundesland)?
Die von den Fragestellern angesprochene Angabe, wonach mit 72 Prozent die
Ehe die meistgelebte Familienform der Eltern von minderjährigen Kindern ist,
ist dem Familienreport 2011 des BMFSFJ, S. 22 entnommen. Diese Angabe
(für 2010) beruht auf dem von der amtlichen Statistik erhobenen
„Mikrozensus“.
Dem entsprechen die Angaben im vom Statistischen Bundesamt
veröffentlichten Statistischen Jahrbuch 2011 (Wiesbaden 2011) Seite 47, Tabelle 2.17,
wonach (gemäß Mikrozensus) in 2010 sich die 8,123 Millionen Familien mit
minderjährigen Kindern auf 5,846 Millionen Ehepaare, 701 000
Lebensgemeinschaften und 1,575 Millionen Alleinerziehende verteilen. Als Vergleichszahlen
für 1996 sind dort angegeben, dass sich die 9,429 Millionen Familien mit
minderjährigen Kindern auf 7,673 Millionen eheliche Familien, 452 000
Lebensgemeinschaften und 1,304 Millionen Alleinerziehende verteilten.
Zahl und Prozentanteil von ehelichen Familien mit minderjährigen Kindern an
der Gesamtzahl der Familien mit minderjährigen Kindern für die Zeit von 2000
bis 2010 (für 2011 liegen noch keine konsolidierten Angaben vor), differenziert
nach Bundesländern, sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Die Daten
beruhen auf dem „Mikrozensus“ der amtlichen Statistik.
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 17 – Drucksache 17/9472Familien*) mit minderjährigen Kindern, darunter Ehepaare
Ergebnis des Mikrozensus
05/2000 04/2001 04/2002 05/2003 03/2004 2005
1) 2006 2007 2008 2009 2010
Deutschland
Familien insgesamt 1 000 9 241 9 163 9 157 9 079 8 985 8 901 8 761 8 572 8 410 8 225 8 123
darunter Ehepaare 1 000 7 264 7 107 7 036 6 873 6 729 6 654 6 476 6 327 6 132 5 963 5 846
% 78.6 77.6 76.8 75.7 74.9 74.8 73.9 73.8 72.9 72.5 72.0
Schleswig-Holstein
Familien insgesamt 1 000 311 312 314 307 305 312 310 306 304 300 296
darunter Ehepaare 1 000 246 236 233 222 221 229 227 229 221 218 213
% 79.0 75.6 74.4 72.3 72.3 73.2 73.2 74.8 72.7 72.6 71.9
Hamburg
Familien insgesamt 1 000 168 165 167 173 176 173 172 172 166 163 165
darunter Ehepaare 1 000 124 118 115 116 117 118 117 117 111 110 105
% 73.4 71.7 68.9 67.0 66.5 68.6 68.0 67.9 67.0 67.2 63.9
Niedersachsen
Familien insgesamt 1 000 882 882 896 887 875 881 869 863 848 842 824
darunter Ehepaare 1 000 719 709 712 695 681 681 672 658 634 619 607
% 81.6 80.4 79.5 78.3 77.9 77.3 77.3 76.2 74.7 73.6 73.7
Bremen
Familien insgesamt 1 000 65 65 65 67 62 63 66 67 62 60 61
darunter Ehepaare 1 000 44 42 44 46 41 42 44 45 39 38 37
% 66.8 64.9 66.9 69.1 66.6 67.1 66.6 67.1 61.8 63.9 61.1
Nordrhein-Westfalen
Familien insgesamt 1 000 1 995 1 989 1 997 1 986 1 987 2 004 1 977 1 947 1 910 1 867 1 832
darunter Ehepaare 1 000 1 639 1 622 1 617 1 590 1 573 1 579 1 541 1 507 1 469 1 428 1 383
% 82.2 81.5 81.0 80.1 79.2 78.8 77.9 77.4 76.9 76.5 75.5
Hessen
Familien insgesamt 1 000 682 673 674 673 667 666 652 645 647 627 624
darunter Ehepaare 1 000 558 539 533 532 521 522 505 500 495 482 472
% 81.8 80.1 79.1 79.0 78.1 78.3 77.6 77.5 76.5 76.8 75.7
Rheinland-Pfalz
Familien insgesamt 1 000 448 453 453 453 453 453 449 432 429 416 401
darunter Ehepaare 1 000 369 372 368 363 359 355 345 333 325 311 301
% 82.4 82.0 81.1 80.2 79.3 78.3 76.9 77.2 75.7 74.8 74.9
Baden-Württemberg
Familien insgesamt 1 000 1 210 1 216 1 226 1 228 1 214 1 198 1 186 1 170 1 157 1 136 1 120
darunter Ehepaare 1 000 1 006 1 006 1 008 998 978 965 950 933 923 907 879
% 83.2 82.7 82.2 81.2 80.6 80.5 80.1 79.8 79.7 79.9 78.5
Bayern
Familien insgesamt 1 000 1 405 1 392 1 396 1 400 1 401 1 377 1 377 1 357 1 333 1 306 1 294
darunter Ehepaare 1 000 1 158 1 141 1 139 1 121 1 118 1 093 1 071 1 066 1 036 1 011 1 005
% 82.4 82.0 81.6 80.1 79.8 79.4 77.8 78.6 77.7 77.4 77.7
Saarland
Familien insgesamt 1 000 113 112 111 111 108 114 110 109 107 102 100
darunter Ehepaare 1 000 92 90 87 83 83 87 85 84 80 76 73
% 81.1 80.5 78.4 75.3 76.4 76.3 76.9 76.6 74.6 74.9 73.2
Berlin
Familien insgesamt 1 000 353 352 355 346 340 334 330 316 314 308 309
darunter Ehepaare 1 000 217 205 201 196 184 185 175 174 167 161 162
% 61.5 58.4 56.6 56.6 54.3 55.3 53.1 54.9 53.1 52.2 52.6
Brandenburg
Familien insgesamt 1 000 320 314 299 288 275 268 254 240 231 224 225
darunter Ehepaare 1 000 209 200 187 175 163 159 151 140 132 127 127
% 65.4 63.8 62.3 60.8 59.4 59.2 59.6 58.2 57.3 56.6 56.2
Mecklenburg-Vorpommern
Familien insgesamt 1 000 202 190 192 190 191 176 171 158 145 140 142
darunter Ehepaare 1 000 132 121 122 113 110 101 96 86 80 77 79
% 65.3 63.8 63.5 59.4 57.7 57.4 56.2 54.7 55.1 55.1 55.5
Sachsen
Familien insgesamt 1 000 503 486 469 452 437 407 387 369 354 342 343
darunter Ehepaare 1 000 344 321 305 283 270 246 226 211 195 186 190
% 68.3 66.0 65.1 62.7 61.7 60.5 58.4 57.3 55.0 54.4 55.6
Sachsen-Anhalt
Familien insgesamt 1 000 296 289 284 266 250 241 231 213 203 198 197
darunter Ehepaare 1 000 204 194 189 174 153 146 135 121 111 106 106
% 68.8 67.2 66.6 65.4 61.5 60.5 58.2 56.8 54.7 53.3 53.6
Thüringen
Familien insgesamt 1 000 286 274 259 253 244 235 223 208 200 194 192
darunter Ehepaare 1 000 204 190 177 166 156 148 137 124 116 106 107
% 71.4 69.5 68.3 65.8 64.0 62.8 61.5 59.3 57.8 54.8 55.7
________
*) Bevölkerung am Hauptwohnsitz der Familie.
1) Die Umstellung von einer Erhebung mit fester Berichtswoche auf eine kontinuierliche Erhebung mit gleitender Berichtswoche kann zu methodischen Schwankungen in den
Ergebnissen führen.
EinheitGegenstand der Nachweisung
Erhebungsjahr
Drucksache 17/9472 – 18 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode58. Wie viele Steuerpflichtige haben basierend auf den
Einkommensteuerstatistiken der Jahre 2004, 2005, 2006 und 2007 Kinder im steuerrechtlichen
Sinne (bitte differenzieren nach Bundesland, Splittingtarif und
Grundtabelle, Alter der Frau in 10-Jahresschritten, Anzahl der Kinder, in
absoluten Zahlen und relativ zur Grundgesamtheit mit Splittingtarif bzw.
Grundtabelle)?
Die Angaben sind den nachstehenden Tabellen zu entnehmen:
Insgesamt
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 556.295 61,7 153.365 17,0 141.682 15,7 38.770 4,3 8.914 1,0 2.709 0,3 901.735
Hamburg 392.661 69,5 86.903 15,4 64.565 11,4 16.081 2,8 3.588 0,6 986 0,2 564.784
Niedersachsen 1.487.878 60,7 423.769 17,3 397.684 16,2 109.549 4,5 24.120 1,0 8.131 0,3 2.451.131
Bremen 124.528 66,2 31.658 16,8 24.252 12,9 5.880 3,1 1.232 0,7 423 0,2 187.973
Nordrhein-Westfalen 3.556.389 62,2 975.690 17,1 869.636 15,2 246.248 4,3 54.527 1,0 17.567 0,3 5.720.057
Hessen 1.317.500 63,4 358.529 17,3 304.489 14,7 75.722 3,6 15.956 0,8 4.906 0,2 2.077.102
Rheinland-Pfalz 814.038 61,3 236.339 17,8 207.565 15,6 54.077 4,1 11.787 0,9 4.046 0,3 1.327.852
Baden-Württemberg 2.257.728 62,2 576.100 15,9 578.302 15,9 170.966 4,7 37.186 1,0 10.801 0,3 3.631.083
Bayern 2.876.720 63,6 736.330 16,3 677.231 15,0 187.189 4,1 37.196 0,8 9.642 0,2 4.524.308
Saarland 196.015 61,5 62.656 19,7 46.638 14,6 10.631 3,3 1.941 0,6 698 0,2 318.579
Berlin 621.533 63,8 202.290 20,8 118.962 12,2 24.627 2,5 5.026 0,5 1.476 0,2 973.914
Brandenburg 404.955 51,8 214.537 27,4 131.917 16,9 24.238 3,1 4.763 0,6 1.425 0,2 781.835
Mecklenburg-Vorpommern 255.661 53,2 129.078 26,8 78.561 16,3 14.132 2,9 2.707 0,6 820 0,2 480.959
Sachsen 717.632 56,3 323.159 25,3 188.929 14,8 35.877 2,8 7.530 0,6 2.335 0,2 1.275.462
Sachsen-Anhalt 388.356 55,0 195.715 27,7 101.707 14,4 16.595 2,3 3.142 0,4 953 0,1 706.468
Thüringen 392.903 54,9 191.420 26,8 107.285 15,0 19.125 2,7 3.576 0,5 997 0,1 715.306
Insgesamt 16.360.792 61,4 4.897.538 18,4 4.039.405 15,2 1.049.707 3,9 223.191 0,8 67.915 0,3 26.638.548
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2004
Insgesamt
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Anzahl der Kinder
Bundesland
Insgesamt
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 338.223 78,6 55.086 12,8 28.946 6,7 6.344 1,5 1.216 0,3 257 0,1 430.072
Hamburg 277.706 82,7 37.770 11,2 16.436 4,9 3.161 0,9 588 0,2 161 0,0 335.822
Niedersachsen 926.733 80,7 135.239 11,8 68.901 6,0 14.698 1,3 2.635 0,2 590 0,1 1.148.796
Bremen 83.144 80,3 13.067 12,6 5.982 5,8 1.079 1,0 168 0,2 51 0,0 103.491
Nordrhein-Westfalen 2.265.997 82,0 303.997 11,0 152.250 5,5 32.806 1,2 5.675 0,2 1.262 0,0 2.761.987
Hessen 846.080 81,4 121.507 11,7 57.771 5,6 11.190 1,1 1.907 0,2 426 0,0 1.038.881
Rheinland-Pfalz 512.784 81,5 72.143 11,5 35.818 5,7 7.320 1,2 1.211 0,2 260 0,0 629.536
Baden-Württemberg 1.497.264 82,7 188.192 10,4 98.903 5,5 22.102 1,2 3.828 0,2 881 0,0 1.811.170
Bayern 1.937.496 82,8 252.334 10,8 119.623 5,1 25.354 1,1 4.242 0,2 898 0,0 2.339.947
Saarland 124.785 81,1 19.064 12,4 8.293 5,4 1.485 1,0 203 0,1 56 0,0 153.886
Berlin 434.816 72,8 109.848 18,4 44.446 7,4 7.121 1,2 1.037 0,2 213 0,0 597.481
Brandenburg 240.095 60,8 101.640 25,7 44.371 11,2 7.278 1,8 1.169 0,3 267 0,1 394.820
Mecklenburg-Vorpommern 148.265 62,6 59.613 25,2 24.548 10,4 3.606 1,5 547 0,2 131 0,1 236.710
Sachsen 430.914 66,1 149.753 23,0 60.109 9,2 9.170 1,4 1.405 0,2 302 0,0 651.653
Sachsen-Anhalt 220.090 63,4 89.414 25,7 32.290 9,3 4.676 1,3 662 0,2 163 0,0 347.295
Thüringen 234.071 64,9 87.645 24,3 33.024 9,2 4.917 1,4 696 0,2 157 0,0 360.510
Insgesamt 10.518.463 78,8 1.796.312 13,5 831.711 6,2 162.307 1,2 27.189 0,2 6.075 0,0 13.342.057
3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Nach der Grundtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2004
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Insgesamt
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 218.072 46,2 98.279 20,8 112.736 23,9 32.426 6,9 7.698 1,6 2.452 0,5 471.663
Hamburg 114.955 50,2 49.133 21,5 48.129 21,0 12.920 5,6 3.000 1,3 825 0,4 228.962
Niedersachsen 561.145 43,1 288.530 22,2 328.783 25,2 94.851 7,3 21.485 1,6 7.541 0,6 1.302.335
Bremen 41.384 49,0 18.591 22,0 18.270 21,6 4.801 5,7 1.064 1,3 372 0,4 84.482
Nordrhein-Westfalen 1.290.392 43,6 671.693 22,7 717.386 24,3 213.442 7,2 48.852 1,7 16.305 0,6 2.958.070
Hessen 471.420 45,4 237.022 22,8 246.718 23,8 64.532 6,2 14.049 1,4 4.480 0,4 1.038.221
Rheinland-Pfalz 301.254 43,1 164.196 23,5 171.747 24,6 46.757 6,7 10.576 1,5 3.786 0,5 698.316
Baden-Württemberg 760.464 41,8 387.908 21,3 479.399 26,3 148.864 8,2 33.358 1,8 9.920 0,5 1.819.913
Bayern 939.224 43,0 483.996 22,2 557.608 25,5 161.835 7,4 32.954 1,5 8.744 0,4 2.184.361
Saarland 71.230 43,3 43.592 26,5 38.345 23,3 9.146 5,6 1.738 1,1 642 0,4 164.693
Berlin 186.717 49,6 92.442 24,6 74.516 19,8 17.506 4,7 3.989 1,1 1.263 0,3 376.433
Brandenburg 164.860 42,6 112.897 29,2 87.546 22,6 16.960 4,4 3.594 0,9 1.158 0,3 387.015
Mecklenburg-Vorpommern 107.396 44,0 69.465 28,4 54.013 22,1 10.526 4,3 2.160 0,9 689 0,3 244.249
Sachsen 286.718 46,0 173.406 27,8 128.820 20,7 26.707 4,3 6.125 1,0 2.033 0,3 623.809
Sachsen-Anhalt 168.266 46,8 106.301 29,6 69.417 19,3 11.919 3,3 2.480 0,7 790 0,2 359.173
Thüringen 158.832 44,8 103.775 29,2 74.261 20,9 14.208 4,0 2.880 0,8 840 0,2 354.796
Insgesamt 5.842.329 43,9 3.101.226 23,3 3.207.694 24,1 887.400 6,7 196.002 1,5 61.840 0,5 13.296.491
3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Nach der Splittingtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2004
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 19 – Drucksache 17/9472Insgesamt
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
Anteil in %
Steuerpflichtige
unter 20 166.994 97,4 3.535 2,1 772 0,5 164 0,1 32 0,0 16 0,0 171.513
20 - 30 1.766.969 73,2 393.958 16,3 204.821 8,5 39.578 1,6 7.230 0,3 1.973 0,1 2.414.529
30 - 40 1.364.984 29,9 1.184.263 25,9 1.492.589 32,7 410.273 9,0 88.826 1,9 27.189 0,6 4.568.124
40 - 50 1.571.343 29,8 1.560.330 29,6 1.577.073 29,9 435.202 8,3 96.646 1,8 30.748 0,6 5.271.342
50 - 60 2.699.660 69,9 768.401 19,9 313.314 8,1 66.452 1,7 12.454 0,3 3.557 0,1 3.863.838
60 - 70 1.935.640 94,9 90.275 4,4 12.362 0,6 1.537 0,1 237 0,0 57 0,0 2.040.108
70 und älter 1.073.835 98,7 10.047 0,9 2.748 0,3 710 0,1 148 0,0 55 0,0 1.087.543
Insgesamt 10.579.425 54,5 4.010.809 20,7 3.603.679 18,6 953.916 4,9 205.573 1,1 63.595 0,3 19.416.997
1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2004
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Altersgruppe der Frau
Alter der Frau von … bis
unter … Jahre
Anzahl der Kinder
kein Kind
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 565.258 62,4 150.705 16,6 139.981 15,5 38.019 4,2 8.693 1,0 2.612 0,3 905.268
Hamburg 393.956 70,1 84.512 15,0 63.265 11,3 15.545 2,8 3.443 0,6 912 0,2 561.633
Niedersachsen 1.499.166 61,3 414.640 17,0 392.730 16,1 107.065 4,4 23.430 1,0 7.831 0,3 2.444.862
Bremen 124.091 67,0 30.404 16,4 23.384 12,6 5.696 3,1 1.180 0,6 387 0,2 185.142
Nordrhein-Westfalen 3.578.119 62,8 954.175 16,7 857.405 15,0 240.134 4,2 52.514 0,9 16.815 0,3 5.699.162
Hessen 1.334.580 64,0 353.036 16,9 302.943 14,5 74.961 3,6 15.670 0,8 4.788 0,2 2.085.978
Rheinland-Pfalz 824.175 62,0 232.612 17,5 204.241 15,4 52.819 4,0 11.414 0,9 3.923 0,3 1.329.184
Baden-Württemberg 2.268.163 62,4 569.338 15,7 577.594 15,9 169.798 4,7 36.694 1,0 10.609 0,3 3.632.196
Bayern 2.897.929 63,9 729.323 16,1 673.675 14,9 184.903 4,1 36.566 0,8 9.424 0,2 4.531.820
Saarland 197.207 62,2 61.436 19,4 45.559 14,4 10.334 3,3 1.928 0,6 673 0,2 317.137
Berlin 646.519 65,7 194.515 19,8 113.706 11,6 23.463 2,4 4.786 0,5 1.411 0,1 984.400
Brandenburg 417.946 53,7 208.369 26,8 123.742 15,9 22.545 2,9 4.469 0,6 1.342 0,2 778.413
Mecklenburg-Vorpommern 261.384 55,1 123.820 26,1 72.662 15,3 12.947 2,7 2.488 0,5 778 0,2 474.079
Sachsen 740.710 58,2 311.397 24,4 178.680 14,0 33.610 2,6 7.054 0,6 2.239 0,2 1.273.690
Sachsen-Anhalt 393.844 56,9 185.553 26,8 94.233 13,6 15.226 2,2 2.834 0,4 867 0,1 692.557
Thüringen 393.847 56,5 181.835 26,1 99.838 14,3 17.612 2,5 3.281 0,5 912 0,1 697.325
Insgesamt 16.536.894 62,2 4.785.670 18,0 3.963.638 14,9 1.024.677 3,9 216.444 0,8 65.523 0,2 26.592.846
3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2005
Insgesamt
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Anzahl der Kinder
Bundesland kein Kind 1 Kind 2 Kinder
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 341.796 78,9 54.557 12,6 29.003 6,7 6.304 1,5 1.229 0,3 233 0,1 433.122
Hamburg 279.189 83,0 37.094 11,0 16.418 4,9 3.014 0,9 582 0,2 122 0,0 336.419
Niedersachsen 924.906 80,9 132.702 11,6 68.573 6,0 14.410 1,3 2.516 0,2 569 0,0 1.143.676
Bremen 82.430 81,1 12.249 12,1 5.649 5,6 1.070 1,1 158 0,2 29 0,0 101.585
Nordrhein-Westfalen 2.272.191 82,3 299.797 10,9 151.504 5,5 32.175 1,2 5.618 0,2 1.148 0,0 2.762.433
Hessen 854.411 81,6 120.412 11,5 58.487 5,6 11.138 1,1 1.865 0,2 424 0,0 1.046.737
Rheinland-Pfalz 515.572 81,6 71.551 11,3 36.052 5,7 7.210 1,1 1.161 0,2 241 0,0 631.787
Baden-Württemberg 1.496.627 82,7 187.283 10,3 99.839 5,5 22.104 1,2 3.780 0,2 833 0,0 1.810.466
Bayern 1.942.685 82,8 251.700 10,7 120.781 5,1 25.261 1,1 4.186 0,2 901 0,0 2.345.514
Saarland 124.885 81,3 18.851 12,3 8.239 5,4 1.408 0,9 196 0,1 48 0,0 153.627
Berlin 454.214 74,5 105.374 17,3 42.554 7,0 6.650 1,1 969 0,2 195 0,0 609.956
Brandenburg 245.535 62,6 98.123 25,0 41.112 10,5 6.237 1,6 944 0,2 223 0,1 392.174
Mecklenburg-Vorpommern 150.377 64,3 56.863 24,3 22.690 9,7 3.353 1,4 475 0,2 121 0,1 233.879
Sachsen 447.571 67,7 145.725 22,0 57.718 8,7 8.525 1,3 1.292 0,2 284 0,0 661.115
Sachsen-Anhalt 222.788 65,4 83.544 24,5 29.432 8,6 4.132 1,2 563 0,2 128 0,0 340.587
Thüringen 232.078 66,2 82.359 23,5 30.829 8,8 4.450 1,3 647 0,2 139 0,0 350.502
Insgesamt 10.587.255 79,3 1.758.184 13,2 818.880 6,1 157.441 1,2 26.181 0,2 5.638 0,0 13.353.579
Nach der Grundtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2005
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Drucksache 17/9472 – 20 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeInsgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 223.462 47,3 96.148 20,4 110.978 23,5 31.715 6,7 7.464 1,6 2.379 0,5 472.146
Hamburg 114.767 51,0 47.418 21,1 46.847 20,8 12.531 5,6 2.861 1,3 790 0,4 225.214
Niedersachsen 574.260 44,1 281.938 21,7 324.157 24,9 92.655 7,1 20.914 1,6 7.262 0,6 1.301.186
Bremen 41.661 49,9 18.155 21,7 17.735 21,2 4.626 5,5 1.022 1,2 358 0,4 83.557
Nordrhein-Westfalen 1.305.928 44,5 654.378 22,3 705.901 24,0 207.959 7,1 46.896 1,6 15.667 0,5 2.936.729
Hessen 480.169 46,2 232.624 22,4 244.456 23,5 63.823 6,1 13.805 1,3 4.364 0,4 1.039.241
Rheinland-Pfalz 308.603 44,3 161.061 23,1 168.189 24,1 45.609 6,5 10.253 1,5 3.682 0,5 697.397
Baden-Württemberg 771.536 42,4 382.055 21,0 477.755 26,2 147.694 8,1 32.914 1,8 9.776 0,5 1.821.730
Bayern 955.244 43,7 477.623 21,8 552.894 25,3 159.642 7,3 32.380 1,5 8.523 0,4 2.186.306
Saarland 72.322 44,2 42.585 26,0 37.320 22,8 8.926 5,5 1.732 1,1 625 0,4 163.510
Berlin 192.305 51,4 89.141 23,8 71.152 19,0 16.813 4,5 3.817 1,0 1.216 0,3 374.444
Brandenburg 172.411 44,6 110.246 28,5 82.630 21,4 16.308 4,2 3.525 0,9 1.119 0,3 386.239
Mecklenburg-Vorpommern 111.007 46,2 66.957 27,9 49.972 20,8 9.594 4,0 2.013 0,8 657 0,3 240.200
Sachsen 293.139 47,9 165.672 27,0 120.962 19,7 25.085 4,1 5.762 0,9 1.955 0,3 612.575
Sachsen-Anhalt 171.056 48,6 102.009 29,0 64.801 18,4 11.094 3,2 2.271 0,6 739 0,2 351.970
Thüringen 161.769 46,6 99.476 28,7 69.009 19,9 13.162 3,8 2.634 0,8 773 0,2 346.823
Insgesamt 5.949.639 44,9 3.027.486 22,9 3.144.758 23,8 867.236 6,6 190.263 1,4 59.885 0,5 13.239.267
Nach der Splittingtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2005
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
unter 20 151.581 97,7 2.767 1,8 640 0,4 136 0,1 38 0,0 12 0,0 155.174
20 - 30 1.693.772 73,7 368.478 16,0 190.227 8,3 36.224 1,6 6.656 0,3 1.783 0,1 2.297.140
30 - 40 1.298.428 30,4 1.101.389 25,8 1.387.056 32,5 377.488 8,8 80.886 1,9 24.624 0,6 4.269.871
40 - 50 1.542.839 29,3 1.542.035 29,3 1.607.894 30,5 444.472 8,4 98.077 1,9 31.151 0,6 5.266.468
50 - 60 2.758.845 69,3 799.459 20,1 334.122 8,4 71.795 1,8 13.445 0,3 3.817 0,1 3.981.483
60 - 70 2.033.636 95,2 88.505 4,1 11.831 0,6 1.471 0,1 241 0,0 57 0,0 2.135.741
70 und älter 1.300.966 99,0 10.569 0,8 2.385 0,2 598 0,0 146 0,0 47 0,0 1.314.711
Insgesamt 10.780.067 55,5 3.913.202 20,1 3.534.155 18,2 932.184 4,8 199.489 1,0 61.491 0,3 19.420.588
5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2005
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Altersgruppe der Frau
Alter der Frau von … bis
unter … Jahre
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 552.774 62,4 147.884 16,7 137.767 15,5 36.939 4,2 8.348 0,9 2.509 0,3 886.221
Hamburg 396.765 70,1 85.459 15,1 63.531 11,2 15.595 2,8 3.394 0,6 907 0,2 565.651
Niedersachsen 1.477.015 61,4 408.177 17,0 385.335 16,0 104.396 4,3 22.584 0,9 7.470 0,3 2.404.977
Bremen 121.956 67,4 29.485 16,3 22.516 12,4 5.481 3,0 1.136 0,6 380 0,2 180.954
Nordrhein-Westfalen 3.532.461 62,9 937.028 16,7 843.273 15,0 234.168 4,2 50.649 0,9 15.998 0,3 5.613.577
Hessen 1.319.606 64,1 347.666 16,9 298.289 14,5 73.540 3,6 15.326 0,7 4.619 0,2 2.059.046
Rheinland-Pfalz 816.616 62,2 229.924 17,5 200.464 15,3 51.431 3,9 11.106 0,8 3.719 0,3 1.313.260
Baden-Württemberg 2.259.378 62,6 562.749 15,6 572.382 15,9 167.335 4,6 36.016 1,0 10.304 0,3 3.608.164
Bayern 2.896.184 64,2 723.102 16,0 666.431 14,8 181.546 4,0 35.668 0,8 9.275 0,2 4.512.206
Saarland 196.140 62,6 60.223 19,2 44.396 14,2 10.058 3,2 1.894 0,6 651 0,2 313.362
Berlin 641.616 66,3 188.409 19,5 109.125 11,3 22.532 2,3 4.639 0,5 1.371 0,1 967.692
Brandenburg 422.178 55,0 202.708 26,4 116.833 15,2 21.208 2,8 4.112 0,5 1.224 0,2 768.263
Mecklenburg-Vorpommern 261.904 56,5 119.198 25,7 67.403 14,5 11.977 2,6 2.304 0,5 713 0,2 463.499
Sachsen 735.094 59,1 299.987 24,1 169.076 13,6 31.933 2,6 6.554 0,5 2.124 0,2 1.244.768
Sachsen-Anhalt 389.250 58,0 177.006 26,4 87.210 13,0 13.834 2,1 2.573 0,4 813 0,1 670.686
Thüringen 390.759 57,5 174.664 25,7 93.696 13,8 16.326 2,4 3.042 0,4 897 0,1 679.384
Insgesamt 16.409.696 62,5 4.693.669 17,9 3.877.727 14,8 998.299 3,8 209.345 0,8 62.974 0,2 26.251.710
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2006
Insgesamt
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Anzahl der Kinder
Bundesland kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 21 – Drucksache 17/9472Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 335.280 78,6 54.179 12,7 29.347 6,9 6.308 1,5 1.190 0,3 248 0,1 426.552
Hamburg 283.782 82,8 38.165 11,1 16.750 4,9 3.149 0,9 557 0,2 127 0,0 342.530
Niedersachsen 911.549 80,5 133.380 11,8 69.267 6,1 14.504 1,3 2.448 0,2 576 0,1 1.131.724
Bremen 81.609 81,4 11.939 11,9 5.487 5,5 980 1,0 151 0,2 30 0,0 100.196
Nordrhein-Westfalen 2.252.551 82,1 299.498 10,9 152.442 5,6 32.301 1,2 5.490 0,2 1.164 0,0 2.743.446
Hessen 845.660 81,5 120.352 11,6 58.589 5,6 11.069 1,1 1.791 0,2 416 0,0 1.037.877
Rheinland-Pfalz 511.230 81,4 71.913 11,4 36.541 5,8 7.256 1,2 1.176 0,2 241 0,0 628.357
Baden-Württemberg 1.494.403 82,5 187.864 10,4 101.390 5,6 22.205 1,2 3.820 0,2 792 0,0 1.810.474
Bayern 1.942.581 82,7 252.756 10,8 122.430 5,2 25.635 1,1 4.128 0,2 909 0,0 2.348.439
Saarland 124.312 81,2 18.878 12,3 8.269 5,4 1.398 0,9 217 0,1 51 0,0 153.125
Berlin 454.756 75,0 102.828 16,9 41.495 6,8 6.470 1,1 954 0,2 185 0,0 606.688
Brandenburg 247.329 63,4 96.559 24,8 39.287 10,1 5.797 1,5 824 0,2 185 0,0 389.981
Mecklenburg-Vorpommern 149.881 65,0 55.360 24,0 21.605 9,4 3.136 1,4 436 0,2 112 0,0 230.530
Sachsen 443.197 68,0 143.045 21,9 56.072 8,6 8.133 1,2 1.182 0,2 277 0,0 651.906
Sachsen-Anhalt 218.966 66,1 80.126 24,2 27.994 8,4 3.677 1,1 527 0,2 114 0,0 331.404
Thüringen 228.269 66,6 79.968 23,3 29.703 8,7 4.115 1,2 599 0,2 126 0,0 342.780
Insgesamt 10.525.355 79,3 1.746.810 13,2 816.668 6,2 156.133 1,2 25.490 0,2 5.553 0,0 13.276.009
2 Kinder
Nach der Grundtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2006
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinderkein Kind 1 Kind
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 217.494 47,3 93.705 20,4 108.420 23,6 30.631 6,7 7.158 1,6 2.261 0,5 459.669
Hamburg 112.983 50,6 47.294 21,2 46.781 21,0 12.446 5,6 2.837 1,3 780 0,3 223.121
Niedersachsen 565.466 44,4 274.797 21,6 316.068 24,8 89.892 7,1 20.136 1,6 6.894 0,5 1.273.253
Bremen 40.347 50,0 17.546 21,7 17.029 21,1 4.501 5,6 985 1,2 350 0,4 80.758
Nordrhein-Westfalen 1.279.910 44,6 637.530 22,2 690.831 24,1 201.867 7,0 45.159 1,6 14.834 0,5 2.870.131
Hessen 473.946 46,4 227.314 22,3 239.700 23,5 62.471 6,1 13.535 1,3 4.203 0,4 1.021.169
Rheinland-Pfalz 305.386 44,6 158.011 23,1 163.923 23,9 44.175 6,4 9.930 1,4 3.478 0,5 684.903
Baden-Württemberg 764.975 42,6 374.885 20,9 470.992 26,2 145.130 8,1 32.196 1,8 9.512 0,5 1.797.690
Bayern 953.603 44,1 470.346 21,7 544.001 25,1 155.911 7,2 31.540 1,5 8.366 0,4 2.163.767
Saarland 71.828 44,8 41.345 25,8 36.127 22,5 8.660 5,4 1.677 1,0 600 0,4 160.237
Berlin 186.860 51,8 85.581 23,7 67.630 18,7 16.062 4,4 3.685 1,0 1.186 0,3 361.004
Brandenburg 174.849 46,2 106.149 28,1 77.546 20,5 15.411 4,1 3.288 0,9 1.039 0,3 378.282
Mecklenburg-Vorpommern 112.023 48,1 63.838 27,4 45.798 19,7 8.841 3,8 1.868 0,8 601 0,3 232.969
Sachsen 291.897 49,2 156.942 26,5 113.004 19,1 23.800 4,0 5.372 0,9 1.847 0,3 592.862
Sachsen-Anhalt 170.284 50,2 96.880 28,6 59.216 17,5 10.157 3,0 2.046 0,6 699 0,2 339.282
Thüringen 162.490 48,3 94.696 28,1 63.993 19,0 12.211 3,6 2.443 0,7 771 0,2 336.604
Insgesamt 5.884.341 45,3 2.946.859 22,7 3.061.059 23,6 842.166 6,5 183.855 1,4 57.421 0,4 12.975.701
Nach der Splittingtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2006
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
unter 20 149.309 97,9 2.409 1,6 591 0,4 131 0,1 28 0,0 16 0,0 152.484
20 - 30 1.648.768 74,4 348.525 15,7 177.114 8,0 33.883 1,5 6.143 0,3 1.653 0,1 2.216.086
30 - 40 1.240.493 31,1 1.026.192 25,7 1.282.500 32,1 346.576 8,7 74.274 1,9 22.433 0,6 3.992.468
40 - 50 1.523.689 29,1 1.524.242 29,1 1.618.754 30,9 446.664 8,5 97.780 1,9 30.808 0,6 5.241.937
50 - 60 2.787.048 68,8 820.690 20,3 350.573 8,7 76.359 1,9 14.116 0,3 3.990 0,1 4.052.776
60 - 70 2.000.424 95,2 88.036 4,2 11.959 0,6 1.376 0,1 229 0,0 56 0,0 2.102.080
70 und älter 1.350.243 99,0 10.346 0,8 2.029 0,1 490 0,0 122 0,0 38 0,0 1.363.268
Insgesamt 10.699.974 56,0 3.820.440 20,0 3.443.520 18,0 905.479 4,7 192.692 1,0 58.994 0,3 19.121.099
5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2006
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Altersgruppe der Frau
Alter der Frau von … bis
unter … Jahre
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder
Drucksache 17/9472 – 22 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeInsgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 562.745 63,0 147.523 16,5 136.494 15,3 36.296 4,1 8.228 0,9 2.380 0,3 893.666
Hamburg 405.171 70,4 86.465 15,0 63.822 11,1 15.695 2,7 3.413 0,6 865 0,2 575.431
Niedersachsen 1.513.019 62,2 407.538 16,7 381.489 15,7 102.595 4,2 22.041 0,9 7.330 0,3 2.434.012
Bremen 124.640 68,0 29.561 16,1 22.219 12,1 5.395 2,9 1.099 0,6 395 0,2 183.309
Nordrhein-Westfalen 3.619.758 63,6 938.363 16,5 836.665 14,7 230.029 4,0 49.717 0,9 15.602 0,3 5.690.134
Hessen 1.350.422 64,8 346.397 16,6 295.539 14,2 72.870 3,5 15.076 0,7 4.505 0,2 2.084.809
Rheinland-Pfalz 839.732 63,1 228.505 17,2 197.468 14,8 50.194 3,8 10.877 0,8 3.668 0,3 1.330.444
Baden-Württemberg 2.324.531 63,5 560.655 15,3 566.554 15,5 163.443 4,5 35.111 1,0 9.952 0,3 3.660.246
Bayern 2.991.396 65,0 726.626 15,8 663.273 14,4 179.135 3,9 34.949 0,8 9.170 0,2 4.604.549
Saarland 201.227 63,6 59.536 18,8 43.246 13,7 9.860 3,1 1.836 0,6 607 0,2 316.312
Berlin 664.050 67,3 186.617 18,9 107.920 10,9 22.471 2,3 4.578 0,5 1.363 0,1 986.999
Brandenburg 441.356 56,6 200.083 25,7 112.266 14,4 20.360 2,6 3.939 0,5 1.163 0,1 779.167
Mecklenburg-Vorpommern 270.734 58,4 115.555 24,9 63.404 13,7 11.380 2,5 2.128 0,5 667 0,1 463.868
Sachsen 763.417 60,6 292.889 23,3 163.289 13,0 30.866 2,5 6.445 0,5 1.987 0,2 1.258.893
Sachsen-Anhalt 400.559 59,9 170.188 25,4 82.336 12,3 12.977 1,9 2.432 0,4 758 0,1 669.250
Thüringen 403.231 59,3 168.929 24,8 89.076 13,1 15.524 2,3 2.919 0,4 837 0,1 680.516
Insgesamt 16.875.988 63,4 4.665.430 17,5 3.825.060 14,4 979.090 3,7 204.788 0,8 61.249 0,2 26.611.605
4 Kinder 5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2007
Insgesamt
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Anzahl der Kinder
Bundesland kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 343.823 78,6 55.383 12,7 30.243 6,9 6.452 1,5 1.197 0,3 230 0,1 437.328
Hamburg 292.875 82,8 39.490 11,2 17.227 4,9 3.297 0,9 577 0,2 119 0,0 353.585
Niedersachsen 938.580 80,7 136.552 11,7 70.805 6,1 14.666 1,3 2.478 0,2 593 0,1 1.163.674
Bremen 84.071 81,4 12.309 11,9 5.603 5,4 1.067 1,0 164 0,2 38 0,0 103.252
Nordrhein-Westfalen 2.321.330 82,1 309.117 10,9 156.914 5,6 32.673 1,2 5.533 0,2 1.128 0,0 2.826.695
Hessen 871.904 81,5 123.732 11,6 59.999 5,6 11.366 1,1 1.800 0,2 420 0,0 1.069.221
Rheinland-Pfalz 527.662 81,5 73.603 11,4 37.267 5,8 7.371 1,1 1.152 0,2 270 0,0 647.325
Baden-Württemberg 1.548.754 82,8 192.082 10,3 103.806 5,5 22.170 1,2 3.852 0,2 811 0,0 1.871.475
Bayern 2.016.223 82,7 262.084 10,8 126.847 5,2 26.373 1,1 4.229 0,2 933 0,0 2.436.689
Saarland 128.199 81,4 19.247 12,2 8.342 5,3 1.429 0,9 205 0,1 45 0,0 157.467
Berlin 476.088 75,5 104.282 16,5 42.142 6,7 6.538 1,0 971 0,2 198 0,0 630.219
Brandenburg 259.780 64,5 97.486 24,2 39.193 9,7 5.558 1,4 776 0,2 169 0,0 402.962
Mecklenburg-Vorpommern 154.974 65,9 55.161 23,5 21.284 9,1 3.108 1,3 398 0,2 105 0,0 235.030
Sachsen 462.648 68,8 143.861 21,4 56.750 8,4 8.175 1,2 1.216 0,2 246 0,0 672.896
Sachsen-Anhalt 226.186 67,2 78.958 23,4 27.421 8,1 3.570 1,1 532 0,2 106 0,0 336.773
Thüringen 236.053 67,4 79.822 22,8 29.369 8,4 4.053 1,2 586 0,2 128 0,0 350.011
Insgesamt 10.889.150 79,5 1.783.169 13,0 833.212 6,1 157.866 1,2 25.666 0,2 5.539 0,0 13.694.602
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2007
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Nach der Grundtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
Schleswig-Holstein 218.922 48,0 92.140 20,2 106.251 23,3 29.844 6,5 7.031 1,5 2.150 0,5 456.338
Hamburg 112.296 50,6 46.975 21,2 46.595 21,0 12.398 5,6 2.836 1,3 746 0,3 221.846
Niedersachsen 574.439 45,2 270.986 21,3 310.684 24,5 87.929 6,9 19.563 1,5 6.737 0,5 1.270.338
Bremen 40.569 50,7 17.252 21,5 16.616 20,8 4.328 5,4 935 1,2 357 0,4 80.057
Nordrhein-Westfalen 1.298.428 45,3 629.246 22,0 679.751 23,7 197.356 6,9 44.184 1,5 14.474 0,5 2.863.439
Hessen 478.518 47,1 222.665 21,9 235.540 23,2 61.504 6,1 13.276 1,3 4.085 0,4 1.015.588
Rheinland-Pfalz 312.070 45,7 154.902 22,7 160.201 23,5 42.823 6,3 9.725 1,4 3.398 0,5 683.119
Baden-Württemberg 775.777 43,4 368.573 20,6 462.748 25,9 141.273 7,9 31.259 1,7 9.141 0,5 1.788.771
Bayern 975.173 45,0 464.542 21,4 536.426 24,7 152.762 7,0 30.720 1,4 8.237 0,4 2.167.860
Saarland 73.028 46,0 40.289 25,4 34.904 22,0 8.431 5,3 1.631 1,0 562 0,4 158.845
Berlin 187.962 52,7 82.335 23,1 65.778 18,4 15.933 4,5 3.607 1,0 1.165 0,3 356.780
Brandenburg 181.576 48,3 102.597 27,3 73.073 19,4 14.802 3,9 3.163 0,8 994 0,3 376.205
Mecklenburg-Vorpommern 115.760 50,6 60.394 26,4 42.120 18,4 8.272 3,6 1.730 0,8 562 0,2 228.838
Sachsen 300.769 51,3 149.028 25,4 106.539 18,2 22.691 3,9 5.229 0,9 1.741 0,3 585.997
Sachsen-Anhalt 174.373 52,4 91.230 27,4 54.915 16,5 9.407 2,8 1.900 0,6 652 0,2 332.477
Thüringen 167.178 50,6 89.107 27,0 59.707 18,1 11.471 3,5 2.333 0,7 709 0,2 330.505
Insgesamt 5.986.838 46,3 2.882.261 22,3 2.991.848 23,2 821.224 6,4 179.122 1,4 55.710 0,4 12.917.003
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2007
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Bundesländer
Nach der Splittingtabelle besteuert
Bundesland
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 und mehr Kinder
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 23 – Drucksache 17/947259. Wie verteilt sich der gesamte steuerliche Vorteil aus dem Splittingtarif
gegenüber der Einzelveranlagung basierend auf den
Einkommensteuerstatistiken der Jahre 2004, 2005, 2006 und 2007 auf die Steuerpflichtigen
mit und ohne Kinder im steuerrechtlichen Sinne (bitte differenzieren nach
Bundesland, Alter der Frau in 10-Jahresschritten, Anzahl der Kinder,
Fallanzahl absolut und relativ zur Grundgesamtheit mit Splittingtarif, in
absoluten Werten und relativ zu den gesamten Mindereinnahmen aus dem
Splittingtarif)?
Der Bundesregierung liegen hierüber keine Erkenntnisse vor.
60. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass für die Beantwortung
der Frage, ob Ehepartner, die dem Splittingtarif unterliegen, Kinder,
unabhängig vom steuerrechtlichen Status der letzteren, haben bzw. hatten,
die Verwendung der Einkommensteuerstatistik ungeeignet ist (bitte mit
Begründung)?
Allein anhand der amtlichen Einkommensteuerstatistiken kann die Frage,
welche Ehepaare, die dem Splittingtarif unterliegen, Kinder im steuerrechtlichen
Sinne haben oder hatten, nicht beantwortet werden. Es existiert auch keine
andere amtliche Statistik, die diese Merkmale kombiniert abbildet. Im Übrigen
wird auf die Antwort zu Frage 56 verwiesen.
61. In wie vielen Fällen waren basierend auf dem Mikrozensus Kinder im
Haushalt der Befragten vorhanden (bitte differenzieren nach Ehen,
eingetragener Lebenspartnerschaft, getrennt lebenden Ehegattinnen/Ehegatten,
alleinstehend als Lebensform, differenziert für die Jahre seit Erhebung
des Merkmals für die eingetragene Lebenspartnerschaft bis zum Jahr
2010, nach Bundesland)?
Die Ergebnisse aus dem Mikrozensus für die Jahre 2006 bis 2010 sind in den
folgenden Tabellen für Familien mit Kindern ohne Altersbegrenzung und für
Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind dargestellt.
Daten zu eingetragenen Lebenspartnerschaft können nicht ausgewiesen
werden, weil die aus der Stichprobe hochgerechneten Werte wegen zu geringer
Fallzahlen nicht belastbar sind.
Bei den Angaben über getrennt lebende Ehegatten ist zu beachten, dass dieser
Personenkreis nach der Trennung in unterschiedlichen Lebensformen leben
kann. Daher werden in der Tabelle die getrennt lebenden Ehegatten sowohl
insgesamt, als auch differenziert nach Lebensgemeinschaften und
Alleinerziehenden dargestellt.
Insgesamt
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige Anteil in %
Steuerpflichtige
unter 20 181.311 98,5 2.096 1,1 460 0,2 103 0,1 25 0,0 11 0,0 184.006
20 - 30 1.670.085 75,2 339.550 15,3 170.162 7,7 32.277 1,5 5.987 0,3 1.508 0,1 2.219.569
30 - 40 1.210.134 31,7 976.294 25,6 1.209.092 31,7 327.175 8,6 70.215 1,8 21.493 0,6 3.814.403
40 - 50 1.545.544 29,3 1.525.362 28,9 1.633.731 30,9 447.355 8,5 97.428 1,8 30.190 0,6 5.279.610
50 - 60 2.852.771 68,6 841.868 20,2 365.685 8,8 79.428 1,9 14.663 0,4 4.173 0,1 4.158.588
60 - 70 2.075.558 95,2 90.464 4,1 12.391 0,6 1.349 0,1 206 0,0 52 0,0 2.180.020
70 und älter 1.511.594 99,1 11.113 0,7 2.118 0,1 513 0,0 108 0,0 33 0,0 1.525.479
Insgesamt 11.046.997 57,1 3.786.747 19,6 3.393.639 17,5 888.200 4,6 188.632 1,0 57.460 0,3 19.361.675
5 und mehr Kinder
Jährliche Einkommensteuerstatistik 2007
Unbeschränkt Steuerpflichtigen nach Anzahl der Kinder und Altersgruppe der Frau
Alter der Frau von … bis
unter … Jahre
Anzahl der Kinder
kein Kind 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder
Drucksache 17/9472 – 24 – Deutscher Bundestag – 17. WahlperiodeTabelle 1: Familien*) nach Lebensform und Bundesländern (Kinder ohne Altersbegrenzung)
Ergebnisse des Mikrozensus
nichteheliche
Lebensge
meinschaften
eingetragene
Lebenspartnerschaften
zusammen
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
2006
Deutschland 12.397 8.989 752 44 748 / 2.655 370 414
Baden-Württemberg 1.691 1.313 68 6 68 - 310 44 50
Bayern 1.954 1.482 86 6 86 / 386 55 61
Berlin 442 238 51 / 51 - 153 25 28
Brandenburg 403 251 51 / 51 - 101 12 14
Bremen 84 54 / / / - 25 / /
Hamburg 228 153 12 / 12 - 63 9 9
Hessen 913 685 40 / 40 - 188 32 35
Mecklenburg-Vorpommern 261 156 35 / 35 - 70 6 6
Niedersachsen 1.177 887 56 / 55 / 234 33 36
Nordrhein-Westfalen 2.701 2.043 120 9 119 / 538 79 88
Rheinland-Pfalz 632 475 33 / 33 - 124 18 21
Saarland 161 117 6 / 6 - 38 5 6
Sachsen 603 371 83 / 82 - 150 18 21
Sachsen-Anhalt 376 237 45 / 44 - 94 10 11
Schleswig-Holstein 406 291 27 / 27 / 89 11 13
Thüringen 364 236 36 / 36 - 92 10 11
2007
Deutschland 12.283 8.884 770 43 766 / 2.628 378 421
Baden-Württemberg 1.671 1.290 72 6 71 / 309 45 51
Bayern 1.948 1.479 84 6 84 - 384 57 62
Berlin 430 234 47 / 47 / 149 28 31
Brandenburg 394 242 49 / 49 / 103 12 14
Bremen 86 57 / / / - 24 / /
Hamburg 228 154 14 / 13 / 60 8 9
Hessen 918 686 46 / 46 - 186 28 31
Mecklenburg-Vorpommern 252 148 35 / 35 / 69 6 6
Niedersachsen 1.169 874 57 / 56 / 238 32 36
Nordrhein-Westfalen 2.694 2.030 131 10 131 / 532 89 99
Rheinland-Pfalz 622 467 32 / 32 / 123 18 21
Saarland 161 118 5 / 5 - 38 6 6
Sachsen 586 359 83 / 82 - 144 17 19
Sachsen-Anhalt 363 225 46 / 46 - 92 10 12
Schleswig-Holstein 406 297 25 / 25 / 84 11 12
Thüringen 355 223 39 / 39 - 92 9 10
2008
Deutschland 12.115 8.653 794 41 790 / 2.669 367 408
Baden-Württemberg 1.660 1.280 74 / 73 / 305 39 43
Bayern 1.926 1.444 88 5 88 / 394 55 60
Berlin 433 230 48 / 48 / 155 27 28
Brandenburg 387 234 52 / 52 - 101 13 14
Bremen 85 53 / / / - 28 / /
Hamburg 226 148 12 / 12 - 66 7 8
Hessen 918 678 49 / 49 - 191 30 33
Mecklenburg-Vorpommern 239 143 33 / 33 / 63 5 6
Niedersachsen 1.142 836 60 / 60 / 246 34 39
Nordrhein-Westfalen 2.650 1.979 130 9 129 / 541 87 96
Rheinland-Pfalz 621 456 34 / 33 / 131 19 21
Saarland 161 115 7 / 7 - 39 / 5
Sachsen 570 343 86 / 86 - 142 15 17
Sachsen-Anhalt 350 213 46 / 46 - 91 9 11
Schleswig-Holstein 400 284 27 / 26 / 89 12 14
Thüringen 346 219 43 / 42 - 85 8 9
2009
Deutschland 11.913 8.470 808 42 803 / 2.635 363 406
Baden-Württemberg 1.633 1.263 72 5 72 / 298 38 44
Bayern 1.911 1.433 95 6 95 / 383 52 58
Berlin 421 218 52 / 52 / 151 23 26
Brandenburg 384 231 48 / 48 - 105 12 14
Bremen 83 52 / / / - 27 / /
Hamburg 224 146 14 / 14 - 64 6 7
Hessen 905 667 49 / 48 / 190 30 34
Mecklenburg-Vorpommern 227 135 32 / 32 - 60 5 5
Niedersachsen 1.134 824 65 / 65 / 245 34 38
Nordrhein-Westfalen 2.604 1.930 134 8 133 / 540 87 95
Rheinland-Pfalz 614 447 33 / 32 / 135 20 23
Saarland 157 114 7 - 7 - 36 6 6
Sachsen 549 329 84 / 84 - 135 15 17
Sachsen-Anhalt 336 197 46 / 46 - 93 10 12
Schleswig-Holstein 400 283 27 / 27 - 89 11 13
Thüringen 331 201 46 / 46 - 84 10 12
2010
Deutschland 11.774 8.316 804 39 799 / 2.655 373 413
Baden-Württemberg 1.625 1.242 69 5 69 / 314 42 47
Bayern 1.896 1.428 96 / 96 / 371 53 58
Berlin 419 218 51 / 50 / 151 23 25
Brandenburg 366 218 51 / 51 - 98 12 13
Bremen 83 51 6 / 6 - 26 / /
Hamburg 229 143 14 / 14 / 71 7 7
Hessen 903 661 52 / 52 / 191 30 34
Mecklenburg-Vorpommern 222 132 30 / 30 - 60 6 6
Niedersachsen 1.119 815 66 / 65 / 238 34 38
Nordrhein-Westfalen 2.582 1.884 136 9 135 / 562 90 99
Rheinland-Pfalz 597 434 30 / 30 - 133 19 22
Saarland 157 112 8 / 8 - 37 5 6
Sachsen 541 322 80 / 80 - 138 18 20
Sachsen-Anhalt 318 186 45 / 45 - 87 9 10
Schleswig-Holstein 392 275 25 / 25 / 93 13 14
Thüringen 325 195 46 / 45 - 84 9 10
________
*) Bevölkerung am Hauptwohnsitz der Familie.
/ = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
- = nichts vorhanden.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Runden der Zahlen.
Lebensgemeinschaften Alleinerziehende
davon
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
Gebietsstand Insgesamt
1.000
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
Familien mit Kindern ohne Altersbegrenzung
Ehepaare zusammen
darunter
Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode – 25 – Drucksache 17/9472Tabelle 2: Familien*) nach Lebensform und Bundesländern (mit mindestens einem minderjährigen Kind)
Ergebnisse des Mikrozensus
nichteheliche
Lebensge
meinschaften
eingetragene
Lebenspartnerschaften
zusammen
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
2006
Deutschland 8.761 6.476 668 38 664 / 1.617 271 309
Baden-Württemberg 1.186 950 60 5 59 - 176 32 37
Bayern 1.377 1.071 76 / 75 - 230 43 48
Berlin 330 175 48 / 48 - 106 19 21
Brandenburg 254 151 44 / 44 - 58 8 9
Bremen 66 44 / / / - 18 / /
Hamburg 172 117 11 / 10 - 44 7 8
Hessen 652 505 34 / 34 - 112 23 25
Mecklenburg-Vorpommern 171 96 31 / 31 - 43 / /
Niedersachsen 869 672 49 / 49 / 148 25 28
Nordrhein-Westfalen 1.977 1.541 107 7 106 / 329 58 65
Rheinland-Pfalz 449 345 29 / 29 - 75 14 17
Saarland 110 85 / / / - 21 / /
Sachsen 387 226 75 / 74 - 86 12 14
Sachsen-Anhalt 231 135 40 / 40 - 56 7 8
Schleswig-Holstein 310 227 24 / 24 / 59 8 10
Thüringen 223 137 31 / 31 - 54 6 7
2007
Deutschland 8.572 6.327 675 37 671 / 1.570 276 313
Baden-Württemberg 1.170 933 62 / 61 / 175 31 36
Bayern 1.357 1.066 74 5 74 - 217 41 46
Berlin 316 174 42 / 42 / 100 20 22
Brandenburg 240 140 41 / 41 / 59 7 9
Bremen 67 45 / / / - 18 / /
Hamburg 172 117 12 / 12 / 43 6 7
Hessen 645 500 40 / 40 - 106 21 23
Mecklenburg-Vorpommern 158 86 32 / 31 / 40 / /
Niedersachsen 863 658 52 / 52 / 153 24 27
Nordrhein-Westfalen 1.947 1.507 115 8 114 / 326 70 78
Rheinland-Pfalz 432 333 27 / 27 / 72 13 15
Saarland 109 84 / / / - 21 / /
Sachsen 369 211 73 / 73 - 84 12 14
Sachsen-Anhalt 213 121 39 / 39 - 53 7 9
Schleswig-Holstein 306 229 23 / 23 / 54 8 9
Thüringen 208 124 33 / 33 - 52 5 6
2008
Deutschland 8.410 6.132 694 35 690 / 1.584 265 300
Baden-Württemberg 1.157 923 63 / 63 / 171 27 31
Bayern 1.333 1.036 77 / 76 / 220 39 43
Berlin 314 167 44 / 44 / 103 20 21
Brandenburg 231 132 43 / 43 - 55 7 9
Bremen 62 39 / / / - 19 / /
Hamburg 166 111 11 / 11 - 44 5 5
Hessen 647 495 43 / 43 - 109 22 26
Mecklenburg-Vorpommern 145 80 28 / 28 / 37 / /
Niedersachsen 848 634 55 / 55 / 160 26 30
Nordrhein-Westfalen 1.910 1.469 113 7 112 / 328 65 72
Rheinland-Pfalz 429 325 28 / 28 / 76 15 17
Saarland 107 80 6 / 6 - 21 / /
Sachsen 354 195 77 / 77 - 82 9 11
Sachsen-Anhalt 203 111 40 / 40 - 52 6 7
Schleswig-Holstein 304 221 24 / 24 / 59 10 11
Thüringen 200 116 37 / 37 - 48 5 7
2009
Deutschland 8.225 5.963 702 35 698 / 1.560 262 297
Baden-Württemberg 1.136 907 62 / 62 / 167 27 31
Bayern 1.306 1.011 82 5 81 / 213 39 44
Berlin 308 161 48 / 48 / 99 16 18
Brandenburg 224 127 39 / 39 - 58 8 9
Bremen 60 38 / / / - 17 / /
Hamburg 163 110 12 / 12 - 41 5 6
Hessen 627 482 41 / 41 / 104 20 24
Mecklenburg-Vorpommern 140 77 28 - 28 - 34 / /
Niedersachsen 842 619 60 / 59 / 163 26 29
Nordrhein-Westfalen 1.867 1.428 114 7 113 / 325 63 70
Rheinland-Pfalz 416 311 28 / 28 / 77 15 17
Saarland 102 76 6 - 6 - 20 / /
Sachsen 342 186 75 / 75 - 81 9 11
Sachsen-Anhalt 198 106 38 / 38 - 55 8 9
Schleswig-Holstein 300 218 23 / 23 - 59 9 10
Thüringen 194 106 41 / 41 - 47 7 8
2010
Deutschland 8.123 5.846 701 33 697 / 1.575 264 297
Baden-Württemberg 1.120 879 60 / 60 / 180 28 32
Bayern 1.294 1.005 83 / 82 / 205 40 44
Berlin 309 162 47 / 46 / 99 16 18
Brandenburg 225 127 43 / 43 - 55 7 8
Bremen 61 37 6 / 6 - 18 / /
Hamburg 165 105 13 / 13 / 47 6 6
Hessen 624 472 44 / 44 / 108 21 24
Mecklenburg-Vorpommern 142 79 28 / 28 - 35 / /
Niedersachsen 824 607 59 / 58 / 158 26 29
Nordrhein-Westfalen 1.832 1.383 116 7 114 / 334 63 70
Rheinland-Pfalz 401 301 26 / 26 - 74 13 16
Saarland 100 73 6 / 6 - 21 / /
Sachsen 343 190 71 / 71 - 81 11 12
Sachsen-Anhalt 197 106 38 / 38 - 53 7 7
Schleswig-Holstein 296 213 22 / 21 / 61 10 11
Thüringen 192 107 40 / 40 - 45 6 7
________
*) Bevölkerung am Hauptwohnsitz der Familie.
/ = keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug.
- = nichts vorhanden.
Abweichungen in den Summen ergeben sich durch Runden der Zahlen.
Gebietsstand
davon
Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind
Insgesamt
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
1.000
Ehepaare
Lebensgemeinschaften Alleinerziehende
zusammen
darunter
getrennt
lebende
Ehegatten
darunter
Drucksache 17/9472 – 26 – Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode62. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass für die Beantwortung
der Frage, ob Ehepartner, die dem Splittingtarif unterliegen, Kinder
haben bzw. hatten, keine Statistik existiert, die dieses Erhebungsmerkmal
beinhaltet bzw. aus der ein solches exakt abgeleitet werden kann (bitte
mit Begründung)?
Es wird auf die Antwort zu Frage 60 verwiesen.
63. Stimmt die Bundesregierung damit überein, dass mittlerweile auch
eingetragene Lebenspartnerschaften Ort der Entstehung und des Aufwachsens
von leiblichen oder adoptierten Kindern sein können, und welche
Schlussfolgerung zieht sie hieraus für die Gewährung des Splittingtarifs
für die eingetragene Lebenspartnerschaft (bitte mit Begründung)?
Dass auch bei Partnern, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft
verbunden sind, leibliche oder adoptierte Kinder leben, ist eine Lebenswirklichkeit.
Nach der vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) beim Bayerischen
Staatsinstitut für Familienforschung in Auftrag gegebenen Studie zur Lebenssituation
von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften (Rupp, „Die
Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften“,
erschienen 2009 im Bundesanzeiger Verlag) benötigen Kinder für ihre gesunde
Entwicklung nicht zwangsläufig heterosexuelle Eltern; entscheidend ist die
„Qualität der innerfamiliären Beziehungen“.
Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage
auf Bundestagsdrucksache 17/8556 der Fraktion DIE LINKE. („Steuer- und
gesellschaftspolitische Ungleichbehandlung eingetragener Lebenspartnerschaften
gegenüber klassischen heterosexuellen Ehen“) vom 13. März 2012
(Bundestagsdrucksache 17/9006, Antwort zu Frage 19) verwiesen.
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ISSN 0722-8333]