Verkehrszahlen für die Autobahn 20
auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Valerie Wilms, Sven-Christian Kindler, Bettina Herlitzius, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Vorbemerkung der Fragesteller
In der Kleinen Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Bundestagsdrucksache 17/9483 wurde die Bundesregierung gefragt, wie sich die verkehrlichen Tatbestände auf der Autobahn 20 (A 20) im Verhältnis zu den jeweils getroffenen Prognosen entwickelt hätten. Die Bundesregierung hat hierauf eine Antwort gegeben, aber nur für die beiden in Schleswig-Holstein gelegenen Abschnitte westlich der A 1 (dort: Anlage zu Frage 2 auf Bundestagsdrucksache 17/9681). Die Bundesregierung wird nunmehr gebeten, ihre Angaben zu ergänzen und die gestellte Frage auch für die restlichen Abschnitte sowohl in Schleswig-Holstein als auch in Mecklenburg-Vorpommern zu beantworten, zumal auch seit Kurzem die offizielle Auswertung der Verkehrszählung 2010 durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) vorliegt.
Bezug nehmend auf die Antwort zu Frage 1 stellt die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN fest, dass die Verkehrsprognosen für die Abschnitte der A 20 in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Zeitpunkt erstellt wurden, als die Fortführung auf niedersächsischer Seite noch nicht konkret zur Debatte stand und damit nicht in die Prognose mit aufgenommen werden konnte. Deshalb bittet die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nochmals um Beantwortung der Frage 1.
Fragen und Antworten2
Wie haben sich die verkehrlichen Tatbestände der A 20 verglichen mit den in den Planungen getroffenen Vorhersagen über die gesamte Strecke von Bad Segeberg bis zum Autobahndreieck Kreuz Uckermark entwickelt?
Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam tabellarisch im Anhang „Vergleich von Prognose- und Belastungszahlen der A 20“ beantwortet.
Im Anhang sind die Daten für die gesamte A 20 von Weede bei Bad Segeberg bis zum Autobahndreieck Kreuz Uckermark (A 11) in Brandenburg angegeben.
Es ist zu beachten, dass damalige Verkehrsprognosen von grundsätzlich anderen Annahmen zu Strukturdaten wie Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerungsentwicklung usw. im Vergleich zu heutigen Prognosen ausgegangen sind. Darüber hinaus sind ausschließliche Betrachtungen von Verkehrsbelastungszahlen nicht zielführend. Die Entscheidung zum Bau einer Bundesfernstraße hat gleichrangig raumordnerische, netzkonzeptionelle und städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen.
Welcher der jeweiligen lärmtechnischen Untersuchung zugrunde liegende durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) wurde bzw. wird für die bisher gebauten Abschnitte der A 20 angegeben (bitte angeben als Tabelle für die gesamte A 20 von Bad Segeberg bis zum Autobahndreieck Kreuz Uckermark mit laufender Nummer des Bauabschnitts, Angabe der Baukilometer, dem Prognosejahr, der DTV-Prognose, dem Lkw-Anteil der Prognose, dem Jahr der Zählung, dem DTV der Zählung sowie dem Lkw-Anteil der Zählung)?
Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam tabellarisch im Anhang „Vergleich von Prognose- und Belastungszahlen der A 20“ beantwortet.
Im Anhang sind die Daten für die gesamte A 20 von Weede bei Bad Segeberg bis zum Autobahndreieck Kreuz Uckermark (A 11) in Brandenburg angegeben.
Es ist zu beachten, dass damalige Verkehrsprognosen von grundsätzlich anderen Annahmen zu Strukturdaten wie Bruttoinlandsprodukt, Bevölkerungsentwicklung usw. im Vergleich zu heutigen Prognosen ausgegangen sind. Darüber hinaus sind ausschließliche Betrachtungen von Verkehrsbelastungszahlen nicht zielführend. Die Entscheidung zum Bau einer Bundesfernstraße hat gleichrangig raumordnerische, netzkonzeptionelle und städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen.